Halloween in Springfield

Geradezu legendär sind die „Simpsons“-Horrorfolgen, die jedes Jahr zu Halloween ausgestrahlt werden. Jede Folge besteht aus drei gruseligen Einzelepisoden. Manche sind halbwegs witzige Parodien auf bekannte Filme wie „Harry Potter“, „Nightmare on Elmstreet“, oder „The Dead Zone“. Andere Kurzgeschichten sind einfach nur blutrünstig und brutal.

Wessen Geistes Kind die „Treehouse of Horror“-Folgen sind, bekommt man gleich durch Subliminals im Vorspann vermittelt. Wer hat die 666 entdeckt?

666 Kasse

El Bartomet darf ebenfalls nicht fehlen.

Bartomet

Neben einem ganzen Zoo weiterer Dämonen, darunter H.P. Lovecrafts Cthulhu.

Cthulhu Bart

Zu den wiederkehrenden Charakteren der Halloween-Episoden gehören die beiden Aliens Kang und Kodos, benannt nach einem Klingonen und einem Henker aus der „Star Trek“ Classic-Serie. Man beachte, dass die beiden nur ein allsehendes Auge mit einer geschlitzten Reptilienpupille haben.

In der VII. Auflage schlüpfen die beiden Aliens in die Rollen der Präsidentschaftskandidaten Bill Clinton und Bob Dole. Besser kann man nicht auf den Punkt bringen, wie das Zweiparteiensystem der USA funktioniert und wer im Hintergrund die Strippen zieht.

Kang & Kodos for President

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Der Cthulhu-Kult

H.P. Lovecrafts Cthulhu hat sich inzwischen zu einem der beliebtesten Dämonen der Film- und Musikindustrie gemausert.

Hello Cthulhu

Die Zeichentrickserie „South Park“ widmete Cthulhu sogar einen Zweiteiler, in dem Cthulhu durch die Deep Water Horizon-Katastrophe entfesselt wird. Hierin liegt jedoch ein katastrophaler Filmfehler, denn dem Mythos nach ruht Cthulhu in den Tiefen des Pazifiks, während die Deep Water Horizon im Atlantik lag.

South Cthulhu

Dennoch ist es interessant, dass die Ölhavarie der Deep Water Horizon mit einem Dämonenkult in Verbindung gebracht wird, denn die Katastrophe wirkt in der Tat inszeniert. So wurden alle Augenzeugen zum Stillschweigen verpflichtet, was einige jedoch nicht davon abhielt, von einer Explosion zu sprechen. Hinzu kommt, dass der verantwortliche Konzern BP (British Petroleum, mit Sitz in Hamburg) mit dem Hersteller der Chemikalie Corexit verflochten ist und deren Giftigkeit bewusst herunterspielte, was zur absichtlichen Verseuchung des halben Atlantiks sowie die Einsatzkräfte führte.

Neben der ungeheuren Skrupellosigkeit, mit welcher BP auch noch Kapital aus der Katastrophe schlug, ist noch ein weiteres Detail von Interesse. Die Ölhavarie wurde nämlich ein Jahr zuvor im Blockbuster „Know1ng“ angekündigt. Ist es nur Zufall, dass der Film sich um die Ankündigung zukünftiger Katastrophen drehte? Oder war die Deep Water Horizon ein geplantes Ritual? Und welchen Einfluss haben die Rothschilds auf den Konzern?

In der Serie „The Real Ghostbusters“ gab es eine Episode mit dem Titel „The collect call of Cthulhu“.

Cthulhu Ghosts

Ein weiterer Schrecken der Meere ist Captain Davy Jones aus „Fluch der Karibik 3“. Sein Anblick erinnert wohl nicht zufällig an Cthulhu.

"Fluch der Karibik – Am Ende der Welt" (2007)

„Fluch der Karibik – Am Ende der Welt“ (2007)

Die Black Metal-Band Cradle of Filth huldigt dem Titenfischdämon indes mit ihrer Single “Cthulhu Dawn”. Und die Massen huldigen mit…

Djinn- und Dämonenverzeichnis

Die Zahl der Wesen, die als Djinn oder Dämonen bezeichnet werden, ist geradezu astronomisch. Das liegt u.a. daran, dass viele heidnische Götter vom Christentum dämonisiert wurden. Mit diesem Artikel starten wir den Versuch, zumindest die bekanntesten Entitäten zu katalogisieren, die einen stark negativen Ruf haben. Wir werden den Artikel regelmäßig nach dem Stand unserer Recherchen updaten. Details zu bestimmten Djinn oder Dämonen werden also noch nachgereicht.

Abaasy

Die Abaasy sind schadenbringende Dämonen aus der Mythologie der sibirischen Jakuten. Die gigantischen Unterweltbewohner mit Zähnen aus Eisen sollen in Siebenergruppen reisen. Anordnungen von sieben Dämonen kommen in vielen Kulturen recht häufig vor und sind wahrscheinlich astrologischen Ursprungs, in Anlehnung an das Siebengestirn der Plejaden.

Abigor

Abigor ist ein hochrangiger Kriegsfürst in der christlichen Dämonologie. Er soll 60 Legionen befehligen und wird als Reiter auf einem pferdeähnlichen, geflügelten Untier dargestellt.

Abigor

Achiyalatopa

Der menschenmordende Vogeldämon aus der zunischen Mythologie der Pueblo trägt statt einem Federkleid ein Kleid aus Messern.

Adramelech

Adramelech ist der christlichen Dämonologie zufolge der Garderobier Satans und Vorsitzender des hohen Rats der Teufel. Der als Mischwesen aus Mensch und Esel dargestellte Dämon wird u.a. in einem Gedicht von Friedrich Hölderin und John Miltons „Paradise Lost“ erwähnt.

Adramelech

Aeshma

Einer der sieben Daeva des Ahriman in der persischen Mythologie. Dämon der Begierde und des Zorns.

Agares

Agares ist ein dämonischer Herzog, der im „Dictionaire Infernal“ sowie in der „Grimoire Ars Goetia“ vorkommt. Der Dämon in Gestalt eines alten Mannes, der ein Krokodil reitet, soll 31 Legionen von Dämonen befehligen, Erdbeben verursachen und Sprachen lehren.

"Dictionnaire Infernal" (1863)

„Dictionnaire Infernal“ (1863)

Agash

Einer der sieben Daeva des Ahriman in der persischen Mythologie. Dämonin der Schäden und Flüche.

Aḫḫāzu

Der so genannte Packer ist ein meist weiblicher Dämon aus der sumerischen und akkadischen Mythologie, der für Fieber und Pest verantwortlich gemacht wurde. Er ist Teil der dämonischen Fiebertriade.

Ah puch

Ah Puch ist der Dämon der Zerstörung in der Mythologie der Maya und wird als Skelett mit Krokodilrücken dargestellt. Unter dem Namen Uac mitun ahau gilt er zudem als „Herr der sechs Höllen“.

Ahriman

Ahriman ist das zoroastrische Äquivalent von Satan. Er steht wie dieser für Zerstörung und hat sieben dämonische Diener (Daeva), die als Erzdämonen das Gegenstück zu den Erzengeln Gottes bilden.

Die Anthroposophen sehen in Ahriman ein Geistwesen, welches den Menschen materialisierende Kräfte verleiht, während Luzifer für die auflösenden Kräfte stehen soll. Diese Gegensätzlichkeit scheint jedoch eher eine Abrechnung mit den luziferisch geprägten Theosophen zu sein, von welchen sich die Anthroposophen abgespalten haben. Rudolf Steiner meinte weiterhin, dass Ahriman im dritten Jahrtausend nach Jesus’ Geburt – also in unserer Zeit – in einem Menschen inkarnieren werde. Mit anderen Worten ausgedrückt glaubte er, dass der Antichrist einst der Erlöser der Menschheit sein werde.

Aisha Qandisha

Aisha Qandisha ist eine weibliche Djinn, die den Afarit zugeordnet wird und von Menschen Besitz ergreift. Sie wird von der arabischsprachigen Bevölkerung im Norden Marokkos als einflussreichstes Geistwesen der Region gefürchtet.

Aka Manah

Einer der sieben Daeva des Ahriman in der persischen Mythologie.

Akatash

Einer der sieben Daeva des Ahriman in der persischen Mythologie. Dämon der Versuchung.

Akephalos

Akephalos ist der Name einer ganzen Gruppe von kopflosen Dämonen. Zunächst verstand man darunter hingerichtete Verbrecher, die kopflos umherwandeln mussten. In diese Kategorie könnte also auch der Enthauptete aus der amerikanischen Spukgeschichte „Sleepy Hollow“ gezählt werden. Den allgemein als Morddämonen beschriebenen Akephalos wird zudem nachgesagt, ihre Form wandeln zu können, um als kopflose Tiere zu erscheinen.

Alastor

Alastor entstammt der griechischen Mythologie und erscheint als Dämon eines auf Frevel beruhenden Fluches. Weiterhin ist Alastor der Name eines der schwarzen Pferde im Viergespann des Hades.

Alû

Alû ist ein assyrischer Dämon, dessen bloße Berührung Krankheit übertragen soll.

Amducias

Amducias ist einer der vier Erzdämonen in der „Ars Goetia“, zu denen auch Astraroth und Bael gehören.

Andar

Einer der sieben Daeva des Ahriman in der persischen Mythologie.

Apaosha

Einer der sieben Daeva des Ahriman in der persischen Mythologie. Dämon der Dürre.

Apasmara

Apasmara ist ein zwerghafter Dämon in der indischen Mythologie, der zu Füßen der tanzenden Gottheit Shiva liegt. Des Weiteren versteht man unter diesem Namen eine neurologische Erkrankung, die heute als Epilepsie bekannt ist. Epilepsie wurde in viele Kulturen als dämonische Besessenheit missinterpretiert.

Asag/Asakku

Asag ist ein Krankheiten verursachender, Brunnen austrocknender Dämon der sumerischen Mythologie. Er ist einer von sieben Sebettu, die von An, dem Stadtgott von Uruk, erschaffen wurden. In der akkadischen Mythologie wurde aus ihm Asakku.

Ashaqlun

In der Offenbarungsreligion des Manichäismus wurde das erste Menschenpaar von den obersten Dämonen Ashaqlun und dessen Gemahlin Namrael erschaffen.

Asmodäus

Asmodäus (auch Asmodi oder Aschmodai) ist ein Dämon aus der jüdischen Mythologie und leitet sich von Aeshma ab. König Salomon soll außerbiblischen Überlieferungen zufolge Aschmodai mit einem Zauberring unterworfen haben, woraufhin er ihn zwang, den Tempel von Jerusalem zu errichten.

Astaroth/Ashtar

Ursprünglich handelte es sich bei Astaroth um die babylonische Göttin Ischtar, welche später zur westsemitischen Göttin Astarte wurde. In der jüdisch-christlichen Mythologie wechselte sie schließlich ihr Geschlecht hin zu männlich und wurde zum Dämon Astaroth. Vor seinem Fall soll dieser schändliche Engel zu den Cherub oder Seraph gehört haben.

Astaroth soll zudem oberster Schatzmeister der Hölle sein und alle Geheimnisse aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft enthüllen können. Er findet Erwähnung in Fällen von Besessenheit, was interessant ist, da einige Besessene ebenfalls Wissen über Vergangenheit und Zukunft preisgegeben haben sollen.

Siegel des Astaroth

Siegel des Astaroth

Weiterhin bestehen Parallelen zwischen Besessenheit und Channelings, was uns direkt zu einem weiteren überirdischen Wesen namens Ashtar Sheran führt. Die Namensähnlichkeit zwischen Astaroth und dem angeblichen Kommandeur einer Flotte der galaktischen Föderation des Lichts ist geradezu verblüffend, wobei die ihm gewidmete UFO-Sekte Ashtar Command von einem Theosophen gegründet wurde.

Astvidatu

Einer der sieben Daeva des Ahriman in der persischen Mythologie. Dämon des Todes.

Azi

Einer der sieben Daeva des Ahriman in der persischen Mythologie. Dämon der Gier.

Baal

Der Name Baal tauchte erstmalig im Neuen Reich des Pharao Amenophis II. auf und bezeichnete dort einen kriegerischen Gott. Später wurde er mit Seth, dem Gegenspieler von Osiris, gleichgestellt. Der ägyptische Teufel, wenn man so will.

Weiterhin wird Baal zuweilen auch mit dem babylonischen Wettergott Adad gleichgesetzt. Aus dem Gott Baal Sebul leitet sich indes die Bezeichnung Beelzebub für den Teufel ab. Dies ist wohl auch der Grund, warum Baal heute als Dämon gilt. In der Schreibweise Bael zählt er sogar zu den vier Erzdämonen. Die moderne Science Fiction machte Baal dagegen zum Systemlord der Gua’Uld in der Serie „Stargate SG1“.

Schlussendlich war Baal auch als Titel für alle Götter im syrischen und levantinischen Gebiet des Altertums gebräuchlich. Die Bezeichnung fand jedoch auch Anwendung für die jeweilige oberste Gottheit des lokalen Pantheons.

Bajang

Bajang ist ein blutrünstiger Dämon, welcher in der malaiischen Kultur vorkommt. Dem Volksglauben zufolge wächst er in totgeborenen Kindern heran und kann von einer Hexe oder einem Zauberer befreit, genährt und für schadhafte Zwecke eingesetzt werden. Wenn in einem abergläubigen Dorf eine Krankheit grassiert, drohen den Verdächtigten Vertreibung und sogar Tod.

Baphomet

Zum ersten Mal tauchte Baphomet während der Prozesse gegen die Templer auf, als diesen unterstellt wurde, ihn als Götzen anzubeten. Das moderne Bild des Baphomet wurde 1854 von Éliphas Lévi in dessen Werk „Dogme et Rituel de la Haute Magie“ geprägt. Dieses Bild ist heute im Satanismus und in okkulten Kreisen weit verbreitet. In der Großen Landesloge der Freimaurer von Deutschland ist der Baphomet in Form eines bärtigen Kopfes im Amtzeichen des Ordensmeisters abgebildet.

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Belial

Eine dämonische Gestalt aus der Bibel.

Belphegor

Belphegor leitet sich von der moabitischen Gottheit Baal Pegor ab. Im 4. Buch Mose wenden sich die Israeliten von Jahwe ab und Baal Pegor zu. Sie begannen, Unzucht mit den Töchtern Moabs zu treiben, was wohl die Erklärung dafür ist, weshalb Belphegor als Dämon Einzug in die christliche Mythologie fand.

Dictionnaire Infernal (1863)

Dictionnaire Infernal (1863)

Bisterk Ding

Sogar die kleine Insel Helgoland hat einen eigenen Dämon, der dem Meer entsteigen soll, wenn jemand auf dem Wasser verunglückt.

Buer

Der in der „Pseudomonarchia Daemonum“ erwähnte Buer ist ein exzellentes Beispiel dafür, wie im Christentum alles dämonisiert wird, was der Kirche nicht in den Kram passt. Der vermeintliche „Große Vorsitzende der Hölle“ und „Oberbefehlshaber von 50 Legionen von Dämonen“ hat nämlich ausgesprochen positive Eigenschaften. U.a. soll Buer Moralphilosophie, Logik sowie die Wirkung von Kräutern lehren und darüber hinaus Gebrechen heilen sowie gute Schutzgeister zur Verfügung stellen.

In der Astrologie wird Buer mit dem Schützen gleichgesetzt, während Louis Breton ihn als Löwenkopf mit fünf Ziegenbeinen darstellte. Manche Leute haben eine extrem durchgeknallte Phantasie.

Buer

Chanda

Chanda ist ein Dämon der hinduistischen Mythologie.

Charun

Der etruskische Unterweltdämon Charun tritt als Begleiter während der Totenreise auf und ist damit nicht nur dem Namen nach mit dem Fährmann Cheron aus der griechischen Mythologie identisch.

Cthulhu

Der Cthulhu-Mythos entsprang der Phantasie des Horror-Schriftstellers H. P. Lovecraft (1890-1937). Im fiktiven Buch „Necronomicon“ werden interstellare Wesen beschrieben, die Lovecraft die „Alten“ nannte. Diese sollen aus entfernten Teilen der Galaxie bzw. des Universums stammen und keinen uns bekannten Naturgesetzen unterliegen.

Es fällt auf, dass Lovecraft den Umkehrschluss der christlichen Fundamentalisten zog und nicht wie diese Aliens dämonisierte, sondern in Dämonen Aliens sah. Okkulte Praktiken dienen ihm zufolge der Kontaktaufnahme mit Außerirdischen. Aleister Crowley sowie zahlreiche Channelmedien wendeten diese Lehren später praktisch an. Von Lovecraft ist hingegen nicht bekannt, dass er selbst über okkulte Rituale mit solchen Wesen in Kontakt trat. Er litt allerdings Zeit seines Lebens unter heftigen Albträumen, die ihn zu seinen Werken inspirierten.

Cthulhu gehört zu seinen bedeutendsten Schöpfungen und erfreut sich in okkulten Kreisen bis heute großer Beliebtheit. Der Dämon mit dem Tintenfischgesicht soll vor mehreren hundert Millionen Jahren auf die Erde gekommen und durch einen Fluch der versunkenen Stadt R’lyeh im Pazifik in einem todesähnlichen Schlaf gefangen sein. Einige Okkultisten hoffen auf seine Wiederkehr, obgleich seine Schreckensherrschaft den Tod allen Lebens auf Erden (also auch den Tod der Okkultisten) bedeuten würde.

Cthulhu

Dibbuk

Dem jüdischen Volksglauben nach ist ein Dibbuk streng genommen gar kein Dämon, sondern die Seele einer verstorbenen Person, die von den Körpern der Lebenden Besitz ergreift. Eine solche umherirrende Seele kann dem Aberglauben zufolge in einer Dibbuk-Kiste gebannt werden.

Dysnomia

In der griechischen Mythologie ist Dysnomia die Dämonin der Gesetzlosigkeit und Gegenspielerin von Eunomia, die für die gesetzliche Ordnung steht.

Eurynome

Eurynome ist einer der vier Erzdämonen in der „Ars Goetia“, zu denen auch Astraroth und Bael gehören.

Fenixmännlein

Die Fenixmännlein sind eine Gruppe schlesischer Zwergdämonen, die mit Zwergen und Erdgeistern verwandt sind. Ihre kleine Statur sowie die Tatsache, dass sie Menschenkinder gegen Wechselbälger austauschen, lässt den Verdacht aufkommen, dass die Legenden der Fenixmännlein auf die Grey-Aliens zurückgehen.

Gautami

Gautami ist in der indischen Mythologie ein weiblicher Dämon, aber auch der Beiname der Göttin Durga.

Gong Gong

Der hornbewehrte Dämon Gong Gong aus der chinesischen Mythologie brachte der Legende nach fast den Himmel zum Einsturz, als er gegen Kaiser Yao, einen der fünf Urkaiser Chinas, kämpfte.

Greiss

Der Greiss ist ein viehmordender Dämon, welcher aus der Sagenwelt des Alpenraums stammt und mit der Rauschbrandseuche in Verbindung gebracht wird.

Hiranyakashipu & Hiranyakasha

Die Brüder Hiranyakashipu und Hiranyakasha waren der indischen Mythologie zufolge einst die Türwächter von Vishnus himmlischem Palast. Jedoch vergingen sie sich, indem sie viele Weise und Asketen nicht einließen, weshalb sie dazu verdammt wurden, als Söhne von Diti und Kashyapa wiedergeboren zu werden. Als Dämonen terrorisierten sie fortan sowohl die Menschen als auch die Götter.

Während Hiranyakasha von Vishnu getötet wurde, tat Hiranyakashipu nach dem Tod seines jüngeren Bruders Buße und erlangte durch Brahma Unsterblichkeit.

Iblis

Iblis ist der islamische Name Luzifers. Während Luzifer für „Lichtbringer“ steht, bedeutet Iblis jedoch „Enttäuschter“, was sich von seiner Verstoßung durch Gott herleitet.

Incubus

Incubi sind nachtaktive Dämonen, die Alpträume verursachen und sich mit schlafenden Frauen paaren, wobei sie ihren Opfern Lebensenergie absaugen. Erstmalig erwähnt wurden solche Dämonen im antiken Mesopotamien. Aus heutiger Sichtweise ergeben sich erstaunliche Parallelen zum UFO-Entführungsphänomen. Auch bei diesem kommen die Grey meist nachts, führen Eingriffe an den Genitalien durch sorgen für Albträume.

Incubus

Kali

Kali ist ein hinduistischer Dämon, der verbannt wurde, nachdem er eine Kuh und einen Stier gequält hatte. In Kalis Reich fallen Glückspiel, Alkoholismus, nichtehelicher Sex und das Schlachten von Tieren. Nach Kali ist das derzeitige Eiserne Zeitalter Kali-Yuga benannt. Der Dämon Kali sollte übrigens nicht mit der gleichnamigen Göttin Kali verwechselt werden. Ebenso haben weder der Dämon noch die Göttin etwas mit Kalisalz zu tun.

Keshi

Keshi ist ein Dämon aus der indischen Mythologie, der von Krishna getötet wurde.

Khara

Khara ist ein Rakshasa und der Bruder des Dämonenfürsten Ravana. Beide entstammen dem indischen Nationalepos „Ramayana“. In diesem ist zieht Khara mit 14.000 Dämonen in den Kampf gegen den Helden Rama und wird von diesem getötet.

Krampus

Der Krampus ist das Gegenstück zum Nikolaus und bestraft die unartigen Kinder. Er ähnelt in dieser Funktion dem Knecht Ruprecht.

Happy Krampus

Kumbhakarna

Kumbhakarna ist ein Rakshasa und der Bruder des Dämonenfürsten Ravana.

Kur

Kur ist ein Dämon der sumerischen Mythologie, der für das Reich der Toten, die Hölle bzw. den leeren Raum ohne Hoffnung steht.

Lamaštu

Lamaštu war ursprünglich die Tochter der Himmelsgöttin und des Gottes Anu. In der altbabylonischen Epoche (2000-1600 v.Z.) wurde aus ihr nach der Sintflut eine Dämonin, die Krankheit und Tod verursachte, um im göttlichen Auftrag eine Überbevölkerung zu verhindern. Ihr Hauptaugenmerk galt dabei Schwangeren und Säuglingen. Lamaštu zählt zum Umkreis der „Sieben bösen Dämonen“.

Lamia

Ursprünglich war Lamia die Tochter des griechischen Gottes Poseidon. Später wurde sie Königin von Libyen und zeugte mit Zeus einen Sohn. Nachdem ihr Sohn von Zeus’ Gemahlin Hera aus Eifersucht getötet wurde, verwandelte Lamia ihren Kopf in ein Schlangenhaupt und begann die Kinder anderer Mütter zu töten. Diese Akte der Barbarei waren nicht nur als Rache an Hera ungeeignet, sondern auch übertrieben brutal. Denn Lamia tötete die Kinder nicht einfach nur, sondern häutete, zerstückelte und aß sie obendrein. Angesichts dessen ist es durchaus verständlich, dass Lamia heute als Dämonin betrachtet wird.

Legion

Beim Dämon von Gadara, dem Jesus laut dem Neuen Testament begegnet sein soll, scheint es sich nicht um einen einzelnen Dämon zu handeln, denn er gibt sich als „Legion“ zu erkennen, da es viele sind. Unklar ist zudem, ob Jesus es mit einem (Evangelien von Markus und Lukas) oder zwei (Evangelium von Matthäus) Besessenen zu tun hatte.

Lempo

Lempo ist in der finnischen Mythologie der Gott der Bosheit und Herr der Dämonen.

Lilith

Ursprünglich war Lilith eine sumerische Göttin. Später wurde Lilith u.a. als Succubus beschrieben und von den Mandäern ist eine Dämonenliste überliefert, in der eine ganze Kategorie weiblicher und männlicher Dämonen unter dem Namen Lilith aufgeführt ist.

In der mittelalterlichen Schrift „Abhandlung über die linken Emanationen“ des Rabbi Isaak ben Jakob ha-Cohen aus dem Jahr 1265 bilden Samael und Lilith ein göttliches Paar, welches über eine Gruppe böser Dämonen herrscht. Zusammen kämpfen sie gegen die guten Emanationen um die Vorherrschaft. Allerdings gibt es in dieser Schrift mindestens zwei Liliths, von denen die Jüngere mit dem Dämon Asmodäus vermählt ist.

Dem jüdischen Midrasch nach war Lilith hingegen Adams erste Frau, die sich jedoch seiner Herrschaft entzog. Obwohl sie in dieser Rolle im Christentum oft dämonisiert wird, ist Lilith gerade hier ausnahmsweise sehr positiv angelegt. Sie ist eine starke, gelehrte Frau, die sich gegen das Patriarchat erhebt und im Gegensatz zu Adam und Eva resistent gegenüber dem Teufel ist. In feministischen Kreisen wird Lilith daher bis heute verehrt, während sie in den patriarchalen Strukturen des Christentum verhasst ist.

Loki

Eigentlich ist Loki in der nordischen Mythologie kein wirklicher Dämon. Seine Streiche und Betrügereien sowie seine gestaltwandlerischen Fähigkeiten lassen ihn jedoch in keinem guten Licht dastehen. Nachdem Loki den Tod Balders herbeiführte, zerbrach sein Verhältnis zu den Göttern und er wurde an einen Felsen gefesselt. Mit Beginn der Götterdämmerung konnte er sich jedoch befreien und kämpfte zusammen mit den Riesen gegen die Götter. Im Kampf mit Heimdall töteten sich beide gegenseitig.

In der Marvel-Verfilmung „The Avengers“ führt Loki hingegen eine Heerschar von Dämonen in die Schlacht gegen die Erde, um die Menschheit zu unterwerfen.

Luzifer

Der Anführer der gefallenen Engel Luzifer (zu deutsch „Lichtbringer“) dürfte allseits bekannt sein. In der okkulten Astrologie wird er durch die Venus als Morgenstern repräsentiert.

Magog

Beim Propheten Ezechiel war Magog ursprünglich ein Land in welchem der Fürst Gog wohnte. Erst in der Offenbarung des Johannes wurden aus Gog und Magog zwei (Dämonen-)Völker, die am jüngsten Tage von Satan befreit werden sollen. In der okkulten Studentenbruderschaft Skull & Bones ist Magog indes ein Titel, der anhand der Penislänge vergeben wird.

Marduk

Marduk war der Stadtgott des antiken Babylons.

Munda

Munda ist ein Dämon der hinduistischen Mythologie, Diener der Asuras Sumbha and Nisumbha.

Mura

Mura ist ein Daitya in der indischen Mythologie, der von Krishna getötet wurde.

Namrael

In der Offenbarungsreligion des Manichäismus wurde das erste Menschenpaar von den obersten Dämonen Namrael und deren Gemahl Ashaqlun erschaffen.

Nanghait

Einer der sieben Daeva des Ahriman in der persischen Mythologie.

Pan

Pan war im antiken Griechenland ein Hirtengott und Sohn des Hermes. Wegen seiner missgebildeten Gestalt wurde er nicht nur von seiner Mutter Dryops und aus dem Olymp verstoßen. Seine Ziegenfüße und Hörner boten später auch den Christen eine Steilvorlage für die zeitgenössische Darstellung Satans. Lévis Baphomet ist ebenfalls an Pan angelehnt.

Als wäre diese Diffamierung nicht schon schlimm genug, gilt Pan heute obendrein pädophilen Satanisten als Schutzpatron. James Matthew Barries „Peter Pan“ ist spätestens seit der Verfilmung durch den berüchtigten Disney Konzern ein beliebtes Motiv sowohl in der Pädophilenszene als auch in Mind Control-Programmen. Der Name von Michael Jacksons „Neverland-Ranch“ leitet sich vom Nimmerland aus „Peter Pan“ ab.

Weiterhin greift Disney in den „Narnja“-Filmen auf die griechische Darstellung des Pan zurück, wobei es auch in diesen Werken pädophile Anspielungen gibt.

"Pan und die Nymphen", Jean-Francois de Troy (1722-1724)

„Pan und die Nymphen“, Jean-Francois de Troy (1722-1724)

Pazuzu

Pazuzu entstammt der babylonischen und assyrischen Mythologie und galt als Personifizierung des kalten Windes, der Kälte und Fieber bringt. Die einzige bekannte Ganzkörperdarstellung Pazuzus aus dem 1. Jahrtausend v.Z. zeigt ihn als geflügeltes Mischwesen, welches die Geste „Wie im Himmel, so auf Erden“ vollführt.

Pazuzu

Perchta

Perchta ist eine Sagengestalt ungeklärter Herkunft, von der sich die Perchten aus dem alpenländischen Brauchtum in Bayern und Österreich ableiten. Schon witzig, dass ausgerechnet die Erzkatholiken sich einen Spaß daraus machen, einmal im Jahr in Dämonenkostüme zu schlüpfen. Die lärmenden Umzüge können sogar bis 500 n. Z. zurückverfolgt werden.

Ravana

Ravana ist der Dämonenkönig des Epos „Ramayana“ und Gegenspieler des Helden Rama, von dem er letztendlich getötet wurde. Er gilt nicht als einseitig Böse, sondern lediglich als Feind der Götter. Sein Reich Lanka könnte möglicherweise im heutigen Sri Lanka gelegen haben.

Ravana

Satan/Schaitan

Satan ist im Christentum der Gegenspieler Gottes und Herrscher über die Hölle. Er ist auch unter den Bezeichnungen Teufel, Leibhaftiger, Beelzebub uvm. bekannt. Obgleich er sich von Luzifer ableitet, stellt er im Okkultismus dessen Gegenstück dar. Luzifer vertritt demnach das aufbauende Prinzip, während Satan für die Zerstörung steht. In der Astrologie wird Satan durch die Venus als Abendstern repräsentiert.

Die islamische Bezeichnung Satans lautet Schaitan.

Saurwa

Einer der sieben Daeva des Ahriman in der persischen Mythologie.

Šebettu

Der akkadische Name Šebettu bedeutet übersetzt „Sieben“. Er steht für zwei Dämonengruppen Babyloniens, die aus jeweils sieben Dämonen bestehen.

Die bösen Sieben sind die Söhne des Himmelsgottes Anu und wurden in der babylonischen Astrologie wenig überraschend mit den Plejaden assoziiert. Sie sind die Thronträger der Totengöttin Ereškigal, die Menschenfleisch essen und Blut trinken. Der Überlieferung nach sind sie zudem für Mondfinsternisse verantwortlich.

Den sieben bösen Šebettu stehen die sieben guten Šebettu gegenüber, welche die Söhne des Enmešarra sind.

Succubus

Succubi sind das weibliche Gegenstück zu Incubi. Im antiken Mesopotamien waren diese Wesen unter den Namen Lilu, Lilutu, Ardat Lili oder Irdu Lili bekannt, woraus sich wahrscheinlich Lilith aus der jüdisch-christlichen Mythologie ableitet. Nächtliche Besucher, die schlafenden Männern die Samen stehlen, weisen jedoch auch erstaunliche Parallelen zum UFO-Entführungsphänomen auf.

Supay

Der Inka-Dämon Supay steht für die strafende Gewalt, welche die Seelen der Verstorben in der Unterwelt für ihre Schandtaten quält.

Taraxippos

Die alten Griechen hatten so ziemlich für alles einen Gott oder Daimon parat. Für das Durchgehen der Pferde auf der Rennbahn wurde der Dämon Taraxippos verantwortlich gemacht.

Taurvi

Einer der sieben Daeva des Ahriman in der persischen Mythologie.

Tuchulcha

Tuchulcha ist ein Dämon der etruskischen Unterwelt, in dessen Haar und um dessen Arme sich Schlangen winden. Er wird meist männlich dargestellt, sein Geschlecht kann jedoch auch variieren.

Ullikummi

Ullikummi ist ein riesenhafter Steindämon aus der hurritischen Mythologie. Diese wurde später von den Hethitern übernommen.

Ulu Toyon

Ulu Toyon ist der Herrscher über die Abaasy aus der Sagenwelt der sibirischen Jakuten. Der Dämonenkönig gab einst den Menschen das Geheimnis des Feuers, womit dieser Parallelen zu Luzifer und Prometheus aufweist.

Ur

Der König der Finsternis in der mandäischen Mythologie ähnelt der Rolle Satans im Christentum. Das kommt nicht von ungefähr, denn die Mandäer sind eine monotheistische Glaubensgemeinschaft, die sich vom Judentum und Christentum abgespalten hat.

Vanth

Vanth ist eine etruskische Dämonin, die als jugendliche Begleiterin des Totengottes Charun auftritt.

Vritra

Vritra ist ein drachen- bzw. schlangenartiger Dämon aus der vedischen Mythologie Indiens, welcher von Indra erschlagen wurde. Die Legende ähnelt der griechischen Heldensage von Herakles, der die Hydra erschlug sowie Thor, der in der nordischen Mythologie die Midgardschlange tötete und Conan, der Thulsa Doom köpfte. Es liegt nahe, dass alle diese antiken und modernen Heldensagen einen gemeinsamen Ursprung haben.

Zalambur

In der islamischen Dämonologie ist Zalambur der Sohn von Iblis (Luzifer). Als Djinn leitet er unehrliche und betrügerische Geschäfte.

Zipacna

Zipacna ist ein Erdbeben-Dämon aus der Maya-Mythologie.

Videoanalyse: Kyary Pamyu Pamyus Illuminaten Alptraum

Kyary Pamyu Pamyu ist ein japanisches Model und begann 2011 zusätzlich eine Musikkarriere. Ihre Musikvideos strotzen nur so vor Freimaurersymbolen.

Das Video zu ihrer Single „Tsukematsukeru“ beginnt z.B. mit einer Freimaurerbibel, auf der ein allsehendes Auge sowie zwei Kuben abgebildet sind. Die Kuben zeigen nach unten und oben.

Eye on Book

Gleich nach dieser Eröffnung sieht man Kyary auf einem Thron mit Krakenarmen sitzen. Cthulhu lässt grüßen. Zu ihrer Linken und Rechten tanzen derweil zwei Repräsentationen Satans vor den Säulen Jachin und Boas.

Säulen und Löwen

Im Hintergrund laufen hypnotische Symbole, darunter Pyramiden. Man beachte auf folgendem Bild zudem die Baphomet-Geste sowie den herzförmigen Lippenstift. Letzterer erinnert an die rote Königin aus „Alice im Wunderland“, was als Hinweis auf Mind Control gewertet werden kann.

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Sig-Runen hagelt es ebenfalls.

Sig Runen_1

Sig Runen_2

Die Geste „Wie im Himmel so auf Erden“ gehört ebenfalls zu Kyarys Programmierung.

As above so Pamyu

Selbige Symbolik findet sich noch einmal auf ihren herzförmigen Kontaktlinsen.

As above so below Hearts

Die Schulterstücke des Kleids in der zweiten Videohälfte erinnern stark an Mickey Maus-Ohren, was für eine Disney-Programmierung spricht. Als wahrscheinliches Mind Control-Opfer wurde Kyary selbstverständlich auch auf die üblichen Gesten gedrillt. Darunter das V für römisch 5 und hebräisch 6.

56 Hände

Und natürlich der allseits beliebte Baphomet.

Pamyumet_1

Pamyumet_2

Im Hintergrund gibt es dann noch einmal ein hypnotisches Schachbrettmuster und zwei Hände mit Augen.

Augenhände

Später wird der Hintergrund ein weiteres Mal ausgetauscht. Zu sehen sind zwei Leuchttürme, die Kyary illuminieren. Zudem sieht man Karten mit Kreisen, Kreuzen, Wellenlinien und Pentagrammen durch’s Bild fliegen. Diese werden in der Regel bei parapsychologischen Tests, aber auch bei Mind Control-Experimenten verwendet.

Leuchttürme

Bereits auf dem letzten Bild war ein Saturn zu sehen. Dieser kommt am Ende noch einmal in Großaufnahme, während das okkulte Buch vom Anfang einfliegt.

Saturn Book

Freimaurerische Fantasien

Die Freimaurerischen Vier haben nicht wirklich viel Fantasie, sondern erschlagen einen lediglich mit Freimaurersymbolen. Die Pyramide hat zwar kein Auge, sondern ein Ohr, aber damit machen die Jungs nur deutlich, dass es um Musik geht. Der Baum könnte als Baum des Lebens gesehen werden und zu seiner rechten finden wir noch Cthulhu und Baphomet. Auf die Symbole links unten gehen wir später noch genauer ein.

Den Baphomet machen die Vier auch in der Single „Gebt uns ruhig die Schuld“.

Wie man sieht verschwimmen hier wieder die Grenzen zwischen Freimaurerei und Satanismus. Es ist ja nun wirklich nicht so, dass wir uns das ausdenken würden, uns fällt es halt nur auf.

Das allsehende Auge darf natürlich ebenfalls nicht fehlen.

Den Titel „Gebt uns ruhig die Schuld“ fassen wir einfach mal als Aufforderung auf. Bei so viel Sexismus und Stumpfsinn fällt es uns nicht einmal schwer, ihnen die Schuld an der Verrohung der Jugend zu geben.