Seit 2017 ist es amtlich: Sexuelle Übergriffe in der Filmindustrie

Seit Jahren werden wir nicht müde, auf den Sumpf von sexueller Ausbeutung und insbesondere Pädophilie in der Filmindustrie hinzuweisen. Es gab schon lange dahingehende Aussagen, darunter vom ehemaligen Kinderstar Corey Feldman, der auf systematischen Missbrauch hingewiesen hatte. Wer etwas tiefer recherchierte, hätte also durchaus über die finsteren Abgründe Hollywoods Bescheid wissen können.

2010 verstarb Feldmans früherer Schauspielkollege Corey Haim an den Folgen seiner Drogensucht, welche auf die schweren Kindheitstraumata zurückgeführt werden kann. Und er war nicht der einzige ehemalige Kinderstar, der ein solch tragisches Ende nahm. 2003 erhängte sich Jonathan Brandis, der u.a. durch die Serie „SeaQuest DSV“ bekannt wurde. Zuvor hatte er Hauptrollen in hochgradig okkulten und zutiefst finsteren Kinderfilmen.

1990 spielte Brandis in „Die unendliche Geschichte II“ den Protagonisten Bastian Bux, der sich in die Geschichte eines Buches hineinlesen konnte. Das Siegel des Buches bestand aus ineinander verknoteten Ouroboros-Schlangen und im Verlauf der Handlung bekam er es mit grässlichen Dämonen zu tun. Außerdem stand er für einige Schwimmbadszenen halb nackt vor der Kamera.

Im gleichen Jahr spielte er die Rolle des Bill Denbrough in Stephen Kings „Es“, in dem es um einen kinderfressenden Clown geht. Das hat schon etwas von rituellen Kindstötungen, denn der Clown stellt sich als bösartiger Dämon heraus. Brandis erkrankte später an Alkoholismus und schweren Depressionen, die ihn schlussendlich in den Suizid getrieben haben. Ob auch sexueller Missbrauch dazu beigetragen hat ist noch nicht bekannt, denn er hinterließ keinen Abschiedsbrief.

Pssst, Hollywood hat ein dunkles Geheimnis.

Konkreter wird es dagegen bei der Neuverfilmung von Stephen Kings „Es“, welche 2017 in die Kinos kam. Der Kinderstar Finn Wolfhard, der darin die Rolle des Richie Tozier spielte und außerdem durch die Netflix-Serie „Stranger Things“ Bekanntheit erlangte, erhob 2017 schwere Vorwürfe gegen seinen inzwischen gefeuerten Agenten Tyler Grasham. Dieser soll neben Wolfhard auch zahlreiche weitere aufstrebende Kinderstars sexuell belästigt haben.

Quelle

Grasham sollte nicht der Einzige bleiben, dessen sexuelle Übergriffe in diesem Jahr für Schlagzeilen sorgten. 2017 rollte eine regelrechte Skandallawine über Hollywood hinweg. Im Zuge dessen meldete sich Corey Feldman erneut zu Wort und kündigte an, weitere Namen zu nennen. Er gab Pläne für einen ganzen Dokumentarfilm über Pädophilie in der Filmindustrie bekannt, wobei ein Teil des Budgets von 10 Mio. Dollar in den Schutz seiner Person fließen soll. Denn es steht fest, dass die Täter anonym bleiben wollen. Das wird auf Dauer jedoch nicht funktionieren, da langsam alle Dämme brechen.

Einige Namen sind bereits öffentlich bekannt, darunter der Hollywood-Produzenten Harvey Weinstein. Dessen Kontakte zum Disney-Konzern lassen bereits nichts Gutes erahnen. So gehört Weinsteins einstige Produktionsfirma Miramax zu Disney. Seinen Bruder Robert Weinstein gründete indessen die Firma Dimension Films, ebenfalls eine Disney-Tochtergesellschaft. Für diese wirkte Harvey Weinstein als ausführender Produzent bei Kinderfilmen wie „Spy Kids“ mit. Als wäre das noch nicht verdächtig genug, unterstützte er die Wahlkämpfe von Bill und Hillary Clinton. Ist es nur Zufall, dass der Pizzagate-Skandal kurz vor dem Weinstein-Skandal kam?

Noch ist Harvey Weinstein jedoch nicht des Kindesmissbrauchs überführt. Bisher sind nur seine sexuellen Übergriffe auf Frauen bestätigt, was allerdings schlimm genug ist. Eine ganze Reihe namhafter Stars haben Vergewaltigungsvorwürfe gegen ihn erhoben. Darunter Angelina Jolie, Ashley Judd, Salma Hayek, Gwyneth Paltrow und Uma Thurman, um nur einige zu nennen. Sein Statement zu den Anschuldigungen lautete, dass er seine „Dämonen“ in den Griff bekommen müsse. Ja sicher doch, für Weinstein sind natürlich die bösen Dämonen an allem schuld, die er wahrscheinlich bei okkulten Ritualen heraufbeschworen hat. Vor Gericht werden ihm solche Ausflüchte hoffentlich nichts nützen!

Zumal die Anklage noch um schweres Stalking erweitert werden muss. Um seine Opfer einzuschüchtern, hatte Weinstein nämlich eine israelische Sicherheitsfirma von ehemaligen Mossad-Agenten auf seine Opfer angesetzt. Dies nützte ihm letztendlich aber nichts und seine Übergriffe führten zu der „MeToo“-Kampagne. Infolgedessen wurde Harvey Weinstein von seiner eigenen Produktionsfirma Weinstein Company vor die Tür gesetzt, die sich seitdem um Schadensbegrenzung bemüht.

Der Hashtag „MeToo“ wurde derweil durch die Schauspielerin Alyssa Milano geprägt, welche auf das Ausmaß und die Allgegenwärtigkeit von sexuellen Übergriffen aufmerksam machen wollte. Dies ist ihr gelungen. Es mag sein, dass einige der daran Beteiligten selbst hohe Funktionen innerhalb der Pop-Okkultur und sogar der Politik haben. Darunter Angelina Jolie, die für das Council on Foreign Relations aktiv Kriegspropaganda betreibt. Dennoch sollte die Kampagne nicht unterschätzt oder gar als von oben gewollt abgetan werden, da sie an der gesamten Scheinwelt der Filmindustrie rüttelt und dank ihr inzwischen schon international Sexualstraftäter überführt werden konnten.

Als einer der Bekanntesten wurde im Oktober 2017 der Schauspieler Kevin Spacey beschuldigt. Den Vorwurf erhob der ehemalige Teenie-Star Anthony Rapp, der 1986 im Alter von 14 Jahren auf einer Party sexuell von Spacey belästigt wurde. Außerdem wurde 2008 in einem Fall von sexueller Nötigung von Scotland Yard gegen Spacey ermittelt. Da die Vorwürfe von seinen Schauspielkollegen bestätigt wurden, strich Netflix mit sofortiger Wirkung seine Rolle in der Serie „House of Cards“. Kevin Spaceys Karriere dürfte damit beendet sein.

666-Geste mit Augenbetonung.

Ebenfalls von Netflix gefeuert wurde Danny Masterson, nachdem er ebenfalls von mehreren Frauen der Vergewaltigung beschuldigt wurde. Die beiden werden dabei noch längst nicht die Letzten gewesen sein, die ihren Job wegen sexueller Übergriffe verloren haben. Die Liste der Beschuldigten ist inzwischen derart lang, dass wir uns an dieser Stelle auf die bekanntesten Namen beschränken. Dazu zählen die Schauspieler Jason Beghe, John Jarratt, Robert Knepper, Jeremy Piven, Steven Seagall, Jeffrey Tambor und Ed Westwick, der KISS-Bassist Gene Simmons, der Regisseur und Produzent Brett Ratner sowie der Trickfilmregisseur John Lasseter (wieder mal Disney).

Komplette Liste hier.

In Deutschland hat die „MeToo“-Kampagne ebenfalls schon eine Karriere beendet. Zwar streitet Dieter Wedel die gegen ihn erhobenen Vorwürfe ab, legte sein Amt als Intendant der Bad Hersfelder Festspiele aber dennoch nieder. Außerdem nahm die Staatsanwaltschaft München Ermittlungen wegen des Anfangsverdachts einer nicht verjährten Sexualstraftat auf. Immerhin hat sich inzwischen eine ganze Reihe von Schauspielerinnen zu Wort gemeldet, die die sexuellen Übergriffe durch Wedel bezeugen können.

1975 soll es z.B. im Rahmen der Dreharbeiten zu der NDR-Serie „Pariser Geschichten“ zu einer Vergewaltigung in einem Waldstück gekommen sein. Die Schauspielerin Ester Gemsch beschrieb indes einen sexuellen Übergriff in einem Hotelzimmer von 1980, bei dem sie von Wedel an der Halswirbelsäule verletzt worden sei. Ihre Rolle wurde mit Ute Christensen neu besetzt, welche ebenfalls Vorwürfe gegen den Regisseur erhoben hat.

Die Schilderungen einiger der Opfer heben immer wieder die hohe Brutalität der Übergriffe hervor. Zudem scheint sich ein perfides System hinter dem widerwärtigen Treiben zu verbergen. Dies legen zumindest die Äußerungen von Corinna Harfouch hervor, obgleich sie selbst nicht zum Kreis der Betroffenen gehört. Zitat: „Viele haben gewusst, dass Wedel Schauspielerinnen schlecht behandelt und demütigt. Das war ein von allen gestütztes System.“

Wie solch ein System funktionieren kann, zeigte ebenfalls 2017 das Auffliegen einer bizarren Sado-Maso-Sekte, die sich als Selbsthilfegruppe NXIVM tarnte. Statt Hilfe erhielten die 70-80 rekrutierten Frauen jedoch Brandzeichen und wurden vom inneren Kreis auf brutalste Weise sexuell versklavt. Unter den Opfern, die allesamt einer Hirnwäsche unterzogen wurden, befand sich u.a. die bekannte „Denver-Clan“-Darstellerin Catherine Oxenberg.

Quelle

Allerdings sind Psychosekten in Hollywood keine Neuheit. Der ebenfalls im Zuge der „MeToo“-Kampagne beschuldigte Dustin Hoffman verteidigte z.B. in einem offenen Brief an den damaligen deutschen Bundeskanzler Helmut Kohl die berüchtigte $cientology-Sekte. Er verglich dabei das Verhalten Deutschlands gegenüber $cientology mit der Judenverfolgung im 3. Reich, was freilich an Absurdität kaum zu überbieten war. Welch enormen Einfluss die Sekte in Hollywood hat, muss wohl nicht extra erwähnt werden. Dustin Hoffmans sexuelle Belästigungen hingegen schon.

Pssst, nicht weitersagen.

Die sexuelle Ausbeutung hat in der Filmindustrie eine lange Tradition und bereits vor der „MeToo“-Kampagne waren unter anderem die Fälle von Bill Cosby und Roman Polanski bekannt. Cosby wurde erstmals im Jahr 2000 wegen sexueller Belästigung angezeigt, doch die Polizei verfolgte die Sache nicht weiter. 2005 folgte ein Strafrechtsverfahren, bei dem Andrea Constand konkretere Vorwürfe erhob. Sie wurde von Cosby betäubt und anschließend missbraucht. Das Verfahren wurde aber aus Mangel an Beweisen eingestellt und Cosby zahlte außergerichtlich ein Schweigegeld in Höhe von 3,38 Mio. Dollar.

2017 wurde der Fall neu aufgerollt, jedoch abermals ohne Urteil beendet. Bill Cosby gab die Tat bei diesem Prozess sogar zu, verteidigte sich jedoch, der Sex sei einvernehmlich gewesen. 2018 wartete ein weiterer Gerichtsprozess auf Cosby, in dem es um einen Missbrauchsfall aus dem Jahr 1976 ging. Diesmal gab es zwar endlich einen Schuldspruch, allerdings kam Cosby vorerst gegen Kaution wieder auf freien Fuß. Warum sich die Gerichte bei solchen Fällen schwer tun, könnte mitunter daran liegen, dass die „MeToo“-Vorwürfe bis in die US-Justiz reichen, was im Prinzip keinen mehr verwundern dürfte.

Vergleichsweise milde fiel auch die Strafe für Roman Polanski aus, obwohl dieser sich selbst für schuldig erklärte. Beim Strafprozess um die Vergewaltigung der damals 13 Jahre alten Samantha Jane Gailey von 1977 wurde bereits vorab die Anklage von Kindesmissbrauch auf „außerehelichen Geschlechtsverkehr mit einer Minderjährigen“ reduziert. Von den lächerlichen 90 Tagen Haftstrafe saß Polanski nur 42 Tage ab, der Rest wurde zur Bewährung ausgesetzt.

Bei Roman Polanski schließt sich zudem der Kreis von Kindesmissbrauch und Okkultismus. Bereits in „Tanz der Vampire“ (1967) posiert er vor Freimaurersymbolen. Seine Filme „Rosemaries Baby“ (1968) und „Die neun Pforten“ (1999) verherrlichen schließlich ganz offen den Satanismus und zeigen seine Verflechtungen in der High Society. Außerdem gewinnt in beiden Fällen am Ende der Teufel.

Ob der Teufel auch im realen Leben gewinnt, bleibt indes abzuwarten. Es stimmt zwar, dass die wenigsten Täter harte Strafen zu befürchten haben, was u.a. daran liegt, dass selbige auch in der Justiz und Politik zu finden sind. Allerdings könnte das Vertrauen der Massen in ihre gefeierten Stars und gewählten Politiker stark erschüttert werden. Die Täter wandern dann vielleicht nicht in den Knast, aber ihre Karrieren sind in den meisten Fällen beendet.

Es wäre zu wünschen, dass die Weltöffentlichkeit endlich aufwacht und begreift, wie die Unterhaltungsindustrie im Verborgenen funktioniert. Gleiches trifft natürlich auch auf die Politik, die Justiz und die Religionen zu. „Pizzagate“ und „MeToo“ waren erst der Anfang. Die Aufdeckung solcher Skandale ist im Informationszeitalter kaum noch aufzuhalten.

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„Regression“ – Ein ernstes Thema wird verspottet

von Shinzon

Es gibt eine ganze Reihe von Filmen über sexualmagische Rituale in satanistischen Kreisen, von denen Stanley Kubricks „Eyes Wide Shut“ aus dem Jahr 1999 der wohl bekannteste ist. Allerdings zeigen solche Werke immer nur Sexorgien unter Erwachsenen. Ritueller Kindesmissbrauch wurde dagegen nie wirklich offen thematisiert, sondern bestenfalls unterschwellig angedeutet. „Regression“ nimmt sich nun dieses heiklen Themas an, doch wer eine ehrliche Aufarbeitung erwartet, wird leider enttäuscht.

Der Film wirbt gleich zu Beginn damit, dass er auf wahren Begebenheiten beruht. Das wird später noch sehr wichtig sein, wenn es um die Schlussfolgerungen geht. Die angeblichen Ereignisse sollen sich jedenfalls 1990 in mehreren Gemeinden von Minnesota abgespielt haben, wofür stellvertretend der fiktive Ort Hoyer stehen soll. Gedreht wurde der Film allerdings in Kanada und Spanien. Es darf daher bezweifelt werden, dass tatsächlich vor Ort recherchiert wurde.

Zur Eröffnung gibt es gleich mal das umgedrehte Satanskreuz, gefolgt vom aufrechten Christenkreuz. Wie in der Hölle, so im Himmel. Der Truck, in dem das Christenkreuz hängt, gehört John Gray (David Dancik), was im Prinzip schon verrät, dass er kein Satanist ist.

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Kurz darauf gesteht John, seine Tochter Angela (Emma Watson) vergewaltigt zu haben, obwohl er sich nicht daran erinnern kann. Das ergibt aber überhaupt keinen Sinn, denn solche Verbrechen werden in der Regel vom Opfer verdrängt und nicht vom Täter. Überhaupt macht John Gray einen sehr verwirrten Eindruck und gesteht im Prinzip nur deshalb, weil er nicht glauben kann, dass seine Tochter lügt. So wie er argumentiert, würde er ihr wohl sogar glauben, wenn sie behaupten würde, der Himmel sei grün.

Detective Bruce Kenner (Ethan Hawke) übernimmt den Fall und fährt mit einem Kollegen zum Haus der Grays, wo er Angelas Großmutter Rose (Dale Dickey) über das Geständnis ihres Sohnes informiert. Als Kenner das Zimmer von Angela sehen möchte, weist nicht etwa Rose ihm den Weg, sondern sein Kollege George Nesbitt (Aaron Ashmore). Dieser kennt sich so gut in dem Haus aus, weil er ein Freund der Familie ist.

Im Haus wirkt alles unverdächtig, ja geradezu christlich, weshalb Nesbitts Verhalten zu diesem Zeitpunkt das einzig Seltsame ist. So schaltet er auf der Rückfahrt eine Radiosendung über Satanismus weg, weil er offenbar nicht möchte, dass sich Kenner mit diesem Thema beschäftigt. Es scheint, als würde hier eine Brotkrumenspur gelegt.

Am nächsten Tag versucht der Psychologe Kenneth Raines (David Thewlis), das noch seltsamere Verhalten von John Gray zu erklären. Er rät zu einer Hypnose-Regression, womit wir beim Kernthema des Films wären. Es geht nämlich um nichts anderes als um die öffentliche Wahrnehmung dieses Themas, welche hier manipuliert werden soll. Wer ein Interesse daran hat, verrät bereits unterschwellig die Nummer an der Tür des Psychologen. Es ist die 303 oder kurz gefasst die 33 Grade der Freimaurerei nach Schottischen Ritus. Wer jetzt noch eine wahrheitsgetreue Aufarbeitung von Fällen rituellen Kindesmissbrauchs erwartet, setzt sich den Hut wahrscheinlich mit dem Hammer auf.

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Die Regressionssitzung beginnt damit, dass Detective Kenner die Mitschrift von Angela Grays Aussage vorliest. Allein das ist schon ein grober Verstoß, denn kein ernstzunehmender Therapeut würde eine Hypnose mit der vorgefertigten Meinung einer anderen Person beginnen. Die anschließenden Fragen sind allesamt manipulativ und suggerieren bereits die Antworten. Zudem liest Kenner weiter die Aussagen von Grays Tochter laut vor. So sieht dieser sich letztendlich selbst seine Tochter vergewaltigen.

Es ist mehr als offensichtlich, dass die Hypnose-Regression als Mittel der Wahrheitsfindung demontiert werden soll. Es stimmt zwar, dass den Probanden durch suggestive Frage alles möglich eingeredet werden kann. Man könnte ihnen sogar weismachen, sie seien ein Hund, wonach sie dann bellend auf allen Vieren herumlaufen, bis der Hypnotiseur ein Codewort nennt. Das machen allerdings nur Show-Hypnotiseure und Scharlatane.

Hypnotiseure, die ihr Handwerk verstehen, würden niemals suggestive Fragen stellen oder gar absichtlich falsche Erinnerungen implantieren. Wenn die Fragen objektiv gestaltet werden (Wer sind Sie? Wo sind Sie? Was passiert dort gerade?), kann dies sehr wohl echte unterdrückte Erinnerungen zutage fördern. Im Film bekommt man jedoch nur die total falsche Herangehensweise präsentiert, die jeder verantwortungsbewusste Psychologe ablehnen würde.

Das geht schließlich sogar so weit, dass Professor Raines dem armen Gray einredet, dass er die Ereignisse nicht durch seine Augen sieht, sondern jemand anderes beteiligt ist. Doch warum sieht John dann alles aus der Ich-Perspektive? Hypnose kann ja wohl kaum die Erinnerungen eines Fremden zutage fördern.

Schlussendlich fragt Raines, ob jemand im letzten Jahr in Grays Haus gewesen sei. Wieder eine manipulative Frage, denn binnen eines Jahres waren mit Sicherheit mehrere Gäste dort. Da Detective Nesbitt ein Freund der Familie ist, baut Gray ihn in die falsche Erinnerung ein und zack gibt es einen weiteren Tatverdächtigen. Bruce Kenner verhaftet seinen Kollegen, der zwar mangels Beweisen bald wieder frei ist, aber seinen Job verliert.

Weiter geht es zur Kirche, wo Kenner erstmals Angela befragt. Diese hat ihrem Vater bis dato nur eine Vergewaltigung angelastet, doch nachdem der Ermittler ein Ritual erwähnt, spinnt sie ihre Geschichte weiter. Plötzlich wimmelt es von vermeintlichen Satanisten und natürlich kann Angela auch George Nesbitt identifizieren. Immerhin ist er unter den ganzen Fotos der Einzige, zu dem sie einen Bezug hat.

Der Fall erzeugt langsam mediale Aufmerksamkeit und eine Reportage über Satanismus beflügelt Detective Kenner in seiner Theorie des rituellen Missbrauchs. Kurz zuvor erhält John Gray Besuch von Reverend Murray (Lothaire Bluteau), der ihm weitere Details von Angelas Geschichte um die Ohren haut. Er soll seiner Tochter ein umgedrehtes Kreuz in den Leib gebrannt haben. Da er nicht ganz zurechnungsfähig ist, gibt Gray dies zu und wie Angela dem Detective später zeigt, hat sie tatsächlich eine solche Narbe.

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In einer Einsatzbesprechung der Polizei macht sich ein junger Kollege derweil über Satanismus lustig. Er hält geopferte Babys und Snuff-Filme für bescheuert. Spätestens an dieser Stelle wird offensichtlich, dass der Regisseur Alejandro Amenábar beabsichtigt, diese ernsten Themen als Verschwörungstheorien zu diskreditieren. Ganz so, als gäbe es weder Satanismus noch Snuff-Filme.

Das ist geradezu zynisch, da Amenábar die Snuff-Industrie bereits 1996 in seinem Werk „Tesis – Der Snuff Film“ thematisiert hat. Die Protagonistin in diesem Film hieß interessanterweise ebenfalls Angela, allerdings kam diese damals noch einem echten Skandal auf die Spur. Inzwischen verleugnet Amenábar die Existenz solcher Grausamkeiten, obwohl sie jederzeit für jedermann im Deep Web verfügbar sind. Wenn hier also etwas bescheuert ist, dann ist es „Regression“.

Doch bevor der Fall Angela aufgedeckt wird, verrennen sich Detective Kenner und Professor Raines erst noch etwas weiter in ihre Theorie. Sie suchen Angelas Bruder Roy in Pittsburg auf, der ihnen allerdings nur offenbart, dass sein Vater ein Alkoholiker war und sich seine Mutter deshalb das Leben genommen hat. Erst unter Hypnose erzählt er etwas von Leuten mit schwarzen Kapuzen, die nachts in sein Zimmer gekommen sind. Dumm nur, dass Kenner ihm genau das kurz zuvor eingeredet hat, womit diese Regression wieder absolut suggestiv und daher nicht zu gebrauchen ist.

Zumindest fallen den beiden Ermittlern einige Widersprüche zwischen den Aussagen von Angela und der Hypnosesitzung ihres Bruders auf. Leider deuten sie diese falsch und schließen nun die Großmutter in den möglichen Täterkreis ein. Die alte Frau bekommt daraufhin einen Nervenzusammenbruch und verfällt dem Alkohol.

Bruce Kenners Phantasie wird indes immer weiter beflügelt. Zum einen bekommt er eine FBI-Akte zum Thema Satanismus in die Hände, zum anderen flößt Angela ihm immer weiter Angst ein. Sie erzählt ihm etwas von schwarzen Messen, Unzucht, Folter, Kindstötungen und Kannibalismus. Außerdem warnt sie ihn, dass man nun auch ihn töten würde und kurz darauf spricht sie von merkwürdigen Personen, die sie anstarren. Dies sei eine Todesdrohung.

Ab diesem Punkt wird Bruce restlos paranoid und schon bald sieht auch er Leute, die ihn zu beobachten scheinen. In der darauffolgenden Nacht wird er von einigen Satanisten in schwarzen Kutten heimgesucht, die ihn mit einer Injektion paralysieren. Als erstes sieht er eine alte Frau, die den Zeigefinger vor den Mund hebt. Eine Geste der Verschwiegenheit.

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Danach wird eine Frau in roter Robe in sein Schlafzimmer geführt, die ihn vergewaltigt. Normalerweise soll die Lady in Rot nur verführen, doch in dieser Situation ist Bruce kaum in der Lage, abzulehnen.

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Die umstehenden Satanisten machen derweil Erpresserfotos. Eine typische Taktik von Satanisten, um sich das Schweigen von Mitwissern zu sichern.

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Zum Schluss verwandelt sich die nackte Schönheit ist eine hässliche, runzlige Alte, deren weiße Augen auf dämonische Besessenheit hindeuten. Kurz darauf wacht Bruce auf und alles entpuppt sich als übler Traum.

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Noch hält Bruce jedoch an seiner Paranoia fest. Als nächstes konfrontiert er Rose Gray mit den Zeichnungen ihres Sohnes, die den Teufel und schwarze Messen zeigen. Doch halt, solche Bilder zeichnen doch sonst die Opfer, also müsste derartiges doch von Angela kommen. Ein Täter, der alles verdrängt und Bilder wie ein 8-jähriger kritzelt, hat absolut nichts mit wahren Begebenheiten zu tun.

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In der Nacht darauf bekommt Rose Halluzinationen von einer schwarzen Teufelskatze, dreht durch und springt aus dem Fenster. Es mag zwar sein, dass die Anschuldigungen die alte Frau sehr mitgenommen haben, aber dass es sie in den sprichwörtlichen Wahnsinn treibt, ist etwas arg dick aufgetragen. Die Halluzinationen lassen sich eigentlich nur durch bunte Pilze erklären.

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Bruce ergeht es jedoch nicht viel besser. In seiner Wohnung stapeln sich Schriften über satanische Symbole und das Böse. Ironischerweise ist dabei seine Dienstwaffe nie weit. Das wäre eine nette Bildsprache, wenn es auf Polizeigewalt anspielen sollte.

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Allerdings braucht Bruce die Waffe für sein Sicherheitsempfinden, denn kurz zuvor hat er einen Drohanruf bekommen. So langsam dreht auch er aufgrund der psychischen Belastung und Überarbeitung durch, was üble Folgen hat. Auf dem Friedhof lässt er sich im Schatten eines Obelisken von Angela zu einem Kuss verleiten, was vom Reverend beobachtet wird. Nun ist er tatsächlich erpressbar. Nur nicht so, wie anfangs gedacht. Wie sich nämlich kurz darauf für die Zuschauer herausstellt, steckt Angela selbst hinter den Drohanrufen.

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Im Prinzip ist der Fall damit schon gelöst, doch nicht für Bruce. Der muss erst noch einen weiteren Alptraum durchleben, in dem er unter Drogen in die Satanssekte eingeweiht wird. Man führt ihn zu einem Altar, auf dem eine schwarze Katze sitzt und miaut. Doch bei genauerer Betrachtung liegt dort ein Baby und schreit.

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Wie sich das Baby wohl bei den Dreharbeiten gefühlt haben muss?

Wie sich das Baby wohl bei den Dreharbeiten gefühlt haben muss?

Im nächsten Moment bekommt er Beifall und stellt fest, dass er Blut an den Händen kleben hat.

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Detective Kenners Paranoia erreicht nun ihren Höhepunkt. Erst geht er im Revier auf Nesbitt los, der nur seine Sachen abholt, dann weigert er sich zu glauben, dass Angela sich die Narbe in Form eines umgedrehten Kreuzes selbst zugefügt hat. Schließlich kommt ihm dann aber doch die Erkenntnis. Erst erfährt er von John Gray, dass dieser ein evangelikaler Christ ist, der sich selbst die Schuld daran gibt, dass sein Sohn schwul ist. Ähm, okay. Und deshalb gesteht er eine Vergewaltigung an seiner Tochter, die nie stattgefunden hat?

Als nächstes entdeckt Bruce eine Suppenwerbung, auf welcher die alte Frau aus seinen Träumen abgebildet ist. Ebenso wie im Traum hält die Werbeoma den Zeigefinger vor den Mund. Ganz so, als wollte sie damit sagen: „Psst, es gibt Satanismus. Aber ihr sollt gefälligst glauben, alles wäre nur Bullshit!“

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Das ist jetzt die Auflösung? Angela ist eine eiskalte Lügnerin, die ihre Familie hasst und Aufmerksamkeit auf sich lenken will. Ihr Vater, ein ehemaliger Junkie und Alkoholiker, ist komplett weich in der Birne, leidet unter einem Schuldkomplex und hat deshalb alles auf sich genommen. Die ganzen Hypnoseregressionen sind ein Schwindel, der vom ehrgeizigen Professor Raines vorangetrieben wurde und Bruce hat sich aus allem Möglichen eine Verschwörungstheorie gebastelt. Der Rest ist Massenhysterie.

Einzig die Verfolgung durch zwei schwarz vermummte Typen hat sich Bruce Kenner nicht eingebildet. Die lauern ihm in seiner Wohnung auf und greifen ihn an. Doch welch Überraschung, es sind keine Satanisten. Es ist sein ehemaliger Kollege George Nesbitt mit einem Kumpan. Dieser wollte sich einzig an Kenner rächen, weil er durch dessen falsche Anschuldigungen seinen Job verloren hat. So unschuldig der Polizist im Film auch sein mag, in der Realität hängen oft Polizeibeamte mit in der Satanistenszene drin, weshalb es fast immer gelingt, Missbrauchsfälle zu vertuschen. Eine böse Anspielung, die hier, wie alles andere verleugnet wird.

Der Film endet damit, dass Detective Kenner durch seinen paranoiden Verschwörungswahn Angela geholfen hat, ihre Familie sowie das Leben seines Kollegen Nesbitt zu zerstören. Kurz vor dem Abspann wird noch behauptet, dass es in Folge der Massenhysterie ähnliche Vorfälle gab, bei denen jedoch nie Beweise für rituellen Missbrauch durch satanische Sekten gefunden wurden. Dies ist eine bedenkliche Verzerrung der Tatsachen. Zwar gab es Vorfälle wie den der McMartin Preschool in den 1980ern, wo die Verdächtigen nach jahrelangen Prozessen freigesprochen wurden, nachdem keine Beweise für ihre Schuld gefunden werden konnten. Das bedeutet jedoch nicht, dass das Thema an sich eine Erfindung ist.

Fazit: „Regression“ gibt sich nicht einmal ansatzweise Mühe, das Thema des rituellen Missbrauchs objektiv aufzuarbeiten. Stattdessen werden alle tatsächlichen Beweise ignoriert und Satanssekten als reine Verschwörungstheorie abgetan. Das ist ein heftiger Tritt ins Gesicht aller Opfer, von denen es weltweit Millionen gibt.

Für Emma Watson muss es dabei besonders heftig gewesen sein, bei dieser Verleugnungskampagne mitzumachen. Immerhin spielte sie als Kinderstar in den hochgradig okkulten „Harry Potter“-Filmen mit und über die pädophilen Machenschaften der Filmindustrie hat Ex-Kinderstar Corey Feldman schon vor Jahren alles gesagt. Weiterhin spielte Watson 2015 in „Colonia Dignidad“ mit. Einem Film über eine reale Sekte in Chile, deren Anführer Paul Schäfer (1921-2010) sich nachweislich an Kindern vergriffen hat. Also ist Kindesmissbrauch doch keine bloße Einbildung.

Der Angriff auf die Hypnoseregression geht in eine ähnliche Richtung. So wie sie im Film dargestellt wird, ist sie selbstverständlich komplett unseriös. Nur hat das eben nicht allzu viel mit der Realität zu tun. Hinzu kommt, dass Missbrauchsopfer wie Cathy O’Brien sich durchaus auch ohne Hypnoseregression sehr detailliert an ihre Erlebnisse erinnern können und teils sogar ärztliche Befunde für die an ihnen begangen Verbrechen vorlegen können. Das wird im Film ebenfalls komplett ausgeblendet.

Wie es scheint, will die Filmindustrie mit diesem Machwerk alle Anschuldigungen unter den Teppich kehren. Die Zuschauer sollen glauben, dass sowohl der in der Filmindustrie weit verbreitete Satanismus als auch sämtliche prominenten Fälle von Kindesmissbrauch nichts als ein Schwindel sind. Die Lüge, die dieser Film verbreitet, ist so offensichtlich und ungeheuerlich, dass eigentlich kein vernunftbegabter Mensch darauf hereinfallen sollte. Leider tun es manche trotzdem.

Kinoplakat mit Betonung auf das Horusauge.

Kinoplakat mit Betonung auf das Horusauge.

Die Wandlung von Kinderstars zu Satanisten

Das folgende Video zeigt an einigen sehr deutlichen Beispielen, wie ehemalige Kinderstars zu Satansanbetern erzogen wurden. Dabei gibt es auch immer wieder Anspielungen auf Mind Control.

13 und mehr Beispiele aus der Pop-Okkultur

Das 1998 veröffentlichte Album „13“ von den Ärzten ist eigentlich das 8. Studioalbum der Berliner Punkband. Nur wenn man andere Veröffentlichungen mitzählt, kommt man auf die 13. Dieses Gedankenspiel findet sich auch auf dem Cover wieder, welches eine schwarze Billardkugel zeigt. Die schwarze Kugel trägt nämlich eigentlich die Nummer 8, wie auch das Album. Warum die Band ausgerechnet auf die 13 besonderen Wert legt, darüber lässt sich spekulieren.

Die Ärzte - 13

Gleiches gilt für die deutsche Metalband Rage, die ebenfalls ihr 13. Album „XIII“ genannt hat. Interessanterweise erschien dieses wie auch schon das Ärzte-Abum 1998.

13

Black Sabbath nannten ihr 19. Album „13“. Möglicherweise hat es damit zu tun, dass es 2013 erschienen ist, aber okkulte Zahlensymbolik sollte diesen Satanisten nicht fremd sein.

Black 13

Im Hotel Suizid hat Rabia Sorda das Zimmer Nummer 13 angemietet. Ein Blick durchs Schlüsselloch zeigt Eric Garcia mit freimaurerischem Galgenstrick und Verschwiegenheitsgeste.

Rabia Hotel Suicide

Wirklich krank ist das Lied „13“ von Eisregen, in dem es um das 13. Opfer eines Serienmörders geht. Der Text schildert die Ereignisse dabei aus Sicht des Mädchenmörders. Erschienen ist der Titel auf dem Album „Farbenfinsternis“, wo er an vierter Stelle steht. Die Quersumme von 13 und 4 ist 8, ebenso wie die Quersumme der Titellänge von 4:22 min. Ist es nur Zufall, dass die 13 in der Pop-Okkultur so häufig in der Kombination mit der 8 auftritt?

„Freitag der 13.“ ist ebenfalls ein begehrtes Motiv. Lieder mit einem solchen Titel gibt es u.a. von den Toten Hosen (Album „Damenwahl“), Manny Marc & Reckless, MC Basstard, Vega und Christoph Busse. Die englische Version „Friday the 13th“ findet sich u.a. bei Fozzy. Zu beachten ist dabei jedoch, dass einige Musiker lediglich das Klischee vom Freitag den 13. als Unglückstag bedienen, ohne dabei Hintergedanken zu haben.

Das dürfte wohl auch auf den deutschen Liedermacher Reinhard Mey mit seinem zweiten Studioalbum „Ankomme Freitag, den 13.“ zutreffen, auf dem sich eine gleichnamige Single findet. Die Schrift in Blau und Rot könnte dagegen schon eher ein Hinweis auf freimaurerische Umtriebe sein. Dazu auch noch blau/rote Klamotten…

Reinhard Mey - Freitag den 13

Ist Demi Lovato ein Hirnwäscheopfer?

Dass die Sängerin und Schauspielerin Demi Lovato etwas zu verschweigen hat, deutet bereits der Zeigefinger vorm Mund auf dem Cover ihres zweiten Studioalbums „Here we go again“ aus dem Jahr 2009 an. Am Finger trägt sie dabei einen auffallend überdimensionierten Klunker, der ein Hinweis auf eine Juwelenprogrammierung sein könnte.

Demi Lovato - Zeigefinger vorm Mund

Auf einem weiteren Motiv zu „Here we go again“ gibt es weitere Mind Control Symbole zu entdecken. Im Bild liegen mehrere Diskokugeln, die aus gebrochenen Spiegeln bestehen. Das könnte als Anspielung auf eine multiple Persönlichkeitsspaltung verstanden werden. Etwas konkreter ist der Vogelkäfig im Hintergrund, der sowohl ein Zeichen für geistige Versklavung als auch ein Hinweis auf Project Bluebird darstellt. Am Vogelkäfig hängen zudem zwei Regenschirme, die als Freimaurersymbole zu werten sind und schon einmal in Rihannas „Umbrella“ in Zusammenhang mit Gedankenkontrolle zu sehen waren.

Demi Lovato - Vogelkäfig

Die Frauen von Stepford – Sexismus und Freimaurerei

von Shinzon

„Die Frauen von Stepford“ basiert auf dem gleichnamigen Roman von Ira Levin (1929-2007), welcher auch die Buchvorlage von „Rosemaries Baby“ geschrieben hatte. Während „Rosemaries Baby“ den Satanismus verherrlicht, ist „Die Frauen von Stepford“ ein extrem frauenfeindliches Machwerk. Dies schreckte Hellywood jedoch nicht ab, beide Bücher bereits kurz nach ihrem Erscheinen zu verfilmen. „Die Frauen von Stepford“ kam 1972 in die Bücherregale und schon 1975 in die Kinos. 2004 folgte ein Remake, auf welches sich diese Kritik bezieht.

Im Zentrum der Handlung steht die Karrierefrau Joanna Eberhart (Nicole Kidman), die eine Fernsehshow mit dem Titel „Kampf der Geschlechter“ produziert. Diese ist eine Mischung aus „Frauentausch“ und „Dschungelcamp“ ohne Ekelfaktor. Zwei Eheleute werden dabei auf einer tropischen Insel Verführungen ausgesetzt. Der Mann kann zwar einer Stripperin widerstehen, doch die Frau geht gleich mit mehreren Machos fremd. Das Resultat dieser unwürdigen Show besteht im Amoklauf des Mannes, wofür der TV-Sender verantwortlich gemacht wird.

Nach diesem hirnlosen Auftakt steht Joanna ohne Arbeit da, ihre Karriere liegt in Scherben. Zusammen mit ihrem Mann Walter Kresby (Matthew Broderick) und ihren beiden Kindern zieht sie in die idyllische Gemeinde Stepford im US-Bundesstaat Connecticut. Es handelt sich um eine komplett abgeschottete Gated Community, welche etwas zu perfekt ist. Vor allem fällt auf, dass alle Frauen geradezu klischeehaft dümmlich und unterwürfig sind.

Neben der allgegenwärtigen sexistischen Darstellung der Frauen verhalten sich diese obendrein noch homophob gegenüber Jerry Harmon (David Marshall Grant) und machen sich über den jüdischen Glauben der Autorin Bobbie Markowitz (Bette Midler) lustig. Joanna freundet sich indes mit Jerry und Bobbie an. Gemeinsam versuchen sie herauszufinden, was an diesem Ort faul ist.

Im Haus eines Nachbarn finden sie das erste Indiz in Form einer Fernbedienung für eine Frau. Noch ahnen sie aber nicht, was dies zu bedeuten hat. Als nächstes brechen die drei in den Herrenclub von Stepford ein, wo Jerry von den Clubmitgliedern erwischt und umprogrammiert wird. Am Tag darauf hat sich sein klischeehaft feminines Verhalten zu einem klischeehaft maskulinen verändert. Kurz darauf wandelt sich auch die chaotische Bobbie und mutiert zum perfekt gestylten Putzteufel.

Joanna recherchiert daraufhin über die Bewohnerinnen von Stepford und erfährt, dass sie einmal alle bedeutende Karrierefrauen waren. Sie geht abermals zum Herrenclub, wo sie schließlich von Mike Wellington (Christopher Walken) die ganze Wahrheit über Stepford erfährt. Alle Männer sind nicht zufällig mit ihren Frauen in diese Gemeinde gezogen, sondern weil sie nicht damit klar gekommen sind, dass ihre Frauen mehr beruflichen Erfolg im Leben hatten als sie selbst. Deswegen haben sie sie kurzerhand einer Hirnwäsche unterziehen lassen.

Das ist nicht nur extrem sexistisch, sondern spiegelt auch die Tradition der Freimaurer wider. Lange Zeit war die Freimaurerei reichen Männern vorbehalten. Erst 1850 gründete sich die erste Frauenloge Order of the Eastern Star. Noch viel später öffneten sich einige Großlogen für das weibliche Geschlecht, wobei es immer noch Logen gibt, die ausschließlich Männern vorbehalten sind. Man braucht nicht viel Phantasie, um zu erkennen, dass der Herrenclub von Stepford eine solche Loge ist. Einen Schachbrettboden sucht man zwar vergeblich, doch die Szene, in der Joanna die Wahrheit erfährt, ist in freimaurerisches Blau/Rot getaucht und wird von einem Obeliskenpaar sowie einem Adler dominiert.

Stepford Obelisken

Neben der frauenverachtenden Einstellung der Logenbrüder, erschrecken vor allem auch deren Methoden, mit denen sie die Frauen gefügig machen. Neben einem Schönheitsupgrade bekommen diese als erstes eine Reihe von Mikrochips ins Hirn eingepflanzt. So erklärt sich auch die Fernbedienung, die Joanna im Haus eines Nachbarn gefunden hat. Die Frauen stehen unter permanenter Gedankenkontrolle. Dies ist keineswegs nur als Parabel gemeint, denn Wellington erklärt, dass er bereits Verträge mit dem Pentagon und Apple hat. In diesem Film wird also ganz offen damit gedroht, dass das US-Militär ein Interesse daran hat, die Menschheit mit zerebralen Mikrochips zu kontrollieren.

Stepford Brainchips

Zum Schein geht auch Walter Kresby den Pakt mit Wellington ein und seine Frau spielt tags darauf die perfekte Hausfrau. Am Abend findet dann eine große Feier statt, auf der die Logenbrüder die Unterwerfung der Frauen feiern. Auffällig sind dabei zwei Frauen in der ersten Reihe, die jeweils ein blaues und ein rotes Kleid tragen. Wieder einmal die Farben der Freimaurer.

(Bild folgt)

Während Joanna auf dieser Party Mike Wellington ablenkt, schleicht sich ihr Mann heimlich in den Kontrollraum unter der Loge. Dort sabotiert er die Hirnchips der Frauen, sodass diese nicht länger unter Mind Control stehen und einen Aufstand gegen ihre Männer beginnen. Wie sich jedoch kurz darauf herausstellt, ist Mike gar nicht der Drahtzieher hinter alledem. Nachdem er bei einer Schlägerei tödlich verletzt wird, zeigt sich, dass er die ganze Zeit über nur ein Roboter war und seine Frau Claire (Glenn Close) in Wahrheit die Fäden zog.

Dies hat zweierlei Bedeutungen. Zum einen wird hier das männliche vom weiblichen Prinzip abgelöst, was den freimaurerischen Dualitätsgedanken widerspiegelt. Zum anderen ist diese Auflösung einmal mehr sexistisch. Immerhin wird hier unterstellt, dass die Frauen im Kern ihres Wesens den Männern unterwürfig sein wollen. Claire Wellington ist die Eva Hermann von Stepford, die ihre Selbstwahrnehmung allen anderen Frauen aufzwingen will.

Natürlich gelingt es Joanna und ihren Leidensgenossinnen, Claire zu stoppen und sich an den Männern zu rächen. Der Film endet mit einem Auftritt von Joanna, Bobbie und Jerry bei Larry King (spielt sich selbst), bei dem sie noch einmal ein Resümee ziehen.

Fazit: Obgleich die Frauen, im Gegensatz zur ersten Verfilmung von 1975, am Ende aus ihrer Versklavung durch die Männer befreit werden, zeigt „Die Frauen von Stepford“ überdeutlich, wie viele männliche Freimaurer über das andere Geschlecht denken. Sowohl die Freimaurerei als auch die Welt, die von selbiger geprägt wurde, sind streng patriarchal. Bis heute wird der Mehrheit aller Frauen auf dem Planeten das Recht auf Selbstverwirklichung aberkannt. Für viele Männer sind sie lediglich zum kochen, putzen und ficken da.

Im Film wird dies nicht nur auf die Spitze getrieben, sondern ein direkter Zusammenhang zur Freimaurerei hergestellt. Schon auf dem Kinoplakat wird mit einer entsprechenden Geste darauf hingewiesen.

Stepford Zeigefinger

Der Herrenclub von Stepford ist eine geradezu klassische Loge und alle Mitglieder sind reiche, weiße Männer. Was Letzteres betrifft, ist der Film damit nicht nur sexistisch, homophob und judenfeindlich, sondern unterschwellig auch noch rassistisch. In die Tonne damit!

Werwölfe im Kinderzimmer

Nicht alle Werwolffilme sind FSK 18. Es gibt auch Zeichentrickfilme wie „Scooby-Doo und der widerspenstige Werwolf“ oder „Alvin and the Chipmunks Meet the Wolfman“, in welchem die singenden Nager es mit einem Werwolf zu tun bekommen.

Chipmunkwerwolf 2000

Von 1986-1987 wurde die Zeichentrickserie „Teenwolf & Co.“ produziert, welche auf dem „Teenwolf“-Film von 1985 basiert.

Teen Wolf & Co

Ein ähnliches Format lief als Realserie von 1999 bis 2002 für ältere Kinder und Jugendliche. „Teenage Werewolf“ sollte dabei nicht mit der Jugendserie „Teen Wolf“ verwechselt werden, welche seit 2011 auf MTV ausgestrahlt wird.

Teen Wolf Serie

Die Japaner ließen 2003 die Anime-Serie „Wolf’s Rain“ vom Stapel.

Wolfs Rain Serie

2010 brachte Nickelodeon „Werwolf wider Willen“ ins Fernsehen. Auf dem DVD-Cover zeigt die Hauptdarstellerin mit dem Zeigefingern vor dem Mund, dass bereits Kinderstars wissen, was über die Filmindustrie nicht ausgesprochen werden darf.

Werwolf wider Willen 2010

2010-2011 lief auf Nickelodeon zudem die Serie „Summer in Transylvania“, in der ein Werwolf eine Hauptrolle hatte.

Auch im Bereich Kinderfilme gibt es wieder einige Crossover, in denen Werwölfe in Nebenrollen auftreten. U.a. im Zeichentrickfilm “Frankensteins Monster Party“ (1967) und Disneys „The Halloween That Almost Wasn’t“ (1979). In „Hotel Transylvanien“ aus dem Jahr 2012 gibt es indes nicht nur Werwölfe für die ganze Familie, sondern gleich eine ganze Familie von Werwölfen. Die Fortsetzung kommt im Oktober 2015 in die Kinos.

Hotel Transwerwolf 2012

Katy Perry möchte (nicht wirklich) den Illuminaten beitreten

In einem Interview mit dem Rolling Stone Magazine vom August 2014 gab Katy Perry bekannt, dass sie gern den Illuminati beitreten würde. Zitat: „Listen, if the Illuminati exist, I would like to be invited! I see all that shit, and I’m like, ‚Come on, let me in! I want to be in the club!’“ / „Hört zu, wenn die Illuminati existieren, würde ich gern eingeladen werden. Ich sehe all den Scheiß und denke: ‚Kommt schon, lasst mich rein! Ich will zum Klub gehören!’“

Selbstverständlich bemerken die wenigsten Verschwörungstheoretiker die Ironie in diesen Worten. Katy Perry reagierte damit nämlich auf die Vorwürfe von Infowars, dass ihr Auftritt bei den Grammy Awards eine Inszenierung der Illuminaten gewesen sei. Das passiert, wenn man Freimaurersymbolik und Okkultismus blindlings den Illuminaten zuschreibt – man erntet Spott!

Auf der anderen Seite nutzen die Freimaurer die Situation gezielt, um alle Kritiker lächerlich zu machen. Denn in einem Punkt haben alle Verschwörungsportale recht: Katys Auftritt war ein okkultes Ritual. Nur outet sie das eben nicht als Hohepriesterin der Illuminaten. Zumindest nicht der betreffende Auftritt. Offenbar ist Infowars das folgende Bild von Katy entgangen, auf dem sie tatsächlich mit dem Symbol der Illuminaten posiert.

Eulenkaty

Angesichts dessen ist es fraglich, ob ihr Wunsch, den Illuminati beizutreten, nur als Joke gemeint war. Über ihre tatsächliche Rolle als Marionette der Hochgradfreimaurerei täuscht sie mit dieser Äußerung auf jeden Fall gekonnt hinweg. Ebenso geht Katy Perry auf die eigentlichen Vorwürfe überhaupt nicht ein. Sie liefert keine alternative Erklärung für die Verwendung okkulter Freimaurersymbole in ihren Musikvideos und Bühnenshows. Stattdessen posiert sie auf dem Cover des betreffenden Rolling Stone Magazins mit freimaurerischer Verschwiegenheitsgeste. Nun, eine solche Geste sagt mehr als tausend Worte.

Rolling Katy

Fields of the Thelema

Eine Band stellt in Sachen Crowley-Bezüge alle anderen in den Schatten. Die Rede ist von den Fields of the Nephilim.

Der Sänger Carl McCoy ist zwar kein direkter Anhänger der Thelema, greift aber auf crowleysches Gedankengut sowie die Grundsätze der Thelema-Lehre zurück, wie der Titel „Love Under Will“ belegt“. Zudem folgt McCoy einem mystisch-okkulten Glauben. In einigen Interviews gab er z.B. an, seine Live-Auftritte als magische oder schamanische Arbeiten zu sehen.

Aleister Crowley taucht indes immer wieder in den Werken der Fields of the Nephilim auf. Unter anderem ist der Titel “Moonchild” an einen Roman von Crowley aus dem Jahr 1929 angelehnt. „At The Gates of Silent Memory” enthält indes ein Sprachsample des Schwarzmagiers.

Auf dem Cover des Albums Zoon ist der Meister schließlich sogar direkt abgebildet. Allerdings ist das ein Insider, da Crowley auf dem Foto sein Gesicht unter einem Sack versteckt. Dabei macht er die freimaurerische Verschwiegenheitsgeste und stellt die Füße im rechten Winkel.

Zoon Crowley

Neben Crowley begeistern sich die Fields of the Nephilim zudem für den Okkultisten Austin Osman Spare, der 1910 Crowleys Orden Astrum Argenteum beitrat, diesen aber später wieder verließ. Den Titel von Spears Debütroman “Earth Inferno” wählte McCoy für ein Live-Album seiner Band.

Fields OT Nephilim Earth Inferno

Videoanalyse: Lady Gaga – Born this Antichrist

Im Video zu Lady Gagas Single “Born this Way” scheint es weniger um die Pop-Diva zu gehen, als viel mehr um die Geburt des Antichristen. Um den gewohnt satanistischen Charakter von Gagas Darbietungen zu unterstreichen, beginnt der Clip mit einer umgedrehten Pyramide.

1 Pyramide nach unten

Das allsehende Auge ist auch nicht weit, wobei selbiges Gaga am Kinn klebt. Gehört das dritte Auge nicht eigentlich an die Stirn? Ebenso sollte das Auge doch an der Spitze der Pyramide platziert werden und nicht zwischen zwei Pyramidenohrringen…

3 Drittes Auge am Kinn

Doch kommen wir zur Handlung: Der Geburt des Antichristen sowie einer neuen Rasse, für welche Stefani Germanotta als das „Muttermonster“ auserwählt wurde. Vor der Geburt kommt jedoch erst die Empfängnis, weshalb zunächst Eierstöcke angedeutet werden. Man beachte, dass die Eierstöcke aus Sternen bestehen, womit angedeutet wird, dass es sich um eine kosmische Aussaat handelt. Dazu später mehr.

4 Eierstöcke

In dieselbe Kerbe haut auch der Begleittext:

„A government owned alien territory in space…”
„Eine Regierung, die fremdes Territorium im Weltraum besaß…”

Das US-Militär hat tatsächlich die Vorherrschaft im Erdorbit und angeblich sogar Geheimbasen auf Mond und Mars. Mit der Regierung dürfte allerdings eher die Schattenregierung gemeint sein. Bevor diese Schattenregierung uns den Antichristen präsentiert, kommt aber erst einmal eine andere Geburt an die Reihe.

„…a birth of magnificent and magical proportions took place.”
„…fand eine Geburt von prachtvollen und magischen Ausmaßen statt.“

5 Birth of a Transhuman

„But the birth was not finite, it was infinite.”
„Aber die Geburt war nicht endlich, sie war unendlich.”

Obendrein ist die Geburt auch sehr ungewöhnlich, denn die dämonisch anmutende Hebamme entlockt dem Muttermonster nicht nur ein Baby, sondern obendrein einen ganzen Sack Schmetterlinge.

6 Schmetterlingsgeburt

Die Schmetterlinge könnten eventuell eine Monarch-Programmierung von Stefani Germanotta andeuten, scheinen aber eher für eine Transformation zu stehen. Die Transformation der gesamten Menschheit, um genau zu sein, denn weiter heißt es:

„The beginning of a new race. A race within a race of humanity. (…)”
„Der Beginn einer neuen Rasse. Einer Rasse innerhalb der Spezies Mensch. (…)“

In diesem Abschnitt geht es also um die Geburt einer transhumanen Rasse. Kombiniert man dies mit dem Motiv der kosmischen Aussaat, könnte man diese Zeile als Anspielung auf das Hybridenprogramm der Grey verstehen. Geht es hier also um die Nordics, die wie Menschen aussehen, aber keine sind? So ganz menschlich wirken die Personen in diesem Video nämlich nicht.

Auf jeden Fall sind dies bedenkliche Worte und es kommt sogar noch schlimmer:

„But on that same day, as the eternal mother hovered, in the multiverse another more terrifying birth took place. A birth of evil.”
“Aber an demselben Tag, als die ewige Mutter schwebte, fand im Multiversum noch eine andere, weitaus entsetzlichere Geburt statt. Eine Geburt des Bösen“

Hier ist wohl nun die Geburt des Antichristen gemeint. Dieser voraus geht eine rote Menschenpyramide, welche die satanistische Hierarchie symbolisieren soll.

7 Satanistische Hierarchie

Die Mutter ist abermals Lady Gaga, aus deren Sündenpfuhl zu jeder Seite zwei Sig-Runen ragen.

8 Birth of the Anti

Wenn die Mutter schon mit einem Maschinengewehr um sich ballert, wie wird dann erst ihr Nachwuchs?

9 Gewaltexzess

„But she wondered: How can I protect something so perfect without evil?”
„Aber sie fragte sich: Wie kann ich etwas so Perfektes schützen, ohne das Böse?“

Aha, die transhumane Rasse muss vom Antichristen beschützt werden. Es ist sein Volk! Der Kreis schließt sich und das unsägliche Intro kommt nach rund zweieinhalb Minuten zum Ende. Doch so wie das Intro endet, so beginnt der offizielle Teil. Die transformierte Lady Gaga schreitet zwischen einer Gruppe Transhumaner hindurch, welche zu ihren Füßen niederknien. Sie setzt sich an die Spitze, um gemeinsam mit den anderen den Antichristen anzubeten. So demütig hätte uns die okkulte Elite wohl gern und tatsächlich erfüllen ihr einige Fans diesen Wunsch.

10 Domina

Das nächste Outfit, was von Gaga und einem ihrer Tänzer aufgefahren wird, ist der Totenkopflook. Auch unter dieser Kriegsbemalung trägt die Pop-Ikone die dämonischen Hörner auf der Stirn. Daraus könnte man nun ablesen, dass die neue transhumane Rasse ein Todesbote ist.

11 Totenkopfäffchen

In dieser Sequenz zeigt Germanotta dem Publikum zudem kurz die freimaurerische Verschwiegenheitsgeste. Haben wir etwa schon zu viel offenbart? Wir fangen gerade erst an!

12 Zeigefinger 1

Dieselbe Geste taucht später noch zwei weitere male auf.

12 Zeigefinger 2

12 Zeigefinger 3

Wo wir schon bei Freimaurergesten sind: Spielt der Gevatter Tod hier Taschenbillard oder soll das eine Abwandlung der verdeckten Hand sein?

13 Taschenbillard

Was Gaga hier zeigt ist jedenfalls definitiv die Geste des geöffneten Brustkorbs.

14 geöffneter Brustkorb

Und zum Schluss noch ein Griff in den Genitalbereich mit M-Handgeste.

15 Genital-M

Transhumaner Gruppensex…

16 Orgie

Reißverschlüsse an den Titten und im Genitalbereich…

17 Sex-Agenda

Und Gaga kalbt zwischendrin immer noch transhumanen Nachwuchs.

18 Niederkunft

Die Dämonen wollen aus ihr raus, was zu einigen „Der Exorzist“-reifen Szenen führt.

19 Exorzismus

Die Frage lautet nun, ob Gaga überhaupt als Mutter einer neuen Rasse sowie des Antichristen taugt. Der Songtext hat so überhaupt nichts mit dem Geschwätz aus dem Intro des Videos zu tun, könnte dafür aber Aufschluss über einen lange gehegten Verdacht geben. Augenscheinlich geht es darum, dass man sich selbst so akzeptieren soll, wie Gott einen geschaffen hat.

„I’m beautiful in my way
‚Cause God makes no mistakes
I’m on the right track, baby
I was born this way”

„Ich bin auf meine Weise schön
Denn Gott macht keine Fehler
Ich bin auf dem richtigen Pfad, Baby
Ich bin so geboren“

Später heißt es jedoch:

„Don’t be a drag, just be a queen”

Ist Stefani Germanotta also doch eine Dragqueen? Sprich ein Mann in Frauenkleidern? Immerhin ist ihr/sein Künstlername „Gaga“ an „Radio Gaga“ von Queen angelehnt. Hinzu kommt eine eindeutig maskuline Masturbationsgeste.

20 Masturgagation

Was sollen diese ganzen Anspielungen? Wenn Germanotta in Wirklichkeit ein Stefan ohne „i“ ist, warum steht er/sie/es nicht offen dazu? Immerhin fordert Gaga in „Porn this Way“ genau das! Wozu dieses dümmliche Verwirrspiel? Um von der okkulten Botschaft über die Geburt des Antichristen abzulenken? Das Video strotzt nur so vor Beispielen für schlechte Tarnung, wobei die typische Augenbetonung nur das Tüpfelchen auf dem „i“ ist.

21 Augenbetonung

Und zum Schluss noch einmal die Pyramide mit Spitze nach oben und die Monstermutter reitet auf dem Einhorn davon. Vielleicht nach Candy Mountain?

22 Pyramide nach unten