Videoanalyse: Hell Boulevard – Satan in Wonderland

Der Bandname Hell Boulevard sagt eigentlich schon alles über die ideologische Ausrichtung dieser Krachmacher. Das Video zu „Satan in Wonderland“ bezeugt dabei, dass es sich mitnichten um harmlose Gruftis handelt, die nur oberflächlich mit okkulten Symbolen spielen, die sie nicht verstehen. Der Boulevard zur Hölle ist durchaus bewusst mit schlechten Vorsätzen gepflastert.

Wie schlecht diese Vorsätze sind, zeigt die Anspielung auf „Alice im Wunderland“, welche hier durch Satan ersetzt wird. Schon das Originalwerk von Lewis Carroll offenbarte dessen Neigungen zu Drogenmissbrauch und minderjährigen Mädchen. Umso erschreckender ist es, dass sich die satanische Alice im Verlauf des Musikvideos bis auf die Unterwäsche entkleidet. Die Darstellerin ist zwar erwachsen, aber was sie darstellt nicht.

Zu Beginn des Videos ist Alice noch angezogen und darf eine weiße Venustaube küssen, welche Luzifer symbolisiert.

Das weiße Karnickel darf natürlich auch nicht fehlen.

Immerhin zeigt es den Weg zu den Pilzen, aus denen die Drogen gewonnen werden.

Noch in der ersten halben Minute sind außerdem schon die ersten Freimaurersymbole zu sehen. Zum einen wäre da der Schirm, natürlich in Schwarz/Weiß gehalten.

Und der ebenfalls schwarz/weiße Schachbrettboden als Spielwiese für sexuelle Perversionen.

Weiter geht es mit offensichtlicher Satanismussymbolik. Der Baphomet hat passend zum Anlass einen gehörnten Hasenschädel. Im Prinzip könnte das auch eine Anspielung auf den Playboy sein, denn die blanken Titten haben ein XX-Rating.

Was mit diesem Sexbunny hinter der Kamera passiert, darüber wird lieber geschwiegen.

Ebenfalls nackt ist eine rothaarige Frau mit Hörnern, an der Aleister Crowley vermutlich seine Freude gehabt hätte.

Aber sicherlich hat auch der verrückte Hutmacher, welchen der Sänger verkörpert, an der „Hure Babalon“ Gefallen gefunden.

Bevor die wilde Party so richtig losgeht, müssen aber erst einmal lustige Pillen eingeworfen werden, die „Happiness“ bringen. Das Musikvideo ist wie eine einzige Anleitung zum Drogenkonsum. Aber das trifft ja bereits auf das literarische Vorbild zu.

Ob nur die Pillen im Hals kratzen oder die folgende Geste eine tiefere Bedeutung hat, lassen wir mal offen.

Die Pillen zeigen jedenfalls schnell Wirkung und plötzlich steht alles Kopf, einschließlich dem umgedrehten Kreuz auf der Hure Babalon.

Wenn’s erst mal richtig rein knallt, erscheint einem schlussendlich auch die Cheshire-Cat, stilecht mit Pentagramm-Ohrring…

…sowie die Raupe mit der Wasserpfeife, hier in einer sehr maskulinen Darstellung.

Der Typ an der Shisha betont sein linkes Horusauge, indem er das andere mit einem umgedrehten Satanspentagramm abdeckt.

Auf der Stirn trägt er zudem eine Mondsichel, die für sich genommen schon okkulte Bedeutung hat, hier allerdings die Sichel des Saturn repräsentieren könnte.

Man sollte meinen, mehr okkulte Symbolik ginge nicht. Doch was wäre ein satanistisches Musikvideo ohne das Siegel Satans auf dem nackten Leib von Alice?

Ähnlich okkulte Symbole blitzen auch immer mal wieder in einem Buch auf, welches sich bei genauerer Betrachtung als geschändete Bibel entpuppt.

Wenn da mal nicht die unheilige Dreifaltigkeit ihre Finger im Spiel hatte.

Der Hutmacher dreht zum Schluss noch mal richtig auf und zeigt sowohl den Baphomet mit erhobenem Zeigefinger…

…als auch die symbolischen Teufelshörner.

In seiner alternativen Gruftikluft trägt er zudem ebenfalls das Siegel Satans um den Hals sowie Buttons mit umgedrehtem Kreuz und Pentagramm.

Am Ende wirkt Alice irgendwie niedergeschlagen und scheint dem weißen Karnickel für den Horrortrip nicht gerade dankbar zu sein.

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Videoanalyse: Satans massives Ego

Massive Ego ist eine Band aus dem Bereich Gothic, deren Musikvideos meist in Schwarz/Weiß gehalten sind. Der Sänger tritt optisch wie Mickey Mouse auf, was auf den ersten Blick lächerlich wirkt.

Wir wollen an dieser Stelle nicht darüber spekulieren, ob er einer Disney-Programmierung unterzogen wurde. In jedem Fall weiß er die Mickey-Ohren aber korrekt zu deuten, denn im gleichen Video zu „Low Live“ ist er auch als Teufel mit Hörnern verkleidet zu sehen. Ein Look, den die gesamte Band zur Schau trägt.

Ähnlich sieht es mit dem Video zu „I idolize you“ aus. Zwar wirken manche Kostüme eher Insektoid, doch im Kontext gesehen handelt es sich bei den Fühlern eher um Hörner.

Der Disney Look greift ebenfalls auf die anderen Bandmitglieder über, wie die folgenden Screenshots zeigen.

Zu Disney gehören natürlich auch sexuelle Anspielungen und so gibt es im Video die Titten von Minnie Mouse zu sehen. Natürlich mit Xen auf den Nippeln, womit ironischerweise ein XXX-Rating verhindert wird.

Wer hier unter wessen Schirmherrschaft steht, stellt der Rain Man höchstpersönlich klar.

Im betreffenden Lied geht es, wie der Titel schon verrät, um Idolisierung, welche die Band scheinbar kritisch sieht. Zumindest sollte man das hoffen, da u.a. Hitler als Idol gezeigt wird. Da die Band nun aber selbst das Okkulte glorifiziert und ihrerseits von den Fans idolisiert wird, entbehrt diese Kritik nicht einer gewissen Ironie.

Die Computermonitore auf den Schultern können übrigens als Kopf im Käfig interpretiert werden, da es offensichtlich um geistige Beeinflussung geht. Das allsehende Auge ist dabei nicht weit.

In den Zwischensequenzen gibt es allerhand verstörende Bilder zu sehen, in denen eine halbnackte Gestalt mit Glatze Black Goo erbricht. Ob es sich dabei um einen Mann oder eine Frau handelt, ist schwer einzuordnen.

Zum Schluss wird die Botschaft „RELIGION IS THE DEVIL – PLEASE GOD SAVE US FROM RELIGION“ ins Blickfeld gekritzelt. Auch das ist nicht gänzlich frei von Ironie, sind doch die teuflischen Kostüme selbst religiöser Mummenschanz. Okkultismus ist nun mal kein Atheismus und Atheisten würden wohl nicht Gott darum bitten, die Menschheit von Religion zu erlösen.

Dark Shadows – Mind Control für Vampire

von Shinzon

Ursprünglich war “Dark Shadows” eine Vampirserie, die von 1966 bis 1971 lief. 1991 folgte eine Neuauflage und 2012 schließlich der Kinofilm von Tim Burton. Den ersten Barnabas Collins spielte Jonathan Frid (1924-2012), welcher noch kurz vor seinem dahinscheiden einen kleinen Cameo-Auftritt in Burtons Remake hatte. Seine einstige Rolle wurde indes von Johnny Depp verkörpert, was nicht passender hätte sein können, da es in diesem Film doch weniger um Vampire als vielmehr um Mind Control geht.

Zudem strotzt der Film nur so vor Freimaurersymbolik. Noch bevor es richtig losgeht, sieht man bereits eine Galionsfigur an einem Schiff, welche einen Sonnenkranz über dem Kopf trägt und die typische M-Handgeste macht.

01 Galionsfigur

Diese Szene spielt im Jahr 1760 und handelt von Barnabas’ Reise nach Amerika, wo seine Eltern ein Fischereiunternehmen aufbauen. Sogar das Fischerdorf, in dem er aufwächst, ist nach seiner Familiendynastie benannt. Unweit von Collinsport liegt das private Anwesen namens Collinwood, welches ziemlich düster erscheint.

Gruselbude

Die wahre Finsternis tritt jedoch 15 Jahre später in Form der Hexe Angelique Bouchard (Eva Green) in Barnabas’ Leben. Sie liebt ihn, doch als er sie zurückweist, tötet sie seine Eltern durch einen Fluch. Es kommt also schon früh schwarze Magie ins Spiel, die stark an Voodoo erinnert.

03 Voodoo

Barnabas studiert daraufhin selbst okkulte Bücher. Darin findet er den wahren Namen Satans: Mephistopheles. Das goldene „M“ auf rotem Grund erinnert dabei stark an das McDonalds-Logo. Eine groteske Schleichwerbung für teuflisch schlechten Fraß.

04 McPhisto

Nach Barnabas’ Eltern muss auch seine Geliebte Josette (Bella Heathcote) dran glauben. Diese wandelt unter dem Einfluss der Hexe zum Widow’s Hill und stürzt sich in den Tod. Josette ist dabei nicht sie selbst sondern steht unter einer Art okkulter Gedankenkontrolle. Sie reagiert wie ferngesteuert, was im späteren Verlauf des Films noch interessant wird.

05 Manchurian Josette

Als Barnabas seiner Geliebten in den Tod folgen will, überlebt er den Sturz in die Tiefe. Angelique hat ihn dazu verdammt, ein Vampir zu sein.

06 Vampirisiert

Anschließend hetzt die Hexe den Pöbel gegen ihn auf und lässt ihn lebendig begraben. Wenn sie ihn nicht haben kann, soll ihn keine haben und sein Leiden soll bis in alle Ewigkeit andauern. Die Szene könnte natürlich auch im Bohemian Grove spielen.

07 Lebendig begraben

Weiter geht es im Jahr 1972, also in der Zeit, in der die Originalserie gerade abgesetzt worden war. Zu den Klängen der wundervollen Ballade „Nights in White Satin“ von The Moody Blues sitzt Victoria Winters (ebenfalls Bella Heathcote) im Zug und starrt Löcher in die Luft. Man merkt auf den ersten Blick, dass die Reinkarnation von Josette ebenfalls unter Mind Control steht. Als sie für ihr Vorstellungsgespräch als Gouvernante probt, gibt sie sich zudem zwei verschiedene Namen, was ein deutlicher Hinweis auf eine multiple Persönlichkeitsspaltung ist.

08 Mind Control Vicky

Weiterhin trägt sie, ebenso wie Josette, blaue Kleidung, diesmal mit roten Knöpfen und weißer Bluse darunter. Kurzum die Farben der Freimaurer.

09 Blau-Weiß-Rot

In Collinsport angekommen, gibt es erst einmal Schleichwerbung für Shell.

10 Shell Schleichwerbung

Nachdem Victoria von ein paar Hippies mitgenommen und am Anwesen abgesetzt wurde, wird sie vom verzottelten Hausmeister Willie (Jackie Earle Haley) in der heruntergekommenen Collinsbude begrüßt. Immerhin gibt es hier noch keine Schachbrettböden und dergleichen. Die gesamte Deko hat mit maritimen Dingen wie Wasser, Fischen und Seepferdchen zu tun. Das sollte nicht weiter verwundern, da die Collins bekanntlich im Fischereigewerbe tätig waren.

Das Vorstellungsgespräch führt die Tante des kleinen David, für den Victoria die Nanny spielen soll. Elizabeth Collins Stoddard (Michelle Pfeiffer) stellt die Bewerberin sofort ein, nachdem diese sich gegen Frauenrechte ausgesprochen hat. Als erstes suchen die beiden Elizabeths Tochter Carolyn (Chloë Grace Moretz) auf. Für eine Fünfzehnjährige ist deren Auftreten stark übersexualisiert und später werden bei Tisch noch einige anrüchige Masturbationsanspielungen über sie gemacht.

11 Carolsin

Beim Essen lernt Victoria Elizabeths Bruder Roger Collins (Jonny Lee Miller) und Dr. Julia Hoffman (Helena Bonham Carter) kennen. Der gestörte Sohn David (Gulliver McGrath) taucht zunächst als Gespenst zum Essen auf. Darunter trägt er einen gestreiften Pyjama, der an Häftlingskleidung erinnert. Doch wer hält ihn gefangen? Die CIA im Rahmen von MK Ultra?

12 David Pyjama

Gleich in der ersten Nacht begegnet Victoria dem Geist von Josette, die ihr die Ankunft von Barnabas ankündigt. Aber Moment mal, sollte sie nicht eigentlich deren Reinkarnation sein? Immerhin handelt es sich ja um dieselbe Schauspielerin.

13 Josettes Geist

Josettes Geist behält jedenfalls Recht, denn in derselben Nacht stoßen Bauarbeiter auf den Sarg des Vampirs. Dieser erweist sich für seine Befreiung als ziemlich undankbar und saugt erst einmal alle Anwesenden aus. Wie später zu hören ist, handelt es sich um insgesamt 11 Opfer, was auf die freimaurerische Dualität anspielt. 11 müssen sterben, damit einer leben kann.

Kurz nach der Mahlszeit wird Barnabas von einem hellen Schein erfasst. Es handelt sich um eine Leuchtreklame von McDonalds, die er sofort mit Mephistopheles in Verbindung bringt. Dann war die Initiale in dem alten Schmöker also tatsächlich Schleichwerbung und obendrein steht die Burgerbude mit dem Teufel im Bunde.

14 Blutsauger

15 McDonalds

Kurz darauf wird Barnabas fast von einem Auto angefahren. Selbstverständlich kennt er weder Autos noch Asphaltstraßen und auch Collinsport kommt ihm seltsam fremd vor. So ist das wohl, wenn man fast 200 Jahre verpennt hat. Als er endlich auf seinem alten Anwesen ankommt, trifft er ausgerechnet auf Willie, den er sogleich hypnotisiert, um Antworten zu erhalten. Die hätte er aber wohl auch ohne den Jedi-Trick bekommen.

16 Hypnose

Immerhin hat Willie gute Nachrichten für ihn. 4 Mitglieder seiner Familie leben noch. Doch halt! Barnabas hatte keine Kinder und auch keine Geschwister, wie kann er also Nachkommen haben? Der erste große Filmfehler. Kein Fehler ist es dagegen wohl, dass der Vampir bei Betreten seines Hauses zuerst die Statue von Poseidon befummelt – ausgerechnet der Gott mit dem Dreizack, welcher auch in Mephistos Händen zu finden ist.

17 Dreizack

Der jüngste Spross der Collins spielt derweil mit Dinosaurierfiguren. Nach einer Schallplatte von T.Rex schon die zweite Anspielung auf Reptiloide.

18 Dinos

Barnabas schreitet zunächst an David und Carolyn vorbei und befummelt die Marmorfiguren am Kamin. Das Auge des Seepferdchens stellt bei genauerer Betrachtung einen Stern der Ištar dar.

19 Ischtar-Auge

Als Barnabas endlich seinen jüngsten Erben entdeckt, bleibt ihm nicht viel Zeit, sich mit ihm bekannt zu machen. Elizabeth unterbricht die Szene und glaubt zunächst an einen üblen Scherz. Während des folgenden Wortgefechts gibt es nebenher wieder etwas Blau/Rot-Symbolik.

20 Blau-Rot-Roboter

Als Beweis für seine Identität offenbart Barnabas der Dame des Hauses einige Geheimtüren und -mechanismen des Anwesens. Dabei stellt sich heraus, wo Vampire wandeln, sind Wölfe nicht weit.

26 Wölfe

Am überzeugendsten ist für sie jedoch, dass Barnabas kein Spiegelbild hat, was sie bei einem Abstecher in einen Geheimgang bemerkt.

22 Kein Spiegelbild

Nachdem sie von dem Vermögen weiß, welches unter dem Haus schlummert, geht Elizabeth einen Pakt mit ihrem Ahnen ein. Dieser soll seine Identität gegenüber den anderen geheim halten, was sich aufgrund seiner ständigen altertümlichen Äußerungen als schwierig erweist. Geheimnisse sind wohl eher Elizabeths Ding, was sich u.a. in ihren Eulen-Ohrringen äußert, die als Anspielung auf die Illuminaten gewertet werden können.

23 Eulenohrringe

In Konkurrenz zum Fischereibetrieb der Collins steht die Firma Angelbay, welche der erblondeten Angelique gehört. Deren Auto ist natürlich rot, während ihre Mitarbeiter die Farben der Freimaurer tragen. Mit anderen Worten steht sie an der Spitze der Machtpyramide.

24 Rotes Auto

Als Angelique von den 11 Toten erfährt, ahnt sie von Barnabas’ Rückkehr und sucht ihn in seinem Haus auf. Dieser ist wenig angetan von dieser Begegnung, denn die Hexe hat ihm alles genommen. Sogar seiner Familie hat sie mit ihrem Konkurrenzkonzern das Geschäft ruiniert und sie ist mit ihren Demütigungen noch nicht am Ende. Allerdings schmeißt sie sich ihm andererseits auch gleich wieder an den Hals, denn sie begehrt ihn nach wie vor.

Durch geschickte Manipulation gelingt es Elizabeth schließlich, Barnabas zu ermutigen, den Kampf gegen die Hexe aufzunehmen. Er lässt daraufhin das Anwesen renovieren und baut das Familienunternehmen wieder auf. Er schafft, was Elizabeth jahrzehntelang vergeblich versucht hat.

25 Schwarzer Schirm

Um Fische zu verarbeiten, brauchen die Collins natürlich noch einen Kapitän mit einem Fangschiff. Diesen finden sie in Silas Clarney. Gespielt wird dieser von keinem geringeren als Christopher Lee, was ein kleiner Insider-Gag ist, denn Barnabas erhält hier Hilfe von dem Dracula-Darsteller schlechthin. Kapitän Clarney muss allerdings erst noch überzeugt werden, was Barnabas abermals mit dem Jedi-Trick gelingt. Auch das ist ein Insider, denn Christopher Lee spielte ebenfalls den abtrünnigen Jedi Count Dooku, der zu dunklen Seite überlief.

26 Christopher Lee

Im Hause Collins offenbaren sich derweil einige Geheimnisse. Elizabeths Bruder Roger beobachtet, wie Barnabas aus dem Geheimversteck unter dem Kamin steigt und die Familienpsychologin Dr. Hoffman findet während einer Hypnosesitzung heraus, dass Barnabas ein Vampir ist. Der alte Blutsauger selbst interessiert sich indes für Flirttipps, mit denen er das Herz von Victoria erobern kann. Dafür konsultiert er ausgerechnet Carolyn, der er zu einer baldigen Nutzung ihres gebärfähigen Beckens rät. Direkt neben der damals noch minderjährigen Schauspielerin findet sich in dieser Szene ein Schmetterling, der zusammen mit den sexuellen Anspielungen kein gutes Zeichen ist. Aber zum Projekt Monarch kommen wir später noch.

27 Schmetterling

Neben Barnabas findet sich in derselben Szene ein geflügeltes allsehendes Auge. Das Plakat ist zudem in Blau/Rot gehalten und direkt daneben findet sich noch ein kleines blaues Bild von einem Gesicht, dessen linkes Auge ebenfalls hervorgehoben ist.

28 Geflügeltes Auge

In der darauf folgenden Nacht metzelt der alte Collins eine Gruppe unschuldiger Hippies dahin. Zwar bedauert er seinen Durst, dennoch zeigt sich einmal mehr, welch abartige Kreatur er ist. Er hätte zumindest Jagd auf Verbrecher machen können, statt auf friedliche Blumenkinder. Obendrein wird hier die Chance auf einen Gag verpasst, denn er wird von dem Hippieblut nicht mal high. Im Kern ist diese Szene daher eher als Ablehnung des Pazifismus zu verstehen, denn Satanisten lieben den Krieg.

Wo es Barnabas nun nach Blut und Liebe dürstet, verlangt es Angelique einzig nach Kontrolle. Es stinkt sie an, dass die Geschäfte der Collins wieder laufen und ihren eigenen Profiten tatsächlich abträglich werden. In ihrem Konferenzzimmer findet sich übrigens die freimaurerische Galionsfigur vom Beginn des Films.

29 Angeliques Mettingroom

Zunächst bietet sie ihrem einstigen Angebeteten einen Deal an. Sie wünscht sein Familienunternehmen aufzukaufen und auch privat mit ihm zu fusionieren. Ihre Flirttechniken lassen natürlich sehr zu wünschen übrig, denn während sie ihn verbal verführt, legt sie ihm die Hand an den Hals. Normalerweise macht ein Freimaurer diese Geste nur bei sich selbst und nicht als Drohung gegen andere.

30 Angeliques Hand am Hals

Beim folgenden Liebesakt entpuppt sich Angelique als nicht ganz menschlich. Zunächst wächst ihr spontan ein zweites Paar Arme. Außerdem zerkratzt sie mit ihren langen Fingernägeln die gesamte Einrichtung.

31 Vier Arme

Ihrer gespaltenen Zunge nach zu urteilen ist sie ein getarnter Reptiloid, was dann auch gleich ihr hohes Alter von über 200 Jahren erklären würde.

32 Reptozunge

Barnabas hat allen Grund dazu, die letzte Stunde zu bereuen. Ebenso seine offenen Worte, denn nach diesen entlässt Angelique ihn mit der Drohung, ihn zu zerstören, wenn er sich ihr nicht hingibt. Das hat er jedoch keineswegs vor. Im Gegenteil will er einen Ballabend veranstalten, um die Beliebtheit seiner Familie im Kaff wiederherzustellen. Tipps erhält der antike Vampir dabei von Carolyn, die Alice Cooper auf der Party sehen will. Der ist natürlich als Schlangenträger auf einem Magazin abgebildet.

33 Alice Schlangenträger

Die Party erfüllt tatsächlich Carolyns Erwartungen. Barnabas hat die Bude wahrlich wieder zum Glänzen gebracht und alles, inklusive der Diskokugel, besorgt. Am Eingang begrüßen die Lavalampen Jachin und Boas die Besucher.

34 Jachin und Lava

Sogar an zwei Tänzerinnen in Käfigen hat der alte Lustknabe gedacht.

35 Frauen in Käfigen

Alice Cooper spielt sich in dieser Szene übrigens selbst. Da er schon immer so abgehalftert aussah, fällt es kaum auf, dass er 40 Jahre jünger sein müsste. Barnabas fällt zu diesem Anblick nur ein, dass Alice das „hässlichste Frauenzimmer“ ist, welches er je gesehen hat.

36 Hässliches Frauenzimmer

Übrigens ist der Auftritt Coopers in einer Zwangsjacke wieder einmal eine Anspielung auf den Missbrauch von Psychiatriepatienten für Gedankenkontrollexperimente. Direkt im Anschluss offenbart Victoria dem Hausherren nämlich ihre Kindheitsgeschichte. Da sie schon früh Geister sehen und mit ihnen kommunizieren konnte, wurde die Kleine von ihren Eltern in eine Nervenklinik eingewiesen.

37 MK-Ultra-Opfer_1

38 MK-Ultra-Opfer_2

Victoria, die eigentlich Maggie Evans heißt, wurde einer Elektroschocktherapie unterzogen. Das ist eine direkte Bezugnahme auf das Projekt Monarch der CIA, bei welchem ebenfalls Elektroschocks angewandt wurden, um Patienten zu traumatisieren und ihr Bewusstsein zu manipulieren.

39 Monarch-Programm

Das erklärt nicht nur die ganzen Schmetterlinge, sondern auch Victorias starren Blick in der ersten Szene. Ihr Ausbruch aus der Klinik, in der sie fast ihr gesamtes Leben verbracht hat, liegt nämlich erst wenige Tage zurück. Der Geist von Josette hat sie schließlich auf die Stelle im Haus der Collins aufmerksam gemacht.

40 Stellenanzeige

Während Barnabas ihrer Lebensgeschichte lauscht, trifft vor dem Haus bereits die Konkurrenz ein. Es war ja klar, dass Angelique als Lady in Rot zur Party kommt, immerhin müsste inzwischen jeder kapiert haben, dass sie ein Teufel ist.

41 Angelique in Rot

Fatal ist hier jedoch nicht nur die Femme, sondern vor allem, dass sie ihren Angebeteten mit Victoria herumknutschen sieht. Da bekommt sie gleich Risse im Gesicht, die ihr linkes Auge betonen. Fast so wie der Blitz in den Gesichtern von David Bowie und Lady Gaga.

42 Augennarbe

Auch der Vampirfürst muss am Tag darauf eine für ihn abscheuliche Entdeckung machen. Dr. Hoffman hat ihm nicht etwa Blut abgezapft, um eine Heilung für ihn zu finden. Im Gegenteil benutzt sie sein Blut, um selbst wie er zu werden. Das hat etwas von Gräfin Bathory, die in Jungfrauenblut badete, um nicht zu altern. Mit dem einzigen Unterschied, dass Julia nicht in Barnabas’ Blut badet, sondern es sich als Transfusion injiziert. Die Strafe darauf lautet Tod und ihre Leiche verklappt der Hausherr zusammen mit Willie des Nachts im Meer.

43 Doctor Bathory

Am nächsten Tag erwischt Barnabas seinen Nachfahren Roger beim Versuch, das Familienerbe zu plündern. Er stellt ihn vor die Wahl, ein vorbildlicher Vater für David zu werden oder das Anwesen zu verlassen. Tatsächlich entschließt sich der Arsch, abzureisen und seinen Sohn im Stich zu lassen. David, der im Film eine absolute Nebenrolle spielt, wird kurz darauf fast von der herabstürzenden Diskokugel erschlagen. Bei seiner Rettung outet sich das Familienoberhaupt als Vampir und fängt kurz darauf im Tageslicht Feuer. Keine gute Wendung, denn nun haben David und Victoria Angst vor ihm.

44 Sonnenlicht

Für den alten Collins ist das Maß damit voll. Wutentbrannt stapft er in Angeliques Büro und fordert sie auf, den Fluch von ihm zu nehmen. Die lässt sich jedoch keineswegs einschüchtern, droht ihm stattdessen, Victoria wie einst Josette von der Klippe springen zu lassen. Sie stellt ihn ein letztes Mal vor die Wahl, an ihrer Seite zu herrschen oder abermals für einige Jahrhunderte in einem Sarg zu schmoren. Er trifft die moralisch richtige Entscheidung, welche ihn allerdings ratzfatz in einen Sarg befördert.

Bevor sie seinen Sarg in die Familiengruft bringt, fackelt Angelique noch die Fischfabrik der Collins ab. Es bleibt kein Zweifel am Zorn dieser garstigen Hexe. In der Familiengruft der Collins wird übrigens ein Steinaltar von einem Freimaurerhandschlag geziert.

45 Freimaurerhandschlag

Als nächstes führt die Hexe die Polizei samt einem wütenden Mob zum Anwesen der Collins. Dort stellt sich Barnabas, den der kleine David inzwischen wieder befreit hat, freiwillig unter der Bedingung, dass auch Angelique verhaftet wird. In dieser Szene gibt es wieder ein interessantes Detail über die Collins. Nachdem sie nun schon als Freimaurer geoutet sind, offenbaren die Türgriffe des Eingangsportals ihre religiöse Gesinnung. Sie bilden ein umgedrehtes Satanskreuz.

46 Satanskreuz

Vor den Augen des Mobs entlarvt Barnabas Angelique als Hexe, indem er sie beißt und sie daraufhin Risse bekommt. Sie hat allerdings auch ein paar coole Tricks drauf und kotzt ihn mit Reptiloidengift voll. Woher kommt einem das nur bekannt vor? Ach ja: „Mortal Combat“!

47 Reptokotze

Um dem Fass die Krone aufzuschlagen, entpuppt sich Carolyn kurz darauf als Werwölfin. Was das jetzt zur Handlung beitragen soll, bleibt fraglich.

48 Wolfgirl

Bei dem folgenden Show Down wird das Anwesen der Collins so ziemlich komplett zerstört. Die Polizei und der wütende Mob sind indes ohne ersichtlichen Grund verschwunden. Dafür taucht der Geist von Davids ermordeter Mutter auf und hängt die Hexe in den Kronleuchter. Und wozu die ganze Effektschlacht? Am Ende schenkt Angelique Barnabas ihr Herz und stirbt! Wenn das so ist, das hätte sie auch gleich tun können.

49 Herzilein

Zum Schluss muss Barnabas nur noch seine geliebte Victoria vor dem Sturz vom Widow’s Hill retten. Da er sie nicht aufhalten kann, beißt er sie im Fall und verwandelt sie damit in einen Vampir. Ein Happy End sieht anders aus, denn statt den Fluch zu beenden, hat er ihn ausgeweitet und nun gibt es schon zwei Blutsauger. Nein halt, sogar drei, denn Julia Hoffman ist am Meeresgrund zu neuem Leben erwacht.

51 Vicky Vampire

Fazit: „Dark Shadows“ ist mehr als nur ein Vampirfilm und Remake der alten Serie. Zwar gibt es hier und da einige witzige Szenen, z.B. wenn Barnabas eine Lavalampe erforscht oder nach der Frau im Fernseher sucht. Aber auch das Label Komödie wäre hier deplaziert. Im Kern handelt es sich um ein Drama über Gehirnwäsche und Manipulation. Ob nun die Hexenflüche, denen Josette zum Opfer fällt, die Folter durch Elektroschocks, die Victoria erleiden musste, oder die ständigen Hypnoseangriffe, mit denen Barnabas seine Mitmenschen unter Kontrolle bringt.

Das Thema Gedankenkontrolle ist allgegenwärtig und spiegelt sich sogar in Johnny Depps Sonnenbrille wieder, die bei genaurer Betrachtung blaue Gläser hat. Der Schauspieler ist fast immer mit blauen Sonnenbrillen oder anderen blauen Farbtriggern zu sehen. Angeblich trägt er die blauen Brillen, weil er fast blind ist. Doch wie sollen blaue Brillengläser dagegen helfen? Und warum trägt er meist irgendeinen anderen blauen Gegenstand, wenn er mal keine Brille auf hat?

Johnny Depp Farbtrigger

Stichwort „Project Bluebird“. Dieses Mind Control Programm der CIA lief von 1949 bis 1950 und war ein Vorläufer von MK Ultra. Zu den Methoden des Project Bluebird gehörte u.a. Hypnose, wovon es in „Dar Shadows“ mehr als reichlich gibt. Schlussendlich finden wir den blauen Vogel sogar als Tattoo auf Johnny Depps rechtem Unterarm.

Johnny Depp Bluebird

Ist Demi Lovato ein Hirnwäscheopfer?

Dass die Sängerin und Schauspielerin Demi Lovato etwas zu verschweigen hat, deutet bereits der Zeigefinger vorm Mund auf dem Cover ihres zweiten Studioalbums „Here we go again“ aus dem Jahr 2009 an. Am Finger trägt sie dabei einen auffallend überdimensionierten Klunker, der ein Hinweis auf eine Juwelenprogrammierung sein könnte.

Demi Lovato - Zeigefinger vorm Mund

Auf einem weiteren Motiv zu „Here we go again“ gibt es weitere Mind Control Symbole zu entdecken. Im Bild liegen mehrere Diskokugeln, die aus gebrochenen Spiegeln bestehen. Das könnte als Anspielung auf eine multiple Persönlichkeitsspaltung verstanden werden. Etwas konkreter ist der Vogelkäfig im Hintergrund, der sowohl ein Zeichen für geistige Versklavung als auch ein Hinweis auf Project Bluebird darstellt. Am Vogelkäfig hängen zudem zwei Regenschirme, die als Freimaurersymbole zu werten sind und schon einmal in Rihannas „Umbrella“ in Zusammenhang mit Gedankenkontrolle zu sehen waren.

Demi Lovato - Vogelkäfig

Wolkig mit Aussicht auf Genozid

von Shinzon

„Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen“ ist ein witziger Animationsfilm von 2009, in dem der nerdige Erfinder Flint Lockwood eine Maschine entwickelt, die aus Wasser Essen replizieren kann. Zwar sind die physikalischen Vorraussetzungen nicht so realistisch wie bei den Replikatoren aus „Star Trek“, aber hey, es ist ein Kinderfilm und wer wollte als Kind nicht in einem Wackelpuddinghaus wohnen?

Vier Jahre später läuft nun die Fortsetzung in den Kinos. Auf der Heimatinsel, die Flint im ersten Teil in ein Fast Food Mekka verwandelt hat, ist ein einzigartiges Biotop entstanden. Die Lebensmittel haben ein Bewusstsein entwickelt und eine große Artenvielfalt hervorgebracht. Darunter Tacosaurier, Wassermelofanten, Shrimpansen und Erdbeeren, die nicht nur süß schmecken, sondern auch so aussehen.

Lebendmittel_1

Lebendmittel_2

Tiere, die aus Lebensmitteln bestehen? Echt jetzt? Eigentlich bestehen doch eher fleischhaltige Lebensmittel aus Tieren. Wenn Buletten wieder anfangen zu leben, sollte man sie auf den Müll werfen. Wenn das Obst dann noch anfängt, mit einem zu sprechen, wird es langsam echt unappetitlich. Aber Spaß beiseite, der Plot des Films ist einfach nur absolut dämlich!

Ebenfalls dämlich ist das Kleidchen, welches der ehemalige Sheriff der Insel trägt. Warum steckt man eigentlich in 90% der Fälle afroamerikanische Männer in Frauenkleider? Ist das nicht ein kleinen wenig rassistisch?

Sheriff Drag Queen_1

Sheriff Drag Queen_2

Ergänzt wird die krude Story um Flints Idol Chester V, dem Chef der LIVE Corp Company. Dieser stellt Flint in seine Erfinderfirma ein, womit für diesen ein Traum in Erfüllung geht. Allerdings sind Flints Erfindungen nicht unbedingt massentauglich und so braucht Chester V ihn auch nicht für seine Alltagsgeschäfte, sondern um an seine einzig sinnvolle Erfindung zu kommen – den Lebensmittelsynthetisierer.

Schnell wird klar, dass Chester V Flint nur ausnutzt und wer sich mit okkulter Symbolik auskennt, merkt schon früh, dass er ein total verkommener Bösewicht ist. In seinem futuristischen Firmenkomplex wimmelt es von Hexagonen, womit die Zahl 6 allgegenwärtig ist.

Hexagone

Sogar der Rotor und die Tür des Firmenhelikopters haben eine Hexagonform.

Hexakopter

Obendrein macht Chester V ständig die 666-Handgeste, wobei Daumen und Zeigefinder ebenfalls ein perfektes Hexagon formen.

Chester 666

Das „V“ als Nachname steht natürlich für die entsprechende Freimaurerhandgeste (römisch 5 / hebräisch 6). Der baphomet-mäßige Ziegenbart rundet indessen das Erscheinungsbild des Halunken ab.

Chester Ziegenbart

Hinzu kommt die omnipräsente Farbe Grün. Grüne Türen, grüner Rauch, grüne Brillengläser – die Welt von Chester V ist grün.

Grüner Nebel

In der Live Corp Zentrale finden sich sogar einige Smaragdkristalle.

Grüne Kristalle_2

Der neue Firmenkomplex, welchen er auf dem Eiland bauen lässt, ist schlussendlich direkt an die Smaragdstadt angelehnt, womit kaum noch ein Zweifel daran besteht, dass Chester V den Zauberer von Oz verkörpern soll.

Es gibt noch eine weitere Parallele, die diesen Verdacht bestätigt. Der Zauberer von Oz arbeitete mit einem künstlichen Abbild seiner selbst. Chester V nutzt ebenfalls Hologramme, um seine Gegner zu verwirren.

Hologramme

Außerdem besitzt er einen sprechenden Affen, der im Gegensatz zu seinen Vorbildern aus Oz allerdings nicht fliegen kann. Dafür hat Flint schon im ersten Teil geflügelte Ratten erfunden. Und war der Zauberer von Oz nicht letztendlich auch nur ein trickreicher Erfinder?

Affe

Chester V gewinnt Flint für seine Sache, indem er ihm einredet, die Kreaturen auf der Insel würden eine Gefahr darstellen. Dabei zeigt er ihm ein paar potentielle Angriffsziele.

NY destroyed by Burgers

Burgerattack London

Burgerattack Paris

Burgerattack Moskau

Der Fiesling unternimmt zudem alles, um Flint von seinen Freunden zu entfremden. Dieser wacht erst auf, als Chester droht, die ungebetenen Eindringlinge zu schreddern und sie zu Müsliriegeln zu verarbeiten. „Soylent Grün“ ist Menschenfleisch!

Soylent Grün_1

Soylent Grün_2

Flints Freunde wissen zu dem Zeitpunkt natürlich schon längst, dass Chester V böse ist. Denn im Gegensatz zu Flint haben sie sich nicht von ihm blenden lassen. Sie haben sogar schon herausgefunden, dass der Firmenname „LIVE“ rückwärts geschrieben „EVIL“ ergibt. Ach ja, Reverse Speech. Jetzt wissen wir, dass Chester V ein Satanist ist!

Aus dem „Corp“ wird zudem noch „Crop“. „Evil Crop“ heißt übersetzt so viel wie „böse Ernte“, was absolut passt, da Chester V empfindungsfähige Wesen bei lebendigem Leibe zu Müsliriegeln verarbeiten will. Sicher, dass das ein Kinderfilm ist? Okay, es gelingt Flint natürlich, seine Freunde zu retten und gemeinsam mit ihnen den irren Kapitalisten aufzuhalten. Dennoch ist das dargebotene Szenario ziemlich krank.

Fazit: „Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen“ war noch ein durchaus unterhaltsamer Animationsfilm mit einigen guten Gags. Die Fortsetzung hat zwar auch den einen oder anderen Lacher zu bieten und wartet mit einer trickreichen 3D-Animation sowie etlichen ziemlich putzigen Figuren auf. Die Story gleitet jedoch schnell ins Beknackte ab.

Hinzu kommt eine Flut okkulter Symbole sowie ein teuflischer Bösewicht, der eher für einen zweiten Teil von „Soylent Grün“ taugt, als für die Fortsetzung eines Kinderfilms. Das verdirbt einem den Kinospaß schon ziemlich arg.

Chester Rainman

Die Monster Uni – Dämonen auf der Schulbank

von Shinzon

Da vor dem Hauptfilm der Vorfilm „Der blaue Regenschirm“ läuft, kritisieren wir dementsprechend auch erst den Vorfilm. Dieser ist der wohl Unsinnigste, den Pixar je vom Stapel gelassen hat. Doch die dünne Story ist nicht das einzig Ärgerliche daran.

Bereits der Titel verrät, dass im Zentrum ein Freimaurersymbol steht. Der blaue Regenschirm (der Freimaurer) sticht aus der Masse von schwarzen Regenschirmen (wir normalen Menschen) hervor und wird von einem roten Regenschirm verführt. Um jedoch an sein Ziel zu gelangen, muss der blaue Regenschirm einiges über sich ergehen lassen.

Fassen wir kurz zusammen: Wir hätten da den Regenschirm, die typische Blau/Rot-Symbolik und natürlich die Frau in Rot.

Der blaue Freimaurerschirm

Kommen wir nun zum Hauptfilm. Dieser erzählt die Vorgeschichte zu „Die Monster AG“. Der Plot ist daher recht ähnlich. In einer Paralleldimension leben Dämonen, die Kindern in unserer Welt das Fürchten lehren, um deren Angstenergie abzusaugen. Im Bonusmaterial der „Monster AG“-DVD wird darüber hinaus zugegeben, dass entsprechend der Art der Energiegewinnung alle Geräusche von Geräten und Autos der Monsterwelt verzerrte Kinderschreie sind.

Monsterpyramide

Eigentlich ziemlich pervers, wenn man’s genau nimmt. Denn wie in der Dokumentation „Höllenleben“ deutlich wird, misshandeln und töten Satanisten tatsächlich kleine Kinder, weil sie glauben, mit der dabei freigesetzten Energie arbeiten zu können. Wenn man dann noch die okkulten und pädophilen Abgründe des Disney-Konzerns berücksichtigt, ist die Story der beiden Filme umso erschreckender.

Dabei braucht es nicht einmal viel Phantasie, um in den Monstern Dämonen zu sehen. Rund die Hälfte aller Schauergestalten haben Teufelshörner und auf der Jacke eines Studenten prangt unübersehbar eine 66.

Monster Uni 66

Diverse Pyramiden und Pentagramme fallen ebenfalls auf.

Monster Uni Pyramide

Doch zurück zur Handlung. Nachdem der einäugige Mike Glotzkowski als Kind einen Schulausflug in die Monster AG mitgemacht hat, wünscht er sich nichts sehnlicher als Erschrecker zu werden. Jahre später ist er überglücklich, ein Studium an der Monster Uni beginnen zu können. Deren Logo ist übrigens aus dem realen Leben abgeschaut.

Monster Unipass

VIZ Evil Eye

Glotzkowskis Zimmergenosse und anfänglicher Freund Randall entwickelt sich im Laufe des Films zu seinem Erzfeind, während sein späterer Freund Sullivan zu Beginn als spöttischer Konkurrent auftritt. Zumindest was die Charakterentwicklung angeht, haben sich die Drehbuchschreiber durchaus Mühe gegeben.

Neben den bekannten Charakteren gibt es natürlich noch eine Menge neuer Monster. Darunter die finstere Dekanin Hardscrabble, die Glotzkowski und Sullivan aus dem Schreckerkurs schmeißt, nachdem die beiden ihre Schrecktrophäe bei einer Kabbelei zerstört haben. Es bleibt den beiden nichts anderes übrig, als einige der uninteressanteren Fächer zu belegen.

Monster Uni Dekanin_1

Drachenschuppenmuster auf dem Boden

Drachenschuppenmuster auf dem Boden

Zumindest bis die beiden von einem Schreckwettbewerb erfahren, bei dem sie sich der Dekanin beweisen wollen. Sie gehen eine Wette mit ihr ein, bei der sie im Falle eines Sieges weiterstudieren dürfen. Dumm nur, dass die Sache einen Haken hat. Glotzkowski und Sullivan müssen für die Teilnahme Mitglied einer Studentenverbindung sein und während Mike als Loser von vornherein nicht akzeptiert wird, fliegt Sulley aus seiner Verbindung raus, nachdem die Dekanin ihn aus dem Kurs geschmissen hat.

Es bleibt den beiden nichts anderes übrig, als sich der Omega Kreischma anzuschließen – der Loser-Verbindung. Deren Sitz befindet sich im Haus von Squishys Mutter, die schon mal unangemeldet in das okkulte Aufnahmeritual der Logenbrüder platzt. Dieses Ritual erinnert natürlich nicht zufällig an das finstere Treiben realer Verbindungen wie Skull and Bones, obgleich die sexuellen Ausschweifungen wegen der Altersfreigabe ausgelassen werden.

OK Aufnahmeritual

Des Weiteren gibt sich das OK-Mitglied Art als New Age-Anhänger aus, der passender Weise in violetten Farben gehalten ist. Da weiß man, was man von New Age zu halten hat. Die Hausnummer der OK-Verbindung ist schlussendlich ebenfalls eine Erwähnung wert. Die Nummer 1419 ergibt, wenn man sie als 14+19 zusammenrechnet, die 33.

Monster Uni 1419

Doch weiter im Text. Dank seiner Kreativität und etwas Glück gelingt es Glotzkowski, die Omega Kreischma zu einer der angesagtesten Verbindungen auf dem Campus aufzubauen. Allerdings nicht ohne den ein oder anderen Rückschlag. Die Einladung zur Party der ROR-Verbindung, bei der Mike und Sulley zuvor abgelehnt wurden, hätten die Loser z.B. ausschlagen sollen, da diese sie gekonnt in eine Falle locken und mit Farbe übergießen. Dies erinnert schon sehr stark an das Schicksal von Stephen Kings „Carrie“. Allerdings fehlen den Monstern Carries telekinetische Fähigkeiten und so müssen sie sich damit abfinden, zum Gespött gemacht zu werden.

Natürlich gelingt es den OK-Studenten durch Witz und Schläue, im Wettbewerb wieder zuzulegen. Den letzten Test gewinnen sie jedoch nur, weil Sullivan den Kreischsimulator manipuliert, bevor Glotzkowski an der Reihe ist. Als Mike dies herausfindet, flüchtet er enttäuscht durch eine Dimensionstür, um sich selbst zu beweisen, dass er Kinder erschrecken kann.

Monster Uni Dimensionstor

Das geht allerdings nach hinten los, denn die Kiddies finden ihn ganz knuddelig. Als Sullivan Mike zu Hilfe eilt, ist obendrein noch die Polizei angerückt und dabei sollte die Dämonenwelt den Erwachsenen doch verborgen bleiben. Als wäre das noch nicht schlimm genug, schaltet die Dekanin die Tür von der anderen Seite aus ab, sodass die beiden Monster in einer ausweglosen Situation gefangen sind.

Zusammen gelingt es ihnen schließlich, den Cops einen derartigen Schrecken einzujagen, dass sich das Dimensionstor von ihrer Seite aus öffnet und die Schreikanister vor Angstenergie überlaufen. Ein Schrecken, der sogar den Rekord von Dekanin Hardscrabble knackt. Die zeigt sich zwar beeindruckt, schmeißt Mike und Sulley aber dennoch von der Uni.

Komisches Ende. Ende? Nicht ganz! Die beiden bewerben sich kurzerhand in der Poststelle der Monster AG und steigen über die Jahre bis zu Erschreckern auf. Musste ja irgendwie so kommen, denn die Fortsetzung ist bereits bekannt.

Monster Uni Schrecker

Fazit: Man kommt nicht umhin, zuzugeben, dass es ein paar nette Gags in „Die Monster Uni“ gibt. Der beste Gag war jedoch die Szene aus dem Trailer, in der Sullivan Glotzkowski in eine Discokugel verwandelt. Und genau diese Szene fehlt im Film!

Darüber hinaus bleibt es immer noch mehr als bedenklich, dass den Kindern Dämonen als lustige Spaßbrüder verkauft werden. Okkultismus ist nämlich alles andere als ein Witz. Ebenso ist es kein Spaß, Menschen Angst einzujagen, wobei der Film in diesem Punkt jedoch versagt. Wirkliche Schockeffekte gibt es zum Glück nicht.

Monster Uni_1

Videoanalyse: Project Pitchfork – Beholder

Gleich zu Beginn wird die Zahl 13 eingeblendet.

Beholder 13

Sie ist nicht als Unglückszahl zu verstehen, sondern astrologisch. Gemeint sind die 13 Sternbilder des Tierkreises, wenn man den Schlangenträger mitzählt. Später taucht die 13 dann noch einmal neben einer Anspielung auf den Saturn auf.

Beholder 13 Saturn

Die Personen, insbesondere die Frauen, bewegen sich wie Roboter und werden teils wie Marionetten an Fäden gezogen. Es geht also um Mind Control und mindestens eine der Frauen scheint eine Sexkätzchen-Programmierung durchlaufen zu haben.

Beholder Sexkätzchen

Untermauert werden die Mind Control-Aspekte durch eine Spirale, die einen Freimaurerschirm ziert.

Beholder Spiralschirm

Der Freimaurer mit Zylinder ist nicht weit. Das Ambiente erweckt dabei den Anschein, dass hier die Geschichte von Jack the Ripper nacherzählt wird. Spuckige Gassen, schutzlose Nutten, ein Mann mit einer Axt – geradezu klassisch. Der berühmte Londoner Frauenmörder stand tatsächlich in Verdacht, Freimaurer gewesen zu sein, was nicht zuletzt im Film „From Hell“ aufgegriffen wurde.

Beholder Freimaurer

Zu guter Letzt wird noch der Sündenfall in Szene gesetzt.

Beholder Sündenfall_1

Beholder Sündenfall_2

Beholder Sündenfall_3

Der Regenschirm in der Pop-Okkultur

Der Regenschirm als Freimaurersymbol findet sich häufiger in der Pop-Okkultur wieder, als man denkt. Um Missverständnisse zu vermeiden, lassen wir hier jedoch sämtliche Beispiele aus, bei denen es regnet. Immerhin ist nicht jeder gleich ein Freimaurer, der bei Regen seinen Schirm aufspannt.

Ben Folds ist so ein Beispiel, bei dem der Schirm nichts mit Regen zu tun hat. Dafür aber mit Esoterik. Ob ihm bei der Meditation unter dem Schirm ein Channelingkontakt zum Rain Man gelingt?

Ben Folds - Way to Rain Man

Jimmy eat World erwartet ebenfalls die Erleuchtung aus dem Schirm der Freimaurer.

Jimmy eat Umbrellas

Nummer 6 – Versuchslabor der neuen Weltordnung

von Shinzon

Die Serie „Nummer 6“ (Originaltitel „The Prisoner“) aus den Jahren 1967-68 kann wohl als ein Paradebeispiel für den Plan der neuen Weltordnung angesehen werden. Es gibt kaum einen Aspekt der NWO, der in der Serie nicht angesprochen wird.

Die Serie beginnt damit, dass ein Agent (Patrick McGoohan) des britischen Geheimdienstes seinen Job kündigt. Dies wird natürlich in den oberen Etagen nicht gern gesehen und so wird der Aussteiger von einem Mann mit Zylinder (offensichtlich ein hochgradiger Freimaurer) betäubt und entführt. Der Ex-Agent wacht auf einer Insel auf, von der es keine Fluchtmöglichkeit gibt.

Auf der Insel wird niemand mit Namen angesprochen. Alle Einwohner bekommen eine Nummer, was die Unterdrückung jeglichen Individualismus zugunsten des Kollektivs verdeutlicht und an die Nummerierung der KZ-Häftlinge im 3. Reich erinnert. Der Ex-Agent wird fortan mit „Nummer 6“ angesprochen – eine bedeutsame Zahl im Okkultismus. Als er darauf antwortet, dass er keine Nummer, sondern ein freier Mensch sei, wird er schallend ausgelacht.

Allein diese Umstände verraten schon, um was es in dieser Serie geht. Doch es geht noch deutlicher. Bereits in der Pilotepisode wird Nummer 6 von Nummer 2 das Konzept der neuen Weltordnung ganz unverhohlen unterbreitet. Von den folgenden Zweiernummern wird ebenfalls alles daran gesetzt, den Willen von Nummer 6 zu brechen und ihn in den totalitären Inselstaat zu integrieren.

Kollektivismus

Im Verlauf der Serie werden dabei alle Register gezogen und alle Aspekte der neuen Weltordnung thematisiert. Eine Episode beschäftigt sich z.B. mit dem Bildungssystem. Es geht dabei um verkürztes Lernen – immer mehr Stoff in immer weniger Zeit, sodass keine Möglichkeit besteht, kritisches Denken zu entwickeln. Damit hat die Serie das Turboabitur und die Umstellung zum komprimierten Bachelor-Studium vorhergesagt. Ein Beleg dafür, dass die Macher der Serie sehr eng mit der politischen Elite zusammenarbeiten.

Auf die Politik kommt die Serie ohnehin in der Episode „Freie Wahl“ zu sprechen, wobei der Titel natürlich blanker Hohn ist. Denn im Stadtrat sitzen ausschließlich Herren mit Zylinder. Deutlicher kann man den freimaurerischen Einfluss auf die Politik nun wirklich nicht darstellen.

Hutclub

Freimaurerhut

Als wäre dies noch nicht offensichtlich genug, befindet sich im Hauptsaal der Stadt ein Thron, über dem eine Pyramide mit Auge prangt. Das Auge steht natürlich für die Nummer 1, die sich aber niemals zu erkennen gibt. Mit anderen Worten: Luzifer steht hinter dem gesamten Experiment und die austauschbare Nummer 2 ist lediglich ein Handlanger des großen Baumeisters.

Nummer 1 Auge

Ein Hauptthema der Serie ist natürlich Mind Control. An Nummer 6 werden so ziemlich alle gängigen Methoden der Hirnwäsche ausprobiert, angefangen bei Drogen über Verhöre bis hin zur Demonstration der absoluten Ausweglosigkeit seiner Situation. Letzteres erinnert stark an die Aussagen des MK-Ultra-Opfers Cathy O’Brien, die von ihren Mind Control-Trainern auf einem abgezäunten Militärgelände gejagt wurde, von dem es kein Entkommen gab. Die abgeschottete Insel ist eine erschreckende Parabel auf O’Briens Schilderungen.

Die Episode „Der Sinneswandel“ ist in der Hinsicht besonders zynisch. In dieser soll Nummer 6 mit einer Ultraschalllobotomie Gehorsam eingeimpft werden. Das Sanatorium scheint direkt dem MK-Ultra-Programm zu unterstehen, was in Anbetracht der Gesamtsituation einem absoluten Alptraum gleichkommt. Als wäre es nicht schon schlimm genug, dass sich hinter der scheinbar idyllischen Gesellschaft ein totaler Überwachungsstaat verbirgt, in dem jeder jeden beobachtet. Es ist zum paranoid werden!

Dieses abartige Gedankengut steht natürlich ganz unter der Schirmherrschaft der Freimaurer. Na, wenn da mal nicht der „Rain Man“ seine Hand im Spiel hat.

Schirmherrschaften

Der Meister hat natürlich einen schwarz/weißen Schirm

Der Meister hat natürlich einen schwarz/weißen Schirm

Die Auflösung der Serie in der finalen Episode „Demaskierung“ ist alles in allem unbefriedigend und löste seinerzeit großen Protest bei den Fans aus. Inzwischen gilt das Finale zwar als Kult, aber begreifen können es nach wie vor nur Eingeweihte.

Nummer 6 wird in einen Raum geführt, der einem Tollhaus gleicht. Nichts scheint einen Sinn zu ergeben, es herrscht der pure Schwachsinn. Einzig die Symbolik lässt keine Zweifel an der tieferen Bedeutung des Finales aufkommen. In der Mitte steht eine Stufenpyramide mit einem Thron, auf dem Nummer 6 Platz nehmen darf. Er erlangt nicht etwa die ersehnte Freiheit, sondern wird Zeuge eines grotesken Freimaurerrituals. Ende!

Thron

Nun ja, noch nicht ganz. Denn diesem freimaurerischen Alptraum wurde später noch sehr oft gehuldigt. Darunter mehrfach in Matt Groenings „Die Simpsons“. In einer Folge wird Marge bei dem Versuch, einer UFO-Sekte zu entfliehen, von einem Ballon verfolgt, der denen aus „Nummer 6“ gleicht.

The Prisoner Bubble

In einer weiteren Episode wird Homer Simpson auf eine Insel entführt und wie Nummer 6 eingekleidet, nachdem er auf seinem Internetblog die geheimen Machenschaften der Politiker aufgedeckt hat. Eine ziemlich unverhohlene Drohung an die Blogger-Szene. Die Freimaurer wollen damit sagen, dass sie jeden verschwinden lassen können, der es wagt, die Öffentlichkeit über ihr Treiben aufklären.

Übrigens ist Homer die Nummer 5 und trifft auf der Insel Nummer 6 (5/6 = Pentagramm & Hexagramm).

Nummer 5 & 6

Nach den Anspielungen in anderen Serien folgte 2009 ein Remake von „The Prisoner“. Die Handlung der Neuauflage ist nicht auf einer Insel, sondern in einer Wüste angesiedelt. Dominiert wird die Szenerie von zwei großen Türmen, die die neue Nummer 6 zu erreichen versucht. Er erhofft sich dort Antworten auf seine Fragen. In Anbetracht, dass es sich hier um die Repräsentationen der Säulen Jachin und Boas handelt, lautet die Aussage hier, dass Nummer 6 sich erst der Bruderschaft anschließen muss, bevor er in ihre Mysterien eingeweiht wird.

Jachin & Bubble

Doch eigentlich will er seiner Gefangenschaft einfach entfliehen, was nur allzu verständlich ist. Denn diesmal sind sogar Kinder in das Mind Control-Programm einbezogen. Es ist regelrecht pervers, wie hier Eltern vor ihren Kindern und Kinder vor ihren Eltern Angst haben müssen, weil einfach jeder jeden denunziert. Da fühlt man sich wie in Orwells „1984“.

Dieses abartige Gesellschaftsmodell soll das ersehnte goldene Zeitalter sein? Sowohl die Originalserie als auch das Remake entlarven die neue Weltordnung als das, was sie ist: Ein totalitärer Polizeistaat in den Händen der Freimaurer. Beide Serien sind dermaßen unverblümt in ihren Aussagen, dass man schon völlig geistig umnachtet sein muss, um hier keine Parallelen zur Realität zu erkennen.