NRO schickt Datenkrake in den Orbit

Das National Reconnaissance Office (NRO) wurde 1960/61 als militärischer Nachrichtendienst der USA gegründet und ist für den Betrieb zahlreicher Spionagesatelliten verantwortlich. Die bloße Existenz des Nationalen Aufklärungsamtes, welches je zur Hälfte vom Verteidigungsministerium und der CIA finanziert wird, war bis in die 1990er Jahre streng geheim. Bis zur öffentlichen Aufdeckung wurde das NRO als „schwarze“ Organisation geführt, deren Budget heimlich von anderen Organisationen wie der Air Intelligence Agency abgezweigt wurde. Dank Edward Snowden gelangte der Finanzbedarf von 10,3 Milliarden US-Dollar für das Jahr 2013 an die Öffentlichkeit.

NRO Logo

Am 5. Dezember 2013 startete das NRO eine Atlas-V-Rakete von einem Luftwaffenstützpunkt in Kalifornien. Neben 12 gewöhnlichen Minisatelliten gehörte auch eine geheime Ladung zur Fracht. Die Vermutung, dass es sich um einen neuen Spionagesatelliten handeln muss, dürfte wohl ins Schwarze treffen.

NRO Rakete

Unterstrichen wird dieser Verdacht durch das Missionspatch, auf welchem der Slogan „Nothing is beyond our reach“ geschrieben steht. Frei übersetzt heißt das „Nichts ist außerhalb unserer Reichweite“. Damit dürfte wohl in erster Linie Moskau gemeint sein, denn das Patch zeigt eine Datenkrake, welche die Welt umschlingt und dabei mit einem Arm auf Russland zeigt. Bei solch offensichtlicher Symbolik hätte man Putin auch gleich einen persönlichen Brief schreiben können.

NROL-39 Krake

Geradezu lächerlich ist die offizielle Erklärung, der Krake solle symbolisch für die Fähigkeit stehen, Probleme zu überwinden und aus jeder Situation einen Ausweg finden zu können. Diese Behauptung wird zudem von einem Manager der Mission ad absurdum geführt, welcher in einem für den internen Gebrauch vorgesehenen Artikel wie folgt zitiert wird: „Der Oktopus steht für die Idee. […] Wir haben unsere Finger überall, zu jeder Zeit.“ Hinzu kommt, dass das Logo von insgesamt sieben Abteilungen genehmigt werden musste, womit Zufälle ausgeschlossen sein dürften. Unter der letzten Unterschrift soll gar die Bemerkung „A little sinister!“/“Ein kleinen Wenig bedrohlich!“ stehen.

Das „L“ hinter NROL steht übrigens für „Launch“, womit L-39 bedeutet, dass es der 39. Raketenstart der NRO ist. Da bei jedem Start mehrere Satelliten in den Orbit geschossen werden können, kann man sich die Größe des NRO-Spionagenetzes gut ausmalen. Hilfreich sind dabei außerdem die Missionspatches, welche nur so vor okkulten Symbolen strotzen.

Nehmen wir z.B. das der Vorgängermission NROL-38. Dieses zeigt einen sehr aggressiv wirkenden Anubis – den ägyptischen Totengott. Wurden da vielleicht orbitale Waffensysteme installiert, welche den Tod bringen sollen? Die Rakete steigt übrigens genau an dem Punkt auf, wo hinter der Erde das Gemächt von Anubis anzutreffen wäre. Eine kaum verhüllte Phallussymbolik?

NROL-38 Anubis

Wo wir schon mal in Ägypten sind, das Patch der 25. Mission zeigt einen Apis-Stier.

NROL-25 Apis

Auf dem Patch der NROL-27 stehen sich ein roter Drache und ein Greif gegenüber.

NROL-27 Drache

Die Eule der Minerva findet sich auf einem Missionspatch aus dem Jahr 2000. Darunter steht der Slogan „We own the Night“/“Uns gehört die Nacht“, was wohl andeuten soll, dass es bei der Mission um nächtliche Aufklärung (Infrarot) geht.

NROwl

Die Pyramide mit Auge finden wir schließlich auf dem Patch der NROL-32. Angesichts dieser Freimaurersymbolik hätte man allerdings vielleicht den Launch 33 abwarten sollen.

NROL-32 Pyramide_1

NROL-32 Pyramide_2

Pentragramme dürfen natürlich auch nicht fehlen. Auf dem Patch der Nemesis-Mission gibt es gleich 16 Stück davon, wobei die zwei größten je mit der Spitze nach oben und unten zeigen. Ob die NRO mit „Nemesis“ sich selbst meint?

NRO Nemesis

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Videoanalyse: Katy Perry in Ägypten

Das Video zu Katy Perrys Single „Dark Horse“ spielt in der antiken ägyptischen Stadt Memphis, was erwartungsgemäß zu einem Feuerwerk freimaurerischer Symbolik führen muss. Immerhin basiert ein Großteil der Freimaurerei auf dem Isis- und Osiriskult von anno dazumal. Darüber hinaus gibt es innerhalb der Freimaurerei einen Memphis-Mizraim-Ritus, welcher von Napoleon nach Europa eingeführt wurde.

DH_1 Memphis

Katy sitzt zunächst auf einem Boot, welches auf dem Nil fährt. Sie ist zwischen zwei Säulen (Jachin & Boas) platziert und auf dem Dach findet sich ein altägyptisches Sonnensymbol.

DH_2 Boot

Auf ihren weißen Haaren ist ein blaues Auge des Ra mit einer Pyramide darüber eingefärbt.

DH_3 Auge des Ra

In der nächsten Szene sieht sie schon etwas ägyptischer aus und thront in einem Tempel, umringt von Vertretern des blauen Volkes. Natürlich mangelt es auch in dieser Szene nicht an Säulen.

DH_4 Tempel_1

DH_5 Tempel_2

Bei genauerer Betrachtung wirkt ihr Outfit, einmal abgesehen von der Frisur und dem geflügelten Skarabäusanhänger, wenig ägyptisch. Ihr Kopfschmuck erinnert eher an Mickeymausohren, was auf eine mögliche Disney-Programmierung hinweist. Die Tänzerinnen neben ihr deuten indes auf eine Sexkätzchen-Programmierung hin, die bei Katy Perry sehr häufig zu finden ist.

Abgerundet wird die Mind Control Collage durch die Schlange auf dem Kopf, welche allerdings tatsächlich typisch für die ägyptischen Pharaonenhäuser war. Die Frage lautet nun, ob Katy Perry ebenfalls von einem Goa’Uld besessen ist?

DH_6 Mickey

In ihrem Tempel bekommt Katyopatra Besuch von einem einäugigen Mann, der sich mit der Geste der Hand aufs Herz als Freimaurer zu erkennen gibt.

DH_7 Einauge

Katy begrüßt den Reisenden mit den Worten „Do you wanna play with Magick?“ Hier geht es jedoch nicht um schwarze Magie, sondern um Gehirnwäsche. Passend dazu holt der Besucher einen großen Edelstein unter seinem Umhang hervor. Dazu muss man wissen, dass Juwelen während der Programmierung als Belohnung eingesetzt werden und später als Trigger fungieren können, um bestimmte angelernte Verhaltensmuster abzurufen.

DH_8 Juwel_1

DH_9 Juwel_2

Bei Katy Perry hat man offensichtlich das komplette Programm durchgezogen. Kein Wunder, dass sie sofort auf den dargebotenen Trigger anspringt und ihre antrainierten Gesten abspult.

DH_10 Horusauge

Zwischendurch wird immer wieder auf das Boot zurück geblendet, wo es eine weitere Anspielung auf ein anderes Hirnwäscheopfer gibt. Die Geste mit dem wehenden Kleid, welche hier in Sichtweite einer Pyramide vor der aufgehenden Sonne Ra abgefeiert wird, erinnert wohl kaum Zufällig an Marilyn Monroe.

DH_11 Marilyn

In der nächsten Szene wird Katys Mind Control Handler nach getaner Arbeit von der Sphinx zu Staub verwandelt. So viel zum Thema falscher Umgang mit Magick.

DH_12 Bestrafung_1

DH_13 Bestrafung_2

Übrig bleibt nur ein weiterer Klunker für Katys Sammlung.

DH_14 Bestrafung_3

In einem weiteren Arrangement sieht man Katy zwischen einer Handvoll ägyptischer Gottheiten. Sie trägt eine Schlange, während sie selbst vom Totengott Anubis getragen wird. Möglicherweise wird hier auf ihr baldiges Ableben angespielt. Gerade weibliche Stars sind einem knappen Verfallsdatum unterworfen und eignen zugleich hervorragend als Opfer.

DH_16 Schlangenträgerin_2

DH_15 Schlangenträgerin_1

Ihr Sarkophag im Anubislook steht jedenfalls schon mal bereit. Aus diesem steigt der Rapper Juicy J, der Katy ein „Beast“ nennt und mit dem US-amerikanischen Massenmörder Jeffrey Dahmer vergleicht, welcher seine Opfer teilweise aufaß.

„Uh, she’s a beast, I call her Karma
She eat your heart out like Jeffrey Dahmer”

DH_17 Anubissarg

Und wo wir schon einmal bei Anubis sind: Dieser wacht auch über den neuen Flughafen von Denver. Dort finden wir zudem ein dunkles Pferd (im Volksmund „Bluecifer“ geannnt). Könnte sich hier eine Parallele zum Songtitel „Dark Horse“ ergeben?

Anubis & Dark Horse

In der Tat tauchte ein ähnliches dunkelblaues Pferd mit rotglühenden Augen auch bei Katys Grammy Award Liveauftritt auf.

Katy BlueciferKatys Ableben könnte indes etwas mit dem Verzehr von zu viel Süßigkeiten zu tun haben. Diese werden der Naschsexkatze in der nächsten Szene in Form einer Pyramide dargereicht. Von oben aus betrachtet ergibt sich zudem die Form eines allsehenden Auges.

DH_18 Naschpyramide

DH_19 Naschauge

Als sie einen Bissen zu sich nimmt und kurz darauf fast erstickt, ist der Baphomet nicht weit.

DH_20 Baphosweet

Der Konditor hat in jedem Fall nicht mehr lang zu leben, so fett wie der ist.

DH_21 Fettsack

Allerdings verwandelt ihn Perry ebenfalls zu Staub, bevor er einem Schlaganfall zum Opfer fallen kann.

DH_22 Bittersweet

Als Artefakt hinterlässt er einen Kelch, dessen Inhalt Katy gierig herunter schlingt.

DH_23 Gral_1

DH_24 Gral_2

Zwischendrin folgt ein viertes Arrangement, indem Katy über und über mit Gold behängt ist.

DH_25 Goldmarie

Oben links finden wir zudem einen Hasen, der möglicherweise als Anspielung auf „Alice im Wunderland“ ein weiterer Hinweis auf Mind Control sein könnte. Allerdings könnte es sich auch um das Sternbild des Hasen unweit des Orion handeln. Die Pharaonen waren sehr auf Astrologie bedacht und der Orion war für sie ein Abbild des Osiris. Zusammen mit den Sternbildern des Hasen sowie dem kleinen und großen Hund bildet Osiris/Orion eine astrologische Jagdszene.

DH_26 Lepus

Doch zurück zu Katyopatra. Der nächste Tribut kommt in Form einer antiken Hopperkarre daher. Als Kühlerfigur dient der Kopf eines Apis.

DH_27 Apis

Auch mit diesem Präsent ist Katy offenbar dermaßen unzufrieden, dass sie den altägyptischen Gebrauchtwagenhändler in Staub verwandelt. Übrig bleiben nur zwei Plüschwürfel (Kuben) mit okkulten Symbolen.

DH_28 Würfel

Diese lässt sich Katyopatra an ihre Sänfte hängen, welche bereits mit vergoldeten Schlangen und Skorpionen geschmückt ist.

DH_29 Skorpione

Ihr nächster Gast ist ein Reptiloid.

DH_30 Lord Kroko

Für diesen darf sie erst einmal einen Stripdance hinlegen. Sie ist eben doch keine Königin, sondern nur eine Zwangsprostituierte der Illuminaten.

DH_31 Stripperin

Für ihre Dienste erhält sie einen süßen Wauwau, von dem sie nun endlich begeistert ist. Tiere werden zuweilen zur Programmierung von Hirnwäscheopfern gebraucht, wobei diese aber später oft getötet werden, um zusätzliche Traumata zu erzeugen.

DH_32 Wauzi

Nach dieser Belohnung erscheint endlich der Pharao höchstpersönlich. Selbstverständlich trägt er das Symbol der freimaurerischen Weltherrschaft – eine Pyramide mit Auge.

DH_33 RamsesDie Untergebenen des Pharaos sind von roter Hautfarbe und stehen damit im Kontrast zu Katyopatras blauen Wächtern. Man darf dieses Video ja nicht beenden, ohne auch die hohen Freimaurergrade aufmarschieren zu lassen.

DH_34 blaue und rote Grade

Im Schlepptau haben die Logenbrüder eine Pyramide, deren Spitze Katy Perry erklimmt.

DH_36 Pyramidenspitze

Oben angekommen, darf sie dann noch einmal mit Magick spielen und ihre Flügel ausbreiten. Offenbar verkörpert sie Horus, dessen Auge traditionell an der Spitze der Pyramide steht. Sie singt von einem „Storm“ und der Himmel färbt sich rot.

DH_35 Katy Horus

Zum Schluss gibt es noch einmal eine Panoramaansicht der Pyramide, welche wie ein Goa’Uld-Mutterschiff über dem Boden schwebt.

DH_37 Goauldkreuzer

Der Pharao verwandelt sich diesmal nicht in Staub, sondern in einen Köter. Diese Szene kann man wohl nur als Schlussgag verstehen.

DH_38 Schweinehund

Das Kabinett des Dr. Parnassus – Satanische Illusionen

von Shinzon

Es war schon reichlich pervers, dass das ARD zum 5. Jahrestag von Heath Ledgers Tod ausgerechnet jenen Film zeigte, der allem Anschein nach seine Hinrichtung ankündigte. Für uns ist es eine willkommene Gelegenheit, dieses hochgradig freimaurerische Machwerk genauer unter die Lupe zu nehmen.

ImagOfParnassus

Dr. Parnassus (gespielt von Christopher Plummer, der sich in freimaurerischen Rollen wohl zu fühlen scheint) ist ein ehemaliger Mönch, der einst eine Wette mit dem Teufel geschlossen hat, um Unsterblichkeit zu erlangen. In dieser Wette ging es darum, wer zuerst 12 Anhänger um sich schart. Mal abgesehen von dem astrologischen Hintergrund dieser Zahl, muss man doch sofort an die zwölf Apostel von Jesus denken.

Parnassus Enlightment

Nach einigen Jahrhunderten verliebte sich Parnassus dann in eine Sterbliche, die bei der Geburt ihrer gemeinsamen Tochter starb. Da er seiner Geliebten nicht in den Tod folgen konnte, ging Parnassus eine neue Wette ein, um seine Sterblichkeit zurück zu erlangen. Er verwettete die Seele seiner Tochter darauf, dass er zuerst fünf Seelen auf seine Seite ziehen könne.

Halten wir kurz fest, dass die Grundstory bereits hochgradig okkult und der Teufel, der wie ein Mafiapate daher kommt, allgegenwärtig ist. Allgegenwärtig ist auch die Pyramide mit dem allsehenden Auge Luzifers. Sie findet sich sowohl auf dem tibetanischen Tempel, dem Parnassus entstammt, als auch überall an seinem transportablen Imaginarium. Das Versprechen eines illuminierenden Erlebnisses kann hier wohl wörtlich genommen werden.

Imaginarium

Neben seiner Tochter Valentina (Lily Cole) arbeiten auch der in sie verliebte Anton (Andrew Garfield) sowie der Kleinwüchsige Percy (Verne Troyer) in der Freakshow von Dr. Parnassus. Letzter tritt mit wenigen Ausnahmen als kleiner Teufel mit Hörner vor dem Publikum auf. Am Ende darf er dann jedoch offen als Freimaurer mit Zylinder auftreten.

Percy Mason

Heath Ledgers Rolle Tony stößt auf schicksalhafte Weise zu diesem Zirkus dazu. Die Tarotkarte des hängenden Mannes kündigt sein Erscheinen an, womit dann auch die okkulte Esoterik zur Genüge bedient wäre.

Hangman Tarot

In der Tat finden die drei Gehilfen von Parnassus Tony hängender Weise unter einer Brücke in London. Wem kommt hier nicht sofort die freimaurerische Hinrichtung Roberto Calvis in den Sinn? Na wenigstens wissen wir jetzt, wozu der Strick gut ist, den Anwärter beim Aufnahmeritual in eine Freimaurerloge umgelegt bekommen.

Aufnahmeritual

Um den Charakter dieser Szene zu unterstreichen, wurde Heath Ledgers Stirn zusätzlich mit einer einäugigen Pyramide und weiteren Symbolen beschmiert, die seine Rolle Tony in einer späteren Szene als „satanistisches Zeugs“ bezeichnet. Das ist schon kein Wink mit dem Zaunpfahl mehr, sondern mit dem ganzen Gartenzaun!

Killed by Illuminati

Doch zurück zur Handlung. Der zwielichtige Tony, der sich mit der russischen Mafia angelegt und seine Wohltätigkeitsorganisation für illegalen Organhandel missbraucht hat, hilft Dr. Parnassus zunächst, sein Imaginarium aufzupeppen, um fünf Seelen anzuwerben. Die neue Ausstattung verdient dabei eine genauere Betrachtung, denn mit einem Schachbrettmuster und einem großen Sonnensymbol sind hier die wichtigsten Symbole der Freimaurerei vertreten.

Imaginarium_2

Selbst den Spiegel, mit dem Dr. Parnassus seine Opfer in die Dimension seiner Phantasie schickt, stattet Tony mit einem Schachbrettmuster aus. Damit ist der Dimensionsübergang gleich doppelt mit okkulter Symbolik belegt.

"Das Kabinett des Dr. Parnassus" (2009)

„Das Kabinett des Dr. Parnassus“ (2009)

In der Parallelwelt geht es dann so richtig los.

Ein Vollmondritual mit Pyramide

Ein Vollmondritual mit Pyramide

Dort wartet auf die verblüfften Opfer zunächst eine Gondel ägyptischer Bauart mit dem Kopf des Totengottes Anubis. Und fürwahr – wer in dieser surrealistischen Scheinwelt die falsche Entscheidung trifft, kehrt nicht mehr lebend aus dem Spiegel zurück.

Anubis Barke_1

Anubis Barke_2

Dafür sorgt Luzifer höchst persönlich, der u.a. wie einst in der Bibel in Gestalt einer Schlange daherkommt, um menschliche Seelen zu ernten.

Man beachte die Rot/Blau-Symbolik

Man beachte die Rot/Blau-Symbolik

Dies gelingt ihm bei den vier begeisterten Frauen, die das Imaginarium betreten, nicht, woraufhin sich Dr. Parnassus bereits als Sieger der Wette wähnt. Doch plötzlich tauchen vier russische Mafiosi auf, die Tony durch die Spiegelwelt jagen. Mit diesen Kriminellen hat der Teufel natürlich leichtes Spiel und schon herrscht Punktegleichstand.

Nebenbei erwähnt versucht Tony seinen Häschern über eine Leiter zu entkommen, die in die Wolken führt. Die Leiter in den Himmel ist wieder einmal Freimaurersymbolik pur und spielt auf die biblische Jakobsleiter an, die eine Verbindung zwischen der irdischen Welt und der Götterwelt herstellt. Da Menschen über diese Leiter zu den Göttern aufsteigen können, symbolisiert sie mitunter auch die Gottwerdung des Menschen. Tony taugt jedoch nicht zum Gott und so zerbricht die Leiter auf halbem Wege.

Himmelsleiter

Nachdem nun erst einmal alles schief zu gehen droht, holt Anton Tony aus der Spiegelwelt zurück in die Realität. Während dieser Show trägt er ein Frauenkleid, womit auch dieses Ritual abgedeckt wäre. Andrew Garfield ist ja ein relativer Newcomer und musste wie viele andere große Stars Frauenkleider anziehen. Hollywood hat es ihm u.a. mit der Titelrolle in „The Amazing Spider-Man“ gedankt.

Garfield im Frauenkleid

Während die einen nun aufsteigen, werden die anderen entsorgt. Andrew Garfield kann sich daher noch glücklich schätzen, lediglich gedemütigt worden zu sein, während sein Schauspielkollege Heath Ledger den Roberto Calvi machen musste. Da das satanistische Opferritual vor Abschluss der Dreharbeiten zelebriert wurde, musste Ledgers Rolle in der Spiegelwelt von drei anderen Schauspielern übernommen werden. Dabei ist es interessant, dass man den Drehplan exakt so legte, dass alle Szenen in der Realität noch vor Ledgers unnatürlichem Ende im Kasten waren. Man konnte ihn auf diese Weise sehr leicht ersetzen.

Übernommen wurde sein Part von drei Freimaurern, deren Karriere sich gerade auf dem Höhepunkt befindet. Als erstes kam Johnny Depp an die Reihe. Auf die Himmelsleiter durfte dann Jude Law und das satanistische Opferritual wurde schlussendlich von Colin Farrell in Szene gesetzt.

Der Ritualcharakter ist dabei unmissverständlich. Nach dem Roberto Calvimäßigen Abgesang Ledgers, der durch eine Tarotkarte angekündigt wurde, schließt Dr. Parnassus einen letzten Pakt mit dem Teufel. Dieser will Tonys Seele ernten und bietet im Austausch dafür die Seele von Parnassus’ Tochter an. Der Magier geht auf den Deal ein und sorgt für die erfolgreiche Hinrichtung Tonys am Galgen, der Luzifer in Gestalt des Rainman mit Regenschirm beiwohnt. Auf diese Weise gewinnen sowohl Luzifer als auch Parnassus.

Der Rainman ist zufrieden...

Der Rainman ist zufrieden…

Fazit: „Das Kabinett des Dr. Parnassus“ vereint Freimaurersymbolik mit fernöstlicher Esoterik. Die theosophischen Ideen treten dabei ebenso offen zutage wie der Ritualcharakter dieses okkulten Machwerks. Es wird dem Publikum geradezu unter diese Nase gerieben, dass Heath Ledger im Rahmen einer satanistischen Opferzeremonie ermordet wurde. Leider kontrollieren die Logen sowohl die Massenmedien, als auch andere wichtige Schlüsselpositionen, weshalb es leider schwierig ist, einen konkreten Beweis für diesen Verdacht zu erbringen. Die offizielle Version lautet jedenfalls auf eine Überdosis an Schmerz- und Beruhigungsmitteln.

Zynischerweise lässt man im Film auch noch ein paar Boote mit ebenso früh verstorben wordenen Stars wie James Dean schwimmen, woraufhin Tony meint, dass diese nun unersterblich seien. Man sollte vorsichtig sein, wenn man mit dem Teufel einen Pakt über die Unsterblichkeit schließt, da dies den physischen Tod nicht unbedingt ausschließen muss. Dies ist bei genauerer Betrachtung die Kernaussage von „Das Kabinett des Dr. Parnassus“.

Alles nur Zufall? Bei dieser offensichtlichen Symbolik und all den Anspielungen wohl eher nicht…

Evil Eye Clown

Die Geheimnisse des Flughafen von Denver

In den USA sollen inzwischen 900 FEMA-Camps existieren. Angebliche Konzentrationslager für kommende Säuberungsaktionen. Eines dieser Konzentrationslager soll der neue Flughafen von Denver sein. In der Tat gibt es allerhand Freimauersymbole auf diesem Flughafen, der 1995 errichtet wurde. Auf einem Freimaurerstein wird zudem auf eine „New Wolrd Airport Commission“ verwiesen – eine Institution die es (noch!) nicht gibt.

Freimaurerstein

Eine Reihe von Wandgemälden zeigt z.B. die Schritte hin zu einer neuen Weltordnung

Die Apokalypse

Die Apokalypse

Krieg und Genozid

Krieg und Genozid

Von oben sieht der Flughafen wie ein Hakenkreuz aus. Ein Symbol, welches seit dem 3. Reich als Synonym für Massenmord verstanden werden kann.

Flughaken Kreuz

Inzwischen hat man zusätzlich eine Statue des ägyptischen Totengottes auf dem Flughafengelände aufgestellt. Die armen Seelen, die möglicherweise die Unterwelt von Denver kennenlernen könnten, werden also gleich von Anubis begrüßt.

Anubis

Nebendran steht noch ein blaues Pferd mit dämonischen, rot-glühenden Augen, welches als „Bluecifer“ bekannt ist.

Bluecifer

Im Flughafen gibt zur Krönung Teufelsdarstellungen. Warum macht man den Fluggästen mit solchen Symbolen Angst? Hier geht eindeutig irgendeine extrem kranke Scheiße ab!

Teufel_2

Weitere Infos gibt es auf der Seite Masonic Architects.

Anubisfans im Pyramidenland

Ein Imperium des Anubis wäre wohl wenig erfreulich, denn Anubis ist der ägyptische Gott der Totesriten. Man könnte diese Szenarie als Herrschaft es Todes verstehen.

Das Ganze findet natürlich unter dem wachsamen Auge des Horus statt. Allerdings hat das Horusauge nichts in der Sonne verloren, denn Horus war kein Sonnengott. In diese Kategorie fallen Ra und Aton, wobei das Auge des Ra die gespiegelte Version des Horusauges ist. Hätte man das Symbol also gespiegelt, wäre es korrekt.

Auf dem folgenden Bild haben wir endlich das Auge des Ra, aber dafür keine Sonne.

Im Bandnamen „Canibus“ steckt ein Anagramm von Anubis. Hinter den Pyramiden geht der Vollmond auf, was für den ritualistischen Charakter dieser Szene spricht. Dazu muss man wissen, dass schon einige ihre Erleuchtung in der großen Pyramide von Gizeh bekommen haben sollen. Allerdings scheint diese arme Seele keine große Leuchte zu sein.