Sabotage – Arni und seine Freimaurer-Gang

von Shinzon

Es ist ja nicht so, dass Filme mit Arnold Schwarzenegger allesamt schlecht wären. Sein Comeback hat uns einige interessante Actionkracher wie „The Last Stand“ und „Escape Plan“ beschert. Wer diese Filme mag, sollte jedoch einen weiten Bogen um „Sabotage“ machen, denn der hat mit beiden erstgenannten nichts gemeinsam. Er ist brutal, blutrünstig und vollgestopft mit Satanismus.

Breacher (Arni) führt ein Sondereinsatzkommando der Anti-Drogen-Behörde DEA an, doch er und sein Team sind genauso kriminell wie die Drogenbosse. Statt die Gangster vor Gericht zu bringen, stehlen die Drogencops deren Geld. Bei diesem Coup gibt es gleich mal ein versifftes Scheißhaus zu sehen und auch die anschließende Bergungsaktion in der Kanalisation überschreitet die Kotzgrenze. Die ganzen verschmierten Fäkalien sind definitiv noch abstoßender als das viele Blut.

Die Bergung der Millionenbeute birgt aber noch eine unangenehmere Überraschung. Das Geld ist nämlich weg. Zu allem Übel spricht sich die krumme Tour auch noch herum, was die Karrieren von Breachers Team zu ruinieren droht. Ab sofort stehen sie unter Beobachtung, weshalb es schon fast wieder gut für sie ist, dass es keine belastende Beute gibt.

Für den Actionhelden Arni ist der korrupte Cop eine ziemlich ungewöhnliche Rolle. Nur in einer Szene darf Schwarzenegger er selbst sein und in einem Fitnessstudio pumpen gehen. Ansonsten passt hier gar nichts, nicht mal das olle Tattoo am Hals. Der Totenschädel mit Zylinder scheint fast anzudeuten, dass Arni für die Rolle des Meisters vom Stuhl(gang) etwas zu alt ist.

01 Tattoo Zylinder

Sein DEA-Team schmückt sich mit ähnlich okkulten Tattoos. Neben noch mehr Totenschädeln gibt es u.a. auch einen Skorpion.

02 Tattoos Schädel

03 Tattoo Skorpion

Die harten Jungs und das harte Mädel hängen in einer heruntergekommen Bruchbude ab, wo der Teufel schon mal im Detail steckt. Das ist schon kein Wink mit dem Zaunpfahl mehr, sondern mit dem gesamten Gartenzaun. Aber es kommt noch dicker.

04 Der Teufel im Detail_1

05 Der Teufel im Detail_2

Auf dem Sandsack gibt es ein weiteres Detail. Eine umgedrehte Pyramide mit einem Tau. Rechts daneben eine Flagge mit Totenkopf und gekreuzten Knochen.

06 Tau-Pyramide

Auf einer weiteren schwarzen Flagge sind irgendwelche arabischen Schriftzeichen abgebildet. Die könnte fast von islamistischen Terroristen stammen.
07 Flagge

Außerhalb der Baracke prangt ein großes Schild, welches ebenfalls eine nähere Betrachtung verdient. Am auffälligsten ist darauf ein schwarzer Vogel mit Totenschädel, der gelinde gesagt angsteinflößend ausschaut. Das ist aber noch nicht alles. Rechts darüber ist das Sternbild des Orion zu sehen, welches die astrologische Jagdszene am Nachthimmel dominiert. Eine Andeutung der Jagd, die bald eröffnet wird. Etwas unklar ist dagegen die Bedeutung des Alpha und Omega, was eigentlich eine Bezeichnung für Gott ist.

08 Schild

Als Breacher bei seinem Team eintrifft, verkündet er, dass sie wieder im Geschäft sind und gibt ihnen ihre Marken zurück. Sofort geht es zum Training, wo Breacher feststellen muss, dass die Frau in seinem Team selbst drogenabhängig ist. Da ist sie bei der DEA ja goldrichtig. Das Training findet jedenfalls in einer vergammelten Fabrik statt, wo es gleich noch die Pyramide mit Auge oben drauf gibt.

09 Pyramide mit Auge

Vor diesem expliziten Freimaurersymbol quatscht Breacher mit einem Teammitglied (Sam Worthington), welches sich „Monster“ nennt und eine Träne unter dem Auge tätowiert hat. Letzteres Detail ist ein Knastcode und kann u.a. für einen begangenen Mord stehen. Da passt mal wieder alles zusammen. Kriminelle Logenbrüder mit Bezug zum Satanismus und Menschenschlächterei.

10 Monster_1

Auch im zweiten Durchgang ist es wieder das Monster, das direkt vor der Pyramide steht.

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Im Anschluss geht es erst mal in den Stripklub. Zeit für Sexismus. Aber sollen die Jungs es genießen, denn kurz darauf beginnt irgendwer, die Mitglieder von Breachers DEA-Team einen nach dem anderen umzubringen. Der Erste wird in seinem Wohntrailer auf einem Bahngleis abgestellt, was ziemlich übel ausgeht. Die Leichenteile werden über hundert Meter verteilt und der Regisseur David Ayer verschont das Publikum wieder einmal nicht mit Detailansichten. Wer schon immer mal wissen wollte, wie sich Polizeibeamte an einem Unfallort fühlen, ist hier genau richtig. Wer jedoch schwache Nerven hat, sollte diese Bilder der Gewalt hingegen lieber überspringen bzw. den Film komplett meiden.

Die weiteren Morde sind gleichermaßen unästhetisch und die erste Spur scheint zu der Drogenmafia zu führen, welcher Breachers Team die Kohle geklaut hat. Das klingt zunächst logisch, denn Motiv und Methoden passen. Außerdem wurden in der Vergangenheit schon Breachers Frau und Sohn grausam von der mexikanischen Drogenmafia zu Tode gefoltert. Also machen die Cops erst mal Jagd auf die Drogengangster.

Wie bereits beim Training wird auch im Einsatz wieder eine Pyramide mit Auge platziert. Diesmal sogar mit Zirkel und Winkelmaß, mit besten Grüßen von der Hellywood-Loge. Na wenn das mal kein Hinweis auf die wahren Drahtzieher hinter den Crystal Meth-Laboren ist…

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Was die Freimaurer von Jesus halten, zeigen sie einen Raum weiter. Dort wird ein Drogendealer niedergeschossen und das Blut spritzt auf einen Jesus am Kreuz.

16 Jesus Opfer

Als Zugabe gibt es noch eine 6 in exakt 3 Kameraeinstellungen. Hier steckt der Teufel wirklich im Detail.

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Und zum krönenden Abschluss gibt es noch ein paar Pentagramme. Man wird den Verdacht einfach nicht los, dass es sich hier um rituelle Blutopfer handelt. Zur Belohnung gönnt sich die drogensüchtige Drogenermittlerin Lizzy (Mireille Enos) erst mal etwas Meth, denn was wäre ein solches Opferritual ohne den besonderen Kick? Schon Aleister Crowley hat sich so ziemlich alles rein gepfiffen, was der Drogenmarkt zu bieten hat.

18 Pentagramme

Wie sich letztendlich herausstellt, stammten die Fingerabdrücke der Dealer von zwei Leichen, die in einem Gewässer versenkt wurden. Der Mörder kommt also aus den eigenen Reihen und schon bald weiß Breacher nicht mehr, wem er noch trauen kann. Einzig die Ermittlerin Caroline Brentwood (Olivia Williams) ist als Außenstehende noch vertrauenswürdig und hilft ihm.

Das Team bricht indes endgültig auseinander. Lizzy betrügt Monster mit dessen Kollegen Sugar (Terrence Howard) und eben diese beiden sind für die ganze Mordserie verantwortlich. Nachdem Lizzy die Leiche ihres Ex Monster in den Kühlschrank gestopft hat, damit er länger frisch bleibt, wird sie von Breacher aufgespürt. Es folgt eine Verfolgungsjagd, die für Lizzy und Sugar hässlich endet. Nachdem sich die beiden einen Radfahrer als Kühlerfigur zugelegt haben, krachen sie in einen Abschleppwagen. Sugar wird dabei zerteilt und Lizzy im Kofferraum schwer verletzt.

19 Blutrünstig

Bevor Breacher sie erledigt, gesteht er ihr noch, dass er das Geld genommen hat. Indirekt ist also er für den ganzen Schlamassel verantwortlich. Das Geld brauchte er, um die Polizei in Mexiko zu bestechen und so den Aufenthaltsort der Mörder seiner Familie zu erfahren. Diesen Plan setzt er schlussendlich in die Tat um und knallt die Drogengangster in einer mexikanischen Bar ab. Diese sind bereits passend gekleidet.

20 Schädeljacke

Ebenso passend ist das Plakat hinter Breacher an der Wand. Darauf steht „Sin, Sin, Sin“, was herrlich doppeldeutig ist. Das spanische „sin“ bedeutet nämlich „ohne“, während das englische „Sin“ für „Sünde“ steht. Ohne Sünde ist Breacher aber keinesfalls, da er für seine Rache gestohlen, gelogen und gemordet hat. Es lässt sich daher doch eher als „Sünde, Sünde, Sünde“ lesen.

21 Sin Sin Sin

Fazit: „Sabotage“ ist ein extrem brutaler, blutrünstiger Film, der schwer auf der Seele lastet. Entweder man fühlt sich danach schlecht oder man verroht. Um es auf das letzte Bild herunter zu brechen: Der gesamte Film ist eine Sünde. Die Symbole derer, die dieses satanische Werk verbrochen haben, sind dabei überall präsent. Zudem zeigt sich an diesem Streifen wieder einmal sehr schön die Verbindung zwischen Freimaurerei und Satanismus.

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Saltatio Mortis auf Zirkustour

Das Cover des neuen Saltatio Mortis Albums „Zirkus Zeitgeist” zeigt einen hässlichen Clown mit freimaurerischem Zylinder, auf dem ein Kirchturm und ein Minarett stehen. Rechts auf der Halskrause läuft ein weiterer Freimaurer mit Zylinder und links steht eine Himmelsleiter.

Saltatio Mortis - Zirkus Zeitgeist

Die Bandfotos sind auch nicht besser. Sie zeigen die komplette Truppe als Clowns. Einer hat dabei wieder einen Zylinder auf und ein Pentagramm ums Auge. Ein anderer betont sein linkes Auge mit einem Schachbrettmuster und der Typ hinter ihm trägt ein schwarz/weiß gestreiftes Shirt. Als Zugabe gibt es links im Bild noch einen Schädel mit gekreuzten Knochen und einen achtzackigen Stern darüber. Zu guter Letzt sieht man im Hintergrund eine Skyline mit zwei rauchenden Türmen rechts im Bild.

Saltatio Mortis Clowntruppe

Das Rothschild-Imperium – Mythen und Fakten

von Shinzon

Im Zusammenhang mit der internationalen Hochfinanz und Verschwörungen taucht kaum ein Name häufiger auf als jener der Familie Rothschild. Doch kaum fällt dieser Name, schon hagelt es auch Antisemitismusvorwürfe. In der Tat gibt es zahlreiche rechtsextreme sowie nationalkonservative Autoren, die den Namen Rothschild als Synonym für eine angebliche jüdische Weltverschwörung benutzen. Begriffe wie „Geldjudentum“ sind in deren Publikationen keine Seltenheit.

Rechte Verschwörungstheoretiker bedienen sich dabei stets einer einseitigen Beweisführung. Tatsächlich haben einige Bankendynastien jüdische Wurzeln, darunter die Warburgs oder Goldman Sachs. Nichtjüdische Bankiersfamilien wie die Rockefellers oder J.P. Morgan werden dagegen kaum oder gar nicht erwähnt, da sie das judenfeindliche Weltbild rechter Verschwörungstheoretiker ins Wanken bringen würden. Diese einseitige Kritik am Finanzsystem ist brandgefährlich.

Auf der anderen Seite gibt es pseudolinke Imperialismusbefürworter, darunter viele Antideutsche, welche jede Kritik an der internationalen Finanzmafia zum Antisemitismus erklären. Insbesondere wenn der Name Rothschild fällt, reagieren solche Personen extrem allergisch. Doch um das Bankensystem zu verstehen, muss man sich nun einmal mit allen Bankendynastien beschäftigen. Es darf nicht sein, dass ein Generalverbot über schlichtweg jede Form der Bankenkritik verhängt wird. Noch dazu von vermeintlich Linken, die eigentlich traditionell antikapitalistisch sein sollten.

Wäre Kritik am Finanzsystem generell judenfeindlich, dann müssten Personen wie Sahra Wagenknecht und Erwin Pelzig allesamt Rechtsextremisten oder so genannte „Neurechte“ sein. Das ist nicht nur völlig absurd, die Antideutschen unterstellen mit ihrer Pauschalisierung obendrein selbst, dass die Finanzmafia jüdisch sei. Sie sind unfähig, differenziert zu denken und die Religion außen vor zu lassen. Mit ihrem unsinnigen Verhalten befeuern sie die rechten Verschwörungstheorien eher, als dass sie diese bekämpfen.

In diesem Artikel wollen wir sowohl mit judenfeindlichen als auch mit pseudolinken Vorurteilen aufräumen. Wir wollen aufzeigen, dass nicht jede Kritik an der Familie Rothschild mit Judenfeindlichkeit gleichzusetzen ist und man kein Freund der Hochfinanz sein muss, um politisch korrekt zu bleiben. Bei unseren Recherchen sind wird zudem auf einige interessante Details gestoßen, die etwas Licht ins Dunkel bringen könnten.

Als Gründer der Dynastie gilt Mayer Amschel Rothschild, der am 23. Februar 1744 in Frankfurt am Main geboren wurde. Rothschild ist dabei nicht der ursprüngliche Name seiner Familie, sondern kommt von dem Haus „zum roten Schild“, welches Mayer Amschels Großvater Isaak Elchanan († 1585) im Jahre 1567 in der Frankfurter Judengasse 69 erbaut hatte. In der Judengasse betrieb Mayer Amschels Vater Amschel Moses einen Laden für Kleinwaren und Geldwechsel. Letzteres stellt möglicherweise die Wurzel für die spätere Bankendynastie dar, allerdings war die Familie damals noch keineswegs reich.

Nach dem Tod seiner Eltern musste Mayer Amschel den Besuch der Jeschiwa (Talmudschule) in Fürth abbrechen. Er wurde nach Hannover geschickt, wo er für die Firma von Wolf Jakob Oppenheim arbeitete. Hier wird es interessant, denn die Oppenheims waren als Hoffaktoren des Kurfürsten Clemens August I. von Bayern tätig, wobei es ihre Aufgabe war, die Adelshäuser mit Luxusgütern zu versorgen und Finanzgeschäfte zu tätigen. Um historisch korrekt zu bleiben, muss an dieser Stelle erwähnt werden, dass die Familie Oppenheim, ein Zweig der Oppenheimers, ebenso jüdischen Glaubens waren, wie die Familie Rothschild.

Dennoch darf in diesem Zusammenhang nicht von einem „Finanzjudentum“ gesprochen werden, da den Juden zu dieser Zeit schlichtweg die meisten anderen Berufe untersagt waren. Als Mayer Amschel 1764 nach Frankfurt zurückkehrte, waren die Juden dort strengen Regeln unterworfen. Sie durften ihr Ghetto nach Einbruch der Dunkelheit sowie an Sonn- und Feiertagen nicht verlassen, die restliche Stadt durften sie bis ins Jahr 1789 ausschließlich zu geschäftlichen Zwecken betreten und das maximal zu zweit. Das Betreten von Parks, Promenaden, Schenken und Kaffeehäusern war ihnen strengsten verboten. Die deutsche Judenfeindlichkeit war tatsächlich keine Erfindung des 3. Reichs, sondern wurzelt tief in der deutschen Geschichte.

Doch zurück zu Mayer Amschel Rothschild. Dieser bewarb sich 1769 beim Erbprinzen von Hessen als Hoffaktor, nachdem er ihm zuvor einige Münzen verkauft hatte. Er bekam die Stelle und konnte am 21. September 1769 eine Plakette mit dem Wappen von Hessen-Hanau und der Inschrift „M. A. Rothschild, Hoflieferant Seiner Erlauchten Hoheit, Erbprinz Wilhelm von Hessen, Graf von Hanau“ vor seinem Geschäft anbringen. Dies war der Grundstein für seine späteren Bankgeschäfte. In den 1770ern musste er sich zunächst jedoch mit einem Jahreseinkommen von 2.400 Gulden begnügen, was dem damals üblichen Verdienst eines Schultheiß entsprach.

Am 29. August 1770 heiratete Mayer Amschel die gerade einmal 16-jährige Gutle Schnapper. Die Ehe war arrangiert und Gutles Vater Wolf Salomon war Hoffaktor des Fürstentums Sachsen-Meiningen. Trotz der gut laufenden Geschäfte und einer Mitgift von 2.400 Gulden lebten die beiden zu Beginn ihrer Ehe unter erbärmlichen Umständen im Haus Hinterpfann, welches sie mit zwei Brüdern von Mayer Amschel teilen mussten. Von ihren 20 Kindern überlebte gerade einmal die Hälfte, was in etwa der Kindersterblichkeitsrate von 58% entsprach, welche aufgrund der katastrophalen hygienischen Bedingungen im Frankfurter Judenghetto herrschte.

Damit dürften bereits viele Verschwörungstheorien entkräftet sein, die behaupten, die Rothschilds würden seit jeher einer Illuminati-Blutlinie angehören oder seien gar reptiloide Gestaltwandler. Wenn dem so wäre, warum hätten sie damals freiwillig unter solch erbärmlichen Zuständen leben sollen? Derartige Behauptungen, wie man sie u.a. von David Icke kennt, sind zwar nicht in jedem Fall judenfeindlich, aber allemal hanebüchener Unsinn.

In den 1780ern ging es für die Rothschilds langsam bergauf. Ihr Vermögen reichte, um 1783 das Haus „zum Grünen Schild“ zu erwerben, welches heute als Stammhaus der Dynastie gilt. Es überdauerte die Jahrhunderte, bis es 1943 im 2. Weltkrieg bei einem Bombenhagel zerstört wurde.

Der große Aufschwung folgte schließlich zwischen 1790 und 1800, als Mayer Amschel den Schwerpunkt seiner Geschäftstätigkeit vom Münz- und Antiquitätenhandel auf Bankgeschäfte verlegte. Um 1800 zählten die Rotschilds bereits zu den 11 reichsten Familien in der Frankfurter Judengasse. Die älteste vorhandene Bilanz aus dem Jahr 1897 weist ein Firmenvermögen von 108.504 Gulden aus. Unter den aufgeführten Aktiva finden sich Staatsanleihen, sowie persönliche Darlehen und Kredite an diverse Firmen. Die Geschäftsbeziehungen der Rothschilds reichten schon damals weit über Frankfurt am Main hinaus bis hin zu Berlin, Wien, Amsterdam, Paris und London.

Bei Mayer Amschels Aufstieg im Finanzgeschäft spielten seine guten Beziehungen zum deutschen Hochadel eine nicht unerhebliche Rolle. Über den Adel stand er zwangsläufig auch mit der Hochgradfreimaurerei in Verbindung und trat dieser sehr wahrscheinlich bei. Zu Adam Weishaupts Illuminatenorden scheint es dagegen keine Verbindungen gegeben zu haben. Immerhin stand Rothschild geschäftlich mit dem Landgraf Wilhelm IX. von Hessen-Kassel (1743-1821) in Verbindung und nicht mit dem Adelshaus von Sachsen-Coburg-Gotha, welches Weishaupt Asyl gewährte.

Mit Friedrich II. von Hessen-Kassel (1720-1785), dem Vater von Wilhelm IX., hatte Mayer Amschel ebenfalls schon Geschäfte getätigt. Darunter seine erste Beteiligung an einer Kriegsfinanzierung. Friedrich II. verkaufte nämlich hessische Soldaten an die britische Krone, welche diese in ihrem Kampf gegen die amerikanische Unabhängigkeitsbewegung einsetzte. Das große Geschäft machte dabei jedoch der Landgraf, während die Beteiligung von Rothschild noch sehr gering ausfiel.

Wesentlich hilfreicher war für ihn der Kontakt zu Carl Friedrich Buderus (1759-1819), einem Finanzbeamten und Kriegszahlmeister des Landgrafen Wilhelm IX. Dieser setzte sich mal mehr und mal weniger erfolgreich dafür ein, dass Rothschild bei den Wechseldiskontkrediten mitbieten durfte. Die erste große Transaktion, die Mayer Amschel 1798 am landgräflichen Hof abschließen konnte, war der Verkauf von Frankfurter Stadtverschreibungen an Wilhelm IX., den Buderus einfädelte. Dabei unterbot Rothschild die nichtjüdischen Bankenhäuser Rüppel & Harnier sowie Preye & Jordan.

Dank weiterer erfolgreicher Finanzgeschäfte stieg Rothschild 1803 zum Oberhofagenten von Wilhelm IX. auf, welcher seinerseits inzwischen zum Kurfürsten avanciert war. Drei Jahre später musste der Kurfürst jedoch ins Exil gehen, als Kassel von französischen Truppen besetzt wurde. Zusammen mit Carl Friedrich Buderus gelang es Rothschild, das Vermögen von Wilhelm IX. in Höhe von 27 Mio. Gulden in Sicherheit zu bringen. Dies brachte Mayer Amschel im Jahr 1808 eine Hausdurchsuchung und seinem Freund Carl Friedrich sogar eine Verhaftung ein.

Nun mag Frankfurt die Heimat der Rothschild-Dynastie sein, weshalb sich dort heute wohl nicht zufällig eines der wichtigsten Finanzzentren der Welt befindet. Mayer Amschels Sohn Nathan Mayer (1777-1836) zog es 1798 jedoch nach Manchester. Die Familie pflegte schon zuvor Geschäftsbeziehungen zu Großbritannien und nun weitete Nathan Mayer unter Anleitung seines Vaters den Handel mit Textilien, Indigo und Kaffee aus. Als Frankreich unter Napoleon eine Handelsblockade gegen Großbritannien verhängte, betätigten sich die Rothschilds kurzerhand als Schmuggler.

Allerdings mischten sich die Rothschilds auch in die Finanzgeschäfte des Kurfürsten in Großbritannien ein. Dank der Größe der durchgeführten Transaktionen sowie der scheinbaren Kapitalmittel, über die Nathan Mayer mittels seiner Verbuchungstechnik verfügte, gehörte das Haus Rothschild bereits zu Beginn seiner Finanzaktivitäten in London zu den ganz großen Finanzinstitutionen. Heute kontrolliert die Familiendynastie mit Frankfurt und der City of London zwei der wichtigsten Finanzplätze der Welt.

Durch diese Einflüsse lassen sich einmal mehr auch die Verbindungen der Rothschilds zur Hochgradfreimaurerei nachweisen. Sowohl in Frankfurt als auch in der City of London finden sich die Symbole des Geheimbundes an jeder Ecke. Das Wappen der City of London beinhaltet zudem das Templerkreuz. Die Tempelritter waren bereits lange vor den Rothschilds im Finanzgeschäft tätig und können als Begründer des modernen Bankenwesens angesehen werden. Die Rothschilds haben es lediglich weitgehend unter ihre Kontrolle gebracht und reformiert.

Getragen wird das Wappen von zwei Drachen, was David Icke wohl zu der aberwitzigen Schlussfolgerung veranlasste, die Rothschilds seien Reptiloide. Verdächtig ist die weit verbreitete Drachensymbolik im Londoner Bankenviertel allerdings schon. Offenbar stecken hinter dem Finanzsystem gänzlich andere Mächte, als von der breiten Bevölkerungsmehrheit angenommen wird. In dieser Hinsicht haben wir bereits mehrfach auf den Reptilienkult innerhalb der satanistischen Hochgradfreimaurerei hingewiesen, welche das Finanzsystem kontrolliert.

Familien wie die Rothschilds oder Rockefellers stehen zwar an der Spitze der irdischen Machthierarchie, doch spielen sie bei der Versklavung der Menschheit eher die Rolle willfähriger Vollstrecker. Sie verraten ihre eigene Spezies für Macht und Geld. Auf die Beweise für die Konvertierung der Rothschilds vom Judentum zum Satanismus werden wir an später Stelle noch einmal zurückkommen.

Wappen der City of London

Wappen der City of London

Auf dem Wappen der City of London findet sich weiterhin ein erhobenes Schwert, welches ziemlich deutlich zum Ausdruck bringt, dass Kriege ohne die Kredite der Banken nicht geführt werden könnten. Den größten Profit erwirtschaften die Bankster dabei natürlich, wenn sie beide Seiten unterstützen.

Was heute gilt, galt auch schon damals für die Rotschilds. So unterstützten sie u.a. den Erzbischof und Freimaurer Karl Theodor von Dalberg (1744-1817), welcher seit 1806 Fürstprimas des von Napoleon eingesetzten Rheinbundes und Herr über Frankfurt war. Durch die Unterstützung Dalbergs, welcher 1810 zum Großherzog von Frankfurt aufstieg, unterstützten die Rothschilds indirekt auch die Besatzung durch Frankreich, während sie auf der anderen Seite immer noch für den von Napoleon vertriebenen Kurfürsten Wilhelm IX. tätig waren. Wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde.

Bischof Karl Theodor von Dalberg mit verdeckter Hand.

Bischof Karl Theodor von Dalberg mit verdeckter Hand.

Mayer Amschels Sohn Nathan Mayer machte indes gute Geschäfte mit dem Duke of Wellington (1769-1852) und schmuggelte für diesen Gold durch die französische Kontinentalsperre, damit die britische Krone ihre Soldaten weiterhin bezahlen konnten. Er verdiente allerdings nicht nur als wichtigster Finanzier der britischen Regierung ein Vermögen, sondern kaufte gleichzeitig auch billig britische Staatsanleihen. Während die meisten Anleger mit einer Niederlage Großbritanniens rechneten, wurde Nathan Mayer Rothschild nach der Niederlage von Napoleon bei Waterloo durch diesen Deal zum reichsten Mann der Welt.

Staatsanleihen und Finanzgeschäfte waren jedoch nicht das einzige Steckenpferd der Rothschilds. Mayer Maschel war u.a. auch Hoffaktor des Johanniterordens. Es sollte nicht die einzige (pseudo-)wohltätige Organisation bleiben, in die sich die Rothschilds eingekauft haben. Heute ist die Familiendynastie über großzügige Finnzierungen in zahlreiche Organisationen wie den WWF involviert.

Das Umweltthema scheint insbesondere David Mayer de Rothschild (*1978) am Herzen zu liegen. So finanzierte er z.B. 2009 die symbolische Plastiki-Mission gegen die Verschmutzung der Ozeane durch Plastik. Ihr Milliardenvermögen in die Säuberung der Ozeane zu stecken, geht der Familie Rothschild dann aber doch zu weit. Dieses legt sie lieber in Geschäften mit Firmen wie BP (Stichwort: Deep Water Horizon) an.

Das Engagement David de Rothschilds für den angeblich menschgemachten Klimawandel kann gleichermaßen als verlogen angesehen werden. Mit dem Handel von Klimazertifikaten haben schon ganz andere wie Al Gore Milliarden verdient. Aber immerhin zeigt sich, dass auch die Familie Rothschild zu den treiben Kräften hinter der CO2-Lüge gehört, was besonders pervers ist, da die Rothschilds auf der anderen Seite dick im Ölgeschäft sind.

Ökorothschild

Ein weiterer Geschäftszweig, in den das Rothschildimperium fleißig investiert, sind die Massenmedien. Insgesamt gibt es heute kaum noch einen Industriezweig, eine Nachrichtenagentur oder eine bedeutende NGO, die nicht finanziell von den Rothschilds oder einer anderen Dynastie wie den Rockefellers oder Goldman-Sachs abhängig ist. Sogar der historisch bedeutende Bau des Suez-Kanals wurde vom Rothschild-Imperium finanziert. Ob Mayer Amschel zu seinen Lebzeiten wohl eine Vorstellung davon hatte, welchen globalen Einfluss seine 1810 gegründete Firma „Mayer Amschel Rothschild und Söhne“ gewinnen würde?

Obgleich der Gründer der Familiendynastie sich in seinem Leben sehr weit nach oben arbeitete und großen Reichtum erwarb, blieben die prallsten Früchte seines Lebenswerks doch seinen Nachkommen vorbehalten. Wie groß das Vermögen der Familie Rothschild tatsächlich ist, darüber gibt es nur Spekulationen. Zum einen liegt dies daran, dass die Familie einen Großteil ihres Geldes in Fonds versteckt. Zum anderen verfügte Mayer Amschel vor seinem Tod 1812 in seinem Testament, dass es keine juristische Bestandsaufnahme und keinerlei Veröffentlichung des Familienvermögens geben solle. Die Schätzungen reichen bis zu 500 Billionen US-Dollar. In jedem Falle stehen aber jedem führenden Familienmitglied mehrere Milliarden zur Verfügung.

Mayer Amschel Rothschild legte in seinem Testament noch einige weitere Punkte fest. Darunter, dass alle Schlüsselpositionen der Familienunternehmen nur durch Familienmitglieder besetzt werden dürfen, die der freimaurerischen Tradition entsprechend alle männlich sein müssen. Diese Entscheidung ist gleichermaßen paranoid und korrupt. Offenbar kannte Mayer Amschel bereits die Ferengi-Erwerbsregel Nummer 1: „Wenn Sie erst einmal das Geld der anderen haben, geben Sie es nie wieder her!“

Geld ist in der Tat das Einzige, woran der Gründer der Familiendynastie interessiert war. Allerdings nicht, weil er wie ein Ferengi danach süchtig war, sondern weil Geld gleichbedeutend mit Macht ist. Es gibt kaum ein Zitat, welches diesen Umstand besser auf den Punkt bringt, als das folgende: “Gib mir die Kontrolle über das Geld einer Nation und es interessiert mich nicht, wer dessen Gesetze macht.”

Sein Sohn Nathan setzte dem Ganzen noch eins drauf, indem er erklärte: „Die Wenigen, die das System verstehen, werden so sehr an seinen Profiten interessiert oder so abhängig sein von der Gunst des Systems, dass aus deren Reihen nie eine Opposition hervorgehen wird. Die große Masse der Leute aber, mental unfähig zu begreifen, wird seine Last ohne Murren tragen, vielleicht sogar ohne zu mutmaßen, dass das System ihren Interessen feindlich ist.“

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Rothschilds die wohl mächtigste Bankiersfamilie sind, wenn auch keineswegs die einzige. Ihre Methoden gleichen dabei zuweilen jenen eines Mafiaclans. Der Begriff „Finanzmafia“, wie er in linken Kreisen für die Finanzoligarchie üblich ist, trifft den Nagel sehr gut auf den Kopf.

In der rechten Ecke findet sich dagegen nach wie vor der völlig aus der Luft gegriffene Begriff des „Finanzjudentums“. Es stimmt zwar, dass die Rothschilds ursprünglich jüdischen Glaubens waren und diesen teilweise auch heute noch nach außen vorspielen. David René de Rothschild (*1942) ist seit März 2013 sogar Vorsitzender des Exekutivkomitees des Jüdischen Weltkongresses. Doch spätestens seit Mayer Amschels Aufnahme in die Hochgradfreimaurerei ist die Familie Rothschild in etwa so jüdisch wie die Bushs christlich sind. Am deutlichsten wird dies, wenn man sich vor Augen hält, dass Zinswucher im Judentum strengstens untersagt ist. Das zeigt doch, wie ernst diese Bankiersfamilie diesen Glauben nimmt.

Es verwundert einen angesichts dessen schon gar nicht mehr, dass es auf den luxuriösen Familienanwesen von okkulten Symbolen wimmelt. Das Mentmore Towers Anwesen, welches Mayer Amschel Rothschild in Mentmore (Buckinghamshire, GB) erbauen ließ, wurde darüber hinaus als Kulisse für die freimaurerische Sexorgie für Stanley Kubricks Film „Eyes Wide Shut“ (1999) genutzt. Ursprünglich war die Rolle des Arztes, welcher sich auf diese satanistische Sexparty verirrt, sogar als Jude angelegt, was wohl eine Anspielung auf die Konvertierung der Rothschilds hätte werden sollen. Letztendlich ging die Rolle jedoch an den Scientologen Tom Cruise.

Mentmore Towers

„Eyes Wide Shut“ wurde zudem in London gedreht, einer Hauptniederlassung des Rothschild-Bankenimperiums, obwohl die Handlung in New York spielt. Das sind gewiss keine Zufälle, sondern ganz bewusste Inszenierungen. Der Film zeigt die Macht sowie die wahren Absichten der Hochgradfreimaurerei. Der Protagonist wird erst mit einer Prostituierten konfrontiert, anschließend mit einem Vater, der seine minderjährige Tochter an Freier verkauft und schließlich gelangt er zum Kern aller sexuellen Perversion – dem Satanismus.

In dieselbe Kategorie fällt Philip Kaufmans Film „Quills“ (2000), welcher ein Jahr später ebenfalls im Mentmore Towers Anwesen gedreht wurde. In diesem geht es um das Leben von Maquis de Sade. Also um den Mann, nach dem der Sadismus benannt wurde. Weitere Filme, denen das Rothschild-Anwesen als Kulisse diente, sind u.a. „Brazil“ (1985), „Die Mumie kehrt zurück“ (2001) und „Batman begins“ (2005). Alle sind angereichert mit okkulter Symbolik und im Falle des Mumienfilms mit altägyptischem Hokuspokus.

Die bedeutendste Rolle in dieser Liste dürfte dennoch „Eyes Wide Shut“ spielen, da inzwischen Bilder von einem bizarren Maskenball aufgetaucht sind, zu dem Marie-Hélène Rothschild am 12. Dezember 1972 auf ihr Anwesen in der Nähe von Paris eingeladen hatte. Auf der Party wimmelte es von Mind Control Symbolen wie multiplen Gesichtern und dem Kopf im Käfig. Offensichtlich waren also Hirnwäscheopfer eingeladen, die für die Bespaßung der anderen Gäste sorgen sollten.

Multiple Faces

Kopfkäfig 1

Zu den anderen Gästen gehörten, neben dem spanischen Maler Salvador Dali (1904-1989) selbstverständlich einige Hochgradfreimaurer, wie man an den Zylindern erkennen kann. Die feinen Herren posierten u.a. vor einer weiblichen Puppe auf einem Rosenbett, was ein Jungfrauenopfer darstellen soll.

Jungfrauenopfer

Salvador Dali

Salvador Dali

Marie-Hélène Rothschild selbst trug indes eine gehörnte Tiermaske, die stark an den Baphomet erinnert.

Marie Helen Baphrothschild_1

Marie Helen Baphrothschild_2

Interessant war auch die Dekoration der Tafel. Auf dieser fanden sich u.a. verstümmelte Babypuppen – eine Anspielung auf rituelle Kindstötungen und Kannibalismus.

Kinderopferdekoration

Entsprechend dem okkulten Treiben im Innern des Anwesens war das Haus von außen rot-orange angeleuchtet, sodass der Eindruck eines flammenden Infernos entstand.

Rothhaus

Eine dermaßen perverse Party nur wenige Wochen vor Chanukkah zu zelebrieren, ist der eindeutigste Beweis, dass die Rothschilds keine gläubigen Juden sind, sondern Satanisten. Der Satanismus ist es schließlich auch, der sie mit anderen nichtjüdischen Bankiers wie den Rockefellers, J.P. Morgan oder Josef Ackermann verbindet. Es dürfte schwer fallen, auch nur einen maßgeblichen Banker in einer Schlüsselposition zu finden, der nicht der Hochgradfreimaurerei angehört. Deren okkulte Symbole finden sich überall in der Finanzindustrie wieder.

Abschließend lässt sich sagen, dass niemand, der an einer ernsthaften Aufklärung über die Finanzmafia interessiert ist, als „Antisemit“ bezeichnet werden kann. Auch dann nicht, wenn Namen wie Rothschild oder Goldman-Sachs fallen. Bankenkritik, sofern sie nicht von rechts kommt, ist im Gegenteil eher antisatanistisch. Wenn der Vorwurf also lautet, dass wir Antisatanisten sind, so sehen wir darin eine hohe Auszeichnung. Antisemitismusvorwürfe weisen wir indes entschieden zurück!

Quelle 1

Quelle 2

Zauberer im Freimaurerdress

Von Zauberern gibt es zwei unterschiedliche Darstellungen. Die klassische Darstellung zeigt einen älteren Herrn mit spitzem Hut, langem Mantel und langem Stab. Mit anderen Worten der Gandalf-Typ.

Gandalf

Im völligen Gegensatz dazu steht der moderne Zauberer. Dessen typische Kleidung ist mehr als offensichtlich aus der Freimaurerei entlehnt. Dazu zählen ein schwarzer Anzug, weißes Hemd, weiße Handschuhe sowie der schwarze Zylinder, aus dem meist ein weißes Kaninchen (in Anlehnung an „Alice im Wunderland“) gezogen wird. Sogar der erheblich verkleinerte Zauberstab ist in den Farben Schwarz und Weiß gehalten.

Damit wollen wir nicht behaupten, dass alle Zauberkünstler Freimaurer sind. Ihre Mode ist allerdings sehr wohl von der Freimaurerei beeinflusst.

Zauberer

Videoanalyse: Disturbed und die neue Weltordnung

Die US-Metalband Disturbed (zu Deutsch „gestört“) coverte 2005 den Genesis-Klassiker „Land of Confusion“. Das dazugehörige Video scheint auf den ersten Blick gleichsam verstörend wie revolutionär, doch wer die Symbolik dahinter versteht, erkennt darin die Verkündung einer neuen Weltordnung.

Gleich zu Beginn des Videos sieht man einen Kometen, der die Ankunft des Antichristen markiert. Diese Szene erinnert wohl nicht zufällig an die Ankunft der Necromonger in „Riddick – Chroniken eines Kriegers“.

1 Komet

Während der Ankunft des Antichristen, welcher erst einmal in Ketten gelegt wird, wütet auf der Erde bereits der dritte Weltkrieg. Man sieht Truppen, die zunächst die Flaggen ihrer Länder tragen, aber letztendlich zu einer Weltarmee (NATO) zusammengeschlossen werden, welche die Bevölkerung unterdrückt.

2 New World Army

Mit ihren Gasmasken erinnern die Soldaten an eines der Gemälde aus dem Denver Flughafen, auf dem des ebenfalls um Krieg und Unterdrückung geht.

3 New World Army

Krieg und Genozid

Krieg und Genozid

Das Logo der satanischen neuen Weltordnung ist ein abgewandeltes Dollarzeichen auf einer Naziflagge. Damit wird zum einen die faschistische Ausrichtung der satanischen neuen Weltordnung verdeutlich…

4 New World Army

…gleichzeitig zeigt das Dollarzeichen aber auch, dass hinter dem Faschismus das Kapital steht. Die Hochfinanz wird durch einen Zigarre rauchenden Klischeekapitalisten dargestellt, der einen freimaurerischen Zylinder trägt, sein linkes Auge durch ein Monokel betont und in einer Szene recht deutlich die M-Handgeste zeigt.

13 Kapitalist

14 Kapitalist M-Hand

Die Hochfinanz kontrolliert offensichtlich alle Länder, von denen auszugsweise Russland, die USA, Großbritannien, Frankreich und Japan gezeigt werden. Die Auswahl erklärt sich wohl damit, dass mit Ausnahme von Japan all diese Länder Flaggen in den Freimaurerfarben Blau/Weiß/Rot haben. An einem Tisch der UN sitzen zudem 6 Vertreter zu einem freimaurerischen Hexagramm angeordnet.

5 Elite

Zu Beginn bekämpfen sich diese Länder noch, was den Antichristen sichtlich freut. Denn letztendlich arbeiten die Faschisten ihm damit in die Hände. Er nutzt die Situation, um sich zum Anführer des Widerstandes auszurufen. Seinen Führungsanspruch verdeutlicht er durch eine erhobene Faust.

7 Antichrist Anführer

In der Einstellung davor flattert kurz ein Zettel mit einem „S“ auf seine Brust, was wohl auf Superman anspielt, zumal es im Text an betreffender Stelle heißt: „Superman where are you now?“ In der Tat ist Clark Kent, ebenso wie der Antichrist in diesem Musikvideo, ein Außerirdischer, der als Sternschnuppe auf die Erde kommt. Beide stellen eine Art falschen Erlöser dar.

6 Antichrist Superstar

Während der Unmut in der Bevölkerung wächst, führend die Nationen weiter Krieg gegeneinander sowie gegen ihre eigene Bevölkerung. Im folgenden Zusammenschnitt werden dabei einige Hauptangriffsziele für den dritten Weltkrieg eingeblendet. Darunter Hong Kong…

8 Angriffsziel Hong Kong

…London…

9 Angriffsziel London

…Paris…

10 Angriffsziel Paris

…New York…

11 Angriffsziel New York

…und Istanbul.

12 Angriffsziel Istanbul

Unter der Führerschaft des Antichristen beginnt eine Rebellion sowohl gegen den Krieg als auch gegen den Faschismus.

15 Erhobene Fäuste

Man sieht, wie sich die Flaggen vor dem UN-Gebäude zur Flagge der faschistischen neuen Weltordnung vereinen, was verdeutlichen soll, dass hinter dem ganzen Konflikt von Anfang an eine Macht gesteckt hat – die Konzerne und die Hochfinanz. Danach scheint der Film rückwärts zu laufen, was wohl den Wiederaufbau nach Kriegsende darstellen soll.

Mit dem Antichristen an der Spitze stürmt der wütende Mob das UN-Hauptquartier in New York.

16 UN

17 Antichrist

Nach dem Sturz des Kapitals regnet es überall Geld. Entweder wird damit auf den Rain Man angespielt oder auf das Ende des monetären Systems.

18 Rain Man

Am Schluss ist zwar der dritte Weltkrieg beendet und die satanische neue Weltordnung besiegt, doch es beginnt sogleich die luziferische neue Weltordnung unter der Herrschaft des Antichristen. Das ist eine sehr wichtige Lehre, denn der Antichrist wird nicht der faschistische Weltdiktator sein, der die Nationen mit Gewalt unterwirft. Der wahre Antichrist wird derjenige sein, der uns scheinbar aus dem Elend erlöst und uns in ein vermeintlich „goldenes Zeitalter“ des Friedens führen wird. Die perfekte Täuschung!

19 Sieg des Antichristen

20 Faust des Antichristen

Berühmte Mitglieder der Church of Satan

von Shinzon

Die Church of Satan hat viele Mitglieder in der Entertainmentindustrie. Die meisten arbeiten im Hintergrund als Computerspielentwickler, Maskenbildner und Designer. Es gibt aber auch sehr viele Prominente, die LaVeys Satanistenclub angehören oder ihm nahe stehen.

Eines der bekanntesten Ehrenmitglieder war der bekannte amerikanische Entertainer Sammy Davis Jr. (1925-1990), der zusammen mit Frank Sinatra und Dean Martin das berühmte Rat Pack bildete.

Sammy Davis Jr. (m.) neben Anton LaVey (r.)

Sammy Davis Jr. (m.) neben Anton LaVey (r.)

Zudem spielte er in der Bill Cosby Show und Filmen wie „Auf dem Highway ist die Hölle los“ (1981) mit. Seine satanistische Einstellung brachte er zudem in „Poor Devil“ (1973) überdeutlich zu Ausdruck.

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Nicht weiter verwundern sollte ein Name wie Vincent Crowley, Mitglied der Band Acheron. Vincent Crowley wurde einst von Anton LaVey persönlich zum Priester der Church of Satan ernannt, wird inzwischen jedoch als ehemaliges Mitglied geführt.

Vincent Crowley

Vincent Crowley

Das auffälligste Mitglied, dessen Bezug zur Church of Satan mehr als offensichtlich ist, nennt sich King Diamond. Hinter diesem Künstlernamen verbirgt sich der Musiker Kim Bendix Petersen (*1956), der vor seiner Solokarriere zur Band Mercyful Fate gehörte. Seine Markenzeichen sind umgedrehte Kreuze und ein freimaurerischer Zylinder.

King Diamond

King Diamond

Ebenfalls mit dabei ist Thomas Thorn von der Band The Electric Hellfire Club. Irgendwie passend, denn die Hellfire Clubs waren die frühen Vorläufer der Church of Satan. Während die Band „Sympathy for the Devil“ coverte, haben sie für Jesus wenig Sympathie, wie das folgende Bild zeigt. Auf dem T-Shirt links ist das Logo der Church of Satan zu sehen.

Electric Hellfire Club

Ein weiterer Undergroundmusiker aus dem Umfeld der Church of Satan ist Boyd Rice (*1955). Dieser warb 1999 Marc Almond von der berühmten 80er-Jahre Pop-Band Soft Cell an, was wohl die größte Überraschung sein dürfte. Noch bevor Almond der Church of Satan beitrat, kokettierte er auf seinen frühen Albencovern mit Freimaurersymbolen, womit wieder einmal eine Brücke zwischen Freimaurerei und Satanismus geschlagen wäre.

soft_cell02

Eine weitere Brücke existiert zwischen Marc Almond und Michael Cashmore von Current 93, einer Band mit starken Bezügen zu Aleister Crowley. Wo man in der Musikindustrie hinblickt, wimmelt es von Satanisten und man braucht nur wenig Recherche, um dahinter zu kommen. So beschrieb Almond in einem Interview mit der Zeitung Die Welt ganz offen die Einführung in die Kirche Satans als „wundervoll“ und gab an, von LaVeys Ansichten über Musik und Film fasziniert zu sein. Diese Ansichten sind recht interessant, glaubte LaVey doch, über Musik und Filme satanistische Ideen verbreiten und so den Weg für den Antichristen ebnen zu können.

Dieselbe Taktik benutzen seit jeher auch Neonazis. Über Rechtsrockkonzerte wird mit dem Spaßfaktor für die faschistische Ideologie geworben und in der Tat finden die meisten jungen Menschen über solche Musik den Weg in die rechtsextreme Szene. Und da gibt es die nächste Verbindung, denn auch Michael Moynihan (*1969) von Blood Axis ist ein Mitglied der Church of Satan.

1988 kam er mit Boyd Rice in Kontakt und trat ein Jahr später gemeinsam mit ihm in Osaka (Japan) auf. Bei diesem Auftritt verwendeten die beiden Satanisten explizite NS-Symbole wie SS-Totenköpfe. Weiterhin teilten beide ein Interesse für Faschismus, Nationalsozialismus, ein antichristliches Neuheidentum sowie Charles Manson. Da Rice und Moynihan dem Gründer der Church of Satan sehr nahe standen, offenbart sich hier eine enge Verbindung zwischen Satanismus und Rechtsextremismus.

Michael Moynihan

Michael Moynihan

In diese Kategorie können auch Death in June gezählt werden, die des Öfteren in SS-Uniform auftreten. Zwar steht diese Band in keiner direkten Verbindung zur Church of Satan, aber ihr Gründer Douglas Pearce arbeitete zusammen mit Michael Moynihan am Boyd Rice Album „Music, Martinis and Misantrophy“ mit.

Irrwitzigerweise gibt es nicht nur Nazis in der Church of Satan. Auch aus dem Bereich Punk gibt es Satanisten wie Matt Skiba (*1976) vom Alkaline Trio. Die überkreuzten Arme auf folgendem Bild sind eine altägyptische Geste, die sich bereits von Aleister Crowley wieder fand.

Matt Skiba

Matt Skiba

Quelle

Die Eagles machten auf ihrem Album „Hotel California“ ebenfalls einen auf Satanismus und die gleichnamige Single soll sogar eine direkte Anspielung auf die Church of Satan sein. Der Manager der Band, Larry Salter, soll in einem Interview mit dem Tribune Harold 1982 zugegeben haben, dass die Eagles in die Kirche Satans involviert sind. Dazu passend findet sich auf der Innenseite des Booklets von „Hotel California“ ein Bild mit Anton Szandor LaVey im Hintergrund.

Eagles LaVey

Sailor Moon – Mondmädchen ohne Gehirn

Wo wir schon mal beim Thema Mond sind, darf natürlich „Sailor Moon“ nicht fehlen.

Diese japanische Anime-Serie aus den 1990ern zieht alle Register des Okkulten. Wir sind bereits auf die teuflischen Handzeichen eingegangen und wollen daher an dieser Stelle die Handlung in den Vordergrund stellen. Wir erwarten dabei durchaus etwas Mitleid von all jenen, die ebenfalls in den 1990ern aufgewachsen sind und eine kleine Schwester hatten. 😉

Der Serie nach gab es auf dem Mond einst ein wunderschönes Königreich, welches vom Reich des Bösen zerstört wurde.

Mondpalast

Es stellt sich heraus, dass die geistig stark eingeschränkte Bunny die Reinkarnation der Mondprinzessin und Tochter der Mondgöttin Selene ist. Zusammen mit den anderen Sailor-Kriegerinnen, die die Planeten des Sonnensystems repräsentieren, bekämpfen sie das Reich der Finsternis. Die dunklen Mächte manipulieren indes die Menschen über Popmusik, Mangas und Modetrends, um ihnen Energie abzusaugen. Das ist in etwa das, was die Okkultisten in der Realität tatsächlich versuchen.

Dämonische Dimension

Sailor Moon stehen im Kampf gegen diese Mächte ein Mondstein und ein Mondzeptar zur Verfügung. Aus unerfindlichen Gründen sterben ihre Gegner dadurch.

Mondzeptar

Da Bunny sämtliche Dummheitsrekorde bricht und ständig Gefahr läuft, den Darwin Award zu kassieren, hat man ihr zwei Mondkatzen als Berater zur Seite gestellt. Wobei Luna der Name einer weiteren Mondgöttin ist. Obendrein sind die beiden Samtpfoten in freimaurerischem Schwarz und Weiß gehalten.

Schwarzweiß Katzen

Das Schachbrett gibt es übrigens schon im Vorspann.

Schachbrett_Trio

Ebenso wie einen Typen mit Zylinder und Guy Fawkes-Maske (Tuxedomask). Und das noch lange vor „V wie Vendetta“. So wirklich anonymous sind die Helden dann aber doch nicht. Es grenzt an ein Wunder bzw. grenzenlose Dummheit, dass niemand sie aus dem Alltagsleben erkennt. Nicht einmal Bunnys kleiner Bruder erkennt seine Schwester wieder, wenn sie sich in Sailor Moon verwandelt, obwohl sie nicht einmal eine Maske trägt.

Guy Fawkes

„Sailor Moon“ ist so ziemlich die beknackteste Serie, die uns je untergekommen ist. Daumen runter für diesen okkulten Schwachsinn!

Videoanalyse: Project Pitchfork – Beholder

Gleich zu Beginn wird die Zahl 13 eingeblendet.

Beholder 13

Sie ist nicht als Unglückszahl zu verstehen, sondern astrologisch. Gemeint sind die 13 Sternbilder des Tierkreises, wenn man den Schlangenträger mitzählt. Später taucht die 13 dann noch einmal neben einer Anspielung auf den Saturn auf.

Beholder 13 Saturn

Die Personen, insbesondere die Frauen, bewegen sich wie Roboter und werden teils wie Marionetten an Fäden gezogen. Es geht also um Mind Control und mindestens eine der Frauen scheint eine Sexkätzchen-Programmierung durchlaufen zu haben.

Beholder Sexkätzchen

Untermauert werden die Mind Control-Aspekte durch eine Spirale, die einen Freimaurerschirm ziert.

Beholder Spiralschirm

Der Freimaurer mit Zylinder ist nicht weit. Das Ambiente erweckt dabei den Anschein, dass hier die Geschichte von Jack the Ripper nacherzählt wird. Spuckige Gassen, schutzlose Nutten, ein Mann mit einer Axt – geradezu klassisch. Der berühmte Londoner Frauenmörder stand tatsächlich in Verdacht, Freimaurer gewesen zu sein, was nicht zuletzt im Film „From Hell“ aufgegriffen wurde.

Beholder Freimaurer

Zu guter Letzt wird noch der Sündenfall in Szene gesetzt.

Beholder Sündenfall_1

Beholder Sündenfall_2

Beholder Sündenfall_3

Gravity Falls – Disneys Pyramidenwunderland

In der Serie „Gravity Falls“ wimmelt es nur so von allsehenden Pyramiden.

GF Pyramide mit Auge_3

GF Pyramide mit Auge_5
Bei genauerer Betrachtung fällt auf, dass die Pyramide ein Reptiloidenauge mit geschlitzter Pupille hat.

GF Reptopyramide

Bei der Meditation bekommen die Charaktere ebenfalls Reptilienaugen, was als Anzeichen von dämonischer Besessenheit zu werten ist. Bei dem Ritual gehört nicht nur die Freimaurerpyramide nebst zwei esoterischen Glaspyramiden zur Ausstattung. Das Ganze ist in einem Hexagramm arrangiert, an dessen Ecken Kerzen brennen.

GF Meditationsbesessenheit

Auf folgendem Bild gibt ein weiteres freimaurerisches Hexagramm zu entdecken. Da Walt Disney ein Antisemit war, kann man eine jüdische Deutung ausschließen.

GF Pyramide mit Auge_4

Ein weiterer Beleg für die freimaurerische Bedeutung ist die Pyramide mit Zylinder. Und gleich noch das passende Pentagramm zum Hexagramm.

GF Pyramide mit Auge_1

In dem mystischen Buch findet sich auch ein pyramidenförmiger Berg mit Auge.

GF Pyramide mit Auge_2

Pyramiden wohin das Auge sieht.

Eyes 666

Neben den Augen gibt es noch ein paar Flattermänner. Dracula lässt grüßen.

Augen & Fledermäuse

Wo wir schon mal bei tierischen Symbolen sind: Die Eule der Minerva darf natürlich auch nicht fehlen.

Eulenuhr

Und zum Schluss noch ein paar Augen im Sonderangebot.

Augäpfel