Videoanalyse: Die Krupps – Robo Sapien

Wir müssen gestehen, dass wir bisher sehr große Fans der Krupps waren und ihre Musik nach wie vor mögen. Ebenso begrüßen wir die sozialkritischen Aussagen ihrer früheren Werke. Ihre Single „Robo Sapien“ hat uns jedoch die Sprache verschlagen – sowohl inhaltlich als auch von den Bildern des Videoclips.

Alles beginnt mit einer bunten Werbekulisse. Einer der Bildschirme fordert die Passanten auf „Come visit Robo Sapien Labs and transform yourself“.

RS 01 Werbetafeln

Sänger Jürgen Engler kommt der Aufforderung nach und macht sich auf den Weg. Als erstes kommt er an einer Skulptur vorbei, die gleichzeitig einer Pyramide und einem Zirkel ähnelt.

RS 02 Zirkelpyrmide

Am Bahnhof erscheint abermals die Werbung für die Transformation. Diesmal mit der Frage „Tired of being an ordinary human?“ / „Hast Du es satt, ein gewöhnlicher Mensch zu sein?“

RS 03 Ordinary Human

Engler steigt in einen Zug mit der Nummer 189. In der Quersumme ergibt das 18, also 3mal die 6. Zudem besteht die Zahl aus einer 18 und einer 9, was das okkulte Zahlenspiel abrundet. Alles nur Zufall?

RS 04 Zahlencode 189

Nach Verlassen der Bahn läuft Engler an einem allsehenden Auge vorbei…

RS 05 Allsehendes Auge_1

RS 06 Allsehendes Auge_2

…und posiert mit Krawattengriff vor einer Pyramide. Zwar sind hier Auge und Pyramide getrennt, aber die Symbolik ist dennoch offensichtlich.

RS 07 Pyramide

Noch ein kleiner Hinweis ohne okkulte Bedeutung: Der Krupps-Frontmann läuft bei Rot über eine Ampel.

RS 08 Rote Ampel

Etwas Apple-Schleichwerbung gibt es noch obendrauf.

RS 09 Apple

Doch zurück zum eigentlichen Thema, welches im Text sehr direkt mit den Worten „Transhuman Machine“ auf den Punkt gebracht wird. Der Krupps-Frontmann betritt das Robo Sapien Lab über einen Fahrstuhl und kaum oben angelangt wird ihm erst einmal der Kopf abgetrennt.

RS 10 Kopflos

Anschließend wird sein Gehirn in einen Maschinenkörper gepflanzt. Das Ganze erinnert sehr stark an die Cyber-Men aus „Dr. Who“ und passend zu diesem satanischen Szenario ist der Boden mit Hexagonen bedeckt.

RS 11 Transformation

RS 12 Cyber Man

Zurück auf der Straße feiert sich der frischgebackene Robo Sapien erst mal selbst.

RS 13 Illumination

Kurz darauf hat er jedoch eine Fehlfunktion und bricht zusammen. So viel besser ist der neue Mensch wohl doch nicht. Vor allem, wenn die Bauteile aus China stammen.

RS 14 Defekt

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The Midnight Meat Train – Menschenfleisch für Reptiloide

von Shinzon

„The Midnight Meat Train” basiert auf der Novelle „Der Mitternachts-Fleischzug“ von Clive Barker, welcher auch das Drehbuch schrieb. Barker dürfte einigen als Schöpfer der „Hellraiser“-Reihe sowie Autor zahlreicher anderer Horror-Bücher und -Filme bekannt sein. Seine blutrünstigen Werke strotzen nur so vor okkulter Symbolik, was nicht weiter verwundern dürfte, da Barker ein Hardcore-Satanist ist. Schon in seinen jungen Jahren posierte er als Schlangenträger, wie einst der Gründer der Church of Satan Aton LaVey.

Barker & LaVey

„The Midnight Meat Train“ ist das mit Abstand abartigste Werk des Horrorfürsten, umgesetzt vom japanischen Regisseur Ryūhei Kitamura. Dieser glänzt mit gleichermaßen satanischen Werken wie „Down to Hell“ (1997) oder „No One Lives – Keiner überlebt!“ (2013). Die Zusammenarbeit der beiden verrät einiges über die Hintergründe des Satanismus. Wer es schafft, die brutalen Szenen zu ertragen, kann einige interessante Parallelen zur Realität entdecken. Den Film macht das freilich umso erschreckender, denn es geht vordergründig um Menschenopfer sowie deren Zweck.

Der Protagonist Leon Kauffman (Bradley Cooper) ist ein aufstrebender Fotograf, der im nächtlichen New York nach geeigneten Motiven für seine eigene Ausstellung sucht. Sein Weg führt ihn in eine U-Bahnstation, wo er eine Bande beim Überfall auf eine junge Frau erwischt. Er fotografiert die Täter und verweist zudem auf die neben ihm hängende Überwachungskamera, woraufhin die Bande von dem Mädchen ablässt. Die junge Dame bedankt sich bei Leon und verschwindet in den nächstbesten U-Bahn-Zug, nicht ahnend, dass sie damit vom Regen in die Traufe gerät.

In dem Zug wartet nämlich schon der Schlachter Mahogany (Vinnie Jones) auf sie, der sie kaltblütig niederstreckt. Am nächsten Morgen liest Leon in der Zeitung vom spurlosen Verschwinden der jungen Frau, die er gerettet hat. Sein nächster Weg führt ihn folgerichtig zur Polizei, doch Detective Lynn Hadley (Barbara Eve Harris) zeigt nur wenig Interesse an seinen Aussagen. Im Gegensatz zur Polizei interessiert sich aber zumindest die Kunstausstellerin Susan Hoff (Brooke Shields) für Leons Bilder und verspricht ihm einen Platz in der nächsten Ausstellung, wenn er noch zwei weitere Fotos dieses Kalibers abliefert.

Gesagt getan begibt sich Leon in der darauf folgenden Nacht abermals auf einen Streifzug, wo er am Eingang der U-Bahn schließlich auf Mahogany stößt. Als Leon ihm nachstellt, wird er von diesem gepackt und bemerkt dessen ungewöhnlichen Ring. Es ist ein achtzackiger Stern der sumerischen Göttin Ištar.

01 Sternring

Als Leon sich daheim mit seinen Fotos beschäftigt, entdeckt er auf den Aufnahmen des Überfalls, welchen er vereiteln konnte, den mysteriösen Mahogany. Allmählich dämmert ihm, dass es eine Verbindung zwischen dem Unbekannten und dem Verschwinden diverser Menschen geben muss. Er verfolgt den U-Bahnmörder auf eigene Faust und findet zunächst heraus, dass er passender Weise in einem Schlachthof arbeitet. Welch Ironie, dass das, was Menschen Tieren antun, nicht minder barbarisch ist.

Der heimliche Stalker verfolgt Mahogany weiter bis in die U-Bahn, wo dieser lange Zeit herumsitzt und schließlich zu später Stunde in den letzten Zug steigt. Das ist nur logisch, denn nachts sind die Züge größtenteils leer. Es gibt also keinen nennenswerten Widerstand und keine Zeugen. Bevor er den Zug betritt, greift der Schlachter nach seiner Krawatte. Damit drückt er aus, dass er einem freimaurerischen Geheimzirkel angehört.

02 Krawattengriff

Leon wird indes durch eine Polizeikontrolle abgelenkt und verpasst daher den Zug. Besser ist das für ihn, denn der Schlachter ist gerade wieder auf der Jagd. Diesmal gerät er jedoch an einen Marine, der sich zu wehren weiß. Letztendlich muss der Zugführer (Tony Curran) eingreifen und den Kampf auf Leben und Tod beenden.

Während Leon und seine hübsche Freundin Maya (Leslie Bibb) zuhause miteinander rummachen, geht der Schlachter weiter seiner Arbeit nach. Um diese ungestört zu vollenden, leitet der U-Bahnfahrer den Zug an einem bestimmten Punkt in einen gesperrten Streckenabschnitt um. Dort werden die Opfer auf unvorstellbar grausame Weise massakriert. Anschließend werden alle Leichen rasiert, ausgenommen, von Zähnen sowie Fingernägeln befreit und schlussendlich kopfüber an Fleischerhaken an die Haltestangen des Zuges gehängt. Wer das schon abartig findet, sollte spätestens an dieser Stelle den Fernseher bzw. Bildschirm ausschalten.

03 Schlachter_1

04 Schlachter_2

Am nächsten Tag verfolgt Leon den Fleischer wieder zum Schlachthof, wo er jedoch von ihm erwischt wird. Ihm gelingt zwar die Flucht, doch Mahogany weiß nun, dass er ihm auf der Spur ist. Übrigens sind in der Schlachthofszene echte Leichen zu sehen, wenn auch nur Tierkadaver. Da verliert man wirklich jeden Appetit auf Fleisch…

05 Schlachthof

Leon ist indes nicht der Erste, der dem Menschenmetzger auf die Schliche gekommen ist. In der Vergangenheit gab es bereits Zeitungsberichte über einen anderen Schlachter, der mit Morden in Verbindung stand. Diese Berichte sind allerdings schon hundert Jahre alt, was beweist, dass diese Geschichte schon seit langer Zeit im Gange ist.

06 Zeitungsbericht

Die Sache mit dem Fleischer lässt Leon keine Ruhe mehr und wirkt sich inzwischen sogar negativ auf seine Beziehung zu Maya aus. Als sie die Tür vor ihm zuschlägt, findet sich über dem Türrahmen eine Repräsentation des Baphomet, die nichts Gutes erahnen lässt.

07 Baphomet Türschmuck

Entgegen Mayas Rat verfolgt Leon den Schlachter weiter und wird im Mitternachtszug Zeuge von dessen blutigem Handwerk. Es kommt wie es kommen muss, er wird entdeckt und bewusstlos geschlagen. Aus unerfindlichen Gründen wird er jedoch vom Metzger verschont. Als er mit freiem Oberkörper kopfüber hängt, macht sich ein reptiloides Wesen an ihm zu schaffen.

Am nächsten Tag erwacht er im Schlachthof und schleppt sich nach hause. Dort stellt er im Badezimmer fest, dass ihm ein seltsames Zeichen auf der Brust eingeritzt wurde. Es handelt sich um eine geflügelte Sonne in einer umgedrehten Pyramide. Offenbar wurde er von den Drahtziehern der Mordserie auserwählt.

08 Burstsymbol

Nachdem Leon Maya von den Geschehnissen in der stillgelegten U-Bahnstation unter dem Schlachthof erzählt hat, sucht diese zusammen mit Leons Kumpel Jurgis (Roger Bart) die Wohnung des Metzgers auf. Als dieser gerade abwesend ist, wollen die beiden die gestohlene Kamera ihres Freundes zurückholen, auf der sich sämtliche Beweise befinden. Jurgis überlebt diesen Ausflug nicht, aber Maya gelingt die Flucht aus dem Apartment.

Sie wendet sich umgehend an die Polizei, doch Detective Hadley erklärt ihr, dass es keine Spur von Jurgis Leiche gibt. Statt Maya zu helfen, droht sie ihr mit Verhaftung wegen Einbruchs und Diebstahls. Bei genauerer Betrachtung fällt auf, dass sie den gleichen achtzackigen Stern um den Hals trägt wie der Schlachter am Ring. Sie versucht also aktiv die Morde zu vertuschen und die Zeugen zu demotivieren. Das ist ein sehr wichtiger Aspekt, denn Opfer rituellen Missbrauchs berichten ebenfalls davon, dass Satanisten in Schlüsselpositionen von Polizei, Justiz und Politik sitzen und von dort aus Ermittlungen behindern. Der Fall Marc Dutroux ist ein Paradebeispiel für das weitreichende Netzwerk satanistischer Geheimgesellschaften.

09 Detective Hadley

Wenig später lauert Hadley der Zeugin auf und meint, dass sie ja keine Ahnung habe, was vor sich geht. Erneut nach Jurgis gefragt, schickt sie Maya zum Mitternachtszug. Entschlossen, die Sache zu beenden, holt sich Leon indes eine Schlachterausrüstung und begibt sich ebenfalls zur U-Bahn. Als er Maya im Zug sieht, springt er auf. Im Abteil hängen Jurgis und einige andere schon zum Ausbluten und Maya soll die Nächste sein. Kurz bevor Mahogany sie erwischt, eilt Leon ihr zu Hilfe und kann nach einem heftigen Kampf den Schlachter ausschalten.

Kurz darauf hält der Zug an und der Fahrer bittet die beiden, vom Fleisch zurückzutreten. Die beiden kommen der Aufforderung nach und kurz nachdem sie den Zug verlassen haben, holen sich eine Handvoll Reptiloide ihre Mahlzeit. Diese Szene ist wie eine Bestätigung aller Gerüchte über die wahren Hintergründe des Satanismus. Die okkulten Geheimgesellschaften dienen einer reptiloiden Spezies und die rituellen Menschenopfer basieren auf den Essgewohnheiten dieser Kreaturen.

10 Reptiloid

Darüber hinaus erinnert die Szene ein wenig an die Morlocks aus H.G. Wells „Die Zeitmaschine“. Zwar handelt es sich bei denen um Menschen aus der Zukunft, die Parallelen sind dennoch verblüffend. So gehörten die Morlocks einst zur elitären Oberschicht, die bekanntlich aus Satanistenpack besteht. Die breite Bevölkerungsmehrheit hat sich indes zu den arglosen Eloi entwickelt, die unwissend in den Tag hinein leben, bis sie zur Schlachtung in die unterirdischen Anlagen der Morlocks gerufen wird.

Im Prinzip ist das schon heute so, denn wie die Eloi sind meisten Menschen geistig degeneriert und wollen die Wahrheit nicht sehen, bis es sie selbst trifft. Es spielt dabei gar keine Rolle, ob die Menschen in einer satanistischen Loge rituell geopfert werden oder ob sie bei helllichtem Tage vom Krieg, dem IS oder dem nächsten Holocaust erwischt werden. Es läuft alles aufs selbe hinaus.

Morlocks

Dennoch erinnern sowohl die Endstation in „The Midnight Meat Train“ als auch die Morlockhöhlen in „Die Zeitmaschine“ an militärische Untergrundbasen (DUMBs – Deep Military Underground Bases), in denen laut Whistleblowerangaben außerirdische Lebensformen ihr Unwesen treiben. Während Area 51 der Raumhafen der Grey und Tall Whites sein soll, wird rund um die Militärbasis bei Dulce immer wieder von Reptiloidensichtungen und Viehverstümmelungen berichtet.

Darüber hinaus gibt es Aussagen von Entführungsopfern, die Zeuge von Menschenverstümmelungen durch Grey und Reptiloide wurden. Die Erinnerungen an solch grausige Ereignisse treten meist erst später in Form von Flashbacks oder unter Hypnose zutage. Wie es scheint, hält sich „The Midnight Meat Train“ sehr stark an die realen Vorgaben und da das Drehbuch von einem Satanisten stammt, kann davon ausgegangen werden, dass die Verantwortlichen bestens über solche Hintergründe informiert sind.

Im Gegensatz zu einigen Opfern der UFO-Entführungen besteht für Leon und Maya kaum Hoffnung, unbeschadet aus der Sache herauszukommen. Zunächst taucht der Schlachter wieder auf, der den Sturz aus dem Zug überlebt hat. Es kommt erneut zu einem heftigen Kampf, bis Mahogany schließlich zum ersten Opfer von Leon wird. Dieser stellt entsetzt fest, dass Mahogany dasselbe Symbol auf der Brust trägt wie er.

11 Schädelwerfer

Da der Schlachter nun erledigt ist, kann der Zugführer mit offenen Karten spielen. Bevor er Leon die Wahrheit offenbart, reißt er ihm die Zunge heraus und isst sie, damit der Paparazzi das Folgende niemandem weitererzählen kann. Die Reptiloiden existierten schon lange auf der Erde, bevor es die Menschheit gab. Wahrscheinlich handelt es sich um die Abkömmlinge einer intelligenten Dinosaurierspezies, die im Untergrund überlebt hat. Ein auserwählter Kreis von Satanisten beschützt und füttert diese Wesen, um die alte Ordnung aufrecht zu erhalten.

Wenn das nun den Tatsachen entspricht, hätten die Reptos vielleicht ihrem Diener Clive Barker ebenfalls die Zunge bzw. die Finger abreißen sollen, denn dank seinen Werken wissen wir ja nun bescheid. Ein Glück für ihn, dass die Masse der Menschen blind ist und alles nur für Science Fiction hält. Und wahrscheinlich auch Glück für uns, dass man uns nur als Verschwörungstheoretiker abstempelt. Sonst würden wir vielleicht wie Maya enden.

Es ist wohl kaum ein Zufall, dass die Ärmste Maya heißt, denn ihr wird vom Zuführer bei lebendigem Leibe das Herz herausgeschnitten, wie es einst bei den Maya und Azteken gängige Praxis war. Hinzu kommt, dass blonde Frauen und Kinder die bevorzugten Opfer der Satanisten sind. Um die Szene abzurunden, sind im Hintergrund menschliche Köpfe zu einer Pyramide gestapelt.

12 Maya-Opferung

Leon muss dieses grauenhafte Opferritual an seiner Geliebten mit ansehen, ohne etwas dagegen tun zu können. Er befindet sich in einer Situation vollkommener Hilflosigkeit und wird auf diese Weise einer traumabasierten Gehirnwäsche unterzogen. Am Tag darauf steckt sich Leon den Ring des Schlachters an und greift sich an seine Krawatte. Er ist in die höchsten Grade der Freimaurerei aufgestiegen und nimmt den Platz von Mahogany ein. Angeleitet wird er in seinem neuen Job von Detective Hadley.

13 Reptoring

14 Leon Krawattengriff

Fazit: Einmal davon abgesehen, dass dieser Film abartig brutal ist und eine potenziell traumatisierende Wirkung hat, verrät er sehr viel über die Vorgänge auf diesem Planeten. Es ist keinem Menschen zu wünschen, jemals in die Fänge von Menschenschlächtern zu geraten, gleichgültig ob sich diese als Satanisten, Islamisten oder Nazis zu erkennen geben.

Weiterhin stellt sich die Frage, ob wir es nur mit menschlichen Psychopathen zu tun haben, oder ob tatsächlich im Hintergrund Grey und Reptiloide die Fäden ziehen. Die Pop-Okkultur ist jedenfalls von solchen Andeutungen durchsetzt. Neben „The Midnight Meat Train“ sind hier vor allem „Conan, der Barbar“, „The Cabin in the Woods“ und „Die Zeitmaschine“ zu erwähnen. In allen vier Filmen geht es um Menschenfresser, die in unterirdischen Höhlen hausen und meist handelt sich dabei um Reptiloide.

Die Parallelen zwischen Clive Barkers Werk und „The Cabin in the Woods“ sind besondern stark, denn in beiden Fällen wird vom Aufrechterhalten einer Ordnung geschwafelt, für die Menschen geopfert werden müssen. Es wird damit angedeutet, dass die Reptos an die Erdoberfläche kommen könnten und sich ihr Fleisch dort selbst holen, wenn sie nicht regelmäßig gefüttert werden. Auf die Idee, den Schaschlikspieß umzudrehen und den Welthunger der Menschheit mit Reptiloidenfleisch zu stillen, kommt natürlich keiner. Wäre doch mal interessant herauszufinden, ob die nach Hühnchen schmecken…

Das Symbol der reptiloiden Hegemonie soll übrigens der achtzackige Stern der Ištar sein, der tatsächlich in zahleichen Werken der Kunst, Film-, Musik- und Spiele-Industrie auftaucht. Rein zufällig sind dann meist auch Außerirdische oder Extradimensionale nicht weit.

Ištarstern

Achtung: Das folgende Video kann triggern! Nichts für schwache Nerven!

2033 – Mexikos neue Weltordnung

von Shinzon

Wer glaubt, die neue Weltordnung würde maßgeblich von den USA und der EU vorangetrieben, der hat noch nicht den mexikanischen Film „2033 – Das Ende ist nah“ von 2009 gesehen. Dieser spielt nach einem Putsch, bei dem 2013 ein Politiker namens Pec die Macht in Mexiko übernommen hat. Im Jahr 2033 hat Pecs Nachfolger General Jamaro eine Militärdiktatur installiert, welche von Dr. Stams (Miguel Couturier) Pharmakonzern Phaarmax unterstützt wird. Religiöse Kulte aller Art sind verboten, was die antichristliche Ausrichtung des Regimes unterstreicht.

Bereits die Jahreszahlen ’13 und ’33 sind hochgradig okkult. Das Jahr 2033 spielt dabei nicht nur auf die 33 Grade der Freimaurerei an, sondern auch auf das hundertjährige Jubiläum von Hitlers Machtergreifung. Und für wahr, der Mexikaner Jamaro kann durchaus mit dem Österreicher mithalten. Gleich zu Beginn sieht man den General vor einer Pyramide mit Auge – dem Logo der Militärjunta. Faschismus und Freimaurerei gehen hier offensichtlich Hand in Hand.

General Pyramide

Das Faschistenpack redet in dieser Szene über die Installierung von Überwachungskameras. Orwells Big Brother ist im Film allgegenwärtig.

Totale Überwachung

Um den orwellschen Alptraum zu komplettieren, tragen alle Menschen RFID-Chips, mit denen sie bargeldlos bezahlen.

RFID-Station

Weiter geht es beim Pharmakonzern Phaarmax, dessen Mitarbeiterin einen Stoff namens Tec Panol vorstellt, welcher aus „Pactia“ gewonnen wird. Dieses angebliche Wundermittel ist in nahezu allen Lebensmitteln enthalten und macht 50% der Nahrung aus.

In der nächsten Szene sieht man einen reichen Schnösel namens Pablo (Claudio Lafarga) seine tägliche Dosis abholen, während er von einem Obdachlosen um etwas zu Essen angebettelt wird. Kurzerhand wird der Bettler von einer Wache erschossen, doch niemand greift ein. Offensichtlich ist es vollkommen normal, wenn Menschen auf offener Straße hingerichtet werden.

Die Blutspuren werden umgehend von einem Putzroboter beseitig, welcher die Nummer 93 hat. Diese Zahl war für Aleister Crowley von zentraler Bedeutung, da sie der griechischen Kabbalah zufolge den Zahlenwert der Wörter Thelema und Agape entspricht. Es ist wohl kein Zufall, dass die 93 in diesem Film auftaucht, der nur so vor okkulter Symbolik und Zahlenmystik strotzt. Diese Zahl dürfte eine direkte Referenz zu Crowleys Thelema-Lehre sein, denn als der Wachposten den Bettler erschießt, folgt er damit dem Gebot „Tu was du willst!“

93 Roboter

Selbiges gilt nicht für die Arbeiterklasse. Die soll nur das tun, was ihr befohlen wird: „Konsumieren Sie, produzieren Sie und leben Sie glücklich!“ Wirklich glücklich lebt aber nur, wer zur Oberschicht gehört oder mit anderen Worten ein hochrangiger Freimaurer ist. Die Handschläge der Regimetreuen sind dabei sehr entlarvend.

Masonic Handshake_1

Masonic Handshake_2

In einer Bar für die Oberschicht gibt es nicht nur wieder einen Freimaurerhandschlag, sondern obendrein noch ein paar Pentagramm-Tattoos.

Pentagramtattoos

Wer Geld hat, füllt sich in diesem Laden nicht allein mit Alkohol ab, sondern konsumiert auch gleich noch die neusten Designerdrogen.

Drogenjunkie

Nach diesem Trip schlägt Pablo noch einen Obdachlosen zusammen, wie es sich für den Günstling des Diktators General Jamaro gehört. Nebenbei ärgert er auch zum Spaß einen Arbeitskollegen und macht vom Hubschrauber aus sogar Jagd auf unschuldige Menschen der Unterschicht.

Menschenjagd

Seinen Großvater, der sich noch einen Rest von Anstand und kritischem Denken bewahrt hat, pumpt Pablo im Auftrag seiner Mutter indes mit Medikamenten voll, die dessen Ruhigstellung dienen. Als er seinen Großvater per Sturz ins Jenseits befördert, teilt dieser ihm im Sterben mit, dass sein totgeglaubter Vater (Raúl Méndez) noch am Leben ist und Pablo sich auf die Suche nach ihm machen soll.

Sedierung

Die Trauer seiner Mutter hält sich derweil in Grenzen. Immerhin war sie es, die ihren eigenen Vater mit Drogen voll pumpen lassen hat und ihren Sohn im Glauben ließ, es handele sich um Medikamente. An Pablos Vater ist sie ebenfalls nicht mehr interessiert, da sie beabsichtigt, General Jamaro zu heiraten. Sie ist eine eiskalte Karrierefrau und verkörpert noch mehr als ihr Sohn die Entmenschlichung durch das faschistische System.

Für ihren Sohn stellt der Tod des Großvaters jedoch einen Wendepunkt dar. Kurz nach der Beerdigung trifft Pablo auf einen Arbeitskollegen, den er anhand eines Fisch-Tattoos kurz zuvor als Christen identifiziert hat. Auch dieser Kollege offenbart ihm, dass sein Vater noch am Leben ist und nicht von Christen ermordet wurde, wie die Propaganda verlauten lässt.

Nach einem weiteren Drogentrip folgt Pablo der Einladung seines Kollegen, der sich als Padre Miguel (Marco Antonio Trevino) herausstellt. Dieser zeigt ihm die Auswirkungen von Pactia. Die Droge soll die Menschen gefügig machen und ihnen die Fähigkeit zum eigenständigen Denken nehmen. Als Spätfolge richtet Tec Panol zudem starke Schäden im Gehirn an. Der Untergrund hat jedoch ein Gegenmittel entwickelt, welches die Wirkung aufhebt.

Leider besteht der Untergrund aus religiösen Fanatikern, denen man ebenfalls nicht über den Weg trauen kann. Ein christlich-fundamentalistisches Regime wäre in keiner Weise besser als ein faschistisches. Zudem lässt der Padre Zweifel aufkommen, wer wirklich hinter dem christlichen Widerstand steckt. Bei einer Andacht formt er mit seinen Händen eine umgedrehte Pyramide mit abgehobener Spitze. Man muss nicht Theologie studiert haben, um zu wissen, dass dies keine christliche Geste ist.

Miguel Pyramidenhandgeste_2

Miguel Pyramidenhandgeste_1

Als Pablo aus dem Armenghetto in die glitzernde Welt der Oberschicht zurückkehrt, macht er ebenfalls erst einmal eine Freimaurergeste, indem er sich an die Krawatte greift.

Pablo Krawattengriff

Allerdings kehrt er nicht in sein altes Leben zurück, sondern hilft Padre Miguel und einem weiteren Untergrundkämpfer beim Einbruch in ein grusliges Gefängnis, wo sein Vater festgehalten wird. Die Befreiungsaktion gelingt, sehr zum Ärger von General Jamaro.

Gefängnis_1

Gefängnis_2

Pablos Vater Goros soll die Aufstellung der Milizen übernehmen, was die Frage aufwirft, ob der Rest des Widerstandes vollkommen inkompetent ist, da alles von nur einem einzigen Mann abhängt. Sein Sohn flirtet derweil mit der hübschen Lucía (Sandra Echeverría) während im Hintergrund das Logo des Imperiums aus Star Wars prangt. Hier übertreibt man dann doch etwas mit der faschistischen Symbolik, indem sogar Symbole fiktiver Weltraumnazis dreist kopiert werden.

Star Wars Symbol

Bevor Lucía und Pablo ein Schäferstündchen auf dem Dach halten, entfernt sie ihm noch den zusätzlichen RFID-Chip, den er zuvor von einer Wache des Generals eingesetzt bekommen hat. Doch hätte das Regime ihn zu diesem Zeitpunkt nicht längst aufgespürt haben müssen? Mit Sicherheit nicht die einzige Logiklücke des Films.

Für den Widerstand bedeutet dies jedoch Glück und so laufen die Sabotageakte gegen die Medien, die Energiekonzerne und natürlich den Pharmakonzern an. Hauptziel ist die Neutralisierung des Tec Panol. Dabei geht dann aber doch einiges schief und ein Widerstandskämpfer wird gefangen genommen und mit Foltermethoden verhört. Während dieser arme Tropf durch General Jamaro einen hässlichen Tod erfährt, werden der Padre und Lucía von Dr. Stam auf frischer Tat ertappt.

Als zuletzt auch noch auffliegt, dass Pablo dem Widerstand hilft, ist Dr. Stam sichtlich von den Sicherheitsvorkehrungen enttäuscht und droht, seine Geschäfte nach Israel oder England zu verlagern. In Anbetracht der Art seiner Geschäfte sagt das sehr viel über die zukünftige Politik dieser Länder aus.

Pablo schafft es derweil, Lucía zu befreien. Padre Miguel muss er jedoch zurücklassen, nachdem dieser bei einem Schusswechsel angeschossen wurde. Zu zweit entkommen Pablo und Lucía in einem Mülltransport, versäumen es jedoch, sich unter den Folien zu verstecken. Natürlich werden sie von einer Überwachungskamera entdeckt und gestellt. Als Pablo den General mit der Waffe bedroht, schießt dieser Lucía nieder. Beide werden verhaftet und abgeführt.

Pablo gelingt anschließend die Flucht, weil ein Sicherheitsbeamter, der den Streifenwagen fährt, auf der Seite des Widerstands steht. Weniger Glück hat Padre Miguel, der öffentlich hingerichtet wird. Kurz nach der Live-Übertragung im Fernsehen wird das Hauptquartier der Christen gestürmt und Pablos Vater angeschossen. Es scheint einfach alles schief zu gehen.

Als kleines Abschiedsgeschenk vermint Goros aber noch die Bibliothek und tötet so eine Handvoll Sicherheitskräfte. Dabei wird wieder einmal ordentlich mit faschistischer Symbolik gespielt, denn unter den Büchern findet sich eines über die Kollaboration mit den Nazis im besetzten Frankreich.

Buch Nazikollaboration

Ein anderes Buch hat man extra verkehrt herum ins Regal gestellt, damit die Pyramide auf den Einband nach unten zeigt.

Buch umgedrehte Pyramide

Ein wirklicher Sieg bleibt dem Widerstand nicht vergönnt. Pablo flieht mit seinem Vater in die Pampa, während General Jamaro weiterhin die Befehle des dahinsiechenden Pec ausführt. Es bleibt vollkommen offen, ob die faschistische neue Weltordnung bestehen bleibt oder sie durch eine christlich-fundamentalistische neue Weltordnung ersetzt wird. Da sich jedoch hinter beiden Seiten offensichtlich die Freimaurerei verbirgt, ist es andererseits auch vollkommen egal. Was für ein bescheidenes Ende…

Fazit: Optisch macht der 5 Mio. Dollar teure Blockbuster durchaus etwas her. Für einen mexikanischen Film kann die Qualität durchaus mit Hollywood mithalten. Allerdings liegt „2033 – Das Ende ist nah!“ auch in Sachen okkulte Symbolik mit der amerikanischen Filmindustrie gleich auf. Die Pyramide mit dem allsehenden Auge ist ebenso allgegenwärtig wie die kabbalistische Zahlenmystik. Neben der 33 und 93 wird auch die 23 erwähnt und die 11, welche für freimaurerische Dualität steht, ziert beiläufig einen Zeppelin.

Zeppelin 11

Neben dem freimaurerischen Kernthema der neuen Weltordnung fällt weiterhin unangenehm auf, dass der Film einige Logiklücken aufweist und Chancen verspielt. Z.B. schließt sich dem Widerstand ein kleiner Junge namens Gabriel an, dessen Vater zuvor von Pablo ermordet wurde. Diese Situation bietet einiges an Konfliktpotential, doch die beiden treffen nicht noch einmal aufeinander. Der Gipfel ist schließlich das offene Ende, zumal man kaum Lust auf eine Fortsetzung bekommt.

Ein letzter Minuspunkt muss noch einmal an die deutsche Synchronisation vergeben werden. Die Stimmen sind teils unpassend gewählt und es mangelt ihnen an emotionaler Tiefe. Der Umgebungssound ist ebenfalls sehr fad und man vermisst die Geräuschkulisse einer Großstadt. Alles in allem ist der Film nur ein Genuss fürs Auge, aber nicht fürs Ohr und schon gar nicht für den Geist.

Mars Attacks – Fiese Dämonen vom roten Planeten

von Shinzon

Tim Burton ist bekannt für seine surrealistischen Filme, voll von okkulter Symbolik. Es verwundert daher nicht, dass sein „Mars Attacks“ der durchgeknallteste Invasionsfilm aller Zeiten ist. Der Streifen basiert dabei auf einer Sammelkartenserie aus dem Jahr 1962, welche Tim Burton noch aus seinen Kindertagen kennt.

So ziemlich alle Kernelemente des Films basieren auf den Trading Cards. Diese zeigen einige sehr drastische Szenen, auf denen Menschen auf grausame Weise getötet und verstümmelt werden. Man bedenke, dass diese Sammelbilder für Kinder gedacht waren.

Sticker Nr 11

Sticker Nr 19

Die Verfilmung geht in eine ähnliche Richtung, überschreitet dabei aber die Grenze zum Klamauk. Bereits der Aufbruch der Marsianer ist vollkommen surrealistisch und schräg. Die Oberfläche des roten Planeten erinnert eher an Filme aus 1950ern als an die Realität. Die Erde, die eigentlich ein kleiner blauer Punkt sein sollte, erscheint zudem so groß am Firmament, als sei der Mars einer ihrer Monde.

Aufbruch Mars

Auf der Erde werden zunächst einmal die Hauptcharaktere vorgestellt. Darunter der US-Präsident (Jack Nicholson) und die Familie Norris, bei denen zwei Illuminateneulen im Wohntrailer hängen.

Eulenwandschmuck

Ein beträchtlicher Teil der Handlung dreht sich um eine Handvoll Leute aus Las Vegas. Zu diesen zählt der Ex-Boxer Byron Williams (Jim Brown), der einen Job als Casinosecurity hat.

Ägypter

Das Pyramidencasino gibt es tatsächlich, doch man muss nicht lange raten, warum sich der Freimaurer Tim Burton ausgerechnet für diesen Schauplatz entschieden hat.

Las Vegas Pyramide

In Las Vegas treibt sich weiterhin ein ausgeflippter Unternehmer (Jack Nicholson in einer Zweitrolle) herum, der ebenfalls starke Bezüge zur Freimaurerei aufweist. Auf seinem Jackett findet sich z.B. ein allsehendes Auge.

Allsehende Augenjacke

Aber vielleicht ist er ja eher ein Anhänger der Bruderschaft des Saturns. Denn dieser Planet ziert in seinem Empfangszimmer nicht nur die Wände, sondern auch die Säulen Jachin und Boas.

Saturnsäulen

Etwas später taucht im Casino noch einmal ein Arrangement mit drei Säulen auf, bei welchem im Vordergrund aufrechte sowie umgedrehte Pentagramme zu sehen sind.

Pentagramme & Säulen

In einer Bettszene gibt es zu guter letzt noch ein schwarz/weißes Yin und Yang-Symbol, während die Decke im Blau/Rot der Freimaurergrade gehalten ist.

Masonic Sex

Doch zurück zur Handlung. Die Marsianer landen zunächst in der Wüste Nevadas, was wohl eine Anspielung auf die Area 51 sein soll. Empfangen werden sie u.a. von einer Esoterikspinnerin, was symbolisch für die okkulten Praktiken auf dem Gelände der Geheimbasis stehen könnte.

Esoteriktante

Ankunft

Man denke in diesem Zusammenhang an den verängstigen Area 51-Whistleblower, der in einer Livesendung bei Art Bell behauptete, dass die Aliens in Wirklichkeit bösartige extradimensionale Wesen sind. In „Mars Attacks“ entpuppen sich die Marsianer ebenfalls als dämonische Kreaturen. Anfangs behaupten sie noch, in Frieden zu kommen, nur um dann alle Anwesenden auf möglichst grausame Art und Weise abzuschlachten.

Aliensbotschafter

Grausamkeit

Die Reporterin Nathalie Lake (Sarah Jessica Parker) lassen die Marsianer als einzige am Leben, um sie für ihre abscheulichen Experimente zu missbrauchen.

Bizarre Experimente_1

Bizarre Experimente_2

In dieser Szene sieht man im Hintergrund auch einen Clown in einem Wasserglas. Ob dieser von der Erde stammt oder wohl eher als Anspielung auf die „Killer Klowns from outer Space“ zu verstehen ist?

Clown im Glas

Nach dem ersten Massaker versuchen es die Marsianer erneut mit ihrer Friedensmasche und landen in Washington D.C. Im Kongress sind deutlich zwei Rutenbündel zu sehen, welche den römischen Einfluss auf die USA zeigen. Rutenbündel finden sich in den Vereinigten Staaten tatsächlich überall.

Rutenbündel im Kongress

Prof. Kessler (Pierce Brosnan) verdeutlicht derweil noch einmal die freimaurerischen Einflüsse mit einem Krawattengriff.

Brosnans Krawattengriff

Im Anschluss wird der Kongress von den Marsianern ausgelöscht. Eine ziemlich unverhohlene Andeutung, dass Project Blue Beam das Ende der Demokratie einläuten wird. Grandma Norris (Sylvia Sidney) bricht angesichts des Niedergangs der Demokratie sogar in Freude aus.

Kongress_1

Kongress_2

Prof. Kessler wird indes von den Aliens entführt und auf besonders abscheuliche Weise in seine Einzelteile zerlegt. Zu Menschenverstümmelungen soll es im Zusammenhang mit dem Entführungsphänomen tatsächlich schon gekommen sein. Dass der Kopf dabei am Leben bleibt, ist jedoch eher unrealistisch.

Human Mutilations

Ein wenig Ironie steckt ebenfalls in dieser Szene, denn kurz zuvor leitete Prof. Kessler noch eine Alienautopsie. Als Pluspunkt für die Menschheit ist dabei zu werten, dass der Marsianer wenigstens schon tot war.

Alien Autopsy

Auf der Erde läuft die Invasion indes weiter. In der US-Hauptstadt versuchen die Marsianer das Weiße Haus zu infiltrieren, um den Präsidenten zu ermorden.

Obelsikalien

In Paris verhandeln die Marsianer indes auf dem Schachbrettboden der französischen Regierung. Das Bodenmuster ist gar nicht mal so weit hergeholt, denn bisher waren und sind alle französischen Staatsoberhäupter Freimaurer.

Zerstörtes Paris_1

Es ist daher nicht wirklich ein Verlust, dass die Invasoren kurz darauf in ihren üblichen Blutrausch verfallen und die Logenbrüder einschmelzen. Im Hintergrund fällt indes ein Wahrzeichen der Freimaurer.

Zerstörtes Paris_2

Gleiches gilt für Washington D.C., wo der Obelisk fällt.

Zerstörtes Washington Monument

In London zerstören die Invasoren den Big Ben…

London Attacks_1

London Attacks_2

…und die Pyramide in Las Vegas kommt ebenfalls nicht ungeschoren davon. So langsam werden einem die Marsianer fast sympathisch.

Zerstörte Pyramide

Nur die Zerstörung des wunderschönen Taj Mahal muss man ihnen wirklich übel nehmen.

Zerstörtes Taj Mahal

Hinzu kommt, dass ihre Flagge eine Pyramide mit Auge an der Spitze zeigt. Die Marsianer sind also doch nicht die erhofften Erlöser, die die Erde von der Freimaurerei säubern. Sie sind einfach nur generell menschenverachtend. Das sollte die irdische Elite vielleicht berücksichtigen, wenn sie geheime Verträge mit extradimensionalen Wesen abschließt. Vielleicht enden sie ja auch mit einer Pyramidenfahne im Rücken, wer weiß…

Marsflagge

Die Erlösung von den Marsianer bringt indes die schrille Musik von Grandma Norris. Diese ist bereits für menschliche Ohren das reinste Gift. Den Aliens explodiert hingegen der Kopf davon. Die Welt ist gerettet!

Schlechte Musik

Fazit: „Mars Attacks“ ist auf der einen Seite extrem schrill und hat durchaus einige gute Gags zu bieten. Andererseits ist er absolut menschenverachtend und die Marsianer werden einzig von einer dämonischen Boshaftigkeit getrieben. Die Gründe für ihren Angriff sind weder Ressourcen, noch die Eroberung des Planeten oder die Versklavung der Menschheit. Sie sind schlichtweg Sadisten, die jemanden zum Quälen brauchen.

Freimaurergesten bei den Beatles

Auf dem folgenden Foto der Beatles gibt es gleich drei Freimaurergesten. Zuerst fallen die drei Krawattengriffe auf. Vorne rechts ist zwar auch nah an der Krawatte dran, aber es handelt sich um eine Löwenpfote, die der Hand auf’s Herz zum verwechseln ähnlich sieht. Links haben wir dann noch die verdeckte Hand.

Freimaurergesten

Hollywood greift zur Krawatte

Der Krawattengriff ist in Hollywood weit verbreitet. Nicht nur bei Schauspielern, sondern auch bei Regisseuren wie Nicolas Winding Refn.

Nicolas Winding Refn

Nicolas Winding Refn

In den letzten Filmen von Refn spielte Ryan Gosling die Hauptrollen.

Ryan Goslin

Ryan Gosling

Die Serie „Californication“ dreht sich um die Sexsucht des Hauptdarstellers David Duchovny.

David Duchovny

David Duchovny

(Weitere Beispiele folgen…)

Die geheimen Zeichen von Stefan Mappus

Wer fasst sich denn da an die Krawatte?

Stefan Mappus Krawatte

In der Politik wird mit dem Zusammenpressen von Daumen und Zeigefinger oft nur eine Betonung gesetzt. Bei Mappus sind hingegen die Finger weit abgespreizt, sodass man hier von einer bewussten 666 ausgehen muss. So viel zum „C“ in CDU.

666 Mappus