Der schwarze Monolith – Symbol des Saturns

von Anton Nymous

Im Artikel über den Saturn haben wir bereits behandelt, dass der römische Gott (griech. Kronos) ein Kinderfresser war, dem zu Ehren im antiken Rom die Saturnalien gefeiert wurden. Abgeleitet von diesem grausamen Göttervater ist die moderne Figur des Satans. In Satan wurden zwar auch Charakteristika von anderen antiken Göttern wie Seth und Pan vereint, doch bei Saturn fällt allein schon die Ähnlichkeit im Namen auf. Hinzu kommen gleich mehrere satanistische Bruderschaften, die sich nach Saturn benannt haben.

Ein weiterer Beleg für den Zusammenhang zwischen Satan und Saturn ist die Benennung des 6. Planeten unseres Sonnensystems. Die 6 ist eine hochgradig okkulte Zahl, welche in dreifacher Ausführung die Zahl des Teufels selbst darstellt. Diese Zahl kann auch durch ein Hexagon ausgedrückt werden und rein zufällig veröffentlichte die NASA 2006 Bilder der Raumsonde Cassini, welche eine eben solche Formation am Nordpol des Saturns zeigen.

Hexaturn

Verleiht man dem Hexagon eine dritte Dimension, ergibt sich daraus der Umriss eines Kubus. Innerhalb der Freimaurerei steht der Kubus für den behauenen Stein, dem Sinnbild für einen unfertigen Menschen. Dies ist jedoch nicht seine einzige Bedeutung. In Anlehnung an das Hexagon ergibt sich eine weitere okkulte Bedeutung. Verdeutlicht wird diese durch die Farbe schwarz, welche die dem Gott Saturn zugeordnete Farbe ist.

Saturnkubus

Wir müssen also klar zwischen dem freimaurerischen Kubus und dem schwarzen Saturnkubus differenzieren. Es handelt sich um zwei verschiedene Symbole mit unterschiedlichen Bedeutungen, obgleich es durchaus Berührungspunkte zwischen Freimaurerei und Saturnkult gibt. Diese Berührungspunkte lassen sich leicht anhand von freimaurerischer Architektur nachweisen, in der der schwarze Kubus häufig zu finden ist.

Schwarze Monolithen

So manchem kommt jetzt sicherlich auch die Kaaba im Innenhof der Heiligen Moschee von Mekka in den Sinn. Es liegt uns fern, die unzähligen muslimischen Pilger zu beleidigen, die jedes Jahr den berühmtesten schwarzen Monolithen der Welt umrunden. Jedoch sollten sich die Gläubigen darüber bewusst sein, dass die Kaaba weniger mit dem Islam zu tun hat als vielmehr mit einem antiken heidnischen Steinkult.

Die Kaaba enthält nämlich einen schwarzen Stein, bei welchem es sich aller Wahrscheinlichkeit nach um einen Meteoriten handelt. Sicherlich wäre ein Stein, der vom Himmel fällt, in grauer Vorzeit als göttliches Zeichen gedeutet und verehrt worden. Der Gott, dem die Kaaba in vorislamischer Zeit gewidmet war, hieß jedoch nicht Allah, sondern Hubal. Erst Mohammed widmete die Kaaba zu Allahs Ehren um und ließ die Standbilder von Hubal entfernen. Mohammed soll zudem bereits als junger Mann am Wiederaufbau der Kaaba mitgewirkt haben, nachdem diese im 7. Jahrhundert durch einen Brand zerstört wurde.

Ob die Kaaba in einem Zusammenhang zum Saturnkult steht, lässt sich indes nicht zweifelsfrei belegen. Hubal ist zwar der Hauptgott des arabischen Quraisch-Stammes, jedoch nicht mit Saturn identisch. Mit Sicherheit lässt sich nur sagen, dass die Kaaba bereits in vorislamischer Zeit ein heidnisches Heiligtum war. Weshalb sie heute von außen in Schwarz gehalten ist, bleibt indes ein Rätsel. Die Farbe des Islam ist jedenfalls Grün, welches an den Innenwänden der Kaaba zu finden ist.

Kaaba

Wesentlich eindeutiger ist die Symbolik, die man in der freimaurerischen Literatur und Filmindustrie findet. Dabei ist zu beachten, dass der schwarze Kubus zuweilen auch als schwarzer Monolith dargestellt wird. Na, wer denkt jetzt nicht an Arthur C. Clarks Roman „2001: Odyssee im Weltraum“ oder zumindest an die Verfilmung von Stanley Kubrick?

Dieses Meisterwerk ist der Jackpot, wenn es darum geht, eine Verbindung zwischen dem schwarzen Monolithen und dem Saturn herzustellen. Einige werden jetzt einwenden, dass der Film im Orbit von Jupiter spielt, aber in der Romanvorlage steht der Saturn im Zentrum der Handlung.

Doch nicht nur dort schwebt ein schwarzer Monolith. Auch die Erde wurde einst von der mysteriösen Macht heimgesucht, welche gleich zu Beginn des Films die menschliche Evolution anstößt. Mit anderen Worten ist es der Saturn alias Satan, der unsere Geschichte von Anfang bis Ende lenkt. Das Ende besteht darin, dass der Astronaut Bowman (Keir Dullea) Kontakt mit dem Saturnmonolithen aufnimmt und auf die nächste Evolutionsstufe gehoben wird. In der Fortsetzung „2010: Das Jahr, in dem wir Kontakt aufnehmen“ kehrt er schließlich als aufgestiegener Meister zurück.

Monolithische Evolution

Im Roman bzw. Film entdeckt die Menschheit noch einen weiteren schwarzen Monolithen auf dem Mond. Auch dies ist ein ziemlich unverhohlener Hinweis darauf, dass 1. die Mondlandung ein okkultes Freimaurerritual war und 2. auf dem Erdtrabanten Dinge vor sich gehen, von denen wir nichts wissen sollen. Zumindest noch nicht.

Mondmonolith

Die Rolle des Monolithen beschränkt sich allerdings nicht nur auf „2001: Odyssee im Weltraum“, sondern findet sich darüber hinaus in der Realität wieder. Es kann wohl kaum ein Zufall sein, dass bei den Anschlägen vom 11. September 2001 ein schwarzer Monolith anwesend war. Die Rede ist vom New Yorker Hilton Hotel, welches ganz offiziell nach dem Vorbild des Monolithen aus Arthur C. Clarks Roman erbaut wurde. Hinzu kommt, dass das Hotel den Namen „The Millennium Hilton“ trägt. Das neue Millennium (zu Deutsch „Jahrtausend“) begann 2001, dem Jahr der Anschläge. „2001: Megaritual in New York“.

Millennium Hilton

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Videoanalyse: Katy Perry in Ägypten

Das Video zu Katy Perrys Single „Dark Horse“ spielt in der antiken ägyptischen Stadt Memphis, was erwartungsgemäß zu einem Feuerwerk freimaurerischer Symbolik führen muss. Immerhin basiert ein Großteil der Freimaurerei auf dem Isis- und Osiriskult von anno dazumal. Darüber hinaus gibt es innerhalb der Freimaurerei einen Memphis-Mizraim-Ritus, welcher von Napoleon nach Europa eingeführt wurde.

DH_1 Memphis

Katy sitzt zunächst auf einem Boot, welches auf dem Nil fährt. Sie ist zwischen zwei Säulen (Jachin & Boas) platziert und auf dem Dach findet sich ein altägyptisches Sonnensymbol.

DH_2 Boot

Auf ihren weißen Haaren ist ein blaues Auge des Ra mit einer Pyramide darüber eingefärbt.

DH_3 Auge des Ra

In der nächsten Szene sieht sie schon etwas ägyptischer aus und thront in einem Tempel, umringt von Vertretern des blauen Volkes. Natürlich mangelt es auch in dieser Szene nicht an Säulen.

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Bei genauerer Betrachtung wirkt ihr Outfit, einmal abgesehen von der Frisur und dem geflügelten Skarabäusanhänger, wenig ägyptisch. Ihr Kopfschmuck erinnert eher an Mickeymausohren, was auf eine mögliche Disney-Programmierung hinweist. Die Tänzerinnen neben ihr deuten indes auf eine Sexkätzchen-Programmierung hin, die bei Katy Perry sehr häufig zu finden ist.

Abgerundet wird die Mind Control Collage durch die Schlange auf dem Kopf, welche allerdings tatsächlich typisch für die ägyptischen Pharaonenhäuser war. Die Frage lautet nun, ob Katy Perry ebenfalls von einem Goa’Uld besessen ist?

DH_6 Mickey

In ihrem Tempel bekommt Katyopatra Besuch von einem einäugigen Mann, der sich mit der Geste der Hand aufs Herz als Freimaurer zu erkennen gibt.

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Katy begrüßt den Reisenden mit den Worten „Do you wanna play with Magick?“ Hier geht es jedoch nicht um schwarze Magie, sondern um Gehirnwäsche. Passend dazu holt der Besucher einen großen Edelstein unter seinem Umhang hervor. Dazu muss man wissen, dass Juwelen während der Programmierung als Belohnung eingesetzt werden und später als Trigger fungieren können, um bestimmte angelernte Verhaltensmuster abzurufen.

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Bei Katy Perry hat man offensichtlich das komplette Programm durchgezogen. Kein Wunder, dass sie sofort auf den dargebotenen Trigger anspringt und ihre antrainierten Gesten abspult.

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Zwischendurch wird immer wieder auf das Boot zurück geblendet, wo es eine weitere Anspielung auf ein anderes Hirnwäscheopfer gibt. Die Geste mit dem wehenden Kleid, welche hier in Sichtweite einer Pyramide vor der aufgehenden Sonne Ra abgefeiert wird, erinnert wohl kaum Zufällig an Marilyn Monroe.

DH_11 Marilyn

In der nächsten Szene wird Katys Mind Control Handler nach getaner Arbeit von der Sphinx zu Staub verwandelt. So viel zum Thema falscher Umgang mit Magick.

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Übrig bleibt nur ein weiterer Klunker für Katys Sammlung.

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In einem weiteren Arrangement sieht man Katy zwischen einer Handvoll ägyptischer Gottheiten. Sie trägt eine Schlange, während sie selbst vom Totengott Anubis getragen wird. Möglicherweise wird hier auf ihr baldiges Ableben angespielt. Gerade weibliche Stars sind einem knappen Verfallsdatum unterworfen und eignen zugleich hervorragend als Opfer.

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Ihr Sarkophag im Anubislook steht jedenfalls schon mal bereit. Aus diesem steigt der Rapper Juicy J, der Katy ein „Beast“ nennt und mit dem US-amerikanischen Massenmörder Jeffrey Dahmer vergleicht, welcher seine Opfer teilweise aufaß.

„Uh, she’s a beast, I call her Karma
She eat your heart out like Jeffrey Dahmer”

DH_17 Anubissarg

Und wo wir schon einmal bei Anubis sind: Dieser wacht auch über den neuen Flughafen von Denver. Dort finden wir zudem ein dunkles Pferd (im Volksmund „Bluecifer“ geannnt). Könnte sich hier eine Parallele zum Songtitel „Dark Horse“ ergeben?

Anubis & Dark Horse

In der Tat tauchte ein ähnliches dunkelblaues Pferd mit rotglühenden Augen auch bei Katys Grammy Award Liveauftritt auf.

Katy BlueciferKatys Ableben könnte indes etwas mit dem Verzehr von zu viel Süßigkeiten zu tun haben. Diese werden der Naschsexkatze in der nächsten Szene in Form einer Pyramide dargereicht. Von oben aus betrachtet ergibt sich zudem die Form eines allsehenden Auges.

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DH_19 Naschauge

Als sie einen Bissen zu sich nimmt und kurz darauf fast erstickt, ist der Baphomet nicht weit.

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Der Konditor hat in jedem Fall nicht mehr lang zu leben, so fett wie der ist.

DH_21 Fettsack

Allerdings verwandelt ihn Perry ebenfalls zu Staub, bevor er einem Schlaganfall zum Opfer fallen kann.

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Als Artefakt hinterlässt er einen Kelch, dessen Inhalt Katy gierig herunter schlingt.

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Zwischendrin folgt ein viertes Arrangement, indem Katy über und über mit Gold behängt ist.

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Oben links finden wir zudem einen Hasen, der möglicherweise als Anspielung auf „Alice im Wunderland“ ein weiterer Hinweis auf Mind Control sein könnte. Allerdings könnte es sich auch um das Sternbild des Hasen unweit des Orion handeln. Die Pharaonen waren sehr auf Astrologie bedacht und der Orion war für sie ein Abbild des Osiris. Zusammen mit den Sternbildern des Hasen sowie dem kleinen und großen Hund bildet Osiris/Orion eine astrologische Jagdszene.

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Doch zurück zu Katyopatra. Der nächste Tribut kommt in Form einer antiken Hopperkarre daher. Als Kühlerfigur dient der Kopf eines Apis.

DH_27 Apis

Auch mit diesem Präsent ist Katy offenbar dermaßen unzufrieden, dass sie den altägyptischen Gebrauchtwagenhändler in Staub verwandelt. Übrig bleiben nur zwei Plüschwürfel (Kuben) mit okkulten Symbolen.

DH_28 Würfel

Diese lässt sich Katyopatra an ihre Sänfte hängen, welche bereits mit vergoldeten Schlangen und Skorpionen geschmückt ist.

DH_29 Skorpione

Ihr nächster Gast ist ein Reptiloid.

DH_30 Lord Kroko

Für diesen darf sie erst einmal einen Stripdance hinlegen. Sie ist eben doch keine Königin, sondern nur eine Zwangsprostituierte der Illuminaten.

DH_31 Stripperin

Für ihre Dienste erhält sie einen süßen Wauwau, von dem sie nun endlich begeistert ist. Tiere werden zuweilen zur Programmierung von Hirnwäscheopfern gebraucht, wobei diese aber später oft getötet werden, um zusätzliche Traumata zu erzeugen.

DH_32 Wauzi

Nach dieser Belohnung erscheint endlich der Pharao höchstpersönlich. Selbstverständlich trägt er das Symbol der freimaurerischen Weltherrschaft – eine Pyramide mit Auge.

DH_33 RamsesDie Untergebenen des Pharaos sind von roter Hautfarbe und stehen damit im Kontrast zu Katyopatras blauen Wächtern. Man darf dieses Video ja nicht beenden, ohne auch die hohen Freimaurergrade aufmarschieren zu lassen.

DH_34 blaue und rote Grade

Im Schlepptau haben die Logenbrüder eine Pyramide, deren Spitze Katy Perry erklimmt.

DH_36 Pyramidenspitze

Oben angekommen, darf sie dann noch einmal mit Magick spielen und ihre Flügel ausbreiten. Offenbar verkörpert sie Horus, dessen Auge traditionell an der Spitze der Pyramide steht. Sie singt von einem „Storm“ und der Himmel färbt sich rot.

DH_35 Katy Horus

Zum Schluss gibt es noch einmal eine Panoramaansicht der Pyramide, welche wie ein Goa’Uld-Mutterschiff über dem Boden schwebt.

DH_37 Goauldkreuzer

Der Pharao verwandelt sich diesmal nicht in Staub, sondern in einen Köter. Diese Szene kann man wohl nur als Schlussgag verstehen.

DH_38 Schweinehund

Know1ng – Prophetische Zahlenmystik

von Shinzon

Mit „Know1ng“ wagt sich Alex Proyas, der bereits den Mind Control-Film „Dark City“ drehte, an das Thema Numerologie heran. Wie alle seine Filme ist auch dieser bildgewaltig und spannend erzählt. In Bezug auf okkulte Symbolik ist „Know1ng“ allerdings das wohl bedeutendste Werk von Proyas. Als solches beginnt es auch gleich mit etwas Numerologie.

Zahlencode Vorspann 33

Vor dem eigentlichen Vorspann startet der Film mit einer Szene 50 Jahre in der Vergangenheit. Ein kleines Schulmädchen namens Lucinda Embry (Lara Robinson) hört unheimliche Stimmen, die ihr unentwegt zuflüstern. Als Lucindas Idee, zur Einweihung der Schule eine Zeitkapsel zu vergraben, ausgewählt wird, sollen die Schüler ihre Zukunftsvisionen zu Papier bringen. Doch während alle Kinder Bilder malen, schreibt Lucinda endlos lange Zahlenkolonnen. Selbst nachdem die Zeitkapsel bereits vergraben ist, kann Lucinda nicht von ihrem Werk ablassen und ritzt mit ihren Fingernägeln weitere Zahlen in eine Tür, bis die Finger bluten.

Zunächst haben wir es hier mit einem Channeling zu tun. Lucinda erhält telepathische Informationen, die sie zwanghaft zu Papier bringen muss. Man nennt diese Form des Channeling auch automatisches Schreiben. Des Weiteren fällt der Name des Mädchens auf. Namen wie Lucius, Lucy und Lucinda werden von Okkultisten gerne als Synonym für Lucifer genommen. Es geht hier also um ein vom Teufel besessenes Kind, welches durch okkulte Praktiken Informationen über die Zukunft erhält.

Automatisches Schreiben Lucinda

Um was für Informationen es sich handelt, wird 50 Jahre später der Astrophysik-Professor Jonathan Koestler (Nicolas Cage) herausfinden. Sein Sohn Caleb (Chandler Canterbury), dem er gleich nach dem Vorspann ausgerechnet den Planeten Saturn zeigt, geht nämlich auf dieselbe Schule wie Lucinda. Als die Zeitkapsel, welche sich passenderweise unter einem achtzackigen Ištar-Stern befindet, ausgegraben wird und die Briefe der Kinder von damals an die Schüler verteilt werden, erhält Caleb ausgerechnet Lucindas Zahlenkolonnen.

Ištar-Sternkapsel

Zu Beginn lehrt Prof. Koestler seine Studenten noch den Unterschied zwischen Zufall und Determinismus. Schon bald wird er ein Anhänger des Letzteren werden. Sein Sohn vermutet bereits, dass es sich bei Lucindas Vermächtnis um ein Zahlenrätsel handeln könnte. Als Jonathan aus Versehen ein übergelaufenes Glas Whisky auf dem Zettel abstellt, werden einige Zahlen eingekreist, die sein Interesse erregen. Darunter wie vorherbestimmt das Datum und die Opferzahlen der 9/11-Anschläge von 2001. Eine bitterböse Anspielung darauf, dass Hollywood die Anschläge mehrfach unterschwellig angekündigt hatte.

911 Angaben

Schnell findet Prof. Koestler heraus, dass auch die anderen Zahlen im Zusammenhang mit großen Katastrophen stehen, die Lucinda präzise vorausgesagt hat. Unter den Angaben befinden sich auch jene des Hotelbrandes, bei dem Jonathans Frau umgekommen ist. Hätte er die Prophezeiungen eher erhalten, hätte er sie vielleicht retten können.

Jonathans Entdeckung löst bei seinen Mitmenschen natürlich sofort Ablehnung aus. Sein Kollege am MIT-Observatorium meint, dass sich seine Theorie wahnsinnig anhört und verweist auf nicht umrandete Zahlen, die offenbar keine Bedeutung haben. Also doch alles nur Zufall? Jonathans Kollege nennt einige Systeme, die nach Bedeutung in Zahlen suchen, darunter die Kabbala und den Pythagoras-Kult. Im Film geht es um nichts anderes, als diesen Systemen Recht zu geben und damit okkulte Numerologie zu propagieren.

Prof. Koestler gibt die Suche nach Antworten nicht auf und sucht Lucindas alte Lehrerin (Alethea McGrath) im Altenheim auf. Hier findet sich wieder Numerologie nebst okkulter Symbolik, denn die alte Dame wohnt im Zimmer Nr. 6 und schielt zunächst mit dem linken (Horus-)Auge aus dem Türspalt.

Zimmer 6

Wirklich viel erfährt Jonathan nicht von Mrs. Taylor. Außer, dass Lucinda sich in einer Kammer unter der Sporthalle versteckt und dort Zahlen in die Tür geritzt hat. Inzwischen ist sie jedoch verstorben, womit diese Spur im wahrsten Sinne des Wortes tot ist.

Wieder daheim, versucht er über die Schule an weitere Informationen zu bekommen, während sein Sohn von den unheimlichen Flüstermenschen heimgesucht wird. Diese sehen aus wie die berüchtigten Nordic-Aliens (groß und blond) und treten wie Men in Black auf. Tatsächlich gibt es einige Zeugenberichte, in welchen die Man in Black als „seltsam“ und sogar „außerirdisch“ beschrieben werden. Interessant, dass der Film solche Vorwälle aufgreift. In jedem Falle sind die Flüstermenschen extrem gruslig und verfolgen den kleinen Caleb bereits seit dem Heben der Zeitkapsel. In der Nähe der Schule trat eines dieser Wesen wohl nicht zufällig neben zwei roten Pentagrammen auf.

Flüstermensch Pentagramme

Bei ihrem zweiten Auftritt überreichen sie Caleb einen schwarzen Stein. Sein Vater warnt ihn daraufhin, sich keinen Fremden anzuvertrauen. Nicht nur, weil Pädophile genau auf diese Weise – mit kleinen Geschenken – vorgehen. Diese Wesen sind noch eine Spur unheimlicher.

Flüsterstein

In der folgenden Nacht durchforstet Jonathan die Nachrichten. Dabei fällt eine Meldung auf, in der es um eine havarierte Bohrinsel im Golf von Mexiko geht. Man bedenke: Der Film ist von 2009 und ein Jahr später kam es zur Katastrophe auf der Deep Water Horizon, welche im Golf von Mexiko liegt. Bei einem Film, der sich mit Numerologie und der Vorhersage von Katastrophen beschäftigt, mag man hier nicht mehr an Zufälle glauben. Sehr wahrscheinlich war das „Unglück“ auf der Deep Water Horizon genauso ein inszeniertes Ritual wie die 9/11-Anschläge. Zumal letztere im Film ja ebenfalls rückwirkend angekündigt werden.

Deep Water Horizon Ankündigung

Die Prophezeiungen erfüllen dabei weniger einen göttlichen Plan, als viel mehr einen diabolischen. Als die Meldung über die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko beginnt, ist es gerade exakt Mitternacht und Jonathan greift zu Lucindas Zahlenkolonnen. Dabei wird ganz gezielt eine 666 in die Bildmitte platziert. Wer da noch von Zufällen spricht, der hat einfach nicht kapiert, welche Mächte in Hollywood das Sagen haben.

666 Code

Die Stunden vor der Glotze rasen dahin und die nächste Überleitung beginnt wieder mit etwas Numerologie. Die Uhr springt auf 3:29 Uhr. 2+9 gibt 11 und das mal 3 macht 33.

3 Uhr 29

Die 33 findet sich auch schon zu Beginn des Films sowie mehrfach auf Lucindas Niederschrift wieder. Ganz prominent steht sie sogar am Ende der Prophezeiungen und gibt die letzte Opferzahl an.

33 EE

Am nächsten Tag verpennt Jonathan erwartungsgemäß und verpasst es fast, seinen Sohn von der Schule abzuholen. Während Caleb warten muss, steckt sein Vater im Stau fest. Ein Blick auf sein Navi verrät ihm, was es mit den scheinbar bedeutungslosen Zahlen auf sich hat. Es sind Koordinaten und er steht auf exakt auf denen, wo die nächste Katastrophe stattfinden soll.

Der Unfall, der den Stau verursacht hat, ist schon mal nicht gemeint, denn dabei gab es nur Verletzte. Doch kaum grübelt Jonathan darüber nach, was nun geschehen könnte, stürzt vor seiner Nase ein Flugzeug ab. Die Menschen kommen dabei auf besonders grausame Weise ums Leben, indem sie im Kerosinfeuer verbrennen. Wenn man diese Szene zum ersten Mal im Kino sieht, stockt einem der Atem, doch dieses Entsetzen ist wohl gewollt.

Flugzeugabsturz

Flammenopfer

Jonathans Eingreifen führt bei alledem genau zu den Opferzahlen, die Lucinda aufgeschrieben hat. Allen, die er retten kann, war es vorherbestimmt, zu überleben. Genauso wie es vorherbestimmt war, dass er das Rätsel löst und exakt so handelt. Doch wenn man die Katastrophen nicht verhindern kann, warum wurden Lucinda dann die entsprechenden Daten gechannelt? Nur damit ein Mensch begreift, dass eh alles sinnlos ist? Die Theorie der Parallelwelten, nach der jede Entscheidung ein Paralleluniversum entstehen lässt, hat in diesem Film jedenfalls keinen Platz.

In der darauf folgenden Nacht spricht Jonathan noch einmal mit seinem Arbeitskollegen, der total überrascht ist, dass die Prophezeiung eingetreten ist und die scheinbar unbedeutenden Zahlen ein sehr exakte Bedeutung haben. Während Jonathan einfach nur noch schlafen will, haben die Flüstermenschen mit seinem Sohn etwas anderes vor. Sie dringen in sein Zimmer ein und zeigen ihm apokalyptische Bilder von einer brennenden Erde. Also genau das, was kleine Kinder vor dem Schlafengehen sehen sollten.

Diese Szene ist in mehrfacher Hinsicht interessant. Zum einen dürften wohl inzwischen alle darauf gekommen sein, dass die Flüstermenschen tatsächlich Aliens sind. Bei den Nordics handelt es sich laut Zeugenaussagen um Hybriden, die von den Grey gezüchtet werden. Die Grey sind wiederum dafür bekannt, dass sie ihre Opfer bereits im Kindesalter auswählen und nachts im Schlafzimmer heimsuchen. Nicht immer werden die Opfer dabei entführt. Handelt es sich nur um einen nächtlichen Besuch, sprechen die Betroffenen von einem „Bedroom Visitor“, also einem Schlafzimmerbesucher.

Bedroom Visitor

Über das Zeigen von apokalyptischen Bildern gibt es ebenfalls unzählige Zeugenaussagen. Der rote Himmel spielt dabei immer wieder eine zentrale Rolle und kündet laut Berichten von UFO-Entführungsopfern von einem katastrophalen Ereignis in der Zukunft. Es liegt nahe, dass sich Alex Proyas eingehender mit der Materie befasst hat. Entweder das, oder er ist möglicherweise selbst ein Betroffener. Auf jeden Fall kann diese Darstellung in einem solchen Zusammenhang kein Zufall sein.

Weltenbrandvision

Die Flüstermenschen sind allerdings eine Spur grausamer, als die Grey in der Realität. Sie zeigen Caleb nämlich nicht nur das Ende der Welt, sondern auch eine Herde bei lebendigem Leibe brennender Tiere. Welchem Zweck dient diese telepathisch übermittelte Vision, außer der Traumatisierung eines kleinen Kindes? Diese Szene ist einfach nur unnötig grausam und verschärft den dämonischen Eindruck, den die Flüstermenschen ohnehin schon hinterlassen.

Grillparty

Den nächsten Tag nutzt Jonathan, um Lucindas Tochter Diana Wayland (Rose Byrne) zu stalken. Da er sich von ihr mehr Informationen erhofft, arrangiert er ein Treffen im Naturkundemuseum. Dazu schickt er seinen Sohn Caleb vor, sich zu Dianas Tochter Abby (Lara Robinson) zu gesellen. Für sein Stalking erhält er selbstverständlich die entsprechende Quittung und Diana sucht das Weite, nachdem er sie auf seine Mutter und deren Prophezeiungen angesprochen hat.

Es braucht eine weitere Katastrophe, um auch sie zu überzeugen. Diese soll sich schon am nächsten Tag in New York ereignen. Da die Regierung gerade die Terrorwarnstufe erhöht hat, vermutet Prof. Koestler, dass es sich um einen Anschlag handeln wird. Abermals versucht er, Menschenleben zu retten. Er ruft bei der Polizei an und fährt am nächsten Tag persönlich zum Ort der Katastrophe. Und abermals versagt er bei seinem Vorhaben. Die geretteten Menschen ändern nichts an der prophezeiten Opferzahl.

Zudem handelt es sich um keinen Anschlag, sondern um ein U-Bahn-Unglück, welches in gewohnt drastischer Weise dargestellt wird. Bei genauem Hinhören kann man hier an einer Stelle den berühmten Wilhelmsschrei erkennen. Und bei genauem Hinsehen hat einer der Unglückzüge die teuflische Nr. 6.

U-Bahn 6

In den Abendnachrichten wird schließlich eine Parallele gezogen, auf die Prof. Koestler als Astrophysiker seltsamerweise nicht gekommen ist. Sowohl der Flugzeugabsturz als auch das U-Bahnunglück stehen in Zusammenhang mit der gesteigerten Sonnenaktivität. Wer genau aufgepasst hat, wird bereits bemerkt haben, dass der Film im Oktober spielt und in den Wetterberichten immer wieder von einem ungewöhnlich heißen Sommer die Rede ist. Der Film gibt damit nicht nur zu, dass der Klimawandel von der Sonne ausgeht, sondern kündigt bereits die finale Katastrophe an.

Deren Code hat Jonathan nicht ganz korrekt entschlüsselt, aber dafür erhält er unerwartete Hilfe von Diana Wayland, die abends vor seiner Haustür wartet. Unerwartet ist dabei nicht unbedingt, dass sie nach dem Eintreten der angekündigten Katastrophe dem ihr unbekannten Stalker Recht gibt. Viel mehr stellt sich die Frage, woher sie weiß, wo Prof. Koestler wohnt? Er hat ihr nämlich gar nicht seine Adresse gegeben. Er hat ihr nur erzählt, dass er am MIT arbeitet und auf welche Schule sein Sohn geht.

Jedenfalls ist Diana nunmehr bereit, mit Jonathan zur Hütte ihrer Mutter zu fahren. Nach den letzten Ereignissen ist sie nämlich besorgt, dass die letzte Katastrophe, bei der 33 Menschen sterben sollen, auch sie erwischen wird. Diese Sorge ist nicht unbegründet, denn ihre Mutter hat ihr immer wieder erzählt, dass das entsprechende Datum ihr Todestag sein wird. Es ist daher auch nahe liegend, dass sie ihre Hand ständig am Hals hält, um sich zu beruhigen. Ob in den folgenden Szenen die Freimaurergeste gemeint ist, bleibt also fraglich.

Dianas Hand am Hals

Bereits vor dem Haus ihrer Mutter fällt Diana auf, dass die letzte Zahl eigentlich keine 33 ist. Lucinda hat öfter Dinge verkehrt herum geschrieben, womit aus der 33 ein EE wird. Zu dem automatischen Schreiben und der Numerologie gesellen sich nun also noch Rückwärtsbotschaften – mehr Okkultismus geht nicht! Doch was bedeutet „EE“? Die Antwort findet Jonathan unter Lucindas altem Bett, wo sie mehrfach die Worte „Everyone Else“ (deutsch: alle anderen) eingeritzt hat.

Everyone Else

Es werden also in zwei Tagen alle Menschen ausnahmslos sterben. Das erklärt, warum Lucida keine weiteren Ereignisse prophezeit hat. Ebenso macht es Sinn, dass sie für das letzte Ereignis keine Koordinaten aufgeschrieben hat, weil es sich um eine globale Katastrophe handeln wird. Man muss auch nicht lange raten, um darauf zu kommen, dass hier wieder ein Zusammenhang mit der Sonnenaktivität besteht.

Während Diana und Jonathan diese Entdeckung machen, werden ihre Kinder im Auto einmal mehr von den Flüstermenschen bedrängt. Über diese gibt es in Lucindas Hütte auch einen kleinen Hinweis. Zwischen all den Katastrophenmeldungen hängt ein Bild von Hesekiels Begegnung mit einem UFO, neben dem das Biest der Apokalypse aus der Offenbarung des Johannes zu sehen ist. Erich von Däniken trifft auf Endzeit-Prophetie.

Hesekiel

Biest

Nachdem Caleb die Flüstermenschen mit einem Hieb auf die Autohupe vertrieben hat, heftet sich Jonathan an deren Fersen. Es gelingt ihm, eine der Schauergestalten auf einer Waldlichtung zu stellen, doch das Wesen blendet ihn mit einem Lichtstrahl aus seinem Mund. Damit dürfte dann wohl klar sein, dass die physische Erscheinung der Fremden nur eine Maske ist, hinter der sich etwas weitaus Unheimlicheres, Extradimensionales verbirgt.

Mundlampe

Zurück im Haus des Professors gesteht Diana, dass ihre Tochter ebenfalls schon seit Tagen von den Men in Black verfolgt wird. Abby ist es auch, die den Astrophysiker darauf hinweisen muss, dass die Sonne der Auslöser der Katastrophen sein wird und bereits mit den alten biblischen Prophezeiungen in Zusammenhang steht. Offensichtlich hat der Professor sein Fach verfehlt, wenn ihm das erst so spät bewusst wird. Dem aufmerksamen Zuschauer wird dagegen ziemlich schnell bewusst, dass hier wieder einmal mit der Symbolik des allsehenden Auges gespielt wird.

Sonniges Auge des Ra

Zusammen fahren die vier ins Sternenobservatorium, wo Jonathan seinen Kollegen vor einer kommenden Supersonneneruption warnt. An dieser Stelle fragt sich der Professor völlig zu recht, warum er die Prophezeiung überhaupt bekommen hat, wenn er die Katastrophe ohnehin nicht verhindern kann. Die extradimensionalen Besucher spielen offensichtlich nur mit den Menschen. Es muss ihnen direkt Vergnügen bereiten, die Menschen vor ihrem Tod in Panik zu versetzen, indem sie sie auf das nahende Ende hinweisen.

Das Ende an sich ist dabei nicht einmal völlig aus der Luft gegriffen. Eine Supersonneneruption ist keineswegs unmöglich, müsste aber schon direkt in Richtung Erde zielen, um Schaden anzurichten. Die meisten großen Eruptionen verfehlen die Erde. Dennoch scheint die herrschende Elite genügend besorgt zu sein, um schon seit Jahrzehnten große unterirdische Städte zu errichten – so genannte DUMBs (Deep Underground Military Bases). Ob diese etwas nützen würden, wenn die Erde tatsächlich von einer Supereruption getroffen wird, bleibt allerdings fraglich. Jonathan erzählt Diana jedenfalls nur von den Höhlen, um sie zu beruhigen.

Eine ähnliche Empfehlung gibt später auch die Regierung ab. Nur Jonathans Vater begegnet dem nahenden Weltuntergang mit Gelassenheit. Als Pfaffe ist er bereit, dem Tod ins Auge zu sehen, wenn sein Herr ihn ruft. Immerhin kann Jonathan noch seinen Frieden mit ihm schließen, bevor die Telefonverbindung aufgrund der starken Sonnenstrahlung abbricht. Kurz darauf will er zusammen mit Diana und den Kindern aufbrechen, doch Caleb ist gerade mit automatischem Schreiben beschäftigt. Daten für zukünftige Katastrophen machen jedoch nur Sinn, wenn einige Menschen überleben.

Jedenfalls liegen bei diesem okkulten Hokuspokus wieder einmal eine Pyramide und eine Handvoll Kuben auf dem Tisch und auf und an der Stuhllehne findet sich ein Rad des Lebens. Hinzu kommt die Figur eines Tyrannosaurus Rex, was wohl ein versteckter Hinweis darauf sein soll, dass die gechannelten Botschaften in Wahrheit von Reptiloiden stammen.

Automatisches Schreiben Caleb

Statt sich nun schleunigst auf den Weg zu den Höhlen zu machen, fährt Jonathan noch einmal zur Schule und klaut die Tür, in die Lucinda vor 50 Jahren Zahlen eingeritzt hat. Und siehe da, sie hat doch Koordinaten angegeben. Allerdings nicht die Koordinaten der Katastrophe, sondern die für einen Abholpunkt. Während Koestler daheim nach den Zahlen sucht, schnappt sich Diana die Kinder und fährt los.

Als sie an einer Tankstelle hält, entführen die Flüstermenschen Caleb und Abby mit Dianas Auto. Während der anschließenden Verfolgungsjagd wird Dianas geklautes Fahrzeug von einem LKW erfasst und sie stirbt Punkt 12 Uhr, also am nächsten Tag, den ihr ihre Mutter als Todestag prophezeit hat. Wieder jemand, den Jonathan nicht retten konnte.

Immerhin werden aber Abby und Caleb von den Flüstermenschen abgeholt. Wie sich zeigt, hatte er mit Lucindas Koordinaten Recht und ein Raumschiff senkt sich herab. Dieses besteht aus sich drehenden Rädern innerhalb von Rädern, wie es im Buch Hesekiel beschrieben wird.

Himmelswagen

Was nun folgt, ist die Entrückung der Unschuldigen vor der Apokalypse, wie sie in der Bibel beschrieben wird. Nun, vielleicht nicht ganz so, da hier die Prä-Astronautik bedient wird. Zudem nehmen die Flüstermenschen nur Kinder mit, während sie deren Eltern eiskalt verrecken lassen – gleichgültig wie gut diese sind. Das ist nicht das Verhalten von wohlwollenden Außerirdischen und erst recht nicht das von Engeln, als welche die Flüstermenschen sich am Ende zeigen.

Gefallene Lichtengel_1

Gefallene Lichtengel_2

Sie lassen ihre humanoiden Hüllen fallen und verwandeln sich in schemenhafte Wesen aus reiner Energie. Derartige Verwandlungskünste werden eher Dämonen nachgesagt, womit diese Gruselfiguren maximal gefallene Engel sein können. Das wäre zumindest die religiöse Sichtweise. Realistisch betrachtet erinnern die Flüstermenschen nach wie vor an die Grey bzw. deren Hybriden. Das würde auch erklären, warum sie nur an Kindern interessiert sind. Sie wollen eine neue Menschheit aussäen, deren Entwicklung sie kontrollieren können. Wir sind nichts weiter als Vieh für sie.

Und so wie die Grey in der Realität keine Rücksicht auf unsere Gefühle nehmen, verfahren auch die Flüstermenschen in „Know1ng“ mit Caleb und seinem Vater. Der Junge und das Mädchen dürfen mit, Daddy und Mami müssen sterben. Lediglich zwei Kaninchen dürfen die beiden Kids mitnehmen, was wiederum nur aus symbolischer Sicht Sinn macht. Denn eine solche Spezies auf einem fremden Planeten auszusetzen, würde eine ökologische Katastrophe heraufbeschwören. Australien kann ein Liedchen davon singen. Nein, der wahre Grund für diese Geste ist kein Mitleid mit den niedlichen Tierchen. Die Botschaft dahinter lautet, dass die Kinder dem weißen Kaninchen ins Wunderland folgen.

Weiße Kaninchen

Während Jonathan weinend am Boden zusammenbricht und seine letzte Nacht im Freien verbringt, werden die Kinder entrückt. Allerdings nicht nur Abby und Caleb. Weltweit steigen die Kristallraumschiffe der gefallenen Engel auf und fliegen mit Warpgeschwindigkeit davon.

Entrückung

Am nächsten Morgen entschließt sich Jonathan, die letzten Stunden bei seinen Eltern und seiner Schwester zu verbringen. Die Tür seines Elternhauses ist ironischerweise mit Sonnensymbolen verziert. Gleiches gilt für die Inneneinrichtung. Die Anbetung dieses Sterns dürfte den Menschen inzwischen jedoch vergangen sein.

Sonnensymbole Pfaffenbude_1

Sonnensymbole Pfaffenbude_2

In den Straßen plündern die Leute derweil, als könnten sie noch etwas mit all dem weltlichen Krempel anfangen. Das Chaos bricht ganz stilgerecht zu klassischer Musik aus und kaum hat Jonathan den Frieden in den Armen seiner Familie gefunden, naht auch schon das Ende. Übrigens ist es wohl kaum ein Zufall, dass ausgerechnet schon wieder einmal New York in Flammen gezeigt wird – eine Stadt, die man in naher Zukunft offenbar meiden sollte.

Apokalypse New York_1

Apokalypse New York_2

Earth Inferno

Doch während die Erde stirbt, fangen Abby und Caleb eine neue Zeitrechnung auf einer neuen Welt an. Die beiden werden in einem Kornkreis abgesetzt und zuerst wird auf die weißen Kaninchen geblendet, damit auch der Letzte kapiert, dass die beiden im Wunderland angekommen sind.

Weiße Kornkreiskaninchen

Dominiert wird die Märchenlandschaft von einem Weltenbaum, der in einem Film über kabbalistische Zahlenmystik selbstverständlich nicht fehlen darf. Die beiden Kinder rennen auf den Baum zu und wenn sie nicht bei einer angekündigten Katastrophe gestorben sind, dann leben sie noch heute.

Weltenbaum_2

Fazit: Auf den ersten Blick ist „Know1ng“ interessant, spannend und zuweilen auch schockierend. Als Weltuntergangsfilm funktioniert er prima und wartet mit einigen Überraschungen auf. Bei genauerer Betrachtung offenbaren sich jedoch satanische Abgründe. Menschen und Tiere verbrennen bei lebendigem Leibe und in Armageddon wird kein Unterschied zwischen Gut und Böse gemacht.

Es mag sein, dass ein Teil der Menschheit es nicht anders verdient hätte. Ebenso wirkt die momentane Situation auf Erden ziemlich verfahren, sodass ein Neustart keine allzu schlechte Idee wäre. Doch die dargebotene Radikalkur ist einfach übertrieben. Die Flüstermenschen hätten durchaus mehr gute Seelen retten können. Ebenso hätten sie mit ihrer Technologie die Katastrophe verhindern und der Menschheit einen alternativen Weg zeigen können. Stattdessen pflanzen sie eine elternlose Generation auf einen neuen Planeten, nachdem sie ihnen die kulturellen Wurzeln abgerissen haben.

Zudem fragt man sich, warum sie den Menschen überhaupt die Zukunft offenbaren, wenn diese ihren freien Willen nicht nutzen können, um einen anderen Weg zu wählen? Es ist purer Sadismus, den Menschen ihren Tod vorauszusagen, sich dann hinzustellen und zu sagen: „Ätsch, ihr könnt eh nix daran ändern!“ Zudem übermitteln die extradimensionalen Wesen nur negative Informationen über grausame Gemetzel. Sie sagen nichts Positives voraus, so als bestünde das gesamte Leben nur aus Leid und Tod. Und genau darauf konzentriert sich auch der gesamte Film.

Ein Film über eine Supersonneneruption wäre dabei durchaus interessant gewesen. Die endzeitliche Katastrophe mit Prophetie zu vermengen und dem Buch der Offenbarung eine wissenschaftliche Betrachtungsweise abzuringen, wäre ebenfalls noch akzeptabel gewesen. Der ganze düstere Quatsch um die okkulte Kabbala, die sich obendrein auf gechannelte Botschaften stützt, zieht den Film jedoch stark ins Negative. Zugegeben, gerade diese Zahlenmystik ist es, die den Film zu einem spannenden Puzzle macht. Allerdings sollten sich die Zuschauer über die genaue Bedeutung der dargebotenen Symbolik im Klaren sein und das sind die meisten eben nicht.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass von „Know1ng“ eine morbide Faszination ausgeht und er einen ähnlich anziehenden Effekt hat, wie die Prophezeiungen des Nostradamus. Der Film ist einerseits fesselnd, andererseits aber auch schockierend. Für das normale Publikum ist er sicherlich unterhaltsam, während die Wissenden genug Material für eine genauere Analyse erhalten.

The Cabin in the Woods – Rituelle Menschenopfer

von Shinzon

Für Dana (Kristen Connolly) und ihre Freunde Jules (Anna Hutchison), Curt (Chris Hemsworth), Holden (Jesse Williams) und den stets kiffenden Marty (Fran Kranz) sollte es einfach nur ein entspannter Urlaub werden. Doch ihr Ziel, eine Hütte im Wald (engl. „Cabin in the Woods“), stellt sich als präparierte Freakshow heraus.

Der Film beginnt jedoch nicht mit den Jugendlichen. Stattdessen werden gleich zu Beginn die Experimentatoren vorgestellt, womit der Spannungsaufbau futsch ist. Die Zuschauer wissen bereits, mit wem es die Teenies zu tun bekommen werden.

Die Experimentatoren wirken zunächst wie CIA-Wissenschaftler, die eine psychologische Studie durchführen. Dazu würde passen, dass sie ihre Opfer bereits im Vorfeld mit Geheimdienstmethoden ausspähen und gezielt in die Falle locken.

Diese besteht nicht nur aus der Hütte, sondern aus einem ganzen Waldareal, welches durch ein Kraftfeld abgesichert ist. Dieses Kraftfeld besteht aus Hexagonen, deren okkulte Bedeutung später noch offensichtlich wird.

Hexagonnetz

Sowohl in der Hütte als auch im Wald wimmelt es von versteckten Kameras und technischen Spielereien, mit denen die Situation unter Hinzugabe von Pheromonen und dergleichen in bestimmte Richtungen gesteuert werden kann. Bis hier hin wirkt alles noch wie ein Psychospiel und es kommen einem sogleich Filme wie „Experiment Killing Room“ in den Sinn. Doch „The Cabin in the Woods“ geht eigene Wege.

Big Brother Show

Nachdem bereits einige Anspielungen auf einen religiösen Hintergrund der Freakshow gefallen sind, werden die Jugendlichen von den Experimentatoren in den Keller gelockt. In diesem entdecken sie diverse Artefakte, mit denen sich spezifische Gegner aktivieren lassen. Die Wahl treffen dabei die ahnungslosen Teenies, während tief unter der Erde die Experimentatoren Wetten darauf abschließen, auf welche Gegner die zufällige Wahl fallen wird. Hier beginnt die Story allmählich richtig krank zu werden, denn derartiges Verhalten lässt jegliche Professionalität vermissen.

Wette

Als Dana eine Beschwörungsformel aus einem ziemlich abartigen Tagebuch vorliest, werden Zombies entfesselt, die Jagd auf die Jugendlichen machen. Aus dem Psychofilm wird vorübergehend ein Teenie-Slasher vom Kaliber des „Texas Chainsaw Massacre“ oder „Freitag der 13.“. Dabei werden auch noch sämtliche Klischees dieses Genres erfüllt. Regel Nr. 1: Wer Sex hat, stirbt. So erwischt es Jules gleich als erstes.

Opferhure

Kurz nach ihrem Ableben nimmt der Film die nächste Wendung, denn Jules’ Blut wird aufgefangen und einem Wandrelief zugeführt. Selbiges geschieht auch mit dem Blut der anderen Opfer und es wird immer wieder von einem Ritual gefaselt.

Blut muss fließen_1

Blut muss fließen_2

Es geht also gar nicht um ein psychologisches Experiment, sondern um ein satanistisches Menschenopfer. In diesem Kontext ergeben die blutrünstigen Ritualdarstellungen im Vorspann plötzlich einen Sinn.

Vorspann_1

Vorspann_2

Die finsteren Logenbrüder treten jedoch keineswegs wie ihre historischen Vorbilder als Kuttenträger mit schwarzen Kerzen auf, sondern ganz trocken als Laborpersonal. Geisteskrank sind sie trotzdem, denn als es der letzten Überlebenden an den Kragen geht, lassen sie bereits die Korken knallen und feiern den Erfolg ihres abscheulichen Treibens.

Party

Doch kaum ist man über diesen Abgrund hinweg, öffnen sich bereits die nächsten Abgründe. Denn derartige Rituale werden weltweit abgehalten. Über Monitore erfährt man u.a. von einem Ritual in Japan, bei dem eine Klasse von neunjährigen Mädchen einem Dämon geopfert werden soll. Zwar schlägt dieses fehl, wobei sich einer der Experimentatoren höllisch aufregt, wie schwer es sein könne, eine Neunjährige zu töten. Dennoch kommen einem Kenner der dunklen Schattenwelt sofort Fälle von rituellen Kindstötungen in satanistischen Kreisen in den Sinn. Diese gibt es in der Realität ebenfalls weltweit und man fragt sich, was der Film hier eigentlich aussagen möchte?

Kyoto-Ritual

Um bloße Unterhaltung scheint es hier jedenfalls nicht zu gehen. Denn zum einen ist der Film einfach zu blutrünstig, als dass sich ein geistig gesunder Mensch daran erfreuen könnte. Zum anderen gibt es noch mehr erschreckende Parallelen zwischen der Filmhandlung und der realen Welt des Okkultismus.

Die müssen auch Dana und Marty erfahren, die wie durch ein Wunder überlebt haben. Sie schaffen es, durch das Grab der Zombiefamilie in die unterirdische Anlage einzudringen und landen zunächst in einem Lift. Mit diesem fahren sie an weiteren Monstern vorbei, deren Zweck inzwischen klar sein dürfte. Die Anordnung der kubischen Container erinnert übrigens sehr stark an die „Cube“-Trilogie, in der ebenfalls Menschen aus ihrem Alltag entführt und in einer mit Fallen gespickten Anlage abgemetzelt werden.

Kubenkeller

Die kuriosen Züchtungen, die in einer unterirdischen Anlage gehalten werden, erinnern indessen an Gerüchte über reale Untergrundbasen, in denen angeblich genetische Experimente durchgeführt werden. Namentlich wären hier Montauk (Long Island, USA) und Dulce (New Mexico, USA) zu nennen. In der Umgebung von Dulce kommt es dabei regelmäßig zu Viehverstümmelungen, genetischen Missbildungen und UFO-Sichtungen, während an Stränden von Long Island immer wieder undefinierbare Kadaver angeschwemmt werden.

Die Parallelen können kaum ein Zufall sein, zumal diese sich weiter fortsetzen. Allerdings scheinen die Filmmonster im Gegensatz zur Realität nicht nur einfach Genexperimente zu sein. Einerseits wird dies durch einen Kommentar impliziert, demnach die Kreaturen aus der alten Welt (möglicherweise Atlantis?) stammen. Zudem finden sich unter ihnen auch Geisterwesen und ausnahmslos alle werden von Blutdurst getrieben. Es handelt sich bei den Monstern viel eher um Dämonen und wo wir schon mal bei denen sind, dürfen natürlich Clowns sowie anderes Getier nicht fehlen.

Killerclown

Killerclown

Geist

Geist

Pinhead-Abklatsch mit Kugel statt Kubus

Pinhead-Abklatsch mit Kugel statt Kubus

Schlange

Schlange

Batman

Batman

Zombies

Zombies

Dana und Marty gelingt es, in einen Kontrollraum vorzudringen und bevor sie von Soldaten eingekreist werden, lassen sie die Kreaturen los. Diese richten sogleich ein Blutbad an, womit das Opferritual ein etwas größeres Ausmaß annimmt als ursprünglich geplant. Vor allem hatten die Laborkittel wohl kaum im Sinn, ihrem kranken Treiben selbst zum Opfer zu fallen.

Blutbad_1

Blutbad_2

Blutbad_3

Blutbad_4

Die beiden überlebenden Teenies nutzen das Chaos, um sich davon zu schleichen. Doch der einzige Fluchtweg führt noch tiefer in die Untergrundbasis. Ihre Reise endet in einem Zeremoniensaal, in dem das Blut ihrer Freunde aufgefangen wurde. Auf dem Boden befindet sich ein schwarzes Pentagon, wobei man sich inzwischen fragt, warum sich die Setdesigner nicht gleich für ein Pentagramm mit schwarzen Kerzen entschieden haben?

Pentagrammraum

Im Ritualraum gibt sich schließlich die Direktorin der Anlage zu erkennen. Es spricht dabei schon Bände, dass man für diese Rolle ausgerechnet Sigourney Weaver wählte, die bereits in zwei „Ghostbusters“-Filmen Erfahrungen mit dämonischen Geistern und okkulten Ritualen machen durfte.

Ripley

Den zwei Überlebenden schildert sie die angebliche Notwendigkeit der Opferrituale, womit Hollywood die finale Bombe platzen lässt. Denn die Menschenopfer dienen dazu, dämonische Wesen in der Tiefe der Erde zu besänftigen. Die Direktorin nennt sie „die Götter, die einst die Welt beherrschten“, was man als Anspielung auf die Anunna oder sonstige Wesen aus der Prä-Astronatuik verstehen könnte.

Diese würden ohne die regelmäßigen Opfer auf die gesamte Menschheit losgehen und alle töten. Der Pakt, den die satanistische Elite mit diesen Wesen geschlossen hat, soll garantieren, dass die Menschheit in ihrer Gesamtheit in Ruhe gelassen wird.

Riesenhand

Wesen in der Tiefe? Ein geheimer Pakt der Schattenregierung? Menschenopfer und Untergrundbasen? Da schrillen einem doch die Alarmglocken! Offensichtlich sind hier die Grey und Reptiloiden gemeint, die nach Aussagen von diversen Whistleblowern und Entführungsopfern Untergrundbasen betreiben.

Die Schattenregierung soll dabei einen Pakt mit den Grey eingegangen sein, der es den Aliens erlaubt, im Gegenzug für ihre Technologie, Menschen zu entführen und Vieh zu verstümmeln. Ob es auch wieder nur ein Zufall ist, dass Sigourney Weaver bereits eine Area 51-Direktorin in „Paul – Ein Alien auf der Flucht“ spielte? Hinzu kommen ihre E.T.-Erfahrungen aus vier Teilen der „Alien“-Reihe.

Es fragt sich allerdings, ob es hier nur um die Grey geht oder nicht viel eher um deren reptiloide Overlords. Mit den Reptos sollen die Spitzen der Geheimbünde schon seit Jahrtausenden paktieren, was sich im Film widerspiegelt. Macht und Reichtum für frisches Menschenfleisch und Blut. Da schließt sich der Kreis zu den Menschenopfern, die sich bei weitem nicht auf den Satanismus beschränken. Man denke nur an die blutrünstigen Opferrituale der Maya und Azteken zu Ehren der gefiederten Himmelsschlange (Kukulkan).

Fazit: Ob man nun die Prä-Astronautik oder okkulte Bruderschaften bemüht – es sind einfach zu viele offensichtliche Parallelen, als das man „The Cabin in the Woods“ als reine Fantasy-Unterhaltung abtun könnte. Obgleich die Story Fantasy-Elemente enthält, ist bei all der Symbolik klar, worauf sie abzielt.

Wirklich übel muss man den verantwortlichen Filmemachern dabei nehmen, dass sie den Satanismus nach allen Regeln der Kunst verharmlosen. Bestialische Menschenopfer werden als Notwendigkeit hingestellt, da die heimlichen Herrscher der Welt sonst an die Oberfläche kommen und alles zerstören. Wenn sie aber alle Menschen ausrotten würden, würden sie sich damit ihrer eigenen Nahrungsgrundlage berauben. Zudem könnten die Reptos genauso gut Tierblut saufen.

Die Menschenopfer, die in verschiedenen Kulturen sowie im Satanismus zelebriert wurden und werden, sind einfach durch nichts zu rechtfertigen. Ebenso können die verantwortlichen Menschen nicht in Schutz genommen werden. Es handelt sich um psychisch sehr kranke Leute, die eine Gefahr für die Allgemeinheit darstellen. Es darf überdies nicht vergessen werden, dass die meisten ihrer Opfer keineswegs an Satan, Kukulkan oder sonstige übernatürliche Wesen gehen, auch wenn die Verantwortlichen das vielleicht glauben. Vielmehr handelt es sich um die Auslebung ihrer eigenen sadistischen Triebe.

Was soll man also von einem Film wie „The Cabin in the Woods“ halten? Zum einen ist er Bestätigung für all jene, die schon längst von selbst hinter die okkulte Verschwörung gekommen sind. Für die Massen dürfte der Streifen jedoch ebenfalls keine angenehme Unterhaltung sein, da er schlichtweg zu verstörend und grausam ist. Einen Volltreffer dürfte Hollywood also vor allem bei jenen landen, die bereits genügend abgestumpft sind, sich an einem gespielten Opferritual zu ergötzen.

Die Tribute von Panem – Kinder in der Gladiatorenarena

von Shinzon

Die „Tribute von Panem – The Hunger Games“ basiert auf dem gleichnamigen Buch von Suzanne Collins, die seit 1990 auch als Autorin für Kindersender wie Nickelodeon tätig ist. Neben dieser Verbindung ist es außerdem interessant zu wissen, dass Collins für eines ihrer anderen Werke Inspiration beim hochgradig okkulten Kinderbuch „Alice im Wunderland“ des pädophilen Esoterikers Lewis Carroll fand. Es sollte daher nicht verwundern, dass „Die Tribute von Panem“ nur so vor okkulter Symbolik strotzt und überhaupt nicht für Kinder geeignet ist.

Buch und Film spielen in einer neuen Weltordnung, in der die Welt in 12, ehemals 13 Distrikte unterteilt ist. Hier findet sich bereits der Tierkreis mit seinen 12 Sternbildern und dem verloren Tierkreiszeichen des Schlangenträgers wieder. Man denke in diesem Zusammenhang an die 12 Kolonien von Kobol sowie die verlorene Erde in „Battlestar Galactica“. Es ist erstaunlich, wie viele Autoren sich ihre Kreativität von okkulter Astrologie einengen lassen.

Da die neue Weltordnung von Panem, welches auf dem Gebiet der ehemaligen USA liegt, ein faschistischer Polizeistaat ist, kam es einst zu Aufständen in den 13 Distrikten. Diese wurden blutig niedergeschlagen und seither müssen die Provinzen jedes Jahr als Zeichen ihrer Unterwerfung einen Tribut entrichten. Dieser besteht aus jeweils zwei Kindern (Junge und Mädchen), die ausgelost werden.

HG Auslosung

Statt die Kinder einfach an die Wand zu stellen und zu erschießen, müssen sie zu Unterhaltungszwecken in einem modernen Gladiatorenkampf gegeneinander antreten. Brot und Spiel wie im alten Rom. Nun ja, nicht ganz so wie im alten Rom, denn es gibt nur Spiele, ohne Brot. Deshalb heißen die Kämpfe wohl auch „Hungerspiele“.

Angesicht der Tatsache, dass nur eines der Kinder überleben wird, meldet sich in Distrikt 12 Katniss Everdeen (Jennifer Lawrence) freiwillig, um ihre kleine Schwester Primrose, die ausgelost wurde, vor dem Tod zu bewahren. Zusammen mit ihr tritt Peeta Mellark (Josh Hutcherson) zu den Hungerspielen an. Das ist tragisch, da er in Katniss verliebt ist, aber nur einer von beiden die Spiele überleben kann.

Die Veranstalter in Panem wissen diesen Umstand jedoch für ihre Show zu nutzen. Bevor die Spiele beginnen, treten die Kandidaten nämlich in einer Sendung auf, die dermaßen oberflächlich und stupide ist, dass man sich an DSDS („Distrikt 12 sucht den Superstar“) erinnert fühlt. Die Outifts erwecken indes eher den Eindruck von „Panems next Top-Model“. Katniss tritt dabei als Lady in Rot auf, deren Kleid förmlich in Flammen steht.

HG Lady in Rot

Bereits bei ihrem pompösen Einzug in Panem werden Katniss und Peeta flammende Flügel verpasst, denn der brennende Phönix ist ein bedeutendes Symbol in ihrem Distrikt. Da durch ihre Taten später erneut Aufstände ausbrechen werden, kann hier eine Parallele zu „Star Wars“ gezogen werden. Im „Krieg der Sterne“ benutzen die Rebellen nämlich ebenfalls einen Phönix als Erkennungszeichen.

Hungerphönix

HG Phönixanstecknadel Nazi

Ansonsten besteht die erste Hälfte des Films aus Training und Sponsorensuche. Nach außen wird zudem ein gigantisches Spektakel betrieben. Die große Inszenierung, bei der die Tribute in Streitwägen über den zentralen Platz der Hauptstadt fahren, erinnert stark an einen Einmarsch der Gladiatoren.

HG 05 Flammenflügel

HG 06 Einmarsch der Gladiatoren

Eingerahmt wird diese Handlung von einer faschistischen Kulisse. Die Betonbauten von Panems Hauptstadt erinnert an die Naziarchitektur im 3. Reich und man bekommt fast den Eindruck, dass Albert Speers Germania in der neuen Weltordnung Realität geworden ist. Zwischen den grauen Klötzen finden sich allerdings auch typische Freimaurersymbole wie Obelisken und ein Kubus.

HG Germania

HG 09 Germania Obelisk

HG 10 Germania Kubus

Im krassen Gegensatz zur grauen Betonarchitektur steht die schrillbunte Mode der globalen Elite, die von den Nazis wohl das Label „entartete Kunst“ aufgedrückt bekommen hätte. Wer war denn der Kostümdesigner? Harald Glööckler? Wenn Augen kotzen könnten…

HG Glööckler

HG Abgeschmacktes Outfit

Unter der dekadenten Fassade von Panem lauert jedoch ein brauner Kern, weshalb man umso mehr Lust bekommt, diesen Fieslingen ihre überschminkte Kuchenbude einzutreten. Ähnliche Hassgefühle steigen einem empor, wenn man sieht, was sie den Tributen antun.

HG Polzeistaat

Zunächst werden den Kiddies RFID-Chips implantiert, damit sie jederzeit aufspürbar sind. Anschließend schickt man sie in einen künstlichen Wald, in dem sie einer permanenten Videoüberwachung ausgesetzt sind. Immerhin sollen die Spiele live in alle Distrikte übertragen werden. „Big Brother“ lässt grüßen.

Nach einem überflüssig langen Countdown dürfen die Tribute dann entweder zur den bereitgestellten Waffen greifen oder in den Wald flüchten. Die Waffen sind zwar verlockend, aber dort ist auch die Lebensgefahr am größten. Denn kaum haben alle Kiddies eine in der Hand, fallen sie übereinander her und schlagen sich die Köpfe ein. Man bedenke, dass dieser Film ab 12 Jahren freigegeben ist.

Gleich zu Beginn der Spiele sind bereits die Hälfte der Teilnehmer bestialisch abgeschlachtet. Wer darin kein satanisches Opferritual sieht, muss vollkommen blind sein. Man beachte dabei, dass hier wieder die Zahl 12 im Mittelpunkt steht, denn so viele Kinder werden bereits in den ersten Minuten geopfert. Ein paar Stunden später wird das nächste Opfer massakriert und der Veranstalter betont, dass gleich 13 Kinder in den ersten 8 Stunden getötet wurden. Damit wäre dann auch der Schlangenträger zufrieden gestellt.

Der Schlangenträger liegt, nebenbei bemerkt, am Sternenhimmel zwischen Schütze und Skorpion. Katniss Everdeens Lieblingswaffe ist daher wohl kaum zufällig ein Bogen. Es ist zwar unerheblich, bei welchem Tierkreiszeichen man mit der Zählung beginnt, doch setzt man den Ophiuchus an die 13. Stelle, wäre der Schütze das 12. Tierkreiszeichen. Und aus welchem Distrikt kam doch gleich die Schützin?

HG Schützin

HG Schützin 12

Neben den regulären Waffen stehen den Teilnehmern auch einige Biowaffen zur Verfügung. In der kontrollierten Umgebung wimmelt es von giftigen Beeren und Killerwespen. Letztere setzt Katniss gegen einige Gruppe Feinde ein, die den Baum belagert, auf den sie sich geflüchtet hat. Nachdem alle schreiend davongerannt sind und eine Teilnehmerin mit zerstochenem Gesicht am Boden liegt, kann sie entkommen.

Doch ein erneutes Versteckspiel dulden die Veranstalter nicht. Die wollen nämlich Blut sehen und scheuchen Katniss am nächsten Morgen mit einem inszenierten Waldbrand auf. Ironischerweise haben sie die junge Everdeen zuvor mehrfach als „Mädchen, das in Flammen steht“ vorgestellt. Nun nehmen sie ihren Slogan wörtlich und machen ihr Feuer unterm Hintern. Dies bleibt jedoch nicht die einzige Gemeinheit.

Nachdem sich Katniss mit einem kleinen Mädchen aus Distrikt 11 (offensichtlich Afrika) angefreundet hat und dieses nach ihrem tragischen Tod würdevoll bestattet, brechen in deren Heimat Aufstände aus. Zunächst überlegen die Veranstalter, Katniss dafür zu töten. Doch schließlich erkennen sie, dass sie damit eine Märtyrerin erschaffen würden und ändern die Regeln. Es darf ab sofort zwei Gewinner geben, sofern diese aus demselben Distrikt stammen. Damit soll die Liebesgeschichte zwischen Katniss und Peeta ausgeschlachtet werden, um die Massen zu besänftigen.

Natürlich bedeutet dies nicht, dass die beiden am Ende als Sieger aus dem Gemetzel hervorgehen. In der finalen Runde werden hundeartige Kreaturen losgelassen, um die restlichen Tribute zu dezimieren. Als nur noch Katniss und Peeta übrig sind, werden die Regeln erneut geändert und beide sollen gegeneinander antreten. Wirklich überraschend ist die Hinterhältigkeit der Machthaber jedoch nicht.

Kreativ ist lediglich der Umgang von Katniss Everdeen mit dieser Situation. Sie droht, sich und Peeta mit den Beeren zu vergiften, sodass am Ende kein Sieger gekrönt werden kann. Ein solcher Ausgang würde gewiss den vereinten Volkszorn in allen Distrikten entfesseln. Immerhin stünden die Veranstalter als Lügner da und hätten obendrein ein Liebespaar auf dem Gewissen. Es bleibt ihnen also nichts anderes übrig, als die letzte Regeländerung zu widerrufen und sowohl Katniss als auch Peeta zu Siegern zu krönen.

Friede Freude Eierkuchen? Gewiss nicht! Die Welt ist noch immer ein Polizeistaat und 22 Kinder wurden auf grauenhafte Weise gegeneinander aufgehetzt und ermordet. Teil 2 der Trilogie läuft bereits in den Kinos und verspricht eine weitere Runde Blutvergießen in Panems Arena.

Fazit: An diesem Film ist einfach alles entsetzlich. Die Welt der Zukunft ist eine entsetzliche Diktatur mit einer entsetzlichen Naziarchitektur. Der Modegeschmack der Elite ist eine Beleidigung für’s Auge und die belanglose Dekadenz ist kaum zu ertragen. Am entsetzlichsten sind jedoch die blutrünstigen Gladiatorenkämpfe, in denen sich Minderjährige grausam abschlachten müssen.

Was hier als Kinder- und Jugendliteratur angepriesen und als Film mit einer Altersfreigabe FSK 12 ausgegeben wird, könnte nicht schädlicher für Heranwachsende sein. „Die Tribute von Panem“ ist das reinste Gift für die Seele! Zudem verherrlicht der Film den Faschismus, was sich ebenfalls negativ auf das junge Zielpublikum auswirkt.

Heil Panem

Die geheimen Symbole in der Lobby der Bank of America

Die 1923 (!) gegründete Bank of America in Charlotte (North Carolina) hat nicht nur ein Logo in den Farben der Freimaurer, welches auf den 33. Grad anspielt. In der Lobby des Hauptsitzes finden sich zudem drei große Freskogemälde von Benjamin Long. Diese verdienen eine genauere Betrachtung.

Drei Gemälde

Das erste Fresko trägt den Titel „Erbauen/Erschaffen“ und zeigt einige Arbeiter mit Schaufeln. Daran ist noch nicht so viel Auffälliges, außer der Tatsache, dass die Banken wenig Anteil an harter Arbeit haben, aber dafür wie Parasiten von ihr profitieren.

Erbauen - Erschaffen

Schauen wir aber etwas genauer hin, fallen zwei Dinge auf. Zum einen sind die dominierenden Farben Blau und Rot – die Farben der Freimaurergrade. Das zweite Detail ist ein schlafender Riese in einem Berg. Nun wird es interessant, denn eine weitere schlafende Gestalt finden wir auch auf einem der Gemälde am Denver Flughafen. Was hat es mit diesem Motiv auf sich? Ebenso können wir nur rätseln, wofür „EQ“ steht.

Begrabener

Begrabenes Kind

Weiter geht es mit dem Motiv in der Mitte, welches ein apokalyptisches Szenario zeigt und den Titel „Chaos/Kreativität“ trägt. Wir sehen u.a. links einen Menschen mit Schutzanzug, was ein Hinweis auf biologische oder chemische Kriegsführung sein könnte. Dieser Verdacht wird durch eine grünlich-gelbe Giftwolke bekräftigt. Rechts findet sich derweil ein Soldat, der einer Menschenmenge gegenübersteht.

Chaos Kreativität

Abermals lassen sich hier Parallelen zur Bilderserie des Denver Flughafens ziehen, wobei dort der Soldat und der Mensch im Schutzanzug zu einer Person kombiniert sind.

Krieg und Genozid

Krieg und Genozid

Das finale Fresko mit dem Titel „Planung/Wissen“ schließt den Kreis von Schöpfung, Vernichtung und Wiedergeburt. Es zeigt die Entstehung einer neuen Weltordnung nach den Vorstellungen der Freimaurer. Es ist das mit Abstand am meisten mit Symbolen beladene Bild der Reihe.

Planung - Wissen

Vor einer Pyramide finden wir den brennenden Busch, der ein Symbol für das erleuchtete Wissen der Freimaurer ist. Der Mann vor dem Busch trägt die Farben der Freimaurer – eine blaue Hose und einen roten Pullover.

Links davon finden wir eine Frau in einem Kubus, die wie eine Marionette an Fäden hängt. Sie scheint die normalen Menschen darzustellen, die gefangen sind und keine Kontrolle über ihr Leben haben. Die Fäden verlaufen durch eine Sonnenfinsternis, womit möglicherweise aber auch das Symbol der schwarzen Sonne gemeint sein könnte. Noch weiter links führt eine Treppe in den Himmel, was wohl eine Neuinterpretation der Jakobsleiter ist und den Aufstieg der Erleuchteten symbolisieren soll.

Unten links finden wir eine Gruppe versnobter Bankster, die über die neue Weltordnung zu urteilen scheinen. Dies spielt wohl auf die Rolle der Hochfinanz bei der Erschaffung dieser neuen Ära an.

Zu guter Letzt wäre da noch der blonde Junge, dessen linkes Auge betont wird und der mit im rechten Winkel stehenden Füßen auf einem freimaurerischen Schachbrettboden platziert ist. Der Boden ist jedoch nicht schwarz/weiß, sondern in den Farben der auf- und untergehenden Venus gehalten, die bekanntlich ein Sinnbild für Luzifer und Satan ist. Es geht also einmal mehr um den Kreislauf aus Erschaffen und Zerstören, der auf den ersten beiden Motiven dargestellt und offensichtlich von den Freimaurern kontrolliert wird.

Kommen wir jedoch noch einmal auf den blonden Jungen zurück, der auch auf dem finalen Motiv der Gemälde des Denver Flughafens eine zentrale Rolle spielt. Hier wird wohl der „neue Mensch“ dargestellt, den die Nazis bereits mit dem Projekt Lebensborn erschaffen wollten.

Blonder Hybrid

Blonder Junge

Doch gehen wir mal einen Schritt weiter zu den Mensch-Alien-Hybriden, welche die Grey heranzüchten. Diese als „Nordics“ bekannten Wesen werden ebenfalls fast ausschließlich als blond beschrieben und sollen den nächsten Schritt in der menschlichen Evolution darstellen. Zeigen die Gemälde des Denver Flughafens und der Bank of America möglicherweise die Machtübernahme einer hybriden Rasse auf diesem Planeten?

Hybrid_3

Das wäre geradezu biblisch. Denn den antiken Legenden nach, gab es schon einmal eine hybride Rasse – die Nephilim, welche missraten war und mit der Sintflut ausgelöscht wurde. Da die Menschheit offensichtlich ebenfalls missraten ist, sollen nun vielleicht wir ausgerottet oder zumindest dezimiert werden, um Platz für etwas Neues zu schaffen? Es scheint zumindest, hier ist etwas Größeres im Gange, als nur die Erschaffung einer globalen Finanzdiktatur oder einer esoterischen Weltreligion.

Quelle

Die Würfel für die SPD sind gefallen

Die SPD beruft sich gerne auf ihre Arbeitertradition, womit sie bis heute Wähler an sich bindet. Ihr Verrat an den Arbeitern hat jedoch schon während des 1. Weltkriegs begonnen, ging mit der Unterstützung für Hindenburg weiter und kulminierte mit der Agenda 2010, der Legalisierung von Leiharbeit und Hedgefonds sowie dem Afghanistankrieg unter Schröder.

Dies sind jedoch nicht die einzigen Punkte der SPD-Tradition, die uns von dieser Partei verschwiegen werden. Der Einfluss der Freimaurer auf diese Lakaien der Hochfinanz wird ebenfalls unter den Teppich gekehrt. So ziemlich alle großen Namen der SPD waren und sind Freimaurer, auch wenn es die wenigsten zugeben. Helmut Schmidt schrieb in seinen Memoiren dagegen Tacheles und gab darin sogar zu, Mitglied des hochgradig satanistischen Bohemian Club zu sein.

Die Bildsprache verrät den Eingeweihten indessen genauso viel.

SPD Kubus

Der Thüringer Landtagsabgeordnete Matthias Hey aus Gotha veranstaltet weiterhin Stadtführungen über die Illuminaten. Mit der Architektur des Gothaer Stadtparks kennt er sich dabei zwar gut aus, aber nicht mit den wahren Abgründen der Illuminaten. Er hebt sie sogar regelrecht in den Himmel.

Bei der 1-Dollar-Note greift Hey dann so richtig ins Klo. Das ist das Staatssiegel der USA und erst seit den 1920ern auf dem Schein. Hat auch nix mit den Illuminaten zu tun, sondern mit den Freimaurern. Ob er wenigstens weiß, was er auf folgendem Bild in der Hand hält? Vielleicht die Pandoras Box, aus der Hartz IV gekrochen kam?

Hey Kubus

Außerhalb der Grenzen unserer Wahrnehmung

…nicht Wirklich. Zumindest was den Vorspann der Serie „Outer Limits“ (1995-2002) angeht.

Da hätten wir zunächst einmal das allsehende Auge mit Sonnenstrahlen, welches später noch einmal auftaucht.

Outer Limits Intro_1

Es folgt ein fliegendes Objekt, welches eine Entsprechung auf dem Erdboden hat. („Wie im Himmel so auf Erden“)

Outer Limits Intro UFO

Wenig später kommt ein weiteres allsehendes Auge und darunter ein Körper mit einem verlängerten Kopf, der irgendwie außerirdisch wirkt.

Outer Limits Intro_2

Das Auge geht schließlich in einen Kubus über.

Outer Limits Intro_4

Die Uhr im Hintergrund steht auf 5 vor 12, überschreitet dann aber die volle Stunde, was den Übergang in ein neues Zeitalter markiert. Kurz darauf kommt ein DNS-Strang ins Bild, was wohl auf eine transhumanistische Veränderung zum Beginn der neuen Ära anspielt.

Outer Limits Clockwork

Man beachte hier wieder das allsehende Auge, welches Zeuge der menschlichen Transformation ist.

Outer Limits Intro_3

Die mystischen Sprüche über unbekannte Dimensionen wirken dabei geradezu hypnotisch. Allerdings weicht die deutsche Übersetzung erheblich vom Original ab. In diesem heißt es: “Da ist nichts verkehrt mit deinem Fernseher. Versuche nicht, das Bild einzustellen. Wir kontrollieren jetzt die Transmission. Wir kontrollieren horizontal und vertikal. Wir können dich auf tausend Kanälen überfluten oder ein Signal kristallklar und darüber hinaus erweitern. Wir können deine Sichtweise zu allem formen, was sich deine Phantasie vorstellen kann. Für die nächste Stunde werden wir alles kontrollieren, was du siehst und hörst.”

Das muss man sich einmal auf der Zunge zergehen lassen. Da wird offen darüber gesprochen, unseren Verstand zu manipulieren. Aber wer kontrolliert die Transmission? Richtig, da muss man nur den Symbolen folgen. Obwohl die Serie einige interessante Episoden hervorgebracht hat, macht einen dieses offene Eingeständnis der Hirnwäsche doch sehr stutzig. In der deutschen Version wurde der Intro-Text vergleichsweise erheblich entschärft.

Der Nachrichten-Kubus

Neugier ist Orange? Wohl eher vorgefilterte Informationen im Interesse der herrschenden Elite! Das Verrät nicht nur der Kubus, sondern auch die Farbe – das Orange der Konservativen (CDU).

N Kubus_2

Es gibt zwar einige aus dem Amerikanischen übernommene Dokus, z.B. über das Universum, welche man sich auf N24 durchaus noch ansehen kann. Die Nachrichten sowie der allgegen(wider)wärtige Militarismus sind jedoch Propaganda.

Die Welt im Kubus könnte die Allmachtsphantasien der Freimaurer nicht deutlicher auf den Punkt bringen. Wer deren Lügen glaubt, ist selbst schuld.

N Kubus_1

Das Ganze gibt’s auch mit allsehendem Auge.

Und als Fernsehturm.