Die Santiner – Meister der Täuschung

von Joe Doe

Die Bezeichnung „Santiner“ ist vor allem in der Esoterikszene verbreitet, was auf den ersten Blick keine sonderlich seriöse Quelle zu sein scheint. Der Grund, warum wir uns dennoch mit dieser Spezies beschäftigen, liegt in der antiken Mythologie. Als Anhänger der Prä-Astronautik nehmen wir diese im Gegensatz zu UFO-Sekten durchaus ernst und tatsächlich finden wir dort Beschreibungen von Santinern. Diese sollen wie humanoide Ziegenwesen mit Hörnern und gespaltenen Hufen aussehen. Da kommt einem sofort Pan aus der griechischen Mythologie in den Sinn, welcher im modernen Satanismus als Verführer von Kindern gefeiert wird.

Pan

Ähnlichkeiten bestehen des Weiteren zu einem gehörnten Keltengott namens Cernunnos, der von Britannien über Gallien bis nach Spanien und Rumänien verehrt wurde. Interpretiert wurde Cernunnos zumeist als Gott der Natur und Fruchtbarkeit. Interessanterweise gibt es Darstellungen, die ihn im Lotussitz mit einer Schlange in der Hand darstellen.

Cernunnos

Pan und Cernunnos sind wiederum die Vorlage des christlichen Satans. Nur haben wir es nicht mit einem Satan zu tun, sondern mit einer ganzen Spezies sadistischer Wesen. Die Reduzierung auf einen Antigott haben wir dem Christentum zu verdanken. Eine weitere modernere Darstellung der Santiner ist der Baphomet nach Éliphas Lévi, welcher einige auffällige Parallelen zu Cernunnos aufweist. Der Baphomet wird nämlich ebenfalls im Lotussitz mit Schlange dargestellt.

DS2 Baphomet

Neben diesen drei Gestalten reiht sich auch der Krampus in die Galerie gehörnter Fabelwesen. Während der Weihnachtsmann die artigen Kinder beschenkt, ist Krampus derjenige, der die garstigen Kinder bestraft. Neben einer gewissen Nähe zu Pan tritt beim Krampus vor allem das sadistische Moment in den Vordergrund.

Krampus_3

Gehörnte Ziegengestalten sind in den okkulten Geheimgesellschaften von ebenso großer Bedeutung wie der allgegenwärtige Reptilienkult. Daraus kann abgeleitet werden, dass die Santiner und Reptiloiden sehr enge Verbündete sind. Ebenso wie die Reptos sollen auch die Santiner Untergrundbasen haben, was wohl die mythologische Herleitung für die Hölle unter unseren Füßen ist. Während die Reptiloiden die Menschheit aus eher pragmatischen Gründen unterdrücken, weil wir nämlich ihre Nahrung sind, sollen die Santiner jedoch andere Beweggründe haben. Glaubt man den im Internet kursierenden Behauptungen, sind die Ziegenwesen Meister der Täuschung und Manipulation.

Santiner

Wenn diese Wesen tatsächlich real sind, haben sie ganze Arbeit geleistet, denn die dumme Menschheit nimmt sich die Santiner zum Vorbild. Angefangen hat es mit dem Satansgruß in der Metal-Szene, der einst von dem Aberglauben des „Mano cornuta“ inspiriert wurde. Heute ist er auch in den Bereichen Gothic, Techno und Pop verbreitet. Vor allem in der Gothic-Szene verkleiden sich sogar immer mehr Fans als Santiner, ohne auch nur den blassen Schimmer über die Hintergründe ihres Treibens zu haben. Zumindest die Manipulation über die Musik- und Filmindustrie ist also absolut real, unabhängig davon, ob diese nun auf Santiner, Reptiloide oder menschliche Satanisten zurückzuführen ist.

Santinerfanclub

Es sind allerdings nicht ausschließlich die Satanisten, die den Baphomet verehren. Die Ziege findet sich bei vielen Geheimbünden. Egal ob nun Theosophen einen „Mr. Splithoof“ (dt. „gespaltener Huf“) channeln oder Freimaurer einer Ziege die Hand zum Gruße reichen. Anspielungen auf Santiner gibt es überall.

Are you a Baphomason

Are you Baphomet

Are you riding a Goat

Die Farben der Santiner sollen Schwarz und Rot sein. Das würde durchaus Sinn ergeben, denn Schwarz ist die Farbe des Saturns und Rot die Farbe des Satans, was ja letztendlich Synonyme sind. Allerdings ist nicht jeder, der diese Farben verwendet, ein Satanist oder gar ein Diener der Santiner. Gerade die Antifaschisten und die revolutionären Bewegungen Lateinamerikas kämpfen gegen das faschistische Kontrollsystem, mit welchem die Menschheit versklavt wird. Das Rot steht dabei für den Kommunismus und Schwarz für den Anarchismus.

Anders sieht es da schon beim rechten Sektor in der Ukraine aus. Diese hochgradig kriminelle Vereinigung zeichnet sich inzwischen für zahllose politische Morde und Kriegsverbrechen verantwortlich. Für den Laien mag es seltsam wirken, dass die Faschisten scheinbar die Farben der Antifa tragen, obwohl sie mit Kommunismus und Anarchismus nix am Hut haben. Beim Rechten Sektor bleibt daher nur eine okkulte Erklärung, zumal diese Nazis von der CIA bezahlte Chaosagenten sind und für blutige Opferrituale wie das Massaker von Odessa verantwortlich sind.

Rechter Dreizack

Eine weitere Organisation, welche direkt auf die Santiner zurückgeführt werden kann, ist die UFO-Sekte Ashtar Command. Deren Heiland Ashtar soll nämlich nach eigenen Aussagen der Spezies der Santiner angehören. Allerdings weicht das Erscheinungsbild des blonden Humanoiden erheblich von dem des Baphomet ab. Da noch niemand Ashtar persönlich begegnet ist, sondern alle Beschreibungen auf fragwürdige Channelings zurückgehen, kann hier von einer Täuschung ausgegangen werden. Es fragt sich lediglich, wer in diesem Falle die Meister der Täuschung sind? Die Santiner oder doch nur irdische Theosophen?

Die Botschaft der Santiner

UFO-Sekten – Sie kommen in Frieden …nur nicht heute

von Joe Doe

Im Gegensatz zu Splittersekten der drei monotheistischen Weltreligionen (z.B. Zeugen Jehovas), Abspaltungen diverser anderer Religionen (z.B. die Gelbmützen des Dalai Lama) sowie okkulten Sekten sind UFO-Sekten ein rein neuzeitliches Phänomen. Ihre Voraussetzung ist die Existenz intelligenten, außerirdischen Lebens. Eine Vorstellung, die erst im ausgehenden 19. Jahrhundert mit dem Aufkommen der Science Fiction-Literatur populär wurde.

Eine der ältesten und bekanntesten UFO-Sekten ist das „Ashtar Command“, welches auf die in den 1930ern gegründete „I Am-Bewegung“ des US-Amerikaners Guy Ballard (1878-1939) sowie seiner Frau Edna zurückgeht. Ballards mystische Lehren basierten ihrerseits auf den Werken von Helena Petrovna Blavatsky und William Quan Judge. Wie diese beiden waren auch Ballard und seine Frau Theosophen, die behaupteten, so genannte „aufgestiegene Meister“ zu channeln.

Wenn man ein wenig über solche Channelings recherchiert, wird man früher oder später fast immer bei der Theosophischen Gesellschaft landen. Eine der wenigen Ausnahmen ist der Mormonengründer Joseph Smith, der jedoch Freimaurer war. Im Gegensatz zu den theosophischen UFO-Sekten spielen Außerirdische bei den Mormonen allerdings nur eine untergeordnete Rolle.

Kommen wir daher zum „Ashtar Command“ zurück. Im Gegensatz zu anderen Sekten steht kein Guru im Zentrum, sondern der fiktive Santiner Ashtar Sheran, ein menschlich wirkender Alien mit hellblonden Haaren und blauen Augen. Er soll Kommandant einer Raumschiffflotte der Galaktischen Föderation des Lichts sein und die Erde vor bösen Einflüssen schützen.

Ashtaroth

Das, was Ashtar in zahlreichen Botschaften, die man auf Youtube abrufen kann, von sich gibt, mag zunächst sehr löblich klingen. Wir sollen uns für die Umwelt einsetzen, für Frieden und für Spiritualität. Das Ganze wird mit Binsenweisheiten über unsere Gesellschaft unterfüttert. Zum Beispiel, dass wir von der Regierung belogen werden oder dass unsere Welt von Krieg, Elend und Krankheit gezeichnet ist. Um das in Erfahrung zu bringen braucht allerdings niemand einen Ashtar, es reicht ein Blick in die Nachrichten.

Beschäftigt man sich etwas tiefer mit den Botschaften des „Ashtar Command“, wird es dann zunehmend absurd. Z.B. behaupteten die Ashtar-Anhänger, dass bei der Explosion der ersten Wasserstoffbombe die Welt untergehen würde. Nun hat die Welt aber bereits mehrere Wasserstoffbombentests hinter sich und existiert immer noch. Statt ihren offensichtlichen Fehler einzuräumen, behauptet das „Ashtar Command“ einfach, dass ihr Retter eingegriffen und das Schlimmste verhindert hätte. Natürlich ohne, dass es jemand bemerkt hätte, denn die Flotte der Galaktischen Föderation ist praktischerweise unsichtbar.

Ashtar Logo

Wem das noch nicht zu beknackt ist, der sollte abwarten, woher Ashtar angeblich stammt. Als Heimatplanet wird nämlich die Venus angegeben. Tatsächlich galt die Venus vor den ersten Missionen der Sowjets und Amerikaner noch als möglicher Schwesterplanet der Erde, unter dessen Wolkenschicht ein dichter Dschungel vermutet wurde.

Als sich nach der Landung diverser Raumsonden (z.B. der sowjetischen Venera-Reihe) jedoch herausstellte, dass die Venus ein lebensfeindlicher Planet mit 400°C im Schatten und Säureregen ist, standen die meisten UFO-Sekten und Kontaktler wie George Adamski als Lügner da. Ihre erste Reaktion bestand darin, ihrerseits die Forschungsergebnisse als Lügen hinzustellen.

Später gingen viele jedoch dazu über, die Heimat der Aliens kurzerhand auf andere Planeten wie den Jupiter oder gleich in andere Sonnensysteme zu verlegen. Das „Ashtar Command“ blieb hingegen bei der Venus. Allerdings mit dem Verweis, dass die Venus in einer höheren Schwingungsebene gemeint ist und unser Schwesterplanet nur auf unserer materiellen Ebene lebensfeindlich sei.

Ironischerweise könnte es Ashtar auf dem Höllenplaneten Venus vielleicht sogar gefallen. Denn der Name erinnert doch sehr an Astaroth bzw. Aschtaroth – einem jüdisch-christlichen Dämon. In der „Ars Goetia“ aus dem 17. Jahrhundert wird dieser als Schatzmeister der Hölle beschrieben. Sein Name wird mit vielen Fällen von angeblicher Besessenheit in Verbindung gebracht, womit sich der Kreis zur okkulten Praktik des Channeling schließt.

Die okkulten Wurzeln der UFO-Sekten werden uns immer wieder Begegnen. So auch beim Ashtar-Ableger „Galaktische Föderation des Lichts“. Deren Logo besteht aus einem freimaurerischen Hexagramm, einem Sonnenkreuz und zwei Schlangenlinien.

GFdL Logo

Unwissende Menschen könnten in den ersten beiden Symbolen vielleicht Verweise auf das Juden- und Christentum erkennen. Doch nichts könnte weiter von der Wahrheit entfernt sein. Wir haben inzwischen oft genug auf die Doppelbedeutung diverser Symbole hingewiesen und auch wenn das „Ashtar Command“ behauptet, Jesus sei einer ihrer Abgesandten gewesen, stellen ihre esoterischen Lehren doch das genaue Gegenteil von den Lehren des historischen Jesus’ dar.

Immer wieder ist vom Aufstieg der Erde und der Gottwerdung des Menschen die Rede. Wir brauchen wohl nicht schon wieder zu erwähnen, dass dies exakt der Ideologie der Theosophen entspricht. Und daher kommen wohl auch die beiden Schlangen im Logo der „Galaktische Föderation des Lichts“. Oder sollten wir stattdessen eher „Galaktische Föderation des Lichtbringers“ sagen?

Neben den esoterischen Kernlehren finden wir bei dieser UFO-Sekte noch einige pseudoreligiöse Szenarien wie die Rettung einiger auserwählter Menschen durch eine unsichtbare Lichtflotte, kurz bevor die alte Welt in einer Apokalypse endet. Dies klingt gewiss nicht zufällig nach der „Entrückung“, die in der Bibel beschrieben wird.

Hinzu kommt eine Reihe weiterer haarsträubender Behauptungen. Teilweise sind diese schon dermaßen absurd, dass man darüber lachen könnte. Zumindest wenn es nicht so traurig wäre, dass es tatsächlich Menschen gibt, die diesen Schwachsinn glauben.

Auf diversen Internetseiten (die wir hier nicht verlinken werden, da wir es ablehnen, dafür Werbung zu machen) verbreiten so genannte „Lichtarbeiter“ ihre Botschaften und göttlichen Missionen. Sie tragen solch seichte Seelennamen wie „Sophiel“ oder „Leniel“ und bieten Kurse im „Lichtarbeiten“ vor Ort an. Natürlich sind diese Treffen kostenlos, damit sie keine Gewerbesteuer zahlen müssen, aber um Spenden wird gebeten. Auch eine Art, seinen Lebensunterhalt zu bestreiten, ohne wirklich arbeiten zu gehen.

Zu den Behauptungen dieser 12-Watt-Lichtgestalten gehört solch himmelschreiender Unsinn wie die Hohle-Erde-Theorie. Diese kann natürlich nur funktionieren, wenn man wissenschaftliche Tatsachen wie Vulkanismus, Plattentektonik, Gravitation sowie das Erdmagnetfeld ausblendet. Zwar gibt es in der Erdkruste große Höhlensysteme, aber die Erde ist keineswegs hohl wie eine Christbaumkugel. Selbiges kann man von mancher Leute Köpfe jedoch nicht behaupten.

Der Großteil an dem dargebotenen Material ist derart abstrakt, dass man sich fragen muss, wie überhaupt jemand auf diesen Schwachsinn reinfallen kann? Es geht dieser pseudoreligiösen Sekte gewiss nicht um das geistige Erwachen der Menschen und auch nicht um den Kontakt zu realen außerirdischen Besuchern.

Neben der Verbreitung esoterischen Gedankenguts geht es den Drahtziehern der „Galaktischen Föderation“ vorrangig um das Bargeld leichtgläubiger Mitbürger. Und das geben die Esoteriker sogar ganz offen zu, indem sie die globale Auslieferung allen Reichtums an die Aliens propagieren. Aber was sollten diese Wesen, die uns angeblich geistig überlegen sind, damit anfangen?

Immerhin muss man den diversen Lichtarbeiter zugestehen, dass sie niemanden erpressen. Man wird lediglich um Spenden gebeten oder es wird ein so genannter „Energieausgleich“ vereinbart. Interessant ist dabei, dass die diese angeblichen Wohltäter dem Geld eine positive Energie zuschreiben. Das ist ja überhaupt nicht materialistisch…

Wesentlich direkter ist da schon Scientology. Diese von L. Ron Hubbard gegründete UFO-Sekte verfügt inzwischen über ein milliardenschweres Finanzimperium. Der Großteil des Geldes stammt aus den überteuerten Kursen, die den leichtgläubigen Kunden aufgeschwatzt werden. Dies zog schon mehrere Gerichtsverfahren wegen Betruges nach sich. Allerdings gibt es auch freiwillige Spender, zu denen Hollywoodgrößen wie Tom Cruise, Kirstie Alley und Will Smith zählen.

Doch was hat Scientology mit UFOs zu tun? Ganz einfach: Scientology basiert ebenfalls auf einem konstruierten, an den Haaren herbeigezogenen Alienkonzept, an dessen Spitze der galaktische Overlord Xenu steht. Mit der Schauspielerin Kirstie Alley steht leider sogar eine bekannte Vulkanierin (Saavik in „Star Trek II – Der Zorn des Khan“) auf der Mitgliedsliste der Sekte.

Etwas altruistischer als diese Abzockerbande scheint die Alcione-Gesellschaft. Diese wirbt seit einigen Jahren mit dem Buch „Hercolubus oder roter Planet“, welches sie kostenlos verschickt. Doch Vorsicht: Wer das Buch bestellt, gibt dabei zwangsläufig seine persönlichen Daten weiter und damit lässt sich heutzutage eine Menge Geld verdienen. Zudem müsste man schon total irre sein, um seine Daten ausgerechnet einer UFO-Sekte anzuvertrauen.

Allerdings muss man dazu erst einmal wissen, dass es sich um eine Sekte handelt. Die Werbevideos machen zwar zunächst einen sympathischen Eindruck, gleichen bei genauerer Betrachtung jedoch denen der „Galaktischen Föderation“. Sie beginnen mit dem chaotischen Zustand der Erde und schließen mit einer Botschaft der Hoffnung und baldigen Erlösung.

Kernthema ist der Mythos um Planet X, der bei der Alcione-Gesellschaft jedoch nicht Nibiru, sondern Hercolubus genannt wird. Ansonsten ist die Verschwörungstheorie inhaltlich gleich. Planet X kreuzt 2012 die Erdbahn, löst dabei eine Reihe von Erdbeben aus und die Auserwählten werden von unseren „Raumbrüdern“ gerettet.

Dumm nur, dass 2012 nix dergleichen passiert ist. Seit Anfang 2013 wird daher vermehrt behauptet, dass Nibiru ein künstliches Raumschiff in Planetengröße sei, welches seine Flugbahn geändert hat. Problem gelöst! Zumindest was die geistig völlig Umnachteten angeht.

Für derartiges Publikum setzen die Alcyon Pleyaden noch eins drauf. Eine „neue Ära des Photons“ soll uns erwarten, was natürlich totaler Unfug ist, denn Photonen sind subatomare Teilchen, an deren Eigenschaften sich nichts ändern wird. Der angebliche Photonenstrahl, der uns bald treffen soll, gleicht dem „Photonengürtel“ oder „galaktischen Synchronisationsstrahl“, die wir bereits von den anderen UFO-Sekten kennen. Es läuft wieder einmal alles auf die „Rettung durch Lichtwesen“ hinaus.

Doch zurück zur Alcione-Gesellschaft. Diese steht offenbar den „Alcyon Pleyaden“ und der Galaktischen Föderation sehr nahe, denn bis auf die Konzentration auf das Planet X-Thema sind die Botschaften aller drei UFO-Sekten gleich. Ebenso mangelt es nicht an dämlichen Aussagen, die von gänzlicher wissenschaftlicher Unkenntnis zeugen.

So sollen unsere menschlichen „Sternengeschwister“, wie bei Billy Meier, u.a. von den Plejaden kommen. Dies ist wohl der Grund für die Namenswahl, denn Alkione ist der hellste Stern der Plejaden. Über die Behauptung, dieser 410 Lichtjahre entfernte Stern würde schon bald in unser Sonnensystem eindringen, können wir an dieser Stelle nur den Kopf schütteln.

Benannt ist der Stern nach Alkyone, der Tochter des Atlas in der griechischen Mythologie, welche astrologisch schon damals als eine der Plejaden galt. Da stellt sich nun die Frage, warum vermeintliche Außerirdische ihren angeblichen Heimatstern ebenfalls nach einer Figur aus der irdischen Mythologie benennen sollten? Sollten sie nicht mit irgendeiner exotischeren Bezeichnung aufwarten? Oder glauben die irdischen Gründer der Alcione-Gesellschaft, dass ihr Internetpublikum zu blöde ist, den Ursprung dieses Namens zu recherchieren?

Dieses Manko haben übrigens alle UFO-Sekten. Der neuste Schrei ist das „Andromeda Council“, dessen Botschafter der US-amerikanische Exopolitiker Alfred Webre ist. Warum zum Henker sollte sich eine außerirdische Macht aus der Andromeda-Galaxie „Andromeda Council“ nennen? Das ist unsere irdische Bezeichnung für diese Galaxie, die aus der griechischen Mythologie stammt. Es ist absolut unwahrscheinlich, dass die angeblichen Bewohner dieser Galaxie dieselbe Bezeichnung für ihre Heimat haben.

Selbiges gilt für alle Spezies wie von „A“ wie „Arcturianer“ bis „Z“ wie „Zeta Reticuli“. Das sind allesamt unsere Bezeichnungen für Sterne. Es ist unsinnig, dass sich reale Außerirdische einem Kontaktler unter einem solchen Namen vorstellen sollten. Anders ist es bei Entführungen. Die Bezeichnung „Grey“ war von Anfang eine irdische Umschreibung der Hautfarbe dieser Spezies. Ihren Eigennamen nennen diese Wesen gegenüber ihren Opfern in der Regel nicht.

Halten wir also fest, dass die meisten UFO-Sekten ihren Anhängern eine extrem oberflächliche Story auftischen. Da kann man auch gleich einer „Star Trek“-Religion beitreten, wobei diese noch wesentlich mehr Tiefgang hätte und obendrein mehr wissenschaftlich orientiert als esoterisch wäre. Außerdem steigen die Actionfiguren und Raumschiffmodelle im Gegensatz zu Orgonitsteinen und Kristallschädeln im Wert.

Sekten wie das „Ashtar Command“ leben von der Leichtgläubigkeit vieler Menschen und profitieren vom berechtigten Misstrauen gegenüber verlogenen und korrupten Regierungen. Gerade in unserer Zeit, in der immer mehr Lügen aufgedeckt werden, ködern solche Vereine die enttäuschten und desillusionierten Menschen mit neuen Lügen und Illusionen. UFO-Sekten haben zudem einen messianischen Charakter, der an die vermeintliche Unfähigkeit der Menschen appelliert, ihren Planeten selbst zu schützen. Stattdessen bieten sie eine fiktive außerirdische Lösung, die sich freilich nie erfüllen wird.

Quellen

GEP Artikel über Ashtar Command.

Wikiartikel über den Dämon Astaroth.

Channelmedien – Die esoterischen Lehren „aufgestiegener Meister“

von Joe Doe

Das Internet wird seit einigen Jahren von einer Flut angeblich gechannelter Botschaften überschwemmt. Mit „Channeling“ ist dabei die geistige Kontaktaufnahme zu Außerirdischen, „aufgestiegenen Meistern“ und zuweilen auch Geistern und Engeln gemeint. Die Inhalte dieser vermeintlich außer- bzw. überirdischen Grußbotschaften sind dabei alle sehr ähnlich: Die Welt ist zwar schlecht, aber schon bald wird alles Friede, Freude, Eierkuchen sein.

In der Tat sind diese Videobotschaften, die entweder von einer mehr oder weniger schlechten Computerstimme gesprochen oder von einem Channelmedium persönlich vorgetragen werden, an Banalität kaum zu überbieten. Der erste Teil konzentriert sich dabei fast immer auf den aktuellen Zustand der irdischen Gesellschaft.

Mal ehrlich: Wir brauchen keine Botschaften von höheren Wesen, um zu erkennen, dass unser Planet momentan im Chaos versinkt. Kriege, Korruption, Umweltzerstörung und menschliches Elend, wohin man blickt. Man muss schon blind sein, um nicht zu erkennen, dass die Welt fest im Griff einer moralisch verkommenen Elite ist. Die angeblichen Aliens erzählen uns da absolut nichts Neues!

Kommen wir also zum zweiten Teil diverser Channelbotschaften. In diesem wird standardmäßig das baldige Erwachen der Menschheit angekündigt und auf die Erlösung durch höhere Mächte spekuliert. Letztendlich soll die Erde in die 5. Dimension aufsteigen, wo nichts Schlechtes existiert.

Es mag zwar durchaus stimmen, dass derzeit immer mehr Menschen aufwachen. Doch 1. handelt es sich nach wie vor um eine verschwindend kleine Minderheit und 2. liegt dies keineswegs an außerirdischen Einflüssen. Die irdische Machtelite treibt es inzwischen schlichtweg so weit auf die Spitze, dass man schon ziemlich hirntot sein muss, um nicht zu merken, was auf diesem Planeten abgeht. Zudem verbreiten sich Informationen dank dem Internet heutzutage immer schneller.

Halten wir also fest, dass das geistige Erwachen einer wachsenden Anzahl von Menschen etwas mit der Verfügbarkeit von Informationen zu tun hat. Wissen ist Macht und Unwissenheit ist Ohnmacht. Man muss dabei schon reichlich ohnmächtig sein, um an hanebüchene Dinge wie Photonengürtel oder galaktische Synchronisationsstrahlen zu glauben.

Der Aufstieg der Erde in höhere Dimensionen ist ebenfalls Unfug. Es stimmt zwar, dass das Universum multidimensionaler Natur ist, wovon inzwischen sogar jeder ernstzunehmende Physiker ausgeht. Jedoch wird die vierdimensionale Raumzeit immer die vierdimensionale Raumzeit bleiben und nicht in höhere Dimensionen entweichen. Es hat Gründe, warum wir auf dieser materiellen Ebene inkarniert sind und vertraut man den Berichten von Nahtoderfahrungen, lernen wir die höheren Ebenen noch früh genug kennen.

Die Erde wird also nirgendwohin aufsteigen und das Universum ist ohnehin schon immer multidimensional gewesen. Die gechannelten Botschaften können jedoch nicht nur durch logisches Denken demaskiert werden. Ihre Versprechungen waren zudem nicht ein einziges Mal zutreffend. So sollte die Erde bereits 2012 aufsteigen. Nun, wir haben jetzt 2013.

Ebenso sollten laut der Australierin Blossom Goodchild (welch passender Name) bereits am 14. Oktober 2010 massenhaft UFOs über den Hauptstädten der Erde erscheinen. Passiert ist nichts.

Das stört die Channelmedien und ihre leichtgläubigen Anhänger jedoch nicht. Wenn die Erde mal wieder nicht aufgestiegen ist, liegt das halt am „Einfluss der Dunkelkräfte“ sowie den vielen „Ungläubigen“. Gleiches gilt für das Nichterscheinen der Lichtflotte der galaktischen Föderation. Wobei in letzterem Fall einige tiefgläubige Anhänger sogar aus jedem Flugzeug ein UFO machen, um die Wahrhaftigkeit der Channellings zu unterstreichen.

Wie blöd muss man eigentlich sein, um auf solche billigen Taschenspielertricks hereinzufallen? Diese ständigen Umdeutungen, nachdem sich wieder mal etwas als unzutreffend herausgestellt hat, muten schon fast wie ein intergalaktisches Hütchenspiel an. Letztendlich ist die Kugel stets unter keinem Hütchen, sondern immer in der Hand des Betrügers.

Doch wer sind diese Betrüger eigentlich? Um dies zu erfahren, machen wir eine kurze Exkursion in die Geschichte der Esoterik. Die ersten Channellings kamen im ausgehenden 19. Jahrhundert auf – eine Zeit, in der auch Séancen und andere esoterisch-okkulte Praktiken populär waren.

Zu den ersten Channelmedien gehörten namhafte Theosophinnen wie Helena Blavatsky, die in ihrer Weltanschauung u.a. einige Elemente des Hinduismus aufgriff und diese für ihre eigenen luziferischen Lehren verdrehte. So sollte es auch nicht verwundern, dass sich unter den „aufgestiegenen Meistern“ auch immer wieder hinduistische sowie andere antike Gottheiten finden.

Helena Blavatsky

Helena Blavatsky

Aus Göttern wurden schließlich Außerirdische und so gründete der US-amerikanische Theosoph Guy Ballard mit der „I am“-Bewegung den Vorläufer der ersten UFO-Sekte, dem „Ashtar Command“. Die Channelbotschaften dieses „arisch“ anmutenden Weltraumheinis sind schon geradezu legendär. Jedoch werden wir auf die UFO-Sekten in einem separaten Artikel noch genauer eingehen, da dies hier einfach den Rahmen sprechen würde.

Ashtaroth

Kommen wir zu einem weiteren Channelmedium, welcher wie kein anderer für die finsteren Abgründe dieses Themas steht. Die Rede ist von Aleister Crowley und dessen angeblichem Channelkontakt „Lam“ oder „Aiwass“. Dieses Wesen, das einem Grey-Alien ähnelt, soll ihm sogar eines seiner Bücher, „Liber AL vel Legis“, diktiert haben.

Lam

Es ist schon mehr als fragwürdig, warum die angeblich wohlwollenden „aufgestiegenen Meister“ ausgerechnet Kontakt zu einem Satanisten suchen und diesem ihre luziferischen Irrlehren diktieren. Spätestens hier sollte man die Parallelen von Channellings zu okkulten Praktiken wie automatischem Schreiben und Hexenbrettern ziehen. Alle drei Methoden werden üblicherweise bei Séancen angewendet, um vermeintlichen Kontakt zur Geisterwelt herzustellen.

Dies führt uns direkt zur Frage, was es mit Channellings tatsächlich auf sich hat? Es gibt im Großen und Ganzen drei Erklärungsmöglichkeiten.

1. Die psychologische Erklärung.

Durch wissenschaftliche Experimente mit Gläserrücken weiß man, dass das Unterbewusstsein hier eine große Rolle spielt. Die Probanden bewegen das Glas tatsächlich nicht absichtlich, sondern üben unterbewusst Druck mit ihren Händen aus.

Ähnlich ist es beim Channelling. Im besten Falle führen die Medien einen inneren Monolog, nehmen diesen aber nicht als solchen wahr, sondern als Zwiegespräch. Im schlimmsten Falle kann es sich um eine schizophrene Erkrankung handeln, bei der die Betroffenen Stimmen im Kopf hören und diese für übernatürlich halten.

Weiterhin können Drogen eine wichtige Rolle spielen. Wenn z.B. Aleister Crowley behauptete, ein Alien namens Lam gechannelt zu haben, sollte dabei berücksichtigt werden, dass dieser Mann sich so ziemlich jede Droge geknallt hat, die zu seiner Zeit verfügbar war.

2. Die bewusste Agenda.

Es fällt auf, dass sich so ziemlich alle gechannelten Botschaften einander ähneln und die gleichen oder zumindest sehr ähnlich lautende esoterische Lehren enthalten. Es ist schwer zu glauben, dass alle Medien zufällig die gleichen schizophrenen Wahnvorstellungen haben. Womöglich sind auch nur eine Handvoll dieser Menschen tatsächlich schizophren.

Es ist davon auszugehen, dass die betreffenden Theosophen, Freimaurer und anderen Geheimbündler, die sich als Channelmedien verkaufen, sich den ganzen Mist einfach nur aus ihren Fingern saugen. Dies wäre wahrhaftig billigster Jahrmarktzauber, wie wir ihn von angeblichen Hellseherinnen mit ihren Kristallkugeln kennen.

Wer kann schon in die Köpfe von solchen Leuten sehen und nachprüfen, ob sie tatsächlich telepathischen Kontakt zu „aufgestiegenen Meistern“ haben oder sich alles nur ausdenken? Sie können einem sonst was erzählen und in der Regel erzählen sie ihrem Publikum genau das, was dieses hören will. „Alles wird gut“, „Du bist auserwählt“, „Das Paradies wird bald Wirklichkeit“ und dergleichen mehr.

Die Botschaften im Internet sind dabei besonders virulent. Und das, obwohl sie von oft schlecht animierten Aliens oder gar Zeichnungen mit einer monotonen Computerstimme vorgetragen werden. Es sollte jedem mit einem halbwegs funktionsfähigen Hirn klar sein, dass solche Videos von Menschen erstellt und hoch geladen werden. Teilweise mit derartig billigen Methoden, dass es fast schon wieder lustig ist.

Hinzu kommen die dussligen Namen der „aufgestiegenen Meister“, wie z.B. „SaLuSa vom Sirius“ oder „Kryon vom magnetischen Dienst“. Man sollte sich diese Videos wirklich nur dann ansehen, wenn man mal wieder herzhaft lachen möchte.

3. Tatsächliche extradimensionale Wesen.

Auch diese Möglichkeit möchten wir nicht unerwähnt lassen, zumal sie neben einigen Channelings auch nachweisbare Phänomene wie die Transkommunikation erklären würde.

Wie man an den hochgradig okkulten Inhalten der Channelings sehr deutlich erkennen kann, hätten wir es im Falle eines Kontaktes mit echten Wesen keineswegs mit freundlichen Raumbrüdern zu tun. Viel mehr würde alles auf negative Extradimensionale hindeuten, die möglicherweise hinter den Plänen zur neuen Weltordnung stehen könnten.

Das zeigt sich allein schon daran, dass sich manche dieser angeblichen Entitäten als „Jesus“ ausgeben, jedoch teils sehr unchristliche Botschaften von sich geben. Immer wieder ist die Rede davon, dass wir unsere eigenen „Götter“ wären und die „Auserwählten“ schon bald zu einem omnipotenten Herrenmenschen mutieren.

Dieselbe Ideologie finden wir 1:1 bei der Theosophischen Gesellschaft wieder, die nicht zuletzt eine ganze Reihe von Channelmedien hervorgebracht hat. Wir hatten bereits Helena Blavatsky und Guy Ballard erwähnt. Alice Ann Bailey wäre ebenfalls noch zu erwähnen. Wenn man dann noch theosophische Publikationen wie Blavatskys „Lucifer“-Magazin und Baileys „Lucifer Publishing Company“ berücksichtigt, ergibt sich ein ernüchterndes Gesamtbild.

Alice Bailey

Alice Bailey

Von solchen Figuren sollte sicht niemand ein „erwachendes Christusbewusstsein“ oder ähnlichen Unfug einreden lassen. Dies kann sogar lebensgefährlich werden, wenn es heißt, dass physische und psychische Leiden Anzeichen eben dieses „erwachenden Christusbewusstseins“ seien. Wer körperliche Beschwerden hat, sollte einen Arzt aufsuchen oder im Falle von Depressionen einen Psychotherapeuten. Blindes Vertrauen in esoterischen Mumpitz kann dagegen im schlimmsten Fall tödlich enden.

Wir haben es bei Channelings mit nichts anderem zu tun als mit einer gigantischen New Age-Täuschung. Wir erleben hier den Aufstieg einer neuen, esoterischen Weltreligion, welche uns vermeintliche Außerirdische als Gottheiten auftischt. Es spielt dabei keine Rolle, ob sich hinter dieser Agenda tatsächlich fremde Wesen (Grey, Reptiloide, etc.) oder einfach nur geistesgestörte Menschen verbergen. Wichtig ist nur, dass sich niemand davon in die Irre führen lassen darf.

Das Ziel der Channelmedien ist ganz klar, uns in einer trügerischen Sicherheit zu wiegen. Um dies zu verdeutlichen, betrachten wir kurz das Medium David Wilcock, der behauptet, eine Entität namens „Ra“ zu channeln. Bereits die Erwähnung des ägyptischen Sonnengottes rückt Wilcock in ein freimaurerisches Licht.

David Wilcock

David Wilcock

Kommen wir jedoch zu den Behauptungen dieses Scharlatans, den einige vielleicht als Dauergast bei der „Ancient Aliens“-Reihe des History Channel kennen. Unter anderem prophezeite er, dass die Bilderbergkonferenz in der Schweiz unterbrochen werden würde, was allerdings nicht geschah. Die Weltelite würde weiterhin von wohlwollenden Aliens unter Druck gesetzt, wofür es jedoch keinerlei Anzeichen gibt.

In diesem Zusammenhang spricht Wilcock auch gerne von so genannten weißen Bruderschaften, die einen geheimen Krieg gegen die dunklen Geheimlogen führen würden. Zwar gibt es tatsächlich einen Konkurrenzkampf innerhalb der okkulten Elite und es gibt sogar eine weiße Freimaurerei. Allerdings sind dies nur zwei Seiten der gleichen Medaille.

Es gibt zwei Ausrichtungen bei den Geheimlogen – das aufbauende luziferische Prinzip und das zerstörende satanische Prinzip. Die beiden Seiten finden ihren Ausdruck u.a. in dem Dualitätsglauben der Freimaurer. Wirklich wohlwollend ist keine der beiden Strömungen. Sie sind beide okkult und ergänzen sich gegenseitig. Die von Wilcock propagierten „White Dragons“ gehören darüber hinaus zum selben Reptilienkult wie der rote Drache als Symbol für Satan.

Wilcock spekuliert offenbar darauf, dass seine Zuhörer sich nicht mit dem astrologischen Wahnsystem der Geheimlogen auskennen. Ebenso scheint er darauf zu hoffen, dass sein Publikum aus wissenschaftlichen Blindgängern besteht. So behauptet er weiter, dass die vermehrten Erdbeben der letzten Jahre auf das Konto von wohlwollenden Außerirdischen gehen.

Diese Behauptung ist nicht nur abenteuerlich, sondern obendrein geschmacklos. Angeblich wurden mit den „gezielten“ Erdbeben Untergrundbasen der Reptiloiden zerstört. Fakt ist jedoch nur, dass die Erdbeben um Japan herum unzählige Menschen getötet und einen atomaren Supergau verursacht haben. Diese tragische Katastrophe als wohlmeinende Hilfe bei der menschlichen Evolution zu verkaufen ist einfach nur noch Ekel erregend.

Darüber hinaus wird der Mythos verbreitet, die okkulten Geheimgesellschaften bzw. deren außerirdische Overlords hätten verloren und mit der Menschheit könne es von jetzt an nur noch bergauf gehen. Das Gegenteil ist der Fall!

Zwar wurden der korrupten Machtelite in den letzten Jahre ein paar Steine in den Weg geworfen – sie kommen z.B. in Syrien und Iran nicht so gut voran wie geplant und ihr Megaritual 2012 musste ebenfalls verschoben werden. Doch nichts davon geht auch nur im Entferntesten auf außerirdische Einflüsse zurück. Einmal mehr ist es die schnelle Verbreitung von Informationen (z.B. über die Hintergründe im Syrien-Konflikt), die das Vorankommen der neuen Weltordnung blockiert.

Auch liefern sich hier keine weißen und schwarzen Logen einen Geheimkrieg. Es ist viel mehr so, dass man in der NATO auf der einen Seite und in Russland und China auf der anderen Seite recht unterschiedliche Vorstellungen von der neuen Weltordnung hat. Jeder will möglichst viel Macht für sich allein. An das Wohl der Menschheit denkt von denen keiner!

David Wilcock lenkt mit seinen Science Fiction-Geschichten vom wahren Weltgeschehen ab. Er schiebt einfach alles auf die Aliens und unterschlägt den Einfluss der Menschen völlig. Der Zweck dahinter ist offensichtlich: Wir sollen uns darauf verlassen, von angeblichen Raumbrüdern gerettet zu werden und dabei die Hände in den Schoß legen, während die neue Weltordnung um uns herum Gestalt annimmt.

Passivität ist eine Kernlehre der Esoterik. Wir sollen nicht auf die Straße gehen, nicht für unsere Rechte kämpfen und uns erst recht nicht aktiv gegen die Korruption engagieren. Wir sollen einfach auf eine Erlösung durch höhere Wesen warten und bestenfalls noch etwas nutzlose „Lichtarbeit“ machen. Wir sollen schlafen, bis wir in einer Diktatur aufwachen.

Das Einzige, was wir dagegen tun können, ist, diese Esoterik-Quacksalber mit ihren gechannelten Botschaften in die Wüste zu schicken. Ihre Lügen sind offensichtlich, ihre Ziele entlarvt und ihre Mitgliedschaften in Geheimbünden wie der Theosophischen Gesellschaft bekannt. Es gibt keinen Grund, ihnen noch weiter zuzuhören.

Von Channellings sollte man ebenso die Finger lassen, wie von Séancen, Gläserrücken, automatischem Schreiben oder Ouija-Boards. Ansonsten wird man im besten Fall über’s Ohr gehauen und abgezockt oder entwickelt im schlimmsten Fall eine Psychose.

Wir müssen zu rationalem Denken zurückkehren und selbst gegen unsere Versklavung aktiv werden. Wie heißt es doch so schön in der Internationalen?

„Es rettet uns kein höh’res Wesen,
kein Gott, kein Kaiser noch Tribun
Uns aus dem Elend zu erlösen
können wir nur selber tun!“

Quelle über David Wilcock.