Flash Gordon trifft Anton Lavey

von Joe Doe

„Flash Gordon” war ursprünglich eine Comic-Reihe, die 1934 als Konkurrenz zu „Buck Rogers“ entstand. Ebenso wie bei „Buck Rogers“ folgten ab 1936 Serials, die im Kino liefen. In Serienform sollte es „Flash Gordon“, abgesehen von zwei Zechentrickvarianten aus den 1980ern und 90ern, aber erst 2007 wieder geben und aufgrund des mangelnden Erfolgs war nach einer Staffel auch schon wieder Schluss. Die mit Abstand kultigste Interpretation ist bis heute der Kinofilm von 1980, der schon aufgrund des legendären Soundtracks von Queen im Gedächtnis haften bleibt.

Leider ist diese Verfilmung von „Flash Gordon“, die nicht mit der Pornoversion „Flesh Gordon“ verwechselt werden sollte, ebenso ein Feuerwerk freimaurerischer Symbolik. Ja, der Film ist cool, aber es vergeht kaum eine Szene, in der nicht irgendwo Zirkel und Winkelmaß oder andere Symbole zu sehen sind. Gleiches trifft auf die Handlung zu, die für Science Fiction ungewöhnlich religiöse Züge trägt.

Gleich in der ersten Einstellung, in der die Erde ins Visier des galaktischen Tyrannen Ming (Max von Sydow) gerät, sind jede Menge Blitze zu sehen. Diese lassen sich hier als Zeus‘ Donnerkeil lesen, da Ming ähnliches anstellt und damit Katastrophen wie Erdbeben auslöst. Wirklich schlimm, wenn Sadisten Langeweile haben.

Im Vorspann hagelt es dann gleich noch Doppelblitze und auch der Name des Protagonisten heißt übersetzt „Blitz“. Wenigstens ist aber der Soundtrack gut und die ursprünglichen Comics werden gewürdigt.

Die erste Szene nach dem Vorspann spielt auf der Erde und ist noch relativ frei von surrealistischen Settings und okkulter Symbolik. Sie führt die Charaktere Flash Gordon (Sam J. Jones) und Dale Arden (Melody Anderson) ein, deren Flugzeug von Mings Katastrophen zum Absturz gebracht wird. Es regnet Lavabomben und der Himmel verfärbt sich rot.

Erst in der nächsten Einstellung, in der Dr. Hans Zarkov (Chaim Topol) und sein Assistent eingeführt werden, ist eine chinesische Trennwand mit Drachen und Schlangen zu sehen. Das mag zwar ein typisch fernöstliches Motiv sein, ist allerdings nicht gänzlich ohne Bedeutung. Es passt sowohl zu dem chinesisch klingenden Namen des Schurken Ming als auch zu dessen satanischer Natur.

Zarkov erkennt als Einziger, dass es sich bei den scheinbaren Naturkatastrophen um einen außerirdischen Angriff handelt. Mit seiner selbstgebauten Rakete will er zur Quelle des Angriffs aufbrechen und die Erde retten. Nur leider ist sein Assistent feige und ergreift die Flucht. Da kommen dem Doktor die gerade in seinem Gewächshaus bruchgelandeten Flash und Dale sehr gelegen, denn alleine kann er die Rakete nicht bedienen. Er lockt sie unter falschem Vorwand in die Klapperkiste und startet, bevor die beiden abhauen können.

Sein Gewächshaus fungiert als Startrampe und irgendwie sieht das Gebäude stark nach einem Phallus aus. Doch keine Sorge, es handelt sich nicht um den Pornofilm „Flesh Gordon“, bei dem die Rakete noch mehr einem intergalaktischen Schwanz ähnelt.

Auf dem Flug fällt zum ersten Mal auf, dass Dale eine Uhr in Form eines Hexagons trägt. Der Auftakt zum Dauerfeuer okkulter Symbolik, die den gesamten Rest des Films bestimmt.

Gleich als nächstes sieht man einen Sensortechniker des Ming-Imperiums, auf dessen Brille deutlich das Freimaurerlogo prangt.

Zarkovs Rakete fliegt durch ein surreal wirkendes Wurmloch…

…und landet auf dem Planeten Mongo, der nicht minder surreal ausschaut.

Schon kurz nach der Landung werden Zarkov, Flash und Dale gefangen genommen. Mings Wachen tragen allesamt Rot, die Farbe des Teufels.

Mings Palast ist ebenfalls rot angestrichen.

Das gilt nicht nur außen, sondern auch innen. Da fühlt man sich gleich wie in der Hölle.

In der Hölle wimmelt es bekanntlich von Reptiloiden, doch der erste Echsenmann ist offensichtlich ein Gefangener und wird auf der Flucht atomisiert. Diese Szene soll natürlich verdeutlichen, in welch tödlicher Gefahr sich die drei Gefangenen befinden.

Hingerichtet übrigens von einer fliegenden Goldkugel, die man als geflügelte Sonne interpretieren könnte.

Dale und Flash sind eigentlich ganz passend für diesen Ort gekleidet. Beide tragen Weiß und Rot, die Farben der Venus. Außerdem gibt Dale hier die Frau im roten Kleid.

Die drei werden zu Ming gebracht, der gerade die Tribute seiner eroberten Monde empfängt. Einige Gäste tragen ebenfalls sehr symbolbehaftete Outfits. Manche sind im Schwarz/Weiß des freimaurerischen Schachbrettbodens erschienen…

… der Anführer der Falkenleute Prinz Vultan (Brian Blessed) hat ein Hexagramm auf dem Helm…

…die Wachen von Ming tragen derweil Totenkopfmasken…

… und seine rechte Hand Klytus (Peter Wyngarde) sieht aus wie der Grim Reaper. Der personifizierte Tod scheint darüber hinaus der Meister vom Stuhl(gang) der örtlichen Loge zu sein, da er über und über mit Freimaurerzeichen geschmückt ist.

Das schrillste Kostüm von allen trägt jedoch der Imperator selbst. Er ist komplett in satanisches Rot gekleidet und mit einen achtzackigen Ištarstern geschmückt.

Außerdem gleicht er optisch dem Gründer der Church of Satan, Anton Szandor Lavey. Dies ist sicherlich kein Zufall. Zum einen, weil Ming das personifizierte Böse darstellt, zum anderen war Lavey in Hollywood ein gern gesehener Berater, insbesondere für Horrorfilme. Offensichtlich wurde ihm hier ein Denkmal gesetzt.

In der Church of Satan soll es zwar keine Menschenopfer geben, im Satanismus aber sehr wohl. Das weiß auch Ming und so verlangt dieser von einem Prinzen, der außer seiner Loyalität keinen Tribut anzubieten hat, dass dieser sich in sein Schwert stürzen möge. Stattdessen versucht der Unterdrückte jedoch, Ming mit seinem Schwert zu stürzen. Der Versuch misslingt und der Tyrann führt das rituelle Menschenopfer eigenhändig aus. Das blaue Blut seines Opfers deutet auf dessen adelige Herkunft hin.

Als nächstes findet der Imperator Gefallen an Dale. Als diese sich weigert, sich ihm zu präsentieren, wendet er seinen Zauberring an, mit dem er u.a. Gedankenkontrolle ausüben kann. Er kommt auch gleich zur Sache und lässt sie für sein Vergnügen in seine Gemächer bringen. Interessant dabei ist, dass er sie „Erdenkätzchen“ nennt. In Kombination mit dem gerade zur Schau gestellten Mind Control, spielt das wohl auf eine Sexkätzchen-Programmierung an.

Flash will das natürlich nicht zulassen und veranstaltet ein kleines Football-Spiel. Das funktioniert anfangs ganz gut, aber am Ende haut ihm Zarkov aus Versehen einen Ball an die Birne. Damit findet die Palastrevolte ein jähes Ende. Ming ordnet an, dass Zarkov einer Gehirnwäsche unterzogen und Flash noch am selben Abend hingerichtet werden soll. Als letzten Wunsch möchte Gordon seine Geliebte Dale noch einmal sehen. Diese wurde zwischenzeitlich in ein komplett rotes Kleid gesteckt, welches Flash offensichtlich zu gefallen scheint.

Klytus lässt den beiden jedoch nur wenig Zeit. Der Grim Reaper gewährt ihnen nur die Dauer einer Sanduhr, was angesichts der bevorstehenden Hinrichtung kaum eine trefflichere Symbolik sein könnte.

Zur Hinrichtung erscheint derweil sogar Ming in Schwarz.

Seine Leibgarde trägt dagegen blau und rot, womit auch die Symbolik der Freimaurergrade abgehakt wäre.

Die Hinrichtung findet in einer Gaskammer statt. Allerdings hat Mings Tochter Aura (Ornella Muti) Flash ein Mittel injizieren lassen, welches das Giftgas neutralisiert. Sie hat ein sexuelles Interesse an dem Football-Star, wie an so ziemlich jedem anderen gutaussehenden Mann.

Mit dem Arzt, der durch diese Aktion sein Leben riskiert, hat Aura selbstverständlich ebenfalls eine Affäre. Passend dazu tritt sie ihm gegenüber als Femme Fatale auf.

Flash gegenüber tritt sie gleichermaßen als Lady in Rot in Erscheinung, doch der hat nur Augen für Dale. Dennoch lässt sie ihn ziehen.

Während Flash sich aus dem Staub macht, erklärt Ming Dr. Zarkov, dass er die Erde getestet hat. Alle tausend Jahre überzieht er alle Welten mit Erdbeben und dergleichen. Halten die Bewohner dies für Naturkatastrophen, sind sie unwissend und werden verschont. Da Zarkov jedoch die Wahrheit aufgedeckt hat, stuft Ming die Erde als Gefahr für seine Macht ein. Unwissentlich hat der Doktor damit das Todesurteil für seinen Heimatplaneten unterzeichnet.

Ming erzählt ihm das alles aus purem Sadismus, da anschließend Zarkovs Gehirn gelöscht werden soll. Er dachte, diese Offenbarung würde den Doktor „amüsieren“.

Den Erinnerungen nach ist Zarkov ein Jude, der das Grauen der Shoah überlebt hat. Als Bilder von Hitler in seinen Erinnerungen auftauchen, meint Klytus, dass dies ein „vielversprechender Mann“ gewesen sei. Deutlicher kann man nicht zur Schau stellen, welche Mächte sich hinter dem Faschismus verbergen. Das schließt auch die Symbole auf der Kleidung des Grim Reapers und General Kalas (Mariangela Melato) mit ein.

Mings Tochter offenbart Flash derweil auch eine wichtige Information. Ihr Vater hält die Monde von Mongo in ständiger Feindschaft, denn solange sie sich gegenseitig bekämpfen, können sie sich nicht vereint gegen ihn stellen. Das Prinzip „Teile und herrsche“ kommt hier wieder einmal zur Anwendung.

Aura hat indessen nur ihre Lust im Kopf, doch Flash weist ihre Avancen zurück. Stattdessen möchte er über Telepathiefunk mit Dale verbunden werden. Die ist gerade erst mit einem Trank abgefüllt worden, welcher die Nächte mit Ming erträglicher machen soll, weshalb sie Flashs Stimme zunächst ihrem Rausch zuschreibt. Das rote Kleid hat sie inzwischen gegen ein weißes eingetauscht, womit sie ihrem anfänglichen Look treu bleibt.

Nachdem sie wieder halbwegs nüchtern ist, füllt Dale eine Kammerzofe ab und tauscht die Kleidung mit ihr. So gelingt es ihr, Ming zu entfliehen, bevor er sie missbrauchen kann.

In der Zwischenzeit hat Zarkov eine Hirnwäsche durchlaufen und wurde entsprechend der Ming-Mode umgekleidet. Das Hexagramm auf dem roten Fummel ist dabei allerdings nicht als Anspielung auf seinen jüdischen Glauben zu sehen. In Anbetracht der restlichen Symbolik handelt es sich wohl eher um ein freimaurerisches Hexagramm.

Zudem hat Aura ebenfalls ein rotes Hexagramm auf dem Stirnband und die ist keine Jüdin.

Agent Zarkov, der sein Gedächtnis vor der Löschung bewahren konnte, verhilft Dale zur Flucht. Doch leider plappert sie vor laufender Überwachungskamera aus, dass Flash noch lebt und sich auf Aboria befindet. Ming stattet genau in diesem Moment der Überwachungszentrale einen Besuch ab und verlangt die Ergreifung des Verräters, der Flash geholfen hat. Natürlich unwissend, dass es sich dabei um seine eigene Tochter handelt. Die Symbole in der Zentrale sind jedenfalls wieder einmal sehr explizit.

Direkt neben seinem Geheimdienstchef Klytus sehen die beiden zudem aus, wie Repräsentationen von Saturn und Satan. Die Schwarz/Rot-Symbolik erscheint noch häufiger im Film.

Auf Aboria ist Auras Geliebter Prinz Barin (Timothy Dalton) wenig von der Ankunft Flashs begeistert und lässt ihn sofort einsperren. Von dem Angebot, Ming gemeinsam zu stürzen, hält er sogar noch weniger.

Insgeheim plant Barin Flashs tot und schickt seinen Flötenspieler aus, den Gefangenen zu holen. Man beachte dabei die Flöte in Form einer Schlange.

Aura wird derweil nach ihrer Rückkehr in den Palast von Klytus gefoltert. Ihr Vater hat damit offenbar kein Problem, lehnt jedoch den Vorschlag einer Hinrichtung ab und will Aura stattdessen ein Jahr ins Exil auf einen Eismond schicken.

Während Klytus ausgeschickt wird, Flash zu ergreifen, entflieht dieser der Gefangenschaft Barins. Allerdings kommt er nicht weit und muss sich Barin in einem Ritual stellen, bei dem beide ihre Arme in einen Baumstamm stecken in dem ein giftiger Waldmoloch lebt. Eine interessante Wortwahl für ein Tier, das für rituelle Tötungszeremonien verwendet wird. Flash überlebt zwar, wird aber eingesumpft und kurz bevor Barin ihn hinrichten kann, tauchen Falkenmänner auf.

Dale und Zarkov sind in der Zwischenzeit nämlich von Prinz Vultan entführt worden, der von den beiden erfährt, dass Flash noch lebt und wo er sich aufhält. Obwohl Vultan Ming hasst, gedenkt er, seine Gefangenen an ihn auszuliefern, um Zeit zu gewinnen und sich Mings Vertrauen zu erschleichen. Schlussendlich kommen alle in seiner Wolkenstadt zusammen und das im gleichen Jahr, in dem auch „Star Wars – Das Imperium schlägt zurück“ herauskam.

In Vultans Reich verlangt Barin ein Duell gegen Flash, in dessen Verlauf der Erdling ihm jedoch das Leben rettet. Damit steht er in Gordons Schuld. Ausgerechnet in diesem Moment taucht jedoch Darth Vader … äh … Klytus in der Wolkenstadt auf.

Allerdings wird er von Flash überrumpelt, wobei er einen hässlichen Tod stirbt.

Vultan ist jedoch wenig davon begeistert und flieht mit seinen Falkenmännern. Seine vier Gefangenen lässt er zurück und schon kurz darauf werden Dale, Zarkov und Barin von Mings Truppen gefangen genommen. Mit Flash sucht Ming derweil das Gespräch und hier wird es nun wirklich interessant. Überraschend bietet er dem Erdling ein Königreich auf der Erde an. So könnte sie vor der Zerstörung bewahrt werden, als unterworfene Welt mit Flash als Gouverneur. Im Gegenzug soll dieser seinen Widerstand gegen Ming sowie seine Geliebte Dale aufgeben.

Das erinnert nicht von ungefähr an die Versuchung Jesu aus dem Neuen Testament. Darin heißt es: „Wieder nahm ihn der Teufel mit sich und führte ihn auf einen sehr hohen Berg; er zeigte ihm alle Reiche der Welt mit ihrer Pracht und sagte zu ihm: Das alles will ich dir geben, wenn du dich vor mir niederwirfst und mich anbetest.“

Mit anderen Worten ist Ming der Teufel höchstpersönlich, was nach all der satanischen Symbolik eigentlich niemanden mehr verwundern sollte. Gleichzeitig wird der Footballspieler von der Erde aber auch zum Messias erhöht und wie dereinst Jesus lehnt er das Angebot des Teufels ab. Und das, obwohl er bereits die Farben von Satan und Saturn sowie Mings achtzackigen Stern trägt.

Ming lässt die Wolkenstadt zerstören und glaubt Flash tot. Dieser entkommt jedoch im letzten Moment mit einem Raketoped und verbündet sich mit Vultan. Doch halt, wozu haben geflügelte Falkenmänner ein Fluggerät in ihrer Stadt und warum zum Henker weiß Flash, wie man dieses Gefährt nennt?

Zurück in Mings Palast liefert sich Dale erst mal einen Kampf mit Aura. Diese scheint jedoch geläutert und gibt Dale ein Gift, mit dem sie Ming in der Hochzeitsnacht töten soll. So weit kommt es aber gar nicht mehr. Gordon kapert mit den Falkenmännern ein Raumschiff und crasht in die Hochzeit.

Eine Hochzeit wohlbemerkt, die so schlimm ist, dass die Braut wie auf einer Beerdigung gekleidet ist.

Im Innern des Palastes befreit Aura derweil Barin und Zarkov, die unsinnigerweise Augenbinden tragen, während sie an die Kerkerwand gekettet sind.

Nach ihrer Rettung besetzen sie die Sicherheitszentrale und schalten General Kala aus. Aus Kalas Leichnam fließt Black Goo, was ein interessantes Detail am Rande, aber für die Handlung nicht weiter relevant ist. Es unterstreicht lediglich ihre Boshaftigkeit.

Kalas Überwacher stellen sich indessen als Cyborgs heraus, die im Innern aus Kabeln und Schaltkreisen bestehen. Kurioserweise muss Zarkov nur einem die Brille abreißen, um alle lahmzulegen.

Ming ahnt derweil noch nichts von den Angriffen, die innen und außen stattfinden. Er legt weiter den Hochzeitsschwur ab, laut dem er schwört, Dale zu benutzen, wie es ihm gefällt und sie erst in den Weltraum zu schießen, wenn er ihrer überdrüssig ist. Doch noch bevor er ihr den Trauring anstecken kann, deaktiviert Barin das Blitzfeld, welches den Palast schützt, sodass Flash mit dem gekaperten Raumschiff Ajax den Thronsaal penetrieren kann. Bei der Gelegenheit penetriert er auch gleich noch Ming mit der Antenne am Bug des Schiffes.

Bevor Flash ihm den Rest geben kann, begeht Ming scheinbar mit seinem Ring Suizid. Der neue Imperator wird Barin und Vultan General über die Streitkräfte. Doch ist Ming wirklich tot? Seine Lache am Ende sowie das Fragezeichen hinter dem „The End“ lassen Raum für Spekulationen.

Fazit: „Flash Gordon“ ist auf seine Weise ein abstraktes Kunstwerk, das Kultstatus genießt. Gleichzeitig strotzt er aber auch nur so vor okkulter Symbolik. Insbesondere Zirkel und Winkelmaß sind allgegenwärtig, ebenso wie die Farbe des Teufels, der obendrein ausschaut wie Anton Lavey. Vom ganzen Kitsch fangen wir lieber erst gar nicht an.

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Yakuza-Mode – Nazis und die Mafia

von Anton Nymous

Yakuza ist nicht nur der Name der japanischen Mafia, sondern auch ein Klamottenlabel, welches sich vor allem in Naziläden zwischen Thor Steinar und Brachial finden lässt. Das kommt nicht von ungefähr, denn Markus Eisold und Bertram Krause, die das Label 2004 in Bautzen gegründet haben, sind bestens mit der Neonaziszene vernetzt. So soll Eisold laut Szene-Insidern Anfang der 2000er Mitglied der sächsischen Hammerskin-Sektion „East Saxon Hammerskins“ gewesen sein. Die extrem brutale Gruppierung wurde 1993 von Mirko Hesse ins Leben gerufen, gegen den daraufhin wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung ermittelt wurde.

Auf dem PC von Hesse sollen Polizeiermittler weiterhin auf ein Foto von Eisold gestoßen sein und darüber hinaus hat er seinen Kumpel im Knast besucht, was definitiv über eine oberflächliche Geschäftsbeziehung hinaus geht. Die Tatsache, dass er Hesse das Hammerskin-Logo (zwei überkreuzte Hämmer) tättowiert hat, spricht ebenfalls dafür, dass er wusste, in welche Kreise er sich begibt.

Auffällig ist weiterhin, dass es immer wieder aktive Neonazis sind, die mit ihren Läden zur Verbreitung der Marke beitragen. Der offizielle Weiterverkäufer in Tschechien, Tomáš Marek aus Plzen, ist ebenfalls ein Rechtsextremist und Bassist der Rechtsrock-Band „Conflict 88“. Zwar werden Yakuza-Klamotten aufgrund ihrer martialischen Motive auch außerhalb der rechten Szene von geschmacksverirrten Vollpfosten getragen, aber ihre größte Verbreitung haben sie nicht zufällig unter Faschisten und Hooligans.

Quelle

Das Ganze ist schon reichlich befremdlich, denn immerhin fordern die extremen Rechten mit Nachdruck die Abschiebung von kriminellen Ausländern. Gleichzeitig tragen sie aber den Namen einer ausländischen Mafia-Organisation. Aber okay, sie fordern ja auch die Todesstrafe für Kinderschänder, während es in ihren Reihen von Päderasten nur so wimmelt. Die Faschisten waren in der Umsetzung ihrer Forderungen noch nie besonders konsequent, außer wenn es um Gewalt gegen Migranten, Linke, Juden, Homosexuelle usw. geht.

Die alles entscheidende Frage ist nun, wie die Rechtsextremisten ausgerechnet auf Yakuza kommen und warum selbige ihnen noch längst nicht die Finger abgeschnitten und sie davon gejagt hat? Dafür gibt es eigentlich nur eine Erklärung, wobei Verbindungen zum organisierten Verbrechen nun wirklich keine Überraschung wären.

Ein Zufall ist das alles wohl kaum, denn die Modemarke verwendet wissentlich die Codes der japanischen Mafia, darunter die Zahl 893. Diese Zahlenkombination stammt aus dem Kartenspiel Oicho-Kabu und gilt als wertlos, was dem Selbstverständnis der Mafiamitglieder entspricht. Ya-Ku-Za ist die japanische Aussprache dieser Zahlen.

Weiterhin fallen einige der Motive der Yakuza-Klamotten auf. Da wird u.a. offen Kokainkonsum propagiert, was geradezu aberwitzig ist, angesichts dessen, dass sich Rechtsextremisten permanent über Ausländer aufregen, die mit Gras dealen. Der Knaller schlechthin ist jedoch ein T-Shirt mit dem Motiv „Mexican Cartel“. Dieses wirbt ganz offen für die schlimmsten Drogenkartelle der Welt, die massenhaft Menschen entführen und töten. Was das mit der Yakuza zu tun hat? Solche Kartelle sind Zulieferer sämtlicher Mafias.

Auffällig an diesem T-Shirt ist weiterhin das „X“ zwischen „Mexican“ und „Cartel“ sowie der offensichtliche Totenkult. Gerade in Mexiko gehen Drogenhandel und Satanismus oft Hand in Hand, wie der Sektenführer und Drogenboss Adolfo Constanzo (1962-1989) unter Beweis stellte. Schädel und gekreuzte Knochen dominieren die Yakuza-Motive regelrecht.

Zuweilen finden sich die Schädel auch in Hexagonen wieder. Natürlich drei an der Zahl, was eine verschlüsselte 666 darstellt.

Es handelt sich mit Sicherheit um keinen Zufall, was weitere Motive belegen. Darunter ein Schädel mit der Schlange Luzifer.

Immer noch nicht offensichtlich genug? Der Teufel höchstpersönlich dürfte alle Zweifel ausräumen, dass es sich hier um Nazi-Mafia-Satanisten handelt. Da kommt so ziemlich alles Böse zusammen.

Baphomet ist ebenfalls nicht weit, wenn auch mit einer Schweinemaske getarnt. Schweinereien gehen dabei vor allem in Baphomets Schrittbereich ab, wo ein Typ dem Teufel an der Pflaume leckt.

Horrorclowns dürfen natürlich ebenfalls nicht fehlen.

Und zu guter Letzt verstößt die Marke auch noch gegen Urheberrechte, indem dreist „Howard the Duck“ aus Marvels Cinematic Universe abgedruckt wird. Wenn es schon keinen Ärger mit der Mafia gibt, dann vielleicht irgendwann mit Disney, denn dieses Studio hat bestimmt keinen Deal mit kleinkriminellen Naziganoven.

Dark Planet – Faschismus in Space

von Joe Doe

„Dark Planet“ ist ein russischer Science Fiction Film aus dem Jahr 2008, der einmal mehr beweist, dass die Russen durchaus mit Hollywood konkurrieren können. In dem bildgewaltigen Epos verschlägt es den Moskauer Maxim (Vasily Stepanov) auf einen fernen Planeten, dessen Bewohner glauben, auf der Innenseite ihrer Welt zu leben. Viel brisanter ist jedoch, dass sie in einer absoluten Tyrannei leben.

Für den Erdling, dessen Heimat im Jahre 2157 dank der „Theorie der Erziehung“ von Krieg, Terror und Hunger befreit ist, bedeutet das einen Rückfall in die schlimmste Epoche der Menschheitsgeschichte. Gleich nach seiner Bruchlandung wird er prompt in ein Militärcamp gebracht, welches bereits stark faschistische Züge trägt. Neben den schwarzen Uniformen ist vor allem das Pfeilkreuz omnipräsent. Dies war einst das Zeichen der ungarischen Faschisten während der Nazizeit und es wird bis heute von Neonazis in ganz Europa verwendet.

Auf der Überfahrt in die Hauptstadt lernt Maxim den Soldaten Gui Gaal (Pyotr Fedorov) kennen, mit dem er sich schnell anfreundet. Gaal ist zu diesem Zeitpunkt noch ein vollkommen verblendeter Diener des Systems und erklärt ihm, dass die Türme, an denen sie vorbei kommen, der ballistischen Abwehr dienen. Wie sich später noch herausstellen wird, ist das nicht ganz korrekt.

Es gibt Gründe für den Anschlag, dessen Zeuge Gui und Maxim kurz darauf werden. Die Rebellen werden vom Regime „Ausgeartete“ genannt, was bereits erahnen lässt, welcher Konflikt sich auf diesem Planeten abspielt. Doch erst einmal geht es weiter in die Hauptstadt, die schon von weitem beklemmend und wenig einladend wirkt.

Überall in der Stadt hängen große Monitore, über die faschistische Propaganda läuft. Auffällig ist dabei außerdem das allsehende Auge, welches auf einen totalen Überwachungsstaat hindeutet.

Auch sonst ist das allsehende Auge überall präsent. In der Pupille hat es drei Sicheln, welche an das Bio Hazard-Symbol erinnern.

Dieses leicht verfremdete Bio Hazard-Zeichen ohne Ring findet sich auch auf den Dienstmarken des Regimes wider. Da die Sichel das Zeichen des Saturn, also des 6. Planeten unseres Sonnensystems, darstellt, ist hier wohl eine 666 verschlüsselt. Noch dazu in Rot.

Der oberste Staatsanwalt residiert derweil in einem Wolkenkratzer, dessen Audienzsaal mit Säulenpaaren und einem Winkelornament geschmückt ist.

Sein Bildschirm hat die Form einer Pyramide und am Arm trägt er ein Abzeichen in Form eines Hexagons.

Über seinem Kamin befinden sich schlussendlich noch vier umgedrehte rote Pentagramme.

In der Hauptstadt finden sich indessen umgedrehte Pentagone.

Die City ist allerdings nicht so schick wie der Prachtbau der Machhaber. Sie ist ziemlich heruntergekommen und erinnert an Fritz Langs „Metropolis“. Wir erinnern uns, das war auch schon so ein dystopisches Freimaurerwerk.

Sogar der hohe Turm (zu Babel) im Stadtzentrum ist aus „Metropolis“ geklaut.

Auf den Straßen herrscht das Elend. Überall sitzen Bettler und Prostituierte werben um Freier. Wer Glück hat, lebt in einem engen heruntergekommenen Apartment.

Nachdem Maxim aufgrund eines Unfalls entkommen ist, lernt er in einem Restaurant Rada Gaal (Yuliya Snigir) kennen, die Schwester des Gardisten, von dem er in die Stadt gebracht wurde. Nachdem er sie vor einer Straßengang gerettet hat, nimmt sie ihn mit in ihre Wohnung. Diese muss sie sich mit ihrem Bruder teilen, der seinen Bereich mit Militärpropaganda ausstaffiert hat.

Gui glaubt der ganzen Lügenpropaganda des Regimes blind und vergöttert die „unbekannten Väter“, die er für selbstlose Diener des Volkes hält. In Wahrheit sind sie aber eher eine Schattenregierung. Gui integriert seinen neuen Freund zunächst in das faschistische System, indem er Maxim für die Garde empfiehlt. Aus unerfindlichen Gründen schließt dieser sich tatsächlich dem Pfeilkreuzerorden an und lernt dort, ohne eigenes Denken zu gehorchen. Einige der Garde-Mitglieder sehen aus wie verschissene Nazipunks und sie posieren vor Flaggen mit Totenkopf und gekreuzten Knochen. Offensichtlicher geht es nun wirklich nicht!

Der erste Einsatz führt Maxim direkt zu einer Razzia in einem Arbeiterviertel. Als die Gefangenen mit Foltermethoden verhört und anschließend zum Tode verurteilt werden, kommen in Maxim erste Zweifel am System auf. Dieses ähnelt sehr stark der geplanten neuen Weltordnung auf der Erde. Die Menschen werden arm und unwissend gehalten, das Militär ist überall präsent und Abweichler werden willkürlich von der Garde verhaftet und von Standgerichten „getilgt“.

Maxims nächste Aufgabe ist die Hinrichtung der Gefangenen in einem Wald, fernab von jeglichen Zeugen. Dieser Aufgabe verweigert er sich, lässt die Gefangenen frei und quittiert den Dienst. Daraufhin wird er sofort von seinem Vorgesetzten exekutiert und als sein Freund Gui Mitgefühl und Trauer zeigt, wird dieser von der Garde zur Armee strafversetzt.

Die Armee braucht neues Kanonenfutter, denn die unbekannten Väter stehen mit einem anderen Machtblock in ständigem Kriegszustand. Um die öffentliche Meinung zu beeinflussen und der Bevölkerung eine Invasion schmackhaft zu machen, schlägt ein Mitglied der Schattenregierung vor, wieder einen Turm in die Luft zu sprengen. Wenn das mal keine Anspielung darauf ist, dass die Anschläge auf die Türme des World Trade Centers in New York von 2001 ein Inside Job waren, mit dem die Angriffskriege gegen Afghanistan und Irak gerechtfertigt werden sollten… Allerdings liegt die Betonung auf „wieder“, was man als Drohung verstehen könnte.

Maxim ist derweil wie Jesus wieder auferstanden und seine Schusswunden sind binnen Stunden geheilt. Von den Aufständischen erfährt er, dass die unbekannten Väter eine Machtclique von Parasiten und Sadisten sind, welche sich an die Macht geputscht hat. Die bereits erwähnten Türme dienen nicht etwa der Abwehr, sondern bestrahlen permanent die gesamte Bevölkerung, um ihre Gehirnchemie zu verändern. Die Massen werden dadurch gefügig und leichter zu manipulieren.

Nur auf die Ausgearteten hat die Strahlung keine Wirkung. Sie erleiden dafür heftige Kopfschmerzen. Die unbekannten Väter gehören ebenfalls zu den Unbeeinflussten, doch wer nicht zu ihnen gehört, wird von ihnen gnadenlos gejagt. Sie wollen die totale Kontrolle über die Bevölkerung, einschließlich ihrer Gedanken.

Das ist höchst brisant, denn tatsächlich lassen sich mittels ELF-Wellen bestimmte Bereiche im Hirn stimulieren, was von Euphorie bis hin zu Depressionen alles Mögliche auslösen kann. In Anlehnung an den Film kommen einem da die unzähligen Funkmasten auf der Erde in den Sinn. Die Parallelen sind wohl kaum ein Zufall und die Botschaft dahinter ist eine wahrlich erschreckende Offenbarung.

Hinzu kommen die üblichen sinnlosen Unterhaltungsprogramme, die wir ebenfalls aus der realen Welt kennen. Im Fernsehen des finsteren Planeten laufen die Gedankenbilder von psychisch kaputten Irren, was entfernt an diverse Musikvideos von Lady Gaga oder Marilyn Manson erinnert. Gespickt wird das Ganze selbstverständlich noch mit politischer Propaganda.

Maxim schleicht sich nach einem Anschlag auf einen der Türme in die Hauptstadt zurück und findet Unterschlupf bei Rada und ihrem Bruder. Leider lässt er sich erwischen und landet ausgerechnet bei den Gefangenen, die er selbst ans System ausgeliefert hat. Gemeinsam mit ihnen wird er zur Zwangsarbeit verpflichtet. Irrwitzigerweise gibt man den Partisanen dabei Waffen in die Hand, mit denen diese Minenfelder räumen sollen.

Nach einem Tag harter Aufräumarbeit, an dem er von seinen Mitgefangenen weitere Informationen über den Zweck der Türme erhalten hat, wird Maxim Zeuge von unmenschlichen Verbrechen, wie sie die Nazis im 2. Weltkrieg begangen haben. In einem russischen Film dürfte das wohl als Abrechnung mit dem deutschen Faschismus zu verstehen sein.

Mit dem Panzer, den Maxim während der Minenfeldräumung gekapert hat, fährt er an die Grenze, wo er Gui wiedertrifft. Er entführt ihn und fährt mit ihm in den Sonnenuntergang. Es fällt auf, dass die Faschisten wenigstens öko sind und ihren Strom aus Windkraft gewinnen.

Vorbei am Windpark finden Maxim und Gui schließlich Zuflucht im zerbombten Feindesland.

Der Fremdweltler versucht dort, verschiedene Separatistengruppen für einen Staatsstreich zu gewinnen. Doch die einen haben kein Interesse und die anderen stellen sich als wenig besser als die Regierung heraus. Eine Begegnung mit einem telepathischen Mutanten bringt ihn auch nicht weiter, aber zumindest gibt dieser ihm den Tipp, Kontakt mit dem Inselimperium herzustellen.

Mit einem Luftschiff machen er und Gui sich auf den Weg zu besagter Insel, rammen jedoch einen Sendeturm und werden kurz darauf abgeschossen.

Nachdem die beiden abermals gefangen genommen wurden, werden sie aufgrund des Kriegszustands amnestiert und als Kanonenfutter an die Front geschickt. Zwar hat die Schattenregierung andere Pläne mit Maxim, doch der General, der ihn schon einmal erschossen hat, würde ihn lieber gern endgültig an der Front verrecken sehen.

Um die eigenen Truppen aggressiv zu machen, bekommen sie eine Extradosis Strahlung. Die Antennen sitzen sehr auffällig auf speziellen Panzern. Tatsächlich wird schon an einer weit unauffälligeren Variante geforscht, die in die Helme zukünftiger Soldaten integriert werden soll.

Auf dem Schlachtfeld wird Gui von seinem eigenen Vorgesetzten erschossen, schafft es aber mit letzter Kraft, den General mit einer Flagge zu pfählen.

Von einem Vertreter der Schattenregierung erfährt Maxim schließlich, dass Guis Schwester Rada verhaftet wurde. Auf einem Friedhof, der das ganze Ausmaß der Sinnlosigkeit des verlorenen Krieges offenbart, bekommt er das Angebot, mit dem Regime zu kooperieren und ein angenehmes Leben zu führen.

Er gerät an den Oberstaatsanwalt, der sich inzwischen mit den unbekannten Vätern überworfen hat. Er plant nun selbst einen Putsch und verrät Maxim den Standort der Kontrolle aller Funktürme. Er soll die Strahlung benutzen, um das Volk zu einer Revolution anzustacheln. Das Ganze ist natürlich nicht uneigennützig, denn innerhalb der neuen Ordnung will der Verräter eine noch höhere Position einnehmen.

Maxim nimmt den Auftrag dennoch an, dabei hätte ihm ein Blick auf die überreichte Karte genügt, um zu erkennen, in wessen Auftrag er da handelt. Auf der Vorderseite ist eine Sig-Rune zu sehen und auf der Rückseite drei Hexagone, welche natürlich eine verschlüsselte 666 darstellen.

In der Machtzentrale wimmelt es obendrein von Pyramiden, die allesamt drei Stufen haben.

Zunächst hält sich Maxim an den Plan des Oberstaatsanwalts, aber um auf Nummer sicher zu gehen, sprengt er die Machtzentrale anschließend in die Luft. Da die Bevölkerung nun nicht mehr beeinflusst wird, bricht eine unkontrollierte Rebellion aus. Der Drahtzieher der Aktion erkennt, dass sein Plan nach hinten losgegangen ist und entzieht sich der Verantwortung durch Suizid.

Doch der Oberstaatsanwalt war gar nicht das Kernproblem. Auf dieses trifft Maxim bei der Rettung von Rada, welche der als „Wanderer“ bekannte Systemschurke als Druckmittel gefangen gehalten hat. Wie sich nun herausstellt, ist der Wanderer ebenfalls ein Mensch von der Erde und hört auf den Namen Rudolf. War ja klar, dass ein Deutscher hinter dem faschistischen Regime steckt und das erklärt auch, warum sein Mantel mit Sig-Runen bestickt ist.

Zunächst will Rudolf, dass Maxim sich ihm anschließt. Er behauptet, dass er im besten Interesse der Menschen dieses Planeten gehandelt hätte. Es wäre nur halt schwer, radikale Veränderungen herbeizuführen, deshalb habe er zu subtileren Mitteln gegriffen und die Welt im Gleichgewicht gehalten. Im Gleichgewicht des Schreckens versteht sich. Das ist natürlich wieder einmal typisch freimaurerisches Dualitätsdenken.

Auf das Angebot des Oberilluminaten geht Maxim jedoch nicht ein. Nach einer kurzen Schlägerei wird klar, dass die Revolution gesiegt hat. Dabei ist es wohl kaum ein Zufall, dass Maxim die meiste Zeit einen roten Overall trägt.

Die Rebellion kann man jedoch, wie bereits die irdische Geschichte lehrt, aus verschiedenen Blickwinkeln sehen. Einerseits ist der Sturz des alten Regimes nötig, andererseits warten genügend Machtbesessene wie einst Stalin darauf, die Revolution für ihre egoistischen Zwecke zu missbrauchen. Das Ende bleibt also zweideutig und einzig die Liebe zwischen Maxim und Rada lässt einen leichten Hoffnungsschimmer durchblicken.

Fazit: „Dark Planet“ ist optisch atemberaubend und setzt hohe Standards für die russische Filmindustrie. Vor allem die Farben sind sehr stimmungsvoll gehalten. Die Spezialeffekte sind ebenfalls solide und können mit amerikanischen Blockbustern durchaus mithalten.

Die Handlung ist zumindest interessant, schwenkt zuweilen aber sehr ziellos in die eine oder andere Richtung um. Die hintergründigen Botschaften sind derweil sehr radikal an die neue Weltordnung angelehnt. Man braucht nicht lange zu überlegen, worauf der Film hinaus will. Auf dem dunklen Planeten möchte man wirklich nicht gerne leben, doch leider wird unsere Erde dieser Welt immer ähnlicher.

Revelation – Eine NWO-Prophezeiung

von Joe Doe

„Revelation – Tödliche Prophezeiung“ ist ein evangelikaler Propagandafilm von 1999, der auf das Buch der Offenbarung anspielt. Die Handlung ist im Jahr 2150 angesiedelt, in dem eine Organisation namens O.N.E. die Menschheit scheinbar friedlich in einem Eine-Welt-Staat vereint und alle Atomwaffen vernichtet hat. Ihr Gründer Franco Macalousso (Nick Mancuso) lässt sich als neuer Messias feiern und hat tatsächlich übermenschliche Kräfte. Doch irgendetwas ist faul an dieser neuen Weltordnung.

Der Polizist Therald Stone (Jeff Fahey), welcher seine Frau und Tochter verloren hat, arbeitet zunächst für O.N.E. und untersucht Terroranschläge, hinter denen fundamentalistische Christen stecken sollen. Er hat den Befehl, alle zu eliminieren und keine Gefangenen zu machen. Doch als er sieht, dass die vermeintlichen Terroristen nur singen und beten, gibt er die Anweisung, alle zu verhaften statt sie zu erschießen.

Diese Opferrolle, in der sich die Christen darstellen, ist einfach nur heuchlerisch. Klar sind die meisten Christen friedlich, doch gerade unter den Fundamentalisten gibt es durchaus Terroristen. Man denke nur an die Lord’s Resistance Army in Uganda, militante Abtreibungsgegner in den USA oder rechtsextremistische Amokläufer, die meinen, sie müssten das „christliche Abendland“ vor Juden, Muslimen und Migranten verteidigen. Eine Christenverfolgung, wie sie im Film gezeigt wird, ist dagegen in den USA undenkbar und grenzt daher ans Lächerliche.

Das Ganze wird zudem auf die Spitze getrieben, da bereits eine Entrückung der Gläubigen stattgefunden hat, von der auch Officer Stones Familie betroffen ist. Wenn also Gott all seine Schäfchen zu sich in den Himmel geholt hat, warum befinden sich dann überhaupt noch Christen auf der Erde, die vom Antichristen verfolgt werden? Ein Beweis für Gottes Fehlbarkeit oder einfach nur eine Cinema Sin?

Die realen Satanisten würden jedenfalls nie so handeln, denn sie haben längst das Christentum unterwandert, beherrschen den Vatikan und haben die christliche Rechte bis hin zum Ku Klux Klan gegründet. Der Wolf kommt immer im Schafspelz. Der Antichrist tritt im Film zwar ebenfalls als falscher Messias auf, ist aber zu leicht durchschaubar. Das erste Anzeichen ist dabei schon seine Organisation O.N.E., mit der er impliziert, dass er der einzig wahre Gott ist, während das Christentum mehrheitlich die Dreifaltigkeit Gottes predigt.

Des Weiteren ist der Glaube an Gott verboten, womit sich der falsche Heiland endgültig entlarvt. Und um dem Fass die Krone aufzuschlagen, ist das Logo seiner neuen Weltordnung eine Pyramide mit Auge. Interessanterweise sehen also auch Christen das Zeichen Satans darin, womit sich die Deutung als Auge Gottes in der dreifaltigen Pyramide wohl restlos erledigt hat. Oder haben hier mal wieder nur die Freimaurer ihre Symbole platziert?

Während Officer Stone immer mehr Zweifel an der angeblichen Schuld der Christen kommen, erklärt sich sein Kollege die Wunder, die der Messias vollbringt, durch dessen möglicherweise außerirdische Herkunft. Zwar stellt sich im Verlauf des Films heraus, dass Macalousso tatsächlich der Teufel ist, aber die Alien-Theorie könnte eine unterschwellige Botschaft sein. Denn eines steht fest: Sollte das Buch der Offenbarung tatsächlich als Anleitung für die neue Weltordnung dienen, wird dies wenig mit Dämonen aus der Hölle zu tun haben. Das Blue Beam Project lässt grüßen.

Im Film braucht es dagegen keine technischen Taschenspielertricks. Macaloussos Schergen haben magische Fähigkeiten und können z.B. durch Wände gehen. Sie tragen übrigens allesamt Schwarz, die Farbe des Saturn, was ihre finstere Mission unterstreicht.

Die Handlung wird ebenfalls immer bizarrer. So verschmelzen am so genannten „Tag der Wunder“ Technologie und schwarze Magie. Von einer Christin bekommt Stone eine CD, auf der sich ein Programm für eine virtuelle Realität befindet. Um die CD zu knacken, sucht er einen Computerfreak namens Willie Spino (Tony Nappo) auf, der an den Rollstuhl gefesselt ist. Rein zufällig war dieser an dem Projekt beteiligt, allerdings nur auf einem niedrigen Level.

Am „Tag der Wunder“ sollen alle Menschen weltweit in die virtuelle Realität eintauchen und bekommen dafür gratis eine VR-Brille. Nachdem Spino seine Brille erhalten hat, müssen er und Stone fliehen, da Macalousso inzwischen nicht nur den zweifelnden Cop tot sehen will. Der Mitwisser soll ebenfalls über die Klinge springen.

Die Flucht führt die beiden zu einer christlichen Untergrundgruppe, welche von Spinos Stiefschwester Helen Hannah (Leigh Lewis) geleitet wird. Stone zweifelt allerdings auch am Christentum und hat die Alien-Theorie seines nunmehr toten Kollegen übernommen. Die Christen wollen ihn natürlich umgehend bekehren, was aber anfangs schwer ist, da Gott weder seine todkranke Mutter gerettet hat noch auf Bitten ein Glas umstoßen kann.

Spino hackt sich derweil in das Programm auf der CD und muss enttäuscht feststellen, dass die virtuelle Welt nur aus einem leeren weißen Raum besteht. In dieser Szene trägt er ein T-Shirt mit der okkulten Zahl 11, welche für Dualität steht. Wann hatte er eigentlich die Zeit, auf der Flucht die Wäsche zu wechseln? Oder soll hier nur angedeutet werden, dass er die Seiten wechseln wird?

Zunächst schäkert er noch mit der blinden Cindy Bolton (Carol Alt) herum, die ebenfalls nicht so recht in ihrem Glauben gefestigt ist. Bevor die beiden die Seiten wechseln, versucht es Macaloussos Scherge jedoch zunächst bei Stone, indem er ihn per Funk mit seiner entrückten Familie reden lässt. Ein Trick, wie ihn schon der T-1000 in „Terminator 2“ angewandt hat. Natürlich fällt der unschlüssige Cop voll darauf herein, will dem Teufel aber dennoch nicht die CD mit dem „Tag der Wunder“-Programm aushändigen. Stattdessen will er ein Virus in die Computer der O.N.E.-Zentrale einspeisen und den „Tag der Wunder“ damit platzen lassen.

Während Stone das O.N.E.-Gebäude infiltriert, probiert Spino das Programm erneut aus. Diesmal steht eine Guillotine in dem weißen Raum, auf der eine Pyramide mit Auge prangt. Irrwitzigerweise verletzt sich Spino tatsächlich am Finger, als er das Fallbeil berührt. Das hat schon fast etwas von „Nightmare on Elmstreet“, in dem sich die im Traum erlittenen Verletzungen ebenfalls in der Realität manifestieren.

Zunächst lässt der Computerfreak die Finger davon und meint, dass nur Satan höchstpersönlich diese virtuelle Realität programmiert haben kann. Er bespricht sich daraufhin mit den anderen, wobei eine Israelfahne im Hintergrund zu sehen ist. Das ist ein interessantes Detail, denn das biblische Armageddon soll sich im Nahen Osten befinden und der Antichrist sollte sich demnach dort aufhalten.

Die Schwarzkutten um Macalousso halten in der Zwischenzeit eine Satansmesse ab, mit brennendem, umgedrehtem Kreuz und allem, was dazu gehört. Damit starten sie den „Tag der Wunder“, bei dem sie auf den Hochmut und die Habgier der Menschen setzen, welche der Antichrist als wahre Werte preist.

Punkt 12 Uhr setzt sich Cindy aus Neugier die VR-Brille auf und kann den virtuellen Raum tatsächlich sehen. Sollte nicht eigentlich Jesus die Blinden sehend machen? Nun, der Zug ist dann wohl abgefahren, Satan ist schneller. Der begrüßt seine neue Anhängerin direkt persönlich und weiß, dass sie die Erste ist. Er spricht also direkt zu ihr und natürlich trägt Cindy ist dieser bedeutenden Szene die Farben Schwarz und Rot.

Nachdem sie sich von Gott losgesagt hat, erhält Cindy von Satan dessen Mal auf dem Handrücken. Wie bereits die Verletzungen manifestiert sich auch die 666 in der Realität.

Als Spino mitbekommt, dass Cindy sehen kann, lässt er sich ebenfalls auf den Teufel ein, um wieder laufen zu können. Jesus hat es mal wieder verpasst, die Lahmen gehen zu lassen und schwupdiwup hat schon wieder einer die Seiten gewechselt. Dabei wollte der Hacker noch kurz zuvor das Programm platt machen. Er hat es sich in weniger als einer Sekunde anders überlegt und plötzlich will er von Helen die Namen und Positionen der anderen Untergrundkämpfer. Als die beiden Überläufer auffliegen, erschießt Spino einen der Christen, während Helen die Flucht gelingt. Anschließend ermordet der eben noch nette Computernerd sogar seinen geliebten Hund.

Stone ist indessen kurz davor, das Computervirus einzuspeisen, lässt sich allerdings von Spino bequatschen, sich den „Tag der Wunder“ anzusehen. Ihm bietet der Antichrist seine entrückte Familie an, doch Stone durchschaut die Illusion.

Keine Illusion ist allerdings, dass alle, die sich nicht durch die dargebotenen Wunder bekehren lassen, sterben werden, wenn sie auf dem virtuellen Schafott landen. Ein ungünstiger Zeitpunkt, um sich vom Christentum bekehren zu lassen.

Man beachte die Baphomet-Geste.

Bevor das Beil fällt, quatscht Satan den neu erwachten Christen aber erst mal zu und offenbart ihm seine Weltherrschaftspläne. Er erwartet, dass die meisten Menschen seine verlockenden Angebote annehmen werden und ist bereit, ihnen alles zu geben, was sie sich wünschen. Alle anderen werden, gefangen im Programm, den Tod finden. So würde Jesus keinen Grund mehr haben, zur Erde zurückzukehren, die dann Satan allein gehören würde.

Doch wie das immer so ist, wenn Bösewichte zu viel labern, rettet die Verzögerung dem Helden das Leben. Seine Freunde befreien ihn in letzter Sekunde aus dem Programm. Um die Spannung noch etwas zu erhöhen, brauchen die Guten verdammt viel Zeit, um das Computervirus in den Rechner des Teufels einzuspeisen. Sie werden von den Sicherheitswächtern Satans gestellt und sollen lebendig verbrannt werden. Aber, welch Wunder, am Ende geht alles gut aus. Das Virus ist nicht mehr aufzuhalten und die gläubigen Christen erweisen sich als feuerfest.

Am Ende wird der „Tag der Wunder“ auf unbestimmte Zeit verschoben und der ewige Kampf Gut gegen Böse geht in die nächste Runde. Der Antichrist ist darüber sehr erbost und hält in Jerusalem eine Hasspredigt zwischen den Säulen Jachin und Boas. Diese sollen wohl das Portal des neuen salomonischen Freimaurertempels darstellen, der in Jerusalem entstehen soll.

Fazit: Der zweite Teil der „Revelation“-Reihe steckt voller Klischees und ist nur schwer zu ertragen. Einerseits handelt es sich zweifelsfrei um evangelikale Propaganda, doch andererseits trägt der Film deutlich die Handschrift der Freimaurer, die ihre Symbole in den korrekten Kontext setzen. Im Prinzip ist es auch egal, ob man die Menschen dazu aufstachelt, dem Antichristen oder dem Christentum zu folgen, da für die geplante Apokalypse beide Seiten gebraucht werden.

Es wäre das Beste, sich keiner Seite anzuschließen, denn wie es scheint, wollen Satanisten, Evangelikale, radikale Zionisten und Islamisten alle dasselbe. Sie glauben an das Armageddon und wollen es absichtlich herbeiführen. Die Offenbarung des Johannes könnte damit zu einer sich selbst erfüllenden Prophezeiung werden. Solche Filme dienen dazu, die Menschheit darauf vorzubereiten, während irre NWO-Faschisten wie Trump, Bolsonaro und Netanjahu fleißig an der Eskalationsschraube des Nahostkonfliktes drehen. Warum haben die wohl Jerusalem zu Israels Hauptstadt erklärt, obwohl die Stadt im Westjordanland liegt? Vielleicht um die Schlussszene von „Revelation II“ mit dem Antichristen vorzubereiten?

High School – Hollywood ist nicht ganz dicht

von A. Tom Shroom

Es gibt gute Argumente für die Legalisierung weicher Drogen wie Cannabis. Auf der anderen Seite gibt es aber ebenso gute Argumente, Werbung für alle Arten von Drogen, darunter auch Tabak und Alkohol, zu verbieten. Insbesondere gilt dies, wenn gezielt Jugendliche dazu animiert werden sollen, sich von Suchtmitteln abhängig zu machen. Das Konzept von „High School – Wir machen die Schule dicht“ mag auf den ersten Blick witzig erscheinen, doch bei genauerem Hinsehen handelt es sich um Propaganda für durchaus härtere Drogen.

Wer ein Interesse daran hat, eine ganze Generation breit in der Ecke liegen zu sehen, verrät gleich zu Beginn das Logo von Parallel Media. Zu sehen ist ein Drache (Reptiloid) vor dem Pferdekopfnebel. Dieser Nebel liegt, welch Zufall, im Sternbild des Orion.

Der Film beginnt mit einem Buchstabierwettbewerb, bei dem ein asiatisches Mädchen (Julia Ling) namens Charlyne Phuc (gesprochen FUCK) ihren Einsatz versemmelt, weil sie total stoned ist. Da sie sich wie im Himmel fühlt, während sie sich auf Erden befindet, trägt sie die Nummer 69. Aber vielleicht handelt es sich ja auch um eine sexuelle Anspielung, was zu ihrem Nachnamen passen würde.

Das Logo des Buchstabierwettbewerbs ist derweil eine Biene, was nicht nur eine Anspielung auf die original englische Bezeichnung von Buchstabierwettbewerben ist („Spelling Bee“), sondern auch das Bildungssystem wieder mal als Instrument der Freimaurer entlarvt, das die Kinder zu produktiven Arbeitssklaven umformen soll. Sie sollen nur so viel lernen, dass sie später am Arbeitsplatz optimal funktionieren, ansonsten dürfen sie gerne blöd bleiben und obendrein auch noch bekifft. Aus den Reihen dieser Generation wird kaum noch Widerstand entstehen.

Im Zentrum der Handlung steht allerdings ein durchaus begabter Schüler namens Henry (Matt Bush), der unbedingt ans MIT (Massachusetts Institute of Technology) will. Es gibt jedoch Kräfte, die das verhindern wollen. Welche Kräfte das sind, sieht man gleich in seiner ersten Szene, in der drei Wecker um 6 Uhr morgens klingeln. Wozu braucht jemand drei Wecker? Außer natürlich, um jeden Morgen mit der 666 geweckt zu werden.

Sein Kumpel Travis (Sean Marquette) hätte die drei Wecker derweil nötiger gehabt, da er den halben Tag verpennt. Seine Kumpels nutzen die Gelegenheit, um ihn ein Hitlerbärtchen anzumalen. Doch damit nicht genug, er bekommt auch noch einen Schwanz ins Gesicht gemalt und auf der anderen Wange ein XXX, also den Code für die Pornoindustrie.

Offensichtlich passt das sehr gut zu seinem Charakter, bei dem, was Travis auf einem Fragebogen unter „in der Schule erlernte Fähigkeiten“ angibt. Spätestens hier wird deutlich, dass das Niveau dieser Komödie extrem unterirdisch ist.

In der Schule wimmelt es derweil von Freimaurersymbolen. Allen voran ist die freimaurerische Tricolore allgegenwärtig und zuweilen in Kombination mit der Fleur de Lys oder Pentagrammen zu sehen.

Auf der Toilette wird das Ganze auf die Spitze getrieben, da dort noch ein sexuell anrüchiger Spruch mit einer Telefonnummer steht. Letztere enthält drei Neunen oder eben eine auf dem Kopf stehende 666.

Bei den Kumpels von Travis und Henry sieht es nicht besser aus. An der Wand hängt ein Plakat mit der Aufschrift Osiris und links daneben ein Pentagramm. Wir erinnern uns an die Anspielung auf das Sternbild des Orion, der gleichbedeutend mit dem ägyptischen Gott Osiris ist. Das Pentagramm links davon dürfte demnach für den Stern Sirius stehen.

Da Henrys Freunde allesamt Kiffer sind, dauert es nicht lange, bis ihm Travis Drogen anbietet. Daraufhin stürzt er aus einem Baumhaus und verletzt sich dabei ausgerechnet am linken Horusauge. Ein toller Vorwand, um ihn für den Rest des Films mit dieser Symbolik herumlaufen zu lassen, wobei das allsehende Auge auch an anderen Stellen auftaucht.

Sogar auf dem DVD Cover darf Adrien Brody die Geste des Allsehenden Auges mit einer Stange Cannabis machen.

Doch zurück zur Handlung. Die anschließende Kombination aus Drogen und einem Kriegsspiel löst bei Henry einen Flashback aus. Er ist wieder 12 und rennt nackt durch den Wald, wobei er von Hubschraubern verfolgt wird. Diese Anspielung auf nackte Kinder ist nicht nur überflüssig, sondern richtiggehend widerwärtig. Zum Glück war der Schauspieler zum Zeitpunkt seiner Nacktszene schon über 20 Jahre alt.

Als wäre der schlechte Trip nicht schon Strafe genug, kündigt der Schuldirektor einen Drogentest an, der für Henry den Rausschmiss bedeuten würde. Da seine Träume vom MIT auf dem Spiel stehen, planen er und Travis, die gesamte Schule high zu machen. Ihrer Logik zufolge müsste der Direktor dann entweder alle rausschmeißen oder den Test für ungültig erklären.

Damit dieser Plan gelingt, klauen sie den stärksten verfügbaren Stoff von Psycho Ed (Adrien Brody). Dieser Dealer ist von oben bis unten tätowiert, wobei ein Schachbrettmuster am Hals nicht fehlen darf.

Um zu verdeutlichen, dass mit Psycho Ed nicht zu spaßen ist, trägt er außerdem Totenschädelringe an beiden Händen.

Schädel und gekreuzte Knochen sind auch an der Schule voll angesagt.

Dort tauschen Henry und Travis die Brownies der Mütter gegen ihre eigenen THC-Brownies aus. Leider haben sie dabei nicht eingeplant, dass es an der Schule Überwachungskameras gibt, weshalb sich Henry zwischen den Abschlussprüfungen auch noch darum kümmern muss. Hilfe bekommt er dabei von Travis, der u.a. in der Schwimmhalle eine Lehrerin mit sexuellen Belästigungen ablenkt. Auffällig ist dabei ein Hexagramm-Tattoo auf seinem Rücken. Da weder der Schauspieler noch der von ihm verkörperte Charakter jüdisch ist, kann das Hexagramm eigentlich nur als Freimaurersymbol gedeutet werden.

Während Travis die Lehrerin belästigt, muss Henry im Büro des Direktors dessen sexuelle Perversionen über sich ergehen lassen. Das ist nach dem Kindheitsflashback schon die zweite Anspielung dieser Art, was nichts Gutes erahnen lässt.

Am Ende geht für Henry jedoch alles gut aus. Auf dem Überwachungsvideo, das er nicht rechtzeitig vernichten konnte, ist nicht die Aktion mit den Brownies zu sehen, sondern ein sexueller Übergriff des Direktors auf eine Lehrerin. Das führt auch prompt zur Verhaftung des unliebsamen Schuldirektors.

Der Film endet mit ein paar Zeitungsschlagzeilen und auf einer Titelseite gibt es zum Abschied noch den Satansgruß.

Fazit: High School gehört zu den so genannten Stoner-Movies, die sich um Drogenkonsum drehen. In diese Kategorie gehören auch Klassiker wie „Fear and Loathing in Las Vegas“, doch es fällt auf, dass die Zahl solcher Filme ab Mitte der 1990er exorbitant angestiegen ist. Dabei fehlen in der Auflistung von Wikipedia noch solche Blüten wie „Die Killerhand“ (1999).

„High School – Wir machen die Schule dicht“ sticht hingegen nicht wirklich heraus. Was vielleicht als Komödie gedacht war, verliert sich in geschmackloser Phrasendrescherei mit extrem vielen Fremdschäm-Momenten. Wirklich witzig sind eigentlich nur die Wortspiele im Titel, wobei der Zusatz „Wir machen die Schule dicht“ nur im Deutschen funktioniert und nicht Teil des Originaltitels ist.

Die Luzifer Buchmesse

Die Leipziger Buchmesse ist nach der in Frankfurt die zweitgrößte Buchmesse Deutschlands und ihre Geschichte reicht bis ins 17. Jahrhundert zurück. Sie findet alljährlich gegen Mitte März statt und bietet Fläche für über 2.000 Verlage. Die Besucherzahlen sind in den letzten Jahren von über 150.000 auf fast 200.000 gestiegen.

Nun stellt sich die Frage, warum wir uns dafür interessieren sollten, wo wir uns thematisch doch in erster Linie mit okkulter Symbolik beschäftigen? Leider findet sich diese gleich im Logo der Leipziger Buchmesse. Dieses zeigt ein allsehendes Auge, welches ein Buch liest. Man hätte auch zwei Augen nehmen können, denn Bücher werden ja in der Regel nicht von Zyklopen gelesen, aber so ist die Botschaft für Eingeweihte klar und deutlich.

Wie die Film- und Musikindustrie ist auch der Buchmarkt ein Tummelplatz für Okkultisten. Seien es die Pamphlete von Aleister Crowley und Helena Blavatsky, die satanische Bibel von LaVey oder moderne Horrorliteratur aus der Feder von Clive Barker und Co. Die Liste einschlägiger Bücher ist lang. Selbiges trifft auch auf die Liste der Verlage zu.

Den 1982 gegründeten Ahriman-Verlag hatten wir bereits ausgiebig vorgestellt. Ahriman ist der Name Satans im Zoroastrismus und entsprechend kommt das Verlagslogo in Gestalt eines Teufels mit Dreizack und erigiertem Phallus daher. Inhaltlich präsentiert sich der Verlag augenscheinlich marxistisch, allerdings gibt es enge Verbindungen zur neuen Rechten. Der Teufel ist ja bekanntlich ein Täuscher.

Noch eindeutiger ist der Luzifer-Verlag, der es uns jedoch per einstweiliger Verfügung untersagt hat, über ihn zu berichten. Leider müssen unsere Leser an dieser Stelle selbst recherchieren, da wir keine Screenshots zur Beweisführung mehr zeigen dürfen.

Luziferische Literatur ist aber selbstverständlich auch anderswo. Auch große Verlagshäuser wie Heyne und Bastei-Lübbe haben Sympathien für den Teufel. Wahlweise mit Schlangensymbolik oder allsehendem Auge.

Bastei-Lübbe bedient neben Luzifer auch Satan, wobei letzterer gar zum „Retter der Welt“ erklärt wird. Die beiden Bände gibt es natürlich in den Farben der Freimaurergrade, Blau und Rot.

Blau/Rot ist das auch das Cover von „Lucifer’s Hammer“. Ob damit wohl der Hammer gemeint ist, den Ahriman vor sich herträgt?

Wer neben Lesestoff auch bunte Bilder braucht, für den gibt es ganze Serien von luziferischen Graphic Novels.

Sogar Verlage für Schundheftchen haben einen „Pakt mit Luzifer“ im Sortiment.

Für die ganz kleinen Leseratten gibt es schlussendlich „Luzifer Junior“. Eltern, die ihren Kindern derartiges zu lesen geben, brauchen sich anschließend nicht wundern, warum ihr Satansbraten gegen sie rebelliert.

Star Trek: Beyond – Nix Neues hinter der letzten Grenze

von Joe Doe

Nachdem J.J. Abrams Star Trek gleich zweimal ermordet hat, geht der dritte Teil des Reboots nun auf das Konto von Justin Lin. Über das Ergebnis lässt sich streiten. Der Regisseur der letzten „Fast & Furious“-Filme liefert in jedem Falle einen rasanten Trip ab, der aber mehr mit einem Autorennen als mit Star Trek gemein hat.

Achtung: Spoiler!

Um den Film nicht vorschnell abzuwerten, muss gleich zu Beginn gesagt werden, dass er rein optisch absolut beeindruckend ist. Insbesondere mit der Yorktown-Station bietet „Beyond“ etwas wirklich Neues und damit ist er schon mal um Längen besser als seine beiden Vorgänger. Allerdings gibt es in dieser Szene auch das erste okkulte Symbol. Die Schleuse der Station ist ein Hexagon.

Beyond Hexagramm

Innen ist die Stadt im Weltraum sowohl faszinierend als auch verwirrend. Der Einflug der Enterprise raubt einem zunächst den Atem und ist das größte Highlight des Films. Die Architektur ist jedoch ziemlich überladen und geht kreuz und quer durcheinander. Alles steht sprichwörtlich Kopf und die Bevölkerung wird mit Schwerkraftfeldern auf den Füßen gehalten. Statt das Auge mit einem komplizierten Netzwerk aus Brücken zu überlasten, wäre es wesentlich einfacher gewesen, die Innenseite der Kugelstation zu bebauen und dabei die Zentrifugalkraft zu nutzen. Babylon 5 ist in diesem Punkt weitaus realistischer.

Die Bevölkerung der Station ist ebenfalls etwas enttäuschend. Es gibt kaum bekannte Spezies zu sehen. Die einzige Ausnahme bilden die Vulkanier und Orioner, wobei letztere aber eigentlich gar nicht zur Föderation gehören. Andorianer, Tellariten, Saurianer, Trill oder Bolianer sind in dem Getümmel nicht zu erkennen und gehören auch nicht zur Besatzung der Enterprise. Dafür gibt es Dutzende neue Spezies, bei denen man sich fragt, wann die eigentlich alle entdeckt wurden? Die Föderation hatte im 24. Jahrhundert etwas über 150 Mitgliedswelten, im Reboot sind es hundert Jahre zuvor schon gefühlte 1.000.

Immerhin bekommen die Vulkanier etwas mehr Raum und zollen dem 2015 verstorbenen Leonard Nimoy ihren Respekt. Sein Alter Ego durfte ein Jahrhundert älter werden, doch letztendlich sind auch Vulkanier sterblich. Der junge Spock bleibt durch die Konfrontation mit seinem eigenen Tod keineswegs unbeeindruckt und überlegt, in die Fußstapfen Botschafter Spocks zu treten. Er ist aber nicht der Einzige, der seinen Posten auf der Enterprise aufgeben will. Kirk spielt ebenfalls mit dem Gedanken, den Captainsstuhl aufzugeben und sich in Yorktown niederzulassen.

Alles in allem sind die Hauptcharaktere etwas nachdenklicher, was ihnen mehr Tiefe verleiht. Das führt dazu, dass man Chris Pine die Rolle des Kirk erstmals wirklich abnimmt. Karl Urban und Zachary Quinto waren bereits in den ersten Filmen überzeugend und bauen nun endlich den Zwist zwischen ihren Charakteren aus. Die typischen Sticheleien zwischen dem Arzt und dem Vulkanier stehen dem Original in nichts mehr nach.

Etwas überraschend ist die Entwicklung von Sulu zu einem schwulen Charakter. Es ist schwer zu glauben, dass eine Veränderung der Zeitlinie auch die sexuelle Orientierung eines Menschen verändern kann. Hier wird wohl eher auf die Homosexualität des Originalschauspielers George Takei angespielt. Im neuen Cast ist allerdings nicht John Cho schwul, sondern Zachary Quinto. Da Spock im Reboot ohnehin ungewöhnliche Beziehungen eingeht, hätte man ihn auch gleich schwul machen können. Das wäre nicht mal gegen den Kanon gewesen, da Spock in der alten Zeitlinie keinerlei längerfristige Beziehungen zu Frauen hatte.

Sulu hingegen hat eine Tochter, die in der Yorktown-Szene auch kurz zu sehen ist. Da Demora nicht adoptiert, sondern seine leibliche Tochter ist, fragt man sich, wie sie nun zustande gekommen sein soll? Die Andeutung einer schwulen Beziehung funktioniert einfach nicht, zumal sie ohne jeden Tiefgang bleibt. Der Zuschauer lernt Sulus Partner nicht einmal kennen, es wird nicht gezeigt, wie sich dieser beispielsweise Sorgen macht, als der Kontakt zur Enterprise abbricht. Wenn man für Toleranz hätte werben wollen, wäre mehr Tiefgang von Nöten gewesen. Ein schwules Pärchen an Bord der Enterprise hätte mehr bewirkt, eine Romanze zwischen Spock und McCoy wäre sogar ein echter Brüller gewesen. So bleibt es aber nur eine absolut oberflächliche Andeutung, welche die Fans maximal verwirrt.

Dafür gibt es tiefere Einblicke in die Romanze zwischen Spock und Uhura (Zoe Saldana), zwischen denen es zu kriseln beginnt. Irgendwie war das nur eine Frage der Zeit. Durch die kommenden Ereignisse werden sie dann aber doch wieder zusammengeschweißt, was für eine Überraschung.

Überhaupt ist der ganze Film ziemlich vorhersehbar. Als eine mysteriöse Alienfrau in Yorktown ankommt und um Hilfe für ihre abgestürzte Mannschaft bittet, riecht das schon nach einer Falle. Da die Föderation aber aus netten Leuten besteht, sei es ihnen verziehen, dass sie den Braten nicht riechen. Nachdem die Enterprise von einem Schwarm feindlicher Raumschiffe zerfetzt wurde, sollte jedoch allen klar sein, dass dieser Fremden nicht zu trauen ist. Kirk fällt jedoch abermals auf sie rein und lässt sich auf der abgestürzten Untertassensektion seines Schiffes erneut in eine Falle locken. Das ist einfach nur dämlich.

Er hätte die Alienfrau gleich nach dem Absturz auf den fremden Planeten erschießen sollen. Stattdessen startet er die Untertassensektion und lässt sie erneut abstürzen, um die hinterhältige Betrügerin damit zu erschlagen. Ein Phaserschuss wäre weniger aufwendig gewesen. Und nur so nebenbei ist der Crash der Untertassensektion auf einen Planeten voll aus „Treffen der Generationen“ geklaut.

Sowohl beim Kampf im Orbit als auch im Wrack auf dem Planeten kommt es zu Begegnungen mit dem Superschurken Krall (Idris Elba), der auf der Suche nach einem Artefakt ist. Dieses ist Teil einer biologischen Massenvernichtungswaffe, mit welcher er die Föderation angreifen will. Versteckt hat es Kirk jedoch nicht an Bord seines Schiffes, sondern im Kopf eines Besatzungsmitgliedes.

Diese kuriose Aliendame wurde mit dem Rest der Besatzung von Kralls Schergen gefangen genommen und rückt das Artefakt schließlich raus, als Krall damit droht, ein anderes Besatzungsmitglied zu töten. Um ein Leben zu retten ist die Betreffende bereit, Milliarden zu opfern. Solch labile Charaktere sollte die Sternenflottenakademie in Zukunft lieber aussieben. Zumal die Alienfrau damit nicht mal etwas erreicht. Im Gegenteil darf sie die Erste sein, an der Krall die Waffe austestet. Damit hat sie sich einen Darwin-Award verdient.

Krall ist indes ein merkwürdiger Zeitgenosse. Anfangs ist er ein Reptiloid, der sich von menschlicher Lebensenergie ernährt. Während er dies tut, beginnt er sich langsam zu verwandeln. Nachdem in „Star Trek: Into Darkness“ bereits der Nibiru-Schwachsinn von Zecharia Sitchin (*1920, †2010) aufgegriffen wurde, scheinen die Macher des Reboots nun auch noch David Ickes Reptiloiden-Verschwörungstheorien zu übernehmen. Obendrein ist das Absaugen der Lebensenergie von den Wraith aus „Stargate Atlantis“ geklaut.

Beyond Repto

Als sich dann auch noch herausstellt, dass Krall eigentlich ein Mensch namens Edison ist, der zu Zeiten Captain Archers als MACO die Erde vor den Xindi beschützte, schlägt das dem Fass endgültig den Boden aus. Zum einen fragt man sich, warum Captain Balthazar Edison eine reptiloide Gestalt angenommen hat. Nur damit die Auflösung eine Überraschung ist? Das ist wirklich schwach und wenn man eine ernsthafte reptiloide Bedrohung hätte schaffen wollen, hätte man auf die Gorn zurückgreifen können. Die Fans der Classic-Serie hätte es gefreut.

Noch weniger nachvollziehbar ist jedoch, warum Edison Milliarden Unschuldiger töten will. Nur weil die Menschheit nach dem Xindi-Krieg mit selbigen Frieden geschlossen hat? Wenn Edison gegenüber den Xindi nachtragend ist, weil er vielleicht Familienangehörige durch ihren Angriff auf die Erde verloren hat, dann sollten doch eher diese sein Ziel sein. Oder geht es ihm darum, dass die Sternenflotte nach 100 Jahren die Suche nach seiner verschollenen Mannschaft aufgegeben hat? Es ist ja nicht so, dass man gar nicht nach ihnen gesucht hätte und dass man ihn nach 100 Jahren für tot hält, sollte er sich denken können.

Die zahlreichen Aliens, an denen er sich genährt hat, um unsterblich zu werden, hätten viel mehr Grund, ihm etwas übel zu nehmen. Zu den Betroffenen gehört die Überlebende Jaylah, deren Familie von Krall alias Edison abgeschlachtet wurde. Sie nimmt das aber viel relaxter und sucht die Schuld beim Schuldigen. Als sie auf Scotty trifft, rettet sie ihn vor ein paar Vagabunden und verbündet sich mit ihm. Überhaupt ist sie einer der coolsten Charaktere des gesamten Films.

Ihr Versteck ist das Wrack der abgestürzten U.S.S. Franklin, welches sie mit Hologrammprojektoren getarnt hat. Doch Moment mal, wenn Krall der Captain der Franklin war, müsste er doch trotzdem wissen, wo das Wrack vergraben liegt. Was für ein haarsträubender Filmfehler! Es wäre wirklich besser gewesen, einen Außerirdischen als Gegner zu nehmen, um der Fluchtmöglichkeit von Kirks Crew Glaubwürdigkeit zu verleihen.

Ebenso unglaubwürdig ist es, dass die winzige Franklin die einzige Rettung für die Yorktown-Station ist. Dem gewaltigen Schwarm aus Schiffen, die Krall auf dem fremden Planeten entdeckt hat, ist dennoch nicht mit konventionellen Waffen beizukommen. Es gibt jedoch einen Schwachpunkt, denn wenn die Verbindung zwischen den Schwarmschiffen unterbrochen wird, bricht die Formation auseinander. Das klingt plausibel. Weit weniger plausibel ist jedoch, dass „Sabotage“ von den Beasty Boys exakt die benötigte Frequenz hat. Ein einfaches Störsignal hätte hier genügt, doch man wollte einfach noch mal das Radio aufdrehen.

Der Soundtrack ist ohnehin total unpassend. Beasty Boys in den Actionszenen und Rihanna im Abspann. Der übliche Pop-Schrott nervt schon all den Animationsfilmen, wo er zum Ende die Stimmung ruiniert. Dass jetzt auch Star Trek mit diesem Mist verseucht wird, ist der Gipfel. Aber es ist ja ohnehin nur das Reboot und solange die Titelmelodie zur neuen Serie „Star Trek – Discovery“ nicht von Lady Gaga gesungen wird, kann es den Fans der alten Serien egal sein.

Mit den Minuspunkten für „Star Trek: Beyond“ sind wir indes noch nicht durch. Auch der finale Kampf zwischen Kirk und Edison ist absolut überzogen und unrealistisch. Es gelingt Edison dabei sogar, die Biowaffe zu aktivieren, doch diesmal verbreitet sich das Virus so langsam, dass Kirk sich noch bequem mit Krall darum kloppen kann. Letztendlich saugt Kirk es mit dem Abluftschacht in den Weltraum.

Ähm, warum hat die Yorktown-Station einen Luftschacht, der direkt in den Weltraum führt? Und das noch direkt in der Mitte der Belüftungsturbine für die Station? Das ist ein noch weitaus schlimmerer Konstruktionsfehler als der Energiekernschacht des ersten Todessterns in Star Wars. Immerhin könnte durch diesen Schacht die gesamte Stationsbevölkerung in den Weltraum gesogen werden. Aus unerklärlichen Gründen wird aber nur Krall vom Unterdruck hinaus gesaugt, wie praktisch! Das grenzt schon fast an Magie.

Zumindest das Ende stimmt wieder etwas gnädig. Kirk bekommt doch noch eine Geburtstagsfeier und als Geschenk eine neue Enterprise, die in Rekordzeit konstruiert wird. Jaylah tritt derweil in die Sternenflotte ein, womit sie endlich eine neue Familie gefunden hat.

Fazit: Die Logiklöcher sind nach wie vor himmelschreiend, dennoch ist „Star Trek: Beyond“ der beste der Reboot-Filme. Immerhin schafft er es, zumindest zeitweise Spannung zu erzeugen. Die Effekte sind spitzenklasse und es mangelt auch nicht an Witz. Zudem nimmt das alte Triumvirat von Kirk, Spock und McCoy langsam Gestalt an. Auch Simon Pegg und Zoe Saldana finden allmählich in ihre Rollen. Lediglich Deep Roy als Keenser ist nach wie vor eher ein Maskottchen als ein ernsthafter Charakter.

John Cho ist als Sulu noch etwas unterfordert und seine neue sexuelle Orientierung bleibt nur eine oberflächliche Anspielung auf George Takei. Anton Yelchin bleibt indes als Chekov total unglaubwürdig und sein Text beschränkt sich fast ausschließlich auf seine Arbeit. Diese Rolle ist nicht mal ein Lückenfüller und da der Darsteller am 19. Juni 2016 viel zu früh durch einen Unfall verstorben ist, wird er sie auch nicht mehr vertiefen können. Was nun aus Chekov wird oder ob es überhaupt noch einen weiteren Reboot-Film geben wird, steht ebenso noch in den Sternen.

Die Thule-Gesellschaft – Der okkulte Kern der Nazibewegung

von Joe Doe

Der Legende nach ist Thule eine sagenhafte Insel im Norden, in welche insbesondere die Nazis ein nordisches Atlantis hineininterpretieren. Schriftlich wurde sie erstmalig um 325 v.Z. vom griechischen Seefahrer Pytheas (ca. 380-310 v.Z.) festgehalten und später schrieben auch die Römer von der Entdeckung einer Insel namens Thule. Da bei der fraglichen Reise Großbritannien umrundet wurde, muss es sich bei Thule um eine britische Insel, möglicherweise eine der Shetland-Inseln, gehandelt haben. Also kein untergegangenes Reich von blonden Ariern.

Die Nazis nahmen es mit der Geschichte aber nie sehr genau und so benannte der ariosophische Okkultist Rudolf von Sebottendorf (1875-1945) seine faschistische Geheimgesellschaft nach der Insel Thule. Bevor er damit zum Wegbereiter des NS-Regimes wurde, legte er eine recht eigentümliche Karriere hin, die viele Parallelen zu anderen führenden Ariosophen aufweist. Wie Guido von List (1848-1919) und Lanz von Liebensfels (1874-1954) war auch von Sebottendorf kein echter Adeliger. Der eigentliche Name des aus Hoyerswerda stammenden Sohnes eines Lokomotivführers lautete Adam Alfred Rudolf Glauer.

Nach seinem Abitur begann Glauer ein Studium in Ingenieurswissenschaften an der Technischen Hochschule von Berlin. Dieses brach er jedoch ab und heuerte 1898 als Heizer auf einem Schiff an. Während seiner Reisen auf See verschlug es ihn auch in den Orient, wo er sich mit Okkultismus zu beschäftigen begann.

1901 bereiste er die Türkei, wo der spätere Antisemit ausgerechnet von einem griechischen Juden namens Termudi in die Freimaurerloge von Bursa eingeführt worden sein soll. Ob der Part mit dem Juden stimmt, ist fraglich, denn die Loge stand in Verbindung zum Memphis-Ritus der Theosophen Theodor Reuß (1855-1923) und Rudolf Steiner (1861-1925). Die Theosophen unterhielten ihrerseits enge Verbindungen zu den Ariosophen und Rudolf Steiner finanzierte später sogar eine antisemitische Hetzschrift. Nichts desto trotz behauptete Rudolf Glauer, von dem Juden Termudi eine Bibliothek okkultistischer Bücher geerbt zu haben.

Die Zusammenstellung seiner Interessengebiete war zu dieser Zeit allgemein sehr krude. Neben der Freimaurerei, den theosophischen Lehren Helena Blavatskys (1831-1891) und der Theozoologie des Lanz von Liebenfels beschäftigte sich Glauer auch mit islamischer Mystik und Sufismus. Er machte dabei auch Bekanntschaft mit dem sufistischen Bektaschi-Derwisch-Orden, welchen er als „alte türkische Freimaurerei“ betitelte. Er glaubte außerdem, rosenkreuzerische Traditionen in diesem Orden zu erblicken. Dies ist jedoch historisch nicht korrekt.

Glauer kann diesbezüglich eher als Neo-Sufist gesehen werden, welcher weniger mit dem Islam zu tun hatte als viel mehr mit westlicher Esoterik. In der europäischen Esoterikszene war es bereits seit Blavatsky Brauch, morgenländische Traditionen im Sinne von abendländischer Freimaurerei und Rosenkreuzertum umzudeuten.

In der Freimaurerei stieg Rudolf Glauer recht schnell auf und gründete 1910 in Istanbul eine eigene mystische Loge, fern seiner Heimat Deutschland. Er erwarb sogar die türkische Staatsbürgerschaft und nahm 1913 als Soldat der osmanischen Armee am 2. Balkankrieg teil. Darüber hinaus gab Glauer an, im Orient vom ausgewanderten Baron Heinrich von Sebottendorf adoptiert worden zu sein. Diese Geschichte dürfte jedoch frei erfunden sein, denn 1919 stellte das Bezirksamt Freiburg fest, dass er den Titel „Rudolf Freiherr von Sebottendorf“ zu Unrecht trage.

Rudolf "von Sebottendorf"

Rudolf „von Sebottendorf“

Nach dem 2. Balkankrieg zog Glauer zurück nach Deutschland, wo er kurze Zeit in Berlin weilte und sich schließlich im Dresdner Villenviertel Kleinzschachwitz niederließ. Dort gönnte er sich ein fürstliches Anwesen für 50.000 Reichsmark. In den 1. Weltkrieg wurde er aufgrund seiner türkischen Staatsangehörigkeit nicht eingezogen. Während die anderen an der Front verreckten, heiratete er 1915 im schönen Wien Bertha Anna Iffland. Das Vermögen der Tochter eines reichen Berliner Kaufmanns sicherte ihm ein bequemes Leben frei von Arbeit. Mit anderen Worten: Er war ein Schmarotzer.

Seine freie Zeit nutzte Glauer, um seine Wahnvorstellung einer „jüdischen Weltverschwörung“ auszuformen. Dabei war er als Okkultist selbst Teil einer weltweiten Verschwörung und kannte sich in den Gefilden der Theosophen, Rosenkreuzer und Freimaurer bestens aus. Darüber hinaus trat er dem ariosophischen Germanenorden bei und stattete ihn mit großen Summen unbekannter Herkunft aus. Noch während der Endphase des 1. Weltkrieges gründete Rudolf Glauer mit der Thule-Gesellschaft einen Münchner Ableger des Ordens. Die Gründung fand am 17./18. August 1918 im Luxus-Hotel Vier Jahreszeiten statt.

Innerhalb eines Jahres wuchs der Geheimbund auf rund 1.500 Mitglieder an, davon 250 in München. Es handelte sich überwiegend um Aristokraten, Akademiker und Geschäftsleute. Wie alle Logen handelte es sich bei der Thule offensichtlich um eine extrem elitäre Vereinigung. Nur traten diese feinen Herren nach außen nicht als Humanisten auf, wie Freimaurer dies für gewöhnlich tun, sondern zelebrierten ihren Rassismus in aller Öffentlichkeit. Ihr Motto lautete „Halte dein Blut rein“, was ja perfekt zum aristokratischen Inzestgesocks passte.

Die Thule-Gesellschaft hatte von Anfang an das Ziel, eine Diktatur zu errichten und alle Juden aus Deutschland zu vertreiben bzw. sie zu vernichten. Die radikale judenfeindliche Propagandakampagne des Geheimbundes begann noch vor Ende des 1. Weltkrieges, wobei die Zeitung Münchner Beobachter eine zentrale Rolle spielte. Glauer hatte das einstige Boulevardblatt erst kurz zuvor im Juli 1918 mit dem Vermögen seiner Frau dem Franz-Eher-Verlag abgekauft und anschließend zum Sprachrohr der Thule-Gesellschaft umfunktioniert. Wenig später erfolgte die Umbenennung in Völkischer Beobachter.

VB

Die Thule-Mitglieder waren aber nicht nur geistige Brandstifter, sondern gründeten auch einen Kampfbund, aus dem das Freikorps Oberland hervorging. Dieses war u.a. an der Niederschlagung der Münchner Räterepublik am 2. Mai 1919 und des Ruhraufstandes von 1920 beteiligt. Die Thule-Gesellschaft war immer an vorderster Front mit dabei, wenn es darum ging, die Freiheit im Keim zu ersticken und schreckte dabei nicht einmal vor politischen Morden zurück. So wurde der bayrische SPD-Ministerpräsident Kurt Eisner (1867-1919) bereits am 21. Februar 1919 vom Thule-Mitglied Anton Graf von Arco auf Valley (1897-1945) ermordet. Das Ironische dabei war, dass Kurt Eisner bereits seine Rücktrittsrede vorbereitet hatte, während von Arco wegen seiner jüdischen Mutter aus der Thule-Gesellschaft ausgeschlossen wurde.

Attentate auf politische Gegner waren allerdings nur die halbe Miete. Eine eigene Partei musste her, um die Macht in Deutschland zu ergreifen. Zu diesem Zwecke entsandte Glauer seinen Sportredakteur des Münchner Beobachters Karl Harrer (1890-1926) in den „freien Arbeiterausschuss“, aus dem sich am 5. Januar 1919 die Deutsche Arbeiterpartei (DAP) gründete. 13 Monate später benannte sich die DAP in NSDAP um.

Die Nazipartei, welche 1933 per Ermächtigungsgesetz die Macht ergreifen sollte, war also das direkte Produkt einer freimaurerischen Geheimgesellschaft und wurde bis zum bitteren Ende von dieser kontrolliert. Fast sämtliche Führungspersonen der NSDAP und SS waren Thule-Mitglieder. Darunter Hitlers Stellvertreter Rudolf Heß (1894-1987), der Reichsführer SS Heinrich Himmler (1900-1945) und der Oberbefehlshaber der Luftwaffe Hermann Göring (1893-1946).

Adolf Hitler (1989-1945) selbst leugnete eine Mitgliedschaft und distanzierte sich ebenso öffentlich vom Okkultismus, was jedoch einzig darin begründet lag, dass er im christlich geprägten Deutschland um seine Zustimmungswerte bangte. Tatsächlich war er nicht nur von Okkultisten umgeben, sondern wurde schon früh von ihnen als Messias auserkoren. In dieser Rolle gefiel er sich absolut und obwohl der Führer um gute Beziehungen zum Vatikan bemüht war, förderte er ungeniert eine esoterisch verzerrte Version des germanischen Heidentums.

Es gilt als sehr wahrscheinlich, dass Hitler Mitglied der Thule-Gesellschaft war. Immerhin war er bereits 1921 Parteivorsitzender der von ihr gegründeten NSDAP, das Treiben des freimaurerischen Ordens kann ihm also schwerlich entgangen sein. Sogar das „Sieg Heil“ geht auf die Thule-Grußformel „Heil und Sieg“ zurück und das Symbol der Nazibewegung, das Hakenkreuz, stammt aus dem Ordenslogo. Die Thule-Gesellschaft hatte das Hakenkreuz wiederum, zusammen mit der Theorie der Wurzelrassen, von der Theosophischen Gesellschaft übernommen. Die gesamte Symbolik und Ideologie des 3. Reiches stammt aus dem Umfeld okkulter Geheimgesellschaften und es ist schlichtweg undenkbar, dass der Diktator nicht eingeweiht gewesen sein soll.

Thule Logo

Der Gründer der Thule-Gesellschaft, Rudolf Glauer alias von Sebottendorf, sollte hingegen nicht vom Siegeszug seines missratenen Geheimbundes profitieren. Er verließ die Thule-Gesellschaft bereits 1919, nachdem er der Mitschuld am Tod von sieben Thule-Mitgliedern bezichtigt wurde. Bei ihm waren nämlich von der Münchner Räteregierung Mitgliederlisten des Ordens beschlagnahmt worden, woraufhin einige seiner Anhänger in Geiselhaft genommen und 30. April 1919 von Rotgardisten eliminiert wurden. Wer austeilt, muss auch einstecken können. Der Welt wäre überdies viel Leid erspart worden, wären die Rotgardisten gründlicher vorgegangen.

Während sich die Thule-Gesellschaft leider sehr schnell von diesem Rückschlag erholte, ging es für Sebottendorf weiter bergab. Durch Fehlspekulationen verlor er sein gesamtes Vermögen. Er hielt sich in der Folge mit dem Verfassen von astrologischen sowie esoterischen Schriften und Büchern über Wasser. Außerdem reiste er viel durch Nordamerika, den esoterischen Hot Spot Schweiz und die ihm vertraute Türkei. Nach eigenen Angaben soll er in der Türkei von 1923 bis 1928 Honorarkonsul von Mexiko gewesen sein.

Durch die Machtergreifung der Nazis 1933 beflügelt, kehrte er schließlich wieder in seine Heimat zurück, wo die Thule-Gesellschaft jedoch längst ohne ihn auskam. Im selben Jahr veröffentlichte er ein Buch mit dem Titel „Bevor Hitler kam“. Das Buch wurde umgehend verboten und Sebottendorf 1934 aus Deutschland abgeschoben. Sein Vergehen war es nicht etwa, Okkultist oder Freimaurer zu sein, denn immerhin gehörte er keiner konkurrierenden Loge an, sondern war im Gegenteil der Begründer der nunmehr herrschenden Nazifreimaurerei. Das einzige, was Hitler ihm nicht verzeihen konnte, war seine Selbstüberhöhung als Begründer der Nazibewegung. Diesen Titel beanspruchte der Führer für sich und wer an seinem Mythos kratzte, musste verschwinden.

Der zwischenzeitlich komplett verarmte Rudolf Glauer zog sich in die Türkei zurück, wo er von 1942 bis 1945 als Doppelagent für die deutsche Abwehr und den britischen Geheimdienst gearbeitet haben soll. Dem Reich blieb er aber offensichtlich trotz seiner Abschiebung treu, denn direkt nach der deutschen Kapitulation ertränkte er sich im Bosporus.

Rudolf Glauers Lebenswerk wirkt jedoch bis heute im Rechtsextremismus nach. Von den meisten Historikern wird das Fortbestehen der Thule-Gesellschaft jedoch geleugnet und nach offizieller Lesart löste sie sich sogar schon in den 1920er Jahren während der Weimarer Republik auf. Der ganze Naziokkultismus, insbesondere in Himmlers SS, spricht allerdings eine deutlich andere Sprache. Obwohl der Okkultismus des 3. Reiches an sich nicht zu leugnen ist, wird das Naziregime stets als Feind von Geheimgesellschaften dargestellt, was nichts anderes als freimaurerische Geschichtsfälschung ist.

Die Zeichen der Thule-Gesellschaft waren überall im 3. Reich präsent und konzentrierten sich in der Wewelsburg, wo bis heute satanistische Rituale von Kindesmissbrauch bis Menschenopferungen stattfinden. Selbstverständlich wird auch diese Verbindung als Verschwörungstheorie abgetan, obwohl durch die Dokureihe „Höllenleben“ längst glaubhafte Zeugenaussagen vorliegen. Ganz so als gäbe es keine Berührungspunkte zwischen Satanismus und Rechtsextremismus.

Wo die Geschichtsrevisionisten schon mal dabei sind, den gesamten NSBM-Sektor zu leugnen, können sie auch gleich die Shoa mitleugnen. Tatsächlich wird die Opferung von Juden und Kommunisten durch die Thule-Gesellschaft im 3. Reich bei Wikipedia unter der Rubrik „Mythen und Spekulationen“ aufgeführt. Geht’s noch? Was ist denn in den Konzentrationslagern geschehen? Dort wurden Millionen Juden, Kommunisten, Gewerkschafter, Sinti, Roma, Homosexuelle usw. ermordet. Es ist in Deutschland sogar strafbar, dies zu leugnen. Dennoch wird zumindest der rituelle Charakter der Shoa von offizieller Seite als Verschwörungstheorie abgetan, obwohl die Thule-Gesellschaft nie einen Hehl aus ihren judenfeindlichen Vernichtungsfantasien machte. Der Zusammenhang zwischen der Thule-Gesellschaft und der Shoa ist offensichtlich und historisch nachweisbar.

Ebenso kann das Fortbestehen der Thule-Gesellschaft nach dem Ende des 2. Weltkrieges nicht geleugnet werden. 1980 gipfelten die Aktivitäten in der Gründung des Thule-Seminars durch den deutschen Verleger Wigbert Grabert und den französischen Rechtsextremisten und REL-Politiker Pierre Krebs. Letzterer gilt als maßgeblicher Theoretikern der Neuen Rechten. Zum Umfeld des Thule-Seminars gehörte außerdem der NPD-Politiker und Ariosoph Jürgen Rieger (1946-2009). Es ist wohl kein Zufall, dass Rieger Zeit seines Lebens den Gedenkmarsch für das führende Thule-Mitglied Rudolf Heß organisierte. Die Ziele von Thule-Gesellschaft und Thule-Seminar sind annähernd deckungsgleich. Es geht vordergründig um die „rassische Reinhaltung“ Westeuropas, gepaart mit einem okkult verzerrten Neoheidentum.

Weiterhin gründete sich in den 1990ern im deutschsprachigen Internet das Thule-Netz, welches von Holocaustleugnung über Volksverhetzung bis Anti-Antifa-Arbeit alles bot, was der herzlose Nazi begehrt. Eifriger Schreiber des Thule-Netzes war der Thüringer NPD-Politiker Tino Brandt, welcher als V-Mann des Verfassungsschutzes den Auftrag erhielt, den rechtsextremen Thüringer Heimatschutz aufzubauen. Eben jene braune Terrorbrutstätte, aus der der NSU hervorging. Offensichtlich reicht die Macht der Thule-Gesellschaft noch heute bis in die deutschen Geheimdienste hinein, was nicht weiter verwundert, da diese ja von Altnazis aufgebaut wurden.

Während das Thule-Netz nur ein Ableger für rechtsextreme Propaganda war, hatte die Thule Gesellschaft auch noch eine offizielle Webseite. Auf deren Startseite befand sich oben eine schwarze Sonne und wenn man ganz nach unten scrollte, fanden sich dort außerdem Zirkel und Winkelmaß der Freimaurer. Scheinbar ist diese Seite nicht mehr online oder sie wurde durch eine weniger offensichtlich freimaurerische Variante ersetzt. Jedenfalls ist die Originalseite nicht mehr aufzufinden.

Dafür gibt es aber eine Facebook-Seite, auf der ein Hexagramm zu finden ist.

Thule Facebook

Die Kontaktadresse, welche auf der Ariosophie-Seite zu finden ist, spricht aber ebenfalls Bände. Sie beginnt mit THT23@ und jeder halbwegs informierte Mensch sollte wissen, wessen Zahl die 23 ist.

Thule 23

Das angebotene Themenspektrum der Thule-Webseite war auf jeden Fall interessant, denn es ähnelte dem von rechten Verschwörungsportalen. Tatsächlich steht die Thule-Gesellschaft bei neurechten Esoterikern wie Jo Conrad hoch im Kurs. In dessen Sendung Bewusst(los) TV ist des Öfteren der braune UFO-Spinner Reiner Feistle zu Gast, welcher offensichtlich ein absoluter Fan der Thule- und Vril-Gesellschaft ist. Den Ursprung der weißen Europäer verortet Feistle jedoch nicht auf einer legendären Insel im Norden, sondern im Sternensystem Aldebaran. Aber das ist ein Thema für sich. Auf jeden Fall gibt es Berührungspunkte zwischen der Thule-Gesellschaft und rechten Verschwörungsportalen, welche darüber hinaus oft auch theosophisches und rosenkreuzerisches Gedankengut verbreiten.

Die Fußball-EM 2016 – Ablenkung im Zeichen des Hexagon

Am 10. Juni startete die Fußball-Europameisterschaft. Übrigens am selben Tag wie die diesjährige Bilderbergkonferenz. Das ist wieder mal eine willkommene Ablenkung von den weltpolitischen Entscheidungen, die in Dresden besprochen werden. Die EM bietet sich geradezu an, um TTIP und CETA durchzusetzen, während sich alle Blicke auf den Rasen richten.

Oder schlimmer noch, es könnte ein Terroranschlag auf ein Stadion inszeniert werden, wodurch die Massen derart entsetzt wären, dass niemand danach fragen würde, warum wir jetzt den Iran oder Russland angreifen müssen, die mit dem IS gar nichts zu tun haben. Ebenso würde kaum jemand hinterfragen, wie es trotz extremer Sicherheitsvorkehrungen zu etwas derartigem kommen konnte. Aber warten wir es ab. Fest steht bisher nur, dass die Ablenkung von der herrschenden Elite auf jedem Fall genutzt werden wird.

Die Eröffnung der EM war jedenfalls schon mal ein Ritual, welches auf einem gigantischen Hexagon abgehalten wurde. Das Hexagon war wiederum Teil einer stilisierten Sonne, die über einer Pyramide aufgeht. Fußball ist ja ohnehin ein Sport, der bis ins kleinste Detail von den Freimaurern entwickelt wurde. „Brot und Spiele“ halt.

EM 2016

Mystery Men – Die beknacktesten Superhelden

von Joe Doe

Wer schon immer mal Superhelden mit überflüssigen Kräften erleben und dabei mit okkulten Symbolen bombardiert werden wollte, der ist bei den „Mystery Men“ genau richtig. Dieser sinnlose Streifen aus dem Jahr 1999 hat alles, was man nie sehen wollte. An den Kinokassen geriet diese Verfilmung des „Flaming Carrot Comics“ von Dark Horse aus gutem Grund zum Flop.

Alles beginnt mit einer Ü80-Party, auf der ein GILF ältere Damen anbaggert. An der Theke gibt es statt Drinks Medizin und auf der Tanzfläche werden nicht die Beine, sondern die Räder geschwungen. Wer genau hinschaut, entdeckt unter den Gästen auch einen Shriner.

01 Shriner

Die Party wird plötzlich von einer Gang namens Red Eyes gecrasht, die alle Wertsachen einsackt. Doch die Superhelden sind schon da, um sie zu vermöbeln. Darunter der Schaufler (William H. Macy), der Blue Raja (Hank Azaria), Meister des Tafelsilbers, und Mr. Furious (Ben Stiller), dessen Superkraft es ist, wütend zu werden. Außerdem schmückt er sich mit Pentagrammen, die er vom Schrottplatz aufgesammelt hat, auf dem er arbeitet.

Blue Raja

Blue Raja

Der Schaufler

Der Schaufler

Mister Furious

Mister Furious

05 Furious Pentagramm

Selbstverständlich bekommen die selbsternannten Superhelden erst mal eine Supertracht Prügel. Erst als Captain Amazing (Greg Kinnear) auftaucht, beziehen auch mal die Bösewichter Haue. Am Ende ist Amazing der strahlende Held und obwohl er selbst ein Milliardär ist, lässt er sich von Großkonzernen wie Pepsi sponsern. Sein Kostüm ist eine Werbetafel auf zwei Beinen.

07 Captain Schleichwerbung_1

08 Captain Schleichwerbung_2

Während Captain Amazing den ganzen Ruhm erntet, werden die anderen drei Versager von der Polizei ausgelacht. Die Beamten tragen Lederklamotten, wie man sie sonst nur als Klischees in Schwulenbars kennt, und so bezeichnet Mr. Furious sie als „Ledertunten“. Er hätte sie auch Freimaurer nennen können, denn ihre Mützen werden durch ein Schachbrettmuster geziert.

06 Schachbrettbullen

Captain Amazing ist indes keinesfalls so glücklich, wie es nach außen den Anschein hat. Er braucht einen Superschurken als Gegner, doch die hat er längst alle hinter Gitter gebracht. Um endlich wieder große Schlagzeilen machen zu können, fasst er den sagenhaft dämlichen Entschluss, den Gangster Casanova Frankenstein aus der Irrenanstalt zu holen.

In der Irrenanstalt, wo Frankenstein gerade auf die Freimaurerhymne „Ode an die Freude“ anspielt, legt Lance Hunt alias Captain Amazing ein gutes Wort für den Kriminellen ein. Der Anstaltsleiter, welcher aus unerfindlichen Gründen einen Sowjetorden trägt, entlässt den Insassen daraufhin. Das Unglück nimmt seinen Lauf.

09 Sowjetman

In Champion City (was für ein dämlicher Name) sitzen derweil die drei Versager in einem Restaurant und philosophieren darüber, ob Lance Hunt Captain Amazing ist. Das spielt auf all die Superhelden an, die im normalen Leben eine Brille tragen und deshalb von niemandem erkannt werden. Zumindest dieser Seitenhieb ist absolut gerechtfertigt. Ansonsten versagt der Film mit seiner abgeschmackten Gotham-Version jedoch als Satire auf Superheldenfilme.

10 Champion City_1

11 Champion City_2

Die Hauptfiguren sind einfach zu platt. Der Schaufler ist ein Familienvater, dessen Frau von seinen nächtlichen Streifzügen wenig begeistert ist. Der blaue Raja ist noch schlimmer, denn er wohnt mit über 40 noch bei Mutti und klaut deren Tafelsilber, um damit Ganoven zu bewerfen. Mr. Furious ist indes ein absoluter Loser, der es nicht schafft, das Team zusammen zu halten. Am Ende fährt er allein zur Residenz von Casanova Frankenstein. Übrigens ein wahrer Tempel der Dekadenz.

12 Casanova Bude_1

13 Casanova Bude_2

Dort spielt der Bösewicht erst mal auf den Sündenfall an, um zu unterstreichen, wie böse er ist. Allerdings versäumt er es, in den Apfel hinein zu beißen, weil er von seiner Psychiaterin unterbrochen wird. Diese stand die ganze Zeit auf seiner Seite und hat ihn deshalb für geheilt erklärt, obwohl er dies offensichtlich nicht ist.

14 Sündenfall

Als erstes sprengt der Irre dann auch gleich mal die Irrenanstalt, wobei dieser Akt des Vandalismus Captain Amazing auf den Plan ruft. So schlau, wie dieser immer tut, ist er allerdings nicht. Zunächst verwechselt er den Begriff „Antagonisten“ mit „Anthroposophen“, womit hier Rudolf Steiners Esoterikerverein beworben wird. Allerdings nur in der deutschen Übersetzung. Schließlich fällt Amazing auch noch auf einen dummen Trick herein und lässt sich gefangen nehmen. Natürlich wundert sich niemand, dass nach dem Verschwinden des Milliardärs Lance Hunt auch Captain Amazing aus der Öffentlichkeit verschwindet.

Am darauf folgenden Abend versuchen Mr. Furious, Blue Raja und der Schaufler, in die Residenz von Casanova einzudringen und Captain Amazing zu befreien. Die Aktion endet damit, dass sie von ein paar Disko-Typen verprügelt werden, nachdem sie diese dumm angemacht haben.

15 Drei Deppen

Offensichtlich sind sie den Bösewichten hoffnungslos unterlegen und so beschließen sie, ihr Team zu vergrößern. Sie besiegeln ihren Entschluss mit dem Baphomet-Gruß.

16 Baphomets

Als erstes suchen sie den unsichtbaren Bengel (Kel Mitchell) auf, der allerdings nur unsichtbar werden kann, wenn niemand zusieht. Nun, zumindest ist er ein guter Netzwerker und kennt sämtliche potentiellen Mitbewerber, sodass er fürs Erste mitmachen darf. Im Restaurant stößt dann noch der verpickelte Spleen (Paul Reubens) zum Team, dessen Fähigkeit es ist, zu furzen, wenn man an seinem Finger zieht. Spätestens an dieser Stelle verflüchtigt sich das restliche Niveau unter dem Türschlitz hindurch.

Im Garten des Schauflers organisieren die fünf Superversager ein Casting, bei dem nur Knallchargen aufschlagen. Darunter der Waffler, der Ballerinamann und zwei sich zankende Wonder Women. Erst nach Ende der Party trifft mit der Bowlerin eine Bewerberin ein, die es letztendlich ins Team schafft. Sie hat zwar keine Superkräfte, aber dafür eine Superwaffe. Es handelt sich um eine intelligente Bowlingkugel, in der sie den Schädel ihres ermordeten Vaters einarbeiten lassen hat. Ziemlich kranker Scheiß, zumal sie auch noch mit dem Schädel redet.

17 Bowlingschädel

Die erste Aktion des verstärkten Teams besteht darin, Casanova Frankensteins Limousine zu ramponieren. Einer seiner Discoboys zeigt wieder mal den Baphomet, als dieser die Verfolger bemerkt.

18 Discomet

Casanovas rechte Hand (Eddie Izzard) prahlt indes damit, dass er den Vater der Bowlerin ermordet hat. Diese reagiert darauf sehr ungehalten und schickt ihre Bowlingkugel in den Kampf.

19 Todesbowling

Die ganze Nummer hat natürlich ein Nachspiel und nach einer nächtlichen Sauftour lauern Casanovas Discoboys den sechs Superknallchargen vor deren Wagen auf. Gibt es eigentlich ein dämlicheres Auftreten für Gangster als den Discostyle?

20 Discogang

In letzter Sekunde werden die Supertrottel von einem mysteriösen Helden namens Sphinx gerettet. Der Name sagt eigentlich schon alles. Ursprünglich sollte dieser Charakter schon früher im Film auftauchen und in einer geschnitten Szene hätte man gleich die Pyramide mit Auge als Tattoo auf seiner Hand gesehen. Übrigens wieder mit einem Reptilienauge.

21 Sphinx Tattoo

Auf dem Kostüm der Sphinx ist das Zeichen der Freimaurer ebenfalls deutlich zu sehen. Die Frage, warum dieser grottige Film für den Saturn Award in der Kategorie beste Kostüme nominiert war, erübrigt sich damit wohl.

22 Sphinx Cape

Die Sphinx wird der Lehrmeister des Teams und trainiert die Superhelden in der Kampfkunst. Außerdem klopft er die ganze Zeit spirituelle Sprüche, bis es Mr. Furious reicht. Roy, wie er mit bürgerlichem Namen heißt, verlässt den Schatten der Pyramide und geht von nun an eigene Wege.

23 Stoffpyramide

Die Sphinx gedenkt, den Verlust von Arbeitskraft durch Feuerkraft auszugleichen. Diese holen sich die Superhelden bei dem GILF von der Ü80-Party. Dr. Heller (Tom Waits) betreibt nämlich eine Waffenschmiede in einem verlassenen Freizeitpark. Natürlich sind die Waffen alle nicht tödlich, wie der Tornado in der Dose. Gefährliche Waffen dürfen nur die Bösewichte tragen. Die Zeit war damals halt noch nicht reif für „Deadpool“.

Mr. Furious flirtet in der Zwischenzeit mit der Kellnerin Monica (Claire Forlani), die endlich auf seine Avancen eingeht. Sie überredet ihn, sich dem Team wieder anzuschließen, womit das Team wieder komplett wäre. Zusammen machen sie sich auf den Weg, Captain Amazing aus den Klauen von Casanova Frankenstein zu retten.

Letzterer hat alle kriminellen Banden der Stadt zu einem rauschenden Fest eingeladen. Darunter eine Studentenverbindung, die wegen tödlicher Rituale vorbestraft ist. Wer muss da nicht sofort an Skull & Bones denken?

24 Gangsterbanden

Draußen überwachen der Spleen und der unsichtbare Junge die Lage. Als es plötzlich anfängt zu stinken, ist diesmal nicht der Spleen schuld, sondern ein Stinktier, welches es mit dem Bein des Spleens treibt. Diese überflüssige Szene spielt sich im Licht des Vollmondes statt, wobei über Champion City irgendwie jede Nacht Vollmond ist.

25 Vollmondromanze

Zum krönenden Abschluss der Party will Casanova eine Superwaffe vorstellen, mit der er Champion City zu terrorisieren gedenkt. Zunächst will er sie an Captain Amazing testen, doch da kommen ihm Mr. Furious, Blue Raja, die Bowlerin und der Schaufler zuvor. Bei dem Versuch, den Star der Stadt zu retten, grillen sie ihn aus Versehen und Amazing endet als abstraktes Kunstwerk. Welch Ironie, dass jene, die tödliche Waffen ablehnen, mit einer ebensolchen gerade jemanden aus dem eigenen Team erledigen. Obwohl, eigentlich hat Captain Amazing den ganzen Schlamassel überhaupt erst verursacht. Karma is a Bitch!

26 Autsch_1

26 Autsch_2

27 Autsch_3

Entsetzt treten die sechs Superidioten den Rückzug an und suchen den Rat der Sphinx. Zwischenzeitlich outet sich der Blue Raja gegenüber seiner Mutter als Gabelwerfer, was diese überraschend positiv aufnimmt. Sie übergibt ihm sogar das Tafelsilber seiner Oma. Die Frau des Schauflers droht ihrem Mann dagegen mit Scheidung. Roy holt sich derweil einen Abschiedskuss von Monica. Nachdem alle sich in ihre neuen Outfits geworfen haben, sind die glorreichen Sieben bereit, Casanova Frankenstein den Arsch aufzureißen.

28 Glorreiche 7

Mit einem Panzerwagen penetrieren die Superhelden den Partysaal von Casanovas Villa und entwaffnen die Schurken erst einmal mit einem Supermagneten. Um am Superlaser der Schurkenresidenz vorbei zu kommen, brauchen sie einen Unsichtbaren und siehe da, die Kräfte des unsichtbaren Jungen sind tatsächlich real. Nur schwinden sie auch tatsächlich, als alle ihn ansehen und so steht er ziemlich entblößt da. Irgendwie ist es schon rassistisch, dass es den einzigen Afroamerikaner im Team trifft.

29 Unsichtbar

30 Sichtbar

Nach dem Rassismus gibt es noch etwas Sexismus. Die Schrumpfkanone lässt nämlich keine Menschen schrumpfen, sondern lediglich die Klamotten der Girlie-Gang eingehen. Hier gibt es für das männliche Publikum nackte Hintern.

31 Sexismus

Nachdem die glorreichen Sieben alle Gangster ausgeschaltet haben, darf zum Schluss Mr. Furious noch mal so richtig wütend werden.

33 Wutbürger

Er schmeißt den Casanova in dessen eigene Superwaffe, die übrigens eine sechseckige Form aufweist, und rettet Monica aus den Klauen des Bösewichts.

34 Gerechte Strafe

Bei der Zerstörung der Superwaffe kommt derweil die Bowlingkugel zum Einsatz, die es schwer beschadet übersteht.

35 Schädelwaffe_1

36 Schädelwaffe_2

Diesmal sind es die Mystery Men, auf welche die Presse draußen wartet. Scheinbar interessiert sich sogar das israelische Fernsehen für die Truppe, denn das Mikrophon einer Reporterin wird von hebräischen Buchstaben geziert.

37 Israel TV

Fazit: Was für ein bundesligareifer Schwachsinn! Außer einem Sammelsurium okkulter Symbole hat dieser Film absolut nichts zu bieten. Die „Zieh an meinem Finger!“-Witze sind dabei echt das Sahnehäubchen der Niveaulosigkeit. In die Tonne damit!