Die Sichel des Kronos

In „Percy Jackson – Im Bann der Zyklopen“ will eine Gruppe satanistisch angehauchter Halbgötter den Titanen Kronos wiedererwecken. Die Kiste, in der die Gebeine von Kronos ruhen, ist mit Sicheln dekoriert. Also jenen Werkzeugen, mit denen Kronos einst seinen Vater Uranus kastrierte. Leider wird die Bedeutung dieser Symbolik im Film nicht erklärt und ist daher nur den Eingeweihten verständlich.

Sichelgott_2

Da der griechische Kronos mit dem römischen Saturn identisch ist und sich von Saturn Satan ableitet, gerät die Darstellung von Kronos in „Percy Jackson“ etwas sehr explizit.

Kronos Buntglas

Kronos

Obwohl die Herleitung korrekt ist, werden weder Kronos noch Saturn in der antiken Mythologie mit Hörnern beschrieben. Die moderne Teufelsdarstellung ist viel eher an Pan angelehnt. Das Erscheinungsbild von Kronos ist umso ärgerlicher, da es im Film keinen Mangel an Santinern gibt, die allerdings eine wichtige Rolle im Kampf gegen Kronos spielen.

Satyr

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Die Sichel – Der Saturn als Sensenmann

von Shinzon

Die Sichel ist auf den ersten Blick ein Werkzeug, hat aber auch eine astrologisch-okkulte Bedeutung. Zunächst mag einem da die Mondsichel einfallen, die vor allem in islamischen Ländern von hoher symbolischer Bedeutung ist. In der Astrologie steht die Sichel jedoch mitnichten für den Mond, sondern für den Saturn. Doch warum ist dem so?

Von der Erde aus gesehen erscheint der Saturn nicht als Sichel und es handelt sich auch nicht um eine Anspielung auf seine Ringe. Ursprung der Symbolik ist das astrologische Zeichen des Planeten, welches aus einem Tau oder Kreuz und einer Sichel besteht. Zusammen ähnelt das Saturnzeichen einem kleinen „h“, doch die Sichel ist unverkennbar.

Saturnsymbol

Der römische Gott Saturn ist mit dem griechischen Kronos identisch. Kronos wurde von seiner Mutter Gaia, die ihn heimlich zur Welt brachte, angestiftet, seinen Vater Uranus mit einer Sichel zu entmannen. Die Symbolik dürfte sehr wahrscheinlich daher rühren.

Kastration des Uranus

Auffällig sind die Parallelen zur Sense des Grim Reapers. Immerhin ist die Sense so etwas wie die große Schwester der Sichel und zudem kommt Gevatter Tod stets in Schwarz daher, was die traditionelle Farbe des Saturns ist.

Grim Reaper

Eine gänzlich andere okkulte Bedeutung hatte die Sichel bei den keltischen Druiden. Diese benutzten die Sichel zur Ernte von Kräutern. Ein geradezu klischeehaftes Bild ist in dieser Hinsicht der Comicdruide Miraculix, der in Bäumen rumhängt und mit seiner Sichel Misteln schneidet.

Miraculix

Neben der esoterischen Bedeutung gibt es noch eine pragmatische Bedeutung der Sichel als Bauernsymbol. In der ehemaligen Sowjetunion standen Hammer und Sichel für die Arbeiter und Bauern, die allerdings nie wirklich das Sagen in diesem gescheiterten Sozialismusversuch hatten. Es könnte zwar auch in diesem Fall über einen okkulten Hintergrund spekuliert werden, doch im allgemeinen Verständnis fehlt dieser völlig.

Sowjetflagge

Interessanterweise gab und gibt es die Hammer- und Sichelsymbolik auch außerhalb der kommunistisch-sozialistischen Bewegung. Für den Laien mag es seltsam erscheinen, dass u.a. der österreichische Reichsadler auf alten Münzen mit Hammer und Sichel in den Klauen dargestellt wurde. Allerdings nicht wie bei den Kommunisten überkreuzt, sondern separiert. Bei dieser Art der Darstellung handelt es sich dementsprechend auch nicht um Arbeiter- und Bauernsymbolik, sondern um Freimaurersymbole.

Hammer & Sichel Münze

Moloch – Kindesopferungen in Karthago

von Shinzon

Moloch (hebr. Molech) ist den meisten als Götzenbild bekannt. Das Wort selbst war jedoch ursprünglich nur die biblische Bezeichnung für phönizisch-kanaanäische Opferriten, bei denen Kinder im Feuer geopfert wurden. Neben dem Nahen Osten war diese grausame Art des Opferkultes auch in Karthago verbreitet, welches im heutigen Tunesien lagund von Phöniziern gegründet wurde. Dort wurden die Kinder dem Systemlord Baal (auch Baal Hammon) geopfert, welcher in Griechenland mit Kronos und in Rom mit Saturn gleichgesetzt wurde. Das passt sehr gut, denn Kronos bzw. Saturn war immerhin der Gott, der seine eigenen Kinder fraß.

Saturn Gott

In der Vergangenheit nahmen einige Historiker an, die Opferriten der Karthager (auch Punier genannt) seien nur römische Kriegspropaganda gewesen, denn immerhin wurde Karthago im 2. Jahrhundert v.Z. von den Römern zerstört. Inzwischen gibt es jedoch genügend Belege, dass die grausamen Kindstötungen keineswegs frei erfunden waren. Dazu zählen u.a. Knochenfunde kleiner Kinder am Opferplatz von Karthago, dem so genannten Tofet. Einige Historiker glauben zwar, es könnte sich dabei lediglich um einen Kinderfriedhof handeln, dabei wir jedoch unterschätzt, wie grausam Menschen sein können.

Weiterhin gibt es schriftliche Berichte von antiken Autoren wie Diodor und Plutarch, in welchen die Opferzeremonien genau beschreiben werden. Die Kinder wurden in die Arme einer Molochstatue gelegt und durch einen Mechanismus bei lebendigem Leibe ins Feuer fallen gelassen. Bei den Opfern handelte es sich vorwiegend um Erstgeborene wohlhabender Familien. Was sich heute Satanismus nennt, war also schon damals ein Elitenphänomen.

Wenn man davon ausgeht, dass die antiken Historiker wahrheitsgemäß berichtet haben, lesen sich die perversen Rituale der Karthager wie eine Steilvorlage für den modernen Satanismus. Neben den Kindstötungen gab es auch noch heilige Zwangsprostitution von Minderjährigen, welche sich heute im rituellen Kindesmissbrauch wieder findet. Hinzu kommt die Symbolik, denn die Molochstatuen hatten einen Stierkopf, der an moderne Teufelsdarstellungen erinnert. Einige zeitgenössische Zeichnungen zeigen die Statue sogar mit einem Feuer auf dem Kopf, wie wir es von Éliphas Lévis Baphomet kennen. Die Baal-Saturn-Satan-Verbindung rundet die historische Entwicklung des modernen Satanismus schließlich ab.

Baal Hammon

Der Begriff Moloch hat sich indes stark gewandelt. Zum einen wird Moloch fälschlich mit Baal Hammon gleichgesetzt und weniger als Bezeichnung des Opferrituals verstanden. Die Personifizierung Molochs findet sich bereits bei John Miltons (1608-1674) „Paradise Lost“, wo Moloch als ein Höllenfürst dargestellt wird. Hinzu kommt, dass Moloch mit Dingen oder Systemen assoziiert wird, die Menschen seelisch zerstören. Ein Beispiel ist der Großstadtmoloch, in dem das Individuum in der Masse untergeht. Mit der ursprünglichen Bedeutung hat dies nicht mehr viel gemein.

In Fritz Langs (1890-1976) Film „Metropolis“ ist Moloch indessen die Maschine, an der sich das Proletariat zugrunde schuftet. Die kapitalistische Ausbeutung wird durch diese Metapher korrekt als Opferritual an der untersten Gesellschaftsschicht dargestellt. Profitmaximierung ist also nur eines der Ziele, weshalb wir bis heute keine 20-Stunden-Woche und faire Löhne haben. Es geht der Elite außerdem darum, die Menschheit zu knechten, um sie auf seelischer Ebene zu brechen.

Obgleich es nicht um den klassischen Moloch in Form von Kindstötungen geht, verdienen Ausbeuterbetriebe, Leiharbeitsfirmen und das Sanktionsregime der Jobcenter durchaus diese Bezeichnung. Sie alle sind, bewusst oder unbewusst, Teil eines abartigen Systems, dessen Ziel es ist, so viele Menschen wie möglich zu traumatisieren und seelisch zu zerstören.

Moloch_4

Neben solch offensichtlich okkulten Anwendungen der Bezeichnung Moloch fanden es einige Biologen wohl witzig, Tierarten nach dem antiken Opferritus zu benennen. Darunter der wissenschaftliche Name des australischen Dornenteufels (Moloch horridus), eine Art des Silbergibbons (Hylobates moloch) und zu guter letzt die Dinosauriergattung Stygimoloch. Zumindest bei der Dinosaurierart ist diese Namensgebung nachvollziehbar, sehen deren Schädel doch wie moderne Darstellungen von Drachen oder Dämonen aus.

Schädel eines Stygimoloch.

Schädel eines Stygimoloch.

Vampire im Kinderzimmer

Vampirismus macht auch nicht vor Kindern halt. Das fängt schon bei Graf Zahl aus der Sesamstraße an, der den Kleinen neben dem Fürchten auch gleich noch das Zählen lehrt.

Graf Zahl

Die wohl berühmteste Vampirreihe für Kinder ist „Der kleine Vampir” nach der Kinderbuchvorlage von Angela Sommer-Bodenburg. Die erste filmische Umsetzung war eine 13-teilige Fernsehserie, welche 1985 als deutsch-kanadisch-englische Co-Produktion gedreht wurde. Die Hauptrolle des Rüdiger spielte der kanadische Kinderstar Joel B. Dacks, so wie auch fast alle anderen Rollen mit Kanadiern besetzt waren.

Der kleine Vampir 1985 - Joel B Dacks

Die Neuauflage von 1993 war indes eine rein deutsche Produktion, die auf ARD ausgestrahlt wurde. In der ebenfalls 13-teiligen Serie, die auf den Bänden „Der kleine Vampir verreist“ und „Der kleine Vampir auf dem Bauernhof“ basiert, spielten Jan Steilen und Silvio Geßner den kindlichen Blutsauger.

Der kleine Vampir 1993

Im Jahr 2000 erschien zuletzt eine US-amerikanische Verfilmung, die lediglich unter deutscher und niederländischer Coproduktion zustande kam und sich nicht wirklich an die Buchvorlage hielt. Den kleinen Vampir spielte diesmal der Brite Rollo Weeks.

Der kleine Vampir 2000 - Rollo Weeks

Neben Realfilmserien wie dem kleinen Vampir dominieren im Kinderfernsehen selbstverständlich Zeichentrickserien. Zu den ersten gehörte 1988 bis 1991 die französische Kinderserie „Ernest der Vampir“. Mit der grauen Haut, den großen Ohren und den Stoßzähnen sah dieser aber eher wie ein Elefantenmensch aus.

Ernest der Vampir 1988

Die Briten stiegen ebenfalls 1988 mit „Graf Duckula“ in den Zeichentrickvampirmarkt ein. Die Serie mit der vegetarischen Vampirente lief bis 1993 und war zutiefst satanisch und okkult.

Graf Duckula

Bereits im Vorspann ist von „geheimen Ritualen“ die Rede, die alle 100 Jahre stattfinden, wenn der Mond im Sternzeichen des Wassermanns (Wassermannzeitalter) steht. Untermauert wird dies durch ein umgedrehtes Pentagramm mit einem Saturn und einem allsehenden Auge, in dessen Zentrum der Vollmond steht.

Satanic Ritual_1

Satanic Ritual_2

Es geht aber noch eine Spur beknackter. In der deutsch-tschechischen Zeichentrickserie „Die Ketschup-Vampire“ ernährten sich die Langzähne, wie der Titel bereits verrät, von Ketchup. Was da von 1991 bis 1994 produziert wurde, sollte wohl so kindgerecht wie möglich erscheinen.

Ketchup-Vampire

1992 waren wieder die Franzosen am Zug und lieferten „Draculie – Der gruftstarke Vampir“ (Originaltitel: Draculito, Mon Saigneur) ab.

Draculie – Der gruftstarke Vampir 1992

In der kanadischen Serie „Monster Force“ von 1994 kämpften die Protagonisten gegen allerhand Gruselgetier, darunter auch Vampire.

Monster Force Vampir

Ebenfalls aus Kanada stammt die Zeichentrickserie „Mona der Vampir“, die von 1999 bis 2003 produziert wurde.

Mona der Vampir

Man sollte sich nicht wundern, warum es heutzutage so viele Gruftis mit einer Affinität zu Vampiren gibt, denn es handelt sich genau um die Generation, die mit solchen Serien aufgewachsen ist. Damit sich auch zukünftige Generationen in diese Richtung entwickeln, gibt es auch für die Kiddies des neuen Millenniums entsprechende Serien. „Desmodus der Vampir“ (abgeleitet von Desmodus rotundus, einer Vampirfledermaus), der von 2003 bis 2005 über die Bildschirme flimmerte, stammt dabei wieder einmal aus Frankreich. Zu allem Übel basiert diese missratene Gestalt auf einer Kinderbuchserie mit Fäkalfetisch.

Zensiert aus Gründen bloginterner Qualitätskontrolle.

Zensiert aus Gründen bloginterner Qualitätskontrolle.

Zu guter Letzt gibt es noch die 104 Episoden umfassende Zeichentrickserie „Die Schule der kleinen Vampire“, welche zwischen 2006 und 2010 in Deutschland, Italien und Luxemburg produziert wurde.

Die Schule der kleinen Vampire

2012 kam mit „Hotel Transsilvanien“ der erste animierte Film mit Vampiren in den Hauptrollen in die Kinos. Zwar sorgte dieser für einige Lacher, die letztendliche Aussage lautete jedoch, dass die Menschen heute keine Angst mehr vor Monstern haben, sondern diese cool finden. Dafür haben ja nicht zuletzt auch solche Filme und Serien gesorgt.

Hotel Transsilvanien 2012

Pünktlich zu Halloween 2015 kommt übrigens der zweite Teil in die Kinos. Der Enkel von Dracula erhält im Trailer Flugstunden bei Vollmond.

Im selben Jahr wie „Hotel Transsilvanien“ erschien auch „Die Vampirschwestern“. Bei diesem klischeehaften Kinderfilm dauerte es nur zwei Jahre bis zur Fortsetzung „Die Vampirschwestern 2 – Fledermäuse im Bauch“. Auf den Werbeplakaten zu beiden Filmen bilden die beiden Schwestern das Prinzip „Wie im Himmel, so auf Erden“.

Vampirschwestern 2014

Werwolfsmusik

Da es den Glauben an Werwölfe und ähnliche Wesen seit Jahrtausenden in vielen Kulturen gibt, ist es nicht verwunderlich, dass er vielen Künstlern als Inspiration diente. Primär sind Lieder über Werwölfe in musikalischen Subgenres wie Metal und Gothic vertreten. Neben Moonspell ist die „Lykanthropie“/“Lycanthropy“ auch bei ASP und Six Feet Under verbreitet. Den „Werwolf“ beim Namen nennen u.a. Rage und F.R. feat. Casper & Phreaky Flave. Von der Rückkehr des Werwolfs kündet indes „Return of the Werewolf“ von Usurper.

Die deutsche Horrorpunkband Der Fluch veröffentlichte 1982 ein Lied mit dem Titel „Junger Werwolf“, in dem es um den Spaß am Töten geht. Das ist wohl „Die traurige Wahrheit über Werwölfe“, welche auch die Band Transilvanian Beat Club kennt. Die deutsche Pseudo-Gothband E Nomine schilderte in ihrem Stück „Wolfen (das Tier in mir)“ ebenfalls die animalischen Begierden und Taten aus der Sicht eines Mannes, der vom Fluch des Werwolfs betroffen ist.

DeWolff haben ein ganzes Konzeptalbum mit dem Titel „Roux-Ga-Roux“ herausgebracht. Der Wolf steht auf dem Cover aber weniger im Licht des Vollmondes, sondern viel mehr im Zeichen von Venus und Saturn.

DeWolff - Roux Ga Roux

Allerdings sind nicht ausschließlich Männer von diesem Fluch betroffen. Sowohl Megadeth als auch Shakira haben schon über den „She Wolf“ gesungen.

Shakira Wolf

In der Regel dominieren jedoch die patriarchalen Klischees, welche vor allem in der Rock- und Metal-Szene verbreitet sind. Im Bereich Trash Rock’n’Roll wäre da „I am the Wolfman“ von der österreichischen Band The Incredible Staggers, in der Heavy-Metal-Sparte gibt es „Of Wolf and Man“ von Metallica und „Animal“ von Disturbed. “The Animal I Have Become” von Three Days Grace deckt den Bereich Alternative Rock ab, “Sunshine the Werewolf” von The Dillinger Escape Plan ist im Mathcore angesiedelt und die Power-Metal-Band Iced Earth hat ebenfalls einen „Wolf“ in ihrem Musikzoo. Gleiches gilt für die südkoreanische Pop-Band Exo, deren „Wolf“ jedoch musikalisch total aus der Rolle fällt. Der ist bestenfalls Futter für den unangefochtenen „Alphawolf“, den wir bei der thüringischen Death-Metal-Band Eisregen finden.

Als „Alphatier“ bezeichnete sich auch Honey von der Elektropop-Band welle:erdball auf dem 2006 erschienenen Album „Chaos total“. Außerdem fand sich bereits auf dem zweiten Album „Alles ist möglich“ von 1995 die Single „W.O.L.F.“ Offensichtlich „ein Fehler der Natur“, hat dieser Werwolf nur ein Auge.

WOLF

Marius Müller-Westernhagen sieht sich auf seinem neusten Album von 2014 ebenfalls als „Alphatier“, passend mit Werwolfsaugen.

Westernhagen - Alphawolf

Bleiben wir noch etwas in den deutschen Wäldern und machen eine musikalische Reise ins Mittelalter, wo Schandmaul einst den „Wolfsmensch“ und Saltation Mortis den „Varulfen“ besangen. Subway to Sally hatten ebenfalls schon einen „Wolfstraum“, während die deutsche Hard-Rock Band Motorjesus das Werwolfdasein in ihrem Titel „The Howling“ eher als Alptraum betrachtete.

Ein weiteres Verbreitungsgebiet von Werwölfen scheint London zu sein, wo das Thema eher humoristisch bis makaber verarbeitet wird. So z.B. im vielfach interpretierten Gassenhauer „Werewolves of London“ von Warren Zevon (1947-2003) und in „American Werewolves in London“ von Wednesday 13.

Warren Zevon - Werewolfes of London

Ebenfalls Macrabe ist „The Werewolf of Bedburg”, denn dieser wird von der entsprechenden US-Death-Metal-Band besungen. Von „Werewolves of Armenia” weiß indes die deutsche Power Metal-Band mit dem passenden Namen Powerwolf zu berichten.

Powerwolf - Alive in the Night

Da sich Werwölfe bekanntlich bei Vollmond verwandeln, gibt es zahlreiche Titel mit entsprechenden Bezugnahmen. Darunter „Full Moon“ von Sonata Arctica, welches vom Leben eines Werwolfes in Menschengestalt bis zu seiner Verwandlung erzählt. Die meisten Albencover der Band zeigen zudem Wölfe.

Sonata Arctica - The Last Greys

Sonata Arctica Wolf

Sonata Arctica - The Collection

Da könnte man glatt den Mond anheulen. Wobei der Schockrocker Ozzy Osbourne dem bereits 1983 mit seinem Album „Bark at the Moon“ nachkam.

Bark at the Moon

Ceremonial Castings gaben auf einer MCD gleichermaßen ihre „Fullmoon Passions“ offen zu.

Ceremonial Castings - Fullmoon Passions

Songs über den „Wolfmoon“ gab es weiterhin schon von Type O Negative und The Vision Bleak. Die deutsche Mittelalterband In Extremo verarbeitete das Thema ebenfalls in „Schau zum Mond“ und die niederländische Popgruppe Loona besang 1998 in „Hijo de la luna“ die Sage einer Zigeunerin, die den Mond um einen Mann bittet. Im Gegenzug muss sie ihm dafür den Erstgeborenen als „Kind des Mondes“ geben, was allegorisch zu „Werwolf“ zu verstehen ist.

Loona

In „Waking the Demon“ von Bullet for my Valentine geht es indes um einen Jungen, der in der Schule gemobbt wird, bis er sich bei Vollmond in einen Werwolf verwandelt und sich an einem seiner Peiniger rächt.

Neben dem Werwolfsthema gibt es noch eine Reihe von Beispielen, in denen Wölfe eine zentrale Rolle spielen, wie die folgenden Albencover zeigen.

Goetia Wolf

Never Cry Wolf

Saturnmuster in der Pop-Okkultur

Paul Weller verwendet nicht nur irgendein Hexagon, sondern nennt den Saturn als Vorlage. So kann man das Hexagramm natürlich auch in einen satanischen Kontext bringen.

Paul Weller - Saturn Pattern

Noch konkreter wird das folgende Albumcover der norwegischen Black-Metal-Band Mysticum. Diese nennt den Saturn „Planet Satan“ und ersetzt das Hexagon kurzerhand durch ein Pentagramm. In den Gasnebeln um den Planeten sind Dämonen zu erkennen und der Bandname ist mit Teufelshörnern sowie einem Dreizack dekoriert.

Mysticum - Planet Satan

John dies at the End – Und nimmt zu Beginn Drogen

von Shinzon

„John dies at the End” ist, ähnlich wie „Fear and Loathing in Las Vegas“, eine Romanverfilmung, in der es vordergründig um einen Drogentrip geht. Doch auch dieser Film strotzt bei genauerer Betrachtung nur so vor okkulter Symbolik und dämonischen Einflüssen. Beide Filme handeln vom drogeninduzierten Abstieg in die Hölle.

Die erste Minute des Streifens kann man gleich überspringen, denn sie zeigt lediglich einen zusammenhangslosen Axtmord. In der nächsten Szene trifft sich David Wong (Chase Williamson) mit dem Reporter Arnie Blondestone (Paul Giamatti) in einem China-Restaurant und schildert diesem rückblickend seine Drogenkarriere. Diese liegt offensichtlich in der Familie, denn Dave beschreibt seine Mutter als crackabhängige Kannibalin, die sich mit Nekromantie und Vampirismus beschäftigt hat. Beste Voraussetzungen also.

Seine eigene Geschichte beginnt Dave mit einem Anruf seines besten Freundes John Cheese (Rob Mayes). Im Fernsehen läuft gerade eine Sendung über einen Zauberkünstler namens Marconi und in der hagelt es bereits die ersten Pyramiden. Zunächst eine ägyptische Pyramide mit illuminierter Spitze, kurz darauf gleich noch eine Maya-Pyramide. Der Film wurde nebenbei bemerkt 2012 uraufgeführt und obwohl der Maya-Kalender keinen Weltuntergang prophezeit, handelt es sich bei diesem Motiv dennoch um einen klischeehaften Hinweis auf die drohende Apokalypse. Doch dazu später mehr.

01_Marconipyramide

02_Mayapyramide

Nachdem John Dave wach geklingelt hat, lädt er ihn zu einem Auftrag ein. Dabei benutzt er eine Codesprache, in der „Morgen ermorden wir den Präsidenten“ so viel wie „Vergiss nicht, unterwegs Bier zu besorgen!“ heißt. Macht voll Sinn, wenn man abgehört wird und keine Aufmerksamkeit erregen will. Es wird ziemlich schnell klar, dass man es bei John mit einer Knallcharge zu tun hat.

Der Auftrag der beiden beginnt sogleich mit einigen Zahlenspielchen. Auf Daves Gewehr findet sich eine Strichliste mit der Zahl seiner Opfer. Es sind 18 Striche und 18 geteilt durch 3 ist 6 6 6.

03_666 Flinte

Auf dem Gewehr findet sich weiterhin die ausgeschriebene Zahl Three/Drei. Diese taucht kurz darauf noch einmal als Hausnummer von John auf. Die 3 steht einerseits für die Dreifaltigkeit und die 33 ist die Anzahl der Freimaurergrade im schottischen Ritus.

04_Hausnummer 3

Die Klientin der beiden wird vom Geist ihres toten Freundes geplagt, doch dann stellen die beiden fest, dass sie selbst ein Geist ist. Kurz nach dieser Erkenntnis bekommen sie es auch schon mit dämonischen Kräften zu tun, die sich zunächst in Form von Schlangen manifestieren.

05_Schlangengrube

Der Türgriff des einzigen Fluchtweges verwandelt sich in einen Penis und das Fleisch aus einer Kühltruhe setzt sich zu einem widerlichen Dämon zusammen, den die zwei mit Hilfe eines Anrufs bei Marconi auflösen.

Selbstverständlich glaubt Blondestone diese abstruse Geschichte nicht. Um die Aufmerksamkeit des Journalisten zu gewinnen, nennt Dave ihm den Inhalt seiner Tasche und trifft auch mit dessen Traum von letzter Nacht ins Schwarze. Die Droge, auf der David ist, lässt ihn nämlich Dinge sehen, die jenseits seiner Wahrnehmung in Raum und Zeit liegen. Wie wenig erstrebenswert diese Bewusstseinserweiterung ist, zeigt der Traum des Reporters, in dem dieser von seiner Mutter mit einer Peitsche aus verknoteten Penissen geschlagen wurde. Aber immerhin hört Arnie ihm nach dieser peinlichen Offenbarung zu.

Nun erzählt David seine Geschichte endlich vom Beginn an, was er auch gleich hätte tun können. Alles fing vor einigen Jahren auf dem Konzert einer befreundeten Band an. Deren Logo besteht aus drei Armen, die eine Pyramide mit einem Auge im Zentrum bilden. Das wichtigste Freimaurersymbol wäre damit abgehakt und wie selbstverständlich steht es im Zusammenhang mit der Musikindustrie.

06_Bandlogo

Auf der Party wird reichlich Alkohol getrunken. In den USA sind die wahlweise blauen oder roten Plastikbecher bereits ein heimliches Symbol für den illegalen Alkoholkonsum unter Jugendlichen, da Personen unter 21 Jahren nicht mit einschlägigen Getränken erwischt werden dürfen.

07_Alkoholbecher

Alkohol ist aber nicht das Heftigste, was auf der Party gereicht wird. Abseits lernt David einen Typen im Jamaika-Look (Tain Bennett) kennen, der schon wie ein Klischeekiffer daher kommt. Seine Droge heißt jedoch nicht Marihuana, sondern Sojasoße und die lässt ihn nicht nur schweben, sondern auch Dinge sehen, die er eigentlich nicht wissen sollte. Woher diese Eingebungen kommen, macht er sogleich mit einer entsprechenden Geste klar.

08_Bob Baphomet

Obwohl die Traumdeutung des Jamaikaners korrekt ausfällt, wendet sich Dave zunächst ab. Die ganze Nummer beunruhigt ihn. Zumal der Junkie ankündigt, dass die USA von einer Atombombe getroffen wird und er weiß, welche Stadt als erste dran glauben muss. Obwohl der Name der Stadt nicht genannt wird, tippen wir einfach mal auf New York. Immerhin wurde ein derartiges Szenario bereits mehrfach in Filmen wie „Know1ng“, „Batman – The dark Knight rises“, „The Divide“, „Man of Steel“ und „Oblivion“ angekündigt. „John dies at the End“ scheint sich nahtlos in diese Liste einzureihen.

Nach der Party läuft Dave ein Hund mit den Namen Bark Lee zu, der später noch eine tragende Rolle spielen wird. Zunächst muss er aber erst mal seinen Rausch ausschlafen. Die Ruhe wird je durch einen Anruf von John unterbrochen, der auf einem schlechten Trip ist und gruselige Kreaturen sieht. Noch glaubt David, dass es sich nur um Halluzinationen handelt.

10_Hirngespinnst

Auf dem Tisch entdeckt er eine Spritze mit einer schwarzen Substanz, die an Black Goo erinnert.

09_Spritze

Er steckt die Spritze ein und fährt mit John in ein Restaurant. Dort erklärt ihm sein Kumpel, dass er das Zeug von einem Robert Marley bekommen hat, also dem Jamaika-Typen auf Party. Während des Gesprächs bekommt Dave einen Anruf von John, der aber direkt vor ihm sitzt. Sein Freund hatte bereits angekündigt, dass er ihn mehrfach angeklingelt hätte und die Telefonate erst noch ankommen werden. Sie sind quasi durch die Zeit gewandert. Nun können Drogen zwar die Wahrnehmung der Zeit verändern, aber nicht die Raumzeit in der Realität beeinflussen. Langsam dämmert Dave, dass mit diesem Zeug etwas nicht stimmt.

Als er mit John weiterfährt, ruft er während einer Fahrpause einen Pfaffen an, um diesen nach Rat zu fragen. Im Verlaufe des Anrufs dringt die Nadel der Spritze versehentlich in Davids Bein ein und infiziert ihn mit der Droge. Während der Pfaffe plötzlich andere Töne anschlägt, erkennt er, dass die Substanz offensichtlich lebt. Damit wird einmal mehr auf das Phänomen des intelligenten Öls angespielt.

12_Sojasoße

Auf der weiteren Fahrt taucht wie aus dem Nichts ein mysteriöser Mann auf der Rückbank auf, der sich als Roger North (Doug Jones) vorstellt und Dave Wong mit einer abartigen Kreatur bedroht. Die Erscheinung sagt ihm, dass er noch eine Aufgabe hätte, die darin bestünde, gegen eine Entität namens Korrok anzutreten. Es gelingt David, den Schattenmann abzuschütteln und dessen Kreatur zu töten. Kurz darauf taucht ein Polizist auf, der die beiden Freunde in Gewahrsam nimmt.

Am nächsten Morgen wird David von Detective Appleton (Glynn Turman) verhört. Dieser offenbart ihm, dass alle Sojasoßekonsumenten von dem Konzert der letzten Nacht verstorben sind. Doch das weiß Wong bereits. Dennoch schockieren ihn die Bilder der förmlich explodierten Drogenopfer. Ebenso schockiert ihn, dass im Nebenraum sein Kumpel Cheese verendet.

An dieser Stelle schwenkt die Handlung kurz in die Gegenwart zurück und Dave zeigt dem Reporter Arnie eine extradimensionale Kreatur im Kofferraum seines Wagens. Zunächst sieht Arnie nur einen leeren Käfig, doch aus dem Augenwinkel erkennt er plötzlich das dämonische Geschöpf, obwohl er die Droge nie genommen hat. Spätestens an dieser Stelle wird endgültig klar, dass das Black Goo die Wahrnehmung tatsächlich erweitert und verborgene Dinge sichtbar macht.

13_Hirngespinnst

Zurück im China-Restaurant fährt Dave mit seiner Geschichte fort. Obwohl sein Kumpel tot ist, bekommt er einen Anruf von ihm. So viel zum Thema Transkommunikation. Jedenfalls teilt John ihm mit, dass die zweite Wache im Vernehmungszimmer kein Mensch ist und er daher unbehelligt fliehen kann. Allerdings muss er noch gegen den Dämon kämpfen und dessen fliegenden Bart abwehren.

Als ob das noch nicht verrückt genug wäre, kann Dave auch mit einem kaputten Handy noch weiter mit seinem toten Freund kommunizieren. Dieser demonstriert ihm, dass er genauso gut mit einem Hot Dog in der Hand telefonieren kann. Mit diesem skurrilen Kommunikationsgerät lotst John ihn zum Trailer von Bob Marley, wo er nicht nur ein merkwürdiges Wesen in einem Aquarium entdeckt, sondern auch seine Zukunft im Fernseher sieht. Darüber hinaus ist die Bude mit einer Todesrune ausstaffiert, welche aus Hanfblättern besteht.

14_Hanfrune

Durch ein Geräusch aus dem Nebenraum aufgeschreckt, wird Dave auf eine weitere Dosis Black Goo in Pillenform aufmerksam. Die beiden Kapseln verwandeln sich in Fliegen und dringen ohne sein Zutun in seinen Kopf ein.

15_Lord of Flies

Während einer außerkörperlichen Erfahrung erlebt David die Produktion einer Pistolenkugel, die Detective Appleton wenige Sekunden später auf ihn abfeuern wird. Bevor es dazu kommt, erklärt der Cop ihm, dass die Soßenopfer von etwas Lebendigem aufgefressen wurden. Als Katholik erkennt Appleton in den extradimensionalen Wesen Dämonen und meint, dass die Hölle die Menschen umgibt und diese sie nur nicht wahrnehmen können.

Die Droge des Jamaikaners hat nun die Barriere zwischen der Hölle und unserer Realität durchbrochen und Appleton gedenkt, die Tür wieder zu schließen. Dafür muss er leider alle töten, die mit dem Black Goo in Berührung gekommen sind, was David wenig begeistert. Der Schuss prallt jedoch an ihm ab, weil bei der Produktion eine Fliege in die Patrone gekrochen ist. Er verdankt sein Leben also dem Herrn der Fliegen.

Als Dave aufwacht, brennt die Wohnung rings um ihn herum. Die Rettung kommt in Form seines Wagens durch die Wand gefahren. Am Steuer sitzt kein geringerer als der Hund, den er in der Nacht zuvor aufgegabelt hatte. Als wäre das noch nicht absurd genug, spricht aus dem Köter sein toter Kumpel John telepathisch mit ihm und erklärt, dass die letzte Welt, die mit dem intelligenten Öl infiziert wurde, nach 100 Tagen komplett zerstört war.

16_Zerstörte Welt

Noch beunruhigender ist die Erkenntnis, dass nicht Dave die Sojasoße nimmt, sondern die Soße ihn nimmt. Das Zeug spielt mit seinen Opfern, bis es sie nicht mehr gebrauchen kann und schlussendlich tötet. Wie sehr die Droge von jemanden Besitz ergreifen kann, zeigt sich bei Justin White (Jonny Weston), der sich neuerdings „Shitload“ nennt. Er hätte sich genauso gut „Legion“ nennen können, denn es sind verdammt viele Dämonen in ihm.

Mit Shitload ist nicht zu spaßen und selbst nach einem Kopfschuss steht er wieder auf. Mit David hat der Untote etwas Besonderes vor und bringt ihn zusammen mit dem wieder auferstandenen John, dem Asiaten Fred (Jimmy Wong) und Amy (Fabianne Therese) zu einem leer stehenden Kaufhaus mit dem bezeichnenden Namen „Mall of the Dead“.

17_Shitload

In der Kaufhalle befindet sich ein Dimensionsportal, welches nur von auserwählten Drogenkonsumenten gesehen werden kann. Das Portal erscheint als grüne Tür, was eine Anspielung auf die Smaragdstadt im „Zauberer von Oz“ sein dürfte. Dieses Kinderbuch des Theosophen Lyman Frank Baum handelt ebenfalls von einer Parallelwelt, in der es jede Menge Anspielungen auf Drogen (z.B. Mohnfelder) gibt.

18_Oz Tür

Mit einer zuvor platzierten Nachricht lockt David Shitload nach draußen, wo Detective Appleton den Dämon erschießt und die Leiche verbrennt. Appleton nimmt die restlichen Kids mit, doch wie sich herausstellt, hat er die Droge ebenfalls genommen. Seine Augen explodieren, das Auto überschlägt sich und kaum haben sich alle Überlebenden aus dem Wrack gerettet, befallen die herausströmenden Dämonen Fred. Es bleibt den anderen nichts weiter übrig, als ihn zu erschießen und zu verbrennen. Eine überflüssige Rolle stirbt einen sinnlosen Tod.

Die verbliebenen Drei beschließen, der Paralleldimension einen Besuch abzustatten. In der Mall of the Dead finden sich bereits entsprechende Symbole, die das Gebäude als Reptiloidenzone kennzeichnen. Auf dem Boden sind mehrere Oktagone aufgemalt, die das Innere eines achtzackigen Isis-Sterns darstellen.

19_Oktagon

John gelingt es nicht, die Geistertür zu öffnen, da er einfach durch sie hindurch greift. An dieser Stelle kommt Amy ins Spiel, die ihre linke Hand verloren hat. Allerdings gilt dies nur für die physische Realität. Auf der astralen Ebene existiert ihre Hand noch und mit dieser kann sie die Tür öffnen. Dabei ist es wohl kein Zufall, dass es ausgerechnet die linke Hand sein musste, denn die drei folgen schon lange dem Pfad zur linken Hand.

20_Astralhand

Obwohl Amy als Einzige die Tür öffnen kann, ist sie gleichermaßen die Einzige, die sie nicht mit bloßem Auge sehen kann. Dies gelingt ihr nur mit einer 3D-Brille, welche ein schwarz/weißes Muster hat. Hier dient das Schachbrettmotiv wieder einmal ganz offensichtlich als Dimensionsübergang.

21_Schachbrettbrille

Dave, John und Amys Hund Bark Lee gehen auf die andere Seite und werden von Amy getrennt. In einer Höhle treffen sie auf ein weiteres Portal in Form einer schwarzen Säule. Dort werden sie von Roger North und dem Magier Marconi erwartet, welche sie mit der Mission betrauen, in die Parallelwelt zu reisen und dort Korrok mit einer halluzinogenen Bombe auszuschalten.

22_Dimensionstor

Die Welt des alternativen Universums ist sehr befremdlich und hat einen roten Himmel. Der rote Himmel ist ein wiederkehrendes Motiv bei der Vorhersage zukünftiger Kataklysmen, welche diese Dimension bereits hinter sich hat.

23_Roter Himmel

Begrüßt werden die beiden Dimensionsreisenden von einer Gruppe maskierter Gestalten, die mit Ausnahme des Anführers fast komplett nackt sind. John kommentiert dies mit den Worten „Offenbar eine Eyes Wide Shut Welt“. Das ist ein kleiner Insider für all jene, die Stanley Kubricks hochgradig okkulten Film über die Sexrituale der Hochgradfreimaurer gesehen haben.

24_Eyes wide shut

Dave und John werden in eine satanistische Endzeitkirche geführt, wo sie offensichtlich schon seit langem erwartet werden. Man beachte die rote Krawatte des Predigers, die einen Hinweis darauf gibt, in wessen Diensten er steht.

25_Satanskirche

26_Thron

Der Prediger erklärt den beiden, dass sie in einer alternativen Zeitlinie gelandet sind, die sich Mitte des 19. Jahrhunderts abgespalten hat. In unserer Realität starb damals ein gewisser Cyrus Rooney im Alter von 17 Jahren, während er in der Parallelwelt überlebte und zu einem großen Erfinder avancierte. Insgeheim war er natürlich ein Okkultist und ziemlich pervers, wie die Hand im Schritt andeutet.

27_Cyrus

Rooney experimentierte auf dem Gebiet der Bestielogie, womit er in etwa die Rolle einnimmt, die Aleister Crowley in unserer Realität hatte. Im Gegensatz Crowley hatte sich Rooney jedoch nicht mit Drogen ins Nirwana geschossen und stattdessen den ersten Supercomputer aus dem Hirn eines Schweins entwickelt. Bereits 1922 hatte die Parallelwelt sich selbst weiterentwickelnde Computer auf organischer Basis, die letztendlich die Herrschaft über die Welt übernahmen.

Es gibt bereits genügend Andeutungen, dass der Schlussstein der Freimaurerpyramide kein lebendes Wesen, sondern ein allsehender und alles kontrollierender Supercomputer ist. Das erinnert nicht von ungefähr an das Venus Projekt, wobei die Venus in der okkulten Astrologie für Luzifer und Satan steht. Bei dem in Jacque Frescos Projekt vorgesehenen Zentralcomputer handelt es sich demnach um Luzifer/Satan höchstpersönlich.

Die Teufelsmaschine von Jacque Frescos filmischem Alterego Cyrus Rooney strotzt ebenfalls vor derartigen Andeutungen. Korrok erinnert mit seinen Tentakeln an Cthulhu und in seinem Zentrum sitzt ein allsehendes Reptilienauge.

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Weitere Parallelen gibt es zu Skynet aus der „Terminator“-Filmreihe, denn nach dem Tod Rooneys 1926 entwickelte Korrok ein eigenes Bewusstsein und begann damit, die Menschheit zu versklaven und alle Kritiker auszurotten. Der Genozid wird entsprechend der Alterfreigabe von FSK 16 nur als Cartoon gezeigt, was jedoch nichts an der Abartigkeit der folgenden Szenen ändert.

Nach der kurzen Geschichtsstunde werden John und Dave direkt zu Korrok geführt. Dieser offenbart den beiden, dass er sie mit einer winzigen Veränderung ihrer Gehirnchemie zu Kinderschändern machen könnte. Dieser überflüssige Kommentar ist gleichermaßen eine Anspielung auf Mind Control und rituellen Kindesmissbrauch – zwei Praktiken, die seit jeher im Satanismus miteinander kombiniert werden. Aber was will man anderes von einer Höllenmaschine erwarten, die glatt mit Sauron konkurrieren könnte?

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Neben der offensichtlichen Symbolik des allsehenden Reptilienauges gibt es in Korroks Umfeld noch eine weitere Anspielung auf die Reptiloiden. Das Türschloss zu seinem Bunker ist ein achtzackiger Ištar-Stern.

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Korroks nächstes Ziel ist es, unsere Realität zu erobern, wobei ihm Dave und John behilflich sein sollen, da sie bereits einen Dimensionssprung geschafft haben. Freilich haben die beiden andere Pläne und stellen den Zeitzünder der Bombe ein. Während Dave am Abgrund zu Korroks Schlund abhängt, setzt sich John eine Totenkopfmaske auf und grillt die Diener des Supercomputers mit einem selbst gebastelten Flammenwerfer. Nun, in der Hölle sind die beiden ja sowieso.

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In letzter Sekunde scheint die Mission der beiden fast zu scheitern, doch da taucht plötzlich Amys Hund auf, schnappt sich die Bombe und startet einen Kamikazeangriff auf Korrok. Wie sich herausstellt, hatte Bark Lee auch etwas von der Sojasoße abbekommen, als er den Jamaikaner gebissen hat. Auf diese Weise konnte er telepathischen Kontakt mit Marconi aufnehmen und bekam den Auftrag, Korrok zu töten. Dave und John waren lediglich seine Eskorte.

35_Bark Lee

Die nächste Überraschung wartet schon im China-Restaurant, denn Arnie Blondestone beschreibt sich selbst als Afroamerikaner, während Dave ihn als Weißen wahrnimmt. Das bedeutet, dass der Reporter längst tot ist und Dave die ganze Zeit mit einem Geist gequatscht hat.

In der Schlusszene spielen Dave und John Basketball und entdecken dabei ein sphärisches Dimensionstor. Dieses führt sie in eine weitere Parallelwelt, die von einer Katastrophe heimgesucht wurde.

36_Black Sphere

Vom Himmel steigen zwei Soldaten der Befreiungsarmee herab, deren Anzüge aus dem Film „Galaxy Quest“ recycelt wurden. Offensichtlich ging den Produzenten zum Ende hin das Geld aus, aber immerhin konnten sie so noch einmal den Saturn ins Bild bringen.

37_Galaxy Quest

Fazit: „John dies at the End“ zeigt sehr eindringlich, dass man die Finger von harten Drogen lassen sollte. Darüber hinaus offenbart er aber auch die Machenschaften der okkulten Elite, insbesondere deren Agenda zur Erschaffung eines allsehenden Zentralcomputers. Google und Facebook lassen grüßen. Das Ganze wird dann noch etwas mit satanistischer Symbolik und extradimensionalen Höllenwesen garniert und fertig ist ein weiteres blutrünstiges Machwerk, mit dem Filmfreunde ihre Seelen abstumpfen können.

Ein zentraler Aspekt des Films ist das Black Goo, welches offensichtlich eine intelligente Lebensform außerirdischen Ursprungs ist. In dieser Hinsicht ist auch die Rolle des Marconi interessant, denn in der Realität soll eine britische Firma mit dem Namen „Marconi Electronic Systems“ mit Black Goo herumexperimentiert haben. Angeblich sollen dabei 22 Mitarbeiter Selbstmord begangen haben. Die Verbindung des Namens Marconi mit intelligentem Öl in „John dies at the End“ ist gewiss kein Zufall, zumal es auch im Film mehrere Tote gibt.

Musikalische Saturnköpfe

Während die traditionelle Krone zuweilen als Saturnringe fehl interpretiert wird, gibt es in der Moderne sehr wohl Kopfschmuck, der die Ringe des Saturns darstellen soll. Die Ringe sind dabei in der Kopfmitte angebracht, sodass der Schädel den Planeten symbolisiert.

Michael Xaturn

Diese Darstellung von Michael Jackson erinnert sehr stark an jene von Peter Garbiel im Video zu „Sledgehammer“.

2 Saturnkopf

Videoanalyse: Peter Gabriel – Sledgehammer

Peter Gabriel ist einigen wohl noch als Frontmann der Band Genesis bekannt. Allerdings veröffentlichte er auch einige Soloplatten, darunter die „So“ von 1986. Die bekannteste Single aus diesem Album dürfte „Sledgehammer“ sein, für die Gabriel 1987 den MTV Video Award erhielt. Der Erfolg kommt nicht von ungefähr, denn was die tumben Massen nur als bunte Abfolge surrealistischer Bilder wahrnehmen, ist die die Geschichte vom freimaurerischen Aufstieg des Stars.

Das Video beginnt mit der Zeugung und Geburt des Menschen Peter Gabriel. Das Erste, was man vom fertigen Produkt zu sehen bekommt, ist natürlich das allsehende Auge.

1 Augenbetonung

Nach ein paar spastischen Zuckungen wird Gabriel in den Sternenhimmel versetzt, wo er symbolisch die Rolle des Saturns einnimmt. Auf seinen Schienenringen fährt eine Lokomotive, die gleich die zweite Augenbetonung ermöglicht.

2 Saturnkopf

Danach verwandelt er sich in einen schlecht geschminkten Schlumpf. Für den gut sichtbaren Übergang am Hals hätte er seinen Maskenbildner mal lieber feuern sollen, denn so reicht es leider nicht für eine Ehrenmitgliedschaft in der Blue Men Group.

3 Schlumpf

Seinen Friseur kann Peter bei der Gelegenheit gleich mit vor die Tür setzen. Das Einzige, was noch beknackter aussieht als seine Perücke aus Zuckerwatte, sind die beiden Autoscooter. Diese sind wie selbstverständlich in den Farben Blau und Rot gehalten.

4 Perücke

Den Part, in dem sich Peters Gesicht in Obstsalat verwandelt, sparen wir uns einfach mal. Kommen wir lieber gleich zum interessanten Teil, wo sich seine Hände in Vorschlaghämmer verwandeln, mit denen er sich selbst die Kuchenbude einschlägt. Das mit dem Behauen des rauen Steins nimmt er da vielleicht doch etwas zu wörtlich.

5 Der behaune Stein

Aus unerfindlichen Gründen schlüpft durch die unsanfte Gesichtsmassage ein kleiner Peter aus dem Gesicht des großen Peters. Das sieht nicht nur eklig aus, sondern verschafft uns gleich die nächste Augenbetonung. Die Augen des siamesischen Gesichtszwillings sind dagegen vollkommen weiß, als wäre die Kreatur eine Art innerer Dämon. Irgendwie erinnert das Ganze auch an Evil Ash aus „Armee der Finsternis“, der allerdings erst 6 Jahre später ins Kino kam.

Das Genital dieses Wesen ist schlussendlich genau da, wo Peters Mund ist, womit hier ein Blow Job angedeutet wird. Immerhin wurde derartiges in den 1980ern noch durch ein Feigenblatt abgedeckt, die Spermien im Hintergrund machen das aber wieder wett.

6 Blow Job

Zusätzlich gibt es noch etwas Schwarz/Weiß-Symbolik, wobei angesichts des Samenergusses an der Tapete hier wohl auf die Vereinigung des Männlichen und Weiblichen angespielt wird.

7 Schwarz-Weiß

Als nächstes kriechen zwei Dämonen in Peter Gabriels Kopf.

8 Dämonen im Kopf

Der bekommt sogleich einen Hammer gereicht und zaubert mit diesem ein Ei herbei. Wenn man die bisherige Symbolik des Videos Revue passieren lässt, hat man es hier mit einem weiteren Fruchtbarkeitssymbol zu tun.

9 Hammer Ei

Den ganzen Eiertanz mit den Broilern und den anderen Chicks sparen wir uns ebenfalls. Am Ende legt sich Gabriel erschöpft in einen Sessel und legt dabei die Hand aufs Herz. Wenn er sich bis dahin noch nicht als Freimaurer geoutet hat, wäre dieser Punkt spätestens damit abgehakt.

10 Hand aufs Herz

Als Peter wieder aufwacht, hat er sich in ein Sternbild verwandelt und hämmert am Nachthimmel unermüdlich weiter. Da antike Kulturen ihre Götterwelt auf den Sternenhimmel übertragen haben, kann dies eigentlich nur auf die Gottwerdung des Menschen anspielen. Das würde auch zum Rest des Videos passen, welches mit der Befruchtung einer Eizelle anfängt. Es folgt die Geburt, das behauen den rauen Steins und am Ende der Aufstieg in himmlische Sphären.

11 Augestiegener Meister

Der schwarze Monolith – Symbol des Saturns

von Shinzon

Im Artikel über den Saturn haben wir bereits behandelt, dass der römische Gott (griech. Kronos) ein Kinderfresser war, dem zu Ehren im antiken Rom die Saturnalien gefeiert wurden. Abgeleitet von diesem grausamen Göttervater ist die moderne Figur des Satans. In Satan wurden zwar auch Charakteristika von anderen antiken Göttern wie Seth und Pan vereint, doch bei Saturn fällt allein schon die Ähnlichkeit im Namen auf. Hinzu kommen gleich mehrere satanistische Bruderschaften, die sich nach Saturn benannt haben.

Ein weiterer Beleg für den Zusammenhang zwischen Satan und Saturn ist die Benennung des 6. Planeten unseres Sonnensystems. Die 6 ist eine hochgradig okkulte Zahl, welche in dreifacher Ausführung die Zahl des Teufels selbst darstellt. Diese Zahl kann auch durch ein Hexagon ausgedrückt werden und rein zufällig veröffentlichte die NASA 2006 Bilder der Raumsonde Cassini, welche eine eben solche Formation am Nordpol des Saturns zeigen.

Hexaturn

Verleiht man dem Hexagon eine dritte Dimension, ergibt sich daraus der Umriss eines Kubus. Innerhalb der Freimaurerei steht der Kubus für den behauenen Stein, dem Sinnbild für einen unfertigen Menschen. Dies ist jedoch nicht seine einzige Bedeutung. In Anlehnung an das Hexagon ergibt sich eine weitere okkulte Bedeutung. Verdeutlicht wird diese durch die Farbe schwarz, welche die dem Gott Saturn zugeordnete Farbe ist.

Saturnkubus

Wir müssen also klar zwischen dem freimaurerischen Kubus und dem schwarzen Saturnkubus differenzieren. Es handelt sich um zwei verschiedene Symbole mit unterschiedlichen Bedeutungen, obgleich es durchaus Berührungspunkte zwischen Freimaurerei und Saturnkult gibt. Diese Berührungspunkte lassen sich leicht anhand von freimaurerischer Architektur nachweisen, in der der schwarze Kubus häufig zu finden ist.

Schwarze Monolithen

So manchem kommt jetzt sicherlich auch die Kaaba im Innenhof der Heiligen Moschee von Mekka in den Sinn. Es liegt uns fern, die unzähligen muslimischen Pilger zu beleidigen, die jedes Jahr den berühmtesten schwarzen Monolithen der Welt umrunden. Jedoch sollten sich die Gläubigen darüber bewusst sein, dass die Kaaba weniger mit dem Islam zu tun hat als vielmehr mit einem antiken heidnischen Steinkult.

Die Kaaba enthält nämlich einen schwarzen Stein, bei welchem es sich aller Wahrscheinlichkeit nach um einen Meteoriten handelt. Sicherlich wäre ein Stein, der vom Himmel fällt, in grauer Vorzeit als göttliches Zeichen gedeutet und verehrt worden. Der Gott, dem die Kaaba in vorislamischer Zeit gewidmet war, hieß jedoch nicht Allah, sondern Hubal. Erst Mohammed widmete die Kaaba zu Allahs Ehren um und ließ die Standbilder von Hubal entfernen. Mohammed soll zudem bereits als junger Mann am Wiederaufbau der Kaaba mitgewirkt haben, nachdem diese im 7. Jahrhundert durch einen Brand zerstört wurde.

Ob die Kaaba in einem Zusammenhang zum Saturnkult steht, lässt sich indes nicht zweifelsfrei belegen. Hubal ist zwar der Hauptgott des arabischen Quraisch-Stammes, jedoch nicht mit Saturn identisch. Mit Sicherheit lässt sich nur sagen, dass die Kaaba bereits in vorislamischer Zeit ein heidnisches Heiligtum war. Weshalb sie heute von außen in Schwarz gehalten ist, bleibt indes ein Rätsel. Die Farbe des Islam ist jedenfalls Grün, welches an den Innenwänden der Kaaba zu finden ist.

Kaaba

Wesentlich eindeutiger ist die Symbolik, die man in der freimaurerischen Literatur und Filmindustrie findet. Dabei ist zu beachten, dass der schwarze Kubus zuweilen auch als schwarzer Monolith dargestellt wird. Na, wer denkt jetzt nicht an Arthur C. Clarks Roman „2001: Odyssee im Weltraum“ oder zumindest an die Verfilmung von Stanley Kubrick?

Dieses Meisterwerk ist der Jackpot, wenn es darum geht, eine Verbindung zwischen dem schwarzen Monolithen und dem Saturn herzustellen. Einige werden jetzt einwenden, dass der Film im Orbit von Jupiter spielt, aber in der Romanvorlage steht der Saturn im Zentrum der Handlung.

Doch nicht nur dort schwebt ein schwarzer Monolith. Auch die Erde wurde einst von der mysteriösen Macht heimgesucht, welche gleich zu Beginn des Films die menschliche Evolution anstößt. Mit anderen Worten ist es der Saturn alias Satan, der unsere Geschichte von Anfang bis Ende lenkt. Das Ende besteht darin, dass der Astronaut Bowman (Keir Dullea) Kontakt mit dem Saturnmonolithen aufnimmt und auf die nächste Evolutionsstufe gehoben wird. In der Fortsetzung „2010: Das Jahr, in dem wir Kontakt aufnehmen“ kehrt er schließlich als aufgestiegener Meister zurück.

Monolithische Evolution

Im Roman bzw. Film entdeckt die Menschheit noch einen weiteren schwarzen Monolithen auf dem Mond. Auch dies ist ein ziemlich unverhohlener Hinweis darauf, dass 1. die Mondlandung ein okkultes Freimaurerritual war und 2. auf dem Erdtrabanten Dinge vor sich gehen, von denen wir nichts wissen sollen. Zumindest noch nicht.

Mondmonolith

Die Rolle des Monolithen beschränkt sich allerdings nicht nur auf „2001: Odyssee im Weltraum“, sondern findet sich darüber hinaus in der Realität wieder. Es kann wohl kaum ein Zufall sein, dass bei den Anschlägen vom 11. September 2001 ein schwarzer Monolith anwesend war. Die Rede ist vom New Yorker Hilton Hotel, welches ganz offiziell nach dem Vorbild des Monolithen aus Arthur C. Clarks Roman erbaut wurde. Hinzu kommt, dass das Hotel den Namen „The Millennium Hilton“ trägt. Das neue Millennium (zu Deutsch „Jahrtausend“) begann 2001, dem Jahr der Anschläge. „2001: Megaritual in New York“.

Millennium Hilton