Revelation – Eine NWO-Prophezeiung

von Joe Doe

„Revelation – Tödliche Prophezeiung“ ist ein evangelikaler Propagandafilm von 1999, der auf das Buch der Offenbarung anspielt. Die Handlung ist im Jahr 2150 angesiedelt, in dem eine Organisation namens O.N.E. die Menschheit scheinbar friedlich in einem Eine-Welt-Staat vereint und alle Atomwaffen vernichtet hat. Ihr Gründer Franco Macalousso (Nick Mancuso) lässt sich als neuer Messias feiern und hat tatsächlich übermenschliche Kräfte. Doch irgendetwas ist faul an dieser neuen Weltordnung.

Der Polizist Therald Stone (Jeff Fahey), welcher seine Frau und Tochter verloren hat, arbeitet zunächst für O.N.E. und untersucht Terroranschläge, hinter denen fundamentalistische Christen stecken sollen. Er hat den Befehl, alle zu eliminieren und keine Gefangenen zu machen. Doch als er sieht, dass die vermeintlichen Terroristen nur singen und beten, gibt er die Anweisung, alle zu verhaften statt sie zu erschießen.

Diese Opferrolle, in der sich die Christen darstellen, ist einfach nur heuchlerisch. Klar sind die meisten Christen friedlich, doch gerade unter den Fundamentalisten gibt es durchaus Terroristen. Man denke nur an die Lord’s Resistance Army in Uganda, militante Abtreibungsgegner in den USA oder rechtsextremistische Amokläufer, die meinen, sie müssten das „christliche Abendland“ vor Juden, Muslimen und Migranten verteidigen. Eine Christenverfolgung, wie sie im Film gezeigt wird, ist dagegen in den USA undenkbar und grenzt daher ans Lächerliche.

Das Ganze wird zudem auf die Spitze getrieben, da bereits eine Entrückung der Gläubigen stattgefunden hat, von der auch Officer Stones Familie betroffen ist. Wenn also Gott all seine Schäfchen zu sich in den Himmel geholt hat, warum befinden sich dann überhaupt noch Christen auf der Erde, die vom Antichristen verfolgt werden? Ein Beweis für Gottes Fehlbarkeit oder einfach nur eine Cinema Sin?

Die realen Satanisten würden jedenfalls nie so handeln, denn sie haben längst das Christentum unterwandert, beherrschen den Vatikan und haben die christliche Rechte bis hin zum Ku Klux Klan gegründet. Der Wolf kommt immer im Schafspelz. Der Antichrist tritt im Film zwar ebenfalls als falscher Messias auf, ist aber zu leicht durchschaubar. Das erste Anzeichen ist dabei schon seine Organisation O.N.E., mit der er impliziert, dass er der einzig wahre Gott ist, während das Christentum mehrheitlich die Dreifaltigkeit Gottes predigt.

Des Weiteren ist der Glaube an Gott verboten, womit sich der falsche Heiland endgültig entlarvt. Und um dem Fass die Krone aufzuschlagen, ist das Logo seiner neuen Weltordnung eine Pyramide mit Auge. Interessanterweise sehen also auch Christen das Zeichen Satans darin, womit sich die Deutung als Auge Gottes in der dreifaltigen Pyramide wohl restlos erledigt hat. Oder haben hier mal wieder nur die Freimaurer ihre Symbole platziert?

Während Officer Stone immer mehr Zweifel an der angeblichen Schuld der Christen kommen, erklärt sich sein Kollege die Wunder, die der Messias vollbringt, durch dessen möglicherweise außerirdische Herkunft. Zwar stellt sich im Verlauf des Films heraus, dass Macalousso tatsächlich der Teufel ist, aber die Alien-Theorie könnte eine unterschwellige Botschaft sein. Denn eines steht fest: Sollte das Buch der Offenbarung tatsächlich als Anleitung für die neue Weltordnung dienen, wird dies wenig mit Dämonen aus der Hölle zu tun haben. Das Blue Beam Project lässt grüßen.

Im Film braucht es dagegen keine technischen Taschenspielertricks. Macaloussos Schergen haben magische Fähigkeiten und können z.B. durch Wände gehen. Sie tragen übrigens allesamt Schwarz, die Farbe des Saturn, was ihre finstere Mission unterstreicht.

Die Handlung wird ebenfalls immer bizarrer. So verschmelzen am so genannten „Tag der Wunder“ Technologie und schwarze Magie. Von einer Christin bekommt Stone eine CD, auf der sich ein Programm für eine virtuelle Realität befindet. Um die CD zu knacken, sucht er einen Computerfreak namens Willie Spino (Tony Nappo) auf, der an den Rollstuhl gefesselt ist. Rein zufällig war dieser an dem Projekt beteiligt, allerdings nur auf einem niedrigen Level.

Am „Tag der Wunder“ sollen alle Menschen weltweit in die virtuelle Realität eintauchen und bekommen dafür gratis eine VR-Brille. Nachdem Spino seine Brille erhalten hat, müssen er und Stone fliehen, da Macalousso inzwischen nicht nur den zweifelnden Cop tot sehen will. Der Mitwisser soll ebenfalls über die Klinge springen.

Die Flucht führt die beiden zu einer christlichen Untergrundgruppe, welche von Spinos Stiefschwester Helen Hannah (Leigh Lewis) geleitet wird. Stone zweifelt allerdings auch am Christentum und hat die Alien-Theorie seines nunmehr toten Kollegen übernommen. Die Christen wollen ihn natürlich umgehend bekehren, was aber anfangs schwer ist, da Gott weder seine todkranke Mutter gerettet hat noch auf Bitten ein Glas umstoßen kann.

Spino hackt sich derweil in das Programm auf der CD und muss enttäuscht feststellen, dass die virtuelle Welt nur aus einem leeren weißen Raum besteht. In dieser Szene trägt er ein T-Shirt mit der okkulten Zahl 11, welche für Dualität steht. Wann hatte er eigentlich die Zeit, auf der Flucht die Wäsche zu wechseln? Oder soll hier nur angedeutet werden, dass er die Seiten wechseln wird?

Zunächst schäkert er noch mit der blinden Cindy Bolton (Carol Alt) herum, die ebenfalls nicht so recht in ihrem Glauben gefestigt ist. Bevor die beiden die Seiten wechseln, versucht es Macaloussos Scherge jedoch zunächst bei Stone, indem er ihn per Funk mit seiner entrückten Familie reden lässt. Ein Trick, wie ihn schon der T-1000 in „Terminator 2“ angewandt hat. Natürlich fällt der unschlüssige Cop voll darauf herein, will dem Teufel aber dennoch nicht die CD mit dem „Tag der Wunder“-Programm aushändigen. Stattdessen will er ein Virus in die Computer der O.N.E.-Zentrale einspeisen und den „Tag der Wunder“ damit platzen lassen.

Während Stone das O.N.E.-Gebäude infiltriert, probiert Spino das Programm erneut aus. Diesmal steht eine Guillotine in dem weißen Raum, auf der eine Pyramide mit Auge prangt. Irrwitzigerweise verletzt sich Spino tatsächlich am Finger, als er das Fallbeil berührt. Das hat schon fast etwas von „Nightmare on Elmstreet“, in dem sich die im Traum erlittenen Verletzungen ebenfalls in der Realität manifestieren.

Zunächst lässt der Computerfreak die Finger davon und meint, dass nur Satan höchstpersönlich diese virtuelle Realität programmiert haben kann. Er bespricht sich daraufhin mit den anderen, wobei eine Israelfahne im Hintergrund zu sehen ist. Das ist ein interessantes Detail, denn das biblische Armageddon soll sich im Nahen Osten befinden und der Antichrist sollte sich demnach dort aufhalten.

Die Schwarzkutten um Macalousso halten in der Zwischenzeit eine Satansmesse ab, mit brennendem, umgedrehtem Kreuz und allem, was dazu gehört. Damit starten sie den „Tag der Wunder“, bei dem sie auf den Hochmut und die Habgier der Menschen setzen, welche der Antichrist als wahre Werte preist.

Punkt 12 Uhr setzt sich Cindy aus Neugier die VR-Brille auf und kann den virtuellen Raum tatsächlich sehen. Sollte nicht eigentlich Jesus die Blinden sehend machen? Nun, der Zug ist dann wohl abgefahren, Satan ist schneller. Der begrüßt seine neue Anhängerin direkt persönlich und weiß, dass sie die Erste ist. Er spricht also direkt zu ihr und natürlich trägt Cindy ist dieser bedeutenden Szene die Farben Schwarz und Rot.

Nachdem sie sich von Gott losgesagt hat, erhält Cindy von Satan dessen Mal auf dem Handrücken. Wie bereits die Verletzungen manifestiert sich auch die 666 in der Realität.

Als Spino mitbekommt, dass Cindy sehen kann, lässt er sich ebenfalls auf den Teufel ein, um wieder laufen zu können. Jesus hat es mal wieder verpasst, die Lahmen gehen zu lassen und schwupdiwup hat schon wieder einer die Seiten gewechselt. Dabei wollte der Hacker noch kurz zuvor das Programm platt machen. Er hat es sich in weniger als einer Sekunde anders überlegt und plötzlich will er von Helen die Namen und Positionen der anderen Untergrundkämpfer. Als die beiden Überläufer auffliegen, erschießt Spino einen der Christen, während Helen die Flucht gelingt. Anschließend ermordet der eben noch nette Computernerd sogar seinen geliebten Hund.

Stone ist indessen kurz davor, das Computervirus einzuspeisen, lässt sich allerdings von Spino bequatschen, sich den „Tag der Wunder“ anzusehen. Ihm bietet der Antichrist seine entrückte Familie an, doch Stone durchschaut die Illusion.

Keine Illusion ist allerdings, dass alle, die sich nicht durch die dargebotenen Wunder bekehren lassen, sterben werden, wenn sie auf dem virtuellen Schafott landen. Ein ungünstiger Zeitpunkt, um sich vom Christentum bekehren zu lassen.

Man beachte die Baphomet-Geste.

Bevor das Beil fällt, quatscht Satan den neu erwachten Christen aber erst mal zu und offenbart ihm seine Weltherrschaftspläne. Er erwartet, dass die meisten Menschen seine verlockenden Angebote annehmen werden und ist bereit, ihnen alles zu geben, was sie sich wünschen. Alle anderen werden, gefangen im Programm, den Tod finden. So würde Jesus keinen Grund mehr haben, zur Erde zurückzukehren, die dann Satan allein gehören würde.

Doch wie das immer so ist, wenn Bösewichte zu viel labern, rettet die Verzögerung dem Helden das Leben. Seine Freunde befreien ihn in letzter Sekunde aus dem Programm. Um die Spannung noch etwas zu erhöhen, brauchen die Guten verdammt viel Zeit, um das Computervirus in den Rechner des Teufels einzuspeisen. Sie werden von den Sicherheitswächtern Satans gestellt und sollen lebendig verbrannt werden. Aber, welch Wunder, am Ende geht alles gut aus. Das Virus ist nicht mehr aufzuhalten und die gläubigen Christen erweisen sich als feuerfest.

Am Ende wird der „Tag der Wunder“ auf unbestimmte Zeit verschoben und der ewige Kampf Gut gegen Böse geht in die nächste Runde. Der Antichrist ist darüber sehr erbost und hält in Jerusalem eine Hasspredigt zwischen den Säulen Jachin und Boas. Diese sollen wohl das Portal des neuen salomonischen Freimaurertempels darstellen, der in Jerusalem entstehen soll.

Fazit: Der zweite Teil der „Revelation“-Reihe steckt voller Klischees und ist nur schwer zu ertragen. Einerseits handelt es sich zweifelsfrei um evangelikale Propaganda, doch andererseits trägt der Film deutlich die Handschrift der Freimaurer, die ihre Symbole in den korrekten Kontext setzen. Im Prinzip ist es auch egal, ob man die Menschen dazu aufstachelt, dem Antichristen oder dem Christentum zu folgen, da für die geplante Apokalypse beide Seiten gebraucht werden.

Es wäre das Beste, sich keiner Seite anzuschließen, denn wie es scheint, wollen Satanisten, Evangelikale, radikale Zionisten und Islamisten alle dasselbe. Sie glauben an das Armageddon und wollen es absichtlich herbeiführen. Die Offenbarung des Johannes könnte damit zu einer sich selbst erfüllenden Prophezeiung werden. Solche Filme dienen dazu, die Menschheit darauf vorzubereiten, während irre NWO-Faschisten wie Trump, Bolsonaro und Netanjahu fleißig an der Eskalationsschraube des Nahostkonfliktes drehen. Warum haben die wohl Jerusalem zu Israels Hauptstadt erklärt, obwohl die Stadt im Westjordanland liegt? Vielleicht um die Schlussszene von „Revelation II“ mit dem Antichristen vorzubereiten?

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Die V-Geste – Ist es ein Buchstabe oder eine Zahl?

von Joe Doe

Das V-Handzeichen, bei dem Zeige- und Mittelfinger ein V bilden, ist sowohl innerhalb als auch außerhalb der Freimaurerei sehr weit verbreitet.

V-Geste

In den meisten Fällen wird es von unbedarften Nachahmern als „V für Victory“ gezeigt und wäre damit als Siegesgeste zu verstehen. Oft ist dies bei Revolutionen und Staatsstreichen zu beobachten. Mit der Interpretation als Victory-Zeichen haben es die Freimaurer tatsächlich geschafft, den von ihnen angezettelten Umstürzen einen entsprechenden Stempel aufzudrücken, ohne dass die beteiligten Massen auch nur ahnen, was sie da für eine Geste machen.

Rebellen

Ähnlich sieht es bei den Friedensaktivisten aus, welche die V-Geste als vermeintliches „Peace-Zeichen“ adaptiert haben. Nur fängt „Peace“ aber mit einem P und nicht mit einem V an. In Umlauf gebracht wurde das V für Peace von Vertretern der Pop-Okkultur wie dem Beatle John Lennon.

John Lennon

John Lennon

In Großbritannien, Irland und einigen ehemaligen Kolonien ist die V-Geste mit leicht gekrümmten Fingern indes eine schwere Beleidigung. Dies soll auf das Abschneiden der beiden Finger bei gefangen genommenen Bogenschützen in früheren Jahrhunderten zurückgehen. Allerdings ist seit spätestens dem 2. Weltkrieg zu beobachten, dass auch britische Freimaurer die Geste in einem gänzlich anderen Kontext zeigen.

Auch sonst hat die Geste meist nichts mit „Victory“ und schon gar nichts mit „Peace“ zu tun, wenn sie von Freimaurern gezeigt wird. Man denke hier nur an Richard Nixon (1913-1994) oder an Josef Ackermann, als dieser freigesprochen wurde.

Richard Nixon

Richard Nixon

Josef Ackermann

Josef Ackermann

Über die Freimaurerei fand die V-Geste ihren Weg zudem zu den Pfadfindern. Beim Gruß der Wölflinge werden die Finger an die rechte Schläfe gehalten.

Wölfingsgruß

Doch wofür steht das V nun eigentlich in der Freimaurerei? Die gängigste Theorie sieht in dem V eine römische 5, womit die Geste auf das Pentagramm anspielt. Gleichermaßen soll sie auch auf das Hexagramm anspielen, wenn man den hebräischen Buchstaben Vav mit dem Zahlenwert 6 zugrunde legt. Beides würde durchaus Sinn machen, da es sich bei Pentagramm und Hexagramm um Freimaurersymbole handelt. Zudem wäre die freimaurerische Zahl 11 in einer Geste vereint.

5 + 6

Weiterhin findet sich die V-Geste als magisches Symbol in Aleister Crowleys 1913 erschienenem Werk „Magick“. Zwar tauchte die Geste nachweislich zum ersten Mal schon 1901 auf, allerdings scheint Crowley für ihre Popularität in okkulten Kreisen verantwortlich zu sein. Dieser sah in der V-Geste den Konterpartpart zum Hakenkreuz, was erklären könnte, warum der Logenbruder und britische Premier Winston Churchill (1874-1965) sie ständig während und nach dem Krieg gegen Nazideutschland zeigte.

Winston Churchill

Zu beachten bleibt allerdings, dass nicht jeder ein Freimaurer oder Okkultist ist, der diese Geste zeigt. Sie ist global dermaßen weit verbreitet, dass sie bereits von Milliarden Menschen gemacht wurde. Die große Mehrheit weiß dabei nicht um die okkulte Bedeutung, sondern lediglich um die exoterischen Erklärungen als Hasenohren, „Victory“-, „Peace“-, oder Glückssymbol. Es ist also wieder einmal stark vom Kontext abhängig, ob sich mit dieser Geste ein Freimaurer outet.

The Purge: Anarchy – Der Widerstand wächst

von Joe Doe

„The Purge“ präsentiert uns eine Zukunftsvision der USA, in der alle Straftaten für eine Nacht erlaubt sind. Dreht sich der erste Teil noch um das Schicksal einer Familie, deren Sohn einem Obdachlosen das Leben rettet, ist der „The Purge: Anarchy“ etwas größer angelegt. Statt einem kleinen Akt des Widerstandes, welcher das politische System infrage stellt, gibt es diesmal eine offene Rebellion.

Die Handlung beginnt am späten Nachmittag des 21. März 2023 (Quersumme 13), um 4:34 Uhr (Quersumme 11). Die Regierung feiert sich dafür, dass die Arbeitslosenquote bei nur noch 5% liegt und immer weniger Menschen in Armut leben. Das hat jedoch nichts mit der Schaffung gut bezahlter Arbeitsplätze zu tun, wie sich schon bald herausstellt. Ebenso wird durch die Purge die Kriminalität nicht gesenkt, sondern auf eine Nacht konzentriert. Dabei entstehen ganz neue Betätigungsfelder für kriminelle Banden. Doch dazu später mehr.

Eva Sanchez (Carmen Ejogo) gehört zur unteren Einkommensklasse und arbeitet im Restaurant von Mrs. Crawley (nein, nicht Crowley). Sie muss sich nach Feierabend beeilen, um sich rechtzeitig vor Beginn der Purge in ihrer Wohnung zu verbarrikadieren. Andere Leute, darunter Sergeant Leo (Frank Grillo), bereiten sich indes schon auf die Jagd vor. Er handelt aus Rache, da sein Sohn bei einem Autounfall mit Fahrerflucht getötet wurde.

Das Ehepaar Liz (Kiele Sanchez) und Shane (Zach Gilford) gehört indes zur Mittelschicht und will die Nacht in Ruhe daheim verbringen. Um nicht in Staus zu geraten, fahren sie durch Nebenstraßen, wo die Einwohner bereits ihre Häuser vernageln. Shane zappt ganz entspannt durch das Fotoalbum auf seinem Tablet-PC und stößt dabei auf einen Schnappschuss, der ihn und seine Frau mit Freimaurergesten zeigt. Sie macht das „V“, während er mit „M“-Geste posiert.

01 V & M

Auf den großen Monitoren in der Stadt läuft bereits die staatliche Propaganda, verkündet durch den neuen Gründungsvater Donald Talbot. Ob der Vorname des Politikers wohl eine Anspielung auf Donald Trump ist? Es würde auf alle Fälle passen.

02 Propaganda

Im Internet schaut sich Evas Tochter Cali (Zoe Soul) derweil Videos einer revolutionären Gruppe an, welche die Purge als das gottlose Ritual verurteilt, was sie nun einmal ist. An dieser Stelle wird zum ersten Mal offensichtlich, dass es einen organisierten Widerstand gibt. Großvater Rico (John Beasley) ist davon jedoch wenig begeistert und bezeichnet die Botschaft als „Scheiß“. Dabei müsste er es besser wissen, denn er gehört zur Unterschicht und hasst die Purge-Nacht.

03 Stimme des Widerstands

Liz und Shane haben in der Zwischenzeit ihre erste Begegnung mit einem Gang-Mitglied. Der Typ hat sein Gesicht wie einen Totenschädel geschminkt und sich ein umgedrehtes Satanskreuz auf die Stirn gemalt.

04 Cro

Das erinnert stark an die Maske des deutschen Rappers Cro und erklärt sogleich, warum dieser eine Pandamaske trägt. Das Gesicht des Pandas wirkt wie ein Totenschädel und genau deshalb liegen Pandas momentan so im Trend. Cro kopiert im Prinzip Sido, nur geht er etwas dezenter vor.

Satanic Panda

Ein anderes Gangmitglied trägt eine Maske mit der Aufschrift „God“. Damit ist die Gottwerdung des Menschen gemeint, denn in der Purge-Nacht darf jeder über Leben und Tod anderer entscheiden. Noch expliziter kann man nun wirklich nicht darauf hinweisen, welch satanisches Ritual die Säuberung ist.

05 Falscher Gott

Wie sich kurz darauf zeigt, hat die Gang das Auto von Liz und Shane manipuliert, sodass sie nach wenigen hundert Metern auf der Strecke bleiben. Obwohl die Purge noch nicht begonnen hat, werden sie bereits gejagt.

Eva und Cali sitzen indes daheim vorm Fernseher, wo die Sendung „News 13“ den Countdown anzählt. Wo Menschen geopfert werden, ist der Schlangenträger nicht weit. Das Programm wird unterbrochen und nach einem kurzen staatlichen Hinweis über die Regeln der Säuberung ertönen die schrecklichen Sirenen, welche den Beginn des Massakers verkünden. Ab nun bricht die Hölle über die USA herein.

06 News 13

Doch nicht nur auf den Straßen wird gemordet. Wie Eva feststellen muss, hat sich ihr Vater für 100.000 $ an eine reiche Satanistenfamilie verkauft, damit die ihn auf einer Snuff-Party töten kann. Da er ohnehin schwer krank war, wollte er seiner Tochter und Enkelin einen Gefallen tun. Das mag zwar nobel klingen, doch es ist sowohl moralisch verwerflich als auch naiv. Es mag zwar sein, dass seine Hinterbliebenen das Geld gut gebrauchen könnten, aber dazu müssen sie erst einmal selbst die Nacht überleben. Den Großvater ersetzt es ihnen in jedem Fall nicht und bei dem, was die Satanistenbrut mit Opa Rico vorhat, wäre die Krankheit die angenehmere Art des Abtritts gewesen.

07 Auf zur Schlachtbank

08 Snuff-Party

Wie aufs Stichwort werden Eva und Cali von ihrem Vergewaltigernachbar Diego (Noel Gugliemi) überfallen, der sein inneres Biest an den beiden herauslassen will. Bevor der dreckige Schuft loslegen kann, dringen jedoch Special Forces in das Gebäude ein. Während Regierungsbeamte und Militär Immunität genießen und nicht angegriffen werden dürfen, nehmen sie selbst sehr wohl an der Säuberung teil.

09 Stormtrooper

Die beiden Frauen werden vor einen LKW gezerrt, wo sie auf ihre Hinrichtung warten. Wie sich herausstellt, benutzen die neuen Gründungsväter das Militär, um gezielt Armenviertel zu dezimieren. Der Verdacht, dass die Säuberung ein staatliches Ausrottungsprogramm gegen Arme, Arbeitslose und Obdachlose ist, wäre damit bestätigt.

10 Gründungsvater

Leo, der noch einen Funken Menschlichkeit in sich trägt, schreitet ein und knallt die Soldaten über den Haufen. Den Gründungsvater schießt er ebenfalls an und rettet damit das Leben der zwei Frauen. Liz und Shane, die noch immer vor der Gang fliehen, retten sich indes in Leos Auto. Als er die beiden in seinem gepanzerten Wagen erwischt, bleibt nicht viel Zeit zum diskutieren. Die Gang rückt bereits an und der Senator erholt sich ebenfalls. So bleibt Leo nichts anderes übrig, als mit vier Passagieren weiterzufahren.

Die Reise währt jedoch nicht lange, denn der Motor hat eine Salve vom Regierungstruck abbekommen. Leo ist nach wie vor entschlossen, zu seinem Ziel weiter zu ziehen und die anderen im Stich zu lassen. Erst als Eva ihm verspricht, dass er das Auto einer Freundin haben kann, wenn er die vier zur dieser in Sicherheit bringt, kehrt er um und hilft ihnen weiter. Einmal mehr siegt seine menschliche Seite, wenn auch diesmal aus pragmatischen Gründen.

Während die fünf weiter fliehen, wird das Nachrichtennetzwerk exakt 6 Stunden vor Ende der Purge vom Widerstand gehackt. Der Sprecher der Rebellen prangert diesmal nicht nur die Säuberung an, sondern das kapitalistische System als Ganzes. Zudem kündigt er Vergeltungsmaßnahmen gegen die reiche Elite an. Passend dazu betreten die Flüchtlinge gerade das Bankenviertel, in dem nicht viel los ist. Bankraub ist zwar ebenfalls ein für 12 Stunden erlaubtes Delikt, doch die Banken sind nicht blöde und haben ihre Reserven rechtzeitig in Sicherheit gebracht. Irgendwie erinnert der mordende Pöbel ein wenig an Pegida, denn die machen ebenfalls immer einen Bogen um die Bankenviertel.

Immerhin einer hat sich jedoch erbarmt und einen Börsenmakler aufgeknüpft. Scheinbar war hier der Widerstand aktiv, denn eine Straße weiter steht ein verlassener Regierungstruck mit einer Handvoll toter Soldaten drum herum. Wie zur Bestätigung entdecken die fünf ein Graffiti von den Rebellen an der nächsten Wand.

11 Bösenmakler

Im Truck selbst finden die Flüchtigen eine gigantische Überwachungsanlage, die auf öffentliche Kameras zugreift. Einige Monitore zeigen Stadtpläne, auf denen bestimmte Gebäude in sozialen Problemvierteln markiert sind. Ein weiteres Indiz für die wahren Absichten, welche die Gründungsväter mit der Purge verfolgen. Und eine Warnung, dass noch mehr Trucks unterwegs sind, welche Leo wegen seines Angriffs auf Regierungsbeamte auf dem Kicker haben.

12 Big Brother

13 Angriffsziele

Als der nächste Truck auftaucht und an der nächsten Ecke schon wieder der mordende Pöbel wartet, entschließen sich die Überlebenden, den Rest der Strecke in der U-Bahn zurückzulegen. Dort fragt Cali Leo, warum er ihnen geholfen hat. Sie meint, dass purgen, egal aus welchem Grund, falsch ist. Zwar rät Leo ihr, den Mund zu halten, dennoch weiß er in seinem tiefsten Innern, dass sie recht hat. Um Cali zu schützen, überlässt er ihr sogar seine schusssichere Weste.

Kurz darauf treffen die fünf auf einige Obdachlose. Die sind zwar harmlos, aber genau deshalb eine leichte Beute sind. Die Jäger lassen nicht lange auf sich warten und benehmen sich in einem „Mad Max“-Szenario.

14 Mad Max Bande

Shane und Liz halten den anderen den Rücken frei, damit sie entkommen können. Zwar gelingt es ihnen, die Verfolger zu erledigen, doch Shane fängt sich dabei eine Kugel ein. An der Blue Line Station gehen alle wieder an die Oberfläche, um der Hölle in der U-Bahn zu entkommen. Oder wartet die Hölle nicht eher an der Oberfläche? Die satanische Zahl 6 ist jedenfalls nicht weit.

15 Blue Line 6

Sie schaffen es zwar alle zu Evas Freundin Tanya (Justina Machado), doch sie wurden von einer Überwachungskamera aufgezeichnet und ein Regierungstruck ist bereits unterwegs zu ihnen. Da soll noch mal einer behaupten, die Überwachung diene unserem Schutz!

16 Verkehrskamera

17 Trucks

In Tanyas Wohnung scheint es zunächst sicher zu sein, überall stehen christliche Symbole und die Familie distanziert sich von der Purge. Das sollte Leo langsam auch tun, denn das versprochene Auto gibt es gar nicht. Bevor er so richtig sauer auf Eva werden kann, dreht die Mitbewohnerin Lorraine (Roberta Valderrama) durch und erschießt ihre Schwester Tanya. Offenbar ist ihr Macker mit ihrer eigenen Schwester fremdgegangen. Der passende Zeitpunkt für Leo und Co. sich zu verabschieden, zumal ihnen das Militär schon an den Fersen klebt.

Sie können den Schergen der Gründungsväter zwar entkommen, doch sie laufen direkt vom Regen in die Traufe. Auf der anderen Seite des Zauns wartet bereits die Gang und verschleppt alle in ihrem Transporter. Erstaunlicherweise wollen die Gangster aber gar niemanden töten. Für sie ist die Purge ein Geschäft. Sie sammeln die Überlebenden auf und verkauften sie an reiche Säcke, welche sie dann auf Snuff-Partys meistbietend weiterverhökern.

18 Für eine Handvoll Dollar

Die feine Gesellschaft aus Politikern, Geschäftsleuten, Entertainern und reichen Erben sitzt bei Musik und alkoholischen Getränken beisammen und ersteigert sich ihre Opfer, welche sie gleich darauf in einer vorpräparierten Jagdarena dahinschlachtet. Das wirklich Üble an dieser Szene ist, dass es vergleichbare Snuff-Partys tatsächlich gibt und kriminelle Banden in die Belieferung mit frischen Mordopfern verstrickt sind.

19 Feine Gesellschaft

20 Auktion

Vor der Jagd stellen sich die Jäger noch kurz zum Gebet auf. Doch die beten nicht zu Gott, sondern zu den neuen Gründungsvätern.

21 Gebet

Der Rest der High Society schaut dem Treiben durch eine kugelsichere Scheibe zu. Zwar sind die Opfer unbewaffnet und bewegen sich durch einen dunklen Parkour, während schwer bewaffnete Jäger mit Nachtsichtgeräten Jagd auf sie machen, aber sicher ist sicher. Die Szene ist so dekadent wie menschenverachtend.

22 Zuschauer

Leo gelingt es dank seiner Militärausbildung dennoch, fünf der Gegner auszuschalten, woraufhin die letzten zwei das Weite suchen. Die feine Gesellschaft ist offensichtlich sehr darüber entsetzt, dass es plötzlich einige der Ihren trifft. Das spiegelt exakt die geistige Einstellung der Superreichen wider. In der Menschheit sehen sie nur wertlose Tiere, bestenfalls noch eine Ressource, aber wehe es erwischt ihresgleichen.

In dem Fall greifen sie ganz schnell zu unfairen Methoden. Als sich das Blatt für die Opfer wendet, schickt die Dame des Hauses einen Truppe Bewaffneter in die Arena, gegen den die Überlebenden keine Chance haben. Shane fällt dem feigen Angriff als erster zum Opfer. Doch dann geschieht plötzlich etwas Unerwartetes. Das Gebäude wird von Rebellen gestürmt, die auch verbotenen Sprengstoff verwenden. So fühlt sich das an, wenn plötzlich jemand anders die Regeln macht und die Millionäre die Gejagten sind. Ein herrliches Gefühl, denn die Rebellen töten nicht aus Spaß, sondern für die Gerechtigkeit.

Auffällig ist, dass die meisten der Rebellen Afroamerikaner sind. Allen voran ihr charismatischer Anführer Carmelo (Michael K. Williams). Auch darin zeigen sich Parallelen zur Realität, denn die Afroamerikaner zählen, neben anderen Minderheiten, zu den Hauptopfern von Armut und staatlicher Repression. Das ist gewiss nicht die Art von Bürgerkrieg, welche sich die Elite wünscht. Deren Definition von Bürgerkrieg entspricht eher der Purge, also wenn weiße Rassisten Jagd auf Schwarze und reiche Trumps Jagd auf Arme machen. „Fuck you, neue Gründungsväter!“

23 Gegenschlag

Während sich Liz dem Widerstand anschließt, um Shanes Ermordung zu rächen, will Leo immer noch sein Werk vollenden. Im Parkhaus klaut er der Veranstalterin der Snuff-Party erst mal das Auto. Leider erschießt er sie nicht, obwohl sie es absolut verdient hätte. Aber vielleicht will er auch einfach nicht mehr so sein, wie die Elite ihn haben will. Jedenfalls jagt er der arroganten Millionärin einen gewaltigen Schrecken ein. Da fühlt sie sich auf einmal gar nicht mehr so überlegen.

Mit dem erbeuteten Auto fährt Leo zu dem Haus des Mannes, der seinen Sohn unter Alkoholeinfluss totgefahren hat. Eva und Cali begleiten ihn und Cali versucht noch ein letztes Mal, ihn von seiner Rache abzuhalten. Er geht dennoch ins Haus und stellt den Kerl im Schlafzimmer. Er zerrt ihn aus dem Bett, konfrontiert ihn mit seiner Tat und legt ihm ein Messer an die Kehle.

Als er das Haus wieder verlässt, wird er vom neuen Gründungsvater angeschossen, der nun seine Rache einfordert. Bevor er ihm den Rest gibt, erklärt er noch, warum er damit bis kurz vor Ende der Purge-Nacht gewartet hat. Er wollte, dass Leo erst sein Opfer tötet, bevor er Leo tötet. Der fiese Politbonze wollte es vermeiden, ein Leben zu retten, denn seiner Ansicht nach töten die Amerikaner nicht genug. Das ist auch der Grund, warum Seinesgleichen mit dem Militär nachhilft. Sie wollen die Bevölkerung kontrollieren und das funktioniert nur, wenn man sie drastisch reduziert. Allen voran die Armen, die kaum oder keine Steuern zahlen und daher als nutzlose Esser erachtet werden.

25 Schlechter Mensch

Kurz bevor der Gründervater zum finalen Todesschuss ansetzt, wird er unvermittelt von einem Kopfschuss erwischt. Abgefeuert wurde er vom Hausbesitzer. Überraschung, Leo hat den Mann verschont, was nun wiederum ihm das Leben gerettet hat. Er hat seine Seele gereinigt, wenn auch nicht im Sinne der neuen Gründungsväter. Er fand seine Erlösung durch Vergebung. Der Tod seines Sohnes war kein vorsätzlicher Mord, sondern ein Unfall. Mord wäre es gewesen, sich am Verantwortlichen zu rächen.

Die Purge-Nacht endet, bevor die Regierungssoldaten ihrerseits den toten Gründungsvater rächen können. Eva und Cali sind sichtlich stolz auf Leo und begleiten ihn zum Krankenhaus. Statt jemanden zu töten, hat Leo drei Leben gerettet. Das ist schon fast ein Happy End.

27 Happy End

Fazit: „The Purge: Anarchy“ setzt den ersten Teil der Reihe gekonnt fort. Dabei ist er keineswegs so blutrünstig, wie die Handlung vermuten lässt. Statt einem hirnlosen Massaker gibt es viel Stoff zum Nachdenken. Denn obwohl die Säuberung ein satanisches Ritual ist, geht es im Kern doch darum, in dieser unmenschlichen Welt seine Menschlichkeit zu bewahren. Außerdem bekommt die Elite, die diesen ganzen Opferzirkus veranstaltet, endlich das, was sie verdient.

28 Bewaffnete Staaten von Amerika

Die 11 – Größer als Gott

von Joe Doe

Die Primzahl 11 ist eine der häufigsten Zahlen im Okkultismus. In der Freimaurerei verkörpert sie u.a das Prinzip der Dualität, da sich zwei gleich große Zahlen gegenüberstehen. Überdies vereint die 11 die Zahlen 5 (Pentagramm) und 6 (Hexagramm).

Pentagramm Hexagramm 11

Ebenso wie die 11 sind auch ihre Vielfachen bis hin zur 99 von hoher Bedeutung. So beträgt die Anzahl der Freimaurergrade das Dreifache der 11. In der 33 vereint sich also die 11 mit der 3, welche ebenfalls von hoher okkulter Bedeutung ist. So sind die ersten drei Grade Lehrling, Geselle und Meister die Basis einer jeden Freimaurerkarriere. Multipliziert mit 11 ergibt sich der Gipfel der freimaurerischen Vervollkommnung.

Die 66 ist ebenfalls ein Vielfaches der 11 sowie das Doppelte der 33. Sie kann als Abkürzung der teuflischen Zahl 666 gesehen werden. Zudem steht die einzelne 6 für die Position des Planeten Saturn im Sonnensystem und der Gott Saturn ist wiederum die Vorlage des modernen Satans. Die Multiplikation der 11 mit der 6 ist also ziemlich böse.

Das Böse verbirgt sich jedoch schon in der 11 an sich. Immerhin steht die 11 über der 10, wobei die 10 das göttliche Prinzip verkörpert und sich u.a. in den 10 Geboten wieder findet. Grund für die Assoziation der 10 mit Gott ist die Anzahl der menschlichen Finger, woraus sich auch das metrische System ableitet. Hätten wir Menschen 4 Finger an jeder Hand, wäre wohl die 8 die göttliche Zahl. Nun ist es aber einmal die 10 und die 11 wird damit zum freimaurerischen Ideal von der Gottwerdung des Menschen. Und mehr noch, die Okkultisten stellen sich selbst über Gott, womit die 11 auch als Zahl der Rebellion gesehen werden kann.

Eine ähnliche Botschaft verbirgt sich hinter der Zahlenkombination 9/11. Hier wird die göttliche 10 einfach übersprungen, weshalb auch das von Satanisten inszenierte 9/11-Ritual an eben jenem Datum des Jahres 2001 zelebriert wurde. Hinzu kommt, dass die 9 eine umgedrehte 6 und damit von ähnlich satanischer Bedeutung ist. 9+1+1 ergibt indes wiederum die 11, welche beim 9/11-Ritual omnipräsent war.

"Homer und New York" (1997)

„Homer und New York“ (1997)

Die 11 ist allerdings auch in anderen Bereichen präsent. So z.B. im Fußball, wo jede Mannschaft 11 Spieler hat und 11-Meter geschossen werden. Tatsächlich hat dies einen freimaurerischen Hintergrund und die 11 ist nicht das einzige okkulte Symbol beim Fußball. Darüber hinaus gilt die 11 den Karnevalisten als närrische Zahl. Der Karneval beginnt jedes Jahr am 11. 11. um 11:11 Uhr und wird von einem Elferrat organisiert. Woher diese Tradition kommt, weiß keiner so genau und selbst die verdientesten Jecken spekulieren mehr als sie erklären.

Philippine de Rothschild-Sereys – Baphomets treue Dienerin

von Joe Doe

Am 23. August 2014 verstarb die französische Unternehmerin Philippine Pascale Mathilde Camille de Rothschild-Sereys, einstige Eigentümerin des Weingutes Château Mouton-Rothschild. Auf Wikipedia wird sie als NS-Opfer geführt, da sie und ihre Mutter 1945 von der Gestapo verhaftet wurden. Ihre Mutter starb im Konzentrationslager Ravensbrück. Offenbar unterlief der Gestapo damit ein gravierender Fehler, denn eigentlich standen Satanisten nicht auf der Liste der Nazis. Immerhin bestand ihre Führungselite selbst aus Satanisten und die Rothschilddynastie gehörte indirekt zu ihren wichtigsten Geldgebern.

Bevor jetzt wieder einige die Antisemitismuskeule auspacken, wollen wir natürlich nicht mit Beweisen geizen, welche die wahre Religion der Rothschilds belegen. So hatte Philippine de Rothschild-Sereys z.B. einen Faible für Halsketten mit Abbildern des Baphomet.

Philippine de Rothschild-Sereys

Die Ziege Baphomet war zudem schon auf einigen Rothschild-Weinflaschenetiketten zu sehen. Die Haare und Hörner des Ziegenbocks bildeten dabei die Zahl 666 in dreifacher Ausführung.

Bordeauxphomet 666

Derartige Zahlenspielchen fallen auch bei Philippines Geburtsdatum auf, die offiziell am 22. 11. ’33 das Licht Luzifers erblickte. Alle drei Zahlen sind ein Vielfaches von 11. Die Quersumme von 22, 11 und 1933 ergibt abermals 22 und damit ein Vielfaches von 11. Rechnet man schlussendlich die 11, 22 und 33 zusammen, erhält man die teuflische Zahl 66. Wenn eine Satanistin an einem solch okkulten Datum geboren wird, wäre das schon ein extremer Zufall. Es wäre also möglich, dass hier etwas getrickst wurde.

Neben der satanistischen Symbolik hatte Philippine de Rothschild-Sereys auch viel für Pädophilie übrig. Für den Wein des Jahrgangs 1993 musste z.B. für die USA ein zweites Etikett gedruckt werden, weil das ursprüngliche Etikett eine pädophile Darstellung einer Nymphe des Malers Balthus (Balthasar Kłossowski de Rola, 1908-2001) zeigte. Wer Balthus in eine Internetsuchmaschine eingibt und auf Bildersuche geht, wird schnell feststellen, dass die meisten seiner Werke nackte Kinder in aufreizenden Posen zeigen. Für sein perverses Lebenswerk, welches stark an die Malereien eines gewissen Lewis Carroll (1832-1898) erinnert, erhielt er sogar den japanischen Kunstpreis Praemium Imperiale.

Pädowein 1993

Balthus war wiederum mit Salvador Dali befreundet, zu dessen Ehren Marie-Hélène Rothschild am 12. Dezember 1972 auf ihrem Anwesen in der Nähe von Paris eine okkulte Party gab. Dort wimmelte es ebenfalls von Anspielungen auf rituellen Kindesmissbrauch.

Kinderopferdekoration

Die Freimaurer – Willkommen in der Dualität

von Joe Doe

Die Freimaurer sind der am weitesten verbreitete Geheimbund der Welt und zählen heute rund 6 Millionen Mitglieder. Jedoch ist diese Zahl eher gering. Zu ihren Glanzzeiten hatten die Freimaurer allein in den USA über 40 Millionen Mitglieder. Der Rückgang ist also immens. Doch woran liegt das?

Zum einen sind die Logen hoffnungslos überaltert. Im 19. Jahrhundert galt die Mitgliedschaft im gehobenen Bürgertum noch als schick, doch spätestens ab der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts kamen die albernen Rituale schlichtweg aus der Mode. Zudem braucht man in einer allgemein aufgeklärten Zeit keine (Pseudo-) Aufklärer mehr, die sich im Geheimen treffen. Im Umkehrschluss verzeichnen auch die Kirchen zunehmende Austritte, da aufgeklärte Menschen und Dogmen aus der Steinzeit einfach nicht zusammenpassen.

Der Nachwuchs bleibt allerdings nicht nur aus, weil sich die Idee hinter der Freimaurerei totgelaufen hat. Zusätzlich liegt der Beliebtheitsgrad der Logenbrüder im Keller. Das ist nicht allein die Schuld kruder Verschwörungstheorien, sondern hat auch mit einigen hochrangigen Mitgliedern zu tun, darunter Napoleon Bonaparte (franz. Despot †), Albert Pike (US-Südstaatengeneral und Rassist †), Aleister Crowley (Begründer des modernen Satanismus †), Josef Stalin (russ. Diktator †), Harry S. Truman (Ex-US-Präsident †), Henry Ford (Antisemit und Naziunterstützer †), die Familie Bush (inkl. 2 Ex-US-Präsidenten), Silvio Berlusconi (ital. Ex-Präsident), Nicolas Sarkozy (franz. Ex-Präsident), Angela Merkel (dt. Bundeskanzlerin) und Jimmy Savile (BBC-Moderator und Kinderschänder).

Die Liste abscheulicher Ungeheuer der Weltgeschichte mit Freimaurerzugehörigkeit ließe sich noch endlos fortsetzen. Es gehörten und gehören fast alle Staatsoberhäupter der Welt dazu, ebenso der europäische Hochadel sowie die namhaftesten Köpfe der Banken- und Konzernmafia, darunter die Rothschilds und Rockefellers. Als wäre das noch nicht gruselig genug, tummeln sich bei den Freimaurern auch zahlreiche Esoteriker, Okkultisten und Satanisten, die wiederum Querverbindungen zu anderen Geheimbünden haben. Doppelmitgliedschaften gibt es u.a. bei den Theosophen, den Anthroposophen, dem O.T.O., dem Golden Dawn und der Thule-Gesellschaft, um nur einige zu nennen.

Alle diese Fakten lassen sich leicht nachrecherchieren und geben kein gutes Bild von der Freimaurerei ab, welche von sich behauptet, für humanistische Werte zu stehen. Ist die Freimaurerei also komplett bösartig und verdorben? Um das beurteilen zu können, muss man ihre Ursprünge kennen sowie zwischen der blauen und roten Freimaurerei differenzieren.

Die Johanneslogen, welche nach Johannes dem Täufer benannt sind, berufen sich auf die Tradition der Dombauhütten. Davon sind auch die meisten Symbole wie Zirkel, Winkelmaß, Steinmetzschlegel, Spitzhammer, behauener Stein usw. abgeleitet. Gleiches gilt für die drei blauen Grade Lehrling, Geselle und Meister. Um in diesem Gradsystem aufzusteigen, muss ein Freimaurer vor allem an der eigenen Persönlichkeit arbeiten. Der Lehrling ist wie ein unbehauener Stein noch unvollkommen. Erst als Meister kann ein Freimaurer die Tempelarbeit leiten, welche im Zentrum freimaurerischen Wirkens steht.

Die ersten Logen entstanden um das Jahr 1700 und waren relativ unorganisiert. Dies änderte sich erst mit der Gründung des ersten Dachverbandes, der Vereinigten Großloge von England, im Jahr 1717. Mit großem Abstand folgte 1773 der Dachverband Großorient von Frankreich. In Deutschland gibt es gleich mehrere Großlogen, doch sind alle weiteren Großlogen weltweit den beiden ersten in Großbritannien und Frankreich untergeordnet. Eine komplette Auflistung würde an dieser Stelle zu weit führen, kann aber hier nachrecherchiert werden.

Zum Logenalltag gehören diverse Rituale. Eines der wichtigsten Rituale ist dabei das Nachspielen der Ermordung von Hiram Abif, welcher der Legende nach der Architekt des Salomonischen Tempels war. Selbstverständlich gibt es auch ein Aufnahmeritual, bei dem der Anwärter mit einer Augenbinde, einem Galgenstrick, hochgekrempelten Hosenbein und freigelegter Brust in die Loge geführt wird. Auf die Brust wird ihm ein Schwert gelegt und er schwört daraufhin seinen Eid.

"From Hell" (2001)

„From Hell“ (2001)

Wer aufgenommen wird, entscheiden die Mitglieder vorab, indem sie weiße und schwarze Kugeln in eine Urne werfen. Weiß steht dabei für „Ja“ und Schwarz für „Nein“, wobei drei oder mehr schwarze Kugeln bereits für eine Abweisung des Suchenden genügen. Es wäre daher gut, einen oder mehrere Fürsprecher zu haben. Weiterhin sollten Anwärter genügend Geld mitbringen, denn die Mitgliedschaft in einer Loge ist nicht billig. Damit wäre die Gleichheit schon mal vom Tisch, denn Leiharbeiter und Arbeitslose können sich die Beiträge von bis zu 1.000 € im Jahr gewiss nicht leisten.

Die Freimaurer sind ein elitärer Club und bei der Aufnahme neuer Brüder sehr wählerisch. Die Betonung liegt zudem auf „Brüder“, denn Frauen war die Mitgliedschaft lange Zeit untersagt. Zwar gab es bereits im 18. Jahrhundert das Konzept der Adoptionslogen, diese waren jedoch nicht selbstständig, sondern blieben den regulären Männerlogen angegliedert. Als eine der ersten gemischten Logen wurde der „Order of the Eastern Star“ 1850 in den USA gegründet. Eigenständige Frauenlogen kamen indes erst Mitte des 20. Jahrhundert auf. In Deutschland war dies die 1949 gegründete Großloge „Zur Humanität“, aus welcher die heutige Frauen-Großloge von Deutschland hervorging.

Doch egal ob nun Mann oder Frau, als Suchender hat man nicht immer Glück. Am ehesten kommt man in eine Loge, wenn man zuvor in einem freimaurerischen Service Club wie den Rotariern oder dem Lions Club Mitglied ist. Passt man ins Profil, wird man angesprochen. Der einzige Weg für jedermann, einmal eine Loge von innen zu sehen, ist dagegen der Tag der offenen Tür.

Zumindest in diesem Punkt sind die Johanneslogen heute sehr exponiert. Während in der Vergangenheit alles hinter verschlossenen Türen stattfand, hat heute jede Loge ihre eigene Webseite, auf der vielleicht nicht alles, aber immerhin vieles preisgegeben wird. Zuweilen findet man sogar Listen von bekannten Freimaurern, die in der Regel aber schon tot sind. Ein Freimaurer kann sich zu Lebzeiten nämlich nur selbst als solcher outen. Einen Bruder in der Öffentlichkeit zu enttarnen ist dagegen strengstens verboten.

Offiziell verboten ist es auch, in der Loge über Politik zu reden. Freilich kann das niemand nachprüfen, aber nach außen geben sich die Freimaurer unpolitisch. Ihre Kernthemen sind die Architektur und die darin verborgene heilige Geometrie. Aber auch andere Künste sind stark von der Freimaurerei geprägt worden. Man denke nur an Mozarts „Zauberflöte“ oder Goethes „Faust“. Die Spuren der Freimaurer führen bis nach Hollywood und zu jedem größeren Musiklabel. Gleiches gilt für die Modewelt sowie die Spiele-Industrie.

Doch da kommen wir allmählich in den Bereich der Hochgradfreimaurerei, wobei es verschiedene Hochgradsysteme gibt. Die einzige Gemeinsamkeit der Hochgradsysteme liegt dabei darin, dass man zuvor die ersten drei blauen Grade durchlaufen haben muss. Ansonsten sind die Systeme sehr unterschiedlich. Im Schwedischen Lehrsystem durchläuft man eine Andreasloge bis zum VI. Grad und anschließend das Ordenskapitel bis zum X. Grad. Es ist wohl kein Zufall, dass dieses Kapitel mit der göttlichen 10 abschließt, denn das Schwedische Lehrsystem ist stark christlich geprägt und betrachtet Jesus Christus als obersten Meister.

Ein etwas bekannteres Hochgradsystem ist der York-Ritus, welcher auf zwei verschiedenen Wegen bis zum XI. Grad reicht. Dabei durchlaufen die Mitglieder das Kapitel der Maurer vom königlichen Bogen bis zum VII. Grad, das Konzil der Kryptischen Maurer bis zum IX. Grad und schließlich die Komturei oder alternativ dazu die Präzeptorei und Priorat bis zum XI. Grad. Auch beim York-Ritus ist das Christentum stark präsent, allerdings deuten die 11 Grade bereits eine Dualität an. Der York-Ritus sollte übrigens nicht mit dem deutschen Royal York verwechselt werden, welcher nur den IV. und V. Grad des Inneren und Innersten Orient umfasst.

Bis hier hin scheint alles noch recht harmlos zu sein und man glaubt, es mit Humanisten zu tun zu haben, die sich auf das Christentum sowie Judentum berufen und sich nicht in das politische Weltgeschehen einmischen. Der roten Freimaurerei des schottischen Ritus, welche bis zum 33. Grad reicht, nimmt man indes nicht mehr so leicht ab, dass sie unpolitisch und humanistisch sei. Die Werke ihrer Vertreter strotzen nur so vor okkulten Inhalten, wobei Albert Pike (1809-1891) in seinem „Morals and Dogma“ sich sogar direkt auf Luzifer berief. In seiner Gedankenwelt existierten zwei Götter, wobei für ihn Luzifer der Freund und Adonai der Feind der Menschheit waren.

Satan fand bei Pike indes keine direkte Erwähnung, jedoch ist Satan lediglich die andere Seite von Luzifer. Im Okkultismus werden Luzifer und Satan die Farben Weiß und Rot zugeordnet. In Bezug auf die roten Grade lässt das eigentlich nur einen Schluss zu, welcher durch satanistische Hochgradfreimaurer wie Aleister Crowley (1875-1947) untermauert wird. Der bereits erwähnte Order of the Eastern Star, welcher zum schottischen Ritus gehört, hat sogar ein umgedrehtes Satanspentagramm als Logo.

Eastern Star

Neben dem praktizierten Okkultismus fällt weiterhin die Errichtung einer „neuen Weltordnung“ auf, welche zweifelsfrei eine politische Agenda darstellt. Es dürfte klar sein, dass diese Agenda nichts Gutes sein kann. Insbesondere, wenn man sich vor Augen führt, welche Politiker Logenmitglieder sind und welch menschenverachtende Politik sie betreiben. Das krasseste Beispiel ist dabei wohl die italienische Propaganda Due, welcher u.a. Silvio Berlusconi angehört. Diese hat schon eher den Charakter einer Mafiaorganisation, was dazu führte, dass sich die meisten europäischen Johanneslogen von ihr distanzierten.

Mit Sicherheit ist die P2 jedoch kein Einzelfall. Hochgradfreimaurer aus aller Welt sind in mafiöse Machenschaften involviert und haben okkulte Orden wie Skull & Bones oder den Bohemian Club ins Leben gerufen, welche offen satanistisch sind. Das hat rein gar nichts mehr mit den Idealen der blauen Logen zu tun, deren fünf Grundpfeiler Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, Toleranz und Humanität sind. Allerdings ist die Entstehungsgeschichte der roten Freimaurerei auch eine etwas andere.

Zwar benutzen die roten Loge dieselben Symbole der Dombauhütten, doch die feinen Herren der Oberschicht würden sich niemals selbst die Hände mit rauer Arbeit schmutzig machen. Der schottische Ritus war seit jeher der Elite vorbehalten und beruft sich auf weitaus ältere elitäre Zirkel. Am bekanntesten dürften dabei wohl die Tempelritter sein, allerdings spielen auch der Isis- und Osiris-Kult eine bedeutende Rolle. Es ist wohl kaum ein Zufall, dass in Freimaurerei altägyptische Symbole wie die geflügelte Sonne sehr weit verbreitet sind. Diese haben nichts mit den Dombauhütten oder christlicher Tradition zu tun.

Das älteste Symbol dürfte allerdings die dreizehnstufige Pyramide mit Auge sein. Der urtümlichste Fund einer solchen Darstellung wird auf ein Alter von rund 13.000 Jahren datiert und dem untergegangenen Atlantis zugeordnet. Das sind die wahren Ursprünge der Freimaurerei und tatsächlich sehen die Logenbrüder in den USA eine Art neues Atlantis. Es ist also kein Zufall, dass dieses antike Symbol auf dem Staatsiegel der USA zu finden ist.

Klaus Dona Pyramide

Wie es scheint, ist die neue Weltordnung eigentlich eine uralte Ordnung, die wiederhergestellt werden soll. Die Freimaurerei ist dabei lediglich das aktuelle Gesicht eines antiken Mysterienkultes, der sich in immer neuen Inkarnationen manifestiert hat. Behauptungen, die Freimaurer seien im Ursprung positiv gewesen und erst später unterwandert worden, sind daher nicht ganz korrekt. Das hängt eher vom Selbstverständnis der einzelnen Logen ab. Der antike Mysterienkult hat sich jedenfalls bis heute sehr weit verzweigt und ein ganzes Netz aus Geheimgesellschaften hervorgebracht. Diese sind alle miteinander verwoben, konkurrieren aber zuweilen auch gegeneinander, was oft in persönlichen Eitelkeiten begründet liegt.

Es ist zu bezweifeln, dass sich alle Freimaurer, insbesondere jene in den Johanneslogen, über dieses Ausmaß okkulter Machenschaften bewusst sind. Wahrscheinlich begreifen die meisten nicht einmal, warum sich in ihren Logen auch antike Symbole befinden, die nichts mit der Tradition der Dombauhütten oder dem Christentum zu tun haben. Genauso wie die meisten Katholiken nicht wissen, warum auf dem Petersplatz im Vatikan ein ägyptischer Obelisk steht. Die Johanneslogen sind, ebenso wie jede organisierte Religion, ein Kontrollsystem.

Aus diesem Grund dürfen auch nicht alle Freimaurer als Mitglieder einer finsteren Weltverschwörung diffamiert werden. Vor allem bei den niedrigen Graden findet man viele Menschen, die entweder aus Karrieregründen dabei sind oder tatsächlich humanistische Werte vertreten und genau aus diesem Grund einer Loge beigetreten sind. Die meisten von ihnen werden niemals in die hohen Grade des schottischen Ritus aufsteigen und ihr Leben in dem Glauben verbringen, einer guten Sache zu dienen.

Das Ganze erinnert ein wenig an „Star Wars“, wo sich sogar das Farbsystem der Freimaurer im korrekten Kontext wieder findet. Die positiven Jedi benutzen Laserschwerter in den Farben Blau (Johanneslogen), Grün (Andreaslogen) und Gelb, während die finsteren Sith ausschließlich rote Laserschwerter verwenden. Es gibt sogar Jedi, die sich der dunklen Seite der Macht zuwenden und zu den Sith überlaufen. Diese stehen für die ehemaligen Johannesfreimaurer, die sich dem schottischen Ritus angeschlossen haben.

Sogar die beinahe Auslöschung der Jedi durch die Sith hat einen realen Hintergrund. Im 3. Reich hatten die Nazis die Freimaurerei verboten und viele Logenbrüder wurden in Konzentrationslager verschleppt. Im Kern traf diese Säuberungsaktion jedoch nur die regulären Logen, welche auch Juden aufnahmen. Hochgradfreimaurer wie Henry Ford oder Prescott Bush unterstützten das Naziregime dagegen nach besten Kräften und die Nazi-Elite selbst war in der freimaurerischen Thule-Gesellschaft organisiert. Das ist kein Widerspruch, sondern ein Krieg innerhalb der Freimaurerei.

Nachdem wir mit wirklich üblen Vertretern der Freimaurerei begonnen haben, widmen wir uns zum Schluss einigen positiven Beispielen, die es tatsächlich gibt. Da wäre zum Beispiel der britische Schauspieler Charlie Chaplin (1889-1977), ein Pazifist und Arbeiterfreund, der sich in seinen Filmen gegen jede Form der Unterdrückung stellte. Seine Worte werden gewiss nicht unwahr, nur weil er Freimaurer war.

Ein Name, der auf jeden Fall noch erwähnt werden muss, ist der chilenische Präsident Salvador Allende (1908-1973), der 1970 zu einer Zeit ins Präsidentenamt gewählt wurde, in der große Armut in Chile herrschte und die reichen Oligarchen regelmäßig Menschenmassen von der Polizei zusammenschlagen ließen. Allende setzte sich als Sozialist für die Rechte der Schwachen ein, verstaatlichte die Bodenschätze des Landes, enteignete Banken und wollte die Abhängigkeit gegenüber den USA beenden. Sein Weg zum Sozialismus war dabei absolut demokratisch und unabhängig vom damaligen Ostblock. Den Einmarsch der Sowjetarmee in Prag verurteilte der Humanist Allende sogar ausdrücklich.

Leider währte die Präsidentschaft Allendes nicht lange. Mit Hilfe der CIA führte der General Augusto Pinochet (1915-2006) drei Jahre später einen Putsch durch und errichtete eine faschistische Militärdiktatur. Tausende Menschen wurden unter seinem Regime gefoltert und ermordet. 2001 wurde zwar ein Prozess gegen den 1990 aus dem Amt gewählten Tyrannen eröffnet, jedoch aus gesundheitlichen Gründen abgebrochen, sodass der Dämon in Menschengestalt ungestraft davon kam.

Interessant an diesem Lehrstück in Geschichte ist die Tatsache, dass Allendes Sturz von Hochgradfreimaurern wie dem damaligen US-Außenminister Henry Kissinger vorangetrieben wurde. Ob Augusto Pinochet ebenfalls Freimaurer war, ist nicht bekannt, aber durchaus wahrscheinlich. So viel also zum Thema: „Ich bin Freimaurer, ich habe 6 Millionen Freunde.“ Wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde!

Gleiches gilt für die kubanische Freimaurerei, welche sich recht gut mit dem dortigen Sozialismus arrangiert hat. In der US-amerikanischen Freimaurerei hat sie dagegen keinen Freund. Was treibt also linksgerichtete Humanisten in die Freimaurerei? Möglicherweise geht es zumindest einigen darum, die Machtstrukturen des Geheimbundes für ihre Zwecke auszunutzen.

Dazu gibt es ein gutes Beispiel. Der russische Revolutionär Michail Bakunin (1814-1876), für den Freiheit und Sozialismus entgegen dem späteren Sowjetsozialismus untrennbar miteinander verbunden waren, trat 1845 bei einem Parisbesuch der schottischen Hochgradloge „Grand Orient“ bei. Dies hatte jedoch ausschließlich pragmatische Gründe. Der Dichter Angelo de Gubernatis, der später eine Nichte Bakunins heiratete, berichtete über ein Treffen im Januar 1865 in Florenz Folgendes über Bakunin:

„Bakunin erhob sich bald, näherte sich mir und drückte mir die Hand, indem er mich etwas geheimnisvoll fragte, ob ich kein Freimaurer wäre? Ich antwortete, dass ich es nicht sei und nicht sein möchte, da ich einen Widerwillen gegen jede geheime Gesellschaft hätte … Bakunin sagte mir, dass ich recht hätte, auch er empfinde keine große Achtung vor der Freimaurerei, doch verschaffe sie ihm Mittel, etwas anderes vorzubereiten.“

Bakunin verachtete also die Freimaurer und trat ihnen ausschließlich bei, um ihre Kapazitäten zu nutzen. Er versuchte zudem, die Freimaurerei zu reformieren, was ihm jedoch misslang. Bakunin ist damit der beste Beweis, dass eine Infiltration der Hochgradfreimaurerei sich nicht lohnt. Im Gegenteil können solche Versuche sogar lebensbedrohlich sein und Bakunin hatte viel Glück, dass seine Bemerkung gegenüber de Gubernatis nicht von diesem an seine Logenbrüder weitergegeben wurde.

Letztendlich gründete Bakunin seine eigene Geheimgesellschaft, die „internationale Bruderschaft“. Vielleicht sollten sich die linksgerichteten Logenbrüder jedoch generell fragen, wozu sie in einer klassenlosen und gerechten Gesellschaft überhaupt noch elitäre Geheimbünde brauchen? Offensichtlich ist das ja ein Widerspruch in sich.

An Widersprüchen mangelt es der Freimaurerei aber ohnehin nicht. In ihren Reihen finden sich Adelige und Kommunisten, Kriegstreiber und Pazifisten, Faschisten und Freiheitskämpfer, Antisemiten und Juden, Satanisten und Christen. Von außen betrachtet könnte man die Logen mit Nervenheilanstalten verwechseln. Vernunftbegabte Menschen, die für Ideale wie Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit eintreten, sollten obskure Geheimbünde meiden, in denen man oft auch das Gegenteil findet. Zur Hölle mit der Dualität und dem ganzen Faxentheater aus albernen Ritualen! Kein Mensch braucht diesen Mist!

Quelle zur Freimaurerei

Quelle zu den Gradsystemen

Quelle zu Michail Bakunin

Die Freimaurer-WM – Tod und Spiele für die Welt

von Joe Doe

Die alle vier Jahre stattfindende Fußball-Weltmeisterschaft ist das größte Sportereignis nach den Olympischen Spielen. Damit wird alle zwei Jahre die altrömische Strategie „Brot und Spiele“ in globalem Ausmaß betrieben. Und wie schon damals dienen solche Events auch heutzutage vor allem der Ablenkung. Selten werden so viele Steuern erhöht, Gesetze geändert und zweifelhafte Abkommen geschlossen, wie zu Zeiten großer Sportveranstaltungen. Der Verstand des Volkes schaltet sich indes fast vollkommen ab und die Menschen schwelgen in hirnlosem Partypatriotismus.

Die Gastgeberländer profitieren ebenfalls nur selten von den Ereignissen. Die Fußball-Weltmeisterschaften 2010 in Südafrika und 2014 in Brasilien haben diesen Staaten so ziemlich nichts eingebracht außer Prestige. Die neu geschaffenen Arbeitsplätze waren dagegen nur vorübergehend für die Dauer der Bauarbeiten und die Saison selbst. Ganz zu schweigen davon, dass einzig die Fußballer wirklich gut entlohnt werden. Deren Bezahlung grenzt teilweise schon ans Absurde.

Auf der anderen Seite haben die Stadien sowie der Pomp rund um die WM Milliarden Dollar an Steuergeldern der Südafrikaner und Brasilianer verschlungen. Geld, was man besser in die Bildung und Sozialsysteme hätte stecken sollen. Doch der Neokolonialismus macht auch vor dem Sport nicht halt. Dieser Neokolonialismus äußert sich dabei sogar in Abscheulichkeiten wie hunderttausenden Zwangsumsiedlungen sowie Lagerhaft für unzählige Straßenkinder. Für die WM werden also massiv Menschenrechte verletzt, was sich 2022 in Katar nahtlos fortsetzen wird.

Einziger Profiteur ist dagegen die FIFA (Fédération Internationale de Football Association), welche satte Gewinne in Milliardenhöhe einfährt. Diese sind obendrein steuerfrei, da die FIFA in der Schweiz als gemeinnütziger Verein eingetragen ist, obwohl sie eigentlich als Konzern behandelt werden müsste.

Quelle

Neben dieser kapitalistischen Komponente gibt es allerdings noch einen ritualistischen Hintergrund der Fußballspiele. Dabei spielen die künstlichen Gefühle der Fans die Hauptrolle. Diese fiebern, feiern und leiden mit ihren Idolen mit, als ginge es um ihr Leben. Wenn ihre Mannschaft verliert – und bei nur einem Gewinner ist die Mehrheit zwangsläufig zum Scheitern verurteilt – empfinden die Fans echte Verzweiflung, obwohl es sich nur um ein Spiel handelt.

An kaum einem anderen Ort wird so viel kollektive emotionale Energie frei wie in einem Sportstadion. Vornehmlich negative Energie, von der die Okkultisten glauben, dass sie damit arbeiten können. Auf eine banale, materielle Weise stimmt dies sogar, wenn man sich betrachtet, wie hier die Geldbörsen der Fans gemolken werden. Im schlimmsten Fall kommt es obendrein zu Gewaltausbrüchen, wenn verfeindete Hooligan-Gruppen wie Höhlenmenschen aufeinander einprügeln. Dabei ist ihr einziger Anlass die Zugehörigkeit zu verschiedenen Fußballclubs. Wie schön sich hier das Prinzip „teile und herrsche“ beobachten lässt…

Die Spieler vollführen indessen den Tanz ums goldene Kalb, welches in Form des Pokals daher kommt. Es geht nicht um den Sport und auch nicht um den Spaß am Spielen, es geht einzig allein um den Sieg.

Tanz ums goldene Fußballkalb

Wie sehr die Spiele von Okkultisten gelenkt werden, erkennt man wie immer an den Symbolen. Zur Fußball-WM 2010 in Südafrika erkannten bereits einige Wahrheitssuchende den Horuskopf im Logo.

WM 2010 Horus

WM Horus

2014 setzte die FIFA noch einen oben drauf und präsentierte uns einen Horus nebst Logo, obgleich dieser etwas entfremdet als Papagei daher kommt. Okay, es gibt Papageien in Brasilien, doch der Horus steckt immer noch im Logo. Der Papagei enthält indes die Nationalfarben Grün, Geld und Blau. Das Grün steht nicht nur für den Regenwald, sondern auch für das portugiesische Adelshaus Braganza, während das Gelb für die Dynastie der Habsburger steht.

Quelle

FIFA Brasilien Horus

Der blaue Kreis mit den Sternen stellt zu guter Letzt den Nachthimmel über Brasilien am 15. November 1889, 8:30 Uhr, dar – der Zeitpunkt, an dem die Republik proklamiert wurde. Wahrhaftig astrologischer Aberglaube, wohin das Horusauge reicht.

Brasilien Sterne

Die FIFA, welche diesen Horus-Pokus veranstaltet, wurde übrigens 1904 in Paris (Frankreich) gegründet. Zu ihren Gründungsvätern zählt der niederländische Bankier Carl Anton Wilhelm Hirschmann (1877–1951), womit schon einmal die Brücke zur Hochfinanz gestrickt wäre. In den 1930ern zeigten einige Funktionäre der FIFA zudem große Sympathien für den Faschismus. 1934 kooperierte die FIFA sogar mit dem Mussolini-Regime und zelebrierte die WM im faschistischen Italien. FIFA könnte also genauso gut für FInanzmafia & FAschismus stehen.

Da fehlen eigentlich nur noch die Freimaurer. Wer unter den FIFA-Funktionären alles Freimaurer ist bzw. war, ist nicht bekannt, aber es ist doch angesichts der Symbolik sowie der finanziellen Dimension sehr wahrscheinlich, dass die Anzahl der Logenbrüder in der FIFA-Chefetage recht hoch ist. Gleiches gilt auch für die 1954 in Basel (Schweiz) gegründete UEFA (Union des Associations Européennes de Football), welche zur FIFA gehört. Das Logo der UEFA ist in den Farben der Freimaurer gehalten.

UEFA Logo

Ähnlich freimaurerische Symbolik findet sich bei fast allen Fußballorganisationen. Die Kombination von Blau und Rot trägt z.B. auch der bedeutende deutsche Fußballclub „FC Bayern“.

FC Blau Rot

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB), welcher 1900 gegründet wurde, trägt zwar andere Farben, hat dafür aber einen Pyramidenknoten im Logo.

DFB-Logo

Diese Beispielkette ließe sich noch beliebig fortsetzen, doch die wichtigsten Organisationen sollen an dieser Stelle reichen. Kommen wir zum Fußball an sich und da lohnt sich zunächst ein Blick auf die Entstehungsgeschichte.

Ballspiele sind aus vielen antiken Kulturen bekannt. Im antiken China gab es bereits ca. 2.000 v.Z. ein fußballähnliches Spiel namens Ts’uh-chüh, welches zunächst dem militärischen Training diente und später auch im Volk populär wurde. Die Spartaner und Römer kannten ebenfalls Ballspiele, die vor allem im Militär verbreitet waren. Zu guter Letzt zelebrierten die Maya ein Ballspiel, bei dem eine Kautschukkugel in einen Steinring befördert werden musste. Das Maya-Spiel hatte einen astrologischen Hintergrund und zog stets die rituelle Opferung einer der Mannschaften nach sich. Es ist noch immer unklar, ob dieses gewaltsame Ende die Verlierer oder Gewinner ereilte und die Opferung eine Strafe oder Ehre war.

Der moderne Fußball hat seine Wurzeln in England, wo im frühen Mittelalter die Bewohner zweier Dörfer versuchten, einen Ball durch das gegnerische Stadttor zu befördern. Das Spielfeld konnte dabei mehrere Quadratkilometer betragen. In anderen Ländern wie Frankreich und Italien gab es ebenfalls Formen von Treibballspielen. Das Calcio Storico, welches seit dem 15. Jahrhundert in Florenz gespielt wurde, schien dabei eher dem American Football zu ähneln, da es bei diesem Spiel vergleichbar rüde zugegangen sein muss.

So weit war der Ballsport noch nicht das okkulte Szenario, welches er heute ist. Der Fußball, wie wir ihn heute kennen, entstand im 19 Jahrhundert in England. 1848 wurden die ersten Fußballregeln von Studenten der Universität Cambridge verfasst und 1857 folgte die Gründung des weltweit ersten Fußballvereins FC Sheffield. 1863 wurde schließlich in London der erste Fußballverband namens Football Association gegründet, welcher ein umfassendes Regelwerk veröffentlichte.

Bereits die Beteiligung von Studenten und Cricketspielern an der Entstehung des modernen Fußballs belegt, dass dieser Sport ein Werk der gehobenen Gesellschaftsschichten ist. Und für diese gehörte es im 19. Jahrhundert zum guten Ton, einer Freimaurerloge anzugehören. Es sollte daher nicht verwundern, dass die Symbole der Freimaurer überall im Fußball zu finden sind.

Beginnen wir mit dem klassischen Ball. Dieser besteht aus 12 schwarzen Pentagonen und 20 weißen Hexagonen. In diesem Ikosaeder sind also sowohl das Pentagramm und Hexagramm sowie die Farbgebung des freimaurerischen Schachbrettbodens vereinigt. Eingeführt wurde der weltweit verbreitete Klassiker 1970 bei der Fußball-WM in Mexiko. Die nach dem Satelliten Telstar benannte Bolzkugel war der erste offizielle Ball einer Fußball-WM.

Freimaurerball

Ebenso auffällig ist die Zahlensymbolik. Jede Mannschaft hat 11 Spieler – die Freimaurerzahl schlechthin, welche für den Dualitätsglauben steht. Einige mögen nun argumentieren, dass jeder Spieler seine Funktion hat. Doch die 11 findet sich noch einmal beim Elfmeterschießen wieder und spätestens hier muss wirklich jeder ins Grübeln kommen, welchen anderen Sinn diese Zahl haben könnte, als einen freimaurerischen? Hinzu kommt, dass mit beiden Mannschaften zusammen 22 Spieler auf dem Feld sind und mit dem Schiedsrichter macht das 23 Personen.

Die Rituale der Fußball-WM werden in ganz ähnliche Zahlenmystik eingefasst. So begann die WM 2010 am 11. Juni und endete am 11. Juli. 11 und 11, wie zwei Fußball-Mannschaften. Zudem ergibt die Quersumme des 11. 06. 2010 ebenfalls die 11. Die Quersumme des 11. 07. 2010 ist indes die 12 und am 12. Juni 2014 begann wiederum die diesjährige WM. Doch genug der Zahlenspielereien.

Zum Schluss wären da noch die Spieler mit ihren teils fürstlichen Gehältern in Millionenhöhe, welche in keinerlei Relation zur erbrachten Leistung stehen. Wie kann denn noch jemand ernsthaft daran glauben, einer dieser Profisportler könne derart absahnen, ohne zum Club zu gehören? Es ist dasselbe Spiel wie bei den Stars aus der Musik- und Filmindustrie.

Thiago Alcántara zeigt die Pyramide

Thiago Alcántara zeigt die Pyramide

David Alaba mit 666-Geste

David Alaba mit 666-Geste

Ronaldinho macht den Baphomet

Ronaldinho macht den Baphomet

Ronaldinho mit "Shaka"-Geste

Ronaldinho mit „Shaka“-Geste

Nach diesem Artikel werden einige Fußballfans wirklich wütend auf uns sein und versuchen, die unwiderlegbaren Fakten abzustreiten. Dies wäre jedoch ein weiterer Beleg dafür, wie wirksam die Hirnwäschemethoden der okkulten Elite sind. Der Fußballsport trägt schon regelrecht religiöse Züge und wie bei jeder Religion gibt es auch in dieser Fanatiker.

Es sei hier dennoch versichert, dass wir mit diesem Artikel niemanden persönlich angreifen und beleidigen wollen. Wir präsentieren lediglich Fakten. Wer den Sport wirklich liebt, sollte indessen selbst auf den Rasen gehen und etwas für seine Fitness tun, statt weiterhin Götzendienste zu leisten und sich von wirklich Wichtigem ablenken zu lassen. Zudem sollte niemand wegen einem albernen Spiel graue Haare oder gar einen Nervenzusammenbruch bekommen. Nicht Deutschland wird Weltmeister oder verliert, sondern die deutsche Mannschaft. Und die wird so unverschämt gut bezahlt, dass den Spielern das Ergebnis egal sein kann.

Metropolis – Klassenkampf in der neuen Weltordnung

von Joe Doe

Fritz Langs (1890-1976) Stummfilm „Metropolis“ von 1927 gilt als Meisterwerk der Filmgeschichte. Der Streifen wurde sogar als erster Film in das Weltdokumentenerbe der UNESCO aufgenommen. Dank dem Fund einer Kopie, die 2008 in Buenos Aires gefunden wurden, konnte die 145 Minuten lange Originalversion restauriert werden und feierte am 12. Februar 2010 auf der Berlinale große Premiere. Viel Aufhebens für einen Haufen Freimaurerdreck.

Der Film spielt in der Zukunft und Schauplatz ist die gleichnamige Stadt Metropolis. Die Gesellschaft ist streng in zwei Klassen unterteilt. Während die reiche Elite das Leben an der Oberfläche genießt, müssen die Proletarier tagein, tagaus im Untergrund schuften. Die Ausgebeuteten tragen dabei alle die gleichen Arbeitsklamotten und bewegen sich wie Roboter.

Arbeiterklasse

Der Klassenunterschied wird noch einmal kurz als Text in passender Pyramidenform zusammengefasst. Zudem findet sich darin das Prinzip „Wie im Himmel, so auf Erden“ wieder.

Pyramidengesellschaft

An der Spitze der Pyramide haben Arbeiter nix verloren und so wird Maria (Brigitte Helm, 1906-1996) mit ihrer Gruppe von Arbeiterkindern sofort wieder verbannt, als sie mit ihren Schützlingen die Oberfläche besucht. Ihr Einwand, dass diese Kinder die Brüder und Schwestern der Menschen an der Oberfläche sind, wird ignoriert. Nur Freder (Gustav Fröhlich, 1902-1987) ist von ihrem Auftritt sichtlich berührt und verliebt sich in sie.

Maria_1

Die Geste des geschlossen Brustkorbs hat dabei allerdings wohl weniger mit seinen Gefühlen zu tun, als viel mehr mit dem Umstand, dass er als Sohn des Oligarchen Joh Fredersen (Alfred Abel, 1879-1937) gewisse Geheimnisse zu hüten hat.

Freder Brustkorb

Hals über Kopf rennt Freder Maria nach und entdeckt dabei die Welt der Arbeiterklasse. Diese malochen unentwegt für das kapitalistische System. Ihre Arbeit scheint keinem sinnvollen Zweck zu dienen, außer ihnen die Lebensenergie auszusaugen. Bei einem Arbeitsunfall, der das Resultat von Erschöpfung ist, werden die Proletarier dem Moloch geopfert.

Moloch_1

Moloch_2

Moloch_3

Moloch_4

Moloch_5

Mit diesen Eindrücken macht sich Freder auf zu seinem Vater, welcher im neuen Turm zu Babel residiert. Als würde der Anblick dieses Bauwerks nicht schon alles offenbaren, wird noch einmal direkt in Worten auf das alte Babylon verwiesen.

Babel Turm_2

Babel Turm_3

Das Dach des Turmes hat zudem eine Pentagrammform. Auf dem Pentagramm befinden sich drei weitere Etagen bzw. Stufen, welche die ersten drei Grade der Freimaurerei repräsentieren.

Babel Turm Pentagramm

Als Freder seinem Vater von dem Arbeitsunfall erzählt, ist dieser nur in Hinblick auf die Produktion daran interessiert. Die Arbeiter sind Johs Ansicht nach da, wo sie hingehören – in der Tiefe. Sein Sohn sieht daraufhin einen Arbeiteraufstand voraus, aber dem miesen Freimaurer fällt nichts Besseres ein, als seine Hand vor dem Proletariat zu verstecken.

Joh Frederson verdeckte Hand

Freder hat im Gegensatz zu seinem Vater noch einen Rest Anstand und hilft Josaphat (Theodor Loos, 1883-1954), nachdem dieser von Joh gekündigt wurde. Sein Vater lässt ihn daraufhin rund um die Uhr überwachen. Was er dabei feststellen muss, gefällt ihm nicht, denn Freder besucht abermals die Unterwelt der Arbeiterklasse. Die Tür, die er durchschreitet, ist mit einer römischen 5 gekennzeichnet, welche man aber auch als „V“ oder Winkel lesen kann.

Raum V

Hinter der Tür kommt ihm erst einmal eine Rauchwolke entgegen und schließlich erblickt er einen Proletarier, der bis zum Umfallen einer sinnlosen und anstrengenden Tätigkeit nachgeht. Als dieser zusammenbricht, nimmt Freder seinen Platz ein. Er tauscht sein Leben, um die andere Seite kennen zu lernen.

Tausch

Die Agenten seines Vaters kleben ihm bereits an den Fersen. Einer tarnt sich ganz schlecht hinter einer Zeitung mit dem Titel „Metropolis 13“. Schöne Grüße vom Schlangenträger.

Metropolis 13

Die Zahlenspielerei geht auf einem Zettel mit Josaphats Adresse noch etwas weiter. Dieser wohnt im 99. Block, was bereits eine hochgradig satanische Zahl ist. Zudem ist sie ein Mehrfaches von 11, ebenso wie die schlecht versteckte 77.

99 77

Auf der Mütze, die Freder gereicht wird, folgt die nächste Zahlenspielerei. Es ist die 11811. Die 11 steht für die freimaurerische Dualität, die 8 (eigentlich liegend) für Unendlichkeit. Das bedeutet in etwa so viel, dass die Freimaurer an den ewigen Konflikt zwischen Gut und Böse glauben.

11811

Während Freder nun das Martyrium eines Arbeiters kennen lernt, genießt der Arbeiter in Freders Outfit das pralle Leben an der Oberfläche. Doch bevor es mit diesem Handlungsstrang weitergeht, wird eine Nebenhandlung eingeführt. In der nächsten Szene hat der Erfinder Rotwang (Rudolf Klein-Rogge, 1885-1955) seinen großen Auftritt. Schon im ersten Bild outet er sich mit der Hand am Hals als Freimaurer. Zudem zeigt sein rechter Handschuh, dass er dem Pfad zur linken Hand folgt. Als Vorwand dient der Verlust seiner rechten Hand, aber wer sich mit Symbolik auskennt, findet selbige immer wieder in der Pop-Okkultur.

Rotwang

Zum Pfad der linken Hand gehören okkulte Strömungen wie der Satanismus und Thelema. Es sollte daher nicht verwundern, dass in Rotwangs Gruselbude das umgedrehte Pentagramm allgegenwärtig ist.

Satanische Cyborgkulisse

Die Roboterfrau unter dem Pentagramm ist Rotwangs Lebenswerk. Auf diese Weise versucht er, Johs verstorbene Frau Hel ins Leben zurück zu holen. Sein Irrsinn geht allerdings noch viel weiter. Im „Maschinen-Menschen“ sieht er den Mensch der Zukunft. Die Cyborg-Agenda ist also keineswegs ein Phänomen des Computerzeitalters, sondern existierte bereits in den 1920ern.

Sexborg

Joh Fredersen bittet Rotwang, ihm einen Plan zu entschlüsseln, den immer mehr Arbeiter mit sich führen. Der Erfinder meint, es handele sich um den Plan alter Katakomben und so stellen die beiden den Arbeitern nach, um herauszufinden, was diese in den Katakomben treiben. Immerhin betrachtet Joh die Proletarier als sein Eigentum und es missfällt ihm, dass sein Besitz ein Eigenleben entwickelt. Grund zur Sorge hat er tatsächlich, denn die Arbeiter treffen sich wie einst die verfolgten Christen im antiken Rom. Maria, welche wohl an Maria-Magdalena angelehnt ist, spielt beim Widerstand die zentrale Rolle.

Untergrundkirche

Direkt zynisch kommt es daher, dass Freder in dieser Szenarie die Geste der Löwenpfote macht. Es scheint fast so, als wollte er sich aufgrund seiner Gefühle für Maria ans Herz fassen, doch in Wirklichkeit bedeutet diese Freimaurergeste, dass er sich eher das Herz herausreißen würde, als die Geheimnisse seiner Loge zu verraten.

Freders Löwenpfote

Maria erzählt den Proletariern indes die Geschichte vom Turmbau zu Babel. Eine Geschichte, die nicht gut für die Arbeiterklasse ausging.

Turmbau zu Babel_1

Turmbau zu Babel_2

Turmbau zu Babel_3

Doch statt zum Klassenkampf aufzurufen, verlangt Maria nur nach einem Mittler zwischen Hirn und Händen – einem Menschen mit Herz. Als dieser Mittler wird sich natürlich später Freder herausstellen, welcher in dieser Szene bereits einem Messias gleich illuminiert wird. Er erkennt seine Chance und Maria wählt ihn als Mittler sowie als Geliebten.

Freder Illumination

Freders Vater ist davon gar nicht angetan und will Zwietracht zwischen den Arbeiter säen, während Rotwang Marias Gesicht für seinen Androiden will. Zu diesem Zwecke entführt er sie. Bevor er sein Werk vollendet, folgt ein Zwischenspiel. In diesem wird es apokalyptisch und ein Pfaffe weist Freder auf die Hure Babylon im Alten Testament hin, auch bekannt als Frau in Scharlach. Aleister Crowley dürfte seine wahre Freude an diesem Film gehabt haben.

Hure Babylon Buch

Des Weiteren hat der zukünftige Messias in der Kirche eine Begegnung mit den sieben Todsünden, in deren Mitte der Tod steht.

Sieben Sünden

Danach besucht Freder Josaphat, welcher wegen diesem Kontakt kurze Zeit später von dem Gestapo-Agenten abgeholt wird. Der Arbeiter 11811, mit dem Freder seine Kleidung getauscht hatte, kommt hingegen noch mit einer Verwarnung davon und wird an seine Maschine zurück geschickt. Der Umstand, dass Arbeiter Nummern statt Namen haben, nimmt übrigens neben der Gestapo bereits einen weiteren Aspekt des 3. Reiches vorweg.

Auf der Suche nach Maria kommt Freder am Haus des Hexenmeisters Rotwang vorbei und hört dort ihre Hilfeschreie. Er läuft in eine Falle und kann ihr nicht helfen, während der verrückte Professor seinem Androiden Marias Gesicht verpasst. Allerdings geschieht dies nicht auf die drastische Weise, sondern in einem technomagischen Ritual, bei dem Maria unversehrt bleibt.

Das Ganze erinnert ein wenig an das Babalon Working aus dem „Liber AL vel Legis“, bei dem ebenfalls die Hure Babylons erweckt werden soll. In diesem Zusammenhang fallen auch die Initialien von C.A. Rotwang auf. Dreht man die Buchstaben seiner zwei Vornamen um, erhält man die Initialien von Aleister Crowley. Angesichts des im Film praktizierten Okkultismus dürfte dies wohl kaum ein Zufall sein, zumal die beiden Vornamen Rotwangs zu keiner Zeit ausgeschrieben werden.

Verwandlung_1

Verwandlung_2

Man beachte bei diem Ritual weiterhin die Saturnringe um den Körper des Androiden, was einmal mehr auf den satanistischen Hintergrund dieser Geschichte verweist.

Robotisierung

Joh Fredersen benutzt den Androiden mit Marias Angesicht, um die Arbeiter in der Unterwelt zu täuschen und das Lebenswerk der echten Maria zu zerstören. Um diesen diabolischen Plan zu unterstreichen, kokettiert die Maschinenfrau mit der Geste des allsehenden Auges.

Maria Einauge

Am Abend trifft sich die feine Gesellschaft in dem vornehmen Club „Yoshiwara“, um die Ankunft der Hure Babylon zu feiern. Diese zeigt sich zunächst im Sonnenrad und macht anschließend dem Baphomet gleich die Geste „Wie im Himmel, so auf Erden“.

Hure Babylon_1

Hure Babylon_2

Hure Babylon_3

Hellfire Club

Auch während dieses Rituals findet sich wieder die Symbolik des allsehenden Auges.

Augensalat

Außen am Club sind zwei abstrahierte Säulen zu sehen, welche Jachin und Boas repräsentieren. Es handelt sich also um einen freimaurerisch-salomonischen Tempel, in dem die Götzenverehrung zelebriert wird.

Yoshiwara Tempel

Während die High Society dem Ritual frönt, liegt Freder fieberkrank in seinem Freimaurerbett mit Pyramide und fantasiert vom Tod. Damit endet das Zwischenspiel.

Pyramidenbett

Sensenmann

Der letzte Akt beginnt mit der Offenbarung des Johannes. Dies ist keineswegs christlich gemeint, denn in der Apokalypse spielt zunächst der Antichrist die Hauptrolle.

Offenbarung des Johannes

Der Antichrist wird mit der Hure Babylon gleichgesetzt, durch deren Ankunft in der Stadt der Reichen Anarchie ausgebrochen ist. Als nächstes soll die unterirdische Stadt der Arbeiter dran glauben, doch Freder will dies in seiner Rolle des Messias verhindern.

Sein Vater hegt dagegen gänzlich andere Ziele. Er will, dass die falsche Maria die Arbeiter zum Aufstand aufwiegelt, um sie dann gewaltsam unterdrücken zu können. Damit nimmt sie zusätzlich die Rolle eines Chaosagenten ein, ähnlich wie heutzutage Alex Jones, der die Massen gegen den Staat aufpeitscht. Wie sich hier zeigt, ist dieser Freimaurertrick schon fast ein Jahrhundert alt.

Eine weitere Aufgabe der Hure Babylon besteht darin, den Glauben an den Mittler zu zerstören. Damit ist nichts Geringeres gemeint, als die Zerstörung des Christentums von innen heraus, worauf sich die christliche Rechte um Alex Jones ebenfalls bestens versteht.

Freder versucht, die falsche Maria zu entlarven, doch niemand von den Arbeitern hört ihm zu. Immerhin ist er der Sohn ihres Unterdrückers Joh Fredersen. Der wütende Mob schlägt auf ihn ein, tötet seinen einzigen Freund und zieht mit der Hure Babylon in die Revolution. Währenddessen ertönt sogar kurz die französische Hymne in Anlehnung das Blutbad der Jakobiner.

Satanische Revolution

Unterdessen belauscht Fredersen Rotwang, als dieser Maria gerade erklärt, wie er den Oligarchen hintergangen hat. Dieser erkennt seinen Fehler und greift Rotwang an, wobei es Maria gelingt, aus dem Haus des Hexenmeisters zu fliehen. Die entsprechenden Filmsequenzen sind bis heute verschollen, weshalb dieser Teil der Handlung nur in Form von Texttafeln vorhanden ist.

In der nächsten Szene ist die Revolution in vollem Gange, doch die Arbeiter gefährden sich damit nur selbst. Einzig der Wächter der Herzmaschine (Heinrich George, 1893-1946) stellt sich der Revolte in den Weg, bekommt jedoch von Joh Fredersen den Befehl, die Tore zur wichtigsten aller Maschinen zu öffnen, damit die Arbeiter sie zerstören können.

Das Ergebnis der blinden Zerstörungsorgie besteht darin, dass die unterirdische Arbeiterstadt absäuft. Doch dadurch fällt auch in der überirdischen Stadt der Reichen der Strom aus. Nicht nur das Proletariat hat sich mit seinem Verhalten selbst geschadet, sondern auch Joh Fredersen.

Einzig sein Sohn und Maria handeln vernünftig und bringen zunächst die Kinder der Arbeiterklasse an die Oberfläche, um sie vor den Fluten zu retten. Dem Wächter der Herzmaschine gelingt es indessen, die wütenden Massen wach zu rütteln und ihnen zu vermitteln, dass ihre Stadt abgesoffen ist. Nun machen sich plötzlich alle Sorgen um ihre Kinder, die zum Glück schon in Sicherheit sind. Doch als die Massen endlich anfangen zu begreifen, beginnt sogleich die Hexenjagd auf Maria. Natürlich macht der Mob keinen Unterschied zwischen der echten und der falschen Maria.

Durch einen glücklichen Zufall geraten jedoch der Arbeitermob und die Jubeldemo der Reichen aneinander, sodass letztendlich die falsche Maria auf dem Scheiterhaufen landet und verbrennt. Es wird also lediglich eine weitere Maschine zerstört und damit bleibt es den Arbeitern erspart, zu Mördern zu werden. Dennoch ist diese mittelalterliche Hexenverbrennungsszene äußerst bedenklich.

Hexenverbrennung_1

Hexenverbrennung_2

Auf dem Kirchendach findet im Folgenden der finale Kampf zwischen dem Messias und dem Oberschurken Rotwang statt. Natürlich gewinnt der strahlende Held, dem von da an alle Proletarier zu Füßen liegen. Am Tag darauf marschieren die Arbeiter in Pyramidenformation vor der Kirche auf.

Pyramidenmarsch

Der Wächter der Herzmaschine bietet John Fredersen die Hand an, doch dieser schlägt sie aus. Hände und Hirn finden nach wie vor nicht zueinander. Doch der Mittler mit seinem großen Herzen steht schon bereit, um die Verbindung herzustellen. Alles ist wieder Friede, Freude, Eierkuchen – Ende!

Mittler_1

Mittler_2

Fazit: „Metropolis“ ist kein Meisterwerk, sondern von vorne bis hinten Freimaurerpropaganda. Lediglich die Spezialeffekte waren für die damalige Zeit bahnbrechend. Ansonsten ist es einfach nur unheimlich öde, sich zweieinhalb Stunden Stummfilm rein zu ziehen. Natürlich nur, sofern man diese Zeit nicht gezielt damit verbringt, nach Freimaurersymbolen Ausschau zu halten. In der Hinsicht hat man bei diesem Film stets etwas zu tun. Kaum ein moderner Film strotzt heute noch so vor Symbolik wie „Metropolis“.

In der Handlung vermischen sich indes der Turmbau zu Babel, der Aufstieg des Christentums sowie die Erweckung der Hure Babylon und die Apokalypse. Wenn man dabei genauer hinschaut, so stellt man fest, dass das Christentum die Religion für die tumben Massen ist, welche sich leicht manipulieren lassen und am Ende sogar zu mittelalterlichen Traditionen wie Hexenverbrennungen greifen. Auf der anderen Seite ist die Religion der reichen Elite ziemlich offen zu erkennen der Satanismus.

In anbetracht dieser Prämisse ist der letztendliche Schulterschluss zwischen Proletariern und Bourgeoisie umso unglaubwürdiger. Ohnehin ist es nicht erstrebenswert, die Klassengesellschaft aufrecht zu erhalten. Solange es ausgebeutete Arbeiter und privilegierte Eliten gibt, nützt auch ein Mittler nichts, den es heute z.B. in Form von Gewerkschaften gibt.

„Metropolis“ zeigt überdeutlich, dass die Überwindung der Klassengesellschaft kein erklärtes Ziel der Freimaurerei ist. Diese strebt lediglich nach mehr Kontrolle über die Arbeiterklasse, welche durch einen Mittler aus ihren eigenen Reihen erzielt werden soll. In dieser Tradition steht heutzutage auch die SPD, deren Spitzenpolitiker selbst zur Oberschicht gehören, während sie vorgeben, für die Rechte der Arbeiter einzutreten.

Da bekommt man direkt Lust auf eine richtige Revolution. Die Revolution des Proletariats wird in „Metropolis“ jedoch aufs Böseste diffamiert. Die Arbeiter werden als Idioten dargestellt, die am eigenen Ast sägen. Die Wahrheit ist jedoch, dass eine Rebellion nur dann scheitert, wenn sie von Freimaurern angeführt wird. Dies wird im Film durch die Hure Babylon offensichtlich und man darf nicht vergessen, dass auch hinter der französischen Revolution, auf welche der Film anspielt, von freimaurerischen Kräften aus dem bürgerlichen Lager angeführt wurde. Gleiches gilt für die russische Revolution, deren Früchte von dem Hochgradfreimaurer Stalin zertrampelt wurden.

Nie wieder dürfen sich die Massen zu einer Revolution verleiten lassen, die von der Elite gewollt ist. Leider geschieht selbiges aber momentan in der Ukraine sowie im Norden von Syrien und Irak. In beiden Fällen sind es wieder einmal blutige Revolutionen, welche von Faschisten und Terroristen angeführt werden. Wann lernt die Menschheit endlich, dass sich die nächste Revolution gegen die Elite und ihre okkulten Geheimbünde richten muss? Und wann begreifen es die Massen endlich, dass diese Revolution friedlich sein muss?

Historischer Nachtrag: Fritz Lang emigrierte nach Machtergreifung der Nazis erst nach Frankreich und schließlich in die USA. Er wurde jedoch nie von den Nazis verfolgt. Im Gegenteil wurde er von Propagandaminister Goebbels sogar angefleht, sein Können in die Dienste des 3. Reichs zu stellen. Obwohl Langs Werk „Metropolis“ selbst faschistoide Tendenzen aufweist, wollte er sich nicht in seine künstlerische Freiheit hineinreden lassen, die er bis zu seinem Tod 1976 in den USA ausleben konnte.

Ein Großteil der an „Metropolis“ mitwirkenden Schauspieler machte dagegen durchaus Karriere im 3. Reich. Darunter auch Heinrich George, der Vater des heutigen Stars Götz George, welcher u.a. in Werken wie „Hitlerjunge Quex“ (1933) und „Jud Süß“ (1940) mitspielte. Der Hauptstar von „Metropolis“, Gustav Fröhlich, legte ebenfalls eine große Karriere in der NS-Propagandaindustrie hin. Für diese trennte sich Fröhlich sogar, wie bereits Heinz Rühmann vor ihm, von seiner halbjüdischen Ehefrau, die im Exil überlebte.

Wenn man nun bedenkt, dass die Darsteller von „Metropolis“ – abgesehen von den Statisten – durch die Bank weg Freimaurer waren und man dies dem Werk in jeder Szene ansieht, wirkt es einmal mehr unglaubwürdig, dass die die Freimaurer sich heutzutage als Opfer des deutschen Faschismus sehen. Offensichtlich konnten sehr viele von ihnen problemlos unter Hitler Karriere machen. Selbiges gilt auch für Fritz Langs Ex-Frau Thea von Habou, welche 1940 in die NSDAP eintrat.

Dementsprechend war „Metropolis“ trotz unmissverständlicher Freimaurersymbolik im 3. Reich nie verboten. Lediglich die Sowjetunion indizierte den Streifen wegen seiner konterrevolutionären Aussage. Immerhin siegt am Ende die Klassengesellschaft und der erzielte Klassenfrieden durch die freiwillige Unterwerfung der Arbeiterklasse war eher typisch für den Nationalsozialismus. „Metropolis“ diente der NSDAP sogar als Vorbild, weshalb der heutige Hype um diesen angeblichen Klassiker äußerst fragwürdig ist.

2033 – Mexikos neue Weltordnung

von Joe Doe

Wer glaubt, die neue Weltordnung würde maßgeblich von den USA und der EU vorangetrieben, der hat noch nicht den mexikanischen Film „2033 – Das Ende ist nah“ von 2009 gesehen. Dieser spielt nach einem Putsch, bei dem 2013 ein Politiker namens Pec die Macht in Mexiko übernommen hat. Im Jahr 2033 hat Pecs Nachfolger General Jamaro eine Militärdiktatur installiert, welche von Dr. Stams (Miguel Couturier) Pharmakonzern Phaarmax unterstützt wird. Religiöse Kulte aller Art sind verboten, was die antichristliche Ausrichtung des Regimes unterstreicht.

Bereits die Jahreszahlen ’13 und ’33 sind hochgradig okkult. Das Jahr 2033 spielt dabei nicht nur auf die 33 Grade der Freimaurerei an, sondern auch auf das hundertjährige Jubiläum von Hitlers Machtergreifung. Und für wahr, der Mexikaner Jamaro kann durchaus mit dem Österreicher mithalten. Gleich zu Beginn sieht man den General vor einer Pyramide mit Auge – dem Logo der Militärjunta. Faschismus und Freimaurerei gehen hier offensichtlich Hand in Hand.

General Pyramide

Das Faschistenpack redet in dieser Szene über die Installierung von Überwachungskameras. Orwells Big Brother ist im Film allgegenwärtig.

Totale Überwachung

Um den orwellschen Alptraum zu komplettieren, tragen alle Menschen RFID-Chips, mit denen sie bargeldlos bezahlen.

RFID-Station

Weiter geht es beim Pharmakonzern Phaarmax, dessen Mitarbeiterin einen Stoff namens Tec Panol vorstellt, welcher aus „Pactia“ gewonnen wird. Dieses angebliche Wundermittel ist in nahezu allen Lebensmitteln enthalten und macht 50% der Nahrung aus.

In der nächsten Szene sieht man einen reichen Schnösel namens Pablo (Claudio Lafarga) seine tägliche Dosis abholen, während er von einem Obdachlosen um etwas zu Essen angebettelt wird. Kurzerhand wird der Bettler von einer Wache erschossen, doch niemand greift ein. Offensichtlich ist es vollkommen normal, wenn Menschen auf offener Straße hingerichtet werden.

Die Blutspuren werden umgehend von einem Putzroboter beseitig, welcher die Nummer 93 hat. Diese Zahl war für Aleister Crowley von zentraler Bedeutung, da sie der griechischen Kabbalah zufolge den Zahlenwert der Wörter Thelema und Agape entspricht. Es ist wohl kein Zufall, dass die 93 in diesem Film auftaucht, der nur so vor okkulter Symbolik und Zahlenmystik strotzt. Diese Zahl dürfte eine direkte Referenz zu Crowleys Thelema-Lehre sein, denn als der Wachposten den Bettler erschießt, folgt er damit dem Gebot „Tu was du willst!“

93 Roboter

Selbiges gilt nicht für die Arbeiterklasse. Die soll nur das tun, was ihr befohlen wird: „Konsumieren Sie, produzieren Sie und leben Sie glücklich!“ Wirklich glücklich lebt aber nur, wer zur Oberschicht gehört oder mit anderen Worten ein hochrangiger Freimaurer ist. Die Handschläge der Regimetreuen sind dabei sehr entlarvend.

Masonic Handshake_1

Masonic Handshake_2

In einer Bar für die Oberschicht gibt es nicht nur wieder einen Freimaurerhandschlag, sondern obendrein noch ein paar Pentagramm-Tattoos.

Pentagramtattoos

Wer Geld hat, füllt sich in diesem Laden nicht allein mit Alkohol ab, sondern konsumiert auch gleich noch die neusten Designerdrogen.

Drogenjunkie

Nach diesem Trip schlägt Pablo noch einen Obdachlosen zusammen, wie es sich für den Günstling des Diktators General Jamaro gehört. Nebenbei ärgert er auch zum Spaß einen Arbeitskollegen und macht vom Hubschrauber aus sogar Jagd auf unschuldige Menschen der Unterschicht.

Menschenjagd

Seinen Großvater, der sich noch einen Rest von Anstand und kritischem Denken bewahrt hat, pumpt Pablo im Auftrag seiner Mutter indes mit Medikamenten voll, die dessen Ruhigstellung dienen. Als er seinen Großvater per Sturz ins Jenseits befördert, teilt dieser ihm im Sterben mit, dass sein totgeglaubter Vater (Raúl Méndez) noch am Leben ist und Pablo sich auf die Suche nach ihm machen soll.

Sedierung

Die Trauer seiner Mutter hält sich derweil in Grenzen. Immerhin war sie es, die ihren eigenen Vater mit Drogen voll pumpen lassen hat und ihren Sohn im Glauben ließ, es handele sich um Medikamente. An Pablos Vater ist sie ebenfalls nicht mehr interessiert, da sie beabsichtigt, General Jamaro zu heiraten. Sie ist eine eiskalte Karrierefrau und verkörpert noch mehr als ihr Sohn die Entmenschlichung durch das faschistische System.

Für ihren Sohn stellt der Tod des Großvaters jedoch einen Wendepunkt dar. Kurz nach der Beerdigung trifft Pablo auf einen Arbeitskollegen, den er anhand eines Fisch-Tattoos kurz zuvor als Christen identifiziert hat. Auch dieser Kollege offenbart ihm, dass sein Vater noch am Leben ist und nicht von Christen ermordet wurde, wie die Propaganda verlauten lässt.

Nach einem weiteren Drogentrip folgt Pablo der Einladung seines Kollegen, der sich als Padre Miguel (Marco Antonio Trevino) herausstellt. Dieser zeigt ihm die Auswirkungen von Pactia. Die Droge soll die Menschen gefügig machen und ihnen die Fähigkeit zum eigenständigen Denken nehmen. Als Spätfolge richtet Tec Panol zudem starke Schäden im Gehirn an. Der Untergrund hat jedoch ein Gegenmittel entwickelt, welches die Wirkung aufhebt.

Leider besteht der Untergrund aus religiösen Fanatikern, denen man ebenfalls nicht über den Weg trauen kann. Ein christlich-fundamentalistisches Regime wäre in keiner Weise besser als ein faschistisches. Zudem lässt der Padre Zweifel aufkommen, wer wirklich hinter dem christlichen Widerstand steckt. Bei einer Andacht formt er mit seinen Händen eine umgedrehte Pyramide mit abgehobener Spitze. Man muss nicht Theologie studiert haben, um zu wissen, dass dies keine christliche Geste ist.

Miguel Pyramidenhandgeste_2

Miguel Pyramidenhandgeste_1

Als Pablo aus dem Armenghetto in die glitzernde Welt der Oberschicht zurückkehrt, macht er ebenfalls erst einmal eine Freimaurergeste, indem er sich an die Krawatte greift.

Pablo Krawattengriff

Allerdings kehrt er nicht in sein altes Leben zurück, sondern hilft Padre Miguel und einem weiteren Untergrundkämpfer beim Einbruch in ein grusliges Gefängnis, wo sein Vater festgehalten wird. Die Befreiungsaktion gelingt, sehr zum Ärger von General Jamaro.

Gefängnis_1

Gefängnis_2

Pablos Vater Goros soll die Aufstellung der Milizen übernehmen, was die Frage aufwirft, ob der Rest des Widerstandes vollkommen inkompetent ist, da alles von nur einem einzigen Mann abhängt. Sein Sohn flirtet derweil mit der hübschen Lucía (Sandra Echeverría) während im Hintergrund das Logo des Imperiums aus Star Wars prangt. Hier übertreibt man dann doch etwas mit der faschistischen Symbolik, indem sogar Symbole fiktiver Weltraumnazis dreist kopiert werden.

Star Wars Symbol

Bevor Lucía und Pablo ein Schäferstündchen auf dem Dach halten, entfernt sie ihm noch den zusätzlichen RFID-Chip, den er zuvor von einer Wache des Generals eingesetzt bekommen hat. Doch hätte das Regime ihn zu diesem Zeitpunkt nicht längst aufgespürt haben müssen? Mit Sicherheit nicht die einzige Logiklücke des Films.

Für den Widerstand bedeutet dies jedoch Glück und so laufen die Sabotageakte gegen die Medien, die Energiekonzerne und natürlich den Pharmakonzern an. Hauptziel ist die Neutralisierung des Tec Panol. Dabei geht dann aber doch einiges schief und ein Widerstandskämpfer wird gefangen genommen und mit Foltermethoden verhört. Während dieser arme Tropf durch General Jamaro einen hässlichen Tod erfährt, werden der Padre und Lucía von Dr. Stam auf frischer Tat ertappt.

Als zuletzt auch noch auffliegt, dass Pablo dem Widerstand hilft, ist Dr. Stam sichtlich von den Sicherheitsvorkehrungen enttäuscht und droht, seine Geschäfte nach Israel oder England zu verlagern. In Anbetracht der Art seiner Geschäfte sagt das sehr viel über die zukünftige Politik dieser Länder aus.

Pablo schafft es derweil, Lucía zu befreien. Padre Miguel muss er jedoch zurücklassen, nachdem dieser bei einem Schusswechsel angeschossen wurde. Zu zweit entkommen Pablo und Lucía in einem Mülltransport, versäumen es jedoch, sich unter den Folien zu verstecken. Natürlich werden sie von einer Überwachungskamera entdeckt und gestellt. Als Pablo den General mit der Waffe bedroht, schießt dieser Lucía nieder. Beide werden verhaftet und abgeführt.

Pablo gelingt anschließend die Flucht, weil ein Sicherheitsbeamter, der den Streifenwagen fährt, auf der Seite des Widerstands steht. Weniger Glück hat Padre Miguel, der öffentlich hingerichtet wird. Kurz nach der Live-Übertragung im Fernsehen wird das Hauptquartier der Christen gestürmt und Pablos Vater angeschossen. Es scheint einfach alles schief zu gehen.

Als kleines Abschiedsgeschenk vermint Goros aber noch die Bibliothek und tötet so eine Handvoll Sicherheitskräfte. Dabei wird wieder einmal ordentlich mit faschistischer Symbolik gespielt, denn unter den Büchern findet sich eines über die Kollaboration mit den Nazis im besetzten Frankreich.

Buch Nazikollaboration

Ein anderes Buch hat man extra verkehrt herum ins Regal gestellt, damit die Pyramide auf den Einband nach unten zeigt.

Buch umgedrehte Pyramide

Ein wirklicher Sieg bleibt dem Widerstand nicht vergönnt. Pablo flieht mit seinem Vater in die Pampa, während General Jamaro weiterhin die Befehle des dahinsiechenden Pec ausführt. Es bleibt vollkommen offen, ob die faschistische neue Weltordnung bestehen bleibt oder sie durch eine christlich-fundamentalistische neue Weltordnung ersetzt wird. Da sich jedoch hinter beiden Seiten offensichtlich die Freimaurerei verbirgt, ist es andererseits auch vollkommen egal. Was für ein bescheidenes Ende…

Fazit: Optisch macht der 5 Mio. Dollar teure Blockbuster durchaus etwas her. Für einen mexikanischen Film kann die Qualität durchaus mit Hollywood mithalten. Allerdings liegt „2033 – Das Ende ist nah!“ auch in Sachen okkulte Symbolik mit der amerikanischen Filmindustrie gleich auf. Die Pyramide mit dem allsehenden Auge ist ebenso allgegenwärtig wie die kabbalistische Zahlenmystik. Neben der 33 und 93 wird auch die 23 erwähnt und die 11, welche für freimaurerische Dualität steht, ziert beiläufig einen Zeppelin.

Zeppelin 11

Neben dem freimaurerischen Kernthema der neuen Weltordnung fällt weiterhin unangenehm auf, dass der Film einige Logiklücken aufweist und Chancen verspielt. Z.B. schließt sich dem Widerstand ein kleiner Junge namens Gabriel an, dessen Vater zuvor von Pablo ermordet wurde. Diese Situation bietet einiges an Konfliktpotential, doch die beiden treffen nicht noch einmal aufeinander. Der Gipfel ist schließlich das offene Ende, zumal man kaum Lust auf eine Fortsetzung bekommt.

Ein letzter Minuspunkt muss noch einmal an die deutsche Synchronisation vergeben werden. Die Stimmen sind teils unpassend gewählt und es mangelt ihnen an emotionaler Tiefe. Der Umgebungssound ist ebenfalls sehr fad und man vermisst die Geräuschkulisse einer Großstadt. Alles in allem ist der Film nur ein Genuss fürs Auge, aber nicht fürs Ohr und schon gar nicht für den Geist.

Der Antichrist in Filmen – Hellywoods kleine Satansbraten

Der Antichrist ist ein beliebtes Filmthema, wobei die meisten Filme sich auf seine Geburt und Kindheit konzentrieren.

Der berühmteste Klassiker dieses Genres dürfte Roman Polanskis „Rosemaries Baby“ von 1968 sein. In diesem wird eine junge Frau namens Rosemarie von Satan geschwängert, was sie jedoch zunächst als Alptraum abtut. Später findet sie jedoch heraus, dass ihre Nachbarn Satanisten sind. Auch der Arzt, an den sie empfohlen wurde, gehört der Kirche Satans an und zu guter letzt stellt sich sogar heraus, dass ihr Ehemann sie gegen Wohlstand an die Satanssekte verkauft hat.

„Rosemaries Baby“ schildert jedoch nicht nur die Geburt des Antichristen (in diesem Film „Adrian“), sondern zeigt zudem den großen Einfluss der Satanisten in allen gesellschaftlichen Ebenen. Weiterhin offenbart P(äd)olanski mit Filmen wie „Rosemaries Baby“ und „Die neun Pforten“ seine wahre Religionszugehörigkeit, denn in beiden Filmen wird der Teufel glorifiziert und gewinnt am Ende. Doch ist Satan in diesen Filmen wirklich ein Höllenfürst? Zumindest der Vater von Rosemaries Baby scheint eher ein Reptiloid zu sein, wenn man sich seine Augen einmal aus der Nähe betrachtet.

Der Antichrist ist ebenfalls Thema der erfolgreichen „Omen“-Reihe, welche 1976 startete.

Omen 1976

Es folgten „Damien – Omen II“ (1978), „Barbara’s Babys – Omen III“ (1981) und der Abschluss der Reihe „Omen IV – Das Erwachen“ (1991). Auf dem DVD-Cover des letzteren Films fällt einmal mehr die Betonung des allsehenden Auges auf, welches in dämonischem Rot leuchtet und eine 666 beinhaltet.

Omen - Das Erwachen

2006 gab es noch ein Remake von „Das Omen“. Auf dem DVD-Cover findet sich einmal mehr die 666, deren Ziffern zu einer Triskele angeordnet sind. Die Zahl des Antichristen, der von einem hochrangigen US-Diplomaten adoptiert und damit in Nähe des Weißen Hauses platziert wird, steht im Zentrum eines umgedrehten Kreuzes. Weitere Satanskreuze finden sich im Hintergrund.

Omen 2006

Einen Mockbuster von The Asylum gibt es zu „Das Omen“ auch schon. Interessanterweise findet man bei diesem keine 666, sondern die Ziffern 11 / 11 / 11. Macht zusammen 33, die Anzahl der Freimaurergrade. Damit dürfte wohl endgültig klar sein, dass sich sogar die Mockbusterstudios unter der Kontrolle der Logen befinden.

Omen 11 11 11

Neben den bekannten Beispielen gibt es eine große Anzahl an weiteren Filmen über den Antichristen. Zu viele, um alle aufzuführen. Ein gängiges Klischee sind in den meisten Fällen natürlich umgedrehte Kreuze.

The Antichrist

Der wohl schlechteste Film in dieser Kategorie ist Lars von Triers „Antichrist“, welcher jedoch nicht viel mit dem Vertreter Satans zu tun hat. Von Trier ist für seine abartigen Sex- und Gewaltorgien bekannt, die jeden Inhalt vermissen lassen. Doch die Darstellung einer geistig umnachteten Psychopathin, die erst die Genitalien ihres Mannes und anschließend ihre eigenen verstümmelt, schlägt dem Fass die Krone auf. Das sollte sich niemand zumuten!

Zudem wird von Trier aufgrund des Zeichens der Weiblichkeit über dem „t“ in „Antichrist“ Frauenfeindlichkeit vorgeworfen. In Ermangelung einer anderen, vernünftigen Erklärung, kann man dem wohl zustimmen. Zumal der Regisseur mit seinem neusten Werk „Nymphomaniac“ einmal mehr beweist, dass er unter krankhaften Sexphantasien leidet und Frauen zu Lustobjekten degradiert.

Antichrist von Trier