Trump zündet die Welt an

Wir hatten bereits von Anfang an davor gewarnt, dass Trump keineswegs die bessere Alternative zur Kriegstreiberin Clinton sein würde. Allerdings schienen uns bei ihm eher die innenpolitischen Forderungen gefährlich und wir hätten nicht gedacht, dass er die Welt noch schneller in einen globalen Krieg treiben könnte als seine Konkurrentin.

Clinton hatte schon vor der Präsidentschaftswahl klar gemacht, dass sie Assad stürzen wolle, während Trump zunächst ein härteres Vorgehen gegen den IS ankündigte. Nun hat sich alles mit einem Schlag geändert. Anfang April 2017 kam es in der syrischen Provinz Idlib zu einem erneuten Giftgasanschlag, bei dem 72 Menschen starben, darunter 20 Kinder. Trump machte sofort die Assad-Regierung für den Saringaseinsatz verantwortlich und ließ 59 Raketen auf eine syrische Militärbasis nahe Homs abfeuern.

Als einzigen Beweis legten die USA zwei Bilder von angeblichen Opfern des Anschlags vor, die jedoch nichts darüber aussagen, wer das Giftgas eingesetzt hat. Obwohl es bis heute keine unabhängige Untersuchung gab, durch welche die wahren Täter hätten ermittelt werden können, behaupten die USA sowie die Regierungen und Massenmedien der NATO-Staaten, es könne nur die syrische Armee gewesen sein. Die Zeitung mit den vier großen Buchstaben schrieb gar von „Trumps Rache für vergaste Kinder“.

Doch Rache ist keine Lösung, zumal sie in diesem Fall aller Wahrscheinlichkeit nach die Falschen trifft. Die syrischen Chemiewaffen wurden nämlich 2014 unter US-Aufsicht komplett vernichtet. Die Lüge von den Massenvernichtungswaffen, welche die USA uns schon vor dem letzten Irakkrieg aufgetischt haben, zieht also diesmal nicht. Zumal sich bereits bei den letzten Giftgasanschlägen von 2013 später herausstellte, dass die Al Nusra-Front verantwortlich war.

Die Islamisten, die Trump vor kurzem noch vernichten wollte, wären auch die Einzigen, die von einem Sturz Assads durch den Westen profitieren würden. Al Kaida, Al Nusra und IS befinden sich nämlich längst in der Defensive und mussten sich aus wichtigen Städten wie Aleppo und Palmyra zurückziehen. Bashar al-Assad dürfte dagegen keineswegs an einem Giftgaseinsatz gegen die eigene Bevölkerung gelegen sein. Diese feiert ihn nämlich als Befreier von der Terrorherrschaft der Islamisten. Der Westen indes schien allmählich erkannt zu haben, dass Assad als Partner im Kampf gegen Al Kaida und IS gebraucht wird. Warum sollte er sich in dieser vorteilhaften Position die NATO zum Feind machen?

Ähnlich unverständlich ist das Eingreifen Israels, von wo aus inzwischen mehrere Angriffe auf syrisches Territorium gestartet wurden. Wie schon Trumps Raketenbeschuss sind auch diese Übergriffe absolut völkerrechtswidrig und obendrein kontraproduktiv. Assad mag vielleicht ein Verbündeter des israelischen Erzfeindes Iran sein, doch er stellte zu keiner Zeit eine Bedrohung für die israelische Sicherheit dar. Ganz im Gegenteil zum IS, dessen Ziel ein weltweites Kalifat ist.

Andersgläubige – egal ob Juden, Christen, Hindus und sogar abweichende Muslime – haben im „Islamischen Staat“ keinen Platz und werden konsequent ausgerottet. Den IS einem gemäßigten Autokraten vorzuziehen ist also keine gute Idee. Israel schaufelt sich damit sein eigenes Grab. Aber wahrscheinlich muss Benjamin Netanjahu erst seinen Kopf durch das Schwert eines Dschihadisten verlieren, bevor er seine eigene arrogante Dummheit begreift.

Die ganze Situation macht überhaupt keinen Sinn und hat darüber hinaus eine weit größere Dimension. Denn Syrien ist immer noch ein Partner Russlands und Putin wird sich seinen Mittelmeerhafen nicht von der NATO wegbomben lassen. Als Reaktion auf Trumps völkerrechtswidrigen Kriegsakt, hat Russland bereits eine Fregatte vor die syrische Küste geschickt. Die Botschaft ist klar: Noch ein Angriff und die russische Marine wird zurückschießen.

Die Menschheit steht so nah vor dem Ausbruch eines 3. Weltkrieges wie seit der Kubakrise nicht mehr. Mit dem Unterschied, dass im Weißen Haus kein besonnener John F. Kennedy sitzt, sondern ein fanatischer Donald Trump. Und der riskiert nicht nur einen offenen Krieg mit Russland, sondern gleich noch mit China, indem er Nordkorea offen mit einem weiteren völkerrechtswidrigen Angriff droht.

Als Begründung müssen nordkoreanische Raketentests herhalten. Irrwitzigerweise haben die USA kurz darauf selbst eine neue Atomrakete getestet, was damit gerechtfertigt wurde, dass die USA ihre Verteidigungsbereitschaft demonstrieren wollten. Nicht weniger will auch die Volksrepublik Nordkorea. Wenn das für Trump jetzt ein Angriffsgrund ist, sollte er schleunigst die USA bombardieren lassen.

Zwar ist das stalinistische Regime von Kim Jong Un ohne Frage menschenverachtend, aber dafür lohnt es sich nicht, einen Weltkrieg mit möglicherweise Milliarden von Toten anzuzetteln. Da sollte man lieber auf die Selbstbefreiungskräfte der Völker vertrauen. Es rumort nämlich längst in Nordkorea und schon bald wird Kim Jong Un eine Politik der Öffnung betreiben müssen, wenn er nicht abgesägt werden will.

Allerdings dürfte es den USA ohnehin nicht um den nordkoreanischen Diktator gehen. Der vermeintliche Kampf für Freiheit und Menschenrechte ist längst nicht mehr glaubwürdig. Dazu haben die USA über die letzten 100 Jahre zu viele faschistische Diktatoren in Lateinamerika sowie das grausame saudische Königshaus unterstützt. Es dürfte wohl eher um den US-Stützpunkt in Südkorea gehen, wo demnächst Wahlen stattfinden. Nach aktuellen Umfragen liegen die linksgerichteten Kräfte vorn, welche eine Annäherung an den Norden wünschen. Damit könnten die USA einen wichtigen strategischen Vorteil gegenüber China verlieren.

China ist hier der eigentliche Gegner, denn dort sind die USA hoffnungslos verschuldet. Trumps Vorwurf einer Währungsmanipulation ist dabei völlig absurd. Die USA sind selbst an ihrer Misere schuld und die Chinesen waren schlau genug, daraus Profit zu schlagen. Trumps Logik ist nun, die Gläubiger auszuschalten, um die Schulden zu tilgen. Tolle Idee, wird nur leider die halbe Welt in Schutt und Asche legen.

Hinter diesen offensichtlichen strategischen Gründen verbirgt sich allerdings noch mehr. Der 3. Weltkrieg ist nämlich gleichermaßen die vorletzte Stufe zum Aufbau der neuen Weltordnung. Das ist auch der Grund, warum es egal war, ob Hillary Clinton oder Donald Trump die Wahl gewinnen würde. Beide gehören zu den höchsten Kreisen der Freimaurerei des Schottischen Ritus. Beide hatten den Auftrag, die alte Welt niederzureißen, um Platz für eine neue zu machen. Die Frage ist nun, ob Putin und die chinesische Führung, die zweifelsohne ebenfalls zum Club gehören, das Spiel mitspielen? Immerhin überlebt beim Schach nur eine Seite, für die andere heißt es dagegen Schach Matt.

Als erstes werden jedoch sämtliche Bauern geopfert und das sind wir. Deutschland würde es beim Ausbruch eines 3. Weltkrieges besonders hart treffen, denn hier sind die amerikanischen Atomwaffen gebunkert, die Ramstein Air Base (Rheinland-Pfalz) bildet ein wichtiges Drehkreuz für den US-Nachschub und bei Wiesbaden (Hessen) befindet sich das US-Headquarter für ganz Europa. Deutschland ist damit eine gigantische Zielscheibe und die Bundesregierung hat den USA bereits ihre Vasallentreue zugesichert.

Sowohl die Kriegsministerin von der Leichen als auch Außenminister Gabriel fanden lobende Worte für den völkerrechtswidrigen Angriff auf Syrien und obwohl Union und SPD momentan noch nicht selbst in Syrien eingreifen wollen, würde bei einem Konflikt mit Russland automatisch der NATO-Bündnisfall ausgerufen werden. Wenn es zum Äußersten kommt, sind wir also mittendrin statt nur dabei. Es ist 5 vor 12 und damit sind hier keineswegs 5 Minuten gemeint, sondern 5 Sekunden!

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Trump an seinen Taten messen? Gerne doch!

von Shinzon

Rassist, Sexist, Islamhasser – das waren schon im Vorfeld der US-Präsidentschaftswahl die Vorwürfe gegen Donald Trump. Es wurde eine regelrechte Kampagne gegen den Milliardär gefahren, die vielen Menschen schon bald auf den Keks ging. Zumal man über die Kriegstreiberin Clinton kaum etwas Negatives hörte, was den Eindruck der Einseitigkeit verschärfte. Letzterer Vorwurf hat gewiss seine Berechtigung, doch die Munition für die Anti-Trump-Kampagne lieferte Trump selbst.

Nun meinten einige, das sei nur Wahlkampfgetöse gewesen und man müsse Trump doch zumindest eine Chance geben. Sogar auf KenFM, wo man sich sonst von Rechtspopulisten scharf abgrenzt, tönte es, man solle doch die ersten 100 Tage Amtszeit abwarten und dann urteilen. Statt an seinen Worten solle man Trump an seinen Taten messen. Okay, das klingt fair. Allerdings müssen wir keine 100 Tage abwarten, denn der neue US-Präsident hat schon in kürzester Zeit einiges von seiner Agenda auf den Weg gebracht. Fleißig ist er, das muss man ihm lassen. Doch ist es auch gut, was er bisher vollbracht hat?

Werfen wir doch mal einen Blick auf die wichtigsten von Trumps Entscheidungen. Mal schauen, ob sich danach immer noch so viele einen solchen Präsidenten auch für Deutschland wünschen.

Schrittweise Abschaffung der Krankenversicherungspflicht

Schon im Wahlkampf hatte Trump damit gedroht, Obama Care abzuschaffen. Ganz so radikal ist es nun zwar nicht gekommen, dennoch bestand seine erste Amtshandlung darin, eine Anordnung „zur Erleichterung der Lasten durch Obama Care“ zu unterzeichnen. Staatliche Stellen wie das Gesundheitsministerium sowie Fachbehörden werden damit ermächtigt, Regelungen unterhalb der Gesetzesebene zurückzunehmen oder Ausnahmen zu gewähren.

Dies ist ein erster Schritt heraus aus der Versicherungspflicht. Das wird die Unternehmen freuen, doch hunderttausende US-Amerikaner könnten dadurch ihren Versicherungsschutz verlieren. Sicherlich war Obama Care nicht perfekt und weit von den Standards entfernt, die wir in Deutschland genießen. Doch statt Nachbesserungen gibt es nun Verschlechterungen.

Deregulierung der Banken

Trump ist Kapitalist. Es sollte also nicht verwundern, dass er die Interessen des Großkapitals vertritt und nicht die Interessen der einfachen Leute. Wer anderes erwartet hat, ist schlichtweg dämlich. Wer dagegen einigermaßen schlau und informiert ist, den wird es nicht überrascht haben, dass Donald Trump den Goldman Sucks Banker Steven Mnuchin zu seinem Finanzminister gemacht hat. Außerdem gehören mehrere ehemalige Hedge Fond Manager sowie Investmentbanker zur neuen US-Regierung und den Wall-Street-Anwalt Jay Clayton hat Trump zum neuen Chef der US-Börsenaufsicht ernannt. Also von wegen Anti-Establishment. Die Wallstreet hat immer noch das Sagen, genau wie unter Obama.

Eigentlich sogar noch mehr, denn inzwischen hat Trump den ersten Wunsch der großen Zockerbuden erfüllt. Infolge der letzten großen Finanzkrise von 2008 wurden nach Obamas Amtsantritt 2009 einige minimale Regulierungen getroffen, um zumindest die riskantesten Deals einzuschränken. Diese Regulierungen weicht Trump nun auf, damit wieder hemmungslos gezockt werden kann. Wenn sich das System dann wieder einmal selbst vor die Wand fährt, können ja abermals die Steuerzahler für die Verluste haften.

Selbstverständlich würde das nicht nur den US-Bürgern zum Verhängnis werden, denn wie schon die letzte Finanzkrise würde auch die nächste die gesamte Welt erschüttern. Nur zu Erinnerung: Das letzte Mal durften allein wir Deutschen mit einem Schlag 500 Milliarden Euro an Pleitebanken löhnen. Die ganzen Rettungspakete für Staaten wie Griechenland nicht mitgerechnet, die im Grunde auch nur Bankenrettungspakete waren. Der Euro hat sich bis heute nicht davon erholt und der Kollaps droht selbst ohne erneute globale Finanzkrise. Wenn eine solche noch dazu käme, dann gute Nacht.

Freifahrtschein für Ölkonzerne

Wie nahe Trump der US-Ölindustrie steht, beweist schon seine Wahl des ExxonMobile Topmanagers Rex Tillerson für das Amt des Außenministers. In Hinblick auf die Spannungen zwischen den USA und Russland mag die Wahl zunächst sinnvoll erscheinen, da Tillerson gute Kontakte nach Moskau hat, doch dazu später mehr. In erster Linie beweist diese Entscheidung, dass es in der US-Außenpolitik vorrangig um den Zugang zu Rohstoffen gehen wird und das wird spätestens dann zum Problem, wenn andere Länder diese nicht zu den gewünschten Konditionen rausrücken wollen.

Zunächst wird aber erst einmal die eigene Bevölkerung unter den Ölkonzernen leiden, denn Trump hat per Dekret sowohl den Bau der Keystone-XL- als auch der Dakota-Access-Pipeline genehmigt. Obama hatte beide Projekte gestoppt, was eindeutig zu seinen guten Taten gezählt werden muss. Insbesondere die Dakota-Access-Pipeline hat inzwischen massive Proteste der Sioux ausgelöst, denn sie führt quer durch heiliges Gebiet der Ureinwohner.

Donald Trump ist jedoch nichts heilig und die Sioux sind für ihn nur wertlose Untermenschen. Es ist schon schlimm genug, dass die europäischen Eroberer die gesamte Bevölkerung Nord- und Südamerikas enteignet haben, doch nun werden ihnen auch noch die letzten Reservate streitig gemacht und ihr heiliger Boden vergiftet. „America first“? Gilt offensichtlich nicht für American Natives…

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Mauerbau an der Grenze zu Mexiko

Trump hatte die Absicht, eine Mauer zu bauen. Das ist an und für sich schon eine Schande, zumal sie ihren angeblichen Zweck verfehlen wird. Die Geschäfte der lateinamerikanischen Drogenkartelle wird sie nämlich nicht schädigen, da die meisten Drogen über schwarze Flüge der CIA in die USA eingeführt werden. Geschädigt werden soll stattdessen der mexikanische Staat, denn dieser soll für die Kosten der Mauer aufkommen. Man stelle sich vor, die DDR hätte damals die Rechnung für den Mauerbau an Bonn adressiert. Eine solche Unverschämtheit hätte sich die BRD wohl kaum bieten lassen und so wird sich auch Mexiko dies nicht gefallen lassen. Die diplomatischen Beziehungen sind dank Trump nun auf einem Tiefstand.

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Unterstützung der israelischen Siedlungspolitik

Die bedingungslose Solidarität mit Israel ist in den USA genauso wie in Deutschland Staatsräson. Nun ist Trump zwar dafür bekannt, dass er sich nicht immer an die gängigen Konventionen hält, aber in diesem Punkt hat er sich recht schnell hinter Israel gestellt. Und mehr noch, er begrüßt sogar ausdrücklich die israelische Siedlungspolitik im Westjordanland.

Nur zur Erinnerung: Das Westjordanland ist Palästinensergebiet und die dortigen Siedlungen der Israelis sind völkerrechtswidrig. Man stelle sich vor, Deutschland würde Siedlungen in Polen bauen, weil das früher mal Ostpreußen war. Nun, vielleicht würde das Trump sogar ebenfalls begrüßen, denn immerhin hat er ja deutsche Wurzeln, auf die er überaus stolz ist. Nur mit Merkel kann er nicht so gut, da ist ihm der ultrarechte Netanjahu definitiv lieber.

Provokationen gegen China

Ein Großteil der Waren weltweit kommt heute aus China. Trump würde die eigene Produktion gerne nach Amerika zurückverlegen, was an und für sich nicht verkehrt ist. Mit der Androhung von Strafzöllen macht er sich allerdings in aller Welt und insbesondere bei China unbeliebt. „America first“, der Rest der Welt kann leer ausgehen.

Das ist das eine Problem. Viel schwerwiegender ist jedoch, dass Trump die Einheit Chinas infrage stellt. Gemeint ist hier die nach Unabhängigkeit strebende Insel Taiwan. Ein wunder Punkt in der chinesischen Außenpolitik, den Außenstehende lieber nicht kitzeln sollten. Für den Fall, dass Trump sich weiter in diese innere Angelegenheit einmischen sollte, hat China bereits mit Konsequenzen gedroht. Das Verhältnis mit den USA ist derzeit auf einem Tiefpunkt.

Einreiseverbot für Muslime

Er hat es bereits im Wahlkampf versprochen und tatsächlich wollte Trump dieses Versprechen auch einlösen. Das Einreiseverbot für Menschen aus insgesamt 7 überwiegend muslimischen Ländern wurde jedoch schon nach nur einer Woche von einem Bundesrichter aufgehoben und kurz darauf hat auch das Außenministerium das Einreiseverbot offiziell gestoppt. Dieses sei nämlich nicht verfassungskonform und solange die Einreisewilligen gültige Visa hätten, dürfe auch ein Präsident Trump sie nicht ohne triftigen Grund an der Einreise hindern.

Neue Sanktionen gegen den Iran

Seit der Wahl Rohanis zum Präsidenten des Iran ist es zu einer steten Annäherung an den Westen gekommen. Nach innen gab es Reformen, nach außen versöhnliche Töne. Schließlich lenkte dann sogar Obama ein und beendete die Sanktionen gegen den Iran. Ein Krieg, der die Region endgültig destabilisieren und Russland sowie China auf den Plan rufen würde, schien zunächst vom Tisch zu sein.

Als Islamhasser sah sich Trump jedoch dazu berufen, dem Iran die Daumenschrauben wieder anzuziehen. Offiziell müssen dabei einige Raketentests des iranischen Militärs als Begründung herhalten. Das ist jedoch Bullshit, zumal die USA selbst die meisten Waffentests durchführen und diese im Gegensatz zum Iran bekanntermaßen auch einsetzen.

Trump legt hier erneut die Lunte für einen dritten Weltkrieg und behauptet dabei dreist, der Iran sei der größte Terrorfinanzierer der Region. Das ist allerdings Saudi Arabien, wobei das dortige Regime weitaus menschenverachtender ist als die iranische Regierung. Im Iran dürfen z.B. Frauen studieren und Autos fahren, andere Religionen werden friedlich geduldet. Das Dumme ist halt nur, dass Saudi Arabien mit den USA verbündet ist, während der Iran gute Beziehungen zu Russland und China pflegt. Das ist wohl auch der Grund, warum noch nie Sanktionen gegen die Saudis verhängt wurden, obwohl deren Nähe zum IS längst kein Geheimnis mehr ist.

Weltkriegsgefahr

Die Behauptungen, dass Hillary Clinton eine Kriegstreiberin sei, sind absolut korrekt. Sie hatte bereits im Wahlkampf versprochen, dass sie Assad aus dem Weg haben wolle und man erinnere sich nur an ihre Freude über die Ermordung Gaddafis. Ebenso wollte sie sich mit Russland anlegen, was ihr mit einer Invasion Syrien wohl auch gelungen wäre. Daraus nun zu schließen, dass mit Trump ein Hoffnungsträger für den Frieden ins Weiße Haus eingezogen sei, ist jedoch absolut naiv und fatal.

Da wäre zum einen der neue Kriegsminister, der Ex-General James Mattis. Dieser war US-Kommandeur in Afghanistan und dem Irak. Offenbar hat der 66-Jährige vom Krieg noch nicht genug, denn nun nimmt er den Iran ins Visier. Seinen Charakter offenbarte er 2005 mit der Äußerung, dass es bei manchen Menschen Spaß mache, sie zu erschießen. Na da kommt Freude auf.

Trumps nationaler Sicherheitsberater General Michael Flynn, Ex-Direktor des Militärgeheimdienstes DIA, setzt noch einen drauf. Er ist nämlich der Meinung, die USA befänden sich in einem Weltkrieg gegen den Islamismus sowie gegen eine Allianz der Staaten Iran, Syrien, China, Nordkorea, Kuba, Nicaragua, Venezuela und Bolivien. Na das ist ja gerade mal die halbe Welt. Wie unter George W. Bush wird hier eine vermeintliche „Achse des Bösen“ konstruiert.

Wer hier in Wahrheit der Böse ist, beweist folgendes Zitat von Flynn: „Diplomatie allein wird nicht ausreichen, um unsere Feinde zu zerschmettern. Wir müssen auch auf dem Schlachtfeld tätig werden“. Wenn er das ernst meint, wird sich die USA bald tatsächlich in einem Weltkrieg befinden, den sie selbst angezettelt hat. Nur werden sie sich an diesem Bissen heftig verschlucken.

Nachtrag: Flynn musste inzwischen seinen Beraterposten räumen, weil er den Vizepräsidenten angelogen hatte. Prinzipiell wird sich damit jedoch nicht viel ändern, sogar eher noch verschlechtern, denn immerhin gegenüber Russland war Flynn durchaus aufgeschlossen.

Wiedereinführung der Folter

Ja, auch das war ein Wahlkampfversprechen, dessen Erfüllung sich kein vernünftiger Mensch herbeigesehnt haben kann. Trump will dabei nicht nur das Waterboarding wieder einführen, sondern den Geheimdiensten kreative Spielräume lassen. Scheiß drauf, dass Folter erwiesenermaßen nutzlos ist, weil die Gefolterten nach ausreichender Bearbeitung einfach alles gestehen. Wenn Trump von der Wirksamkeit überzeugt ist, dann muss es so sein.

In Wahrheit tritt natürlich seine sadistische Ader hervor. Wer noch einen Beweis brauchte, dass er den satanischen Kreisen der Hochgradfreimaurerei angehört, hat ihn in dieser menschenverachtenden Haltung gefunden. Es ist die pure Freude, anderen Schmerz und Leid zuzufügen, welche sich hier Bahnen schlägt.

Streichung rechtsextremer Gruppen von der Terrorliste

Der größte Knaller kommt zum Schluss. Trump hat das Programm zur „Bekämpfung von gewalttätigem Extremismus“ in ein Programm zur „Bekämpfung von islamischem Extremismus“ umgewandelt. Damit erhalten sämtliche anderen extremistischen Gruppierungen eine Generalamnestie. Das passt, denn im Vorfeld hatten bereits führende Mitglieder des Ku Klux Klan zur Wahl Donald Trumps aufgerufen, der sich seinerseits positiv über den Klan äußerte.

Das Problem ist allerdings, dass keineswegs nur von Islamisten eine Gefahr ausgeht. Die meisten Anschläge und Attentate in den USA werden, wie auch in Deutschland, von Rechtsextremisten verübt. Wir erinnern uns an das Oklahoma-Bombenattentat von 1995 oder das Kirchenmassaker von Charleston 2015. Die Tatsache, dass derartige Terroranschläge Trump am Arsch vorbei gehen, beweist einmal mehr, dass er ein Nazi vor dem Herrn ist.

Fazit

Das sind noch längst nicht alle Negativpunkte und mit Sicherheit werden diese sich schon im ersten Jahr von Trumps Amtszeit noch bis an die Decke stapeln. Mit diesen Aktionen hat Trump jedenfalls schon jetzt ein Maß an Scheißigkeit erreicht, das kein geistig gesunder Mensch noch mittragen könnte. Übertroffen wird er einzig noch von Sultan Erdogan und Kim Jong Uncool. Wer sich jetzt noch einen wie Trump für Deutschland wünscht, muss ein menschenverachtender Faschist sein. Wobei Deutschland mit Höcke ja schon etwas Vergleichbares zu bieten hat.

Wer entdeckte Amerika wirklich?

Christoph Columbus gilt als Entdecker Amerikas. Seit einigen Jahren gesteht man jedoch den Wikinger zu, bereits vor Columbus bis Amerika vorgedrungen zu sein. Nun gibt es ernste Hinweise, dass die Chinesen, welche im 15. Jahrhundert die größte Seemacht stellten, ebenfalls schon vor Columbus dort waren. Und das nicht erst einige Jahre zuvor, sondern rund 1.000 Jahre vor dem italienischen Entdecker. Weniger begeistert dürften die Chinesen darüber sein, dass wohl auch die Japaner schon vor langer Zeit das Reich der Inka besuchten.

Die Briten würden die Entdeckung des neuen Kontinents gleichermaßen gern auf ihr Konto verbuchen, können allerdings nur Mythen statt Fakten bieten. Die Ausflüge der Polynesier an die Westküste Amerikas sind da schon wahrscheinlicher. Einige Charokee glauben gar, dass sie von den Hebräern abstammen, was jedoch genetisch widerlegt wurde. Einige haben lediglich europäische Gene, welche entweder von der modernen Kolonisierung herrühren oder 20.000 Jahre zurück reichen könnten.

Die Frage nach der Herkunft der amerikanischen Ureinwohner ist ohnehin am interessantesten, denn sie sind die eigentlichen Entdecker Amerikas. Und offenbar betrieben sie bereits regen Handel mit antiken Zivilisationen wie den Ägyptern. Die Geschichtsbücher müssen angesichts dessen wohl umgeschrieben werden und erstaunlicherweise steht die Wissenschaft diesem Punkt inzwischen offen gegenüber.

Transformers 4 – Ära des Untergangs

von Shinzon

Nach der großen Invasion im dritten Teil der Transformers-Reihe schien diese eigentlich abgeschlossen zu sein. In gewisser Weise ist sie das auch, denn keiner der vertrauten Schauspieler ist im vierten Teil dabei. Selbst von den Autobots bleiben den Fans nur noch Optimus Prime und Bumblebee. Ansonsten ist alles anders … und doch irgendwie gleich. Denn Michael Bay führte wieder Regie, was viel Action und Krachbumm bedeutet.

Und natürlich Schleichwerbung.

Und natürlich Schleichwerbung.

Immerhin tritt diesmal das Militär etwas in den Hintergrund, welches die ersten drei Teile mit reichlich (Propaganda-)Material versorgte. An Stelle der US-Army rückt diesmal die CIA ins Zentrum der Handlung, kommt allerdings weit weniger gut davon. Denn statt die Welt von verbliebenen Decepticons zu säubern, lässt der US-Geheimdienst befreundete Autobots von Black Ops Kommandos abschlachten bzw. ausschlachten. Ziel ist dabei die Sicherung der technologischen Überlegenheit der USA. Undank ist dieser Welt Lohn.

Die menschen- und alienverachtende Rücksichtslosigkeit bekommt alsbald auch Cade Yeager (Mark Wahlberg) zu spüren. Als Erfinder ist er ständig auf der Suche nach Material für seine Basteleien. Dabei gerät er an einen alten Truck, den er wieder auf Vordermann bringen will. Wie es der Zufall will, handelt es sich bei dem zerschossenen Gefährt um Optimus Prime, der durch die Starthilfe zu neuem Leben erwacht. Das Ganze spielt sich in einer Scheune ab, an der ein gigantisches Pentagramm prangt. Neben Schrott scheint Cade auch okkulte Symbole auf seiner Ranch zu horten, deren Miete er kaum zahlen kann.

Pentagrammscheune

Kaum ist Optimus erwacht, bekommt Cades Kumpel und Geschäftspartner Lucas Flannery (J.T. Miller) Panik. Kein Wunder, denn Optimus schlägt ihn erst mal aus Versehen k.o., entschuldigt sich aber. Dennoch entschließt sich Lucas, die Notfallhotline für Aliensichtungen anzurufen, wobei er auf das leere Versprechen einer Belohnung in Höhe von 100.000 Dollar hereinfällt. Zwar geht die Regierung inzwischen offen mit der Existenz von Außerirdischen um, statt diese wie nach dem ersten Zwischenfall zu vertuschen. Das bedeutet allerdings nicht, dass die CIA bei ihren schmutzigen Aktionen Zeugen braucht.

Alien Hotline

Die Black Ops Truppe von Harold Attinger (Kelsey Grammer) besetzt unter der Führung von James Savoy (Titus Welliver) die Ranch von Cade Yeager und verlangt die Herausgabe von Optimus. Als sie den Autobot nicht finden können und Cade seinen Standort nicht nennen kann, droht Savoy kurzerhand, dessen Tochter Tessa (Nicola Peltz) zu erschießen.

An dieser Stelle wird offensichtlich, dass die CIA sich alles herausnehmen kann. Es beginnt mit Landfriedensbruch und endet mit einer Morddrohung. Das entspricht bereits heute der Realität, wobei die Black Ops Kommandos vor allem im Ausland tätig sind und dort unbequeme Regierungen beseitigen und Menschen ermorden. Das Vorgehen gegen die eigene Bevölkerung ist dank dem Patriot Act ebenfalls nichts Neues mehr, aber dennoch offenbart „Transformers 4“ ein ungewohnt brutales Vorgehen. Offensichtlich dient die zurückliegende Invasion als Rechtfertigung für den Einsatz von Todesschwadronen gegen aufmüpfige Bürger.

Selbstverständlich verhilft Optimus seinen Rettern sowie dem Verräter Lucas zur Flucht. Zusätzliche Hilfe erhalten sie von Tessas Freund Shane Dyson (Jack Reynor), der die drei mit seinem Auto abholt. Als Profirennfahrer meistert er die anschließende Verfolgungsjagd mit Bravour, kann Tessas Vater aber dennoch nicht überzeugen, die Beziehung zu dessen Tochter zu akzeptieren. Überhaupt ist Cade ein fürchterlicher Vater, der Tessa ständig gängelt und der 17-Jährigen jeden Kontakt zum männlichen Geschlecht untersagt. Dabei ist er nicht mal ein evangelikaler Fundamentalist.

Verfolgt werden die Vier indes nicht nur von dem Killerkommando der CIA, sondern auch von deren außerirdischen Verbündeten Lockdown. Dessen Mannschaft stellt, neben den Autobots und Decepticons, eine dritte Fraktion der Transformers dar. Während die Autobots blaue und die Decepticons dämonisch rote Augen haben, sind jene von Lockdowns Truppe zur besseren Unterscheidung grün.

Die dritte Transformers-Fraktion ist überdies in Besitz einer grässlichen Waffe, mit welcher die Schöpfer der Transformers bereits vor 65. Mio. Jahren die Dinosaurier ausgerottet haben. Die so genannte Saat verwandelt normale Materie in Transformium – ein Erz, aus welchem die formwandelnden Blechmänner bestehen. Warum deren Schöpfer zu diesem Zwecke die Dinos gekillt haben, bleibt allerdings fraglich. Die ganze Aktion ist ziemlich sinnlos, da sie auch die Materie eines toten Planeten hätten umwandeln können. Die Waffe auf Lucas abzufeuern macht da schon mehr Sinn. Immerhin ist er ein nerviger, überflüssiger Charakter, der sich dieses Ende selbst zuzuschreiben hat.

Das prähistorische Transformium, welches zu Beginn des Films in der Arktis entdeckt wird, nimmt derweil einen anderen Weg. Und zwar direkt zum Rüstungskonzern KSI, den Cade und die Autobots nach der geglückten Flucht infiltrieren. Das Logo des Konzerns ist übrigens eine Sonnenscheibe.

KSI Logo

Beim Einbruch ist ihnen eine erbeutete Minimilitärdrohne behilflich, welche stark an jene aus dem Egoshooter „Half Life 2“ erinnert. Warum die CIA die erbeutete Drohne und damit die Flüchtigen nicht orten konnte, sollte man allerdings lieber nicht hinterfragen. Das ist nur einer von vielen Filmfehlern.

Der größte Fehler ist jedoch, dass die KSI die Transformertechnologie verbessert und sich dabei auch der Decepticonwracks bedient. Es wird ziemlich schnell klar, dass diese Technologie sich gegen ihre Schöpfer wenden wird und so verlieren die KSI-Techniker bereits beim ersten Einsatz die Kontrolle über ihr Galvatron-Modell. In diesen hat sich nämlich Megatrons Bewusstsein herunter geladen, als dessen Kopf ausgeschlachtet wurde. Galvatron ist mit anderen Worten die Reinkarnation von Megatron.

Wirklich innovativ ist die Idee einer solchen Maschinenrebellion nicht. Zum einen gab es da schon die „Terminator“- und „Matrix“-Filme. Auf Nanotechnologie basierende Roboter, die sich gegen die Menschheit stellen, scheinen indes Hollywoods Thema des Jahres 2014 zu sein. Dem neuen „Transformers“-Streifen gingen bereits „Transcendence“ und „X-Men: Zukunft ist Vergangenheit“ voraus. Will uns die Filmindustrie mit solchen Werken auf die kommende Nanotechnologie einstimmen? Wenn das Ergebnis ähnlich wie in diesen Filmen aussehen wird, sollten die Entwickler lieber die Finger davon lassen.

Für die KSI ist es jedenfalls zu spät. Sie haben Megatron nicht nur wieder belebt, sondern ihm gleich noch ein Upgrade verpasst. Er kann sich nun nach Belieben zusammensetzen, wodurch er für konventionelle Waffen nahezu unverwundbar wird. Doch noch ahnt der KSI-Chef und Milliardär Joshua Joyce (Stanley Tucci) nichts von der drohenden Gefahr. Nachdem die Autobots seine Firmenzentrale in Chicago überrannt haben, setzt er sich nach China ab, wo die Produktion offenbar weitaus günstiger fortgesetzt wird. (In der Realität kommen von dort auch die Actionfiguren zum Film her.)

Die Autobots schlagen sich indes noch mit Lockdown herum, der Optimus auf seinem Raumschiff gefangen genommen hat. Durch einen unglücklichen Zufall wurde auch das Auto mit an Bord gehoben, in welchem sich Cades Tochter Tessa während der Schlacht mit Galvatron auf der Autobahn verkrochen hatte. Daher gehen auch Cade und Shane mit an Bord. Zusammen mit den Autobots befreien sie die beiden Gefangenen und fliehen mit einem kleineren Beiboot, auf welchen sich auch Lockdowns Trophäen befinden. Diese werden später noch eine tragende Rolle spielen.

In Hong Kong bekommt Joshua Joyce erst einmal einen Anruf von Cade, der ihm von Erfinder zu Erfinder über Megatron aufklärt. Sowohl Megatron als auch Lockdown und dessen CIA-Verbündete wollen die Saat zünden, was einem Atomschlag gleichkommen würde. Joyce hatte zwar ähnliche Pläne, wollte diese jedoch in einem unbewohnten Abschnitt der Wüste Gobi umsetzen, um so das begehrte Transformium zu produzieren. Als er jedoch von der Absicht der Bösewichte erfährt, die Waffe in der Millionenstadt Hong Kong zu zünden, wechselt er schließlich die Seiten und versucht, die Saat aus der Stadt zu bringen.

Interessant ist an dieser Stelle, dass die CIA in der Realität tatsächlich in Hong Kong aktiv ist, um die Spaltung Chinas voranzutreiben. Verbindet man dies nun mit der Botschaft des Films, in dem die CIA einen quasi thermonuklearen Anschlag auf diese Metropole plant, sollte sich das Reich der Mitte wohl in Acht nehmen. Immerhin bereitet die US-geführte NATO derzeit einen Krieg gegen Russland und China vor und da hinterlassen Filme, die China als Kriegsschauplatz zeigen, einen bitteren Nachgeschmack.

Zumindest Hong Kong wird in „Transformers 4“ tatsächlich zum Schlachtfeld, als Autobots, Decepticons und Lockdowns dritte Fraktion aufeinander losgehen. Direkt unbedeutend wirkt daneben der zweite Showdown zwischen Cade Yeagers Familie und der CIA. Letztere will die unbequemen Zeugen immer noch aus dem Weg räumen, wobei Cade den sadistischen James Savoy verdienterweise dem Jenseits überantwortet. Der Hong Konger Fenstersturz ist einer der Höhepunkte des Films, in welchem offensichtlich jeder miese Bastard das bekommt, was er verdient.

Während die Menschen das Töten in Notwehr durchweg ernst nehmen, sieht die Sache bei den Autobots etwas anders aus. Diese rocken die ganze Zeit über platte Sprüche, über deren Niveau gerade eine Kellerwohnung frei geworden ist. Jedem Kind wären bessere Sprüche eingefallen als „Ich werde dich töten!“ Die Drehbuchautoren sollten sich was schämen.

Doch stattdessen geben sie noch einen drauf, indem sie Optimus die Trophäen von Lockdown befreien lassen. Nachdem diese sich vom Anführer der Autobots überzeugen lassen haben, gegen ihre Peiniger in die Schlacht zu ziehen, nehmen sie die Form von Dinosauriern an. Soll damit der Bogen zurück zum Beginn des Films gespannt werden? Es scheint eher so, als würde der Bogen damit überspannt.

Zumal der T-Rex, den Optimus reitet, Teufelshörner hat. Dies entspricht in keiner Weise dem biologischen Original. Da stellt sich die Frage, ob hier eine Verbindung zwischen außerirdischen Reptiloiden und Satan gezogen werden soll? Man denke in diesem Zusammenhang nur an Shockwave aus Teil 3, der ebenfalls mit Teufelshörnern und allsehendem Auge daher kam. Es geht offensichtlich einfach nicht ohne satanistische Anspielungen.

Transformersaurus Rex

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Das Ende ist wenig überraschend. Es gibt eine gigantische Materialschlacht, wie man sie von Michael Bay gewohnt ist. Hong Kong wird stark in Mitleidenschaft gezogen, die Metalldinos fressen die von KSI produzierten Decepticons und auch Lockdown wird besiegt. Die Saat geht nicht auf und wird von den Autobots eingesammelt, da die Menschen offensichtlich noch nicht bereit für diese Technologie sind.

Der Weg für die Fortsetzung wird ebenfalls geebnet, da Megatron alias Galvatron das Gemetzel überlebt und Optimus Prime in die Tiefen des Alls aufbricht, um die Schöpfer der Transformers zu suchen. Auf Megatrons Überleben hätte man eigentlich verzichten können, da dieser Gegner inzwischen absolut ausgereizt ist. Die Handlung um die Schöpfer scheint dagegen viel spannender und könnte Teil 5 mit Sicherheit allein ausfüllen.

Fazit: „Transformers: Ära des Untergangs“ bietet die gewohnte Kost der ersten drei Teile – viel Action und wenig Hirn. Immerhin tut der neue Cast dem Film durchaus gut. Ohne den spätpubertären Sam Witwicky (Shia LaBeouf) und den gezwungen komischen Seymour Simmons (John Turturro) wirkt der vierte Teil wesentlich erwachsener. Die gigantischen Logiklücken macht das natürlich nicht wett, aber mal ehrlich: Wer von diesem Film etwas anderes erwartet hat, ist selbst schuld.

Bleibt am Ende noch die Frage nach dem Titel. „Ära des Untergangs“ hätte eher zur Invasion in Teil 3 gepasst. Von einem drohenden Weltuntergang ist die Erde in diesem Film Lichtjahre weit entfernt. Oder bezog sich der Titel vielleicht auf die Dinosaurier von 65 Mio. Jahren? Entweder das oder das Pentagon hat hier einen Hinweis auf den kommenden 3. Weltkrieg gegen China versteckt.

X-Men: Zukunft ist Vergangenheit – Terminator vs. Mutanten

von Shinzon

Die „X-Men“-Filme zählen zu den besten Comicverfilmungen, da sie nicht auf reine Action angelegt sind, sondern auch gesellschaftskritische Fragen aufwerfen. Die Mutanten stehen dabei stellvertretend für ethnische und andere Minderheiten. Der Konflikt zwischen „normalen“ Menschen und Mutanten ist folgerichtig eine Parabel auf Fremdenfeindlichkeit und die Angst vor dem Unbekannten.

Unter den Mutanten gibt es zwei Lager, die unterschiedlich mit diesem wachsenden Konflikt umgehen. Die eine Gruppe um Prof. Charles Xavier (Patrick Stewart) setzt auf eine friedliche Lösung, während sich die Gruppe um Xaviers ehemaligen Freund und Kollegen Erik Lehnsherr alias Magneto (Ian McKellen) auf einen Krieg gegen die Menschheit vorbereitet. Man kann Magneto seine Einstellung nicht einmal übel nehmen, stammt er doch aus einer jüdischen Familie, die von den Nazis ermordet wurde. Inzwischen werden er und seinesgleichen nicht mehr wegen der Religion verfolgt, sondern wegen ihrer Gene.

Im fünften Teil der „X-Men“-Saga (die beiden Wolverine-Filme nicht mitgezählt) scheint Magneto letztendlich recht zu behalten. Der Film beginnt in einer nahen Zukunft, in der allerdings kein Krieg zwischen Menschen und Mutanten tobt, sondern nahezu unbesiegbare Roboter Jagd auf die Mutanten machen. Letztendlich töten die so genannten Sentinels sogar normale Menschen, deren Kinder möglicherweise Mutanten werden könnten. Es ist ein entsetzliches Massaker, in dessen Folge gigantische Leichenberge in Massengräbern verscharrt werden.

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Diese finstere neue Weltordnung steht in der Tradition von freimaurerischen Säuberungsphantasien wie man sie u.a. auf einem Gemälde des Denver Flughafens findet. Für die anfallenden Leichenberge sollen in den USA bereits an einigen Orten große Felder mit Massensärgen bereitstehen. Die Parallelen zwischen Film und Realität werfen einmal mehr die Frage auf, wofür die Mutanten sinnbildlich stehen? Tauschen wir einfach mal die genetische Evolution mit der Bewusstseinsevolution aus und schon stellen wir fest, dass alle kritisch denkenden Menschen gemeint sind, die das Spiel der Herrschenden durchschauen.

Die normalen Menschen in „X-Men: Zukunft ist Vergangenheit“ werden indes von den Maschinen versklavt. Statt der unscheinbaren RFID-Chips tragen die Sklaven auffällige Kontrollchips im Genick, damit auch jeder Kinobesucher kapiert, was da läuft.

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Wirklich kreativ ist dieser Grundplot allerdings nicht. Weder in Hinblick auf die Realität noch auf die Filmindustrie. Maschinen, die in einer düsteren Zukunft einen Großteil der Menschheit auslöschen und die wenigen Überlebenden versklaven, gab es schon in der „Terminator“-Reihe. Bisher hatten die „X-Men“-Filme derartiges Abgekupfere nicht nötig, was schon mal ein Minuspunkt für den neusten Teil der Reihe ist.

Wie in den ersten drei „Terminator“-Filmen wird auch in „X-Men: Zukunft ist Vergangenheit“ jemand in der Zeit zurück geschickt, um die Maschinen aufzuhalten. Prof. Xavier und Magneto haben sich notgedrungen wieder einmal verbündet und können sich ein ums andere Mal vor den Kampfrobotern retten, indem sie Shadowcats Fähigkeit nutzen, den Verstand eines anderen Menschen einen Tag in die Vergangenheit zu schicken. Zumindest als Fähigkeit ist das neu, denn früher konnte Kitty Pryde (Ellen Page) nur durch Wände gehen.

Das erste Mal wird diese Fähigkeit in Moskau gezeigt. Das Bild der zerstörten russischen Hauptstadt ist angesichts der aktuellen weltpolitischen Lage von besonderer Signalwirkung. Es könnte als unverhohlene Kriegsandrohung verstanden werden.

Moskau Attacke

Nachdem das vorletzte Versteck der Mutanten in Moskau ausgehoben wurde, bleibt den Mutanten nur noch ein weiterer Unterschlupf in China. Das soll dann wohl das nächste Angriffsziel nach dem Überfall des Westens auf Russland sein. Für die Mutanten ist es auf jeden Fall das Ende der Fahnenstange. Es würde ihnen nichts nutzen, einen Tag in die Vergangenheit zu reisen, um sich selbst vor der kommenden Invasion zu warnen.

China Attacke

Es bleibt nichts anderes übrig, als jemanden viel weiter in die Vergangenheit zu schicken, um die Erschaffung der Sentinels im Vorfeld zu verhindern. Dies ist jedoch nicht ohne Risiko, da der Verstand des Betreffenden umso mehr Schaden nimmt, je weiter die Reise geht. Daher entschließt sich Logan alias Wolverine (Hugh Jackman), die Reise anzutreten, da seine Mutation alle körperlichen Wunden heilen lässt. Doch halt: war da nicht von geistigen Schäden die Rede? Demnach hätte nicht der Mutant mit den stärksten regenerativen Fähigkeiten gehen müssen, sondern der mit dem stärksten Verstand.

Natürlich würde der Film völlig anders verlaufen, wenn Prof. Xavier die Zeitreise antreten würde und aus dramaturgischen Gründen schickt man dann doch lieber den Publikumsliebling. Wolverine erwacht in seinem eigenen Körper im Jahr 1973. Sofort macht er sich auf den Weg zum jungen Prof. Xavier (James McAvoy), der seine Schule für Hochbegabte zu dieser Zeit geschlossen hat und sich in seinem eigenen Elend suhlt.

Seine telepathischen Fähigkeiten hat Xavier mit einem Serum unterdrückt, welches es ihm gleichzeitig erlaubt, wieder laufen zu können. Wirklich Sinn macht das nicht, denn entweder gibt es eine Heilung für Querschnittslähmung oder nicht. Auf solche halben Sachen hätte man problemlos verzichten können, doch offensichtlich hatte der Schauspieler McAvoy einfach keinen Bock, den ganzen Film über im Rollstuhl zu sitzen. Sein Schauspielkollege Nicholas Hoult hatte indes wohl keinen Nerv, ständig das aufwendige Makeup von Beast zu tragen, sodass dieser sich nunmehr auf Wunsch zurückverwandeln kann.

Charles Xavier von der Zeitreisegeschichte zu überzeugen, ist anfangs recht schwierig, zumal dieser Wolverine in recht negativer Erinnerung hat. In „X-Men: erste Entscheidung“ lehnte Logan nämlich jede Zusammenarbeit ab. Erst viel später stieß er zu den X-Men dazu und kann das frühere Ich von Charles erst überzeugen, sich seiner Mission anzuschließen, nachdem er ihm von Dingen erzählt, die er unmöglich wissen kann. Nachprüfen kann Xavier die Geschichte erst, nachdem er sein Medikament abgesetzt hat und seine telepathischen Fähigkeiten schrittweise zurückkehren.

Prof X

Die Mission, zu der Wolverine, Charles und Beast aufbrechen, besteht darin, dem Erfinder der Kampfroboter das Leben zu retten. Klingt grotesk, ist aber so. Denn der Mord, den die Gestaltwandlerin Mystique (Jennifer Lawrence) an Bolivar Trask zu begehen beabsichtigt, wird die Politiker von der Notwendigkeit seiner Erfindung überzeugen. Zudem wird die Gestaltwandlerin in der Folge dem Militär in die Hände fallen und Trask wird es gelingen, seine Sentinels mit ihrer DNS zu perfektionieren.

Wolverine und seine Gefährten müssen Mystique also aufhalten, wozu sie die Hilfe des jungen Magneto (Michael Fassbender) benötigen. Dumm nur, dass dieser in einer ausbruchsicheren Zelle unter dem Pentagon schmort. Bei seiner Befreiung erhalten sie jedoch die Hilfe des flinken Quicksilver (Evan Peters), der sich so rasant bewegen kann, dass die Wachen gar nicht bemerken, wie ihnen geschieht.

Pentagonfenster

Die Reise geht für die Fünf weiter nach Frankreich, wo gerade der Friedensschluss zwischen den USA und Vietnam stattfindet. Mystique nimmt die Gestalt eines vietnamesischen Offiziers an, um Trask am Verhandlungstisch zu töten. Gerade im letzten Moment gelingt es den anderen Mutanten, sie aufzuhalten. Dabei schlägt Magneto wieder einmal über die Stränge und verpasst Mystique eine Kugel. Doch damit liefert er Trask genau die DNS, welche dieser braucht, und verursacht obendrein ein großes, öffentliches Aufsehen.

Mystique Paris

Wolverine hat indessen ganz andere Probleme. Durch eine Begegnung mit Major Stryker, der später noch schlimme Experimente mit ihm anstellen und sein Skelett mit Adamantium beschichten wird, gerät Logan in Aufregung. Dadurch reißt der Kontakt in die Vergangenheit ab. Sein früheres Ich weiß plötzlich nicht, wie es nach Frankreich gekommen ist, während sein zukünftiges Ich in Panik um sich schlägt und dabei Shadowcat verletzt. Die Zeit wird dadurch noch knapper und es gelingt Kitty nur mit Mühe, ihn wieder in die Vergangenheit zurück zu bringen.

Wieder zurück in den Vereinigten Staaten des Jahres 1973 schmieden Magneto und Mystique neue Pläne, das Sentinelprogramm zu stoppen. Erik verdrahtet die Prototypen der Kunststoffroboter mit Schienensträngen, um sie auf die Menschen loszulassen und Raven schlüpft einmal mehr in eine andere Gestalt, um Trask auf der öffentlichen Vorstellung der Sentinels zu erschießen. Allerdings haben sich die beiden nicht abgesprochen und natürlich fahren ihnen auch die Mutanten um Professor X wieder in die Parade.

Magneto fährt allerdings noch größere Geschütze auf und lässt ein ganzes Sportstadion davon schweben. Dieses lässt er dann um das Weiße Haus herabfallen, um seine Opfer einzuschließen. Deren Flucht in einen unterirdischen Bunker nutzt herzlich wenig, denn dieser ist aus Metall und stellt für Erik kein Hindernis dar. Interessant an dieser Szene ist, dass der Showdown in einem Stadion stattfindet. Anspielungen auf ein Megaritual in einem Stadion gibt es in letzter Zeit sehr häufig, darunter auch in „Batman – The Dark Knight Rises“. Das Weiße Haus taucht ebenfalls immer wieder als Angriffsziel auf und im neusten „X-Men“-Film werden beide Ziele sogar kombiniert.

Stadioncrasher_2

Washington Attacke

Die finale Schlacht droht, einen üblen Ausgang zu nehmen. Wolverine wird von Magneto in den nächst besten Fluss entsorgt und Mystique steht mit einer Waffe vor Bolivar Trask. Letztendlich gelingt es Charles jedoch, seine einstige Freundin zu überzeugen, einen anderen Weg einzuschlagen. Da die Kampfroboter zum Werkzeug eines Mutanten geworden sind, während andere Mutanten die politische Elite um Präsident Nixon (Mark Camacho) gerettet haben, wird das Sentinelprogramm eingestellt.

Die Zukunft, in der die letzten überlebenden Mutanten gerade noch von den Sentinels niedergemetzelt wurden, ist nicht die Zukunft, in die Wolverine zurückkehrt. Er erwacht zwar wieder im Jahr 2023, allerdings in Prof. Xaviers Schule für Hochbegabte. Der Lauf der Geschichte wurde zum Besseren gewendet und alles ist wieder Friede, Freude, Eierkuchen.

Selbstverständlich lohnt es sich, wie bei allen „X-Men“-Filmen, den Abspann abzuwarten, denn danach gibt es noch eine kleine Zugabe. Diesmal wird ein Mutant präsentiert, der Comiclesern als „Apocalypse“ bekannt sein dürfte. Passend zu seinem Namen stehen im Hintergrund die vier Reiter der Apokalypse.

Apocalypse Horsemen

Man wird Zeuge, wie dieser Mutant im antiken Ägypten die Pyramiden von Gizeh per Gedankenkraft zusammenfügt und als Gottkönig verehrt wird. Hier wird ganz massiv die Prä-Astronautik bedient.

Es würde nicht weiter verwundern, wenn im nächsten Teil mit dem bezeichnenden Titel „X-Men: Apokalypse“ Aliens die große Rolle spielen werden und herauskommt, dass die Mutationen das Ergebnis der Auskreuzung von Menschen und Außerirdischen sind. Eine Anspielung darauf bietet bereits der Name der Mutantin Jean Grey, welche durch die Veränderung der Zeitlinie wieder unter den Lebenden weilt. Jean klingt nämlich dem englischen Gene sehr ähnlich und dreht man den Namen um, erhält man Grey Gene. Die Grey greifen bekanntlich schon seit zehntausenden von Jahren in die menschliche Evolution ein und da wären wir wieder bei den ägyptischen Pyramiden. Man darf also gespannt sein, was uns Regisseur Bryan Singer im sechsten Teil der „X-Men“-Reihe auftischt.

Fazit: „X-Men: Zukunft ist Vergangenheit“ ist der bisher schwächste Teil der Reihe, da zu sehr bei Filmen wie „Terminator“ geklaut und die Story nach belieben zurecht konstruiert wurde. Zudem ist die Action arg übertrieben. Konnte man die Mutantenstory in „X-Men: Erste Entscheidung“ noch gut mit der Kubakrise verknüpfen, werden die historischen Ereignisse nun ganz öffentlich umdefiniert, sodass sie sich nicht mehr mit der Realität zusammenführen lassen. Immerhin hat man für die jüngeren Versionen der Mutanten wieder dieselben Schauspieler verpflichtet wie im Vorgängerfilm, sodass wenigstens noch etwas Kontinuität übrig bleibt.

Vollkommen schlecht ist der Film zwar nicht. Die Handlung ist trotz alledem unterhaltsam und für gutes Popkornkino reicht es. Das Niveau der ersten drei Teile wird jedoch nicht erreicht.

Filmische Weltkriegsdrohungen

Wenn es um Kriegsandrohungen in Filmen und Serien geht, darf man dabei nicht vergessen, welchen Einfluss das Pentagon auf Hollywood hat. Viele Studios lassen es zu, dass Drehbücher vom Pentagon revidiert werden, um im Gegenzug echte Soldaten und Kriegsgerät für ihre Filme zu bekommen, was die Produktionskosten erheblich senkt. Neben solchen Kooperationen gibt es aber auch direkte Propagandafilme wie „Top Gun“, welcher der US Air Force Masseneintritte bescherte.

Wenn nun also in einem Film ein Krieg angekündigt wird, kann man dies durchaus als Teil einer militärischen Propagandastrategie sehen. Nehmen wir z.B. das Feindbild Iran, welches in zahlreichen Blockbustern unterschwellig aufgebaut wird. In „Transporter 3“ von 2008 fragt ein Hacker ganz beiläufig, ob Frank Martin (Jason Statham) die Invasionspläne für den Iran sehen will. (Ganz am Ende des Trailers.) Was wie ein Witz wirken mag, ist in Wirklichkeit bitterer Ernst.

Auch in „Transformers 3“ aus dem Jahr 2011 sieht man gleich zu Beginn, wie die Autobots eine militärische Operation gegen den Iran durchführen.

Zuletzt sah man schließlich im Remake von „Robocop“, wie Teheran von Kampfrobotern besetzt wird. Diese mähen eine Gruppe von Widerstandskämpfern gnadenlos nieder, darunter auch ein Kind mit einem Messer in der Hand.

Der Iran ist aber nicht das einzige Ziel für Hollywoods Propagandamaschinerie. In dem überragenden Kassenschlager „Avatar“ von 2009 erwähnt der Protagonist Jake Sully (Sam Worthington) ganz beiläufig, dass er zuvor in einem Einsatz in Venezuela war. Auch das ölreiche Venezuela steht ganz weit oben auf der Abschussliste der USA und es ist wohl kein Zufall, dass dort momentan Aufstände wie in der Ukraine toben.

Es fällt auf, dass die USA in all diesen Beispielen der Aggressor sind. Angst scheint man in Hollywood indes nur vor China und Nordkorea zu haben. In „Tomorrow, when the War began“ (2010) besetzen z.B. nicht näher beschriebene Asiaten Australien. Eine Gruppe Collegekids sagt ihnen schließlich den Kampf an, welchen das australische Militär nicht gewinnen konnte. Klingt beknackt, aber die Botschaft dahinter lautet: „Das Militär braucht junge Leute!“

2012 sollten dann im ähnlich gearteten „Red Dawn“, dem Remake des grusligen Propagandaschinkens „Die rote Flut“, ursprünglich die Chinesen die USA unterwerfen. Dies war den Machern aber wohl doch zu heikel. Der Film wurde umgeschnitten und die Chinesen durch Nordkoreaner ersetzt. Wahrscheinlich wollte man nicht auf den chinesischen Markt verzichten, wohingegen es in Nordkorea kaum Kinos gibt, geschweige denn Menschen, die sich den Eintritt leisten könnten.

Für China entschied man sich dann jedoch in „Invasion Day“, wobei es direkt ironisch wäre, wenn China die USA pfänden würde. Die USA besetzen am laufenden Band Länder, die keineswegs bei ihnen verschuldet sind.

So viel zu den erklärten Feindbildern. Doch wie steht es um Ankündigungen eines dritten Weltkrieges? In diese Richtung geht „The Divide“, obwohl man darin abermals nur die Besetzung der amerikanischen Stadt New York durch nordkoreanische Truppen aufgetischt bekommt. Immerhin hagelt es aber Atombomben.

The Divide Poster

Wir werden in Zukunft gewiss noch mehr Filme im Kino sehen, die uns auf einen globalen Krieg einstimmen werden. Es gibt allerdings schon eine Fülle an postapokalyptischen Science Fiction Filmen, die uns eine Gesellschaft nach dem 3. Weltkrieg zeigen. In „Equilibrium“ von 2002 nutzt z.B. ein totalitäres Naziregime den letzten Weltkrieg, um den Menschen sämtliche Gefühle zu verbieten, da diese für die Zerstörungen verantwortlich gemacht werden. Das emotionslose Regime führt jedoch längst wieder Krieg gegen all jene Menschen, die fühlen wollen.

Die angelsächsische Mission und der 3. Weltkrieg

Das folgende Interview mit einem britischen Freimaurer (in Deutsch nachgesprochen), der durch Zufall zu einer Veranstaltung der höheren Grade in der City of London eingeladen wurde, enthält einige schockierende Informationen über Pläne für einen 3. Weltkrieg.

Einige Details scheinen inzwischen obsolet zu sein, aber der Informant gibt auch zu bedenken, dass die geplanten Ereignisse nicht unvermeidlich sind und die neue Weltordnung durchaus scheitern könnte. So wird es vorerst keinen atomaren Schlagabtausch mit dem Iran geben, weil die Wahrheit über die Rebellen in Syrien heraus kam und die geplante Invasion sowie der Sturz Assads dadurch unmöglich wurden. Den Konflikt mit der Ukraine sah der Informant dagegen nicht kommen, da dies wohl der Plan B ist. Das macht Hoffnung, weil es zeigt, dass die globale Elite eben nicht allmächtig ist.

Von daher kann das Interview als glaubwürdige Quelle angesehen werden, obgleich der darin prophezeite Zeitplan gescheitert ist. Allein, was über die Struktur der Hochgradfreimaurer sowie deren rassistische Ideologie offenbart wird, sollte zu denken geben. Denn ist inzwischen ist es sehr leicht, die dahingehenden Behauptungen zu überprüfen und zu dem Schluss zu gelangen, dass sie größtenteils wahr sind. Schwieriger wird es da schon mit den Aussagen über die außerirdischen Einflüsse aus dem letzten Drittel des Interviews.

Cyberkrieg und totale Überwachung

Die folgende Doku offenbart das Ausmaß der Cyberkriegsführung von NSA und Co.

Bundesstasiminister Friedrich (CSU) besitzt indes die Frechheit, zu behaupten, Sicherheit sei ein „Supergrundrecht“. Die Sicherheit unserer persönlichen Daten wird er damit wohl kaum gemeint haben. Ebenso wenig die Sicherheit der deutschen Wirtschaft vor US-Industriespionage. Sicher ist bei Friedrich nur, dass er für einen totalitären, orwellschen Überwachungsstaat eintritt und die Deutschen massiv belügt.