Revelation – Eine NWO-Prophezeiung

von Anton Nymous

„Revelation – Tödliche Prophezeiung“ ist ein evangelikaler Propagandafilm von 1999, der auf das Buch der Offenbarung anspielt. Die Handlung ist im Jahr 2150 angesiedelt, in dem eine Organisation namens O.N.E. die Menschheit scheinbar friedlich in einem Eine-Welt-Staat vereint und alle Atomwaffen vernichtet hat. Ihr Gründer Franco Macalousso (Nick Mancuso) lässt sich als neuer Messias feiern und hat tatsächlich übermenschliche Kräfte. Doch irgendetwas ist faul an dieser neuen Weltordnung.

Der Polizist Therald Stone (Jeff Fahey), welcher seine Frau und Tochter verloren hat, arbeitet zunächst für O.N.E. und untersucht Terroranschläge, hinter denen fundamentalistische Christen stecken sollen. Er hat den Befehl, alle zu eliminieren und keine Gefangenen zu machen. Doch als er sieht, dass die vermeintlichen Terroristen nur singen und beten, gibt er die Anweisung, alle zu verhaften statt sie zu erschießen.

Diese Opferrolle, in der sich die Christen darstellen, ist einfach nur heuchlerisch. Klar sind die meisten Christen friedlich, doch gerade unter den Fundamentalisten gibt es durchaus Terroristen. Man denke nur an die Lord’s Resistance Army in Uganda, militante Abtreibungsgegner in den USA oder rechtsextremistische Amokläufer, die meinen, sie müssten das „christliche Abendland“ vor Juden, Muslimen und Migranten verteidigen. Eine Christenverfolgung, wie sie im Film gezeigt wird, ist dagegen in den USA undenkbar und grenzt daher ans Lächerliche.

Das Ganze wird zudem auf die Spitze getrieben, da bereits eine Entrückung der Gläubigen stattgefunden hat, von der auch Officer Stones Familie betroffen ist. Wenn also Gott all seine Schäfchen zu sich in den Himmel geholt hat, warum befinden sich dann überhaupt noch Christen auf der Erde, die vom Antichristen verfolgt werden? Ein Beweis für Gottes Fehlbarkeit oder einfach nur eine Cinema Sin?

Die realen Satanisten würden jedenfalls nie so handeln, denn sie haben längst das Christentum unterwandert, beherrschen den Vatikan und haben die christliche Rechte bis hin zum Ku Klux Klan gegründet. Der Wolf kommt immer im Schafspelz. Der Antichrist tritt im Film zwar ebenfalls als falscher Messias auf, ist aber zu leicht durchschaubar. Das erste Anzeichen ist dabei schon seine Organisation O.N.E., mit der er impliziert, dass er der einzig wahre Gott ist, während das Christentum mehrheitlich die Dreifaltigkeit Gottes predigt.

Des Weiteren ist der Glaube an Gott verboten, womit sich der falsche Heiland endgültig entlarvt. Und um dem Fass die Krone aufzuschlagen, ist das Logo seiner neuen Weltordnung eine Pyramide mit Auge. Interessanterweise sehen also auch Christen das Zeichen Satans darin, womit sich die Deutung als Auge Gottes in der dreifaltigen Pyramide wohl restlos erledigt hat. Oder haben hier mal wieder nur die Freimaurer ihre Symbole platziert?

Während Officer Stone immer mehr Zweifel an der angeblichen Schuld der Christen kommen, erklärt sich sein Kollege die Wunder, die der Messias vollbringt, durch dessen möglicherweise außerirdische Herkunft. Zwar stellt sich im Verlauf des Films heraus, dass Macalousso tatsächlich der Teufel ist, aber die Alien-Theorie könnte eine unterschwellige Botschaft sein. Denn eines steht fest: Sollte das Buch der Offenbarung tatsächlich als Anleitung für die neue Weltordnung dienen, wird dies wenig mit Dämonen aus der Hölle zu tun haben. Das Blue Beam Project lässt grüßen.

Im Film braucht es dagegen keine technischen Taschenspielertricks. Macaloussos Schergen haben magische Fähigkeiten und können z.B. durch Wände gehen. Sie tragen übrigens allesamt Schwarz, die Farbe des Saturn, was ihre finstere Mission unterstreicht.

Die Handlung wird ebenfalls immer bizarrer. So verschmelzen am so genannten „Tag der Wunder“ Technologie und schwarze Magie. Von einer Christin bekommt Stone eine CD, auf der sich ein Programm für eine virtuelle Realität befindet. Um die CD zu knacken, sucht er einen Computerfreak namens Willie Spino (Tony Nappo) auf, der an den Rollstuhl gefesselt ist. Rein zufällig war dieser an dem Projekt beteiligt, allerdings nur auf einem niedrigen Level.

Am „Tag der Wunder“ sollen alle Menschen weltweit in die virtuelle Realität eintauchen und bekommen dafür gratis eine VR-Brille. Nachdem Spino seine Brille erhalten hat, müssen er und Stone fliehen, da Macalousso inzwischen nicht nur den zweifelnden Cop tot sehen will. Der Mitwisser soll ebenfalls über die Klinge springen.

Die Flucht führt die beiden zu einer christlichen Untergrundgruppe, welche von Spinos Stiefschwester Helen Hannah (Leigh Lewis) geleitet wird. Stone zweifelt allerdings auch am Christentum und hat die Alien-Theorie seines nunmehr toten Kollegen übernommen. Die Christen wollen ihn natürlich umgehend bekehren, was aber anfangs schwer ist, da Gott weder seine todkranke Mutter gerettet hat noch auf Bitten ein Glas umstoßen kann.

Spino hackt sich derweil in das Programm auf der CD und muss enttäuscht feststellen, dass die virtuelle Welt nur aus einem leeren weißen Raum besteht. In dieser Szene trägt er ein T-Shirt mit der okkulten Zahl 11, welche für Dualität steht. Wann hatte er eigentlich die Zeit, auf der Flucht die Wäsche zu wechseln? Oder soll hier nur angedeutet werden, dass er die Seiten wechseln wird?

Zunächst schäkert er noch mit der blinden Cindy Bolton (Carol Alt) herum, die ebenfalls nicht so recht in ihrem Glauben gefestigt ist. Bevor die beiden die Seiten wechseln, versucht es Macaloussos Scherge jedoch zunächst bei Stone, indem er ihn per Funk mit seiner entrückten Familie reden lässt. Ein Trick, wie ihn schon der T-1000 in „Terminator 2“ angewandt hat. Natürlich fällt der unschlüssige Cop voll darauf herein, will dem Teufel aber dennoch nicht die CD mit dem „Tag der Wunder“-Programm aushändigen. Stattdessen will er ein Virus in die Computer der O.N.E.-Zentrale einspeisen und den „Tag der Wunder“ damit platzen lassen.

Während Stone das O.N.E.-Gebäude infiltriert, probiert Spino das Programm erneut aus. Diesmal steht eine Guillotine in dem weißen Raum, auf der eine Pyramide mit Auge prangt. Irrwitzigerweise verletzt sich Spino tatsächlich am Finger, als er das Fallbeil berührt. Das hat schon fast etwas von „Nightmare on Elmstreet“, in dem sich die im Traum erlittenen Verletzungen ebenfalls in der Realität manifestieren.

Zunächst lässt der Computerfreak die Finger davon und meint, dass nur Satan höchstpersönlich diese virtuelle Realität programmiert haben kann. Er bespricht sich daraufhin mit den anderen, wobei eine Israelfahne im Hintergrund zu sehen ist. Das ist ein interessantes Detail, denn das biblische Armageddon soll sich im Nahen Osten befinden und der Antichrist sollte sich demnach dort aufhalten.

Die Schwarzkutten um Macalousso halten in der Zwischenzeit eine Satansmesse ab, mit brennendem, umgedrehtem Kreuz und allem, was dazu gehört. Damit starten sie den „Tag der Wunder“, bei dem sie auf den Hochmut und die Habgier der Menschen setzen, welche der Antichrist als wahre Werte preist.

Punkt 12 Uhr setzt sich Cindy aus Neugier die VR-Brille auf und kann den virtuellen Raum tatsächlich sehen. Sollte nicht eigentlich Jesus die Blinden sehend machen? Nun, der Zug ist dann wohl abgefahren, Satan ist schneller. Der begrüßt seine neue Anhängerin direkt persönlich und weiß, dass sie die Erste ist. Er spricht also direkt zu ihr und natürlich trägt Cindy ist dieser bedeutenden Szene die Farben Schwarz und Rot.

Nachdem sie sich von Gott losgesagt hat, erhält Cindy von Satan dessen Mal auf dem Handrücken. Wie bereits die Verletzungen manifestiert sich auch die 666 in der Realität.

Als Spino mitbekommt, dass Cindy sehen kann, lässt er sich ebenfalls auf den Teufel ein, um wieder laufen zu können. Jesus hat es mal wieder verpasst, die Lahmen gehen zu lassen und schwupdiwup hat schon wieder einer die Seiten gewechselt. Dabei wollte der Hacker noch kurz zuvor das Programm platt machen. Er hat es sich in weniger als einer Sekunde anders überlegt und plötzlich will er von Helen die Namen und Positionen der anderen Untergrundkämpfer. Als die beiden Überläufer auffliegen, erschießt Spino einen der Christen, während Helen die Flucht gelingt. Anschließend ermordet der eben noch nette Computernerd sogar seinen geliebten Hund.

Stone ist indessen kurz davor, das Computervirus einzuspeisen, lässt sich allerdings von Spino bequatschen, sich den „Tag der Wunder“ anzusehen. Ihm bietet der Antichrist seine entrückte Familie an, doch Stone durchschaut die Illusion.

Keine Illusion ist allerdings, dass alle, die sich nicht durch die dargebotenen Wunder bekehren lassen, sterben werden, wenn sie auf dem virtuellen Schafott landen. Ein ungünstiger Zeitpunkt, um sich vom Christentum bekehren zu lassen.

Man beachte die Baphomet-Geste.

Bevor das Beil fällt, quatscht Satan den neu erwachten Christen aber erst mal zu und offenbart ihm seine Weltherrschaftspläne. Er erwartet, dass die meisten Menschen seine verlockenden Angebote annehmen werden und ist bereit, ihnen alles zu geben, was sie sich wünschen. Alle anderen werden, gefangen im Programm, den Tod finden. So würde Jesus keinen Grund mehr haben, zur Erde zurückzukehren, die dann Satan allein gehören würde.

Doch wie das immer so ist, wenn Bösewichte zu viel labern, rettet die Verzögerung dem Helden das Leben. Seine Freunde befreien ihn in letzter Sekunde aus dem Programm. Um die Spannung noch etwas zu erhöhen, brauchen die Guten verdammt viel Zeit, um das Computervirus in den Rechner des Teufels einzuspeisen. Sie werden von den Sicherheitswächtern Satans gestellt und sollen lebendig verbrannt werden. Aber, welch Wunder, am Ende geht alles gut aus. Das Virus ist nicht mehr aufzuhalten und die gläubigen Christen erweisen sich als feuerfest.

Am Ende wird der „Tag der Wunder“ auf unbestimmte Zeit verschoben und der ewige Kampf Gut gegen Böse geht in die nächste Runde. Der Antichrist ist darüber sehr erbost und hält in Jerusalem eine Hasspredigt zwischen den Säulen Jachin und Boas. Diese sollen wohl das Portal des neuen salomonischen Freimaurertempels darstellen, der in Jerusalem entstehen soll.

Fazit: Der zweite Teil der „Revelation“-Reihe steckt voller Klischees und ist nur schwer zu ertragen. Einerseits handelt es sich zweifelsfrei um evangelikale Propaganda, doch andererseits trägt der Film deutlich die Handschrift der Freimaurer, die ihre Symbole in den korrekten Kontext setzen. Im Prinzip ist es auch egal, ob man die Menschen dazu aufstachelt, dem Antichristen oder dem Christentum zu folgen, da für die geplante Apokalypse beide Seiten gebraucht werden.

Es wäre das Beste, sich keiner Seite anzuschließen, denn wie es scheint, wollen Satanisten, Evangelikale, radikale Zionisten und Islamisten alle dasselbe. Sie glauben an das Armageddon und wollen es absichtlich herbeiführen. Die Offenbarung des Johannes könnte damit zu einer sich selbst erfüllenden Prophezeiung werden. Solche Filme dienen dazu, die Menschheit darauf vorzubereiten, während irre NWO-Faschisten wie Trump, Bolsonaro und Netanjahu fleißig an der Eskalationsschraube des Nahostkonfliktes drehen. Warum haben die wohl Jerusalem zu Israels Hauptstadt erklärt, obwohl die Stadt im Westjordanland liegt? Vielleicht um die Schlussszene von „Revelation II“ mit dem Antichristen vorzubereiten?

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Die Luzifer Buchmesse

Die Leipziger Buchmesse ist nach der in Frankfurt die zweitgrößte Buchmesse Deutschlands und ihre Geschichte reicht bis ins 17. Jahrhundert zurück. Sie findet alljährlich gegen Mitte März statt und bietet Fläche für über 2.000 Verlage. Die Besucherzahlen sind in den letzten Jahren von über 150.000 auf fast 200.000 gestiegen.

Nun stellt sich die Frage, warum wir uns dafür interessieren sollten, wo wir uns thematisch doch in erster Linie mit okkulter Symbolik beschäftigen? Leider findet sich diese gleich im Logo der Leipziger Buchmesse. Dieses zeigt ein allsehendes Auge, welches ein Buch liest. Man hätte auch zwei Augen nehmen können, denn Bücher werden ja in der Regel nicht von Zyklopen gelesen, aber so ist die Botschaft für Eingeweihte klar und deutlich.

Wie die Film- und Musikindustrie ist auch der Buchmarkt ein Tummelplatz für Okkultisten. Seien es die Pamphlete von Aleister Crowley und Helena Blavatsky, die satanische Bibel von LaVey oder moderne Horrorliteratur aus der Feder von Clive Barker und Co. Die Liste einschlägiger Bücher ist lang. Selbiges trifft auch auf die Liste der Verlage zu.

Den 1982 gegründeten Ahriman-Verlag hatten wir bereits ausgiebig vorgestellt. Ahriman ist der Name Satans im Zoroastrismus und entsprechend kommt das Verlagslogo in Gestalt eines Teufels mit Dreizack und erigiertem Phallus daher. Inhaltlich präsentiert sich der Verlag augenscheinlich marxistisch, allerdings gibt es enge Verbindungen zur neuen Rechten. Der Teufel ist ja bekanntlich ein Täuscher.

Noch eindeutiger ist der Luzifer-Verlag, der es uns jedoch per einstweiliger Verfügung untersagt hat, über ihn zu berichten. Leider müssen unsere Leser an dieser Stelle selbst recherchieren, da wir keine Screenshots zur Beweisführung mehr zeigen dürfen.

Luziferische Literatur ist aber selbstverständlich auch anderswo. Auch große Verlagshäuser wie Heyne und Bastei-Lübbe haben Sympathien für den Teufel. Wahlweise mit Schlangensymbolik oder allsehendem Auge.

Bastei-Lübbe bedient neben Luzifer auch Satan, wobei letzterer gar zum „Retter der Welt“ erklärt wird. Die beiden Bände gibt es natürlich in den Farben der Freimaurergrade, Blau und Rot.

Blau/Rot ist das auch das Cover von „Lucifer’s Hammer“. Ob damit wohl der Hammer gemeint ist, den Ahriman vor sich herträgt?

Wer neben Lesestoff auch bunte Bilder braucht, für den gibt es ganze Serien von luziferischen Graphic Novels.

Sogar Verlage für Schundheftchen haben einen „Pakt mit Luzifer“ im Sortiment.

Für die ganz kleinen Leseratten gibt es schlussendlich „Luzifer Junior“. Eltern, die ihren Kindern derartiges zu lesen geben, brauchen sich anschließend nicht wundern, warum ihr Satansbraten gegen sie rebelliert.

„Lucifer“ – Der Teufel geht in Serie

Seit dem 1. Februar 2017 läuft auf Pro7 jeden Mittwoch eine neue Serie mit dem bezeichnenden Titel „Lucifer“. Der Teufel (Tom Ellis) nimmt sich darin eine Auszeit und eröffnet einen Nachtclub namens „Lux“ in L.A. (Los Fallen Angeles).

Da in diesem Club höllisch viel los ist, bekommt der dunkle Fürst Unterstützung von der Dämonin Mazikeen (Lesley-Ann Brandt). Die kümmert sich aber nicht nur um seine Geschäfte, sondern ist außerdem Lucifers Leibwächterin, denn auf Erden ist er so verletzlich wie ein Mensch. Dennoch bringt sich Lucifer immer wieder in Gefahr, denn als Hobby hilft er Detective Chloe Decker (Lauren German) vom LAPD bei ihren Mordermittlungen. Zum einen reizt ihn das Verbrechen, zum anderen haben die meisten Fälle mit seiner Person zu tun. Oft sind nämlich seine Klienten involviert.

Er verhilft u.a. Künstlern zum großen Durchbruch, wofür er ihnen selbstverständlich irgendwann einen Gegengefallen abverlangt. Außerdem huldigen sie dem Teufel in ihren Werken. Das ist schon eine ziemlich unverhohlene Anspielung auf die Pop-Okkultur, deren Stars und Sternchen tatsächlich allesamt mehr oder weniger unverhohlen auf den Teufel anspielen und die gängige okkulte Symbolik in ihre Werke einbinden. Diesen sprichwörtlichen Pakt mit dem Teufel sind u.a. Marilyn Manson, Lady Gaga und Jay Z eingegangen.

Da fällt einem natürlich sofort Jay Z’s Lied „Lucifer“ ein, in dem er den Leibhaftigen als „Son of the Morning“ bezeichnet. Damit spielt der bekennende Freimaurer auf die Venus als Morgenstern an, welche in der okkulten Lehre mit Luzifer gleichgesetzt wird. Passend dazu heißt der Lucifer in der Serie mit Nachnamen „Morningstar“. Zufälle können hier wohl ausgeschlossen werden.

Das gilt auch für das nächste Hobby von Lucifer, der schon Chloes kleiner Tochter beibringt, dass sie tun soll, was immer sie will. Welch offensichtliche Anspielung auf Aleister Crowleys Lehrsatz: „Tu was du willst!“ Den hat wiederum Jay Z schon öffentlichkeitswirksam auf seinem Outfit platziert. Es scheint wohl nur eine Frage der Zeit, bis der Rapper einen Gastauftritt in der Serie bekommt. Das dürfte er dem Star der Serie schuldig sein.

Neben all den gängigen Klischees bietet die Serie selbstverständlich die üblichen okkulten Symbole. So ist auf einem Container, in dem Lucifer seine gestutzten Flügel lagert, ein achtzackiger Stern abgebildet.

Produziert wird die Serie übrigens von Jerry Bruckheimer, der schon des Öfteren für Disney tätig war. Neben der „Fluch der Karibik“-Reihe hat er dort u.a. den extrem okkulten Streifen „Duell der Magier“ produziert. Außerdem zeichnete er sich für „Das Vermächtnis der Tempelritter“ verantwortlich, womit er sich im Prinzip als Freimaurer geoutet hat. Eine seiner letzten Kinoproduktionen war der Exorzismusfilm „Erlöse uns vom Bösen“. Erlöst hat Bruckheimer die Welt aber keinesfalls. Das Gegenteil ist der Fall, denn als Republikaner hat er den Wahlkampf von George W. Bush unterstützt. „Lucifer“ ist also keineswegs seine erste Auftragsarbeit für den Teufel.

Mercedes und die Freimaurer

In einem Superbowl-Werbespot von 2013 spielt der bekannte Hollywood-Star Willem Dafoe den Teufel, der einem jungen Mann einen Mercedes CLA im Tausch für dessen Seele verspricht. Passenderweise ist der Spot mit dem Song „Sympathy for the Devil“ untermalt.

01 Traumauto

02 Teufel

Der Teufel trägt in dem Fall nicht Prada, sondern einen Freimaurerring.

03 Freimaurerring

Im Verlauf eines Tagtraums tanzt der junge Mann mit Usher vor einer Doppelpyramide, welche das Prinzip „Wie im Himmel, so auf Erden“ verkörpert.

04 Usher

Weiter geht es mit dem Mercedes in den Sündenpfuhl Las Vegas.

05 Las Vegas

Die Traumvorstellung endet damit, dass der Typ total berühmt wird, alle Titelblätter ziert und von Frauen begehrt wird. Für diesen abgrundtiefen Materialismus muss er nur einen Vertrag mit dem Teufel unterzeichnen.

06 Vertrag mit dem Teufel

Als er jedoch sieht, dass es den Wagen schon ab einer Anzahlung von 29.000 gibt, lehnt er dankend ab und der Teufel löst sich in Rauch auf.

07 In Rauch aufgelöst

Interessanterweise haben sich einige Freimaurer extrem über diesen Spot empört, da er die Freimaurerei mit Satanismus in Verbindung bringt. Der Leiter der Media Relations von Daimler, Norbert Giesen, meinte auf Anfragen, bei dem Ring handele es sich lediglich um ein „Fantasieprodukt“. Der Spot wurde dennoch digital überarbeitet, sodass inzwischen kein Freimaurerring mehr zu sehen ist.

Quelle

Der Teufel steckt hier natürlich im wahrsten Sinne des Wortes im Detail. Selbstverständlich war der Freimaurerring nie als „Fantasieprodukt“ gemeint, denn die Freimaurer sind ja keinem Märchenbuch entsprungen. Entweder handelt es sich um Willem Dafoes persönlichen Schmuck oder der Ring wurde ganz bewusst an seinem Finger platziert. In jedem Falle wimmelt es in der Chefetage des Daimler-Konzerns von Freimaurern und auch die Stars im Werbespot sind Logenbrüder. Wer hier an Zufälle glaubt, hat nichts begriffen.

Warum also regen sich einige Freimaurer über diesen Spot auf? Nun, es dürfte wohl klar sein, dass es sich bei den Betreffenden um Mitglieder von Johanneslogen handelt. Dies beweist einmal mehr, dass die blauen Grade nicht wissen, was bei den hohen Graden des Schottischen Ritus abgeht. Sonst wäre ihnen vielleicht schon aufgefallen, dass auch in Filmen wie „Im Auftrag des Teufels“ der Leibhaftige in Kombination mit Freimaurersymbolen zu sehen ist. Die Liste der Beispiele ist lang und viele sind bereits auf diesem Blog zu finden.

Scheinbar wissen wir mehr über die Freimaurerei, als die Logenbrüder auf den unteren Rängen. Statt sich über den Ring in dem Mercedes-Spot aufzuregen, sollten sie sich lieber fragen, warum ihre Brüder aus der Hochgradfreimaurerei den Ring am Finger des Teufels platziert haben? Vielleicht würden sie dann erkennen, in welches Kontrollsystem sie hineingeraten sind. Es ist nie zu spät, aus der Freimaurerei auszusteigen.

Vor allem erspart man sich dann einige peinliche Rituale, von denen Bruder Willem Dafoe sicherlich ein Lied singen kann. Der musste nämlich 2016 für einen weiteren Superbowl-Spot von Snickers in ein Frauenkleid schlüpfen. Offensichtlich ist er selbst einen Deal mit dem Teufel eingegangen und muss nun die Rechnung für seinen materiellen Wohlstand zahlen.

Marilyn Dafoe_1

Marilyn Dafoe_2

Kanye West: Von Jesus zu Yeezus

Hat Kanye West seine Mutter geopfert und seine Seele an den Teufel verkauft? Die Videos von TrauKeinemPromi werfen Fragen auf, bleiben jedoch bei den Fakten. Das ist eine angenehme Abwechslung zu den zahlreichen Videos religiöser Fundamentalisten, die hinter jeder Ecke einen Dämon arbeiten sehen.

Fakt ist, dass Kayne West bis zum Hals in der Freimaurerei steckt, was auch durch seine Kontakte zu bekennenden Logenbrüdern wie Jay-Z untermauert wird. Hinzu kommen hochgradig satanistisch-okkulte Symbole und Szenen, in denen es nur so von gehörnten Kreaturen und Erleuchtungsritualen wimmelt.

West Illumination

Ebenso ist Kanyes Schmuck sehr eindeutig.

Kanye Pyramids

Teuflisch – Vertragsbruch mit dem Teufel

von Shinzon

Der Titel „Teuflisch“ offenbart eigentlich schon alles, worum es in diesem Film geht. Der Loser Elliot Richards (Brendan Fraser) hat einen ätzenden Job in einem Callcenter und ist hoffnungslos in seine Kollegin Alison (Frances O’Connor) verknallt. Als ihm der Teufel (Elizabeth Hurley) die Erfüllung von sieben Wünschen anbietet, weiß er bereits, wie diese Wünsche aussehen.

Elliot geht einen geradezu klassischen Pakt mit dem Teufel ein, wobei fast alle gesellschaftlichen Felder abgedeckt werden. Der Vertrag ist indes so dick, dass kein Mensch ihn ernsthaft durchlesen würde. Es wäre schlichtweg eine Lebensaufgabe.

Teuflischer Vertrag

Weit weniger zeitraubend ist es, die Symbolik des Films auseinander zu nehmen. Während die Teufelin versucht, Elliot zu überzeugen, ihren Vertrag zu unterschreiben, hantiert sie mit einem Apfel herum. Dies ist eine sehr direkte Anspielung auf den Sündenfall, zumal im Hintergrund ein Bild von Adam und Evas Sündenfall hängt.

Sündenfall_1

In einer kurzen Einstellung tritt die Teufelin sogar als Schlangenträger auf, wobei die Schlange hier eindeutig Luzifer repräsentiert.

Sündenfall_2

Mit Ausnahme dieser und zwei weiterer Szenen erscheint die Teufelin stets als klassische Frau im roten Kleid. In dieser Rolle verführt sie nicht nur die Männer, sondern zeichnet sich auch für einige Katastrophen wie Verkehrsunfälle, Erdbeben und Brandanschläge verantwortlich.

Teuflin in Rot_1

Teuflin in Rot_2

Nebenbei betreibt die Teufelin ein Underground-Tanzlokal, in dem Elliot den Vertrag mit ihr unterschreibt. An der Tür zu ihrem Büro prangt ein Fenster in Form eines Pentagons. Würde man dies zu einem Pentagramm erweitern, erhielte man selbstverständlich ein umgedrehtes Teufelspentagramm.

Türpentagon

Das Logo des Callcenters, in dem Elliot arbeitet, besteht indes aus drei Hexagonen. Dreimal sechs Ecken macht 666.

SYN-Logo

Doch kommen wir zurück zum Pakt mit dem Teufel. Dieser zeichnet sich durch eine sehr freie Auslegung aus. Als Elliot sich wünscht, reich und mit Alison verheiratet zu sein, macht die Teufelin aus ihm einen Drogenbaron, der von seiner Frau betrogen wird. Nachdem Elliot festgestellt hat, dass Alison auf sensible Männer steht, wünscht er sich, genau so zu sein. Das Resultat: Er wird zu einer Heulsuse, was Alison dermaßen nervt, dass sie ihn verlässt.

Am bemerkenswertesten ist allerdings sein Wunsch, Profibasketballer zu werden. Viele Spitzensportler sind tatsächlich Logenbrüder und verkaufen sprichwörtlich ihre Seele für Ruhm und Reichtum. Wer sich wundert, warum z.B. einige Fußballer Millionen damit verdienen, dass sie einen Ball treten, braucht nur auf ihre Trikots zu achten, die vor Werbung nur so strotzen. Wer einmal einen solchen Deal eingegangen ist, macht natürlich auch die entsprechenden Gesten. Bei Elliot fallen da u.a. der Baphomet, die 666-Handgeste sowie das V auf.

Diablos Geste_1

Diablos Geste_2

Diablos Geste_4

 

Diablos Geste_4Auf Elliots Brust ist außerdem eine Schlange tätowiert. Nun ist er also der Schlangenträger.

Snake Tattoo

Um das Ganze abzurunden, heißt das Team, in dem er spielt, „Diablos“. Symbolik bis zum Abwinken.

Diablos LogoDas Logo der Diablos ist übrigens schon zuvor in Elliots Büro zu sehen. Offenbar war er schon vor seiner Begegnung mit Luzifer ein großer Fan der Mannschaft. Nun weiß er aus erster Hand, dass deren Erfolg nicht von ungefähr kommt.

Diablos Logo FirmaDabei ist das nicht einmal so weit von der Realität entfernt. In Gotha (Thüringen) gibt es eine Basketballhalle namens „Die blaue Hölle“, die von der Öttinger-Brauerei finanziert wird. Das Logo ist selbstverständlich in den Farben der Freimaurer gehalten.

Blaue Hölle

Was Elliot angeht, ist dieser in der Rolle des Sportlers durchaus erfolgreich, doch hat er dafür sowohl einen kleinen Schwanz als auch ein kleines Hirn. So gibt er wieder die 666 in seinen Pager ein, um den Wunsch aufzuheben.

Wähle 666In einer geschnittenen Szene hätte neben der Sportindustrie auch die Musikindustrie abgehandelt werden sollen. Doch aufgrund des reichlichen Drogenkonsums war die Heavy-Metal-Szene war wohl zu heavy. Als nächstes wünscht sich Elliot, intelligent und belesen zu sein, um Alisons Herz zu erobern. Dumm nur, dass er in dieser Rolle plötzlich schwul ist. Als er sich schließlich wünscht, Präsident der Vereinigten Staaten zu sein, stellt er beim Blick in den Spiegel fest, dass er Abraham Lincoln ist. Spätestens an diesem Punkt muss Elliot feststellen, dass der Teufel immer gewinnt und er lieber selbst an seinem Leben hätte arbeiten sollen.

Als er sich aus dem Vertrag mit der Teufelin lösen will, landet er im Knast. Ein derartiges Schicksal ereilte schon einige Stars und Politiker, die aus der Kabale aussteigen wollten. Ein prominentes Beispiel ist der amerikanische Rapper DMX, der u.a. wegen Drogenbesitz eingekerkert wurde. Dabei saß er durchaus zu recht ein, denn in der Musikindustrie nimmt so ziemlich jeder Drogen. Deswegen belangt wird allerdings nur, wer ungehorsam ist oder auszusteigen versucht.

Im Knast lernt Elliot einen Afroamerikaner kennen, der ihn auf den Pfad Gottes zurück führt und wohl sogar Gott persönlich darstellen soll. Später spielt dieselbe Person nämlich mit der Teufelin Schach.

Teuflisches Schach

Nach dieser Erfahrung vergibt Elliot seinen letzten Wunsch an Alison, indem er ihr ein zufriedenes Leben wünscht. Mit dieser selbstlosen Tat löst er sich aus dem Vertrag, obgleich er die Klausel gar nicht gelesen hatte. Zurück im Alltagsleben muss er feststellen, dass seine geliebte Alison bereits an einen Anderen vergeben ist. Als er sie loslässt, lernt er seine neue Nachbarin kennen und verliebt sich in diese. Ganz ohne Zutun Luzifers. Oder vielleicht doch nicht? Denn seine neue Liebe wohnt in der Hausnummer 1155. 11 plus 55 ergibt 66.

1155

Fazit: Obgleich der Film mit der üblichen Symbolik aufwartet und die verkauften Seelen zum Thema hat, kann er dennoch als mahnendes Beispiel gesehen werden. Wer sich auf krumme Deals mit der Industrie einlässt, muss irgendwann einen entsprechenden Preis dafür zahlen. Seine Seele kann man zwar nicht verkaufen, was im Film auch korrekt angemerkt wird, doch man kann sie verderben. Korruption wirkt sich tatsächlich negativ auf die Seele aus und daher sollte man lieber ehrlich am eigenen Erfolg arbeiten, als sich für das schnelle Geld an eine okkulte Geheimgesellschaft zu verkaufen.

Satan Fraser

Der Pakt mit dem Teufel

von Shinzon

Bereits in der Bibel (Matthäus 4:1-11) ist davon die Rede, wie Jesus vom Teufel ein Pakt angeboten wurde, welcher unter der Bezeichnung „die drei großen Versuchungen“ bekannt ist. Satan „zeigte ihm alle Königreiche der Welt und ihre Herrlichkeit und er sagte zu ihm: „Alle diese Dinge will ich dir geben, wenn du niederfällst und mir einen Akt der Anbetung erweist.““ Allerdings ging Jesus nicht darauf ein und erwiderte: „Geh weg, Satan!“

Die drei großen Versuchungen

Heutzutage behaupten immer wieder diverse Stars, sie hätten einen Pakt mit dem Teufel geschlossen. Vor allem Gangster-Rapper und Metal-Ikonen besingen regelmäßig, wie sie ihre Seele an den Leibhaftigen verkauft haben. Doch wie ernst sind solche Aussagen gemeint? Haben sie sich wirklich mit Satan eingelassen, sofern es diesen überhaupt gibt?

Lassen wir die Fantasy einmal außen vor. Am wahrscheinlichsten ist, dass die Betreffenden damit die Knebelverträge meinen, die sie mit der Musik- bzw. Filmindustrie eingegangen sind. Sie verkaufen sprichwörtlich ihre Seele für Ruhm und Reichtum. Denn nur wer sich den Wünschen eines großen Labels bzw. Hollywoodstudios unterordnet, wird entsprechend beworben und ausgezeichnet. Zwar gibt es durchaus auch einen Independentbereich, in dem man selbst an seiner Karriere arbeiten kann, aber den großen Durchbruch und Millioneneinnahmen erzielt man in diesem Sektor kaum.

In der Politik verhält es sich ähnlich. Parteien, deren Spitzenpolitiker Lobbyarbeit für Banken und Konzerne betreiben, können mit entsprechend großzügigen Spenden rechnen und werden in den Massenmedien gefördert. Natürlich kann man sich als Politiker auch für die Menschen einsetzen, aber dafür wird man zur Zielscheibe für Schmutzkampagnen und, sofern man zu einflussreich wird, unter Umständen sogar das Ziel von Attentaten.

Ob man nun die Politik oder die Entertainment-Industrie betrachtet, der Teufel scheint in beiden Fällen eine Parabel auf Banken und Konzerne zu sein. Allerdings greift dies zu kurz, denn Banken und Konzerne sind eng mit Geheimbünden, allen voran Freimaurerlogen, verzahnt. Bezieht sich der Pakt mit dem Teufel also doch eher auf den Beitritt in eine Loge? Immerhin können in einem Geheimbund Kontakte geknüpft werden, die der Karriere förderlich sind. Wer dabei ist, kann anhand der entsprechenden Symbole und Gesten leicht entlarvt werden.

Egal ob ein Autor einen Verlag, eine Band ein Label oder ein Politiker Zustimmung sucht – die Mitgliedschaft in einer Freimaurerloge, einer Studentenverbindung oder einem Think Tank wie dem Council on foreign Relations können wahre Wunder wirken. Wobei Doppelmitgliedschaften natürlich umso hilfreicher sind. So sind viele Teilnehmer der Bilderberg-Konferenzen gleichzeitig auch Freimaurer.

Satan selbst spielt dagegen eher eine untergeordnete Rolle. Allerdings ist der Schritt von der Hochgradfreimaurerei, Skull & Bones oder dem Bohemian Club zum Satanismus nur klein. Es könnte also durchaus sein, dass zumindest der harte Kern von Satanisten tatsächlich glaubt, einen Pakt mit dem Teufel geschlossen zu haben. Die Frage ist nun, ob diese Personen einfach nur einen Dachschaden haben oder tatsächlich höherdimensionale Wesen ihre Finger im Spiel haben? Wie auch immer die Antwort lautet, wäre selbst in letzterem Fall die Bezeichnung „Teufel“ eher metaphorisch gemeint.

Pakt mit dem Teufel

Da wir den Teufel nun mehr oder weniger ausgemacht haben, kommen wir zur Seele, die an ihn verkauft wird. Natürlich kann man nicht wirklich seine Seele verkaufen. Man kann sie aber sehr wohl verderben und damit der eigenen spirituellen Entwicklung schaden. Im Bereich Entertainment verliert man zudem die Kontrolle über seine Kunst. Musikern werden fertige Texte in den Mund gelegt und kaum ein Film ist frei von Pyramiden oder Schachbrettmustern. Die sprichwörtliche Seele geht hier tatsächlich verloren und weicht immer gleichen Mustern, die vorgegeben werden.

Auf den ersten Blick mag es lohnend erscheinen, sich für Ruhm und Reichtum unterzuordnen. Bei genauerer Betrachtung stehen dabei jedoch ausschließlich materielle Dinge im Vordergrund und diese können einem schnell wieder entzogen werden, wenn man ab einem bestimmten Punkt letztendlich doch Gewissensbisse bekommt. Der Weg des geringsten Widerstands zum Erfolg ist keineswegs der beste Weg. Harte, ehrliche Arbeit ist dagegen auch Arbeit am eigenen Bewusstsein und man bleibt sich selbst dabei treu.

Kesha’s Pakt mit dem Teufel

Kesha ist eine weitere Mind Control-Marionette, die wie Lady Gaga oder Rihanna moralische Verkommenheit propagiert.

In ihrer ersten Hitsingle „Tik Tok“ warb sie bereits unmissverständlich für die Alkohol-Agenda. In „Dancing with the Devil“ beschreibt sie nunmehr ihren Deal mit Satan. Im übertragenen Sinne ist damit ihre Rolle in der Pop-Okkultur gemeint. Die Musikindustrie sorgt für ihren Erfolg und im Gegenzug propagiert sie moralischen Verfall und Satanismus.

Kein Wunder, dass es in ihrem Video „Die young“ (passend zum letzten Schulmassaker) nur so vor okkulten Symbolen wimmelt. Am unmissverständlichsten ist dabei das umgedrehte Kreuz Satans.

Die young Satanic Cross_1

Die young Satanic Cross_2

Im Video zerschlagen Kesha und ihre Schergen die Inneneinrichtung einer Kirche und transformieren sie in einen okkulten Tempel. Ein Pentagramm mit der Spitze nach oben wird in der anschließenden Szenarie prominent über Kesha’s Kopf platziert, was die Erleuchtung durch Luzifer symbolisiert.

Die young Luzifers Kirche

An Pyramiden darf es natürlich genauso wenig fehlen.

Die young Pyramide

Die young Pyramide Eye_1

Die young Pyramide Eye_2

Bei Live-Auftritten wird ebenfalls mit Freimaurersymbolen um sich geworfen. Man beachte dabei auch die einäugigen Pyramiden auf den Röcken der Tänzer.

Kesha Pyramid

Fehlt noch die Betonung des allsehenden Auges mit einer 5-6-Handgeste.

Auge im V

Und natürlich die Hand mit Auge plus Augenbetonung.

Blue Eye Hand

Richtig widerwärtig sind die Anspielungen auf Sodomie. Spätestens hier sollten sich Eltern fragen, ob sie ihre Kinder weiterhin dem MTV-Programm aussetzen wollen.

Kesha Sodomie

Und das ist bei weitem nicht die einzige Anspielung auf sexuelle Perversion.

Kesha Sex Magick

Das folgende Video geht noch einmal genauer auf die Details sowie die Songtexte ein. Die letzte Minute kann man allerdings getrost skippen, da am Ende das übliche Gelaber von christlicher Erlösung kommt. Es gibt einen viel einfacheren Weg, dem Treiben der Satanisten Einhalt zu gebieten: Hört einfach auf, deren Produkte zu kaufen und zu konsumieren. Man stelle sich vor, es ist ein Kesha-Konzert und niemand geht hin – so einfach ist das!

Wir respektieren die religiösen Gefühle anderer, jedoch müssen wir uns von der Heilsbotschaft am Ende des Videos ausdrücklich distanzieren, um unsere Objektivität zu wahren. Der Grund, warum wir das Video dennoch zeigen, ist die Fülle an Details, die zweifelsohne richtig interpretiert werden.

Tenacious D – „Satan ist in Euren Herzen“

von Shinzon

Tenacious D ist eine Rockband, die 1994 von den Musikern und Schauspielern Kyle Gass und Jack Black gegründet wurde. In dem Film „Kings of Rock“ von 2006, um den es in diesem Artikel gehen soll, spielen die beiden sich selbst und tragen damit zur Legendenbildung über ihre eigene Band bei.

Zunächst einmal fällt auf, dass es im Film von satanistischen Symbolen nur so wimmelt. Vor allem Darstellungen des Teufels tauchen immer wieder im Hintergrund auf.

Satanic Grafitti

Vor dieser Kulisse treffen Kyle und Jack zusammen und gründen nach einigen Missverständnissen ihre Band Tenacious D. Deren Name leitet sich im Film von zwei Muttermalen an den Ärschen der beiden ab. Dies entspricht zwar nicht den Tatsachen, bringt aber gut auf den Punkt, dass ihre Musik für’n Arsch ist.

Als die beiden ein satanistisches Ritual in ihrer Wohnung abhalten, wobei Kyle ein Stirnband mit einer Pyramide mit Auge trägt, fällt ihnen auf, dass all ihre großen Rockidole dasselbe Plektron haben, welches die Form eines Baphomet-Kopfes hat. Für jene, die fähig sind, die Symbole der Freimaurer zu verstehen, ist klar, dass die beiden durch ihre Mitgliedschaft Einblick in Geheimwissen erhalten.

Satanic Ritual

Pyramidenstirnband

Freimaurersymbole, wohin das Auge blickt. Allein die Pyramide mit Auge ist omnipräsent. Darunter auf einem T-Shirt von Jack Black.

Pyramiden T-Shirt

Ebenso auf seiner Gitarre.

Gitarre Pyramide

Auf Jacks Gitarre finden sich noch mehr Freimaurersymbole, darunter Doppelblitze, ein Sonnenkreuz, ein Hexagramm und ganz oben die Krone für die Königliche Kunst. Darunter war einst die Architektur zu verstehen. Inzwischen ist es jedoch die Musik.

Gitarre Krone

Da den beiden dennoch der große Durchbruch bis dahin verwehrt bleibt, streben sie natürlich den Besitz des teuflischen Plektrons an, welches in Wirklichkeit der Eckzahn von Satan höchstpersönlich ist. Kyle und Jack schmieden einen Plan, es aus dem Rockmuseum zu stehlen.

Plektron

Mit anderen Worten: die beiden streben einen Pakt mit dem Teufel an, um reich und berühmt zu werden. Nicht, dass sie damit nicht schon Erfahrungen gesammelt hätten…

Belzebub

Dabei erfahren Kyle und Jack vorab von einem Musikhändler, dass eigentlich nicht die Stars die Musik spielen, sondern ihre Hand von Satan gelenkt wird. Wenn das mal keine Anspielung darauf ist, dass einige berühmte Musiker behaupten, sie würden von höheren Mächten gesteuert. Scheißegal, den beiden geht es nur um Geld und Ruhm. Sie schlagen daher alle Warnungen in den Wind und machen sich auf den Weg.

Man beachte die M-Handgeste

Man beachte die M-Handgeste

Kurz bevor sie das Rockmuseum erreichen, zerstreiten sich Kyle und Jack jedoch zwischenzeitlich. Kyle ist einfach notgeil und folgt ein paar Mädels auf eine Studentenparty. Dort tritt er mit einer Gitarre auf, deren Schulterband mit Grey-Alienköpfen verziert ist.

Eine Anspielung auf die Grey gibt es bereits zu Beginn des Films, als Jack in einer Vision sein satanistisches Vorbild James Dio erscheint.

Grey Eyes

Während Kyle nun auf der Party abhängt, bis er merkt, dass er dort nicht hingehört, knabbert Jack ein paar Magic(k) Mushrooms. Damit steht er in der Tradition führender Okkultisten wie Aleister Crowley, die allesamt Drogen geknallt haben. Der Trip mag auf den ersten Blick witzig erscheinen, aber wir können jedem nur davon abraten, solche Pilze zu probieren. In der Realität sind solche Trips weit weniger unterhaltsam.

Magick Mushrooms_1

Magick Mushrooms_2

Als die beiden auf dem Weg ins Rockmuseum endlich wieder zueinander finden, gelingt es ihnen tatsächlich, das Plektron zu stehlen. Nach einer wilden Verfolgungsjagd erreichen sie schließlich ihre Stammkneipe, in der sie sich nun ihren großen Durchbruch erhoffen.

Dumm nur, dass jeder das Plektron zuerst haben will und die beiden Vollpfosten es bei ihrer Kabbelei zerbrechen. Der Türsteher meint daraufhin, dass dies halb so schlimm sei, denn Satan wäre ja in ihren Herzen. Und da wären wir bei der Kernaussage des Films, die da lautet, dass man Satan in sein Herz lassen soll.

Gesagt getan. Nur hat die Sache einen Haken: Der Türsteher ist Satan und bemächtigt sich des weggeworfenen Plektrons. Da er nun seinen Zahn zurück hat, erlangt er seine volle Macht zurück und hintergeht die beiden Musiker selbstverständlich. Einen Deal mit dem Teufel einzugehen ist nun mal ein recht einseitiges Vergnügen.

Satans Zahn

Doch kurz bevor Satan Machtblitze auf die zwei Nassbirnen schleudern will, fordert Jack Black ihn zu einem Rockout heraus.

Satans Machtblitze

Der Teufel kann dies nicht ausschlagen und rockt die beiden umgehend an die Wand. Natürlich sind seine Instrumente mit der 666 geschmückt, um jedes noch so platte Klischee zu bedienen.

Höllenlärm_1

Höllenlärm_2

Als Jack und Kyle die Wette verlieren, schleudert Satan wieder Machtblitze. Diese prallen jedoch an Jacks Gitarre ab und treffen Satan, wodurch dieser ein Horn verliert. Damit ist er wieder unvollständig und muss in die Hölle zurück. Das Höllentor manifestiert sich natürlich in Form eines Pentagramms.

Devils Hellgate_1

Devils Hellgate_2

Fazit: Es ist schwierig, alle Symbole in diesem Film zu berücksichtigen, da es einfach zu viele sind. Es fällt allerdings auf, dass sich hier wieder Freimaurersymbole und Satanismus überschneiden. Wer nach diesem Auftritt immer noch nicht kapiert, dass Jack Black ein fettes Satanistenschwein ist, dem ist nicht mehr zu helfen.

Höllenrocker

Drei Jahre vor „Kings of Rock“ durfte er übrigens in „School of Rock“ bereits eine ganze Schulklasse zu harten Klängen und Satanismus verführen. Man ahnt Böses, wenn man sich vorstellt, was abseits der Kamera möglicherweise noch alles mit den Kindern geschehen sein könnte. Zumal sein Rollenname in diesem Film eine Anspielung auf männliche Genitalien war.

Freimaurersymbole bei Tenacious D:

Fantastic Four – Reis für den Silver Surfer

von Shinzon

Ist „Fantastic Four – Rise of the Silver Surfer“ ein Science Fiction Film oder eine hoffnungslose Romanze über missglückte Hochzeiten? Wahrscheinlich beides, denn die Hochzeit von Mr. Fantastic (Ioan Gruffudd) und Susan Storm (Jessica Alba) wird von einer Katastrophe globalen Ausmaßes gestört. Zusammen mit ihren Team-Kollegen dem „Ding“ (Michael Chiklis) und der „menschlichen Fackel“ (Chris Evans) stellen sie sich dem Verursacher der Ereignisse, dem Silver Surfer (Laurence Fishburne), entgegen.

Silver Surfer

Dieser Alien reist ohne Atemluft, Nahrung oder sonstiges Gepäck einem Kometen gleich durch den Weltraum und bohrt Löcher in Planeten. Seine unerschöpfliche Energie erhält er dabei von einem silbernen Surfbrett, welches er seinem Meister verdankt. Mit diesem hat er einen Pakt geschlossen, damit seine Heimatwelt verschont wird. Ein wahrer Pakt mit dem Teufel.

Der Leibhaftige mit dem äußerst kreativen Namen „Galactus“ kommt wieder einmal als intergalaktischer Dämon daher, der sich von der Energie lebendiger Planeten ernährt. Ähnliches hatten wir zuletzt in „Oblivion“, auch wenn der Tet etwas mechanischer daher kommt als Galactus und seine Methoden leicht variieren. Letzten Endes wollen aber beide die Erde wie eine reife Pampelmuse auszutschen.

Zu allem Überfluss taucht noch ein weiterer Feind aus dem ersten „Fantastic Four“-Film auf und klaut dem Silver Surfer sein Surfbrett. Der Schurke mit dem noch kreativeren Namen Dr. Doom (Julian McMahon) ist nicht nur überflüssig, sondern dermaßen eindimensional, dass es weh tut. Dabei gefährdet er in seiner Kurzsichtigkeit den Planeten, den er zu beherrschen trachtet.

Dooms Logo ähnelt Zirkel & Winkelmaß

Dooms Logo ähnelt Zirkel & Winkelmaß

Natürlich gelingt es den Fanta Vier, ihn zu schlagen, während der Silver Surfer, der gar nicht so böse ist, seinen Pakt mit Galactus bricht und sich opfert, um seinen Meister zu zerstören. Auch dieses Selbstopfer taucht später in „Oblivion“ wieder auf. Allerdings scheint eine Atombombe doch etwas realistischer als das abstruse Finale von „Fantastic Four – Rise of the Silver Surfer“.

An freimaurerischer Symbolik mangelt es den „Fantastic Four“-Filmen natürlich wie immer nicht.

Fackel Obelisk

Der Film beginnt in Ägypten mit der Ankunft des himmlischen Boten. Der Ritualcharakter könnte nicht offensichtlicher sein.

Gizeh Arrival

Ein weiteres Angriffsziel des Silver Surfers ist London, wo er ein gigantisches Loch in den Boden der Themse reißt. In die Löcher greift später der galaktische Dämon, womit hier eine Art Höllentor dargestellt wird. Da kommt einem zwangsläufig der Egoshooter „Hellgate London“ in den Sinn.

London Hellgate_1

London Hellgate_2

Der Knaller an Symbolik ist jedoch das Hauptquartier der Fantastischen Vier. Dieses befindet sich in der 33 (!) Etage.

33 Floor

Fazit: Der zweite „Fantastic Four“-Film ist noch absurder als sein Vorgänger. Selbst wenn man über die physikalischen Unmöglichkeiten hinwegsieht, bleibt er zutiefst schwachsinnig. Interessant ist hier wieder einmal nur die Hintergrundgeschichte und die wurde in „Rise of the Silver Surfer“ weder zum ersten noch zum letzten Mal erzählt.