Mercedes und die Freimaurer

In einem Superbowl-Werbespot von 2013 spielt der bekannte Hollywood-Star Willem Dafoe den Teufel, der einem jungen Mann einen Mercedes CLA im Tausch für dessen Seele verspricht. Passenderweise ist der Spot mit dem Song „Sympathy for the Devil“ untermalt.

01 Traumauto

02 Teufel

Der Teufel trägt in dem Fall nicht Prada, sondern einen Freimaurerring.

03 Freimaurerring

Im Verlauf eines Tagtraums tanzt der junge Mann mit Usher vor einer Doppelpyramide, welche das Prinzip „Wie im Himmel, so auf Erden“ verkörpert.

04 Usher

Weiter geht es mit dem Mercedes in den Sündenpfuhl Las Vegas.

05 Las Vegas

Die Traumvorstellung endet damit, dass der Typ total berühmt wird, alle Titelblätter ziert und von Frauen begehrt wird. Für diesen abgrundtiefen Materialismus muss er nur einen Vertrag mit dem Teufel unterzeichnen.

06 Vertrag mit dem Teufel

Als er jedoch sieht, dass es den Wagen schon ab einer Anzahlung von 29.000 gibt, lehnt er dankend ab und der Teufel löst sich in Rauch auf.

07 In Rauch aufgelöst

Interessanterweise haben sich einige Freimaurer extrem über diesen Spot empört, da er die Freimaurerei mit Satanismus in Verbindung bringt. Der Leiter der Media Relations von Daimler, Norbert Giesen, meinte auf Anfragen, bei dem Ring handele es sich lediglich um ein „Fantasieprodukt“. Der Spot wurde dennoch digital überarbeitet, sodass inzwischen kein Freimaurerring mehr zu sehen ist.

Quelle

Der Teufel steckt hier natürlich im wahrsten Sinne des Wortes im Detail. Selbstverständlich war der Freimaurerring nie als „Fantasieprodukt“ gemeint, denn die Freimaurer sind ja keinem Märchenbuch entsprungen. Entweder handelt es sich um Willem Dafoes persönlichen Schmuck oder der Ring wurde ganz bewusst an seinem Finger platziert. In jedem Falle wimmelt es in der Chefetage des Daimler-Konzerns von Freimaurern und auch die Stars im Werbespot sind Logenbrüder. Wer hier an Zufälle glaubt, hat nichts begriffen.

Warum also regen sich einige Freimaurer über diesen Spot auf? Nun, es dürfte wohl klar sein, dass es sich bei den Betreffenden um Mitglieder von Johanneslogen handelt. Dies beweist einmal mehr, dass die blauen Grade nicht wissen, was bei den hohen Graden des Schottischen Ritus abgeht. Sonst wäre ihnen vielleicht schon aufgefallen, dass auch in Filmen wie „Im Auftrag des Teufels“ der Leibhaftige in Kombination mit Freimaurersymbolen zu sehen ist. Die Liste der Beispiele ist lang und viele sind bereits auf diesem Blog zu finden.

Scheinbar wissen wir mehr über die Freimaurerei, als die Logenbrüder auf den unteren Rängen. Statt sich über den Ring in dem Mercedes-Spot aufzuregen, sollten sie sich lieber fragen, warum ihre Brüder aus der Hochgradfreimaurerei den Ring am Finger des Teufels platziert haben? Vielleicht würden sie dann erkennen, in welches Kontrollsystem sie hineingeraten sind. Es ist nie zu spät, aus der Freimaurerei auszusteigen.

Vor allem erspart man sich dann einige peinliche Rituale, von denen Bruder Willem Dafoe sicherlich ein Lied singen kann. Der musste nämlich 2016 für einen weiteren Superbowl-Spot von Snickers in ein Frauenkleid schlüpfen. Offensichtlich ist er selbst einen Deal mit dem Teufel eingegangen und muss nun die Rechnung für seinen materiellen Wohlstand zahlen.

Marilyn Dafoe_1

Marilyn Dafoe_2

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Die Queen geisterte durch Deutschland

von Anton Nymous

Vom 24. bis 26. Juni 2015 war die britische Königin gemeinsam mit ihrem Mann in Deutschland zu Gast und bekam überall den roten Teppich ausgerollt. Statt die Überwindung der eigenen Monarchie zu feiern, taten Bundesregierung und Massenmedien gerade so, als sei ein göttliches Wesen vom Himmel herabgestiegen. Zu jedem Highlight der Tour wurden Jubelperser bzw. Jubelbriten entsandt, welche den Eindruck erwecken sollten, Deutschland würde die Queen wie einen Götzen anbeten. Der Sender Vox hat gar eine ganze Themenwoche für die Königin abgefeiert.

Doch wer ist diese Person eigentlich, die sich für etwas Besseres hält? Gewiss kein Engel und ebenso wenig ein höheres Wesen, so viel steht fest. Die britische Queen muss genauso atmen, essen und scheißen, wie wir alle. Der einzige Unterschied besteht darin, dass sie dafür nicht arbeiten muss, sondern wie ein Parasit auf Kosten der Steuerzahler lebt. Nicht etwa auf Sozialhilfeniveau, sondern in Saus und Braus.

Es gibt jedenfalls keinen Anlass, den Besuch der britischen Königin und ihres Gemahls zu feiern. Großbritannien gehört zu den treibenden Kräften hinter der neuen Weltordnung, was im Klartext permanenten Krieg, kapitalistische Ausbeutung und totale Überwachung bedeutet. Die City of London ist neben Frankfurt a.M. und der Wallstreet eines der Finanzzentren, von denen aus ganze Völker mittels finanzieller Kriegsführung in die Knechtschaft gezwungen werden.

Schlussendlich wäre da noch das Geschwür von Freimaurerlogen und anderen satanistischen Geheimgesellschaften, welches von England aus über die gesamte Welt wuchert. Diesbezüglich hat England derzeit mit dem größten Kinderschänderskandal aller Zeiten ein Problem, welches bis in die höchsten Kreise hineinreicht. Es war immerhin der Geheimdienst Ihrer Majestät, welcher Beweise verschwinden ließ und die Täter deckte. Das britische Königshaus musste also Kenntnis davon haben und betrachtet man sich die Logenzugehörigkeit der Royalen, waren diese wohl nicht nur Mitwisser, sondern sehr wahrscheinlich auch Mittäter.

Nein, Queen Elizabeth II. ist alles andere als eine wohlwollende Oma mit Vorbildcharakter. Sie ist maximal wohlhabend und das nicht durch ihre Hände Arbeit. Dennoch jubeln ihr einige zu, als wäre es das Highlight ihres Lebens. Darunter Gothas Oberbürgermeister Knut Kreuch (SPD), der die Queen schon mehrfach vergeblich nach Gotha eingeladen hat. Dort ist der Stammsitz ihrer Familie, aber an ihre deutschen Wurzeln wird das alte Reptil nicht so gerne erinnert.

Aber wenn Elizabeth II. nicht zu Kreuch kommt, so kommt er halt zu ihr. Seine Hochwohlgeborenheit Kreuch ist extra am 26. Juni nach Berlin gereist, um an der königlichen Gartenparty teilzunehmen. Dort ist ihm gewiss beim Händeschütteln einer abgegangen. Sein Fanatismus für die Queen reicht sogar so weit, dass er sich vor ein paar Jahren zum Fasching als seine Angebetete verkleidet hat. In den Kreis der Hofschranzen wird er mit der Aktion wohl nicht aufgenommen werden, aber zumindest taugt er noch als königliche Knallcharge.

Seine Hoheit Knut Kreuch

Seine Hoheit Knut Kreuch

Seine Peinlichkeit ist jedoch nicht nur ein Anhänger der Queen, sondern der Monarchie im Allgemeinen. Jedes Jahr wird auf dem Gothardusfest eine andere Monarchie gefeiert. Zuletzt 2015 das niederländische Königshaus. Außerdem trägt die Stadt Gotha seit dem Thüringentag 2011 den unsäglichen Slogan „Gotha adelt“. Was anfänglich dazu diente, Gothas BürgerInnen zu bespaßen und für ein Wochenende vom Elend in der Welt abzulenken, ist nun festes Motto der Stadt. Selbst auf dem Flyer des Tierparks prangt ein „Gotha adelt“, obwohl der gar keinen König der Löwen zu bieten hat. Nun werden sich einige fragen, was uns eigentlich an diesem Motto stört?

Während auf der einen Seite die Zuschüsse für das Frauenzentrum, Sportförderung und Wohlfahrt vor einiger Zeit zusammengestrichen wurden, werden andererseits rauschende Feste gefeiert, Bäder und Paläste gebaut. Zwar trägt den Großteil der Kosten für Thüringentag, Stadtbad und Perthes-Forum das Land Thüringen, doch die Kosten für die Stadt gehen insgesamt immer noch in die Hunderttausende.

Seine Hoheit Knut Kreuch könnte man daher sehr wohl mit römischen Kaisern oder barocken Königen vergleichen, die sich ebenfalls der Erbauung von Bädern und Palästen rühmten, während das Volk hungerte. Dies ist sogar wörtlich zu nehmen, wurde den Schulkindern doch vor einigen Jahren der Essengeldzuschuss gestrichen. Das Motto „Gotha adelt“ ist also ironischerweise sehr zutreffend. Der Adel wird in reaktionärer Weise hofiert und ins Zentrum des Interesses gestellt. Man könnte meinen, wir leben wieder im 19. Jahrhundert. Auf der einen Seite Massenarmut, auf der anderen Seite „Hurra, die Queen!“

Doch was ist denn dieser Adel eigentlich? Adelig heißt von Geburt an besser gestellt, nur weil die Ahnen irgendwann einmal diktatorisch die Macht ergriffen und ihre Mitmenschen versklavt haben. Angeblich von Gottes Gnaden und noch früher, z.B. im antiken Ägypten, behaupteten die Pharaonen gar selbst, Söhne und Töchter der Götter zu sein.

Wo wir schon einmal bei den alten Ägyptern und europäischen Adelshäusern sind: Wer hat denn eigentlich die Pyramiden und Schlösser erbaut? In den Geschichtsbüchern stehen die Namen von Königen. Doch welcher König hat auch nur einen Stein bewegt? Es waren die Arbeiter, denen wir diese Bauwerke zu verdanken haben! Schon während der mittelalterlichen Bauernaufstände prägte der englische Priester John Ball den passenden Spruch: „Als Adam grub und Eva spann, wo war denn da der Edelmann?“

Den Arbeitern zollen Knut Kreuch und seine Hofschranzen jedoch keinerlei Respekt. Die dürfen maximal ein paar tausend Euro für Straßenausbaubeiträge hinblättern. Soziale Gerechtigkeit und Mitspracherecht sucht man in Gotha vergebens. Verwundern sollte dies jedoch nicht, denn „Es lebe die Monarchie!“ bedeutet nichts anderes als eine Abkehr von der Demokratie bzw. bestenfalls eine konstitutionelle Monarchie.

Obgleich die Umstände heute milder sind als zu Zeiten des Absolutismus und alle Länder Europas gewählte Parlamente haben, ist es dennoch erstaunlich, wie viele dieser Länder immer noch Monarchien sind. Lediglich Frankreich und Russland haben sich ihrer Monarchen dauerhaft entledigt, aus Deutschland wurden sie immerhin vertrieben und die Länder Osteuropas wurden durch die Sowjetunion von ihren Monarchen befreit. In den meisten Fällen führte dies jedoch zu anderen Formen der Diktatur.

In einer angeblich freiheitlich-demokratischen Gesellschaft ist es auf jeden Fall nicht hinnehmbar, dass Adelige weiterhin besondere Privilegien genießen und Wälder sowie Ländereien zurück erhalten, die die Natur für alle Menschen bereitgestellt hat. Gerade die Queen vom Königshaus Sachsen-Coburg-Gotha (heute als Windsor bekannt), ist die größte Großgrundbesitzerin der Welt und lebt von Millionen Steuergeldern, die sie allein wegen ihres Stammbaums erhält. Zudem regiert sie, ohne auch nur je eine Wählerstimme erhalten zu haben.

Keine Wählerstimme erhalten hat auch der Slogan „Gotha adelt“. Dafür erhielt er jedoch den Kulturmarken Award in der Kategorie Stadtmarke. Was für Leute müssen da in der Jury sitzen, die das plump umformulierte Motto „Arbeit adelt“ in „Gotha adelt“ auch noch honorieren? Offensichtlich wünschen sich noch mehr Menschen den Absolutismus zurück, denn für herausragende Kreativität hat der Slogan den Award ganz sicher nicht verdient.

Bei dieser näheren Betrachtung zeigt sich deutlich, welcher Ungeist hier im Namen Gothas propagiert wird. Doch Gotha ist kein Fürst, Gotha sind die Menschen, die es aufgebaut haben. Wir wollen keine spätbarocke Dekadenz und keine Klientelpolitik für Superreiche! Wir wollen fair bezahlte Arbeit und kostenloses Schulessen für unsere Kinder! Wir fordern eine direkte Demokratie, in der alle Einwohner der Stadt mitzureden haben! Was wir auf keinen Fall brauchen, ist eine konstitutionelle Monarchie, in der Leute wie Knut Kreuch wieder von einem „Platz an der Sonne“ träumen und sich selbst Denkmäler setzen statt etwas für die Menschen zu tun.

Wolkig mit Aussicht auf Genozid

von Joe Doe

„Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen“ ist ein witziger Animationsfilm von 2009, in dem der nerdige Erfinder Flint Lockwood eine Maschine entwickelt, die aus Wasser Essen replizieren kann. Zwar sind die physikalischen Vorraussetzungen nicht so realistisch wie bei den Replikatoren aus „Star Trek“, aber hey, es ist ein Kinderfilm und wer wollte als Kind nicht in einem Wackelpuddinghaus wohnen?

Vier Jahre später läuft nun die Fortsetzung in den Kinos. Auf der Heimatinsel, die Flint im ersten Teil in ein Fast Food Mekka verwandelt hat, ist ein einzigartiges Biotop entstanden. Die Lebensmittel haben ein Bewusstsein entwickelt und eine große Artenvielfalt hervorgebracht. Darunter Tacosaurier, Wassermelofanten, Shrimpansen und Erdbeeren, die nicht nur süß schmecken, sondern auch so aussehen.

Lebendmittel_1

Lebendmittel_2

Tiere, die aus Lebensmitteln bestehen? Echt jetzt? Eigentlich bestehen doch eher fleischhaltige Lebensmittel aus Tieren. Wenn Buletten wieder anfangen zu leben, sollte man sie auf den Müll werfen. Wenn das Obst dann noch anfängt, mit einem zu sprechen, wird es langsam echt unappetitlich. Aber Spaß beiseite, der Plot des Films ist einfach nur absolut dämlich!

Ebenfalls dämlich ist das Kleidchen, welches der ehemalige Sheriff der Insel trägt. Warum steckt man eigentlich in 90% der Fälle afroamerikanische Männer in Frauenkleider? Ist das nicht ein kleinen wenig rassistisch?

Sheriff Drag Queen_1

Sheriff Drag Queen_2

Ergänzt wird die krude Story um Flints Idol Chester V, dem Chef der LIVE Corp Company. Dieser stellt Flint in seine Erfinderfirma ein, womit für diesen ein Traum in Erfüllung geht. Allerdings sind Flints Erfindungen nicht unbedingt massentauglich und so braucht Chester V ihn auch nicht für seine Alltagsgeschäfte, sondern um an seine einzig sinnvolle Erfindung zu kommen – den Lebensmittelsynthetisierer.

Schnell wird klar, dass Chester V Flint nur ausnutzt und wer sich mit okkulter Symbolik auskennt, merkt schon früh, dass er ein total verkommener Bösewicht ist. In seinem futuristischen Firmenkomplex wimmelt es von Hexagonen, womit die Zahl 6 allgegenwärtig ist.

Hexagone

Sogar der Rotor und die Tür des Firmenhelikopters haben eine Hexagonform.

Hexakopter

Obendrein macht Chester V ständig die 666-Handgeste, wobei Daumen und Zeigefinder ebenfalls ein perfektes Hexagon formen.

Chester 666

Das „V“ als Nachname steht natürlich für die entsprechende Freimaurerhandgeste (römisch 5 / hebräisch 6). Der baphomet-mäßige Ziegenbart rundet indessen das Erscheinungsbild des Halunken ab.

Chester Ziegenbart

Hinzu kommt die omnipräsente Farbe Grün. Grüne Türen, grüner Rauch, grüne Brillengläser – die Welt von Chester V ist grün.

Grüner Nebel

In der Live Corp Zentrale finden sich sogar einige Smaragdkristalle.

Grüne Kristalle_2

Der neue Firmenkomplex, welchen er auf dem Eiland bauen lässt, ist schlussendlich direkt an die Smaragdstadt angelehnt, womit kaum noch ein Zweifel daran besteht, dass Chester V den Zauberer von Oz verkörpern soll.

Es gibt noch eine weitere Parallele, die diesen Verdacht bestätigt. Der Zauberer von Oz arbeitete mit einem künstlichen Abbild seiner selbst. Chester V nutzt ebenfalls Hologramme, um seine Gegner zu verwirren.

Hologramme

Außerdem besitzt er einen sprechenden Affen, der im Gegensatz zu seinen Vorbildern aus Oz allerdings nicht fliegen kann. Dafür hat Flint schon im ersten Teil geflügelte Ratten erfunden. Und war der Zauberer von Oz nicht letztendlich auch nur ein trickreicher Erfinder?

Affe

Chester V gewinnt Flint für seine Sache, indem er ihm einredet, die Kreaturen auf der Insel würden eine Gefahr darstellen. Dabei zeigt er ihm ein paar potentielle Angriffsziele.

NY destroyed by Burgers

Burgerattack London

Burgerattack Paris

Burgerattack Moskau

Der Fiesling unternimmt zudem alles, um Flint von seinen Freunden zu entfremden. Dieser wacht erst auf, als Chester droht, die ungebetenen Eindringlinge zu schreddern und sie zu Müsliriegeln zu verarbeiten. „Soylent Grün“ ist Menschenfleisch!

Soylent Grün_1

Soylent Grün_2

Flints Freunde wissen zu dem Zeitpunkt natürlich schon längst, dass Chester V böse ist. Denn im Gegensatz zu Flint haben sie sich nicht von ihm blenden lassen. Sie haben sogar schon herausgefunden, dass der Firmenname „LIVE“ rückwärts geschrieben „EVIL“ ergibt. Ach ja, Reverse Speech. Jetzt wissen wir, dass Chester V ein Satanist ist!

Aus dem „Corp“ wird zudem noch „Crop“. „Evil Crop“ heißt übersetzt so viel wie „böse Ernte“, was absolut passt, da Chester V empfindungsfähige Wesen bei lebendigem Leibe zu Müsliriegeln verarbeiten will. Sicher, dass das ein Kinderfilm ist? Okay, es gelingt Flint natürlich, seine Freunde zu retten und gemeinsam mit ihnen den irren Kapitalisten aufzuhalten. Dennoch ist das dargebotene Szenario ziemlich krank.

Fazit: „Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen“ war noch ein durchaus unterhaltsamer Animationsfilm mit einigen guten Gags. Die Fortsetzung hat zwar auch den einen oder anderen Lacher zu bieten und wartet mit einer trickreichen 3D-Animation sowie etlichen ziemlich putzigen Figuren auf. Die Story gleitet jedoch schnell ins Beknackte ab.

Hinzu kommt eine Flut okkulter Symbole sowie ein teuflischer Bösewicht, der eher für einen zweiten Teil von „Soylent Grün“ taugt, als für die Fortsetzung eines Kinderfilms. Das verdirbt einem den Kinospaß schon ziemlich arg.

Chester Rainman

Gru in „Ich – einfach lächerlich“

In „Ich – einfach unverbesserlich“ wird den Kindern aufgezeigt, wie cool es ist, voll evil zu sein. Man braucht sich nur einen Kredit bei der „Bank des Bösen (ehemals Lehman Brothers)“ zu holen und kann mit dem Geld voll fiese Sachen anfangen.

In Teil zwei fängt Gru jedoch eher stumpfsinnige Sachen an. Inzwischen steckt man nämlich nicht nur männliche Schauspieler in Frauenkleider, sondern auch computergenerierte Figuren.

Gru Queen

Selbst einer der Minions, die eher männlich wirken, muss dieses Ritual mitmachen.

Minion Queen

Bad Grandpa – Kleine Jungs in Frauenkleidern

von Joe Doe

Bereits in der „Jackass“-Serie ist Johnny Knoxville in die Rolle eines alten Knackers geschlüpft, der mit ungebührlichem Verhalten entsetzte Blicke auf sich zieht. Nun hat Knoxville einen ganzen Film daraus gemacht.

Zugegeben, es gibt einige witzige Elemente, wenn z.B. Irving Zisman (Knoxville) in eine aufgeschnittene Frucht etwas Sexuelles hineininterpretiert. Ebenso ist der Besuch der Stadt Knoxville ein netter Insider-Gag. Der Großteil des Films besteht jedoch aus Fremdschämszenen und Fäkalhumor. Es ist einfach nur dämlich, dass sich Grandpa den Schwanz in einem Colaautomaten einklemmt, weil nachmittags alle Bordelle geschlossen haben. Eklig wird es dagegen, wenn er beim Furzen eine Wand in einem Restaurant anscheißt.

Die schockierten Reaktionen der umgebenden Menschen sollen angeblich spontan und echt sein. Im Abspann werden einige versteckte Kameras gezeigt, um diesen Eindruck zu untermauern. Doch im Film folgen einige Kameras den Menschen, was es schon schwer zu glauben macht, dass niemand das Drehteam bemerkt haben soll.

Die meisten Szenen wirken absolut gestellt und sind es wahrscheinlich auch. Darunter die Hochzeitsszene. Wie soll es dem Drehteam ohne Einwilligung der Veranstalter möglich gewesen sein, den Raum vorab zu präparieren und unbemerkt überall auf dem Gelände professionelle Filmkameras zu verstecken? Ganz davon abgesehen, dass das spontane Ruinieren einer Hochzeit Knoxville eine saftige Klage eingebracht hätte, wobei er selbst auch noch das Beweismaterial für seine Schuld liefert.

Wer glaubt, dass in „Bad Grandpa“ nichts nach Drehbuch laufen würde, der glaubt auch an die Echtheit der Aufnahmen aus „The Blair Witch Project“, „Paranormal Activity“ oder „Apollo 18“. In einem Punkt haben die Macher aber ganze Arbeit geleistet. Das Makeup von Irving Zisman wirkt absolut echt. Zudem spielt Knoxville den verkommenen alten Knacker wirklich gut.

In seiner Rolle soll er sich um seinen Enkel Billy (Jackson Nicoll) kümmern, da dessen Mutter wegen Drogendelikten gesucht wird. Das passt dem frisch verwitweten Opa allerdings gar nicht und so will er den Kleinen an dessen versoffenen Vater abschieben. Der ist erst dagegen, bis er auf den Gedanken kommt, dass er für seinen Sohn Kindergeld kassieren kann.

Letztendlich wächst Irving sein Enkel aber doch ans Herz und er holt ihn wieder beim Vater ab, der sich gerade mit ein paar Bikern anlegt. Diese haben sich nämlich die Rechte der Kinder auf die Fahnen geschrieben. Auch hier merkt man wieder, dass alles inszeniert ist. Die Kameras filmen den Bikern nicht nur direkt ins Gesicht, die Schauspieler würden zudem echte Prügel riskieren, wenn die Situation nicht abgesprochen wäre.

Kurz nachdem Irving seinen Enkel aus den Klauen des Vaters befreit hat, beweist er, dass Billy bei ihm keineswegs besser aufgehoben ist. Um an Geld für seine Rumhurerei zu bekommen, steckt er Billy in ein Mädchenkleid und lässt ihn bei einem Schönheitswettbewerb teilnehmen. Jetzt wird dieses Ritual also schon mit Kindern durchgeführt.

Bad Grandpa Girl_1

Es kommt aber noch schlimmer. Denn bei seinem letzten Auftritt reißt sich Billy das Kleid vom Leib und legt einen Stripdance in Strapsen hin. Wie moralisch verkommen muss man sein, um ein Kind derartiges spielen zu lassen?

Bad Grandpa Girl_2

Bad Grandpa Girl_3

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Angesichts dessen kommt die Frage auf, ob es überhaupt noch einen Unterschied zwischen Disney- und MTV-Kinderstars gibt? Zumindest stehen hinter beiden Studios dieselben Mächte.

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Fazit: Abgesehen von wenigen gelungenen Lachern ist „Jackass: Bad Grandpa“ eine Aneinanderreihung von vulgären und perversen Szenarios, die ganz im Sinne der verrohten Massenerziehung von MTV sind.

Noch einmal Männer in Frauenkleidern

Wir hatten bereits über dieses Ritual der Erniedrigung geschrieben. Zuweilen handeln ganze Filme davon, aber häufig werden auch Nebenrollen diesem Ritual unterzogen.

Die Platzierung eines lollilutschenden Kerls mit Frauenkleid in „Robocop 3“ ist so ein Fall, bei dem man sich nach dem Warum fragt, denn die Rolle ist absolut überflüssig.

"Robocop 3" (1993)

„Robocop 3“ (1993)

Ving Rhames musste ebenfalls schon eine Tunte spielen.

Ving Rhames

Ving Rhames

In „Leroy“ muss Alain Morel in ein Dirndel schlüpfen. Dabei ist zu beachten, dass diese Szene im ersten Kurzfilm gar nicht vorkommt, sondern erst im Kinofilm eingefügt wurde. Wer erfolgreich sein will muss leiden.

"Leroy" (2007)

„Leroy“ (2007)

Die Kleiderwahl ist das Ergebnis einer Saufparty. Doch eigentlich sollten Minderjährige doch gar keinen Alkohol trinken…

"Leroy" (2007)

„Leroy“ (2007)

In dieser Szene gibt es auch ein kleines Sex-Subliminal in Form einer Lavalampe.

"Leroy" (2007)

„Leroy“ (2007)

Es fällt auf, dass vor allem Schauspieler mit afrikanischen Wurzeln in Frauenkleider gesteckt werden. Da macht auch Chris Tucker keine Ausnahme, der obendrein ein Sexkätzchen-Muster tragen muss.

"Das 5. Element" (1997)

„Das 5. Element“ (1997)

Marlon Wayans darf als Christian Black in „Fifty Shades of Black” ebenfalls die Ulknudel in Frauenfummel geben.

„Fifty Shades of Black“ (2016)

Keith David wird in „Delta Farce“ sogar fast vergewaltigt.

"Delta Farce" (2007)

„Delta Farce“ (2007)

Allerdings müssen in „Delta Farce“ auch weiße Männer ins Kleidchen schlüpfen. Darunter Donald Joseph Qualls.

"Delta Farce" (2007)

„Delta Farce“ (2007)

Qualls muss überdies noch ein Sexkätzchen-Kostüm tragen.

"Delta Farce" (2007)

„Delta Farce“ (2007)

Nebenbei bemerkt ist nur eine Rolle in dem Film wirklich schwul. Die anderen müssen gegen ihren Willen Kleider tragen.

"Delta Farce" (2007)

„Delta Farce“ (2007)

In „Fluch der Karibik“ sind es zwei Deppen, die in Frauenkleider gesteckt werden.

"Fluch der Karibik" (2003)

„Fluch der Karibik“ (2003)

Zum Deppen macht sich auch Matthias Schweighöfer in „Rubbeldiekatz“ aus dem Jahr 2011. In dieser furchtbaren Aneinanderreihung von Fremdschämszenen bewirbt sich sein Charakter Alexander Honk für eine Frauenrolle in einem Nazi-Lesbendrama. Honk ist natürlich ein anderes Wort für Depp und ein solcher muss man schon sein, um in eine solch peinliche Rolle zu schlüpfen. Schweighöfer muss dafür nicht nur Frauenkleider tragen, sondern am Ende auch noch sein Genital in die Kamera halten.

Zunächst trägt er allerdings Schwarz-Weiß, was einerseits an den freimaurerischen Schachbrettboden angelehnt ist und gleichermaßen die Dualität von Mann und Frau widerspiegelt.

Später darf Schweighöfer dann sogar die Lady in Rot spielen.

Wo wir schon mal bei peinlichen Filmen sind, darf die 2017er Kinoversion von Baywatch nicht fehlen. In dieser muss Zac Efron die Tunte spielen.

The Divide – Obszöne Kellerparty zum Weltuntergang

von Joe Doe

Wie aus dem Nichts wird New York mit Atombomben angegriffen. Einer kleinen Gruppe gelingt es, sich in den Schutzkeller von Hausmeister Mickey (Michael Biehn) zu retten und so den Angriff zu überleben. Am Ende werden sie sich jedoch wünschen, gestorben zu sein.

The Divide Poster

Zunächst läuft alles normal ab und Mickey teilt seine Vorräte brüderlich mit seinen Gästen. Nach einiger Zeit dringen jedoch Leute in Schutzanzügen in den Keller ein und entführen die Tochter von Marilyn (Rosanna Arquette). Auf der anderen Seite gelingt es den Überlebenden, einen der Eindringlinge zu überwältigen. Es handelt sich offenbar um Nordkoreaner.

Nein halt, nicht schon wieder das absurde Szenario der Besetzung der USA durch Nordkorea! Zwar besitzen letztere durchaus Atomwaffen, doch mit Sicherheit reichen diese nicht aus, um die gesamte Ostküste der USA zu bombardieren. Obendrein fehlt es Nordkorea an entsprechenden Trägerraketen, um New York zu erreichen. Wenn überhaupt, wäre ein Angriff auf die Westküste wahrscheinlicher.

Allerdings muss man sich über die Sinnhaftigkeit eines solchen Szenarios nicht weiter den Kopf zerbrechen, denn der Film legt gar keinen Wert darauf, die Gründe für den Angriff aufzudecken. Zwar gelingt es einem der Überlebenden, mit dem erbeuteten Schutzanzug das Lager der Angreifer zu infiltrieren und dabei festzustellen, dass diese gesunde Exemplare von Kindern einfrieren, aber diese Spur wird nicht weiter verfolgt.

Was da passiert, wie, warum und weshalb, bleibt für immer ein Rätsel. Der Film verschenkt damit jegliches Potential. Nachdem der Eindringling auffliegt und zu den anderen ins Kellerverlies zurückkehrt, versiegeln die mysteriösen Angreifer einfach die Tür und damit beginnt die zweite Hälfte des Films, die sich nur mehr damit befasst, wie die Eingesperrten durchdrehen. Damit erklärt sich im Übrigen auch der deutsche Untertitel „Die Hölle sind die anderen“.

Zunächst fliegt auf, dass Mickey noch weitaus mehr Vorräte versteckt hat. Er beteuert, dass er sie teilen wollte und sie versteckt hielt, um sie zu rationieren. Sein gutes Recht ist es allemal, denn es sind seine Vorräte. Josh (Milo Ventimiglia) und Bobby (Michael Eklund) schert das jedoch wenig, denn für sie ist der Rechtsstaat nicht mehr existent. Sie fesseln Mickey und beginnen ihn zu foltern, damit er die Kombination vom Schloss der Vorratskammer rausrückt. Dabei schrecken sie auch nicht vor Yakuza-Methoden zurück und schneiden Mickey einen Finger ab.

Spätestens ab dieser Stelle sollte man die DVD aus dem Player holen und in den Müll werfen, denn es wird von da an nur noch schlimmer. Josh und Bobby eignen sich die Herrschaft über das Kellerloch an und bestimmen von nun an, wer was zu essen und wer überhaupt Menschenrechte zugesprochen bekommt.

Ebenso verteilen sie alle Aufgaben, zu denen auch solch unschöne Dinge wie das Zerhacken einer Leiche gehören. Der tote Angreifer gammelt nämlich langsam vor sich hin und soll die Toilette runtergespült werden. Wer das schon für krank hält, sollte nun wirklich aufhören, den Film auch nur eine einzige weitere Sekunde anzuschauen.

Denn Marilyn, die durch den Verlust ihrer Tochter psychisch labil geworden ist, verkommt zur Sexsklavin von Josh und Bobby. Sie wird von den beiden vergewaltigt und erliegt beim letzten Akt ihren Verletzungen. Um den satanistischen Charakter dieser abartigen Vorgänge zu unterstreichen, wird in einer Szene neben ihr eine umgedrehte Pyramide mit Auge platziert.

Satanic Illuminati

Es ist bekannt, dass die Snuff-Industrie in großen Teilen von Satanisten kontrolliert wird und daher ist die Platzierung solcher Symbole absolut kein Zufall, zumal ohnehin nichts zufällig in ein Hollywoodstudio gelangt. Solch abartige Filme wie „The Divide“ werden nur aus einem Grund gedreht: Sie sollen das Publikum traumatisieren und abstumpfen. Es gibt an diesem Film nichts Schönes und auch nichts Kritisches.

Während Filme wie „Das Experiment“ noch auf Tatsachen beruhen und einen Einblick in die menschliche Psyche gewähren, handeln die Charaktere in „The Divide“ vollkommen grundlos unmenschlich. Sie üben nicht einfach nur Macht aus, sondern drehen vollkommen am Rad. Dies wird überdeutlich, als Bobby beginnt, sich zu schminken und Frauenkleider zu tragen. Über den Ritualcharakter dieser Szene muss wohl nicht weiter diskutiert werden.

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Endzeittunte_2

Die einzigen Charaktere, die noch annähernd menschlich bleiben, sind Eva (Lauren German) und Joshs Bruder Adrien (Ashton Holmes). Der gefesselte Mickey offenbart Eva schließlich die Existenz einer Waffe, mit der sie den Spuk beenden kann. Doch statt Mickey zu befreien, was ihr und Adrien eine zahlenmäßige Überlegenheit sichern würde, versuchen die beiden jeweils im Alleingang Josh und Bobby zu überrumpeln. Eva versucht es bei Josh obendrein noch mit dem Versprechen auf Sex, was sie natürlich prompt bitter bereut.

In einem darauf folgenden Handgemenge wird Adrien völlig sinnlos erschossen, weil mit dem opportunistischen Feigling Sam (Iván Gonzáles) ein weiteres instabiles Element in die Situation gerät und alles vermasselt. Am Ende sind so ziemlich alle tot, bis auf Eva und Mickey. Eva gelingt es, über die Kanalisation zu entkommen und aus lauter Dankbarkeit für die Offenbarung dieses Fluchtweges lässt sie ihren Retter Mickey umkommen.

Bei alledem ist es schon regelrecht bezeichnend, dass der einzige Weg in die Freiheit durch die Kanalisation führt. Besser kann man es nicht ausdrücken, wie scheiße dieser Film ist. Als Eva schließlich mit dem erbeuteten Strahlenschutzanzug unter freiem Himmel steht, zeigt sich, dass sie genauso gut hätte im Keller bleiben können. Denn von der Welt ist nicht mehr viel übrig. New York liegt wieder einmal in (verstrahlten) Trümmern und so langsam bekommt man den Eindruck, als sei diese Stadt zum Abschuss freigegeben. Immerhin fand dort bereits das letzte Megaritual der Hochgradfreimaurer statt.

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Zwischen den Ruinen des Big Apple finden sich dann noch ein paar menschliche Überreste, um das Grauen abzurunden. Das Ende ist ebenso negativ wie der Rest des Films.

Menschenopfer

Fazit: „The Divide“ ist einer von den Filmen, bei denen man es bereut, sie gesehen zu haben. Obgleich die Schauspieler in diesem Fall alle überleben und nur so tun als ob, kommt der Streifen einem Snuff-Movie verdammt nahe. Er ist einfach schlecht für die Seele und man kann direkt froh sein, dass die deutsche Version um 14 Minuten gekürzt ist. Es wäre nicht mal ein Verlust gewesen, ihn komplett zu indizieren, denn es gibt durchaus Dinge, vor denen die Menschheit geschützt werden sollte.

Family Guy macht Pädophilenwitze salonfähig

Zuweilen kann „Family Guy“ recht unterhaltsam sein. Was jedoch übel aufstößt, sind die vielen Pädophilenwitze. Der Charakter des Herbert the Pervert sticht dabei besonders hervor.

Herbert the Pervert

Herberts „große Liebe“ ist der junge Chris. In seiner folgenden Phantasie gibt er zudem den Mann im Frauenkleid. Man beachte an der Wand über ihm die Hörner mit einer Sonnenscheibe – ein altägyptisches Symbol.

Herberts Fantasy

Roger, der bisexuelle Grey-Alien

Da Roger nicht in seiner natürlichen Erscheinungsform auf die Straße kann, muss er auf menschliche Verkleidungen zurückgreifen.

Es fällt auf, dass rund die Hälfte seiner Verkleidungen feminin ist und er sich darin mehr als wohl fühlt. Hier haben wir wieder das typische Motiv vom Mann im Frauenkleid, wobei die realen Grey eigentlich eher geschlechtslos sind. Allerdings würden die trotzdem kaum in solchem Fummel unter Menschen gehen.

Bei Roger fällt ebenfalls unangenehm auf, dass er zu keinerlei Liebe fähig ist und sexuelle Kontakte nur aus dem einen Grund pflegt, andere emotional auszubeuten. Das ist nicht nur egoistisch, sondern fördert zudem die moralische Verkommenheit. Die Liebe soll sterben und Sex zum reinen Vergnügen verkümmern, wie Alkoholismus und Drogenkonsum. Bei Roger finden wir gleich alle drei Süchte.

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Zuweilen muss Roger sogar sexuelle Sklavendienste leisten.

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Oder übt selbst sexuelle Nötigung auf andere aus.

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Das Kabinett des Dr. Parnassus – Satanische Illusionen

von Joe Doe

Es war schon reichlich pervers, dass das ARD zum 5. Jahrestag von Heath Ledgers Tod ausgerechnet jenen Film zeigte, der allem Anschein nach seine Hinrichtung ankündigte. Für uns ist es eine willkommene Gelegenheit, dieses hochgradig freimaurerische Machwerk genauer unter die Lupe zu nehmen.

ImagOfParnassus

Dr. Parnassus (gespielt von Christopher Plummer, der sich in freimaurerischen Rollen wohl zu fühlen scheint) ist ein ehemaliger Mönch, der einst eine Wette mit dem Teufel geschlossen hat, um Unsterblichkeit zu erlangen. In dieser Wette ging es darum, wer zuerst 12 Anhänger um sich schart. Mal abgesehen von dem astrologischen Hintergrund dieser Zahl, muss man doch sofort an die zwölf Apostel von Jesus denken.

Parnassus Enlightment

Nach einigen Jahrhunderten verliebte sich Parnassus dann in eine Sterbliche, die bei der Geburt ihrer gemeinsamen Tochter starb. Da er seiner Geliebten nicht in den Tod folgen konnte, ging Parnassus eine neue Wette ein, um seine Sterblichkeit zurück zu erlangen. Er verwettete die Seele seiner Tochter darauf, dass er zuerst fünf Seelen auf seine Seite ziehen könne.

Halten wir kurz fest, dass die Grundstory bereits hochgradig okkult und der Teufel, der wie ein Mafiapate daher kommt, allgegenwärtig ist. Allgegenwärtig ist auch die Pyramide mit dem allsehenden Auge Luzifers. Sie findet sich sowohl auf dem tibetanischen Tempel, dem Parnassus entstammt, als auch überall an seinem transportablen Imaginarium. Das Versprechen eines illuminierenden Erlebnisses kann hier wohl wörtlich genommen werden.

Imaginarium

Neben seiner Tochter Valentina (Lily Cole) arbeiten auch der in sie verliebte Anton (Andrew Garfield) sowie der Kleinwüchsige Percy (Verne Troyer) in der Freakshow von Dr. Parnassus. Letzter tritt mit wenigen Ausnahmen als kleiner Teufel mit Hörner vor dem Publikum auf. Am Ende darf er dann jedoch offen als Freimaurer mit Zylinder auftreten.

Percy Mason

Heath Ledgers Rolle Tony stößt auf schicksalhafte Weise zu diesem Zirkus dazu. Die Tarotkarte des hängenden Mannes kündigt sein Erscheinen an, womit dann auch die okkulte Esoterik zur Genüge bedient wäre.

Hangman Tarot

In der Tat finden die drei Gehilfen von Parnassus Tony hängender Weise unter einer Brücke in London. Wem kommt hier nicht sofort die freimaurerische Hinrichtung Roberto Calvis in den Sinn? Na wenigstens wissen wir jetzt, wozu der Strick gut ist, den Anwärter beim Aufnahmeritual in eine Freimaurerloge umgelegt bekommen.

Aufnahmeritual

Um den Charakter dieser Szene zu unterstreichen, wurde Heath Ledgers Stirn zusätzlich mit einer einäugigen Pyramide und weiteren Symbolen beschmiert, die seine Rolle Tony in einer späteren Szene als „satanistisches Zeugs“ bezeichnet. Das ist schon kein Wink mit dem Zaunpfahl mehr, sondern mit dem ganzen Gartenzaun!

Killed by Illuminati

Doch zurück zur Handlung. Der zwielichtige Tony, der sich mit der russischen Mafia angelegt und seine Wohltätigkeitsorganisation für illegalen Organhandel missbraucht hat, hilft Dr. Parnassus zunächst, sein Imaginarium aufzupeppen, um fünf Seelen anzuwerben. Die neue Ausstattung verdient dabei eine genauere Betrachtung, denn mit einem Schachbrettmuster und einem großen Sonnensymbol sind hier die wichtigsten Symbole der Freimaurerei vertreten.

Imaginarium_2

Selbst den Spiegel, mit dem Dr. Parnassus seine Opfer in die Dimension seiner Phantasie schickt, stattet Tony mit einem Schachbrettmuster aus. Damit ist der Dimensionsübergang gleich doppelt mit okkulter Symbolik belegt.

"Das Kabinett des Dr. Parnassus" (2009)

„Das Kabinett des Dr. Parnassus“ (2009)

In der Parallelwelt geht es dann so richtig los.

Ein Vollmondritual mit Pyramide

Ein Vollmondritual mit Pyramide

Dort wartet auf die verblüfften Opfer zunächst eine Gondel ägyptischer Bauart mit dem Kopf des Totengottes Anubis. Und fürwahr – wer in dieser surrealistischen Scheinwelt die falsche Entscheidung trifft, kehrt nicht mehr lebend aus dem Spiegel zurück.

Anubis Barke_1

Anubis Barke_2

Dafür sorgt Luzifer höchst persönlich, der u.a. wie einst in der Bibel in Gestalt einer Schlange daherkommt, um menschliche Seelen zu ernten.

Man beachte die Rot/Blau-Symbolik

Man beachte die Rot/Blau-Symbolik

Dies gelingt ihm bei den vier begeisterten Frauen, die das Imaginarium betreten, nicht, woraufhin sich Dr. Parnassus bereits als Sieger der Wette wähnt. Doch plötzlich tauchen vier russische Mafiosi auf, die Tony durch die Spiegelwelt jagen. Mit diesen Kriminellen hat der Teufel natürlich leichtes Spiel und schon herrscht Punktegleichstand.

Nebenbei erwähnt versucht Tony seinen Häschern über eine Leiter zu entkommen, die in die Wolken führt. Die Leiter in den Himmel ist wieder einmal Freimaurersymbolik pur und spielt auf die biblische Jakobsleiter an, die eine Verbindung zwischen der irdischen Welt und der Götterwelt herstellt. Da Menschen über diese Leiter zu den Göttern aufsteigen können, symbolisiert sie mitunter auch die Gottwerdung des Menschen. Tony taugt jedoch nicht zum Gott und so zerbricht die Leiter auf halbem Wege.

Himmelsleiter

Nachdem nun erst einmal alles schief zu gehen droht, holt Anton Tony aus der Spiegelwelt zurück in die Realität. Während dieser Show trägt er ein Frauenkleid, womit auch dieses Ritual abgedeckt wäre. Andrew Garfield ist ja ein relativer Newcomer und musste wie viele andere große Stars Frauenkleider anziehen. Hollywood hat es ihm u.a. mit der Titelrolle in „The Amazing Spider-Man“ gedankt.

Garfield im Frauenkleid

Während die einen nun aufsteigen, werden die anderen entsorgt. Andrew Garfield kann sich daher noch glücklich schätzen, lediglich gedemütigt worden zu sein, während sein Schauspielkollege Heath Ledger den Roberto Calvi machen musste. Da das satanistische Opferritual vor Abschluss der Dreharbeiten zelebriert wurde, musste Ledgers Rolle in der Spiegelwelt von drei anderen Schauspielern übernommen werden. Dabei ist es interessant, dass man den Drehplan exakt so legte, dass alle Szenen in der Realität noch vor Ledgers unnatürlichem Ende im Kasten waren. Man konnte ihn auf diese Weise sehr leicht ersetzen.

Übernommen wurde sein Part von drei Freimaurern, deren Karriere sich gerade auf dem Höhepunkt befindet. Als erstes kam Johnny Depp an die Reihe. Auf die Himmelsleiter durfte dann Jude Law und das satanistische Opferritual wurde schlussendlich von Colin Farrell in Szene gesetzt.

Der Ritualcharakter ist dabei unmissverständlich. Nach dem Roberto Calvimäßigen Abgesang Ledgers, der durch eine Tarotkarte angekündigt wurde, schließt Dr. Parnassus einen letzten Pakt mit dem Teufel. Dieser will Tonys Seele ernten und bietet im Austausch dafür die Seele von Parnassus’ Tochter an. Der Magier geht auf den Deal ein und sorgt für die erfolgreiche Hinrichtung Tonys am Galgen, der Luzifer in Gestalt des Rainman mit Regenschirm beiwohnt. Auf diese Weise gewinnen sowohl Luzifer als auch Parnassus.

Der Rainman ist zufrieden...

Der Rainman ist zufrieden…

Fazit: „Das Kabinett des Dr. Parnassus“ vereint Freimaurersymbolik mit fernöstlicher Esoterik. Die theosophischen Ideen treten dabei ebenso offen zutage wie der Ritualcharakter dieses okkulten Machwerks. Es wird dem Publikum geradezu unter diese Nase gerieben, dass Heath Ledger im Rahmen einer satanistischen Opferzeremonie ermordet wurde. Leider kontrollieren die Logen sowohl die Massenmedien, als auch andere wichtige Schlüsselpositionen, weshalb es leider schwierig ist, einen konkreten Beweis für diesen Verdacht zu erbringen. Die offizielle Version lautet jedenfalls auf eine Überdosis an Schmerz- und Beruhigungsmitteln.

Zynischerweise lässt man im Film auch noch ein paar Boote mit ebenso früh verstorben wordenen Stars wie James Dean schwimmen, woraufhin Tony meint, dass diese nun unersterblich seien. Man sollte vorsichtig sein, wenn man mit dem Teufel einen Pakt über die Unsterblichkeit schließt, da dies den physischen Tod nicht unbedingt ausschließen muss. Dies ist bei genauerer Betrachtung die Kernaussage von „Das Kabinett des Dr. Parnassus“.

Alles nur Zufall? Bei dieser offensichtlichen Symbolik und all den Anspielungen wohl eher nicht…

Evil Eye Clown