Die Wahrheit über Fastfood und Energy Drinks

Wie ungesund Fast Food und Energy Drinks sind, dürfte jedem klar sein. Dennoch kann man aus den Videos von MrWissenToGo noch einiges lernen. Zum Beispiel, dass die McDonalds-Brüder außer dem Namen gar nichts mehr mit der berüchtigten Kette zu tun haben. Die bedien waren nämlich so dumm, die Rechte an der Marke für einen vergleichsweise lächerlichen Betrag zu verkaufen. Als wäre das noch nicht ärgerlich genug, hat der neue Rechteinhaber einen Konkurrenzladen direkt gegenüber dem einzig verbliebenen Originalrestaurant der McDonalds-Brüder aufgemacht und sie damit in die Pleite getrieben.

Hellywood im Drogenrausch

Einer der ersten Kultfilme über den Schmuggel von Kokain ist „Easy Rider“ von 1969. Als Road-Movie getarnt und mit Titeln wie „Born To Be Wild“ untermalt, wird die Propaganda für das weiße Pulver mit einem Gefühl der Freiheit verknüpft. „Born To Be Wild“ ist übrigens nicht das einzige Lied von Steppenwolf, welches im Film vorkommt. Der Drogensong „Pusher“ kommt ebenfalls vor.

Ein weiterer Kultfilm über Kokain und organisiertes Verbrechen ist Quentin Tarantinos „Pulp Fiction“ von 1994. Die weltberühmte Szene, in der sich Mia Wallace (Uma Thurman) das Näschen pudert und anschließend eine Adrenalinspritze ins Herz bekommt, dürfte wohl fast jeder kennen.

Adrenalin

Zwei Kultfiguren, die sich gleich durch 6 Filme kiffen, sind Jay (Jason Mewes) und Silent Bob (Kevin Smith). Der bekannteste Film, in dem die beiden auftreten, dürfte „Dogma“ von 1999 sein. Ein Jahr später hatten sie einen kurzen Cameo-Auftritt im Musikvideo zu „Because I Got High“ von Afroman und 2001 erhielten die beiden Druffis schließlich ihren eigenen Film „Jay und Silent Bob schlagen zurück“.

Jay and Marijuana Man

Die Junkies aus „Ananas Express“ stehen Jay und Silent Bob in nichts nach. Deren Stoff ist jedoch etwas härter, da er aus einem CIA-Drogenlabor stammt.

Es geht noch eine Spur witziger. In „Die Killerhand“ von 1999 zieht Anton (Devon Sawa) mit seiner hemmungslosen Kifferei einen Dämon an, der Besitz von seiner rechten Hand ergreift. Durch die Hand des Dämons sterben seine beiden Freunde, die jedoch als Zombies zurückkehren. Während des Showdowns basteln sich die beiden aus einem Autoauspuff eine Bong, mit der sie die inzwischen freilaufende Hand betäuben und anschließend erledigen können.

Nicht wirklich witzig, aber mindestens ebenso skurril kommt der Zombiefilm „Bong of the Dead“ von 2011 daher. In diesem hirnverbrannten Machwerk haben Tommy und Edwin nach der Zombieapokalypse nichts Besseres zu tun, als sich weiterhin zu bekiffen, als wäre nichts geschehen. Eines Tages kommen sie dann auf die Idee, ihr Gras mit Zombiehirn zu düngen, was die Wirkung des Stoffs maximiert.

Bong of the Dead

Noch abgedroschener ist die „Hangover“-Trilogie (2009, 2011, 2013). Den ersten Filmriss haben die Protagonisten in Las Vegas, was wohl eine Anspielung auf „Fear and Loathing in Las Vegas“ sein soll. Im zweiten und dritten Teil haben sie nichts aus ihren fürchterlichen Erfahrungen gelernt, die u.a. von sexuellen Ausschweifungen und Demütigungen gekennzeichnet sind. Auf dem Kinoplakat von „Hangover 2“ wird sogar eine Verbindung zwischen Drogenkonsum und dämonischer Besessenheit gezogen.

Hangover Demon

Es ist extrem besorgniserregend, dass solche Totalausfälle als Spaß propagiert werden. In dieser Hinsicht setzt „Project X“ aus dem Jahr 2012 dem Fass die Krone auf. In diesem Film gerät eine Party, auf der neben Alkohol auch reichlich Gras und harte Drogen gereicht werden, total außer Kontrolle. Am Ende wird das elterliche Haus fast komplett zerstört, der Mercedes im Pool versenkt und die halbe Nachbarschaft niedergebrannt.

Statt dies nun kritisch zu hinterfragen, endet alles damit, dass die ehemaligen Loser nach der Party an der Schule als Helden gefeiert werden. Die äußerst verwerfliche Moral lautet also, dass Drogenkonsum und Krawalle cool sind und gesellschaftliche Anerkennung nach sich ziehen. Produziert wurde dieser kranke Scheiß übrigens von Todd Philips, der bereits bei den „Hangover“-Filmen Regie führte.

Stars im Alkoholrausch

Unter allen Drogen nimmt Alkohol einen besonderen Stellenwert ein, da es sich um eine legale Droge handelt, die völlig offen propagiert werden darf. Bereits 1984 verharmloste Herbert Grönemeyer den „Alkohol“ als „Sanitäter in der Not, Alkohol ist dein Fallschirm und dein Rettungsboot“

Die Toten Hosen besangen 1996 die „zehn kleinen Jägermeister“ und rechtfertigten ihren Suff 2002 mit der Single „Kein Alkohol ist auch keine Lösung“. Geht es nach den Punks, kann man ohne Drogen nicht leben und sie zitieren sogar Jesus herbei, der Wasser in Wein verwandelt haben soll.

Revolverheld besangen 2013 in „Das kann uns keiner nehmen“ alte Freundschaften. Doch wo trifft man Freunde? „In der Kneipe, an der Ecke“. Und was für Erinnerungen kommen da hoch? „Jedes Dorf und jeden Tresen haben wir zusammen gesehen“. Im Refrain ruft der Sänger dementsprechend auf: „Lasst uns die Gläser heben!“ Weiter heißt es „Wir trinken Schnaps, rauchen, kiffen und verändern uns nicht.“ Es geht also gar nicht um Freundschaft, sondern ums Drogenkonsumieren. Protegiert wird diese Alkoholpropaganda übrigens von unseren GEZ-finanzierten Massenmedien.

Es gibt noch eine ganze Liste weiterer Alkoholsongs und da haben wir noch gar nicht all die Musikvideos berücksichtigt, in denen unterschwellig Alkohol angepriesen wird.

Lieder über Alkohol

Die Ärzte – Saufen
Dieter Thomas Kuhn – Die kleine Kneipe
DJ Ötzi – Gemma Biertrinken
Dr. Feelgood – Milk and Alcohol
Fettes Brot – Meh’ Bier
J.B.O. – Fränkisches Bier
Kesha – Tic Toc
Korpiklaani – Beer Beer
Millionaires – Alcohol
Nirvana – Alcohol
Oasis – Cigarettes and Alcohol
Otto Waalkes – Der Alkohol Song
Peter Kuhn – Es gibt kein Bier auf Hawaii
Die Schröders – Saufen
Springtoifel – Bierlied
T-Pain – Bartender

Zugedröhnte Stars am Musikhimmel

Als in den 1960ern die Parole „Sex, Drugs and Rock’n’Roll“ um die Welt ging, war das keineswegs nur so eine Phrase. Der Drogenkonsum einiger Rockstars ist geradezu legendär, darunter Marilyn Manson, dessen gesamtes Album „Mechanical Animals“ (1998) von Drogen handelt und dabei autobiografische Züge trägt. Zuweilen war Brian Warner dermaßen zugedröhnt, dass er die Veröffentlichungstermine für seine Alben nicht einhalten konnte. Die mit ihm befreundete Band Murderdolls propagierte indes den Drogenmissbrauch mit den Worten „I take Drugs and you should do!“ („Ich nehme Drogen und du solltest es auch tun!“)

Ein weiteres, eher unscheinbares Beispiel sind The Sisters of Mercy, die durch Titel wie „Amphetamine Logic“ und „Afterhours“ glänzen. Ersteres ist direkt nach einer Droge benannt, was keine Zweifel offen lässt. „Afterhours“ ist indes ein gutes Beispiel für unterschwellige Andeutungen, die meist nur von Konsumenten verstanden werden. „One more Night spent on your Mirror“ (“Eine weitere Nacht auf deinem Spiegel verbracht“) spielt darauf an, dass Kokain oft auf Spiegeln gezogen wird. Natürlich könnte man es auch auf der blanken Tischplatte ausstreuen, aber im Okkultismus dienen Spiegel und Drogen gleichermaßen als Hilfsmittel, um mit der Geisterwelt zu kommunizieren.

Koksspiegel

Es geht aber noch eine Spur subtiler. In Falcos „Mutter, der Mann mit dem Koks ist da“ geht es augenscheinlich um das Kohleprodukt, welches zum Heizen gedacht ist. Erst spät im Text heißt es dann: „Das schwarze Gold ist weiß geworden.“ Ebenso verräterisch ist die Zeile: „Man nehme eine einfache Rezeptur und aus Koks wird wieder Kohle.“ Damit ist gewiss nicht der Umkehrprozess in der Chemie gemeint, sondern der Verkauf von weißem Koks.

Die Liste der Drogenlieder ist extrem lang und kann daher von uns nur unvollständig wiedergegeben werden. Zudem muss eine einfache Nennung an dieser Stelle reichen, wobei keineswegs nur Rockbands betroffen sind.

allgemeine Drogenlieder

Adam Green – Drugs
BMX Bandits – Serious Drugs
The Broken Family Band – The Booze And The Drugs
The Clash – Drug-Stabbing Time
The Clash – Julie’s Been In The Drug Squad
Cockbirds – Take Drugs
Curtis Mayfield – Pusherman
Daniele Luttazi – Money For Dope
Dazerdoreal – Drug
Desert Sessions – Like a Drug
Eminem – My Dad Gones Crazy
Eminem – Drug Ballad
Eminem – These Drugs
Die fantastischen Vier – Tag am Meer
Hans Söllner – Drogen
Ian Dury & The Blockheads – Sex, Drugs & Rock’n’Roll
Jimi Hendrix – Purple Haze
Led Zeppelin – Sheep On Drugs
Marilyn Manson – Coma White
Marilyn Manson – Dope Hat
Marilyn Manson – I Don’t Like The Drugs (But The Drugs Like Me)
Marilyn Manson – The Dope Show
Masochist Chosen Few – More Drugs
Meyah Don – Psychoaktiv
Murderdolls – I Take Drugs
Monster Magnet – Dopes To Infinity
Morrissey – Interesting Drug
Necro – I need Drugs
Nine Inch Nails – The Perfect Drug
Oasis – Morning Glory
Pink – Just Like A Pill
Pink Floyd – Comfortably Numb
Public Enemy – Live And Undrugged Pt. 1 & 2
Red Hot Chili Peppers – Under The Bridge
Richard Ashcroft – If The Drugs Don’t Work
Queens Of The Stone Age – Feel Good Hit of the Summer
Steppenwolf – The Pusher
System of a Down – Drugs
Third Eye Blind – Semi-Charmed Life
Tool – Drugs
Underworld – Born Slippy
Weezer – We Are All On Drugs
White Rose Movement – Idiot Drugs

Lieder über Amphetamine

The Sisters of Mercy – Amphetamine Logic

Lieder über Crack

Babyshambles – Pipe Down
Desert Sessions – Polly Wants A Crack Rock
Adam Green – Crackhouse Blues
Moldy Peaches – Who’s Got The Crack
Television Personalities – All The Young Children On Crack

Lieder über Ecstasy

Cockbirds – (Gib mir ein) Teil
D12 – Purple Pills
The Jet Bumpers – My Girlfriend is a Techno Bitch
Katze – Das Geld, der Ruhm und die Mädchen
The Libertines – Hooligans On E
Linus Sonnenbach – Mürbe, Am Morgen
Pulp – Sorted for E’s and Wizz
The Shamen – Ebeneezer Goode
Die Toten Hosen – XTC

Lieder über Heroin

Beasts Of Bourbon – Chase The Dragon
Blur – Beetlebum
The Dandy Warhols – Not If You Were The Last Junkie On Earth
Guns N’ Roses – Mr. Brownstone
The Indelicates – Heroin
J.B.O. – Gimme Dope Joanna
Jesus & Mary Chain – Just Like Honey
The La’s – There She Goes
The Libertines – Can’t Stand Me Now
The Libertines – Horrorshow
The Libertines – Skag & Bone Man
The Lurkers – Heroin It’s All Over
Marianne Faithfull – Sister Morphine
The Only Ones – Another Girl, Another Planet
Iggy Pop – China Girl
Ramones – Chinese Rock
Rolling Stones – Brown Sugar
Rolling Stones – Gimme Shelter
Rolling Stones – Sister Morphine
Spiritualized – Cop Shoot Cop
The Stranglers – Golden Brown
Johnny Thunders & The Heartbreakers – Chinese Rocks
The Velvet Underground – Heroin
The Velvet Underground – I’m Waiting For My Man
The Velvet Underground – I Heard Her Call My Name
The Velvet Underground – Afterhours
The Velvet Underground – Oh Sweet Nuthin‘
Neil Young – The Needle And The Damage Done

Lieder über Ketamin

Ali Love – K Hole
Chemical Brothers – Lost In The K-Hole
NOFX – Kids Of The K-Hole
Placebo – Special K

Lieder über Kokain

Babyshambles – La Belle Et La Bete
Baxter Dury – Cocaine Man
The Clash – Koka Kola
Eric Clapton – Cocaine
Dillinger – Cocaine In My Brain
Falco – Mutter, der Mann mit dem Koks ist da
Hannes Wader – Kokain
The Killers – Uncle Jonny
The Libertines – Up The Bracket
The Libertines – What A Waster
Mondo Generator – Cocaine Rodeo
Oasis – Morning Glory
Pulp – Cocaine Socialism
The Sisters of Mercy – Afterhours
Spliff – Kokain
Die toten Hosen – Leise rieselt der Schnee

Lieder über LSD

Beatles – Lucy In The Sky With Diamonds
Ben Folds – Not The Same
Jefferson Airplane – White Rabbit
Public Enemy – LSD
Queens Of The Stone Age – Monsters In The Parasol

Lieder über Marihuana

1990s – Weed
Afroman – Because I Got High
Black Sabbath – Sweet Leaf
Bob Dylan – Rainy Day Woman
Bob Marley – Smoke Two Joints
Cracker – Like Being Stoned
Cypress Hill – Hits From The Bong
Fred Thomas + Kelly Jean Caldwell + Ben & Bruno – Roll another Joint
The Fugs – Marijuana
Die Goldenen Zitronen – Marihuana
Nikitaman – Mein Weed
Peter Tosh – Legalize it
Stefan Raab feat. Shaggy – Gebt das Hanf frei
Sublime – Smoke Two Joints
Tom Petty – you dont know how it feels (roll another joint)
The Vines – Dope Train
Weezer – Hash Pipe

Lieder über Methamphetamin (Meth)

Earthlings – Vegan Meth

Lieder über Opium

Dead Can Dance – Opium

Lieder über Peyote (Meskalin)

Jeff Buckley – Peyote Radio Theatre EP
Lacrimas Profundere – My Mescaline
Tricky – Peyote Sings

Lieder über Prozac

DJ Tomcraft – Prozac
Queens Of The Stone Age – Better Living Through Chemistry
Suffering And The Hideous Thieves – All My Friends Are On Prozac

Lieder über Rohypnol

The Prodigy – Baby’s Got Temper

Lieder über Speed

International Pony – My Mouth
Lou Reed – Caroline Says II
The Velvet Underground – White Light / White Heat

Zum Schluss bleibt noch die Frage, ob es überhaupt Lieder gibt, die auch nur ansatzweise auf die Gefahren des Drogenkonsums hinweisen? Erstaunlicherweise gibt es solche Beispiele ausgerechnet aus der Trance-Szene. Im Video zu „Too Many Times“ von Kai Tracid endet die Party für eine junge Ecstasy-Konsumentin im Krankenwagen.

Auch wir sagen an dieser Stelle klar und deutlich: Keine Macht den Drogen!

Die Drogen-Agenda – Betäube und herrsche!

von Shinzon

Nach außen hin geben fast alle Staaten dieser Welt vor, Drogen zu bekämpfen. Darunter sogar ein Kokain-Hauptlieferant wie Kolumbien, dessen Drogenmafiosi teils im Parlament sitzen, aber auch die USA, deren Geheimdienst CIA sich zum größten Drogenkartell des Planeten entwickelt hat. Auf schwarzen CIA-Flügen gelangt Kokain aus Lateinamerika ins Land und in Afghanistan ging es nicht etwa um Öl, sondern um Opium. Der gesamte Kampf gegen die Drogen ist eine reine PR-Kampagne für die tumben Massen.

Auf der einen Seite geht es beim verdeckten Drogenhandel natürlich darum, die suchtanfälligen Teile der Bevölkerung zu kontrollieren. Wenn die Kinder vom Bahnhof Zoo nur noch den nächsten Schuss im Sinn haben oder auf den Schulhöfen an jeder Ecke gekifft wird, sinkt das Interesse am Unterrichtsstoff und an politischen Themen sowieso. Auf diese Weise erhält man eine zugedröhnte Unterschicht, die bildungsfern und unpolitisch keinerlei Gefahr mehr für die Interessen der herrschenden Elite darstellt.

Die Drogen-Agenda ist aber keineswegs darauf beschränkt. Viele Vertreter der reichen Elite greifen selbst zu harten Drogen wie Kokain. Man denke nur an die Eskapaden des TV-Moderators Michel Friedman (CDU) und diverse andere Ausfälle von Politikern, Finanzhaien und Entertainern. Der Film „Wolf of Wallstreet“ schildert den Drogenkonsum der oberen 10% sehr anschaulich. In der Tat sind die Vertreter der reichen Oberschicht sogar die Hauptabnehmer für harte Drogen und nicht das Lumpenproletariat. Immerhin sind Drogen teuer und die Reichen können es sich leisten.

Neben dem reinen Partykonsum kommt bei einigen führenden Persönlichkeiten ein ritueller Aspekt hinzu. In der Hochgradfreimaurerei sowie diversen okkulten und satanistischen Bruderschaften dienen Drogen zur Kommunikation mit der geistigen Welt. Ob es sich dabei nur um Halluzinationen handelt oder diverse Drogen die Wahrnehmung tatsächlich erweitern, soll uns an dieser Stelle nicht weiter interessieren. Fakt ist, dass Satanisten wie Aleister Crowley zu den größten Drogenwracks der Menschheitsgeschichte gehören.

Während nun einige Vertreter der Elite, die sich gern als Christen ausgeben, nach außen einen Kampf gegen Drogen führen, gibt es einige, die zumindest weiche Drogen durchaus legalisieren wollen. In Sachen Marihuana gibt es dabei schon einige Fortschritte. In Ländern wie den Niederlanden und Uruguay ist Hanf schon seit einiger Zeit frei zu erwerben. In den USA ist die Pflanze inzwischen in Colorado, Oregon und Alaska legalisiert worden, in weiteren Bundesstaaten ist immerhin der medizinische Konsum erlaubt.

Hanf

Doch ist die Freigabe von Hanf wirklich ein Problem? Immerhin handelt es sich um eine weiche Droge, die auch als Schmerzmittel Verwendung findet. Was Letzteres angeht, ist der natürliche Wirkstoff THC sogar diversen Fresschemikalien der Pharmaindustrie vorzuziehen. Die Legalisierung von Marihuana ist daher keineswegs so skandalös, wie einige Fundamentalisten es darstellen.

Im Gegenteil wird dem illegalen Drogenmarkt und damit dem organisierten Verbrechen eine wichtige Basis entzogen. Warum teures uns obendrein gestrecktes Gras bei irgendwelchen Gangstern kaufen, wenn es im Coffeeshop viel billiger zu haben ist? Außerdem wäre Marihuana nach der Legalisierung keine Einstiegsdroge mehr. Das ist es bisher nämlich nur, weil es von denselben Leuten verkauft wird, die in der Folge auch härtere Sachen anbieten.

Interessant ist auch, warum Hanf verboten wurde. Dafür gab es nämlich dreierlei Gründe und keiner davon hat mit einer tatsächlichen Gefährdung zu tun. Zum einen waren dies die kirchliche Moral und natürlich die konkurrierende Tabakindustrie. Der Hauptgrund war jedoch der Druck, den die Baumwollindustrie auf die Politik ausübte. Hanf ist nämlich nicht nur eine Droge, sondern eine schnell nachwachsende Nutzplatze, die sich zu Stoffen und Papier verarbeiten lässt. Übrigens wird bei der Verbrennung selbiger niemand high, denn die Stoffe werden aus männlichen Pflanzen gewonnen. Das berauschende THC kommt indes fast ausschließlich in weiblichen Pflanzen vor.

Nutzpflanze Hanf

Was das THC (Tetrahydrocannabinol) angeht, so ist selbstverständlich von einem übermäßigen Konsum abzuraten. Gleiches gilt jedoch ebenso für Alkohol, der vollkommen legal ist. Aus diesem Grund ist auch das Argument, eine Legalisierung von Hanf wäre eine Gefahr für den Straßenverkehr, an den Haaren herbeigezogen. Im Falle einer Freigabe wäre Autofahren im bekifften Zustand genauso strafbar wie Trunkenheit am Steuer. Dabei lassen sich schon jetzt mehr Unfälle auf Alkoholkonsum zurückführen. Nicht zu vergessen die Todesfälle durch Komasaufen und dennoch schreit niemand nach der Prohibition.

Halten wir also fest, dass die Legalisierung von Gras nicht schlimmer wäre als die von Alkohol. Und wer würde schon den Deutschen das Bier oder den Franzosen den Wein wegnehmen wollen? Bedenklich ist einzig und allein die Propagierung von Marihuana UND Alkohol in Filmen sowie Musikvideos. Die Stars dienen gerade Heranwachsenden als Vorbilder und wenn diese sich vor laufender Kamera hemmungslos besaufen und bekiffen, stellt dies ohne Frage einen negativen Einfluss dar, welcher als Teil der Drogen-Agenda betrachtet werden muss. Dem entgegen wirken Kampagnen wie „Alkohol? Kenn dein Limit.“

Bei härteren Drogen ist indes nicht nur die Propagierung bedenklich. Kokain, Heroin, Ecstasy, LSD, Crystal Meth und Co. gehören definitiv verboten und bekämpft. Zum einen, weil sie viel krasser wirken und sowohl die körperliche als auch geistige Gesundheit zerstören, zum anderen, weil sie weitaus schneller abhängig machen. Die Legalisierung von weichen Drogen wie Marihuana könnte dabei kurioserweise sogar hilfreich sein, weil sich dadurch eine günstige Alternative zu den harten Stoffen eröffnet.

Für die Legalisierung von Hanf treten in Deutschland u.a. Teile der Grünen und der Linkspartei ein. Die Legalisierung von harten Drogen fordert dagegen niemand ernsthaft. Übrigens nicht einmal die Konsumenten aus dem politischen Establishment, denn die wollen der Drogenmafia und CIA nicht das Geschäft vermiesen.

Einen großen Eklat gab es dann aber doch 2011 um einen Bundesparteitag der Linkspartei. Noch am selben Tag ging ein Aufschrei durch die Massenmedien, DIE LINKE wolle alle Drogen legalisieren. Letztendlich stellte sich das ganze Theater jedoch als Werk von Einzelnen Querköpfen heraus. DIE LINKE beschloss letztendlich keine generelle Freigabe, sondern lediglich ein Konzept für eine kontrollierte Abgabe harter Drogen an ohnehin schon süchtige Personen.

Hintergrund ist die Beschaffungskriminalität durch die Betroffenen. Diese kommen so oder so an den Stoff, aber beim Dealer kostet der nun mal eine ganze Stange Geld. Da Junkies aufgrund ihres Zustands meist arbeitsunfähig sind, verdienen sie sich ihr Geld entweder durch Selbstprostitution oder stehlen es kurzerhand. Durch eine kontrollierte Abgabe würde dieser Beschaffungskriminalität entgegen gewirkt und obendrein würde es den Geschäften der Drogenmafia schaden. Hinzu kommt, dass bei den Abgabestellen eine Beratung der Betroffenen für Ausstieg und Entzug möglich wäre.

Wenn man genauer darüber nachdenkt, klingt das alles plötzlich gar nicht mehr so absurd. Nur würden sich sachliche Artikel weit weniger gut verkaufen als Skandalschlagzeilen, zumal wenn es gegen DIE LINKE geht. Immerhin profitieren die Herrschenden vom illegalen Drogengeschäft und wo kämen wir denn mit einer kontrollierten Abgabe hin? Die Drogen-Agenda findet größtenteils im Verborgenen statt. Die Propagierung von Alkohol, Zigaretten und Hanf ist nur die sichtbare Spitze eines weitaus größeren Eisbergs. Und die Titanic ist nicht gesunken, weil sie die Spitze des Eisbergs gerammt hat.

Der Fliegenpilz – Ein Ticket ins Wunderland

von Shinzon

Der Fliegenpilz gehört mit seiner roten Kappe und den weißen Punkten zu den auffälligsten Pilzsorten. Seine Signalfarbe deutet bereits auf seine Giftigkeit hin, die allerdings von Region zu Region variieren kann. In Japan und Sibirien steht der Fliegenpilz z.B. auf der Speisekarte, während der Verzehr in Westeuropa durchaus tödlich enden kann.

MINOLTA DIGITAL CAMERA

Der Hauptgrund für den Verzehr von Fliegenpilzen ist deren berauschende Wirkung, die bis zur Ekstase reicht. Der Konsum durch Schamanen ist u.a. bei den sibirischen Völkern der Wogulen, Ostjaken und Kamtschadalen belegbar. Bei Letzteren ist neben dem schamanischen auch der hedonistische Gebrauch üblich. Die Verwendung als Glückssymbol gewinnt angesichts dessen eine völlig neue Bedeutung.

Zuweilen kommt es allerdings vor, dass nicht direkt der Fliegenpilz konsumiert wird, sondern der Urin des Schamanen. Das hat nichts mit Natursektfetischismus zu tun, sondern damit, dass der Wirkstoff Ibotensäure bei der Verdauung zu Muscimol abgebaut wird. Muscimol ist weniger giftig, hat dabei aber eine größere Rauschwirkung. Durch das Trinken des Urins können also unangenehme Wirkungen wie Magenkrämpfe und Brechreiz umgangen werden.

Diese leicht abartige Praxis findet sich interessanterweise in Lewis Carrolls (1832-1898) Werk „Alice im Wunderland“ wieder. Nachdem Alice dem weißen Kaninchen gefolgt und in dessen Bau gefallen ist, findet sie dort ein Stück Kuchen mit der Aufschrift „Iss mich!“ und ein Getränk mit dem Hinweis „Trink mich!“. Als sie den Aufforderungen nachkommt, beginnt sie wahlweise zu wachsen und zu schrumpfen. Eigentlich verändert sich jedoch nur ihre Größenwahrnehmung infolge des Drogenkonsums. Der Kuchen ist offensichtlich der Pilz und das Getränk der Urin. In einer späteren Szene, in der die weiße Königin einen Zaubertrank braut, um Alice’ Größe anzupassen, erwähnt diese Urin sogar namentlich als Zutat.

Der Pilz taucht ebenfalls später in seiner reinen Form auf. Auf ihm sitzt eine Raupe, die eine Haschischpfeife raucht, was noch einmal auf die Bedeutung des Pilzes als Droge hinweist. Überhaupt scheint „Alice im Wunderland“ ein knallbunter Drogentrip zu sein. Verachtenswerterweise sind sowohl die Romanvorlage als auch die Verfilmungen für Kinder gedacht. Denen sollte man lieber ein vernünftiges Buch über Pilze in die Hand geben, damit sie den Unterschied zwischen Speise- und Giftpilzen lernen.

Drogen KiKa

Der Fliegenpilz ist selbstverständlich nicht der einzige Pilz mit halluzinogenen Eigenschaften. Es gibt zusätzlich eine ganze Reihe psilocybinhaltiger Pilze, so genannte Magic Mushrooms. Am beliebtesten ist die Sorte der Spitzkegeligen Kahlköpfe, deren Gattung über 180 Arten umfasst. Die psychoaktiven Inhaltsstoffe Psilocybin und Psilocin wirken ähnlich wie LSD, haben jedoch eine kürzere Wirkungsdauer. LSD wird, nebenbei bemerkt, ebenfalls aus einem Pilz gewonnen – dem Getreidepilz Mutterkorn.

Spitzkegeliger Kahlkopf

Die rituelle Anwendung von psychoaktiven Pilzen ist aus vielen Kulturen weltweit bekannt und kann teilweise auf eine Zeit vor bis zu 5.000 Jahren v.Z. zurück datiert werden. Am weitesten verbreitet war der Pilzkult in Lateinamerika, wo die die ältesten Steinfiguren von Pilzen auf ein Alter von 1.000 bis 500 v.Z. datiert werden konnten.

Pilzskulpturen

Die Azteken bezeichneten den Magic Mushroom als „Teonanacatl“, was frei übersetzt so viel wie „Fleisch der Götter“ heißt. Durch den Verzehr des heiligen Pilzes konnten sie mit ihren herbei halluzinierten Göttern kommunizieren. Erstaunlicherweise findet sich in der katholischen Kirche ein vergleichbares Ritual. Im Christentum nimmt der Leib Christi die Rolle des Fleisches der Götter ein. Auf einigen zeitgenössischen Darstellungen lassen sich sogar einige Ähnlichkeiten des Christkindes mit einem Fliegenpilz erkennen.

Pilzjesus

Heutzutage werden in den Kirchen natürlich keine lustigen Pilze mehr gereicht, doch die runde Oblate erinnert immer noch an den Pilzhut.

Pilze knabbern

Ein weiterer Pilzhut findet sich direkt auf dem Schädel des Pfaffenhäuptlings.

Lord Fliegenpilz

Homöopathie – Placebos für Esoteriker

von Shinzon

Viele Menschen schwören auf Homöopathie, doch die wenigsten wissen, was das überhaupt ist. Der Begriff wurde Ende des 18. Jahrhunderts geprägt und leitet sich aus den griechischen Wörtern „hómoios“ (gleich, ähnlich) und „páthos“ (Leid, Schmerz) ab, was frei übersetzt „ähnliches Leiden“ bedeutet. Dies bezieht sich auf die Grundannahme, dass Krankheiten durch Medikamente geheilt werden können, die ähnliche Symptome auslösen – das so genannte Ähnlichkeitsprinzip.

Folgt man dieser Logik, müsste man bei Durchfallerkrankungen wie Cholera oder Salmonellen zur Genesung Abführmittel schlucken. Das ist selbstverständlich vollkommener Unsinn, wobei aber berücksichtigt werden muss, dass man Ende des 18. Jahrhunderts noch nichts von Viren wusste und auch keine Antibiotika kannte. Die Homöopathie kann daher als Relikt aus einer vergangenen Epoche angesehen werden, welches durch neue wissenschaftliche Erkenntnisse widerlegt wurde.

Ausgedacht hat sich diesen Quatsch der Arzt Samuel Hahnemann (1755-1843), der seine dahingehenden medizinischen Vorstellungen ab 1796 veröffentlichte. Zu seinen Patienten zählten vor allem wohlhabende Bürger und Adelige, die zuweilen trotz Hahnemanns Bemühungen den Tod fanden. An etwas zu sterben bedeutet in der Regel, dass das Betreffende nicht allzu gut sein kann. Esoterische Quacksalberei war jedoch zur damaligen Zeit beliebt, da sie schnelle Heilung ohne größere Eingriffe versprach. Hahnemann genoss daher hohes Ansehen und wurde 1817 während seines Aufenthaltes in Leipzig sogar in die dortige Freimaurerloge „Minerva zu den drei Palmen“ aufgenommen.

Neben dem Ähnlichkeitsprinzip, aufgrund dessen durch Hahnemann völlig falsche Medikamente verabreicht wurden, entwickelte dieser zudem ein Verfahren der Potenzierung. Dabei verdünnte er Medikamente in einem Verhältnis von 1:10 bis 1:100 mit Wasser oder Alkohol oder verrührte sie mit Milchzucker. Angesichts der Giftigkeit einiger Medikamente aus Hahnemanns Repertoire war das wohl auch besser so. Allerdings vermischte er seine Wundermittel nicht aus diesem Grund, sondern weil er glaubte, dadurch ihre Wirkung potenzieren zu können.

Das ist der nächste Punkt, warum Homöopathie nichts mit Wissenschaft zu tun hat, sondern reiner Unfug ist. Jedes Kind weiß, dass Substanzen umso mehr in ihrer Wirkung nachlassen, je mehr man sie verdünnt. Verdünnte Säure ätzt z.B. weniger als konzentrierte. Gifte können ebenso durch Verdünnung in ihrer Wirkung gebremst werden, wodurch sie überhaupt erst medizinisch anwendbar werden. Bestimmte natürliche Gifte können nämlich in geringen Dosen durchaus heilen, während sie in konzentrierter Form absolut tödlich wären.

Ginge es jedoch nach Hahnemann, könnte man z.B. bedenkenlos pures Zyanid trinken, während es extrem verdünnt tödlich wäre. Wer das glaubt, kann es ja gerne mal ausprobieren. Glücklicherweise behandelte der Quacksalber Hahnemann niemanden mit konzentrierten Giften, weshalb sein Irrglaube eventuell sogar Leben gerettet hat. Im Umkehrschluss zeigten allerdings auch die verdünnten Medikamente, die tatsächlich hilfreich gewesen wären, wenig Wirkung.

Auf Hahnemanns Medikamentenpalette standen übrigens mitnichten nur natürliche Heilmittel. Er benutzte auch toxische Chemikalien wie Quecksilberoxid. Die Gleichsetzung von Homöopathie mit Naturheilkunde ist einer der größten Irrtümer unserer Zeit, dem auch Pharmakonzerne erliegen. So hört man z.B. in vielen Medikamenten-Werbespots den Satz: „Mit der homöopathischen Wirkung von…“, was dann mit diversen Pflanzenauszügen ergänzt wird. Da viele Menschen an die Homöopathie glauben, wird mit solchen Slogans der Absatz der betreffenden Produkte gesteigert.

Diese Marketingstrategie ist schuld daran, dass die Naturheilkunde zunehmend in Verruf gerät. Dabei ist die heilende Wirkung vieler Pflanzen wissenschaftlich belegt. Zudem haben die meisten natürlichen Heilmittel im Gegensatz zur Fresschemie der Pharmaindustrie kaum oder gar keine Nebenwirkungen, wenngleich es dennoch geboten ist, auf die Dosis zu achten. Es ist also nichts Schlechtes an der Naturheilkunde. Nur handelt es sich dabei verdammt noch mal nicht um Homöopathie!

Tatsächlich wird die Homöopathie nur aufgrund dieser Verwechslung von so vielen Menschen unterstützt. Die inflationäre Verwendung des Begriffes ist aber nicht nur schädlich für den Ruf alternativer Heilmethoden, sondern fördert auf der anderen Seite auch esoterische Quacksalberei wie die Neue Germanische Medizin. Während also auf der einen Seite Patienten, die Homöopathie ablehnen, das Vertrauen in natürliche Heilmittel verlieren, entwickeln auf der anderen Seite die Anhänger von Hahnemanns Irrlehre ein gefährliches Vertrauen gegenüber Wunderheilern. Beides ist nicht gerade gesundheitsfördernd.

Die Unwirksamkeit der Homöopathie musste derweil schon Hahnemann selbst erkennen, als er mit chronischen Krankheiten konfrontiert wurde. Diese wollten einfach nicht verschwinden, sodass er ihnen ein Ur-Übel zugrunde legte. Dies war die Geburtsstunde der Miasmatheorie. Im 19. und 20. Jahrhundert konnten chronische Krankheiten schließlich auf Infektionen sowie genetische Ursachen zurückgeführt werden, womit die Miasmatheorie widerlegt wurde.

Nichtsdestotrotz ist die Homöopathie bis heute in der ganzen Welt verbreitet. Rund 17% des weltweiten medizinischen Personals besteht aus Homöopathen. Das globale Geschäft mit homöopathischen Heilmitteln wird auf einen jährlichen Umsatz von ca. 2 Milliarden Euro geschätzt. Es dürfte nicht verwundern, dass angesichts solcher Zahlen die Irrlehre von einer starken Lobbygruppe unterstützt wird.

Eine der stärksten Lobbygruppen sind die Anthroposophen. Rudolph Steiners geistige Erben überschwemmen den Markt geradezu mit unwissenschaftlichen Gesundheitsbüchern, die Homöopathie und anderen Blödsinn anpreisen. Als Beispiel sei hier „Besser Leben durch Selbstregulation“ aus der Feder des Anthroposophen-Arztes Dr. med. Frank Meyer erwähnt. Darin heißt es unter anderem:

„Atheismus, so Steiner in einem Vortrag am 16. Oktober 1916, mache krank, und zwar in einem wirklichen, echten, physisch-leiblichen Sinne.“ Um dies zu untermauern, wird eine Statistik von Prof. Grossarth-Maticek herangezogen, der zufolge 86,8 % der religiösen Testpersonen bis zum 75. Lebensjahr gesund waren, während es bei einer atheistischen Kontrollgruppe nur 8,6 % waren.

Solche Studien sind jedoch schon allein deshalb nicht repräsentativ, weil Atheisten sowohl global als auch in den meisten europäischen Staaten eine Minderheit darstellen. Zudem lässt die Studie völlig außer Acht, wie sich die Testpersonen ernährten, wie viel Sport sie trieben, wie viel Stress sie ausgesetzt waren, welcher Arbeit sie nachgingen und welcher Einkommensstufe sie angehörten. Es gibt nämlich durchaus zahlreiche Atheisten, die noch mit 85 kerngesund sind, während auch tiefgläubige Menschen schon mit 40 an Krebs sterben können.

Derartig anthroposophischer Unsinn ist eine prima Ergänzung der Homöopathie und dementsprechend findet sich in der Buchhandlung beides im selben Regal. Ebenso fällt auf, dass die Anthroposophen eine starke Verbindung zur Freimaurerei haben, der ja bekanntlich auch Samuel Hahnemann angehörte. Zusammen bilden Anthroposophen und Homöopathen eine esoterische Front gegen die wissenschaftliche Vernunft.

Erfolge in der Behandlung sind dabei eher auf die als Homöopathie verkaufte Naturmedizin zurückzuführen. Darüber hinaus lässt sich lediglich ein gewisser Placebo-Effekt nicht abstreiten. Placebos helfen jedoch nur bei leichten Erkrankungen, da der reine Glaube einen positiven Effekt auf das Immunsystem hat. Da es sich um einen psychologischen Effekt handelt, sind Placebos auch bei psychosomatischen Leiden durchaus hilfreich. Des Weiteren zeigt sich der psychologische Faktor auch darin, dass sich viele Homöopathen bewusst viel Zeit für ihre Patienten nehmen, wohingegen dies bei Ärzten leider oft zu kurz kommt, da Beratungsgespräche von den Kassen unzureichend übernommen werden. Daher berichten viele Patienten, sich bei Homöopathen wohler zu fühlen. Dies sagt jedoch nichts über die Wirksamkeit der Homöopathie an sich aus.

Gefährlich wird es dann bei schweren Infektionskrankheiten wie z.B. Tuberkulose. Wer dabei auf Homöopathie setzt, spielt mit seinem Leben. Ebenso ist die Anwendung der Homöopathie bei unheilbaren Infektionen wie HIV keine Lösung. Entsprechende Mittel steigern höchstens das seelische Wohlbefinden, aber wirken nicht heilend, da sie den Virus nicht angreifen. Im Zweifelsfall sollten Patienten daher stets einen richtigen Arzt aufsuchen und sich auf wissenschaftlicher Basis beraten lassen.

Sicherlich ist auch die, von Homöopathen abfällig als „Schulmedizin“ bezeichnete, etablierte Medizin nicht der Weisheit letzter Schluss. Gerade in Zeiten von multiresistenten Krankenhauskeimen, die jährlich zehntausende Menschen töten, muss vieles neu überdacht werden. Dennoch hat die etablierte Medizin schon viel geleistet und sich dank neuster Technologien erheblich weiterentwickelt. Unzählige Leben konnten durch sie gerettet und verlängert werden. Zudem hat sich die etablierte Medizin längst gegenüber der Naturheilkunde und fernöstlichen Behandlungsmethoden wie Akupunktur geöffnet.

Der größte Kritikpunkt am aktuellen Gesundheitssystem ist seine kapitalistische Ausrichtung. Massenabfertigung, Ärztepfusch, mangelnde Pflege und der Umgang mit Patienten wie mit einem Stück Fleisch sind Symptome der Profitmaximierung. Um Profit geht es allerdings auch in der Homöopathie. Eine Rückbesinnung auf den hippokratischen Eid ist daher in jedem Falle die einzige Lösung, damit das Gesundheitswesen in Zukunft wieder den Patienten und nicht den Aktionären dient.

Impfgegner – Gefährliche Desinformation

von Shinzon

Die Impfgegner sind schon seit Jahren auf dem Vormarsch und verbreiten Angst vor der etablierten Medizin. In die Hände spielt ihnen dabei das tiefe Misstrauen gegenüber der Pharmaindustrie, welches durchaus berechtigt ist. Skandale wie Contergan oder die HIV-verseuchten Medikamente von Bayer haben die Welt erschüttert und bewiesen, dass es den Pharmakonzernen nicht darum geht, Menschen gesund zu machen, sondern maximalen Profit zu erwirtschaften. Eine entsprechende Kapitalismuskritik sucht man bei den Impfgegnern allerdings meist vergebens.

Das Misstrauen richtet sich nicht nur gegen chemische Medikamente mit all ihren Nebenwirkungen, sondern vorrangig gegen Impfungen. Ein Grund dafür sind die manipulierten Todeszahlen, mit welchen die Pharmaindustrie zur alljährlichen Grippeimpfung rät. Von jährlich rund 30.000 Grippetoten allein in Deutschland ist da die Rede. Eine völlig absurde Zahl, der eine krude Rechnung zugrunde liegt. Die von der Pharmaindustrie mitfinanzierten Statistiken rechnen nämlich Wintertote–Sommertote = Grippetote. Im Winter liegt die Sterberate jedoch immer höher, da es z.B. durch Glatteis zu mehr Verkehrsunfällen kommt und die Selbstmordrate dank Winterdepressionen steigt. Die tatsächliche Todeszahl durch Grippe liegt in Deutschland im Durchschnitt bei lächerlichen 14 Fällen pro Jahr.

Das macht die Grippeimpfung zwar nicht gleich zu einer Gefahr für Leib und Leben, wie von den Impfgegnern behauptet, aber es offenbart doch einmal mehr die Profitgier der Pharmakonzerne. Wer ein gesundes Immunsystem hat, kann gut und gerne auf die jährliche Grippeimpfung verzichten, zumal die Symptome auch durch die Impfung selbst auftreten können. Ratsam ist diese Vorsorge lediglich für ältere und gesundheitlich angeschlagene Menschen.

Das düsterste Kapitel der Impfgeschichte ist mit Abstand die Schweinegrippe-Impfung, die viele Menschen zu recht verunsichert hat. Das Serum wurde nämlich mit einer Quecksilberverbindung gestreckt, die logischerweise hoch giftig ist. Quecksilber greift vor allem das Nervensystem an und kann zu dauerhaften Lähmungen und Hirnschäden führen. Besonders perfide beim Schweinegrippeskandal war die Tatsache, dass es eine zweite Impfung für Politiker und Bundeswehrsoldaten gab, die kein Quecksilber erhielt. Warum gab es also überhaupt ein giftiges Serum, wenn der Quecksilberzusatz offensichtlich überflüssig war?

Selbstverständlich standen auch bei der Schweinegrippeimpfung die Profitinteressen im Vordergrund, weshalb die WHO auf Druck der Pharmalobby sogar die Fallzahlen für den Pandemiestatus absenkte. Diese blieb dennoch aus und der Verkauf der Impfung floppte. Allerdings lagen die Verluste nicht nur bei den Pharmakonzernen, sondern größtenteils beim Steuerzahler, da die Bundesrepublik einen großen Vorrat ankaufte, der letztendlich eingestampft werden konnte.

Dank solch unschöner Skandale wird die zunehmende Skepsis bei den Verbrauchern verständlich. Die Pharmakonzerne haben die Menschen durch ihr profitorientiertes und rücksichtloses Verhalten massiv verunsichert. Doch sind deshalb alle Impfungen überflüssig oder gar gefährlich? Nein! Es ist im Gegenteil gefährlich, sich nicht gegen bestimmte Krankheiten impfen zu lassen.

Wer sich z.B. nicht gegen Tetanus impfen lassen hat, kann schon an einem Kratzer sterben. Des Weiteren gibt eine Vielzahl von Krankheiten, die einmal ausgebrochen nicht mehr zu heilen sind. Dazu zählt u.a. Kinderlähmung, die sich mit einer einfachen Schluckimpfung dauerhaft vermeiden lässt. Neben dem Pflichtprogramm gibt es noch eine Reihe von Impfungen, die nur bei Bedarf anfallen, z.B. wenn man Urlaub in einem Verbreitungsgebiet von Tropenkrankheiten wie Malaria macht.

Impfen ist in den meisten Fällen absolut sinnvoll und Krankheiten wie Pocken oder Polio konnten durch groß angelegte Impfkampagnen sogar ausgerottet werden. Was dagegen passiert, wenn wichtige Impfungen ausgelassen werden, zeigte Anfang 2015 die Masernepidemie in Berlin. Mit Masern ist nicht zu spaßen, da die Krankheit durchaus tödlich enden kann. Zudem handelt es sich um keine reine Kinderkrankheit, wie oft angenommen wird. Masern können sehr wohl auch bei Erwachsenen ausbrechen.

Dank erfolgreicher Impfkampagnen in zahlreichen Ländern, waren die Masern fast ausgerottet. Doch nun feiert die Krankheit wegen der Impfgegner ein Comeback. Durch deren Weigerung sinkt dabei auch gleich noch die Gruppenimmunität, was insbesondere Menschen trifft, die sich nicht impfen lassen können. Dazu zählen z.B. Schwangere und Säuglinge, die unnötigerweise an Masern sterben, weil sie von nicht geimpften Idioten angesteckt werden. Die Impfgegner spielen also nicht nur mit ihrem eigenen Leben, sondern auch mit dem ihrer Mitmenschen.

Besonders fatal ist es, wenn Impfgegner ihre Kinder auf Masernpartys schicken, weil sie glauben, das Durchleiden der Krankheit wäre gut für ihre Kinder und mache sie auf natürlichem Wege immun. Der zweite Teil stimmt sogar, aber dafür müssen die Kleinen die Krankheit erst einmal überleben. Es wäre daher in jedem Falle besser, ihr Immunsystem mit den abgeschwächten Erregern der Impfung zu trainieren, als ihr Leben mit der einer direkten Infektion zu riskieren.

Leider wollen das die Impfgegner nicht einsehen, da sie in den meisten Fällen entweder der Esoterik oder dem Kreationismus anhängen. Die eine Hälfte glaubt, dass Krankheiten allein durch Willenskraft überwunden werden können, und die andere Hälfte ist der Ansicht, jede Krankheit sei gottgewollt. In beiden Fällen gehen die Impfgegner von dem Prinzip aus, was einen nicht umbringt, macht einen stark. Dumm nur, wenn es einen umbringt, aber das ist dann halt Schicksal.

Garniert wird der wahlweise esoterische oder kreationistische Blödsinn dann noch mit allerhand Verschwörungstheorien und Falschaussagen. So wird z.B. behauptet, dass bereits Babys im ersten Lebensjahr mit über 30 Impfungen traktiert werden. Zum einen sind es bei weitem nicht so viele, denn selbstverständlich ist den Ärzten bekannt, was das heranreifende Immunsystem eines Kleinkindes vertragen kann und was nicht. Zum anderen werden nicht alle Impfungen auf einmal vorgenommen, sondern verteilen sich über die ersten Lebensjahre. Bilder, die Babys als Nadelkissen für Spritzen darstellen sind nichts als absurde Übertreibungen. Direkt nach der Geburt wird übrigens generell gar nicht geimpft.

Gänzlich an den Haaren herbeigezogen sind Behauptungen, dass Impfungen Allergien auslösen würden oder Teil eines Komplotts zur Bevölkerungsreduktion wären. Der erste Punkt kann anhand von Zahlen ganz leicht widerlegt werden und die zweite Behauptung wird schon dadurch ad absurdum geführt, dass geimpfte Menschen resistent gegenüber Krankheiten sind, an denen sie ohne Impfung leicht sterben könnten. Eine Bevölkerungsreduktion ließe sich zudem wesentlich leichter durch Mikroplastik, Weichmacher, Nanopartikel, Pestizide und andere krebserregende Nahrungszusätze erreichen. Diese ganze Fresschemie sowie übertriebene Hygiene im Alltag dürften dabei auch gleich wahrscheinlichere Gründe für die rasante Zunahme von Allergien sein.

Noch grotesker ist der Irrglaube, dass Krankheiten nicht durch Viren und Bakterien ausgelöst werden, sondern im Gegenteil durch Impfungen. Einerseits hätte es die Pest im Mittelalter dann wohl kaum geben dürfen, denn Impfungen gab es damals noch nicht und der Erreger wäre dieser These zufolge harmlos. Des Weiteren müssen die betreffenden Esoterikspinner erst einmal erklären, warum der Mensch Antikörper besitzt, wenn Viren doch angeblich harmlos sind und Krankheiten allein durch negative Energien ausgelöst werden sollen.

Wahr ist bei dem ganzen Gezeter lediglich, dass es durchaus zu Impfkomplikationen kommen kann. In Deutschland gibt es jährlich 34 solcher Fälle, allerdings bei 50 Millionen Impfungen. Die Chance, bleibende Schäden durch eine Krankheit wie Masern davonzutragen oder gar daran zu sterben, ist also wesentlich höher. Im Prinzip haben die ganzen Impfgegner lediglich Angst vor einem kleinen Piks, kalkulieren dabei aber nicht die schwerwiegenden Folgen für ihre Gesundheit ein.

Es mag zwar stimmen, dass positives Denken den Heilungsprozess beschleunigt, denn es stärkt das Immunsystem. Optimismus allein ist jedoch kein Ersatz für das Immunsystem. Dieses muss wissen, welche Erreger es zu bekämpfen hat und genau dafür sind Impfungen gedacht.