G20 – Gipfel der Gewalt

Seit Wochen berichten die deutschen Massenmedien kaum über etwas anderes als über die Ausschreitungen rund um den G20-Gipfel, welcher vom 7. bis 8. Juli 2017 in Hamburg stattfand. Eine Querfront von Union über SPD bis hin zur AfD und Rechtsextremisten zerreißt sich das Maul über die vermeintlich linke Gewalt. Dabei werden die mehrheitlich friedlichen Proteste gegen den G20-Gipfel pauschal kriminalisiert und alle, die für Frieden, soziale Gerechtigkeit und Umweltschutz auf die Straße gehen, mit schwarz vermummten Randalierern gleichgesetzt. Über die ausufernde Polizeigewalt verlieren die Meinungsmacher dagegen kaum ein Wort.

Die Polizeigewalt ist es allerdings, welche die Lage überhaupt erst eskalieren lassen hat. Schon im Vorfeld ließ eine Gruppe Berliner Polizisten bei einem Saufgelage derart die Sau raus, dass sie abkommandiert werden musste. Leider waren damit jedoch nicht alle Chaoten in Uniform vom Einsatz abgezogen. Am Sonntag vor dem G20-Gipfel folgte die gewaltsame Räumung eines Protestcamps, welches wohl bemerkt genehmigt war. Dabei wurden 11 Gipfelgegner verletzt, einer davon schwer. Offenbar sollten mit dieser Aktion bereits im Vorfeld sämtliche Proteste im Keim erstickt und Globalisierungskritiker abgeschreckt werden.

Zur nächsten Stufe der Eskalation kam es am Donnerstag, den 6. Juli, als die Polizei die „Welcome to Hell“-Demonstration stoppte. Als lächerliche Begründung wurden eine Handvoll Vermummte herangezogen, die sich unter die rund 12.000 friedlichen Gipfelgegner gemischt hatten. Nur zum Vergleich: Bei einem Nazikonzert, welches eine Woche später in Thüringen stattfand, reichten das zeigen verfassungsfeindlicher Kennzeichen und Dutzende Hitlergrüße den Beamten keineswegs für eine Räumung. Im Gegenteil stufte sie das Versammlungsrecht höher ein, als diese Straftaten. Warum dort und nicht in Hamburg? Vielleicht weil die Polizei in Themar zahlenmäßig unterlegen war? Oder hat dieses Messen mit zweierlei Maß vielleicht sogar ideologische Hintergründe?

Bezüglich der „Welcome to Hell“-Demo stellen sich jedenfalls noch weitere Fragen. Beispielsweise ob es sich wirklich um Linksautonome oder um Agent Provokateure gehandelt hat? Die Demo blieb jedenfalls trotz alledem friedlich und eine Deeskalation wäre zu diesem Zeitpunkt durchaus noch möglich gewesen.

Die Polizei hätte das Vermummungsverbot, welches allein schon eine Repression des Staates gegen seine Bevölkerung darstellt, einfach außer Acht lassen können. Zumal sich die Polizei ja selbst nicht an das Vermummungsverbot gehalten hat. Im Zweifelsfall hätten die Beamten immer noch gezielt gegen einzelne Provokateure vorgehen können, ohne die gesamte Demo anzugreifen.

Sehr treffende Aktion.

Eine Deeskalation schien aber gar nicht gewollt zu sein und nachdem die vereinzelten Vermummten der Aufforderung zur Demaskierung nicht nachkamen, wurde auf wirklich alles eingeschlagen, was zwei Beine hatte. Friedliche Demonstranten, Journalisten und völlig unbeteiligte Passanten bekamen es ebenso mit Wasserwerfern, Pfefferspray und Schlagstöcken zu tun, wie die Autonomen. Sowohl durch die Polizeigewalt als auch durch die Massenpanik kam es erneut zu Verletzten. Spätestens nach dieser Eskalation flogen dann auch die ersten Steine auf die Polizei und es bahnte sich die erste unruhige Nacht an.

Am nächsten Morgen ging die staatliche Jagd auf Gipfelgegner weiter. Eine Gruppe Aktivisten, die auf dem Weg zu einer friedlichen Sitzblockade war, wurde sofort eingekesselt und obwohl alle sofort den Rückzug antraten, wurden sie hart in die Mangel genommen. Beim Fluchtversuch über einen Zaun traten die Beamten so lange auf selbigen ein, bis er einstürzte. 14 Personen wurden dabei verletzt, 11 davon schwer. Einige Polizeibeamten kommentierten ihren Gewaltausbruch mit den Worten: „Antifa-Schweine, das ist Euer Frühstück!“ Das sagt eigentlich alles über die Gesinnung dieser Beamten aus, die wieder einmal aus Berlin kamen. Das Problem von Nazis in Uniform ist spätestens seit dem Auffliegen von Reichdeutschen und Mitgliedern des Ku Klux Klans in der Polizei nicht mehr wegzuleugnen!

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Rechtsextremisten waren an diesem Wochenende allerdings auf beiden Seiten zu finden. Insbesondere bei den Krawallen, welche in der Nacht vom Freitag auf Samstag ihren Höhepunkt erreichten. So berichteten Reporter der Hamburger Morgenpost von rechten Parolen aus den Reihen des schwarzen Mobs, welcher im Schanzenviertel wütete.

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Das macht natürlich absolut Sinn, denn ein Ziel der extremen Rechten ist es, den politischen Gegner propagandistisch zu erledigen. Linke werden pauschal als gewaltbereite Chaoten hingestellt und Antifaschisten als „SA-ntifa“ betitelt. Ironischer geht es kaum, denn tausende Neonazis sind selbst wegen Körperverletzung vorbestraft und glorifizieren die SA sowie andere NS-Verbrecherorganisationen. Die Krawalle in Hamburg sind eine willkommene Ablenkung von der eigenen Kriminalstatistik, für welche die Rechtsextremisten offenkundig selbst mit gesorgt haben. Zu befürchten hatten sie dabei kaum etwas, denn ohne szenetypische Kennzeichen konnten sie sich unerkannt unter die Randalierer mischen. Seite an Seite mit den Agent Provokateuren der Polizei und Geheimdienste, die ganz ähnliche Absichten hatten.

Es ist davon auszugehen, dass ein Großteil der Ausschreitungen bewusst herbeigeführt oder zumindest gepusht wurde. Hinzu kamen natürlich kriminelle Banden, die das Chaos genutzt haben, um Geschäfte zu plündern, sowie ausländische Krawalltouristen, die einfach Bock auf eine Purge hatten. Viele der verhafteten Randalierer kamen aus Frankreich, Italien und Russland, denen dürften die Stadt und ihre Einwohner entsprechend egal gewesen sein.

Selbstverständlich haben sich auch nicht wenige Linksautonome zur Gewalt aufstacheln lassen, welche sich vor allem gegen die Polizei richtete. Das wollen wir hier gar nicht beschönigen. Interessant ist jedoch, wie überraschend ruhig sich die Polizei im Schanzenviertel verhielt. Statt die Krawalle zügig zu beenden, drangsalierte sie lieber Anwohner, die einfach nur nach Hause wollten. Nach eigenen Aussagen hatten die Beamten Angst vor Steinwürfen. Doch wozu hatte die Polizei gepanzerte Fahrzeuge?

Der Verdacht liegt nahe, dass das Schanzenviertel gezielt geopfert wurde, um die Randale von den Villenvierteln und der Elbphilharmonie fern zu halten. Zu diesem Schluss kamen auch zahlreiche Anwohner und sollte sich das bewahrheiten, wäre dies ein höchst krimineller Akt seitens der Staatsgewalt. Außerdem zeigt es, wie wenig die Ausschreitungen mit linker Politik gemein hatten. Immerhin wurde ein Arbeiterviertel in Schutt und Asche gelegt, während die herrschenden Eliten eine ruhige Nacht hatten. Wenn das ein Klassenkampf sein sollte, dann einer, den die Reichen gegen die Armen geführt und gewonnen haben.

Die Organisatoren der G20-Proteste haben sich dementsprechend von der Gewalt distanziert und diese scharf verurteilt. Darunter DIE LINKE, die Grünen, die Gewerkschaften, Attac, Greenpeace und auch das linke Kulturzentrum Rote Flora. Nichtsdestotrotz nehmen die SPD-geführte Regierung von Hamburg und die große Koalition in Berlin die Ereignisse zum Anlass, um zur Hexenjagd auf alles in ihren Augen Subversive zu blasen. Für die herrschende Elite läuft also alles nach Plan.

Im Kern waren die Ausschreitungen in Hamburg ein Spiegel unserer verrohten Gesellschaft. Doch statt nun den sozialen Sprengstoff zu entschärfen und z.B. etwas gegen die Schere zwischen Arm und Reich zu unternehmen, antworten Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz (SPD), Hamburgs Innensenator Andy Grote (SPD) und Bundesinnenminister Thomas de Maiziére (CDU) mit noch mehr polizeistaatlicher Repression. Unter anderem soll die Rote Flora im Schanzenviertel geräumt werden, obwohl sie sich von den Krawallen distanziert hat. Das würde zwangsläufig zu einer neuen Welle der Gewalt führen und zusätzlich diejenigen radikalisieren, die am G20-Wochenende friedlich geblieben sind.

Überhaupt sollte die Schuld hier nicht bei der Roten Flora gesucht werden oder dem Protestbündnis, welches am Samstag den 8. Juli mit rund 80.000 Menschen friedlich gegen den G20-Gipfel demonstriert hat. Schuld ist in erster Linie Olaf Scholz höchstpersönlich, denn er hatte den Gipfel nach Hamburg geholt und das auch noch in direkter Nachbarschaft zu einem autonomen Szeneviertel. Der Stress war eigentlich vorprogrammiert und dennoch meinte Scholz im Vorfeld, das G20-Treffen würde „nicht schlimmer als ein Hafengeburtstag“ werden.

Statt zurückzutreten oder wenigstens eigene Fehler einzuräumen, behauptet Scholz inzwischen, die Polizei hätte nichts falsch gemacht und er würde sich nicht von einer linksextremen Minderheit zum Rücktritt zwingen lassen. Laut einer N-TV-Umfrage sind allerdings 54% der Teilnehmer für seinen Rücktritt. Also entweder sind die Linksextremen keine Minderheit oder es wollen noch ganz andere seinen Rücktritt. Das Schmierentheater, welches die verantwortlichen Politiker aktuell veranstalten, kommt jedenfalls nicht gut bei den Wählern an.

Der Aufruf an die Bevölkerung, Foto- und Videomaterial zu den Krawallen einzureichen, um Randalierer dingfest zu machen, hat sich ebenfalls zum Eigentor entwickelt. Denn die meisten Aufnahmen beweisen eher die Gewalt von Seiten der Polizei, was bereits 35 Ermittlungsverfahren gegen Beamte nach sich gezogen hat. Man kann vielleicht die Leute vor dem Fernseher einlullen und die Bild-Leser mit Berichten von verletzten Beamten beeindrucken, die jetzt ein Konzert und Urlaubsreisen auf Kosten der Steuerzahler spendiert bekommen. Die Einwohner Hamburgs, die nicht nach Hause durften und von der Polizei angepöbelt, bedroht und verprügelt wurden, wissen es hingegen besser und werden diese Erfahrungen noch lange im Hinterkopf behalten.

Die Polizeigewalt wird vielleicht von den Massenmedien verschwiegen, doch sie kann nicht weggeleugnet werden. Vor allem, weil immer wieder Unschuldige und sogar Journalisten attackiert worden sind, die teilweise sogar vor den Krawallen aus der Schanze auf der Flucht waren. Wer zufällig zu dunkel gekleidet war oder ins „Racial Profiling“ passte, war fällig. Damit haben die Beamten ihre Kompetenzen ganz klar überschritten.

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Noch schlimmer erging es denjenigen, die verhaftet und in die Gefangensammelstelle gebracht wurden. Eine Gruppe der Verdi-Jugend NRW, welche nun wirklich nicht dem schwarzen Block zuzurechnen war, berichtete von Folterszenen, die an Abu Ghuraib oder Guantanamo Bay erinnern. Die Jugendlichen mussten sich komplett nackt ausziehen und die Mädchen vor den Augen der Polizeibeamten ihre Tampons entfernen. Diese sexuelle Entwürdigung verstößt in eklatanter Weise gegen Artikel 1 des Grundgesetzes.

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Solche Meldungen kennt man eigentlich nur aus Polizeistaaten und Folterregimen, deren Despoten passenderweise als Ehrengäste auf dem G20 geladen waren und auf Kosten der Steuerzahler verköstigt wurden. Darunter der König von Saudi-Arabien, Salman al-Aziz, welcher im eigenen Land die Scharia mit eiserner Faust durchsetzt und einen Krieg gegen die Opposition im Jemen führt. Außerdem gehört die saudische Elite zu den größten Unterstützern des IS und Al Kaida. Gleiches gilt für den türkischen Machthaber Erdogan, der erst kürzlich den Oppositionspolitiker und Journalisten Enis Berberoglu zu 25 Jahren Haft verurteilen ließ, weil dieser türkische Waffenlieferungen an Terroristen in Syrien aufgedeckt hatte. Nicht zu vergessen, dass Erdogan im eigenen Land zehntausende Oppositionelle foltern und Kurdengebiete bombardieren lässt.

Hatte Thomas de Maiziére nicht gesagt, dass er keinerlei Gewalt dulden und hart gegen alle Kriminellen vorgehen werde? Warum wurden dann nicht die Gipfel-Teilnehmer verhaftet und nach Den Haag überführt? Ach ja, dann hätte man ja den US-Präsidenten Donald Trump sowie unsere Kanzlerin Angela Merkel gleich mit einbuchten müssen. Trump hat nämlich kürzlich den größten Waffendeal der Geschichte mit Saudi Arabien und Katar geschlossen, während Merkel saudische Sicherheitskräfte von der Bundeswehr ausbilden lässt. Sobald sie dann den Häuserkampf beherrschen, werden sie von ihrem König in den Jemen geschickt oder laufen gleich zum IS über. Außerdem sollen die Saudis noch eine zusätzliche Waffenlieferung aus Deutschland bekommen und dem Terrorpaten Erdogan soll Rheinmetall gleich eine ganze Panzerfabrik bauen.

Fassen wir kurz zusammen: Illegale Waffenlieferungen in Krisengebiete und das auch noch an Regime, welche die Menschenrechte missachten. Dazu die Ausbildung potentieller Terroristen, die als Schläfer auch nach Europa kommen könnten. Die schlimmsten Chaoten waren am G20-Wochenende keinesfalls im Schanzenviertel anzutreffen, sondern auf dem Hamburger Messegelände und in der Elbphilharmonie. Denn wenn die schlimmsten Despoten herumzündeln brennt nicht nur ein Stadtviertel, sondern der gesamte Globus. Aber das ist ja nicht so schlimm, dass da die Polizei eingreifen müsste, oder?

So langsam bekommt man ein Gefühl dafür, worum es den Gipfelgegner überhaupt ging. Nämlich um eine selbsternannte Weltelite, die mit unfassbarer krimineller Energie über den gesamtem Rest der Menschheit herrscht. Dabei gibt es erstaunliche Parallelen zwischen dem G20-Gipfel und dem alljährlichen Bilderberg-Treffen. Es handelt sich in beiden Fällen um informelle Treffen von Vertretern aus Politik und Wirtschaft (bei Bilderberg + Hochadel und Militär), die beide mit Steuergeldern finanziert und vom Polizeistaat geschützt werden. Es sollte nicht weiter verwundern, dass die G20-Gastgeber Olaf Scholz und Angela Merkel sowie der für die Sicherheit verantwortliche Thomas de Maiziére allesamt Bilderberger sind. Noch irgendwelche Fragen?

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de Maiziére lobt die Türkei

von Shinzon

Es ist unfassbar, wie die deutsche Bundesregierung mit der Flüchtlingskrise umgeht. Während das künstlich in die Schulden getriebene Griechenland kaum finanzielle Hilfe bei der Unterbringung der ankommenden Flüchtlinge erhält, schenkt man der reichen Türkei Abermilliarden Euro. Das Geld wird aber keineswegs dafür verwendet, die Asylsuchenden menschenwürdig unterzubringen. Viel mehr schottet sich die Türkei gegen Syrien ab und reduziert die Flüchtlingszahlen, indem sie Kurden bombardiert.

Für diese Menschenverachtung sprach der deutsche Innenminister Thomas de Maiziére der Türkei am 5. März 2016 ein großes Lob aus. „Dort sind 2,5 Millionen Flüchtlinge aus der Krisenregion in Syrien aufgenommen worden. Das verdient Anerkennung und nicht Kritik“, sagte er. Darüber, wie die Flüchtlinge untergebracht wurden, schwieg sich de Maiziére aus.

Zu dem Massenmord an den Kurden meinte er indes nur: „Wir sollten nicht der Schiedsrichter beim Thema Menschenrechte für die ganze Welt sein.“ Seltsam, denn wann immer die USA oder NATO einen Regime-Change wünschen, spielt sich Deutschland stets als Schiedsrichter auf. Bei Partnern wie der Türkei und Saudi Arabien dagegen nie. Das ist so, als würde ein Fußballschiedsrichter nur die Fouls kleinerer Vereine mit einer roten Karte bestrafen, während sich der FC Bayern alles erlauben kann. Thomas de Maiziéres Kungelei mit dem türkischen Machthaber Erdogan ist so durchsichtig wie verlogen.

Zudem kommt sein Statement just in dem Moment, als das Regime in Ankara eine weitere Zeitung unter seine Kontrolle bringt. Zwar handelt es sich bei der „Zaman“ um das Sprachrohr des radikalen Islamisten Fethulla Gülen, was das Vorgehen in diesem Fall nachvollziehbar macht. Dennoch wird die Pressefreiheit in der Türkei generell mit Füßen getreten. Einfach jeder, der das Erdogan-Regime kritisiert oder den Völkermord an den Armeniern und aktuell an den Kurden anspricht, wandert in den Knast. Bei der „Zaman“ ging es dementsprechend auch nicht um deren radikale Ansichten zum Islam, sondern um die geübte Kritik am türkischen Staat.

Die Worte des deutschen Innenministers sind purer Zynismus und freilich würde er die linke Regierung in Griechenland niemals loben, egal wie viele Flüchtlinge sie aufnimmt. Thomas de Maiziére sollte sich in den Sachsensumpf zurück verkriechen, aus dem er einst gekrochen ist.

Blogger im Visier der Staatsanwaltschaft

Im Frühjahr 2015 erschienen auf der Plattform netzpolitik.org zwei Artikel, in denen interne Pläne des Verfassungsschutzes offen gelegt wurden, welche die Überwachung sozialer Netzwerke betrafen. Ein handfester Spitzelskandal, der eindeutig gegen den Schutz der Privatsphäre verstößt. Doch vor Gericht steht nicht etwa der Verfassungsschutzpräsident Maaßen. Im Gegenteil wurde auf dessen Drängen eine Ermittlung gegen die Blogger von Netzpolitik eingeleitet. Der Vorwurf: Landesverrat.

Verraten haben die Blogger aber nicht das Land, sondern nur die schmutzigen Geheimnisse eines außer Kontrolle geratenen Geheimdienstes. Wenn gegen jemanden wegen Landesverrats ermittelt werden müsste, dann gegen den Verfassungsschutz, da dieser sowohl rechtextremen Terror als auch islamistischen Terror aktiv finanziert und unterstützt hat. Und da sind wir noch gar nicht beim BND und der Bundesregierung, die Daten von 80 Millionen Deutschen sowie der deutschen Wirtschaft an die NSA weitergegeben haben. Warum wird nicht gegen diese Landesverräter ermittelt?

Im deutschen Rechtsstaat scheinen die Herrschenden gegenüber dem Volk vor dem Gesetz doch um einiges gleicher zu sein. Entsprechend fallen die Reaktionen der Öffentlichkeit zugunsten von Netzpolitik aus. Eine Petition zur Einstellung des Verfahrens auf change.org fand innerhalb weniger Wochen rund 70.000 Unterstützer. Sogar die Massenmedien stellen sich entschieden gegen diesen Angriff auf die Pressefreiheit. Immerhin wurde 1962 auch schon gegen den Spiegel wegen Landesverrats ermittelt. An die Großen wagt man sich inzwischen zwar nicht mehr, aber deren Unterstützung für die alternativen Medien kommt einigen wohl ziemlich überraschend.

Weitere Unterstützung erhält Netzpolitik von der Opposition im Bundestag sowie von einer breiten Öffentlichkeit. Im Ergebnis ist das Ermittlungsverfahren gegen Netzpolitik inzwischen eingestellt worden und der Generalbundesanwalt Range ist seinen Job los. Für die zwei Hauptverantwortlichen, den Verfassungsschutzpräsident Maaßen sowie Bundesinnenminister de Maizière, bleibt der Skandal jedoch vorerst ohne Konsequenzen.

Die neue Weltordnung – Faschismus oder New Age?

von Shinzon

Die „neue Weltordnung“ geistert schon lange durch die Medien und das Internet. Von offizieller Seite wird der Begriff oft ins Reich der Verschwörungstheorien abgeschoben, doch gleichsam wird er von offizieller Seite immer öfter selbst verwendet. Dabei bemühen sich Politiker und Massenmedien selbstverständlich, die geplante Weltregierung in ein positives Licht zu rücken.

Die Katze ist also längst aus dem Sack – die Elite strebt eine Weltregierung an und macht daraus längst keinen Hehl mehr. Sogar auf Wikipedia ist zur neuen Weltordnung Folgendes zu lesen: „Neue Weltordnung (englisch: New World Order) ist ein politisches Schlagwort für Konzepte, eine Friedens- und Rechtsordnung für die Weltpolitik zu etablieren. Voraussetzung ist der Abbau nationaler Spannungen und Schaffung einheitlicher Strukturen.“

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Dennoch fahren die Massenmedien weiterhin eine Doppelstrategie und nennen Kritiker der angestrebten Weltregierung nach wie vor „Verschwörungstheoretiker“. Dabei ist Kritik durchaus angebracht, wenn man sich einmal ansieht, wer alles von einer „neuen Weltordnung“ schwärmt. Da tauchen Namen wie David Rockefeller, George Herbert Walker Bush, Henry Kissinger und Angela Merkel auf. Es fällt auf, dass es sich sämtlich um Neocons, Kriegtreiber, Großindustrielle und Vertreter der Finanzmafia handelt.

An diesen Eliten ist kein guter Finger, also wie sollte man auf die Idee kommen, dass diese korrupten Verbrecher das Beste für die Menschheit wollen? Sie reden selbst von „Unterwerfung“ und weisen immer wieder auf den Einfluss der Geheimgesellschaften hin. Letzteres ist besonders interessant, denn die neue Weltordnung ist keineswegs ein rein politisches Schlagwort, wie auf Wikipedia behauptet wird, sondern ein erklärtes Ziel der Freimaurerei.

Einen ersten Beleg dafür kann man auf dem Staatssiegel der USA finden. Dieser Staat wurde von Freimaurern wie George Washington und Benjamin Franklin gegründet und so verwundert es nicht, dass das Siegel zahlreiche Freimaurersymbole enthält. Wir wollen an dieser Stelle allerdings nicht näher auf alle versteckten Hinweise eingehen, sondern uns nur mit dem Banner unterhalb der Pyramide mit dem allsehenden Auge beschäftigen. Darauf steht in Latein: „Novus Ordo Seclorum“.

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Korrekt übersetzt bedeutet dies „Neuordnung der Zeit“, was ein wenig nach dem temporalen Kalten Krieg aus „Star Trek – Enterprise“ klingt. Wollen hier also Zeitreisende den Verlauf der Menschheitsgeschichte verändern? Oder beziehen sich die Worte auf Anbruch eines neuen Zeitalters, welches eine neue Ordnung mit sich bringen wird?

Vieles deutet auf Letzteres hin, wobei man die neue Weltordnung als Synonym für das „goldene Zeitalter“ verstehen kann, welches in esoterischen Kreisen auch „Wassermannzeitalter“ genannt wird. Astrologischer Aberglaube spielt dabei natürlich eine wichtige Rolle und obwohl es eigentlich völlig egal ist, in welchem Tierkreiszeichen die Sonne gerade aufgeht, bestehen Okkultisten und Esoteriker darauf, dass ihre neue Weltordnung zu einem ganz bestimmten Zeitpunkt umgesetzt wird.

Wann dieser Zeitpunkt gekommen ist, scheint den Betreffenden aber selbst noch nicht so recht klar zu sein. Seit rund 150 Jahren sprießen esoterische Gesellschaften wie Pilze aus dem Boden und schicken einen Weltenlehrer nach dem anderen ins Rennen. Unterdessen zanken sich die Satanisten seit Aleister Crowley darum, wer der kommende Antichrist sein darf. Auf dem politischen Parkett ringt indes die USA um die absolute Weltherrschaft und ihre okkulten Eliten versammeln sich in immer neuen Think Tanks, um diesem Ziel näher zu kommen. Eine solche Denkfabrik nennt sich gar „Projekt für ein amerikanisches Jahrhundert“ und plante sämtliche Kriege im ölreichen Nahen Osten und Nordafrika.

Zugegeben, die Umsetzung der finsteren Pläne zur Etablierung einer Weltregierung ist bereits sehr weit vorangeschritten. Nach dem ersten Weltkrieg kam es fahrplanmäßig zur Gründung des Völkerbundes und nach dem 2. Weltkrieg folgte die Gründung der UN, welche tatsächlich von esoterischen Gruppierungen wie dem Lucis Trust beraten wird. Inzwischen bahnt sich ein dritter Weltkrieg an und parallel dazu werden Stimmen laut, die fordern, aus der UN eine Weltregierung zu formen. Darunter sogar der Ex-Papst Benedict XVI.

Weiterhin inszenieren westliche Geheimdienste wie die CIA Aufstände und Staatsstreiche in allen Ländern, die einer US-imperialistischen Weltordnung und deren wirtschaftlichen Interessen im Wege stehen. In den angepassten Ländern werden indessen die Gesetze zur inneren Sicherheit verschärft, Kontrollsysteme wie INDECT installiert, die Demokratien mit ESM und Fiskalpakt der Hochfinanz unterworfen und die Märkte mit Freihandelsabkommen wie TTIP radikalisiert.

Es scheint fast so, als könne die totalitäre neue Weltordnung von niemandem mehr gestoppt werden. Die Mehrheit will diese Entwicklung auch gar nicht aufhalten, manche halten sie sogar für gottgewollt, weil sie vom Papst und Angela Merkel propagiert wird. Vollkommen siegesssicher hat die westliche Elite daher bereits 1978 ihre 10 Gebote für das kommende Zeitalter in Stein meißeln lassen. Die so genannten Georgia Guidestones können heute ganz offen in Elbert County (Georgia, USA) bewundert werden.

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Der Erfolg ist jedoch keineswegs vorherbestimmt. Obwohl mit dem 9/11-Ritual 2001 bereits das Ende der alten Weltordnung eingeläutet wurde, hat man den Startschuss für die neue Weltordnung um das gehypte Jahr 2012 verpasst. Die okkulten Eliten sind also nicht allmächtig und obendrein untereinander total zerstritten.

So scheinen die östlichen Logen gänzlich andere Ansichten über die neue Weltordnung zu haben und weder Wladimir Putin noch die Führung der Volksrepublik China beabsichtigen, sich Washington und London zu unterwerfen. Beide haben durchaus eigene Machtinteressen, die sich nicht unbedingt mit denen des westlichen Imperialismus decken. Zudem hat spätestens die Hinrichtung von Gaddafi, der von seinen europäischen Logenfreunden Sarkozy und Berlusconi verraten wurde, den Herrschenden in Moskau und Peking gezeigt, wie entbehrlich sie sind.

Wenn man also danach fragt, wie genau die neue Weltordnung aussehen soll, bekommt man mindestens zwei verschiedene Antworten. In jedem Falle scheint das Resultat aber ein totalitärer Überwachungs- und Polizeistaat zu sein. Auf der einen Seite haben wir ein faschistisches Amerika, auf der anderen ein stalinistisches China. Russland ist ebenfalls nicht die angenehmste Alternative, da auch dort Freiheiten wie jene der Presse oder der Homosexuellen unterdrückt werden.

Doch ist die neue Weltordnung tatsächlich der faschistische Eine-Welt-Staat, vor dem sich viele fürchten? Oder dient diese Erfahrung am Ende nur als Blendwerk? Es dürfte wohl klar sein, dass ein globaler Polizeistaat bei den Menschen nicht gut ankommt und schnell entsprechende Gegenreaktionen erzeugen wird. Selbst bei entsprechender Bevölkerungsreduktion durch den 3. Weltkrieg, Biowaffen, Umweltgifte und dergleichen dürfte sich ein faschistisches Regime auf globaler Ebene nicht lange halten.

Sicherlich gibt es auf den unteren Rängen einige Politiker, die an einem solchen System festhalten werden, doch an der Spitze der Pyramide dürfte man sich sehr wohl darüber im Klaren sein, dass eine solche Weltordnung dem Untergang geweiht ist. Und für diesen Fall hat man natürlich vorgesorgt.

Die wahre neue Weltordnung wird man uns erst dann servieren, wenn wir durch den dritten Weltkrieg und die faschistische Knechtschaft dermaßen gebeutelt sind, dass wir dankbar nach jedem Strohhalm greifen werden. Wenn wir von der Hochfinanz, den Großkonzernen und deren Politmarionetten endgültig die Schnauze voll haben werden, könnten esoterische Ideen wie das Venus-Projekt oder das Thrive-Movement sprunghaft an Reiz gewinnen.

In diesem Zusammenhang können auch die Georgia Guidestones gesehen werden. Berüchtigt ist der moderne Megalithbau vor allem wegen der ersten drei Forderungen nach einer Bevölkerungsreduktion auf 500 Millionen, einer strengen Geburtenkontrolle und der Vereinigung der Menschheit durch eine Weltsprache.

Über die restlichen Gebote wird dagegen weitaus weniger geschrieben, da sie im Vergleich mit den ersten drei Forderungen direkt vernünftig erscheinen. Völlig konträr scheint sogar das sechste Gebot, welches nationale Selbstbestimmung fordert, denn immerhin würde es unter einer Weltregierung keinerlei nationale Souveränität mehr geben. Es drängt sich einem der Verdacht auf, dass das Geschwafel über Gerechtigkeit, Wahrheit, Liebe und Einklang mit der Natur nichts weiter als ein Teil einer esoterischen Agenda ist.

Ähnlich ist das Wirken von Theosophen und Freimaurern wie David Icke, Foster Gamble, Alex Jones, Norbert Brakenwagen, Ivo Sasek, Jo Conrad usw. zu verstehen, welche mit großem Nachdruck gegen die faschistische neue Weltordnung mobil machen. Gleichzeitig propagieren sie jedoch esoterisches Gedankengut und schwärmen vom kommenden Wassermannzeitalter. Wieder einmal läuft alles nach dem Prinzip: „Schaffe ein Problem und biete dann DEINE Lösung an!“ Der globale Faschismus ist das Problem und die esoterische neue Weltordnung die Lösung.

Es ist gar nicht mal so schwer, diese Taktik zu durchschauen. Der Okkultismus hat bekanntlich zwei Seiten: Das satanische Prinzip, welches zerstört, und das luziferische Prinzip, welches erschafft. Die luziferische neue Weltordnung wird sich dabei wie ein Phönix aus der Asche der satanischen alten Ordnung erheben und in spätestens 10.000 Jahren stehen wir abermals an diesem Punkt. Die beiden Seiten der okkulten Medaille werden sich so lange immer wieder gegenseitig ablösen, bis die Menschheit dieses Spiel durchschaut und sämtliche Geheimgesellschaften zum Teufel jagt, wo sie offensichtlich auch hingehören.

Am Ende bleibt natürlich die Frage, in welcher Welt wir leben wollen? In einer Welt des Faschismus, Stalinismus oder Kapitalismus wollen mit Sicherheit nur die wenigen Individuen leben, die nichts außer ihrem Hass und Egoismus kennen. Eine Welt ohne Geld, Ausbeutung, Krieg und Rassismus, in der wir wieder im Einklang mit der Natur leben, dürfte dagegen für die Mehrheit der Menschheit erstrebenswert sein. Dumm nur, dass die Individuen an der Spitze der Machtpyramide das wissen und uns mit genau damit locken werden.

Dürfen wir angesichts dessen überhaupt noch nach Frieden, Freiheit, Gerechtigkeit und Demokratie streben? Selbstverständlich ja! Wir müssen uns nur gut überlegen, wem wir dabei vertrauen können. Hilfreich ist dabei die Kenntnis von Symbolen, Codes und Begriffen. Esoteriker entlarven sich am Ende immer selbst, z.B. wenn sie vom „Wassermannzeitalter“ schwärmen, „aufgestiegene Meister“ channeln, astrologischen Aberglauben propagieren und einschlägige Symbole wie die Pyramide mit dem allsehenden Auge verwenden.

Vertrauenswürdiger sind dagegen all diejenigen, die eine größtmögliche Dezentralisierung von Macht bzw. „keine Macht für niemand“ fordern, keinerlei okkulten Geheimgesellschaften angehören und für jedes Phänomen eine wissenschaftlich-rationale Erklärung suchen. Noch wichtiger als Vertrauen ist jedoch unser Selbstvertrauen, denn letztendlich können wir alle mitbestimmen, wie die Welt aussehen soll, in der wir leben möchten.

KenFM über internationalen Errorismus

Von den Boston Bombings bis London – trotz offensichtlicher Widersprüche und erfolterter Geständnisse glaubt die Mehrheit bereitwillig alles, was man ihr auftischt. Der Kauf von Kampfdrohnen durch die deutsche Bundesregierung stört schon lange fast niemanden mehr. Wir können Kens Zynismus sehr gut nachvollziehen.

Justizskandal in Bayern – Der Fall Mollath

Was sich die byrische Justiz in diesem Fall erlaubt, ist echt ultrahart. Jetzt wird man schon als „Verschwörungstheoretiker“ in die Klapse gesteckt, wenn man von Steuerflucht redet. Als Nächstes ist dann wohl noch die Auseinandersetzung mit Korruption und Vetternwirtschaft Anzeichen von paranoider Shizophrenie oder was? Das wäre dem bayrischen Landtag sicher recht.

Zombiewood erklärt Solidarität mit Pfarrer König

Nachdem bereits der Aktivist Tim für die Teilnahme an einer friedlichen Blockade gegen den Naziaufmarsch in Dresden 2011 hart bestraft wurde, macht die sächsische Justiz nun auch Jagd auf den Jenaer Jugendpfarrer Lothar König, weil dieser zu friedlichem Widerstand gegen Neonazis aufgerufen hatte.

Wieder einmal schützt der Staat seine eigenen Feinde, die Neonazis, die die Demokratie abschaffen wollen, während auf der anderen Seite friedliche Gegendemonstranten unter konstruierten Vorwänden juristisch verfolgt werden. Das Vorgehen gegen Lothar König ist dabei nicht nur geschichtsvergessen.

Die Verfolgung eines friedlichen Pfarrers, der zu Gewaltlosigkeit aufruft, lässt überdies eine okkulte Gesinnung der Verantwortlichen im Hintergrund vermuten. Es handelt sich zwar vordergründig um die Kriminalisierung von Antifaschisten (was schlimm geung ist), aber irgendwie hat dieser Schauprozess auch den Charakter einer Christenverfolgung.

Solidaritätserklärung der LINKEN