Marilyn Mansons neues Tattoo

2017 hat Marilyn Manson ein paar neue Fotos von sich schießen lassen. Bei denen ein neues Tattoo an seiner linken Hand auffällt. Es handelt sich um das Siegel Satans, womit er sich deutlich positioniert. Von wegen er sei kein Satanist. Nicht einmal die Stelle des Tattoos ist zufällig gewählt, denn damit zeigt Manson, dass er dem Pfad zur linken Hand folgt.

Einen neuen Freimaurerring hat er obendrein noch und an seiner Teufelsklaue u.a. einen Pentagrammring.

Videoanalyse: Hell Boulevard – Satan in Wonderland

Der Bandname Hell Boulevard sagt eigentlich schon alles über die ideologische Ausrichtung dieser Krachmacher. Das Video zu „Satan in Wonderland“ bezeugt dabei, dass es sich mitnichten um harmlose Gruftis handelt, die nur oberflächlich mit okkulten Symbolen spielen, die sie nicht verstehen. Der Boulevard zur Hölle ist durchaus bewusst mit schlechten Vorsätzen gepflastert.

Wie schlecht diese Vorsätze sind, zeigt die Anspielung auf „Alice im Wunderland“, welche hier durch Satan ersetzt wird. Schon das Originalwerk von Lewis Carroll offenbarte dessen Neigungen zu Drogenmissbrauch und minderjährigen Mädchen. Umso erschreckender ist es, dass sich die satanische Alice im Verlauf des Musikvideos bis auf die Unterwäsche entkleidet. Die Darstellerin ist zwar erwachsen, aber was sie darstellt nicht.

Zu Beginn des Videos ist Alice noch angezogen und darf eine weiße Venustaube küssen, welche Luzifer symbolisiert.

Das weiße Karnickel darf natürlich auch nicht fehlen.

Immerhin zeigt es den Weg zu den Pilzen, aus denen die Drogen gewonnen werden.

Noch in der ersten halben Minute sind außerdem schon die ersten Freimaurersymbole zu sehen. Zum einen wäre da der Schirm, natürlich in Schwarz/Weiß gehalten.

Und der ebenfalls schwarz/weiße Schachbrettboden als Spielwiese für sexuelle Perversionen.

Weiter geht es mit offensichtlicher Satanismussymbolik. Der Baphomet hat passend zum Anlass einen gehörnten Hasenschädel. Im Prinzip könnte das auch eine Anspielung auf den Playboy sein, denn die blanken Titten haben ein XX-Rating.

Was mit diesem Sexbunny hinter der Kamera passiert, darüber wird lieber geschwiegen.

Ebenfalls nackt ist eine rothaarige Frau mit Hörnern, an der Aleister Crowley vermutlich seine Freude gehabt hätte.

Aber sicherlich hat auch der verrückte Hutmacher, welchen der Sänger verkörpert, an der „Hure Babalon“ Gefallen gefunden.

Bevor die wilde Party so richtig losgeht, müssen aber erst einmal lustige Pillen eingeworfen werden, die „Happiness“ bringen. Das Musikvideo ist wie eine einzige Anleitung zum Drogenkonsum. Aber das trifft ja bereits auf das literarische Vorbild zu.

Ob nur die Pillen im Hals kratzen oder die folgende Geste eine tiefere Bedeutung hat, lassen wir mal offen.

Die Pillen zeigen jedenfalls schnell Wirkung und plötzlich steht alles Kopf, einschließlich dem umgedrehten Kreuz auf der Hure Babalon.

Wenn’s erst mal richtig rein knallt, erscheint einem schlussendlich auch die Cheshire-Cat, stilecht mit Pentagramm-Ohrring…

…sowie die Raupe mit der Wasserpfeife, hier in einer sehr maskulinen Darstellung.

Der Typ an der Shisha betont sein linkes Horusauge, indem er das andere mit einem umgedrehten Satanspentagramm abdeckt.

Auf der Stirn trägt er zudem eine Mondsichel, die für sich genommen schon okkulte Bedeutung hat, hier allerdings die Sichel des Saturn repräsentieren könnte.

Man sollte meinen, mehr okkulte Symbolik ginge nicht. Doch was wäre ein satanistisches Musikvideo ohne das Siegel Satans auf dem nackten Leib von Alice?

Ähnlich okkulte Symbole blitzen auch immer mal wieder in einem Buch auf, welches sich bei genauerer Betrachtung als geschändete Bibel entpuppt.

Wenn da mal nicht die unheilige Dreifaltigkeit ihre Finger im Spiel hatte.

Der Hutmacher dreht zum Schluss noch mal richtig auf und zeigt sowohl den Baphomet mit erhobenem Zeigefinger…

…als auch die symbolischen Teufelshörner.

In seiner alternativen Gruftikluft trägt er zudem ebenfalls das Siegel Satans um den Hals sowie Buttons mit umgedrehtem Kreuz und Pentagramm.

Am Ende wirkt Alice irgendwie niedergeschlagen und scheint dem weißen Karnickel für den Horrortrip nicht gerade dankbar zu sein.

Videoanalyse: Ariana Grande will befreit werden

Ariana Grande ist ein aufgehender Stern am Himmel der Pop-Okkultur. Sie wurde 1993 als Tochter von sizilianischen Einwanderern in Florida geboren und begann mit 16 eine Schauspielkarriere bei Nickelodeon. Nachdem sie einige Werke bekannter Popstars wie Lady Gaga coverte, erhielt sie 2011 ihren ersten Plattenvertrag.

Wie bei vielen Kinder- und Jugendstars finden sich auch bei ihr deutliche Anzeichen für rituellen Missbrauch und Gedankenkontrolle. In ihren Liedern gibt es z.B. häufig Rückwärtsbotschaften wie „Send help!“ oder „Help me, my life is heavy.“ Es geht aber auch ganz offensichtlich. Insbesondere in ihren Musikvideos gibt es richtig üble Darstellung von physischer sowie psychischer Versklavung, Satanismus und New Age. Als Beispiel soll hier das Video zu „Break free“ analysiert werden.

Oberflächlich betrachtet ist der Musikclip von Chris Marrs Piliero an Science Fiction Filme wie „Barbarella“ angelehnt und wurde von Ariana Grande über Twitter mit Alienbildern beworben. Allerdings wirken Teile des Videos eher wie die Hölle, womit hier wieder einmal die Alien-Dämonen-Verbindung propagiert wird. Ähnliches gab es bereits bei Katy Perrys Single „ET“.

01-outer-hell-adventure

02-break-free

03-planet-hell

Das erste Symbol dürfte eine Fleur de Lys sein, die Arianas Stirn ziert. In einer Einstellung schließt sie außerdem ihr rechtes Auge, um das linke Horusauge zu betonen. Diese Anlehnung an den Science Fiction Klassiker Metropolis wurde offiziell übrigens nicht zugegeben.

04-stirn-de-lys

Das nächste Symbol ist eine Abwandlung des Siegels von Satan. Die einzelnen Elemente wurden zwar etwas anders arrangiert, aber sie sind alle vorhanden. Die Pyramide ist gleichzeitig das V, zeigt aber nach oben statt nach unten. Das X in der Mitte ist gleichzeitig der überkreuzte Teil, der eigentlich um 90° gedreht unter die Pyramidenspitze gehört. Warum das Siegel Satans leicht entstellt wurde, kann viele Gründe haben. Vielleicht damit es nicht allzu offensichtlich ist oder um es patentieren lassen zu können.

06-siegel-satans_2

Interessant ist, dass Ariana dieses Symbol ihrer Versklavung abreißt und zertritt. Der Titel „Break free“ spielt also darauf an, dass sie sich eigentlich aus der satanistischen Knechtschaft befreien möchte. Bekräftigt wird dies durch die Zeile: „Tried to hide it, fake it, I can’t pretend anymore“/„Ich habe es versucht zu verstecken, zu faken, ich kann nicht mehr vortäuschen“.

07-tritt-auf-satan

Wie wörtlich die Gefangenschaft zu nehmen ist, in der sie sich befindet, zeigt die nächste Einstellung. Diese zeigt ihre Mitgefangenen in Käfigen. Übrigens sind diesmal auch Männer dabei.

08-kaefighaltung_1

09-kaefighaltung_2

Der Gefängniswärter ist nicht zufällig ein reptiloides Alien, welches das Siegel Satans trägt. An Offensichtlichkeit ist dieses Video nun wirklich nicht mehr zu überbieten.

10-reptowaerter

Ariana erschießt den Repto, lässt die Gefangenen frei und singt dabei: „This is the part when I say I don’t want it“/“„Das ist der Part, an dem ich sage, dass ich es nicht will“. Dumm nur, dass die Musikindustrie sie nicht gehen lassen wird. Es hat schon etwas Perverses, dass Ariana einer solchen Illusion ausgesetzt wird, die abrupt endet, als sie von weiteren Alienwärtern gestellt wird. Diese bilden ein Dreieck mit ihr in der Mitte.

11-aliendreieck

Nur so nebenbei bemerkt ist das eine Alien aus Star Wars geklaut. Allerdings gehört Star Wars ja nunmehr zu Disney und die TV-Premiere von „Break free“ fand auf dem Disney-Channel statt. Zufälle können bei diesem finsteren Konzern wohl ausgeschlossen werden.

12-bom-vimdin

Nachdem Ariana ihre Häscher brutal hingerichtet hat, darf sie sich erst einmal für das männliche Publikum ausziehen. Diese sexistische Szene ist tatsächlich an „Barbarella“ angelehnt.

13-barbarella_1

14-barbarella_2

Übrigens, wer genau hinschaut, entdeckt unter ihren Brüsten eine Pyramide mit Auge.

15-pyramide

Zwischendurch bekommt sie es noch mit einem satanischen Roboter zu tun.

16-satans-robot

Diesen besiegt Ariana mit Raketen, die aus ihren Hupen schießen. Ja, auch das ist sexistisch.

17-mopsraketen

Leider wird sie von einer Kralle des Roboters erwischt und erneut gefangen genommen. Diesmal wird sie von einem Höllenfürsten zwischen die Säulen Jachin und Boas gekettet, welche ebenfalls das Siegel Satans tragen.

18-hoellenknechtschaft

19-hoellenfuerst

Der Höllenfürst selbst trägt das Symbol der Kabbalah, den so genannten Sephiroth oder Weltenbaum.

20-kabbalist

20a-kabbalahsymbol

Wer das Video aufmerksam verfolgt hat, dem wird bereits aufgefallen sein, dass Ariana ein rotes Armband am linken Handgelenk trägt. Dieser Schmuck ist typisch für Anhänger der okkulten Kabbalah und wurde u.a. durch Madonna populär.

21-kabbalaharmband

Ariana gelingt es, ihre Ketten zu sprengen und dem Teufelsknecht das Kabbalah-Symbol zu stehlen. Sie nimmt also seine Religion an. Anschließend befördert sie ihn in die Hölle. Diese Szene kommentiert sie mit den Worten: „This is the part when I break free, cause I can’t resist it no more“/„Das ist der Part, bei dem ich mich befreie, denn ich kann das nicht mehr aushalten”. Hier wird ihr Wunsch deutlich, aus dem Alptraum auszubrechen, den die Satanisten um sie herum geschaffen haben. Doch genau mit diesem Wunsch wird sie von ihnen verhöhnt.

22-hoellenloch

Es ist wie mit dem Laserlippenstift, den sie in den Händen hält. Sieht nach außen hübsch aus, aber man verbrennt sich daran. Gegen Darth Sidious hätte sie mit dem Teil ohnehin keine Chance.

23-laserlippenstift

Am Ende des Videos wird Ariana auf ein Raumschiff hoch gebeamt und gelangt so in die scheinbare Freiheit.
24-beam-me-up

An Bord darf sie erst einmal Ganesha küssen. Kabbalah trifft auf Hinduismus, theosophischer geht es kaum noch.

25-ganesha

Apropos Kabbalah und Theosophie, das Raumschiff scheint mit Vril-Energie zu fliegen.

26-vril-energie

Der Sinn und Zweck dieses Videos sollte klar sein. Der Sklavenplanet ist die Erde und als einziger Ausweg aus der Knechtschaft wird die Esoterik angeboten. Am Anfang befreit Ariana zwar noch ihre Mitgefangenen, doch am Ende darf nur sie auf der Party der Elite tanzen, weil sie deren Religion angenommen hat. Welche Rolle die Aliens dabei spielen, kann sich jeder denken.

In einem Interview, welches am 5. November 2013 veröffentlich wurde, sprach Ariana u.a. von einer „Geister/Dämonen-Erfahrung“, die sie laut eigenen Aussagen hatte. Angeblich wurde sie eines Nachts von einer „massiven schwarzen Masse“ in ihrem Schlafzimmer aufgesucht. Sie hatte sich davor gefürchtet, will dann aber das Bewusstsein verloren haben und erst wieder aufgewacht sein, als die Kreatur verschwunden war. Klingt nach einer typischen Entführung durch die Grey, aber in diesem Fall könnte es auch mit Satanismus zu tun haben. Sie beschreibt es immerhin selbst als Dämon und genau auf diesem Ereignis basiert ihre Single „Break free“. Es ist also keine Sache der Interpretation.

Quelle

Satan besiegelt die Pop-Okkultur

Whispers in the Shadow sind in ihrer satanistischen Symbolik sehr eindeutig bzw. einäugig. Schon allein der Titel des Albums „Lightbringer“ ist unverkennbar eine Anspielung auf Luzifer. Dessen Auge sitzt im Zentrum einer umgedrehten Pyramide. Doch halt, es handelt sich nicht nur einfach um eine Pyramide mit Schnörkeln unten dran. Es ist unverkennbar das Siegel Satans.

The Lightbringer

Interessant ist auch, von wem das Cover stammt: „The Ligtbringer EP (by Asenath Mason)“ Es ist anzunehmen, dass MASON ein Künstlername ist, der auf ihre Mitgliedschaft verweisen soll. Hier noch etwas über die Betreffende von ihrer eigenen Facebook-Seite: „Occult practitioner. Author of books: „The Book of Mephisto: A Modern Grimoire of the Faustian Tradition“, „Necronomicon Gnosis – A Practical Introduction“ and „Sol Tenebrarum – The Occult Study of Melancholy“ – all published by Edition Roter Drache. Also author of many essays on esoteric, religious and mythological subjects, with a particular focus on the Left Hand Path philosophy, published in several magazines.“ Allein die Verweise auf den Roten Drachen und den Pfad zur linken Hand sprechen für sich.

Die von Asenath Mason verlinkte Seite des „Temple of Ascending Flame“ wirbt ebenfalls ganz offen für Luzifer und draconische Gottheiten (Draco-Reptiloide). Das Logo in der Kopfzeile ist mit dem Albumcover von Whispers in the Shadow weitgehend identisch.

temple-of-ascending-flame

Das Siegel Satans

von Joe Doe

Satan und Luzifer werden bekanntlich durch das umgedrehte und aufrechte Pentagramm dargestellt, wie man es z.B. von der Church of Satan kennt. Doch dabei handelt es sich eigentlich um ein Venussymbol, welches den Planeten als Abend- und Morgenstern repräsentiert. Weit weniger bekannt ist das Siegel Satans oder auch Luzifers, welches sich im Satanismus mindestens ebensolcher Beliebtheit erfreut wie das Pentagramm.

Das Siegel besteht aus einer umgedrehten Pyramide mit einem X in der Mitte. Ein weiteres X entsteht durch die Pyramidenseiten und die unteren Ausläufer. Wenn man den oberen Querbalken der Pyramide an das untere Ende des ersten X legen würde, erhielte man ein in die Länge gezogenes umgedrehtes Pentagramm. Abgerundet wird das Ganze durch die unteren Ausläufer und ein V, die sich überkreuzen. Das erinnert stark an Zirkel und Winkelmaß der Freimaurer, wobei die Enden des Zirkels jedoch in Schnörkeln auslaufen. Möglicherweise sollen diese Schnörkel Hörner darstellen. Ein Ziegenkopf ließe sich allerdings auch in den oberen Teil des Symbols hineininterpretieren.

In jedem Falle handelt es sich um eine Kombination verschiedener okkulter Symbole. Die beiden Xe und das V als hebräischer Buchstabe Vav lassen sich dabei als Sechsen lesen, womit hier die 666 verschlüsselt wäre. In diversen okkulten Internetshops wird das Siegel auch direkt mit der Zahl des Tieres angeboten, womit Zufälle auszuschließen wären.

siegel-satans

Das Siegel Satans kann im Gegensatz zum Pentagramm und den meisten anderen okkulten Symbolen nicht bis in die Antike zurück datiert werden. Es stammt aus dem 16. Jahrhundert und wurde erstmals in einem italienischen Werk mit dem Titel „Grimoirium Verum“ beschrieben. Dieses 1517 publizierte Zauberbuch enthält zahlreiche Beschwörungsformeln für okkulte Rituale. Neben dem Siegel Satans führt es noch zahlreiche weitere Siegel von diversen Dämonen auf, mit denen diese angeblich heraufbeschworen werden können.