Scott Pilgrim gegen den Rest Vernunft

von Joe Doe

„Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt“ basiert auf einer Graphic Novel von Bryan Lee O’Malley und wurde 2010 von Edgar Wright verfilmt, der zuletzt für den schwächsten Teil der neuen „Star Wars“-Trilogie „Die letzten Jedi“ verantwortlich war. Seine Adaption von „Scott Pilgrim“ ist dagegen nicht nur schwach, sondern schwachsinnig und obendrein vollgestopft mit okkulter Symbolik. Das fängt schon mit den Sig-Runen im Vorspann an.

Im Mittelpunkt steht besagter Scott Pilgrim, gespielt von Michael Cera, zu dessen Vita weitere hochgradig okkulte Filme wie „Das ist das Ende“ gehören. Seine Rolle Scott ist Mitglied in einer Rockband namens SexBobOmb und im Prinzip geht es im ganzen Film um kaum etwas anderes als Sex. Da er diesen nicht von seiner 5 Jahre jüngeren Freundin Knives (Ellen Wong) bekommt, träumt er längst von einer anderen Frau. Dabei ist die 17jährige sein größter Fan.

Der Übergang in eine andere Beziehung wird durch einen Schachbrettboden markiert. Ab diesem Zeitpunkt ist zudem nicht mehr ganz klar, was Scott träumt bzw. phantasiert und was Realität ist. Waren die comichaften Lautmalereien bis dahin noch als Stilelement akzeptabel, nimmt der Film mit durchschreiten dieser ersten Dimensionstür eine Wendung ins Absurde.

Die nächste Tür, welche direkt ins Bett von Scotts Traumfrau Ramona (Mary Elizabeth Winstead) führt, ist derweil mit einem schwarzen Pentagramm markiert.

Zum Abschied gibt sie ihm ihre Telefonnummer, welche zweimal die 66 enthält und in der Quersumme 55 ergibt. Darunter stehen sieben Xe, die für ihre sieben Ex-Lover stehen. Das X hat hier also einen direkten Bezug zu Sex.

Auf einem Konzert der Band SexBobOmb trifft Scott auf den ersten Ex von Ramona, der sich selbst als „teuflischer Ex-Lover“ vorstellt und dabei die 666-Handgeste macht.

Um jeden Zweifel auszuräumen, dass hier Satanismus im Spiel ist, besitzt der Ex paranormale Fähigkeiten wie Levitation und Pyrokinese. Außerdem kann er dämonische Begleiterinnen herbeirufen, die alle ein schwarzes Pentagramm auf dem Shirt tragen

Bei genauerer Betrachtung handelt es sich um geflügelte Repiloide mit spitzen Zähnen und geschlitzten Pupillen. Spätestens ab hier dürfte klar sein, dass es sich um keinen normalen „Coming of Age“-Film handelt.

Der Kampf gegen den teuflischen Ex-Lover findet selbstverständlich auf einem Schachbrettboden statt.

Da Scott nun offen für eine Beziehung zu Ramona kämpft, muss er endlich mit Knives Schluss machen. Passend dazu trägt er ein T-Shirt mit Totenschädel.

Beim Übergang zur neuen Freundin ist wieder ein Schachbrettboden im Hintergrund zu sehen.

Bevor er jedoch Ramona für sich allein haben kann, muss er auch ihre anderen Ex-Lover im Kampf besiegen. Der nächste ist der Filmstar Lucas Lee (Chris Evans), der unfairerweise gleich seine sämtlichen Stuntdoubles mit antreten lässt. Auf den Skateboards und auch als Tattoo trägt Lee ein auf dem Kopf stehendes Tau.

Der Kampf findet im Schatten des Vollmondes statt, der in dieser Einstellung durch ein Stromkabel durchtrennt ist. Die Spaltung des Mondes ist dabei kein Zufall, wie sich später noch zeigen wird.

Am nächsten Tag macht sich Scott Gedanken darüber, dass Ramona sieben Ex-Lover hat, was sich in seiner Umgebung widerspiegelt.

Ein eingekreistes X an seinem Ärmel, welches bereits ankündigt, dass sie auch ihn irgendwann verlassen wird, reißt er ab und wirft es auf den Boden. Symbolisch bedeutet dies, dass er sie nach nur einem One-Night-Stand nicht aufgeben will.

Die Aufschrift seines nächsten T-Shirts ist schon weniger leicht zu deuten. „SARS“ ist eine tödliche Infektionserkrankung der Atemwege, die sieben Jahre vor dem Filmdreh wütete.

Quelle

Einfacher ist da schon wieder das nächste Konzertplakat von SexBobOmb zu deuten, welches von zahlreichen Pentagrammen übersät ist. Außerdem gibt es auf der linken Seite ein Logo aus umgedrehten Pyramiden, welches später noch eine wichtige Rolle spielen soll.

Beim Auftritt trägt Scott ein weiteres Pentagramm auf dem T-Shirt. Außerdem hat es die Aufschrift „Zero“, was möglicherweise andeuten soll, dass er eine Null ist.

SexBobOmb treten jedenfalls nur als Vorband für Clash at Demonhead auf. Deren Sängerin, die zufällig Scotts Ex ist, macht ihrem Bandnamen alle Ehre und präsentiert sich als Schlangenträgerin. Sie trägt eine Schlange als Ring und zwei Ouroboros-Schlangen als Ohrringe.

Ihr aktueller Macker Todd (Brandon Routh) ist derweil der dritte teuflische Ex-Lover von Ramona. Welch ein unglaublicher Zufall, dass ihre jeweiligen Ex-Partner zueinander gefunden haben. Da fragt man sich, warum die beiden überhaupt eifersüchtig reagieren, wenn sie doch längst wieder andere Beziehungen eingegangen sind? Wie es scheint, geht es hier schlichtweg um Kontrolle. Die Frau wird zum Besitz des Mannes und bleibt dies auch, wenn er bereits eine andere hat.

Der dritte teuflische Ex-Lover hat auf jeden Fall wieder einmal paranormale Fähigkeiten und seine leuchtenden Augen deuten auf dämonische Besessenheit hin.

Wie Ramona anmerkt, hat ihr Todd einst „ein Loch in den Mond gehauen“. Das ist nun schon die zweite Anspielung auf einen lunaren Anschlag. Da ein solches Ereignis schon in Dutzenden anderen Filmen und Serien angekündigt wird, mag man hier nicht mehr an Zufälle glauben.

Mit der 3 auf dem T-Shirt lässt sich derweil super spielen. Zweimal nebeneinander ergibt dies die Anzahl der Freimaurergrade nach schottischem Ritus. Man wird das Gefühl nicht los, dass es bei den Kämpfen gegen die Ex-Lover eigentlich um den Aufstieg Scott Pilgrams in der Freimaurerhierarchie geht.

Wie zur Bestätigung gibt es beim nächsten „Bass Battle“ wieder einen Schachbrettboden. Die Art, wie Scott seinen Kontrahenten Todd besiegt, ist dabei mehr als skurril. Todd ist Veganer und nachdem Scott ihm einen Drink mit Sahne angedreht hat, erscheint die Veganpolice und beraubt ihn seiner paranormalen Kräfte. Ob das eine Anspielung darauf sein soll, dass vegane Ernährung genauso esoterischer Bullshit ist wie Superkräfte?

Die nächste Konfrontation lässt nicht lange auf sich warten. Sie wird von der Hausnummer 4 angekündigt, wo Scott auf einer Party die nächste Exfreundin von Ramona kennenlernt.

Ja richtig, es geht diesmal um eine Frau. Dabei ist Ramona doch eindeutig hetero. Eine Erklärung könnte sein, dass sie unter einer multiplen Persönlichkeitsspaltung leidet und eine ihrer Persönlichkeiten lesbisch ist. Darauf deuten zumindest die zerbrochenen Spiegel bei der Zerstörung einer Diskokugel hin.

Der fünfte Kampf findet dann wieder bei einem Bandduell statt. Auf dem Konzertplakat steht ganz unten „Ninth Circle“, womit ziemlich deutlich auf den neunten Kreis der Hölle verwiesen wird.

Diesmal muss es Scott gleich gegen zwei Gegner aufnehmen, denn Ramona war mit Zwillingen zusammen. Zumindest wird der Film dadurch um einen Kampf verkürzt, denn langsam fängt diese krude Story gewaltig an zu nerven. Gleiches gilt für die Symbolik, die bei den Zwillingen durch ein Yin-Yang auf den Punkt gebracht wird.

Im ersten Anlauf zerstören die beiden Gegner mit ihrer Soundwave das Hallendach. Dort wird erneut der Vollmond sichtbar. Doch halt! Dieser Kampf findet Tage nach dem zweiten statt und es ist immer noch Vollmond? Hier verstößt die okkulte Symbolik eindeutig gegen Naturgesetze!

Aber scheiß auf die Naturgesetze. Mit Musik lassen sich auch keine Dämonen heraufbeschwören wie auf diesem Konzert. Bei den asiatischen Zwillingen sind es natürlich Drachen, deren Erscheinen vom Publikum mit Baphomet-Gesten honoriert wird.

Nach diesem kruden Effektfeuerwerk trifft Scott endlich auf den Bossgegner, der auf der Spitze einer Pyramide residiert. Der Name Gideon Gordon Graves (Jason Schwartzman) ist dabei ebenfalls von symbolischer Bedeutung. Alle Namensteile beginnen mit einem G, dem siebten Buchstaben des Alphabets. Statt der 666 gibt es also eine 777, der u.a. von Aleister Crowley eine noch höhere Bedeutung zugeschrieben wird.

Gideon trägt außerdem die Farben der Venus, weiß und rot, womit er gleichermaßen Luzifer und Satan repräsentiert. Die umgedrehte Pyramide, die auf einem der Konzertplakate zu sehen war, ist zudem sein Logo. Ramona betrachtet er als seinen Besitz, was durch diverse Gesten verdeutlicht und auch in einer Zwischensequenz sehr genau erläutert wird.

Am offensichtlichsten ist der Chip mit Gideons Logo. Wenn das mal keine Anspielung auf technologische Massenkontrolle ist.

Scotts Bandkollegen stehen ebenfalls unter Kontrolle, allerdings auf freiwilliger Basis. Sie haben ihre Seelen für Geld und Ruhm verkauft. Passend dazu sind sie in freimaurerischem Schwarz/Weiß gekleidet, einer sogar mit Krawatte.

Scott wird von Gideon ebenfalls ein Deal angeboten, den er jedoch ablehnt. Für ihn ist der Kampf um Ramona eine Herzensangelegenheit, weshalb ihm ein Samuraischwert aus dem flammenden Herz entspringt.

Mit diesem zerlegt er erst einmal eine Schar von Gegnern, die wie in einem Videospiel zu Münzen zerfallen. Das Ganze natürlich abermals auf einem Schachbrettboden.

Der Endgegner hat derweil ein Cybersamuraischwert mit Totenkopf am Griff. Und tatsächlich verliert Scott in der ersten Runde sein Leben.

Zum Glück hat Pilgrim noch ein Bonusleben sowie etwas Hilfe von seiner Ex Knives, die diesmal ihrem Namen alle Ehre macht und mit Messern aufkreuzt. Allerdings trägt auch sie die Farben des freimaurerischen Schachbretts.

Gemeinsam besiegen sie Gideon, wobei die umherfliegenden Münzen wie eine Blutfontäne aussehen.

Am Ende beider Endkämpfe steht Scott auf der Spitze der 23-stufigen Pyramide. Einmal mit Ramona und beim zweiten Mal mit Knives. Nach dem endgültigen Sieg über Gideon ist sogar die Spitze der Pyramide illuminiert, wobei die 23 Stufen ein direkter Hinweis auf die Illuminaten sind. Hier wird nichts Geringeres symbolisiert als Pilgrims Erleuchtung, wobei sein Name nunmehr auch einen Sinn ergibt, da er eine Art Pilger ist.

Zum Schluss darf er sich dafür auch frei zwischen Knives und Ramona entscheiden, wobei die Wahl irgendwie vorhersehbar ist. Er kommt aus einem Tor mit der umgedrehten Pyramide und verabschiedet sich durch die Tür mit dem schwarzen Pentagramm.

Fazit: Was augenscheinlich als durchgeknallter „Coming of Age“-Film daherkommt, ist bei genauerer Betrachtung eine freimaurerische Erleuchtungsgeschichte. Außerdem wird einmal mehr vermittelt, dass jede Band, die in der okkulten Musikindustrie erfolgreich sein will, einen Pakt mit dem Teufel einzugehen hat. Diese tieferen Bedeutungen dürften den meisten jungen Zuschauern jedoch entgehen, da diese die Symbole kaum zu deuten wissen werden.

I Pet Goat – Baphomets neue Weltordnung

von Joe Doe

“I Pet Goat II” ist ein animierter Kurzfilm aus dem Jahre 2012. Das Jahr ist wohl kein Zufall, denn obwohl der Weltuntergang ausgeblieben ist, deutet in „I Pet Goat II“ alles auf die Apokalypse hin. Verantwortlich für die mehr oder weniger offensichtlichen Ankündigungen in dem siebeneinhalbminütigen Film ist die Produktionsfirma Heliofant. Dieser Name setzt sich aus den Wörtern Helios und sehr wahrscheinlich Hierophant zusammen. Helios ist der griechische Sonnengott und ein Hierophant war im antiken Griechenland der erste Hohepriester im Tempel der Demeter.

Letzteres ist sehr aufschlussreich, denn Hierophant ist griechisch und bedeutet so viel wie „Enthüller der heiligen Geheimnisse“. Genau das ist die Aufgabe der Produktionsfirma, denn ihr Film enthüllt die Zukunftspläne der okkulten Elite. Dabei ist die Astrologie von zentraler Bedeutung und zum astrologischen System der Okkultisten gehört selbstverständlich die Anbetung der Sonne. Auf die Astrologie kommen wir später noch zurück, wobei es ebenfalls eine Rolle spielt, dass die gesamte Handlung in der Antarktis abläuft.

An diesem frostigen Ort sehen wir hinter einem Stacheldrahtzaun die Ziege Baphomet, welche einen Barcode auf der Stirn trägt. Barcodes enthalten bekanntermaßen die 666, womit hier ziemlich deutlich auf das Malzeichen des Antichristen verwiesen wird. Dieses sollen laut Johannesoffenbarung bald alle Menschen genau dort tragen, wo es die Ziege hat.

Ein weiteres pikantes Detail sind die hypnotischen Augen, in denen Spiralen auftauchen, sobald Baphomet mit dem Kopf zu kreisen beginnt. Wie es scheint, sollen die Zuschauer hypnotisiert werden, damit die folgenden Inhalte ungehindert ins Unterbewusstsein sickern können. Einige sind dabei überdeutlich, andere sind dagegen eher versteckt und fallen erst bei näherem Hinsehen auf.

Schon bei der nächsten Einstellung sehen wir zwei Puppenspielerhände mit Marionettenfäden. Die offensichtliche Botschaft lautet, dass hier dunkle Mächte im Hintergrund die Fäden ziehen. Bei genauerer Betrachtung erfahren wir außerdem, wem die Hände gehören und welcher Methoden sie sich bedienen. Die schuppige Haut sowie die langen Krallen deuten auf Reptiloide hin. An der einen Hand tropft Blut herab, die andere trägt einen Ring mit $-Zeichen. Mit anderen Worten werden Politiker, Banker, Konzernbosse und Entertainer gekauft, während alle jene, die sich nicht korrumpieren lassen, in ihrem eigenen Blut ertränkt werden. Das bringt die tägliche Realität auf diesem Planeten gut auf den Punkt.

Und wer hängt an den Fäden? Kein geringerer als George W. Bush, der mit 9/11 den Startschuss für die neue Weltordnung gegeben hat. Allerdings ist er, trotz seines miesen Charakters, lediglich eine willfährige Marionette. Er hat keine wirkliche Macht, sondern setzt nur das um, was die Kabale schon seit langem plant.

Interessant ist an dieser Szene, dass sie in einem Klassenzimmer spielt. In einem solchen befand sich der damalige US-Präsident auch während der 9/11-Inszenierung, wo er aus dem Buch „The Pet Goat“ vorgelesen hat. Das ist nicht nur ein herrlicher Link zum Filmtitel „I Pet Goat“, sondern war für sich genommen ein Ritual, mit dem Bush die Menschenopfer Baphomet gewidmet hat. Das Originalklassenzimmer hatte dabei allerdings keinen freimaurerischen Schachbrettboden.

Der reale Bush 2001.

Im Animationsfilm gibt es weitere Subliminals, die in den Aufnahmen des 11. Septembers 2001 nicht zu finden sind. Da hätten wir die Eule, welche sowohl das Zeichen der Illuminaten als auch des Bohemian Club ist. Gemeint dürfte hier allerdings Letzterer sein, da die Bushs Mitglieder des Bohemian Club sind. Direkt darunter, unter der Landkarte, befindet sich eine Schneeflocke, die als freimaurerisches Hexagramm gelesen werden kann.

Der widerlichste Subliminal dürfte jedoch der ejakulierende Pimmel auf der Tafel sein. Wir erinnern uns, dass diese Szene in einem Klassenzimmer spielt. Wenn das kein Hinweis auf sexuellen Kindesmissbrauch sein soll, was dann?

In der nächsten Einstellung ist die Evolution des Menschen zu sehen, an deren Ende ein erleuchtetes Wesen steht. Zwischen dem modernen und dem zukünftigen Menschen besteht jedoch eine Barriere. Auf der Tafel setzt sich dieses Thema fort. Dort steht das nicht vollständig ausgeschriebene Wort „Evolution“, wobei der erste ausgeschriebene Teil rückwärts gelesen „Love“ ergibt. Doch leider hat es die Menschheit nicht geschafft, ihre Evolution zu vollenden und baumelt stattdessen am Galgen.

Das passt hervorragend zur aktuellen Situation auf dem Planeten. Immer mehr Menschen entscheiden sich für Hass statt für Liebe, sie bekämpfen sich gegenseitig, statt sich gegen die herrschende Elite zu vereinen. Der Plan der Kabale scheint tatsächlich aufzugehen. Deshalb zeigt die Uhr neben der Evolutionstafel auch nicht 5 vor 12, sondern Punkt 12. Das impliziert, dass es bereits zu spät für die Menschheit ist.

Der ejakulierende Pimmel, dessen Sperma Bush mit seinem Finger auffängt, erhält in diesem Zusammenhang eine weitere Bedeutung. Statt sich der Liebe hinzugeben, lassen sich die meisten Menschen nur von ihren Trieben steuern. Sie vermehren sich zwar, aber sie entwickeln sich nicht weiter.

Die Liebe, verkörpert durch Herzen, findet sich auf der Seite der Lehrerin. Sie blickt zudem in die Richtung, aus der sich das Wort „Love“ ergibt. Auf der Metaebene lässt sich hier die Gegenüberstellung des weiblichen aufbauenden und des männlichen zerstörerischen Prinzips herauslesen.

Dieses Thema wird in der nächsten Einstellung weiter vertieft. Unter der Tafel sind ein Herz und ein Gehirn zu sehen, welche für Gefühl und Verstand stehen. Die Hirnhälften sind voneinander getrennt, wobei die rechte Gehirnhälfte, die für kreatives und ganzheitliches Denken verantwortlich sein soll, von einem Drachen attackiert wird. Über der linken analytischen Gehirnhälfte zeigt Bush derweil den Baphomet. Nun ist die Lehrmeinung von den Zuständigkeiten der beiden Hirnhälften zwar veraltet, aber das ändert nichts daran, was hier gemeint ist.

Auf die Baphometgeste wird noch einmal besonderes Augenmerk gelegt. Kurz darauf dreht sich Bushs Kopf wie in „Der Exorzist“ um 180°.

Nach weiteren 180° hat sich Bush in Obama verwandelt. Dieser trägt statt der Narrenkappe einen Akademikerhut. Tatsächlich gilt George W. aufgrund seiner zahlreichen Fehltritte gemeinhin als Trottel, während Obama eher die gebildeten Menschen anspricht. Doch wie im Film angedeutet wird, handelt es sich um dieselbe Marionette. Das Gesicht ist anders, aber die Agenda bleibt gleich.

Obama darf gleich mal ein Horusauge zudrücken und seine Vampirzähne entblößen. Anschließend nimmt er wieder eine unschuldige Pose ein, lacht dabei aber das Publikum aus.

Ihm gegenüber sitzt ein kleines Mädchen, deren weißes Kleid ihre Unschuld symbolisiert. Doch ihre Unschuld wird sie bald verlieren, denn in ihren Händen hält sie die verbotene Frucht. Bei genauerem Hinsehen befindet sie sich außerdem in einem Bannkreis und hinter ihr wartet das weiße Kaninchen, welches ihre bevorstehende Reise ins Wunderland ankündigt.

Rundherum befinden sich andere Kinder, die jedoch eine in Stacheldraht gefesselte, amorphe Masse bilden. Sie stehen für die geknechteten Menschen, welche unfähig sind, sowohl ihre Gefangenschaft wahrzunehmen als auch die Rituale, welche direkt vor ihnen stattfinden. Von ihnen hat das Mädchen keine Hilfe zu erwarten.

Als das Licht sich verdunkelt und nur noch Alice sowie das weiße Kaninchen erhellt sind, wird im Hintergrund die „Exit“-Aufschrift auf der Tür sichtbar.

Das Mädchen entscheidet sich genau dafür, indem es den Apfel nicht anbeißt, sondern fallen lässt. Er rollt zu Obamas Füßen, wo auf dem Schachbrettboden die Buchstaben LC stehen. Zusammen mit dem „F“ für „Foot“ könnte hier das Kürzel LCF herausgelesen werden. Im hochgradig okkulten Film „Die neun Pforten“ ist LCF die Abkürzung für „LuCiFer“. Das würde passen, denn immerhin war er es, der Eva den Apfel überreicht hat.

Der Apfel bricht entzwei und es wächst eine Blume daraus hervor.

Offenbar war dieses Ergebnis nicht beabsichtigt, denn Obama treibt es den Schweiß auf die Stirn. Anschließend blickt er enttäuscht auf den Boden.

Damit endet die Szene und die Kamera zoomt aus der Schule heraus. Draußen ist an einer Wand ein Graffiti zu sehen, das bei genauerer Betrachtung das Wort „PSALM“ ergibt. Der obere Teil des Doppelblitzes lässt sich als „3“ lesen und dahinter steht noch einmal „V3“. Ist hier der Psalm 3 Vers 3 gemeint? Dieser lautet: „Aber du, Herr, bist der Schild für mich und der mich zu Ehren setzt und mein Haupt aufrichtet.“ Wie es scheint, hat der aufrichtige Glaube das Mädchen gerettet.

Allerdings ist es immer noch Punkt 12 in der Antarktis und die USA hat der innere Konflikt sinnbildlich zerrissen. Es folgen nämlich nicht alle Menschen der geplanten Agenda. Dem wachsenden Rassismus stehen Bürgerrechtler gegenüber, die Kriege seit 9/11 haben zur Entstehung einer neuen Friedensbewegung geführt und zudem erkennen immer mehr Menschen, auf wessen Seite die herrschende Elite wirklich steht. Nun ja, mit Ausnahme der christlichen Rechten, die sich von Satanisten wie Bush und Trump zu Hass und Gewalt aufstacheln lassen.

Letztendlich könnte ein Bürgerkrieg aber durchaus gewollt sein, genauso wie das 9/11-Ritual von langer Hand geplant war. Dieses ist im Hintergrund der Szene zu sehen, wo zwei Eistürme qualmen und in sich zusammenbrechen. Während der Film produziert wurde, war das natürlich längst Geschichte, doch es folgen noch einige Ankündigungen zukünftiger Ereignisse.

Die offizielle Geschichtsschreibung macht Osama bin Laden für die Anschläge verantwortlich. Dieser ist in der nächsten Einstellung zu sehen und zwar mit CIA-Logo am Hemd. Offener kann man nicht zugeben, dass Tim Osman ein Agent der USA war! Zudem steht der muslimische Halbmond Kopf und ist in blutiges Rot getaucht. Das hat nicht nur damit zu tun, dass er vom Süden aus zu sehen ist, es steht auch für die Instrumentalisierung des Islam sowie die Umkehr seiner Werte im Dienste der neuen Weltordnung. Die Islamisten dienen damit letztendlich der satanistischen Weltelite.

Die folgende Einstellung zeigt einen Öltropfen, der ins Meer rinnt, darüber einen Bohrturm auf dem Eis. Das antarktische Szenario sollte hier nicht wörtlich genommen werden, da auch das 9/11-Ritual nicht auf Antarktika, sondern in New York stattfand. Das in den Ozean tropfende Öl könnte daher am ehesten für die Katastrophe auf der Deep Water Horizon stehen, hinter der ebenfalls ein geplantes Ritual vermutet wird.

Nachdem nun schon zwei vergangene Rituale abgehandelt sind, wird in der nächsten kurzen Szene ein mögliches zukünftiges Ritual gezeigt. Zu sehen ist die Freiheitsstatue auf einem freimaurerischen Hexagramm.

In der Realität steht der römische Sonnengott Mithras (gleichbedeutend mit dem griechischen Helios) auf einem 11-zackigen Stern. Sowohl die Zahl 11 als auch das Hexagramm im Film sind Hinweise auf den französischen Bildhauer Frédéric-Auguste Bartholdi (1834-1904), der selbstverständlich ein Freimaurer war.

Bartholdi mit verdeckter Hand

In „I Pet Goat“ wird jedenfalls die Zerstörung der Freiheitsstatue gezeigt. Dies könnte entweder eine Ankündigung eines weiteren Megarituals in New York sein oder sinnbildlich für die Zerstörung der Freiheit stehen.

Interessanterweise gibt es eine ganze Reihe von Hollywood-Blockbustern, die ebenfalls die Zerstörung der Freiheitsstatue bzw. der gesamten Stadt zeigen. Darunter „Independence Day“, in dem auch Anspielungen auf 9/11 zu finden sind.

Als nächstes ist ein Weltenei zu sehen, in dem ein menschlicher Embryo heranwächst. Das Ei wird von einer Schlange gehalten und von einem reptiloiden allsehenden Auge bewacht. Wenn das mal keine Anspielung darauf ist, dass die menschliche Spezies von Reptiloiden erschaffen wurde bzw. genetisch verändert wird.

Aus dem Ei schlüpft schließlich ein Kind mit einem leeren Kopf. Dieser wird von einem finsteren Typen mit Falschinformationen gefüllt, der nicht zufällig im Fernsehen seinen Sermon abgibt. Das Fernsehen wird hier als die Propagandamaschine gezeigt, die es tatsächlich ist. Ebenso wenig ist es ein Zufall, dass das Gesicht das allsehende Schlangenauge ersetzt hat. Der Reptiloid hat sich lediglich eine Maske aufgesetzt, seine spitzen Zähne sind aber immer noch zu erkennen. Zudem betont er das linke Auge und hat eine umgedrehte Pyramide am Kinn.

In den Augen des Kindes spiegeln sich die ganzen negativen Informationen, mit denen uns die Nachrichten täglich bombardieren. Von zusammenbrechenden Märkten bis zu Krieg ist alles dabei.

Im nächsten Krieg werden wohl die experimentellen Kampfjets des Typs TR-3B zum Einsatz kommen. Diese sind nämlich als nächstes zu sehen, womit klar sein dürfte, dass u.a. die Phoenix Lights von 1997 auf irdische Geheimtechnologien zurückzuführen sind.

Der 3. Weltkrieg wird im Nahen Osten beginnen, wovon auch die meisten Propheten wie Nostradamus ausgehen. Ob die folgenden Bilder nur den Ort markieren oder darüber hinaus die Zerstörung des Islams ankündigen, wird sich erst noch zeigen müssen. Auf jeden Fall treffen die Bomben eine Moschee.

Der Atompilz im Hintergrund der trauernden Frau, die ihr totes Kind beweint, wirkt auch nicht gerade einladend.

Ein Skarabäus darf in der Szene nicht fehlen.

Das tote Kind kann sich bei alledem noch glücklich schätzen, denn andere Kinder werden zu Soldaten gemacht. Das kennt man vor allem aus Afrika und deshalb ist der Kindersoldat auch schwarz. Sein Vorgesetzter, der ihm eine Waffe überreicht, trägt als Tattoo einen Schädel mit gekreuzten Knochen. Eine Verherrlichung des Todes, wie man sie u.a. von Skull & Bones oder den Nazis kennt.

Die nächste Einstellung ist besonders brisant, denn sie straft alle Verschwörungstheorien Lügen, die behaupten, dass die neue Weltordnung sozialistisch sei. Zu sehen ist ein Proletarier mit Hammer und Sichel, der ertrinkt. Dies symbolisiert die Zerschlagung sämtlicher linker Kräfte, denn die Vereinigung aller Proletarier der Welt wäre die größte Bedrohung für die neue Weltordnung. Genau darum geht die Trump-Regierung so hart gegen das sozialistische Venezuela vor, gefolgt von Destabilisierungsmaßnahmen in Kuba und Bolivien. Schon in der Vergangenheit haben die USA den Sozialismus überall zu zerstören versucht, in Chile, dem Kongo und Honduras auch mit nachhaltigem Erfolg.

Ähnlich brutal geht die neue Weltordnung gegen Pazifisten vor. Ein Mädchen mit weißer Flagge wird fast von Panzern überrollt und schließlich vom Tod höchstpersönlich geholt. Der Tiger auf ihrem Rücken kann eigentlich nur für Asien stehen. Insbesondere China steht der geplanten US-Hegemonie im Weg, weswegen sich der 3. Weltkrieg letztendlich gegen die stärkste Konkurrenz richten wird.

In diese Welt des totalen Kriegs tritt schließlich der falsche Prophet. Er sieht zwar aus wie eine klassische Interpretation von Jesus, aber die Pyramide mit dem dritten Auge darunter entlarvt den Gelbsüchtigen eigentlich sofort.

Es macht ihn auch nicht viel sympathischer, dass er einen weißen Schmetterling verbrennt. Der Schmetterling kann hier nur bedingt als Symbol einer Metamorphose gedeutet werden, nämlich in Hinblick auf die Erschaffung der neuen Weltordnung. Es ist viel mehr das Weiß als Farbe der Unschuld, die hier vom falschen Propheten niedergebrannt wird.

Um das Ganze abzurunden, reist der Jesusimitator auf einer Totenbarke, die das Abbild von Anubis trägt. Ein Hinweis darauf, wie viele Menschen der falsche Heiland ermorden wird.

Ihm zur Seite steht Kali, die Hindugöttin für Tod und Zerstörung. Das passt, denn laut Hinduismus leben wir momentan im Kali-Yuga, dem Zeitalter des Verfalls.

Die Hand Gottes zeigt derweil auf einen Phallusturm. Auf diesem ist ein Kirchenkreuz zu sehen, welches das katholische Patriarchat verkörpert.

In dem Turm lebt eine verschrumpelte alte Frau. (Die Tittenbilder ersparen wir uns jetzt mal…) Sie stellt einmal mehr das weibliche Prinzip des Herzens dar, welches wir schon zu Beginn im Klassenzimmer gesehen haben. Hier ist es nun vom Patriarchat unterdrückt, wobei die Realität treffend in Bildsprache übersetzt wird.

Inzwischen ist die Liebe also eingekerkert und was übrig bleibt, sind gleichgeschaltete, seelenlose Menschen.

Der falsche Jesus beendet die Herrschaft der Technokraten.

Er vertreibt auch die Schlange.

Und er lässt den muslimischen Jungen wiederauferstehen, welcher sogleich wie ein Derwisch vor dem Vollmond tanzt.

Aus Kali ist inzwischen ein Katchina geworden, ein Geistwesen aus der Kultur der Hopi und Zuni. Die Hopi sind für ihre spirituelle Naturverbundenheit bekannt und auch sie haben sehr treffende Vorhersagen über die Zukunft gemacht.

Die dargestellte Wandlung symbolisiert den Übergang vom Kali-Yuga in ein scheinbar spirituelles Zeitalter. Das wäre ja nicht verkehrt, wenn man den Lehren der Hopi folgen würde. Doch die neue Weltordnung zielt wohl eher auf ein esoterisches Zeitalter ab und die Aufgabe des falschen Propheten ist es, Ordnung in das zuvor veranstaltete Chaos zu bringen. Nach all dem Krieg und Leid werden die Menschen diese Ordnung willkommen heißen und den esoterischen Irrlehren des falschen Jesus folgen.

Das Christentum wird im Wassermannzeitalter keinen Platz mehr haben und deshalb sieht man hinter dem Jesusimitator auch eine Kirche zusammenbrechen. Der linke Turm stürzt dabei exakt genauso in sich zusammen, wie jener der Notre Dame im April 2019. Da „I Pet Goat“ rund 7 Jahre vor dem Ereignis produziert wurde, stellt sich die Frage, ob die Notre Dame nicht im Rahmen eines Rituals absichtlich angezündet wurde?

Klar, die Kirche in „I Pet Goat“ sieht völlig anders aus als ihr Gegenstück in Paris. Die Twin Towers des World Trade Centers zu Beginn des Film wurden allerdings ebenfalls abstrahiert und ein deutlicher Hinweis auf die Notre Dame ist der Wasserspeier an der antarktischen Eiskirche. Die Teufelsfratze könnte darüber hinaus sinnbildlich für die Rolle Satans in der katholischen Kirche stehen. Dieser Fakt lässt sich zwar nicht leugnen, ist aber weder ein Grund, Weltkulturerbe zu zerstören, noch dem falschen Propheten zu folgen.

In der letzten Szene, in der der Jesusimitator in den Sonnenaufgang segelt, stürzen auch die Pyramiden von Gizeh zusammen. Leider dürfte das mitnichten das Ende der Freimaurerei bedeuten und hoffentlich auch nicht die Zerstörung von weiterem Weltkulturerbe. Möglicherweise könnte es mit der Sonne selbst zu tun haben, worauf die Feuermeteore hindeuten, die von ihr ausgehen. Soll hier etwa ein kataklysmisches Naturereignis angekündigt werden? Diesbezüglich gibt es auch in verschiedenen Kulturen Prophezeiungen, laut denen unser aktuelles Zeitalter in Feuer enden wird. Ähnliches verkündet zudem der Film „Know1ng“.

Interessant an der Schlussszene von „I Pet Goat“ ist weiterhin, dass die Sonne im Zeichen des Skorpions aufgeht, dessen Stachel sich hinter den Wolken abzeichnet. Dieses Tierkreiszeichen steht scheinbar verkehrt herum am Himmel, doch erinnern wir uns, dass der gesamte Film in der Antarktis spielt und von der Südhalbkugel aus ist das Sternzeichen tatsächlich so zu sehen. Nun ist der Skorpion ein Novembersternbild, womit wir schon einmal einen zeitlichen Rahmen für das angekündigte Ereignis haben. Das Jahr, in dem alles stattfinden soll, bleibt allerdings noch offen.

Fazit: In den knapp siebeneinhalb Minuten „I Pet Goat“ stecken mehr okkulte Symbole und unterschwellige Botschaften als in einem dreistündigen Hollywood-Blockbuster. Das ist auch der Grund, warum dieser Artikel so lang ist. Es war allerdings wichtig, über die Inhalte dieses Animationsfilms aufzuklären, denn allein schon die offensichtlichen Botschaften haben es echt in sich!

Der Armageddon Song Contest 2019

von Joe Doe

Es war eine sehr symbolträchtige Entscheidung, den Eurovision Song Contest 2019 in Tel Aviv stattfinden zu lassen. Schon im Vorfeld gab es harsche Kritik aufgrund der desolaten Menschenrechtslage in Israel. Erst kurz vor dem ESC gab es wieder Luftangriffe auf den Gazastreifen sowie Schüsse auf unbewaffnete Demonstranten an der Grenze. Noch im selben Monat eine große internationale Party zu feiern war eine Geschmacklosigkeit gegenüber den Toten und Verletzten.

Die Kritik kam nicht etwa von Rechtsaußen, denn Nazis scheren sich nicht um Menschenrechte. Israel hat viel mehr selbst eine rechte Regierung, welche die Palästinenser und auch andere Minderheiten zunehmend ausgrenzt. Von daher war es schon direkt überraschend, dass man auf den Affront verzichtete, den ESC in Jerusalem auszutragen.

Doch Botschaften gingen auch von der eigentlichen Hauptstadt Tel Aviv aus. So war das Logo des ESC nicht etwa ein sechszackiger Davidstern, sondern ein aus Dreiecken zusammengesetztes Pentagramm.

Auf und über der Bühne gab es ebenfalls jede Menge Pyramiden.

In Israel wimmelt es von Pyramiden, was ein deutlicher Hinweis darauf ist, wer in diesem Land wirklich das Sagen hat. Israel ist mitnichten ein jüdischer Staat, sondern ein Freimaurerkonstrukt.

Gleiches gilt für den ESC. Zwar ist nicht jede Band Teil dieses Systems, denn die Menschen aus den Teilnehmerländern entscheiden mit darüber, wer sie vertreten darf. Die okkulte Popkultur wurde dafür aber ausreichend im Finale von Madonna vertreten. Und damit wurde es am 18. Mai zum Ende noch einmal richtig interessant.

Der Auftritt begann mit einem Chor in schwarzen Kutten und in einem ebensolchen Kostüm trat auch Madonna selbst auf die Bühne. Der Chor war von Säulenpaaren umgeben und das ganze Szenario in düsteres Rot getaucht, was stark an eine satanische Messe erinnerte. Der teilweise rot angestrahlte Bogen im Hintergrund wirkte indes wie Teufelshörner.

Nachdem Madonna ihre Kapuze zurückgezogen hatte, offenbarte sie eine Klappe auf dem linken Horusauge. Als wäre das noch nicht offensichtlich genug, war auf der Augenklappe ein X abgebildet. Ein X auf einer runden Augenklappe? Wenn das mal nicht an das satanistische XO angelehnt war, auch bekannt als „Herz des Siegel von Nodens“, welches mit dem Zeichen des Tieres identisch ist. Ein weiteres X, welches auch als gekreuzte Knochen gelesen werden konnte, befand sich auf ihrer schwarzen Kutte. Zur Bedeutung dieser Todessymbolik kommen wir aber noch.

Während der schwarzen Messe sang Madonna „Like a Prayer“. Was da wohl gepredigt wurde, kann sich jeder denken. Noch schlimmer war jedoch das zweite Lied, was nicht nur musikalisch grauenhaft war. Bevor Madonna mit ihrem blechern verzerrten Gekrächzte loslegte, warfen die Chorsänger ihre Kutten ab und tanzten in weißen Kleidern mit Blumenkränzen auf dem Kopf umher, was zweifelsfrei ein Symbol für Unschuld darstellen sollte. Nicht ins Konzept passten dagegen die Gasmasken. Wurde hier ein Krieg angekündigt?

Anders lässt sich das kaum deuten, zumal einige der Gasmaskentänzer später wie tot auf den Treppenstufen verteilt lagen. Übrigens nur die Frauen in Weiß und die Männer in Schwarz. Tote Bauern auf dem globalen Schachbrett, wenn man so will. Oder eben die Yin/Yang-Symbolik.

Links und rechts der Säulen waren zudem Umrisse der amerikanischen Freiheitsstatue mit abgebrochenem Arm sowie Hochhausruinen zu sehen. Der Hintergrund war wie durch einen Atomblitz hell erleuchtet. So oft, wie New York nun schon in Filmen atomar zerstört wurde, um was wetten wir, dass das bald wirklich kommt?

Ob die tumben Massen die Bilder der Zerstörung überhaupt wahrgenommen haben? Wir schon! Und die ständig wiederholte Botschaft „Everybody is coming to the future“ bedeutete in diesem Kontext wohl, dass so unser aller Zukunft aussehen wird.

Dazu haben dann noch die Engel in ihre Posaunen geblasen, womit ganz klar das biblische Motiv aus der Johannesoffenbarung bedient wurde. Und wo liegt laut Bibel das Armageddon? Richtig: Im heutigen Israel!

Zum Schluss sang Madonna „We can light up the dark“ und ab da änderte sich die Szenerie. Die Tänzer nahmen ihre Gasmasken ab, im Hintergrund erstrahlten Sterne und Madonna ging mit ihrem ebenfalls blechern klingenden Co-Sänger die Treppe zwischen den Säulen empor. Damit konnte nur der Aufstieg der neuen Weltordnung nach dem 3. Weltkrieg gemeint sein. Und die erleben nur die technologisch veränderten Transhumanen mit ihren mechanischen Stimmen.

Zum Schluss waren dann noch zwei Tänzer mit israelischer und palästinensischer Flagge auf dem Rücken zu sehen, die Hand in Hand die Treppe empor stiegen. Ein Statement für Frieden im Nahen Osten oder doch eher für die Vereinigung aller Menschen unter einer Weltregierung? Immerhin verbeugten sich hier Jude und Muslima vor einer satanistischen Hohepriesterin.

Auf den sonstigen Popschrott und Musikantenstadl gehen wir an dieser Stelle nicht näher ein. Wer Langeweile hat, kann die ganzen Pyramiden ja gerne selbst zählen. Wenn diese dann noch mit Blau/Rot-Symbolik kombiniert sind, sollte jedem klar sein, welche Bands dazugehören.

Auf dem gesamten ESC gab es lediglich einen Hoffnungsschimmer und das war die isländische Industrial-Band Hatari. Als Antikapitalisten, die es sich zum Ziel gemacht haben, den Kapitalismus zu stürzen, standen sie gegen den ganzen Zirkus.

Außerdem nutzten Hatari ihre Teilnahme für eine Kritik an Israels Politik. Bei den Jurys fielen sie damit zwar weitgehend durch, aber vom Publikum bekamen sie über 180 Punkte, was zu lauten Buh-Rufen in der Veranstaltungshalle führte. Allein für diesen Aufruhr hat sich das Einschalten doch noch gelohnt. Mal davon abgesehen waren Hatari musikalisch Spitze und haben sich den 10. Platz wohl verdient.

Eigentlich hätten sie sogar auf den ersten Platz gehört, denn die Band steht gegen jede Form der Diktatur und den Populismus, der gerade in Europa grassiert. Mit ihrem Hit „Der Hass wird siegen“, haben sie der verlogenen Konsumgesellschaft die Maske heruntergerissen, sie als Betrug und Illusion entlarvt. Ihre im Liedtext geäußerte Analyse „Europa wird zusammenbrechen“ ist geradezu prophetisch, denn genau das erleben wir gerade.

Songtext

Einige haben den Weckruf als solchen verstanden und zumindest haben Hatari für einiges Aufsehen gesorgt. Leider hat sich die breite Masse nach wie vor für inhaltsleeren Popschrott und grauenhafte Volksmusik entschieden. Doch der 10. Platz gibt Anlass zur Hoffnung.

Bleibt zum Schluss die Frage, wann Deutschland endlich mal eine ambitionierte Band ins Rennen schickt? Sister Sister haben total abgelost, obgleich sie nicht ganz so furchtbar peinlich wie Guildo Horn, Stefan Raab und Lena waren. Warum schicken wir nicht mal eine aussagekräftige Band wie z.B. Blind Passenger zum ESC?

Der geplante Krieg gegen Venezuela

von Anton Nymous

Aktuell werden die Menschen in den NATO-Mitgliedsstaaten mit einer massiven Kriegspropaganda gegen Venezuela aufgehetzt. Maduro sei ein Diktator, der sein eigenes Volk abschlachte und der rechtmäßige Präsident sei ein Mann namens Juan Guaidó. Allerdings wird der Präsident in Venezuela nicht vom Parlament gewählt wie in Deutschland, sondern von der Bevölkerung. Guaidó kann also nicht der rechtmäßige Präsident von Venezuela sein, er ist lediglich Präsident des Parlaments und das ist ein gewaltiger Unterschied. In etwa so wie der Unterschied zwischen Bundespräsident (aktuell Steinmeier) und Bundestagspräsident (aktuell Schäuble).

Es ist auch nicht so, dass die Mehrheit der Venezolaner gegen Maduro wäre. Wohl aus genau diesem Grunde hat die Opposition bisher keine Volksbefragung durchgeführt, obwohl das Volk gemäß der venezolanischen Verfassung das Recht hat, einen Präsidenten abzuwählen. Maduro könnte also durchaus friedlich aus dem Amt entfernt werden, wenn das der Wille der Mehrheit wäre. Stattdessen kommt es zu gewaltsamen Aufständen durch reiche Oligarchen und Neofaschisten, die Regierungsanhänger auf offener Straße ermorden. Über die Morde durch die Opposition schweigen die westlichen Medien genauso wie über die Massenkundgebungen, die Präsident Maduro unterstützen.

Der einzige Punkt, der tatsächlich den Tatsachen entspricht, ist die massenhafte Flucht aus Venezuela. Die Menschen fliehen jedoch nicht vor ihrem Präsidenten, sondern vor den bürgerkriegsähnlichen Zuständen, welche die CIA und andere ausländische Institutionen mit angezettelt haben.

Ein weiterer Fluchtgrund ist die bittere Armut, die das Land fest im Griff hat. Viele, vor allem arme Venezolaner, leiden Hunger. Dies ist jedoch nicht die alleinige Schuld von Maduro. Begonnen hat die Misere während der Weltfinanzkrise vor rund 10 Jahren, von der sich Venezuela nie wirklich erholt hat. Hinzu kommt der Verfall des Ölpreises, worunter Venezuelas Haupteinnahmequelle bis heute leidet.

Verschärft wird die Wirtschaftskrise schließlich durch die venezolanischen Oligarchen, welche vorhandene Lebensmittel zurückhalten, um die Bevölkerung gegen die sozialistische Regierung aufzubringen. Eine ähnliche Strategie wendet inzwischen auch die USA an, indem sie eine Handelsblockade gegen das lateinamerikanische Land verhängt hat. Das Angebot, humanitäre Hilfsgüter zu liefern, ist daher absolut verlogen, da die USA selbst maßgeblich zur humanitären Katastrophe in Venezuela beitragen.

Aber nicht nur die inszenierte humanitäre Situation wird als Kriegsgrund angeführt. Ein weiterer Punkt ist die Entmachtung des Parlaments durch Maduro. Sicherlich mag dies auf den ersten Blick wie ein undemokratischer Akt wirken, doch wenn man einmal näher hinschaut, wer da entmachtet wurde, beginnt man zu verstehen. Man stelle sich vor, 1932 wäre nicht Hitler, sondern Thälmann zum Reichspräsidenten gewählt worden. Wäre es in diesem hypothetischen Szenario legitim gewesen, ein von der NSDAP beherrschtes Parlament zu entmachten und so den Holocaust sowie den 2. Weltkrieg mit rund 60 Millionen Todesopfern zu verhindern?

Was passiert, wenn in Lateinamerika Faschisten an die Macht kommen, konnte man u.a. unter Pinochet 1973 in Chile sehen. Maduro hat den Venezolanern ein solches Schicksal vorerst erspart. Darüber hinaus hat er mit der verfassungsgebenden Versammlung eine Institution geschaffen, welche viel breiter aufgestellt ist. Im Gegensatz zum Parlament sitzen in dieser Versammlung nicht nur Parteien, sondern auch Vereine, Wohlfahrtsverbände und Interessenvertretungen von Minderheiten wie der indigenen Bevölkerung. Das bedeutet nicht weniger, sondern mehr demokratische Teilhabe.

Auf westliche Länder mag dies befremdlich wirken, denn die USA und EU haben kaum Erfahrungen mit direkter Demokratie und wenn, dann nur auf kommunaler Ebene. Wir kennen lediglich bürgerliche Stellvertreterdemokratien, in denen wir nur alle paar Jahre darüber entscheiden dürfen, wer uns regiert. Meist sind das keine Vertreter aus der arbeitenden Bevölkerung, so wie Maduro, der aus einem armen Arbeiterviertel stammt. Es sind fast ausschließlich gut situierte Vertreter der Elite, die ihre Wahlkämpfe von Banken und Konzernen finanzieren lassen. Anschließend bedanken sie sich dafür mit einer wirtschaftsfreundlichen, neoliberalen Politik, welche gegen die Interessen der Bevölkerungsmehrheit gerichtet ist.

Für diese Art der Stellvertreterdemokratie hat sich der Begriff „Lobbykratie“ eingebürgert. Angela Merkel sprach indes selbst recht offen von einer „marktkonformen Demokratie“. Die direkte Demokratie in Venezuela ist derweil nicht marktkonform und westliche Ölkonzerne stören sich schon seit der Jahrtausendwende an der Verstaatlichung der venezolanischen Ölreserven sowie anderen Bodenschätzen. Und schon sind wir beim eigentlichen Kriegsgrund, den wir bereits von den Kriegen gegen den Irak, Libyen und Syrien kennen. Es geht wieder einmal ums Erdöl und obendrein ist die venezolanische Regierung auch noch sozialistisch und muss daher beseitigt werden.

Die humanitäre Krise in Venezuela schert den Milliardär Trump und die EU einen Scheißdreck! Immerhin wird diese durch die US-Handelsblockade und die EU-Sanktionen sogar noch verschärft. Ebenso wenig geht es den NATO-Staaten um Menschenrechte. Immerhin haben sie über Jahrzehnte jede faschistische Diktatur in Lateinamerika unterstützt, sei es Batista auf Kuba, Somoza in Nicaragua, Stroessner in Paraguay oder Pinochet in Chile, den die CIA sogar erst an die Macht geputscht hat.

Aktuell unterstützen die USA und EU auch den neugewählten brasilianischen Militärfaschisten Bolsonaro, der bereits im Wahlkampf angekündigt hatte, mindestens 30.000 politische Gegner ermorden zu wollen. In Brasilien hat die ideologische Säuberung sämtlicher Ministerien und staatlichen Institutionen unlängst begonnen. Für die achso demokratischen und freiheitsliebenden NATO-Mächte jedoch kein Grund für Sanktionen oder Kriegsdrohungen. Im Gegenteil wollen die USA sogar noch enger mit Brasilien zusammenarbeiten und einen weiteren Militärstützpunkt errichten, von dem aus Lateinamerika wieder unter die Kontrolle Washingtons gebracht werden soll.

Ähnlich verhalten sich die USA und EU auch im Nahen Osten. Während Donald Trump dem Iran permanent mit Krieg droht, hat er mit Saudi Arabien den größten Waffendeal der Menschheitsgeschichte abgeschlossen. Deutschland liefert ebenfalls fleißig Waffen an diese menschenverachtende Diktatur, in der munter gefoltert, gesteinigt und geköpft wird. Eine kleine Unstimmigkeit gab es lediglich wegen dem zerstückelten Journalisten Jamal Khashoggi, nicht aber wegen dem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg auf das Nachbarland Jemen.

Die gleiche Politik betreibt die EU und allen voran Deutschland mit Erdogan. Da kann dieser Despot noch so viele politische Gegner und Journalisten unter menschenunwürdigen Bedingungen einkerkern und auf Demonstranten schießen lassen. Den venezolanischen Oppositionspolitikern geht es längst nicht so dreckig wie der HDP-Führung in der Türkei. Dennoch bekommt Erdogan weiter Waffen geliefert und schlimmstenfalls eine Protestnote aus dem Kanzleramt.

Die USA, Deutschland und der Rest der EU haben sogar weggesehen, als Erdogans Truppen in Syrien einmarschiert sind und die kurdische Stadt Afrin annektiert haben. Wo waren da die Sanktionen? Im Gegensatz zur Bevölkerung der Krim, die sich per Referendum freiwillig Russland angeschlossen hat, wurden die Kurden in Afrin nicht gefragt, ob sie unter der Knute ihres Todfeindes leben wollen. Darüber schweigen die westlichen Massenmedien jedoch.

Wir sollen uns keinen Kopf über die Toleranz unserer westlichen Regierungen gegenüber tatsächlichen Diktaturen machen, sondern uns auf den bevorstehenden Krieg gegen Venezuela einstimmen lassen. Dieser droht zu einem zweiten Vietnam zu werden und wir alle wissen, wie die Sache damals ausging. Niemand sollte sich in diesem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg verheizen lassen, der bewusst von den USA und der EU herbei eskaliert wird.

Präsident Maduro hat der Opposition indes längst Gespräche angeboten und Länder wie Mexiko und Uruguay haben sich zur Vermittlung bereiterklärt. All dies wird aber ignoriert. Stattdessen haben die USA und EU den illegitimen Interimspräsidenten Guaidó anerkannt und Maduros Rücktritt gefordert. Der Westen will einen Regimechange, um vollen Zugriff auf das venezolanische Erdöl zu bekommen. Gelingt dies nicht mit Destabilisierungsmaßnahmen wie in der Ukraine, wollen die USA und ihre NATO-Vasallen den Regimechange mit militärischer Gewalt erzwingen.

(Offener Brief von Nicolás Maduro.)

Der Krieg scheint bereits beschlossene Sache zu sein und wurde nachweislich von langer Hand geplant. Erste Kriegsdrohungen gab es bereits zu Lebzeiten von Hugo Chavéz (1954-2013), als es noch gar keine Proteste und humanitären Engpässe gab. So gibt es eine ziemlich unverhohlene Anspielung im 2009 erschienen Science Fiction Kracher „Avatar – Aufbruch nach Pandora“. Schon in einer der ersten Szenen wird im militärischen Lebenslauf des Protagonisten Jake Sully (Sam Worthington) erwähnt, dass dieser in Venezuela im Einsatz war.

Es ist kein Geheimnis, dass das Pentagon Einfluss auf die Drehbücher großer Hollywood-Blockbuster nimmt, um das Kinopublikum auf ihre Kriegsagenda zu konditionieren. Allerdings war Venezuela für den Filmcharakter Sully keine schöne Erfahrung und in der Folge stellt er sich gegen das eigene Militär, welches auf dem Mond Pandora die indigene Bevölkerung abschlachtet, um Zugriff auf ein seltenes Erz zu bekommen. Das Unobtanium kann als Anspielung auf Öl oder seltene Erden verstanden werden und folgerichtig handelt es sich bei den einheimischen Na‘vi um ein Sinnbild für all die Völker, die bereits im Namen der Öl- und Bergbaukonzerne dahin gemetzelt wurden.

Der Film endet mit dem Sieg der indigenen Bevölkerung und der Vertreibung der irdischen Invasoren von Pandora. Es bleibt zu hoffen, dass die Realität ähnlich verlaufen wird, sollten die USA und ihre NATO-Vasallen tatsächlich in Venezuela einfallen. Die Chancen stehen gar nicht mal so schlecht, wenn man den Ausgang des Vietnamkrieges betrachtet und weiß, dass sowohl das venezolanische Militär als auch ein Großteil der Bevölkerung hinter der Regierung stehen.

Leider werden die Zehntausenden Toten aufgrund US-amerikanischer Kriegsverbrechen nicht zu verhindern sein. Wenn die US-Truppen abermals Napalm und Agent Orange oder noch viel fürchterlichere Waffen wie Clusterbomben und Uranmunition einsetzen, werden wir noch früh genug erkennen, wer die wahren Menschenfeinde sind. Egal ob in Vietnam, im Irak oder in Libyen – es waren schon immer die NATO-Staaten!

Das Verhalten der Bundesregierung mag diesbezüglich nicht verwundern. Die Ablehnung eines Solidaritätsantrags auf dem Europaparteitag der Linkspartei Ende Februar 2019 hingegen schon. Der Tagungsleiter Rico Gebhardt feierte das Abschmettern des Antrages gar als Erfolg, was seinem Landesverband Sachsen einige Stimmen bei der anstehenden Landtagswahl kosten wird.

Unterstützung erhielt Gebhardt u.a. von den Bundestagsabgeordneten Stefan Liebich und Thomas Nord. Liebich ist bekanntermaßen Mitglied des NATO-Lobbyvereins Atlantik-Brücke und Nord versuchte erst 2018 die Fraktionsvorsitzende Sahra Wagenknecht zu stürzen. Der neoliberale Parteiflügel FDS will DIE LINKE offensichtlich von einer Friedens- zu einer Kriegspartei umgestalten. Damit würde sich DIE LINKE jedoch überflüssig machen, denn niemand braucht eine zweite SPD, die ihrerseits nur eine zweite CDU ist.

Fairerweise muss dazu erwähnt werden, dass es auch andere Menschen in der Linkspartei gibt, die nicht um jeden Preis mitregieren wollen. 175 der EU-Parteitagsdelegierten haben für den Solidaritätsantrag mit Venezuela gestimmt. Einige sind sogar auf die Bühne gekommen und haben Flagge gegen den nächsten imperialistischen Unterwerfungsfeldzug der USA gezeigt. Die Frage ist nur, wie lange sie noch Mitglied in dieser Partei bleiben werden? Möglicherweise könnte aus der Sammelbewegung Aufstehen doch noch eine neue Partei hervorgehen – mit rund 170.000 Anhängern um einiges stärker als DIE LINKE und hoffentlich konsequent für Frieden.

Quelle

Wie Hollywood die US-Wähler auf Clinton einstimmt

Eines vorweg: Mit diesem Artikel sprechen wir uns keineswegs für Donald Trump aus, den wir ebenso wie Hillary Clinton für einen gefährlichen Psychopathen halten. Vielmehr geht es uns darum, zu zeigen, dass das ganze Wahlkampfspektakel eine hollywoodreife Inszenierung ist und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Es fällt nämlich auf, dass 2016 allerhand Filme an den Start gegangen sind, die eine US-Präsidentin propagieren.

Das auffälligste Beispiel ist „The Purge: Election Year“. Wie der Titel schon sagt, ist dieses Jahr ein Wahljahr in den USA und die Rolle der Senatorin Charlie Roan (Elizabeth Mitchell) erinnert schon stark an Hillary Clinton. Roan ist nämlich nicht nur ebenso blond wie Clinton, sondern auch aussichtsreichste Kandidatin.

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Ihr Kontrahent ist dagegen ein Psychopath, der droht, sie umzubringen. Äußerlich ähnelt Minister Edwidge Owens (Kyle Secor) dem Kandidaten Trump zwar nicht, aber es kommt ja auf die innere Wertlosigkeit an. Man denke nur an Trumps Aussagen, dass er sich „an die 5th Avenue stellen und jemanden erschießen könnte“. Wenn er die Purge einführen würde, könnte er dies tatsächlich. Und er würde es mit einem ebenso pseudochristlichen Gewissen tun wie Minister Owens.

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Natürlich gewinnt Senatorin Roan die Wahl und ihre erste Amtshandlung ist die Abschaffung der Purge. Ende gut alles gut, zumindest was den Film angeht. In der Realität wird Clinton aber wohl eher die halbe Welt purgen, wenn sie erst Syrien und den Iran überfällt und dann ihre Kriegspläne gegen Russland umsetzt. Zumindest in dem Punkt scheint Trump außenpolitisch weniger gefährlich zu sein, da er gute Geschäftsbeziehungen mit Russland hat. Man darf nicht vergessen, dass Donald Trump in erster Linie die Interessen von Donald Trump vertritt und daher wird er kaum seinen Kumpel Putin angreifen. Innerpolitisch wäre ihm dagegen eine Säuberung durchaus zuzutrauen.

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Purge ist selbstverständlich ein Film für Erwachsene, doch obwohl Kinder noch nicht wählen dürfen, werden auch die Kleinen schon auf Präsidentin Clinton vorbereitet. Vordergründig geht es in „Einmal Mond und zurück“ um ein erneutes Wettrennen zum Mond. Dieses findet jedoch nicht zwischen Nationen statt, sondern zwischen dem amerikanischen Staat und einem Privatinvestor. Letzterer ähnelt von seinem Auftreten her stark an Donald Trump. Er ist arrogant, skrupellos und hemmungslos egoistisch. Er manipuliert die Gefühle der Massen, während er im Hintergrund nur seine eigenen Profitinteressen verfolgt.

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Die Gegenseite wird durch die Präsidentin der Vereinigten Staaten repräsentiert. Diese hat zwar äußerlich überhaupt keine Ähnlichkeit mit Clinton, aber Morgan Freeman hatte als Präsident in „Deep Impact“ 1997 auch keinerlei Ähnlichkeit mit Barack Obama. Es geht auch gar nicht darum, irgendeinen Ähnlichkeitswettbewerb zu gewinnen, sondern um die Konditionierung der Massen darauf, dass demnächst eine Frau US-Präsidentin sein wird. Im Film ist sie es bereits und natürlich gewinnt sie auch den Wettlauf zum Mond gegen den Privatunternehmer. Damit wird wohl nebenher auch die Rückkehr der NASA auf den Erdtrabanten angekündigt, welche allerdings unter beiden Kandidaten stattfinden könnte.

Interessanterweise handelt es sich bei „Einmal Mond und zurück“ gar nicht mal um einen amerikanischen Film, sondern um eine spanische Produktion. Das spricht dafür, dass nicht nur die US-Wähler bei ihrer Stimmabgabe beeinflusst werden sollen, sondern die ganze Welt auf Clinton eingestimmt wird. Immerhin wird sie bald die mächtigste Frau auf dem Planeten sein … neben Queen Elisabeth II., versteht sich.

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Vereinte Nationen geben Kontakt zu Außerirdischen bekannt ;-)

Überraschend haben die Vereinten Nationen bekannt gegeben, dass eine außerirdische Intelligenz mit der Menschheit in Kontakt zu treten versucht. Das Raumschiff umkreist die Erde in einem Abstand von 42.000 Kilometern und hat einen Durchmesser von 2 Metern. Offensichtlich handelt es sich um eine unbemannte Sonde. Nähere Informationen werden noch bekannt gegeben.

Der Bayrische Rundfunk hat bereits eine Sondersendung online gestellt. Zu Gast sind u.a. die Astrophysikerin Dr. Barbara Stracke (DLR Berlin), die Planetenforscherin Dr. Daniela Tirsch (DLR Berlin) und der Exopolitiker Robert Fleischer.

Sendung anhören.

April, April! Selbstverständlich hat heute kein Erstkontakt mit einer außerirdischen Sonde stattgefunden! Allerdings haben wir uns die BR-Sendung nicht selbst ausgedacht. Die gibt es tatsächlich. Sie ist schon etwas älter und war keineswegs als Aprilscherz gemeint, sondern als „Was-wäre-wenn“-Szenario.

Warum sich namhafte Doktoren des DLR dafür hergeben, ist dabei schleierhaft. Immerhin gibt es bereits hunderte Dokus über Exoplaneten und mögliche Erstkontaktszenarien. Ebenso werden auf N24 regelmäßig Dokumentationen über die MUFON-UFO-Akten ausgestrahlt, die das Thema durchaus ernsthaft angehen. Indem Robert Fleischer echte UFO-Vorfälle in einer Fake-Sendung unterbringt, schadet er seiner eigenen Glaubwürdigkeit.

Die ganze Sendung wirkt wie ein Probelauf für den Ernstfall und fällt damit unter die Rubrik Predictive Programming. Es wurden sogar Fake-Anrufer und ein fremdes Störsignal in die Sendung eingewebt, um sie echter wirken zu lassen. Sollte eines Tages der „Ernstfall“ eintreten, könnte die Sendung dann einfach wiederholt werden, den Unterschied würde wohl niemand merken. Wenn das Blue Beam Project in Kraft tritt, wäre der Fake lediglich etwas umfangreicher und würde global auf allen Sendern laufen. Aber wie heißt es so schön: Wer einmal lügt…

Quelle

Die Rückkehr von Mulder & Scully

Die Serie „Akte X“, welche es von 1993 bis 2002 auf neun Staffeln, einen Kinofilm sowie eine Spin-Off-Serie brachte, galt schon längst als abgeschrieben. 2008 folgte zwar mit „Jenseits der Wahrheit“ noch ein weiterer Kinofilm, der jedoch eher einer üblichen Mysterie-Episode um einen Serienmörder gleichkam und nichts Neues zur Serienmythologie beitrug. Umso überraschender war die Ankündigung, dass „Akte X“ 2016 als sechsteilige Miniserie ins Fernsehen zurückkehren sollte und das auch noch mit den alten Charakteren Fox Mulder (David Duchovny) und Dana Scully (Gillian Anderson).

Die Miniserie gilt inzwischen offiziell als 10. Staffel, womit eine Fortsetzung der Serie sehr wahrscheinlich ist. Erstaunlich ist jedoch nicht nur die Rückkehr der beiden FBI-Agenten. Geradezu mysteriös sind die Ausstrahlungstermine. In den USA lief die Serie im Januar und ab 8. Februar läuft sie auch schon im deutschen Fernsehen (21:10 Uhr auf Pro7). Für gewöhnlich laufen US-Serien in Deutschland erst mit einer zeitlichen Verzögerung von 1-2 Jahren, was u.a. an der Übersetzung liegt. Im Falle der neuen „Akte X“-Folgen hat man sich aber nicht nur hierzulande, sondern weltweit sehr beeilt. Warum?

Vielleicht, weil die Ankündigungen in diesen Episoden schon in sehr naher Zukunft umgesetzt werden? Drängt die Zeit so sehr, dass es in einem Jahr schon zu spät sein könnte, die Serie noch weltweit zu vermarkten? Die Inhalte sind auf jeden Fall äußerst brisant. Hier ein paar der wichtigsten Themen, die angesprochen werden:

● Außerirdische – Schon seit der ersten Staffel gehört die Alien-Agenda zu den Kernthemen der Serie. Chris Carter konsultierte für die Drehbücher tatsächlich UFO-Forschungsgruppen und Entführungsopfer. Angeblich soll er außerdem von Geheimdiensten wie der CIA beraten worden sein. Die Serie kann also als Teil der Disclosure-Bewegung gesehen werden und laut einem alten Episodentitel steht der Tag schon fest.

● UFO-Technologien – Seit den Aussagen von Bob Lazar Anfang der 1990er wissen wir, dass der militärisch-industrielle Komplex der USA im Besitz von Alientechnologie ist. In einer der neuen Episoden werden Vakuumfeldenergie, Antigravitation, Metamaterialien und das Element 115 (Ununpentium) vorgestellt.

● Project Blue Beam – Ja, auch ein inszenierter Alienangriff auf die Erde wird erwähnt und sie geben sogar offen zu, dass die Invasion ein Fake sein wird.

● Wetterkriege – HAARP war gestern, heute präsentiert uns „Akte X“ ein ganzes Satellitensystem zur Wetterkrontrolle. „Owning the Weather until 2025“? Wohl eher bis 2015.

● Totale Überwachung – Okay, das ist keine Ankündigung, sondern lediglich eine Feststellung.

● Die Abschaltung des Internets – Das hat laut „Akte X“ nicht nur etwas mit der Ausmerzung alternativer Medien zu tun, sondern soll vor allem den digitalen Geldverkehr lahm legen. Wenn zuvor noch alles Bargeld abgeschafft wird, käme das einem finanziellen Supergau gleich.

● Die USA unter Kriegsrecht – Die Transformation der USA in einen faschistischen Polizeistaat findet bereits vor unseren Augen statt und ist längst kein Geheimnis mehr.

● FEMA-Camps – Die zukünftigen Konzentrationslager sind längst abgezäunt, Plastiksärge für Massengräber auf Fotos und Google-Earth gut sichtbar.

Es wird sich also auf jeden Fall lohnen, die neuen „Akte X“-Folgen anzusehen. Allein schon, um sich mental auf das vorzubereiten, was kommen wird. Ob man sich dabei gut unterhalten fühlt, bleibt jedem selbst überlassen.

Zurück in Trumps Zukunft

In der 2000 erschienenen Simpsons-Episode „Barts Blick in die Zukunft“ (OT: „Bart to the Future“) gewährt ein Schamane Bart einen Blick in die Zukunft. In dieser tritt Donald Trump als Präsidentschaftskandidat an. Nachdem in der Serie bereits die Anschläge vom 11. September 2001 angekündigt wurden, erfüllt sich nun auch diese Prophezeiung. Sogar die PR-Fotos von Trumps Wahlkampf sind so arrangiert, dass sie Szenen aus der Simpsons-Episode gleichen.

Bart to the Future Trump

Eine Ankündigung wäre vielleicht ein Zufall. Es gibt jedoch noch weitere Anspielungen, die mit der betreffenden Episode zusammenhängen. Der Originaltitel „Bart to the Future“ ist natürlich an die Filmreihe „Back to the Future“ (dt. Titel: „Zurück in die Zukunft“) angelehnt, in welcher es ebenfalls schon eine 9/11-Ankündigung gab.

Im zweiten Teil gerät Marty McFly (Michael J. Fox) in eine alternative Zeitlinie, in der der skrupellose Gangster Biff (Thomas F. Wilson) dank einer Zeitmanipulation zum Milliardär aufgestiegen ist und die USA kontrolliert. Biff sieht Donald Trump nicht nur äußerlich ähnlich, sondern benimmt sich auch so. Dank ihm trägt jeder US-Bürger eine Waffe und man wird in dieser Zeitlinie schnell mal über den Haufen geschossen.

Biff Trump

Angekündigt wird in beiden Fällen allerdings nur Trumps Präsidentschaftskandidatur. In „Zurück in die Zukunft“ handelt es sich lediglich um eine alternative Zeitlinie, die zeigt, wie ein Amerika unter Trump aussehen würde. In der Simpsons-Episode ist indes Lisa Präsidentin der USA. Eine blonde Frau im Weißen Haus, damit kann nur Hillary Clinton gemeint sein. Und tatsächlich ist sie die Wunschkandidatin der herrschenden Elite. Sowohl „Back to the Future“ als auch „Bart to the Future“ sollen unterbewusst vermitteln, dass Donald Trump das Land vor die Wand fahren würde. Bei den Simpsons wird sogar die erste Frau als Präsidentin angekündigt und ihr Gegenkandidat sehr präzise vorausgesagt.

Präsident Clinton

Steht also längst fest, wer der nächste US-Präsident bzw. die Präsidentin wird? Noch ist die Wahl offen, aber egal wer sie gewinnt, die Mächte im Hintergrund bleiben dieselben. Trump und die Clintons stehen auf derselben Seite und sind miteinander befreundet. Wie die Washington Post berichtete, hat Trump seine Kandidatur im Vorfeld sogar mit Bill Clinton telefonisch abgesprochen. Ein weiterer Hinweis darauf, dass alles nur ein inszeniertes Theater für tumben Massen ist. Das ist wie bei der Wahl zwischen Bush und Kerry, die Großcousin sind und beide Skull and Bones angehören. Sofern nicht überraschend Bernie Sander US-Präsident wird, werden sich die Wahlen wieder einmal als Farce herausstellen.

Trump and Friends

Freitag der 13. in Paris

von Anton Nymous

Nachdem es Jahre gedauert hat, bis die 9/11-Anschläge in den alternativen Medien kritisch aufgearbeitet wurden, braucht es heutzutage nicht mehr so lange, Terroranschläge zu hinterfragen. Bei der Anschlagsserie, welche am Abend des 13. November 2015 über Paris hinwegrollte, stimmt dabei so einiges nicht. Mit diesem kritischen Beitrag wollen wir selbstverständlich niemanden herabwürdigen, der das Massaker miterleben musste oder Angehörige verloren hat. Allen Überlebenden und Angehörigen der Opfer gelten unser tief empfundenes Beileid sowie unsere uneingeschränkte Solidarität. Genau deshalb müssen wir die Ereignisse auch hinterfragen, denn wir alle haben ein Recht auf die Wahrheit.

Die Anschläge geschahen in einer weitgehend videoüberwachten Stadt, in einem Land mit Vorratsdatenspeicherung und wurden von Islamisten durchgeführt, welche zum Teil polizeilich bekannt waren und ihre Tat auf Twitter ankündigten. Doch weder die NSA noch andere Geheimdienste oder die französische Polizei wollen etwas von den öffentlich angekündigten Anschlägen geahnt haben. Die erneute Debatte um die Einschränkung von Grundrechten zugunsten totaler Überwachung ist angesichts dessen ebenso unglaubwürdig wie die Behauptung, sämtliche Sicherheitsbehörden hätten versagt.

Insbesondere gilt dies, da gleichzeitig eine Übung mit genau dem Szenario stattfand, welches sich tatsächlich ereignete. Derartiges kennen wir bereits von New York und London. Langsam wird es sehr merkwürdig, dass zufälligerweise immer dann entsprechende Übungen stattfinden, wenn es Terroranschläge von weltweitem Aufsehen gibt. Ebenso bedenklich ist das anschließende Hinwegsterben fast sämtlicher Täter, die dann praktischerweise nicht mehr vor Gericht aussagen können.

Wer soll diesen Bullshit noch glauben, nachdem bekannt wurde, dass die USA schon seit 2012 vom IS wussten und diesen aktiv unterstützt hatten, um die syrische Regierung zu destabilisieren? Wer kann ernsthaft noch davon ausgehen, keine Regierung würde Anschläge bewusst geschehen lassen und anschließend instrumentalisieren, nachdem der ehemalige V-Mann Irfan Peci aufdeckte, dass ihn der Verfassungsschutz jahrelang dafür bezahlt hatte, für den Jihad zu werben? Die Zeiten, in denen das Volk noch gutgläubig alles schluckte, was die Herrschenden ihnen servieren, sind definitiv vorbei!

Abgesehen von den üblichen Ungereimtheiten und dem vermeintlichen Versagen der Sicherheitsbehörden, gibt es bei den Anschlägen von Paris wieder einmal okkulte Symbolik. So wurde in den Nachrichten, u.a. auf Phoenix, von einem „Angriff auf die Kreuzfahrernationen Frankreich und Deutschland“ gesprochen. Zwar bezeichnen Islamisten westliche Nationen durchaus oft als „Kreuzfahrer“, dennoch ist die Verbindung mit dem Datum suspekt. Wer führte denn einst die Kreuzzüge im Mittelalter an? Richtig: Die Tempelritter! Und an welchem Tag wurden die Tempelritter verboten? An einem Freitag den 13., wie überaus interessant! Wer da noch an Zufälle glaubt, schlummert noch in den untersten Tiefen der Matrix.

Und es gibt noch mehr Symbolik. Eine der Schießereien mit Geiselnahme fand auf einem Konzert der amerikanischen Band Eagles of Death Metal statt. Im wahrsten Sinne des Wortes „Todesmetal“, wobei jedoch zu erwähnen wäre, dass dies gar nicht das Genre der Band ist. Die spielt unter anderem rockige Cover der Eagles, einer Kultband mit Verbindungen zur Church of Satan. Deshalb waren die Eagles of Death Metal allerdings nicht als Ziel ausgewählt, sondern wohl eher wegen ihrer Anbiederung an Israel. Selbstverständlich haben alle Bandmitglieder überlebt, nur die Fans und Mitarbeiter wurden geopfert.

Passend dazu kursierten kurz nach der Anschlagsserie Bilder in sämtlichen Medien, die den Pariser Eiffelturm als Todesrune zeigen. Die ahnungslose Masse glaubt, dies sei ein Symbol des Friedens, doch Frieden herrscht ja gerade nicht. Im Gegenteil bombardiert Frankreich gerade Syrien, obwohl die Täter aus dem eigenen Land sowie Belgien kamen. Für jene, die sich mit der wahren Bedeutung dieses Symbols auskennen, ist die Todesrune in Bezug auf die vielen Toten extrem pietätlos. Ausgedacht hat sich das wohl eine Werbeagentur und das quasi über Nacht. Oder vielleicht doch schon lange im Vorfeld?

Eifeltod

Wo es Symbolik gibt, sind magische Vorahnungen nicht fern. So gibt es in der „Battlestar Galactica“ Spin Off Serie „Caprica“ einen Anschlagsplan auf ein Stadion, welcher von einer Gruppe religiöser Fundamentalisten erarbeitet wird. Diese ähneln zwar mit ihren christlichen Symbolen und der Polygamie eher den Mormonen, was darauf zurückzuführen ist, dass der Galactica-Erfinder Glenn A. Larson den Mormonen angehört. Aber solche Details sind unerheblich. Knackpunkt ist, dass die „Soldaten des Einen“ (STO) religiös motivierte Terroristen sind, die einen Anschlag auf ein Stadion planen und daneben noch weitere Terrorakte durchführen.

In der Serie wird der Anschlag letztendlich verhindert, was nunmehr auch in der Realität zutrifft. Die IS-Attentäter schafften es nämlich nicht durch die Einlasskontrollen und zündeten ihre Bomben daher vor dem Stadion, wodurch Schlimmeres verhindert wurde. Zwar verläuft das Szenario in „Caprica“ etwas anders, denn dort sind es Cylonen, welche die Terroristen mittels Scharfschützengewehren ausschalten. Dies ist jedoch eine Anspielung auf verschärfte Sicherheitsmaßnahmen. Die Serie wirbt unverhohlen für die Akzeptanz von Kampfrobotern, in der Realität geht es indes um die Akzeptanz von Militär im Innern.

Darüber hinaus wird in der Serie der finale Todesschuss propagiert. Dieser wird nötig, weil die Sicherheitsbehörden versagen. Interessanterweise hat das in der Serie den Grund, dass die „Soldaten des Einen“ heimliche Unterstützer bei den Sicherheitsbehörden haben. Diese Anspielung ist nun schon sehr direkt und lässt keinen Interpretationsspielraum zu.

Neben der Serie Caprica wimmelt es natürlich auch in der Musikindustrie von Anspielungen. So kündigten die Rapper Bushido und Shindy in ihren Videos „Brot brechen“, „Classic“ und „Adel“ die Anschläge in Paris an. In „Brot brechen“ posieren die beiden mit Terroristen in einem Konzertsaal, wozu Shindy “Im November ist alles vorbei“ rappt.

Bushido IS

In „Adel“ sieht man indes den zerstörten Eiffelturm im Hintergrund. Möglicherweise könnte es also noch schlimmer kommen, denn die Zerstörung des Eiffelturms wird auch in zahlreichen Filmen angekündigt. An dieser Stelle müssen wir daher auch TrauKeinemPromi widersprechen, der in seinem Video meint, diese Szene sei nur symbolisch und stellvertretend für Paris. Obwohl wir seine politischen Ansichten nicht teilen und seinen vulgären Tonfall ablehnen, sind seine Recherchen die Rapszene betreffend dennoch interessant genug, um sie hier zumindest zu erwähnen.

Bushido Eifelturm

Abschließend müssen wir noch kurz auf die Konsequenzen der Attentate von Paris eingehen. Bei diesem Event geht es nicht mehr nur um die Rechtfertigung von mehr Überwachung und Krieg, sondern auch um eine gewollte Stärkung rechtspopulistischer und faschistischer Kräfte in Europa. Ein Polizeistaat lässt sich nämlich am besten durchsetzen, wenn Faschisten an der Macht sind.

Aufgrund der künstlich generierten Wirtschafts- und Finanzkrise konnten jedoch eher linke Parteien einen starken Zulauf verbuchen. In Griechenland konnte die Syriza sogar die Regierung übernehmen und in Portugal zeichnet sich ein ähnlicher Wechsel ab. Obgleich solche linken Regierungen mittels finanzieller Massenvernichtungswaffen erpressbar bleiben, stinkt den herrschenden Eliten die demokratische Entscheidung der Menschen in Europa gewaltig. Immerhin setzen sich linke Parteien für eine Dezentralisierung von Macht und die Besteuerung von Reichtum ein. Dieser Trend soll nun gestoppt werden, indem die Flüchtlingskrise instrumentalisiert und gezielt Angst geschürt wird.

Es ist nur logisch und konsequent, wenn die AfD, Pegida und Neonaziparteien die Anschläge von Paris aufgreifen und damit Hass gegen Kriegsflüchtlinge schüren. Die Attentäter kamen jedoch nicht als Flüchtlinge getarnt nach Frankreich. Wer den festen Willen hat, einen Anschlag durchzuführen, riskiert nicht, im Mittelmeer zu ersaufen oder nach einem zermürbenden Fußmarsch über die Balkanroute in einem Auffanglager zu landen. Die Terroristen waren größtenteils schon längst In Frankreich und jene aus Belgien sind über reguläre Wege eingereist.

Wer wegen der Anschläge vom 13. November nun Rechtspopulisten und Neonazis hinterher läuft, macht genau das, was die herrschende Elite von ihm oder ihr erwartet. Zudem ist jeder Hass gegen Flüchtlinge, Migranten und Moslems ein Zeichen von Menschenfeindlichkeit. Und es gibt wirklich nichts, was mehr im Sinne der Satanisten sein könnte, als Menschenfeindlichkeit. Von daher lasst Euch nicht aufhetzen, denn Konflikte, Chaos und Bürgerkriege sind genau das, was die herrschende Elite will.

Operation BlackJack – Der NWO-Comic

In der britischen Zeitung The Telegraph erschien vor einigen Jahren ein Comic mit dem Titel „Operation BlackJack“, welcher den Aufstieg der neuen Weltordnung in Bildern schilderte. Schritt 1. sollte dabei eine Serie von nuklearen Terroranschlägen beinhalten. Als Ziele wurden unter anderem New York, Washington D.C., Los Angeles, Portland, Toronto, Mexico City und London genannt.

BlackJack Comic NY

BlackJack Comic Washington

BlackJack Comic LA

BlackJack Comic Portland

BlackJack Comic Toronto

BlackJack Comic_2

im Comic waren die Atombomben in weißen Vans mit einem Sonnensymbol versteckt. Interessanterweise wurden solche Vans während der Olympischen Spiele 2012 in London gesichtet, für die tatsächlich eine erhöhte Terrorwarnstufe galt. Sollte das inszenierte Spektakel eventuell schon 2012 stattfinden, musste aber aus unbestimmten Gründen verschoben werden?

BlackJack Comic Van

BlackJack Comic_1

Immerhin wurde in „Operation BlackJack“ schon damals eine „Boston Bomb“ angekündigt, welche dann 2013 tatsächlich explodierte – mehr oder weniger.

BlackJack False Flag

In der Folge der Anschläge wurde ein Bürgerkrieg in den USA angekündigt, welcher durchaus nicht unwahrscheinlich wäre. Von Washington D.C. würde sich dem Comic zufolge eine neue Regierung im Westen abspalten.

BlackJack Denver

Wenn das schon beunruhigend ist, dann ist es die Prophezeiung von Konzentrationslagern auf dem Boden der USA erst recht. Da fallen einem unweigerlich die unzähligen FEMA-Camps ein, die stets als Verschwörungstheorie abgetan werden. Der Telegraph hält sie offensichtlich nicht für unmöglich.

BlackJack Comic KZ