Total Recall – Ein Trip in die neue Weltordnung

von Shinzon

„Total Recall“ ist ein absoluter Science Fiction Klassiker aus dem Jahr 1990, in dem es Arnold Schwarzenegger auf den Mars verschlägt. Bis zum Ende wird der Zuschauer im Dunkeln gelassen, ob die Rolle des Douglas Hauser nun den Mars befreit hat oder als Opfer eines wirren Mind Control Experiments in einem Labor dahinvegetiert. 2012 folgt nun ein Remake dieses Klassikers und obwohl die wichtigsten Grundelemente geblieben sind, ist dennoch alles anders.

Die Neuerungen beginnen bereits damit, dass die Handlung nicht auf den Mars spielt. Es gibt lediglich eine kleine Anspielung auf das Original, was eine nette Hommage für Insider ist. Eine weitere Hommage ist die fehlerhafte Maskierung von Douglas Hauser (nunmehr Colin Farrell), die während einer Personenkontrolle auffliegt. Diese ist ganz zeitgemäß keine Robotermaske mehr, sondern ein Hologramm. Zu guter Letzt hat noch die Frau mit den drei Brüsten einen kleinen Auftritt. Ansonsten bleibt aber nicht mehr viel vom Original übrig, außer dem Gehirnwäscheaspekt.

Der Auftakt zeigt eine Erde, die vom 3. Weltkrieg gezeichnet ist. Die Erdbevölkerung wurde stark reduziert, was ganz im Sinne der herrschenden Elite ist. Diese hat ihren Sitz in London, während die einzigen noch bewohnbaren Gegenden in Europa und Australien zum britischen Empire gehören. Ja, richtig gelesen, „Total Recall“ propagiert ganz offen die neue Weltordnung unter der britischen Flagge.

Dies ist in Hinsicht auf die Vorahnungen eines Anschlags in London, der den Beginn eines 3. Weltkrieges sowie die darauf folgende neue Weltordnung markieren soll, sehr interessant. Aus der Asche Londons soll sich das neue Jerusalem erheben, welches das Zentrum einer neuen Weltmacht werden soll. Zumindest wurde dies auf den Eröffnungs- und Abschlusszeremonien der Olympischen Spiele 2012 so angekündigt. Während man auf der Eröffnung William Blakes Hymne „Jerusalem“ sang, baute man zum großen Abschluss eine Pyramide und ließ den Phönix aus der Asche aufsteigen.

Ja, die ganze Symbolik hat einen tieferen Sinn. Dazu gehört auch die symbolische Vereinigung aller Völker zu einem Olympischen Feuer, sprich einem Weltstaat, sowie der gemischte Einmarsch der Athleten während der Abschlussfeier. Es handelt sich um den Beginn dessen, was wir als Endresultat in „Total Recall“ aufgetischt bekommen.

In diesem Film ist in der Tat ein Teil von London zerstört worden und nunmehr eine lebensfeindliche „No-Area“. Überraschender Weise steht der Big Ben Tower noch, allerdings scheint das angrenzende Parlamentsgebäude zu fehlen. Jedenfalls wurde auf dem, was von London noch übrig ist, eine ultramoderne Megacity errichtet. Wenn man so will das neue Jerusalem bzw. Zion, was ja trefflicher Weise im Film den Nabel der Welt darstellt. Der Kopf der neuen Weltordnung, Cohaagen (Bryan Cranston), gibt dabei gleich noch einen prima Antichristen ab, der die Menschheit nach allen Regeln der Kunst tyrannisiert. Er schreckt nicht einmal davor zurück, die komplette Bevölkerung des aufmüpfigen Australiens auszurotten und entsendet zu diesem Zweck eine Invasionsarmee von Robocops.

Maschinen sind einfach die besseren Killer, weil sie keine Gewissensbisse haben, auf Zivilisten zu schießen. Und das ist nicht einmal mehr Science Fiction, da im Irak und Afghanistan bereits bewaffnete Kriegsroboter zum Einsatz kommen. Ebenso unbemannte Drohnen, die ganze Dörfer auslöschen können. Noch sitzen dabei Offiziere an Steuerpulten, die jedoch schon fernab der Krieggebiete keinen Bezug mehr zu den Menschen haben, die sie per Knopfdruck ausradieren. Bald könnten sie von intelligenter Software ersetzt werden, die die modernen Kriegsgeräte gänzlich ohne Skrupel steuert. „Total Recall“ zeigt diese Entwicklung in ihrer Vollendung.

Etwas unrealistisch wird es dann aber doch, wenn die Truppen durch einen Tunnel direkt am Erdkern vorbei transportiert werden. Es ist schon klar, dass hier auf den Tunnel zwischen Großbritannien und Frankreich angespielt wird, doch dieser geht ja nur durch die Erdkruste. Es ist vollkommen absurd, einen stabilen Tunnel durch den zähflüssigen und extrem heißen Erdmantel zu bauen. Von Geologie scheinen die Drehbuchautoren keinerlei Ahnung zu haben.

Der Story an sich tut das allerdings keinen Abbruch. Es darf halt keinen halben Tag dauern, von England nach Australien zu kommen. Warum man sich jedoch nicht entschied, Europa als Gegner zu nehmen, was dem Zuschauer den unrealistischen Fall durch das Erdinnere erspart hätte, bleibt schleierhaft. Immerhin sollte man meinen, dass die Europäer ebenfalls nicht gerade glücklich sein werden, unter der Knute Londons zu leben.

Da der Film aber nun einmal so ist, werfen wir zum Abschluss noch einen Blick auf die australischen Rebellen. Wie sich am Ende herausstellt, sind diese alles andere als Terroristen. Im Gegenteil kämpfen sie einfach für ihre Freiheit und Unabhängigkeit. Das perfide dabei ist, dass die Terroranschläge, die man ihnen zuschreibt, vom britischen Regime selbst inszeniert wurden. Ja, richtig gelesen, Terror unter falscher Flagge ist ein wesentliches Element von „Total Recall“. Na wenn das mal kein böses Omen ist…

Übrigens leben im Australien von „Total Recall“ verdächtig viele Asiaten, was eine Anspielung auf den wahren Gegner sein dürfte, der im Falle eines 3. Weltkrieges den Westmächten gegenüber stehen wird. Das erinnert etwas an den unsäglichen Propagandafilm „Tomorrow, when the War began“, in dem Australien ebenfalls von einer asiatischen Koalition besetzt wird, der ein paar patriotisch zugedröhnte Teenagern den Kampf ansagen.

Fazit: Alles in allem ist „Total Recall“ ein eigenständiger Film, der eigene Wege geht und außer dem Grundgerüst nicht mehr viel mit dem Original gemein hat. Optisch ist er sehr eindrucksvoll, wenn auch physikalisch nicht immer logisch. Die dargebotene Zukunftsvision ist äußerst erschreckend und man wünscht sich, dass sie niemals wahr werden möge. Was das Mind Control Thema angeht, bleibt schlussendlich nur noch zu sagen: geht in keinen verdammten Rakall-Laden oder sonstige MK-Ultra-ähnliche Einrichtungen.

Total Recall Trailer 2012

Total Recall Trailer 1990

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Die Olympischen Spiele 2012 – Ein okkultes Ritual

Die Olympischen Spiele 2012 in London werden vielen Menschen für lange Zeit im Gedächtnis bleiben. Was viele jedoch nicht bemerkt haben werden, sind die okkulten Rituale, die sich um die Errichtung einer neuen Weltordnung und dem Jerusalem des Antichristen gedreht haben. Unsere Beobachtungen haben wir im Recut unserer Reihe zusammengefasst.

Den Anfang machte William Blakes Hymne „Jerusalem“, in der der Bau des neuen Jerusalem (auch Zion genannt) besungen wurde. Selbiges Lied wurde bereits auf der Hochzeit von Prinz William und Kate geträllert. Hinzu kommt das Zion-Logo, für welches sich die Werbeagentur Wolff/Olins verantwortlich zeichnete. Mindestens einer der beiden Gründer, Wally Olins, ist Freimaurer und schaut man sich die Referenzen dieser Agentur an, strotzen diese nur so vor okkulter Symbolik. Für nähere Details empfiehlt sich die Rik Clay Recherche.

Übrigens distanzieren wir uns an dieser Stelle von jeglichem Antisemitismus. Die Errichtung Zions ist keine jüdische Idee, sondern gänzlich freimaurerisch. Die Juden fühlen sich an die Diaspora gebunden, was so viel heißt, dass sich überall dort integrieren, wo sie leben. Die Idee, ein neues Jerusalem in England zu errichten, stammt hingegen aus der Feder des Okkultisten und Goi William Blake.

Auf den Olympischen Zeremonien ging es dann fröhlich weiter mit Anspielungen auf die Zerstörung des alten Londons, was in dem Phönix-Ritual am Ende der Closing Ceremony gipfelte. Zudem wurde immer wieder der Gedanke einer geeinten Welt propagiert. Gegen eine basisdemokratische und multikulturelle Welt des Friedens und der Zusammenarbeit wäre ja nicht einmal etwas einzuwenden. Wer jedoch glaubt, dass unter der Knute der Banken und Großkonzerne alles Friede, Freude, Eierkuchen wäre, muss sich den Hut schon mit dem Hammer aufsetzen. Die Sicherheitsmaßnahmen während der Spiele in London waren der Vorgeschmack auf eine globale, faschistische Militärjunta und auf die Monokultur des Kapitalismus kann die Menschheit ebenfalls verzichten.

Da konnte sich Danny Boyle noch so viel Mühe geben, der zukünftigen Weltdiktatur einen friedlichen Stempel aufzudrücken – der satanistische Charakter der Olympischen Zeremonien straft ihn sogleich Lügen. Der Knaller war dabei das grauenerregende Ritual, bei dem kleinen Kindern mit Lord Voldemort, Totessern und anderen dämonischen Fratzen Angst eingeflößt wurde. Als letzter Akt vor der Eröffnungsrede und dem Einmarsch der Athleten folgte dann noch ein heidnisches Sonnenanbetungsritual. Pharao Echnaton hätte seine wahre Freude daran gehabt. Ebenso wie an der Errichtung einer 13-stufigen Paramide auf der Abschlussfeier.

Weitere Details finden sich in unserem Video „The Evil Empire – Die Olympischen Rituale 2012 (Recut)“: