Penny Dreadful – Dreadful, Awful, Painful

von Joe Doe

„Penny Dreadful“ ist eine US-amerikanische Horror-Serie, die von 2014-2016 in drei Staffeln produziert wurde. „Dreadful“ heißt übersetzt so viel wie „schrecklich“, was den Kern der Serie ziemlich gut trifft. Es handelt sich um einen obskuren Genremix, in dem Vampire, Werwölfe, Hexen, Dämonen und so ziemlich alle Schauergestalten vorkommen, welche die Horror-Literatur je hervorgebracht hat. Es versteht sich, dass diese Kombination mit einem hohen Grad an Okkultismus einhergeht und Satan allgegenwärtig ist.

Im Zentrum der Handlung, die im London des ausgehenden 19. Jahrhundert angesiedelt ist, steht Vanessa Ives, verkörpert von Eva Green, die bereits in okkulten Machwerken wie Tim Burtons MK-Ultra-Vampirfilm „Dark Shadows“ (2012) und „Die Insel der besonderen Kinder“ (2016) mitgespielt hat. Ihre Rolle Vanessa ist bei Sir Malcolm Murray (Timothy Dalton) aufgewachsen, dessen Tochter Mina Harker (Olivia Llewllyn) sich in der Gewalt von Vampiren befindet. Im Kampf gegen diese Kreaturen stehen den beiden Victor Frankenstein (Harry Treadaway) und Ethan Chandler (Josh Harnett) zur Seite. Der Darsteller des Letzteren hatte in „30 Days of Night“ (2007) ebenfalls schon mit Vampiren zu tun.

Die Blutsauger in „Penny Dreadful“ unterteilen sich in umgewandelte Menschen, meist Frauen, die ihren Meistern dienen. Die Anführer haben derweil nichts Menschliches mehr an sich. Sie besitzen scharfe Zähne, wie man sie von Reptiloiden kennt, und unter ihrer äußeren Haut befindet sich eine zweite Haut, die mit ägyptischen Hieroglyphen verziert ist.

Der vermeintliche Hauptplot ist eigentlich nur eine Nebenhandlung und unter den Vampiren findet sich kein bedeutender Hauptcharakter. Mina Harker, die aus Bram Stokers 1897 erschienen „Dracula“ entlehnt ist, spielt ebenfalls nur eine Nebenrolle, die im Finale der ersten Staffel durch die Hand ihres Vaters von ihrem Leid erlöst wird. Abgesehen von einigen blutrünstigen Schlachtszenen ist ihr Schicksal eher unspektakulär.

Sogar dem Nebenplot um Frankenstein wird mehr Platz eingeräumt.

Dessen Monster Proteus (Alex Price) stirbt allerdings gleichsam unnötig schon in der zweiten Episode durch die Hand von Victors erstem Experiment Caliban (Rory Kinnear). Dieser nimmt sodann den Platz der tragischen Kreatur ein, die nach Liebe dürstet, aber von fast allen verachtet wird. Nur in einem Theater findet er Unterschlupf und Anerkennung durch dessen Leiter Vincent Brand (Alun Armstrong), der mit Zylinder aufzutreten pflegt.

Das Theater präsentiert, passend zur Ausrichtung der Serie, Horror-Inszenierungen mit Vampiren und Werwölfen. Diese gipfeln stets in gespielten Jungfrauenopferungen, bei denen mehr Kunstblut vergossen wird als bei einem Agonoize-Konzert.

Nachdem Caliban eine Darstellerin sexuell belästigt hat (#metoo), muss Vincent ihn vor die Tür setzen. Vorübergehend kommt er bei seinem Schöpfer Frankenstein unter, den er erpresst, ihm eine Gefährtin zu erschaffen. Er bringt einfach so lange alle Freunde des Doktors um, bis dieser einlenkt. Darunter übrigens den berühmten Vampirjäger Van Helsing (David Warner), der hier ebenfalls zu einer überflüssigen Nebenrolle degradiert wird.

Als Braut für Frankensteins Monster muss Ethan Chandlers todkranke Geliebte Brona Croft (Billie Piper) herhalten. Da Caliban seinen Schöpfer unter Druck setzt, kann dieser nicht warten, bis Brona ihrer Lungenkrankheit erliegt. Er drückt ihr kurzerhand ein Kissen ins Gesicht und nimmt die Leiche mit in sein Labor, wo er sie zu neuem Leben erweckt. Nicht mal das komplizierte Beziehungsgeflecht der Charaktere kommt ohne Mord und Tod aus.

Chandler zeichnet sich allerdings ohnehin nicht durch Treue aus. Er geht sogar ein homoerotisches Verhältnis zu Dorian Gray (Reeve Carney) ein, der seinerseits schon eine blutige Orgie mit Vanessa Ives abgefeiert hat. Entlehnt ist der Charakter aus Oscar Wildes Roman „Das Bildnis des Dorian Gray“ von 1890. Es könnte kaum eine bessere Vorlage für die zahlreichen wilden Sexorgien geben, die neben den blutigen Gemetzeln das wichtigste Stilmittel der Serie sind.

In dem Charakter des Dorian Gray steckt tatsächlich sehr viel von Wilde selbst, hatte dieser doch häufig Kontakt zu männlichen Prostituierten, obwohl er mit einer Frau verheiratet war. Woher der Schreiberling seine düsteren Phantasien hatte, liegt derweil ebenso auf der Hand, denn er war Mitglied der Dubliner Freimaurerloge Apollo University Lodge No. 357. Kein Wunder also, dass es in Dorian Grays Umgebung von ägyptischer Dekoration nur so wimmelt.

Doch kommen wir nun zur Haupthandlung um Vanessa Ives, die schon in der ersten Episode auf dem Stern der Isis zu sehen ist, wo sie Tarot-Karten legt.

Es zeigt sich schnell, dass mit ihr etwas nicht stimmt. Sie betet zwar zu Gott, doch das Kreuz an der Wand dreht sich dabei auf den Kopf und gebiert einen Schwarm Spinnen.

In der zweiten Episode „Die Séance“ nimmt Vanessa an einer selbigen teil, die von einer Spiritualistin namens Evelyn Poole (Helen McCrory) abgehalten wird. Ihren Gästen stellt sich diese als Madame Kali vor, benannt nach der hinduistischen Göttin des Todes und der Zerstörung. Dieser Link kommt nicht von ungefähr, sondern spielt auf die britische Esoterikerin Helena Blavatsky an, welche viel Zeit in Indien verbrachte und die dortige Mythologie in ihr Weltbild integrierte.

Daran, dass diese Bezüge kein Zufall sind, wird Dorian Gray später in der zweiten Staffel keinen Zweifel lassen. Er rühmt sich nämlich damit, dass in seinem Haus bereits Veranstaltungen der Theosophischen Gesellschaft stattgefunden haben, was schon an esoterische Propaganda grenzt.

An der Séance von Kali nehmen jedenfalls 9 Personen teil, was natürlich eine teuflische Zahl ist und der lässt nicht lange auf sich warten. Auf dem Tisch sind zudem Kerzen zu einem Pentagramm angeordnet und auch eine der Teilnehmerinnen trägt ein Pentagramm nebst Mondsichel.

An der Wand hängt ein Spiegel, durch den die Kamera gezielt die Szene einfängt. Dieser Spiegel dient als Dimensionstor, durch das Dämonen in die esoterische Gesellschaft einfallen.

Als Medium wählen diese jedoch nicht Kali, sondern Vanessa. Diese schockt das Publikum durch ihre Besessenheit und zerstört dabei die Spiegeloberfläche des Tisches. Der zerbrochene Spiegel steht wiederum für ihre gespaltene Persönlichkeit.

Was in solchen Kreisen praktiziert wird, sollte natürlich nicht an die Öffentlichkeit geraten, daher gibt es gleich noch eine Verschwiegenheitsgeste oben drauf.

In der fünften Episode wird rückblickend erklärt, wie sich Vanessas Besessenheit entwickelt hat. Wer auf die Umgebung achtet, kann sich sogar noch mehr ableiten, als offenkundig geschildert wird. So schläft Vanessa schon als Kind in einem Bett mit Sonnensymbol.

In einer Nervenheilanstalt wird sie später auf einem schwarz-weißen Hexagonboden lobotomiert und gefoltert.

Geheilt wird sie dadurch nicht. Im Gegenteil entwickelt sie okkulte Fähigkeiten wie Levitation.

In der siebten Folge „Besessen“ wird schließlich ein Exorzist herbeigerufen. Dieser scheitert jedoch und wird von Vanessa angeknabbert. Erst Chandler gelingt es mit ein paar Worten auf Latein, den Teufel aus ihr auszutreiben, was ziemlich unspektakulär abläuft.

Chandler selbst muss in der letzten Episode der ersten Staffel feststellen, dass er ein Werwolf ist. Die amerikanischen Kopfgeldjäger, die ihn verhaften wollen, zerfleischt er kurzerhand in einer Vollmondnacht. Eigentlich war diese Entwicklung absehbar, denn schon in der dritten Episode kommuniziert er mit Wölfen im Londoner Zoo.

Im Auftakt der zweiten Staffel bekommt Frankensteins Monster Caliban mehr Sendezeit. Nachdem er schon in einem blutrünstigen Theater untergekommen war, verschlägt es ihn nun in ein Wachsfigurenkabinett, dessen Besitzer Oscar Putney (David Haig) die Kundschaft mit Mordszenen von der Konkurrenz Madame Tussaud fortlocken möchte. Schon vor dem Kabinett steht eine Werbetafel auf einem Schachbrettboden.

Innen werden die Gäste von Satan höchstpersönlich begrüßt, was die Erklärung für die kranke Ausrichtung sein dürfte.

Nachgestellt werden vor allem Mordszenen von Jack the Ripper. Sicherlich gäbe es für solch ein Horrorkabinett auch in der Realität begeisterte Fans.

Eine weitere Nebenhandlung dreht sich um den Kopfgeldjäger Warren Roper, der Chandlers Werwolfattacke schwer entstellt überlebt hat. Als er erwacht, findet er sich auf dem Schachbrettboden eines Krankenhauses wieder.

Die Haupthandlung nimmt derweil eine krasse Wendung. Das Medium Kali alias Evelyn Poole, in die sich Malcolm Murray verknallt hat, entpuppt sich als böse Oberhexe. Gleich in der Eröffnung der zweiten Staffel stalkt sie Vanessa, die daraufhin okkulte Flashbacks bekommt.

In der zweiten Episode „Verbis Diabolo“ bastelt sich Poole eine Voodoo-Puppe mit Vanessas Aussehen. Damit der Zauber funktioniert, opfert sie ein Baby, dessen Herz sie in die Puppe einpflanzt. Dies ist mit Abstand die widerwärtigste Szene der gesamten Serie und die Anzahl der Puppen deutet darauf hin, dass Kali bereits sehr viele Babys auf dem Pentagrammboden geschlachtet hat.

Passend dazu ist die gesamte Wohnung der Teufelsanbeterin mit menschlichen Knochen dekoriert.

Offenbar handelt es sich um die Überreste ihrer eigenen Opfer, in deren Blut sie badet, wie einst die ungarische Gräfin Bathory.

In der rückblickenden Episode „Die Nachtwandler“ erfährt man die Hintergrundgeschichte von Evelyn und Vanessa. Letztere ging einst bei einer Hexe in die Lehre, die sich als Evelyns Schwester herausstellt. Diese ist jedoch eine weiße Hexe, eine Kräuterfrau, die nebenher auch Abtreibungen vornimmt. Nichtsdestotrotz schmiert sie Vanessa zur Begrüßung ein umgedrehtes Kreuz auf die Stirn und faselt dabei etwas von Luzifer.

Die Schülerin lernt von ihr das Abtreibungshandwerk sowie das Legen von Tarotkarten. Natürlich zieht Vanessa dabei gleich als erstes die Karte des Teufels.

Die Schwester der alten Moorhexe und deren schwarze Hexen tauchen eines Nachts auf und fordern die Auslieferung der Schülerin.

Sie haben die Wicca einst verstoßen und ihr ein Pentagramm auf den Rücken gebrannt.

Als die Verstoßene sich weigert, tötet Evelin eine ganze Rinderherde und schiebt dies ihrer Schwester in die Schuhe.

Den Grafen, der über das Gebiet herrscht, hetzt sie gekonnt gegen die alte Frau auf. Dieser zieht den Dorfpfaffen hinzu und fordert im örtlichen Pub den Pöbel zu einer Hexenjagd auf. Er selbst ist dabei kein Heiliger, lässt er sich doch von der echten Hexe körperlich züchtigen.

Christliche Fundis sind wahrlich die schlimmsten Diener Satans. Das machen sie schlussendlich dadurch deutlich, dass sie die unschuldige Wicca bei lebendigem Leibe verbrennen.

Ihrer Schülerin brennen sie derweil ein Kreuz in den Rücken.

Vanessa verlässt daraufhin das Moor und geht nach London. Da die tote Hexe sie ihren „kleinen Skorpion“ nannte, ist dieses astrologische Symbol fortan ihr Schutzzauber, den sie überall mit Blut hinschmiert. Unnötig zu erwähnen, dass dem Skorpion im astrologischen Tierkreis der Schlangenträger folgt.

Schon in der nächsten Episode suchen Evelyns Hexen Vanessa in ihrem neuen Zuhause heim. Sie dringen getarnt in ihre Wohnung ein, wobei sie sich sprichwörtlich wie Chamäleons der Umgebung anpassen. Den Trick haben sie wahrscheinlich von den Suliban aus „Star Trek – Enterprise“.

Ihr Auftreten als hübsche junge Damen ist ebenfalls nur Tarnung. In Wirklichkeit sind sie kahlköpfig und furchtbar entstellt. Ihre Körper schmücken sie mit Pentagramm-Narben und anderen okkulten Symbolen.

Ins Haus dringen sie ein, da sie Vanessas Haare für ihre Voodoo-Puppe brauchen. Zunächst ist aber Malcolms Ex-Frau dran, die im wahrsten Sinne des Wortes höllische Kopfschmerzen bekommt.

Ihr erscheinen dabei ihre Kinder als Zombies. War ja klar, dass diese Horrorgestalten auch noch ausgegraben werden, wenn auch nur als Vision. Dieser Anblick lässt die arme Frau komplett durchdrehen, sodass sie sich selbst die Kehle durchschneidet.

Ihr Ex-Mann Malcolm ist von ihrem Tod wenig berührt. Er hat längst mit Evelyn eine Affäre, unwissend, dass diese längst auch eine Voodoo-Puppe mit seinem Antlitz gebastelt hat. Natürlich wieder mit einem pochenden Baby-Herzen.

Während Evelyn die Schlinge um ihre Opfer enger zieht, gehen diese rätselhaften Artefakten nach, die Malcolm Murray auf seinen Weltreisen gesammelt hat, Die Artefakte erzählen die autobiografische Geschichte von Luzifer und den anderen gefallenen Engeln.

Sie geben auch einen Hinweis darauf, dass Vanessa Ives und Ethan Chandler der Schlüssel zur Lösung des Problems sind. Allerdings weiß noch niemand zu deuten, dass mit Lupus Dei der Werwolfsmann (wörtlich „Wolf Gottes“) gemeint ist.

Dem ist zu allem Überfluss wieder der Kopfgeldjäger Roper auf den Fersen, der inzwischen einen auf Phantom der Oper macht. Nur will er diesmal nicht das Kopfgeld, sondern Rache für seine Entstellung.

Der Ägyptologe Ferdinand Lyle (Simon Russell Beale) entpuppt sich derweil als Verräter, der mit Evelyn paktiert.

Das ist besonders verwerflich, da er einige Folgen zuvor als Jude mit Kippa zu sehen war. Die Verbindung von Judentum und Satanismus, welche in der Serie unterstellt wird, grenzt schon an Antisemitismus. Möglicherweise wird hier auf die Rothschilds angespielt, die als Weinmarke auch namentlich genannt werden, aber die sind eben ausschließlich Satanisten und keine praktizierenden Juden. Was in „Penny Dreadful“ unterschwellig impliziert wird, ist brandgefährlicher Verschwörungswahn.

Doch zurück zur Haupthandlung. Nachdem Vanessa auf einer Party von Dorian Gray, auf der auch Evelyn und ihre Hexen anwesend sind, eine Vision von Blutregen hat und daraufhin zusammenbricht, entschließt sie sich, aus der Stadt zu fliehen.

Zuflucht sucht sie im Haus der alten Moorhexe, welches diese ihr vermacht hat. Über ihrem Bett hängt immer noch ein passendes Keltenkreuz mit Hexenknoten.

Im Nachlass der Hexe findet Vanessa ein Buch mit bösen Beschwörungsformeln, in dem es von Schlangendarstellungen nur so wimmelt.

Begleitet wird Vanessa von Ethan, der in Vollmondnächten Schafe reißt.

In der Nebenhandlung schlägt Frankensteins Braut Lily neue Wege ein. Sie ist weder an ihrem Schöpfer noch an dessen Monster interessiert und muss sich selbst neu definieren. Als Zeichen ihres Persönlichkeitsbruchs ist sie in einem zerbrochenen Spiegel zu sehen.

Schlussendlich verbündet sie sich mit Dorian Gray, der seine Geliebte, die Transfrau Angelique, zwischenzeitlich vergiftet hat. Lily lässt er dagegen leben, nachdem sie das Geheimnis seiner Unsterblichkeit erfahren hat. All seine Verwundungen, Geschlechtskrankheiten und Sünden manifestieren sich in seinem Portrait.

Lily schlägt einen ähnlichen Weg ein und entwickelt sich zur Lustmörderin, wobei es echt widerlich ist, dass sie sich Typen aussucht, die vom Alter her ihr Großvater sein könnten. Kleines Detail am Rande: Bei ihrem ersten Opfer steht eine Kartenpyramide, deren Spitze in ein rundes Fenster ragt. Symbolik, wohin das Auge blickt.

Auf Sir Malcolms Tisch steht derweil ein Tintenfass mit einem Löwenpaar.

Im Treppenaufgang findet sich weiterhin ein Löwenkopf.

Bevor sich Malcolm Murray entschließt, Evelyn Poole direkt anzugreifen, stattet eine ihrer Töchter Ethan Chandler einen Besuch ab. Statt bis zu Malcolms Anwesen zu spazieren und sich abermals getarnt durch die Vordertür einzuschleichen, nimmt Hecate (Sarah Greene) eine Abkürzung durch einen Spiegel, der hier eindeutig ein Dimensionstor darstellen soll.

Ethan lehnt die Avancen von Hecate ab und schließt sich Murrays Leuten an, als diese ihren Herren aus den Fängen von Evelyn befreien wollen. Malcolm ist nämlich allein zum Hexenschloss aufgebrochen und dabei direkt in eine Falle gelaufen. Evelyn bestraft ihn mit Visionen seiner verstorbenen Familie, was erneut zu einem Abstecher ins Zombie-Franchise führt.

Vanessa trifft bei der Rettungsaktion auf den Leibhaftigen, der sich in Gestalt ihrer Voodoo-Puppe manifestiert. Mit dieser Puppe quatscht sie erst einmal in der Sprache der Gefallenen Engel.

Als der Worte genug gewechselt sind, zerdrückt sie den Kopf der Puppe, aus dem ein Schwarm Skorpione hervorkommt.

Einer der Skorpione verschmilzt mit ihrer Hand. Sie wird quasi eins mit ihrem Sternzeichen.

Evelyn wird derweil von Ethan getötet, der sich wieder einmal in einen Werwolf verwandelt hat. Die Prophezeiung vom Lupus Dei hat sich damit erfüllt. Bedauerlicherweise hat er zuvor auch Mr. Murrays Butler Sembene (Danny Sapani) totgebissen.

Zwei von Evelyns dämonischen Töchtern werden derweil von Murray und Lyle erledigt. Nur Hecate (Sarah Greene) überlebt, da sie ihre Mutter hintergeht und sich nicht in das Geschehen einmischt. Am Ende brennt sie ihr Zuhause nieder.

Feuer fängt im Staffelfinale auch Jesus, was eine ziemlich eindeutige Botschaft ist.

Die zweite Staffel endet damit, dass Ethan sich der Polizei stellt und nach Amerika ausgeliefert wird, Malcolm mit Sembenes Leichnam nach Afrika reist und Vanessa als Letzte das Licht ausmacht. Diverse Handlungsstränge der dritten Staffel spielen damit außerhalb von England, wo Vanessa es zunächst allein mit Dracula höchstpersönlich zu tun bekommt. Kein Wunder, dass sie in eine depressive Phase gerät und mit dem Rauchen anfängt.

Zunächst sucht sie sich aber erst einmal psychologische Hilfe, von der ihr geraten wird, etwas Neues auszuprobieren. Gesagt getan besucht Mrs. Ives zum ersten Mal in ihrem Leben ein Naturkundemuseum. Die Tiere, die sie dort betrachtet, haben dabei alle etwas mit ihrem Leben zu tun. Als erstes trifft sie auf eine Repräsentation des Baphomet, der für Satan steht.

Das zweite Tier ist ein Wolf, mit dem offenkundig Ethan Chandler gemeint ist.

An dritter Stelle kommen Skorpione, die Vanessa selbst repräsentierten.

Im Museum trifft sie auf Dr. Sweet (Christian Carmago), mit dem sie sich schnell anfreundet. In der zweiten Episode stellt sich jedoch alsbald heraus, dass der sympathische Zoologe in Wirklichkeit Dracula höchstpersönlich ist. Wie er und seine Lakaien es schaffen, bei Tageslicht umher zu wandeln, lässt sich nur damit erklären, dass sich die Serie über gängige Vampirmythen hinwegsetzt.

Das gilt auch für den Mythos, dass Vampire kein Spiegelbild haben. Dracula und seine Diener sind sehr wohl im Spiegel sichtbar. Dr. Sweet lädt Vanessa sogar in ein Spiegelkabinett ein, was wieder einmal auf ihre gespaltene Persönlichkeit/Besessenheit hindeutet.

Auf dem Jahrmarkt gibt es übrigens auch eine Wahrsagerin, an deren Stand nach mehr als zwei Staffeln endlich die freimaurerische Pyramide mit dem allsehenden Auge auftaucht. Das war schon längst überfällig.

Noch unlogischer als die Eigenheiten der Vampire ist Draculas sinisterer Plan, einen Menschen zu erpressen, Vanessa Ives auszuspionieren. Zum einen hat er bereits genügend Anhänger, die den Job erledigen können, zum anderen ist er selbst als Dr. Sweet direkt an ihr dran. Die Drehbücher werden also nicht besser, wie es oft der Fall ist, wenn Serien zu sehr in die Länge gezogen werden.

Die Nebenhandlungen werden ebenfalls immer abgedroschener. So tritt Malcolm auf einen alten Freund, der Apache ist und seine Opfer zu skalpieren pflegt. Rein zufällig hat der Herr auch einen Bezug zu Ethan Chandler, mit dem er geistig über Totems kommunizieren kann.

Frankenstein trifft derweil auf einen alten Freund mit ebenfalls indianischen Wurzeln. Dieser stellt sich als Dr. Jekyll heraus, der in einer Londoner Psychiatrie mit den Insassen herumexperimentiert. Zum einen wird hier schon wieder eine literarische Kultfigur in die ohnehin schon überladene Serie verfrachtet, zum anderen war Dr. Jekyll ursprünglich kein Native American. Der Darsteller Shazad Latif ist obendrein pakistanischer Abstammung, die Besetzung haut also auch nicht hin.

Die abartigste Nebenhandlung dreht sich derweil um Dorian und Lily, die eine Armee unterdrückter Frauen aufbauen wollen. Dafür besuchen sie zunächst eine Snuff-Party, auf der die junge Justine (Jessica Barden) live geschlachtet werden soll. Das zahlende Publikum besteht natürlich aus reichen Herren der Oberschicht, was durchaus reale Bezüge hat. Allerdings sind es diesmal die reichen Säcke, die sterben, während Justine von Dorian und Lily gerettet wird.

Es hat auch etwas von ausgleichender Gerechtigkeit, dass die beiden Justine ihren Peiniger servieren, der sie im zarten Alter von nur 12 Jahren gekauft und zur Prostitution gezwungen hat. Sie tötet den widerwärtigen Bastard ohne zu zögern.

Was darauf folgt, ist jedoch mindestens ebenso widerwärtig, wie das, was Justine all die Jahre angetan wurde. Sie und ihre beiden Retter baden im Blut ihres Peinigers und veranstalten eine wilde Sexorgie. Zum Glück gibt es im 19. Jahrhundert noch kein HIV, dennoch ist diese Szene überaus geschmacklos.

Die vierte Episode „Der gefallene“ Engel dreht sich wieder komplett um Vanessa und spielt fast ausschließlich in einer Zelle der Nervenheilanstalt. Der Rückblick in ihre Vergangenheit wird diesmal durch eine Hypnosesitzung bei ihrer Psychologin herbeigeführt. Diese ist ebenfalls Raucherin, womit wieder einmal unterschwellig die Tabak-Agenda beworben wird.

In der Nervenheilanstalt fällt abermals der Hexagonboden auf. Die 666 in endloser Aneinanderreihung.

Das passt auch, denn in der Zelle erscheint der Patientin Luzifer, der vom Pfleger Besitz ergreift. Später gesellt sich auch noch Dracula dazu, der entgegen den üblichen Legenden ebenfalls als gefallener Engel portraitiert wird.

Der Pfleger ist übrigens kein Geringerer als John Clare, der später von Frankenstein als Caliban wiederbelebt wird. In der dritten Staffel erhält er einen Nebenplot, in dem er seine Frau und seinen Sohn wiedersieht. Allerdings nur, um seinen Sohn sterben zu sehen. Seine Frau bittet ihn, den Sohn ebenfalls in einen Zombie transformieren zu lassen, was Caliban ablehnt. Die Frau verlässt ihn daraufhin und er ist wieder allein.

Zur Haupthandlung trägt dies nicht viel bei und auch der Plot um Dorian Gray und Lily findet ein eher unspektakuläres Ende. Gray schmeißt Lilys Gefolgschaft aus seinem Luxusloft, tötet Justine auf ihren eigenen Wunsch hin und trennt sich schließlich von Lily.

Ethan Chandlers Ausflug in die USA hinterlässt ebenfalls keinen bleibenden Eindruck. Er mutet eher wie ein Versuch an, aus der Serie einen Western zu machen. Chandler wird jedenfalls von den Männern seines Vaters befreit, verbündet sich mit Hecate und verfällt vorübergehend der dunklen Seite. Hecate löscht seine Häscher aus, indem sie ausgerechnet Klapperschlangen heraufbeschwört.

Letztendlich gelangen die beiden in die Gewalt von Ethans Vater Jared Talbot (Brian Cox), zu dem es auch Malcolm und dessen Apachenfreund verschlägt. Talbot erzählt den Anwesenden die Geschichte, wie Ethan seine eigene Familie von den Apachen abschlachten lassen hat und kurz darauf wiederholt sich eben diese Geschichte.

Hecate stirbt gleich zu Beginn des Gemetzels, womit sich die Serie einer weiteren überflüssigen Nebenrolle entledigt. Danach ist alles wieder beim Alten, Chandler steht wieder auf der Seite der Guten und ist bereit, Vanessa aus den Fängen Draculas zu befreien. Die macht inzwischen gemeinsame Sache mit Batman.

Zunächst reagiert sie noch abweisend auf die Erkenntnis, dass Dr. Sweet Darcula ist und er sie, ebenso wie Luzifer, besitzen will. Aber anscheinend findet sie ihn doch süß genug, dass sie es letztendlich mit ihm auf dem satanisch schwarz-roten Schachbrettboden treibt.

Ihr Besuch bei Lyle dient derweil nur der Präsentation ägyptischer Ausgrabungsstücke. Die Warnungen vor dem Blutsauger schlägt sie in den Wind.

In der achten Folge kündigt sich bereits der große Showdown an. Ethan ist mit den anderen zurück in London und entdeckt einen ausgeschlachteten Wolf in Murrays Villa. Eindeutig eine Botschaft, die an ihn als Werwolf gerichtet ist. Dennoch schlagen er und der Apache sich recht gut gegen die Vampire.

In der finalen Episode dringen Ethan, Malcolm und einige Verbündete in Draculas Versteck ein. Passenderweise ein Schlachthaus, in dem statt Schweinehälften menschliche Körperteile von der Decke hängen. Das erinnert ein wenig an „The Midnight Meat Train“ und Kenner wissen spätestens seit der „From Dusk Till Dawn“-Serie, dass Vampire für Reptiloide stehen.

Dracula füttert mit den Kadavern allerdings auch seine transformierten menschlichen Diener. Dies spielt zweifellos auf den Kannibalismus an, der im Satanismus praktiziert wird.

Während Malcolm und seine Freunde Vampire abschlachten, dringt Ethan bis zu Vanessa vor, die aber schon in einen Vampir verwandelt wurde. Sie bittet ihn, sie zu töten, um sie von ihrem Leid zu erlösen. Gesagt, getan, die Kulisse mit den ganzen Kerzen bietet sich obendrein prima für einen Mord an.

Nach dem Sieg über Dracula endet die Serie mit der Bestattung der Hauptprotagonistin. Nachdem ihre engsten Freunde an ihrem Grab standen, kniet auch Caliban davor nieder. Mit ihr ist auch seine letzte Chance auf Liebe gestorben und er bleibt als einsames Monster zurück. Ende.

Fazit: Der einzige Pluspunkt der Serie ist das gelungene Ambiente des 19. Jahrhunderts. Die Kulissen, die Kostüme und die Spezialeffekte versetzen den Zuschauer in das viktorianische Zeitalter. Untermalt ist diese Szenerie mit einem atmosphärischen Soundtrack, der oft sehr düster daherkommt. Dieses Potential wird jedoch durch den hoffnungslos überladenen Genremix verschenkt. Der hohe Grad an Sex und Gewalt macht die anfängliche Stimmung restlos zunichte und treibt den Zuschauer regelmäßig an die Kotzgrenze.

Kaum eine andere Serie ist so abgründig und offen okkult. Alles, was zum harten Kern des Satanismus gehört, wird hier abgefeiert. Angefangen bei Sexorgien über rituelle Menschenopfer bis hin zu Snuff-Partys und Kannibalismus. Es ist einfach nur krank und widerwärtig. Die meisten Darsteller sowie die Produzenten werden schon wissen, was sie da propagieren. Leider ist „Penny Dreadful“ damit näher an der Realität, als einem lieb sein kann. Wer seine Seele nicht belasten will, sollte von dieser Serie Abstand nehmen.

Die okkultesten Filme 2019

von Joe Doe

In diesem Jahr sind wieder eine Menge großer Blockbuster erschienen, die allein durch ihre Symboliken erkennen lassen, wer wie viel Einfluss in Hollywood hat. Einige sind nichtsdestotrotz unterhaltsames Popcornkino, manche sind sogar herausragend gut oder werfen gesellschaftskritische Fragen auf. Es gibt jedoch eine kleine Anzahl an Filmen, deren einziger Zweck es ist, den okkulten Aberglauben sowie die Macht und Methoden der herrschenden Elite zu propagieren. Auf diese Werke wollen wir uns hier konzentrieren.

Ready or not

Es sollte eigentlich eine schöne Hochzeit für Grace (Samara Weaving) werden, zumal die Familie ihres Bräutigams Alex Le Domas (Mark O’Brien) stinkreich ist. Doch wie vor ihr schon Lady Di muss sie bald feststellen, dass die Reichen etwas anders ticken und ihr Vermögen nicht durch ehrliche, harte Arbeit erwirtschaftet haben. Viel mehr haben die Le Domas einen Pakt mit dem Teufel abgeschlossen, den sie Mr. Le Bail nennen. Der Name ist ein Anagramm und bezieht sich auf den Dämon Belial.

Diesem Pakt haben sie den Erfolg ihres Spiele-Imperiums zu verdanken und mit einem Spiel soll auch die Aufnahme von Grace in die Familie besiegelt werden. Eine magische Box gibt dabei vor, was gespielt wird. In der Regel sind es harmlose Spiele, denn die Familie muss ja irgendwie wachsen. Doch zieht die Braut die Versteckspielkarte, bedeutet dies, dass die Familie sie dem Teufel opfern muss.

Eine gnadenlose Jagd beginnt, bei der Grace entdeckt, dass die Le Domas schon so einige Leichen im Keller liegen haben. Sie soll die nächste sein, doch dafür hat die Familie nur Zeit bis zum Morgengrauen. Ist das Opfer bis dahin nicht erbracht, gilt der Pakt als gebrochen.

Zunächst dezimiert die Familie durch eine Reihe unglücklicher Unfälle ihre eigene Dienerschaft. Grace muss allerdings ebenfalls schwer einstecken und zieht sich einige heftige Verwundungen zu. Dennoch wehrt sie sich erfolgreich und die ebenfalls überlebenden Le Domas beginnen schon zu hoffen, dass der Pakt nichts als alberner Aberglaube sei. Der Film propagiert jedoch, dass es den Teufel wirklich gibt, und so zerplatzen nicht nur die Träume der Familie, sondern auch ihre Körper.

Fazit: „Ready or not“ offenbart nichts Geringeres als den satanistischen Glauben der kapitalistischen Elite. Ihre Macht und ihren Reichtum schreiben sie dem Teufel zu, dem sie zum Dank Menschen opfern. Wer in diese Kreise einheiratet, wird entweder ein Teil dieser Gesellschaft oder wird es zwangsläufig bereuen, denn ein Ausstieg ist gleichbedeutend mit dem Tod. Sicherlich trifft das nicht auf jeden Unternehmer und auch nicht auf jeden Millionär zu, aber definitiv auf die Familien an der Spitze der irdischen Machtpyramide. Grace mag vielleicht den Film überlebt haben, in der Realität hatte Lady Di bei ihrem Ausstieg aus dem britischen Königshaus jedoch weniger Glück.

Die Hintergründe der Filmemacher sind ebenfalls interessant. Ryan Murphy, einer der Drehbuchschreiber, ist außerdem Produzent der hochgradig okkulten Serie „American Horrorstory“. Die Regisseure Matt Bettinelli-Olpin und Tyler Gillett gehören derweil dem Filmemacherkollektiv „Radio Silence Productions“ an, welches u.a. solche Titel wie „Devil’s Due“ zu verantworten hat.

Doctor Sleeps Erwachen

Lange mussten die Fans von Stephen King auf die Fortsetzung von „Shining“ warten. Dieser Geisterstreifen war schon nicht ganz unbelastet, was okkulte Symbolik anging, doch die Fortsetzung toppt ihn um Längen. Wie sich nämlich herausstellt, gibt es Energievampire in menschlicher Gestalt, die sich von der Lebensenergie der Menschen ernähren. Insbesondere auf Kinder und auf Personen mit Shining haben sie es abgesehen, da ihre Energie am stärksten ist.

Bei der rituellen Tötung fügen sie ihren Opfern maximale Schmerzen zu, da dies die Qualität der ausströmenden Energie erhöhen soll. Durch den Konsum des freigesetzten Shinings können die Energievampire ihre Lebenserwartung um Jahrhunderte erhöhen und ihre eigenen übernatürlichen Fähigkeiten steigern. Während sie konsumieren, leuchten ihre Augen, was als Indiz für eine dämonische Besessenheit gewertet werden kann.

Ein weiteres Detail von Interesse ist die Kopfbedeckung der Anführerin Rose (Rebecca Ferguson), welche sie insbesondere bei den Opferritualen trägt. Es ist ein Zylinder, womit sie die Meisterin vom Stuhl(gang) ist. Ein ziemlich unverhohlener Hinweis auf die Rolle satanistischer Logen beim Verschwinden von Kindern.

Danny Torrance (Ewan McGregor), der immer noch unter seinem Kindheitstrauma vom Overlook Hotel leidet, wird telepathisch von einem Mädchen mit sehr starkem Shining kontaktiert. Abra Stone (Kyliegh Curran) gerät durch ihre Fähigkeiten ins Visier der Energievampire und nach anfänglichem Widerstreben entschließt sich Danny, dem Mädchen zu helfen. Natürlich gelingt es den beiden, die Kinderfänger auszuschalten. Doch für viele Kinder kommt dies zu spät und wie die Anführerin offenbart, gibt es noch viele weitere Gruppen, die sehr mächtig und gut vernetzt sind.

Fazit: In „Doctor Sleeps Erwachen“ erfahren wir, warum Satanisten Kinder rituell abschlachten. Sie glauben tatsächlich, sie könnten mit der dabei frei werdenden „Energie“ arbeiten. Nachzulesen in den Werken von Aleister Crowley und anderen geisteskranken Psychopathen. Ob da wirklich etwas dran ist, darf bezweifelt werden. Vielmehr dürfte es sich um puren Sadismus handeln oder am ehesten noch um Fleischbeschaffung für die Wesen, die über der irdischen Elite stehen.

Abartig ist das Ganze auf jeden Fall und der Hinweis im Film, dass es sich um ein mächtiges Netzwerk handelt, darf als Wink mit dem Zaunpfahl verstanden werden. Ob und in wie weit Stephen King aus eigener Erfahrung schreibt, ist Stoff für Spekulationen. Es ist allerdings auffällig, dass er immer wieder auf das Thema kinderverzehrender Dämonen zurück kommt, wie man sie bereits aus „Es“ kennt. „Es Kapitel 2“ erschien übrigens ebenfalls 2019.

Ein weiteres pikantes Detail ist der Hintergrund der jungen Nachwuchsschauspielerin Emily Alyn Lind, deren Rolle „Snakebite“ in den Kult der Energievampire eingeführt wird. Schon der Hinweis auf den Schlangenbiss sowie das Initiationsritual sprechen Bände. Außerdem spielte sie bereits in Filmen wie „Wer ist Clark Rockefeller?“ (2010) und „Haus der Dämonen 2“ (2013) mit. Damals war sie noch ein Kind!

Spider-Man: Far from Home

Dieser Film fällt im Vergleich zu den ersten beiden etwas aus dem Rahmen. Selbstverständlich hätte man die Aufzählung mit weiteren Horrorfilmen ergänzen können, die von Natur aus okkult sind. Allen voran „Annabelle 3“, in dem eine ganze Horde Dämonen über den Kinosaal hereinbricht, oder „Midsommar“, in dem eine Gruppe Studenten in die Fänge einer inzestuösen Psychosekte gerät, bis hin zu Slashern wie „Halloween Hunt“ und Rob Zombies neuster Schlachtplatte „3 from Hell“. Auch Disney hat mit „Maleficient 2“ wieder einmal Hexerei propagiert, aber nichts davon ist von herausragender Bedeutung.

Den Vogel haben dieses Jahr die Marvel Studios mit „Spider-Man: Far from Home“ abgeschossen. In diesem bekommt es Spidey (Tom Holland) schon wieder mit einer Invasion zu tun, als hätte der Auftritt von Thanos nicht gereicht. Diesmal handelt es sich allerdings scheinbar um eine extradimensionale Bedrohung, der sich ein vermeintlicher Superheld aus einer anderen Dimension entgegen stellt. Doch Mysterio (Jake Gyllenhaal) ist nicht das, was er zu sein scheint und selbiges trifft auf die Invasion zu.

Tatsächlich handelt es sich um einen ehemaligen Mitarbeiter von Tony Stark, der mit anderen gefeuerten Mitarbeitern die Kontrolle über die Technologie des verstorbenen Rüstungsunternehmers erlangen will. Die Invasion ist dabei nur Mittel zum Zweck, um von Spidey die Codes für Starks Technologie zu bekommen.

Was daran jetzt so bedeutend ist? Es sind die Drohnen, die Hologramme einer außerirdischen Invasion erzeugen können. Kein anderer Film bringt das Blue Beam Project so exakt auf den Punkt wie dieser! Die Tatsache, dass Mysterio umgedrehte Pyramiden mit Auge am Kostüm trägt und selbige auch in giftigem Grün verschießt, offenbart obendrein, wer hinter diesem Plan steckt.

Fazit: Man kann dem neuen Spider-Man-Film gewiss nicht den hohen Unterhaltungswert absprechen, doch die wenigsten Kinogänger dürften durchschauen, worum es hier wirklich geht. Dabei ist es eigentlich mehr als offensichtlich! Während die ganzen anderen Invasionsfilme uns auf ein außerirdisches Feindbild konditionieren, wird der Betrug in diesem Blockbuster offen zur Schau gestellt. Die Freimaurersymbolik ist ebenfalls unübersehbar und einen ausführlicheren Artikel wert. Für den Moment sollte aber die Pyramide, die schon auf dem Kinoplakat zu sehen ist, ausreichen.

Die Umbrella Academy

von Joe Doe

Die Serie „The Umbrella Academy“ basiert auf einer Comicreihe von Dark Horse. Bekanntermaßen ist die Comicindustrie hochgradig okkult, insbesondere wenn ein Verlag schon mit seinem Namen auf das dunkle Pferd des dritten apokalyptischen Reiters anspielt, welcher den Tod symbolisiert.

Der Name der Serie spielt derweil auf ein allseits bekanntes Freimaurersymbol an, nämlich den Regenschirm. Die Handlung dreht sich um einen exzentrischen Milliardär, der 7 Kinder, die allesamt am 1. Oktober 1989 geboren wurden, unter seine Schirmherrschaft nimmt. Dieses Wortspiel kann hier wörtlich genommen werden und wie es sich für einen Schirmherren gehört, trägt er auch gleich noch den freimaurerischen Zylinder.

Die Kids kauft der Milliardär mal eben den Müttern ab, allerdings heißt er Hargreeves und nicht Epstein. Die Kinder verschleppt er auch nicht nach Lolita Island, sondern in seine Schule für begabte Kinder. Das klingt ein wenig nach Professor Charles Xavier und tatsächlich sind die Parallelen zu den „X-Men“ offensichtlich. Die adoptierten Kinder, welche alle wie Jesus ohne Vater gezeugt wurden, haben nämlich spezielle Superkräfte. Ironischerweise spielte die Darstellerin der Vanya, Ellen Page, zuvor schon die Mutantin Shadowcat in „X-Men: Der letzte Widerstand“.

Es gibt jedoch einen wichtigen Unterschied. Während die Kids bei den X-Men freiwillig in Prof. Xaviers Schule sind, wo sie gut behandelt werden, missbraucht Hargreeves seine gekauften Zöglinge als persönliche Superheldentruppe. Vordergründig will er mit ihnen die Welt retten, doch eigentlich vermarktet er sie.

Wie ausgedehnt seine Kontrollwahn ist, zeigt sich an den zahlreichen Überwachungskameras. Privatsphäre haben die Superhelden, denen er Nummern statt Namen gegeben hat, nie kennengelernt.

Die besagten Regenschirme gibt es in jedem Vorspann in wechselnden Motiven.

Sogar die Drinks gibt es nur mit Schirmchen.

Im Logo auf der Schuluniform sind neben dem Regenschirm noch ein Doppelblitz sowie ein Totenschädel zu sehen. Welches Kind würde nicht gerne solch okkulten Gruselkram tragen?

Und selbstverständlich ist auch das Akademiegebäude mit Regenschirmen ausstaffiert.

Am Eingang gibt es zudem ein Löwenpaar…

…sowie innen Repräsentationen des Baphomet.

Schlussendlich mangelt es nicht an freimaurerischen Schachbrettböden, um auch den letzten Zweifel auszuräumen, dass der Regenschirm hier als okkultes Symbol gemeint ist.

Im Zimmer des Drogenjunkies Klaus gibt es ein weiteres Schachbrettmuster sowie ein allsehendes Auge.

Er ist nicht ohne Grund so drogenkrank geworden, denn sein Ziehvater hat ihn als Kind in einer Gruft eingesperrt. Seine Gabe ist es nämlich, mit Toten zu sprechen, was ihn als Kind jedoch geängstigt hat.

Nachdem Hargreeves Suizid begangen hat, trifft Klaus ihn im Jenseits wieder, wo er jedoch weiter von ihm herabgewürdigt wird. Das Ganze findet abermals auf einem Schachbrettboden statt. Nicht mal im Jenseits wird man mit diesem Scheiß verschont.

Die Ecstasy-Pillen, die sich Klaus einschmeißt, tragen schlussendlich noch die Pyramide mit allsehendem Auge. Na, wer kontrolliert den Drogenmarkt?

Dargestellt wird Nr. 4 übrigens von Robert Sheehan, der schon in okkulten Filmen wie „Demons Never Die“, „Der letzte Tempelritter“ und „Chroniken der Unterwelt“ mitgespielt hat. Diesmal bekommt er es mit nichts geringerem als der Apokalypse zu tun, welche Nr. 5, verkörpert von Aidan Gallagher, bei einem Teleport in die Zukunft bereits gesehen hat.

Es gibt geheime Kräfte, die der Zeitreise mächtig sind und die Apokalypse mit allen Mittel herbeiführen wollen. Zu diesen Mitteln zählt auch schon mal tödliche Folter gegen Unbeteiligte.

Die sprichwörtliche Spur der Verwüstung führt zu einer medizinischen Fabrik, die künstliche Augen herstellt. Deren Gebäude ist mit alchemistischen Symbolen verziert.

Die Spur führt weiter zu einem Mann, der sein linkes Auge verliert und dieses durch eines der künstlichen Implantate ersetzt bekommt. Sein Name ist allerdings nicht Horus, sondern Harold. Er ist auch nur indirekt für die Apokalypse verantwortlich, denn ausgelöst wird sie schlussendlich von der Telekinetin Vanya, der unscheinbaren Nr. 7. Dabei wird mal eben der Mond zerstört. Ein Szenario, welches bereits in „Oblivion“ sowie dem Remake von „Die Zeitmaschine“ gezeigt wurde. Scheinbar wird man bei einem großen Megaritual in der Zukunft irgendwann den Mond zur Zielscheibe machen.

Zunächst scheint die Apokalypse abgewendet, doch die Trümmer regnen auf die Erde und damit endet die erste Staffel. Eine zweite ist bereits angekündigt.

Sabotage – Arni und seine Freimaurer-Gang

von Joe Doe

Es ist ja nicht so, dass Filme mit Arnold Schwarzenegger allesamt schlecht wären. Sein Comeback hat uns einige interessante Actionkracher wie „The Last Stand“ und „Escape Plan“ beschert. Wer diese Filme mag, sollte jedoch einen weiten Bogen um „Sabotage“ machen, denn der hat mit beiden erstgenannten nichts gemeinsam. Er ist brutal, blutrünstig und vollgestopft mit Satanismus.

Breacher (Arni) führt ein Sondereinsatzkommando der Anti-Drogen-Behörde DEA an, doch er und sein Team sind genauso kriminell wie die Drogenbosse. Statt die Gangster vor Gericht zu bringen, stehlen die Drogencops deren Geld. Bei diesem Coup gibt es gleich mal ein versifftes Scheißhaus zu sehen und auch die anschließende Bergungsaktion in der Kanalisation überschreitet die Kotzgrenze. Die ganzen verschmierten Fäkalien sind definitiv noch abstoßender als das viele Blut.

Die Bergung der Millionenbeute birgt aber noch eine unangenehmere Überraschung. Das Geld ist nämlich weg. Zu allem Übel spricht sich die krumme Tour auch noch herum, was die Karrieren von Breachers Team zu ruinieren droht. Ab sofort stehen sie unter Beobachtung, weshalb es schon fast wieder gut für sie ist, dass es keine belastende Beute gibt.

Für den Actionhelden Arni ist der korrupte Cop eine ziemlich ungewöhnliche Rolle. Nur in einer Szene darf Schwarzenegger er selbst sein und in einem Fitnessstudio pumpen gehen. Ansonsten passt hier gar nichts, nicht mal das olle Tattoo am Hals. Der Totenschädel mit Zylinder scheint fast anzudeuten, dass Arni für die Rolle des Meisters vom Stuhl(gang) etwas zu alt ist.

01 Tattoo Zylinder

Sein DEA-Team schmückt sich mit ähnlich okkulten Tattoos. Neben noch mehr Totenschädeln gibt es u.a. auch einen Skorpion.

02 Tattoos Schädel

03 Tattoo Skorpion

Die harten Jungs und das harte Mädel hängen in einer heruntergekommen Bruchbude ab, wo der Teufel schon mal im Detail steckt. Das ist schon kein Wink mit dem Zaunpfahl mehr, sondern mit dem gesamten Gartenzaun. Aber es kommt noch dicker.

04 Der Teufel im Detail_1

05 Der Teufel im Detail_2

Auf dem Sandsack gibt es ein weiteres Detail. Eine umgedrehte Pyramide mit einem Tau. Rechts daneben eine Flagge mit Totenkopf und gekreuzten Knochen.

06 Tau-Pyramide

Auf einer weiteren schwarzen Flagge sind irgendwelche arabischen Schriftzeichen abgebildet. Die könnte fast von islamistischen Terroristen stammen.
07 Flagge

Außerhalb der Baracke prangt ein großes Schild, welches ebenfalls eine nähere Betrachtung verdient. Am auffälligsten ist darauf ein schwarzer Vogel mit Totenschädel, der gelinde gesagt angsteinflößend ausschaut. Das ist aber noch nicht alles. Rechts darüber ist das Sternbild des Orion zu sehen, welches die astrologische Jagdszene am Nachthimmel dominiert. Eine Andeutung der Jagd, die bald eröffnet wird. Etwas unklar ist dagegen die Bedeutung des Alpha und Omega, was eigentlich eine Bezeichnung für Gott ist.

08 Schild

Als Breacher bei seinem Team eintrifft, verkündet er, dass sie wieder im Geschäft sind und gibt ihnen ihre Marken zurück. Sofort geht es zum Training, wo Breacher feststellen muss, dass die Frau in seinem Team selbst drogenabhängig ist. Da ist sie bei der DEA ja goldrichtig. Das Training findet jedenfalls in einer vergammelten Fabrik statt, wo es gleich noch die Pyramide mit Auge oben drauf gibt.

09 Pyramide mit Auge

Vor diesem expliziten Freimaurersymbol quatscht Breacher mit einem Teammitglied (Sam Worthington), welches sich „Monster“ nennt und eine Träne unter dem Auge tätowiert hat. Letzteres Detail ist ein Knastcode und kann u.a. für einen begangenen Mord stehen. Da passt mal wieder alles zusammen. Kriminelle Logenbrüder mit Bezug zum Satanismus und Menschenschlächterei.

10 Monster_1

Auch im zweiten Durchgang ist es wieder das Monster, das direkt vor der Pyramide steht.

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Im Anschluss geht es erst mal in den Stripklub. Zeit für Sexismus. Aber sollen die Jungs es genießen, denn kurz darauf beginnt irgendwer, die Mitglieder von Breachers DEA-Team einen nach dem anderen umzubringen. Der Erste wird in seinem Wohntrailer auf einem Bahngleis abgestellt, was ziemlich übel ausgeht. Die Leichenteile werden über hundert Meter verteilt und der Regisseur David Ayer verschont das Publikum wieder einmal nicht mit Detailansichten. Wer schon immer mal wissen wollte, wie sich Polizeibeamte an einem Unfallort fühlen, ist hier genau richtig. Wer jedoch schwache Nerven hat, sollte diese Bilder der Gewalt hingegen lieber überspringen bzw. den Film komplett meiden.

Die weiteren Morde sind gleichermaßen unästhetisch und die erste Spur scheint zu der Drogenmafia zu führen, welcher Breachers Team die Kohle geklaut hat. Das klingt zunächst logisch, denn Motiv und Methoden passen. Außerdem wurden in der Vergangenheit schon Breachers Frau und Sohn grausam von der mexikanischen Drogenmafia zu Tode gefoltert. Also machen die Cops erst mal Jagd auf die Drogengangster.

Wie bereits beim Training wird auch im Einsatz wieder eine Pyramide mit Auge platziert. Diesmal sogar mit Zirkel und Winkelmaß, mit besten Grüßen von der Hellywood-Loge. Na wenn das mal kein Hinweis auf die wahren Drahtzieher hinter den Crystal Meth-Laboren ist…

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Was die Freimaurer von Jesus halten, zeigen sie einen Raum weiter. Dort wird ein Drogendealer niedergeschossen und das Blut spritzt auf einen Jesus am Kreuz.

16 Jesus Opfer

Als Zugabe gibt es noch eine 6 in exakt 3 Kameraeinstellungen. Hier steckt der Teufel wirklich im Detail.

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Und zum krönenden Abschluss gibt es noch ein paar Pentagramme. Man wird den Verdacht einfach nicht los, dass es sich hier um rituelle Blutopfer handelt. Zur Belohnung gönnt sich die drogensüchtige Drogenermittlerin Lizzy (Mireille Enos) erst mal etwas Meth, denn was wäre ein solches Opferritual ohne den besonderen Kick? Schon Aleister Crowley hat sich so ziemlich alles rein gepfiffen, was der Drogenmarkt zu bieten hat.

18 Pentagramme

Wie sich letztendlich herausstellt, stammten die Fingerabdrücke der Dealer von zwei Leichen, die in einem Gewässer versenkt wurden. Der Mörder kommt also aus den eigenen Reihen und schon bald weiß Breacher nicht mehr, wem er noch trauen kann. Einzig die Ermittlerin Caroline Brentwood (Olivia Williams) ist als Außenstehende noch vertrauenswürdig und hilft ihm.

Das Team bricht indes endgültig auseinander. Lizzy betrügt Monster mit dessen Kollegen Sugar (Terrence Howard) und eben diese beiden sind für die ganze Mordserie verantwortlich. Nachdem Lizzy die Leiche ihres Ex Monster in den Kühlschrank gestopft hat, damit er länger frisch bleibt, wird sie von Breacher aufgespürt. Es folgt eine Verfolgungsjagd, die für Lizzy und Sugar hässlich endet. Nachdem sich die beiden einen Radfahrer als Kühlerfigur zugelegt haben, krachen sie in einen Abschleppwagen. Sugar wird dabei zerteilt und Lizzy im Kofferraum schwer verletzt.

19 Blutrünstig

Bevor Breacher sie erledigt, gesteht er ihr noch, dass er das Geld genommen hat. Indirekt ist also er für den ganzen Schlamassel verantwortlich. Das Geld brauchte er, um die Polizei in Mexiko zu bestechen und so den Aufenthaltsort der Mörder seiner Familie zu erfahren. Diesen Plan setzt er schlussendlich in die Tat um und knallt die Drogengangster in einer mexikanischen Bar ab. Diese sind bereits passend gekleidet.

20 Schädeljacke

Ebenso passend ist das Plakat hinter Breacher an der Wand. Darauf steht „Sin, Sin, Sin“, was herrlich doppeldeutig ist. Das spanische „sin“ bedeutet nämlich „ohne“, während das englische „Sin“ für „Sünde“ steht. Ohne Sünde ist Breacher aber keinesfalls, da er für seine Rache gestohlen, gelogen und gemordet hat. Es lässt sich daher doch eher als „Sünde, Sünde, Sünde“ lesen.

21 Sin Sin Sin

Fazit: „Sabotage“ ist ein extrem brutaler, blutrünstiger Film, der schwer auf der Seele lastet. Entweder man fühlt sich danach schlecht oder man verroht. Um es auf das letzte Bild herunter zu brechen: Der gesamte Film ist eine Sünde. Die Symbole derer, die dieses satanische Werk verbrochen haben, sind dabei überall präsent. Zudem zeigt sich an diesem Streifen wieder einmal sehr schön die Verbindung zwischen Freimaurerei und Satanismus.

Saltatio Mortis auf Zirkustour

Das Cover des neuen Saltatio Mortis Albums „Zirkus Zeitgeist” zeigt einen hässlichen Clown mit freimaurerischem Zylinder, auf dem ein Kirchturm und ein Minarett stehen. Rechts auf der Halskrause läuft ein weiterer Freimaurer mit Zylinder und links steht eine Himmelsleiter.

Saltatio Mortis - Zirkus Zeitgeist

Die Bandfotos sind auch nicht besser. Sie zeigen die komplette Truppe als Clowns. Einer hat dabei wieder einen Zylinder auf und ein Pentagramm ums Auge. Ein anderer betont sein linkes Auge mit einem Schachbrettmuster und der Typ hinter ihm trägt ein schwarz/weiß gestreiftes Shirt. Als Zugabe gibt es links im Bild noch einen Schädel mit gekreuzten Knochen und einen achtzackigen Stern darüber. Zu guter Letzt sieht man im Hintergrund eine Skyline mit zwei rauchenden Türmen rechts im Bild.

Saltatio Mortis Clowntruppe

Das Rothschild-Imperium – Mythen und Fakten

von Joe Doe

Im Zusammenhang mit der internationalen Hochfinanz und Verschwörungen taucht kaum ein Name häufiger auf als jener der Familie Rothschild. Doch kaum fällt dieser Name, schon hagelt es auch Antisemitismusvorwürfe. In der Tat gibt es zahlreiche rechtsextreme sowie nationalkonservative Autoren, die den Namen Rothschild als Synonym für eine angebliche jüdische Weltverschwörung benutzen. Begriffe wie „Geldjudentum“ sind in deren Publikationen keine Seltenheit.

Rechte Verschwörungstheoretiker bedienen sich dabei stets einer einseitigen Beweisführung. Tatsächlich haben einige Bankendynastien jüdische Wurzeln, darunter die Warburgs oder Goldman Sachs. Nichtjüdische Bankiersfamilien wie die Rockefellers oder J.P. Morgan werden dagegen kaum oder gar nicht erwähnt, da sie das judenfeindliche Weltbild rechter Verschwörungstheoretiker ins Wanken bringen würden. Diese einseitige Kritik am Finanzsystem ist brandgefährlich.

Auf der anderen Seite gibt es pseudolinke Imperialismusbefürworter, darunter viele Antideutsche, welche jede Kritik an der internationalen Finanzmafia zum Antisemitismus erklären. Insbesondere wenn der Name Rothschild fällt, reagieren solche Personen extrem allergisch. Doch um das Bankensystem zu verstehen, muss man sich nun einmal mit allen Bankendynastien beschäftigen. Es darf nicht sein, dass ein Generalverbot über schlichtweg jede Form der Bankenkritik verhängt wird. Noch dazu von vermeintlich Linken, die eigentlich traditionell antikapitalistisch sein sollten.

Wäre Kritik am Finanzsystem generell judenfeindlich, dann müssten Personen wie Sahra Wagenknecht und Erwin Pelzig allesamt Rechtsextremisten oder so genannte „Neurechte“ sein. Das ist nicht nur völlig absurd, die Antideutschen unterstellen mit ihrer Pauschalisierung obendrein selbst, dass die Finanzmafia jüdisch sei. Sie sind unfähig, differenziert zu denken und die Religion außen vor zu lassen. Mit ihrem unsinnigen Verhalten befeuern sie die rechten Verschwörungstheorien eher, als dass sie diese bekämpfen.

In diesem Artikel wollen wir sowohl mit judenfeindlichen als auch mit pseudolinken Vorurteilen aufräumen. Wir wollen aufzeigen, dass nicht jede Kritik an der Familie Rothschild mit Judenfeindlichkeit gleichzusetzen ist und man kein Freund der Hochfinanz sein muss, um politisch korrekt zu bleiben. Bei unseren Recherchen sind wird zudem auf einige interessante Details gestoßen, die etwas Licht ins Dunkel bringen könnten.

Als Gründer der Dynastie gilt Mayer Amschel Rothschild, der am 23. Februar 1744 in Frankfurt am Main geboren wurde. Rothschild ist dabei nicht der ursprüngliche Name seiner Familie, sondern kommt von dem Haus „zum roten Schild“, welches Mayer Amschels Großvater Isaak Elchanan († 1585) im Jahre 1567 in der Frankfurter Judengasse 69 erbaut hatte. In der Judengasse betrieb Mayer Amschels Vater Amschel Moses einen Laden für Kleinwaren und Geldwechsel. Letzteres stellt möglicherweise die Wurzel für die spätere Bankendynastie dar, allerdings war die Familie damals noch keineswegs reich.

Nach dem Tod seiner Eltern musste Mayer Amschel den Besuch der Jeschiwa (Talmudschule) in Fürth abbrechen. Er wurde nach Hannover geschickt, wo er für die Firma von Wolf Jakob Oppenheim arbeitete. Hier wird es interessant, denn die Oppenheims waren als Hoffaktoren des Kurfürsten Clemens August I. von Bayern tätig, wobei es ihre Aufgabe war, die Adelshäuser mit Luxusgütern zu versorgen und Finanzgeschäfte zu tätigen. Um historisch korrekt zu bleiben, muss an dieser Stelle erwähnt werden, dass die Familie Oppenheim, ein Zweig der Oppenheimers, ebenso jüdischen Glaubens waren, wie die Familie Rothschild.

Dennoch darf in diesem Zusammenhang nicht von einem „Finanzjudentum“ gesprochen werden, da den Juden zu dieser Zeit schlichtweg die meisten anderen Berufe untersagt waren. Als Mayer Amschel 1764 nach Frankfurt zurückkehrte, waren die Juden dort strengen Regeln unterworfen. Sie durften ihr Ghetto nach Einbruch der Dunkelheit sowie an Sonn- und Feiertagen nicht verlassen, die restliche Stadt durften sie bis ins Jahr 1789 ausschließlich zu geschäftlichen Zwecken betreten und das maximal zu zweit. Das Betreten von Parks, Promenaden, Schenken und Kaffeehäusern war ihnen strengsten verboten. Die deutsche Judenfeindlichkeit war tatsächlich keine Erfindung des 3. Reichs, sondern wurzelt tief in der deutschen Geschichte.

Doch zurück zu Mayer Amschel Rothschild. Dieser bewarb sich 1769 beim Erbprinzen von Hessen als Hoffaktor, nachdem er ihm zuvor einige Münzen verkauft hatte. Er bekam die Stelle und konnte am 21. September 1769 eine Plakette mit dem Wappen von Hessen-Hanau und der Inschrift „M. A. Rothschild, Hoflieferant Seiner Erlauchten Hoheit, Erbprinz Wilhelm von Hessen, Graf von Hanau“ vor seinem Geschäft anbringen. Dies war der Grundstein für seine späteren Bankgeschäfte. In den 1770ern musste er sich zunächst jedoch mit einem Jahreseinkommen von 2.400 Gulden begnügen, was dem damals üblichen Verdienst eines Schultheiß entsprach.

Am 29. August 1770 heiratete Mayer Amschel die gerade einmal 16-jährige Gutle Schnapper. Die Ehe war arrangiert und Gutles Vater Wolf Salomon war Hoffaktor des Fürstentums Sachsen-Meiningen. Trotz der gut laufenden Geschäfte und einer Mitgift von 2.400 Gulden lebten die beiden zu Beginn ihrer Ehe unter erbärmlichen Umständen im Haus Hinterpfann, welches sie mit zwei Brüdern von Mayer Amschel teilen mussten. Von ihren 20 Kindern überlebte gerade einmal die Hälfte, was in etwa der Kindersterblichkeitsrate von 58% entsprach, welche aufgrund der katastrophalen hygienischen Bedingungen im Frankfurter Judenghetto herrschte.

Damit dürften bereits viele Verschwörungstheorien entkräftet sein, die behaupten, die Rothschilds würden seit jeher einer Illuminati-Blutlinie angehören oder seien gar reptiloide Gestaltwandler. Wenn dem so wäre, warum hätten sie damals freiwillig unter solch erbärmlichen Zuständen leben sollen? Derartige Behauptungen, wie man sie u.a. von David Icke kennt, sind zwar nicht in jedem Fall judenfeindlich, aber allemal hanebüchener Unsinn.

In den 1780ern ging es für die Rothschilds langsam bergauf. Ihr Vermögen reichte, um 1783 das Haus „zum Grünen Schild“ zu erwerben, welches heute als Stammhaus der Dynastie gilt. Es überdauerte die Jahrhunderte, bis es 1943 im 2. Weltkrieg bei einem Bombenhagel zerstört wurde.

Der große Aufschwung folgte schließlich zwischen 1790 und 1800, als Mayer Amschel den Schwerpunkt seiner Geschäftstätigkeit vom Münz- und Antiquitätenhandel auf Bankgeschäfte verlegte. Um 1800 zählten die Rotschilds bereits zu den 11 reichsten Familien in der Frankfurter Judengasse. Die älteste vorhandene Bilanz aus dem Jahr 1897 weist ein Firmenvermögen von 108.504 Gulden aus. Unter den aufgeführten Aktiva finden sich Staatsanleihen, sowie persönliche Darlehen und Kredite an diverse Firmen. Die Geschäftsbeziehungen der Rothschilds reichten schon damals weit über Frankfurt am Main hinaus bis hin zu Berlin, Wien, Amsterdam, Paris und London.

Bei Mayer Amschels Aufstieg im Finanzgeschäft spielten seine guten Beziehungen zum deutschen Hochadel eine nicht unerhebliche Rolle. Über den Adel stand er zwangsläufig auch mit der Hochgradfreimaurerei in Verbindung und trat dieser sehr wahrscheinlich bei. Zu Adam Weishaupts Illuminatenorden scheint es dagegen keine Verbindungen gegeben zu haben. Immerhin stand Rothschild geschäftlich mit dem Landgraf Wilhelm IX. von Hessen-Kassel (1743-1821) in Verbindung und nicht mit dem Adelshaus von Sachsen-Coburg-Gotha, welches Weishaupt Asyl gewährte.

Mit Friedrich II. von Hessen-Kassel (1720-1785), dem Vater von Wilhelm IX., hatte Mayer Amschel ebenfalls schon Geschäfte getätigt. Darunter seine erste Beteiligung an einer Kriegsfinanzierung. Friedrich II. verkaufte nämlich hessische Soldaten an die britische Krone, welche diese in ihrem Kampf gegen die amerikanische Unabhängigkeitsbewegung einsetzte. Das große Geschäft machte dabei jedoch der Landgraf, während die Beteiligung von Rothschild noch sehr gering ausfiel.

Wesentlich hilfreicher war für ihn der Kontakt zu Carl Friedrich Buderus (1759-1819), einem Finanzbeamten und Kriegszahlmeister des Landgrafen Wilhelm IX. Dieser setzte sich mal mehr und mal weniger erfolgreich dafür ein, dass Rothschild bei den Wechseldiskontkrediten mitbieten durfte. Die erste große Transaktion, die Mayer Amschel 1798 am landgräflichen Hof abschließen konnte, war der Verkauf von Frankfurter Stadtverschreibungen an Wilhelm IX., den Buderus einfädelte. Dabei unterbot Rothschild die nichtjüdischen Bankenhäuser Rüppel & Harnier sowie Preye & Jordan.

Dank weiterer erfolgreicher Finanzgeschäfte stieg Rothschild 1803 zum Oberhofagenten von Wilhelm IX. auf, welcher seinerseits inzwischen zum Kurfürsten avanciert war. Drei Jahre später musste der Kurfürst jedoch ins Exil gehen, als Kassel von französischen Truppen besetzt wurde. Zusammen mit Carl Friedrich Buderus gelang es Rothschild, das Vermögen von Wilhelm IX. in Höhe von 27 Mio. Gulden in Sicherheit zu bringen. Dies brachte Mayer Amschel im Jahr 1808 eine Hausdurchsuchung und seinem Freund Carl Friedrich sogar eine Verhaftung ein.

Nun mag Frankfurt die Heimat der Rothschild-Dynastie sein, weshalb sich dort heute wohl nicht zufällig eines der wichtigsten Finanzzentren der Welt befindet. Mayer Amschels Sohn Nathan Mayer (1777-1836) zog es 1798 jedoch nach Manchester. Die Familie pflegte schon zuvor Geschäftsbeziehungen zu Großbritannien und nun weitete Nathan Mayer unter Anleitung seines Vaters den Handel mit Textilien, Indigo und Kaffee aus. Als Frankreich unter Napoleon eine Handelsblockade gegen Großbritannien verhängte, betätigten sich die Rothschilds kurzerhand als Schmuggler.

Allerdings mischten sich die Rothschilds auch in die Finanzgeschäfte des Kurfürsten in Großbritannien ein. Dank der Größe der durchgeführten Transaktionen sowie der scheinbaren Kapitalmittel, über die Nathan Mayer mittels seiner Verbuchungstechnik verfügte, gehörte das Haus Rothschild bereits zu Beginn seiner Finanzaktivitäten in London zu den ganz großen Finanzinstitutionen. Heute kontrolliert die Familiendynastie mit Frankfurt und der City of London zwei der wichtigsten Finanzplätze der Welt.

Durch diese Einflüsse lassen sich einmal mehr auch die Verbindungen der Rothschilds zur Hochgradfreimaurerei nachweisen. Sowohl in Frankfurt als auch in der City of London finden sich die Symbole des Geheimbundes an jeder Ecke. Das Wappen der City of London beinhaltet zudem das Templerkreuz. Die Tempelritter waren bereits lange vor den Rothschilds im Finanzgeschäft tätig und können als Begründer des modernen Bankenwesens angesehen werden. Die Rothschilds haben es lediglich weitgehend unter ihre Kontrolle gebracht und reformiert.

Getragen wird das Wappen von zwei Drachen, was David Icke wohl zu der aberwitzigen Schlussfolgerung veranlasste, die Rothschilds seien Reptiloide. Verdächtig ist die weit verbreitete Drachensymbolik im Londoner Bankenviertel allerdings schon. Offenbar stecken hinter dem Finanzsystem gänzlich andere Mächte, als von der breiten Bevölkerungsmehrheit angenommen wird. In dieser Hinsicht haben wir bereits mehrfach auf den Reptilienkult innerhalb der satanistischen Hochgradfreimaurerei hingewiesen, welche das Finanzsystem kontrolliert.

Familien wie die Rothschilds oder Rockefellers stehen zwar an der Spitze der irdischen Machthierarchie, doch spielen sie bei der Versklavung der Menschheit eher die Rolle willfähriger Vollstrecker. Sie verraten ihre eigene Spezies für Macht und Geld. Auf die Beweise für die Konvertierung der Rothschilds vom Judentum zum Satanismus werden wir an später Stelle noch einmal zurückkommen.

Wappen der City of London

Wappen der City of London

Auf dem Wappen der City of London findet sich weiterhin ein erhobenes Schwert, welches ziemlich deutlich zum Ausdruck bringt, dass Kriege ohne die Kredite der Banken nicht geführt werden könnten. Den größten Profit erwirtschaften die Bankster dabei natürlich, wenn sie beide Seiten unterstützen.

Was heute gilt, galt auch schon damals für die Rotschilds. So unterstützten sie u.a. den Erzbischof und Freimaurer Karl Theodor von Dalberg (1744-1817), welcher seit 1806 Fürstprimas des von Napoleon eingesetzten Rheinbundes und Herr über Frankfurt war. Durch die Unterstützung Dalbergs, welcher 1810 zum Großherzog von Frankfurt aufstieg, unterstützten die Rothschilds indirekt auch die Besatzung durch Frankreich, während sie auf der anderen Seite immer noch für den von Napoleon vertriebenen Kurfürsten Wilhelm IX. tätig waren. Wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde.

Bischof Karl Theodor von Dalberg mit verdeckter Hand.

Bischof Karl Theodor von Dalberg mit verdeckter Hand.

Mayer Amschels Sohn Nathan Mayer machte indes gute Geschäfte mit dem Duke of Wellington (1769-1852) und schmuggelte für diesen Gold durch die französische Kontinentalsperre, damit die britische Krone ihre Soldaten weiterhin bezahlen konnten. Er verdiente allerdings nicht nur als wichtigster Finanzier der britischen Regierung ein Vermögen, sondern kaufte gleichzeitig auch billig britische Staatsanleihen. Während die meisten Anleger mit einer Niederlage Großbritanniens rechneten, wurde Nathan Mayer Rothschild nach der Niederlage von Napoleon bei Waterloo durch diesen Deal zum reichsten Mann der Welt.

Staatsanleihen und Finanzgeschäfte waren jedoch nicht das einzige Steckenpferd der Rothschilds. Mayer Maschel war u.a. auch Hoffaktor des Johanniterordens. Es sollte nicht die einzige (pseudo-)wohltätige Organisation bleiben, in die sich die Rothschilds eingekauft haben. Heute ist die Familiendynastie über großzügige Finnzierungen in zahlreiche Organisationen wie den WWF involviert.

Das Umweltthema scheint insbesondere David Mayer de Rothschild (*1978) am Herzen zu liegen. So finanzierte er z.B. 2009 die symbolische Plastiki-Mission gegen die Verschmutzung der Ozeane durch Plastik. Ihr Milliardenvermögen in die Säuberung der Ozeane zu stecken, geht der Familie Rothschild dann aber doch zu weit. Dieses legt sie lieber in Geschäften mit Firmen wie BP (Stichwort: Deep Water Horizon) an.

Das Engagement David de Rothschilds für den angeblich menschgemachten Klimawandel kann gleichermaßen als verlogen angesehen werden. Mit dem Handel von Klimazertifikaten haben schon ganz andere wie Al Gore Milliarden verdient. Aber immerhin zeigt sich, dass auch die Familie Rothschild zu den treiben Kräften hinter der CO2-Lüge gehört, was besonders pervers ist, da die Rothschilds auf der anderen Seite dick im Ölgeschäft sind.

Ökorothschild

Ein weiterer Geschäftszweig, in den das Rothschildimperium fleißig investiert, sind die Massenmedien. Insgesamt gibt es heute kaum noch einen Industriezweig, eine Nachrichtenagentur oder eine bedeutende NGO, die nicht finanziell von den Rothschilds oder einer anderen Dynastie wie den Rockefellers oder Goldman-Sachs abhängig ist. Sogar der historisch bedeutende Bau des Suez-Kanals wurde vom Rothschild-Imperium finanziert. Ob Mayer Amschel zu seinen Lebzeiten wohl eine Vorstellung davon hatte, welchen globalen Einfluss seine 1810 gegründete Firma „Mayer Amschel Rothschild und Söhne“ gewinnen würde?

Obgleich der Gründer der Familiendynastie sich in seinem Leben sehr weit nach oben arbeitete und großen Reichtum erwarb, blieben die prallsten Früchte seines Lebenswerks doch seinen Nachkommen vorbehalten. Wie groß das Vermögen der Familie Rothschild tatsächlich ist, darüber gibt es nur Spekulationen. Zum einen liegt dies daran, dass die Familie einen Großteil ihres Geldes in Fonds versteckt. Zum anderen verfügte Mayer Amschel vor seinem Tod 1812 in seinem Testament, dass es keine juristische Bestandsaufnahme und keinerlei Veröffentlichung des Familienvermögens geben solle. Die Schätzungen reichen bis zu 500 Billionen US-Dollar. In jedem Falle stehen aber jedem führenden Familienmitglied mehrere Milliarden zur Verfügung.

Mayer Amschel Rothschild legte in seinem Testament noch einige weitere Punkte fest. Darunter, dass alle Schlüsselpositionen der Familienunternehmen nur durch Familienmitglieder besetzt werden dürfen, die der freimaurerischen Tradition entsprechend alle männlich sein müssen. Diese Entscheidung ist gleichermaßen paranoid und korrupt. Offenbar kannte Mayer Amschel bereits die Ferengi-Erwerbsregel Nummer 1: „Wenn Sie erst einmal das Geld der anderen haben, geben Sie es nie wieder her!“

Geld ist in der Tat das Einzige, woran der Gründer der Familiendynastie interessiert war. Allerdings nicht, weil er wie ein Ferengi danach süchtig war, sondern weil Geld gleichbedeutend mit Macht ist. Es gibt kaum ein Zitat, welches diesen Umstand besser auf den Punkt bringt, als das folgende: “Gib mir die Kontrolle über das Geld einer Nation und es interessiert mich nicht, wer dessen Gesetze macht.”

Sein Sohn Nathan setzte dem Ganzen noch eins drauf, indem er erklärte: „Die Wenigen, die das System verstehen, werden so sehr an seinen Profiten interessiert oder so abhängig sein von der Gunst des Systems, dass aus deren Reihen nie eine Opposition hervorgehen wird. Die große Masse der Leute aber, mental unfähig zu begreifen, wird seine Last ohne Murren tragen, vielleicht sogar ohne zu mutmaßen, dass das System ihren Interessen feindlich ist.“

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Rothschilds die wohl mächtigste Bankiersfamilie sind, wenn auch keineswegs die einzige. Ihre Methoden gleichen dabei zuweilen jenen eines Mafiaclans. Der Begriff „Finanzmafia“, wie er in linken Kreisen für die Finanzoligarchie üblich ist, trifft den Nagel sehr gut auf den Kopf.

In der rechten Ecke findet sich dagegen nach wie vor der völlig aus der Luft gegriffene Begriff des „Finanzjudentums“. Es stimmt zwar, dass die Rothschilds ursprünglich jüdischen Glaubens waren und diesen teilweise auch heute noch nach außen vorspielen. David René de Rothschild (*1942) ist seit März 2013 sogar Vorsitzender des Exekutivkomitees des Jüdischen Weltkongresses. Doch spätestens seit Mayer Amschels Aufnahme in die Hochgradfreimaurerei ist die Familie Rothschild in etwa so jüdisch wie die Bushs christlich sind. Am deutlichsten wird dies, wenn man sich vor Augen hält, dass Zinswucher im Judentum strengstens untersagt ist. Das zeigt doch, wie ernst diese Bankiersfamilie diesen Glauben nimmt.

Es verwundert einen angesichts dessen schon gar nicht mehr, dass es auf den luxuriösen Familienanwesen von okkulten Symbolen wimmelt. Das Mentmore Towers Anwesen, welches Mayer Amschel Rothschild in Mentmore (Buckinghamshire, GB) erbauen ließ, wurde darüber hinaus als Kulisse für die freimaurerische Sexorgie für Stanley Kubricks Film „Eyes Wide Shut“ (1999) genutzt. Ursprünglich war die Rolle des Arztes, welcher sich auf diese satanistische Sexparty verirrt, sogar als Jude angelegt, was wohl eine Anspielung auf die Konvertierung der Rothschilds hätte werden sollen. Letztendlich ging die Rolle jedoch an den Scientologen Tom Cruise.

Mentmore Towers

„Eyes Wide Shut“ wurde zudem in London gedreht, einer Hauptniederlassung des Rothschild-Bankenimperiums, obwohl die Handlung in New York spielt. Das sind gewiss keine Zufälle, sondern ganz bewusste Inszenierungen. Der Film zeigt die Macht sowie die wahren Absichten der Hochgradfreimaurerei. Der Protagonist wird erst mit einer Prostituierten konfrontiert, anschließend mit einem Vater, der seine minderjährige Tochter an Freier verkauft und schließlich gelangt er zum Kern aller sexuellen Perversion – dem Satanismus.

In dieselbe Kategorie fällt Philip Kaufmans Film „Quills“ (2000), welcher ein Jahr später ebenfalls im Mentmore Towers Anwesen gedreht wurde. In diesem geht es um das Leben von Maquis de Sade. Also um den Mann, nach dem der Sadismus benannt wurde. Weitere Filme, denen das Rothschild-Anwesen als Kulisse diente, sind u.a. „Brazil“ (1985), „Die Mumie kehrt zurück“ (2001) und „Batman begins“ (2005). Alle sind angereichert mit okkulter Symbolik und im Falle des Mumienfilms mit altägyptischem Hokuspokus.

Die bedeutendste Rolle in dieser Liste dürfte dennoch „Eyes Wide Shut“ spielen, da inzwischen Bilder von einem bizarren Maskenball aufgetaucht sind, zu dem Marie-Hélène Rothschild am 12. Dezember 1972 auf ihr Anwesen in der Nähe von Paris eingeladen hatte. Auf der Party wimmelte es von Mind Control Symbolen wie multiplen Gesichtern und dem Kopf im Käfig. Offensichtlich waren also Hirnwäscheopfer eingeladen, die für die Bespaßung der anderen Gäste sorgen sollten.

Multiple Faces

Kopfkäfig 1

Zu den anderen Gästen gehörten, neben dem spanischen Maler Salvador Dali (1904-1989) selbstverständlich einige Hochgradfreimaurer, wie man an den Zylindern erkennen kann. Die feinen Herren posierten u.a. vor einer weiblichen Puppe auf einem Rosenbett, was ein Jungfrauenopfer darstellen soll.

Jungfrauenopfer

Salvador Dali

Salvador Dali

Marie-Hélène Rothschild selbst trug indes eine gehörnte Tiermaske, die stark an den Baphomet erinnert.

Marie Helen Baphrothschild_1

Marie Helen Baphrothschild_2

Interessant war auch die Dekoration der Tafel. Auf dieser fanden sich u.a. verstümmelte Babypuppen – eine Anspielung auf rituelle Kindstötungen und Kannibalismus.

Kinderopferdekoration

Entsprechend dem okkulten Treiben im Innern des Anwesens war das Haus von außen rot-orange angeleuchtet, sodass der Eindruck eines flammenden Infernos entstand.

Rothhaus

Eine dermaßen perverse Party nur wenige Wochen vor Chanukkah zu zelebrieren, ist der eindeutigste Beweis, dass die Rothschilds keine gläubigen Juden sind, sondern Satanisten. Der Satanismus ist es schließlich auch, der sie mit anderen nichtjüdischen Bankiers wie den Rockefellers, J.P. Morgan oder Josef Ackermann verbindet. Es dürfte schwer fallen, auch nur einen maßgeblichen Banker in einer Schlüsselposition zu finden, der nicht der Hochgradfreimaurerei angehört. Deren okkulte Symbole finden sich überall in der Finanzindustrie wieder.

Abschließend lässt sich sagen, dass niemand, der an einer ernsthaften Aufklärung über die Finanzmafia interessiert ist, als „Antisemit“ bezeichnet werden kann. Auch dann nicht, wenn Namen wie Rothschild oder Goldman-Sachs fallen. Bankenkritik, sofern sie nicht von rechts kommt, ist im Gegenteil eher antisatanistisch. Wenn der Vorwurf also lautet, dass wir Antisatanisten sind, so sehen wir darin eine hohe Auszeichnung. Antisemitismusvorwürfe weisen wir indes entschieden zurück!

Quelle 1

Quelle 2

Zauberer im Freimaurerdress

Von Zauberern gibt es zwei unterschiedliche Darstellungen. Die klassische Darstellung zeigt einen älteren Herrn mit spitzem Hut, langem Mantel und langem Stab. Mit anderen Worten der Gandalf-Typ.

Gandalf

Im völligen Gegensatz dazu steht der moderne Zauberer. Dessen typische Kleidung ist mehr als offensichtlich aus der Freimaurerei entlehnt. Dazu zählen ein schwarzer Anzug, weißes Hemd, weiße Handschuhe sowie der schwarze Zylinder, aus dem meist ein weißes Kaninchen (in Anlehnung an „Alice im Wunderland“) gezogen wird. Sogar der erheblich verkleinerte Zauberstab ist in den Farben Schwarz und Weiß gehalten.

Damit wollen wir nicht behaupten, dass alle Zauberkünstler Freimaurer sind. Ihre Mode ist allerdings sehr wohl von der Freimaurerei beeinflusst.

Zauberer

Videoanalyse: Disturbed und die neue Weltordnung

Die US-Metalband Disturbed (zu Deutsch „gestört“) coverte 2005 den Genesis-Klassiker „Land of Confusion“. Das dazugehörige Video scheint auf den ersten Blick gleichsam verstörend wie revolutionär, doch wer die Symbolik dahinter versteht, erkennt darin die Verkündung einer neuen Weltordnung.

Gleich zu Beginn des Videos sieht man einen Kometen, der die Ankunft des Antichristen markiert. Diese Szene erinnert wohl nicht zufällig an die Ankunft der Necromonger in „Riddick – Chroniken eines Kriegers“.

1 Komet

Während der Ankunft des Antichristen, welcher erst einmal in Ketten gelegt wird, wütet auf der Erde bereits der dritte Weltkrieg. Man sieht Truppen, die zunächst die Flaggen ihrer Länder tragen, aber letztendlich zu einer Weltarmee (NATO) zusammengeschlossen werden, welche die Bevölkerung unterdrückt.

2 New World Army

Mit ihren Gasmasken erinnern die Soldaten an eines der Gemälde aus dem Denver Flughafen, auf dem des ebenfalls um Krieg und Unterdrückung geht.

3 New World Army

Krieg und Genozid

Krieg und Genozid

Das Logo der satanischen neuen Weltordnung ist ein abgewandeltes Dollarzeichen auf einer Naziflagge. Damit wird zum einen die faschistische Ausrichtung der satanischen neuen Weltordnung verdeutlich…

4 New World Army

…gleichzeitig zeigt das Dollarzeichen aber auch, dass hinter dem Faschismus das Kapital steht. Die Hochfinanz wird durch einen Zigarre rauchenden Klischeekapitalisten dargestellt, der einen freimaurerischen Zylinder trägt, sein linkes Auge durch ein Monokel betont und in einer Szene recht deutlich die M-Handgeste zeigt.

13 Kapitalist

14 Kapitalist M-Hand

Die Hochfinanz kontrolliert offensichtlich alle Länder, von denen auszugsweise Russland, die USA, Großbritannien, Frankreich und Japan gezeigt werden. Die Auswahl erklärt sich wohl damit, dass mit Ausnahme von Japan all diese Länder Flaggen in den Freimaurerfarben Blau/Weiß/Rot haben. An einem Tisch der UN sitzen zudem 6 Vertreter zu einem freimaurerischen Hexagramm angeordnet.

5 Elite

Zu Beginn bekämpfen sich diese Länder noch, was den Antichristen sichtlich freut. Denn letztendlich arbeiten die Faschisten ihm damit in die Hände. Er nutzt die Situation, um sich zum Anführer des Widerstandes auszurufen. Seinen Führungsanspruch verdeutlicht er durch eine erhobene Faust.

7 Antichrist Anführer

In der Einstellung davor flattert kurz ein Zettel mit einem „S“ auf seine Brust, was wohl auf Superman anspielt, zumal es im Text an betreffender Stelle heißt: „Superman where are you now?“ In der Tat ist Clark Kent, ebenso wie der Antichrist in diesem Musikvideo, ein Außerirdischer, der als Sternschnuppe auf die Erde kommt. Beide stellen eine Art falschen Erlöser dar.

6 Antichrist Superstar

Während der Unmut in der Bevölkerung wächst, führend die Nationen weiter Krieg gegeneinander sowie gegen ihre eigene Bevölkerung. Im folgenden Zusammenschnitt werden dabei einige Hauptangriffsziele für den dritten Weltkrieg eingeblendet. Darunter Hong Kong…

8 Angriffsziel Hong Kong

…London…

9 Angriffsziel London

…Paris…

10 Angriffsziel Paris

…New York…

11 Angriffsziel New York

…und Istanbul.

12 Angriffsziel Istanbul

Unter der Führerschaft des Antichristen beginnt eine Rebellion sowohl gegen den Krieg als auch gegen den Faschismus.

15 Erhobene Fäuste

Man sieht, wie sich die Flaggen vor dem UN-Gebäude zur Flagge der faschistischen neuen Weltordnung vereinen, was verdeutlichen soll, dass hinter dem ganzen Konflikt von Anfang an eine Macht gesteckt hat – die Konzerne und die Hochfinanz. Danach scheint der Film rückwärts zu laufen, was wohl den Wiederaufbau nach Kriegsende darstellen soll.

Mit dem Antichristen an der Spitze stürmt der wütende Mob das UN-Hauptquartier in New York.

16 UN

17 Antichrist

Nach dem Sturz des Kapitals regnet es überall Geld. Entweder wird damit auf den Rain Man angespielt oder auf das Ende des monetären Systems.

18 Rain Man

Am Schluss ist zwar der dritte Weltkrieg beendet und die satanische neue Weltordnung besiegt, doch es beginnt sogleich die luziferische neue Weltordnung unter der Herrschaft des Antichristen. Das ist eine sehr wichtige Lehre, denn der Antichrist wird nicht der faschistische Weltdiktator sein, der die Nationen mit Gewalt unterwirft. Der wahre Antichrist wird derjenige sein, der uns scheinbar aus dem Elend erlöst und uns in ein vermeintlich „goldenes Zeitalter“ des Friedens führen wird. Die perfekte Täuschung!

19 Sieg des Antichristen

20 Faust des Antichristen

Berühmte Mitglieder der Church of Satan

von Joe Doe

Die Church of Satan hat viele Mitglieder in der Entertainmentindustrie. Die meisten arbeiten im Hintergrund als Computerspielentwickler, Maskenbildner und Designer. Es gibt aber auch sehr viele Prominente, die LaVeys Satanistenclub angehören oder ihm nahe stehen.

Eines der bekanntesten Ehrenmitglieder war der bekannte amerikanische Entertainer Sammy Davis Jr. (1925-1990), der zusammen mit Frank Sinatra und Dean Martin das berühmte Rat Pack bildete.

Sammy Davis Jr. (m.) neben Anton LaVey (r.)

Sammy Davis Jr. (m.) neben Anton LaVey (r.)

Zudem spielte er in der Bill Cosby Show und Filmen wie „Auf dem Highway ist die Hölle los“ (1981) mit. Seine satanistische Einstellung brachte er zudem in „Poor Devil“ (1973) überdeutlich zu Ausdruck.

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Nicht weiter verwundern sollte ein Name wie Vincent Crowley, Mitglied der Band Acheron. Vincent Crowley wurde einst von Anton LaVey persönlich zum Priester der Church of Satan ernannt, wird inzwischen jedoch als ehemaliges Mitglied geführt.

Vincent Crowley

Vincent Crowley

Das auffälligste Mitglied, dessen Bezug zur Church of Satan mehr als offensichtlich ist, nennt sich King Diamond. Hinter diesem Künstlernamen verbirgt sich der Musiker Kim Bendix Petersen (*1956), der vor seiner Solokarriere zur Band Mercyful Fate gehörte. Seine Markenzeichen sind umgedrehte Kreuze und ein freimaurerischer Zylinder.

King Diamond

King Diamond

Ebenfalls mit dabei ist Thomas Thorn von der Band The Electric Hellfire Club. Irgendwie passend, denn die Hellfire Clubs waren die frühen Vorläufer der Church of Satan. Während die Band „Sympathy for the Devil“ coverte, haben sie für Jesus wenig Sympathie, wie das folgende Bild zeigt. Auf dem T-Shirt links ist das Logo der Church of Satan zu sehen.

Electric Hellfire Club

Ein weiterer Undergroundmusiker aus dem Umfeld der Church of Satan ist Boyd Rice (*1955). Dieser warb 1999 Marc Almond von der berühmten 80er-Jahre Pop-Band Soft Cell an, was wohl die größte Überraschung sein dürfte. Noch bevor Almond der Church of Satan beitrat, kokettierte er auf seinen frühen Albencovern mit Freimaurersymbolen, womit wieder einmal eine Brücke zwischen Freimaurerei und Satanismus geschlagen wäre.

soft_cell02

Eine weitere Brücke existiert zwischen Marc Almond und Michael Cashmore von Current 93, einer Band mit starken Bezügen zu Aleister Crowley. Wo man in der Musikindustrie hinblickt, wimmelt es von Satanisten und man braucht nur wenig Recherche, um dahinter zu kommen. So beschrieb Almond in einem Interview mit der Zeitung Die Welt ganz offen die Einführung in die Kirche Satans als „wundervoll“ und gab an, von LaVeys Ansichten über Musik und Film fasziniert zu sein. Diese Ansichten sind recht interessant, glaubte LaVey doch, über Musik und Filme satanistische Ideen verbreiten und so den Weg für den Antichristen ebnen zu können.

Dieselbe Taktik benutzen seit jeher auch Neonazis. Über Rechtsrockkonzerte wird mit dem Spaßfaktor für die faschistische Ideologie geworben und in der Tat finden die meisten jungen Menschen über solche Musik den Weg in die rechtsextreme Szene. Und da gibt es die nächste Verbindung, denn auch Michael Moynihan (*1969) von Blood Axis ist ein Mitglied der Church of Satan.

1988 kam er mit Boyd Rice in Kontakt und trat ein Jahr später gemeinsam mit ihm in Osaka (Japan) auf. Bei diesem Auftritt verwendeten die beiden Satanisten explizite NS-Symbole wie SS-Totenköpfe. Weiterhin teilten beide ein Interesse für Faschismus, Nationalsozialismus, ein antichristliches Neuheidentum sowie Charles Manson. Da Rice und Moynihan dem Gründer der Church of Satan sehr nahe standen, offenbart sich hier eine enge Verbindung zwischen Satanismus und Rechtsextremismus.

Michael Moynihan

Michael Moynihan

In diese Kategorie können auch Death in June gezählt werden, die des Öfteren in SS-Uniform auftreten. Zwar steht diese Band in keiner direkten Verbindung zur Church of Satan, aber ihr Gründer Douglas Pearce arbeitete zusammen mit Michael Moynihan am Boyd Rice Album „Music, Martinis and Misantrophy“ mit.

Irrwitzigerweise gibt es nicht nur Nazis in der Church of Satan. Auch aus dem Bereich Punk gibt es Satanisten wie Matt Skiba (*1976) vom Alkaline Trio. Die überkreuzten Arme auf folgendem Bild sind eine altägyptische Geste, die sich bereits von Aleister Crowley wieder fand.

Matt Skiba

Matt Skiba

Quelle

Die Eagles machten auf ihrem Album „Hotel California“ ebenfalls einen auf Satanismus und die gleichnamige Single soll sogar eine direkte Anspielung auf die Church of Satan sein. Der Manager der Band, Larry Salter, soll in einem Interview mit dem Tribune Harold 1982 zugegeben haben, dass die Eagles in die Kirche Satans involviert sind. Dazu passend findet sich auf der Innenseite des Booklets von „Hotel California“ ein Bild mit Anton Szandor LaVey im Hintergrund.

Eagles LaVey