Videoanalyse: Hell Boulevard – Satan in Wonderland

Der Bandname Hell Boulevard sagt eigentlich schon alles über die ideologische Ausrichtung dieser Krachmacher. Das Video zu „Satan in Wonderland“ bezeugt dabei, dass es sich mitnichten um harmlose Gruftis handelt, die nur oberflächlich mit okkulten Symbolen spielen, die sie nicht verstehen. Der Boulevard zur Hölle ist durchaus bewusst mit schlechten Vorsätzen gepflastert.

Wie schlecht diese Vorsätze sind, zeigt die Anspielung auf „Alice im Wunderland“, welche hier durch Satan ersetzt wird. Schon das Originalwerk von Lewis Carroll offenbarte dessen Neigungen zu Drogenmissbrauch und minderjährigen Mädchen. Umso erschreckender ist es, dass sich die satanische Alice im Verlauf des Musikvideos bis auf die Unterwäsche entkleidet. Die Darstellerin ist zwar erwachsen, aber was sie darstellt nicht.

Zu Beginn des Videos ist Alice noch angezogen und darf eine weiße Venustaube küssen, welche Luzifer symbolisiert.

Das weiße Karnickel darf natürlich auch nicht fehlen.

Immerhin zeigt es den Weg zu den Pilzen, aus denen die Drogen gewonnen werden.

Noch in der ersten halben Minute sind außerdem schon die ersten Freimaurersymbole zu sehen. Zum einen wäre da der Schirm, natürlich in Schwarz/Weiß gehalten.

Und der ebenfalls schwarz/weiße Schachbrettboden als Spielwiese für sexuelle Perversionen.

Weiter geht es mit offensichtlicher Satanismussymbolik. Der Baphomet hat passend zum Anlass einen gehörnten Hasenschädel. Im Prinzip könnte das auch eine Anspielung auf den Playboy sein, denn die blanken Titten haben ein XX-Rating.

Was mit diesem Sexbunny hinter der Kamera passiert, darüber wird lieber geschwiegen.

Ebenfalls nackt ist eine rothaarige Frau mit Hörnern, an der Aleister Crowley vermutlich seine Freude gehabt hätte.

Aber sicherlich hat auch der verrückte Hutmacher, welchen der Sänger verkörpert, an der „Hure Babalon“ Gefallen gefunden.

Bevor die wilde Party so richtig losgeht, müssen aber erst einmal lustige Pillen eingeworfen werden, die „Happiness“ bringen. Das Musikvideo ist wie eine einzige Anleitung zum Drogenkonsum. Aber das trifft ja bereits auf das literarische Vorbild zu.

Ob nur die Pillen im Hals kratzen oder die folgende Geste eine tiefere Bedeutung hat, lassen wir mal offen.

Die Pillen zeigen jedenfalls schnell Wirkung und plötzlich steht alles Kopf, einschließlich dem umgedrehten Kreuz auf der Hure Babalon.

Wenn’s erst mal richtig rein knallt, erscheint einem schlussendlich auch die Cheshire-Cat, stilecht mit Pentagramm-Ohrring…

…sowie die Raupe mit der Wasserpfeife, hier in einer sehr maskulinen Darstellung.

Der Typ an der Shisha betont sein linkes Horusauge, indem er das andere mit einem umgedrehten Satanspentagramm abdeckt.

Auf der Stirn trägt er zudem eine Mondsichel, die für sich genommen schon okkulte Bedeutung hat, hier allerdings die Sichel des Saturn repräsentieren könnte.

Man sollte meinen, mehr okkulte Symbolik ginge nicht. Doch was wäre ein satanistisches Musikvideo ohne das Siegel Satans auf dem nackten Leib von Alice?

Ähnlich okkulte Symbole blitzen auch immer mal wieder in einem Buch auf, welches sich bei genauerer Betrachtung als geschändete Bibel entpuppt.

Wenn da mal nicht die unheilige Dreifaltigkeit ihre Finger im Spiel hatte.

Der Hutmacher dreht zum Schluss noch mal richtig auf und zeigt sowohl den Baphomet mit erhobenem Zeigefinger…

…als auch die symbolischen Teufelshörner.

In seiner alternativen Gruftikluft trägt er zudem ebenfalls das Siegel Satans um den Hals sowie Buttons mit umgedrehtem Kreuz und Pentagramm.

Am Ende wirkt Alice irgendwie niedergeschlagen und scheint dem weißen Karnickel für den Horrortrip nicht gerade dankbar zu sein.

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Die größten Okkultisten: Jack Parsons – Crowley-Schüler und Raketenforscher

von Shinzon

John („Jack“) Whiteside Parsons wurde am 2. Oktober 1924 in Los Angeles geboren. Sein eigentlicher Geburtsname lautete allerdings Marvel und nicht John. Bekannt wurde er vor allem als Raketenantriebsforscher. Ähnlich wie sein Kollege Wernher von Braun begeisterte sich Parsons bereits in seiner Jugend für Raketen und experimentierte schon ab 1928 zusammen mit seinem Schulfreund Edward Forman an Amateurraketen.

Beinahe wäre Jacks Traum jedoch wie eine Seifenblase zerplatzt, denn während der großen Depression musste er die Stanford Universität verlassen. 1934 tat er sich jedoch wieder mit Forman und Frank Malina zusammen, mit denen er die an die Caltech angegliederte GALCIT Rocket Research Group bildete. 1939 arbeitete die Gruppe an der National Academy of Science am Jet-assisted Take Off (JATO, zu Deutsch „strahlantriebsgestützter Flugzeugstart“) für das US-Militär.

Später nannte sich die Gruppe in „Jet Propulsion Laboratory“ um und gründete zudem die Aerojet Corporation. Parsons ist als Mitgründer des renommierten JPL (scherzhaft „Jack Parsons Lab“) gleichzeitig einer der Väter des US-amerikanischen Raumfahrtprogramms. Wernher von Braun, der allgemein als Vater des Raumfahrtprogramms gilt, gab diesen Titel sogar bereitwillig an Parsons ab. Das „Jet Propulsion Laboratory“, welches zum California Institute of Technology (Caltech) gehört, baut und steuert indes bis heute einen Großteil der NASA-Satelliten und -Raumsonden.

Doch der begabte Raketenforscher, nach dem die NASA sogar einen Krater auf dem Mond benannte, hatte auch eine sehr düstere Seite. Während Wernher von Brauns Nazikarriere als SS-Obersturmbahnführer sehr gut dokumentiert ist, stand Parsons stets in von Brauns Schatten. Dabei ging er anfangs den genau entgegen gesetzten Weg und wurde zunächst Marxist. Er vertrat eine stark antikapitalistische sowie pazifistische Haltung und überlegte sogar, der kommunistischen Partei der USA beizutreten.

Doch schnell verließ er diesen viel versprechenden Pfad wieder und konvertierte zur neuen religiösen Bewegung des englischen Okkultisten Aleister Crowley. 1941 trat er, zusammen mit seiner Frau Helen Northrup, der Agape-Loge des kalifornischen Ordo Templi Orientis bei, zu deren Leiter er ein Jahr später ernannt wurde.

OTO-Loge mit Schachbrettboden und Obelisken.

OTO-Loge mit Schachbrettboden und Obelisken.

Parsons, dessen Logenname Frater Jopan 210 lautete, lernte Crowley zwar nie persönlich kennen, stand aber in einem regen Briefkontakt mit ihm. Später handelte er sich Crowleys Zorn ein, als er zusammen mit L. Ron Hubbard versuchte, ein „Moonchild“ zu erzeugen. Der Meister persönlich hatte das dazugehörige Ritual in seinem Roman „Moonchild“ beschrieben und sah es wohl nicht gern, dass Parsons seine Idee klaute. Crowley warf Jack allerdings nicht aus dem Orden.

Dafür wurde Parsons allerdings von Hubbard hintergangen. Zunächst hatte er noch mit ihm und Sara „Betty“ Northrup zusammen eine Firma für Schiffshandel gegründet. Während Parsons eine Summe von 21.000 $ in die Allied Enterprises investierte, beteiligte sich Hubbard lediglich mit 1.200 $. Schließlich entwendete L. Ron eine Yacht und obendrein machte er Jack seine Freundin Sara abspenstig. Letzteres war besonders bitter für ihn, da ihm zuvor bereits seine erste Frau und Saras Halbschwester Helen von Wilfred Smith, dem vorherigen Leiter der Agape-Loge, ausgespannt worden war.

Erbost über diesen neuerlichen Verrat durch L. Ron und Sara, soll Jack in seinem Hotelzimmer einen Sturm heraufbeschworen haben. Tatsächlich wurde das von seinen beiden Ex-Geschäftspartnern gestohlene Boot von einem Unwetter zum Kentern gebracht. Ob da ein Zusammenhang besteht, ist natürlich reine Spekulation.

Zumindest war Parsons selbst aber absolut von seinem magischen Wirken überzeugt. Als Anhänger von Thelema praktizierte er in vielerlei Hinsicht Crowleysche „Magick“. Gemeinsam mit Hubbard versuchte er nicht nur, ein „Moonchild“ zu zeugen, sondern betrieb obendrein in der Mojave-Wüste (Kalifornien) das so genannte Babalon Working. Mit dieser okkulten Praktik wollten die beiden ein Dimensionstor öffnen und einen weiblichen Messias, die Göttin Babalon aus Crowleys „Liber AL vel Legis“ („Buch der Gesetze“), auf der Erde inkarnieren lassen.

Weiterhin soll Parsons paranormale Phänomene wie Poltergeister, Orbs und Banshees heraufbeschworen haben. Als würde dies noch nicht reichen, um an seinem Verstand zu zweifeln, praktizierte er außerdem Sexualmagie. In Ritualen, basierend auf enochianischer Magie, masturbierte er zur Musik des russischen Komponisten Sergei Prokofjew auf magische Tabletts, um Frauen im wahrsten Sinne des Wortes zu verzaubern. Bei derartigen Praktiken war mitunter auch Hubbard anwesend, da er ihn für sensibel gegenüber magischen Phänomenen hielt.

Zu seinem satanistischen Lebensstil passte dann auch Jacks zweite Frau Marjorie Cameron, deren rote Haare und blau-grüne Augen seiner Vorstellung der Göttin „Babalon“ entsprachen. Er überredete sie, an seinen magischen Arbeiten teilzunehmen, bis sie schließlich selbst glaubte, eine Inkarnation „Babalons“ zu sein. In Kenneth Angers Film „Inauguration of the Pleasure Dome“ (1954) spielte sie später sogar die „scharlachrote Hure Babalon“ sowie die indische Göttin Khali. Kurz bevor Jack Marjorie heiratete, legte er alle seine Ämter beim OTO nieder, was jedoch nicht das Ende seiner okkulten Ausschweifungen bedeutete.

Nebenbei war Jack Parsons auch Mitglied der Mañana Literary Society, wo er sich mit Autoren wie dem Antikommunisten Robert A. Heinlein anfreundete. Er selbst schrieb aber weniger Science Fiction als viel mehr okkulte Werke über Magie. Angesichts dessen stellt sich die Frage, in wie weit er seinen Beruf als Raketenforscher wissenschaftlich sah?

Mad Scientist Parsons

Parsons’ okkultes Treiben umfasste nämlich nicht nur sein Privatleben, sondern auch seine Arbeit für die NASA. So führte er vor jedem Raketenstart eine Invokation des Gottes Pan durch. Keine Seltenheit bei der NASA, denn auch die Apollo-Astronauten, die allesamt Freimaurer waren, hielten auf dem Mond okkulte Rituale ab. Christliche Gebete, sofern diese bei der NASA überhaupt praktiziert werden, scheinen dagegen nur Blendwerk für die Massen zu sein.

Die NASA, die eigentlich ein wissenschaftlich-rationales Weltbild vertreten sollte, ist in Wirklichkeit eine hochgradig okkulte Organisation, die von Nazis, Freimaurern und Satanisten gegründet wurde und offenbar bis heute von solchen Figuren geleitet wird. Zudem untersteht sie dem Pentagon und verfolgt damit vorrangig militärische sowie Spionagezwecke. Die wissenschaftliche Erforschung des Weltraums ist nur Nebensache und dient als Rechtfertigung nach außen.

Selbstverständlich gibt es viele NASA-Mitarbeiter, die nichts mit den militaristischen und okkulten Machenschaften zu tun haben. Diese bekleiden jedoch nur einfache Posten von der Flugkontrolle über Wartung bis hin zur Putzfrau. Wie diese Mitarbeiter wohl über den Geisteszustand ihrer Vorgesetzten denken, sofern sie überhaupt etwas von deren Machenschaften mitbekommen?

Zumindest über die Vertuschung von UFOs durch die NASA haben sich schon einige öffentlich geäußert, was in Hinblick auf die extradimensionale Natur eines Teils des Phänomens sicherlich interessant ist. Möglicherweise gibt es da einen Zusammenhang. Die Vertuschung der außerirdischen Präsenz sowie die okkulten Rituale finden jedenfalls in den oberen Etagen der NASA statt. Der Fisch stinkt wie immer vom Kopf.

Für die internationale Gemeinde der Astronomen und Astrophysiker dürfte indes die Erkenntnis, dass die Spitze der NASA offenbar geistig nicht zurechnungsfähig ist, ein herber Schock sein. Daran ändert auch der frühe Tod Jack Parsons am 17. Juni 1952 nichts, da es immer noch mehr als genug Hochgradfreimaurer und Satanisten bei der US-Raumfahrtbehörde gibt. Die Todesumstände von Parsons sind derweil wieder einmal sehr bezeichnend.

In seinem Buch „Liber Babalon“ prophezeite sich Jack Parsons selbst ein Ende in Flammen und tatsächlich starb er im Alter von nur 37 Jahren bei einer Explosion von Knallquecksilber. Während seine thelemischen Anhänger dies als Beweis für die Authentizität des „Liber Babalon“ sehen, könnte man als Kritiker zu dem hämischen Schluss gelangen, dass er durch das wohl verdiente Fegefeuer gegangen ist.

Ein wirklicher Verlust war Parsons ohnehin nur für die Raketentechnologie. In erster Linie hat die Welt mit seinem Ableben einen Schwarzmagier weniger. Groteskerweise war Parsons aber nicht nur ein Okkultist, sondern auch ein Zionist, der sich stark für die Gründung Israels engagierte. Er überlegte sogar kurz vor seinem Tod, nach Israel auszuwandern.

Das lässt den Zionismus in einem gänzlich anderen Licht erscheinen, denn Parsons war – wie die meisten Zionisten – kein Jude. Im Gegenteil arbeitete er eng mit Nazis wie von Braun zusammen, während seine Religion Crowleys Thelema war. Auch andere Zionisten wie George W. Bush und dessen Vater tummeln sich im Bereich okkulter Geheimbünde wie der Hochgradfreimaurerei oder Skull & Bones. Sein Großvater Prescott Bush hatte indes beste Geschäftsverbindungen zu den Nazis. Kein Wunder also, dass die große Mehrheit der Juden den Zionismus als politische Richtung strikt ablehnt. Dieser hat rein gar nichts mit ihrer Religion zu tun und Jack Parsons war der beste Beweis dafür!

Quelle (deutsch)

Quelle (englisch)