Der faschistische deutsche Tiefenstaat

von Anton Nymous

Wir hatten bereits ausführlich über rechtsextreme Netzwerke in Militär, Polizei, Geheimdiensten und Justiz berichtet. Inzwischen hat auch das ZDF erkannt, dass es durchaus reale Verschwörungen innerhalb staatlicher Strukturen gibt, welche die Demokratie beseitigen und einen faschistischen Staat errichten wollen.

Uniter und Co. warten bereits sehnsüchtig auf den Tag X, an dem sie gegen die Regierung putschen und gegebenenfalls einen Bürgerkrieg führen wollen. Zu diesem Zweck horten die rechtsextremen Prepper Waffen und Munition, welche sie direkt aus Polizei- und Militärbeständen beziehen. Mit anderen Worten kommen wir Steuerzahler auch noch selbst für unsere Ermordung auf. Das Verschwinden von Staatseigentum wird dabei von Beamten und Offizieren in höchsten Kreisen vertuscht, deren Gehälter ebenfalls von uns Steuerzahlern finanziert werden.

Eine besonders tragende Rolle spielt bei alledem das Kommando Spezialkräfte der Bundeswehr, dessen ehemaliger Kommandeur (bis 2003) Brigadegeneral Reinhard Günzel das KSK schon in der Tradition der Waffen-SS sah. In diesem Geiste erzogen ist inzwischen das gesamte KSK zu einer terroristischen Gefahr von ganz weit rechts mutiert. Ein KSK-Hauptmann, der noch ein Gewissen vorzuweisen hat, wandte sich daher Mitte Juni 2020 mit einem offenen Brief an die Kriegsministerin Kramp-Karrenbauer (CDU) und warnte vor der akuten Putschgefahr.

Quelle

Leider ist von Seiten der Bundesregierung nicht viel im Kampf gegen rechtsextreme Netzwerke des Tiefenstaates zu erwarten. Längst liebäugeln vor allem viele Unionspolitiker mit der AfD und streben eine unheilige Allianz mit den Faschisten an. Darunter der mecklenburgische Innenminister Lorenz Caffier (CDU), der den inzwischen verurteilten Nordkreuz-Drahtzieher Marko G. sogar Workshops und Wettschießen für Militär und Polizei hat organisieren lassen. Daran teilgenommen hatten u.a. Gruppen des KSK und SEK, deren Munition später bei Marko G. gefunden wurde.

Als das ZDF Caffier dazu befragen wollte, hat er das Drehteam kurzerhand aus dem Innenministerium werfen lassen. Sämtliche Berichte zu den Vorgängen sind selbstverständlich als geheim eingestuft, Fragen werden kategorisch nicht beantwortet. Offensichtlich sind das mecklenburgische Innerministerium sowie die CDU-geführten Landesregierungen also bestens über alles im Bilde und vertuschen die faschistische Putschgefahr absichtlich.

Es fällt weiterhin auf, dass bisher kaum etwas durch interne Ermittlungen ans Licht der Öffentlichkeit gekommen ist, was wohl in der Natur der Sache liegt, wenn man den Bock zum Gärtner macht. Es wäre sinnvoller, neutrale Stellen mit Ermittlungen zu betrauen und damit sollte schnellstens begonnen werden, denn der Tag X rückt immer näher. Wäre Franco A. nicht 2017 mit seinen Plänen für einen Terroranschlag unter falscher Flagge aufgeflogen, hätte der Putsch vielleicht sogar schon stattgefunden.

Für den Tag X haben sich die hohen Funktionäre jedenfalls schon mal Erkennungszeichen ausgesucht. Darunter ein Totenkopf mit Krakenarmen, der in der Zoom-Doku bei 11 min. zu sehen ist. Leider kennt man sich beim ZDF nicht so gut mit Symbolen aus, sonst wäre vielleicht aufgefallen, dass dieses Symbol dem Logo der Nazi-Geheimorganisation Hydra aus dem Marvel-Filmuniversum gleicht.

Hydra ist bekannt dafür, sämtliche Länder auf militärischer und geheimdienstlicher Ebene zu infiltrieren und letztendlich zu übernehmen. So geschehen mit der militärischen Geheimorganisation S.H.I.E.L.D., welche Captain America schlussendlich zerschlagen musste, um Hydra zu stoppen. Offensichtlich ist an dieser fiktiven Geschichte mehr dran, als einem lieb sein kann. Als Lehre aus „Return of the First Avenger“ sollte auch das KSK komplett aufgelöst werden, bevor der reale Hydra-Ableger die Staatsgewalt übernimmt. Außerdem wäre eine Urheberrechtsklage von Seiten der Marvel Studios gegen Uniter zu erwägen.

Beim KSK wird wohl mit „Heil Hydra!“ gegrüßt…

Die USA versinken im Bürgerkrieg

von Anton Nymous

Am 25. Mai wurde in Minneapolis (Minnesota) der 46-Jährige Afroamerikaner George Floyd von Polizisten getötet. Angeblich soll er in einem Geschäft mit Falschgeld bezahlt haben. Doch selbst wenn das stimmen würde, wäre eine Hinrichtung unverhältnismäßig. Eine Straftat stellt ein Mord in jedem Fall dar und so wurden die verantwortlichen Polizisten suspendiert und inzwischen auch verhaftet. Doch leider ist dieses jüngste Ereignis kein Einzelfall.

In den USA sind rassistische Morde durch Polizisten trauriger Alltag. Das Zücken eines Handys kann da schon ausreichen. Joggen gehen kann für Afroamerikaner ebenfalls schnell tödlich enden, denn der rassistischen Logik mancher Polizisten zufolge muss jeder Schwarze, der rennt, ein flüchtiger Verbrecher sein. Der Klassiker ist aber das Anhalten von Autos mit schwarzen Fahrern und sobald diese die verlangten Fahrzeugpapiere aus dem Handschuhfach holen, wird sofort das Feuer eröffnet. Ganz egal, ob auch Kinder im Auto sitzen, welche dann ein Leben lang die traumatische Ermordung ihrer Eltern verarbeiten müssen.

Die Liste der Morde an Schwarzen durch die Polizei ist lang und kann hier nachgelesen werden. Es sollte angesichts dessen nicht verwundern, dass es infolge jedes weiteren Mordes zu Massenprotesten kommt. So auch aktuell in Minneapolis, wo gerade die schlimmsten Unruhen seit den 1960ern ausgebrochen sind. Die Heftigkeit mag dabei im Zusammenhang mit dem massiven gesellschaftlichen Rechtsruck unter einem rassistischen Präsidenten stehen.

Anfangs versprach Donald Trump noch Gerechtigkeit. Eine hohle Floskel, die vielseitig ausgelegt werden kann. Sie dient nicht dazu, die Gemüter zu besänftigen und das will Trump auch gar nicht. Die Unruhen kommen ihm mehr als gelegen. Er benutzt sie, um jedes antifaschistische Engagement als vermeintlichen Terrorismus zu verbieten und will als erster US-Präsident das Militär im Inland gegen die eigene Bevölkerung einsetzen. Wenn Antifaschismus zur Straftat erklärt wird, dann kann das eigentlich nur bedeuten, dass die USA längst im Faschismus angelangt sind.

Das Ganze wirkt dabei inszeniert und von langer Hand geplant. Tatsächlich ist längst aufgeflogen, dass sich Rechtsextremisten und sogar getarnte Polizisten unter die Demonstranten in Minneapolis gemischt und u.a. Geschäfte geplündert haben. Zwar ist die Wut der Bevölkerung groß und die Angriffe auf die Polizei sind teils eine direkte Folge des jüngsten Mordes. Doch warum sollten die Menschen unschuldige Ladenbesitzer ausrauben und unbeteiligte Passanten attackieren? Von dem Bild, welches hier erzeugt wird, profitieren einzig die Faschisten.

Nun ist es ja wirklich nichts Neues, dass Polizisten in Zivil und auch Neonazis als Agent Provokateure auftreten. Das kennen wir bereits vom G20-Gipfel in Hamburg. Zudem haben die Nazis Operationen unter falscher Flagge schon seit dem Reichstagsbrand und dem Überfall auf den Sender Gleiwitz drauf. Darin haben sie inzwischen so viel Übung, dass es für sie schon zur Routine geworden ist.

Im Zeitalter des Internets sind die Möglichkeiten dabei noch weitaus vielfältiger und die Methoden einfacher geworden. Da reicht es schon, wenn Rechtsextreme einen Twitter-Account unter dem Namen „Antifa USA“ anmelden und dort zu Gewalt aufrufen. Eine Steilvorlage für Trump, der nun gegen die Antifa vorgehen will, obwohl seine eigenen Anhänger dahinter stecken. Natürlich wird er sich vom Auffliegen dieser False Flag Operation nicht von seinem Vorhaben abbringen lassen.

Quelle

Im Gegenteil hat Trump noch einen oben drauf gesetzt und den roten Winkel zu einem Antifa-Symbol erklärt. Tatsächlich handelt es sich aber mitnichten um ein antifaschistisches Symbol, sondern um eine Kennzeichnung, mit der im 3. Reich politische KZ-Häftlinge markiert wurden. Verwendet wird der rote Winkel nur von einer antifaschistischen Organisation und zwar vom Verband der Verfolgten des Naziregimes, Bund der Antifaschisten. Dabei handelt es sich aber um einen deutschen Verein, der 1947 von Holocaustüberlebenden und Widerstandskämpfern gegründet wurde. Die Verwendung des roten Winkels durch den VVN BdA geht auf die persönliche Vergangenheit der Vereinsgründer als Opfer der Nazis zurück, was durch die blau-weißen Häftlingsstreifen im Hintergrund unterstrichen wird.

Die USA hatten damals zusammen mit den Alliierten gegen die Nazis gekämpft und geholfen, die Konzentrationslager zu befreien. Es ist daher eine Schande, dass der heutige US-Präsident Nazisymbole verwendet, um damit erneut Antifaschisten zu markieren. Dabei ist es sehr unwahrscheinlich, dass Trump nicht über die Geschichte des Holocausts im Bilde ist. Vielmehr scheinen er und seine Wahlkampfberater eine unmissverständliche Botschaft an die Antifaschisten schicken zu wollen. Er hätte genauso gut einen gelben Stern zum Symbol der Antirassisten erklären können. Kein Wunder, dass es sogar Mark Zuckerberg zu viel wurde und dieser Trumps Eintrag auf Facebook löschen ließ.

Der US-Präsident lebt längst in seiner eigenen Welt, in der seine Lügen zur alleingültigen Wahrheit werden. Dieses kranke Weltbild verbreitet er mit allen Mitteln, sei es mit seinem eigenen Twitter-Account oder über Fox News. Von wegen die Massenmedien wären alle gegen ihn. Einige ja und das auch aus gutem Grund. Aber Fox News als einer der wichtigsten Nachrichtensender der USA steht genauso hinter Trump, wie die BILD in Deutschland die WerteUnion und AfD nach besten Kräften unterstützt.

Hinzu kommen unzählige alternative Medien, die entweder schon immer rechts waren oder in den letzten Jahren einen massiven Rechtsruck hingelegt haben. Der Verdacht liegt nahe, dass diese Alternativmedien in Wirklichkeit Systemmedien des ultrarechten Flügels der herrschenden Elite sind. Wahrscheinlich steckt hinter QAnon wirklich ein Vertrauter des US-Präsidenten, wenn nicht sogar der Präsident höchstselbst. Dafür spricht, dass sowohl QAnon als auch Trump selbst sich als Opfer stilisiert und dabei seine Propaganda in die Köpfe seiner Anhänger hämmert.

Sein Opfermythos geht dabei so weit, dass er bei der letzten Präsidentschaftswahl Wahlfälschung witterte, obwohl er diese gewonnen hat. Das einzig Manipulative ist jedoch das Wahlmännersystem, bei dem es keine Rolle spielt, ob Clinton rund eine halbe Million Stimmen mehr hatte, wenn am Ende die Wahlmänner nach Bestechlichkeit entscheiden.

Für die nächste Wahl prognostiziert Trump schon im Voraus Fälschungsversuche, wobei er vor allem die Briefwahl in Misskredit zu bringen versucht. Schuld sollen natürlich wieder die Demokraten sein, die angeblich den Tiefenstaat kontrollieren. Dabei haben die Demokraten Trump das größte Geschenk gemacht, indem sie statt Bernie Sanders Joe Biden aufgestellt haben. Biden gilt als konservativ und zudem ist seine Demenzerkrankung kaum noch zu leugnen, weswegen sein Wahlsieg eher unwahrscheinlich ist. Falls Trump die Wahl gegen einen solch schwachen Kandidaten verlieren sollte, dann durch sein eigenes Verschulden, weil er sich aufführt, als sei er bereits Diktator auf Lebenszeit.

Des Weiteren stimmt es einfach nicht, dass die Demokraten den Staat und seine Behörden kontrollieren. Ja, es gibt neben Republikanern auch Demokraten in den Behörden. Und ja, manche Beamten bremsen Trump tatsächlich aus, wenn er etwas Illegales macht. Das nennt man Pflichtbewusstsein. Der Einzige, der jedoch versucht, den Staat zu seinen Gunsten umzubauen, ist Trump selbst! So hat er sich bereits eine republikanisch-konservative Mehrheit im Obersten Gerichtshof geschaffen, womit dieser seiner absoluten Machtergreifung nicht mehr im Weg steht.

Wie größenwahnsinnig Trump bereits ist, kann man aus seiner Ankündigung ablesen, das Wahlergebnis nur dann anzuerkennen, wenn es zu seinen Gunsten ausfällt. Ein seltsames Demokratieverständnis und spätestens nach seiner Wiederwahl wird er die Maske endgültig fallen lassen und die Begrenzung der Präsidentschaft auf zwei Amtsperioden aufheben. Vorausgesetzt natürlich er gewinnt die Wahl.

Sollte Trump die Wahl jedoch verlieren, hat er ebenfalls schon vorgesorgt. Seine Anhänger haben sich längst bis an die Zähne bewaffnet, in Bürgerwehren organisiert und drohen unverhohlen vor laufender Kamera, Trumps Präsidentschaft im Falle seiner Abwahl mit Gewalt durchzusetzen. Das Zusammenziehen des Militärs in Washington kann ebenfalls als Vorbereitung für einen Militärputsch interpretiert werden. Zwar sind 40% der Soldaten Nichtweiße und könnten daher den Gehorsam gegenüber einem Rassisten verweigern, aber der Rest zusammen mit den Bürgerwehren stellt eine reale Gefahr dar.

Die USA befinden sich aktuell am Rande eines Bürgerkrieges und sind nur noch eine Wahl von der Errichtung einer Militärdiktatur entfernt. Eine Demokratie sind die USA selbstverständlich schon lange nicht mehr. Längst haben die Wallstreet, der militärisch-industrielle Komplex und die Geheimdienste das Sagen. Der letzte Präsident, der sich dagegen gestellt hat, wurde 1963 in Dallas erschossen.

Dennoch hatten die USA bisher eine absolute Meinungsfreiheit und jeder Einwohner mit ausreichendem Einkommen konnte sein Leben einigermaßen frei gestalten. Damit könnte demnächst Schluss sein. Die USA werden schon bald den Faschismus in seiner vollendeten Form erleben. Trump könnte dabei die Rolle des 3. Antichristen zufallen, egal wie christlich er sich gibt. Er ist ein Blender, ein Täuscher, ein rassistischer und sexistischer Hetzer, ein notorischer Lügner, Narzisst und gefährlicher Psychopath. Wer ihm folgt, wird seine Hände früher oder später im Blut Millionen Unschuldiger baden.

Quelle

In Deutschland gilt gleiches für die Anhänger des Rechtspopulismus. Erst kürzlich ist durch geleakte Facebookchats bekanntgeworden, dass rechtsextreme Bundeswehrreservisten einen „Rassenkrieg“ vorbereiten. Der Gruppierung gehören mehrheitlich Mitglieder der Burschenschaft Germania Leipzig sowie ein Fraktionsmitarbeiter der sächsischen AfD an. Die zahlreichen Verbindungen zwischen Neonaziszene, AfD, Militär, Polizei, Geheimdiensten und Justiz (Stichworte: Uniter, Hannibal, Nordkreuz etc.), wären einem Putsch ebenfalls dienlich.

Quelle

Die öffentliche Meinung könnte von diesem rechten Netzwerk ebenfalls leicht nach US-Vorbild manipuliert werden. Ein paar über Fake-Accounts gestreute Hetzkommentare auf linken Webseiten oder Angriffe durch schwarz Vermummte und schon lassen sich die gewünschten Schlagzeilen erzeugen. Die Massenmedien, insbesondere die BILD, erweisen den Faschisten mit ihrer antilinken Hetze dabei einen großen Dienst, indem sie die Stimmung weiter zu ihren Gunsten kippen lassen. Möglicherweise steht uns ein globaler Bürgerkrieg bevor, der von Faschisten angeführt für ethnische und ideologische Säuberungen benutzt wird. Man kann nur hoffen, dass sich die breite Masse nicht auf dieses abartige Spiel einlassen wird.

Corona – Auswirkungen einer Krise

von Anton Nymous

Das Coronavirus hat die gesamte Erde fest im Griff und offenbart dabei so einiges über die verschiedenen Gesellschaftsmodelle der einzelnen Länder. So ist es kein Zufall, dass in China auf über 1,4 Milliarden Einwohner nur etwas über 3.300 Tote kommen, während Italien mit gerade einmal rund 60 Millionen Einwohnern Rekordhalter mit über 15.000 Toten ist. (Stand 5. April 2020)

Zum einen liegt das natürlich an der Altersstruktur, denn Italien ist hoffnungslos überaltert, sodass ein Großteil der Bevölkerung zur Risikogruppe gehört. Ein weit wichtigerer Punkt ist jedoch, dass Italiens neoliberale Regierungen das dortige Gesundheitssystem systematisch kaputtgespart haben. Es gibt nicht genügend Betten, geschweige denn Beatmungsmaschinen.

China auf der anderen Seite hat binnen weniger Wochen neue Krankenhäuser aus dem Boden gestampft. Außerdem hat China einen funktionierenden Binnenmarkt und kann sich selbst mit ausreichend Medikamenten, medizinischen Geräten und Desinfektionsmitteln versorgen. So konnte die Lage im Land weitgehend unter Kontrolle gebracht werden, während Länder wie Italien inzwischen humanitäre Hilfe von China annehmen müssen.

Nun ist China natürlich auch längst im Kapitalismus angekommen, allerdings hat die Führung in Peking nicht den Fehler gemacht, die öffentliche Daseinsvorsorge verkommen zu lassen oder gar komplett zu privatisieren. Ganz anders sieht es in den USA aus, wo anfangs nicht einmal die Coronatests gratis waren. So konnte sich das Virus unbemerkt ausbreiten.

Da das Gesundheitswesen gleichermaßen exorbitant teuer ist und Millionen US-Amerikaner nicht krankenversichert sind, wird die Mortalitätsrate bald ähnlich ansteigen wie in Italien. (Nachtrag: Inzwischen sind es über 50.000) Wer kein Geld hat, muss halt verrecken, nur die Reichen haben Aussicht auf Heilung. Als Gipfel der Frechheit forderte der US-Machthaber Trump gar eine exklusive Lizenz für einen in Entwicklung befindlichen Impfstoff von einem deutschen Pharmaunternehmen. America first and only, der Rest der Welt kann krepieren!

Natürlich ist Deutschland nicht auf diesen abartigen Deal eingegangen. Allerdings trägt das Krisenmanagement hier ähnlich neoliberale Züge. Das fing schon 2018 damit an, dass der Gemeinsame Bundesausschuss 628 kleineren Kliniken die Notfallversorgung gestrichen hat. Ein Schritt, den Bundeskrankheitsminister Jens Spahn (CDU) ausdrücklich begrüßt hat. Dies rächt sich nun in der aktuellen Krise. Wir können schon fast von Glück reden, dass Spahn nicht auch noch auf die Forderung der Bertelsmann-Stiftung eingegangen ist, die Zahl der Krankenhäuser von rund 1.400 auf 600 zu reduzieren.

Wo wir schon mal beim neoliberalen Umbau sind, zeichnet sich dieser auch bei den Wirtschaftshilfen im Zuge der Coronakrise ab. Die Bundesregierung hat ein Hilfspaket geschnürt, welches wieder einmal nur den großen Konzernen nützt. Diese erhalten 600 Milliarden, obwohl sie eher weniger unter den Krise leiden und diese mit Sicherheit überleben werden. Für kleine und mittelständische Unternehmen, an denen insgesamt weit mehr Arbeitsplätze hängen, gibt es derweil nur 50 Milliarden.

Gänzlich leer gehen alle Arbeiter aus, die wegen Corona in Kurzarbeit geschickt oder gleich entlassen werden. Die vielen Ärzte, Pflegekräfte, Kassiererinnen und LKW-Fahrer, die gegen den Virus kämpfen und die Grundversorgung aufrecht erhalten, haben immerhin ein Dankeschön und einen Applaus vom Bundestag erhalten. Bessere Löhne und eine Entlastung des Pflegepersonals durch mehr Einstellungen gibt es aber nicht. Das ist in höchstem Maße zynisch!

Eigentlich wäre jetzt der geeignete Zeitpunkt für einen Testlauf eines bedingungslosen Grundeinkommens. Das könnte die Verdienstausfälle abfedern und verhindern, dass Menschen von der Arbeit direkt in die Obdachlosigkeit fallen. Eine Petition, die schon fast eine halbe Million Unterzeichner hat, kann hier unterstützt werden.

Leider sieht es momentan eher danach aus, als sollten wir einfachen Leute für das 600 Milliarden-Hilfspaket an die Großkonzerne aufkommen. Im Prinzip tun wir das sowieso über unsere Steuern, wie wir es auch schon beim Bankenrettungspaket 2008 getan haben. Einige Landesregierungen, darunter die CDU-geführte Koalition in Sachsen, haben jedoch zusätzlich exorbitante Bußgelder für Verstöße gegen Ausgangssperren verhängt. In Sachsen werden 150 € fällig, wenn jemand das Haus ohne triftigen Grund (z.B. Einkauf oder Arztbesuch) verlässt.

In anderen Ländern gilt dagegen nur ein Kontaktverbot, solange dieses eingehalten wird, darf man auch unbegrenzt das Haus verlassen. Das ist auch sinnvoll, denn Sonne, frische Luft und Bewegung sind gut für das Immunsystem. In Thüringen kein Problem, in Sachsen strengstens unter Strafe gestellt! Allerdings hat Thüringen ebenfalls einen Bußgeldkatalog aufgestellt, der jede Annäherung unter 1,5 m mit 100 € und Gruppenbildung ab 3 Personen mit 200 € Strafe belegt. Nur wie will man das umsetzen? Soll die Polizei mit Maßbändern peinlich genau darauf achten, dass sich Menschen nicht einen Zentimeter zu nahe kommen?

Die Bußgelder sind absolut überzogen und sozial ungerecht, zumal Eltern für ihre Kinder haften. Wenn die Kleinen mit Nachbarkindern spielen gehen, kann das schnell mal ein paar Hundert Euro kosten. Das wird vor allem junge Familien treffen, deren Eltern wegen Corona bereits in Kurzarbeit gehen mussten oder ihren Job ganz verloren haben. Für einmal Spielen gibt es dann den Rest des Monats kein Essen mehr. Berechtigte Bußgelder für gezielte Angriffe, wie z.B. das absichtliche Anhusten von Mitmenschen, gibt es dagegen keine.

Vollkommen unverständlich sind auch die aktuellen Umfragewerte zur Bundestagswahl. DIE LINKE rutscht im Bundestrend weiter ab, obwohl sie schon seit Jahren mehr Pflegepersonal und höhere Löhne für selbiges fordert. Scheinbar sind die physisch und psychisch ausgebrannten sowie finanziell abgebrannten Wähler mit etwas Applaus und Lob vollends zufrieden. Die Union hat derweil trotz ihres unsozialen Krisenmanagements im Bundestrend deutlich zugelegt. In den Sonntagsumfragen kann sie ein Plus von bis zu 10% verzeichnen. Die Umfragewerte von Bayerns Landesfürsten Söder schießen gar förmlich durch die Decke, weil er als einer der ersten rigorose Ausgangssperren verhängt hat. Die glücklichen Sklaven stehen wohl auf Käfighaltung.

Es könnte aber noch weitaus schlimmer kommen, wie ein Blick nach Ungarn zeigt. Dort hat der Autokrat Viktor Orbán die Coronakrise ausgenutzt, um jeden Rest von Demokratie auszumerzen und sich selbst zum Diktator zu erklären. Er regiert nunmehr per Dekret allein, das Parlament ist entmachtet, die Opposition kaltgestellt. Die Pressefreiheit hat Orbán gleich als erstes endgültig abgeschafft, denn Journalisten, die Kritik an seinem Regime üben, drohen ab sofort Haftstrafen von bis zu fünf Jahren.

Quelle
In Polen hat die ultrarechte PiS-Regierung derweil ein verfassungswidriges Corona-Krisengesetz verabschiedet. Einerseits gibt es in Polen weit strengere Auflagen als in Deutschland, um die Ausbreitung des Virus zu verhindern, andererseits sollen am 4. Mai dennoch die Präsidentschaftswahlen abgehalten werden. Stellt Euch vor, es sind Wahlen und niemand geht hin, weil Ausgangssperre herrscht. Das Ergebnis dürfte unter diesen Bedingungen vorhersehbar sein.

Quelle

Die deutschen Rechtspopulisten von der AfD sind dagegen völlig von der Krise überfordert. Ihre wichtigste Hauptforderung nach dichten Grenzen ist nunmehr umgesetzt, dementsprechend schnell gehen ihr die Konzepte aus. Obendrein stellen einige AfD-Abgeordnete nunmehr fest, dass auf den Spargelfeldern die polnischen Gastarbeiter fehlen und auf einmal sind die geschlossenen Grenzen gar nicht mehr so toll. Von daher bemüht sich die AfD mit Anfragen zu längst umgesetzten Forderungen ihren Wählern einen Hauch von Aktionismus vorzugaukeln. Für die Pflegekräfte und Kassiererinnen haben die AfD-Bundestagsabgeordneten ausnahmsweise mit geklatscht, aber deren Löhne will sie ebenso wenig erhöhen wie Union und SPD.

Wir können von Glück reden, dass die AfD hierzulande nicht regiert, sonst hätten wir bald ungarische Verhältnisse. Den Rechtspopulisten geht es nämlich nicht darum, die Krise nach besten Kräften zu bewältigen, sonst würde sie z.B. das bedingungslose Grundeinkommen oder die Rekommunalisierung von Krankenhäusern unterstützen. Ihr geht es nur um dichte Grenzen, was sich nun dank der Coronakrise erübrigt hat – ganz ohne Zutun der AfD. Sie hat ihren vorgeschobenen Zweck verloren und für die Machtübernahme ist sie deutlich zu schwach.

Dennoch müssen wir vorsichtig sein, dass unsere Freiheitsrechte nicht dauerhaft beschnitten werden, denn auch den Unionsparteien ist es zuzutrauen, die Coronakrise für einen weitreichenden Demokratieabbau zu missbrauchen. Vielleicht nicht ganz so krass faschistisch wie in Ungarn, aber sollte Friedrich Merz tatsächlich Merkels Nachfolge antreten, bekommen wir dafür eins mit der neoliberalen Keule übergebraten. Wenn die CDU aus unerfindlichen Gründen gestärkt aus der Krise hervorgeht, wird Deutschland am Ende Eigentum von Black Rock.

Corona – Gefährliche Panik

von Joe Doe

Kaum ein anderes Thema hält die Welt aktuell so sehr in Atem wie das Coronavirus. Während die Massenmedien nur noch darüber berichten, schießen auch in den alternativen Medien die entsprechenden Verschwörungstheorien wie Pilze aus dem Boden. Das meiste ist dabei völlig an den Haaren herbeigezogener Blödsinn, der gleichermaßen wie die Medienberichterstattung nur dazu beiträgt, Panik zu verbreiten. Es würde zu weit führen, auf sämtliche Verschwörungstheorien zur Corona-Epidemie einzugehen. Exemplarisch seien hier nur einige der gängigsten Theorien aufgeführt.

Die erste Theorie behauptet, Bill Gates sei für das Coronavirus verantwortlich und es diene dazu, die Weltbevölkerung drastisch zu reduzieren. Einmal davon abgesehen, dass es für die angebliche Schuld von Bill Gates nicht einen einzigen handfesten Beweis gibt, taugt das Virus absolut nicht für die unterstellte Absicht. Die Mortalitätsrate liegt, gemessen an den gemeldeten Infektionen, bei gerade einmal 2%. Dabei ist die Dunkelziffer unbekannter Infektionen jedoch nicht berücksichtigt und Virologen gehen von einer Sterberate unter 1% aus. 4 von 5 Fällen verlaufen dazu milde und in China sind bereits über 70% der Infizierten wieder genesen.

Das Coronavirus eignet sich nicht einmal ansatzweise zu einer effektiven Dezimierung der Menschheit. Gefährdet sind vorwiegend Risikogruppen wie ältere Menschen mit schwachem Immunsystem oder Vorerkrankungen. Die Überlebenschancen für alle anderen stehen dagegen sehr gut und die meisten Infizierten werden die Krankheit kaum von einer leichten Grippe unterscheiden können.

Wenn es tatsächlich die sinistere Absicht gäbe, die Menschheit mit einem Killervirus zu reduzieren, würden die Verantwortlichen eher auf die Pest oder Pocken zurückgreifen, die mit Sicherheit noch in einigen Laboren des militärisch-industriellen Komplexes lagern. Das Dumme ist nur, dass solche Methoden der Bevölkerungsreduktion schwer zu kontrollieren wären und letztendlich auch vor der herrschenden Elite nicht Halt machen würden. Da sollten wir uns schon mehr Sorgen um all die krebserregenden Stoffe in unserer Nahrung machen.

Eine alternative Verschwörungstheorie geht derweil davon aus, das Coronavirus diene als Vorwand für eine Zwangsimpfung, mit der die Menschheit gechipt werden soll. Dummerweise gibt es aber bisher gar keine Impfung gegen Corona und damit auch keinen Zwang. Ob ein Impfstoff dann wirklich von der Bill Gates Stiftung entwickelt wird, steht zudem keineswegs fest und nicht jedes Pharmaunternehmen ist Teil einer finsteren Weltverschwörung.

Eine Impfkampagne wäre zudem völlig ungeeignet, die gesamte Menschheit zu chippen. Was würde es denn bringen, jedem einen beliebigen Chip einzupflanzen? Dann wüssten die Geheimdienste zwar, wo sich wann wie viele Menschen aufhalten, allerdings nicht, wer genau mit wem. Dazu müsste man schon jedem einen individuellen Chip mit den persönlichen Daten injizieren. Damit dann auch jeder Chip in der richtigen Person landet, bräuchten die Impfdosenhersteller sämtliche Daten der Einwohnermeldeämter und Hausärzte.

An einer solchen Verschwörung müssten weltweit Millionen Menschen beteiligt sein und zudem müssten alle Staaten miteinander kooperieren. Das ließe sich also niemals geheim halten und wird daher auch nicht passieren! RFID-Implantate werden zwar mit Sicherheit irgendwann kommen, aber man wird sie uns nicht heimlich verabreichen, sondern uns ganz offen die angeblichen Vorteile schmackhaft machen. Der Wechseln von Ausweispapieren zu RFID-Chips wird ganz offiziell vollzogen werden und dazu müsste nicht mal ein Gesetz geändert werden. Denn im Gegensatz zur Impfpflicht gibt es die Ausweispflicht längst.

Den Vogel schießt schlussendlich die Behauptung ab, das Coronavirus sei frei erfunden und die ganze Pandemie nur Theater. Dafür müssten nun wirklich sämtliche Virologen und Ärzte der Welt Teil einer globalen Verschwörung sein. Ebenso alle an Corona Verstorbenen sowie deren Angehörige, die die Todeszahlen angeblich nur vortäuschen. Wer solchen Unsinn verbreitet könnte auch gleich behaupten, es gäbe überhaupt keine Viren, weil man die nicht mit bloßen Augen sehen kann.

Solche absurden Verschwörungstheorien kursieren vor allem in rechten Kreisen. Wenn diese das Virus zuweilen doch nicht mehr verleugnen können, geben sie selbstverständlich den Flüchtlingen die Schuld, welche Corona angeblich nach Europa eingeschleppt hätten, dabei waren es Touristen, die das Virus von Italien und dem Skiort Ischgl in Österreich aus verbreitet haben. Der Virus kommt zudem nicht wie Ebola aus Afrika, sondern aus China. Also was soll der fremdenfeindliche Bullshit? Wären die Flüchtlinge an Corona schuld, würde auf der griechischen Insel Lesbos längst Ausnahmezustand herrschen. Bei den hygienischen Zuständen dort wäre ein Corona-Ausbruch fatal und dazu könnte es aufgrund der Unterbringungsmethoden durchaus noch kommen.

Eine weitere Verschwörungstheorie geht dagegen davon aus, die chinesische Regierung hätte das Coronavirus als biologische Waffe entwickeln lassen, die dann außer Kontrolle geraten oder gar bewusst in Umlauf gebracht worden sei. Doch warum sollte China sich selbst schaden? Rund um Wuhan hat Corona die Wirtschaft lahm gelegt, was Chinas Zielen absolut zuwider läuft.

Wesentlich wahrscheinlicher wäre, dass das Virus versehentlich freigesetzt wurde, denn in Wuhan gibt es tatsächlich eine virologische Forschungseinrichtung. Angeblich wird dort an einem Heilmittel für HIV geforscht, was erklären könnte, warum SARS-CoV-2 DNS-Fragmente des HI-Virus enthält. Bewiesen ist damit natürlich noch nichts, aber zumindest ist dieser Denkansatz nicht gänzlich unwahrscheinlich.

China hat seinerseits die USA beschuldigt, das Virus als biologische Waffe entwickelt und in Wuhan freigelassen zu haben. Tatsächlich nahmen Ende 2019 einige US-Soldaten aus Fort Detrick an einer Militärolympiade in Wuhan teil. In Fort Detrick befindet sich ein Biowaffenlabor, aus welchem u.a. schon die Anthrax-Erreger stammten, die 2001 in New York per Postwurfsendungen verbreitet wurden, was die US-Regierung anschließend dem irakischen Diktator Saddam Hussein in die Schuhe schieben wollte. Da es schon einmal einen Inside Job in Verbindung mit dieser Einrichtung gab, wäre es den USA durchaus zuzutrauen, das Coronavirus gezielt eingesetzt zu haben, um die chinesischen Wirtschaft lahmzulegen.

Sollte dies tatsächlich der Fall sein, ist diese Strategie jedoch völlig nach hinten losgegangen, da die USA inzwischen mit am schlimmsten von Corona betroffen sind. Mit biologischen Waffen schießt man schlussendlich nur Eigentore, weshalb biologische Kriegsführung die dümmste Idee überhaupt ist. Das hält das US-Militär jedoch nicht davon ab, nachweislich daran zu forschen. Passend dazu hat US-Machthaber Trump sämtliche Schlüsselpositionen des Militärs mit psychopathischen Hardlinern besetzt.

Obwohl der endgültige Beweis für eine Schuld des US-Militärs fehlt, wäre es diesem durchaus zuzutrauen, biologische Kampfstoffe einzusetzen. Diese Theorie ist vor allem in linken Kreisen populär, wohingegen sich rechte Verschwörungstheoretiker hinter die Trump-Administration stellen, welche inzwischen sogar so weit geht, China die Schuld am eigenen Versagen zuzuschieben und auf Schadenersatz zu verklagen.

Unabhängig davon, ob es sich beim Erreger SARS-CoV-2 nun um ein Designervirus oder eine natürliche Mutation handelt, sind die Auswirkungen gänzlich anderer Art. Viel problematischer als das Coronavirus ist nämlich inzwischen die Hysterie, die darum gemacht wird. Hamsterkäufe sind dabei noch das Harmloseste.

Richtig schlimm ist, dass bereits aus mehreren deutschen Krankenhäusern Desinfektionsmittel gestohlen wurden. Das verschlimmert nicht nur die Situation rund um das Coronavirus, sondern trägt auch zur Ausbreitung unzähliger anderer Keime bei. Solche Plünderungen sind in höchstem Maße verantwortungslos und gefährlich!

Ebenso unerträglich ist der Rassismus, der mit der Panik einhergeht. Da werden nichtinfizierten Chinesen, die schon eine Ewigkeit in Deutschland leben, Desinfektionsmittel ins Gesicht gesprüht, als wäre das irgendein sinnvoller Beitrag bei der Bekämpfung der Seuche. Dabei waren es vor allem deutsche Touristen und Geschäftsreisende, die das Virus aus China sowie später auch Italien und Tirol eingeschleppt haben. Das rassistische Verhalten gegenüber Asiaten beweist einmal mehr, dass den Nazis jeder gesunde Menschenverstand abhanden gekommen ist und ihre Ideologie mit Abstand die schlimmste Seuche ist!

Statt mit Paranoia auf das Virus oder gar asiatischstämmige Mitbürger zu reagieren, sollten wir lieber genau darauf achten, wozu und vor allem wem die ganze Panikmache dient. Zum einen profitieren davon natürlich die Pharmakonzerne. Das war schon bei der Schweinegrippe so und ist wieder einmal der Hauptgrund, warum manche Massenmedien Hysterie verbreiten, statt sachlich aufzuklären. Es gibt zwar auch Gegenbeispiele, aber diese sind leider rar.

Die Bundesregierung nutzt das Coronavirus darüber hinaus, um die Versammlungsfreiheit einzuschränken und vorübergehend auszusetzen. Veranstaltungen ab 50 Teilnehmern sind generell untersagt und überschaubare Versammlungen nur mit Genehmigung unter strengen Auflagen erlaubt. Dabei gibt es zumindest zwei gute Gründe, Massenveranstaltungen vorübergehend zu unterbinden. Zum einen muss die Ausbreitung des Coronavirus verlangsamt werden, um einen Kollaps des Gesundheitssystems zu verhindern. Zum anderen dient es dem Schutz von Risikogruppen.

Soweit kann und muss man sogar ein gewisses Verständnis dafür haben, nichtsdestotrotz dürften diese Maßnahmen den herrschenden Eliten durchaus gelegen kommen. Immerhin bleiben sie damit vorerst von Protesten und Massendemonstrationen verschont. Dies betrifft vor allem die Ablehnung des NATO-Manövers Defender 2020, die bei den nunmehr abgesagten Ostermärschen zum Ausdruck gekommen wäre.

Warum ist das Manöver eigentlich nicht abgesagt worden? Zwar wurde es inzwischen wegen der Corona-Krise verkürzt, aber ganz will die NATO dann doch nicht auf das Kriegsspiel verzichten. Zumindest Deutschland hat seine Teilnahme abgesagt, was sicherlich ein positiver Effekt von Corona ist. In wieweit Deutschland noch als Drehscheibe für Truppentransporte in Richtung Ostfront fungieren kann, ist ebenfalls fraglich, da sowohl Deutschland als auch Polen die Grenzen dicht gemacht haben.

Die Kriegstreiber in Washington schlafen dennoch nicht. Während die Bevölkerung quasi unter Hausarrest steht und mit der Panikmache um das Coronavirus abgelenkt wird, bereitet der Westen weiter den Ausbruch des 3. Weltkriegs vor. Darauf geht jedoch kaum jemand ein. Genauso wenig wie auf die Gefahr, dass die deutsche Bundesregierung die Situation ausnutzen könnte, um die Notstandsgesetze in Kraft zu setzen. Während die blödsinnigsten Verschwörungstheorien über das Coronavirus kursieren, will kaum jemand das Offensichtliche sehen. Nicht das Virus ist das eigentliche Problem, sondern die Ablenkung, die es verursacht.

Diese dient nicht nur der heimlichen Kriegsvorbereitung sowie Aussetzung der Freiheiten. Die Hysterie schadet ebenso massiv der Wirtschaft. Natürlich mit Ausnahme der Pharma- und Rüstungsindustrie, deren Geschäfte laufen besser denn je. Hart getroffen werden dagegen alle Unternehmen, die von großen Events abhängig sind. So wurde bereits die Leipziger Buchmesse abgesagt, was sowohl den Veranstaltern als auch den Verlagen und Autoren schadet. Zudem leiden die mittelständische Industrie sowie Klein- und Familienbetriebe unter der Panikmache.

Insbesondere die Gastronomie wird es hart treffen, sodass schon davon ausgegangen wird, dass 50% aller Gaststätten und Bars bankrottgehen werden. Auch kleine Läden, die schließen müssen, während sie weiter horrende Mietkosten zu tragen haben, werden massenhaft absterben. Überleben werden nur die großen Ketten und Konzerne. Die Neoliberalisten nutzen die Corona-Krise offensichtlich, um ihre Konkurrenz auszuschalten. Ihrem Ziel, alle Selbstständigen, Kleinunternehmer und den Mittelstand vom Markt zu werfen, werden sie ein großes Stück näher kommen.

Der Kollaps der Wirtschaft hat allerdings noch eine weitere Auswirkung. Die sich ankündigende Wirtschaftskrise wird nämlich den Rechtsruck in der Gesellschaft weiter anheizen. Die Neoliberalisten nutzen die Corona-Hysterie, um gezielt Chaos zu schaffen. Aus diesem Chaos soll letztendlich ihre Neue Weltordnung entstehen. Dafür brauchen sie den Rechtsruck, denn keine andere politische Kraft ist dermaßen marktradikal und volksfeindlich wie die Rechtspopulisten. Zudem hat schon ein gewisser Landolf Ladig vor Jahren geschrieben, dass für eine Revolution der Faschisten nur noch eine große Wirtschaftskrise fehlt. Diese könnte nun durch die Panikmache um das Coronavirus ausgelöst werden.

Es ist also nicht primär die Seuche, die eine Gefahr für die Menschheit darstellt, sondern der Umgang mit selbiger. Das ist wohl auch der eigentliche Grund, warum wir auf den Corona-Ausbruch konditioniert wurden. Angefangen bei einer Simpsons-Episode aus dem Jahr 1993, in der sich eine Seuche über aus China importierte Billigprodukte verbreitet. Das Virus wurde in dieser Episode zwar nicht namentlich genannt, wie manipulierte Bilder suggerieren, aber die Parallelen zur aktuellen Panikmache sind dennoch erstaunlich.

Warum einige Verschwörungswebseiten mit Photoshop arbeiten, kann eigentlich nur mit gezielter Desinformation erklärt werden. Eine kritische Auseinandersetzung mit den Konsequenzen der Corona-Hysterie wird damit der Lächerlichkeit preisgegeben und im Keim erstickt. Dabei hätte gar nicht mal das Wort Corona bei den Simpsons eingefügt werden müssen, denn es gibt weitaus konkretere Beispiele.

Im Jahr 2017 erschien ein „Asterix“-Comic, in dem es um einen maskierten Wagenlenker mit den Namen „Coronavirus“ ging. Wieso sollte sich ein Comicautor nur so einen fürchterlich beknackten Namen für einen Charakter ausdenken, wenn dahinter nicht eine unterschwellige Botschaft steckt? In der deutschen Ausgabe „Asterix in Italien“ wurde der Name übrigens in „Caligarius“ geändert. „Coronavirus“ heißt der Typ nur in der französischen Originalausgabe sowie in der englischen Übersetzung.

Sinn ergibt nun endlich auch das T-Shirt mit der Aufschrift „SARS“ im 2010 erschienenen Film „Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt. Immerhin lautet die Bezeichnung des Coronavirus SARS-CoV-2 und wozu sollte jemand ein T-Shirt mit genau dieser Aufschrift tragen, wenn nicht zur unterschwelligen Konditionierung?

Den Vogel schießt jedoch ein Roman von 1981 ab. In „Die Augen der Finsternis“ von Dean Koontz geht es um einen Virus, der in Wuhan gezüchtet wird und um das Jahr 2020 ausbricht. Obgleich wenn das Virus im Buch weitaus tödlicher dargestellt wird und statt der Atemwege das Hirn befällt, sind diese Angaben schon zu präzise, um noch als Zufall abgetan zu werden. Entweder ist Koontz ein Hellseher vom Schlage eines Alois Irlmaier oder gehört zu einem Geheimbund, der die ganze Sache doch irgendwie inszeniert hat.

Angesichts dieser tatsächlichen Merkwürdigkeiten, die jeder mit Leichtigkeit nachrecherchieren kann, braucht es eigentlich keine zusätzlichen Verschwörungstheorien, die sich irgendwelche Internettrolle aus den Fingern saugen. In der Regel helfen diese nur den Absichten der herrschenden Elite, denn sie tun genau dasselbe, wie die Massenmedien: Panik verbreiten!

Panik ist jedoch kein guter Ratgeber. Die Welt wird wegen Corona nicht untergehen. Statt also in Hysterie zu verfallen, sollten wir lieber wachsam sein, was jenseits dieses Themas politisch durchgesetzt wird. Das Virus erfüllt nämlich einen ähnlichen Zweck wie große Fußballereignisse: Die Massen von Wichtigerem ablenken!

Nordkreuz, Uniter, Atomwaffen-Division – Wie Nazis den Putsch vorbereiten

von Anton Nymous

Faschistische Putsche wie 1973 in Chile, 2009 in Honduras, 2014 in der Ukraine, 2016 in Brasilien und zuletzt 2019 in Bolivien, sind leider keine Seltenheit. In allen genannten Fällen hatten US-Geheimdienste ihre Hände im Spiel, um geostrategische Vorteile für das US-Imperium zu erzielen, in welchem seit Donald Trumps Machtantritt gleichermaßen die rechten Kräfte erstarken.

Auch in Europa gewinnen die extremen Rechten zunehmend an Einfluss und Macht. In einigen Ländern wie Polen sitzen sie längst in der Regierung und formen den Staat in ihrem Interesse um. In Ländern wie Österreich dienen sie dem Großkapital immerhin als Mehrheitsbeschaffer und gehören damit ebenfalls zum Establishment. In Ländern wie Deutschland versuchen die rechten Kräfte dagegen den Eindruck zu erwecken, sie seien gegen das Establishment, was freilich nicht stimmt.

Die Rechtspopulisten und Faschisten sind lediglich gegen die freiheitlich-demokratische Grundordnung, auf welche die kapitalistische Elite notfalls verzichten kann. Immerhin hat das schon einmal von 1933 bis 1945 hervorragend funktioniert und dabei zahlreichen Konzernen Milliardengewinne beschert. Demokratie mag gut fürs Image sein und solange sich die progressiven Kräfte in Schach halten lassen, ist das okay. Aber die Faschisten sind nach wie vor das Ass im Ärmel des Kapitals.

Einigen Rechtsextremisten reicht es jedoch längst nicht mehr, als Bollwerk gegen Linke eingesetzt zu werden. Sie wollen an die Macht und ihre Auslöschungsfantasien frei ausleben. Das haben bereits die NSU-Anschläge und zuletzt 2019 der Mord an Walter Lübcke und der Anschlag auf die Synagoge in Halle mit zwei Todesopfern gezeigt.

Schon beim NSU war klar, dass es sich bei dem rechtsextremen Terror nicht um Einzelfälle handelt und der Tiefenstaat seine Finger im Spiel hat. Immerhin wurden die deutschen Geheimdienste von Nazis wie Reinhard Gehlen aufgebaut und auch in Politik, Militär, Polizei und Justiz wimmelte es von Anfang an von Faschisten, die nach dem Untergang des 3. Reichs weiter Karriere machen konnten. Von daher sollte der Umgang mit der 2017 aufgeflogenen Naziuntergrundorganisation Nordkreuz ebenfalls nicht verwundern.

Diese in Mecklenburg-Vorpommern gegründete Gruppierung rekrutierte sich aus ehemaligen Polizisten und Reservisten der Bundeswehr. Der Administrator der Gruppe Marco G. war langjähriger LKA-Beamter und Mitglied des SEK. Es sollte daher nicht überraschen, dass der offenkundig rechtsextreme 49-jährige Prepper für den Aufbau einer Terrororganisation gerade einmal zu 1 Jahr und 9 Monaten auf Bewährung verurteilt wurde und das auch nur wegen Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz in Tateinheit mit Verstoß gegen das Waffen- und Sprengstoffgesetz und unsachgemäßer Aufbewahrung.

Quelle

Wen interessiert da schon, dass die Gruppe Todeslisten mit Namen unliebsamer Politiker, Journalisten und anderer gesellschaftlicher Akteure führte? Sogar nachdem die Gruppe 2017 aufflog, verschwieg das Landeskriminalamt den bedrohten Personen, dass sie sich im Visier der Rechtsextremisten befanden. Erst zwei Jahre später erfuhren gerade einmal 29 Betroffene von ihrer Überwachung durch die Gruppe Nordkreuz, darunter Politikerinnen der LINKEN und Grünen.

Wie sich außerdem herausstellte, war Nordkreuz in ein bundesweites Netzwerk rechtsextremistischer Prepper eingegliedert, welches seit 2015 unter dem Namen Hannibal vom Bundeswehr-Unteroffizier Andreas S. aufgebaut wurde. Auch dieses übergeordnete Netzwerk bestand in erster Linie aus Reservisten der Bundeswehr. Darunter auch ein gewisser Franco A., der sich 2015 als syrischer Flüchtling ausgegeben und einen Anschlag unter falscher Flagge geplant hatte.

Der Militärische Abschirmdienst (MAD) geht seinerseits aktuell rund 550 rechtsextremen Verdachtsfällen innerhalb der Bundeswehr nach, die eine enorme Gefahr für die freiheitlich-demokratische Grundordnung darstellen. Bei weiteren Hannibal-Anhängern handelt es sich um Richter, Beamte der Kriminalpolizei sowie des SEK, Mitarbeiter des Verfassungsschutzes und weiterer Sicherheitsbehörden.

Quelle

In Anbetracht der Todeslisten für den Tag X sowie der Vorbereitung desselbigen kann von Sicherheit längst nicht mehr die Rede sein. Der Tiefenstaat ist ein regelrechter Tummelplatz für rechtsextreme Putschisten, die nur noch auf eine passende Gelegenheit warten. Damit der geplanten Säuberung auch ja keine Demokraten entgehen, haben die Landeskriminalämter von Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg, Hamburg, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein darauf verzichtet, die auf den Todeslisten geführten Personen zu informieren. In NRW und Niedersachsen haben die Landeskriminalämter die Entscheidung den Polizeidienststellen überlassen, was letztendlich aufs selbe hinausläuft.

Die Tatsache, dass gerade einmal die Landeskriminalämter von Bayern, Hessen und Thüringen die Betroffenen informiert haben, lässt tief blicken. Eine Entnazifizierung der deutschen Sicherheitsbehörden wäre dringend angeraten und zudem 75 Jahre nach Kriegsende längst überfällig.

Der Fall Nordkreuz hat im Übrigen auch eine politische Dimension, denn mindestens zwei Nordkreuz-Aktivisten, Marko G. und Haik J., sind zugleich auch Mitglieder der AfD. Die AfD hat ihrerseits einen hohen Anteil an Polizisten und Bundeswehroffizieren in ihren Reihen, sodass sie im Falle eines Putsches gute Aussichten auf Erfolg hätte.

In diesem Zusammenhang sind auch die Ansichten des Thüringer AfD-Vorsitzenden B. Höcke in höchstem Maße bedenklich. Zitat: „Die deutsche Unbedingtheit wird der Garant dafür sein, dass wir die Sache gründlich und grundsätzlich anpacken werden. Wenn einmal die Wendezeit gekommen ist, dann machen wir Deutschen keine halben Sachen.“

Was Höcke mit „keine halben Sachen“ meint, wird in weiteren Zitaten noch deutlicher, wenn er z.B. von „wohltemperierten Grausamkeiten“ redet, was er zuweilen auch etwas blumiger mit Worten wie „Brandige Glieder können nicht mit Lavendelwasser kuriert werden“ umschreibt. Er spricht zudem immer wieder davon, dass „wir leider ein paar Volksteile verlieren werden, die zu schwach oder nicht willens sind, mitzumachen.“

Das klingt schon alles sehr verdächtig nach den Todeslisten der extremen Rechten und man darf dabei auch nicht die historischen Vorbilder von Höcke und Co. außer Acht lassen. Direkt nach der Machtergreifung Hitlers gab es bereits die ersten Verhaftungen politischer Gegner, was in einem beispiellosen systematischen Massenmord gipfelte.

Höckes Äußerungen gehen sehr stark in diese Richtung, wobei sie allerdings von den Artikeln eines gewissen Landolf Ladigs überschattet werden, die in diversen rechtsextremen Publikationen wie dem NPD-Blatt „Deutsche Stimme“ erschienen sind. In diesen ist ganz offen von Putsch die Rede, für den es nur noch eine große Wirtschaftskrise brauche. Wenn man sich solche Äußerungen ansieht und sie sowohl mit den Wahlerfolgen der AfD als auch dem rechtsextrem durchseuchten Tiefenstaat kombiniert, lässt das auf eine akute Gefährdungslage schließen.

Das gilt nicht nur für Deutschland, sondern weltweit, wie das in 64 Ländern aktive Netzwerk Uniter zeigt. Dessen ca. 1.800 Mitglieder rekrutieren sich ebenfalls aus Spezialkräften der Polizei und Bundeswehr und haben enge Verbindungen zu Nordkreuz und anderen rechtsextremen Gruppen. So saß bereits Andreas S. alias Hannibal im Vorstand des Uniter e.V. und soll anderen Mitgliedern Schießübungen aus Hubschraubern in Polen und Tschechien angeboten haben.

Auffällig ist weiterhin, dass der Uniter e.V. aus dem „Bund der Wölfe“ hervorgegangen ist. In der deutschen Militärgeschichte haben Wölfe eine ganz besondere Tradition. Man denke nur an die Wolfsschanze oder die Werwolf-Kommandos im 2. Weltkrieg, wobei es sich in diesen Fällen um direkte Anspielungen auf Hitler handelte, dessen Vorname Adolf so viel wie „edler Wolf“ bedeutet.

Das Logo von Uniter ist sogar eine noch viel unverhohlenere Anspielung auf das Naziregime. Es zeigt ein Schwert mit Griff nach oben hinter einem Eichenlaubkranz. Die entspricht exakt dem Symbol der Thule Gesellschaft. Lediglich auf das Hakenkreuz wurde verzichtet, da dies wohl zum sofortigen Verbot des Vereins geführt hätte. Dafür verbirgt sich hinter dem Schwert jedoch ein „T“ oder Tau, welches möglicherweise für „Thule“ stehen könnte. Bei der rechtsextremen Gesinnung der Vereinsmitglieder mag man hier jedenfalls nicht an Zufälle glauben.

Neben Spezialeinheiten der Polizei und Wehrmacht sowie Personen aus dem privaten Sicherheitsgewerbe gehören dem Verein zwar ebenso Wissenschaftler, Ärzte, Anwälte, Handwerker und Sportler an. Der Fokus liegt jedoch eindeutig auf dem militärischen Aspekt. Wenn diese Truppe, die überwiegend aus Spezialkräften und Söldnern besteht, Trekkingtouren in Länder wie Venezuela anbietet, in denen aktuell Faschisten versuchen, die Regierung zu stürzen, stinkt das schon geradezu nach verdeckten Operationen.

Uniter macht dabei noch nicht einmal einen Hehl daraus, Dienste wie die Erstellung von „Sicherheitskonzepten“ und Beratung in „Sicherheitsfragen“ anzubieten. Man pflegt dabei Kontakte in die Wirtschaft, explizit zur Sicherheitsbranche und wirbt mit Formulierungen wie: „Produkttests und Analysen unter realen Bedingungen ermöglichen wertvolle Feedbacks an die Partnerfirmen.“ Reale Bedingungen wie in Venezuela, Bolivien oder der Ukraine vielleicht?

Quelle

Es entsteht der Eindruck, es handele sich bei Uniter um eine deutsche Version von Blackwater, die im Ausland bereits aktiv in Putsche involviert ist. Unfassbar, dass diesem eingetragenen Verein noch nicht die Gemeinnützigkeit aberkannt wurde, während selbiges immer häufiger demokratischen Vereinen wie dem Verband der Verfolgten des Naziregimes widerfährt.

Diese Politik nimmt immer groteskere Züge an und ist mit Sicherheit kein Zufall. So wurde im Dezember 2019 bekannt, dass der sachsen-anhaltinische CDU-Politiker Robert Möritz, der erst 2018 in die Junge Union eingetreten war, nicht nur Uniter-Mitglied ist, sondern auch eine rechtsextreme Vergangenheit hat. U.a. war er 2011 Ordner auf einer rechtsextremen Veranstaltung, besuchte 2014 ein Rechtsrockkonzert und trägt die Tätowierung einer Schwarzen Sonne. Nach seinem Auffliegen legte er zwar sämtliche Parteiämter nieder und trat am 20. Dezember 2019 aus der CDU aus, es spricht jedoch einiges dafür, dass er kein Einzelfall ist.

Ein weiterer gemeingefährlicher Verein ist der 2017 gegründete Werteunion e.V., welcher sich aus ultrarechten Mitgliedern der CDU und CSU zusammensetzt. In der letzten Zeit hat vor allem der thüringische Regionalvertreter von sich reden gemacht, als er u.a. den ehemaligen Chef des Bundesverfassungsschutzes Hans-Georg Maaßen als Kandidaten für das Amt des Thüringer Ministerpräsidenten ins Spiel brachte. Zum Glück war dies nur eine Luftnummer, doch diese lässt tief blicken.

Man muss sich schon fragen, was für Werte diese Union haben muss, wenn sie jemanden protegiert, der das Bundesparlament im Fall Anis Amri bewusst angelogen hat. Christliche Werte werden es jedenfalls nicht sein, denn das 8. Gebot lautet: „Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten.“ Viel schlimmer wiegt jedoch, dass Maaßen ein Vertreter des Tiefenstaates ist, der sich unlängst im Geheimen mit AfD-Spitzenpolitikern getroffen hat, obwohl seine einstige Behörde längst genügend Gründe hat, diese Partei zu überwachen.

Eine Wahl Maaßens zum Thüringer Ministerpräsidenten wäre selbstverständlich ohne die Stimmen der AfD nicht möglich gewesen und in der Tat treten insgesamt 17 CDU-Landtagsabgeordnete für Gespräche mit Höckes Fraktion ein. Bisher ist die Union noch tief gespalten und bei aller berechtigter Kritik an Merkel und Kramp-Karrenbauer gehören diese beiden immerhin zu denen, die eine Zusammenarbeit mit der AfD kategorisch ausschließen und die Werteunion für wertlos halten. Es ist jedoch offensichtlich, dass an der CDU/CSU ein Geschwür wuchert und das nicht erst seit gestern. Immerhin kamen einst rund 80% ihrer Gründungsmitglieder aus der NSDAP.

In dieser Tradition sah sich wohl auch ein 72-Jähriger Kölner Bezirkspolitiker der Union, als er am 30. Dezember 2019 einen 20-Jährigen Mann angeschossen hat. Insgesamt wurden fünf Schusswaffen bei dem fraglichen CDU-Politiker sichergestellt, was den Verdacht aufkommen lässt, dass es sich bei ihm um einen Prepper handeln könnte. Sein Anwalt ist derweil, welch Überraschung, Mitglied der Werteunion. In dem Fall geht es wohl um den christlichen Wert: „Du sollst nicht töten, aber verletzen ist okay.“

Quelle

Als wären die deutschen Netzwerke rechtsradikaler Staatsbediensteter mit Verbindungen in die Politik nicht schon schlimm genug, hat sich am 12. Oktober 2015 in den USA die Atomwaffen-Division gegründet. Es ist wirklich interessant und mitnichten ein Zufall, dass sich Brandon Clint Russell ausgerechnet Aleister Crowleys Geburtstag als Gründungsdatum ausgesucht hat und nicht den Hitlers. So bezieht sich die Naziterrortruppe u.a. auf Werke des Briten Anton Long vom satanistisch-faschistischen Order of Nine Angels.

Die Verbindungen zum Satanismus sind sogar dermaßen offenkundig, dass nicht einmal Wikipedia sie leugnet. Historisch gesehen wurzeln diese bereits im 3. Reich, denn viele führende Nazis waren gleichermaßen Okkultisten und Thule-Mitglieder. Crowley war im Gegenzug sehr von den deutschen Faschisten fasziniert und tourte damals durch das Reich. Es sollte daher nicht verwundern, dass es heute von braunen Esoterikern und rechten Black Metal Bands nur so wimmelt.

Quelle

Zu der satanistischen Ausrichtung passen ebenso die finsteren Ziele, welche Russell verfolgt. Allen voran den Ausbruch eines apokalyptischen Rassenkrieges. Das geht durchaus mit den Bestrebungen der Neuen Weltordnung konform. So soll die Weltbevölkerung auf 500 Millionen dezimiert werden, nachzulesen auf den Georgia Guide Stones. Ein Rassenkrieg käme da durchaus gelegen, noch dazu wenn er apokalyptisch ist und mit Atomwaffen ausgetragen wird.

Die Errichtung eines 4. Reiches, welches die gesamte Welt umspannen soll, klingt ebenfalls verdächtig nach Neuer Weltordnung. Ein totalitäres Regime könnte man sich auch gar nicht ausdenken. Das Mittel zur Durchsetzung ist nach dem Selbstverständnis der Atomwaffen-Division Terrorgewalt. Dabei beziehen sich die Rechtsextremisten sowohl auf den Freimaurer Anders Behring Breivik wie auch auf Islamisten. Ja, richtig gelesen, Islamisten dienen den Nazis ebenfalls als Vorbilder, da sie u.a. deren Antisemitismus teilen. Und auch das hat historische Wurzeln.

Neu ist dagegen das Konzept des führerlosen Widerstands, welches auf das Buch „Siege“ von James Mason zurückgeht. Ob der Nachname dieses Atomwaffen-Nazigurus nur ein Zufall ist, sei einmal dahingestellt. Auf jeden Fall gibt es diesbezüglich Parallelen zum NSU. In der Struktur sowie der Strategie ähnelt die Atomwaffen-Division hingegen eher dem Nordkreuz und Hannibal-Netzwerk. Sie rekrutiert sich hauptsächlich aus kampferprobten Ex-Soldaten, die Waffen horten und Todeslisten erstellen. Mindestens acht Morde sollen die Atomwaffen-Nazis in den USA schon begangen haben.

Dieser geisteskranke Irrsinn, der ein Blutbad beispiellosen Ausmaßes zum Ziel hat, findet nicht nur in den USA Anhänger, sondern auch in Deutschland. Der deutsche Ableger der Atomwaffen-Division ist bisher vor allem durch das Auslegen von Flugblättern an Universitäten in Berlin und Frankfurt aufgefallen. Anders als beim amerikanischen Original richtet sich der Hass hierzulande nicht nur gegen Juden, sondern auch gegen Muslime. Ferner wurden bereits Morddrohungen an Politiker wie Cem Özdemir verschickt.

Quelle

Der Mord an Walter Lübcke sowie der Anschlag in Halle 2019 können zwar nicht direkt mit der Atomwaffen-Division in Verbindung gebracht werden, diese Ereignisse offenbaren jedoch das hochgefährliche Potential des neuen rechten Terrors. Attentate wie in Christchurch (Neuseeland) und Poway (USA) bestätigen indes sein globales Ausmaß.

Sollten sich die neuen Gruppierungen darüber hinaus mit traditionellen Organisationen wie Combat 18 und Blood & Honor verbinden, werden wir schon bald eine Welle neuen rechten Terrors erleben. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis sich die neuen Nazi-Netzwerke mit ihrer Kampferfahrung sowie ihren Verflechtungen mit dem Militär und Tiefenstaat die bereits bestehenden Strukturen mit deren hohen Mitgliederzahlen zunutze machen. Dieser Prozess dürfte sogar längst begonnen haben.

US-gesteuerter Putsch in Bolivien

von Anton Nymous

Nach Chile, Honduras und Brasilien hat die USA nun auch in Bolivien einen Putsch inszeniert. In den westlichen Massenmedien wird dies als „Rückkehr zur Demokratie“ verkauft, da Evo Morales angeblich die Präsidentschaftswahl manipuliert habe. Doch warum sollte er dies tun, wo er in den Umfragen doch klar vorne lag? Der Verdacht liegt nahe, dass die neoliberale Opposition die Wahl selbst manipuliert hat. Erhärtet wird dieser Verdacht durch die Tatsache, dass Gegner des Präsidenten Wahllokale angezündet haben, noch bevor internationale Wahlbeobachter die Chance hatten, die Stimmen neu auszuzählen.

Morales musste derweil ins Exil fliehen, da ein Mordkomplott gegen ihn aufgeflogen ist. Sein Haus sowie die Häuser anderer Regierungspolitiker wurden überfallen und verwüstet. In den Straßen tobt der faschistische Mob, der schon zahlreiche Todesopfer gefordert hat. Es wurde eine Sonderkommission in der Staatsanwaltschaft gegründet, die gegen sämtliche Abgeordneten der Regierungspartei MAS ermitteln soll, um diese Dauerhaft aus ihren Ämtern zu entfernen. Sogar Bürgermeister der MAS wurden schon abgesetzt.

Hinter dem Prozess steckt die weiße, europäische Oberschicht, die ihren Rassenhass an den Ureinwohnern und Nachfahren ihrer einstigen Sklaven ablässt. Indigene Politikerinnen wurden misshandelt und kahlrasiert. Christliche Evangelikalfaschisten halten gemeinsam mit korrupten Konzernbossen Gebete ab, dass die indigene Gottheit Mutter Erde nie wieder ins Parlament oder den Präsidentenpalast einziehen möge. Man fühlt sich zwangsweise an die Zeit der Konquistadoren erinnert, die einst Lateinamerika brutal unterworfen und mit dem Schwert christianisiert haben.

Die USA und EU haben die selbsternannte neue Machthaberin Jeanine Áñez Chávez selbstverständlich sofort als legitime Präsidentin Boliviens anerkannt. Dabei wurde sie von niemandem gewählt, außer vielleicht von Washington. Ein tolles Demokratieverständnis, welches die imperialistischen Nationen da wieder einmal an den Tag legen. Einem unbequemen Präsidenten, der viel für die Armen getan und die Rechte der Indigenen durchgesetzt hat, Wahlbetrug vorwerfen, aber gleichzeitig eine nicht gewählte Marionette unterstützen, welche allein die Interessen der Banken und Konzerne vertritt. Die ethnischen sowie ideologischen Säuberungen, die von lange vorbereiteten Todesschwadronen der Großgrundbesitzer durchgeführt werden, erwähnt man lieber gar nicht erst.

Wer immer noch glaubt, die neue Weltordnung wäre sozialistisch, hat nicht mehr alle Latten am Zaun. Die aktuellen Prozesse in Bolivien, Venezuela, Ecuador und Brasilien zeigen deutlich, dass die neue Weltordnung Faschismus fördert, die Armen brutal unterdrückt und die Natur für den maximalen Profit zerstört.

The Darkest Minds – Konzentrationslager für Kinder

von Joe Doe

„The Darkest Minds – Die Überlebenden“ ist ein dystopischer Film von 2018, der irgendwo zwischen faschistischer Zukunftsvision und Superhelden-Genre anzusiedeln ist. Regie führte Jennifer Yuh Nelson, die zuvor ausschließlich animierte Filme wie „Kung Fu Panda 2“ abgeliefert hat. Es ist schon ziemlich verstörend, dass ausgerechnet eine Kinderfilmregisseurin für einen Film verantwortlich ist, in dem Kinder interniert und ermordet werden. Doch Hinweise auf die Errichtung einer neuen Weltordnung gibt es auch in „Kung Fu Panda 2“, wo u.a. eine brennende Landkarte einen Krieg gegen China ankündigt.

In „The Darkest Minds“ führt die USA keinen Krieg gegen ein anderes Land, sondern gegen die nächste Generation. Alle Kinder und Jugendlichen haben sich mit einer Krankheit infiziert, an der 90% sterben. Die Überlebenden entwickeln hingegen übernatürliche Fähigkeiten wie erhöhte Intelligenz, Telekinese, Elektrokinese, Telepathie und Pyrokinese. Mit anderen Worten geht es eigentlich weniger um eine Seuche als vielmehr um Evolution.

Für die herrschende Elite ist diese Evolution eine Bedrohung, da die kommende Generation nicht mehr zu kontrollieren ist. Deshalb werden alle Kinder ihren Eltern weggenommen, verschleppt und in Konzentrationslager interniert. Unnötig zu erwähnen, dass es bereits hunderte solcher Camps gibt, welche zumeist der FEMA unterstehen. Ist es da nur ein Zufall, dass die Kinder augenscheinlich aufgrund einer Seuche einkassiert werden?

Die Illuminatenzahl 23 darf bei der Ankunft natürlich nicht fehlen. Und das auch noch exakt bei 6:23 min.!

In den Lagern angekommen werden sie nach ihren Fähigkeiten in einem Pyramidensystem klassifiziert. Die obersten zwei Stufen werden dabei als so gefährlich für die aktuellen Herrscher an der Spitze der Machtpyramide erachtet, dass sie gleich nach ihrer Ankunft umgebracht werden.

Die restlichen Kids werden zur Zwangsarbeit verpflichtet und gnadenlos ausgebeutet. Immerhin kann der Staat nicht alle umbringen, da es sonst in der Zukunft niemanden mehr gäbe, über den die Elite herrschen könnte. Es wäre schlichtweg das Ende der Menschheit. In Freiheit dürfen sie dennoch nicht leben. Nicht einmal jene, die keine Superkräfte, sondern lediglich eine erhöhte Intelligenz besitzen. Auch dies stellt eine Bedrohung für die Machtelite dar, da intelligente Menschen ihr System durchschauen könnten.

Das hat durchaus reale Bezüge, denn in der Realität wird nicht umsonst alles daran gesetzt, die kommenden Generationen dumm und unwissend zu halten. Sie sollen zu tumben Lohnsklaven herangezüchtet werden, die gerade einmal genug Wissen besitzen, um die ihnen zugeteilten Aufgaben erledigen zu können. Daher sieht man im Film auch keine einzige Szene, in denen die internierten Kids unterrichtet werden, sondern nur solche, in denen sie Zwangsarbeit leisten.

Um die absolute Kontrolle zu garantieren, sind permanent an jeder Ecke Kameras und nichttödliche Schallwaffen auf die Kinder gerichtet. In der neuen Weltordnung wird einfach an alles gedacht.

Diese Darstellung ist keineswegs übertrieben. Bereits während der Film gedreht wurde, hat die Trump-Regierung erstmals Kinder in Gefangenenlagern interniert. Zwar (noch) nicht die eigenen Staatsbürger, aber dafür Flüchtlingskinder aus Lateinamerika. Die wachsende Anzahl der Rassisten findet das natürlich absolut okay, nichtsahnend, dass das nur der Anfang ist. Betroffen sind dabei keineswegs nur die USA. Auch China interniert seit einiger Zeit muslimische Kinder in Umerziehungslagern, um die Unabhängigkeitsbestrebungen der Uiguren im Keim zu ersticken. Und wie das nun einmal so ist, sobald die ersten Tabus gebrochen sind, ist bald niemand mehr davor sicher.

Aber zurück zum Film. In diesem bekommt Ruby (Amandla Stenberg), die sich als kleines Mädchen unabsichtlich aus den Erinnerungen ihrer Eltern gelöscht hat, unerwartet Hilfe von Cate (Mandy Moore), die ihr zur Flucht verhilft. Ruby gehört nämlich zur Kategorie Orange und soll nach ihrem Auffliegen hingerichtet werden.

Wie sich herausstellt, gehört Cate zu einer Widerstandsgruppe namens „League“. Deren Ziele, das menschenverachtende Regime zu stürzen, klingen zwar erst einmal edel. Ihre Bereitschaft, dafür Kindersoldaten einzusetzen, ist es jedoch keineswegs.

Als Ruby an der League zu zweifeln beginnt, flüchtet sie erneut und trifft auf Liam (Harris Dickinson), Chubs (Skylan Brooks) und die kleine Zu (Miya Cech). Liam hat insgesamt 100 Kinder bei seiner Flucht aus einem Konzentrationslager befreit. Wo die anderen alle hin sind, wird nicht erklärt. Übrig sind nur die drei, die in einem Kleinbus unterwegs auf der Suche nach einem Versteck sind.

Auf ihrer Reise entdecken die pubertierenden Jugendlichen Ruby und Liam ihre Gefühle füreinander. Um Liam zu beeindrucken, überreicht Zu ein rotes Kleid an Ruby. Zum Glück war die Darstellerin beim Dreh des Films fast volljährig, ihre Rolle wirkt aber dennoch ein wenig zu jung für eine Femme Fatale.

In Sachen Kindererziehung wird Ruby ihrer fatalen Rolle ebenso gerecht. In einem Einkaufszentrum findet sie das Buch „Unten am Fluss“ und liest daraus der kleinen Zu eine Gutenachtgeschichte vor. Dieses Buch enthält einige überaus brutale Szenen, in denen niedliche Kaninchen auf grausame Weise verstümmelt und getötet werden. Ideal, um Kinder zu traumatisieren.

Den scheinbar sicheren Zufluchtsort erreichen die vier über einige Umwege. Ein kurzer Abstecher führt Ruby zu ihrem einstigen Zuhause, doch dort muss sie erkennen, dass sie ihren Eltern nie wieder die Erinnerung an sich zurückgeben können wird. Danach ist sie bereit, sich den anderen endgültig anzuschließen. Als Zeichen für ihren Ausbruch aus dem alten Leben wirft sie ihren Bienenanhänger weg, den sie einst von ihren Eltern geschenkt bekommen hat. Das ist nicht gänzlich ohne symbolische Bedeutung.

Anschließend muss Ruby erst einmal ihre drei neuen Freunde vor einer Kopfgeldjägerin retten, die sie per Telepathie manipuliert. Das erinnert ein wenig an Obi Wan-Kenobis Jedi-Trick. Bei Bobina Fett kommen derweil ganz andere Assoziationen auf. Kopfgeldjäger, die Kinder entführen, gibt es nämlich auch in der Realität. Wie im Film geht es denen meist nur ums Geld, aber statt die Kids an Internierungslager auszuhändigen, werden sie einem noch weitaus grässlicheren Schicksal ausgeliefert. Von daher sind solche Anspielungen extrem gruselig.

Der Zufluchtsort, der vom Sohn des Präsidenten geleitet wird, entpuppt sich ebenfalls als Kinderfalle. Clancy (Patrick Gibson), der schon zu Beginn eher wie ein Sektenguru wirkt und dabei Ähnlichkeiten zu Magneto aufweist, bläst nämlich alsbald zur „Ernte“. Diese Wortwahl ist sogar noch gruseliger als alles, was der Film bisher propagiert hat.

Wie sich allerdings herausstellt, arbeitet Clancy nicht im Auftrag seines Vaters oder der Regierung. Im Gegenteil besitzt er dieselben telepathischen Fähigkeiten wie Ruby und kontrolliert sowohl die Regierung als auch das Militär. Ob damit wohl darauf angespielt werden soll, dass sich die herrschenden Eliten selbst für erleuchtete Übermenschen halten? Dazu passt auch, dass Clancy alle anderen begabten Kinder unterdrückt und ihm Gleichrangige auslöschen lässt. Die Eliten mögen es nicht, wenn die tumben Massen aufwachen oder einige ihnen gar überlegen sind.

An dieser Stelle wäre es vielleicht auch angebracht zu erwähnen, dass die Kinder allesamt ein farbiges Leuchten in den Augen haben, wenn sie ihre Superkräfte anwenden. Aus wissenschaftlicher Sicht macht das überhaupt keinen Sinn, aber vielleicht soll hier eine Art dämonische Besessenheit angedeutet werden. Diese Interpretation kommt einem zumindest sofort beim Anblick der orangen Mind Controler und der roten Pyromanen in den Sinn.

Ruby lässt Clancy als Einzige am Leben, da ihm zum einen ihre Fähigkeit zur Gedächtnislöschung fehlt und er zum anderen einen weiblichen Gegenpart sucht. Das Ganze geht jedoch nach hinten los und bei der „Ernte“ bricht das Chaos aus. Einerseits, weil Clancy ein paar der Roten als persönliche Feuerspucker am Leben gelassen hat, aber auch, weil Ruby stärker ist als anfangs gedacht.

Gemeinsam mit Zu, Chubs und Liam kann sie entkommen und ruft die League zu Hilfe. Die rettet die Kids scheinbar vorerst und lässt Liam sogar in Frieden ziehen, nachdem sich Ruby unnötigerweise aus seiner Erinnerung gelöscht hat. Sie selbst wird am Ende zur Anführerin einer Kinderarmee, welche die League gegen Clancys Regime aufstellt.

Das Ganze lässt sich folgendermaßen interpretieren: Die kommende Generation wird mit größtmöglichem Terror konfrontiert, wozu Krieg, Arbeitslager und Massenhinrichtungen gehören. Dermaßen traumatisiert werden die Überlebenden sich jedem anschließen, der dagegen Widerstand leistet. Doch letzten Endes werden diese neuen Eliten nicht besser sein, wenn es nicht sogar dieselben sind.

Fazit: Jennifer Yuh Nelson hat mit ihrem ersten Realfilm sicherlich eine solide Arbeit abgeliefert. „The Darkest Minds“ ist ohne Frage spannend erzählt und wartet mit guten Effekten auf. Die Botschaft ist hingegen geradezu erschreckend, was durch Trumps massenhafte Dauerinternierung von Flüchtlingskindern einen realen Bezug erhält.

Darüber hinaus gibt es jede Menge Product Placement, denn bis zur Apokalypse sollen die Zuschauer ruhig noch schön weiter konsumieren. Insbesondere die mehrfache Erwähnung, dass das Fluchtauto der Kids ein Nissan ist, nervt gewaltig.

I Pet Goat – Baphomets neue Weltordnung

von Joe Doe

“I Pet Goat II” ist ein animierter Kurzfilm aus dem Jahre 2012. Das Jahr ist wohl kein Zufall, denn obwohl der Weltuntergang ausgeblieben ist, deutet in „I Pet Goat II“ alles auf die Apokalypse hin. Verantwortlich für die mehr oder weniger offensichtlichen Ankündigungen in dem siebeneinhalbminütigen Film ist die Produktionsfirma Heliofant. Dieser Name setzt sich aus den Wörtern Helios und sehr wahrscheinlich Hierophant zusammen. Helios ist der griechische Sonnengott und ein Hierophant war im antiken Griechenland der erste Hohepriester im Tempel der Demeter.

Letzteres ist sehr aufschlussreich, denn Hierophant ist griechisch und bedeutet so viel wie „Enthüller der heiligen Geheimnisse“. Genau das ist die Aufgabe der Produktionsfirma, denn ihr Film enthüllt die Zukunftspläne der okkulten Elite. Dabei ist die Astrologie von zentraler Bedeutung und zum astrologischen System der Okkultisten gehört selbstverständlich die Anbetung der Sonne. Auf die Astrologie kommen wir später noch zurück, wobei es ebenfalls eine Rolle spielt, dass die gesamte Handlung in der Antarktis abläuft.

An diesem frostigen Ort sehen wir hinter einem Stacheldrahtzaun die Ziege Baphomet, welche einen Barcode auf der Stirn trägt. Barcodes enthalten bekanntermaßen die 666, womit hier ziemlich deutlich auf das Malzeichen des Antichristen verwiesen wird. Dieses sollen laut Johannesoffenbarung bald alle Menschen genau dort tragen, wo es die Ziege hat.

Ein weiteres pikantes Detail sind die hypnotischen Augen, in denen Spiralen auftauchen, sobald Baphomet mit dem Kopf zu kreisen beginnt. Wie es scheint, sollen die Zuschauer hypnotisiert werden, damit die folgenden Inhalte ungehindert ins Unterbewusstsein sickern können. Einige sind dabei überdeutlich, andere sind dagegen eher versteckt und fallen erst bei näherem Hinsehen auf.

Schon bei der nächsten Einstellung sehen wir zwei Puppenspielerhände mit Marionettenfäden. Die offensichtliche Botschaft lautet, dass hier dunkle Mächte im Hintergrund die Fäden ziehen. Bei genauerer Betrachtung erfahren wir außerdem, wem die Hände gehören und welcher Methoden sie sich bedienen. Die schuppige Haut sowie die langen Krallen deuten auf Reptiloide hin. An der einen Hand tropft Blut herab, die andere trägt einen Ring mit $-Zeichen. Mit anderen Worten werden Politiker, Banker, Konzernbosse und Entertainer gekauft, während alle jene, die sich nicht korrumpieren lassen, in ihrem eigenen Blut ertränkt werden. Das bringt die tägliche Realität auf diesem Planeten gut auf den Punkt.

Und wer hängt an den Fäden? Kein geringerer als George W. Bush, der mit 9/11 den Startschuss für die neue Weltordnung gegeben hat. Allerdings ist er, trotz seines miesen Charakters, lediglich eine willfährige Marionette. Er hat keine wirkliche Macht, sondern setzt nur das um, was die Kabale schon seit langem plant.

Interessant ist an dieser Szene, dass sie in einem Klassenzimmer spielt. In einem solchen befand sich der damalige US-Präsident auch während der 9/11-Inszenierung, wo er aus dem Buch „The Pet Goat“ vorgelesen hat. Das ist nicht nur ein herrlicher Link zum Filmtitel „I Pet Goat“, sondern war für sich genommen ein Ritual, mit dem Bush die Menschenopfer Baphomet gewidmet hat. Das Originalklassenzimmer hatte dabei allerdings keinen freimaurerischen Schachbrettboden.

Der reale Bush 2001.

Im Animationsfilm gibt es weitere Subliminals, die in den Aufnahmen des 11. Septembers 2001 nicht zu finden sind. Da hätten wir die Eule, welche sowohl das Zeichen der Illuminaten als auch des Bohemian Club ist. Gemeint dürfte hier allerdings Letzterer sein, da die Bushs Mitglieder des Bohemian Club sind. Direkt darunter, unter der Landkarte, befindet sich eine Schneeflocke, die als freimaurerisches Hexagramm gelesen werden kann.

Der widerlichste Subliminal dürfte jedoch der ejakulierende Pimmel auf der Tafel sein. Wir erinnern uns, dass diese Szene in einem Klassenzimmer spielt. Wenn das kein Hinweis auf sexuellen Kindesmissbrauch sein soll, was dann?

In der nächsten Einstellung ist die Evolution des Menschen zu sehen, an deren Ende ein erleuchtetes Wesen steht. Zwischen dem modernen und dem zukünftigen Menschen besteht jedoch eine Barriere. Auf der Tafel setzt sich dieses Thema fort. Dort steht das nicht vollständig ausgeschriebene Wort „Evolution“, wobei der erste ausgeschriebene Teil rückwärts gelesen „Love“ ergibt. Doch leider hat es die Menschheit nicht geschafft, ihre Evolution zu vollenden und baumelt stattdessen am Galgen.

Das passt hervorragend zur aktuellen Situation auf dem Planeten. Immer mehr Menschen entscheiden sich für Hass statt für Liebe, sie bekämpfen sich gegenseitig, statt sich gegen die herrschende Elite zu vereinen. Der Plan der Kabale scheint tatsächlich aufzugehen. Deshalb zeigt die Uhr neben der Evolutionstafel auch nicht 5 vor 12, sondern Punkt 12. Das impliziert, dass es bereits zu spät für die Menschheit ist.

Der ejakulierende Pimmel, dessen Sperma Bush mit seinem Finger auffängt, erhält in diesem Zusammenhang eine weitere Bedeutung. Statt sich der Liebe hinzugeben, lassen sich die meisten Menschen nur von ihren Trieben steuern. Sie vermehren sich zwar, aber sie entwickeln sich nicht weiter.

Die Liebe, verkörpert durch Herzen, findet sich auf der Seite der Lehrerin. Sie blickt zudem in die Richtung, aus der sich das Wort „Love“ ergibt. Auf der Metaebene lässt sich hier die Gegenüberstellung des weiblichen aufbauenden und des männlichen zerstörerischen Prinzips herauslesen.

Dieses Thema wird in der nächsten Einstellung weiter vertieft. Unter der Tafel sind ein Herz und ein Gehirn zu sehen, welche für Gefühl und Verstand stehen. Die Hirnhälften sind voneinander getrennt, wobei die rechte Gehirnhälfte, die für kreatives und ganzheitliches Denken verantwortlich sein soll, von einem Drachen attackiert wird. Über der linken analytischen Gehirnhälfte zeigt Bush derweil den Baphomet. Nun ist die Lehrmeinung von den Zuständigkeiten der beiden Hirnhälften zwar veraltet, aber das ändert nichts daran, was hier gemeint ist.

Auf die Baphometgeste wird noch einmal besonderes Augenmerk gelegt. Kurz darauf dreht sich Bushs Kopf wie in „Der Exorzist“ um 180°.

Nach weiteren 180° hat sich Bush in Obama verwandelt. Dieser trägt statt der Narrenkappe einen Akademikerhut. Tatsächlich gilt George W. aufgrund seiner zahlreichen Fehltritte gemeinhin als Trottel, während Obama eher die gebildeten Menschen anspricht. Doch wie im Film angedeutet wird, handelt es sich um dieselbe Marionette. Das Gesicht ist anders, aber die Agenda bleibt gleich.

Obama darf gleich mal ein Horusauge zudrücken und seine Vampirzähne entblößen. Anschließend nimmt er wieder eine unschuldige Pose ein, lacht dabei aber das Publikum aus.

Ihm gegenüber sitzt ein kleines Mädchen, deren weißes Kleid ihre Unschuld symbolisiert. Doch ihre Unschuld wird sie bald verlieren, denn in ihren Händen hält sie die verbotene Frucht. Bei genauerem Hinsehen befindet sie sich außerdem in einem Bannkreis und hinter ihr wartet das weiße Kaninchen, welches ihre bevorstehende Reise ins Wunderland ankündigt.

Rundherum befinden sich andere Kinder, die jedoch eine in Stacheldraht gefesselte, amorphe Masse bilden. Sie stehen für die geknechteten Menschen, welche unfähig sind, sowohl ihre Gefangenschaft wahrzunehmen als auch die Rituale, welche direkt vor ihnen stattfinden. Von ihnen hat das Mädchen keine Hilfe zu erwarten.

Als das Licht sich verdunkelt und nur noch Alice sowie das weiße Kaninchen erhellt sind, wird im Hintergrund die „Exit“-Aufschrift auf der Tür sichtbar.

Das Mädchen entscheidet sich genau dafür, indem es den Apfel nicht anbeißt, sondern fallen lässt. Er rollt zu Obamas Füßen, wo auf dem Schachbrettboden die Buchstaben LC stehen. Zusammen mit dem „F“ für „Foot“ könnte hier das Kürzel LCF herausgelesen werden. Im hochgradig okkulten Film „Die neun Pforten“ ist LCF die Abkürzung für „LuCiFer“. Das würde passen, denn immerhin war er es, der Eva den Apfel überreicht hat.

Der Apfel bricht entzwei und es wächst eine Blume daraus hervor.

Offenbar war dieses Ergebnis nicht beabsichtigt, denn Obama treibt es den Schweiß auf die Stirn. Anschließend blickt er enttäuscht auf den Boden.

Damit endet die Szene und die Kamera zoomt aus der Schule heraus. Draußen ist an einer Wand ein Graffiti zu sehen, das bei genauerer Betrachtung das Wort „PSALM“ ergibt. Der obere Teil des Doppelblitzes lässt sich als „3“ lesen und dahinter steht noch einmal „V3“. Ist hier der Psalm 3 Vers 3 gemeint? Dieser lautet: „Aber du, Herr, bist der Schild für mich und der mich zu Ehren setzt und mein Haupt aufrichtet.“ Wie es scheint, hat der aufrichtige Glaube das Mädchen gerettet.

Allerdings ist es immer noch Punkt 12 in der Antarktis und die USA hat der innere Konflikt sinnbildlich zerrissen. Es folgen nämlich nicht alle Menschen der geplanten Agenda. Dem wachsenden Rassismus stehen Bürgerrechtler gegenüber, die Kriege seit 9/11 haben zur Entstehung einer neuen Friedensbewegung geführt und zudem erkennen immer mehr Menschen, auf wessen Seite die herrschende Elite wirklich steht. Nun ja, mit Ausnahme der christlichen Rechten, die sich von Satanisten wie Bush und Trump zu Hass und Gewalt aufstacheln lassen.

Letztendlich könnte ein Bürgerkrieg aber durchaus gewollt sein, genauso wie das 9/11-Ritual von langer Hand geplant war. Dieses ist im Hintergrund der Szene zu sehen, wo zwei Eistürme qualmen und in sich zusammenbrechen. Während der Film produziert wurde, war das natürlich längst Geschichte, doch es folgen noch einige Ankündigungen zukünftiger Ereignisse.

Die offizielle Geschichtsschreibung macht Osama bin Laden für die Anschläge verantwortlich. Dieser ist in der nächsten Einstellung zu sehen und zwar mit CIA-Logo am Hemd. Offener kann man nicht zugeben, dass Tim Osman ein Agent der USA war! Zudem steht der muslimische Halbmond Kopf und ist in blutiges Rot getaucht. Das hat nicht nur damit zu tun, dass er vom Süden aus zu sehen ist, es steht auch für die Instrumentalisierung des Islam sowie die Umkehr seiner Werte im Dienste der neuen Weltordnung. Die Islamisten dienen damit letztendlich der satanistischen Weltelite.

Die folgende Einstellung zeigt einen Öltropfen, der ins Meer rinnt, darüber einen Bohrturm auf dem Eis. Das antarktische Szenario sollte hier nicht wörtlich genommen werden, da auch das 9/11-Ritual nicht auf Antarktika, sondern in New York stattfand. Das in den Ozean tropfende Öl könnte daher am ehesten für die Katastrophe auf der Deep Water Horizon stehen, hinter der ebenfalls ein geplantes Ritual vermutet wird.

Nachdem nun schon zwei vergangene Rituale abgehandelt sind, wird in der nächsten kurzen Szene ein mögliches zukünftiges Ritual gezeigt. Zu sehen ist die Freiheitsstatue auf einem freimaurerischen Hexagramm.

In der Realität steht der römische Sonnengott Mithras (gleichbedeutend mit dem griechischen Helios) auf einem 11-zackigen Stern. Sowohl die Zahl 11 als auch das Hexagramm im Film sind Hinweise auf den französischen Bildhauer Frédéric-Auguste Bartholdi (1834-1904), der selbstverständlich ein Freimaurer war.

Bartholdi mit verdeckter Hand

In „I Pet Goat“ wird jedenfalls die Zerstörung der Freiheitsstatue gezeigt. Dies könnte entweder eine Ankündigung eines weiteren Megarituals in New York sein oder sinnbildlich für die Zerstörung der Freiheit stehen.

Interessanterweise gibt es eine ganze Reihe von Hollywood-Blockbustern, die ebenfalls die Zerstörung der Freiheitsstatue bzw. der gesamten Stadt zeigen. Darunter „Independence Day“, in dem auch Anspielungen auf 9/11 zu finden sind.

Als nächstes ist ein Weltenei zu sehen, in dem ein menschlicher Embryo heranwächst. Das Ei wird von einer Schlange gehalten und von einem reptiloiden allsehenden Auge bewacht. Wenn das mal keine Anspielung darauf ist, dass die menschliche Spezies von Reptiloiden erschaffen wurde bzw. genetisch verändert wird.

Aus dem Ei schlüpft schließlich ein Kind mit einem leeren Kopf. Dieser wird von einem finsteren Typen mit Falschinformationen gefüllt, der nicht zufällig im Fernsehen seinen Sermon abgibt. Das Fernsehen wird hier als die Propagandamaschine gezeigt, die es tatsächlich ist. Ebenso wenig ist es ein Zufall, dass das Gesicht das allsehende Schlangenauge ersetzt hat. Der Reptiloid hat sich lediglich eine Maske aufgesetzt, seine spitzen Zähne sind aber immer noch zu erkennen. Zudem betont er das linke Auge und hat eine umgedrehte Pyramide am Kinn.

In den Augen des Kindes spiegeln sich die ganzen negativen Informationen, mit denen uns die Nachrichten täglich bombardieren. Von zusammenbrechenden Märkten bis zu Krieg ist alles dabei.

Im nächsten Krieg werden wohl die experimentellen Kampfjets des Typs TR-3B zum Einsatz kommen. Diese sind nämlich als nächstes zu sehen, womit klar sein dürfte, dass u.a. die Phoenix Lights von 1997 auf irdische Geheimtechnologien zurückzuführen sind.

Der 3. Weltkrieg wird im Nahen Osten beginnen, wovon auch die meisten Propheten wie Nostradamus ausgehen. Ob die folgenden Bilder nur den Ort markieren oder darüber hinaus die Zerstörung des Islams ankündigen, wird sich erst noch zeigen müssen. Auf jeden Fall treffen die Bomben eine Moschee.

Der Atompilz im Hintergrund der trauernden Frau, die ihr totes Kind beweint, wirkt auch nicht gerade einladend.

Ein Skarabäus darf in der Szene nicht fehlen.

Das tote Kind kann sich bei alledem noch glücklich schätzen, denn andere Kinder werden zu Soldaten gemacht. Das kennt man vor allem aus Afrika und deshalb ist der Kindersoldat auch schwarz. Sein Vorgesetzter, der ihm eine Waffe überreicht, trägt als Tattoo einen Schädel mit gekreuzten Knochen. Eine Verherrlichung des Todes, wie man sie u.a. von Skull & Bones oder den Nazis kennt.

Die nächste Einstellung ist besonders brisant, denn sie straft alle Verschwörungstheorien Lügen, die behaupten, dass die neue Weltordnung sozialistisch sei. Zu sehen ist ein Proletarier mit Hammer und Sichel, der ertrinkt. Dies symbolisiert die Zerschlagung sämtlicher linker Kräfte, denn die Vereinigung aller Proletarier der Welt wäre die größte Bedrohung für die neue Weltordnung. Genau darum geht die Trump-Regierung so hart gegen das sozialistische Venezuela vor, gefolgt von Destabilisierungsmaßnahmen in Kuba und Bolivien. Schon in der Vergangenheit haben die USA den Sozialismus überall zu zerstören versucht, in Chile, dem Kongo und Honduras auch mit nachhaltigem Erfolg.

Ähnlich brutal geht die neue Weltordnung gegen Pazifisten vor. Ein Mädchen mit weißer Flagge wird fast von Panzern überrollt und schließlich vom Tod höchstpersönlich geholt. Der Tiger auf ihrem Rücken kann eigentlich nur für Asien stehen. Insbesondere China steht der geplanten US-Hegemonie im Weg, weswegen sich der 3. Weltkrieg letztendlich gegen die stärkste Konkurrenz richten wird.

In diese Welt des totalen Kriegs tritt schließlich der falsche Prophet. Er sieht zwar aus wie eine klassische Interpretation von Jesus, aber die Pyramide mit dem dritten Auge darunter entlarvt den Gelbsüchtigen eigentlich sofort.

Es macht ihn auch nicht viel sympathischer, dass er einen weißen Schmetterling verbrennt. Der Schmetterling kann hier nur bedingt als Symbol einer Metamorphose gedeutet werden, nämlich in Hinblick auf die Erschaffung der neuen Weltordnung. Es ist viel mehr das Weiß als Farbe der Unschuld, die hier vom falschen Propheten niedergebrannt wird.

Um das Ganze abzurunden, reist der Jesusimitator auf einer Totenbarke, die das Abbild von Anubis trägt. Ein Hinweis darauf, wie viele Menschen der falsche Heiland ermorden wird.

Ihm zur Seite steht Kali, die Hindugöttin für Tod und Zerstörung. Das passt, denn laut Hinduismus leben wir momentan im Kali-Yuga, dem Zeitalter des Verfalls.

Die Hand Gottes zeigt derweil auf einen Phallusturm. Auf diesem ist ein Kirchenkreuz zu sehen, welches das katholische Patriarchat verkörpert.

In dem Turm lebt eine verschrumpelte alte Frau. (Die Tittenbilder ersparen wir uns jetzt mal…) Sie stellt einmal mehr das weibliche Prinzip des Herzens dar, welches wir schon zu Beginn im Klassenzimmer gesehen haben. Hier ist es nun vom Patriarchat unterdrückt, wobei die Realität treffend in Bildsprache übersetzt wird.

Inzwischen ist die Liebe also eingekerkert und was übrig bleibt, sind gleichgeschaltete, seelenlose Menschen.

Der falsche Jesus beendet die Herrschaft der Technokraten.

Er vertreibt auch die Schlange.

Und er lässt den muslimischen Jungen wiederauferstehen, welcher sogleich wie ein Derwisch vor dem Vollmond tanzt.

Aus Kali ist inzwischen ein Katchina geworden, ein Geistwesen aus der Kultur der Hopi und Zuni. Die Hopi sind für ihre spirituelle Naturverbundenheit bekannt und auch sie haben sehr treffende Vorhersagen über die Zukunft gemacht.

Die dargestellte Wandlung symbolisiert den Übergang vom Kali-Yuga in ein scheinbar spirituelles Zeitalter. Das wäre ja nicht verkehrt, wenn man den Lehren der Hopi folgen würde. Doch die neue Weltordnung zielt wohl eher auf ein esoterisches Zeitalter ab und die Aufgabe des falschen Propheten ist es, Ordnung in das zuvor veranstaltete Chaos zu bringen. Nach all dem Krieg und Leid werden die Menschen diese Ordnung willkommen heißen und den esoterischen Irrlehren des falschen Jesus folgen.

Das Christentum wird im Wassermannzeitalter keinen Platz mehr haben und deshalb sieht man hinter dem Jesusimitator auch eine Kirche zusammenbrechen. Der linke Turm stürzt dabei exakt genauso in sich zusammen, wie jener der Notre Dame im April 2019. Da „I Pet Goat“ rund 7 Jahre vor dem Ereignis produziert wurde, stellt sich die Frage, ob die Notre Dame nicht im Rahmen eines Rituals absichtlich angezündet wurde?

Klar, die Kirche in „I Pet Goat“ sieht völlig anders aus als ihr Gegenstück in Paris. Die Twin Towers des World Trade Centers zu Beginn des Film wurden allerdings ebenfalls abstrahiert und ein deutlicher Hinweis auf die Notre Dame ist der Wasserspeier an der antarktischen Eiskirche. Die Teufelsfratze könnte darüber hinaus sinnbildlich für die Rolle Satans in der katholischen Kirche stehen. Dieser Fakt lässt sich zwar nicht leugnen, ist aber weder ein Grund, Weltkulturerbe zu zerstören, noch dem falschen Propheten zu folgen.

In der letzten Szene, in der der Jesusimitator in den Sonnenaufgang segelt, stürzen auch die Pyramiden von Gizeh zusammen. Leider dürfte das mitnichten das Ende der Freimaurerei bedeuten und hoffentlich auch nicht die Zerstörung von weiterem Weltkulturerbe. Möglicherweise könnte es mit der Sonne selbst zu tun haben, worauf die Feuermeteore hindeuten, die von ihr ausgehen. Soll hier etwa ein kataklysmisches Naturereignis angekündigt werden? Diesbezüglich gibt es auch in verschiedenen Kulturen Prophezeiungen, laut denen unser aktuelles Zeitalter in Feuer enden wird. Ähnliches verkündet zudem der Film „Know1ng“.

Interessant an der Schlussszene von „I Pet Goat“ ist weiterhin, dass die Sonne im Zeichen des Skorpions aufgeht, dessen Stachel sich hinter den Wolken abzeichnet. Dieses Tierkreiszeichen steht scheinbar verkehrt herum am Himmel, doch erinnern wir uns, dass der gesamte Film in der Antarktis spielt und von der Südhalbkugel aus ist das Sternzeichen tatsächlich so zu sehen. Nun ist der Skorpion ein Novembersternbild, womit wir schon einmal einen zeitlichen Rahmen für das angekündigte Ereignis haben. Das Jahr, in dem alles stattfinden soll, bleibt allerdings noch offen.

Fazit: In den knapp siebeneinhalb Minuten „I Pet Goat“ stecken mehr okkulte Symbole und unterschwellige Botschaften als in einem dreistündigen Hollywood-Blockbuster. Das ist auch der Grund, warum dieser Artikel so lang ist. Es war allerdings wichtig, über die Inhalte dieses Animationsfilms aufzuklären, denn allein schon die offensichtlichen Botschaften haben es echt in sich!

Der Armageddon Song Contest 2019

von Joe Doe

Es war eine sehr symbolträchtige Entscheidung, den Eurovision Song Contest 2019 in Tel Aviv stattfinden zu lassen. Schon im Vorfeld gab es harsche Kritik aufgrund der desolaten Menschenrechtslage in Israel. Erst kurz vor dem ESC gab es wieder Luftangriffe auf den Gazastreifen sowie Schüsse auf unbewaffnete Demonstranten an der Grenze. Noch im selben Monat eine große internationale Party zu feiern war eine Geschmacklosigkeit gegenüber den Toten und Verletzten.

Die Kritik kam nicht etwa von Rechtsaußen, denn Nazis scheren sich nicht um Menschenrechte. Israel hat viel mehr selbst eine rechte Regierung, welche die Palästinenser und auch andere Minderheiten zunehmend ausgrenzt. Von daher war es schon direkt überraschend, dass man auf den Affront verzichtete, den ESC in Jerusalem auszutragen.

Doch Botschaften gingen auch von der eigentlichen Hauptstadt Tel Aviv aus. So war das Logo des ESC nicht etwa ein sechszackiger Davidstern, sondern ein aus Dreiecken zusammengesetztes Pentagramm.

Auf und über der Bühne gab es ebenfalls jede Menge Pyramiden.

In Israel wimmelt es von Pyramiden, was ein deutlicher Hinweis darauf ist, wer in diesem Land wirklich das Sagen hat. Israel ist mitnichten ein jüdischer Staat, sondern ein Freimaurerkonstrukt.

Gleiches gilt für den ESC. Zwar ist nicht jede Band Teil dieses Systems, denn die Menschen aus den Teilnehmerländern entscheiden mit darüber, wer sie vertreten darf. Die okkulte Popkultur wurde dafür aber ausreichend im Finale von Madonna vertreten. Und damit wurde es am 18. Mai zum Ende noch einmal richtig interessant.

Der Auftritt begann mit einem Chor in schwarzen Kutten und in einem ebensolchen Kostüm trat auch Madonna selbst auf die Bühne. Der Chor war von Säulenpaaren umgeben und das ganze Szenario in düsteres Rot getaucht, was stark an eine satanische Messe erinnerte. Der teilweise rot angestrahlte Bogen im Hintergrund wirkte indes wie Teufelshörner.

Nachdem Madonna ihre Kapuze zurückgezogen hatte, offenbarte sie eine Klappe auf dem linken Horusauge. Als wäre das noch nicht offensichtlich genug, war auf der Augenklappe ein X abgebildet. Ein X auf einer runden Augenklappe? Wenn das mal nicht an das satanistische XO angelehnt war, auch bekannt als „Herz des Siegel von Nodens“, welches mit dem Zeichen des Tieres identisch ist. Ein weiteres X, welches auch als gekreuzte Knochen gelesen werden konnte, befand sich auf ihrer schwarzen Kutte. Zur Bedeutung dieser Todessymbolik kommen wir aber noch.

Während der schwarzen Messe sang Madonna „Like a Prayer“. Was da wohl gepredigt wurde, kann sich jeder denken. Noch schlimmer war jedoch das zweite Lied, was nicht nur musikalisch grauenhaft war. Bevor Madonna mit ihrem blechern verzerrten Gekrächzte loslegte, warfen die Chorsänger ihre Kutten ab und tanzten in weißen Kleidern mit Blumenkränzen auf dem Kopf umher, was zweifelsfrei ein Symbol für Unschuld darstellen sollte. Nicht ins Konzept passten dagegen die Gasmasken. Wurde hier ein Krieg angekündigt?

Anders lässt sich das kaum deuten, zumal einige der Gasmaskentänzer später wie tot auf den Treppenstufen verteilt lagen. Übrigens nur die Frauen in Weiß und die Männer in Schwarz. Tote Bauern auf dem globalen Schachbrett, wenn man so will. Oder eben die Yin/Yang-Symbolik.

Links und rechts der Säulen waren zudem Umrisse der amerikanischen Freiheitsstatue mit abgebrochenem Arm sowie Hochhausruinen zu sehen. Der Hintergrund war wie durch einen Atomblitz hell erleuchtet. So oft, wie New York nun schon in Filmen atomar zerstört wurde, um was wetten wir, dass das bald wirklich kommt?

Ob die tumben Massen die Bilder der Zerstörung überhaupt wahrgenommen haben? Wir schon! Und die ständig wiederholte Botschaft „Everybody is coming to the future“ bedeutete in diesem Kontext wohl, dass so unser aller Zukunft aussehen wird.

Dazu haben dann noch die Engel in ihre Posaunen geblasen, womit ganz klar das biblische Motiv aus der Johannesoffenbarung bedient wurde. Und wo liegt laut Bibel das Armageddon? Richtig: Im heutigen Israel!

Zum Schluss sang Madonna „We can light up the dark“ und ab da änderte sich die Szenerie. Die Tänzer nahmen ihre Gasmasken ab, im Hintergrund erstrahlten Sterne und Madonna ging mit ihrem ebenfalls blechern klingenden Co-Sänger die Treppe zwischen den Säulen empor. Damit konnte nur der Aufstieg der neuen Weltordnung nach dem 3. Weltkrieg gemeint sein. Und die erleben nur die technologisch veränderten Transhumanen mit ihren mechanischen Stimmen.

Zum Schluss waren dann noch zwei Tänzer mit israelischer und palästinensischer Flagge auf dem Rücken zu sehen, die Hand in Hand die Treppe empor stiegen. Ein Statement für Frieden im Nahen Osten oder doch eher für die Vereinigung aller Menschen unter einer Weltregierung? Immerhin verbeugten sich hier Jude und Muslima vor einer satanistischen Hohepriesterin.

Auf den sonstigen Popschrott und Musikantenstadl gehen wir an dieser Stelle nicht näher ein. Wer Langeweile hat, kann die ganzen Pyramiden ja gerne selbst zählen. Wenn diese dann noch mit Blau/Rot-Symbolik kombiniert sind, sollte jedem klar sein, welche Bands dazugehören.

Auf dem gesamten ESC gab es lediglich einen Hoffnungsschimmer und das war die isländische Industrial-Band Hatari. Als Antikapitalisten, die es sich zum Ziel gemacht haben, den Kapitalismus zu stürzen, standen sie gegen den ganzen Zirkus.

Außerdem nutzten Hatari ihre Teilnahme für eine Kritik an Israels Politik. Bei den Jurys fielen sie damit zwar weitgehend durch, aber vom Publikum bekamen sie über 180 Punkte, was zu lauten Buh-Rufen in der Veranstaltungshalle führte. Allein für diesen Aufruhr hat sich das Einschalten doch noch gelohnt. Mal davon abgesehen waren Hatari musikalisch Spitze und haben sich den 10. Platz wohl verdient.

Eigentlich hätten sie sogar auf den ersten Platz gehört, denn die Band steht gegen jede Form der Diktatur und den Populismus, der gerade in Europa grassiert. Mit ihrem Hit „Der Hass wird siegen“, haben sie der verlogenen Konsumgesellschaft die Maske heruntergerissen, sie als Betrug und Illusion entlarvt. Ihre im Liedtext geäußerte Analyse „Europa wird zusammenbrechen“ ist geradezu prophetisch, denn genau das erleben wir gerade.

Songtext

Einige haben den Weckruf als solchen verstanden und zumindest haben Hatari für einiges Aufsehen gesorgt. Leider hat sich die breite Masse nach wie vor für inhaltsleeren Popschrott und grauenhafte Volksmusik entschieden. Doch der 10. Platz gibt Anlass zur Hoffnung.

Bleibt zum Schluss die Frage, wann Deutschland endlich mal eine ambitionierte Band ins Rennen schickt? Sister Sister haben total abgelost, obgleich sie nicht ganz so furchtbar peinlich wie Guildo Horn, Stefan Raab und Lena waren. Warum schicken wir nicht mal eine aussagekräftige Band wie z.B. Blind Passenger zum ESC?

Revelation – Eine NWO-Prophezeiung

von Joe Doe

„Revelation – Tödliche Prophezeiung“ ist ein evangelikaler Propagandafilm von 1999, der auf das Buch der Offenbarung anspielt. Die Handlung ist im Jahr 2150 angesiedelt, in dem eine Organisation namens O.N.E. die Menschheit scheinbar friedlich in einem Eine-Welt-Staat vereint und alle Atomwaffen vernichtet hat. Ihr Gründer Franco Macalousso (Nick Mancuso) lässt sich als neuer Messias feiern und hat tatsächlich übermenschliche Kräfte. Doch irgendetwas ist faul an dieser neuen Weltordnung.

Der Polizist Therald Stone (Jeff Fahey), welcher seine Frau und Tochter verloren hat, arbeitet zunächst für O.N.E. und untersucht Terroranschläge, hinter denen fundamentalistische Christen stecken sollen. Er hat den Befehl, alle zu eliminieren und keine Gefangenen zu machen. Doch als er sieht, dass die vermeintlichen Terroristen nur singen und beten, gibt er die Anweisung, alle zu verhaften statt sie zu erschießen.

Diese Opferrolle, in der sich die Christen darstellen, ist einfach nur heuchlerisch. Klar sind die meisten Christen friedlich, doch gerade unter den Fundamentalisten gibt es durchaus Terroristen. Man denke nur an die Lord’s Resistance Army in Uganda, militante Abtreibungsgegner in den USA oder rechtsextremistische Amokläufer, die meinen, sie müssten das „christliche Abendland“ vor Juden, Muslimen und Migranten verteidigen. Eine Christenverfolgung, wie sie im Film gezeigt wird, ist dagegen in den USA undenkbar und grenzt daher ans Lächerliche.

Das Ganze wird zudem auf die Spitze getrieben, da bereits eine Entrückung der Gläubigen stattgefunden hat, von der auch Officer Stones Familie betroffen ist. Wenn also Gott all seine Schäfchen zu sich in den Himmel geholt hat, warum befinden sich dann überhaupt noch Christen auf der Erde, die vom Antichristen verfolgt werden? Ein Beweis für Gottes Fehlbarkeit oder einfach nur eine Cinema Sin?

Die realen Satanisten würden jedenfalls nie so handeln, denn sie haben längst das Christentum unterwandert, beherrschen den Vatikan und haben die christliche Rechte bis hin zum Ku Klux Klan gegründet. Der Wolf kommt immer im Schafspelz. Der Antichrist tritt im Film zwar ebenfalls als falscher Messias auf, ist aber zu leicht durchschaubar. Das erste Anzeichen ist dabei schon seine Organisation O.N.E., mit der er impliziert, dass er der einzig wahre Gott ist, während das Christentum mehrheitlich die Dreifaltigkeit Gottes predigt.

Des Weiteren ist der Glaube an Gott verboten, womit sich der falsche Heiland endgültig entlarvt. Und um dem Fass die Krone aufzuschlagen, ist das Logo seiner neuen Weltordnung eine Pyramide mit Auge. Interessanterweise sehen also auch Christen das Zeichen Satans darin, womit sich die Deutung als Auge Gottes in der dreifaltigen Pyramide wohl restlos erledigt hat. Oder haben hier mal wieder nur die Freimaurer ihre Symbole platziert?

Während Officer Stone immer mehr Zweifel an der angeblichen Schuld der Christen kommen, erklärt sich sein Kollege die Wunder, die der Messias vollbringt, durch dessen möglicherweise außerirdische Herkunft. Zwar stellt sich im Verlauf des Films heraus, dass Macalousso tatsächlich der Teufel ist, aber die Alien-Theorie könnte eine unterschwellige Botschaft sein. Denn eines steht fest: Sollte das Buch der Offenbarung tatsächlich als Anleitung für die neue Weltordnung dienen, wird dies wenig mit Dämonen aus der Hölle zu tun haben. Das Blue Beam Project lässt grüßen.

Im Film braucht es dagegen keine technischen Taschenspielertricks. Macaloussos Schergen haben magische Fähigkeiten und können z.B. durch Wände gehen. Sie tragen übrigens allesamt Schwarz, die Farbe des Saturn, was ihre finstere Mission unterstreicht.

Die Handlung wird ebenfalls immer bizarrer. So verschmelzen am so genannten „Tag der Wunder“ Technologie und schwarze Magie. Von einer Christin bekommt Stone eine CD, auf der sich ein Programm für eine virtuelle Realität befindet. Um die CD zu knacken, sucht er einen Computerfreak namens Willie Spino (Tony Nappo) auf, der an den Rollstuhl gefesselt ist. Rein zufällig war dieser an dem Projekt beteiligt, allerdings nur auf einem niedrigen Level.

Am „Tag der Wunder“ sollen alle Menschen weltweit in die virtuelle Realität eintauchen und bekommen dafür gratis eine VR-Brille. Nachdem Spino seine Brille erhalten hat, müssen er und Stone fliehen, da Macalousso inzwischen nicht nur den zweifelnden Cop tot sehen will. Der Mitwisser soll ebenfalls über die Klinge springen.

Die Flucht führt die beiden zu einer christlichen Untergrundgruppe, welche von Spinos Stiefschwester Helen Hannah (Leigh Lewis) geleitet wird. Stone zweifelt allerdings auch am Christentum und hat die Alien-Theorie seines nunmehr toten Kollegen übernommen. Die Christen wollen ihn natürlich umgehend bekehren, was aber anfangs schwer ist, da Gott weder seine todkranke Mutter gerettet hat noch auf Bitten ein Glas umstoßen kann.

Spino hackt sich derweil in das Programm auf der CD und muss enttäuscht feststellen, dass die virtuelle Welt nur aus einem leeren weißen Raum besteht. In dieser Szene trägt er ein T-Shirt mit der okkulten Zahl 11, welche für Dualität steht. Wann hatte er eigentlich die Zeit, auf der Flucht die Wäsche zu wechseln? Oder soll hier nur angedeutet werden, dass er die Seiten wechseln wird?

Zunächst schäkert er noch mit der blinden Cindy Bolton (Carol Alt) herum, die ebenfalls nicht so recht in ihrem Glauben gefestigt ist. Bevor die beiden die Seiten wechseln, versucht es Macaloussos Scherge jedoch zunächst bei Stone, indem er ihn per Funk mit seiner entrückten Familie reden lässt. Ein Trick, wie ihn schon der T-1000 in „Terminator 2“ angewandt hat. Natürlich fällt der unschlüssige Cop voll darauf herein, will dem Teufel aber dennoch nicht die CD mit dem „Tag der Wunder“-Programm aushändigen. Stattdessen will er ein Virus in die Computer der O.N.E.-Zentrale einspeisen und den „Tag der Wunder“ damit platzen lassen.

Während Stone das O.N.E.-Gebäude infiltriert, probiert Spino das Programm erneut aus. Diesmal steht eine Guillotine in dem weißen Raum, auf der eine Pyramide mit Auge prangt. Irrwitzigerweise verletzt sich Spino tatsächlich am Finger, als er das Fallbeil berührt. Das hat schon fast etwas von „Nightmare on Elmstreet“, in dem sich die im Traum erlittenen Verletzungen ebenfalls in der Realität manifestieren.

Zunächst lässt der Computerfreak die Finger davon und meint, dass nur Satan höchstpersönlich diese virtuelle Realität programmiert haben kann. Er bespricht sich daraufhin mit den anderen, wobei eine Israelfahne im Hintergrund zu sehen ist. Das ist ein interessantes Detail, denn das biblische Armageddon soll sich im Nahen Osten befinden und der Antichrist sollte sich demnach dort aufhalten.

Die Schwarzkutten um Macalousso halten in der Zwischenzeit eine Satansmesse ab, mit brennendem, umgedrehtem Kreuz und allem, was dazu gehört. Damit starten sie den „Tag der Wunder“, bei dem sie auf den Hochmut und die Habgier der Menschen setzen, welche der Antichrist als wahre Werte preist.

Punkt 12 Uhr setzt sich Cindy aus Neugier die VR-Brille auf und kann den virtuellen Raum tatsächlich sehen. Sollte nicht eigentlich Jesus die Blinden sehend machen? Nun, der Zug ist dann wohl abgefahren, Satan ist schneller. Der begrüßt seine neue Anhängerin direkt persönlich und weiß, dass sie die Erste ist. Er spricht also direkt zu ihr und natürlich trägt Cindy ist dieser bedeutenden Szene die Farben Schwarz und Rot.

Nachdem sie sich von Gott losgesagt hat, erhält Cindy von Satan dessen Mal auf dem Handrücken. Wie bereits die Verletzungen manifestiert sich auch die 666 in der Realität.

Als Spino mitbekommt, dass Cindy sehen kann, lässt er sich ebenfalls auf den Teufel ein, um wieder laufen zu können. Jesus hat es mal wieder verpasst, die Lahmen gehen zu lassen und schwupdiwup hat schon wieder einer die Seiten gewechselt. Dabei wollte der Hacker noch kurz zuvor das Programm platt machen. Er hat es sich in weniger als einer Sekunde anders überlegt und plötzlich will er von Helen die Namen und Positionen der anderen Untergrundkämpfer. Als die beiden Überläufer auffliegen, erschießt Spino einen der Christen, während Helen die Flucht gelingt. Anschließend ermordet der eben noch nette Computernerd sogar seinen geliebten Hund.

Stone ist indessen kurz davor, das Computervirus einzuspeisen, lässt sich allerdings von Spino bequatschen, sich den „Tag der Wunder“ anzusehen. Ihm bietet der Antichrist seine entrückte Familie an, doch Stone durchschaut die Illusion.

Keine Illusion ist allerdings, dass alle, die sich nicht durch die dargebotenen Wunder bekehren lassen, sterben werden, wenn sie auf dem virtuellen Schafott landen. Ein ungünstiger Zeitpunkt, um sich vom Christentum bekehren zu lassen.

Man beachte die Baphomet-Geste.

Bevor das Beil fällt, quatscht Satan den neu erwachten Christen aber erst mal zu und offenbart ihm seine Weltherrschaftspläne. Er erwartet, dass die meisten Menschen seine verlockenden Angebote annehmen werden und ist bereit, ihnen alles zu geben, was sie sich wünschen. Alle anderen werden, gefangen im Programm, den Tod finden. So würde Jesus keinen Grund mehr haben, zur Erde zurückzukehren, die dann Satan allein gehören würde.

Doch wie das immer so ist, wenn Bösewichte zu viel labern, rettet die Verzögerung dem Helden das Leben. Seine Freunde befreien ihn in letzter Sekunde aus dem Programm. Um die Spannung noch etwas zu erhöhen, brauchen die Guten verdammt viel Zeit, um das Computervirus in den Rechner des Teufels einzuspeisen. Sie werden von den Sicherheitswächtern Satans gestellt und sollen lebendig verbrannt werden. Aber, welch Wunder, am Ende geht alles gut aus. Das Virus ist nicht mehr aufzuhalten und die gläubigen Christen erweisen sich als feuerfest.

Am Ende wird der „Tag der Wunder“ auf unbestimmte Zeit verschoben und der ewige Kampf Gut gegen Böse geht in die nächste Runde. Der Antichrist ist darüber sehr erbost und hält in Jerusalem eine Hasspredigt zwischen den Säulen Jachin und Boas. Diese sollen wohl das Portal des neuen salomonischen Freimaurertempels darstellen, der in Jerusalem entstehen soll.

Fazit: Der zweite Teil der „Revelation“-Reihe steckt voller Klischees und ist nur schwer zu ertragen. Einerseits handelt es sich zweifelsfrei um evangelikale Propaganda, doch andererseits trägt der Film deutlich die Handschrift der Freimaurer, die ihre Symbole in den korrekten Kontext setzen. Im Prinzip ist es auch egal, ob man die Menschen dazu aufstachelt, dem Antichristen oder dem Christentum zu folgen, da für die geplante Apokalypse beide Seiten gebraucht werden.

Es wäre das Beste, sich keiner Seite anzuschließen, denn wie es scheint, wollen Satanisten, Evangelikale, radikale Zionisten und Islamisten alle dasselbe. Sie glauben an das Armageddon und wollen es absichtlich herbeiführen. Die Offenbarung des Johannes könnte damit zu einer sich selbst erfüllenden Prophezeiung werden. Solche Filme dienen dazu, die Menschheit darauf vorzubereiten, während irre NWO-Faschisten wie Trump, Bolsonaro und Netanjahu fleißig an der Eskalationsschraube des Nahostkonfliktes drehen. Warum haben die wohl Jerusalem zu Israels Hauptstadt erklärt, obwohl die Stadt im Westjordanland liegt? Vielleicht um die Schlussszene von „Revelation II“ mit dem Antichristen vorzubereiten?