Flash Gordon trifft Anton Lavey

von Joe Doe

„Flash Gordon” war ursprünglich eine Comic-Reihe, die 1934 als Konkurrenz zu „Buck Rogers“ entstand. Ebenso wie bei „Buck Rogers“ folgten ab 1936 Serials, die im Kino liefen. In Serienform sollte es „Flash Gordon“, abgesehen von zwei Zechentrickvarianten aus den 1980ern und 90ern, aber erst 2007 wieder geben und aufgrund des mangelnden Erfolgs war nach einer Staffel auch schon wieder Schluss. Die mit Abstand kultigste Interpretation ist bis heute der Kinofilm von 1980, der schon aufgrund des legendären Soundtracks von Queen im Gedächtnis haften bleibt.

Leider ist diese Verfilmung von „Flash Gordon“, die nicht mit der Pornoversion „Flesh Gordon“ verwechselt werden sollte, ebenso ein Feuerwerk freimaurerischer Symbolik. Ja, der Film ist cool, aber es vergeht kaum eine Szene, in der nicht irgendwo Zirkel und Winkelmaß oder andere Symbole zu sehen sind. Gleiches trifft auf die Handlung zu, die für Science Fiction ungewöhnlich religiöse Züge trägt.

Gleich in der ersten Einstellung, in der die Erde ins Visier des galaktischen Tyrannen Ming (Max von Sydow) gerät, sind jede Menge Blitze zu sehen. Diese lassen sich hier als Zeus‘ Donnerkeil lesen, da Ming ähnliches anstellt und damit Katastrophen wie Erdbeben auslöst. Wirklich schlimm, wenn Sadisten Langeweile haben.

Im Vorspann hagelt es dann gleich noch Doppelblitze und auch der Name des Protagonisten heißt übersetzt „Blitz“. Wenigstens ist aber der Soundtrack gut und die ursprünglichen Comics werden gewürdigt.

Die erste Szene nach dem Vorspann spielt auf der Erde und ist noch relativ frei von surrealistischen Settings und okkulter Symbolik. Sie führt die Charaktere Flash Gordon (Sam J. Jones) und Dale Arden (Melody Anderson) ein, deren Flugzeug von Mings Katastrophen zum Absturz gebracht wird. Es regnet Lavabomben und der Himmel verfärbt sich rot.

Erst in der nächsten Einstellung, in der Dr. Hans Zarkov (Chaim Topol) und sein Assistent eingeführt werden, ist eine chinesische Trennwand mit Drachen und Schlangen zu sehen. Das mag zwar ein typisch fernöstliches Motiv sein, ist allerdings nicht gänzlich ohne Bedeutung. Es passt sowohl zu dem chinesisch klingenden Namen des Schurken Ming als auch zu dessen satanischer Natur.

Zarkov erkennt als Einziger, dass es sich bei den scheinbaren Naturkatastrophen um einen außerirdischen Angriff handelt. Mit seiner selbstgebauten Rakete will er zur Quelle des Angriffs aufbrechen und die Erde retten. Nur leider ist sein Assistent feige und ergreift die Flucht. Da kommen dem Doktor die gerade in seinem Gewächshaus bruchgelandeten Flash und Dale sehr gelegen, denn alleine kann er die Rakete nicht bedienen. Er lockt sie unter falschem Vorwand in die Klapperkiste und startet, bevor die beiden abhauen können.

Sein Gewächshaus fungiert als Startrampe und irgendwie sieht das Gebäude stark nach einem Phallus aus. Doch keine Sorge, es handelt sich nicht um den Pornofilm „Flesh Gordon“, bei dem die Rakete noch mehr einem intergalaktischen Schwanz ähnelt.

Auf dem Flug fällt zum ersten Mal auf, dass Dale eine Uhr in Form eines Hexagons trägt. Der Auftakt zum Dauerfeuer okkulter Symbolik, die den gesamten Rest des Films bestimmt.

Gleich als nächstes sieht man einen Sensortechniker des Ming-Imperiums, auf dessen Brille deutlich das Freimaurerlogo prangt.

Zarkovs Rakete fliegt durch ein surreal wirkendes Wurmloch…

…und landet auf dem Planeten Mongo, der nicht minder surreal ausschaut.

Schon kurz nach der Landung werden Zarkov, Flash und Dale gefangen genommen. Mings Wachen tragen allesamt Rot, die Farbe des Teufels.

Mings Palast ist ebenfalls rot angestrichen.

Das gilt nicht nur außen, sondern auch innen. Da fühlt man sich gleich wie in der Hölle.

In der Hölle wimmelt es bekanntlich von Reptiloiden, doch der erste Echsenmann ist offensichtlich ein Gefangener und wird auf der Flucht atomisiert. Diese Szene soll natürlich verdeutlichen, in welch tödlicher Gefahr sich die drei Gefangenen befinden.

Hingerichtet übrigens von einer fliegenden Goldkugel, die man als geflügelte Sonne interpretieren könnte.

Dale und Flash sind eigentlich ganz passend für diesen Ort gekleidet. Beide tragen Weiß und Rot, die Farben der Venus. Außerdem gibt Dale hier die Frau im roten Kleid.

Die drei werden zu Ming gebracht, der gerade die Tribute seiner eroberten Monde empfängt. Einige Gäste tragen ebenfalls sehr symbolbehaftete Outfits. Manche sind im Schwarz/Weiß des freimaurerischen Schachbrettbodens erschienen…

… der Anführer der Falkenleute Prinz Vultan (Brian Blessed) hat ein Hexagramm auf dem Helm…

…die Wachen von Ming tragen derweil Totenkopfmasken…

… und seine rechte Hand Klytus (Peter Wyngarde) sieht aus wie der Grim Reaper. Der personifizierte Tod scheint darüber hinaus der Meister vom Stuhl(gang) der örtlichen Loge zu sein, da er über und über mit Freimaurerzeichen geschmückt ist.

Das schrillste Kostüm von allen trägt jedoch der Imperator selbst. Er ist komplett in satanisches Rot gekleidet und mit einen achtzackigen Ištarstern geschmückt.

Außerdem gleicht er optisch dem Gründer der Church of Satan, Anton Szandor Lavey. Dies ist sicherlich kein Zufall. Zum einen, weil Ming das personifizierte Böse darstellt, zum anderen war Lavey in Hollywood ein gern gesehener Berater, insbesondere für Horrorfilme. Offensichtlich wurde ihm hier ein Denkmal gesetzt.

In der Church of Satan soll es zwar keine Menschenopfer geben, im Satanismus aber sehr wohl. Das weiß auch Ming und so verlangt dieser von einem Prinzen, der außer seiner Loyalität keinen Tribut anzubieten hat, dass dieser sich in sein Schwert stürzen möge. Stattdessen versucht der Unterdrückte jedoch, Ming mit seinem Schwert zu stürzen. Der Versuch misslingt und der Tyrann führt das rituelle Menschenopfer eigenhändig aus. Das blaue Blut seines Opfers deutet auf dessen adelige Herkunft hin.

Als nächstes findet der Imperator Gefallen an Dale. Als diese sich weigert, sich ihm zu präsentieren, wendet er seinen Zauberring an, mit dem er u.a. Gedankenkontrolle ausüben kann. Er kommt auch gleich zur Sache und lässt sie für sein Vergnügen in seine Gemächer bringen. Interessant dabei ist, dass er sie „Erdenkätzchen“ nennt. In Kombination mit dem gerade zur Schau gestellten Mind Control, spielt das wohl auf eine Sexkätzchen-Programmierung an.

Flash will das natürlich nicht zulassen und veranstaltet ein kleines Football-Spiel. Das funktioniert anfangs ganz gut, aber am Ende haut ihm Zarkov aus Versehen einen Ball an die Birne. Damit findet die Palastrevolte ein jähes Ende. Ming ordnet an, dass Zarkov einer Gehirnwäsche unterzogen und Flash noch am selben Abend hingerichtet werden soll. Als letzten Wunsch möchte Gordon seine Geliebte Dale noch einmal sehen. Diese wurde zwischenzeitlich in ein komplett rotes Kleid gesteckt, welches Flash offensichtlich zu gefallen scheint.

Klytus lässt den beiden jedoch nur wenig Zeit. Der Grim Reaper gewährt ihnen nur die Dauer einer Sanduhr, was angesichts der bevorstehenden Hinrichtung kaum eine trefflichere Symbolik sein könnte.

Zur Hinrichtung erscheint derweil sogar Ming in Schwarz.

Seine Leibgarde trägt dagegen blau und rot, womit auch die Symbolik der Freimaurergrade abgehakt wäre.

Die Hinrichtung findet in einer Gaskammer statt. Allerdings hat Mings Tochter Aura (Ornella Muti) Flash ein Mittel injizieren lassen, welches das Giftgas neutralisiert. Sie hat ein sexuelles Interesse an dem Football-Star, wie an so ziemlich jedem anderen gutaussehenden Mann.

Mit dem Arzt, der durch diese Aktion sein Leben riskiert, hat Aura selbstverständlich ebenfalls eine Affäre. Passend dazu tritt sie ihm gegenüber als Femme Fatale auf.

Flash gegenüber tritt sie gleichermaßen als Lady in Rot in Erscheinung, doch der hat nur Augen für Dale. Dennoch lässt sie ihn ziehen.

Während Flash sich aus dem Staub macht, erklärt Ming Dr. Zarkov, dass er die Erde getestet hat. Alle tausend Jahre überzieht er alle Welten mit Erdbeben und dergleichen. Halten die Bewohner dies für Naturkatastrophen, sind sie unwissend und werden verschont. Da Zarkov jedoch die Wahrheit aufgedeckt hat, stuft Ming die Erde als Gefahr für seine Macht ein. Unwissentlich hat der Doktor damit das Todesurteil für seinen Heimatplaneten unterzeichnet.

Ming erzählt ihm das alles aus purem Sadismus, da anschließend Zarkovs Gehirn gelöscht werden soll. Er dachte, diese Offenbarung würde den Doktor „amüsieren“.

Den Erinnerungen nach ist Zarkov ein Jude, der das Grauen der Shoah überlebt hat. Als Bilder von Hitler in seinen Erinnerungen auftauchen, meint Klytus, dass dies ein „vielversprechender Mann“ gewesen sei. Deutlicher kann man nicht zur Schau stellen, welche Mächte sich hinter dem Faschismus verbergen. Das schließt auch die Symbole auf der Kleidung des Grim Reapers und General Kalas (Mariangela Melato) mit ein.

Mings Tochter offenbart Flash derweil auch eine wichtige Information. Ihr Vater hält die Monde von Mongo in ständiger Feindschaft, denn solange sie sich gegenseitig bekämpfen, können sie sich nicht vereint gegen ihn stellen. Das Prinzip „Teile und herrsche“ kommt hier wieder einmal zur Anwendung.

Aura hat indessen nur ihre Lust im Kopf, doch Flash weist ihre Avancen zurück. Stattdessen möchte er über Telepathiefunk mit Dale verbunden werden. Die ist gerade erst mit einem Trank abgefüllt worden, welcher die Nächte mit Ming erträglicher machen soll, weshalb sie Flashs Stimme zunächst ihrem Rausch zuschreibt. Das rote Kleid hat sie inzwischen gegen ein weißes eingetauscht, womit sie ihrem anfänglichen Look treu bleibt.

Nachdem sie wieder halbwegs nüchtern ist, füllt Dale eine Kammerzofe ab und tauscht die Kleidung mit ihr. So gelingt es ihr, Ming zu entfliehen, bevor er sie missbrauchen kann.

In der Zwischenzeit hat Zarkov eine Hirnwäsche durchlaufen und wurde entsprechend der Ming-Mode umgekleidet. Das Hexagramm auf dem roten Fummel ist dabei allerdings nicht als Anspielung auf seinen jüdischen Glauben zu sehen. In Anbetracht der restlichen Symbolik handelt es sich wohl eher um ein freimaurerisches Hexagramm.

Zudem hat Aura ebenfalls ein rotes Hexagramm auf dem Stirnband und die ist keine Jüdin.

Agent Zarkov, der sein Gedächtnis vor der Löschung bewahren konnte, verhilft Dale zur Flucht. Doch leider plappert sie vor laufender Überwachungskamera aus, dass Flash noch lebt und sich auf Aboria befindet. Ming stattet genau in diesem Moment der Überwachungszentrale einen Besuch ab und verlangt die Ergreifung des Verräters, der Flash geholfen hat. Natürlich unwissend, dass es sich dabei um seine eigene Tochter handelt. Die Symbole in der Zentrale sind jedenfalls wieder einmal sehr explizit.

Direkt neben seinem Geheimdienstchef Klytus sehen die beiden zudem aus, wie Repräsentationen von Saturn und Satan. Die Schwarz/Rot-Symbolik erscheint noch häufiger im Film.

Auf Aboria ist Auras Geliebter Prinz Barin (Timothy Dalton) wenig von der Ankunft Flashs begeistert und lässt ihn sofort einsperren. Von dem Angebot, Ming gemeinsam zu stürzen, hält er sogar noch weniger.

Insgeheim plant Barin Flashs tot und schickt seinen Flötenspieler aus, den Gefangenen zu holen. Man beachte dabei die Flöte in Form einer Schlange.

Aura wird derweil nach ihrer Rückkehr in den Palast von Klytus gefoltert. Ihr Vater hat damit offenbar kein Problem, lehnt jedoch den Vorschlag einer Hinrichtung ab und will Aura stattdessen ein Jahr ins Exil auf einen Eismond schicken.

Während Klytus ausgeschickt wird, Flash zu ergreifen, entflieht dieser der Gefangenschaft Barins. Allerdings kommt er nicht weit und muss sich Barin in einem Ritual stellen, bei dem beide ihre Arme in einen Baumstamm stecken in dem ein giftiger Waldmoloch lebt. Eine interessante Wortwahl für ein Tier, das für rituelle Tötungszeremonien verwendet wird. Flash überlebt zwar, wird aber eingesumpft und kurz bevor Barin ihn hinrichten kann, tauchen Falkenmänner auf.

Dale und Zarkov sind in der Zwischenzeit nämlich von Prinz Vultan entführt worden, der von den beiden erfährt, dass Flash noch lebt und wo er sich aufhält. Obwohl Vultan Ming hasst, gedenkt er, seine Gefangenen an ihn auszuliefern, um Zeit zu gewinnen und sich Mings Vertrauen zu erschleichen. Schlussendlich kommen alle in seiner Wolkenstadt zusammen und das im gleichen Jahr, in dem auch „Star Wars – Das Imperium schlägt zurück“ herauskam.

In Vultans Reich verlangt Barin ein Duell gegen Flash, in dessen Verlauf der Erdling ihm jedoch das Leben rettet. Damit steht er in Gordons Schuld. Ausgerechnet in diesem Moment taucht jedoch Darth Vader … äh … Klytus in der Wolkenstadt auf.

Allerdings wird er von Flash überrumpelt, wobei er einen hässlichen Tod stirbt.

Vultan ist jedoch wenig davon begeistert und flieht mit seinen Falkenmännern. Seine vier Gefangenen lässt er zurück und schon kurz darauf werden Dale, Zarkov und Barin von Mings Truppen gefangen genommen. Mit Flash sucht Ming derweil das Gespräch und hier wird es nun wirklich interessant. Überraschend bietet er dem Erdling ein Königreich auf der Erde an. So könnte sie vor der Zerstörung bewahrt werden, als unterworfene Welt mit Flash als Gouverneur. Im Gegenzug soll dieser seinen Widerstand gegen Ming sowie seine Geliebte Dale aufgeben.

Das erinnert nicht von ungefähr an die Versuchung Jesu aus dem Neuen Testament. Darin heißt es: „Wieder nahm ihn der Teufel mit sich und führte ihn auf einen sehr hohen Berg; er zeigte ihm alle Reiche der Welt mit ihrer Pracht und sagte zu ihm: Das alles will ich dir geben, wenn du dich vor mir niederwirfst und mich anbetest.“

Mit anderen Worten ist Ming der Teufel höchstpersönlich, was nach all der satanischen Symbolik eigentlich niemanden mehr verwundern sollte. Gleichzeitig wird der Footballspieler von der Erde aber auch zum Messias erhöht und wie dereinst Jesus lehnt er das Angebot des Teufels ab. Und das, obwohl er bereits die Farben von Satan und Saturn sowie Mings achtzackigen Stern trägt.

Ming lässt die Wolkenstadt zerstören und glaubt Flash tot. Dieser entkommt jedoch im letzten Moment mit einem Raketoped und verbündet sich mit Vultan. Doch halt, wozu haben geflügelte Falkenmänner ein Fluggerät in ihrer Stadt und warum zum Henker weiß Flash, wie man dieses Gefährt nennt?

Zurück in Mings Palast liefert sich Dale erst mal einen Kampf mit Aura. Diese scheint jedoch geläutert und gibt Dale ein Gift, mit dem sie Ming in der Hochzeitsnacht töten soll. So weit kommt es aber gar nicht mehr. Gordon kapert mit den Falkenmännern ein Raumschiff und crasht in die Hochzeit.

Eine Hochzeit wohlbemerkt, die so schlimm ist, dass die Braut wie auf einer Beerdigung gekleidet ist.

Im Innern des Palastes befreit Aura derweil Barin und Zarkov, die unsinnigerweise Augenbinden tragen, während sie an die Kerkerwand gekettet sind.

Nach ihrer Rettung besetzen sie die Sicherheitszentrale und schalten General Kala aus. Aus Kalas Leichnam fließt Black Goo, was ein interessantes Detail am Rande, aber für die Handlung nicht weiter relevant ist. Es unterstreicht lediglich ihre Boshaftigkeit.

Kalas Überwacher stellen sich indessen als Cyborgs heraus, die im Innern aus Kabeln und Schaltkreisen bestehen. Kurioserweise muss Zarkov nur einem die Brille abreißen, um alle lahmzulegen.

Ming ahnt derweil noch nichts von den Angriffen, die innen und außen stattfinden. Er legt weiter den Hochzeitsschwur ab, laut dem er schwört, Dale zu benutzen, wie es ihm gefällt und sie erst in den Weltraum zu schießen, wenn er ihrer überdrüssig ist. Doch noch bevor er ihr den Trauring anstecken kann, deaktiviert Barin das Blitzfeld, welches den Palast schützt, sodass Flash mit dem gekaperten Raumschiff Ajax den Thronsaal penetrieren kann. Bei der Gelegenheit penetriert er auch gleich noch Ming mit der Antenne am Bug des Schiffes.

Bevor Flash ihm den Rest geben kann, begeht Ming scheinbar mit seinem Ring Suizid. Der neue Imperator wird Barin und Vultan General über die Streitkräfte. Doch ist Ming wirklich tot? Seine Lache am Ende sowie das Fragezeichen hinter dem „The End“ lassen Raum für Spekulationen.

Fazit: „Flash Gordon“ ist auf seine Weise ein abstraktes Kunstwerk, das Kultstatus genießt. Gleichzeitig strotzt er aber auch nur so vor okkulter Symbolik. Insbesondere Zirkel und Winkelmaß sind allgegenwärtig, ebenso wie die Farbe des Teufels, der obendrein ausschaut wie Anton Lavey. Vom ganzen Kitsch fangen wir lieber erst gar nicht an.

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Revelation – Eine NWO-Prophezeiung

von Joe Doe

„Revelation – Tödliche Prophezeiung“ ist ein evangelikaler Propagandafilm von 1999, der auf das Buch der Offenbarung anspielt. Die Handlung ist im Jahr 2150 angesiedelt, in dem eine Organisation namens O.N.E. die Menschheit scheinbar friedlich in einem Eine-Welt-Staat vereint und alle Atomwaffen vernichtet hat. Ihr Gründer Franco Macalousso (Nick Mancuso) lässt sich als neuer Messias feiern und hat tatsächlich übermenschliche Kräfte. Doch irgendetwas ist faul an dieser neuen Weltordnung.

Der Polizist Therald Stone (Jeff Fahey), welcher seine Frau und Tochter verloren hat, arbeitet zunächst für O.N.E. und untersucht Terroranschläge, hinter denen fundamentalistische Christen stecken sollen. Er hat den Befehl, alle zu eliminieren und keine Gefangenen zu machen. Doch als er sieht, dass die vermeintlichen Terroristen nur singen und beten, gibt er die Anweisung, alle zu verhaften statt sie zu erschießen.

Diese Opferrolle, in der sich die Christen darstellen, ist einfach nur heuchlerisch. Klar sind die meisten Christen friedlich, doch gerade unter den Fundamentalisten gibt es durchaus Terroristen. Man denke nur an die Lord’s Resistance Army in Uganda, militante Abtreibungsgegner in den USA oder rechtsextremistische Amokläufer, die meinen, sie müssten das „christliche Abendland“ vor Juden, Muslimen und Migranten verteidigen. Eine Christenverfolgung, wie sie im Film gezeigt wird, ist dagegen in den USA undenkbar und grenzt daher ans Lächerliche.

Das Ganze wird zudem auf die Spitze getrieben, da bereits eine Entrückung der Gläubigen stattgefunden hat, von der auch Officer Stones Familie betroffen ist. Wenn also Gott all seine Schäfchen zu sich in den Himmel geholt hat, warum befinden sich dann überhaupt noch Christen auf der Erde, die vom Antichristen verfolgt werden? Ein Beweis für Gottes Fehlbarkeit oder einfach nur eine Cinema Sin?

Die realen Satanisten würden jedenfalls nie so handeln, denn sie haben längst das Christentum unterwandert, beherrschen den Vatikan und haben die christliche Rechte bis hin zum Ku Klux Klan gegründet. Der Wolf kommt immer im Schafspelz. Der Antichrist tritt im Film zwar ebenfalls als falscher Messias auf, ist aber zu leicht durchschaubar. Das erste Anzeichen ist dabei schon seine Organisation O.N.E., mit der er impliziert, dass er der einzig wahre Gott ist, während das Christentum mehrheitlich die Dreifaltigkeit Gottes predigt.

Des Weiteren ist der Glaube an Gott verboten, womit sich der falsche Heiland endgültig entlarvt. Und um dem Fass die Krone aufzuschlagen, ist das Logo seiner neuen Weltordnung eine Pyramide mit Auge. Interessanterweise sehen also auch Christen das Zeichen Satans darin, womit sich die Deutung als Auge Gottes in der dreifaltigen Pyramide wohl restlos erledigt hat. Oder haben hier mal wieder nur die Freimaurer ihre Symbole platziert?

Während Officer Stone immer mehr Zweifel an der angeblichen Schuld der Christen kommen, erklärt sich sein Kollege die Wunder, die der Messias vollbringt, durch dessen möglicherweise außerirdische Herkunft. Zwar stellt sich im Verlauf des Films heraus, dass Macalousso tatsächlich der Teufel ist, aber die Alien-Theorie könnte eine unterschwellige Botschaft sein. Denn eines steht fest: Sollte das Buch der Offenbarung tatsächlich als Anleitung für die neue Weltordnung dienen, wird dies wenig mit Dämonen aus der Hölle zu tun haben. Das Blue Beam Project lässt grüßen.

Im Film braucht es dagegen keine technischen Taschenspielertricks. Macaloussos Schergen haben magische Fähigkeiten und können z.B. durch Wände gehen. Sie tragen übrigens allesamt Schwarz, die Farbe des Saturn, was ihre finstere Mission unterstreicht.

Die Handlung wird ebenfalls immer bizarrer. So verschmelzen am so genannten „Tag der Wunder“ Technologie und schwarze Magie. Von einer Christin bekommt Stone eine CD, auf der sich ein Programm für eine virtuelle Realität befindet. Um die CD zu knacken, sucht er einen Computerfreak namens Willie Spino (Tony Nappo) auf, der an den Rollstuhl gefesselt ist. Rein zufällig war dieser an dem Projekt beteiligt, allerdings nur auf einem niedrigen Level.

Am „Tag der Wunder“ sollen alle Menschen weltweit in die virtuelle Realität eintauchen und bekommen dafür gratis eine VR-Brille. Nachdem Spino seine Brille erhalten hat, müssen er und Stone fliehen, da Macalousso inzwischen nicht nur den zweifelnden Cop tot sehen will. Der Mitwisser soll ebenfalls über die Klinge springen.

Die Flucht führt die beiden zu einer christlichen Untergrundgruppe, welche von Spinos Stiefschwester Helen Hannah (Leigh Lewis) geleitet wird. Stone zweifelt allerdings auch am Christentum und hat die Alien-Theorie seines nunmehr toten Kollegen übernommen. Die Christen wollen ihn natürlich umgehend bekehren, was aber anfangs schwer ist, da Gott weder seine todkranke Mutter gerettet hat noch auf Bitten ein Glas umstoßen kann.

Spino hackt sich derweil in das Programm auf der CD und muss enttäuscht feststellen, dass die virtuelle Welt nur aus einem leeren weißen Raum besteht. In dieser Szene trägt er ein T-Shirt mit der okkulten Zahl 11, welche für Dualität steht. Wann hatte er eigentlich die Zeit, auf der Flucht die Wäsche zu wechseln? Oder soll hier nur angedeutet werden, dass er die Seiten wechseln wird?

Zunächst schäkert er noch mit der blinden Cindy Bolton (Carol Alt) herum, die ebenfalls nicht so recht in ihrem Glauben gefestigt ist. Bevor die beiden die Seiten wechseln, versucht es Macaloussos Scherge jedoch zunächst bei Stone, indem er ihn per Funk mit seiner entrückten Familie reden lässt. Ein Trick, wie ihn schon der T-1000 in „Terminator 2“ angewandt hat. Natürlich fällt der unschlüssige Cop voll darauf herein, will dem Teufel aber dennoch nicht die CD mit dem „Tag der Wunder“-Programm aushändigen. Stattdessen will er ein Virus in die Computer der O.N.E.-Zentrale einspeisen und den „Tag der Wunder“ damit platzen lassen.

Während Stone das O.N.E.-Gebäude infiltriert, probiert Spino das Programm erneut aus. Diesmal steht eine Guillotine in dem weißen Raum, auf der eine Pyramide mit Auge prangt. Irrwitzigerweise verletzt sich Spino tatsächlich am Finger, als er das Fallbeil berührt. Das hat schon fast etwas von „Nightmare on Elmstreet“, in dem sich die im Traum erlittenen Verletzungen ebenfalls in der Realität manifestieren.

Zunächst lässt der Computerfreak die Finger davon und meint, dass nur Satan höchstpersönlich diese virtuelle Realität programmiert haben kann. Er bespricht sich daraufhin mit den anderen, wobei eine Israelfahne im Hintergrund zu sehen ist. Das ist ein interessantes Detail, denn das biblische Armageddon soll sich im Nahen Osten befinden und der Antichrist sollte sich demnach dort aufhalten.

Die Schwarzkutten um Macalousso halten in der Zwischenzeit eine Satansmesse ab, mit brennendem, umgedrehtem Kreuz und allem, was dazu gehört. Damit starten sie den „Tag der Wunder“, bei dem sie auf den Hochmut und die Habgier der Menschen setzen, welche der Antichrist als wahre Werte preist.

Punkt 12 Uhr setzt sich Cindy aus Neugier die VR-Brille auf und kann den virtuellen Raum tatsächlich sehen. Sollte nicht eigentlich Jesus die Blinden sehend machen? Nun, der Zug ist dann wohl abgefahren, Satan ist schneller. Der begrüßt seine neue Anhängerin direkt persönlich und weiß, dass sie die Erste ist. Er spricht also direkt zu ihr und natürlich trägt Cindy ist dieser bedeutenden Szene die Farben Schwarz und Rot.

Nachdem sie sich von Gott losgesagt hat, erhält Cindy von Satan dessen Mal auf dem Handrücken. Wie bereits die Verletzungen manifestiert sich auch die 666 in der Realität.

Als Spino mitbekommt, dass Cindy sehen kann, lässt er sich ebenfalls auf den Teufel ein, um wieder laufen zu können. Jesus hat es mal wieder verpasst, die Lahmen gehen zu lassen und schwupdiwup hat schon wieder einer die Seiten gewechselt. Dabei wollte der Hacker noch kurz zuvor das Programm platt machen. Er hat es sich in weniger als einer Sekunde anders überlegt und plötzlich will er von Helen die Namen und Positionen der anderen Untergrundkämpfer. Als die beiden Überläufer auffliegen, erschießt Spino einen der Christen, während Helen die Flucht gelingt. Anschließend ermordet der eben noch nette Computernerd sogar seinen geliebten Hund.

Stone ist indessen kurz davor, das Computervirus einzuspeisen, lässt sich allerdings von Spino bequatschen, sich den „Tag der Wunder“ anzusehen. Ihm bietet der Antichrist seine entrückte Familie an, doch Stone durchschaut die Illusion.

Keine Illusion ist allerdings, dass alle, die sich nicht durch die dargebotenen Wunder bekehren lassen, sterben werden, wenn sie auf dem virtuellen Schafott landen. Ein ungünstiger Zeitpunkt, um sich vom Christentum bekehren zu lassen.

Man beachte die Baphomet-Geste.

Bevor das Beil fällt, quatscht Satan den neu erwachten Christen aber erst mal zu und offenbart ihm seine Weltherrschaftspläne. Er erwartet, dass die meisten Menschen seine verlockenden Angebote annehmen werden und ist bereit, ihnen alles zu geben, was sie sich wünschen. Alle anderen werden, gefangen im Programm, den Tod finden. So würde Jesus keinen Grund mehr haben, zur Erde zurückzukehren, die dann Satan allein gehören würde.

Doch wie das immer so ist, wenn Bösewichte zu viel labern, rettet die Verzögerung dem Helden das Leben. Seine Freunde befreien ihn in letzter Sekunde aus dem Programm. Um die Spannung noch etwas zu erhöhen, brauchen die Guten verdammt viel Zeit, um das Computervirus in den Rechner des Teufels einzuspeisen. Sie werden von den Sicherheitswächtern Satans gestellt und sollen lebendig verbrannt werden. Aber, welch Wunder, am Ende geht alles gut aus. Das Virus ist nicht mehr aufzuhalten und die gläubigen Christen erweisen sich als feuerfest.

Am Ende wird der „Tag der Wunder“ auf unbestimmte Zeit verschoben und der ewige Kampf Gut gegen Böse geht in die nächste Runde. Der Antichrist ist darüber sehr erbost und hält in Jerusalem eine Hasspredigt zwischen den Säulen Jachin und Boas. Diese sollen wohl das Portal des neuen salomonischen Freimaurertempels darstellen, der in Jerusalem entstehen soll.

Fazit: Der zweite Teil der „Revelation“-Reihe steckt voller Klischees und ist nur schwer zu ertragen. Einerseits handelt es sich zweifelsfrei um evangelikale Propaganda, doch andererseits trägt der Film deutlich die Handschrift der Freimaurer, die ihre Symbole in den korrekten Kontext setzen. Im Prinzip ist es auch egal, ob man die Menschen dazu aufstachelt, dem Antichristen oder dem Christentum zu folgen, da für die geplante Apokalypse beide Seiten gebraucht werden.

Es wäre das Beste, sich keiner Seite anzuschließen, denn wie es scheint, wollen Satanisten, Evangelikale, radikale Zionisten und Islamisten alle dasselbe. Sie glauben an das Armageddon und wollen es absichtlich herbeiführen. Die Offenbarung des Johannes könnte damit zu einer sich selbst erfüllenden Prophezeiung werden. Solche Filme dienen dazu, die Menschheit darauf vorzubereiten, während irre NWO-Faschisten wie Trump, Bolsonaro und Netanjahu fleißig an der Eskalationsschraube des Nahostkonfliktes drehen. Warum haben die wohl Jerusalem zu Israels Hauptstadt erklärt, obwohl die Stadt im Westjordanland liegt? Vielleicht um die Schlussszene von „Revelation II“ mit dem Antichristen vorzubereiten?

Die Luzifer Buchmesse

Die Leipziger Buchmesse ist nach der in Frankfurt die zweitgrößte Buchmesse Deutschlands und ihre Geschichte reicht bis ins 17. Jahrhundert zurück. Sie findet alljährlich gegen Mitte März statt und bietet Fläche für über 2.000 Verlage. Die Besucherzahlen sind in den letzten Jahren von über 150.000 auf fast 200.000 gestiegen.

Nun stellt sich die Frage, warum wir uns dafür interessieren sollten, wo wir uns thematisch doch in erster Linie mit okkulter Symbolik beschäftigen? Leider findet sich diese gleich im Logo der Leipziger Buchmesse. Dieses zeigt ein allsehendes Auge, welches ein Buch liest. Man hätte auch zwei Augen nehmen können, denn Bücher werden ja in der Regel nicht von Zyklopen gelesen, aber so ist die Botschaft für Eingeweihte klar und deutlich.

Wie die Film- und Musikindustrie ist auch der Buchmarkt ein Tummelplatz für Okkultisten. Seien es die Pamphlete von Aleister Crowley und Helena Blavatsky, die satanische Bibel von LaVey oder moderne Horrorliteratur aus der Feder von Clive Barker und Co. Die Liste einschlägiger Bücher ist lang. Selbiges trifft auch auf die Liste der Verlage zu.

Den 1982 gegründeten Ahriman-Verlag hatten wir bereits ausgiebig vorgestellt. Ahriman ist der Name Satans im Zoroastrismus und entsprechend kommt das Verlagslogo in Gestalt eines Teufels mit Dreizack und erigiertem Phallus daher. Inhaltlich präsentiert sich der Verlag augenscheinlich marxistisch, allerdings gibt es enge Verbindungen zur neuen Rechten. Der Teufel ist ja bekanntlich ein Täuscher.

Noch eindeutiger ist der Luzifer-Verlag, der es uns jedoch per einstweiliger Verfügung untersagt hat, über ihn zu berichten. Leider müssen unsere Leser an dieser Stelle selbst recherchieren, da wir keine Screenshots zur Beweisführung mehr zeigen dürfen.

Luziferische Literatur ist aber selbstverständlich auch anderswo. Auch große Verlagshäuser wie Heyne und Bastei-Lübbe haben Sympathien für den Teufel. Wahlweise mit Schlangensymbolik oder allsehendem Auge.

Bastei-Lübbe bedient neben Luzifer auch Satan, wobei letzterer gar zum „Retter der Welt“ erklärt wird. Die beiden Bände gibt es natürlich in den Farben der Freimaurergrade, Blau und Rot.

Blau/Rot ist das auch das Cover von „Lucifer’s Hammer“. Ob damit wohl der Hammer gemeint ist, den Ahriman vor sich herträgt?

Wer neben Lesestoff auch bunte Bilder braucht, für den gibt es ganze Serien von luziferischen Graphic Novels.

Sogar Verlage für Schundheftchen haben einen „Pakt mit Luzifer“ im Sortiment.

Für die ganz kleinen Leseratten gibt es schlussendlich „Luzifer Junior“. Eltern, die ihren Kindern derartiges zu lesen geben, brauchen sich anschließend nicht wundern, warum ihr Satansbraten gegen sie rebelliert.

„Lucifer“ – Der Teufel geht in Serie

von Joe Doe

Seit dem 1. Februar 2017 läuft auf Pro7 jeden Mittwoch eine neue Serie mit dem bezeichnenden Titel „Lucifer“. Der Teufel (Tom Ellis) nimmt sich darin eine Auszeit und eröffnet einen Nachtclub namens „Lux“ in L.A. (Los Fallen Angeles).

Da in diesem Club höllisch viel los ist, bekommt der dunkle Fürst Unterstützung von der Dämonin Mazikeen (Lesley-Ann Brandt). Die kümmert sich aber nicht nur um seine Geschäfte, sondern ist außerdem Lucifers Leibwächterin, denn auf Erden ist er so verletzlich wie ein Mensch. Dennoch bringt sich Lucifer immer wieder in Gefahr, denn als Hobby hilft er Detective Chloe Decker (Lauren German) vom LAPD bei ihren Mordermittlungen. Zum einen reizt ihn das Verbrechen, zum anderen haben die meisten Fälle mit seiner Person zu tun. Oft sind nämlich seine Klienten involviert.

Er verhilft u.a. Künstlern zum großen Durchbruch, wofür er ihnen selbstverständlich irgendwann einen Gegengefallen abverlangt. Außerdem huldigen sie dem Teufel in ihren Werken. Das ist schon eine ziemlich unverhohlene Anspielung auf die Pop-Okkultur, deren Stars und Sternchen tatsächlich allesamt mehr oder weniger unverhohlen auf den Teufel anspielen und die gängige okkulte Symbolik in ihre Werke einbinden. Diesen sprichwörtlichen Pakt mit dem Teufel sind u.a. Marilyn Manson, Lady Gaga und Jay Z eingegangen.

Da fällt einem natürlich sofort Jay Z’s Lied „Lucifer“ ein, in dem er den Leibhaftigen als „Son of the Morning“ bezeichnet. Damit spielt der bekennende Freimaurer auf die Venus als Morgenstern an, welche in der okkulten Lehre mit Luzifer gleichgesetzt wird. Passend dazu heißt der Lucifer in der Serie mit Nachnamen „Morningstar“. Zufälle können hier wohl ausgeschlossen werden.

Das gilt auch für das nächste Hobby von Lucifer, der schon Chloes kleiner Tochter beibringt, dass sie tun soll, was immer sie will. Welch offensichtliche Anspielung auf Aleister Crowleys Lehrsatz: „Tu was du willst!“ Den hat wiederum Jay Z schon öffentlichkeitswirksam auf seinem Outfit platziert. Es scheint wohl nur eine Frage der Zeit, bis der Rapper einen Gastauftritt in der Serie bekommt. Das dürfte er dem Star der Serie schuldig sein.

Neben all den gängigen Klischees bietet die Serie selbstverständlich die üblichen okkulten Symbole. So ist auf einem Container, in dem Lucifer seine gestutzten Flügel lagert, ein achtzackiger Stern abgebildet.

Produziert wird die Serie übrigens von Jerry Bruckheimer, der schon des Öfteren für Disney tätig war. Neben der „Fluch der Karibik“-Reihe hat er dort u.a. den extrem okkulten Streifen „Duell der Magier“ produziert. Außerdem zeichnete er sich für „Das Vermächtnis der Tempelritter“ verantwortlich, womit er sich im Prinzip als Freimaurer geoutet hat. Eine seiner letzten Kinoproduktionen war der Exorzismusfilm „Erlöse uns vom Bösen“. Erlöst hat Bruckheimer die Welt aber keinesfalls. Das Gegenteil ist der Fall, denn als Republikaner hat er den Wahlkampf von George W. Bush unterstützt. „Lucifer“ ist also keineswegs seine erste Auftragsarbeit für den Teufel.

Mercedes und die Freimaurer

In einem Superbowl-Werbespot von 2013 spielt der bekannte Hollywood-Star Willem Dafoe den Teufel, der einem jungen Mann einen Mercedes CLA im Tausch für dessen Seele verspricht. Passenderweise ist der Spot mit dem Song „Sympathy for the Devil“ untermalt.

01 Traumauto

02 Teufel

Der Teufel trägt in dem Fall nicht Prada, sondern einen Freimaurerring.

03 Freimaurerring

Im Verlauf eines Tagtraums tanzt der junge Mann mit Usher vor einer Doppelpyramide, welche das Prinzip „Wie im Himmel, so auf Erden“ verkörpert.

04 Usher

Weiter geht es mit dem Mercedes in den Sündenpfuhl Las Vegas.

05 Las Vegas

Die Traumvorstellung endet damit, dass der Typ total berühmt wird, alle Titelblätter ziert und von Frauen begehrt wird. Für diesen abgrundtiefen Materialismus muss er nur einen Vertrag mit dem Teufel unterzeichnen.

06 Vertrag mit dem Teufel

Als er jedoch sieht, dass es den Wagen schon ab einer Anzahlung von 29.000 gibt, lehnt er dankend ab und der Teufel löst sich in Rauch auf.

07 In Rauch aufgelöst

Interessanterweise haben sich einige Freimaurer extrem über diesen Spot empört, da er die Freimaurerei mit Satanismus in Verbindung bringt. Der Leiter der Media Relations von Daimler, Norbert Giesen, meinte auf Anfragen, bei dem Ring handele es sich lediglich um ein „Fantasieprodukt“. Der Spot wurde dennoch digital überarbeitet, sodass inzwischen kein Freimaurerring mehr zu sehen ist.

Quelle

Der Teufel steckt hier natürlich im wahrsten Sinne des Wortes im Detail. Selbstverständlich war der Freimaurerring nie als „Fantasieprodukt“ gemeint, denn die Freimaurer sind ja keinem Märchenbuch entsprungen. Entweder handelt es sich um Willem Dafoes persönlichen Schmuck oder der Ring wurde ganz bewusst an seinem Finger platziert. In jedem Falle wimmelt es in der Chefetage des Daimler-Konzerns von Freimaurern und auch die Stars im Werbespot sind Logenbrüder. Wer hier an Zufälle glaubt, hat nichts begriffen.

Warum also regen sich einige Freimaurer über diesen Spot auf? Nun, es dürfte wohl klar sein, dass es sich bei den Betreffenden um Mitglieder von Johanneslogen handelt. Dies beweist einmal mehr, dass die blauen Grade nicht wissen, was bei den hohen Graden des Schottischen Ritus abgeht. Sonst wäre ihnen vielleicht schon aufgefallen, dass auch in Filmen wie „Im Auftrag des Teufels“ der Leibhaftige in Kombination mit Freimaurersymbolen zu sehen ist. Die Liste der Beispiele ist lang und viele sind bereits auf diesem Blog zu finden.

Scheinbar wissen wir mehr über die Freimaurerei, als die Logenbrüder auf den unteren Rängen. Statt sich über den Ring in dem Mercedes-Spot aufzuregen, sollten sie sich lieber fragen, warum ihre Brüder aus der Hochgradfreimaurerei den Ring am Finger des Teufels platziert haben? Vielleicht würden sie dann erkennen, in welches Kontrollsystem sie hineingeraten sind. Es ist nie zu spät, aus der Freimaurerei auszusteigen.

Vor allem erspart man sich dann einige peinliche Rituale, von denen Bruder Willem Dafoe sicherlich ein Lied singen kann. Der musste nämlich 2016 für einen weiteren Superbowl-Spot von Snickers in ein Frauenkleid schlüpfen. Offensichtlich ist er selbst einen Deal mit dem Teufel eingegangen und muss nun die Rechnung für seinen materiellen Wohlstand zahlen.

Marilyn Dafoe_1

Marilyn Dafoe_2

Kanye West: Von Jesus zu Yeezus

Hat Kanye West seine Mutter geopfert und seine Seele an den Teufel verkauft? Die Videos von TrauKeinemPromi werfen Fragen auf, bleiben jedoch bei den Fakten. Das ist eine angenehme Abwechslung zu den zahlreichen Videos religiöser Fundamentalisten, die hinter jeder Ecke einen Dämon arbeiten sehen.

Fakt ist, dass Kayne West bis zum Hals in der Freimaurerei steckt, was auch durch seine Kontakte zu bekennenden Logenbrüdern wie Jay-Z untermauert wird. Hinzu kommen hochgradig satanistisch-okkulte Symbole und Szenen, in denen es nur so von gehörnten Kreaturen und Erleuchtungsritualen wimmelt.

West Illumination

Ebenso ist Kanyes Schmuck sehr eindeutig.

Kanye Pyramids

Teuflisch – Vertragsbruch mit dem Teufel

von Joe Doe

Der Titel „Teuflisch“ offenbart eigentlich schon alles, worum es in diesem Film geht. Der Loser Elliot Richards (Brendan Fraser) hat einen ätzenden Job in einem Callcenter und ist hoffnungslos in seine Kollegin Alison (Frances O’Connor) verknallt. Als ihm der Teufel (Elizabeth Hurley) die Erfüllung von sieben Wünschen anbietet, weiß er bereits, wie diese Wünsche aussehen.

Elliot geht einen geradezu klassischen Pakt mit dem Teufel ein, wobei fast alle gesellschaftlichen Felder abgedeckt werden. Der Vertrag ist indes so dick, dass kein Mensch ihn ernsthaft durchlesen würde. Es wäre schlichtweg eine Lebensaufgabe.

Teuflischer Vertrag

Weit weniger zeitraubend ist es, die Symbolik des Films auseinander zu nehmen. Während die Teufelin versucht, Elliot zu überzeugen, ihren Vertrag zu unterschreiben, hantiert sie mit einem Apfel herum. Dies ist eine sehr direkte Anspielung auf den Sündenfall, zumal im Hintergrund ein Bild von Adam und Evas Sündenfall hängt.

Sündenfall_1

In einer kurzen Einstellung tritt die Teufelin sogar als Schlangenträger auf, wobei die Schlange hier eindeutig Luzifer repräsentiert.

Sündenfall_2

Mit Ausnahme dieser und zwei weiterer Szenen erscheint die Teufelin stets als klassische Frau im roten Kleid. In dieser Rolle verführt sie nicht nur die Männer, sondern zeichnet sich auch für einige Katastrophen wie Verkehrsunfälle, Erdbeben und Brandanschläge verantwortlich.

Teuflin in Rot_1

Teuflin in Rot_2

Nebenbei betreibt die Teufelin ein Underground-Tanzlokal, in dem Elliot den Vertrag mit ihr unterschreibt. An der Tür zu ihrem Büro prangt ein Fenster in Form eines Pentagons. Würde man dies zu einem Pentagramm erweitern, erhielte man selbstverständlich ein umgedrehtes Teufelspentagramm.

Türpentagon

Das Logo des Callcenters, in dem Elliot arbeitet, besteht indes aus drei Hexagonen. Dreimal sechs Ecken macht 666.

SYN-Logo

Doch kommen wir zurück zum Pakt mit dem Teufel. Dieser zeichnet sich durch eine sehr freie Auslegung aus. Als Elliot sich wünscht, reich und mit Alison verheiratet zu sein, macht die Teufelin aus ihm einen Drogenbaron, der von seiner Frau betrogen wird. Nachdem Elliot festgestellt hat, dass Alison auf sensible Männer steht, wünscht er sich, genau so zu sein. Das Resultat: Er wird zu einer Heulsuse, was Alison dermaßen nervt, dass sie ihn verlässt.

Am bemerkenswertesten ist allerdings sein Wunsch, Profibasketballer zu werden. Viele Spitzensportler sind tatsächlich Logenbrüder und verkaufen sprichwörtlich ihre Seele für Ruhm und Reichtum. Wer sich wundert, warum z.B. einige Fußballer Millionen damit verdienen, dass sie einen Ball treten, braucht nur auf ihre Trikots zu achten, die vor Werbung nur so strotzen. Wer einmal einen solchen Deal eingegangen ist, macht natürlich auch die entsprechenden Gesten. Bei Elliot fallen da u.a. der Baphomet, die 666-Handgeste sowie das V auf.

Diablos Geste_1

Diablos Geste_2

Diablos Geste_4

 

Diablos Geste_4Auf Elliots Brust ist außerdem eine Schlange tätowiert. Nun ist er also der Schlangenträger.

Snake Tattoo

Um das Ganze abzurunden, heißt das Team, in dem er spielt, „Diablos“. Symbolik bis zum Abwinken.

Diablos LogoDas Logo der Diablos ist übrigens schon zuvor in Elliots Büro zu sehen. Offenbar war er schon vor seiner Begegnung mit Luzifer ein großer Fan der Mannschaft. Nun weiß er aus erster Hand, dass deren Erfolg nicht von ungefähr kommt.

Diablos Logo FirmaDabei ist das nicht einmal so weit von der Realität entfernt. In Gotha (Thüringen) gibt es eine Basketballhalle namens „Die blaue Hölle“, die von der Öttinger-Brauerei finanziert wird. Das Logo ist selbstverständlich in den Farben der Freimaurer gehalten.

Blaue Hölle

Was Elliot angeht, ist dieser in der Rolle des Sportlers durchaus erfolgreich, doch hat er dafür sowohl einen kleinen Schwanz als auch ein kleines Hirn. So gibt er wieder die 666 in seinen Pager ein, um den Wunsch aufzuheben.

Wähle 666In einer geschnittenen Szene hätte neben der Sportindustrie auch die Musikindustrie abgehandelt werden sollen. Doch aufgrund des reichlichen Drogenkonsums war die Heavy-Metal-Szene war wohl zu heavy. Als nächstes wünscht sich Elliot, intelligent und belesen zu sein, um Alisons Herz zu erobern. Dumm nur, dass er in dieser Rolle plötzlich schwul ist. Als er sich schließlich wünscht, Präsident der Vereinigten Staaten zu sein, stellt er beim Blick in den Spiegel fest, dass er Abraham Lincoln ist. Spätestens an diesem Punkt muss Elliot feststellen, dass der Teufel immer gewinnt und er lieber selbst an seinem Leben hätte arbeiten sollen.

Als er sich aus dem Vertrag mit der Teufelin lösen will, landet er im Knast. Ein derartiges Schicksal ereilte schon einige Stars und Politiker, die aus der Kabale aussteigen wollten. Ein prominentes Beispiel ist der amerikanische Rapper DMX, der u.a. wegen Drogenbesitz eingekerkert wurde. Dabei saß er durchaus zu recht ein, denn in der Musikindustrie nimmt so ziemlich jeder Drogen. Deswegen belangt wird allerdings nur, wer ungehorsam ist oder auszusteigen versucht.

Im Knast lernt Elliot einen Afroamerikaner kennen, der ihn auf den Pfad Gottes zurück führt und wohl sogar Gott persönlich darstellen soll. Später spielt dieselbe Person nämlich mit der Teufelin Schach.

Teuflisches Schach

Nach dieser Erfahrung vergibt Elliot seinen letzten Wunsch an Alison, indem er ihr ein zufriedenes Leben wünscht. Mit dieser selbstlosen Tat löst er sich aus dem Vertrag, obgleich er die Klausel gar nicht gelesen hatte. Zurück im Alltagsleben muss er feststellen, dass seine geliebte Alison bereits an einen Anderen vergeben ist. Als er sie loslässt, lernt er seine neue Nachbarin kennen und verliebt sich in diese. Ganz ohne Zutun Luzifers. Oder vielleicht doch nicht? Denn seine neue Liebe wohnt in der Hausnummer 1155. 11 plus 55 ergibt 66.

1155

Fazit: Obgleich der Film mit der üblichen Symbolik aufwartet und die verkauften Seelen zum Thema hat, kann er dennoch als mahnendes Beispiel gesehen werden. Wer sich auf krumme Deals mit der Industrie einlässt, muss irgendwann einen entsprechenden Preis dafür zahlen. Seine Seele kann man zwar nicht verkaufen, was im Film auch korrekt angemerkt wird, doch man kann sie verderben. Korruption wirkt sich tatsächlich negativ auf die Seele aus und daher sollte man lieber ehrlich am eigenen Erfolg arbeiten, als sich für das schnelle Geld an eine okkulte Geheimgesellschaft zu verkaufen.

Satan Fraser

Der Pakt mit dem Teufel

von Joe Doe

Bereits in der Bibel (Matthäus 4:1-11) ist davon die Rede, wie Jesus vom Teufel ein Pakt angeboten wurde, welcher unter der Bezeichnung „die drei großen Versuchungen“ bekannt ist. Satan „zeigte ihm alle Königreiche der Welt und ihre Herrlichkeit und er sagte zu ihm: „Alle diese Dinge will ich dir geben, wenn du niederfällst und mir einen Akt der Anbetung erweist.““ Allerdings ging Jesus nicht darauf ein und erwiderte: „Geh weg, Satan!“

Die drei großen Versuchungen

Heutzutage behaupten immer wieder diverse Stars, sie hätten einen Pakt mit dem Teufel geschlossen. Vor allem Gangster-Rapper und Metal-Ikonen besingen regelmäßig, wie sie ihre Seele an den Leibhaftigen verkauft haben. Doch wie ernst sind solche Aussagen gemeint? Haben sie sich wirklich mit Satan eingelassen, sofern es diesen überhaupt gibt?

Lassen wir die Fantasy einmal außen vor. Am wahrscheinlichsten ist, dass die Betreffenden damit die Knebelverträge meinen, die sie mit der Musik- bzw. Filmindustrie eingegangen sind. Sie verkaufen sprichwörtlich ihre Seele für Ruhm und Reichtum. Denn nur wer sich den Wünschen eines großen Labels bzw. Hollywoodstudios unterordnet, wird entsprechend beworben und ausgezeichnet. Zwar gibt es durchaus auch einen Independentbereich, in dem man selbst an seiner Karriere arbeiten kann, aber den großen Durchbruch und Millioneneinnahmen erzielt man in diesem Sektor kaum.

In der Politik verhält es sich ähnlich. Parteien, deren Spitzenpolitiker Lobbyarbeit für Banken und Konzerne betreiben, können mit entsprechend großzügigen Spenden rechnen und werden in den Massenmedien gefördert. Natürlich kann man sich als Politiker auch für die Menschen einsetzen, aber dafür wird man zur Zielscheibe für Schmutzkampagnen und, sofern man zu einflussreich wird, unter Umständen sogar das Ziel von Attentaten.

Ob man nun die Politik oder die Entertainment-Industrie betrachtet, der Teufel scheint in beiden Fällen eine Parabel auf Banken und Konzerne zu sein. Allerdings greift dies zu kurz, denn Banken und Konzerne sind eng mit Geheimbünden, allen voran Freimaurerlogen, verzahnt. Bezieht sich der Pakt mit dem Teufel also doch eher auf den Beitritt in eine Loge? Immerhin können in einem Geheimbund Kontakte geknüpft werden, die der Karriere förderlich sind. Wer dabei ist, kann anhand der entsprechenden Symbole und Gesten leicht entlarvt werden.

Egal ob ein Autor einen Verlag, eine Band ein Label oder ein Politiker Zustimmung sucht – die Mitgliedschaft in einer Freimaurerloge, einer Studentenverbindung oder einem Think Tank wie dem Council on foreign Relations können wahre Wunder wirken. Wobei Doppelmitgliedschaften natürlich umso hilfreicher sind. So sind viele Teilnehmer der Bilderberg-Konferenzen gleichzeitig auch Freimaurer.

Satan selbst spielt dagegen eher eine untergeordnete Rolle. Allerdings ist der Schritt von der Hochgradfreimaurerei, Skull & Bones oder dem Bohemian Club zum Satanismus nur klein. Es könnte also durchaus sein, dass zumindest der harte Kern von Satanisten tatsächlich glaubt, einen Pakt mit dem Teufel geschlossen zu haben. Die Frage ist nun, ob diese Personen einfach nur einen Dachschaden haben oder tatsächlich höherdimensionale Wesen ihre Finger im Spiel haben? Wie auch immer die Antwort lautet, wäre selbst in letzterem Fall die Bezeichnung „Teufel“ eher metaphorisch gemeint.

Pakt mit dem Teufel

Da wir den Teufel nun mehr oder weniger ausgemacht haben, kommen wir zur Seele, die an ihn verkauft wird. Natürlich kann man nicht wirklich seine Seele verkaufen. Man kann sie aber sehr wohl verderben und damit der eigenen spirituellen Entwicklung schaden. Im Bereich Entertainment verliert man zudem die Kontrolle über seine Kunst. Musikern werden fertige Texte in den Mund gelegt und kaum ein Film ist frei von Pyramiden oder Schachbrettmustern. Die sprichwörtliche Seele geht hier tatsächlich verloren und weicht immer gleichen Mustern, die vorgegeben werden.

Auf den ersten Blick mag es lohnend erscheinen, sich für Ruhm und Reichtum unterzuordnen. Bei genauerer Betrachtung stehen dabei jedoch ausschließlich materielle Dinge im Vordergrund und diese können einem schnell wieder entzogen werden, wenn man ab einem bestimmten Punkt letztendlich doch Gewissensbisse bekommt. Der Weg des geringsten Widerstands zum Erfolg ist keineswegs der beste Weg. Harte, ehrliche Arbeit ist dagegen auch Arbeit am eigenen Bewusstsein und man bleibt sich selbst dabei treu.

Kesha’s Pakt mit dem Teufel

Kesha ist eine weitere Mind Control-Marionette, die wie Lady Gaga oder Rihanna moralische Verkommenheit propagiert.

In ihrer ersten Hitsingle „Tik Tok“ warb sie bereits unmissverständlich für die Alkohol-Agenda. In „Dancing with the Devil“ beschreibt sie nunmehr ihren Deal mit Satan. Im übertragenen Sinne ist damit ihre Rolle in der Pop-Okkultur gemeint. Die Musikindustrie sorgt für ihren Erfolg und im Gegenzug propagiert sie moralischen Verfall und Satanismus.

Kein Wunder, dass es in ihrem Video „Die young“ (passend zum letzten Schulmassaker) nur so vor okkulten Symbolen wimmelt. Am unmissverständlichsten ist dabei das umgedrehte Kreuz Satans.

Die young Satanic Cross_1

Die young Satanic Cross_2

Im Video zerschlagen Kesha und ihre Schergen die Inneneinrichtung einer Kirche und transformieren sie in einen okkulten Tempel. Ein Pentagramm mit der Spitze nach oben wird in der anschließenden Szenarie prominent über Kesha’s Kopf platziert, was die Erleuchtung durch Luzifer symbolisiert.

Die young Luzifers Kirche

An Pyramiden darf es natürlich genauso wenig fehlen.

Die young Pyramide

Die young Pyramide Eye_1

Die young Pyramide Eye_2

Bei Live-Auftritten wird ebenfalls mit Freimaurersymbolen um sich geworfen. Man beachte dabei auch die einäugigen Pyramiden auf den Röcken der Tänzer.

Kesha Pyramid

Fehlt noch die Betonung des allsehenden Auges mit einer 5-6-Handgeste.

Auge im V

Und natürlich die Hand mit Auge plus Augenbetonung.

Blue Eye Hand

Richtig widerwärtig sind die Anspielungen auf Sodomie. Spätestens hier sollten sich Eltern fragen, ob sie ihre Kinder weiterhin dem MTV-Programm aussetzen wollen.

Kesha Sodomie

Und das ist bei weitem nicht die einzige Anspielung auf sexuelle Perversion.

Kesha Sex Magick

Das folgende Video geht noch einmal genauer auf die Details sowie die Songtexte ein. Die letzte Minute kann man allerdings getrost skippen, da am Ende das übliche Gelaber von christlicher Erlösung kommt. Es gibt einen viel einfacheren Weg, dem Treiben der Satanisten Einhalt zu gebieten: Hört einfach auf, deren Produkte zu kaufen und zu konsumieren. Man stelle sich vor, es ist ein Kesha-Konzert und niemand geht hin – so einfach ist das!

Wir respektieren die religiösen Gefühle anderer, jedoch müssen wir uns von der Heilsbotschaft am Ende des Videos ausdrücklich distanzieren, um unsere Objektivität zu wahren. Der Grund, warum wir das Video dennoch zeigen, ist die Fülle an Details, die zweifelsohne richtig interpretiert werden.

Tenacious D – „Satan ist in Euren Herzen“

von Joe Doe

Tenacious D ist eine Rockband, die 1994 von den Musikern und Schauspielern Kyle Gass und Jack Black gegründet wurde. In dem Film „Kings of Rock“ von 2006, um den es in diesem Artikel gehen soll, spielen die beiden sich selbst und tragen damit zur Legendenbildung über ihre eigene Band bei.

Zunächst einmal fällt auf, dass es im Film von satanistischen Symbolen nur so wimmelt. Vor allem Darstellungen des Teufels tauchen immer wieder im Hintergrund auf.

Satanic Grafitti

Vor dieser Kulisse treffen Kyle und Jack zusammen und gründen nach einigen Missverständnissen ihre Band Tenacious D. Deren Name leitet sich im Film von zwei Muttermalen an den Ärschen der beiden ab. Dies entspricht zwar nicht den Tatsachen, bringt aber gut auf den Punkt, dass ihre Musik für’n Arsch ist.

Als die beiden ein satanistisches Ritual in ihrer Wohnung abhalten, wobei Kyle ein Stirnband mit einer Pyramide mit Auge trägt, fällt ihnen auf, dass all ihre großen Rockidole dasselbe Plektron haben, welches die Form eines Baphomet-Kopfes hat. Für jene, die fähig sind, die Symbole der Freimaurer zu verstehen, ist klar, dass die beiden durch ihre Mitgliedschaft Einblick in Geheimwissen erhalten.

Satanic Ritual

Pyramidenstirnband

Freimaurersymbole, wohin das Auge blickt. Allein die Pyramide mit Auge ist omnipräsent. Darunter auf einem T-Shirt von Jack Black.

Pyramiden T-Shirt

Ebenso auf seiner Gitarre.

Gitarre Pyramide

Auf Jacks Gitarre finden sich noch mehr Freimaurersymbole, darunter Doppelblitze, ein Sonnenkreuz, ein Hexagramm und ganz oben die Krone für die Königliche Kunst. Darunter war einst die Architektur zu verstehen. Inzwischen ist es jedoch die Musik.

Gitarre Krone

Da den beiden dennoch der große Durchbruch bis dahin verwehrt bleibt, streben sie natürlich den Besitz des teuflischen Plektrons an, welches in Wirklichkeit der Eckzahn von Satan höchstpersönlich ist. Kyle und Jack schmieden einen Plan, es aus dem Rockmuseum zu stehlen.

Plektron

Mit anderen Worten: die beiden streben einen Pakt mit dem Teufel an, um reich und berühmt zu werden. Nicht, dass sie damit nicht schon Erfahrungen gesammelt hätten…

Belzebub

Dabei erfahren Kyle und Jack vorab von einem Musikhändler, dass eigentlich nicht die Stars die Musik spielen, sondern ihre Hand von Satan gelenkt wird. Wenn das mal keine Anspielung darauf ist, dass einige berühmte Musiker behaupten, sie würden von höheren Mächten gesteuert. Scheißegal, den beiden geht es nur um Geld und Ruhm. Sie schlagen daher alle Warnungen in den Wind und machen sich auf den Weg.

Man beachte die M-Handgeste

Man beachte die M-Handgeste

Kurz bevor sie das Rockmuseum erreichen, zerstreiten sich Kyle und Jack jedoch zwischenzeitlich. Kyle ist einfach notgeil und folgt ein paar Mädels auf eine Studentenparty. Dort tritt er mit einer Gitarre auf, deren Schulterband mit Grey-Alienköpfen verziert ist.

Eine Anspielung auf die Grey gibt es bereits zu Beginn des Films, als Jack in einer Vision sein satanistisches Vorbild James Dio erscheint.

Grey Eyes

Während Kyle nun auf der Party abhängt, bis er merkt, dass er dort nicht hingehört, knabbert Jack ein paar Magic(k) Mushrooms. Damit steht er in der Tradition führender Okkultisten wie Aleister Crowley, die allesamt Drogen geknallt haben. Der Trip mag auf den ersten Blick witzig erscheinen, aber wir können jedem nur davon abraten, solche Pilze zu probieren. In der Realität sind solche Trips weit weniger unterhaltsam.

Magick Mushrooms_1

Magick Mushrooms_2

Als die beiden auf dem Weg ins Rockmuseum endlich wieder zueinander finden, gelingt es ihnen tatsächlich, das Plektron zu stehlen. Nach einer wilden Verfolgungsjagd erreichen sie schließlich ihre Stammkneipe, in der sie sich nun ihren großen Durchbruch erhoffen.

Dumm nur, dass jeder das Plektron zuerst haben will und die beiden Vollpfosten es bei ihrer Kabbelei zerbrechen. Der Türsteher meint daraufhin, dass dies halb so schlimm sei, denn Satan wäre ja in ihren Herzen. Und da wären wir bei der Kernaussage des Films, die da lautet, dass man Satan in sein Herz lassen soll.

Gesagt getan. Nur hat die Sache einen Haken: Der Türsteher ist Satan und bemächtigt sich des weggeworfenen Plektrons. Da er nun seinen Zahn zurück hat, erlangt er seine volle Macht zurück und hintergeht die beiden Musiker selbstverständlich. Einen Deal mit dem Teufel einzugehen ist nun mal ein recht einseitiges Vergnügen.

Satans Zahn

Doch kurz bevor Satan Machtblitze auf die zwei Nassbirnen schleudern will, fordert Jack Black ihn zu einem Rockout heraus.

Satans Machtblitze

Der Teufel kann dies nicht ausschlagen und rockt die beiden umgehend an die Wand. Natürlich sind seine Instrumente mit der 666 geschmückt, um jedes noch so platte Klischee zu bedienen.

Höllenlärm_1

Höllenlärm_2

Als Jack und Kyle die Wette verlieren, schleudert Satan wieder Machtblitze. Diese prallen jedoch an Jacks Gitarre ab und treffen Satan, wodurch dieser ein Horn verliert. Damit ist er wieder unvollständig und muss in die Hölle zurück. Das Höllentor manifestiert sich natürlich in Form eines Pentagramms.

Devils Hellgate_1

Devils Hellgate_2

Fazit: Es ist schwierig, alle Symbole in diesem Film zu berücksichtigen, da es einfach zu viele sind. Es fällt allerdings auf, dass sich hier wieder Freimaurersymbole und Satanismus überschneiden. Wer nach diesem Auftritt immer noch nicht kapiert, dass Jack Black ein fettes Satanistenschwein ist, dem ist nicht mehr zu helfen.

Höllenrocker

Drei Jahre vor „Kings of Rock“ durfte er übrigens in „School of Rock“ bereits eine ganze Schulklasse zu harten Klängen und Satanismus verführen. Man ahnt Böses, wenn man sich vorstellt, was abseits der Kamera möglicherweise noch alles mit den Kindern geschehen sein könnte. Zumal sein Rollenname in diesem Film eine Anspielung auf männliche Genitalien war.

Freimaurersymbole bei Tenacious D: