Die Fabian Society – Neoliberale Sozen

von Anton Nymous

Die Fabian Society wurde am 4. Januar 1884 in London als Abspaltung der im Vorjahr entstandenen Gruppe The Fellowship of the New Life gegründet. Benannt ist die Gesellschaft nach dem römischen General Quintus Fabius Maximus Verrucosus (275-201 v.u.Z.), dessen Strategien sich durch die Berechnung über längere Zeiträume auszeichneten. Statt auf Frontalangriffe setzte er auf Störmanöver und Zermürbung. Es ist mit Sicherheit kein Zufall, dass sich die Fabian Society ausgerechnet ihn als Namenspatron wählte.

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Während es The Fellowship of the New Life noch darum ging, die Gesellschaft durch das Vorleben eines reinen und einfachen Lebens zu verändern, wollte die Fabian Society ihre Ziele von Anfang an durch politische Aktion vorantreiben. Die beiden Organisationen entfernten sich zusehends voneinander und The Fellowship of the New Life wurde schließlich in den frühen 1890er Jahren aufgelöst. Die Fabian Society breitete sich hingegen über Europa aus und gründete auch Ableger in Australien und Neuseeland.

Ihren Idealismus hat die Fabian Society während ihrer Ausbreitung schnell abgelegt, sofern sie ihn überhaupt je besessen hat. Offiziell wurde sie ins Leben gerufen, um den Sozialismus durchzusetzen. Sie war sowohl an der Gründung der britischen Labour Partei im Jahr 1900 beteiligt als auch vier Jahre zuvor an der Gründung der Sozialdemokratischen Partei Österreichs.

Für die politische Rechte ist dies natürlich ein gefundenes Fressen, um den Sozialismus als Produkt einer sinisteren Weltverschwörung zu diffamieren. Doch zum einen stehen hinter sämtlichen rechten Parteien ebenfalls Think Tanks und Geheimgesellschaften, zum anderen sollte bei der Fabian Society etwas genauer hingeschaut werden. Weder hatte Karl Marx etwas mit den Fabianern zu tun, der war nämlich zu deren Gründung schon ein Jahr tot, noch fand sich in ihren Reihen je ein Vertreter des Proletariats.

Die Fabian Society setzte sich von Beginn an aus elitären Mitgliedern der britischen Oberschicht zusammen. Ihre sozialistische Ausrichtung nutzte die Fabian Society vorrangig, um progressive Intellektuelle für sich zu gewinnen, darunter die Frauenrechtlerin (Suffragette) Emmeline Pankhurst (1858-1928). Wenn man sich jedoch die führenden Köpfe der Fabianer betrachtet, ergibt sich ein völlig anderes Bild. Da haben wir es plötzlich mit Freimaurern und Eugenikern zu tun, dass einem das Gruseln kommt.

Zu den bekanntesten Mitgliedern zählen die Theosophin Annie Besant (1847-1933), der Okkultist Frank Podmore (1856-1910) und der Freimaurer H.G. Wells (1866-1946). Letzterer verdient dabei eine nähere Betrachtung, war er doch ein namhafter Schriftsteller, dessen Ideologie sich an seinen Werken ablesen lässt. Werke wie „Things to Come“ aus dem Jahr 1933, die mitnichten eine klassenlose, demokratische Räterepublik abbilden, sondern eine globale Diktatur der Intellektuellen propagieren und das Proletariat als stumpfsinnigen Pöbel verunglimpfen, der die schöne Neue Weltordnung wieder einzureißen droht.

Apropos Neue Weltordnung, im Jahr 1939 veröffentlichte Wells ein Sachbuch mit dem Titel „The New World Order“, dessen Cover ziemlich explizit auf die Freimaurer hindeutet.

Angesichts dessen wird es durchaus nachvollziehbar, dass viele Verschwörungstheoretiker glauben, die Neue Weltordnung wäre sozialistisch. Dies ist jedoch ein, von der Elite durchaus beabsichtigter, Trugschluss. Offensichtlich wird der Betrug, wenn man sich mit dem politischen Arm der Fabian Society beschäftigt, also insbesondere der britischen Labour-Partei.

Schon der zweimalige Labour-Premierminister James Ramsay MacDonald (1866-1937) koalierte früh mit den Konservativen, also den Vertretern des Großkapitals. Für diese Entscheidung wurde er aus der Labour-Partei ausgeschlossen, was dafür spricht, dass nicht alle Genossen mit dem Kurs der Fabianer einverstanden waren. Gegenüber dem 3. Reich setzte MacDonald derweil auf Appeasement-Politik, welche das Naziregime letztendlich entscheidend stärkte.

Es kommt aber noch schlimmer. Der Labour-Politiker Richard Howard Stafford Crossman (1907-1974) war Spezialist für psychologische Kriegsführung, was im Krieg gegen Nazideutschland zwar hilfreich war, aber mit Sicherheit auch den Zielen der Fabian Society zu Gute kam. Später avancierte er zu einem führenden Zionisten und Antikommunisten seiner Partei.

Da Kommunismus die logische Fortsetzung des Sozialismus ist, kann ein Antikommunist folgerichtig kein Sozialist sein. Damit sind sowohl die Labour-Partei als auch die Fabianer endgültig entlarvt. Erst recht gilt dies, wenn wir uns betrachten, wer sich heutzutage in der Fabian Society tummelt. Als wichtigste Namen wären da die britischen Premierminister Tony Blair und Gordon Brown zu nennen. Beide haben die Ressourcenkriege der USA im nahen Osten massiv unterstützt und damit bei der Ausbreitung des neoliberalen US-Imperialismus geholfen. Sozialistische Ideen sucht man derweil bei Blair und Brown vergeblich.

Es ist eigentlich unnötig zu erwähnen, dass das britische Königshaus eine wahrhaftig sozialistische Regierung auch kaum dulden würde. Immerhin ist die Monarchie die radikalste Verkörperung der Klassengesellschaft. Alle britischen Premierminister müssen diesen selbsternannten Herrenmenschen die Treue schwören und es versteht sich von selbst, dass sie sich ebenso der Freimaurerei zu unterwerfen haben.

Merken wir uns, dass nicht überall, wo Sozialismus drauf steht, auch tatsächlich Sozialismus drin ist. Das gilt übrigens nicht nur für Großbritannien, sondern weltweit! Insbesondere an den deutschen Sozialdemokraten ist absolut nichts sozial. Das haben bereits Friedrich Ebert und sein Bluthund Noske bewiesen, die sämtliche basisdemokratischen Räterepubliken durch rechtsextreme Freikorps niederschlagen lassen haben. Erinnern wir uns außerdem an die Einführung von Hartz IV, die Legalisierung von Hedge-Fonds und den imperialistischen Krieg in Afghanistan unter Gerhard Schröder.

Die Liste lässt sich weiter mit Olaf Scholz fortführen, der als Lobbyist der Hochfinanz einen guten Draht zu Warburg und Goldman Sachs hat. Nur Dummköpfe würden daraus schlussfolgern, die Hochfinanz sei sozialistisch. Die korrekte Schlussfolgerung lautet, dass die SPD längst keine Arbeiterpartei mehr ist, sondern ein korrupter Haufen neoliberaler Betrüger!

Halten wir also abschließend fest, dass es durchaus stimmt, dass sowohl die Fabian Society als auch sich „sozialistisch“ nennende Parteien an der Schaffung einer neuen Weltordnung beteiligt sind. Diese wird allerdings mitnichten sozialistisch sein, sondern neoliberal. Andernfalls würden sich nicht auch alle konservativen und rechtspopulistischen Parteien gleichermaßen an der NWO beteiligen.

Der einzige Grund, warum sich Labour, SPD und Co. „sozialistisch“ nennen, sind ihre Wähler. Um die Neue Weltordnung zu installieren, braucht man deren Zustimmung, also gibt das neoliberale Establishment ihnen die Illusion einer Wahlmöglichkeit. Andernfalls würden die Menschen vielleicht eine wahrhaftig sozialistische oder gar kommunistische Partei wählen, die nicht unter der Kontrolle der neoliberalen Eliten steht. Wie die Neoliberalen reagieren, wenn genau das geschieht, kann man aktuell in Venezuela und Bolivien sehen. Unnötig zu erwähnen, dass Evo Morales und Nicolas Maduro keine Fabianer sind.

Die Fabian Society ist nur ein weiter neoliberaler Think Tank, vergleichbar mit der Mont Pelérin Society oder der Hayek-Gesellschaft. Mit diesen beiden haben wir uns ebenfalls schon auseinandergesetzt.

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Die Mont Pèlerin Society – Die Geburt des Neoliberalismus

von Anton Nymous

Die Mont Pèlerin Society wurde 1947 von Friedrich August von Hayek (1899-1992) gegründet. Diesen Namen sollte sich jeder gut merken, denn Hayek war so etwas wie der Messias des Neoliberalismus. Er entstammte einer wohlhabenden Familie des Militär- und Beamtenadels, gehörte also von Geburt an zur gesellschaftlichen Elite. Ironischerweise war er in seinen Jugendjahren Anhänger des fabianischen Sozialismus.

Man sollte aus dieser Verbindung jedoch nicht ableiten, dass der Neoliberalismus eine sozialistische Idee sei. Im Gegenteil gibt es keine antisozialere Ideologie als den Neoliberalismus. Er ist nichts Geringeres als die Vollendung der Klassengesellschaft und hat die Menschheit erfolgreich in eine überschaubare, stinkreiche Elite auf der einen sowie rund 8 Milliarden Arbeitssklaven auf der anderen Seite gespalten. Aktuell besitzen die 8 reichsten Männer der Welt so viel wie die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung. Nichts könnte weiter vom Sozialismus entfernt sein!

Das gilt auch für die Fabian Society, deren führende Vertreter längst zum Neoliberalismus konvertiert sind. Sofern sie überhaupt je Sozialisten waren und sich nicht nur dieses Etikett angeklebt haben, um ihre Wähler gezielt zu täuschen. Hayek hatte ebenfalls rein gar nichts mit dem Sozialismus am Hut und lehnte jeden sozialen Fortschritt strikt ab. Lediglich die Methoden der Fabian Society hat er verinnerlicht und in seine Mont Pèlerin Society übernommen.

Die Zermürbung der Arbeiterklasse findet jeden Tag an Fließbändern und in Großraumbüros statt. Es bleibt kaum noch Zeit für die Familie und die Löhne reichen kaum noch aus, um die ständig steigenden Mieten zu bezahlen. Die Arbeiter sind im Kapitalismus nur dazu da, den Profit der reichen Eliten weiter zu maximieren. Deren Ziel ist es, einfach alles zu besitzen. Alles Geld, alle Ressourcen, alle Länder, die gesamte scheiß Wirklichkeit! Für den Rest der Menschheit bleibt da nichts übrig und so sterben jeden Tag zehntausende Menschen an Hunger, Durst, mangelnder medizinischer Versorgung und natürlich an Kriegen, die für Ressourcen geführt werden.

Das ist die neoliberale Realität auf diesem Planet! Doch die aktuelle Situation geht den Neoliberalisten nicht weit genug. Sie wollen zurück ins 19. Jahrhundert, wo es noch keine Arbeitsschutzvorschriften, Umweltauflagen oder dergleichen gab. Das Hauptziel der Mont Pèlerin Society ist daher die Propagierung und Durchsetzung marktradikaler Forderungen. Weg mit dem Mindestlohn, weg mit der Begrenzung der Arbeitszeit auf eine 40-Stundenwoche, weg mit der paritätischen Finanzierung von gesetzlicher Krankenkasse und Rente.

Woher kommt einem das nur bekannt vor? Ach ja, richtig, all das findet sich bei den treibenden Kräften des aktuellen Rechtsrucks wieder. So hat in Österreich die Koalition aus ÖVP und FPÖ die 40-Stundenwoche aufgehoben und auf 60 Stunden erhöht. In Deutschland forderte derweil Jörg Meuthen auf dem Bundesparteitag der AfD 2018 die Abschaffung der gesetzlichen Rente und wollte die Arbeiter „in eine frei gewählte Form der Altersvorsorge entlassen“, was nichts anderes bedeutet als sie der Altersarmut preiszugeben.

AfD, da war doch auch etwas? Ach ja richtig, führende Rechtspopulisten wie die ehemalige Goldman Sachs Mitarbeiterin Alice Weidel, der Investmentmanager und Vermögensberater Peter Boehringer sowie die adelige Beatrix von Storch – alle AfD-Bundestagsabgeordnete – sind Mitglieder der Hayek-Gesellschaft. Diese ist nicht zufällig nach dem Gründer der Mont Pèlerin Society benannt, so viel ist schon mal sicher.

Ebenfalls in der Hayek-Gesellschaft vertreten sind die ehemaligen AfD-Mitglieder Joachim Starbatty, der außerdem Vorsitzender des neoliberalen Think Tanks Aktionsgemeinschaft soziale Marktwirtschaft war, und Hans-Olaf Henkel, ehemaliger Berater der Bank of America, Manager bei IBM und im Aufsichtsrat von Konzernen wie Bayer, Continental, Daimler uvm. vertreten. Wie die meisten AfD-Mitglieder kamen sie zudem aus der CDU bzw. haben die FDP unterstützt.

Die neoliberale FDP ist selbstverständlich ebenfalls in der Hayek-Gesellschaft präsent, u.a. mit Marie-Christine Ostermann, Bundesvorsitzende des Verbandes Die Jungen Unternehmer. Hinter den Kulissen arbeitet die FDP also schon längst mit der AfD zusammen, was die Wahl Kemmerichs zum Thüringer Ministerpräsidenten am 5. Februar 2020 mit den Stimmen der Rechtspopulisten in einem völlig neuen Licht erscheinen lässt.

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Im Kuratorium der Hayek-Gesellschaft sitzt weiterhin Edzard Schmidt-Jortzig, der 1996 bis 1998 Bundesjustizminister war. Die Frage, warum viele Wirtschaftsverbrecher straffrei ausgehen oder höchstens milde Strafen erhalten, erübrigt sich. Und wo wir schon mal dabei sind, erhielt der vorbestrafte adelige FDP-Politiker Otto Graf Lambsdorff (1926-2009) die Hayek-Medaille. Diese Auszeichnung scheint es für besondere Korruption zu geben, denn 1987 wurde Lambsdorff im Zuge der Flick-Affäre wegen Steuerhinterziehung verurteilt. Aber Steuern wollen die Libertären ja ohnehin abschaffen, zumindest für Reiche und Unternehmen.

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Lambsdorff war weiterhin von 1995 bis 2006 Vorstandsvorsitzender der FDP-nahen Friedrich-Naumann-Stiftung. Diese Stiftung vertritt weltweit neoliberale Interessen und beteiligt sich dafür auch schon mal an inszenierten Staatsstreichen wie in Venezuela, um sozialistische Regierungen zu stürzen und durch neoliberale Marionetten zu ersetzen. Im Beirat der Naumann-Stiftung saß von 1965-1970 übrigens kein geringerer als Friedrich August von Hayek höchstpersönlich! Der Kreis schließt sich.

Ein weiterer Kreis kann auch zur rechtspopulistischen FPÖ geschlossen werden, die unlängst neoliberalen Projekten wie dem Freihandelsabkommen CETA zugestimmt hat. Die FPÖ-Politikerin Barbara Kolm ist nicht nur Mitglied der Hayek-Gesellschaft, sondern auch Leiterin des Friedrich A. v. Hayek Instituts und Mitglied in Hayeks Mont Pèlerin Society. Sie zieht damit wirklich alle Register des Neoliberalismus.

Wie sehr solchen Lobbyisten das Wohl der Menschen am Herzen liegt, konnte man bei Barbara Kolm im März 2018 sehen. Damals wurde sie von der FPÖ als Expertin im Gesundheitsausschuss des Parlaments nominiert, wo sie sich für die Aufhebung des Rauchverbots in der Gastronomie aussprach. Natürlich nicht, weil das Rauchen gesund wäre, sondern weil das von Kolm geführte Austrian Economics Center mehrere Spenden aus der Tabakindustrie erhalten hatte, darunter von Japan Tabacco International und British American Tabacco.

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Mit dem Aufstieg des Rechtspopulismus ist Hayeks feuchter Traum wahr geworden. Die Sklaven wählen ihre eigene Knechtschaft. Sie verzichten freiwillig auf faire Löhne, Freizeit und sogar ihre Rente, Hauptsache die Neoliberalen unternehmen etwas gegen die Flüchtlinge. Flüchtlinge wohlbemerkt, die der Neoliberalismus selbst erst durch seine Kriege und die Ausbeutung der eigentlich ressourcenreichen Länder des globalen Südens geschaffen hat.

Nicht die Flüchtlinge sind der Feind! Die Neoliberalisten sind der gemeinsame Feind sowohl der Menschen der geplünderten südlichen als auch der ausgebeuteten Arbeiterschaft der nördlichen Hemisphäre. Alle Entrechteten und Geknechteten sollten sich eigentlich Marx‘ Leitspruch zu eigen machen: „Proletarier aller Länder vereinigt euch!“

Leider haben es die Neoliberalisten durch geschickte Propaganda geschafft, die Proletarier aller Länder gegeneinander aufzuhetzen und jede linke Idee im Keim zu ersticken. Letzteres ist teilweise auch dem Verrat von Sozialdemokraten und Sozialisten zu verdanken, die sich kaufen lassen haben. Stichwort: Fabian Society, für die sich Hayek wohl nicht umsonst begeisterte. Konterrevolutionäre Logenbrüder wie Stalin haben schlussendlich ihr Übriges getan, um die Selbstbefreiung der Arbeiterklasse ins Gegenteil zu verkehren. Punktsieg für die Neoliberalisten!

Sich selbst verkaufen die Kapitalisten derweil als Verteidiger der Freiheit. Das allgemein propagierte Bild des „freien Westen“ geht dabei maßgeblich auf den US-Wirtschaftswissenschaftler Milton Friedman (1912-2006) zurück, dessen 1962 erschienenes Buch „Kapitalismus und Freiheit“ schnell zum Bestseller avancierte. Seine Werke werden auch immer wieder unterschwellig in Hollywood-Filmen beworben. Im fabianischen Zermürbungssinne: Steter Tropfen höhlt den Kopf!

Friedmans wahre Ideologie wurde unterdessen bei seinen Äußerungen über den Sozialstaat deutlich. Ihm zufolge sei der Wohlfahrtsstaat ein Betrug an den Leuten, die arbeiten und Steuern zahlen, da der Staat anderer Leute Geld für andere ausgebe. Mit anderen Worten: Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen! Oder krasser ausgedrückt: Lasst die Arbeitslosen doch verrecken!

Folgerichtig treten die Neoliberalen für die Privatisierung von schlichtweg allem ein. Krankenhäuser, Schulen, Infrastruktur, sogar Polizei und Militär, sollen dem Markt zugeführt werden. Dem geht es natürlich nicht darum, die Menschen bedarfsgerecht zu versorgen, sondern maximalen Profit zu erwirtschaften.

Das sieht man bereits deutlich bei der Privatisierung öffentlicher Wohnungen. Die Mieten und der Schimmelbefall steigen ebenso wie die Obdachlosenzahlen, weil sich inzwischen vor allem in Großstädten nicht einmal mehr hart arbeitende Menschen eine Wohnung leisten können. Sobald dann irgendwo eine linke Regierung regulierend mit einem Mietendeckel eingreift, klagen neoliberale Parteien wie die CDU, FDP und auch AfD sofort.

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Noch aggressiver reagieren sie, wenn Konzerne, die ihre sozialen Pflichten vernachlässigen, enteignet werden sollen. Dabei sind Enteignungen in solchen Fällen im Grundgesetz durchaus vorgesehen und geschehen auch nicht entschädigungslos. Ein Beispiel: 2004 wurden in Berlin 55.000 Wohnungen für lächerliche 400 Mio. Euro an Heuschreckenkonzerne privatisiert. Die aktuelle Enteignung von gerade einmal 6.000 dieser Wohnungen bei einer Entschädigung von für sage und schreibe 1 Milliarde Euro ist in Wahrheit eigentlich ein völlig überteuerter Rückkauf.

Für die Spekulanten war diese „Enteignung“ eigentlich ein super Geschäft, zumal sie in den letzten 16 Jahren bereits Milliarden mit den betreffenden Wohnungen verdient haben. Wenn in Berlin jemals wieder die CDU regieren sollte, werden die 6.000 Wohnungen zudem schnell wieder zu Schleuderpreisen privatisiert. Trotz dieser Win-Win-Situation für die kapitalistischen Ausbeuter werden die neoliberalen Politmarionetten nicht müde, die Aktion der rosa-rot-grünen Landesregierung zu verdammen. Es geht in ihren Augen einfach gar nicht, dass jetzt ein paar Mieter nicht mehr ihren halben Lohn einem Spekulanten in den Rachen werden dürfen. Im besten Falle gibt es noch ein paar Obdachlose weniger, ja wo kommen wir denn da hin?

Hayek, Friedman und all die anderen neoliberalen Menschenfeinde haben ganze Arbeit geleistet, die Menschheit zu hirnwaschen und zu zufriedenen Sklaven zu erziehen. Hinter der Mont Pèlerin Society, deren aktueller Präsident John Brian Taylor Staatssekretär für internationale Angelegenheiten im US-Finanzministerium unter George W. Bush war, erstreckt sich ein globales Netzwerk von 451 Organisationen in 95 Ländern, die sich dem Ziel der Propagierung des „Free Market“ verschrieben haben. Außerdem stehen 93 Denkfabriken in enger Beziehung zur Mont Pèlerin Society. Im deutschsprachigen Raum sind darunter die bereits erwähnte Friedrich-Naumann-Stiftung, die Hayek-Gesellschaft, das Friedrich A. v. Hayek Institut und die Aktionsgemeinschaft soziale Marktwirtschaft, an der eigentlich überhaupt nichts sozial ist.

Mit dem Walter Eucken Institut sind die Neoliberalisten außerdem an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg aktiv. Diese wirtschaftswissenschaftliche Forschungseinrichtung prägt entscheidend das Weltbild der Ökonomie-Studenten und erzieht so eine neue Generation neoliberaler Ausbeuter. Damit gilt das Institut in Deutschland als gemeinnützig, obwohl es der Gemeinschaft eigentlich schadet. Aber die Gemeinnützigkeit wird bekanntlich nur dann entzogen, wenn Vereine wie attac und Campact über Korruption aufklären und diese einzudämmen versuchen.

Interessanterweise liest und hört man in der Verschwörungsszene so gut wie nichts über das globale Netzwerk der Mont Pèlerin Society. Das mag daran liegen, dass z.B. ein Jürgen Elsässer längst zum Wahlkampfhelfer der AfD mutiert ist und die libertären Ansichten eines Oliver Janich denen der Neoliberalisten in nichts nachstehen. Auch ein ehemaliger Bundesbanker wie Thilo Sarrazin, der zu den Stammgästen des Compact-Magazins gehört, steht eindeutig auf der Seite der Neoliberalisten und spaltet das ausgebeutete Volk erfolgreich in Deutsche und Ausländer.

In der Szene tummeln sich massenhaft Lakaien der Neoliberalisten, auch international mit bekannten Namen wie Alex Jones. Es ist also kein Wunder, dass auf vielen Verschwörungsblogs immer wieder zu lesen und zu hören ist, eine sozialistische Neue Weltordnung würde den Kapitalismus bedrohen. Dabei wird jeder kleine Fortschritt, der das Leben der arbeitenden Massen auch nur etwas erträglicher macht, sofort zur „kommunistischen Diktatur“ hochstilisiert. So z.B. bei der Einführung der gesetzlichen Krankenversicherung in den USA oder des Mindestlohns in Deutschland.

Mit Kommunismus hat der Mindestlohn oder die gesetzliche Krankenversicherung genauso wenig zu tun, wie Stundenlöhne von 3 € mit Freiheit. Im Gegenteil, Armut macht unfrei! Niemand sollte sich diesbezüglich irgendwelchen Scheiß erzählen lassen, bei dem schon der gesunde Menschenverstand sagt, dass das nicht stimmen kann. Und wer über die globalen Netzwerke der Neoliberalisten schweigt, ist ohnehin komplett unglaubwürdig. Also Finger weg von all denen, die den Kapitalismus verteidigen, marktradikale Ideen verbreiten und tendenziell menschenfeindlich argumentieren!

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Mafiöse Computerspiele

Dank Computerspielen kann heute jeder in die Rolle eines Mafiosi schlüpfen. Am besten gleich als Mitglied der Corleone-Familie in den Games zur „Pate“-Trilogie. Wer wollte nicht schon immer mal Banken ausrauben, Läden unter seine Kontrolle bringen, abgetrennte Pferdeköpfe heimlich nachts in Betten deponieren oder einfach nur sinnlos Leute über den Haufen schießen?

Warum nicht gleich ein Spiel mit dem Titel „Mafia“ auf den Markt bringen? Inzwischen gibt es schon drei Teile davon!

In der „Grand Theft Auto“-Reihe wimmelt es ebenfalls von Gangstern, Kriminellen und Psychopathen.

Die andere Seite kann in den „Hitman“-Spielen erlebt werden, in denen der Spieler als Auftragskiller Drogenbosse, Rockerbanden und Mafiosi ins Jenseits befördern kann. Namentlich werden in „Hitman – Contracts“ die Triaden genannt, deren Organisationen gegeneinander aufgebracht und die Bosse ausgeschaltet werden müssen. Allerdings gibt es im Spiel einen kleinen Fehler, denn in der Realität gibt es die Rote und die Grüne Bande, während es im Spiel eine Rote und eine Blaue Bande sind.

Mafiöses Hollywood

Die italienische Mafia, insbesondere die amerikanische Cosa Nostra, hat schon früh Einfluss auf Hollywood genommen. Vor allem wurden italienischstämmigen Darstellern durch Erpressung Rollen in Filmen und Serien verschafft.

Ironischerweise wird dies sehr realistisch in der Mafia-Filmreihe schlechthin veranschaulicht. Die Rede ist von der „Pate“-Trilogie, in welcher Regisseur Francis Ford Coppola das organisierte Verbrechen stark romantisiert. Am Ende wird sogar die Wandlung der Mafia zum freien Unternehmertum propagiert, was an eine Verharmlosung grenzt. Ebenfalls ironisch ist, dass einer der Hauptdarsteller Al Pachino ist, welcher aus dem sizilianischen Corleone stammt. Corleone ist zugleich der Name der Mafia-Familie in den „Pate“-Filmen. Zufall?

1972 / 1974 / 1990

Al Pachino spielte weiterhin den Drogenbaron Tony Montana in „Scarface“. Noch ein Film, der den dekadenten Lifestyle des organisierten Verbrechens feiert. Realistisch ist dabei allerdings, dass Montana recht früh eines unnatürlichen Todes stirbt, was auf viele Verbrecher wie Al Capone und Pablo Escobar zutrifft. Als Drogenkönig ist man zwar für eine kurze Zeit sehr reich und mächtig, aber es nimmt meist kein gutes Ende.

1983

Francis Ford Coppola ist derweil eng mit Martin Scorsese befreundet. Während Ersterer sich stark mit der italienischen Mafia beschäftigt hat, kann Scorsese ein Faible für die irische Mafia attestiert werden. In „Good Fellas – Drei Jahrzehnte in der Mafia“ dreht sich zwar alles noch um die amerikanische Cosa Nostra, in den folgenden Mafia-Filmen „Gangs of New York“, „Departed – Unter feinden“ und zuletzt „The Irishman“ ging es dann aber nur noch um die irische Mafia. Etwas ungewöhnlich für jemanden, der Im New Yorker Stadtteil Little Italy aufgewachsen ist.

(1990)

(2002)

(2006)

(2019)

Auf dem realen Drogenbaron Pablo Escobar (1949-1993) basieren gleich Dutzende Filme, darunter „Pablo of Medellin“ (2007), „Los Dos Escobar“, „Escobar: Paradise Lost“ (2014), „The Infiltrator“ (2016) und “Loving Pablo” (2017). Zudem gibt es eine ganze Reihe von Serien wie „El Chapo“ und „Narcos: Mexiko“.

Robert de Niro durfte ebenfalls in „Malavita“ einen Mafiosi spielen. In der Komödie steigt er zwar aus und wird als Kronzeuge in Frankreich versteckt, aber die Familie Malavita benimmt sich dennoch weiterhin wie eine Verbrecherbande.

2013

Eine ebenfalls komödiantische Rolle spielt die Mafia in der Zeichentrick-Serie „Die Simpsons“, wobei u.a. die „Pate“-Filme durch den Kakao gezogen werden. Der Gangsterboss Fat Tony ist allerdings eine absolute Verharmlosung.

Regelrecht verniedlichend ist der Verbrecherboss Mister Big in „Zoomania“, welcher deutlich an Don Corleone aus „Der Pate“ angelehnt ist. Er avanciert sogar zum Helden, als er mit der Polizei kooperiert, um eine bösartige Verschwörung aufzudecken. Die Polizei arbeitet in diesem Film allerdings nicht nur eng mit der Mafia zusammen, sie nimmt am Ende sogar einen Kleinganoven in ihre Reihen auf. Kindern wird hier der Eindruck vermittelt, die Polizei sei Freund und Helfer des organisierten Verbrechens, was teilweise tatsächlich auf die Realität zutrifft.

2017

In „Große Haie – kleine Fische“ gibt es ebenfalls deutliche Parallelen zu der „Pate“-Trilogie, wobei Don Linos vegetarischer Sohn Lenny wieder einmal die pure Verniedlichung des organisierten Verbrechens verkörpert.

2004

Wo wir schon einmal bei Dreamworks Animated sind, auch im Kinderfilm „Flutsch und weg“ gibt es einen fiesen Gangsterboss. Und siehe da, ein Freimaurer ist die Kröte obendrein, wie man an ihrem Ring erkennt.

Im Science Fiction-Genre wimmelt es gleichermaßen von Mafiosi-Aliens. In der britischen BBC-Serie „The Aliens“ werden auf der Erde gestrandete Außerirdische von den Menschen in ein abgesperrtes Ghetto gepfercht, in dem Korruption und Drogenhandel blühen. Die Aliens verkaufen dabei ihre eigenen Haare an die Menschen, da sie als Joint geraucht eine berauschende Wirkung haben. Auf der anderen Seite werden die Aliens von Waschmitteln high und schmuggeln diese ins Ghetto hinein.

Nachdem der Verbrecherboss Antoine (Michael Smiley) von seinem halbmenschlichen Sohn (Michael Socha) aus dem Gefängnis befreit wird, bricht ein erbitterter Bandenkrieg gegen den aktuellen Drogenboss Fabien (Trystan Gravelle) aus. Irgendwie ist das alles sehr menschlich, einschließlich der ganz und gar nicht außerirdisch klingenden Namen.

2016

In der amerikanischen SyFy-Serie „Defiance“ landen gleich mehrere Spezies auf der Erde. Die blasshäutigen Castithaner übernehmen dabei die Rolle des organisierten Verbrechens. Einer ihrer Mafiabosse ist der eiskalte Datak Tarr (Tony Curran).

Die Mafia – Geschichte des organisierten Verbrechens

von Anton Nymous

Eines vorweg: Wir werden in diesem Artikel nichts aufdecken, was nicht ohnehin schon allseits bekannt ist. Wir sind ja nicht lebensmüde. Es geht uns viel mehr um die Geschichte der bekanntesten Mafias mit besonderem Fokus auf deren Verbindungen zur Freimaurerei und dem Okkultismus. Für uns ist das Thema überhaupt nur deshalb interessant, weil Mafiastrukturen wie Geheimgesellschaften aufgebaut sind und selbige für ihre Zwecke nutzen.

Im Prinzip sind Mafiaclans selbst eine Art von Geheimbund, wobei sich Ziele wie Macht und politische Einflussnahme mit denen anderer Geheimgesellschaften wie z.B. Skull & Bones oder der Freimaurerei decken. Es ist also nicht verwunderlich, dass insbesondere bei der italienischen Loge Propaganda Due (oder kurz P2) die Fäden von Politik, Banken, Kirche und organisiertem Verbrechen zusammenlaufen.

Im Gegensatz zur regulären Freimaurerei, die sich wirtschaftlicher Monopolbildung bedient, spielen bei der Mafia allerdings vor allem kriminelle Geschäfte eine Rolle. Darunter illegale Müllentsorgung, Drogenhandel, Waffenhandel, Hehlerei, Menschenhandel, Prostitution, Schutzgelderpressung und dergleichen mehr. Restaurantketten, insbesondere Pizzerien und Eisdielen, gehören ebenfalls zum Geschäft, dienen aber vorrangig dem legalen Anstrich und der Geldwäsche.

Ein weiteres beliebtes Geschäftsfeld sind Spielotheken. Mancherorts gibt es gleich Dutzende Spielstuben auf engem Raum, sodass man sich fragt, ob es überhaupt so viele Glücksspielsüchtige in einer Stadt geben kann? Mit Sicherheit werfen die auch der Mafia ihr Geld in den Rachen, aber in erster Linie sind die kleinen Casinos ein prima Mittel, um Geld zu waschen. Die Drogendealer stecken nach Feierabend einfach ihre illegal erwirtschafteten Einnahmen in die Automaten und schon ist das Geld legal eingenommen.

Das mitunter größte Geschäftsmodell ist inzwischen jedoch die Spekulation mit Immobilien. Einen großen Anteil am aktuellen Mietwucher haben neben Vonovia und Deutsche Wohnen auch die italienische Mafia und arabische Familienclans. Ebenso steckt das Baugewerbe voller Mafia-Tarnfirmen. Bestes Beispiel hierfür ist der US-Präsident Donald Trump, der u.a. beim Bau seiner gescheiterten Casinos mit der amerikanischen Cosa Nostra und der russischen Mafia zusammengearbeitet hat.

In der Regel bekommt die Normalbevölkerung nicht viel von den kriminellen Aktivitäten mit und hilft der Mafia unbewusst durch einen schönen Abend mit Freunden beim Italiener bei der Geldwäsche. Allein die Schwarzgeldgeschäfte der italienischen Mafia betragen dabei weltweit rund 130 Milliarden Euro pro Jahr und ein Drittel davon wird nicht etwa in ihrem Heimatland erwirtschaftet, sondern in Deutschland. Ja, Deutschland ist das Mafiaparadies schlechthin!

In die Schlagzeilen schafft es das organisierte Verbrechen allerdings nur, wenn es einige Mafiaclans übertreiben und durch Schießereien auf offener Straße auffallen. So geschehen 2007 in Duisburg, wo sechs Menschen vor einer Pizzeria regelrecht hingerichtet worden sind. Besonders heikel wird es immer dann, wenn zwischen zwei Mafiaclans eine Vendetta besteht, was Blutrache bis zum bitteren Tod bedeutet. Mitunter kann dies sogar innerhalb ein und derselben Mafiaorganisation der Fall sein. So gehörten in Duisburg sowohl die Täter als auch die Opfer der ‘Ndrangeta an.

Das Ruhrgebiet ist im Übrigen ein extremer Seuchenherd mit stark vernetzten Mafiastrukturen. Zwar ist das organisierte Verbrechen seit der Wende Deutschlandweit vertreten und sogar auf abgelegenen Dörfern präsent, aber das Ruhrgebiet ist zweifelsohne ein Zentrum des Verbrechens mit einer der deutschlandweit höchsten Todesraten.

Allerdings sind solche Gewaltexzesse kein Alleinstellungsmerkmal der italienischen Mafia. Der deutsche Videoring-Betreiber Wolfgang Klenk hatte ebenfalls eine mafiaähnliche Struktur aufgebaut, welche auf die Kontrolle von Videotheken abzielte, wobei er jeden Widerstand mit dem Abschneiden der Ohren bestrafte. Im Prinzip braucht es also nur einen Psychopathen mit einer kriminellen Ader, um eine brutale Verbrecherorganisation aus dem Boden zu stampfen.

Die deutschen Beispiele sind jedoch nichts gegen die Gewalt, welche von Drogenkartellen in Mexiko oder von Straßenbanden in El Salvador ausgeht. In El Salvador bekriegen sich die beiden Gangs Mara Salvatrucha (kurz: MS-13) und Mara 18, die ursprünglich von Aussiedlern in den USA gegründet wurden und durch deren Abschiebung ins Heimatland gekommen sind. Nahezu jeder Einwohner El Salvadors wird gezwungen, sich einer der beiden Gangs anzuschließen. Eine Ablehnung ist dabei genauso ein Todesurteil wie der Anschluss an eine Gang. Es ist schlichtweg egal, wie man sich entscheidet und selbst wenn man nicht direkt bedrängt wird, endet man schnell als Kollateralschaden. Das ganze Land befindet sich in einer Art Blutrausch und hat eine der höchsten Todesraten durch Gewaltverbrechen weltweit.

In Mexiko sind derweil Entführungen an der Tagesordnung. Manchmal geht es um Lösegeld, manchmal werden die Entführten aber auch als Sklaven verkauft. Besonders grausam waren allerdings die Entführungen durch den Drogenboss und Sektenführer Adolfo Constanzo (1962-1989). Er war das Musterbeispiel für die Verbindung von organisiertem Verbrechen und Satanismus.

Der Psychopath Constanzo zerstückelte seine Opfer bei lebendigem Leibe und verspeiste ihre Organe in dem Glauben, so würde ihre Kraft auf ihn übergehen. Er ließ sogar einen amerikanischen Studenten entführen, um durch das Essen des Gehirns dessen Wissen und Weisheit zu erlangen. Gegen diese abscheulichen Verbrechen wirken die meisten anderen Mafias und Drogenkartelle geradezu kultiviert.

Abschließend lässt sich sagen, dass es bei der Mafia und mafiaähnlichen Verbrecherorganisationen in erster Linie um Macht und Geld geht. Die Strukturen sind dabei streng patriarchal, Frauen haben keinen Zugang zur Hierarchie und sind oft nur Handlanger oder schlimmer noch Ware. Gewalt gehört in jedem Fall zum Alltag, wobei ihre Anwendung jedoch unterschiedlichen Gesichtspunkten unterliegt. Während sich die einen Mafiaclans den äußeren Anstrich seriöser Unternehmer geben, was übrigens auch in der „Pate“-Trilogie propagiert wird, benutzen andere Gewalt gezielt öffentlich, um Angst und Terror zu verbreiten.

Die folgende Auflistung der wichtigsten Mafias und Drogenkartelle verschafft einen kleinen Überblick über die Vielfalt der Methoden. Außerdem stellt sie einen historischen Abriss mit den nötigsten Eckdaten dar. Beginnen wir mit den Klassikern schlechthin, den italienischen Mafia-Organisationen.

Cosa Nostra

Die Cosa Nostra bildete sich in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts auf Sizilien, woher auch ursprünglich die Bezeichnung Mafioso stammt. Sie wurde um 1863 in der sizilianischen Komödie „Die Mafiosi des Gefängnisses von Vicaria“ geprägt und das daraus abgeleitete Wort „Mafia“ wird bis heute von der Cosa Nostra beansprucht, da sie die älteste Organisation dieser Art in Europa ist.

Dank des zeitlichen Vorsprungs konnte die sizilianische Mafia zur weltweit einflussreichsten kriminellen Organisation aufsteigen. Es gibt sogar einen offiziellen US-amerikanischen Ableger, der sowohl Einfluss auf die Politik in Washington als auch in Hollywood hat. Der Pate stand hier sprichwörtlich Pate für die „Pate“-Trilogie.

Die Mitglieder der Cosa Nostra bezeichnen sich selbst als „Ehrenmänner“ und folgen einem strikten Verhaltenscodex. Dies ist, neben der patriarchalen Struktur, eine der Hauptparallelen zur Freimaurerei, wobei es natürlich personelle Überschneidungen gibt. Nicht nur die sizilianischen Logen stehen unter Mafia-Kontrolle, auch in der P2 waren ranghohe Mitglieder der Cosa Nostra vertreten und der Logenbruder Roberto Calvi war sprichwörtlich bis zum Hals in deren Geldwäsche verstrickt, bis er an selbigem aufgehängt wurde.

Kosher Nostra

Nein, das ist keine antisemitische Verschwörungstheorie. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts gründete sich in New York tatsächlich eine jüdische Mafia, welche ihren Namen an das Vorbild Cosa Nostra anlehnte, mit dieser allerdings nicht wirklich etwas zu tun hatte. Die jüdische Mafia wurzelte im starken Zustrom osteuropäischer Einwanderer gegen Ende des 19. bis Anfang des 20. Jahrhunderts. Diese lebten in oft sehr ärmlichen Verhältnissen und illegale Aktivitäten boten einen schnellen finanziellen Aufstieg.

Die Kosher Nostra hatte ihren Schwerpunkt zwar in New York, spielte allerdings auch beim Aufbau der Zockerhochburg Las Vegas eine tragende Rolle. So wurde das berühmte Flamingo-Hotel, welches am 26. Dezember 1946 seine Tore öffnete, vom jüdischen Mafioso Bugsy Siegel (1906-1947) erbaut. Dieser wurde jedoch im Jahr darauf ermordet, da er zwei Millionen der stetig gestiegenen Baukosten auf sein Schweizer Nummernkonto abgezweigt hatte. Mit dem Ableben der anderen führenden Köpfe löste sich die Kosher Nostra nach und nach auf.

‘Ndrangeta

Die ‘Ndrangeta wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Kalabrien, der südlichsten Region Italiens, gegründet. Sie ist damit eine der ältesten Mafia-Organisationen und zumindest in Europa die mächtigste, wobei sie im Ruhrgebiet besonders aktiv ist. Das Zentrum ihrer Geldwäsche liegt allerdings in Erfurt. Ihr Aktionsradius umfasst zudem auch Russland, Australien sowie Nord- und Südamerika.

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Neben dem Drogenhandel ist vor allem die Müllentsorgung ein Kerngeschäft der ‘Ndrangeta. Dies schließt auch Giftmüll ein, womit die Mafia maßgeblich zur Umweltzerstörung beiträgt. Wo sie ihre Geschäfte machen wird, wenn die Erde unbewohnbar ist, steht sprichwörtlich in den Sternen. Doch dort hat bereits das Orion-Syndikat das Sagen.

Camorra

Die Ursprünge der Camorra liegen bis heute im Dunklen. Sie soll auf eine 1417 gegründete spanische Geheimgesellschaft namens „Garduña“ zurückgehen, womit sie die mit Abstand älteste Mafia-Organisation der Welt wäre. Allerdings ist unklar, ob es diese Geheimgesellschaft überhaupt jemals gab und wie sie von Spanien nach Italien gelangt sein soll. Dort hat die Camorra nämlich ihren Hauptsitz und machte durch Bandenkriege in Neapel von sich Reden, bei denen zwischen 2004 und 2005 rund 200 Menschen starben. Der Konflikt wurde nicht etwa mit anderen Mafia-Organisationen ausgetragen, sondern zwischen verschiedenen Camorra-Familienclans.

Neben den üblichen Betätigungsfeldern wie Schutzgelderpressung und Drogen- sowie Waffenhandel hat sich die Camorra auf Produktpiraterie spezialisiert. Zudem ist sie in der Müllentsorgung und im Baugewerbe aktiv. In Deutschland ist die Camorra vor allem in Stuttgart, München, Frankfurt a.M. und Leipzig aktiv. Sie soll sogar schon den Verfassungsschutz infiltriert haben, was mit Blick auf den Sachsensumpf durchaus plausibel klingt.

Sacra Corona Unita

Die Sacra Corona Unita ist eine recht junge Mafia-Organisation und wurde erst 1983 in der italienischen Region Apulien gegründet. Sie entstand aus einem Expansionsversuch des 1981 gegründeten Camorra-Ablegers Nuova Camorra Pugliese, der jedoch eine weitere Zersplitterung zur Folge hatte. Die Sacra Corona Unita besteht aus 47 unabhängigen Clans mit rund 1.600 Mitgliedern.

Ihr Kerngebiet ist immer noch die italienische Region Apulien, aber sie ist inzwischen auch in einigen europäischen Ländern, den USA, Australien und Argentinien aktiv. Eine besondere Verbindung hat sie nach Albanien, von wo aus sie illegale Einwanderer nach Italien einschleust, insbesondere albanische Zwangsprostituierte. Im Bereich Drogenhandel pflegt die Sacra Corona Unita ein enges Verhältnis zu Kolumbien. In Deutschland ist sie bisher vor allem durch Immobilienkäufe in Ferienorten an der Ostseeküste in Erscheinung getreten.

Stidda

Ebenfalls in den 1980ern wurde im südlichen Sizilien die Stidda gegründet. Sie ist damit nicht nur eine Konkurrenz zur Casa Nostra, sondern wurde tatsächlich von ehemaligen Mitgliedern selbiger gegründet. Dies führte Anfang der 1990er zu einem blutigen Krieg zwischen beiden Mafia-Organisationen mit hunderten Toten.

Der Name Stidda ist vom sizilianischen Wort für „Stern“ abgeleitet und entsprechend tragen ihre Mitglieder zwischen Daumen und Zeigefinger der rechten Hand ein Stern-Tattoo. Selbstverständlich handelt es sich um einen fünfzackigen Stern oder mit anderen Worten um ein Pentagramm.

Yakuza

Die japanische Yakuza sieht sich als Nachfolgerin von Glückspielsyndikaten der Edo-Periode, welche von ca. 1600 bis 1868 andauerte. Von daher leitet sich auch der Name ab. Ya-Ku-Za ist die japanische Aussprache der Zahlenkombination 8-9-3, welche im Kartenspiel Oicho-Kabu als wertlos gilt. Die Mitglieder sehen sich selbst als die Wertlosen der Gesellschaft, was darauf zurückzuführen ist, dass sich die frühen Glückspielsyndikate aus den niederen Kasten der Bauern, Handwerker und Kaufleute rekrutierten.

Die moderne Yakuza trat ab 1926 zunehmend in Erscheinung und erlebte nach der Niederlage 1945 einen erneuten Aufschwung. Zu Beginn war die japanische Mafia vor allem in Sachen Schmuggel und Schwarzmarkt sehr aktiv. Das Glückspiel hat sie selbstverständlich von den alten Syndikaten übernommen und inzwischen ist sie außerdem im Baugewerbe zu finden.

Ihre Mitglieder fallen vor allem durch starke Körpertättowierungen auf, welche in der japanische Gesellschaft allerdings verpönt sind und der Yakuza so manche Tür versperren. Auch sonst hat es die japanische Mafia in ihrem Heimatland etwas schwerer als andere Mafia-Organisationen. Vor allem, da der Besitz von Schusswaffen in Japan strengstens verboten ist. Stattdessen tragen Yakuza-Mitglieder scheinbar harmlose Gegenstände wie Haarkämme bei sich, die sie als Waffe einzusetzen wissen.

Mit anderen Mafia-Organisationen gemein haben sie die streng patriarchale Hierarchie. Frauen sind für die Yakuza lediglich Ware und einfache Mitglieder stellen ihre oft noch minderjährigen Töchter bereitwillig den Bossen für ihre Sexpartys zur Verfügung. Wer als Mädchen in eine japanische Mafiafamilie geboren wird, endet zwangsläufig als Prostituierte. Doch auch den Männern ergeht es dreckig, wenn sie Mist bauen. Schnipp schnapp ist da mal schnell ein Finger ab.

Triaden

Ihre Geschichte führten die alten Triaden auf chinesische Geheimgesellschaften des 17. Jahrhunderts zurück, so genannte Chiu-Chaus, welche aus Anhängern der Ming-Dynastie bestanden und diese gegen die aufstrebende mandschurische Quing-Dynastie verteidigten. Es ist historisch nicht belegt, dass diese Herleitung stimmt, allerdings kann es nicht ausgeschlossen werden, dass sich damals patriotische Kräfte durch kriminelle Aktivitäten finanzierten und daraus später die chinesische Mafia hervorging.

Belegt ist hingegen, dass sich die Triaden zunächst „Der weiße Lotus“ nannten, bis sie sich nach ihrem Symbol des Dreiecks zwischen Himmel, Erde und Menschheit umbenannten. Die chinesische Mafia nahm ihren Anfang im 18. Jahrhundert und ist damit älter als die italienische Mafia. Zunächst profitierte sie von einer korrupten Beamtenschaft, doch ihren großen Aufstieg erlebte sie ab 1772 durch den Opiumhandel der Briten.

Nachdem die chinesische Wirtschaft darunter zu leiden begann und China die Opiumeinfuhr aus Britisch-Indien zu stoppen versuchte, zettelten die englischen Kolonialherren 1840 den ersten Opiumkrieg an. Das britische Empire kann daher als großer Förderer der Triaden gelten. Die Rote Bande von Shanghai war sogar Partner der britischen Firma Jardine, Matheson & Co sowie des britischen Geheimdienstes. Die Grüne Bande arbeitete indessen mit dem französischen Geheimdienst zusammen.

An diesem Beispiel zeigt sich, dass Geheimdienste, Geheimgesellschaften und Mafia-Organisationen ein enges Geflecht bilden. Das war auch beim bereits erwähnten Sachsensumpf so und wir werden später noch einmal auf diese Verbindung zurück kommen. Ihren Ruf als vermeintliche Sicherheitsbehörden haben die Geheimdienste jedenfalls schon vor Jahrhunderten verspielt.

1926 vereinigten sich die Rote und Grüne Bande unter Führung des Triumvirats aller drei Bandenführer. Tu Yueh-sheng gründete zudem die Gewerkschaft „Allgemeine Fortschrittsvereinigung“, womit die Arbeiter in China zu einem erheblichen Teil von der Mafia organisiert sind. Die anderen beiden Bandenführer breiteten ihre Einflusssphären derweil nach Ost und West aus. Hu-angs erhielt dabei den amerikanischen Markt und die Changs den europäischen. Südostasien gehört ebenfalls zum Einflussbereich der Triaden, wo sie insbesondere den Opiumhandel und die Ausbeutung von Prostituierten kontrollieren.

Die kommunistische Revolution konnte den Triaden wenig anhaben. Zum einen, weil ihre Hauptsitze auf Taiwan und in Hong Kong liegen, Gebiete, die sich bis heute der vollen Kontrolle Pekings entziehen. Zum anderen ist das heutige China selbst längst im Kapitalismus angekommen und korrupt bis auf die Knochen. Insbesondere in den Sonderwirtschaftszonen wie Shanghai blüht das organisierte Verbrechen. Gleiches gilt für das pseudokommunistische Vietnam, in dem man heute kein Buch von Ho Chi Minh mehr zu kaufen bekommt, während die Triaden dort einen ihrer Hauptsitze haben.

Russische Mafia

Die russische Mafia entstand in den chaotischen 1990er Jahren nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion. Die Privatisierungswelle hat so manche Karriere befördert und Kriminelle waren dabei stets im Vorteil. Unter Putin werden die Mafiosi weitgehend toleriert und sogar mit Geheimdienstmissionen betraut, solange sie russische Interessen nicht ans Ausland verraten.

Wer sich jedoch mit Putin anlegt, dem ergeht es wie Michail Borissowitsch Chodorkowski, der völlig zu recht wegen Betrugs in ein sibirisches Gefangenenlager wanderte. Inzwischen wurde er jedoch vom Westen freigekauft und seitdem hofieren die neoliberalen Parteien der EU ihn bei jeder Gelegenheit, u.a. weil er die ukrainische Putschregierung unterstützte. Seine Verbrechen, die bis hin zu Auftragsmorden reichten, interessieren die korrupten Regierungen Europas herzlich wenig.

Neben den russischen Oligarchen und ihren mafiösen Netzwerken gibt es noch eine ganze Reihe weiterer russischer Mafia-Organisationen, die in ganz Europa und den USA tätig sind. Zu ihren Betätigungsfeldern zählen vor allem Waffenhandel sowie Drogen- und Menschenhandel. Neben der russischen Mafia gibt es zudem noch weitere osteuropäische Mafia-Banden, die in Deutschland vor allem durch den Handel mit Crystal Meth, Zwangsprostitution, Drückerkolonnen und Auto- sowie Fahrraddiebstahl im großen Stil auffallen.

Balkan-Mafia

Bereits vor 1985 waren Albaner für die italienische Cosa Nostra tätig. Mit dem Zusammenbruch der Pizza-Connection wurden die Albaner jedoch zunehmend eigenständig und nach dem Zusammenbruch des Sozialismus 1992 konnte erstmals von einer albanischen Mafia gesprochen werden. Mit der Zerschlagung Jugoslawiens konnte sich diese in albanische Gebiete wie den Kosovo ausbreiten, der heute weitgehend unter Mafiakontrolle steht.

Neben den üblichen Betätigungsfeldern wie Drogen-, Waffen- und Menschenhandel ist die albanische Mafia vor allem auf den Gebieten des Zigarettenschmuggels und illegalen Organhandels tätig. Wer also von den billigen Kippen Lungenkrebs bekommt, kann sich gleich eine neue Lunge hinterher liefern lassen.

Arabische Familienclans

Im Gegensatz zu üblichen Mafia-Familien, die nicht zwangsläufig nur aus Blutsverwandten bestehen, handelt es sich bei den arabischen Familienclans tatsächlich um Großfamilien. Diese sind meist weniger organisiert als andere Mafia-Organisationen und bereichern sich vor allem durch Diebstähle, Raubüberfälle und Schutzgelderpressung.

Arabische Familienclans, die vor allem aus dem Libanon und der südlichen Türkei stammen, sorgen in Deutschland schon seit längerem für Schlagzeilen. So waren Mitglieder des türkischen Remmo-Clans für den Raub der 100 kg schweren Goldmünze „Big Maple Leaf“ aus dem Berliner Bode-Museum verantwortlich. Die Täter wurden zwar gefasst, doch von der Münze fehlt bis heute jede Spur. Der Familienclan dürfte bis zu 3,8 Mio. Euro an Goldwert daran verdient haben.

Der Remmo-Clan ist außerdem in den Verkauf von Gangster-Rap involviert, wobei Bushido das wohl bekannteste Beispiel ist, seit er vom Abou-Chaker-Clan zu den Remmos wechselte. Wer diese vulgäre und sexistische Scheiße kauft, unterstützt damit also das organisierte Verbrechen. Bushido ist darüber hinaus ein bekannter Freimaurer, was er zusammen mit seinem Rapper-Kollegen Sido mit dem gemeinsamen Album „23“ und dem Video zur Single „So mach ich es“ ziemlich offen zur Schau stellte.

Wo die Freimaurer sind, ist die Spitzenpolitik nicht weit. Trotz seiner kriminellen Kontakte konnte Bushido 2012 ein Praktikum in der Unionsfraktion im Bundestag machen. Der CDU-Politiker Christian Freiherr von Stetten, der das Praktikum vermittelte, bekam darüber hinaus eine Zahlung in Höhe von 37.000 € von einem dubiosen Geschäftsmann, der ebenfalls aus dem Umfeld eines arabischen Familienclans stammt. Offenbar ging es dabei um einen Getränkedeal. Die Getränke hätte man sich natürlich auch in einem Supermarkt kaufen können, aber möglicherweise kam der Deal über Logenkontakte zustande. In jedem Falle handelt es sich um offenkundige Korruption, aber das ist im Mafialand Nummer 1 ja nix Neues.

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Ein weiteres Geschäftsmodell der arabischen Familienclans ist der Ankauf zahlreicher Mietwohnungen, vor allem in Berlin. Die betreffenden Mieter können sich in ihren eigenen vier Wänden nicht mehr sicher fühlen, denn wenn der Lohn nicht mehr für die Wuchermiete reicht, kommt nicht etwa der Gerichtsvollzieher, sondern der Berufsschläger. Als Nachbarn sind die Clanmitglieder sogar noch unerträglicher und tyrannisieren ganze Häuserblocks. Der Staat tut natürlich nix dagegen und auch die Rechtspopulisten schieben die Gewalt durch arabische Clans lediglich auf Flüchtlinge, obwohl sich diese Kriminellen schon vor Jahrzehnten hier breit gemacht haben und mit den meisten Flüchtlingen nichts zu tun haben, es sei denn es handelt sich um Familiennachzug.

Drogenkartelle

Drogenkartelle unterscheiden sich von der klassischen Mafia dahingehend, dass ihr Kerngeschäft aus Drogenanbau, -schmuggel und – handel besteht. Allerdings haben sich einige Kartelle, darunter vor allem mexikanische, weitere Geschäftsfelder wie Lösegelderpressung und Menschenhandel erschlossen. Außerdem gehören zuweilen auch okkulte Praktiken wie Voodoo zum Angebot, wie das beim durchgeknallten Menschenschlächter Adolfo Constanzo der Fall war.

Zu den Ländern mit der höchsten organisierten Drogenkriminalität gehören Mexiko und Kolumbien, wobei Lateinamerika allgemein ein Drogensumpf ist. Das liegt vor allem daran, dass von dort die Koka-Pflanze stammt, welche die Basis der Kokainherstellung ist. Opium wird derweil vor allem in Afghanistan angebaut, weshalb man auch die Taliban zu den Drogenkartellen zählen könnte.

Die größte Berühmtheit haben allerdings die kolumbianischen Drogenbosse erlangt. Darunter Pablo Escobar (1949-1993), dessen Gesamtvermögen sich auf rund 30 Milliarden belief, wobei er zu Spitzenzeiten 60 Millionen pro Tag verdiente. Er bot sogar an, Kolumbiens Staatsschulden in Höhe von 10 Milliarden $ zu tilgen, um nicht an die USA ausgeliefert zu werden. Die Regierung ging zwar nicht darauf ein, aber Escobar finanzierte tatsächlich einige Schulen, Krankenhäuser und Wohnbauprojekte, um politischen Einfluss zu gewinnen. Dieser Karriereweg scheiterte jedoch und letztendlich wurde er zum Staatsfeind Nr. 1 erklärt. Als solcher wurde er 1993 über den Haufen geschossen.

Dennoch hat er Kolumbien nachhaltig geprägt. Bis heute kontrollieren Drogenkartelle das Land und werden immer wieder Arbeiter sowie Gewerkschafter zu Tausenden von Todesschwadronen ermordet. Der vermeintliche Kampf gegen die Drogen ist eine Farce, denn immer wieder sind Regierungspolitiker in Drogengeschäfte verwickelt. Darunter der Bruder des einstigen Präsidenten Uribe, der für die gleiche Partei im Parlament saß.

Ebenso ist der Kampf der US-Regierung gegen die Drogenkartelle nicht mehr als eine Image-Kampagne, denn längst ist die CIA zum größten Drogenkartell der Welt avanciert. Die umfangsreichsten Drogenlieferungen kommen nicht in Schlauchbooten und Bananenkartons in die USA, sondern durch schwarze Flüge des US-Geheimdienstes.

Außerdem benutzt die CIA immer wieder Drogengelder für inszenierte Staatsstreiche und Konterrevolutionen, insbesondere wenn es gegen sozialistische Regierungen in Lateinamerika geht. Bestes Beispiel ist die Iran-Contra-Affäre, in deren Rahmen die CIA Drogenschmuggel wissentlich duldete, mit dessen Erlösen anschließend die Contras gegen die sandinistische Regierung in Nicaragua unterstützt wurden.

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Mit kubanischen Drogenbossen arbeitet die CIA ebenfalls schon seit Jahrzehnten zusammen, um die sozialistische Regierung des Landes zu stürzen. Bisher zum Glück ohne Erfolg, wobei es allerdings schon zu zahlreichen Terroranschlägen kam, bei denen auch europäische Touristen ums Leben kamen. Zeitgleich brachte die involvierte Firma Bacardi ein Getränk mit dem zynischen Namen „La Bomba“ auf den Markt.

Es war absolut legitim und richtig, dass Fidel Castro solche Firmen enteignet und sämtliche Schwerkriminellen von der Insel verbannt hat. Kuba ist eines der wenigen Ländern, in denen die Mafia keinen nennenswerten Einfluss hat. Die USA würden das gern wieder ändern und Kuba zurück in das drogenverseuchte Freudenhaus verwandeln, was es einst unter dem Diktator Batista war.

Weiterhin versuchte die CIA 2013 die Wiederwahl des sozialistischen Präsidenten Rafael Correa in Ecuador zu verhindern, indem sie die Opposition mit Drogengeldern finanzierte. Dieser Versuch flog jedoch auf und scheiterte furios mit einem Wahlergebnis von 56,9 % für Correa. Leider hat sich mit seinem Nachfolger Lenín Moreno das Blatt gewendet. Dieser ist vor den USA eingeknickt, was sich u.a. in der Auslieferung von Julien Assange äußerte.

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Neben der CIA haben auch andere Geheimdienste mit Drogenbossen paktiert, um sozialistische Bestrebungen in Lateinamerika mit brutaler Härte zu unterdrücken. Unter anderem haben britische sowie israelische Söldner Pablo Escobars Säuberungsaktionen gegen die FARC-Guerilla unterstützt. Später haben sich Teile der FARC allerdings selbst durch Drogenhandel finanziert.

Straßengangs

Die Geschichte der Straßengangs reicht im Prinzip bis in die Antike zurück, denn Diebesbanden und dergleichen hat es schon immer gegeben. Größere Banden haben sich im 19. und 20. Jahrhundert vor allem in den USA gegründet, wobei die meisten aus spezifischen ethnischen Einwandergruppen hervorgegangen sind. So erlangten die irischen Gangs von New York oder die italienischen Mobster von Chicago weltweite Bekanntheit.

Der berühmteste Name dürfte mit Abstand Al Capone (1899-1947) sein, der die Chicagoer Unterwelt mit illegalem Glücksspiel, Prostitution und Schutzgelderpressung überzog. Das größte Geschäft machte er jedoch während der Prohibition mit illegalem Alkoholhandel, der auch in der gehobenen Gesellschaft gefragt war. Die Prohibition zeigt, dass Alkoholverbote den Konsum nicht etwa einschränken, sondern eher das organisierte Verbrechen stärken. In dieser Hinsicht sollte ernsthaft über eine Legalisierung von Cannabis nachgedacht werden. Für Al Capone bedeutete die Aufhebung des Alkoholverbots jedenfalls den wirtschaftlichen Niedergang.

Chicago hat indessen bis heute einen schlechten Ruf und tatsächlich hat die Stadt immer noch eine der höchsten Kriminalitätsraten der USA. Die dominierenden Gangs bestehen heute allerdings aus Afroamerikanern und Latinos. Diese kontrollieren nicht nur den lokalen Drogenmarkt und das Rotlichtmilieu, sondern haben zudem massiven Einfluss auf die Musikindustrie. Die Bezeichnung „Gangster-Rap“ kommt hierbei nicht von ungefähr.

Zu den gefährlichsten Gangs zählen allerdings die lateinamerikanischen, da diese den gesamten Doppelkontinent durchziehen, wo sie ihre Wurzeln in den lateinamerikanischen Kokaplantagen haben. Eine der brutalsten Banden ist mit Abstand die Mara Salvatrucha, die in den 1980ern auf einem Spielplatz in Los Angeles gegründet wurde. Die MS-13 besteht vor allem aus Migranten aus El Salvador, wo sie sich nach deren Abschiebung ebenfalls breit gemacht hat, inzwischen existiert sie aber auch in anderen lateinamerikanischen Ländern. Hauptbetätigungsfelder der Clikas sind Drogen-, Waffen- und Menschenhandel. In ihren jeweiligen Gebieten erheben sie zudem Wegezölle.

Rockerbanden

Zum Schluss wären noch Rockerbanden zu nennen. Diese laufen zwar nicht offiziell unter dem Label Mafia, sind allerdings ähnlich strukturiert und haben nahezu deckungsgleiche Betätigungsfelder. Es handelt sich um streng patriarchale Männerbünde mit striktem Verhaltenskodex. Frauen sind wieder mal nur eine Ware und werden mal mehr, mal weniger freiwillig prostituiert. Schutzgelderpressung, Drogen- sowie Waffenhandel gehören ebenfalls zum Geschäft und ähnlich wie bei Mafia-Clans gibt es auch zwischen konkurrierenden Rockerbanden regelrechte Kriege.

Am bekanntesten sind wohl die Hells Angels und Bandidos, zwischen denen eine tiefe Feindschaft besteht. Die Hells Angels wurden 1948 in Kalifornien (USA) gegründet und sind aktuell in 32 Ländern aktiv, wo sie sich in so genannten „Charters“ organisieren. Sie haben u.a. Kontakte in die Pop-Okkultur und fungierten 1969 schon mal als Ordner bei einem Konzert der Rolling Stones. Dabei wurde ein 18-Jähriger Konzertbesucher von einem Hell Angel erstochen, doch der Täter wurde freigesprochen, da sein Opfer unter Drogeneinfluss eine Schusswaffe gezogen hatte.

In Deutschland sind die Hells Angels ebenfalls immer wieder negativ aufgefallen. Dies führte zum Verbot von inzwischen 11 Chartern. Besonders brutale Auseinandersetzungen gab hierzulande vor allem mit den Bandidos.

Dieser Konkurrenzclub wurde 1966 von Vietnamkriegsveteranen im texanischen Houston (ebenfalls USA) gegründet. Die Bandidos haben weltweit ca. 5.000 Mitglieder die in 22 Ländern mit insgesamt 210 Ortsgruppen vertreten sind. Wie die Hells Angels bevorzugen auch deren Konkurrenten Harley Davidson Maschinen und die Hierarchien ähneln sich bei beiden Clubs.

In Deutschland gab es weiterhin die 2015 von türkischen Einwanderern gegründeten Osmanen Germania. Diese waren gleichermaßen kriminell und politisch. Sie wurden nämlich von der AKP unterstützt und machten in deren Auftrag Jagd auf Kurden und linke Aktivisten in Deutschland. Außerdem traten die Osmanen Germania als oder bei Demonstrationen der rechtsextremen Grauen Wölfe (türkische Faschisten) in Erscheinung. Seit 2018 sind die Osmanen Germania verboten.

Mit diesen kriminellen Ausländern haben hatten die deutschen Nazis keine Probleme, immerhin liegen sie ja ideologisch auf einer Wellenlänge. Obendrein haben es ihnen einige deutsche Rechtsextremisten gleich getan und um das Jahr 2014 die Rockerbande der Torunen gegründet, welche zunächst unter den Namen „Bruderschaft Thüringen“ auftrat und auch als „Garde20“ bekannt ist.

Wenn die Torunen nicht gerade deutsche Kirmesgesellschaften krankenhausreif schlagen, wie 2014 in Ballstädt geschehen, sind sie vor allem mit der organisatorischen Unterstützung von Rechtsrockkonzernen beschäftigt. Diese sind in erster Linie eine einträgliche Einnahmequelle für die gesamte rechtsextreme Szene. Eine weitere Geldquelle ist der Vertrieb von „Panzerschokolade“. In Thüringen, wo sich die rechte Rockerbande gegründet hat, mehren sich die Berichte, dass die Torunen einen Meth-Ring aufbauen.

Abgesehen von der politischen Ausrichtung unterscheiden sie sich also nicht sonderlich von anderen Rockerbanden. Inwieweit sie auch in Prostitutionsgeschäfte verwickelt sind, ist allerdings noch nicht bekannt. Prinzipiell ist das Rotlichtmilieu in der rechten Szene jedoch besonders heikel, da insbesondere Kindesmissbrauch und Kinderpornografie in Nazikreisen weit verbreitet sind. Eine rechtsextreme Gruppe organisierter Kriminalität kann daher nichts Gutes bedeuten.

Yakuza-Mode – Nazis und die Mafia

von Anton Nymous

Yakuza ist nicht nur der Name der japanischen Mafia, sondern auch ein Klamottenlabel, welches sich vor allem in Naziläden zwischen Thor Steinar und Brachial finden lässt. Das kommt nicht von ungefähr, denn Markus Eisold und Bertram Krause, die das Label 2004 in Bautzen gegründet haben, sind bestens mit der Neonaziszene vernetzt. So soll Eisold laut Szene-Insidern Anfang der 2000er Mitglied der sächsischen Hammerskin-Sektion „East Saxon Hammerskins“ gewesen sein. Die extrem brutale Gruppierung wurde 1993 von Mirko Hesse ins Leben gerufen, gegen den daraufhin wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung ermittelt wurde.

Auf dem PC von Hesse sollen Polizeiermittler weiterhin auf ein Foto von Eisold gestoßen sein und darüber hinaus hat er seinen Kumpel im Knast besucht, was definitiv über eine oberflächliche Geschäftsbeziehung hinaus geht. Die Tatsache, dass er Hesse das Hammerskin-Logo (zwei überkreuzte Hämmer) tättowiert hat, spricht ebenfalls dafür, dass er wusste, in welche Kreise er sich begibt.

Auffällig ist weiterhin, dass es immer wieder aktive Neonazis sind, die mit ihren Läden zur Verbreitung der Marke beitragen. Der offizielle Weiterverkäufer in Tschechien, Tomáš Marek aus Plzen, ist ebenfalls ein Rechtsextremist und Bassist der Rechtsrock-Band „Conflict 88“. Zwar werden Yakuza-Klamotten aufgrund ihrer martialischen Motive auch außerhalb der rechten Szene von geschmacksverirrten Vollpfosten getragen, aber ihre größte Verbreitung haben sie nicht zufällig unter Faschisten und Hooligans.

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Das Ganze ist schon reichlich befremdlich, denn immerhin fordern die extremen Rechten mit Nachdruck die Abschiebung von kriminellen Ausländern. Gleichzeitig tragen sie aber den Namen einer ausländischen Mafia-Organisation. Aber okay, sie fordern ja auch die Todesstrafe für Kinderschänder, während es in ihren Reihen von Päderasten nur so wimmelt. Die Faschisten waren in der Umsetzung ihrer Forderungen noch nie besonders konsequent, außer wenn es um Gewalt gegen Migranten, Linke, Juden, Homosexuelle usw. geht.

Die alles entscheidende Frage ist nun, wie die Rechtsextremisten ausgerechnet auf Yakuza kommen und warum selbige ihnen noch längst nicht die Finger abgeschnitten und sie davon gejagt hat? Dafür gibt es eigentlich nur eine Erklärung, wobei Verbindungen zum organisierten Verbrechen nun wirklich keine Überraschung wären.

Ein Zufall ist das alles wohl kaum, denn die Modemarke verwendet wissentlich die Codes der japanischen Mafia, darunter die Zahl 893. Diese Zahlenkombination stammt aus dem Kartenspiel Oicho-Kabu und gilt als wertlos, was dem Selbstverständnis der Mafiamitglieder entspricht. Ya-Ku-Za ist die japanische Aussprache dieser Zahlen.

Weiterhin fallen einige der Motive der Yakuza-Klamotten auf. Da wird u.a. offen Kokainkonsum propagiert, was geradezu aberwitzig ist, angesichts dessen, dass sich Rechtsextremisten permanent über Ausländer aufregen, die mit Gras dealen. Der Knaller schlechthin ist jedoch ein T-Shirt mit dem Motiv „Mexican Cartel“. Dieses wirbt ganz offen für die schlimmsten Drogenkartelle der Welt, die massenhaft Menschen entführen und töten. Was das mit der Yakuza zu tun hat? Solche Kartelle sind Zulieferer sämtlicher Mafias.

Auffällig an diesem T-Shirt ist weiterhin das „X“ zwischen „Mexican“ und „Cartel“ sowie der offensichtliche Totenkult. Gerade in Mexiko gehen Drogenhandel und Satanismus oft Hand in Hand, wie der Sektenführer und Drogenboss Adolfo Constanzo (1962-1989) unter Beweis stellte. Schädel und gekreuzte Knochen dominieren die Yakuza-Motive regelrecht.

Zuweilen finden sich die Schädel auch in Hexagonen wieder. Natürlich drei an der Zahl, was eine verschlüsselte 666 darstellt.

Es handelt sich mit Sicherheit um keinen Zufall, was weitere Motive belegen. Darunter ein Schädel mit der Schlange Luzifer.

Immer noch nicht offensichtlich genug? Der Teufel höchstpersönlich dürfte alle Zweifel ausräumen, dass es sich hier um Nazi-Mafia-Satanisten handelt. Da kommt so ziemlich alles Böse zusammen.

Baphomet ist ebenfalls nicht weit, wenn auch mit einer Schweinemaske getarnt. Schweinereien gehen dabei vor allem in Baphomets Schrittbereich ab, wo ein Typ dem Teufel an der Pflaume leckt.

Horrorclowns dürfen natürlich ebenfalls nicht fehlen.

Und zu guter Letzt verstößt die Marke auch noch gegen Urheberrechte, indem dreist „Howard the Duck“ aus Marvels Cinematic Universe abgedruckt wird. Wenn es schon keinen Ärger mit der Mafia gibt, dann vielleicht irgendwann mit Disney, denn dieses Studio hat bestimmt keinen Deal mit kleinkriminellen Naziganoven.

Jeffrey Epstein erhängt aufgefunden

von Anton Nymous

Am 10. August 2019 wurde der Milliardär Jeffrey Epstein erhängt in seiner Gefängniszelle aufgefunden. Als Investmentbanker war er Mitglied des Council of Foreign Relations und der Trilateralen Kommission. Er gehörte zu einem sehr einflussreichen Kreis von Weltenlenkern und war mit zwei US-Präsidenten befreundet.

Die Umstände seines Todes haben jedoch weniger mit seiner Rolle für die Neue Weltordnung zu tun, sondern viel mehr mit seinen pädophilen Neigungen. Wegen derer war er bereits vorbestraft und saß seit 6. Juli 2019 abermals in Haft. Der angebliche Suizid macht schon deshalb keinen Sinn, da sein Ruf spätestens seit der ersten Strafanzeige von 2005 ruiniert war. Zudem wäre er als Milliardär mit Sicherheit nicht für Jahrzehnte in ein Horrorgefängnis für die Unterschicht gewandert.

Hinzu kommen die seltsamen Autopsie-Ergebnisse. Diese ergaben mehrere Knochenbrüche im Halsbereich, die eher typisch für Mord durch Erwürgen als für Suizid durch Erhängen sind. Sollte Epstein etwa kaltgestellt werden, um einen Kinderschänderring zu decken, der bis in die höchsten gesellschaftlichen Kreise reicht? Vieles spricht dafür, denn Epstein hat nicht nur selbst hunderte minderjährige Mädchen missbraucht, sondern soll gemeinsam mit Ghislaine Maxwell einen Kinderprostitutionsring betrieben haben und in Menschenhandel verstrickt gewesen sein.

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Diese illegalen Einnahmen hatte er als Investmentbanker mit einem Milliardenvermögen sicherlich nicht nötig. Es war wohl eher ein Gefälligkeitsdienst innerhalb der Elite, was die Frage nach den Kunden für seine 14-Jährigen Zwangsprostituierten aufwirft. Das Ganze riecht nach Pizzagate und tatsächlich war Jeffrey Epstein ein enger Freund von Bill Clinton.

Jetzt werden viele einwenden, dass Pizzagate eine Kampagne von rechten Bloggern war, die Donald Trump unterstützt haben. Es stimmt zwar, dass die extreme Rechte sich auf den Skandal gestürzt hat und dies möglicherweise Hillary Clintons Kandidatur geschadet hat. Doch zum einen waren der Auslöser des Pizzagate-Skandals gehackte E-Mails von Clintons Wahlkampfleiter John Podesta, die auf Wikileaks veröffentlicht wurden. An der Echtheit der E-Mails besteht bislang kein Zweifel und Julian Assange steht nicht gerade im Verdacht, ein Rechtsextremist und Trump-Anhänger zu sein.

Zum anderen war der Wahlgewinner Donald Trump ebenfalls ein enger Freund von Epstein und verteidigte dessen perverse Neigung zu minderjährigen Mädchen sogar öffentlich. 2002 äußerte er gegenüber dem New York Magazine, dass Epstein ein „toller Kerl“ sei und „bekanntlich auf besonders junge Frauen“ stehe. Offenbar wusste Trump also sogar noch vor Epsteins erster Verurteilung von dessen Vorlieben und fand daran auch nichts anstößig.

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Trump stellt seine Tochter Ivanka einem Päderasten vor.

Hätte ein erneuter Gerichtsprozess gegen Epstein eventuell Trumps Präsidentschaft gefährden können, mehr als es dessen Verbindungen zu Russland je gekonnt hätten? Wäre am Ende vielleicht sogar das gesamte Pizzagatenetzwerk aufgeflogen? Und wie weit reichte der Kinderprostitutionsring? Epsteins Freundschaften reichten jedenfalls gleich zweimal ins Weiße Haus und bis ins britische Königshaus zu Prinz Andrew. Möglich, dass eine erneute Vernehmung Epsteins für einige seiner Freunde ziemlich hässlich hätte werden können.

Wenn man davon ausgeht, dass er ermordet wurde, wurde somit der mögliche Schaden begrenzt. Lediglich der Gefängnisdirektor wurde versetzt und zwei Wachleute suspendiert. Wie es scheint, allesamt Bauernopfer eines elitären Kinderschändernetzwerkes. Obgleich es wirklich nicht schade um den pädophilen Mistkerl Epstein ist, wird man den Eindruck nicht los, dass durch seinen Tod noch weitaus mehr solche Typen geschützt werden.

Freimaurerische Comic-Industrie

von Shinzon

Comics bzw. im gehobenen Sprachgebrauch Graphic Novels sind keineswegs nur Bilderbücher für Kinder. Es handelt sich um eine eigene Kunstform, die inzwischen international von einer breiten Fangemeinschaft geschätzt wird. Es gibt die verschiedensten Zeichenstile, die in der Regel jahrelange Übung und zuweilen sogar ein Kunststudium voraussetzen.

Die Geschichte der Comics reicht streng genommen bis zu den ersten bildhaften Darstellungen in der Steinzeit zurück und umfasst ebenso die Bildsprache der antiken Ägypter, die ihre historischen Ereignisse in Wandgemälden verewigten. Humorvolle Karikaturen, wie man sie heutzutage in Zeitungen findet, kamen indes erst im 18. Jahrhundert auf. Die Kombination von cartoonhaften Zeichnungen mit Text in einem Panelrahmen entwickelte schließlich Anfang des 19. Jahrhunderts Rodolphe Töpffer (1799-1846), welcher als Vater des modernen Comics gilt. Seine Werke begeisterten u.a. den Freimaurer und Illuminaten Johann Wolfgang Goethe.

Die Bezeichnung „Comic“ entstand allerdings erst Ende des 19. Jahrhunderts in den USA und bezog sich zunächst auf halbseitige Comicstrips in Zeitungen. Der erste moderne Comic mit Sprechblasen kam ebenfalls aus den USA. „The Yellow Kid“ von 1895 stammte aus der Feder von Richard Felton Outcault (1863-1928), welcher seine Karriere als technischer Zeichner bei Thomas Edison begonnen hatte.

Comichefte mit Fortsetzungsgeschichten entwickelten sich derweil zuerst in Europa, genau genommen in Frankreich und Belgien. Zu den ersten Comicserien zählten u.a. „Tim und Struppi“, welche 1929 vom belgischen Comiczeichner Georges Prosper Remi alias Hergé (1907-1983) entwickelt wurden. Während der Zeit der deutschen Besatzung fügte sich Hergé den Nazis und illustrierte u.a. das antijüdische Buch „Fables“ von Robert de Vroylande. Auch andere Werke Remis aus diesem Zeitraum weisen antisemitische und rassistische Elemente auf. Angeblich sei Hergé kein überzeugter Nazi gewesen, doch seine Darstellungen von Afrikanern als minderwertige Sklavenrasse finden sich durchgängig in seinen Comics.

In den USA ließen die ersten Comichefte ebenfalls nicht lange auf sich warten, wobei sich vor allem das Genre der Superheldencomics herauskristallisierte. Spätestens ab diesem Punkt werden die Einflüsse der Freimaurer und Okkultisten offensichtlich, wenn man sich das Genre genauer betrachtet. Die bedeutendsten Verlage sind in dieser Hinsicht DC und Marvel, wobei letzterer inzwischen zum Disney-Konzern gehört. Dieser bediente mit seinen Lustigen Taschenbüchern bis zur Übernahme von Marvel vor allem die junge Leserschaft. Über Disney muss eigentlich nicht viel gesagt werden, das ist freimaurerische Hirnwäsche.

Bei Marvel sieht es dementsprechend nicht anders aus, der Verlag hat gleich eine ganze Illuminati-Serie im Programm.

Das Marvel-Urgestein Stan Lee ist ebenfalls nicht unumstritten. Er hat nicht nur einige hochgradig okkulte Superhelden wie Daredevil und Doctor Strange erdacht, sondern wurde auch schon von Mitarbeitern wegen seelischen Missbrauchs angeklagt. Seine Cameo-Auftritte in sämtlichen Marvel-Filmen mögen durchaus amüsant sein, doch scheint er im realen Leben alles andere als ein netter Opa zu sein.

Im Prinzip nehmen sich die großen Comicverlage nicht viel, wenn es um okkulte und freimaurerische Symbolik geht. Am offensichtlichsten ist jedoch die seit 1999 erscheinende Comicreihe „Liga der außergewöhnlichen Gentlemen“ von Alan Moore und Kevin O’Neill. In deren grafischen Erzählungen sind Zirkel und Winkelmaß allgegenwärtig.

Bei der Reihe „Human Target“ ist es hingegen der freimaurerische Schachbrettboden, der sämtliche Cover ziert. Es gibt natürlich einen blauen und einen roten Band.

Neben den westlichen Comics gibt es noch die japanische Variante des Mangas. Die Ursprünge der Manga-Kunst sind nicht eindeutig belegbar, die ersten japanischen Comics gab es allerdings bereits um 1900. Während des 2. Weltkriegs spielten Comics eine Rolle in der japanischen Propagandamaschinerie.

Die moderne Manga-Kunst, welche sich durch übergroße Augen sowie winzige Nasen der Charaktere auszeichnet, kam schließlich nach dem 2. Weltkrieg auf. Insbesondere die Darstellung von Frauen als vollbusige Sexbomben mit Gesichtern von Teenagern ist nicht nur in ästhetischer Hinsicht fragwürdig. Auf die Spitze getrieben wird dieses pädophil anmutende Frauenbild in den pornografischen Hentais.

Es gibt natürlich auch zeichnerisch durchaus gelungene Klassiker wie „Ghost in the Shell“. Diese bedienen jedoch oftmals Themen wie Transhumanismus und die Freimaurerpyramide ist selbst im fernen Japan nicht weit.

Thomas de Maizière zur Rede gestellt

Auf der Bundespressekonferenz hat Robert Fleischer jüngst Thomas de Maizière zu dessen Teilnahme an der diesjährigen Bilderbergkonferenz befragt. Laut dem Bundesinnenminister war daran „nichts Geheimes“. Es sollte also kein Problem sein, die komplette Rede, welche Thomas de Maizière auf der Konferenz gehalten hat, über das Informationsfreiheitsgesetz vom Bundesinnenministerium zu erhalten.