I Pet Goat – Baphomets neue Weltordnung

von Joe Doe

“I Pet Goat II” ist ein animierter Kurzfilm aus dem Jahre 2012. Das Jahr ist wohl kein Zufall, denn obwohl der Weltuntergang ausgeblieben ist, deutet in „I Pet Goat II“ alles auf die Apokalypse hin. Verantwortlich für die mehr oder weniger offensichtlichen Ankündigungen in dem siebeneinhalbminütigen Film ist die Produktionsfirma Heliofant. Dieser Name setzt sich aus den Wörtern Helios und sehr wahrscheinlich Hierophant zusammen. Helios ist der griechische Sonnengott und ein Hierophant war im antiken Griechenland der erste Hohepriester im Tempel der Demeter.

Letzteres ist sehr aufschlussreich, denn Hierophant ist griechisch und bedeutet so viel wie „Enthüller der heiligen Geheimnisse“. Genau das ist die Aufgabe der Produktionsfirma, denn ihr Film enthüllt die Zukunftspläne der okkulten Elite. Dabei ist die Astrologie von zentraler Bedeutung und zum astrologischen System der Okkultisten gehört selbstverständlich die Anbetung der Sonne. Auf die Astrologie kommen wir später noch zurück, wobei es ebenfalls eine Rolle spielt, dass die gesamte Handlung in der Antarktis abläuft.

An diesem frostigen Ort sehen wir hinter einem Stacheldrahtzaun die Ziege Baphomet, welche einen Barcode auf der Stirn trägt. Barcodes enthalten bekanntermaßen die 666, womit hier ziemlich deutlich auf das Malzeichen des Antichristen verwiesen wird. Dieses sollen laut Johannesoffenbarung bald alle Menschen genau dort tragen, wo es die Ziege hat.

Ein weiteres pikantes Detail sind die hypnotischen Augen, in denen Spiralen auftauchen, sobald Baphomet mit dem Kopf zu kreisen beginnt. Wie es scheint, sollen die Zuschauer hypnotisiert werden, damit die folgenden Inhalte ungehindert ins Unterbewusstsein sickern können. Einige sind dabei überdeutlich, andere sind dagegen eher versteckt und fallen erst bei näherem Hinsehen auf.

Schon bei der nächsten Einstellung sehen wir zwei Puppenspielerhände mit Marionettenfäden. Die offensichtliche Botschaft lautet, dass hier dunkle Mächte im Hintergrund die Fäden ziehen. Bei genauerer Betrachtung erfahren wir außerdem, wem die Hände gehören und welcher Methoden sie sich bedienen. Die schuppige Haut sowie die langen Krallen deuten auf Reptiloide hin. An der einen Hand tropft Blut herab, die andere trägt einen Ring mit $-Zeichen. Mit anderen Worten werden Politiker, Banker, Konzernbosse und Entertainer gekauft, während alle jene, die sich nicht korrumpieren lassen, in ihrem eigenen Blut ertränkt werden. Das bringt die tägliche Realität auf diesem Planeten gut auf den Punkt.

Und wer hängt an den Fäden? Kein geringerer als George W. Bush, der mit 9/11 den Startschuss für die neue Weltordnung gegeben hat. Allerdings ist er, trotz seines miesen Charakters, lediglich eine willfährige Marionette. Er hat keine wirkliche Macht, sondern setzt nur das um, was die Kabale schon seit langem plant.

Interessant ist an dieser Szene, dass sie in einem Klassenzimmer spielt. In einem solchen befand sich der damalige US-Präsident auch während der 9/11-Inszenierung, wo er aus dem Buch „The Pet Goat“ vorgelesen hat. Das ist nicht nur ein herrlicher Link zum Filmtitel „I Pet Goat“, sondern war für sich genommen ein Ritual, mit dem Bush die Menschenopfer Baphomet gewidmet hat. Das Originalklassenzimmer hatte dabei allerdings keinen freimaurerischen Schachbrettboden.

Der reale Bush 2001.

Im Animationsfilm gibt es weitere Subliminals, die in den Aufnahmen des 11. Septembers 2001 nicht zu finden sind. Da hätten wir die Eule, welche sowohl das Zeichen der Illuminaten als auch des Bohemian Club ist. Gemeint dürfte hier allerdings Letzterer sein, da die Bushs Mitglieder des Bohemian Club sind. Direkt darunter, unter der Landkarte, befindet sich eine Schneeflocke, die als freimaurerisches Hexagramm gelesen werden kann.

Der widerlichste Subliminal dürfte jedoch der ejakulierende Pimmel auf der Tafel sein. Wir erinnern uns, dass diese Szene in einem Klassenzimmer spielt. Wenn das kein Hinweis auf sexuellen Kindesmissbrauch sein soll, was dann?

In der nächsten Einstellung ist die Evolution des Menschen zu sehen, an deren Ende ein erleuchtetes Wesen steht. Zwischen dem modernen und dem zukünftigen Menschen besteht jedoch eine Barriere. Auf der Tafel setzt sich dieses Thema fort. Dort steht das nicht vollständig ausgeschriebene Wort „Evolution“, wobei der erste ausgeschriebene Teil rückwärts gelesen „Love“ ergibt. Doch leider hat es die Menschheit nicht geschafft, ihre Evolution zu vollenden und baumelt stattdessen am Galgen.

Das passt hervorragend zur aktuellen Situation auf dem Planeten. Immer mehr Menschen entscheiden sich für Hass statt für Liebe, sie bekämpfen sich gegenseitig, statt sich gegen die herrschende Elite zu vereinen. Der Plan der Kabale scheint tatsächlich aufzugehen. Deshalb zeigt die Uhr neben der Evolutionstafel auch nicht 5 vor 12, sondern Punkt 12. Das impliziert, dass es bereits zu spät für die Menschheit ist.

Der ejakulierende Pimmel, dessen Sperma Bush mit seinem Finger auffängt, erhält in diesem Zusammenhang eine weitere Bedeutung. Statt sich der Liebe hinzugeben, lassen sich die meisten Menschen nur von ihren Trieben steuern. Sie vermehren sich zwar, aber sie entwickeln sich nicht weiter.

Die Liebe, verkörpert durch Herzen, findet sich auf der Seite der Lehrerin. Sie blickt zudem in die Richtung, aus der sich das Wort „Love“ ergibt. Auf der Metaebene lässt sich hier die Gegenüberstellung des weiblichen aufbauenden und des männlichen zerstörerischen Prinzips herauslesen.

Dieses Thema wird in der nächsten Einstellung weiter vertieft. Unter der Tafel sind ein Herz und ein Gehirn zu sehen, welche für Gefühl und Verstand stehen. Die Hirnhälften sind voneinander getrennt, wobei die rechte Gehirnhälfte, die für kreatives und ganzheitliches Denken verantwortlich sein soll, von einem Drachen attackiert wird. Über der linken analytischen Gehirnhälfte zeigt Bush derweil den Baphomet. Nun ist die Lehrmeinung von den Zuständigkeiten der beiden Hirnhälften zwar veraltet, aber das ändert nichts daran, was hier gemeint ist.

Auf die Baphometgeste wird noch einmal besonderes Augenmerk gelegt. Kurz darauf dreht sich Bushs Kopf wie in „Der Exorzist“ um 180°.

Nach weiteren 180° hat sich Bush in Obama verwandelt. Dieser trägt statt der Narrenkappe einen Akademikerhut. Tatsächlich gilt George W. aufgrund seiner zahlreichen Fehltritte gemeinhin als Trottel, während Obama eher die gebildeten Menschen anspricht. Doch wie im Film angedeutet wird, handelt es sich um dieselbe Marionette. Das Gesicht ist anders, aber die Agenda bleibt gleich.

Obama darf gleich mal ein Horusauge zudrücken und seine Vampirzähne entblößen. Anschließend nimmt er wieder eine unschuldige Pose ein, lacht dabei aber das Publikum aus.

Ihm gegenüber sitzt ein kleines Mädchen, deren weißes Kleid ihre Unschuld symbolisiert. Doch ihre Unschuld wird sie bald verlieren, denn in ihren Händen hält sie die verbotene Frucht. Bei genauerem Hinsehen befindet sie sich außerdem in einem Bannkreis und hinter ihr wartet das weiße Kaninchen, welches ihre bevorstehende Reise ins Wunderland ankündigt.

Rundherum befinden sich andere Kinder, die jedoch eine in Stacheldraht gefesselte, amorphe Masse bilden. Sie stehen für die geknechteten Menschen, welche unfähig sind, sowohl ihre Gefangenschaft wahrzunehmen als auch die Rituale, welche direkt vor ihnen stattfinden. Von ihnen hat das Mädchen keine Hilfe zu erwarten.

Als das Licht sich verdunkelt und nur noch Alice sowie das weiße Kaninchen erhellt sind, wird im Hintergrund die „Exit“-Aufschrift auf der Tür sichtbar.

Das Mädchen entscheidet sich genau dafür, indem es den Apfel nicht anbeißt, sondern fallen lässt. Er rollt zu Obamas Füßen, wo auf dem Schachbrettboden die Buchstaben LC stehen. Zusammen mit dem „F“ für „Foot“ könnte hier das Kürzel LCF herausgelesen werden. Im hochgradig okkulten Film „Die neun Pforten“ ist LCF die Abkürzung für „LuCiFer“. Das würde passen, denn immerhin war er es, der Eva den Apfel überreicht hat.

Der Apfel bricht entzwei und es wächst eine Blume daraus hervor.

Offenbar war dieses Ergebnis nicht beabsichtigt, denn Obama treibt es den Schweiß auf die Stirn. Anschließend blickt er enttäuscht auf den Boden.

Damit endet die Szene und die Kamera zoomt aus der Schule heraus. Draußen ist an einer Wand ein Graffiti zu sehen, das bei genauerer Betrachtung das Wort „PSALM“ ergibt. Der obere Teil des Doppelblitzes lässt sich als „3“ lesen und dahinter steht noch einmal „V3“. Ist hier der Psalm 3 Vers 3 gemeint? Dieser lautet: „Aber du, Herr, bist der Schild für mich und der mich zu Ehren setzt und mein Haupt aufrichtet.“ Wie es scheint, hat der aufrichtige Glaube das Mädchen gerettet.

Allerdings ist es immer noch Punkt 12 in der Antarktis und die USA hat der innere Konflikt sinnbildlich zerrissen. Es folgen nämlich nicht alle Menschen der geplanten Agenda. Dem wachsenden Rassismus stehen Bürgerrechtler gegenüber, die Kriege seit 9/11 haben zur Entstehung einer neuen Friedensbewegung geführt und zudem erkennen immer mehr Menschen, auf wessen Seite die herrschende Elite wirklich steht. Nun ja, mit Ausnahme der christlichen Rechten, die sich von Satanisten wie Bush und Trump zu Hass und Gewalt aufstacheln lassen.

Letztendlich könnte ein Bürgerkrieg aber durchaus gewollt sein, genauso wie das 9/11-Ritual von langer Hand geplant war. Dieses ist im Hintergrund der Szene zu sehen, wo zwei Eistürme qualmen und in sich zusammenbrechen. Während der Film produziert wurde, war das natürlich längst Geschichte, doch es folgen noch einige Ankündigungen zukünftiger Ereignisse.

Die offizielle Geschichtsschreibung macht Osama bin Laden für die Anschläge verantwortlich. Dieser ist in der nächsten Einstellung zu sehen und zwar mit CIA-Logo am Hemd. Offener kann man nicht zugeben, dass Tim Osman ein Agent der USA war! Zudem steht der muslimische Halbmond Kopf und ist in blutiges Rot getaucht. Das hat nicht nur damit zu tun, dass er vom Süden aus zu sehen ist, es steht auch für die Instrumentalisierung des Islam sowie die Umkehr seiner Werte im Dienste der neuen Weltordnung. Die Islamisten dienen damit letztendlich der satanistischen Weltelite.

Die folgende Einstellung zeigt einen Öltropfen, der ins Meer rinnt, darüber einen Bohrturm auf dem Eis. Das antarktische Szenario sollte hier nicht wörtlich genommen werden, da auch das 9/11-Ritual nicht auf Antarktika, sondern in New York stattfand. Das in den Ozean tropfende Öl könnte daher am ehesten für die Katastrophe auf der Deep Water Horizon stehen, hinter der ebenfalls ein geplantes Ritual vermutet wird.

Nachdem nun schon zwei vergangene Rituale abgehandelt sind, wird in der nächsten kurzen Szene ein mögliches zukünftiges Ritual gezeigt. Zu sehen ist die Freiheitsstatue auf einem freimaurerischen Hexagramm.

In der Realität steht der römische Sonnengott Mithras (gleichbedeutend mit dem griechischen Helios) auf einem 11-zackigen Stern. Sowohl die Zahl 11 als auch das Hexagramm im Film sind Hinweise auf den französischen Bildhauer Frédéric-Auguste Bartholdi (1834-1904), der selbstverständlich ein Freimaurer war.

Bartholdi mit verdeckter Hand

In „I Pet Goat“ wird jedenfalls die Zerstörung der Freiheitsstatue gezeigt. Dies könnte entweder eine Ankündigung eines weiteren Megarituals in New York sein oder sinnbildlich für die Zerstörung der Freiheit stehen.

Interessanterweise gibt es eine ganze Reihe von Hollywood-Blockbustern, die ebenfalls die Zerstörung der Freiheitsstatue bzw. der gesamten Stadt zeigen. Darunter „Independence Day“, in dem auch Anspielungen auf 9/11 zu finden sind.

Als nächstes ist ein Weltenei zu sehen, in dem ein menschlicher Embryo heranwächst. Das Ei wird von einer Schlange gehalten und von einem reptiloiden allsehenden Auge bewacht. Wenn das mal keine Anspielung darauf ist, dass die menschliche Spezies von Reptiloiden erschaffen wurde bzw. genetisch verändert wird.

Aus dem Ei schlüpft schließlich ein Kind mit einem leeren Kopf. Dieser wird von einem finsteren Typen mit Falschinformationen gefüllt, der nicht zufällig im Fernsehen seinen Sermon abgibt. Das Fernsehen wird hier als die Propagandamaschine gezeigt, die es tatsächlich ist. Ebenso wenig ist es ein Zufall, dass das Gesicht das allsehende Schlangenauge ersetzt hat. Der Reptiloid hat sich lediglich eine Maske aufgesetzt, seine spitzen Zähne sind aber immer noch zu erkennen. Zudem betont er das linke Auge und hat eine umgedrehte Pyramide am Kinn.

In den Augen des Kindes spiegeln sich die ganzen negativen Informationen, mit denen uns die Nachrichten täglich bombardieren. Von zusammenbrechenden Märkten bis zu Krieg ist alles dabei.

Im nächsten Krieg werden wohl die experimentellen Kampfjets des Typs TR-3B zum Einsatz kommen. Diese sind nämlich als nächstes zu sehen, womit klar sein dürfte, dass u.a. die Phoenix Lights von 1997 auf irdische Geheimtechnologien zurückzuführen sind.

Der 3. Weltkrieg wird im Nahen Osten beginnen, wovon auch die meisten Propheten wie Nostradamus ausgehen. Ob die folgenden Bilder nur den Ort markieren oder darüber hinaus die Zerstörung des Islams ankündigen, wird sich erst noch zeigen müssen. Auf jeden Fall treffen die Bomben eine Moschee.

Der Atompilz im Hintergrund der trauernden Frau, die ihr totes Kind beweint, wirkt auch nicht gerade einladend.

Ein Skarabäus darf in der Szene nicht fehlen.

Das tote Kind kann sich bei alledem noch glücklich schätzen, denn andere Kinder werden zu Soldaten gemacht. Das kennt man vor allem aus Afrika und deshalb ist der Kindersoldat auch schwarz. Sein Vorgesetzter, der ihm eine Waffe überreicht, trägt als Tattoo einen Schädel mit gekreuzten Knochen. Eine Verherrlichung des Todes, wie man sie u.a. von Skull & Bones oder den Nazis kennt.

Die nächste Einstellung ist besonders brisant, denn sie straft alle Verschwörungstheorien Lügen, die behaupten, dass die neue Weltordnung sozialistisch sei. Zu sehen ist ein Proletarier mit Hammer und Sichel, der ertrinkt. Dies symbolisiert die Zerschlagung sämtlicher linker Kräfte, denn die Vereinigung aller Proletarier der Welt wäre die größte Bedrohung für die neue Weltordnung. Genau darum geht die Trump-Regierung so hart gegen das sozialistische Venezuela vor, gefolgt von Destabilisierungsmaßnahmen in Kuba und Bolivien. Schon in der Vergangenheit haben die USA den Sozialismus überall zu zerstören versucht, in Chile, dem Kongo und Honduras auch mit nachhaltigem Erfolg.

Ähnlich brutal geht die neue Weltordnung gegen Pazifisten vor. Ein Mädchen mit weißer Flagge wird fast von Panzern überrollt und schließlich vom Tod höchstpersönlich geholt. Der Tiger auf ihrem Rücken kann eigentlich nur für Asien stehen. Insbesondere China steht der geplanten US-Hegemonie im Weg, weswegen sich der 3. Weltkrieg letztendlich gegen die stärkste Konkurrenz richten wird.

In diese Welt des totalen Kriegs tritt schließlich der falsche Prophet. Er sieht zwar aus wie eine klassische Interpretation von Jesus, aber die Pyramide mit dem dritten Auge darunter entlarvt den Gelbsüchtigen eigentlich sofort.

Es macht ihn auch nicht viel sympathischer, dass er einen weißen Schmetterling verbrennt. Der Schmetterling kann hier nur bedingt als Symbol einer Metamorphose gedeutet werden, nämlich in Hinblick auf die Erschaffung der neuen Weltordnung. Es ist viel mehr das Weiß als Farbe der Unschuld, die hier vom falschen Propheten niedergebrannt wird.

Um das Ganze abzurunden, reist der Jesusimitator auf einer Totenbarke, die das Abbild von Anubis trägt. Ein Hinweis darauf, wie viele Menschen der falsche Heiland ermorden wird.

Ihm zur Seite steht Kali, die Hindugöttin für Tod und Zerstörung. Das passt, denn laut Hinduismus leben wir momentan im Kali-Yuga, dem Zeitalter des Verfalls.

Die Hand Gottes zeigt derweil auf einen Phallusturm. Auf diesem ist ein Kirchenkreuz zu sehen, welches das katholische Patriarchat verkörpert.

In dem Turm lebt eine verschrumpelte alte Frau. (Die Tittenbilder ersparen wir uns jetzt mal…) Sie stellt einmal mehr das weibliche Prinzip des Herzens dar, welches wir schon zu Beginn im Klassenzimmer gesehen haben. Hier ist es nun vom Patriarchat unterdrückt, wobei die Realität treffend in Bildsprache übersetzt wird.

Inzwischen ist die Liebe also eingekerkert und was übrig bleibt, sind gleichgeschaltete, seelenlose Menschen.

Der falsche Jesus beendet die Herrschaft der Technokraten.

Er vertreibt auch die Schlange.

Und er lässt den muslimischen Jungen wiederauferstehen, welcher sogleich wie ein Derwisch vor dem Vollmond tanzt.

Aus Kali ist inzwischen ein Katchina geworden, ein Geistwesen aus der Kultur der Hopi und Zuni. Die Hopi sind für ihre spirituelle Naturverbundenheit bekannt und auch sie haben sehr treffende Vorhersagen über die Zukunft gemacht.

Die dargestellte Wandlung symbolisiert den Übergang vom Kali-Yuga in ein scheinbar spirituelles Zeitalter. Das wäre ja nicht verkehrt, wenn man den Lehren der Hopi folgen würde. Doch die neue Weltordnung zielt wohl eher auf ein esoterisches Zeitalter ab und die Aufgabe des falschen Propheten ist es, Ordnung in das zuvor veranstaltete Chaos zu bringen. Nach all dem Krieg und Leid werden die Menschen diese Ordnung willkommen heißen und den esoterischen Irrlehren des falschen Jesus folgen.

Das Christentum wird im Wassermannzeitalter keinen Platz mehr haben und deshalb sieht man hinter dem Jesusimitator auch eine Kirche zusammenbrechen. Der linke Turm stürzt dabei exakt genauso in sich zusammen, wie jener der Notre Dame im April 2019. Da „I Pet Goat“ rund 7 Jahre vor dem Ereignis produziert wurde, stellt sich die Frage, ob die Notre Dame nicht im Rahmen eines Rituals absichtlich angezündet wurde?

Klar, die Kirche in „I Pet Goat“ sieht völlig anders aus als ihr Gegenstück in Paris. Die Twin Towers des World Trade Centers zu Beginn des Film wurden allerdings ebenfalls abstrahiert und ein deutlicher Hinweis auf die Notre Dame ist der Wasserspeier an der antarktischen Eiskirche. Die Teufelsfratze könnte darüber hinaus sinnbildlich für die Rolle Satans in der katholischen Kirche stehen. Dieser Fakt lässt sich zwar nicht leugnen, ist aber weder ein Grund, Weltkulturerbe zu zerstören, noch dem falschen Propheten zu folgen.

In der letzten Szene, in der der Jesusimitator in den Sonnenaufgang segelt, stürzen auch die Pyramiden von Gizeh zusammen. Leider dürfte das mitnichten das Ende der Freimaurerei bedeuten und hoffentlich auch nicht die Zerstörung von weiterem Weltkulturerbe. Möglicherweise könnte es mit der Sonne selbst zu tun haben, worauf die Feuermeteore hindeuten, die von ihr ausgehen. Soll hier etwa ein kataklysmisches Naturereignis angekündigt werden? Diesbezüglich gibt es auch in verschiedenen Kulturen Prophezeiungen, laut denen unser aktuelles Zeitalter in Feuer enden wird. Ähnliches verkündet zudem der Film „Know1ng“.

Interessant an der Schlussszene von „I Pet Goat“ ist weiterhin, dass die Sonne im Zeichen des Skorpions aufgeht, dessen Stachel sich hinter den Wolken abzeichnet. Dieses Tierkreiszeichen steht scheinbar verkehrt herum am Himmel, doch erinnern wir uns, dass der gesamte Film in der Antarktis spielt und von der Südhalbkugel aus ist das Sternzeichen tatsächlich so zu sehen. Nun ist der Skorpion ein Novembersternbild, womit wir schon einmal einen zeitlichen Rahmen für das angekündigte Ereignis haben. Das Jahr, in dem alles stattfinden soll, bleibt allerdings noch offen.

Fazit: In den knapp siebeneinhalb Minuten „I Pet Goat“ stecken mehr okkulte Symbole und unterschwellige Botschaften als in einem dreistündigen Hollywood-Blockbuster. Das ist auch der Grund, warum dieser Artikel so lang ist. Es war allerdings wichtig, über die Inhalte dieses Animationsfilms aufzuklären, denn allein schon die offensichtlichen Botschaften haben es echt in sich!

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Wie objektiv ist Wikipedia?

Da wir selbst ab und an auf Wikipedia recherchieren, haben wir uns diese Frage schon des Öfteren gestellt. Dabei ist uns aufgefallen, dass Wikipedia insbesondere im Bereich Wissenschaft durchaus gute Artikel bietet.

Kritisch wird es, sobald es um aktuelle Politik und Themen wie Krieg, 9/11, Klimawandel oder UFO-Forschung geht. In all diesen Bereichen findet man nur die offiziellen Versionen und für Kritiker hagelt es schnell mal Bezeichnungen wie „Verschwörungstheoretiker“. In der amerikanischen Wikipedia geht das sogar so weit, dass jegliche Kritik an den US-Streitkräften konsequent unterbunden wird.

Bei den Administratoren fällt schnell auf, dass einige 7 Tage die Woche rund um die Uhr arbeiten. Selbst einem Arbeitlosen könnte nicht dermaßen langweilig sein, dass er über Jahre hinweg immer auf denselben Artikeln herumtrollt. Der Verdacht liegt nahe, dass es sich um bezahlte Forentrolle im Dienste von Think Tanks und Geheimdiensten handelt. Die folgende Doku beleuchtet das unseriöse Treiben auf der freien Internet-Enzyklopädie sehr detailliert am Beispiel des Artikels über den Historiker Daniele Ganser.

Die 11 – Größer als Gott

von Joe Doe

Die Primzahl 11 ist eine der häufigsten Zahlen im Okkultismus. In der Freimaurerei verkörpert sie u.a das Prinzip der Dualität, da sich zwei gleich große Zahlen gegenüberstehen. Überdies vereint die 11 die Zahlen 5 (Pentagramm) und 6 (Hexagramm).

Pentagramm Hexagramm 11

Ebenso wie die 11 sind auch ihre Vielfachen bis hin zur 99 von hoher Bedeutung. So beträgt die Anzahl der Freimaurergrade das Dreifache der 11. In der 33 vereint sich also die 11 mit der 3, welche ebenfalls von hoher okkulter Bedeutung ist. So sind die ersten drei Grade Lehrling, Geselle und Meister die Basis einer jeden Freimaurerkarriere. Multipliziert mit 11 ergibt sich der Gipfel der freimaurerischen Vervollkommnung.

Die 66 ist ebenfalls ein Vielfaches der 11 sowie das Doppelte der 33. Sie kann als Abkürzung der teuflischen Zahl 666 gesehen werden. Zudem steht die einzelne 6 für die Position des Planeten Saturn im Sonnensystem und der Gott Saturn ist wiederum die Vorlage des modernen Satans. Die Multiplikation der 11 mit der 6 ist also ziemlich böse.

Das Böse verbirgt sich jedoch schon in der 11 an sich. Immerhin steht die 11 über der 10, wobei die 10 das göttliche Prinzip verkörpert und sich u.a. in den 10 Geboten wieder findet. Grund für die Assoziation der 10 mit Gott ist die Anzahl der menschlichen Finger, woraus sich auch das metrische System ableitet. Hätten wir Menschen 4 Finger an jeder Hand, wäre wohl die 8 die göttliche Zahl. Nun ist es aber einmal die 10 und die 11 wird damit zum freimaurerischen Ideal von der Gottwerdung des Menschen. Und mehr noch, die Okkultisten stellen sich selbst über Gott, womit die 11 auch als Zahl der Rebellion gesehen werden kann.

Eine ähnliche Botschaft verbirgt sich hinter der Zahlenkombination 9/11. Hier wird die göttliche 10 einfach übersprungen, weshalb auch das von Satanisten inszenierte 9/11-Ritual an eben jenem Datum des Jahres 2001 zelebriert wurde. Hinzu kommt, dass die 9 eine umgedrehte 6 und damit von ähnlich satanischer Bedeutung ist. 9+1+1 ergibt indes wiederum die 11, welche beim 9/11-Ritual omnipräsent war.

"Homer und New York" (1997)

„Homer und New York“ (1997)

Die 11 ist allerdings auch in anderen Bereichen präsent. So z.B. im Fußball, wo jede Mannschaft 11 Spieler hat und 11-Meter geschossen werden. Tatsächlich hat dies einen freimaurerischen Hintergrund und die 11 ist nicht das einzige okkulte Symbol beim Fußball. Darüber hinaus gilt die 11 den Karnevalisten als närrische Zahl. Der Karneval beginnt jedes Jahr am 11. 11. um 11:11 Uhr und wird von einem Elferrat organisiert. Woher diese Tradition kommt, weiß keiner so genau und selbst die verdientesten Jecken spekulieren mehr als sie erklären.

Saltatio Mortis auf Zirkustour

Das Cover des neuen Saltatio Mortis Albums „Zirkus Zeitgeist” zeigt einen hässlichen Clown mit freimaurerischem Zylinder, auf dem ein Kirchturm und ein Minarett stehen. Rechts auf der Halskrause läuft ein weiterer Freimaurer mit Zylinder und links steht eine Himmelsleiter.

Saltatio Mortis - Zirkus Zeitgeist

Die Bandfotos sind auch nicht besser. Sie zeigen die komplette Truppe als Clowns. Einer hat dabei wieder einen Zylinder auf und ein Pentagramm ums Auge. Ein anderer betont sein linkes Auge mit einem Schachbrettmuster und der Typ hinter ihm trägt ein schwarz/weiß gestreiftes Shirt. Als Zugabe gibt es links im Bild noch einen Schädel mit gekreuzten Knochen und einen achtzackigen Stern darüber. Zu guter Letzt sieht man im Hintergrund eine Skyline mit zwei rauchenden Türmen rechts im Bild.

Saltatio Mortis Clowntruppe

Fight Club – Die Loge zur schlagenden Seife

von Joe Doe

In einer Welt wie Hollywood, die von okkulten Geheimgesellschaften durchsetzt ist, verraten Filme oft mehr als die meisten Zuschauer annehmen. Insbesondere gilt dies für Werke, die sich direkt dem Thema der Geheimgesellschaften widmen. Die Romanverfilmung „Fight Club“ ist auf diesem Gebiet der mit Abstand düsterste, brutalste und aufschlussreichste Einblick, den Hollywood allen Normalsterblichen gewährt.

Der Vorspann präsentiert sich als Fahrt durch Nervenbahnen, was im Nachhinein noch Sinn ergeben wird, da sich die Handlung sehr stark auf die Psyche des Protagonisten konzentriert. Der sitzt mit einer Pistole im Mund auf einem Stuhl gefesselt und steckt mitten in einem Terrorszenario, welches mit den Worten „Ground Zero“ kommentiert wird. Doch dazu später mehr, denn der Anfang ist eigentlich das Ende. 1999 war es durchaus noch innovativ und cool, einen Film mit dem Finale zu beginnen. Heute macht das jeder zweite Regisseur und spoilert damit das Publikum.

Nach diesem holprigen Einstieg geht der Ich-Erzähler (Edward Norton) zurück zum Anfang seiner Geschichte. Zu dem Zeitpunkt vertreibt er sich die Zeit damit, in diversen Selbsthilfegruppen Mitleid zu erregen. Selbstverständlich hat er weder Hodenkrebs noch irgendetwas anderes, aber was soll er halt tun, wenn ihm langweilig ist und er nicht schlafen kann?

Um sein eintöniges Leben detailliert auszubreiten macht er noch einmal einen Sprung sechs Wochen zurück. Dabei schildert er seinen öden Job und sein Konsumverhalten. Bei der Gelegenheit gibt es gleich mal etwas Schleichwerbung in Bild und Wort. Zunächst für eine namhafte Café-Kette und dann noch für ein allseits bekanntes Möbelhaus. Grund genug, den Film schon jetzt ätzend zu finden.

01 Starbucks

02 Ikea

Der Konsumterror macht allerdings auch dem Protagonisten zu schaffen, der wegen seiner Schlaflosigkeit einen Arzt konsultiert. Dieser empfiehlt ihm, zur Hodenkrebs-Selbsthilfegruppe zu gehen, um zu sehen, was Leiden wirklich bedeutet. In der Gruppe lernt er Bob (Meat Loaf) kennen, der ihm noch ein guter Freund werden wird. Wenn man genau hinschaut, sieht man in dieser Szene noch einen weiteren Charakter, zu dem er eine enge Beziehung aufbauen wird. Es handelt sich um ein Subliminal im Bruchteil einer Sekunde, welches bereits andeutet, dass der Ich-Erzähler meschugge ist.

03 Tyler Halluzination

Es dauert nicht lange und der Protagonist wird süchtig nach Selbsthilfegruppen. Von den anonymen Alkoholikern über Tuberkulose bis hin zu Krebs probiert er alles aus. In einer Esoterikgruppe macht er dabei das erste Mal einen Ausflug in seine eigene Psyche, wo ihm sein tierischer Begleiter in Form eines Pinguins begegnet. Eine solche Schlüsselszene kommt natürlich nicht ohne entsprechende Symbolik aus. Auf der Tasse der Esoteriktante prangt eine Pyramide in Regenbogenfarben.

04 Pyramidentasse

Nach einigen deprimierenden Abenden begegnet der Ich-Erzähler einer weiteren Lügnerin, die ihr Elend nur vortäuscht. Marla Singer (Helena Bonham Carter) ist sogar noch um einiges dreister und geht als Frau in die Hodenkrebs-Selbsthilfegruppe. Obendrein ist sie noch um einiges abgeschmackter, ein absolutes Wrack. Sie geht allein aus dem Grund in solche Gruppen, weil es billiger als Kino ist und es obendrein gratis Kaffee gibt.

06 Schabracke_1

Zunächst ist der Protagonist von Marla genervt, doch letztendlich ist er genauso ein Elendstourist wie sie. Vielleicht ist das der Grund, warum sie ihm bei der nächsten autogenen Sitzung anstelle des Pinguins erscheint. Anschließend stellt er sie zur Rede und die beiden tauschen ihre Telefonnummern aus.

07 Schabracke_2

Beruflich ist der Ich-Erzähler viel für seine Autofirma unterwegs und entscheidet über Rückrufaktionen. Der Job ist offenbar so ätzend, dass er sich zuweilen wünscht, bei einem Flugzeugabsturz oder Crash zu sterben. In Hinblick auf das Finale sollte man die Flugzeugkatastrophennummer im Hinterkopf behalten, denn daraus ergibt sich noch ein kleiner 9/11-Hinweis.

08 Flugzeugcrash

Auf einer seiner Flugzeugreisen kommt der Protagonist mit einem Sitznachbar, einem Seifeverkäufer namens Tyler Durden (Brad Pitt), ins Gespräch, der rein zufällig einen Aktenkoffer des gleichen Typs hat. Der gleiche Koffer ist bereits die zweite Andeutung der Auflösung. Eine weitere Andeutung ist der Name Tyler, denn der Tiler ist ein Logenbeamter, der für die Deckung der Loge sorgt und die Einladungen verteilt. Genau diese Aufgaben wird Tyler kurze Zeit später übernehmen. Doch so weit ist die Handlung noch nicht.

Was folgt, ist eine Verkettung ungünstiger Ereignisse. Zunächst wird der Koffer des Ich-Erzählers am Flughafen einkassiert. Kaum kommt er zu Hause an, steht sein Apartment in Flammen. Das ist der erste konkrete Hinweis auf ein brennendes Hochhaus, was noch von Bedeutung sein wird.

09 Brand

Die Einrichtung des Apartments liegt auf der Straße verstreut. Darunter ein Yin-Yang-Tisch, welcher für die freimaurerische Dualität steht.

10 Yin-Yang-Tisch

Wo Zerstörung herrscht, da ist die 23 meist nicht weit. In dieser Szene finden wir sie einmal als Nummer auf dem Helm eines Feuerwehrmanns…

11 23-Helm

…und dann noch als Quersumme von Marla Singers Telefonnummer (5+5+5+1+3+4=23).

12 Marla 23

Zunächst ruft der nunmehr Obdachlose Marla an, legt aber gleich wieder auf. Stattdessen probiert er es bei Tyler, dessen Visitenkarte er noch bei sich hat. Neben zwei gefallenen Engeln steht dort auch Tylers Telefonnummer und so nimmt das Schicksal seinen Lauf.

13 Visitenkarte

In einer Bar unterhalten sich die beiden über den Sinn und Unsinn der Konsumgesellschaft. Zumindest der Aspekt, dass wir Sklaven unseres Konsums sind und uns zu sehr mit unseren Besitztümern identifizieren, ist dabei gar nicht mal so verkehrt. Allerdings ist Tyler ziemlich verlogen, wenn er diese Weltsicht verneint, nur um gleichzeitig zu saufen und kurz darauf seinem Gegenüber eine Zigarette anzubieten. Er selbst ist Sklave seines Alkohol- sowie Tabakkonsums und offensichtlich wird an dieser Stelle genau für diese Produkte Schleichwerbung gemacht.

14 Kippen

15 Alk

Nach dem Verlassen der Spelunke bietet Tyler seinem neuen Kumpel an, bei ihm zu übernachten. Allerdings nur unter der Bedingung, dass er von ihm geschlagen wird. Bevor dieser Grundstein für die gemeinsame Karriere der beiden gelegt wird, gibt es aber noch vorab ein paar Infos zu Tyler. Dieser hatte einst einen Teilzeitjob als Filmvorführer, den er schändlich missbraucht hat, um unterschwellige Sexbildchen in Kinderfilme zu schneiden.

Es ist schon beachtlich, dass Hollywood hier eines seiner dunkelsten Geheimnisse offenbart, denn tatsächlich wimmelt es in Kinderfilmen von unterschwelligen Sexbotschaften. Dies ist einerseits Teil einer psychologischen Programmierung, hat andererseits aber auch rituelle Hintergründe, weil es schlichtweg pervers ist. Um letzteren Aspekt zu verdeutlichen, trägt Durden in der fraglichen Szene ein T-Shirt mit Pentagrammen.

16 Filmcutter

Als wäre dieses obszöne Hobby nicht schlimm genug, kellnerte Durden darüber hinaus in einem Nobelrestaurant, wo er die Soßen mit Pisse verfeinerte und in essen rotzte. Eine rundum widerliche Person, die den Ich-Erzähler nun aus lauter Langeweile zu einer Schlägerei auffordert. Irrwitzigerweise finden die beiden Gefallen am Schmerz und verabreden, dass sie sich bei Gelegenheit mal wieder gegenseitig die Kuchenbude einhauen sollten.

Im Anschluss nimmt Durden seinen neuen Kumpel mit nach Hause, wobei sein Heim eine leer stehende Abrissbude ist. Offenbar ist der Seifenverkäufer ein Hausbesetzer und mag ein heruntergekommenes Ambiente. Zunächst ist der Ich-Erzähler davon abgestoßen, doch nach einem Monat gewöhnt er sich an die dreckige Umgebung. Ebenso gewöhnt er sich an die ewigen Prügeleien, an denen immer mehr Raufbolde teilnehmen. Sein Prügelkamerad Tyler nutzt die Gelegenheit, um etwas Schleichwerbung für das Pornomagazin Hustler zu machen.

18 Hustler

Als die Gruppe groß genug ist, fragen die beiden den Barbetreiber, ob er ihnen den Keller zur Verfügung stellt. Dies ist die Geburtsstunde des Fight Clubs, welcher wie eine Geheimgesellschaft strukturiert ist und genau acht Regeln hat. Die erste Regel des Fight Clubs lautet, niemand verliert ein Wort über den Fight Club. Natürlich ist das eine Anlehnung an das Verschwiegenheitsgebot der Freimaurer. Um zu verdeutlichen, wie wichtig Verschwiegenheit in einer Geheimloge ist, lautet die zweite Regel ebenfalls, dass niemand ein Wort über den Fight Club verliert.

Die restlichen Regeln betreffen die Kämpfe, wobei jedes Neumitglied auf jeden Fall an die Reihe kommt. Damit wäre also auch das Aufnahmeritual abgehakt. Was die Brutalität angeht, kommt diese bei den Freimaurern natürlich nur symbolisch in einigen Ritualen vor. Der Fight Club ähnelt in dieser Hinsicht mehr einem Sportklub und tatsächlich gibt es unter reichen Schnöseln in Beverly Hills sogar echte Fight Clubs, in denen sich gelangweilte Millionäre gegenseitig die Falten aus dem Gesicht bügeln. Kranke Welt…

In den folgenden Szenen geht es im Grunde nur um Selbstzerstörung. Das ist genau das gegenteilige Extrem zur Selbstveredelung der Freimaurer. Auf der einen Seite falsche Schönheitsideale, auf der anderen Selbstgeißelung. Den gesunden Mittelweg sucht man in diesem stumpfsinnigen Machwerk vergebens. Die rohe Gewalt ist einfach nur ekelerregend und dumm.

Nach acht Wochen meldet sich schließlich Marla beim Ich-Erzähler. Sie ist immer noch in den Selbsthilfegruppen unterwegs und hat ihren Konkurrenten vermisst. In dessen neuer Gruppe sind jedoch nur Männer zugelassen, was eine weitere Parallele zu den Freimaurern sowie deren Service Clubs darstellt. Zumindest waren die früher einmal für Frauen tabu, inzwischen ist das ja nicht mehr so. Der Fight Club ist daher wohl als Lobhymne auf alte Zeiten zu verstehen.

In der folgenden Nacht hat er Protagonist wilde Sexträume von Marla, die er am nächsten Morgen überraschend in seiner Bruchbude antrifft. Es wird schnell klar, dass Tyler und die „Elendstouristin“ von nun an eine Beziehung auf vorwiegend physischer Basis führen. Zumindest braucht sie dann nicht länger ihren vergammelten Dildo.

19 Dildo

Während das Leben des Protagonisten zusehends den Bach runtergeht, hat die Polizei neue Hinweise zum Brand in seiner Wohnung. Jemand ist eingebrochen und hat die Bude mit Dynamit gesprengt. Es war also keineswegs ein Zufall, der sein Leben ruiniert und ihn in die Fänge der Geheimgesellschaft getrieben hat. Noch bleibt allerdings rätselhaft, wer das Apartment abgefackelt hat. Der Detective verspricht, am Fall dran zu bleiben, während ironischerweise ein flammender Totenkopf an der Pinwand hinter ihm hängt.

20 Totenkopf

Als nächstes zeigt Tyler Durden dem Ich-Erzähler, wie man Seife herstellt. Dafür brauchen die beiden als erstes Fett, welches sie aus einer Klinik stehlen. Die Seife ist also aus Mensch gemacht. Ein Nebenprodukt von dem Ekelzeug ist Glycerin, was zusammen mit Salpetersäure Nitroglycerin ergibt. Die Lehrstunde in Chemie wird später noch von zentraler Bedeutung sein, denn es bleibt nicht bei der Seifenproduktion.

Immerhin hat die Hauptrolle mit der Seife einen guten Nebenverdienst, denn im ursprünglichen Job läuft es nicht so gut. Kein Wunder, wenn er dort stolz seine blauen Flecken zur Schau stellt, am Arbeitsplatz raucht und seinem Chef mit einem Amoklauf droht. Der Fight Club hat einen sehr negativen Effekt auf ihn und dann stellt sich auch noch heraus, dass sein ehemaliger Kumpel Bob ebenfalls Mitglied ist und sich in Selbstzerstörung übt.

Zu diesem Zeitpunkt beginnt Tyler, politisch zu werden. Wie bei den Freimaurerlogen wird aus einem ursprünglich unpolitischen Herrenklub ein Werkzeug für einen spirituellen Krieg, den Durden der Welt erklärt. Just in dem Moment wird die Bande vom eigentlichen Barbesitzer Lou aufgesucht, der nicht gerade davon begeistert ist, dass der Betreiber den Keller für den Fight Club zu Verfügung gestellt hat. Tyler lässt sich von ihm verprügeln, lacht ihn aus und spritzt ihn mit seinem Blut voll. Damit wäre die Sache geklärt und Tyler gibt den anderen Clubmitgliedern erstmalig eine Hausaufgabe. Jeder soll mit einem Fremden eine Schlägerei anfangen und diese verlieren. Obwohl im Film immer wieder eine ablehnende Haltung gegenüber der Konsumgesellschaft propagiert wird, ist das die Gelegenheit für weiteres Product Placement.

21 PR

Vom Ich-Erzähler erwartet man nun, dass er eine Schlägerei mit seinem Boss anfängt, doch stattdessen erpresst er diesen. Als er gefeuert werden soll, fordert er Lohnfortzahlung als Schweigegeld, ansonsten würde er die Firmengeheimnisse ausplaudern. Um seiner Forderung Nachdruck zu verleihen fängt er eine Prügelei mit sich selbst an, um seinen Chef damit zu belasten. Als er sich selbst verprügelt, muss er an seinen ersten Kampf mit Tyler denken, was im Nachhinein noch eine tiefere Bedeutung haben wird.

Der Fight Club politisiert sich indessen immer weiter. Durden vergibt an alle Mitglieder Hausaufgaben in versiegelten Umschlägen. Die meisten Aufgaben haben mit Randalen zu tun, manche haben aber auch den Charakter von bizarren Streichen. So rasieren seine Männer die Affen im Zoo, löschen die Filme in einer Videothek oder bringen Plakate an, die dazu raten, den heimischen Rasen mit altem Motoröl zu düngen. Die Botschaft lautet in jedem Falle Chaos.

22 Motoröl

Während die Chaosagenten in der Stadt wüten, merkt Tyler Durden an, dass sich bereits weitere Fight Clubs in anderen Städten gegründet haben. Wie die Freimaurerei breitet sich ihre Organisation über ein Netzwerk von Logen aus. Und wie die Freimaurerei hinterlassen sie eine Spur der Verwüstung. Allerdings mit dem Unterschied, dass sie selbst Hand anlegen, statt Soldaten, Polizei und bezahlte Aufständische für sich arbeiten zu lassen. Außerdem greifen sie auch die Symbole der herrschenden Elite an, was wieder einmal Raum für Schleichwerbung bietet. Die Auswahl der Firmen ist dabei keineswegs zufällig, tauchen dabei doch ein Doppelblitz und der angebissene Apfel des Sündenfalls auf.

23 Doppelblitz & Apfel

Die finale Aufgabe erledigt Tyler Durden selbst. Es handelt sich um ein Menschenopfer, für welches er sich einen asiatischen Verkäufer aussucht. Er lässt den armen Kerl zwar vorerst laufen, setzt ihm jedoch eine Frist um seinen Lebenstraum, Tierarzt zu werden, umzusetzen. Sollte sein zufällig ausgewähltes Opfer versagen, droht Tyler damit, ihn zu Hause aufzusuchen und zu erschießen.

Was den Fight Club selbst betrifft, startet Tyler ebenfalls die nächste Eskalationsstufe und baut sein Haus zu einer Terrorzentrale aus. Ins Zentrum seiner Macht lässt er nur die härtesten Mitglieder. Um deren Willen sowie ihre Loyalität zu testen, schickt er sämtliche Anwärter zunächst weg. Nur jene, die sich dadurch nicht abschrecken lassen und drei Tage vor seiner Haustür ausharren, nimmt er schließlich in seinen engsten Kreis auf.

Das Ganze grenzt schon an Hirnwäsche und folgt den typischen Mustern einer Terrorzelle. Im Haus gehen die Demütigungen dann erst einmal weiter, wobei das Ziel in absolutem Gehorsam besteht. Die Männer werden zu Soldaten umerzogen, mit denen Tyler eine Armee aufbaut. Nur der Ich-Erzähler hat zuweilen Mitleid und als Durden seinen Kumpel Bob wegen dessen Titten beleidigt, offenbart er ihm, dass das nur ein Test ist und er ausharren soll. Später wird er es noch bereuen, Bob in die Terrorzelle gebracht zu haben.

Zunächst läuft das „Projekt Chaos“ noch zur vollsten Zufriedenheit von Durden. Die Streiche werden jedoch immer radikaler und erzeugen Sachschäden in Millionenhöhe. Der Ich-Erzähler kann über einen Gebäudebrand in Form eines Smilies längst nicht mehr lachen.

24 Smilie

Selbstverständlich reagieren die Behörden, doch Tylers Macht reicht bereits so weit, dass er eine Veranstaltung der örtlichen Polizei infiltrieren und den Chefermittler bedrohen kann. Der Terroristenführer erklärt seinem Opfer, dass seine Leute sämtliche Aspekte der Gesellschaft kontrollieren und passend dazu spielt sich die Einschüchterung auf einem freimaurerischen Schachbrettboden ab.

25 Schachbrettboden_1

26 Schachbrettboden_2

Bei der Aktion begreift der Ich-Erzähler nicht nur, dass Tyler total durchdreht, sondern auch, dass dieser eine neue Nummer 1 hat. Er erteilt Durden eine Lektion, indem er den blonden Jüngling bei einem Fight solange zusammenschlägt, bis nichts mehr von dessen Gesicht übrig ist. Er kommentiert die Tat mit den Worten, dass er einfach etwas Schönes kaputt machen musste. Später stellt er Tyler zur Rede, weil dieser ihn nicht in „Projekt Chaos“ eingeweiht hat. Er erhält dabei noch mehr Informationen, nämlich, dass Durden sein Apartment in die Luft gesprengt hat.

Durden hatte von Anfang an die Kontrolle über ihn und als nächstes provoziert er einen Autounfall. Besser hätte es nicht auf den Punkt gebracht werden können, dass der Protagonist auf einen Abgrund zurast und nicht mehr aussteigen kann. In der Nacht darauf erläutert Durden, wo dieser seine Zukunft sieht. Es ist wohl kein Zufall, dass dabei das Rockefeller Center erwähnt wird. Die Rockefellers sind eine der mächtigsten Familiendynastien des Planeten und auch Chaosagenten müssen von irgendjemandem finanziert werden.

Als der Ich-Erzähler wieder zu sich kommt, ist Tyler verschwunden und kurz darauf herrscht helle Aufregung, weil der erste neuste Terroranschlag ein Todesopfer auf Seiten des Fight Clubs gefordert hat. Auf der Flucht wurde Bob erschossen und nachdem er bereits die Hoden verloren hatte, ist er nun auch noch sein Hirn los. Mr. Noname trägt am Tod seines Kumpels weit mehr Schuld, als er glaubt, doch es genügt bereits, dass er ihn überhaupt ins Team geholt hat.

Der Anschlag an sich ist übrigens die nächste Anspielung auf 9/11 und noch weit konkreter als die bisherigen Andeutungen, die eher subtil waren. Ziel des Anschlag ist nämlich eine Sonnenkugel in einem Brunnen und exakt dieselbe Anordnung war bis zum 11. September 2001 auch auf dem Gelände des World Trade Centers in New York zu finden.

27 Sonnenkugel_1

Die Sprengung der goldenen Kugel hat darüber hinaus eine okkulte Bedeutung. Die Chaosagenten sind Diener der Finsternis und stürzen hier symbolisch den Sonnengott. Es handelt sich um die gleiche Aussage wie die Tötung Ras ist „Stargate“, welche zur Machtergreifung des Schlangengottes Apophis führt. Nicht, dass Ra auch nur einen Deut besser gewesen wäre…

28 Sonnenkugel_2

29 Sonnenkugel_3

Im Prinzip handelt es sich beim Kampf der Dunkelheit gegen das Licht um nichts anderes als um freimaurerische Dualität. Um dies zu verdeutlichen, rollt die Sonnenkugel in ein Café, welches mit Schachbrettmustern auf dem Boden sowie auf den Tischen dekoriert ist.

30 Sonnenkugel Schachbrett

Die Bude von Tyler Durden ist indes mit einem Oktagonfenster dekoriert. Die gleiche Symbolik war auch schon an den Türen der Bar zu finden, wo alles angefangen hat.

31 Oktagonfenster

17 Oktagonfenster

Nachdem der Fight Club dem verstorbenen Robert Paulson gehuldigt hat, findet der Ich-Erzähler die Flugtickets von Durden. Er beschließt, alle Orte aufzusuchen, wo von seinem einstigen Freund Logen gegründet wurden. Seine Reisen eignen sich darüber hinaus prima, um über die Fluglinien etwas Blau/Rot-Symbolik einzubringen.

32 Freimaurerflug

In jeder Stadt, die der Protagonist besucht, existiert bereits ein Fight Club, doch kein Mitglied gibt ihm Auskunft über Tyler Durden. Entweder haben die Betreffenden Tyler noch nicht persönlich gesehen oder sie machen seltsame Andeutungen. Schließlich gerät Mr. Noname an einen schwer verletzten Barmann, der ihn „Sir“ nennt. Als er ihn nach Durden befragt, glaubt der zunächst an einen Test. Schließlich wird ihm offenbart, dass er selbst Tyler Durden ist.

Als der Ich-Erzähler anfängt, an seinem Verstand zu zweifeln, ruft er Marla an, um sie zu fragen, ob sie jemals miteinander im Bett waren. Von ihr erfährt er, dass er sie mal scheiße behandelt und dann wieder nett und ja, er ist Tyler Durden. Er leidet unter multipler Persönlichkeitsstörung und kommuniziert dabei mit seinem Alterego. Das erklärt auch, warum Marla und sein Alterego nie gemeinsam mit ihm in einem Raum waren.

Im Klartext heißt das auch, dass er sein Apartment selbst gesprengt und sich anschließend auf dem Parkplatz der Bar selbst verprügelt hat. Unterbewusst war er mit seinem Leben so unzufrieden, dass eine zweite Persönlichkeit die Kontrolle übernommen und dummerweise eine Terrorgruppe gegründet hat. Deren Mitglieder sind inzwischen überall, sodass alle Warnungen zu den geplanten Anschlägen im Nichts verlaufen. Seine letzte Hoffnung ist die Polizei, bei der er sich selbst anzeigt.

Im Verhör erzählt er dem Beamten, dass es inzwischen Ableger des Fight Clubs in 5 bis 6 weiteren Städten gibt. Da er die Städte erst kürzlich bereist hat, sollte er eigentlich die genaue Zahl kennen. Die 5 und 6 sind daher als okkulte Anspielungen auf das Pentagramm und Hexagramm zu verstehen. Zu Tylers Entsetzen gibt es im Polizeidepartment sogar einige, die derartige Symbolik verstehen. Der Fight Club hat nämlich schon längst die Polizei infiltriert.

Doch damit nicht genug hat Tyler zu seinen eigenen Ungunsten die Anweisung gegeben, alle Menschen aus dem Weg zu räumen, die Projekt Chaos gefährden. Das schließt ihn selbst mit ein und daher nützen auch seine Abbruchbefehle nichts mehr. Er hat die Kontrolle über den Fight Club verloren, was einmal mehr eine Parallele zur Realität darstellt. Die Hochgradfreimaurer glauben auch, sie könnten die Welt kontrollieren und tatsächlich ist ihr Einfluss sehr groß. Doch das Chaos, welches sie anrichten, wächst ihnen regelmäßig über den Kopf.

Geglückt ist der Freimaurerelite aber zumindest das 9/11-Ritual, welches in diesem Film sehr detailliert angekündigt wird. Die geplanten Anschläge des Fight Clubs richten sich nämlich gegen Banken und tatsächlich waren im World Trade Center Komplex auch einige Banken sowie die Börsenaufsicht untergebracht. Mit dem World Financial Center befand sich zudem ein weiterer Bankenkomplex in unmittelbarer Nähe.

Im Gegensatz zur Realität benutzen Tyler Durdens Leute keine Flugzeuge, aber eine dahingehende Anspielung gab es ja schon in der ersten Hälfte des Films. Außerdem war das mit den Flugzeugen ohnehin nur eine CGI-Nummer. Genau wie im Film waren die Gebäude des World Trade Centers mit Sprengstoff voll gestopft. Diesen haben die Clubmitglieder in den Tiefgaragen deponiert, wo auch bei 9/11 die ersten Detonationen erfolgten. Obendrein gab es schon in den 1990er einen missglückten Anschlag auf das WTC, bei dem eine Autobombe in der Tiefgarage platziert wurde. Die Verbindung steht also.

Bevor das finale kommt, kämpft der Ich-Erzähler noch etwas mit sich selbst. Er will die erste Bombe entschärfen, wird dabei aber von seinem Alterego angegriffen. Seltsamerweise wird er auf dem Überwachungsvideo wie von Geisterhand über den Boden geschleift. Scheinbar handelt es sich in seinem Fall also gar nicht um eine multiple Persönlichkeitsspaltung, sondern um dämonische Besessenheit. Gerade bei Opfern okkulter Gehirnwäsche kommt es tatsächlich vor, dass diese glauben, bei ihren gespaltenen Persönlichkeiten handele es sich um Dämonen. Es gibt von einigen namhaften Stars diverse Andeutungen.

33 Dämonenmacht

Selbstverständlich muss das mit den Dämonen nicht stimmen, aber psychisch Erkrankte erkennen den Unterschied meist nicht. Die multiple Persönlichkeitsstörung kann zuweilen mit schizophrenen Wahnvorstellungen einhergehen, die einen Stimmen hören und sogar imaginäre Personen sehen lassen. Genau das trifft auf Tyler Durden zu. Am bedenklichsten ist dabei die Tatsache, dass dieser Verrückte verdammt viel Macht angehäuft hat. Die Aussage dahinter lautet natürlich, dass wir von geisteskranken Psychopathen regiert werden, was durchaus den Tatsachen entspricht.

Dafür könnte es wiederum keinen besseren Beweis geben, als das 9/11-Ritual sowie der zwanghafte Trieb, dieses im Voraus anzukündigen. Drei Minuten vor dem Showdown findet sich der Ich-Erzähler wieder am Beginn und sein Alterego hält ihm eine Pistole in den Mund. Tyler sagt zu ihm: „3 Minuten, es ist so weit. Der Anfang. Ground Zero.“ Dieser Satz steckt voller okkulter Anspielungen.

Die Dreifaltigkeit sparen wir uns dabei mal. Der Anfang meint natürlich den Beginn einer neuen Weltordnung, welche mit den 9/11-Anschlägen begonnen hat. Ground Zero ist seit diesem Ereignis wohl so ziemlich jedem Menschen auf dem Planeten ein Begriff und bezeichnet die Stelle, an der einst die Zwillingstürme des World Trade Center standen. Allerdings wurde der Begriff erst am 11. September 2001 dahingehend umgedeutet. 1999, als „Fight Club“ in die Kinos kam, bezeichnete Ground Zero noch den Einschlagsort einer Atombombe und nicht etwa den Ort eines Terroranschlags. Woher wussten die Filmemacher von der Umdeutung zwei Jahre später? Oder sollten sie gar gezielt das Kinopublikum vorab auf dieses Neusprech konditionieren?

Doch kommen wir zurück zur Filmhandlung. Tyler erklärt seinem ersten Ich, dass er gleich den Zusammenbruch des Weltfinanzsystems erleben werde. Wir erinnern uns, dass sehr bald nach 9/11 die US-Immobilienblase platzte und in der Folge eine weltweite Finanzkrise ausbrach. Der Film schlägt also gleich zwei Fliegen mit einer Klappe.

Zum Leidwesen des Ich-Erzählers wird er den Showdown nicht allein erleben. Seine Leute haben Marla aufgegriffen und bringen sie zu ihm. Um sein Alterego loszuwerden, schießt sich Tyler in den Kopf. Tatsächlich verschwindet daraufhin der Dämon, der ihn so lange beherrscht hat. Er selbst bleibt jedoch am Leben, weil er sich nur ein Loch in den Kiefer geschossen hat.

Das Zerstörungswerk kann er allerdings nicht mehr aufhalten. Zusammen mit Marla sieht er sich den Zusammenbruch der Hochhäuser an. Darunter befinden sich in der Mitte auch die Twin Towers und die Verantwortlichen haben sogar ein Flugzeug in die Szene eingebaut, welches auf die Zwillingstürme zufliegt. Da es sich hierbei um eine Spezialeffektaufnahme handelt, kann davon ausgegangen werden, dass alles ganz bewusst so platziert wurde. Wer es platziert hat verraten Tyler und Marla indem sie zwischen sich ein „M“ für „Mason“ formen.

34 WTC Flugzeug

Fazit: Es gibt kaum einen anderen Film, der so offensichtlich von Geheimgesellschaften handelt und dabei gleich noch offenbart, dass diese von irren Psychopathen gegründet wurden. Der Fight Club konzentriert sich dabei explizit auf Chaosagenten, denn um eine neue Weltordnung zu erschaffen, muss die alte erst einmal im Chaos versinken. Dieses wird bereits vorab angekündigt, wobei sogar die meistgestellte Frage aller Skeptiker beantwortet wird: Wie kann eine so große Verschwörung funktionieren? Weil alle Beteiligten zum harten Kern von Geheimgesellschaften wie den Freimaurern gehören, die alle Schlüsselpositionen besetzen und absolut verschwiegen sind.

Die breite Masse der Bevölkerung scheint diese Fakten leider immer noch nicht realisiert zu haben. Allerdings werden sich die Betreffenden daher auch schwer tun, den Sinn des Films zu verstehen. Das, was übrig bleibt, wenn man das Kernthema außer Acht lässt, ist nichts weiter als ein düsterer Abgrund. „Fight Club“ ist ein vollkommen negativer Trip durch die Hölle und dem etwas abgewinnen zu wollen kommt Selbstkasteiung gleich. Aber genau darum geht es ja augenscheinlich auch.

Sagen TV-Serien die Zukunft voraus?

Wir haben schon mehrfach darauf hingewiesen, dass inszenierte Ereignisse vorab in Serien und Musikvideos angekündigt werden. Zu dieser Erkenntnis sind nun auch die Jungs von „StrengGeheim“ gelangt, obgleich sie es immer noch als Frage formulieren. Besonders interessant ist die äußerst präzise Ankündigung der 9/11-Anschläge in der „Akte X“ Spin-Off-Serie „The Lone Gunmen“. In der deutschen Übersetzung, die erst nach den Anschlägen erschien, wurden nämlich alle Verbindungen zum World Trade Center entfernt. Wer die Ankündigung also nicht findet, sollte auf die englische Tonspur umschalten.

Know1ng – Prophetische Zahlenmystik

von Joe Doe

Mit „Know1ng“ wagt sich Alex Proyas, der bereits den Mind Control-Film „Dark City“ drehte, an das Thema Numerologie heran. Wie alle seine Filme ist auch dieser bildgewaltig und spannend erzählt. In Bezug auf okkulte Symbolik ist „Know1ng“ allerdings das wohl bedeutendste Werk von Proyas. Als solches beginnt es auch gleich mit etwas Numerologie.

Zahlencode Vorspann 33

Vor dem eigentlichen Vorspann startet der Film mit einer Szene 50 Jahre in der Vergangenheit. Ein kleines Schulmädchen namens Lucinda Embry (Lara Robinson) hört unheimliche Stimmen, die ihr unentwegt zuflüstern. Als Lucindas Idee, zur Einweihung der Schule eine Zeitkapsel zu vergraben, ausgewählt wird, sollen die Schüler ihre Zukunftsvisionen zu Papier bringen. Doch während alle Kinder Bilder malen, schreibt Lucinda endlos lange Zahlenkolonnen. Selbst nachdem die Zeitkapsel bereits vergraben ist, kann Lucinda nicht von ihrem Werk ablassen und ritzt mit ihren Fingernägeln weitere Zahlen in eine Tür, bis die Finger bluten.

Zunächst haben wir es hier mit einem Channeling zu tun. Lucinda erhält telepathische Informationen, die sie zwanghaft zu Papier bringen muss. Man nennt diese Form des Channeling auch automatisches Schreiben. Des Weiteren fällt der Name des Mädchens auf. Namen wie Lucius, Lucy und Lucinda werden von Okkultisten gerne als Synonym für Lucifer genommen. Es geht hier also um ein vom Teufel besessenes Kind, welches durch okkulte Praktiken Informationen über die Zukunft erhält.

Automatisches Schreiben Lucinda

Um was für Informationen es sich handelt, wird 50 Jahre später der Astrophysik-Professor Jonathan Koestler (Nicolas Cage) herausfinden. Sein Sohn Caleb (Chandler Canterbury), dem er gleich nach dem Vorspann ausgerechnet den Planeten Saturn zeigt, geht nämlich auf dieselbe Schule wie Lucinda. Als die Zeitkapsel, welche sich passenderweise unter einem achtzackigen Ištar-Stern befindet, ausgegraben wird und die Briefe der Kinder von damals an die Schüler verteilt werden, erhält Caleb ausgerechnet Lucindas Zahlenkolonnen.

Ištar-Sternkapsel

Zu Beginn lehrt Prof. Koestler seine Studenten noch den Unterschied zwischen Zufall und Determinismus. Schon bald wird er ein Anhänger des Letzteren werden. Sein Sohn vermutet bereits, dass es sich bei Lucindas Vermächtnis um ein Zahlenrätsel handeln könnte. Als Jonathan aus Versehen ein übergelaufenes Glas Whisky auf dem Zettel abstellt, werden einige Zahlen eingekreist, die sein Interesse erregen. Darunter wie vorherbestimmt das Datum und die Opferzahlen der 9/11-Anschläge von 2001. Eine bitterböse Anspielung darauf, dass Hollywood die Anschläge mehrfach unterschwellig angekündigt hatte.

911 Angaben

Schnell findet Prof. Koestler heraus, dass auch die anderen Zahlen im Zusammenhang mit großen Katastrophen stehen, die Lucinda präzise vorausgesagt hat. Unter den Angaben befinden sich auch jene des Hotelbrandes, bei dem Jonathans Frau umgekommen ist. Hätte er die Prophezeiungen eher erhalten, hätte er sie vielleicht retten können.

Jonathans Entdeckung löst bei seinen Mitmenschen natürlich sofort Ablehnung aus. Sein Kollege am MIT-Observatorium meint, dass sich seine Theorie wahnsinnig anhört und verweist auf nicht umrandete Zahlen, die offenbar keine Bedeutung haben. Also doch alles nur Zufall? Jonathans Kollege nennt einige Systeme, die nach Bedeutung in Zahlen suchen, darunter die Kabbala und den Pythagoras-Kult. Im Film geht es um nichts anderes, als diesen Systemen Recht zu geben und damit okkulte Numerologie zu propagieren.

Prof. Koestler gibt die Suche nach Antworten nicht auf und sucht Lucindas alte Lehrerin (Alethea McGrath) im Altenheim auf. Hier findet sich wieder Numerologie nebst okkulter Symbolik, denn die alte Dame wohnt im Zimmer Nr. 6 und schielt zunächst mit dem linken (Horus-)Auge aus dem Türspalt.

Zimmer 6

Wirklich viel erfährt Jonathan nicht von Mrs. Taylor. Außer, dass Lucinda sich in einer Kammer unter der Sporthalle versteckt und dort Zahlen in die Tür geritzt hat. Inzwischen ist sie jedoch verstorben, womit diese Spur im wahrsten Sinne des Wortes tot ist.

Wieder daheim, versucht er über die Schule an weitere Informationen zu bekommen, während sein Sohn von den unheimlichen Flüstermenschen heimgesucht wird. Diese sehen aus wie die berüchtigten Nordic-Aliens (groß und blond) und treten wie Men in Black auf. Tatsächlich gibt es einige Zeugenberichte, in welchen die Man in Black als „seltsam“ und sogar „außerirdisch“ beschrieben werden. Interessant, dass der Film solche Vorwälle aufgreift. In jedem Falle sind die Flüstermenschen extrem gruslig und verfolgen den kleinen Caleb bereits seit dem Heben der Zeitkapsel. In der Nähe der Schule trat eines dieser Wesen wohl nicht zufällig neben zwei roten Pentagrammen auf.

Flüstermensch Pentagramme

Bei ihrem zweiten Auftritt überreichen sie Caleb einen schwarzen Stein. Sein Vater warnt ihn daraufhin, sich keinen Fremden anzuvertrauen. Nicht nur, weil Pädophile genau auf diese Weise – mit kleinen Geschenken – vorgehen. Diese Wesen sind noch eine Spur unheimlicher.

Flüsterstein

In der folgenden Nacht durchforstet Jonathan die Nachrichten. Dabei fällt eine Meldung auf, in der es um eine havarierte Bohrinsel im Golf von Mexiko geht. Man bedenke: Der Film ist von 2009 und ein Jahr später kam es zur Katastrophe auf der Deep Water Horizon, welche im Golf von Mexiko liegt. Bei einem Film, der sich mit Numerologie und der Vorhersage von Katastrophen beschäftigt, mag man hier nicht mehr an Zufälle glauben. Sehr wahrscheinlich war das „Unglück“ auf der Deep Water Horizon genauso ein inszeniertes Ritual wie die 9/11-Anschläge. Zumal letztere im Film ja ebenfalls rückwirkend angekündigt werden.

Deep Water Horizon Ankündigung

Die Prophezeiungen erfüllen dabei weniger einen göttlichen Plan, als viel mehr einen diabolischen. Als die Meldung über die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko beginnt, ist es gerade exakt Mitternacht und Jonathan greift zu Lucindas Zahlenkolonnen. Dabei wird ganz gezielt eine 666 in die Bildmitte platziert. Wer da noch von Zufällen spricht, der hat einfach nicht kapiert, welche Mächte in Hollywood das Sagen haben.

666 Code

Die Stunden vor der Glotze rasen dahin und die nächste Überleitung beginnt wieder mit etwas Numerologie. Die Uhr springt auf 3:29 Uhr. 2+9 gibt 11 und das mal 3 macht 33.

3 Uhr 29

Die 33 findet sich auch schon zu Beginn des Films sowie mehrfach auf Lucindas Niederschrift wieder. Ganz prominent steht sie sogar am Ende der Prophezeiungen und gibt die letzte Opferzahl an.

33 EE

Am nächsten Tag verpennt Jonathan erwartungsgemäß und verpasst es fast, seinen Sohn von der Schule abzuholen. Während Caleb warten muss, steckt sein Vater im Stau fest. Ein Blick auf sein Navi verrät ihm, was es mit den scheinbar bedeutungslosen Zahlen auf sich hat. Es sind Koordinaten und er steht auf exakt auf denen, wo die nächste Katastrophe stattfinden soll.

Der Unfall, der den Stau verursacht hat, ist schon mal nicht gemeint, denn dabei gab es nur Verletzte. Doch kaum grübelt Jonathan darüber nach, was nun geschehen könnte, stürzt vor seiner Nase ein Flugzeug ab. Die Menschen kommen dabei auf besonders grausame Weise ums Leben, indem sie im Kerosinfeuer verbrennen. Wenn man diese Szene zum ersten Mal im Kino sieht, stockt einem der Atem, doch dieses Entsetzen ist wohl gewollt.

Flugzeugabsturz

Flammenopfer

Jonathans Eingreifen führt bei alledem genau zu den Opferzahlen, die Lucinda aufgeschrieben hat. Allen, die er retten kann, war es vorherbestimmt, zu überleben. Genauso wie es vorherbestimmt war, dass er das Rätsel löst und exakt so handelt. Doch wenn man die Katastrophen nicht verhindern kann, warum wurden Lucinda dann die entsprechenden Daten gechannelt? Nur damit ein Mensch begreift, dass eh alles sinnlos ist? Die Theorie der Parallelwelten, nach der jede Entscheidung ein Paralleluniversum entstehen lässt, hat in diesem Film jedenfalls keinen Platz.

In der darauf folgenden Nacht spricht Jonathan noch einmal mit seinem Arbeitskollegen, der total überrascht ist, dass die Prophezeiung eingetreten ist und die scheinbar unbedeutenden Zahlen ein sehr exakte Bedeutung haben. Während Jonathan einfach nur noch schlafen will, haben die Flüstermenschen mit seinem Sohn etwas anderes vor. Sie dringen in sein Zimmer ein und zeigen ihm apokalyptische Bilder von einer brennenden Erde. Also genau das, was kleine Kinder vor dem Schlafengehen sehen sollten.

Diese Szene ist in mehrfacher Hinsicht interessant. Zum einen dürften wohl inzwischen alle darauf gekommen sein, dass die Flüstermenschen tatsächlich Aliens sind. Bei den Nordics handelt es sich laut Zeugenaussagen um Hybriden, die von den Grey gezüchtet werden. Die Grey sind wiederum dafür bekannt, dass sie ihre Opfer bereits im Kindesalter auswählen und nachts im Schlafzimmer heimsuchen. Nicht immer werden die Opfer dabei entführt. Handelt es sich nur um einen nächtlichen Besuch, sprechen die Betroffenen von einem „Bedroom Visitor“, also einem Schlafzimmerbesucher.

Bedroom Visitor

Über das Zeigen von apokalyptischen Bildern gibt es ebenfalls unzählige Zeugenaussagen. Der rote Himmel spielt dabei immer wieder eine zentrale Rolle und kündet laut Berichten von UFO-Entführungsopfern von einem katastrophalen Ereignis in der Zukunft. Es liegt nahe, dass sich Alex Proyas eingehender mit der Materie befasst hat. Entweder das, oder er ist möglicherweise selbst ein Betroffener. Auf jeden Fall kann diese Darstellung in einem solchen Zusammenhang kein Zufall sein.

Weltenbrandvision

Die Flüstermenschen sind allerdings eine Spur grausamer, als die Grey in der Realität. Sie zeigen Caleb nämlich nicht nur das Ende der Welt, sondern auch eine Herde bei lebendigem Leibe brennender Tiere. Welchem Zweck dient diese telepathisch übermittelte Vision, außer der Traumatisierung eines kleinen Kindes? Diese Szene ist einfach nur unnötig grausam und verschärft den dämonischen Eindruck, den die Flüstermenschen ohnehin schon hinterlassen.

Grillparty

Den nächsten Tag nutzt Jonathan, um Lucindas Tochter Diana Wayland (Rose Byrne) zu stalken. Da er sich von ihr mehr Informationen erhofft, arrangiert er ein Treffen im Naturkundemuseum. Dazu schickt er seinen Sohn Caleb vor, sich zu Dianas Tochter Abby (Lara Robinson) zu gesellen. Für sein Stalking erhält er selbstverständlich die entsprechende Quittung und Diana sucht das Weite, nachdem er sie auf seine Mutter und deren Prophezeiungen angesprochen hat.

Es braucht eine weitere Katastrophe, um auch sie zu überzeugen. Diese soll sich schon am nächsten Tag in New York ereignen. Da die Regierung gerade die Terrorwarnstufe erhöht hat, vermutet Prof. Koestler, dass es sich um einen Anschlag handeln wird. Abermals versucht er, Menschenleben zu retten. Er ruft bei der Polizei an und fährt am nächsten Tag persönlich zum Ort der Katastrophe. Und abermals versagt er bei seinem Vorhaben. Die geretteten Menschen ändern nichts an der prophezeiten Opferzahl.

Zudem handelt es sich um keinen Anschlag, sondern um ein U-Bahn-Unglück, welches in gewohnt drastischer Weise dargestellt wird. Bei genauem Hinhören kann man hier an einer Stelle den berühmten Wilhelmsschrei erkennen. Und bei genauem Hinsehen hat einer der Unglückzüge die teuflische Nr. 6.

U-Bahn 6

In den Abendnachrichten wird schließlich eine Parallele gezogen, auf die Prof. Koestler als Astrophysiker seltsamerweise nicht gekommen ist. Sowohl der Flugzeugabsturz als auch das U-Bahnunglück stehen in Zusammenhang mit der gesteigerten Sonnenaktivität. Wer genau aufgepasst hat, wird bereits bemerkt haben, dass der Film im Oktober spielt und in den Wetterberichten immer wieder von einem ungewöhnlich heißen Sommer die Rede ist. Der Film gibt damit nicht nur zu, dass der Klimawandel von der Sonne ausgeht, sondern kündigt bereits die finale Katastrophe an.

Deren Code hat Jonathan nicht ganz korrekt entschlüsselt, aber dafür erhält er unerwartete Hilfe von Diana Wayland, die abends vor seiner Haustür wartet. Unerwartet ist dabei nicht unbedingt, dass sie nach dem Eintreten der angekündigten Katastrophe dem ihr unbekannten Stalker Recht gibt. Viel mehr stellt sich die Frage, woher sie weiß, wo Prof. Koestler wohnt? Er hat ihr nämlich gar nicht seine Adresse gegeben. Er hat ihr nur erzählt, dass er am MIT arbeitet und auf welche Schule sein Sohn geht.

Jedenfalls ist Diana nunmehr bereit, mit Jonathan zur Hütte ihrer Mutter zu fahren. Nach den letzten Ereignissen ist sie nämlich besorgt, dass die letzte Katastrophe, bei der 33 Menschen sterben sollen, auch sie erwischen wird. Diese Sorge ist nicht unbegründet, denn ihre Mutter hat ihr immer wieder erzählt, dass das entsprechende Datum ihr Todestag sein wird. Es ist daher auch nahe liegend, dass sie ihre Hand ständig am Hals hält, um sich zu beruhigen. Ob in den folgenden Szenen die Freimaurergeste gemeint ist, bleibt also fraglich.

Dianas Hand am Hals

Bereits vor dem Haus ihrer Mutter fällt Diana auf, dass die letzte Zahl eigentlich keine 33 ist. Lucinda hat öfter Dinge verkehrt herum geschrieben, womit aus der 33 ein EE wird. Zu dem automatischen Schreiben und der Numerologie gesellen sich nun also noch Rückwärtsbotschaften – mehr Okkultismus geht nicht! Doch was bedeutet „EE“? Die Antwort findet Jonathan unter Lucindas altem Bett, wo sie mehrfach die Worte „Everyone Else“ (deutsch: alle anderen) eingeritzt hat.

Everyone Else

Es werden also in zwei Tagen alle Menschen ausnahmslos sterben. Das erklärt, warum Lucida keine weiteren Ereignisse prophezeit hat. Ebenso macht es Sinn, dass sie für das letzte Ereignis keine Koordinaten aufgeschrieben hat, weil es sich um eine globale Katastrophe handeln wird. Man muss auch nicht lange raten, um darauf zu kommen, dass hier wieder ein Zusammenhang mit der Sonnenaktivität besteht.

Während Diana und Jonathan diese Entdeckung machen, werden ihre Kinder im Auto einmal mehr von den Flüstermenschen bedrängt. Über diese gibt es in Lucindas Hütte auch einen kleinen Hinweis. Zwischen all den Katastrophenmeldungen hängt ein Bild von Hesekiels Begegnung mit einem UFO, neben dem das Biest der Apokalypse aus der Offenbarung des Johannes zu sehen ist. Erich von Däniken trifft auf Endzeit-Prophetie.

Hesekiel

Biest

Nachdem Caleb die Flüstermenschen mit einem Hieb auf die Autohupe vertrieben hat, heftet sich Jonathan an deren Fersen. Es gelingt ihm, eine der Schauergestalten auf einer Waldlichtung zu stellen, doch das Wesen blendet ihn mit einem Lichtstrahl aus seinem Mund. Damit dürfte dann wohl klar sein, dass die physische Erscheinung der Fremden nur eine Maske ist, hinter der sich etwas weitaus Unheimlicheres, Extradimensionales verbirgt.

Mundlampe

Zurück im Haus des Professors gesteht Diana, dass ihre Tochter ebenfalls schon seit Tagen von den Men in Black verfolgt wird. Abby ist es auch, die den Astrophysiker darauf hinweisen muss, dass die Sonne der Auslöser der Katastrophen sein wird und bereits mit den alten biblischen Prophezeiungen in Zusammenhang steht. Offensichtlich hat der Professor sein Fach verfehlt, wenn ihm das erst so spät bewusst wird. Dem aufmerksamen Zuschauer wird dagegen ziemlich schnell bewusst, dass hier wieder einmal mit der Symbolik des allsehenden Auges gespielt wird.

Sonniges Auge des Ra

Zusammen fahren die vier ins Sternenobservatorium, wo Jonathan seinen Kollegen vor einer kommenden Supersonneneruption warnt. An dieser Stelle fragt sich der Professor völlig zu recht, warum er die Prophezeiung überhaupt bekommen hat, wenn er die Katastrophe ohnehin nicht verhindern kann. Die extradimensionalen Besucher spielen offensichtlich nur mit den Menschen. Es muss ihnen direkt Vergnügen bereiten, die Menschen vor ihrem Tod in Panik zu versetzen, indem sie sie auf das nahende Ende hinweisen.

Das Ende an sich ist dabei nicht einmal völlig aus der Luft gegriffen. Eine Supersonneneruption ist keineswegs unmöglich, müsste aber schon direkt in Richtung Erde zielen, um Schaden anzurichten. Die meisten großen Eruptionen verfehlen die Erde. Dennoch scheint die herrschende Elite genügend besorgt zu sein, um schon seit Jahrzehnten große unterirdische Städte zu errichten – so genannte DUMBs (Deep Underground Military Bases). Ob diese etwas nützen würden, wenn die Erde tatsächlich von einer Supereruption getroffen wird, bleibt allerdings fraglich. Jonathan erzählt Diana jedenfalls nur von den Höhlen, um sie zu beruhigen.

Eine ähnliche Empfehlung gibt später auch die Regierung ab. Nur Jonathans Vater begegnet dem nahenden Weltuntergang mit Gelassenheit. Als Pfaffe ist er bereit, dem Tod ins Auge zu sehen, wenn sein Herr ihn ruft. Immerhin kann Jonathan noch seinen Frieden mit ihm schließen, bevor die Telefonverbindung aufgrund der starken Sonnenstrahlung abbricht. Kurz darauf will er zusammen mit Diana und den Kindern aufbrechen, doch Caleb ist gerade mit automatischem Schreiben beschäftigt. Daten für zukünftige Katastrophen machen jedoch nur Sinn, wenn einige Menschen überleben.

Jedenfalls liegen bei diesem okkulten Hokuspokus wieder einmal eine Pyramide und eine Handvoll Kuben auf dem Tisch und auf und an der Stuhllehne findet sich ein Rad des Lebens. Hinzu kommt die Figur eines Tyrannosaurus Rex, was wohl ein versteckter Hinweis darauf sein soll, dass die gechannelten Botschaften in Wahrheit von Reptiloiden stammen.

Automatisches Schreiben Caleb

Statt sich nun schleunigst auf den Weg zu den Höhlen zu machen, fährt Jonathan noch einmal zur Schule und klaut die Tür, in die Lucinda vor 50 Jahren Zahlen eingeritzt hat. Und siehe da, sie hat doch Koordinaten angegeben. Allerdings nicht die Koordinaten der Katastrophe, sondern die für einen Abholpunkt. Während Koestler daheim nach den Zahlen sucht, schnappt sich Diana die Kinder und fährt los.

Als sie an einer Tankstelle hält, entführen die Flüstermenschen Caleb und Abby mit Dianas Auto. Während der anschließenden Verfolgungsjagd wird Dianas geklautes Fahrzeug von einem LKW erfasst und sie stirbt Punkt 12 Uhr, also am nächsten Tag, den ihr ihre Mutter als Todestag prophezeit hat. Wieder jemand, den Jonathan nicht retten konnte.

Immerhin werden aber Abby und Caleb von den Flüstermenschen abgeholt. Wie sich zeigt, hatte er mit Lucindas Koordinaten Recht und ein Raumschiff senkt sich herab. Dieses besteht aus sich drehenden Rädern innerhalb von Rädern, wie es im Buch Hesekiel beschrieben wird.

Himmelswagen

Was nun folgt, ist die Entrückung der Unschuldigen vor der Apokalypse, wie sie in der Bibel beschrieben wird. Nun, vielleicht nicht ganz so, da hier die Prä-Astronautik bedient wird. Zudem nehmen die Flüstermenschen nur Kinder mit, während sie deren Eltern eiskalt verrecken lassen – gleichgültig wie gut diese sind. Das ist nicht das Verhalten von wohlwollenden Außerirdischen und erst recht nicht das von Engeln, als welche die Flüstermenschen sich am Ende zeigen.

Gefallene Lichtengel_1

Gefallene Lichtengel_2

Sie lassen ihre humanoiden Hüllen fallen und verwandeln sich in schemenhafte Wesen aus reiner Energie. Derartige Verwandlungskünste werden eher Dämonen nachgesagt, womit diese Gruselfiguren maximal gefallene Engel sein können. Das wäre zumindest die religiöse Sichtweise. Realistisch betrachtet erinnern die Flüstermenschen nach wie vor an die Grey bzw. deren Hybriden. Das würde auch erklären, warum sie nur an Kindern interessiert sind. Sie wollen eine neue Menschheit aussäen, deren Entwicklung sie kontrollieren können. Wir sind nichts weiter als Vieh für sie.

Und so wie die Grey in der Realität keine Rücksicht auf unsere Gefühle nehmen, verfahren auch die Flüstermenschen in „Know1ng“ mit Caleb und seinem Vater. Der Junge und das Mädchen dürfen mit, Daddy und Mami müssen sterben. Lediglich zwei Kaninchen dürfen die beiden Kids mitnehmen, was wiederum nur aus symbolischer Sicht Sinn macht. Denn eine solche Spezies auf einem fremden Planeten auszusetzen, würde eine ökologische Katastrophe heraufbeschwören. Australien kann ein Liedchen davon singen. Nein, der wahre Grund für diese Geste ist kein Mitleid mit den niedlichen Tierchen. Die Botschaft dahinter lautet, dass die Kinder dem weißen Kaninchen ins Wunderland folgen.

Weiße Kaninchen

Während Jonathan weinend am Boden zusammenbricht und seine letzte Nacht im Freien verbringt, werden die Kinder entrückt. Allerdings nicht nur Abby und Caleb. Weltweit steigen die Kristallraumschiffe der gefallenen Engel auf und fliegen mit Warpgeschwindigkeit davon.

Entrückung

Am nächsten Morgen entschließt sich Jonathan, die letzten Stunden bei seinen Eltern und seiner Schwester zu verbringen. Die Tür seines Elternhauses ist ironischerweise mit Sonnensymbolen verziert. Gleiches gilt für die Inneneinrichtung. Die Anbetung dieses Sterns dürfte den Menschen inzwischen jedoch vergangen sein.

Sonnensymbole Pfaffenbude_1

Sonnensymbole Pfaffenbude_2

In den Straßen plündern die Leute derweil, als könnten sie noch etwas mit all dem weltlichen Krempel anfangen. Das Chaos bricht ganz stilgerecht zu klassischer Musik aus und kaum hat Jonathan den Frieden in den Armen seiner Familie gefunden, naht auch schon das Ende. Übrigens ist es wohl kaum ein Zufall, dass ausgerechnet schon wieder einmal New York in Flammen gezeigt wird – eine Stadt, die man in naher Zukunft offenbar meiden sollte.

Apokalypse New York_1

Apokalypse New York_2

Earth Inferno

Doch während die Erde stirbt, fangen Abby und Caleb eine neue Zeitrechnung auf einer neuen Welt an. Die beiden werden in einem Kornkreis abgesetzt und zuerst wird auf die weißen Kaninchen geblendet, damit auch der Letzte kapiert, dass die beiden im Wunderland angekommen sind.

Weiße Kornkreiskaninchen

Dominiert wird die Märchenlandschaft von einem Weltenbaum, der in einem Film über kabbalistische Zahlenmystik selbstverständlich nicht fehlen darf. Die beiden Kinder rennen auf den Baum zu und wenn sie nicht bei einer angekündigten Katastrophe gestorben sind, dann leben sie noch heute.

Weltenbaum_2

Fazit: Auf den ersten Blick ist „Know1ng“ interessant, spannend und zuweilen auch schockierend. Als Weltuntergangsfilm funktioniert er prima und wartet mit einigen Überraschungen auf. Bei genauerer Betrachtung offenbaren sich jedoch satanische Abgründe. Menschen und Tiere verbrennen bei lebendigem Leibe und in Armageddon wird kein Unterschied zwischen Gut und Böse gemacht.

Es mag sein, dass ein Teil der Menschheit es nicht anders verdient hätte. Ebenso wirkt die momentane Situation auf Erden ziemlich verfahren, sodass ein Neustart keine allzu schlechte Idee wäre. Doch die dargebotene Radikalkur ist einfach übertrieben. Die Flüstermenschen hätten durchaus mehr gute Seelen retten können. Ebenso hätten sie mit ihrer Technologie die Katastrophe verhindern und der Menschheit einen alternativen Weg zeigen können. Stattdessen pflanzen sie eine elternlose Generation auf einen neuen Planeten, nachdem sie ihnen die kulturellen Wurzeln abgerissen haben.

Zudem fragt man sich, warum sie den Menschen überhaupt die Zukunft offenbaren, wenn diese ihren freien Willen nicht nutzen können, um einen anderen Weg zu wählen? Es ist purer Sadismus, den Menschen ihren Tod vorauszusagen, sich dann hinzustellen und zu sagen: „Ätsch, ihr könnt eh nix daran ändern!“ Zudem übermitteln die extradimensionalen Wesen nur negative Informationen über grausame Gemetzel. Sie sagen nichts Positives voraus, so als bestünde das gesamte Leben nur aus Leid und Tod. Und genau darauf konzentriert sich auch der gesamte Film.

Ein Film über eine Supersonneneruption wäre dabei durchaus interessant gewesen. Die endzeitliche Katastrophe mit Prophetie zu vermengen und dem Buch der Offenbarung eine wissenschaftliche Betrachtungsweise abzuringen, wäre ebenfalls noch akzeptabel gewesen. Der ganze düstere Quatsch um die okkulte Kabbala, die sich obendrein auf gechannelte Botschaften stützt, zieht den Film jedoch stark ins Negative. Zugegeben, gerade diese Zahlenmystik ist es, die den Film zu einem spannenden Puzzle macht. Allerdings sollten sich die Zuschauer über die genaue Bedeutung der dargebotenen Symbolik im Klaren sein und das sind die meisten eben nicht.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass von „Know1ng“ eine morbide Faszination ausgeht und er einen ähnlich anziehenden Effekt hat, wie die Prophezeiungen des Nostradamus. Der Film ist einerseits fesselnd, andererseits aber auch schockierend. Für das normale Publikum ist er sicherlich unterhaltsam, während die Wissenden genug Material für eine genauere Analyse erhalten.