UFO-Aktivitäten am Devils Tower

von Joe Doe

Um den Devils Tower im Nordosten von Wyoming (USA) ranken sich seit jeher Mythen. Für die amerikanischen Ureinwohner ist er ein heiliger Berg, während die europäischen Eroberer die ungewöhnliche Form des Berges dem Teufel zuschrieben. Die Kiowa nennen ihn aufgrund seiner Form „Tso-aa“ (Dt. „Baumfels“), doch der englische Name hat sich weitgehend durchgesetzt.

Tatsächlich handelt es sich beim Devils Tower, wie auch beim australischen Uluru/Ayers Rock, um einen Härtling. Also um eine Felsformation, die härter als ihre Umgebung ist und daher zurück bleibt, nachdem das umgebende Gestein durch Erosion abgetragen wurde. Der Devils Tower ist vulkanischen Ursprungs, etwa 265 Meter hoch und rund 150 Meter im Durchmesser. Soweit die nüchternen Fakten zum sicherlich eindrucksvollen Naturmonument.

Die erste Verbindung zu etwas Überirdischem geht auf eine Legende der Kiowa zurück. Demnach sollen sieben Mädchen eines nahen Dorfes von Bären verfolgt worden sein. Sie kletterten auf einen Felsen und flehten diesen an, sie zu retten. Daraufhin wuchs der Felsen in die Höhe, wobei die Bären sich festkrallten. So erklärten sich die Kiowa die Kratzspuren. Die sieben Mädchen erreichten derweil den Himmel, wo sie als Sternformation der Plejaden verblieben.

Bei dieser Sage handelt es sich selbstverständlich nur um eine phantasievolle Parabel auf die Entstehung des Baumfels, welcher wohl jeden Nichtgeologen vor Rätsel stellt. Hinzu kommt noch eine Prise Astrologie und fertig ist der Mythos. Mit Außerirdischen oder gar Dämonen hat das rein gar nichts zu tun.

Interessanter sind da schon die Überlieferungen der Sioux-Stämme, deren legendäre Kulturbringerin White Buffalo Woman am Baumfels erschienen sein soll. Sie traf dort auf zwei Brüder auf der Jagd, von denen einer sie sexuell bedrängte. Daraufhin soll sie ihn mit einem Blitzschlag getötet haben.

Anhänger der Prä-Astronautik kommen da natürlich schnell auf den Gedanken, dass die weiße Büffelfrau eine Außerirdische mit einer Strahlenwaffe gewesen sein könnte. Der Umstand, dass sie die Stämme ihre heiligen Riten lehrte und sich anschließend in ein Büffelkalb verwandelt haben soll, verstärkt diesen Verdacht. Kulturbringer, die wie aus dem Nichts erscheinen oder direkt vom Himmel herabsteigen, gibt es überall auf der Welt und magische Verwandlungen könnten durch Hologrammtechnologie erklärt werden. Oder schlichtweg durch Sinnestäuschungen.

Was auch immer damals wirklich geschah, es hat dazu beigetragen, dass der Baumfels heute mit UFOs und dem Paranormalen in Verbindung gebracht wird. Es darf jedoch bezweifelt werden, dass es am Devils Tower eine Häufung von UFO-Sichtungen gibt, die über das normale Maß hinaus geht. Vielleicht finden einige Besucher von Außerhalb den Anblick genauso faszinierend wie wir Menschen, aber nichts deutet darauf hin, dass der Berg etwa eine geheime UFO-Basis ist. Dies implizieren allein Hollywood-Filme. In der Realität ist der Devils Tower kein Sperrgebiet, sondern frei zugänglich.

Die moderne Legendbildung begann 1977 mit Steven Spielbergs „Unheimliche Begegnung der 3. Art“. In diesem hat der Kleinstädter Roy Neary (Richard Dreyfuss) nach einer Begegnung mit einem UFO Visionen vom Devils Tower und baut diesen als Modell in seinem Wohnzimmer nach.

Jillian Guiler (Melinda Dillon) hat ebenfalls eine unheimliche Begegnung, bei der ihr Sohn von Außerirdischen entführt wird. Auch sie hat Visionen vom Devils Tower, die sie zu Papier bringt.

Schließlich treffen Roy und Jillian in Wyoming aufeinander und dringen durch die militärische Absperrzone zum Berg vor. Die Regierung hat das gesamte Gebiet unter dem Vorwand eines Unfalls mit Nervengas evakuiert, um die Kontaktaufnahme mit den Außerirdischen zu vertuschen.

Ob sich die Drehbuchautoren dabei an indigenen Legenden orientiert haben, darf bezweifelt werden. Die religiösen Implikationen sind nämlich offensichtlich. Der Film beginnt bereits mit dem biblischen „Es werde Licht“ und sogar die Eröffnung des Filmsoundtracks ist mit „Opening: Let There Be Light“ betitelt. Weiterhin sieht sich der Protagonist Roy Neary mit seinen Kindern die Exodus-Szene des Films „Die 10 Gebote“ im Fernsehen an.

Der Charakter Neary stellt sogar ganz offiziell einen Ungläubigen dar, der aufgrund eines Erleuchtungserlebnisses zum Gläubigen wird. Nur entwickelt er sich eben nicht vom Atheisten zum Christen, sondern vom UFO-Skeptiker zum UFO-Gläubigen. Mit anderen Worten werden die Außerirdischen an die Stelle Gottes gesetzt. Ihre Ankunft ausgerechnet am Devils Tower kann dabei schon als Wink mit dem Zaunpfahl verstanden werden.

Die Grey Aliens sind mitnichten göttlich, sondern vielmehr teuflisch. Das erklärt auch, warum dem Auftauchen ihrer Raumschiffe ein gruseliges Wolkenspektakel vorausgeht, wie man es sonst eher aus Filmen wie „Ghostbusters“ kennt. Außerirdische würden einfach vom Himmel herabkommen, hier scheint sich dagegen ein Dimensionstor zu öffnen.

Aus diesem kommen zunächst einmal Orbs heraus. Über diese glühenden Lichtbälle gibt es weltweite Sichtungsmeldungen, die in den meisten Fällen nahe legen, dass es sich nicht um eine Form von Technologie handelt.

Danach folgt das große Mutterschiff der Grey. Ein kleiner Insidergag am Rande: An dem Raumschiff ist ein R2D2 verbaut, der auf die Freundschaft zwischen Steven Spielberg und George Lucas zurückgeht.

Aus dem Mutterschiff steigen zunächst entführte Menschen, darunter vermisste Piloten, die im Bermudadreieck verschollen sind. Der Film beruft sich hier auf den Flug 19, bei dem am 5. Dezember 1945 ganze fünf US-Bomber verschwunden sind. Das ist bei weitem nicht die einzige reale Vorlage.

Das Aussehen der Grey-Aliens hat sich ebenfalls nicht Hollywood ausgedacht, was immer gern als Argument gegen das Entführungsphänomen behauptet wird. Vielmehr hat sich Hollywood auf Erfahrungsberichte von Entführungsopfern gestützt. Dies wird spätestens durch den Cameo-Auftritt des Astronomen J. Allen Hynek (1910-1986) deutlich, da er für das Project Blue Book arbeitete. Er durchlebte ebenfalls eine Wandlung vom Saulus zum Paulus, da er erkennen musste, dass seine Erklärungsmodelle für UFOs nicht auf alle Sichtungen angewendet werden konnten.

Im Film werden sogar große und kleine Grey gezeigt. Eine Unterteilung, die von so ziemlich allen Entführungsopfern bestätigt werden kann.

Nur die Köpfe haben die Filmemacher nicht ganz exakt hinbekommen. Sie wirken viel zu menschlich, was eine absichtliche Verniedlichung darstellen könnte.

Zum Schluss des Films darf Neary als Auserwählter das Mutterschiff der Grey besteigen. Ein ebenfalls biblisches Entrückungsszenario, welches hier mittels Außerirdischen umgedeutet wird. Um dies zu unterstreichen, werden die Abgesandten der Erde vorab noch von einem Pfaffen gesegnet.

„Unheimliche Begegnung der 3. Art“ sollte nicht der einzige Science Fiction Film bleiben, in dem der Devils Tower eine zentrale Rolle spielt. In der Komödie „Paul – Ein Alien auf der Flucht“ von 2011 müssen die zwei Nerds Graeme Willy (Simon Pegg) und Clive Gollings (Nick Frost) den Grey-Alien Paul, den sie bei der Area 51 aufgelesen haben, zum Devils Mountain bringen. Der stand allerdings ohnehin auf ihrer Route, da sie von der San Diego Comic Con aus alle Sci Fi Sehenswürdigkeiten der USA besichtigen wollten. Von daher ist es fraglich, ob der Film hier einfach nur eine Hommage auf „Unheimliche Begegnung der 3. Art“ beabsichtigt, oder selbst etwas implizieren möchte.

Die Landung einer fliegenden Untertasse vor sowie das Auftauchen eines Mutterschiffes über dem Devils Tower ist auf jeden Fall eine Hommage.

Die Bekehrung einer christlichen Fundamentalistin durch Paul dürfte dagegen für Evangelikale als eindeutiger Hinweis auf die dämonische Natur der Grey verstanden werden. Allerdings ist deren Weltsicht dermaßen beknackt, dass sie selbstverständlich von jedem Kontakt mit Außerirdischen erschüttert werden würde. Von daher sind betreffende Szenen als atheistischer Humor und nicht antichristlich zu verstehen.

Etwas okkulter ist da schon die Heilung des linken Auges von Ruht (Kristen Wiig) durch Paul. Das erinnert schon sehr stark an die Geschichte von Horus.

Abgesehen davon kann „Paul – Ein Alien auf der Flucht“ aber nicht so eindeutig interpretiert werden wie „Unheimliche Begegnung der 3. Art“. Er spielt zwar direkt auf diesen an, aber eben aus der Sicht von Sci Fi Nerds.

Ganz anders sieht es da schon beim Disney-Film „Die Jagd zum magischen Berg“ aus dem Jahr 2008 aus. In diesem stranden zwei außerirdische Kids, die wie Menschen aussehen, auf der Erde. Im gesamten Film wird ihr humanoides Aussehen jedoch unterschwellig infrage gestellt, da überall Abbilder von Grey-Aliens zu sehen sind. Laut zahlreichen Entführungsberichten züchten die Grey Hybriden, deren menschlichste Versionen wie blonde Menschenkinder aussehen. Also wie die Kids im Film.

Um eine Invasion der Erde zu verhindern, müssen sie schnellst möglich zu ihrem abgestürzten Raumschiff, welches in eine geheime Militärbasis verbracht wurde. Diese liegt zwar nicht im Devils Tower, sondern im fiktiven Witch Mountain. Damit wird dennoch einmal mehr ein Berg mit UFOs und Okkultismus in Verbindung gebracht.

Der Witch Mountain ist sogar Teil des englischen Originalfilmtitels und zwar sowohl des Remakes von 2008 als auch der ersten Verfilmung von 1975. Die deutsche Übersetzung hält sich derweil nur beim alten Film an den Originaltitel, der „Die Flucht zum Hexenberg“ lautet. Und da dachte man seit Jahrhunderten, der Hexenberg wäre der Brocken im Harz…

Was derweil den Devils Tower angeht, ist und bleibt dieser schlichtweg nur ein Berg. Seine okkulte Bedeutung ergibt sich weder aus seiner Existenz noch aus indigenen Legenden, sondern schlichtweg aus der Namensgebung durch die europäischen Eroberer sowie der Interpretation durch die moderne Science Fiction.

From Dusk Till Dawn – Überflüssiges Blutvergießen in überflüssigem Serienformat

von Joe Doe

„From Dusk Till Dawn“ aus dem Jahr 1996 ist inzwischen ein absoluter Kultfilm, der mit einigen wirklich witzigen Gags aufwartet. Warum zum Henker sollte man diesen Streifen auf Serienlänge strecken und mit anderen Darstellern neu besetzen? Das ist ein Affront gegen die Fans des ursprünglichen Films und der kommt auch noch direkt vom Regisseur Robert Rodriguez. Ja, der Schöpfer des Franchise ist höchstpersönlich für dessen Niedergang verantwortlich!

Eigentlich kann es dafür nur einen Grund geben. Obwohl der Film von 1996 keineswegs frei von okkulter Symbolik war, wollte Rodriguez wohl noch tiefer in die Materie eintauchen und nebenbei noch ordentlich Geld scheffeln. Das fängt schon bei der Vorgeschichte an, die auf unsägliche fünf Episoden aufgeblasen wurde.

Im Zentrum stehen die Gecko-Brüder Seth und Richie. Im Original genial von George Clooney und Quentin Tarantino verkörpert, können die Seriendarsteller D.J. Cotrona und Zane Holtz schlichtweg nicht mithalten. Obendrein ist Richie, der schon im Original ein Psychokiller war, in der Serie noch um einiges ausgeflippter. Er schneidet seinen Opfer die Augen aus dem Kopf und drapiert sie in den Händen, nur um damit esoterische Symbolik zu bedienen. Das ist krank!

Wie sich herausstellt, sind die Stimmen in seinem Kopf, die ihm dies befehlen, durchaus real. In Berührung kommt er mit diesen Stimmen durch einen verfluchten Gegenstand, ein antikes Obsidianmesser der Maya mit allsehendem Auge.

Dieses allsehende Auge findet sich auch später im Titty Twister wieder. Schon damit toppt die Serie den Film in Sachen okkulter Symbolik um Längen!

Die Ouroboros darf natürlich auch nicht fehlen, kündigt sie doch an, worum es im Kern geht.

Völlig überflüssig ist die Rolle eines Rangers, der die Gecko-Brüder verfolgt und dabei Hilfe von Sex Machine bekommt. Dieser Charakter, der im Original von Tom Savini dargestellt wurde, wird in der Serie von Jake Busey völlig neu interpretiert. Er ist nun ein verrückter Archäologie-Professor, der einem alten Mayakult auf der Spur ist und deren Opferrituale gerne nachahmen würde. Das Einzige, was er mit dem Filmcharakter gemeinsam hat, ist die Pimmelknarre.

Eine Vampir-Stripperin ergreift die Waffe im Verlauf des Gemetzels im Titty Twister. Dies impliziert ziemlich unverhohlen einen Blowjob.

Völlig unverschuldet geraten der Pfaffe Jacob Fuller und seine beiden Kids in die Ereignisse, als sich die Gecko-Brüder ihr Wohnmobil aneignen und sie als Geiseln nehmen. Zumindest diesbezüglich hält sich die Serie weitgehend an den Film, auch wenn die ganze Familiengeschichte viel zu breit ausgeweitet wird. Jacob wird übrigens von Robert Patrick verkörpert, der schon in der Filmfortsetzung „Blood Money“ mitspielte. Allerdings in einer anderen Hauptrolle, während Harvey Keitel ursprünglich Jacob Fuller darstellte.

Im Titty Twister, der nun wirklich kein Etablissement für Kinder ist, gibt es erst einmal eine Peepshow, die ebenfalls unnötig mit neuen Handlungssträngen aufgeblasen wird. Immerhin an Satanico Pandemoniums Auftritt hat sich nicht viel geändert. Nur die Darstellerin Eliza González sowie die Neonschlangen im Hintergrund sind neu.

Satanico trat schon im Original als Schlangenträgerin auf, was auch hier wieder der Fall ist.

Allerdings fällt die Rolle des Schlangenträgers diesmal auch anderen Charakteren zu, darunter Richard Gecko.

Dabei sind die meisten der Charaktere selber Schlangen, könnten sich also selbst auf den Arm nehmen. Zwar hatten schon die Vampire im Film von 1996 eine reptiloide Gestalt, doch in der Serie sind sie mehr Schlangen als Vampire. Sie sind neuerdings auch immun gegen Weihwasser und Christuskreuze, haben nur eine leichte Sonnenallergie und den typischen Vampirtod sterben sie nur noch mit der Pflock-durchs-Herz-Methode.

Es scheint so, als würde hier weniger eine Vampirgeschichte erzählt als viel mehr etwas über die Reptiloiden offenbart. Genau wie bei diesen erkennt man sie zuerst an den geschlitzten Pupillen und das ist nun wirklich kein typisches Merkmal klassischer Vampire.

Die Vampirzähne sehen ebenfalls viel mehr wie Schlangenfangzähne aus und dazu passend gibt es die gespaltene Zunge.

Schlussendlich können die Schlangenmenschen ihre Gestalt komplett in ihre reptiloide Form ändern. Damit dürfte klar sein, woher der Vampirmythos tatsächlich kommt. Allerdings ist es Bullshit, dass Menschen durch Reptobisse selbst zu Reptiloiden werden. Daher wäre es besser gewesen, den Vampirplot ganz fallen zu lassen.

In der Serie kontrollieren die Reptiloiden die mexikanischen Verbrecherkartelle, die in der Realität tatsächlich Bezüge zum Satanismus haben. Diesbezüglich sei an den abartigen Drogenboss Adolfo Constanzo (1962-1989) erinnert, der die Hirne seiner rituell ermordeten Opfer gegessen hat. In der Serie „From Dusk Till Dawn“ spielen sich ganz ähnliche Szenen ab. Die Menschen werden regelrecht entsaftet, um die Reptiloiden mit Blutwein zu versorgen.

Satanico verbraucht dabei den größten Anteil, denn sie badet gern wie Gräfin Bathory in Blut.

Der Hauptgang besteht derweil aus geschredderten Menschenteilen. Willkommen beim Spirit Cooking im Titty Twister.

Der sieht von hinten übrigens immer noch wie eine Maya-Pyramide aus.

Auf die Vergangenheit wird im Verlauf der ersten Staffel sehr detailliert eingegangen, wobei diese den dritten Film „The Hangman’s Daughter“ völlig über den Haufen wirft. Satanico Pandemonium ist nämlich nicht mehr die Tochter eines Halunken, die im 19. Jahrhundert in eine Vampirella verwandelt wurde. Sie ist nunmehr eine verfluchte Maya-Priesterin und ihre rechte Hand ein Konquistador, der sie befreit hat. Dieser kam übrigens unter der Flagge der Templer nach Mexiko.

Der Spanier hat sie einst gerettet, denn sie war an einen Opferaltar gekettet, wo sie zwangsweise rituelle Menschenopferungen durchführen sollte. Spätestens beim Thema Menschenopfer zu Ehren einer Schlangengottheit sollten die Bezüge zur Realität offensichtlich werden, denn das ist offizielle Maya-Geschichte. Kukulkan lässt grüßen.

Allerdings opfern die Maya heute niemanden mehr. Das ist nunmehr Sache satanistischer Europäer.

Nur Richard Gecko wurde nicht als Opfer in den Tempel gelockt, sondern soll Satanicos neue rechte Hand werden, da sie ihres einstigen Retters inzwischen überdrüssig ist. Zuvor muss er jedoch noch eine Prüfung in einem Labyrinth bestehen. Es handelt sich um ein Labyrinth des Geistes, in dem die Gecko-Brüder wichtige Stationen ihres bisherigen Lebens erneut durchlaufen müssen. An die Hirnwäschethematik können wir also auch gleich einen Haken machen.

Nach bestandener Prüfung führt sich Richard oral eine Schlange ein. Da kommen einem doch gleich die Goa’Uld aus „Stargate“ in den Sinn, womit die Besessenheit durch Schlangenwesen ebenfalls abgehakt wäre.

Irgendwie war es aber schon klar, dass die Gecko-Brüder dem Satanismus zugeneigt sind. Beim großen Gemetzel sprengen sie zwar ein paar Reptos in die Luft, aber der per Handy ausgelöste Zündcode lautet 666.

Während die erste Staffel die Geschichte des einstigen Kultfilms neu interpretiert und quälend in die Länge zieht, geht die Serie ab der zweiten Staffel gänzlich eigene Wege. Gleich im Staffelauftakt gibt es erst einmal sexuelle Übergriffe im Zeichen eines schwarzen Pentagramms.

Die Szene spielt sich in einem Schlachthof ab, was erschreckende Parallelen zu „The Midnight Meat Train“ aufwirft. Auch dort arbeitet der Schlachter, der die Reptiloiden mit Menschenfleisch beliefert, in einer Fleischfabrik. Hat da etwa jemand bei Clive Barker abgeschrieben? Ab hier lohnt es sich wirklich nicht mehr, diese brutale Serie weiter zu verfolgen, die es auf abartige drei Staffeln gebracht hat. Die Bilder von kranken Typen, die Mäntel aus gegerbten Menschengesichtern tragen, sollte man sich lieber ersparen.

Fazit: Bis auf den Grundplot und eine Handvoll kopierter Szenen hat die Serie absolut nichts vom originalen „From Dusk Till Dawn“. Vor allem fehlen der ursprüngliche Witz und Charme. Stattdessen gibt es eine abgedroschene Story über Reptiloide. Die dürften zwar tatsächlich die Wurzel des Vampirmythos sein, doch haben die klassischen Vampire mit der Zeit völlig abweichende Eigenschaften erhalten. Diese sollten einfach nicht mit der Reptostory verwoben werden, es sei denn, man will bewusst die Realität dieses Zusammenhangs thematisieren. Dies ist hier jedoch nicht wirklich der Fall, denn weder zerfallen Reptiloide zu Staub noch können sie Menschen per Biss in Ihresgleichen verwandeln.

Die Umbrella Academy

von Joe Doe

Die Serie „The Umbrella Academy“ basiert auf einer Comicreihe von Dark Horse. Bekanntermaßen ist die Comicindustrie hochgradig okkult, insbesondere wenn ein Verlag schon mit seinem Namen auf das dunkle Pferd des dritten apokalyptischen Reiters anspielt, welcher den Tod symbolisiert.

Der Name der Serie spielt derweil auf ein allseits bekanntes Freimaurersymbol an, nämlich den Regenschirm. Die Handlung dreht sich um einen exzentrischen Milliardär, der 7 Kinder, die allesamt am 1. Oktober 1989 geboren wurden, unter seine Schirmherrschaft nimmt. Dieses Wortspiel kann hier wörtlich genommen werden und wie es sich für einen Schirmherren gehört, trägt er auch gleich noch den freimaurerischen Zylinder.

Die Kids kauft der Milliardär mal eben den Müttern ab, allerdings heißt er Hargreeves und nicht Epstein. Die Kinder verschleppt er auch nicht nach Lolita Island, sondern in seine Schule für begabte Kinder. Das klingt ein wenig nach Professor Charles Xavier und tatsächlich sind die Parallelen zu den „X-Men“ offensichtlich. Die adoptierten Kinder, welche alle wie Jesus ohne Vater gezeugt wurden, haben nämlich spezielle Superkräfte. Ironischerweise spielte die Darstellerin der Vanya, Ellen Page, zuvor schon die Mutantin Shadowcat in „X-Men: Der letzte Widerstand“.

Es gibt jedoch einen wichtigen Unterschied. Während die Kids bei den X-Men freiwillig in Prof. Xaviers Schule sind, wo sie gut behandelt werden, missbraucht Hargreeves seine gekauften Zöglinge als persönliche Superheldentruppe. Vordergründig will er mit ihnen die Welt retten, doch eigentlich vermarktet er sie.

Wie ausgedehnt seine Kontrollwahn ist, zeigt sich an den zahlreichen Überwachungskameras. Privatsphäre haben die Superhelden, denen er Nummern statt Namen gegeben hat, nie kennengelernt.

Die besagten Regenschirme gibt es in jedem Vorspann in wechselnden Motiven.

Sogar die Drinks gibt es nur mit Schirmchen.

Im Logo auf der Schuluniform sind neben dem Regenschirm noch ein Doppelblitz sowie ein Totenschädel zu sehen. Welches Kind würde nicht gerne solch okkulten Gruselkram tragen?

Und selbstverständlich ist auch das Akademiegebäude mit Regenschirmen ausstaffiert.

Am Eingang gibt es zudem ein Löwenpaar…

…sowie innen Repräsentationen des Baphomet.

Schlussendlich mangelt es nicht an freimaurerischen Schachbrettböden, um auch den letzten Zweifel auszuräumen, dass der Regenschirm hier als okkultes Symbol gemeint ist.

Im Zimmer des Drogenjunkies Klaus gibt es ein weiteres Schachbrettmuster sowie ein allsehendes Auge.

Er ist nicht ohne Grund so drogenkrank geworden, denn sein Ziehvater hat ihn als Kind in einer Gruft eingesperrt. Seine Gabe ist es nämlich, mit Toten zu sprechen, was ihn als Kind jedoch geängstigt hat.

Nachdem Hargreeves Suizid begangen hat, trifft Klaus ihn im Jenseits wieder, wo er jedoch weiter von ihm herabgewürdigt wird. Das Ganze findet abermals auf einem Schachbrettboden statt. Nicht mal im Jenseits wird man mit diesem Scheiß verschont.

Die Ecstasy-Pillen, die sich Klaus einschmeißt, tragen schlussendlich noch die Pyramide mit allsehendem Auge. Na, wer kontrolliert den Drogenmarkt?

Dargestellt wird Nr. 4 übrigens von Robert Sheehan, der schon in okkulten Filmen wie „Demons Never Die“, „Der letzte Tempelritter“ und „Chroniken der Unterwelt“ mitgespielt hat. Diesmal bekommt er es mit nichts geringerem als der Apokalypse zu tun, welche Nr. 5, verkörpert von Aidan Gallagher, bei einem Teleport in die Zukunft bereits gesehen hat.

Es gibt geheime Kräfte, die der Zeitreise mächtig sind und die Apokalypse mit allen Mittel herbeiführen wollen. Zu diesen Mitteln zählt auch schon mal tödliche Folter gegen Unbeteiligte.

Die sprichwörtliche Spur der Verwüstung führt zu einer medizinischen Fabrik, die künstliche Augen herstellt. Deren Gebäude ist mit alchemistischen Symbolen verziert.

Die Spur führt weiter zu einem Mann, der sein linkes Auge verliert und dieses durch eines der künstlichen Implantate ersetzt bekommt. Sein Name ist allerdings nicht Horus, sondern Harold. Er ist auch nur indirekt für die Apokalypse verantwortlich, denn ausgelöst wird sie schlussendlich von der Telekinetin Vanya, der unscheinbaren Nr. 7. Dabei wird mal eben der Mond zerstört. Ein Szenario, welches bereits in „Oblivion“ sowie dem Remake von „Die Zeitmaschine“ gezeigt wurde. Scheinbar wird man bei einem großen Megaritual in der Zukunft irgendwann den Mond zur Zielscheibe machen.

Zunächst scheint die Apokalypse abgewendet, doch die Trümmer regnen auf die Erde und damit endet die erste Staffel. Eine zweite ist bereits angekündigt.

Animal World – Ein chinesischer Clown in den Fängen der Mafia

von Joe Doe

Chinesische Filme können inzwischen mit Hollywood konkurrieren. Nicht nur, was die Qualität angeht, sondern auch die okkulte Symbolik betreffend. Ein extremes Beispiel ist „Animal World“, der ein durchaus interessantes Grundkonzept hat, zuweilen jedoch sehr verstörend wirkt. Das liegt vor allem am Protagonisten Zheng Kaisi (Li Yifeng), der als Kind ein traumatisches Erlebnis hatte, während dem ein Clown-Zeichentrickfilm im Fernsehen lief. Seitdem leidet er unter stressbedingten Tagträumen, in denen er selbst zum Clown mutiert.

Der asiatische Prank-Clown nimmt es in seiner Phantasie mit grottenhässlichen Monstern auf. Zuweilen verwandeln sich auch Zhengs Mitmenschen in seiner Phantasie in solche Dämonen.

Da er für einen Kumpel bürgt, der sich mit einem Mafiakredit verzockt hat, bekommt er es bald selbst mit dem organisierten Verbrechen zu tun. Der Mafiaboss Anderson (Michael Douglas) lässt ihm die Wahl, die Schulden für den Rest seines Lebens abzumalochen oder sich auf ein Spiel einzulassen. Die tickende Uhr, die ihm nur wenig Zeit für die Entscheidung lässt, hat die Form eines allsehenden Auges.

Das Spiel findet auf einem Boot mit dem passenden Namen „Destiny“ (Schicksal) statt, welches fernab von jedem Gesetz in internationalen Gewässern kreuzt.

Gespielt wird dort „Schere, Stein, Papier“, allerdings mit Karten. Auf diesen sind Hände in den jeweiligen Gesten zu sehen. Hände mit Augen wohlbemerkt.

Die Spieler, allesamt Schuldner, bekommen jeweils 3 Pentagramme. Die Verlierer müssen eins abgeben, die Gewinner bekommen ihn vom Gegenüber. Ziel ist es, am Ende mindestens 3 Sterne zu haben. Wer schon vor Ablauf der Spielzeit alle Sterne verliert, wird eliminiert. Außerdem müssen bis zum Ende alle Karten verspielt werden.

Für Zheng beginnt und endet das teuflische Spiel am Tisch 6.

Auch sonst ist das Schiff mit allerhand Symbolik ausstaffiert. Im Zentrum steht eine Spielstandsuhr mit Tigerkäfig obendrauf. Getragen wird sie von geknechteten Statuen, welche die Sklaven repräsentieren, die das kapitalistische System tragen. Direkt neben dran befinden sich Überwachungskameras, um keinen Zweifel daran zu lassen, wie sehr die Sklaven kontrolliert werden.

Der Spielmeister steht auf einer Empore deutlich über dem verschuldeten Proletariat. Über ihm ist ein beleuchteter achtzackiger Stern zu sehen.

Auf dem Boden findet sich passend dazu ein Oktagon nebst Schachbrettmustern. Freimaurersymbolik auf Mafiaterrain, die P2 lässt grüßen.

Die Tür, hinter der die Eliminierten verschwinden, wirkt derweil wie das Tor zur Hölle. Nicht ganz grundlos, denn Gerüchten zufolge dienen die Unglücklichen als Laborratten für medizinische Experimente. Vielleicht werden sie aber auch direkt von stinkreichen Perversen geschlachtet, wer weiß das schon…

Zheng sieht auf dem Boot seinen Kumpel wieder und gemeinsam mit einem Dritten bilden sie ein Team, um das Spiel zu ihren Gunsten zu manipulieren. Die mathematische Berechnung macht den einzigen Reiz des Films aus, sofern man auf Mathematik steht. Allerdings geht die Rechnung allzu oft nicht auf, da auch andere Spieler bescheißen und sich der Dritte im Bunde ebenfalls als Betrüger entpuppt.

Um den Stress besser zu verkraften, greift Zheng des Öfteren zur Zigarette. Tabakwerbung scheint inzwischen wieder voll im Trend zu sein. Zuletzt war die Filmindustrie in den 1980ern derart massiv von der Kippenlobby dominiert.

Am Ende überlebt Zheng und kann sogar einen unschuldigen alten Mann von der Schlachtbank retten. Einige Überlebende haben mit dem Spiel nicht nur ihre Schulden getilgt, sondern gehen sogar mit einem Gewinn nach Hause.

Wirklich aus dem Schneider sind sie allerdings nicht. Wer einmal in die Fänge der Mafia geraten ist, bleibt unter stetiger Beobachtung.

Fazit: Optisch hat „Animal World“ viel zu bieten, spannend ist er jedoch nur für Spieler. Das Filmvergnügen wird zudem dadurch geschmälert, dass keine deutsche Synchronfassung vorliegt. Man muss sich den Film schon auf Chinesisch mit deutschen Untertiteln antun. Die okkulten Symbole sowie die grottenhässlichen Monster sind weitere Gründe, diesen Film nicht zu empfehlen.

The Darkest Minds – Konzentrationslager für Kinder

von Joe Doe

„The Darkest Minds – Die Überlebenden“ ist ein dystopischer Film von 2018, der irgendwo zwischen faschistischer Zukunftsvision und Superhelden-Genre anzusiedeln ist. Regie führte Jennifer Yuh Nelson, die zuvor ausschließlich animierte Filme wie „Kung Fu Panda 2“ abgeliefert hat. Es ist schon ziemlich verstörend, dass ausgerechnet eine Kinderfilmregisseurin für einen Film verantwortlich ist, in dem Kinder interniert und ermordet werden. Doch Hinweise auf die Errichtung einer neuen Weltordnung gibt es auch in „Kung Fu Panda 2“, wo u.a. eine brennende Landkarte einen Krieg gegen China ankündigt.

In „The Darkest Minds“ führt die USA keinen Krieg gegen ein anderes Land, sondern gegen die nächste Generation. Alle Kinder und Jugendlichen haben sich mit einer Krankheit infiziert, an der 90% sterben. Die Überlebenden entwickeln hingegen übernatürliche Fähigkeiten wie erhöhte Intelligenz, Telekinese, Elektrokinese, Telepathie und Pyrokinese. Mit anderen Worten geht es eigentlich weniger um eine Seuche als vielmehr um Evolution.

Für die herrschende Elite ist diese Evolution eine Bedrohung, da die kommende Generation nicht mehr zu kontrollieren ist. Deshalb werden alle Kinder ihren Eltern weggenommen, verschleppt und in Konzentrationslager interniert. Unnötig zu erwähnen, dass es bereits hunderte solcher Camps gibt, welche zumeist der FEMA unterstehen. Ist es da nur ein Zufall, dass die Kinder augenscheinlich aufgrund einer Seuche einkassiert werden?

Die Illuminatenzahl 23 darf bei der Ankunft natürlich nicht fehlen. Und das auch noch exakt bei 6:23 min.!

In den Lagern angekommen werden sie nach ihren Fähigkeiten in einem Pyramidensystem klassifiziert. Die obersten zwei Stufen werden dabei als so gefährlich für die aktuellen Herrscher an der Spitze der Machtpyramide erachtet, dass sie gleich nach ihrer Ankunft umgebracht werden.

Die restlichen Kids werden zur Zwangsarbeit verpflichtet und gnadenlos ausgebeutet. Immerhin kann der Staat nicht alle umbringen, da es sonst in der Zukunft niemanden mehr gäbe, über den die Elite herrschen könnte. Es wäre schlichtweg das Ende der Menschheit. In Freiheit dürfen sie dennoch nicht leben. Nicht einmal jene, die keine Superkräfte, sondern lediglich eine erhöhte Intelligenz besitzen. Auch dies stellt eine Bedrohung für die Machtelite dar, da intelligente Menschen ihr System durchschauen könnten.

Das hat durchaus reale Bezüge, denn in der Realität wird nicht umsonst alles daran gesetzt, die kommenden Generationen dumm und unwissend zu halten. Sie sollen zu tumben Lohnsklaven herangezüchtet werden, die gerade einmal genug Wissen besitzen, um die ihnen zugeteilten Aufgaben erledigen zu können. Daher sieht man im Film auch keine einzige Szene, in denen die internierten Kids unterrichtet werden, sondern nur solche, in denen sie Zwangsarbeit leisten.

Um die absolute Kontrolle zu garantieren, sind permanent an jeder Ecke Kameras und nichttödliche Schallwaffen auf die Kinder gerichtet. In der neuen Weltordnung wird einfach an alles gedacht.

Diese Darstellung ist keineswegs übertrieben. Bereits während der Film gedreht wurde, hat die Trump-Regierung erstmals Kinder in Gefangenenlagern interniert. Zwar (noch) nicht die eigenen Staatsbürger, aber dafür Flüchtlingskinder aus Lateinamerika. Die wachsende Anzahl der Rassisten findet das natürlich absolut okay, nichtsahnend, dass das nur der Anfang ist. Betroffen sind dabei keineswegs nur die USA. Auch China interniert seit einiger Zeit muslimische Kinder in Umerziehungslagern, um die Unabhängigkeitsbestrebungen der Uiguren im Keim zu ersticken. Und wie das nun einmal so ist, sobald die ersten Tabus gebrochen sind, ist bald niemand mehr davor sicher.

Aber zurück zum Film. In diesem bekommt Ruby (Amandla Stenberg), die sich als kleines Mädchen unabsichtlich aus den Erinnerungen ihrer Eltern gelöscht hat, unerwartet Hilfe von Cate (Mandy Moore), die ihr zur Flucht verhilft. Ruby gehört nämlich zur Kategorie Orange und soll nach ihrem Auffliegen hingerichtet werden.

Wie sich herausstellt, gehört Cate zu einer Widerstandsgruppe namens „League“. Deren Ziele, das menschenverachtende Regime zu stürzen, klingen zwar erst einmal edel. Ihre Bereitschaft, dafür Kindersoldaten einzusetzen, ist es jedoch keineswegs.

Als Ruby an der League zu zweifeln beginnt, flüchtet sie erneut und trifft auf Liam (Harris Dickinson), Chubs (Skylan Brooks) und die kleine Zu (Miya Cech). Liam hat insgesamt 100 Kinder bei seiner Flucht aus einem Konzentrationslager befreit. Wo die anderen alle hin sind, wird nicht erklärt. Übrig sind nur die drei, die in einem Kleinbus unterwegs auf der Suche nach einem Versteck sind.

Auf ihrer Reise entdecken die pubertierenden Jugendlichen Ruby und Liam ihre Gefühle füreinander. Um Liam zu beeindrucken, überreicht Zu ein rotes Kleid an Ruby. Zum Glück war die Darstellerin beim Dreh des Films fast volljährig, ihre Rolle wirkt aber dennoch ein wenig zu jung für eine Femme Fatale.

In Sachen Kindererziehung wird Ruby ihrer fatalen Rolle ebenso gerecht. In einem Einkaufszentrum findet sie das Buch „Unten am Fluss“ und liest daraus der kleinen Zu eine Gutenachtgeschichte vor. Dieses Buch enthält einige überaus brutale Szenen, in denen niedliche Kaninchen auf grausame Weise verstümmelt und getötet werden. Ideal, um Kinder zu traumatisieren.

Den scheinbar sicheren Zufluchtsort erreichen die vier über einige Umwege. Ein kurzer Abstecher führt Ruby zu ihrem einstigen Zuhause, doch dort muss sie erkennen, dass sie ihren Eltern nie wieder die Erinnerung an sich zurückgeben können wird. Danach ist sie bereit, sich den anderen endgültig anzuschließen. Als Zeichen für ihren Ausbruch aus dem alten Leben wirft sie ihren Bienenanhänger weg, den sie einst von ihren Eltern geschenkt bekommen hat. Das ist nicht gänzlich ohne symbolische Bedeutung.

Anschließend muss Ruby erst einmal ihre drei neuen Freunde vor einer Kopfgeldjägerin retten, die sie per Telepathie manipuliert. Das erinnert ein wenig an Obi Wan-Kenobis Jedi-Trick. Bei Bobina Fett kommen derweil ganz andere Assoziationen auf. Kopfgeldjäger, die Kinder entführen, gibt es nämlich auch in der Realität. Wie im Film geht es denen meist nur ums Geld, aber statt die Kids an Internierungslager auszuhändigen, werden sie einem noch weitaus grässlicheren Schicksal ausgeliefert. Von daher sind solche Anspielungen extrem gruselig.

Der Zufluchtsort, der vom Sohn des Präsidenten geleitet wird, entpuppt sich ebenfalls als Kinderfalle. Clancy (Patrick Gibson), der schon zu Beginn eher wie ein Sektenguru wirkt und dabei Ähnlichkeiten zu Magneto aufweist, bläst nämlich alsbald zur „Ernte“. Diese Wortwahl ist sogar noch gruseliger als alles, was der Film bisher propagiert hat.

Wie sich allerdings herausstellt, arbeitet Clancy nicht im Auftrag seines Vaters oder der Regierung. Im Gegenteil besitzt er dieselben telepathischen Fähigkeiten wie Ruby und kontrolliert sowohl die Regierung als auch das Militär. Ob damit wohl darauf angespielt werden soll, dass sich die herrschenden Eliten selbst für erleuchtete Übermenschen halten? Dazu passt auch, dass Clancy alle anderen begabten Kinder unterdrückt und ihm Gleichrangige auslöschen lässt. Die Eliten mögen es nicht, wenn die tumben Massen aufwachen oder einige ihnen gar überlegen sind.

An dieser Stelle wäre es vielleicht auch angebracht zu erwähnen, dass die Kinder allesamt ein farbiges Leuchten in den Augen haben, wenn sie ihre Superkräfte anwenden. Aus wissenschaftlicher Sicht macht das überhaupt keinen Sinn, aber vielleicht soll hier eine Art dämonische Besessenheit angedeutet werden. Diese Interpretation kommt einem zumindest sofort beim Anblick der orangen Mind Controler und der roten Pyromanen in den Sinn.

Ruby lässt Clancy als Einzige am Leben, da ihm zum einen ihre Fähigkeit zur Gedächtnislöschung fehlt und er zum anderen einen weiblichen Gegenpart sucht. Das Ganze geht jedoch nach hinten los und bei der „Ernte“ bricht das Chaos aus. Einerseits, weil Clancy ein paar der Roten als persönliche Feuerspucker am Leben gelassen hat, aber auch, weil Ruby stärker ist als anfangs gedacht.

Gemeinsam mit Zu, Chubs und Liam kann sie entkommen und ruft die League zu Hilfe. Die rettet die Kids scheinbar vorerst und lässt Liam sogar in Frieden ziehen, nachdem sich Ruby unnötigerweise aus seiner Erinnerung gelöscht hat. Sie selbst wird am Ende zur Anführerin einer Kinderarmee, welche die League gegen Clancys Regime aufstellt.

Das Ganze lässt sich folgendermaßen interpretieren: Die kommende Generation wird mit größtmöglichem Terror konfrontiert, wozu Krieg, Arbeitslager und Massenhinrichtungen gehören. Dermaßen traumatisiert werden die Überlebenden sich jedem anschließen, der dagegen Widerstand leistet. Doch letzten Endes werden diese neuen Eliten nicht besser sein, wenn es nicht sogar dieselben sind.

Fazit: Jennifer Yuh Nelson hat mit ihrem ersten Realfilm sicherlich eine solide Arbeit abgeliefert. „The Darkest Minds“ ist ohne Frage spannend erzählt und wartet mit guten Effekten auf. Die Botschaft ist hingegen geradezu erschreckend, was durch Trumps massenhafte Dauerinternierung von Flüchtlingskindern einen realen Bezug erhält.

Darüber hinaus gibt es jede Menge Product Placement, denn bis zur Apokalypse sollen die Zuschauer ruhig noch schön weiter konsumieren. Insbesondere die mehrfache Erwähnung, dass das Fluchtauto der Kids ein Nissan ist, nervt gewaltig.

I Pet Goat – Baphomets neue Weltordnung

von Joe Doe

“I Pet Goat II” ist ein animierter Kurzfilm aus dem Jahre 2012. Das Jahr ist wohl kein Zufall, denn obwohl der Weltuntergang ausgeblieben ist, deutet in „I Pet Goat II“ alles auf die Apokalypse hin. Verantwortlich für die mehr oder weniger offensichtlichen Ankündigungen in dem siebeneinhalbminütigen Film ist die Produktionsfirma Heliofant. Dieser Name setzt sich aus den Wörtern Helios und sehr wahrscheinlich Hierophant zusammen. Helios ist der griechische Sonnengott und ein Hierophant war im antiken Griechenland der erste Hohepriester im Tempel der Demeter.

Letzteres ist sehr aufschlussreich, denn Hierophant ist griechisch und bedeutet so viel wie „Enthüller der heiligen Geheimnisse“. Genau das ist die Aufgabe der Produktionsfirma, denn ihr Film enthüllt die Zukunftspläne der okkulten Elite. Dabei ist die Astrologie von zentraler Bedeutung und zum astrologischen System der Okkultisten gehört selbstverständlich die Anbetung der Sonne. Auf die Astrologie kommen wir später noch zurück, wobei es ebenfalls eine Rolle spielt, dass die gesamte Handlung in der Antarktis abläuft.

An diesem frostigen Ort sehen wir hinter einem Stacheldrahtzaun die Ziege Baphomet, welche einen Barcode auf der Stirn trägt. Barcodes enthalten bekanntermaßen die 666, womit hier ziemlich deutlich auf das Malzeichen des Antichristen verwiesen wird. Dieses sollen laut Johannesoffenbarung bald alle Menschen genau dort tragen, wo es die Ziege hat.

Ein weiteres pikantes Detail sind die hypnotischen Augen, in denen Spiralen auftauchen, sobald Baphomet mit dem Kopf zu kreisen beginnt. Wie es scheint, sollen die Zuschauer hypnotisiert werden, damit die folgenden Inhalte ungehindert ins Unterbewusstsein sickern können. Einige sind dabei überdeutlich, andere sind dagegen eher versteckt und fallen erst bei näherem Hinsehen auf.

Schon bei der nächsten Einstellung sehen wir zwei Puppenspielerhände mit Marionettenfäden. Die offensichtliche Botschaft lautet, dass hier dunkle Mächte im Hintergrund die Fäden ziehen. Bei genauerer Betrachtung erfahren wir außerdem, wem die Hände gehören und welcher Methoden sie sich bedienen. Die schuppige Haut sowie die langen Krallen deuten auf Reptiloide hin. An der einen Hand tropft Blut herab, die andere trägt einen Ring mit $-Zeichen. Mit anderen Worten werden Politiker, Banker, Konzernbosse und Entertainer gekauft, während alle jene, die sich nicht korrumpieren lassen, in ihrem eigenen Blut ertränkt werden. Das bringt die tägliche Realität auf diesem Planeten gut auf den Punkt.

Und wer hängt an den Fäden? Kein geringerer als George W. Bush, der mit 9/11 den Startschuss für die neue Weltordnung gegeben hat. Allerdings ist er, trotz seines miesen Charakters, lediglich eine willfährige Marionette. Er hat keine wirkliche Macht, sondern setzt nur das um, was die Kabale schon seit langem plant.

Interessant ist an dieser Szene, dass sie in einem Klassenzimmer spielt. In einem solchen befand sich der damalige US-Präsident auch während der 9/11-Inszenierung, wo er aus dem Buch „The Pet Goat“ vorgelesen hat. Das ist nicht nur ein herrlicher Link zum Filmtitel „I Pet Goat“, sondern war für sich genommen ein Ritual, mit dem Bush die Menschenopfer Baphomet gewidmet hat. Das Originalklassenzimmer hatte dabei allerdings keinen freimaurerischen Schachbrettboden.

Der reale Bush 2001.

Im Animationsfilm gibt es weitere Subliminals, die in den Aufnahmen des 11. Septembers 2001 nicht zu finden sind. Da hätten wir die Eule, welche sowohl das Zeichen der Illuminaten als auch des Bohemian Club ist. Gemeint dürfte hier allerdings Letzterer sein, da die Bushs Mitglieder des Bohemian Club sind. Direkt darunter, unter der Landkarte, befindet sich eine Schneeflocke, die als freimaurerisches Hexagramm gelesen werden kann.

Der widerlichste Subliminal dürfte jedoch der ejakulierende Pimmel auf der Tafel sein. Wir erinnern uns, dass diese Szene in einem Klassenzimmer spielt. Wenn das kein Hinweis auf sexuellen Kindesmissbrauch sein soll, was dann?

In der nächsten Einstellung ist die Evolution des Menschen zu sehen, an deren Ende ein erleuchtetes Wesen steht. Zwischen dem modernen und dem zukünftigen Menschen besteht jedoch eine Barriere. Auf der Tafel setzt sich dieses Thema fort. Dort steht das nicht vollständig ausgeschriebene Wort „Evolution“, wobei der erste ausgeschriebene Teil rückwärts gelesen „Love“ ergibt. Doch leider hat es die Menschheit nicht geschafft, ihre Evolution zu vollenden und baumelt stattdessen am Galgen.

Das passt hervorragend zur aktuellen Situation auf dem Planeten. Immer mehr Menschen entscheiden sich für Hass statt für Liebe, sie bekämpfen sich gegenseitig, statt sich gegen die herrschende Elite zu vereinen. Der Plan der Kabale scheint tatsächlich aufzugehen. Deshalb zeigt die Uhr neben der Evolutionstafel auch nicht 5 vor 12, sondern Punkt 12. Das impliziert, dass es bereits zu spät für die Menschheit ist.

Der ejakulierende Pimmel, dessen Sperma Bush mit seinem Finger auffängt, erhält in diesem Zusammenhang eine weitere Bedeutung. Statt sich der Liebe hinzugeben, lassen sich die meisten Menschen nur von ihren Trieben steuern. Sie vermehren sich zwar, aber sie entwickeln sich nicht weiter.

Die Liebe, verkörpert durch Herzen, findet sich auf der Seite der Lehrerin. Sie blickt zudem in die Richtung, aus der sich das Wort „Love“ ergibt. Auf der Metaebene lässt sich hier die Gegenüberstellung des weiblichen aufbauenden und des männlichen zerstörerischen Prinzips herauslesen.

Dieses Thema wird in der nächsten Einstellung weiter vertieft. Unter der Tafel sind ein Herz und ein Gehirn zu sehen, welche für Gefühl und Verstand stehen. Die Hirnhälften sind voneinander getrennt, wobei die rechte Gehirnhälfte, die für kreatives und ganzheitliches Denken verantwortlich sein soll, von einem Drachen attackiert wird. Über der linken analytischen Gehirnhälfte zeigt Bush derweil den Baphomet. Nun ist die Lehrmeinung von den Zuständigkeiten der beiden Hirnhälften zwar veraltet, aber das ändert nichts daran, was hier gemeint ist.

Auf die Baphometgeste wird noch einmal besonderes Augenmerk gelegt. Kurz darauf dreht sich Bushs Kopf wie in „Der Exorzist“ um 180°.

Nach weiteren 180° hat sich Bush in Obama verwandelt. Dieser trägt statt der Narrenkappe einen Akademikerhut. Tatsächlich gilt George W. aufgrund seiner zahlreichen Fehltritte gemeinhin als Trottel, während Obama eher die gebildeten Menschen anspricht. Doch wie im Film angedeutet wird, handelt es sich um dieselbe Marionette. Das Gesicht ist anders, aber die Agenda bleibt gleich.

Obama darf gleich mal ein Horusauge zudrücken und seine Vampirzähne entblößen. Anschließend nimmt er wieder eine unschuldige Pose ein, lacht dabei aber das Publikum aus.

Ihm gegenüber sitzt ein kleines Mädchen, deren weißes Kleid ihre Unschuld symbolisiert. Doch ihre Unschuld wird sie bald verlieren, denn in ihren Händen hält sie die verbotene Frucht. Bei genauerem Hinsehen befindet sie sich außerdem in einem Bannkreis und hinter ihr wartet das weiße Kaninchen, welches ihre bevorstehende Reise ins Wunderland ankündigt.

Rundherum befinden sich andere Kinder, die jedoch eine in Stacheldraht gefesselte, amorphe Masse bilden. Sie stehen für die geknechteten Menschen, welche unfähig sind, sowohl ihre Gefangenschaft wahrzunehmen als auch die Rituale, welche direkt vor ihnen stattfinden. Von ihnen hat das Mädchen keine Hilfe zu erwarten.

Als das Licht sich verdunkelt und nur noch Alice sowie das weiße Kaninchen erhellt sind, wird im Hintergrund die „Exit“-Aufschrift auf der Tür sichtbar.

Das Mädchen entscheidet sich genau dafür, indem es den Apfel nicht anbeißt, sondern fallen lässt. Er rollt zu Obamas Füßen, wo auf dem Schachbrettboden die Buchstaben LC stehen. Zusammen mit dem „F“ für „Foot“ könnte hier das Kürzel LCF herausgelesen werden. Im hochgradig okkulten Film „Die neun Pforten“ ist LCF die Abkürzung für „LuCiFer“. Das würde passen, denn immerhin war er es, der Eva den Apfel überreicht hat.

Der Apfel bricht entzwei und es wächst eine Blume daraus hervor.

Offenbar war dieses Ergebnis nicht beabsichtigt, denn Obama treibt es den Schweiß auf die Stirn. Anschließend blickt er enttäuscht auf den Boden.

Damit endet die Szene und die Kamera zoomt aus der Schule heraus. Draußen ist an einer Wand ein Graffiti zu sehen, das bei genauerer Betrachtung das Wort „PSALM“ ergibt. Der obere Teil des Doppelblitzes lässt sich als „3“ lesen und dahinter steht noch einmal „V3“. Ist hier der Psalm 3 Vers 3 gemeint? Dieser lautet: „Aber du, Herr, bist der Schild für mich und der mich zu Ehren setzt und mein Haupt aufrichtet.“ Wie es scheint, hat der aufrichtige Glaube das Mädchen gerettet.

Allerdings ist es immer noch Punkt 12 in der Antarktis und die USA hat der innere Konflikt sinnbildlich zerrissen. Es folgen nämlich nicht alle Menschen der geplanten Agenda. Dem wachsenden Rassismus stehen Bürgerrechtler gegenüber, die Kriege seit 9/11 haben zur Entstehung einer neuen Friedensbewegung geführt und zudem erkennen immer mehr Menschen, auf wessen Seite die herrschende Elite wirklich steht. Nun ja, mit Ausnahme der christlichen Rechten, die sich von Satanisten wie Bush und Trump zu Hass und Gewalt aufstacheln lassen.

Letztendlich könnte ein Bürgerkrieg aber durchaus gewollt sein, genauso wie das 9/11-Ritual von langer Hand geplant war. Dieses ist im Hintergrund der Szene zu sehen, wo zwei Eistürme qualmen und in sich zusammenbrechen. Während der Film produziert wurde, war das natürlich längst Geschichte, doch es folgen noch einige Ankündigungen zukünftiger Ereignisse.

Die offizielle Geschichtsschreibung macht Osama bin Laden für die Anschläge verantwortlich. Dieser ist in der nächsten Einstellung zu sehen und zwar mit CIA-Logo am Hemd. Offener kann man nicht zugeben, dass Tim Osman ein Agent der USA war! Zudem steht der muslimische Halbmond Kopf und ist in blutiges Rot getaucht. Das hat nicht nur damit zu tun, dass er vom Süden aus zu sehen ist, es steht auch für die Instrumentalisierung des Islam sowie die Umkehr seiner Werte im Dienste der neuen Weltordnung. Die Islamisten dienen damit letztendlich der satanistischen Weltelite.

Die folgende Einstellung zeigt einen Öltropfen, der ins Meer rinnt, darüber einen Bohrturm auf dem Eis. Das antarktische Szenario sollte hier nicht wörtlich genommen werden, da auch das 9/11-Ritual nicht auf Antarktika, sondern in New York stattfand. Das in den Ozean tropfende Öl könnte daher am ehesten für die Katastrophe auf der Deep Water Horizon stehen, hinter der ebenfalls ein geplantes Ritual vermutet wird.

Nachdem nun schon zwei vergangene Rituale abgehandelt sind, wird in der nächsten kurzen Szene ein mögliches zukünftiges Ritual gezeigt. Zu sehen ist die Freiheitsstatue auf einem freimaurerischen Hexagramm.

In der Realität steht der römische Sonnengott Mithras (gleichbedeutend mit dem griechischen Helios) auf einem 11-zackigen Stern. Sowohl die Zahl 11 als auch das Hexagramm im Film sind Hinweise auf den französischen Bildhauer Frédéric-Auguste Bartholdi (1834-1904), der selbstverständlich ein Freimaurer war.

Bartholdi mit verdeckter Hand

In „I Pet Goat“ wird jedenfalls die Zerstörung der Freiheitsstatue gezeigt. Dies könnte entweder eine Ankündigung eines weiteren Megarituals in New York sein oder sinnbildlich für die Zerstörung der Freiheit stehen.

Interessanterweise gibt es eine ganze Reihe von Hollywood-Blockbustern, die ebenfalls die Zerstörung der Freiheitsstatue bzw. der gesamten Stadt zeigen. Darunter „Independence Day“, in dem auch Anspielungen auf 9/11 zu finden sind.

Als nächstes ist ein Weltenei zu sehen, in dem ein menschlicher Embryo heranwächst. Das Ei wird von einer Schlange gehalten und von einem reptiloiden allsehenden Auge bewacht. Wenn das mal keine Anspielung darauf ist, dass die menschliche Spezies von Reptiloiden erschaffen wurde bzw. genetisch verändert wird.

Aus dem Ei schlüpft schließlich ein Kind mit einem leeren Kopf. Dieser wird von einem finsteren Typen mit Falschinformationen gefüllt, der nicht zufällig im Fernsehen seinen Sermon abgibt. Das Fernsehen wird hier als die Propagandamaschine gezeigt, die es tatsächlich ist. Ebenso wenig ist es ein Zufall, dass das Gesicht das allsehende Schlangenauge ersetzt hat. Der Reptiloid hat sich lediglich eine Maske aufgesetzt, seine spitzen Zähne sind aber immer noch zu erkennen. Zudem betont er das linke Auge und hat eine umgedrehte Pyramide am Kinn.

In den Augen des Kindes spiegeln sich die ganzen negativen Informationen, mit denen uns die Nachrichten täglich bombardieren. Von zusammenbrechenden Märkten bis zu Krieg ist alles dabei.

Im nächsten Krieg werden wohl die experimentellen Kampfjets des Typs TR-3B zum Einsatz kommen. Diese sind nämlich als nächstes zu sehen, womit klar sein dürfte, dass u.a. die Phoenix Lights von 1997 auf irdische Geheimtechnologien zurückzuführen sind.

Der 3. Weltkrieg wird im Nahen Osten beginnen, wovon auch die meisten Propheten wie Nostradamus ausgehen. Ob die folgenden Bilder nur den Ort markieren oder darüber hinaus die Zerstörung des Islams ankündigen, wird sich erst noch zeigen müssen. Auf jeden Fall treffen die Bomben eine Moschee.

Der Atompilz im Hintergrund der trauernden Frau, die ihr totes Kind beweint, wirkt auch nicht gerade einladend.

Ein Skarabäus darf in der Szene nicht fehlen.

Das tote Kind kann sich bei alledem noch glücklich schätzen, denn andere Kinder werden zu Soldaten gemacht. Das kennt man vor allem aus Afrika und deshalb ist der Kindersoldat auch schwarz. Sein Vorgesetzter, der ihm eine Waffe überreicht, trägt als Tattoo einen Schädel mit gekreuzten Knochen. Eine Verherrlichung des Todes, wie man sie u.a. von Skull & Bones oder den Nazis kennt.

Die nächste Einstellung ist besonders brisant, denn sie straft alle Verschwörungstheorien Lügen, die behaupten, dass die neue Weltordnung sozialistisch sei. Zu sehen ist ein Proletarier mit Hammer und Sichel, der ertrinkt. Dies symbolisiert die Zerschlagung sämtlicher linker Kräfte, denn die Vereinigung aller Proletarier der Welt wäre die größte Bedrohung für die neue Weltordnung. Genau darum geht die Trump-Regierung so hart gegen das sozialistische Venezuela vor, gefolgt von Destabilisierungsmaßnahmen in Kuba und Bolivien. Schon in der Vergangenheit haben die USA den Sozialismus überall zu zerstören versucht, in Chile, dem Kongo und Honduras auch mit nachhaltigem Erfolg.

Ähnlich brutal geht die neue Weltordnung gegen Pazifisten vor. Ein Mädchen mit weißer Flagge wird fast von Panzern überrollt und schließlich vom Tod höchstpersönlich geholt. Der Tiger auf ihrem Rücken kann eigentlich nur für Asien stehen. Insbesondere China steht der geplanten US-Hegemonie im Weg, weswegen sich der 3. Weltkrieg letztendlich gegen die stärkste Konkurrenz richten wird.

In diese Welt des totalen Kriegs tritt schließlich der falsche Prophet. Er sieht zwar aus wie eine klassische Interpretation von Jesus, aber die Pyramide mit dem dritten Auge darunter entlarvt den Gelbsüchtigen eigentlich sofort.

Es macht ihn auch nicht viel sympathischer, dass er einen weißen Schmetterling verbrennt. Der Schmetterling kann hier nur bedingt als Symbol einer Metamorphose gedeutet werden, nämlich in Hinblick auf die Erschaffung der neuen Weltordnung. Es ist viel mehr das Weiß als Farbe der Unschuld, die hier vom falschen Propheten niedergebrannt wird.

Um das Ganze abzurunden, reist der Jesusimitator auf einer Totenbarke, die das Abbild von Anubis trägt. Ein Hinweis darauf, wie viele Menschen der falsche Heiland ermorden wird.

Ihm zur Seite steht Kali, die Hindugöttin für Tod und Zerstörung. Das passt, denn laut Hinduismus leben wir momentan im Kali-Yuga, dem Zeitalter des Verfalls.

Die Hand Gottes zeigt derweil auf einen Phallusturm. Auf diesem ist ein Kirchenkreuz zu sehen, welches das katholische Patriarchat verkörpert.

In dem Turm lebt eine verschrumpelte alte Frau. (Die Tittenbilder ersparen wir uns jetzt mal…) Sie stellt einmal mehr das weibliche Prinzip des Herzens dar, welches wir schon zu Beginn im Klassenzimmer gesehen haben. Hier ist es nun vom Patriarchat unterdrückt, wobei die Realität treffend in Bildsprache übersetzt wird.

Inzwischen ist die Liebe also eingekerkert und was übrig bleibt, sind gleichgeschaltete, seelenlose Menschen.

Der falsche Jesus beendet die Herrschaft der Technokraten.

Er vertreibt auch die Schlange.

Und er lässt den muslimischen Jungen wiederauferstehen, welcher sogleich wie ein Derwisch vor dem Vollmond tanzt.

Aus Kali ist inzwischen ein Katchina geworden, ein Geistwesen aus der Kultur der Hopi und Zuni. Die Hopi sind für ihre spirituelle Naturverbundenheit bekannt und auch sie haben sehr treffende Vorhersagen über die Zukunft gemacht.

Die dargestellte Wandlung symbolisiert den Übergang vom Kali-Yuga in ein scheinbar spirituelles Zeitalter. Das wäre ja nicht verkehrt, wenn man den Lehren der Hopi folgen würde. Doch die neue Weltordnung zielt wohl eher auf ein esoterisches Zeitalter ab und die Aufgabe des falschen Propheten ist es, Ordnung in das zuvor veranstaltete Chaos zu bringen. Nach all dem Krieg und Leid werden die Menschen diese Ordnung willkommen heißen und den esoterischen Irrlehren des falschen Jesus folgen.

Das Christentum wird im Wassermannzeitalter keinen Platz mehr haben und deshalb sieht man hinter dem Jesusimitator auch eine Kirche zusammenbrechen. Der linke Turm stürzt dabei exakt genauso in sich zusammen, wie jener der Notre Dame im April 2019. Da „I Pet Goat“ rund 7 Jahre vor dem Ereignis produziert wurde, stellt sich die Frage, ob die Notre Dame nicht im Rahmen eines Rituals absichtlich angezündet wurde?

Klar, die Kirche in „I Pet Goat“ sieht völlig anders aus als ihr Gegenstück in Paris. Die Twin Towers des World Trade Centers zu Beginn des Film wurden allerdings ebenfalls abstrahiert und ein deutlicher Hinweis auf die Notre Dame ist der Wasserspeier an der antarktischen Eiskirche. Die Teufelsfratze könnte darüber hinaus sinnbildlich für die Rolle Satans in der katholischen Kirche stehen. Dieser Fakt lässt sich zwar nicht leugnen, ist aber weder ein Grund, Weltkulturerbe zu zerstören, noch dem falschen Propheten zu folgen.

In der letzten Szene, in der der Jesusimitator in den Sonnenaufgang segelt, stürzen auch die Pyramiden von Gizeh zusammen. Leider dürfte das mitnichten das Ende der Freimaurerei bedeuten und hoffentlich auch nicht die Zerstörung von weiterem Weltkulturerbe. Möglicherweise könnte es mit der Sonne selbst zu tun haben, worauf die Feuermeteore hindeuten, die von ihr ausgehen. Soll hier etwa ein kataklysmisches Naturereignis angekündigt werden? Diesbezüglich gibt es auch in verschiedenen Kulturen Prophezeiungen, laut denen unser aktuelles Zeitalter in Feuer enden wird. Ähnliches verkündet zudem der Film „Know1ng“.

Interessant an der Schlussszene von „I Pet Goat“ ist weiterhin, dass die Sonne im Zeichen des Skorpions aufgeht, dessen Stachel sich hinter den Wolken abzeichnet. Dieses Tierkreiszeichen steht scheinbar verkehrt herum am Himmel, doch erinnern wir uns, dass der gesamte Film in der Antarktis spielt und von der Südhalbkugel aus ist das Sternzeichen tatsächlich so zu sehen. Nun ist der Skorpion ein Novembersternbild, womit wir schon einmal einen zeitlichen Rahmen für das angekündigte Ereignis haben. Das Jahr, in dem alles stattfinden soll, bleibt allerdings noch offen.

Fazit: In den knapp siebeneinhalb Minuten „I Pet Goat“ stecken mehr okkulte Symbole und unterschwellige Botschaften als in einem dreistündigen Hollywood-Blockbuster. Das ist auch der Grund, warum dieser Artikel so lang ist. Es war allerdings wichtig, über die Inhalte dieses Animationsfilms aufzuklären, denn allein schon die offensichtlichen Botschaften haben es echt in sich!

Flash Gordon trifft Anton Lavey

von Joe Doe

„Flash Gordon” war ursprünglich eine Comic-Reihe, die 1934 als Konkurrenz zu „Buck Rogers“ entstand. Ebenso wie bei „Buck Rogers“ folgten ab 1936 Serials, die im Kino liefen. In Serienform sollte es „Flash Gordon“, abgesehen von zwei Zechentrickvarianten aus den 1980ern und 90ern, aber erst 2007 wieder geben und aufgrund des mangelnden Erfolgs war nach einer Staffel auch schon wieder Schluss. Die mit Abstand kultigste Interpretation ist bis heute der Kinofilm von 1980, der schon aufgrund des legendären Soundtracks von Queen im Gedächtnis haften bleibt.

Leider ist diese Verfilmung von „Flash Gordon“, die nicht mit der Pornoversion „Flesh Gordon“ verwechselt werden sollte, ebenso ein Feuerwerk freimaurerischer Symbolik. Ja, der Film ist cool, aber es vergeht kaum eine Szene, in der nicht irgendwo Zirkel und Winkelmaß oder andere Symbole zu sehen sind. Gleiches trifft auf die Handlung zu, die für Science Fiction ungewöhnlich religiöse Züge trägt.

Gleich in der ersten Einstellung, in der die Erde ins Visier des galaktischen Tyrannen Ming (Max von Sydow) gerät, sind jede Menge Blitze zu sehen. Diese lassen sich hier als Zeus‘ Donnerkeil lesen, da Ming ähnliches anstellt und damit Katastrophen wie Erdbeben auslöst. Wirklich schlimm, wenn Sadisten Langeweile haben.

Im Vorspann hagelt es dann gleich noch Doppelblitze und auch der Name des Protagonisten heißt übersetzt „Blitz“. Wenigstens ist aber der Soundtrack gut und die ursprünglichen Comics werden gewürdigt.

Die erste Szene nach dem Vorspann spielt auf der Erde und ist noch relativ frei von surrealistischen Settings und okkulter Symbolik. Sie führt die Charaktere Flash Gordon (Sam J. Jones) und Dale Arden (Melody Anderson) ein, deren Flugzeug von Mings Katastrophen zum Absturz gebracht wird. Es regnet Lavabomben und der Himmel verfärbt sich rot.

Erst in der nächsten Einstellung, in der Dr. Hans Zarkov (Chaim Topol) und sein Assistent eingeführt werden, ist eine chinesische Trennwand mit Drachen und Schlangen zu sehen. Das mag zwar ein typisch fernöstliches Motiv sein, ist allerdings nicht gänzlich ohne Bedeutung. Es passt sowohl zu dem chinesisch klingenden Namen des Schurken Ming als auch zu dessen satanischer Natur.

Zarkov erkennt als Einziger, dass es sich bei den scheinbaren Naturkatastrophen um einen außerirdischen Angriff handelt. Mit seiner selbstgebauten Rakete will er zur Quelle des Angriffs aufbrechen und die Erde retten. Nur leider ist sein Assistent feige und ergreift die Flucht. Da kommen dem Doktor die gerade in seinem Gewächshaus bruchgelandeten Flash und Dale sehr gelegen, denn alleine kann er die Rakete nicht bedienen. Er lockt sie unter falschem Vorwand in die Klapperkiste und startet, bevor die beiden abhauen können.

Sein Gewächshaus fungiert als Startrampe und irgendwie sieht das Gebäude stark nach einem Phallus aus. Doch keine Sorge, es handelt sich nicht um den Pornofilm „Flesh Gordon“, bei dem die Rakete noch mehr einem intergalaktischen Schwanz ähnelt.

Auf dem Flug fällt zum ersten Mal auf, dass Dale eine Uhr in Form eines Hexagons trägt. Der Auftakt zum Dauerfeuer okkulter Symbolik, die den gesamten Rest des Films bestimmt.

Gleich als nächstes sieht man einen Sensortechniker des Ming-Imperiums, auf dessen Brille deutlich das Freimaurerlogo prangt.

Zarkovs Rakete fliegt durch ein surreal wirkendes Wurmloch…

…und landet auf dem Planeten Mongo, der nicht minder surreal ausschaut.

Schon kurz nach der Landung werden Zarkov, Flash und Dale gefangen genommen. Mings Wachen tragen allesamt Rot, die Farbe des Teufels.

Mings Palast ist ebenfalls rot angestrichen.

Das gilt nicht nur außen, sondern auch innen. Da fühlt man sich gleich wie in der Hölle.

In der Hölle wimmelt es bekanntlich von Reptiloiden, doch der erste Echsenmann ist offensichtlich ein Gefangener und wird auf der Flucht atomisiert. Diese Szene soll natürlich verdeutlichen, in welch tödlicher Gefahr sich die drei Gefangenen befinden.

Hingerichtet übrigens von einer fliegenden Goldkugel, die man als geflügelte Sonne interpretieren könnte.

Dale und Flash sind eigentlich ganz passend für diesen Ort gekleidet. Beide tragen Weiß und Rot, die Farben der Venus. Außerdem gibt Dale hier die Frau im roten Kleid.

Die drei werden zu Ming gebracht, der gerade die Tribute seiner eroberten Monde empfängt. Einige Gäste tragen ebenfalls sehr symbolbehaftete Outfits. Manche sind im Schwarz/Weiß des freimaurerischen Schachbrettbodens erschienen…

… der Anführer der Falkenleute Prinz Vultan (Brian Blessed) hat ein Hexagramm auf dem Helm…

…die Wachen von Ming tragen derweil Totenkopfmasken…

… und seine rechte Hand Klytus (Peter Wyngarde) sieht aus wie der Grim Reaper. Der personifizierte Tod scheint darüber hinaus der Meister vom Stuhl(gang) der örtlichen Loge zu sein, da er über und über mit Freimaurerzeichen geschmückt ist.

Das schrillste Kostüm von allen trägt jedoch der Imperator selbst. Er ist komplett in satanisches Rot gekleidet und mit einen achtzackigen Ištarstern geschmückt.

Außerdem gleicht er optisch dem Gründer der Church of Satan, Anton Szandor Lavey. Dies ist sicherlich kein Zufall. Zum einen, weil Ming das personifizierte Böse darstellt, zum anderen war Lavey in Hollywood ein gern gesehener Berater, insbesondere für Horrorfilme. Offensichtlich wurde ihm hier ein Denkmal gesetzt.

In der Church of Satan soll es zwar keine Menschenopfer geben, im Satanismus aber sehr wohl. Das weiß auch Ming und so verlangt dieser von einem Prinzen, der außer seiner Loyalität keinen Tribut anzubieten hat, dass dieser sich in sein Schwert stürzen möge. Stattdessen versucht der Unterdrückte jedoch, Ming mit seinem Schwert zu stürzen. Der Versuch misslingt und der Tyrann führt das rituelle Menschenopfer eigenhändig aus. Das blaue Blut seines Opfers deutet auf dessen adelige Herkunft hin.

Als nächstes findet der Imperator Gefallen an Dale. Als diese sich weigert, sich ihm zu präsentieren, wendet er seinen Zauberring an, mit dem er u.a. Gedankenkontrolle ausüben kann. Er kommt auch gleich zur Sache und lässt sie für sein Vergnügen in seine Gemächer bringen. Interessant dabei ist, dass er sie „Erdenkätzchen“ nennt. In Kombination mit dem gerade zur Schau gestellten Mind Control, spielt das wohl auf eine Sexkätzchen-Programmierung an.

Flash will das natürlich nicht zulassen und veranstaltet ein kleines Football-Spiel. Das funktioniert anfangs ganz gut, aber am Ende haut ihm Zarkov aus Versehen einen Ball an die Birne. Damit findet die Palastrevolte ein jähes Ende. Ming ordnet an, dass Zarkov einer Gehirnwäsche unterzogen und Flash noch am selben Abend hingerichtet werden soll. Als letzten Wunsch möchte Gordon seine Geliebte Dale noch einmal sehen. Diese wurde zwischenzeitlich in ein komplett rotes Kleid gesteckt, welches Flash offensichtlich zu gefallen scheint.

Klytus lässt den beiden jedoch nur wenig Zeit. Der Grim Reaper gewährt ihnen nur die Dauer einer Sanduhr, was angesichts der bevorstehenden Hinrichtung kaum eine trefflichere Symbolik sein könnte.

Zur Hinrichtung erscheint derweil sogar Ming in Schwarz.

Seine Leibgarde trägt dagegen blau und rot, womit auch die Symbolik der Freimaurergrade abgehakt wäre.

Die Hinrichtung findet in einer Gaskammer statt. Allerdings hat Mings Tochter Aura (Ornella Muti) Flash ein Mittel injizieren lassen, welches das Giftgas neutralisiert. Sie hat ein sexuelles Interesse an dem Football-Star, wie an so ziemlich jedem anderen gutaussehenden Mann.

Mit dem Arzt, der durch diese Aktion sein Leben riskiert, hat Aura selbstverständlich ebenfalls eine Affäre. Passend dazu tritt sie ihm gegenüber als Femme Fatale auf.

Flash gegenüber tritt sie gleichermaßen als Lady in Rot in Erscheinung, doch der hat nur Augen für Dale. Dennoch lässt sie ihn ziehen.

Während Flash sich aus dem Staub macht, erklärt Ming Dr. Zarkov, dass er die Erde getestet hat. Alle tausend Jahre überzieht er alle Welten mit Erdbeben und dergleichen. Halten die Bewohner dies für Naturkatastrophen, sind sie unwissend und werden verschont. Da Zarkov jedoch die Wahrheit aufgedeckt hat, stuft Ming die Erde als Gefahr für seine Macht ein. Unwissentlich hat der Doktor damit das Todesurteil für seinen Heimatplaneten unterzeichnet.

Ming erzählt ihm das alles aus purem Sadismus, da anschließend Zarkovs Gehirn gelöscht werden soll. Er dachte, diese Offenbarung würde den Doktor „amüsieren“.

Den Erinnerungen nach ist Zarkov ein Jude, der das Grauen der Shoah überlebt hat. Als Bilder von Hitler in seinen Erinnerungen auftauchen, meint Klytus, dass dies ein „vielversprechender Mann“ gewesen sei. Deutlicher kann man nicht zur Schau stellen, welche Mächte sich hinter dem Faschismus verbergen. Das schließt auch die Symbole auf der Kleidung des Grim Reapers und General Kalas (Mariangela Melato) mit ein.

Mings Tochter offenbart Flash derweil auch eine wichtige Information. Ihr Vater hält die Monde von Mongo in ständiger Feindschaft, denn solange sie sich gegenseitig bekämpfen, können sie sich nicht vereint gegen ihn stellen. Das Prinzip „Teile und herrsche“ kommt hier wieder einmal zur Anwendung.

Aura hat indessen nur ihre Lust im Kopf, doch Flash weist ihre Avancen zurück. Stattdessen möchte er über Telepathiefunk mit Dale verbunden werden. Die ist gerade erst mit einem Trank abgefüllt worden, welcher die Nächte mit Ming erträglicher machen soll, weshalb sie Flashs Stimme zunächst ihrem Rausch zuschreibt. Das rote Kleid hat sie inzwischen gegen ein weißes eingetauscht, womit sie ihrem anfänglichen Look treu bleibt.

Nachdem sie wieder halbwegs nüchtern ist, füllt Dale eine Kammerzofe ab und tauscht die Kleidung mit ihr. So gelingt es ihr, Ming zu entfliehen, bevor er sie missbrauchen kann.

In der Zwischenzeit hat Zarkov eine Hirnwäsche durchlaufen und wurde entsprechend der Ming-Mode umgekleidet. Das Hexagramm auf dem roten Fummel ist dabei allerdings nicht als Anspielung auf seinen jüdischen Glauben zu sehen. In Anbetracht der restlichen Symbolik handelt es sich wohl eher um ein freimaurerisches Hexagramm.

Zudem hat Aura ebenfalls ein rotes Hexagramm auf dem Stirnband und die ist keine Jüdin.

Agent Zarkov, der sein Gedächtnis vor der Löschung bewahren konnte, verhilft Dale zur Flucht. Doch leider plappert sie vor laufender Überwachungskamera aus, dass Flash noch lebt und sich auf Aboria befindet. Ming stattet genau in diesem Moment der Überwachungszentrale einen Besuch ab und verlangt die Ergreifung des Verräters, der Flash geholfen hat. Natürlich unwissend, dass es sich dabei um seine eigene Tochter handelt. Die Symbole in der Zentrale sind jedenfalls wieder einmal sehr explizit.

Direkt neben seinem Geheimdienstchef Klytus sehen die beiden zudem aus, wie Repräsentationen von Saturn und Satan. Die Schwarz/Rot-Symbolik erscheint noch häufiger im Film.

Auf Aboria ist Auras Geliebter Prinz Barin (Timothy Dalton) wenig von der Ankunft Flashs begeistert und lässt ihn sofort einsperren. Von dem Angebot, Ming gemeinsam zu stürzen, hält er sogar noch weniger.

Insgeheim plant Barin Flashs tot und schickt seinen Flötenspieler aus, den Gefangenen zu holen. Man beachte dabei die Flöte in Form einer Schlange.

Aura wird derweil nach ihrer Rückkehr in den Palast von Klytus gefoltert. Ihr Vater hat damit offenbar kein Problem, lehnt jedoch den Vorschlag einer Hinrichtung ab und will Aura stattdessen ein Jahr ins Exil auf einen Eismond schicken.

Während Klytus ausgeschickt wird, Flash zu ergreifen, entflieht dieser der Gefangenschaft Barins. Allerdings kommt er nicht weit und muss sich Barin in einem Ritual stellen, bei dem beide ihre Arme in einen Baumstamm stecken in dem ein giftiger Waldmoloch lebt. Eine interessante Wortwahl für ein Tier, das für rituelle Tötungszeremonien verwendet wird. Flash überlebt zwar, wird aber eingesumpft und kurz bevor Barin ihn hinrichten kann, tauchen Falkenmänner auf.

Dale und Zarkov sind in der Zwischenzeit nämlich von Prinz Vultan entführt worden, der von den beiden erfährt, dass Flash noch lebt und wo er sich aufhält. Obwohl Vultan Ming hasst, gedenkt er, seine Gefangenen an ihn auszuliefern, um Zeit zu gewinnen und sich Mings Vertrauen zu erschleichen. Schlussendlich kommen alle in seiner Wolkenstadt zusammen und das im gleichen Jahr, in dem auch „Star Wars – Das Imperium schlägt zurück“ herauskam.

In Vultans Reich verlangt Barin ein Duell gegen Flash, in dessen Verlauf der Erdling ihm jedoch das Leben rettet. Damit steht er in Gordons Schuld. Ausgerechnet in diesem Moment taucht jedoch Darth Vader … äh … Klytus in der Wolkenstadt auf.

Allerdings wird er von Flash überrumpelt, wobei er einen hässlichen Tod stirbt.

Vultan ist jedoch wenig davon begeistert und flieht mit seinen Falkenmännern. Seine vier Gefangenen lässt er zurück und schon kurz darauf werden Dale, Zarkov und Barin von Mings Truppen gefangen genommen. Mit Flash sucht Ming derweil das Gespräch und hier wird es nun wirklich interessant. Überraschend bietet er dem Erdling ein Königreich auf der Erde an. So könnte sie vor der Zerstörung bewahrt werden, als unterworfene Welt mit Flash als Gouverneur. Im Gegenzug soll dieser seinen Widerstand gegen Ming sowie seine Geliebte Dale aufgeben.

Das erinnert nicht von ungefähr an die Versuchung Jesu aus dem Neuen Testament. Darin heißt es: „Wieder nahm ihn der Teufel mit sich und führte ihn auf einen sehr hohen Berg; er zeigte ihm alle Reiche der Welt mit ihrer Pracht und sagte zu ihm: Das alles will ich dir geben, wenn du dich vor mir niederwirfst und mich anbetest.“

Mit anderen Worten ist Ming der Teufel höchstpersönlich, was nach all der satanischen Symbolik eigentlich niemanden mehr verwundern sollte. Gleichzeitig wird der Footballspieler von der Erde aber auch zum Messias erhöht und wie dereinst Jesus lehnt er das Angebot des Teufels ab. Und das, obwohl er bereits die Farben von Satan und Saturn sowie Mings achtzackigen Stern trägt.

Ming lässt die Wolkenstadt zerstören und glaubt Flash tot. Dieser entkommt jedoch im letzten Moment mit einem Raketoped und verbündet sich mit Vultan. Doch halt, wozu haben geflügelte Falkenmänner ein Fluggerät in ihrer Stadt und warum zum Henker weiß Flash, wie man dieses Gefährt nennt?

Zurück in Mings Palast liefert sich Dale erst mal einen Kampf mit Aura. Diese scheint jedoch geläutert und gibt Dale ein Gift, mit dem sie Ming in der Hochzeitsnacht töten soll. So weit kommt es aber gar nicht mehr. Gordon kapert mit den Falkenmännern ein Raumschiff und crasht in die Hochzeit.

Eine Hochzeit wohlbemerkt, die so schlimm ist, dass die Braut wie auf einer Beerdigung gekleidet ist.

Im Innern des Palastes befreit Aura derweil Barin und Zarkov, die unsinnigerweise Augenbinden tragen, während sie an die Kerkerwand gekettet sind.

Nach ihrer Rettung besetzen sie die Sicherheitszentrale und schalten General Kala aus. Aus Kalas Leichnam fließt Black Goo, was ein interessantes Detail am Rande, aber für die Handlung nicht weiter relevant ist. Es unterstreicht lediglich ihre Boshaftigkeit.

Kalas Überwacher stellen sich indessen als Cyborgs heraus, die im Innern aus Kabeln und Schaltkreisen bestehen. Kurioserweise muss Zarkov nur einem die Brille abreißen, um alle lahmzulegen.

Ming ahnt derweil noch nichts von den Angriffen, die innen und außen stattfinden. Er legt weiter den Hochzeitsschwur ab, laut dem er schwört, Dale zu benutzen, wie es ihm gefällt und sie erst in den Weltraum zu schießen, wenn er ihrer überdrüssig ist. Doch noch bevor er ihr den Trauring anstecken kann, deaktiviert Barin das Blitzfeld, welches den Palast schützt, sodass Flash mit dem gekaperten Raumschiff Ajax den Thronsaal penetrieren kann. Bei der Gelegenheit penetriert er auch gleich noch Ming mit der Antenne am Bug des Schiffes.

Bevor Flash ihm den Rest geben kann, begeht Ming scheinbar mit seinem Ring Suizid. Der neue Imperator wird Barin und Vultan General über die Streitkräfte. Doch ist Ming wirklich tot? Seine Lache am Ende sowie das Fragezeichen hinter dem „The End“ lassen Raum für Spekulationen.

Fazit: „Flash Gordon“ ist auf seine Weise ein abstraktes Kunstwerk, das Kultstatus genießt. Gleichzeitig strotzt er aber auch nur so vor okkulter Symbolik. Insbesondere Zirkel und Winkelmaß sind allgegenwärtig, ebenso wie die Farbe des Teufels, der obendrein ausschaut wie Anton Lavey. Vom ganzen Kitsch fangen wir lieber erst gar nicht an.

Mafiöse Computerspiele

Dank Computerspielen kann heute jeder in die Rolle eines Mafiosi schlüpfen. Am besten gleich als Mitglied der Corleone-Familie in den Games zur „Pate“-Trilogie. Wer wollte nicht schon immer mal Banken ausrauben, Läden unter seine Kontrolle bringen, abgetrennte Pferdeköpfe heimlich nachts in Betten deponieren oder einfach nur sinnlos Leute über den Haufen schießen?

Warum nicht gleich ein Spiel mit dem Titel „Mafia“ auf den Markt bringen? Inzwischen gibt es schon drei Teile davon!

In der „Grand Theft Auto“-Reihe wimmelt es ebenfalls von Gangstern, Kriminellen und Psychopathen.

Die andere Seite kann in den „Hitman“-Spielen erlebt werden, in denen der Spieler als Auftragskiller Drogenbosse, Rockerbanden und Mafiosi ins Jenseits befördern kann. Namentlich werden in „Hitman – Contracts“ die Triaden genannt, deren Organisationen gegeneinander aufgebracht und die Bosse ausgeschaltet werden müssen. Allerdings gibt es im Spiel einen kleinen Fehler, denn in der Realität gibt es die Rote und die Grüne Bande, während es im Spiel eine Rote und eine Blaue Bande sind.

Organisiertes Verbrechen auf Caprica

Das organisierte Verbrechen macht auch vor der „Battlestar Galactica“-Prequelserie „Caprica“ nicht halt. In dieser mischt sich die Mafia-Organisation Ha’la’tha sogar in die Geschäfte von Großkonzernen ein, was dem Zylonenerfinder Graystone einen Vorteil verschafft. Seine Helfer gehören der Familie Adama an, womit der spätere Admiral Adama einer Mafiafamilie entstammt.

Die Ha’la’tha gründete sich ursprünglich als Widerstandsorganisation auf der von Caprica unterdrückten Kolonie Tauron. Da sich die Widerstandskämpfer über teils illegale Wege finanzieren mussten, erwuchs aus ihren Reihen eine Verbrecherorganisation, die wie eine typische Mafia aufgebaut ist. Um die Parallelen auf die Spitze zu treiben, haben Tauronen ein eher südeuropäisches Aussehen. Mit anderen Worten ist die Ähnlichkeit zur italienischen Mafia gewollt.

Organisiertes Verbrechen in Star Wars

In kaum einer anderen Science Fiction-Reihe gibt es so viele Verbrecherorganisationen wie in „Star Wars“. Kein Wunder, präsentiert uns George Lucas doch ein durch und durch kapitalistisches Universum voller Korruption. Hier eine kurze Übersicht der wichtigsten Verbrechersyndikate.

Crimson Dawn

Crimson Dawn ist eine zur Zeit des galaktischen Imperiums aufstrebende Verbrecherorganisation unter der Führung von Dryden Vos. Im Hintergrund zieht jedoch Darth Maul die Fäden, in dessen Auftrag Han Solos einstige Geliebte Qi’ra ihren Boss ausschaltet. Als Belohnung nimmt sie Vos‘ Position ein, womit Crimson Dawn endgültig unter die Kontrolle des Schatten-Kollektivs fällt.

Hutten

Die Hutten sind eine schleimige Spezies, die abgesehen von organisierter Kriminalität scheinbar keine anderen Erwerbstätigkeiten kennt. Sie haben ihre Netzwerke weit über ihre Heimatwelt Nal Hutta und deren Mond Nar Shadda ausgedehnt und sind u.a. auf dem Wüstenplaneten Tatooine sehr aktiv. Die Hutten sind hauptsächlich in Schmuggelgeschäfte verwickelt, vor allem im Bereich Gewürze (ein Euphemismus für Drogen). Zu den bekanntesten Bossen zählen Jabba, Gardulla und Ziro.

Piratenbanden

In Star Wars wimmelt es von kleineren Piratenbanden, die zuweilen ganze Planeten und Raumsektoren kontrollieren. Die bekannteste unter ihnen ist jene des Weequay Hondo Ohnaka mit Sitz auf dem Planeten Florrum. Ohnakas Freibeuter sind bekannt für illegalen Gewürzhandel, Überfälle und Lösegelderpressungen. So gelang es der Bande sogar schon, Count Dooku, Obi Wan-Kenobi und Anakin Skywalker in ihre Gewalt zu bringen.

Pykes

Die Pykes betätigen sich vor allem als Gewürzschürfer und –schmuggler. Mit anderen Worten, sie betreiben ein Drogenkartell. Die Pykes kontrollieren u.a. die Gewürzminen auf Kessel/Kossal.

Schatten-Kollektiv

Nachdem Darth Maul scheinbar auf Naboo getötet wurde, hat sich sein Meister Darth Sidious längst einen neuen Schüler gesucht und verstößt den Zabrak, nachdem er wieder unter den Lebenden auftaucht. Zusammen mit seinem Bruder Savage Opress, der ebenfalls von seinem Meister Darth Tyranus verstoßen wurde, gründet er das Verbrechersyndikat Schatten-Kollektiv. Da Darth Maul ein Meister der dunklen Seite ist, gewinnt das Kollektiv schnell an Einfluss. Er kooperiert zeitweilig mit der mandalorianischen Death Watch sowie den Pykes und zieht sogar Han Solos Ex-Freundin Qi‘ra auf seine Seite.

Schwarze Sonne

Die Schwarze Sonne ist die größte Mafia-Organisation im „Star Wars“-Universum und kontrolliert den Untergrund in der gesamten Galaxis. Ihr Oberhaupt zu Zeiten des Imperiums ist der Falleen-Prinz Xizor. Das Imperium, welches durchaus mit Verbrechern wie den Hutten kooperiert und vor allem die Sklaverei toleriert, steht mit der Schwarzen Sonne jedoch auf Kriegsfuß. Sie ist einfach zu mächtig, als dass Imperator Palpatine sie neben sich dulden könnte.

White Worms

Die White Worms sind ein Verbrechersyndikat auf Corellia, welches von Lady Proxima geleitet wird. Diese Kreatur bemächtigt sich vor allem obdachloser Straßenkinder, die von klein auf zum Stehlen erzogen werden. Aufgrund der vorherrschenden Armut und Perspektivlosigkeit unter der Knute des Imperiums geraten die Kids schnell in Abhängigkeit von solchen Gangs. Darunter auch ein gewisser Han Solo, dem es zwar gelingt, von Corellia zu fliehen, der jedoch später rückfällig und als Schmuggler u.a. für Jabba den Hutten tätig wird.

Zann-Konsortium

Das Zann-Konsortium existiert bisher nur im erweiterten Universum und wurde von Tyber Zann gegründet. Dessen Methoden umfassen das gesamte Spektrum krimineller Aktivitäten, angefangen bei Schmuggel und Schwarzmärkten, Bestechung und Piraterie bis hin zu Sklaverei.