Fear and Loathing in Las Vegas – Ein schlechter Trip ins Reptoland

von Shinzon

„Fear and Loathing in Las Vegas“ (zu Deutsch „Angst und Abscheu in Las Vegas“) ist eine Romanverfilmung aus dem Jahr 1998. Was allgemein als Kult gilt, ist bei genaurer Betrachtung ein fieser Drogentrip, der teils autobiografische Züge aufweist. So ist die Hauptrolle Raoul Duke ein Alter Ego des Romanautors Hunter S. Thompson (1937-2005) und die Buchvorlage erschien im selben Jahr, in dem die Handlung spielt.

1971 wird der Sportjournalist Raoul Duke (Johnny Depp) in die Wüste bei Las Vegas geschickt, um über ein Offroad-Rennen zu berichten. Begleitet wird er von seinem Freund, dem Rechtsanwalt Dr. Gonzo (Benicio del Toro). Der Übergang von den 1960 zu den 1970ern war in den USA von der Hippie-Bewegung geprägt, welche mit freier Liebe und allen möglichen Drogen herumexperimentierte. Ähnliches machen auch die beiden Protagonisten durch.

Schon auf der Hinfahrt sind die beiden total breit und werden somit zu einer Gefahr für den Straßenverkehr. Raoul ist dermaßen zugedröhnt, dass er glaubt, von Fledermäusen attackiert zu werden. Die Flattermänner könnten als Anspielung auf Vampirismus verstanden werden und tatsächlich sieht man schon in dieser Szene das erste Blut an Gonzos Hals.

02_Fledermäuse

Bei einem kurzen Halt folgt sogleich eine Auflistung der mitgeführten Drogen, welche von Gras über Meskalin, Acid, Kokain, Äther, Poppers bis hin zu diversen Sorten Alkohol reicht. Bei einem weiteren Stopp nehmen die beiden Junkies einen Anhalter mit, der ein fieses Mickey Maus T-Shirt trägt. Ein Verweis auf die abartigen Abgründe von Disney, wo Drogen zur Hirnwäsche von Kinderstars eingesetzt werden.

04_Mickey Man

Es folgt eine kleine Rückblende, die zeigt, wie Raoul in einem Hotel seinen Arbeitsauftrag bekommen hat. Bei der Abfahrt steht ein Engel mit einem flammenden Schwert vor dem Hotel, der den Beginn des mythologischen Abstiegs in die Hölle markiert.

05_Engel

Noch bevor die Reise so richtig losgeht, gibt es auch schon das erste Menschenopfer. Der Verkehrstote geht dabei offensichtlich auf das Konto einiger zugedröhnter Hippies.

06_Unfallopfer

Am Abend wechseln die zwei Protagonisten noch schnell ihr Auto. Sie tauschen eine blaue Schrottkiste gegen ein rotes Cabriolet, was ihren Aufstieg von der Johannesfreimaurerei in die hohen Grade des schottischen Ritus andeutet.

07_Blau zu Rot

Blau/weiß/rot ist auch die US-Flagge, die Raoul auf Meskalin schwenkt. Besser kann man nicht zum Ausdruck bringen, dass der ganze Drogenrausch vom Staat gewollt ist.

08_Captain America

Der Kampf gegen die Drogen ist nur ein vorgespieltes Theater für die anständigen Bevölkerungsteile und trifft in erster Linie weiche Drogen wie Marihuana.

09_Hanfblatt

Die ersten Eindrücke, die man von Las Vegas zu sehen bekommt, sind ein erleuchtetes Hexagramm und ein umgedrehtes Pentagramm.

10_Hexagramm

11_Pentagramm

Raouls Eindrücke sind jedoch völlig andere. Zunächst verwandelt sich die Empfangsdame im Hotel in eine Muräne.

12_Muräne

In der Hotelbar sieht der Junkie schließlich nur noch Reptiloide, die ziemlich blutrünstig und sogar kannibalisch veranlagt sind. Interessant daran ist, dass Drogenopfer tatsächlich immer wieder davon berichten, reptiloide Wesen wahrzunehmen. Es ist fraglich, ob es sich dabei nur um Halluzinationen handelt oder um eine erweiterte Wahrnehmung.

13_Reptos_1

14_Reptos_2

15_Reptos_3

16_Reptos Cannibalis

In der Tat könnte es in Las Vegas von Reptiloiden und anderen Aliens nur so wimmeln, denn Area 51 liegt direkt um die Ecke. Glaubt man zudem einigen zweifelhaften Quellen, ist das Hoheitszeichen der Draco ein achtzackiger Stern und den finden wir wo? Richtig, am Ortseingangsschild des Sündenpfuhls!

17_Las Vegas Stern

Nach dem Reptiloidentrip geht es erst einmal ab ins Hotelzimmer. Dort hält Raoul den Fotografen, der die Fotos für seinen Artikel knipsen soll, für einen Soldaten, weil im Fernsehen gerade eine Reportage über den Vietnamkrieg läuft. Am nächsten Morgen hat er seine Paranoia schließlich überwunden und geht mit Gonzo zum Motorradrennen. Überall hängen Wimpel mit Schachbrettmustern, was im Motorsport zwar nichts Ungewöhnliches ist, aber gerade deswegen den tatsächlichen Einfluss der Freimaurer auf dieses Geschäft offenbart.

18_Schachbrettrennen

Mitten im Rennen glaubt sich Duke abermals mitten in einer Kriegssituation. Aber egal, der Tag ist schnell vorbei und es wartet eine weitere Nacht voller Drogentrips in Vegas. Zur Tour gehört auch ein Zirkus, den man durch den Rachen eines grusligen Clowns betritt.

19_Evil Clown

Schon am Eingang des Zirkus’ geht einiges schief und Raoul wird von einer Gruppe Rotarier umgehauen.

20_Rotarier

Drinnen gibt es das nächste Hexagramm in Form eines Glückrades, vor dem ein weiterer hässlicher Clown steht.

21_Clown Hexagramm

Einige Clowns sind sogar direkt dämonisch und haben Teufelshörner.

22_Satanic Clowns

23_Enter Hell

Die Schlange Luzifer ist ebenfalls nicht weit und verführt Eva zur Sünde.

24_Sins of Eve

An diesen Trip werden sich Duke und Gonzo gewiss noch lange erinnern.

25_A trip to remember

Am nächsten Tag hängen die beiden abwechselnd im Fahrstuhl, im Kasino und in ihrem Zimmer 601 ab. In Letzterem hängt eine kuriose Wandleuchte. Die eine Glühbirne ist blau und zeigt nach oben, die andere ist rot und weist nach unten. Das ist wieder einmal die typischen Blau/Rot-Symbolik gepaart mit dem Prinzip „Wie im Himmel, so auf Erden“. Das ganze Arrangement ist obendrein in einer erhobenen Faust aus Rasierschaum platziert.

27_Gonzo Fist Lampe

Raoul findet seinen Kumpel in der Badewanne, wo er gerade einen Acid-Trip durchlebt. Um zu verdeutlichen, welch Teufelszeug das ist, macht Gonzo mit beiden Händen den Baphomet.

28_Baphomet in Badewanne

Um trotz all der schlechten Trips etwas Schlaf zu bekommen, sperrt Duke seinen Kumpel im Bad ein. Als er endlich weggetreten ist, träumt er von seiner Vergangenheit, wie er in den 60ern in den Drogensumpf abgerutscht ist. Er erinnert sich, wie er sich auf einer Toilette LSD rein gepfiffen hat. Auf dem Spiegel klebt ein Sticker mit der Aufschrift „Matrix“, was wieder einmal auf den fragwürdigen Bezug zur Realität anspielt.

29_Matrix

Die Wände sind mit den damals üblichen Todesrunen geschmückt. Unten links findet sich zudem ein Schachbrettmuster, welches den Übergang in die durch Drogen induzierte Scheinwelt ankündigt.

30_Schachbrett LSD

Ein umgedrehtes rotes Pentagramm ist ebenfalls nicht weit und verdeutlicht die satanische Agenda hinter dem zügellosen Drogenkonsum.

31_Satanic Pantagramm

Nach dem Traum von seiner Zeit in San Francisco schafft es Raoul tatsächlich, sich hinter die Schreibmaschine zu setzen und den Artikel anzufangen, für den er eigentlich nach Las Vegas gekommen war. Ohne etwas satanische Inspiration schafft er es dann aber doch nicht.

32_Duke Baphomet

In seinen Erinnerungen taucht indes ein Hells Angel inmitten all der Hippies auf. Da weiß man gleich, wer ihm die schlechten Trips verkauft hat und natürlich hat es mal wieder mit der Hölle zu tun.

33_Höllenengel

Am nächsten Morgen wacht Raoul Duke mit einer Waffe in der Hand und einer umgedrehten Sig-Rune auf der Stirn auf. Offenbar ist er unfähig, sich daran zu erinnern, wie es dazu gekommen ist.

34_Sighead

Als Duke feststellt, dass Gonzo verschwunden ist und die Hotelrechnungen explodiert sind, flüchtet er Hals über Kopf aus Vegas. Er begibt sich auf den Weg nach Los Angeles, von wo aus Gonzo ihm ein Telegramm geschickt hat. Auf dem Highway wird er von der Polizei angehalten, doch obwohl er völlig stoned ist, hat er Glück und der Polizist empfiehlt ihm lediglich, einen Rastplatz aufzusuchen und sich auszuruhen. Als Raoul an einem Schrottplatz mit Telefonzelle ankommt, ruft er erst einmal Gonzo an, der sich in einem Büro voll von okkulten Symbolen aufhält.

35_Anwaltsbüro

Dukes Weg führt ihn schließlich zurück nach Las Vegas. Inzwischen fährt er ein weißes Cabrio, womit die Farben Blau, Weiß und Rot komplett abgedeckt wären. Wieder in der Casinooase angekommen checkt der Drogenbaron kurzerhand in einem anderen Hotel ein. Ironischerweise findet in diesem eine Konferenz über Narkotika und gefährliche Drogen statt. Auf dieser wimmelt es selbstverständlich von Drogenfahndern.

36_Weißes Cabrio

Im Hotelzimmer wartet bereits Gonzo mit einem jungen Mädchen namens Lucy (Christina Ricci). Der Name spielt natürlich auf den Beatles Song „Lucy in the Sky with Diamonds“ (kurz „LSD“) an. Der Spaß bekommt hier aber noch eine ganz andere Dimension, denn die Schauspielerin war im Produktionsjahr 1997 erst 17 Jahre alt und damit noch minderjährig. Obendrein wirkt sie noch um einiges jünger, was die ganzen sexuellen Belästigungen durch die beiden Protagonisten umso widerwärtiger macht.

37_Minderjährige

Während Gonzo Lucy mit Drogen gefügig macht, denkt Duke darüber nach, sie zu prostituieren. In Anbetracht der Tatsache, dass in Hollywood schon wiederholt Kinderstars einer Hirnwäsche unterzogen und anschließend sexuell missbraucht worden sind, ahnt man nichts Gutes in Bezug auf Christina Ricci. Johnny Depp dürfte dabei als ehemaliger Kinderstar, der im Verdacht steht, MPS (multiple Persönlichkeitsstörung) zu haben, nur allzu gut wissen, was er in seiner Rolle als Raoul Duke für abartige Scheiße labert. Hollywood lässt seine dunkle Seite in diesem Film ganz offen raushängen.

Nachdem die beiden Möchtegernzuhälter Lucy wieder losgeworden sind, wagen sie sich auf die Anti-Drogen-Konferenz. Wer nun glaubt, auf der Gegenseite stünden die Guten, sollte einen Blick auf deren Logo werfen. Dort findet sich eine Hand, die eine Fackel hochhält.

38_Fackel

Nach der Konferenz meldet sich Lucy telefonisch, woraufhin die beiden Sexualstraftäter sich bereits in Ketten vor Gericht sehen. Der Gerichtssaal hat bei genauerer Betrachtung einen Schachbrettboden.

40_Sexualstraftäter

39_Anklage

Statt nun endlich die Reißleine zu ziehen, werfen sich die beiden Schweine den nächsten Trip ein. Gonzo gibt dabei zu bedenken, dass er das Zeug von Satanisten bekommen hat. Offensichtlicher geht es nun wirklich nicht mehr und das betrifft auch die Symbolik. Gonzo trägt nämlich nur einen Handschuh und verabreicht seinem Kumpel die Drogen mit der linken Hand.

41_Koks zur linken Hand

Wohin der Pfad zur linken Hand führt, dürfte klar sein. Was nun folgt, ist Satanismus in Reinkultur. Zunächst bekommt Gonzo Reptilienaugen, doch im Gegensatz zu den Reptilien zu Beginn des Films ist dies eine Andeutung von dämonischer Besessenheit.

42_Reptilienaugen

Als nächstes wachsen Gonzo Hörner und schließlich verwandelt er sich komplett in einen Baphomet, inklusive weiblicher Brüste.

43_Benicio devil Toro_1

44_Benicio devil Toro_2

Das gruselige Drogenritual findet in einem Hotelzimmer statt, dessen Wände ein Schachbrettmuster aus Spiegeln aufweisen. Das sind gleich zwei Symbole für einen Dimensionsübergang in einem. Und die Dimension, in die Duke gerade gezogen wird, ist selbstverständlich die Hölle.

45_Spiegelschachbrett

Am nächsten Morgen ist dieses Ambiente mit Blut verschmiert, als wäre Satan persönlich erschienen und hätte ein Menschenopfer in Stücke gerissen.

46_Schalchthaus

Irgendwer scheint zu Tode gekommen zu sein, denn im Zimmer findet sich neben all den Spuren von Gewalt auch ein kleiner Friedhof.

47_Gräber

Raouls Transformation scheint nach diesem Trip jedenfalls abgeschlossen, denn er trägt nun einen Reptilienschwanz.

48_Reptoschwanz

Der freimaurerische Charakter dieser satanischen Orgie wird durch einen großen lila Elefanten unterstrichen, der eine Shriner-Mütze trägt. Diese typische rote Mütze kam im Film schon einmal bei den Rotariern vor.

49_Shriner Elefant

Als Duke den nächsten Raum betritt, findet er dort seinen Kumpel, der einen Spiegel zerschlägt. Dies könnte für den von Drogen zerstörten Geist der beiden stehen, aber ebenso gut könnte es sich um eine Anspielung auf die multiple Persönlichkeitsspaltung von Johnny Depp handeln.

50_Zerbrochener Spiegel_1

51_Zerbrochener Spiegel_2

Als die zwei Junkies wieder einigermaßen zu sich kommen, hat Gonzo das Zimmermädchen am Wickel, welches zufällig in die Szene geplatzt ist. Ihr Name ist Alice, was wohl eine Anspielung auf das Drogenmärchen „Alice im Wunderland“ sein dürfte. Die beiden versuchen, die Putzfrau einschüchtern und überzeugen sie tatsächlich davon, dass sie Drogenfahnder seien. Wenig glaubhaft bei dem, was sich so im Zimmer findet.

52_Marijuana

Nachdem die abgestiegenen Meister ihren Trip noch einmal Revue passieren lassen haben, gehen sie in ein Schnellrestaurant, wo Gonzo die Bedienung sexuell belästigt. Die Frau trägt ein Christenkreuz, weshalb sie wohl nicht zufällig als Opfer ausgesucht wurde.

53_Sexuelle Belästigung

Am darauf folgenden Tag reisen die beiden ab. Auf dem Weg zum Flughafen begegnen sie noch einmal Lucy und fahren mehrmals an einem Schuppen namens „Blue Angel“ vorbei. Möglicherweise könnte dies bedeuten, dass Raoul und Gonzo Engel hätten sein können, wenn sie sich auf die blauen Grade beschränkt hätten.

54_Blue Angel

Nachdem Duke seinen Anwalt am Flughafen abgeliefert hat, kehrt er noch einmal ins versiffte Hotelzimmer zurück, bevor auch er Las Vegas verlässt. Auf dem Weg nach LA fährt er an einem Schild der fiktiven Gemeinde „Fear and Loathing“ vorbei, die 1971 gegründet wurde. Das Ortsausgangsschild wird durch einen Stierkopf und ein Lions Club Logo geziert.

55_Lions Club

Fazit: „Fear and Loathing in Las Vegas“ ist mitnichten eine Komödie, die zeigt, wie lustig Drogentrips sein können. Es handelt sich auch nicht um Kult, sondern maximal um Okkultismus. Im Kern geht es um die Initiation von Johnny Depp und Benicio del Toro in die höchsten Grade der Freimaurerei des schottischen Ritus. Die Bezüge der Hochgradfreimaurerei zum Satanismus sowie die Rolle harter Drogen bei den Ritualen werden dabei mehr als offensichtlich gezeigt. An der Spitze der Machtpyramide stehen offensichtlich die Reptiloiden, auf die gleich mehrmals Bezug genommen wird.

Weiterhin werden die freimaurerischen Serviceclubs Rotary und Lions International namentlich erwähnt. Die Verbindungen zu den Shriners sind ebenfalls erkennbar und bei der Symbolik wird so ziemlich die komplette Palette aufgefahren. Am bedenklichsten sind jedoch die unverhohlenen Anspielungen auf sexuellen Missbrauch von Minderjährigen. Alles in allem ist dieser Film absolut krank und widerwärtig!

Ob der Autor der Romanvorlage, Hunter S. Thompson, ebenfalls aus rituellen Gründen Drogen konsumierte oder einfach nur ein Junkie war, ist nicht überliefert. Er beging am 20. Februar 2005 mit einem Kopfschuss Selbstmord. Gemäß seinem letzten Wunsch wurde auf seiner Farm in Woody Creek eine 46,6 Meter hohe Gonzo-Faust aus Stein errichtet, welche einen Peyotekaktus hält. Diese Kakteengattung enthält psychotropes Meskalin, was ähnlich wie LSD wirkt.

Gonzo Fist

In dem Monument war eine Kanone integriert, mit der Thompsons Asche in die Luft geschossen wurde. Finanziert wurde der ganze Spaß von Johnny Depp, der die Kanone auf Thompsons Beerdigung eigenhändig abfeuerte. Offensichtlich stand er dem realen Vorbild seiner Rolle des Raoul Duke sehr nahe und teilt dessen Ansichten zur Drogenthematik. Im Film trägt Depp übrigens nicht die übliche blaue Brille, die ihm als Farbtrigger dient. Der Grund, warum er in „Fear and Loathing in Las Vegas“ eine gelbe Brille trägt, ist ganz einfach der, dass Thompson im realen Leben Brillen mit dieser Farbe bevorzugte.

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NRO schickt Datenkrake in den Orbit

Das National Reconnaissance Office (NRO) wurde 1960/61 als militärischer Nachrichtendienst der USA gegründet und ist für den Betrieb zahlreicher Spionagesatelliten verantwortlich. Die bloße Existenz des Nationalen Aufklärungsamtes, welches je zur Hälfte vom Verteidigungsministerium und der CIA finanziert wird, war bis in die 1990er Jahre streng geheim. Bis zur öffentlichen Aufdeckung wurde das NRO als „schwarze“ Organisation geführt, deren Budget heimlich von anderen Organisationen wie der Air Intelligence Agency abgezweigt wurde. Dank Edward Snowden gelangte der Finanzbedarf von 10,3 Milliarden US-Dollar für das Jahr 2013 an die Öffentlichkeit.

NRO Logo

Am 5. Dezember 2013 startete das NRO eine Atlas-V-Rakete von einem Luftwaffenstützpunkt in Kalifornien. Neben 12 gewöhnlichen Minisatelliten gehörte auch eine geheime Ladung zur Fracht. Die Vermutung, dass es sich um einen neuen Spionagesatelliten handeln muss, dürfte wohl ins Schwarze treffen.

NRO Rakete

Unterstrichen wird dieser Verdacht durch das Missionspatch, auf welchem der Slogan „Nothing is beyond our reach“ geschrieben steht. Frei übersetzt heißt das „Nichts ist außerhalb unserer Reichweite“. Damit dürfte wohl in erster Linie Moskau gemeint sein, denn das Patch zeigt eine Datenkrake, welche die Welt umschlingt und dabei mit einem Arm auf Russland zeigt. Bei solch offensichtlicher Symbolik hätte man Putin auch gleich einen persönlichen Brief schreiben können.

NROL-39 Krake

Geradezu lächerlich ist die offizielle Erklärung, der Krake solle symbolisch für die Fähigkeit stehen, Probleme zu überwinden und aus jeder Situation einen Ausweg finden zu können. Diese Behauptung wird zudem von einem Manager der Mission ad absurdum geführt, welcher in einem für den internen Gebrauch vorgesehenen Artikel wie folgt zitiert wird: „Der Oktopus steht für die Idee. […] Wir haben unsere Finger überall, zu jeder Zeit.“ Hinzu kommt, dass das Logo von insgesamt sieben Abteilungen genehmigt werden musste, womit Zufälle ausgeschlossen sein dürften. Unter der letzten Unterschrift soll gar die Bemerkung „A little sinister!“/“Ein kleinen Wenig bedrohlich!“ stehen.

Das „L“ hinter NROL steht übrigens für „Launch“, womit L-39 bedeutet, dass es der 39. Raketenstart der NRO ist. Da bei jedem Start mehrere Satelliten in den Orbit geschossen werden können, kann man sich die Größe des NRO-Spionagenetzes gut ausmalen. Hilfreich sind dabei außerdem die Missionspatches, welche nur so vor okkulten Symbolen strotzen.

Nehmen wir z.B. das der Vorgängermission NROL-38. Dieses zeigt einen sehr aggressiv wirkenden Anubis – den ägyptischen Totengott. Wurden da vielleicht orbitale Waffensysteme installiert, welche den Tod bringen sollen? Die Rakete steigt übrigens genau an dem Punkt auf, wo hinter der Erde das Gemächt von Anubis anzutreffen wäre. Eine kaum verhüllte Phallussymbolik?

NROL-38 Anubis

Wo wir schon mal in Ägypten sind, das Patch der 25. Mission zeigt einen Apis-Stier.

NROL-25 Apis

Auf dem Patch der NROL-27 stehen sich ein roter Drache und ein Greif gegenüber.

NROL-27 Drache

Die Eule der Minerva findet sich auf einem Missionspatch aus dem Jahr 2000. Darunter steht der Slogan „We own the Night“/“Uns gehört die Nacht“, was wohl andeuten soll, dass es bei der Mission um nächtliche Aufklärung (Infrarot) geht.

NROwl

Die Pyramide mit Auge finden wir schließlich auf dem Patch der NROL-32. Angesichts dieser Freimaurersymbolik hätte man allerdings vielleicht den Launch 33 abwarten sollen.

NROL-32 Pyramide_1

NROL-32 Pyramide_2

Pentragramme dürfen natürlich auch nicht fehlen. Auf dem Patch der Nemesis-Mission gibt es gleich 16 Stück davon, wobei die zwei größten je mit der Spitze nach oben und unten zeigen. Ob die NRO mit „Nemesis“ sich selbst meint?

NRO Nemesis

Videoanalyse: Katy Perry in Ägypten

Das Video zu Katy Perrys Single „Dark Horse“ spielt in der antiken ägyptischen Stadt Memphis, was erwartungsgemäß zu einem Feuerwerk freimaurerischer Symbolik führen muss. Immerhin basiert ein Großteil der Freimaurerei auf dem Isis- und Osiriskult von anno dazumal. Darüber hinaus gibt es innerhalb der Freimaurerei einen Memphis-Mizraim-Ritus, welcher von Napoleon nach Europa eingeführt wurde.

DH_1 Memphis

Katy sitzt zunächst auf einem Boot, welches auf dem Nil fährt. Sie ist zwischen zwei Säulen (Jachin & Boas) platziert und auf dem Dach findet sich ein altägyptisches Sonnensymbol.

DH_2 Boot

Auf ihren weißen Haaren ist ein blaues Auge des Ra mit einer Pyramide darüber eingefärbt.

DH_3 Auge des Ra

In der nächsten Szene sieht sie schon etwas ägyptischer aus und thront in einem Tempel, umringt von Vertretern des blauen Volkes. Natürlich mangelt es auch in dieser Szene nicht an Säulen.

DH_4 Tempel_1

DH_5 Tempel_2

Bei genauerer Betrachtung wirkt ihr Outfit, einmal abgesehen von der Frisur und dem geflügelten Skarabäusanhänger, wenig ägyptisch. Ihr Kopfschmuck erinnert eher an Mickeymausohren, was auf eine mögliche Disney-Programmierung hinweist. Die Tänzerinnen neben ihr deuten indes auf eine Sexkätzchen-Programmierung hin, die bei Katy Perry sehr häufig zu finden ist.

Abgerundet wird die Mind Control Collage durch die Schlange auf dem Kopf, welche allerdings tatsächlich typisch für die ägyptischen Pharaonenhäuser war. Die Frage lautet nun, ob Katy Perry ebenfalls von einem Goa’Uld besessen ist?

DH_6 Mickey

In ihrem Tempel bekommt Katyopatra Besuch von einem einäugigen Mann, der sich mit der Geste der Hand aufs Herz als Freimaurer zu erkennen gibt.

DH_7 Einauge

Katy begrüßt den Reisenden mit den Worten „Do you wanna play with Magick?“ Hier geht es jedoch nicht um schwarze Magie, sondern um Gehirnwäsche. Passend dazu holt der Besucher einen großen Edelstein unter seinem Umhang hervor. Dazu muss man wissen, dass Juwelen während der Programmierung als Belohnung eingesetzt werden und später als Trigger fungieren können, um bestimmte angelernte Verhaltensmuster abzurufen.

DH_8 Juwel_1

DH_9 Juwel_2

Bei Katy Perry hat man offensichtlich das komplette Programm durchgezogen. Kein Wunder, dass sie sofort auf den dargebotenen Trigger anspringt und ihre antrainierten Gesten abspult.

DH_10 Horusauge

Das Abdecken des linken Auges hatten wir schon bei Lady Gaga, deren Trigger allerdings das Wort „The Lord“ war.

Zwischendurch wird immer wieder auf das Boot zurück geblendet, wo es eine weitere Anspielung auf ein anderes Hirnwäscheopfer gibt. Die Geste mit dem wehenden Kleid, welche hier in Sichtweite einer Pyramide vor der aufgehenden Sonne Ra abgefeiert wird, erinnert wohl kaum Zufällig an Marilyn Monroe.

DH_11 Marilyn

In der nächsten Szene wird Katys Mind Control Handler nach getaner Arbeit von der Sphinx zu Staub verwandelt. So viel zum Thema falscher Umgang mit Magick.

DH_12 Bestrafung_1

DH_13 Bestrafung_2

Übrig bleibt nur ein weiterer Klunker für Katys Sammlung.

DH_14 Bestrafung_3

In einem weiteren Arrangement sieht man Katy zwischen einer Handvoll ägyptischer Gottheiten. Sie trägt eine Schlange, während sie selbst vom Totengott Anubis getragen wird. Möglicherweise wird hier auf ihr baldiges Ableben angespielt. Gerade weibliche Stars sind einem knappen Verfallsdatum unterworfen und eignen zugleich hervorragend als Opfer.

DH_16 Schlangenträgerin_2

DH_15 Schlangenträgerin_1

Ihr Sarkophag im Anubislook steht jedenfalls schon mal bereit. Aus diesem steigt der Rapper Juicy J, der Katy ein „Beast“ nennt und mit dem US-amerikanischen Massenmörder Jeffrey Dahmer vergleicht, welcher seine Opfer teilweise aufaß.

„Uh, she’s a beast, I call her Karma
She eat your heart out like Jeffrey Dahmer”

DH_17 Anubissarg

Und wo wir schon einmal bei Anubis sind: Dieser wacht auch über den neuen Flughafen von Denver. Dort finden wir zudem ein dunkles Pferd (im Volksmund „Bluecifer“ geannnt). Könnte sich hier eine Parallele zum Songtitel „Dark Horse“ ergeben?

Anubis & Dark Horse

In der Tat tauchte ein ähnliches dunkelblaues Pferd mit rotglühenden Augen auch bei Katys Grammy Award Liveauftritt auf.

Katy BlueciferKatys Ableben könnte indes etwas mit dem Verzehr von zu viel Süßigkeiten zu tun haben. Diese werden der Naschsexkatze in der nächsten Szene in Form einer Pyramide dargereicht. Von oben aus betrachtet ergibt sich zudem die Form eines allsehenden Auges.

DH_18 Naschpyramide

DH_19 Naschauge

Als sie einen Bissen zu sich nimmt und kurz darauf fast erstickt, ist der Baphomet nicht weit.

DH_20 Baphosweet

Der Konditor hat in jedem Fall nicht mehr lang zu leben, so fett wie der ist.

DH_21 Fettsack

Allerdings verwandelt ihn Perry ebenfalls zu Staub, bevor er einem Schlaganfall zum Opfer fallen kann.

DH_22 Bittersweet

Als Artefakt hinterlässt er einen Kelch, dessen Inhalt Katy gierig herunter schlingt.

DH_23 Gral_1

DH_24 Gral_2

Zwischendrin folgt ein viertes Arrangement, indem Katy über und über mit Gold behängt ist.

DH_25 Goldmarie

Oben links finden wir zudem einen Hasen, der möglicherweise als Anspielung auf „Alice im Wunderland“ ein weiterer Hinweis auf Mind Control sein könnte. Allerdings könnte es sich auch um das Sternbild des Hasen unweit des Orion handeln. Die Pharaonen waren sehr auf Astrologie bedacht und der Orion war für sie ein Abbild des Osiris. Zusammen mit den Sternbildern des Hasen sowie dem kleinen und großen Hund bildet Osiris/Orion eine astrologische Jagdszene.

DH_26 Lepus

Doch zurück zu Katyopatra. Der nächste Tribut kommt in Form einer antiken Hopperkarre daher. Als Kühlerfigur dient der Kopf eines Apis.

DH_27 Apis

Auch mit diesem Präsent ist Katy offenbar dermaßen unzufrieden, dass sie den altägyptischen Gebrauchtwagenhändler in Staub verwandelt. Übrig bleiben nur zwei Plüschwürfel (Kuben) mit okkulten Symbolen.

DH_28 Würfel

Diese lässt sich Katyopatra an ihre Sänfte hängen, welche bereits mit vergoldeten Schlangen und Skorpionen geschmückt ist.

DH_29 Skorpione

Ihr nächster Gast ist ein Reptiloid.

DH_30 Lord Kroko

Für diesen darf sie erst einmal einen Stripdance hinlegen. Sie ist eben doch keine Königin, sondern nur eine Zwangsprostituierte der Illuminaten.

DH_31 Stripperin

Für ihre Dienste erhält sie einen süßen Wauwau, von dem sie nun endlich begeistert ist. Tiere werden zuweilen zur Programmierung von Hirnwäscheopfern gebraucht, wobei diese aber später oft getötet werden, um zusätzliche Traumata zu erzeugen.

DH_32 Wauzi

Nach dieser Belohnung erscheint endlich der Pharao höchstpersönlich. Selbstverständlich trägt er das Symbol der freimaurerischen Weltherrschaft – eine Pyramide mit Auge.

DH_33 RamsesDie Untergebenen des Pharaos sind von roter Hautfarbe und stehen damit im Kontrast zu Katyopatras blauen Wächtern. Man darf dieses Video ja nicht beenden, ohne auch die hohen Freimaurergrade aufmarschieren zu lassen.

DH_34 blaue und rote Grade

Im Schlepptau haben die Logenbrüder eine Pyramide, deren Spitze Katy Perry erklimmt.

DH_36 Pyramidenspitze

Oben angekommen, darf sie dann noch einmal mit Magick spielen und ihre Flügel ausbreiten. Offenbar verkörpert sie Horus, dessen Auge traditionell an der Spitze der Pyramide steht. Sie singt von einem „Storm“ und der Himmel färbt sich rot.

DH_35 Katy Horus

Zum Schluss gibt es noch einmal eine Panoramaansicht der Pyramide, welche wie ein Goa’Uld-Mutterschiff über dem Boden schwebt.

DH_37 Goauldkreuzer

Der Pharao verwandelt sich diesmal nicht in Staub, sondern in einen Köter. Diese Szene kann man wohl nur als Schlussgag verstehen.

DH_38 Schweinehund

Red Apis verleiht Flügel – ohne Garantie

Red Bull wartet gleich mit zwei roten Stieren auf und spart dabei nicht mit der Sonnenscheibe. Eine geradezu klassische Darstellung des Apis.

Die Dosen sind derweil in den Farben der Freimaurer gehalten.

RedbullCola

Bei der Werbung für eine von Red Bulls Flugshows finden wir indessen die Säulen Jachin und Boas mit Schachbrettmustern. Die Abgase des Flugzeugs sind einem ungesunden Gelb gehalten, was den Gedanken an Chemtrails aufkommen lässt.

Redbull

Red Bull ist übrigens keine reine Getränkemarke. Haupteinnahmequelle des Konzerns ist das Event-Marketing. Höher, schneller, weiter und immer öfter auch tödlich für die Vertragssportler wird mit Risiko geworben. Werden hier vielleicht Menschen zu Ehren des Apis geopfert? „Die dunkle Seite von Red Bull“ offenbart die tiefen Abgründe des Konzerns, die man durchaus wörtlich nehmen kann.

Der Apis-Stier

von Shinzon

Apis ist eigentlich der griechische Name für den heiligen Stier der Ägypter, welcher in der antiken Stadt Memphis einem Gott gleich verehrt wurde. Ursprünglich war er ein Fruchtbarkeitssymbol, wurde später jedoch mit dem Gott Ptah gleichgesetzt.

Obwohl der Apis Schrecken verbreitete, indem er Tempel zum Einsturz brachte und Kinder sowie Greise tötete, wagten es die Ägypter nicht, ihm Einhalt zu gebieten. Einige Prä-Astronautikanhänger vertreten die Ansicht, der Apis sei ein gentechnisch erschaffenes Monster gewesen und wurde deshalb trotz seiner Untaten von den Ägyptern verschont. Überliefert ist jedoch nur, dass der Stier eines natürlichen Todes sterben musste, was eine große Staatstrauer auslöste.

Schließlich fand man einen zweiten Stier, der die heiligen Zeichen aufwies: Ein weißer Fleck in Form einer Mondsichel auf der rechten Seite sowie eine weiße umgedrehte Pyramide auf der Stirn. Im neuen Reich gesellte sich zudem eine Sonnenscheibe zwischen den Hörnern der Darstellung hinzu.

Apis-Stier

Dem neuen Apis opferte man einen roten Stier, der Seth geweiht war. Da Seth als Vorlage für Satan diente, gilt der rote Stier bis heute als Symbol für den Teufel. Von daher sollte man bei modernen Stierdarstellungen immer auf die Farbe achten. Im Umkehrschluss ähnelt die typische Darstellung des Satans mit seiner roten Haut und den Hörnern wohl nicht zufällig dem roten Stier.

Schloss Friedenstein, Gotha

Schloss Friedenstein, Gotha

In der heutigen Zeit findet sich jedoch nicht nur der rote Stier im Satanismus wieder. Auch der Kult um den Apis-Stier wird in der Freimaurerei, die sich ohnehin zahlloser altägyptischer Symbole bedient, fortgelebt. Das berühmteste Beispiel ist dabei wohl die große Stierstatue an der Wall-Street in New York, welche Macht und Einfluss der Hochfinanz verkörpert.

Wallstreet Stier

Zu guter letzt findet sich der Stier als Sternbild im Tierkreis wieder. Damit ist er zusätzlich von großer Astrologischer Bedeutung.

Sternzeichen Stier