Lebenswerte Zukunft oder nach uns die Sintflut?

von Anton Nymous

Mit den Fridays for Future hat sich eine der größten Jugendbewegungen seit den 68ern gebildet. Der nächsten Generation geht es um nichts geringeres, als in Zukunft noch einen bewohnbaren Planeten vorzufinden. Kritik kommt vor allem von den älteren Generationen, die sich nicht um eine Zukunft scheren, die sie selbst nicht mehr erleben müssen. Es sind vor allem Konservative und Kapitalisten, die weiterhin für Profit Raubbau an der Natur betreiben wollen. Unterstützung bekommen sie dabei vor allem aus dem rechten Lager, welches die Fridays for Future mit purem Hass überzieht.

Doch wer ist hier im Recht? Die jungen Umweltschützer oder die Dieselfahrer und Klimaleugner? Ein Blick auf die Kritikpunkte könnte hier Licht ins Dunkel bringen. Da wären zunächst einmal die scheinbar sachlichen Argumente, in wie weit der Klimawandel menschgemacht ist. Einen Klimawandel gibt es auf jeden Fall und weder die Fridays for Future noch die Skeptiker leugnen dabei die natürlichen Einflüsse. Allen voran die Sonne, aber auch kosmische Strahlung und Naturkatastrophen wie Vulkanausbrüche.

Aktuell erleben wir eine Erderwärmung, welche verheerende Auswirkungen wie Dürren und Missernten hat. Wer das nicht wahr haben will, hat seinen Sinn für Realität verloren. Die Frage ist nun, welchen Anteil die Menschheit an der aktuellen Erderwärmung hat? Gehen wir einmal großzügig davon aus, dass unsere Spezies nicht allein dafür verantwortlich ist, so verschärfen wir den Trend durch unsere Industriegesellschaft doch zumindest erheblich.

Als Klimakiller Nummer 1 wird der CO2-Ausstoß angeführt. Die Skeptiker meinen nun, dass das nicht so schlimm sei, denn mehr CO2 fördert das Pflanzenwachstum und die Natur könne den menschgemachten Ausstoß kompensieren. Prinzipiell ist das richtig und ein Supervulkanausbruch würde darüber hinaus genügen, die Erde wieder drastisch abzukühlen.

Dumm nur, dass gerade kein Supervulkan ausbricht und weltweit massenhaft Wälder abgeholzt werden. Was die Waldrodung angeht, wird diese von ausgerechnet den rechten Schreihälsen und Kapitalisten vorantreiben, die den Klimawandel kleinreden oder ganz und gar leugnen. In Indonesien wird der Regenwald schon seit Jahren für Palmölplantagen abgeholzt und in den USA hat Donald Trump erst 2019 den Artenschutz gelockert, um Wälder leichter abholzen zu können, wenn es um wirtschaftliche Interessen geht.

Der Spitzenreiter ist jedoch der brasilianische Militärfaschist Bolsonaro, der den Regenwald samt seiner indigenen Bevölkerung den Profiten der Agrarkonzerne opfert. Dabei besitzt er auch noch die Dreistigkeit, Umweltschützer für die Waldbrände verantwortlich zu machen, als hätten diese ein Interesse daran. Typisch rechtsextreme Argumentation, laut denen auch Antifaschisten die wahren Faschisten sein sollen. Ist ja logisch, wer gegen Faschismus ist, muss einfach ein Faschist sein, und wer den Planeten retten will, der zündet ihn an.

Diese selbstgerechte Arroganz einer neoliberalen Weltelite führt die Menschheit zielsicher zum Weltuntergang! Nicht nur verschwinden durch die aktuelle Brandrodung sämtliche CO2-Speicher, durch die Feuer entsteht zudem zusätzliches CO2 und jede Menge Ruß. Der Ruß erzeugt einerseits lokal Smog, durch den Wärme gehalten wird, zum anderen verteilt er sich über Windströmungen global. Legt er sich auf Eisschilde und Gletscher, färbt er diese dunkel, sodass sie mehr Sonnenwärme speichern und schneller abschmelzen. Ohne das Eis, welches Sonnenlicht reflektiert, steigt die Erderwärmung weiter.

Der nächste Faktor, der sich aufs Klima auswirkt, hat ebenfalls mit den Bäumen zu tun. Diese verdunsten pro Tag jeweils hunderte Liter Wasser in die Atmosphäre und tragen so zur Wolkenbildung bei. Wolken reflektieren ebenfalls Sonnenlicht ins Weltall und bringen zudem Regen. Weniger Wolken bedeuten mehr Tageshitze und Trockenheit.

Wenn man den Fridays for Future überhaupt einen Vorwurf machen kann, dann ist es die Reduzierung des Klimaproblems auf CO2. Von daher ist auch die Forderung nach einer CO2-Steuer nicht zielführend, sondern schlimmstenfalls unsozial. Zum einen wird diese Steuer die Reichen nicht davon abhalten, mit fetten SUVs durch die Städte zu brettern und jeden Monat mit dem Privatjet in den Urlaub zu düsen. Für die Millionäre und erst recht für die Milliardäre sind das nur Peanuts und gerade diese Gesellschaftsschicht hat die höchste CO2-Bilanz. Schon allein deswegen ist eine Reduzierung des CO2-Ausstoßes durch eine Besteuerung nicht zu erreichen.

Bestraft werden lediglich die Billigjobber und Leiharbeiter, die auf ihre Autos angewiesen sind, um zur Arbeit zu kommen. Für sie wird der Sprit teurer und da schon die Mieten exorbitant steigen, bleibt den einfachen Leuten vom Lohn bald gar nichts mehr zum Leben. Eine weitaus sinnvollere Forderung wäre es daher, den ÖPNV preiswerter zu gestalten und auszubauen, damit die arbeitenden Massen eben nicht mehr aufs Auto angewiesen sind. Ebenso sinnvoll wäre eine wirkungsvolle Mietpreisbremse und sozialer Wohnungsbau, damit sich die Lohnabhängigen eine Wohnung in Arbeitsplatznähe leisten können. Die ökologische Frage muss mit der sozialen Frage verbunden werden!

Weiterhin braucht es globale Strategien. Eine CO2-Steuer in Europa verhindert z.B. nicht, dass der Amazonasregenwald abgefackelt wird. Eine konsequentere Forderung wären diesbezüglich Sanktionen gegen das Bolsonaro-Regime. Brasilianische Agrarprodukte sind die eigentlichen Klimakiller! Ähnlich sieht es mit Kohle aus Kolumbien aus. Der deutsche Kohleausstieg ist zwar dringend nötig, doch wenn die Kohleförderung hierzulande eingestellt und stattdessen Kohle um den halben Globus verschifft wird, um hier verheizt zu werden, ist das keine Verbesserung, sondern eine drastische Verschlechterung. Zumal die Arbeitsbedingungen in Kolumbien weitaus menschenverachtender sind als in Deutschland.

Aus ähnlichen Gründen sind auch die Nordstream-Gasleitungen von Russland nach Deutschland durchaus sinnvoll. Bis es hierzulande ausreichend regenerative Energie gibt, wird Erdgas als Übergangslösung gebraucht. Es ist weit weniger schädlich als Kohle oder Öl und sind die Pipelines einmal gebaut, ist auch der Transport halbwegs sauber. Die Nordstreamgegner sind nicht etwa Umweltschützer, sondern Lobbyisten der US-Erdgaskonzerne. Diese gewinnen einen Großteil ihres Gases durch Fracking, bei dem giftige Chemikalien in die Erde gepresst werden. Beim Transport über Dieseltankschiffe wird dann noch einmal kräftig CO2 und Ruß in die Luft geblasen. Und abgesehen von dieser Umweltverschmutzung müsste in Deutschland erst einmal die nötige Infrastruktur aufgebaut werden und sobald die steht, ist der Frackingboom längst wieder vorbei.

Es gibt also durchaus genügend sinnvolle Optionen, die im Gegensatz zur CO2-Steuer einen tatsächlichen Nutzen hätten. Man muss sie den Kids von Fridays for Future lediglich vor Augen führen. Die sinnvollste Option, nämlich den Ausbau regenerativer Energien, haben sie immerhin schon im Forderungskatalog. Dafür ernten sie von konservativen und rechtspopulistischen Spinnern zuweilen aber weit mehr Ablehnung als für die nutzlose CO2-Steuer.

Das fängt schon mit der Behauptung an, Windkrafträder würden die Landschaft verschandeln. Derartiges hört man vor allem von der CDU und AfD, die sich beide ironischerweise für die Fortsetzung des Braunkohletagebaus einsetzen. Ganz so, als würde die Landschaft dadurch nicht verschandelt. Über zehntausende Jahre gewachsene Wälder wie der Hambacher Forst werden einschließlich bedrohter Arten dem Profit von Stromkonzernen wie RWE-geopfert. Ganze Dörfer verschwinden für den Braunkohlewahnsinn von der Landkarte. Die Bewohner werden enteignet, ihre Gemeinschaften zerrissen und denkmalgeschützte Gebäude dem Erdboden gleich gemacht. Darüber regen sich die rechten Internettrolle nicht auf, aber wehe, irgendwo steht ein Windrad in der Pampa.

Schon an solchen Beispielen zeigt sich, dass die Gegner von Fridays for Future keine Sachargumente haben, sondern nach dem Rückgang der Flüchtlinge einfach nur einen neuen Blitzableiter für ihren Hass brauchen. Sie sprechen der nächsten Generation, darunter auch ihren eigenen Kindern, das Recht auf eine intakte Umwelt und eine lebenswerte Zukunft ab. Alles nur, damit sie weiter so verschwenderisch und rücksichtslos leben können, wie sie es gewohnt sind.

Besonders perfide an den Hasstiraden der Rechten ist, dass sie sich gegen Kinder richten. Dabei kam es sogar schon zu gewalttätigen Übergriffen auf offener Straße und auch im Internet häufen sich die Gewalt- und Morddrohungen. Die Parallelen zum Verhalten gegenüber Migranten, Muslimen, Juden, Homosexuellen und Linken sind nicht zu übersehen. Es sind die immer gleichen Muster der Menschenverachtung.

Hauptziel des Hasses ist bei alledem die 16-Jährige schwedische Klimaschutzaktivistin Greta Thunberg. Wie geistesgestört muss man eigentlich sein, einem engagierten Mädchen den Tod und noch viel Schlimmeres zu wünschen? Derartiges Verhalten ist durch nichts zu rechtfertigen, auch nicht durch fadenscheinige Pseudoargumente.

Eines der wichtigsten Argumente ist dabei immer wieder, dass Greta Thunberg von finsteren Mächten gesteuert sei. Mal wird sie dabei als Opfer, mal als willfährige Marionette der Klimaindustrie dargestellt. Doch was ist an diesen Vorwürfen tatsächlich dran? Richtig ist, dass Greta ab August 2018 von der schwedischen Aktiengesellschaft „We Don’t Have Time“ unterstützt wurde. Der PR-Manager und Börsenspezialist Ingmar Rentzhog gab dabei offen zu, dass es sein Ziel sei, mit der viralen Verbreitung von Umweltinhalten Geld zu verdienen. Damit steht er auf einer Stufe mit dem Klimazertifikatehändler Al Gore. Beiden geht es nicht wirklich um Umweltschutz, sondern um maximalen Profit.

Macht das Greta nun unglaubwürdig? Nein! Um das Warum zu verstehen, sollte sich jeder zunächst in die Lage einer unerfahrenen 16-Jährigen versetzen, der Umweltschutz am Herzen liegt. Wer hätte in ihrer Situation nicht erst einmal dankbar jede Hilfe angenommen? Immerhin hat sie auf diese Weise ihr Ziel, möglichst viele Menschen für ihre Sache zu gewinnen, im Rekordtempo erreicht. Zu einer Marionette macht sie das jedoch noch lange nicht.

Es stimmt zwar, dass sie ab Oktober 2018 als Ratgeberin des Stiftungsvorstands der Aktiengesellschaft geführt wurde, dies geschah jedoch ohne ihr Wissen. Die Verwendung ihres Namens beim Börsengang von „We Don’t Have Time“ war Greta ebenfalls eher unangenehm und so kappte sie schließlich alle Verbindungen. Im Januar 2019 wurde dann offiziell bekanntgegeben, dass sie ihre Position als Ratgeberin verlassen habe und ihr Vater ließ verlauten, dass sie nicht mit irgendeiner Organisation in Verbindung gebracht werden wolle. Damit wäre auch ausgeschlossen, dass ihre Eltern sie ausbeuten würden.

Obwohl sich Greta längst von derartigen Geschäftemachern distanziert hat, werden die rechten Hetzer nicht müde, diese Vorwürfe gebetmühlenartig zu wiederholen. Zudem werden immer wieder der Milliardär George Soros sowie der Club of Rome aufgeführt. Dumm nur, dass man sich seine Fans nicht aussuchen kann. Die Band Rammstein wird auch immer wieder von Nazis gehört, obwohl sie sich oft genug gegen Rechtsextremismus geäußert hat. Genauso wird nicht jeder Protest allein dadurch falsch, dass sich Personen zweifelhaften Charakters dafür aussprechen.

Die Rechtspopulisten sollten zudem mal schön vor der eigenen Haustür kehren, denn so ziemlich alle ihrer Aktionen werden von Meinungsmanipulatoren gelenkt. So steckte z.B. der britische IT-Konzern Cambridge Analytica hinter der Präsidentschaftskampagne von Donald Trump sowie dem Brexit, wobei illegal Facebookdaten von Millionen Nutzern ausgewertet wurden. Zum Kunden- bzw. Interessentenkreis von Cambridge Analytica gehörten übrigens auch der Front National und die AfD.

Die aktuelle Kampagne gegen Fridays for Future und Klimastreiks sowie den Ableger Extinction Rebellion scheint ebenfalls nicht dem reinen Volkszorn entsprungen zu sein, sondern ist das Ergebnis perfider Meinungsmanipulation. Profiteure sind neben rechtspopulistischen Parteien vor allem Öl- und Kohlekonzerne, die Autoindustrie, Fluglinien und so ziemlich jede andere Firma, die ihren Profit auf Umweltzerstörung gründet.

Das haben die Kids von Fridays for Future inzwischen erkannt und so stellen sie immer offener die Systemfrage. Es gibt nämlich keinen grünen Kapitalismus, der Kaputtalismus ist mit seinem grenzenlosen Wachstumsgedanken vielmehr die Wurzel allen Übels. Diese Erkenntnis ist wichtig, wenn die Bewegung nicht zu einem Placebo verkommen will.

Leider setzten viele der Teilnehmer dennoch auf die Grüne Partei, die dank der Klimastreiks einen nie gekannten Höhenflug erlebt. Die Enttäuschung bei der nächsten Bundestagswahl ist absehbar, wird Schwarz/Grün doch bereits in Hessen und Baden-Württemberg getestet. Hinzu kommen Jamaika in Schleswig-Holstein und demnächst Kenia in Brandenburg und Sachsen. Mit den Grünen zerstört man die Union nicht, so viel ist sicher. Den Kapitalismus überwindet man erst recht nicht, zumal sich der erste Grüne Ministerpräsident Kretschmann längst als Autolobbyist geoutet hat.

Zusammenfassend lässt sich über die Fridays for Future sagen, dass die Richtung stimmt. An den Details muss allerdings noch gearbeitet werden. Zumindest setzt sich dahingehend so langsam die Erkenntnis durch, dass der Klimawandel nicht das einzige globale Problem ist. Zunehmend werden auch Themen wie Regenwaldrodung, Artenschutz, Plastikmüll, Elektroschrott und auch Kriegseinsätze aufgegriffen. Das ist wichtig, denn wenn man nur das Klima rettet, aber nicht den 3. Weltkrieg verhindert, hat man am Ende trotzdem einen unbewohnbaren Planeten als Konsequenz. Nur halt mit einem nuklearen Winter statt einer Brandwüste.

Was die Gegner der Bewegung angeht, setzten diese sich aus zwei Hauptgruppen zusammen. Auf der einen Seite die Kapitalisten, für die es kein Problem darstellt, den Planeten zu zerstören, solange der Profit stimmt. Auf der anderen Seite gibt es die rechten Schreihälse, für die jede Art von Umweltschutz „linksgrün versifftes Gutmenschengetue“ ist. Diese Hassprediger leben nach dem Motto: Wer braucht schon Bäume? Oder sauberes Trinkwasser? Hauptsache die alte Dieselkarre brummt. Und wehe, einer stört sich daran, wenn sie ihren Müll in die Landschaft schmeißen. Da stellt sich schnell die Frage, wer hier eigentlich versifft ist?

Schlussendlich gibt es dann noch die Ignoranten, für die es z.B. Tagesgeschäft ist, den Regenwald abzufackeln. Für diese Gruppe ist das ein ganz normaler Job, den sie erledigen, solange sie dafür bezahlt werden. Über die Zukunft kann man sich ja Gedanken machen, wenn es so weit ist. Oder warum nicht mit giftigen Chemikalien herumhantieren? Irgendwie muss man ja seinen Lebensunterhalt bestreiten, auch wenn man anschließend kein Leben mehr hat. Bei allen drei Gruppierungen muss sich fragen, ob das einfach nur Kurzsichtigkeit ist oder schon suizidale Tendenzen?

Der Cthulhu-Kult

H.P. Lovecrafts Cthulhu hat sich inzwischen zu einem der beliebtesten Dämonen der Film- und Musikindustrie gemausert.

Hello Cthulhu

Die Zeichentrickserie „South Park“ widmete Cthulhu sogar einen Zweiteiler, in dem Cthulhu durch die Deep Water Horizon-Katastrophe entfesselt wird. Hierin liegt jedoch ein katastrophaler Filmfehler, denn dem Mythos nach ruht Cthulhu in den Tiefen des Pazifiks, während die Deep Water Horizon im Atlantik lag.

South Cthulhu

Dennoch ist es interessant, dass die Ölhavarie der Deep Water Horizon mit einem Dämonenkult in Verbindung gebracht wird, denn die Katastrophe wirkt in der Tat inszeniert. So wurden alle Augenzeugen zum Stillschweigen verpflichtet, was einige jedoch nicht davon abhielt, von einer Explosion zu sprechen. Hinzu kommt, dass der verantwortliche Konzern BP (British Petroleum, mit Sitz in Hamburg) mit dem Hersteller der Chemikalie Corexit verflochten ist und deren Giftigkeit bewusst herunterspielte, was zur absichtlichen Verseuchung des halben Atlantiks sowie die Einsatzkräfte führte.

Neben der ungeheuren Skrupellosigkeit, mit welcher BP auch noch Kapital aus der Katastrophe schlug, ist noch ein weiteres Detail von Interesse. Die Ölhavarie wurde nämlich ein Jahr zuvor im Blockbuster „Know1ng“ angekündigt. Ist es nur Zufall, dass der Film sich um die Ankündigung zukünftiger Katastrophen drehte? Oder war die Deep Water Horizon ein geplantes Ritual? Und welchen Einfluss haben die Rothschilds auf den Konzern?

In der Serie „The Real Ghostbusters“ gab es eine Episode mit dem Titel „The collect call of Cthulhu“.

Cthulhu Ghosts

Ein weiterer Schrecken der Meere ist Captain Davy Jones aus „Fluch der Karibik 3“. Sein Anblick erinnert wohl nicht zufällig an Cthulhu.

"Fluch der Karibik – Am Ende der Welt" (2007)

„Fluch der Karibik – Am Ende der Welt“ (2007)

Die Black Metal-Band Cradle of Filth huldigt dem Titenfischdämon indes mit ihrer Single “Cthulhu Dawn”. Und die Massen huldigen mit…

EU-Kommission will Bauern und Gärtnern Saatgut vorschreiben

von Anton Nymous

Nachdem die EU-Kommission schon unser Wasser privatisieren will, haut sie nun noch eine neue Saatgutverordnung raus, die es großen Saatgutkonzernen wie Monsanto ermöglicht, den Markt zu dominieren. Doch wie funktioniert das?

Zukünftig müssen Bauern ihr Saatgut genehmigen lassen. Können sie es sich nicht leisten oder die EU sagt nein, müssen sie auf genehmigtes Saatgut zurückgreifen, welches von den Großkonzernen produziert wird.

Sowohl Bauern als auch Naturschützer sehen die Artenvielfalt bedroht, wenn zahlreiche natürliche Sorten unter Androhung von Strafe nicht mehr angebaut werden dürfen. Der erste Entwurf der Saatgutverordnung sah sogar vor, dass selbst Privatpersonen verknackt werden sollten, wenn sie nicht genehmigtes Saatgut in ihren Gärten anbauen. Walderdbeeren oder eine Himbeerhecke im Garten wären dann eine Straftat.

Um eins klarzustellen: Es geht hier nicht um gefährliche oder gar verbotene Pflanzen wie etwa Schlafmohn oder Koka. Es geht um harmlose Äpfel, Birnen, Gurken, Salatköpfe und dergleichen. Die Natur hat diese Pflanzen ALLEN Menschen gegeben. NIEMAND hat ein Recht darauf, sie zu verbieten! Der Vorstoß der EU-Kommission hat absolut nichts mit Verbraucherschutz zu tun und ist sogar gezielt gegen den Artenschutz gerichtet. Die natürliche Biodiversität soll für den Profit großer Saatgutkonzerne zerstört werden, was ein Verbrechen gegen die Natur ist!

Außerdem ist es ein Verbrechen gegen die Bauern, Gärtner und Verbraucher. Denn die EU-Kommission nimmt den Bauern das Recht, das anzubauen, was sie schon seit Jahrtausenden anbauen und schreibt auf der anderen Seite auch den Konsumenten vor, was sie in Zukunft noch essen dürfen und was nicht. Selbst nach kapitalistischen Maßstäben hat dies nichts mehr mit freier Marktwirtschaft zu tun. Hier wird eine Konzerndiktatur errichtet!

Während nun auf der einen Seite natürliche Sorten verboten werden, hat die EU-Kommission selbstverständlich kein Problem mit der Zulassung gentechnisch veränderten Saatguts. Es ist klar, wessen Interessen hier vertreten werden. Nämlich jene von Monsanto, Pioneer und einer Handvoll anderer Konzerne, die nach eigenen Angaben danach trachten, alle Lebensmittel weltweit zu kontrollieren. Dabei ist es deren Saatgut, welches eigentlich verboten gehört, da es die Bauern abhängig macht, gesundheitliche Risiken birgt und die natürliche Biodiversität unwiderruflich zerstört.

Das Vorgehen der EU-Kommission ist in hohem Maße kurzsichtig, korrupt und sogar kriminell! Diese Institution, die kein Europäer gewählt hat und eine Politik gegen die Menschen betreibt, muss endlich abgeschafft werden! Die EU-Kommission ist nicht demokratisch, sondern demokratiefeindlich! Sie ist eine Lobbyorganisation der Großkonzerne und Hochfinanz, die ihre Richtlinien allen Europäern diktatorisch aufzwingt.

Quelle

Gift und Gentechnik von Monsanto

Glaubt man der Werbung, war Roundup biologisch abbaubar. Allerdings nur bis der Hinweis nach zwei Urteilen wegen irreführender Webung von der Verpackung verschwinden musste. Was Bauern da auf ihre Felder und Gärtner auf ihre Beete kippen, ist pures Gift. Wer es auf seine Ernte sprüht, kann es sich auch gleich in Reinform hinter die Binde kippen.

Richtig extrem wird es dann bei genveränderten Organismen (GVO). Bei diesem Thema nimmt Monsanto erheblichen Einfluss auf die Politik und kontrolliert über gekaufte Mitarbeiter die Zulassungsbehörden. Wer öffentlich Bedenken äußert, der wird auf Drängen von Monanto aus den Behörden entfernt bzw. raus geekelt.

TV-Sendern, die Reportagen über die Gefahren der Monsanto-Produkte machen, droht der Konzern dagegen mit Einstellung der Werbeverträge, was zur Selbstzensur der Medien führt, die auf Werbeeinnahmen angewiesen sind. Monsanto schreckt einfach vor nichts zurück. Der Konzern fälschte sogar nachweislich Studien. Darunter eine, die zu der lächerlichen Behauptung kam, Dioksin sei nicht krebserregend.

Noch schlimmer ist die private Genpolizei von Monsanto. Diese nimmt – auch ungefragt – Proben von Feldern und finden sich dort von Monsanto patentierte Gene, gibt es eine Klage. Selbst wenn die betreffenden Bauern gar kein Monsanto-Saatgut angepflanz haben und es von einem Nachbarfeld rüber geweht wurde. Eigentlich müssten hier die Bauern jede Klage gewinnen, da ihre Felder kontaminiert wurden und sie damit den Schaden haben.

In armen Ländern auf Kontinenten wie Afrika kommt es dagegen gar nicht erst so weit. Das dorthin verkaufte Saatgut besitzt ein Terminatorgen, wodurch eine zweite Aussaat unmöglich wird. Sobald sich ein afrikanischer Bauer auf Monsanto eingelassen hat, wird er also abhängig. Hinzu kommt, das natürliche Sorten von Getreide und anderen Pflanzen aussterben, bis es nur noch patentierte Pflanzen gibt, die alle Eigentum von Monsanto sind. Der Konzern gibt dabei offen zu, sämtliche Nahrungsvorräte der Welt unter seine Kontrolle bringen zu wollen. Was das bedeutet, muss ja wohl nicht weiter ausgeführt werden. Hinter diesem offensichtlich totalitären Konzern steckt eine kriminelle Energie, dass es einem die Sprache verschlägt.

Unser täglich Gift

Im ersten Abschnitt geht es um Pestizide, Herbizide und Fungizide im Essen.

Der zweite Abschnitt beschäftigt sich mit Aspartam und wie es zur Zulassung dieses Giftstoffes kam. Alle Studien, die Aspartam für unbedenklich befanden, wurden von Herstellern finanziert, während alle Studien, die die krebserregende Wirkung nachweisen konnten, unabhängig waren. Wem würdet Ihr glauben?

Im letzten Abschnitt geht es schließlich um giftige Zusatzstoffe in Plastik, welche Krebs erregen und unfruchtbar machen. Zudem wird erklärt, wie und warum Krebs entsteht.

Radioaktiv verseuchtes Trinkwasser dank Phosphatdünger

In unseren letzten beiden Beiträgen haben wir Methoden vorgestellt, wie sich Kunstdünger einsparen lässt. (Urzeit-Code und Terra Preta)

Dafür gibt es gute Gründe, denn im Phosphatdünger sind radioaktive Stoffe wie Uran enthalten, die unsere Felder verseuchen und damit auch ins Trinkwasser sickern.

Terra Preta – Ein Segen für die Landwirtschaft

Einfache Naturvölker sind uns in vielen Dingen weit voraus. Terra Preta ist z.B. den Ureinwohnern des Amazonas-Regenwaldes seit Jahrtausenden bekannt. Statt Wälder zu roden und die Böden auszulaugen, kann mit der schwarzen Erde nachhaltig Landwirtschaft betrieben werden. Dabei können die Erträge obendrein noch ganz ohne Kunstdünger gesteigert werden. Wir müssten keine Wälder zerstören, bräuchten keine Pestizide und schon gar keine Gentechnik, wenn wir uns auf natürliche Lösungen zurück besinnen würden.

Inzwischen laufen die ersten Feldversuche in Deutschland.

Der Urzeit-Code – Profite stehen über Vernunft

Bereits in den 1980er Jahren gelang es Mitarbeitern des schweizer Chemiekonzern Ciba Geigy, mittels Hochspannungsfeldern inaktive Gensequenzen in Pflanzen und Tieren zu aktivieren und so Urzeitsorten zu züchten. Diese stellten sich als sehr robust und ertragreich heraus. Die eigentlich ausgestorbenen Maissorten trugen mehr Kolben und waren widerstandsfähig gegenüber heutigen Schädlingen, die sich evolutionär an die neuen Sorten angepasst haben. Die nachgezüchteten Urzeitforellen waren größer, kräftiger und weniger anfällig für heutige Krankheiten.

Dummerweise stellt Ciba jedoch Pestizide und Medikamente her, die bei den Ursorten überflüssig wären. Damit Ciba weiter Milliarden Profite einfahren kann, wird weiter die Umwelt und letztendlich auch unser Essen vergiftet. Im Kaputtalismus ist es egal, ob Menschen verhungern, an Krebs sterben und der ganze Planet vor die Hunde geht – hauptsache die Profite stimmen.

Gedeckt wird diese abscheuliche Logik des Verderbens durch die Gesetzgeber. Das Urheberrecht schützt dabei nicht einmal die Urheber, sondern nur die Profite der Konzerne. Die eigentlichen Urheber dieser Entdeckung sind nämlich die Mitarbeiter von Ciba, die eigentlich größte Anerkennung verdient hätten, aber stattdessen zum Schweigen verurteilt wurden.

Der Konzern durfte die Patente lange Zeit wegschließen und allen Menschen weltweit verbieten, die Methode zur Aktivierung des Urzeit-Gencodes nachzuahmen. Dabei ist der Konzern wie gesagt keineswegs der Urheber. Im Kaputtalismus ist es aber so geregelt, dass alles, was ein Mitarbeiter an der Arbeit entdeckt, erfindet und produziert, automatisch dem Konzern gehört. Erst jetzt, rund 20 Jahre später, gingen die Patente an die Nachkommen der eigentlichen Erfinder, die sie für die ärmsten Länder nutzbar machen wollen.

Dennoch bleibt es ein Skandal. Während eine Raubkopie mit 5 Jahren (in anderen Ländern sogar bis zu 10 Jahren) Gefängnis bestraft wird, dürfen Unternehmen ihre Angestellten ungestraft ihres geistigen Eigentums enteignen. Sie dürfen der gesamten Menschheit über Jahre hinweg verbieten, sich weiter zu entwickeln. Mehr noch: die großen Konzerne können die Natur nach belieben vergewaltigen und vernichten, Mensch und Natur vergiften und sogar alles Leben auf dem Planeten ausrotten. Nichts davon ist strafbar!

Wir brauchen daher dringend ein neues Urheber- und Patentrecht, welches der Gesellschaft nützt und nicht den Profitinteressen der Großkonzerne. Als Urheber dürfen nur die Menschen gelten, die eine Erfindung machen und nicht deren Arbeitgeber. Die Zurückhaltung von Patenten zum Schaden der Menschheit sowie der Umwelt muss verboten werden! Die Arroganz, dass eine kleine Elite das gesamte materielle Universum, die Natur und sogar die Gedanken der Menschen besitzen können, muss beendet werden!

Das Argument, Ciba säge mit dieser Entdeckung am eigenen Ast, ist vernachlässigbar, wenn man bedenkt, das Ciba mit seinem Chemiedreck am Ast der gesamten Menschheit sägt!

P.S. Achtet mal im letzten Bericht bei 1:10 min. auf das allsehende Auge.