Videoanalyse: Ariana Grande will befreit werden

Ariana Grande ist ein aufgehender Stern am Himmel der Pop-Okkultur. Sie wurde 1993 als Tochter von sizilianischen Einwanderern in Florida geboren und begann mit 16 eine Schauspielkarriere bei Nickelodeon. Nachdem sie einige Werke bekannter Popstars wie Lady Gaga coverte, erhielt sie 2011 ihren ersten Plattenvertrag.

Wie bei vielen Kinder- und Jugendstars finden sich auch bei ihr deutliche Anzeichen für rituellen Missbrauch und Gedankenkontrolle. In ihren Liedern gibt es z.B. häufig Rückwärtsbotschaften wie „Send help!“ oder „Help me, my life is heavy.“ Es geht aber auch ganz offensichtlich. Insbesondere in ihren Musikvideos gibt es richtig üble Darstellung von physischer sowie psychischer Versklavung, Satanismus und New Age. Als Beispiel soll hier das Video zu „Break free“ analysiert werden.

Oberflächlich betrachtet ist der Musikclip von Chris Marrs Piliero an Science Fiction Filme wie „Barbarella“ angelehnt und wurde von Ariana Grande über Twitter mit Alienbildern beworben. Allerdings wirken Teile des Videos eher wie die Hölle, womit hier wieder einmal die Alien-Dämonen-Verbindung propagiert wird. Ähnliches gab es bereits bei Katy Perrys Single „ET“.

01-outer-hell-adventure

02-break-free

03-planet-hell

Das erste Symbol dürfte eine Fleur de Lys sein, die Arianas Stirn ziert. In einer Einstellung schließt sie außerdem ihr rechtes Auge, um das linke Horusauge zu betonen. Diese Anlehnung an den Science Fiction Klassiker Metropolis wurde offiziell übrigens nicht zugegeben.

04-stirn-de-lys

Das nächste Symbol ist eine Abwandlung des Siegels von Satan. Die einzelnen Elemente wurden zwar etwas anders arrangiert, aber sie sind alle vorhanden. Die Pyramide ist gleichzeitig das V, zeigt aber nach oben statt nach unten. Das X in der Mitte ist gleichzeitig der überkreuzte Teil, der eigentlich um 90° gedreht unter die Pyramidenspitze gehört. Warum das Siegel Satans leicht entstellt wurde, kann viele Gründe haben. Vielleicht damit es nicht allzu offensichtlich ist oder um es patentieren lassen zu können.

06-siegel-satans_2

Interessant ist, dass Ariana dieses Symbol ihrer Versklavung abreißt und zertritt. Der Titel „Break free“ spielt also darauf an, dass sie sich eigentlich aus der satanistischen Knechtschaft befreien möchte. Bekräftigt wird dies durch die Zeile: „Tried to hide it, fake it, I can’t pretend anymore“/„Ich habe es versucht zu verstecken, zu faken, ich kann nicht mehr vortäuschen“.

07-tritt-auf-satan

Wie wörtlich die Gefangenschaft zu nehmen ist, in der sie sich befindet, zeigt die nächste Einstellung. Diese zeigt ihre Mitgefangenen in Käfigen. Übrigens sind diesmal auch Männer dabei.

08-kaefighaltung_1

09-kaefighaltung_2

Der Gefängniswärter ist nicht zufällig ein reptiloides Alien, welches das Siegel Satans trägt. An Offensichtlichkeit ist dieses Video nun wirklich nicht mehr zu überbieten.

10-reptowaerter

Ariana erschießt den Repto, lässt die Gefangenen frei und singt dabei: „This is the part when I say I don’t want it“/“„Das ist der Part, an dem ich sage, dass ich es nicht will“. Dumm nur, dass die Musikindustrie sie nicht gehen lassen wird. Es hat schon etwas Perverses, dass Ariana einer solchen Illusion ausgesetzt wird, die abrupt endet, als sie von weiteren Alienwärtern gestellt wird. Diese bilden ein Dreieck mit ihr in der Mitte.

11-aliendreieck

Nur so nebenbei bemerkt ist das eine Alien aus Star Wars geklaut. Allerdings gehört Star Wars ja nunmehr zu Disney und die TV-Premiere von „Break free“ fand auf dem Disney-Channel statt. Zufälle können bei diesem finsteren Konzern wohl ausgeschlossen werden.

12-bom-vimdin

Nachdem Ariana ihre Häscher brutal hingerichtet hat, darf sie sich erst einmal für das männliche Publikum ausziehen. Diese sexistische Szene ist tatsächlich an „Barbarella“ angelehnt.

13-barbarella_1

14-barbarella_2

Übrigens, wer genau hinschaut, entdeckt unter ihren Brüsten eine Pyramide mit Auge.

15-pyramide

Zwischendurch bekommt sie es noch mit einem satanischen Roboter zu tun.

16-satans-robot

Diesen besiegt Ariana mit Raketen, die aus ihren Hupen schießen. Ja, auch das ist sexistisch.

17-mopsraketen

Leider wird sie von einer Kralle des Roboters erwischt und erneut gefangen genommen. Diesmal wird sie von einem Höllenfürsten zwischen die Säulen Jachin und Boas gekettet, welche ebenfalls das Siegel Satans tragen.

18-hoellenknechtschaft

19-hoellenfuerst

Der Höllenfürst selbst trägt das Symbol der Kabbalah, den so genannten Sephiroth oder Weltenbaum.

20-kabbalist

20a-kabbalahsymbol

Wer das Video aufmerksam verfolgt hat, dem wird bereits aufgefallen sein, dass Ariana ein rotes Armband am linken Handgelenk trägt. Dieser Schmuck ist typisch für Anhänger der okkulten Kabbalah und wurde u.a. durch Madonna populär.

21-kabbalaharmband

Ariana gelingt es, ihre Ketten zu sprengen und dem Teufelsknecht das Kabbalah-Symbol zu stehlen. Sie nimmt also seine Religion an. Anschließend befördert sie ihn in die Hölle. Diese Szene kommentiert sie mit den Worten: „This is the part when I break free, cause I can’t resist it no more“/„Das ist der Part, bei dem ich mich befreie, denn ich kann das nicht mehr aushalten”. Hier wird ihr Wunsch deutlich, aus dem Alptraum auszubrechen, den die Satanisten um sie herum geschaffen haben. Doch genau mit diesem Wunsch wird sie von ihnen verhöhnt.

22-hoellenloch

Es ist wie mit dem Laserlippenstift, den sie in den Händen hält. Sieht nach außen hübsch aus, aber man verbrennt sich daran. Gegen Darth Sidious hätte sie mit dem Teil ohnehin keine Chance.

23-laserlippenstift

Am Ende des Videos wird Ariana auf ein Raumschiff hoch gebeamt und gelangt so in die scheinbare Freiheit.
24-beam-me-up

An Bord darf sie erst einmal Ganesha küssen. Kabbalah trifft auf Hinduismus, theosophischer geht es kaum noch.

25-ganesha

Apropos Kabbalah und Theosophie, das Raumschiff scheint mit Vril-Energie zu fliegen.

26-vril-energie

Der Sinn und Zweck dieses Videos sollte klar sein. Der Sklavenplanet ist die Erde und als einziger Ausweg aus der Knechtschaft wird die Esoterik angeboten. Am Anfang befreit Ariana zwar noch ihre Mitgefangenen, doch am Ende darf nur sie auf der Party der Elite tanzen, weil sie deren Religion angenommen hat. Welche Rolle die Aliens dabei spielen, kann sich jeder denken.

In einem Interview, welches am 5. November 2013 veröffentlich wurde, sprach Ariana u.a. von einer „Geister/Dämonen-Erfahrung“, die sie laut eigenen Aussagen hatte. Angeblich wurde sie eines Nachts von einer „massiven schwarzen Masse“ in ihrem Schlafzimmer aufgesucht. Sie hatte sich davor gefürchtet, will dann aber das Bewusstsein verloren haben und erst wieder aufgewacht sein, als die Kreatur verschwunden war. Klingt nach einer typischen Entführung durch die Grey, aber in diesem Fall könnte es auch mit Satanismus zu tun haben. Sie beschreibt es immerhin selbst als Dämon und genau auf diesem Ereignis basiert ihre Single „Break free“. Es ist also keine Sache der Interpretation.

Quelle

Advertisements

Ghostbusters – Gozer der Vernichter

von Shinzon

1984 kam mit „Ghostbusters“ eine Gruselkömodie in die Kinos, die schnell zum Kultfilm avancierte. Die wenigsten wissen jedoch, welch schaurige Botschaften in diesem okkulten Machwerk tatsächlich vermittelt werden. Es geht nämlich nicht um Geister, die in alten Schlössern spuken, sondern um dämonische Wesen aus höheren Dimensionen, die von Satanisten angebetet werden.

Bereits die Eröffnungsszene beginnt mit einer Löwenstatue vor einer Bibliothek, welche in diesem Kontext offensichtlich eine Repräsentation Satans darstellen soll. Im Gebäude wird auch gleich darauf eine Archivarin von einem Gespenst geprankt.

01 Löwenstatue

Die Ghostbusters sind zu diesem Zeitpunkt noch anderweitig beschäftigt. Dr. Peter Venkman (Bill Murray) arbeitet in einem Universitätsgebäude namens „Weaver Hall“, was ein lustiger Zufall ist, da Sigourney Weaver ebenfalls eine Hauptrolle im Film spielt.

03 Weaver Hall

Auf der Bürotür des Parapsychologen hat jemand „Venkman burn in Hell“ geschrieben, was wohl an seinem Umgang mit Probanden liegt. Bei einem Telepathietest lässt er nämlich die Frauen trotz geringer Trefferquote immer gewinnen, während er Männer selbst dann mit Elektroschocks bestraft, wenn sie die Symbole auf seinen Karten richtig erraten.

04 Burn in Hell

Die Hölle beschwört Venkman also selbst herauf. Unter anderem auch mit der ersten Karte, die er hochhält, welche ein umgedrehtes Pentagramm zeigt.

05 Satanic Pentagram

Bevor Peter weiter mit der weiblichen Probandin flirten kann, funkt ihm Ray Stantz (Dan Akroyd) dazwischen und erzählt ihm von der Geistererscheinung in der Bibliothek. Dort wartet bereits Dr. Egon Spengler (Harold Ramis) auf die beiden. Im Keller entdecken die drei zunächst Ektoplasma – eine rotzige Substanz, die Ende des 19. Jahrhunderts bei Seancen in Mode kam. Kurz darauf entdecken die Geisterjäger auch das verantwortliche Gespenst, welches zunächst nach einer verstorbenen Bibliothekarin aussieht. Bei genauerer Betrachtung handelt es sich jedoch um einen hässlichen Dämon. Keine menschliche Seele nimmt nach dem Tod eine solche Gestalt an.

06 Dämon

Wieder zurück an der Uni, werden die drei Parawissenschaftler vom Campus geworfen. Das Team entscheidet sich, in die freie Wirtschaft zu wechseln und kauft eine heruntergekommene Feuerwehrwache, welche fortan ihr Hauptquartier sein soll. Unterdessen kündigt sich in einem alten Apartmentblock am New Yorker Central Park der nächste Auftrag an. Das gruselige Gebäude sieht schon von weitem aus wie eine babylonische Ziggurat.

07 Ziggurat

Die dämonischen Steinfiguren an der Fassade verschärfen den gruseligen Eindruck zusätzlich. Wer möchte denn in einer solch abscheulichen Bude wohnen?

08 Dämonenfigur

Nun ja, Dana Barrett (Sigourney Weaver) wohnt dort. Diese steigt gerade aus einem gelben Sonnenwagen mit freimaurerischem Schachbrettmuster und bringt ihren Einkauf nach oben.

09 Sonnenwagen

Ihre Zimmernummer ist die 2206. Die 22 steht für das Stockwerk, womit das Zimmer auf dieser Ebene die satanische Nummer 6 hat. Aber im Vergleich zu dem, was noch kommt, ist dieses Zahlenspiel eher harmlos.

10 Zimmer 2206

Unterwegs wird Dana von ihrem nervigen Nachbar Louis Tully (Rick Moranis) aufgehalten. Als wäre der Tag damit noch nicht schlimm genug, fängt es in ihrer Wohnung sogleich an zu spuken, während ironischerweise kurz zuvor ein Werbespot der Geisterjäger im Fernsehen läuft. Erst springen ein paar Eier aus der Packung und fangen auf dem Tisch an zu braten und dann grunzt auch noch der Kühlschrank. In diesem hat sich gerade ein Höllentor aufgetan, in dessen Zentrum eine Pyramide mit abgehobener Spitze steht. Davor sitzt Baphomets Schoßhund und stellt sich Dana als Zuul vor.

11 Zuul Dimension

12 Zuul

Wieder zurück im Hauptquartier der Ghostbusters hat Ray einen alten Schrottwagen besorgt, der noch etwas aufgepimpt werden muss. Die Bude haben sie innerhalb von zwei Tagen komplett renoviert, was eine wirklich beachtliche Leistung ist, und am Einlass sitzt bereits die neue Sekretärin Janine Melnitz (Annie Potts). Der Laden ist also bereit, Dana als erste Kundin zu empfangen, mit der Peter Venkman auch gleich rumschäkert.

Miss Barret war in den letzten zwei Tagen nicht ganz so fleißig und hat nicht mal die Eier auf ihrem Küchentisch entsorgt. Zuul hat sich in der Zwischenzeit allerdings aus dem Kühlschrank verkrümelt, sodass dort noch nur Coca Cola Schleichwerbung auf Dr. Venkman wartet.

13 Coke Werbung

Wirklich helfen kann Peter ihr nicht und nach einigen weiteren Anmachversuchen und sexuellen Belästigungen schmeißt Dana ihn aus ihrer Wohnung. Der nächste Auftrag ist zum Glück etwas weniger attraktiv und führt das Team ins exklusive Sedgewick Hotel. Entweder übernachten dort nur Könige oder die Krone steht für etwas anderes.

15 Sedgewick Krone

Die Vorfälle beschränken sich auf den 12. Stock, wo die Ghostbusters erstmalig auf den grünen Slimer treffen. Um diesen eher harmlosen Fresssack von einem Gespenst einzufangen, richten sie mehr Schaden als Nutzen an. Obendrein raucht Ray auch noch trotz Rauchverbot. Ekelhafte Tabak-Werbung!

16 Raucher

Nachdem alle Kronleuchter im Speisesaal zerstört sind, ist der Schleimteufel endlich eingefangen und die Jungs haben tatsächlich noch die Dreistigkeit, eine Rechnung zu stellen.

17 Geisterjagd

Aber das dekadente Hotel kann es sich ja leisten. Immerhin haben sich die Betreiber schon vergoldete Venusmuscheln in den Wandnischen geleistet.

18 Venusmuschel

Apropos vergoldet. Im nächsten Zusammenschnitt von weiteren Geisterjagten sieht man eine vergoldete Statue, die offensichtlich Prometheus darstellen soll.

19 Prometheus

Die Ghostbusters sind derweil auf Erfolgskurs und erzeugen immer neue Schlagzeilen. Nach den ganzen paranormalen Vorfällen bekommt Ray sogar feuchte Träume von Geistern.

20 Spirituelle Belästigung

Die Auftragslage entwickelt sich dermaßen positiv, dass das Team Zuwachs benötigt. Dieser wird beim Vorstellungsgespräch gefragt, ob er auch an UFOs glaube. Oberflächlich betrachtet hat diese Frage nichts mit dem Berufsbild der Geisterjägers zu tun. Es sei denn, hier wird wieder einmal eine Verbindung zwischen Dämonen und Außerirdischen gestrickt.

Während Neuzugang Winston Zeddemore (Ernie Hudson) die Geisterfallen leeren darf, bringt Peter seiner Lieblingskundin neue Informationen. Zuul ist offenbar ein antiker Dämon, der von den Hethitern, Mesopotamiern und Sumerern angebetet wurde. Der Günstling von Gozer trieb sich also im alten Babylon herum. Die Namen der Dämonen sind natürlich frei erfunden, wichtig ist aber, worauf hier angespielt wird. Zuul und Gozer müssen einfach nur durch babylonische Gottheiten ausgetauscht werden und schon ergibt sich da ein Muster.

Bevor die Geisterjäger ihren größten Auftrag angehen, bekommen sie jedoch Besuch vom Umweltamt. Walter Peck (William Atherton) wirft den Parawissenschaftlern Umweltverstöße vor und tatsächlich platzt ihre Endlagerstätte für Dämonen bald aus allen Nähten. Als wäre das noch nicht schlimm genug, erwachen die dämonischen Steinfiguren auf dem Dach von Danas Gruselbude zum Leben. Übrigens genau in dem Moment, wo die Obelisken auf dem Dach von Blitzen getroffen werden. Das bestätigt natürlich die Theorie, dass diese phallischen Objekte Energieantennen sind.

21 Antenne

22 Energie

23 Erwachen

Kurz darauf bekommt Dana Barrett erneut Besuch von Zuul. Um sie an der Flucht zu hindern, wird sie von drei dämonischen Pranken gepackt, die aus ihrem Sessel kommen. Eine greift sie an die linke Brust, eine andere kommt ihr aus dem Schritt. Ziemlich sexistisch diese Dämonen.

24 Grabschgeist

26 Küchenhund_2

Während Zuul in Danas Körper fährt, crasht der andere Baphomet die Party ihres Nachbarn Louis und ergreift von diesem Besitz. Fortan nennt er sich Vinz Clortho, Schlüsselmeister von Gozer. Diese Szenen gehören zu den gruseligsten des gesamten Films. Und mal ehrlich, die Kreaturen sind das Werk von echten Hardcore-Satanisten.

27 Vinz_1

Baphomet 1

Als Peter erneut Dana besucht, hat diese sich als Lady in Rot verkleidet und gibt sich als Torwächter zu erkennen. Wie es sich für eine Femme Fatale gehört, spielt die besessene Dana die sexuelle Karte. Nur steht Dr. Venkman nicht auf knurrende Succubi, die einen Meter über ihrem Bett schweben. Das wäre jetzt eigentlich der passende Moment für einen Exorzisten.

31 Lady in Rot

30 Lady in Luft

Vinz Clortho belästigt indes Leute auf offener Straße und wird schließlich von der Polizei bei den Geisterjägern abgegeben. Diesen erzählt er von antiken Kataklysmen in Zeiten, zu denen Gozer zuletzt auf Erden weilte. Wie ein Infrarotbild zeigt, ist er von Baphomet besessen.

31 Besessen_1

32 Besessen_2

Passend dazu zitieren Ray und Winston auf der Heimfahrt aus dem Buch der Offenbarung. Das Brechen der sieben Siegel ist eine perfekte Parabel auf das, was Walter Peck am nächsten Morgen vorhat. Als dieser nämlich den Reaktor der Geisterjäger abschalten lässt, hat dies das erste Zeichen der nahenden Apokalypse zur Folge. Die Dämonen brechen aus dem Endlager aus und strömen als Orbs über den Big Apple.

Das gruselige an dieser Szene ist, dass sie stark an einige UFO-Sichtungen rund um den Globus erinnert, bei denen der Himmel jeweils von hellen Lichtbällen bedeckt ist. Es gibt sogar Videoaufnahmen, die zeigen, wie solche Orbs aus einem leuchtenden Riss kommen, bei welchem es sich um einen Dimensionsübergang handeln könnte.

33 Orbattacke

Aufgrund von Pecks arrogantem Verhalten wird New York von Dämonen heimgesucht und zu allem Übel ist auch noch der Schlüsselmeister entkommen. Übrigens gibt es im Illuminati Card Game von 1995 eine Karte, die einen ähnlichen Dämonenangriff ankündigt. Ein solches Szenario ließe sich gewiss mit einer Hologrammshow und Halluzinogenen im Trinkwasser inszenieren.

PlagueofDemons

Die Geisterjäger verpassen die Show jedoch, weil sie inhaftiert werden. In der Zelle erklärt Egon, was es mit dem gruseligen Gebäude auf sich hat, in dem Dana wohnt. Das Dach ist wie eine gigantische Antenne gebaut und er gibt zu bedenken, dass die Eisenkonstruktion dieselbe Telemetriestruktur aufweist, welche die NASA benutzt, um Pulsare aufzuspüren.

Die Verbindung der NASA zu paranormalem Hokupokus ist dabei keineswegs fiktiv, wenn man bedenkt, dass der Raketenwissenschaftler und Satanist Jack Parsons vor jedem Raketenstart okkulte Rituale abgehalten hat. Die wissenschaftliche Mission der NASA ist nur ein Themenfeld, welches für die Öffentlichkeit gedacht ist. Hinter dieser Fassade geht es um Kontakte mit Außerirdischen bzw. extradimensionalen Intelligenzen.

Doch zurück zu dem Gebäude, welches nichts anderes ist als ein Dimensionstor. Der Name des Architekten lautet Igor Szandor, wobei der Nachname eine Anspielung auf den zweiten Vornamen des Church of Satan Gründers Anton Szandor LaVey sein dürfte. Igor Szandor war ein antihippokratischer Arzt und gründete 1920 die Geheimgesellschaft der Gozer-Anbeter. Ob nun Gozer oder Satan angebetet wird, läuft auf dasselbe hinaus, allerdings war LaVey kein Arzt, sondern Organist. Mit dem Beruf wird wohl eher angedeutet, dass viele Ärzte Okkultisten und daher nicht unbedingt vertrauenswürdig sind.

Die Gozer-Anbeter führten jedenfalls bizarre Rituale auf dem Dach ihres Gebäudes durch, welche das Ende der Welt einläuten sollten. Nun, da sich das Ende nähert, fragt sich aber, wo dieser Geheimbund mit seinen über 1.000 Anhängern abgeblieben ist? Müssten die nicht alles daran setzen, die Geisterjäger von ihrem Heiligtum fernzuhalten? Wäre es nicht realistisch, wenn sie gesellschaftliche Schlüsselpositionen wie das Amt des Bürgermeisters besetzt hätten?

Dieser lässt die Ghostbusters stattdessen aus ihrer Zelle holen und küsst erst mal den Ring eines katholischen Kardinals, der wahrscheinlich Jesuit sein dürfte. Seltsamerweise weiß der Kirchenmann keinen Rat und hält den okkulten Zauber sogar für ein Zeichen Gottes. So werden also die Geisterjäger entsandt, die Welt zu retten. Das wird auch höchste Zeit, denn der Schlüsselmeister ist inzwischen beim Torwächter angekommen.

35 Küss den Ring

34 Beine breit

Vor der Ziggurat werden die Geisterjäger erst mal von einer Erdspalte verschluckt, entkommen dem Angriff jedoch. Ob die Gebete der Nonnen und Rabbis vor dem Gebäude wohl etwas genützt haben? Zuul und Vinz hatten derweil schon etwas mehr Spaß und haben sich auf dem Opferalter zwischen zwei Obelisken gepaart. Wie unter Alkoholeinfluss ist auch Sex unter Besessenheit keine gute Idee, da man zuweilen erschrecken kann, neben wem man danach aufwacht. Nun, zumindest Louis dürfte mit dem Ergebnis glücklich sein.

37 Opferaltar

Die Ghostbusters sind inzwischen im 22. Stockwerk angekommen. Diese Zahl an sich ist schon bedeutsam, aber von Danas Apartment geht es noch eine weitere Treppe hinauf. Das Höllentor öffnet sich also auf der Ebene Nummer 23 – die Zahl der Illuminaten, welche für Zerstörung steht.

38 22 plus 1

Leider kommen die Geisterjäger zu spät, denn das Höllentor öffnet sich bereits und die beiden Besessenen verwandeln sich in satanische Kreaturen. Als Zugabe gibt es noch einen roten Himmel. Der steht ja immer wieder im Zusammenhang mit der Apokalypse.

39 Dimensionstor_1

40 Dimensionstor_2

41 Verwandlung_1

42 Verwandlung_2

Das Dimensionstor ist natürlich eine Pyramide mit illuminierter Spitze und wird von zwei weiteren Obelisken flankiert, welche die Säulen Jachin und Boas repräsentieren.

43 Hellgate_1

44 Hellgate_2

Bei genauerer Betrachtung ist an einer Wand vor dem Höllentor noch ein Wassermannkopf zu sehen. Hier wird unverhohlen das esoterische Wassermannzeitalter angekündigt, welches durch Gozers alias Satans Ankunft eingeläutet wird.

45 Wassermann

Passend dazu fragt Gozer, ob Ray ein Gott ist. Dieser verneint zunächst, woraufhin Gozer die Geisterjäger mit Machtblitzen zu töten versucht. Okay, der Dämon ist ein Sith-Lord.

46 Gozer

47 Machtblitze

Nach der Attacke meint Winston zu Ray, dass er das nächste Mal auf die Frage, ob er ein Gott sei, mit „ja“ antworten soll. Damit wird wieder mal das esoterische Konzept von der Gottwerdung des Menschen propagiert, was zu dem Hinweis auf das Wassermannzeitalter passt. Gesagt getan setzen sie zum Gegenangriff an, doch Gozer löst sich einfach nur in Luft auf. Offensichtlich ist die Kreatur körperlos, wobei der Hinweis, dass Gozer jede Form annehmen kann, äußerst interessant ist. Der Dämon könnte also auch als Außerirdischer in Erscheinung treten, wenn er das wollte.

48 Gozerposer

Als körperlose Stimme fordert Gozer die vier auf, die Form des Vernichters zu wählen. Venkman nennt dazu als Beispiel den Hochgradfreimaurer Josef Stalin, was wohl kein Zufall sein dürfte. Die Wahl fällt allerdings dank Rays Kindheitserinnerungen auf den Marshmallow-Mann. Dieser trampelt erst mal eine Kirche nieder, was die Zerstörung des Christentums durch den Antichristen versinnbildlichen soll.

49 Kirchenkiller

Mit den Protonenstrahlern können sie das Monster lediglich in Brand setzen. Da die Welt ohnehin unterzugehen droht, entscheiden sich die Geisterjäger, die Ströme der Protonenstrahlen zu kreuzen. Dadurch wird das Höllentor versiegelt, der Marshmallow-Mann wird gegrillt und es gibt eine gigantische Explosion, die eigentlich keiner auf dem Dach hätte überleben können.

50 Gekreuzte Ströme

51 Explosion_1

Dem gutgläubigen Publikum zuliebe überleben es die Geisterjäger aber doch. Sogar Dana und Louis lassen sich aus den Kadavern der Höllenhunde schälen. Warum aber muss Dana dabei stöhnen, als hätte sie gerade den tollsten Orgasmus ihres Lebens gehabt? Wahrscheinlich dem männlichen Publikum zuliebe. Zum Schluss werden die Ghostbusters gebührend gefeiert und Dan Akroyd darf noch mal für Marlboro Werbung machen.

53 Malboromann

Fazit: Was auf den ersten Blick wie eine Komödie wirkt, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als extrem Furcht einflößender Horrortrip. „Ghostbusters“ zieht dabei von Freimaurersymbolik über theosophische Esoterik bis hin zum Satanismus wirklich alle Register. Es geht um nichts Geringeres als um die Ankunft des Antichristen, die Apokalypse und das anschließende Wassermannzeitalter. Das Ganze spielt dann auch noch im Big Apple, was ja an sich schon eine Anspielung auf den Sündenfall ist.

Halloween in Springfield

Geradezu legendär sind die „Simpsons“-Horrorfolgen, die jedes Jahr zu Halloween ausgestrahlt werden. Jede Folge besteht aus drei gruseligen Einzelepisoden. Manche sind halbwegs witzige Parodien auf bekannte Filme wie „Harry Potter“, „Nightmare on Elmstreet“, oder „The Dead Zone“. Andere Kurzgeschichten sind einfach nur blutrünstig und brutal.

Wessen Geistes Kind die „Treehouse of Horror“-Folgen sind, bekommt man gleich durch Subliminals im Vorspann vermittelt. Wer hat die 666 entdeckt?

666 Kasse

El Bartomet darf ebenfalls nicht fehlen.

Bartomet

Neben einem ganzen Zoo weiterer Dämonen, darunter H.P. Lovecrafts Cthulhu.

Cthulhu Bart

Zu den wiederkehrenden Charakteren der Halloween-Episoden gehören die beiden Aliens Kang und Kodos, benannt nach einem Klingonen und einem Henker aus der „Star Trek“ Classic-Serie. Man beachte, dass die beiden nur ein allsehendes Auge mit einer geschlitzten Reptilienpupille haben.

In der VII. Auflage schlüpfen die beiden Aliens in die Rollen der Präsidentschaftskandidaten Bill Clinton und Bob Dole. Besser kann man nicht auf den Punkt bringen, wie das Zweiparteiensystem der USA funktioniert und wer im Hintergrund die Strippen zieht.

Kang & Kodos for President

Halloween in Hellywood

„Halloween“ bietet jede Menge Stoff für schauerliche Geschichten. Am bekanntesten dürfte dabei die gleichnamige Slasher-Filmreihe sein, welche auf das Opfern von Menschen an diesem okkulten Datum anspielt. Ähnlich wie die „Freitag der 13.“-Reihe dreht sich alles um einen psychopathischen Serienmörder, der mit Vorliebe Teenager dahinschlachtet, selbst aber nicht totzukriegen ist.

Den ersten Teil der Reihe lieferte Horrorlegende John Carpenter 1978 ab. „Halloween II – Das Grauen kehrt zurück“ folgte 1981.

Halloween I & II

„Halloween III“, der im Originaltitel den Zusatz „Season of the Witch“ trägt, kam bereits im Folgejahr in die Kinos. Allerdings taucht im dritten Teil Michael Myers nur kurz im Fernsehen auf. Die eigenständige Handlung dreht sich stattdessen um eine bizarre Verschwörung, welche vom Spielzeugfabrikanten der Firma „Silver Shamrock“ ausgeklügelt wurde. Dieser hat präparierte Halloweenmasken auf den Markt gebracht, mit welchen tausende von Kindern auf einen Werbespot hin getötet werden sollen. Dem Protagonisten gelingt es zwar, die Verschwörer zur Strecke zu bringen, doch er schafft es nicht, die Ausstrahlung des Werbespots zu verhindern.

Halloween III Masken

Im Vordergrund dieser kruden Handlung steht selbstverständlich die Opferung von Kindern an Samhain. Die Halloween Masken, mit denen die Kleinen umgebracht werden sollen, enthalten indes Mikrochips, was ein direkter Hinweis auf die RFID-Agenda ist. Die Chips, welche bereits von Anbietern wie IBM zum Implantieren angeboten werden, könnten tatsächlich auch für Morde per Stromstoß benutzt werden. Im Film fangen die Kinder jedoch an, Insekten und Schlangen zu spucken, was technisch so nicht machbar ist.

Schlussendlich wäre da noch der unterschwellige Trigger in einem Werbespot, was auf die Strategie der Sublimals anspielt. Wie ein visuelles Subliminal auf einen Mikrochip wirken soll, ist allerdings mehr als fragwürdig. Wirklich logisch ist der Film nicht und zudem ist die deutsche Synchronisation dermaßen grottig, dass man ihn getrost in die Tonne kloppen kann.

TV Trigger

Nach diesem unsäglich okkulten Flop ging es erst 1988 weiter und zwar in gewohnter Manier. „Halloween IV – Michael Myers kehrt zurück“. Die Reihe wurde dann chronologisch mit „Halloween V – Die Rache des Michael Myers“ von 1989 und „Halloween VI – Der Fluch des Michael Myers“ von 1995 fortgesetzt. Mit „Halloween H20“, der 1998 in die Kinos kam, wurden die letzten Teile jedoch ignoriert und eine neue Zeitlinie präsentiert, die 20 Jahre nach den Ereignissen der ersten beiden Filme einsetzt. 2002 durfte Michael Myers in „Halloween: Resurrection“ noch einmal eine Reality TV-Show aufmischen und ihre Teilnehmer niedermetzeln, womit die alte Serie beendet wurde.

Halloween H20 & Resurrection

Totgeglaubte leben bekanntlich länger und manchmal werden sie auch wiedergeboren. 2007 und 2009 drehte der Satansrocker Rob Zombie Remakes der ersten beiden Teile. Der Charakter des Serienmörders wurde dabei etwas tiefgründiger herausgearbeitet, aber sonst handelte sich um die alte Story in neuem Gewand.

Halloween Ramakes

Der hochgradig okkulte Disney-Konzert hat ebenfalls eine Filmreihe zum Thema abgeliefert. Den Beginn machte 1998 „Halloween Town – Meine Oma ist ’ne Hexe“. Geopfert werden die Kinder in diesem Streifen zwar nicht, aber sie werden zu schwarzer Magie verführt.

Der kleinen Marnie Piper-Cromwell (Kimberly J. Brown) wird von ihrer Mutter verboten, jemals an Halloween teilzunehmen, was eine sehr weise Entscheidung ist. Immerhin weis Gwen (Judith Hoag) um die abartige Bedeutung dieses Spuks, da sie in einem Hexenzirkel aufgewachsen ist. Die Opfer rituellen Missbrauchs wissen, was das zu bedeuten hat. Gwens Mutter Agatha (Debbie Reynolds) ist über den Ausstieg ihrer Tochter wenig begeistert und streckt ihre giftigen Krallen nach der Enkelin aus, damit die Familientradition fortgeführt wird. Sie bringt Piper in eine Art magische Paralleldimension, wo das ganze Jahr über Halloween ist.

2001 folgte die Fortsetzung „Halloweentown II“, 2004 ging es dann in die „Halloweentown Highschool“ und 2006 auf das „Hexencollage“.

Halloweentown

Ein Film, in dem Halloween nur am Rande auftaucht, ist „E.T. – Der Außerirdische“ aus dem Jahr 1982. Es ist jedoch alles andere als ein Zufall, dass ausgerechnet dieser Zeitraum für die Ankunft des Aliens ausgewählt wurde. Immerhin glaubten die Kelten, dass sich an Samhain ein Tor zur Geisterwelt öffnen würde. Es geht also mitnichten darum, E.T. in einem Gespensterkostüm aus dem Haus zu schmuggeln und mit Meister Yoda bekannt zu machen. Es geht um die Alien-Demon-Connection, denn die geisteskranke Elite betet Außerirdische als Dämonen an.

ET Yoda

Alienduft

Das nach seinem Gründer benannte französische Kosmetikunternehmen Thierry Mugler hat 2014 ein neues Parfum mit dem Titel „Alien“ herausgebracht. So auffällig wie der Produktname ist auch die Werbung, welche mit einer Sonnenfinsternis beginnt.

1 Sofi

Der Spot spielt in der Wüste, was eine Anspielung auf das Pharaonenreich sein könnte. Die blonde Frau scheint jedenfalls einen ähnlich verlängerten Hinterkopf zu haben, wie manche Pharaonen. Bei einem Produkt mit dem Namen „Alien“ wohl kaum ein Zufall.

2 Alienfrau

Die Frau steht auf einem achtzackigen Stern der Isis.

3 Stern der Isis

An der Decke findet sich ein weiterer, etwas spitzerer Stern der Ištar.

4 Stern der Ištar

Von oben kommt ein leuchtender Orb herab. Offenbar soll dies eine extradimensionale Lebensform darstellen, denn der Orb verwandelt sich alsbald in das Alien-Parfum.

5 Orb

6 Alienflakon

An den Wänden befinden sich dreieckige Muscheln, offenbar mit einem Pinienzapfen in der Mitte. Beides freimaurerische Fruchtbarkeitssymbole, was bei Parfum durchaus Sinn macht.

7 Dreiecksmuschel

8 Alienduft

Hellywoods Blutsauger

Zu den ersten Vampirfilmen zählten „Vampire of the Coast” von 1909 und „The Vampire’s Trail” von 1910. Bereits in dieser frühen Stummfilmära wurde ab 1912 eine regelrechte Lawine in diesem Genre losgetreten, sodass eine detaillierte Betrachtung aller Filme unmöglich ist. Wir beschränken uns daher auf einige ausgewählte Highlights und hängen den Rest als Liste an.

1935 durfte Horrorfilmlegende Bela Lugosi (1882-1956) in „Das Zeichen des Vampirs“ erneut Zähne zeigen, nachdem er 1931 bereits den ersten offiziellen „Dracula“ zum Besten gab.

Im Zeichen des Vampirs 1935

In „The Last Man on Earth” von 1964 bekam es der ebenfalls legendäre Vincent Price (1911-1993) ebenfalls mit vampirartigen Kreaturen zu tun, die allerdings schon eher an Zombies erinnerten.

The Last Man On Earth 1964

1967 lieferte der Satanist Roman Polański seinen „Tanz der Vampire“ ab, welcher 30 Jahre später als Musical adaptiert wurde.

Tanz der Vampire 1967

Vier Jahre nach Erscheinen der Romanvorlage von Stephen King kam 1979 „Brennen muss Salem“ in die Kinos. Der besonders schaurige Vampir war äußerlich an Nosferatu angelehnt und hatte spitze Schneide- statt Eckzähne. 1987 folgte „Salem 2 – Die Rückkehr“ und 2004 erschien das Remake „Salem’s Lot – Brennen muss Salem”.

Brennen muss Salem 1979

„Lifeforce – Die tödliche Bedrohung“ von 1985 war nicht der erste Film, in dem die Vampire aus dem Weltraum kamen, er machte die prä-astronautische Interpretation des Vampirthemas jedoch populär.

Lifeforce 1985

Im gleichen Jahr erschien der Klassiker „Die rabenschwarze Nacht – Fright Night“. Wer den Vampir von Salem schon gruselig fand, wird von der mutierten Amy (Amanda Bearse) gewiss Alpträume bekommen.

Fright Night Amy

Das Remake von „Fright Night“ erschien 2011, gefolgt von der Fortsetzung „Fright Night 2 – Frisches Blut“ im Jahr 2013.

Fright Night Remake & Original

Eine weitere Kultserie startete 1987 mit „The Lost Boys“, der vor allem durch seinen brillanten Soundtrack in Erinnerung blieb.

The Lost Boys 1987

Es vergingen mehr als 20 Jahre, bis 2008 die eher schwache Fortsetzung „Lost Boys 2: The Tribe“ erschien, gefolgt von einem wesentlich besseren „Lost Boys: The Thirst” im Jahr 2010. Von der Originalbesetzung nahm lediglich der ehemalige Kinderstar Corey Feldman seine alte Rolle des Edgar Frog wieder auf.

Lost Boys The Thirst 2010

1992 kam „Buffy – Der Vampir-Killer“ in die US-Kinos. Der Film war erfolgreich genug, dass Joss Whedon daraus eine Fernsehserie entwickelte.

Buffy 1992

Ein weiterer Klassiker kam 1994 mit der Romanverfilmung von „Interview mit einem Vampir“.

Interview mit einem Vampir 1994

1996 erschien die legendäre Horrorkomödie „From Dusk Till Dawn”. Die Vampire konnten sich in diesem Film nicht nur in Feldermäuse verwandeln, sondern auch in Reptiloiden.

From Dusk Till Dawn Reptotransformation

Bei den Fortsetzungen „From Dusk Till Dawn 2 – Texas Blood Money” von 1999 und „From Dusk Till Dawn 3 – The Hangman’s Daughter” von 2000 führte zwar nicht mehr Robert Rodriguez Regie, dennoch kann man der gesamten Filmreihe Kultstatus zuschreiben.

From Dusk Till Dawn Reihe

Eine ebenso bekannte, wenn auch weitaus unspaßigere Trilogie, ist die „Blade”-Reihe, deren erster Teil 1998 erschien. 2002 folgte „Blade II“ und 2004 „Blade: Trinity”. Der Daywalker aus der Comicvorlage wurde in allen drei Teilen von Wesley Snipes verkörpert. Blacula is back.

Blade Trilogie

1998 wagte sich auch John Carpenter an das Thema „Vampire“.

Mit „John Carpenter’s Vampires: Los Muertos“ von 2002 hatte der Regisseur dann allerdings nicht mehr viel zu tun. Dafür konnte allerdings der Rockstar Jon Bon Jovi für die Hauptrolle verpflichtet werden.

Vampires Los Muertos 2002

Nach den Alienvampiren aus „Lifeforce“ und den Reptiloiden aus „From Dusk Till Dawn“ startete 1999 erneut ein „Angriff der Weltraumvampire“ (Originaltitel: „Teenage Space Vampires“). Dieser fiel jedoch eher trashig aus.

Wo wir schon bei Kitsch sind, „Vampires Anonymous” von 2003 fällt ebenfalls in diese Kategorie. Hier treffen anonyme Bloodyholiker auf dumme Bauerntrottel, die Schafe poppen.

Vampires Anonymous 2003

Im selben Jahr startete die weitaus ernstere und brutalere „Underworld“-Reihe, in der die aristokratischen Vampire gegen die proletarischen Lykaner kämpfen. 2006 wurde die Handlung in „Underworld: Evolution” fortgesetzt, während „Underworld – Aufstand der Lykaner“ von 2008 die Vorgeschichte des Konfliktes schilderte. 2012 ging es mit „Underworld: Awakening” wieder chronologisch weiter.

Underworld Viktor

2004 startete mit der Romanverfilmung „Wächter der Nacht – Nochnoi Dozor“ schon die nächste Filmreihe, in der Vampire auf der Seite der Nacht kämpfen. Die Fortsetzung „Wächter des Tages – Dnevnoi Dozor” kam 2006 in die Kinos. Das Besondere an diesen Filmen war, dass sie aus Russland kamen. Der dritte Teil „Wächter der Dämmerung“, der immer noch in Planung ist, soll jedoch als US-amerikanisches Projekt vom Studio 20th Century Fox realisiert werden.

Wächter der Nacht 2004

Das Highlight des Jahres 2007 war die Comicverfilmung „30 Days of Night”, in welcher sich die Blutsauger 30 Tage lang in der Polarnacht austoben konnten. Eine blutige Schneeballschlacht, die 2010 mit „30 Days of Night: Dark Days” eine unwürdige Fortsetzung fand.

30 Days of Night 2007

2008 wurde der Roman „So finster die Nacht“ John Ajvide Lindqvist verfilmt. In diesem geht es um einen introvertierten Jungen, der sich in ein Vampirmädchen verbliebt. Die gleiche Handlung wurde 2010 unter dem Titel „Let Me In” erneut verfilmt, wobei das Remake dank dem Hitgirl Chloë Moretz in der Hauptrolle ein wenig erfolgreicher lief.

Let Me In 2010

„So finster die Nacht“ war 2008 nicht die einzige Vampirromanverfilmung. Mit „Twilight – Bis(s) zum Morgengrauen“ begann darüber hinaus die filmische Umsetzung der Romanreihe von Stephenie Meyer. Es folgten 2010 „Eclipse – Bis(s) zum Abendrot“, 2011 „Breaking Dawn – Bis(s) zum Ende der Nacht – Teil 1“ und 2012 „Breaking Dawn – Bis(s) zum Ende der Nacht – Teil 2“.

Das Besondere an den Vampiren dieser Filmreihe ist ihre Reaktion auf Sonnenlicht. Dieses bringt sie nicht um, sondern lässt sie glitzern. Als typisch amerikanisches Highschool Girl steht Isabella (Kristen Stewart) auf alles, was glitzert, und heiratet schlussendlich den Vampir Edward (Robert Pattinson). Ihre Schwangerschaft verläuft jedoch mit üblen Komplikationen, weshalb sie wohl doch lieber bei dem Werwolf Jacob hätte bleiben sollen.

Twilight Edward

Die Parodien ließen nicht lange auf sich warten und 2010 erschien „Beilight – Bis(s) zum Abendbrot“. Die Fortsetzung „Die Beilight Saga – Breaking Wind Bis(s) einer heult!“ fiel jedoch wegen unterirdischem Fäkalhumor beim Publikum durch.

Doch zurück zum Jahr 2008, welches weiterhin mit der französischen Komödie „Vampire Party – Freiblut für alle!“ aufwarten konnte.

Eine weitere Top-Komödie des Genres ist „Lesbian Vampire Killers“ von 2009.

Lesbian Vampire Killers 2009

Im selben Jahr erschien auch „Suck – Bis(s) zum Erfolg“, indem eine Rockband auf den Vampirkult setzt. Mit Alice Cooper, Iggy Pop, Henry Rollins (Black Flag) und Moby waren sogar einige echte Stars der Musikbranche dabei.

Suck Alice Cooper 2009

Ebenfalls 2009 erschien „Daybreakers“, in dem fast die gesamte Menschheit mit dem Vampirvirus infiziert wurde. Eine Gesellschaft, die nur noch aus Vampiren besteht und der Menschen als Nahrungsquelle fehlen, ist jedoch zum Scheitern verurteilt. Wie durch ein Wunder wird jedoch ein Weg gefunden, Vampire zurück in Menschen zu verwandeln. Nur wer will schon ein Mensch unter Vampiren sein?

Daybreakers 2009

Schlussendlich wurden 2009 die ersten drei Bände der zwölfteiligen „Darren Shan“-Romanserie von Darren O’Shaughnessy unter dem Titel „Mitternachtszirkus – Willkommen in der Welt der Vampire“ verfilmt. Harmlose Vampire für ein junges Publikum.

Mitternachtszirkus 2009

2010 gelang dem deutschen Regisseur Dennis Gansel mit „Wir sind die Nacht” ein ganz großer Wurf. Es handelt sich nicht nur um einen der besten Vampirfilme, sondern auch um ein Glanzlicht der deutschen Filmgeschichte. „Wir sind die Nacht“ ist ein wenig wie die Geschichte vom hässlichen Entlein auf Vampire übertragen.

Wir sind die Nacht 2010

In den USA nahm die Qualität hingegen 2011 mit „Priest“ stark ab. In dieser Dystopie herrschen christliche Fundis über den Planeten, der zu allem Übel auch noch von Vampiren heimgesucht wird. Cool sind in dieser Welt nur die Motorräder. Die Handlung ist dagegen vorhersehbar und die Action höchst unglaubwürdig. Hinfort damit!

Priest 2011

Etwas erheiternder ist da schon „Abraham Lincoln – Vampirjäger“, der ein Jahr später in die Kinos kam. Zwar ist die Action in diesem Film auch nicht immer glaubwürdig und auf historische Korrektheit darf schon gar nicht geachtet werden, aber der Film nimmt sich dafür selbst nicht so ganz ernst und geht daher als Komödie durch.

Abraham Lincoln Vampirjäger 2012

Die Vampire im ebenfalls 2012 erschienenen „Byzantium“ weichen derweil etwas von der Norm ab, denn sie haben keine spitzen Zähne. Dafür haben sie aber einen spitzen Fingernagel, mit dem sie ihre Opfer töten. Die Hauptfigur Eleanor Webb (Saoirse Ronan) achtet allerdings darauf, dass ihre Opfer nur alte Menschen sind, die ohnehin dem Tod geweiht sind bzw. sogar sterben wollen. Der Name „Byzantium“ leitet sich übrigens von dem Puff ab, den ihre Filmmutter Clara (Gemma Arterton) leitet, was ein klein wenig fragwürdig ist.

Byzantium 2012

„Dark Shadows” aus demselben Jahr ist noch eine Spur fragwürdiger. In Tim Burtons hochgradig freimaurerischem Werk geht es weniger um Vampire als viel mehr um Mind Control. Die Hauptrolle spielt passender Weise Johnny Depp.

Dark Shadows 2012

Etwas lustiger mutet da schon „5 Zimmer Küche Sarg“ aus dem Jahr 2014 an.

5 Zimmer Küche Sarg 2014

Die folgende Liste enthält weitere Vampirstreifen, mit Ausnahme der Draculafilme, die wir bereits gesondert in einem Artikel aufgelistet haben. Ebenso fehlen die Kinderfilme, für die ebenfalls ein eigener Artikel veröffentlicht wird.

1912

● „Vampyrdanserinden”
● „In the Grip of the Vampire”

1913

● „The Vampire Of The Desert”
● „La torre dei vampiri”
● „The Vampire”
● „The Vampire”

1914

● „The Vampire”
● „The Exploits Of Elaine”
● „Vampires of the Night”
● „Vesco, The Vampire”
● „The Vampire’s Trail”
● „Vampyre der Großstadt”
● „Saved From the Vampire”
● „The Devil’s Daughter”
● „A Fool there was”
● „Was She A Vampire?”

1915

● „Die Vampire”
● „Zhenshchina Vampir”

1916

● „Kiss of the Vampire”
● „Mister Vampire”
● „Nächte des Grauens”
● „A Vampire Out of Work”
● „The Village Vampire”

1917

● „Magia”

1920

● „The Great London Mystery”
● „Vampire”
● „Der Vampyr von St. Louis”

1922/1923

● „The Blond Vampire”
● „Drakula halála“

1927

● „Um Mitternacht“

1932

● „Vampyr – Der Traum des Allan Grey“
● „Boo“

1933/1935

● „The Vampire Bat“
● „Condemned to Live”

1940

● „The Devil Bat”

1944

● „Frankensteins Haus”
● „The Return of the Vampire”

1945/1948

● „Le Vampire“
● „Abott & Castello treffen Frankenstein“

1952/1953

● „Mother Riley Meets the Vampire”
● „Der Vampyr von Soho”

1956

● „Der Vampir von Notre Dame“

1957

● „Blood of Dracula”

Blood of Dracula 1957

● „Vampiro“

1958

● „Der Dämon mit den blutigen Händen“
● „Der Sarg des Vampiro“

1959

● „Schlechte Zeiten für Vampire“

1960

● „…und vor Lust zu sterben“
● „Die Geliebte des Vampirs“

1961

● „Supermann gegen Vampire“
● „Vampire gegen Herakles“

1962

● „Die Rache des Vampirs“
● „House on Bare Mountain“

1963

● „Der Kuss des Vampirs“

Der Kuss des Vampirs 1963

● „Der Fluch der grünen Augen“
● „Die drei Gesichter der Furcht“

1964

● „Die Todeskarten des Dr. Schreck“

1965

● „Die Gruft der toten Frauen”
● „Orgy of the Dead”
● „Planet der Vampire”

1966

● „Curse of the Vampires”
● „Gespensterparty“

1967

● „Galerie des Grauens“
● „Das Geheimnis der Todesinsel“
● „Frankensteins Monster-Party“
● „Sangre de vírgenes“
● „Zinda Laash“
● „Der Vampir“

1968

● „Goké – Vampir aus dem Weltall“
● „Die Vergewaltigung des Vampirs“
● „Der Todesengel“
● „Laila – Vampir der Lust“

1969

● „Goke – Vampir aus dem Weltall“
● „Das Lustschloss der grausamen Vampire“

1970

● „Die Nackten Vampire“
● „Totentanz der Vampire“
● „Cuadecuc, Vampir“
● „Der Vampir von Schloss Frankenstein“
● „Jonathan“
● „La vampire nue“
● „Beiß mich, Liebling“
● „Gruft der Vampire“
● „Das Schloss der Vampire“
● „Valerie – Eine Woche voller Wunder“

1971

● „Comtesse des Grauens“
● „Gebissen wird nur nachts – Das Happening der Vampire“
● „Blut an den Lippen“
● „Die sieben Pranken des Satans“
● „Nacht der Vampire“
● „Nur Vampire küssen blutig“
● „Requiem for a Vampire“
● „Sexual-Terror der entfesselten Vampire“
● „The Velvet Vampire“
● „Totentanz der Vampire“
● „Vampyros Lesbos – Erbin des Dracula“

1972

● „Circus der Vampire“
● „Die Nacht der offenen Särge“
● „Horrortrip“
● „Eine Jungfrau in den Krallen von Vampiren“
● „Deathmaster”
● „Night of the Devils”
● „The Night Stalker”

1973

● „Ganja & Hess“
● „Der Fluch der schwarzen Schwestern“
● „Der Schrei des Todes“
● „Die Zärtlichkeit der Wölfe“
● „Female Vampire – Erotikill”
● „Lemora, the Lady Dracula”
● „Leptirica“

1974

● „Die Gruft des Grauens“
● „Captain Krono – Vampirjäger“
● „Die 7 goldenen Vampire“
● „Bat People – Die Blutsauger“
● „Vampira“
● „Vampyres“
● „Woodoo – Orgie des Grauens“

1975

● „Blutsauger“

1977

● „Wampyr“
● „Rabid – Der brüllende Tod“

1978

● „Alucarda, la hija de las tinieblas“

1979

● „Blutdurst“
● „Der Großstadtvampir“
● „Liebe auf den ersten Biss“
● „Liebling, du beißt gut“
● „Schwingen der Angst“
● „Nocturna”

1980

● „Last Rites”
● „Movie Killer”
● „Monster Club”
● „Die schönen Morde des Eric Binford“

1981

● „Der Autovampir“
● „Die Rückkehr der Familie Frankenstein“

1982

● „Anna i wampir”
● „Strasek – der Vampir”
● „The Horror Star”
● „The Living Dead Girl“

1983

● „Begierde“
● „Die unheimliche Macht“
● „Frightmare – Alptraum“

1984

● „Kammer der Schrecken“
● „The Black Room“
● „Bad Blood for the Vampire”

1985

● „Die Einsteiger”
● „Krieg der Vampire“
● „Transsylvania 6-5000“
● „Wenn Vampire lieben“
● „Zwei Vollidioten schlagen zu“
● „Einmal beißen bitte“
● „Vampire Hunter D“

1986

● „Gothic”
● „Ninja the violent Sorcerer”
● „Vamp”

1987

● „Der traurige Vampir“
● „Der Vampir, mein Nagetier“
● „Nachtschicht“
● „Monster Busters“
● „Near Dark – Die Nacht hat ihren Preis“
● „Explosion der Leidenschaften“
● „Rampage – Anklage Massenmord“
● „Vampir Party“
● „Le vampire et le lapin“
● „Liebe mit Biss“

1988

● „Der Biss der Schlangenfrau“
● „Dinner with the Vampire“
● „Vampire aus dem All“
● „Mein Nachbar, der Vampir“
● „Graveyard Shift 2“
● „L.A. Midnight“
● „Nosferatu in Venedig“
● „Teen Vamp“
● „Tödliche Lippen“
● „Vampire Princess Miyu“
● „Vampiros Sexos“

1989

● „Beverly Hills Vamp“
● „Midnight Cop“
● „I was a Teenage Zabbadoing“
● „Nightlife“
● „Revivencial“
● „Vampire’s Kiss“
● „Sundown – Der Rückzug der Vampire“
● „Dance of the Damned“

1990

● „Daughter of Darkness“
● „Dreamliners“
● „Iron Thunder“
● „Rockula“
● „Schrei der Stille“
● „Der Tod im Morgengrauen“
● „Pale Blood “
● „Vampyre“

1991

● „Mein Großvater ist ein Vampir“
● „Spaceshift“
● „Children of the Night / Subspecies – In the Twilight“
● „Diener des Bösen“
● „The Deadly Avenger“
● „Vampire in New York“
● „The Lost Platoon“

1992

● „Ein Vampir im Paradies“
● „Bloody Marie – Eine Frau mit Biss“
● „Cronos“

1993

● „Project Vampire“
● „Leif Jonker’s Darkness“
● „Midnight Kiss“
● „Stephen King’s Golden Tales“
● „The Casebook of Sherlock Holmes – The Last Vampyre“
● „Bloodstone: Subspecies II“
● „Tale of a Vampire“

1994

● „Bloodlust: Subspecies III“
●„Accumulator 1“
● „Nadja“
● „Nosferatu – Vampirische Leidenschaft“

1995

● „The Addiction“
● „Eine unheimliche Familie zum Schreien“
● „Night Hunter“
● „Vampire in Brooklyn“ (Regie: Wes Craven)

1996

● „Frankenstein and Me“
● „Bordello of Blood”
●„Macabre Pair of Shorts”
● „Munsters fröhliche Weihnachten“
● „Vampirella“
● „Vampirellas in Ketten“
● „The Vampyre Wars“
● „Shadowzone – Die Vampire von Manhattan“

1997

● „Besucher aus dem Jenseits – Sie kommen bei Nacht“
● „Evil Creatures“
● „Pathos“
● „Revenant – Sie kommen in der Nacht“
● „The Night Flier”
● „Vampire Journals”
● „Jean Rollin’s Vampire”

1998

● „Witchcraft X: Mistress of the Craft”
● „Angel of the Night”
● „Bloodsuckers”
● „Die Weisheit der Krokodile“
● „Kiss my Blood”
● „Razor Blade Smile”
● „Subspecies IV – Im Blutrausch”
● „Sucker the Vampire”
● „Teenager Space Vampires”
● „Vampir der Leidenschaft”

1999

● „Kalter Kuss – Cold Hearts”
● „Vampire Sex – Lady Dracula 3”
● „Vampyre Femmes“

2000

● „Vampire Hunter D: Bloodlust“
● „Blood – The Last Vampire”
● „Dark Angels”
● „I’ve been watching you”
● „Laila – Unsterblich verliebt“
● „Les Vampyres“
● „Mamas Rendezvous mit einem Vampir“
● „Night of the Vampire Hunter”
● „Pure Blood”
● „Convent”
● „Vampire Hunter D: Bloodlust”

2001

● „Frost: Portrait of a Vampire”
● „Mein Bruder, der Vampir”
● „Trouble Every Day”
● „Love Bites“
● „The Forsaken- Die Nacht ist gierig“
● „Dark Species – die Anderen“
● „Königin der Verdammten“
● „Legion of the Dead”

2002

● „Blood Shot”
● „Demon Under Glass”
● „Embrace the Darkness II”
● „Embrace the Darkness III”
● „The Era of Vampires”
● „Reign in Darkness”
● „Sherlock Homes – Der Vampir von Whitechapel”
● „Bloody Mallory – Die Dämonenjägerin“
● „Sangre eterna“
● „Montrak – Meister der Vampire“
● „Hollywood Vampyr“
● „Vampire Clan“

2003

● „Midnight Mass“
● „Chin gei bin / The Twins Effect“
● „Moon Child“
● „Vegas Vampires”
● „Return of the Vampyres”
● „Tsui Hark’s Vampire Hunters – Jagd nach den Vampiren”

2004

● „Vampir”
● „Vampire Hunter D.” (Regie: Sean Gallimore)
● „White Skin”
● „Out for Blood”
● „Vampires vs. Zombies”
● „Vampire Blvd.”

2005

● „Vampire Bats”
● „Way of the Vampire”
● „BloodRayne“ (Regie: Uwe Boll)
● „Bloodsuckers“
● „Fledermäuse im Bauch“
● „Vampires: The Turning”
● „Vampyre Tales”
● „Thralls”

2006

● „After Sundown »
● „Paris, je t’aime – Quartier de la Madeleine »
● „Heubhyeol hyeongsa na do-yeol “
● „Frostbitten”
● „Exit 38”
● „Slayer”
● „The Last Sect”
● „Ultraviolet”
● „Devil’s Den”
● „The Hamiltons”
● „The Thirst”
● „Perfect Creature”

2007

● „Der gefallene Vampir”
● „BloodRayne II: Deliverance” (Regie: Uwe Boll)
● „Brotherhood of Blood”
● „Gothic Vampires from Hell”
● „Der Goldene Nazivampir von Absam 2 – Das Geheimnis von Schloss Kottlitz“
● „Vampire Noir”
● „Vampire Diary”
● „Die Vampirprinzessin”
● „Billy and Mandy’s Big Boogey Adventure”
● „Rise: Blood Hunter”
● „Revamped”
● „Vampyres”
● „The Insatiable”
● „Vampire Office – Büro mit Biss!”

2008

● „A Vampyre Story”
● „Vampyrer”
● „I Sell the Dead”
● „Thicker Than Water: The Vampire Diaries Part 1”
● „The Quest – Der Fluch des Judaskelch“
● „Die Wilden Kerle 5: Hinter dem Horizont“
● „Her Morbid Desires“
● „Shadowland“
● „Blood Scarab
● „Mutant Vampire Zombies from the ‚Hood!”

2009

● „Rougge the Vampyre”
● „Blood – The Last Vampire”
● „La Femme Vampir”
● „Temptation”
● „The Vampires of Bloody Island”
● „The Elektra/Vampyr Variations”
● „Against the Dark”
● „New Moon – Bis(s) zur Mittagsstunde“
● „Sunset Vampires – Biss in alle Ewigkeit“
● „Durst“
● „Red Scream Vampyres“
● „Surviving Evil”
● „College Vampires – Transylmania”
● „Bakjwi”
● „Vampire Girl vs. Frankenstein Girl“
● „Bled“
● „Higanjima – Insel der Vampire“
● „Kyûketsu Shôjo tai Shôjo Furanken“
● „Buraddo“

2010

● „Prowl“
● „Die Vampir-Attacke“
● „La Femme Vampir Volume 2”
● „Aleya’s Tango: Dreams of a Vampyre”
● „Feast of the Vampires”
● „BloodRayne: The Third Reich” (Regie: Uwe Boll)
● „Dylan Dog”
● „Mein Babysitter ist ein Vampir – Der Film“
● „Ninjas vs. Vampires“
● „Nosferatu. Uzhas nochi“
● „Death Hunter”
● „Dead Cert”
● „Vampire Nation”
● „Kolysanka”
● „Twilight Vamps”
● „Am Ende der Nacht“
● „Vampire – Verstecken war gestern“
● „Die Vampirjäger“

2011

● „Biss zur großen Pause – Das Highschool Vampir Grusical“
● „Vampire Boys“
● „Midnight Son”
● „My Vampire Girl”
● „Bite Marks”

2012

● „True Bloodthirst”
● „Vampire Dog”
● „Vamps”
● „The Thompsons”

2013

● „Vamp U“
● „Undying Love”
● „Only Lovers Left Alive”
● „Phobia“
● „Scharlachroter Winter – Krieg der Vampire“
● „Dreckiges Blut“

2014

● „Vampire Academy“
● „Der Vampir auf der Couch“

Vampirismusik

Vampire ist wenig überraschend der Name einer Death-Metal-Band aus Göteborg (Schweden). Im Bandlogo wimmelt es von Fledermäusen.

Vampire

Der Transilvanian Beat Club hat ein ganz ähnliches Logo.

Transilvanian Beat Club

Wo wir schon mal in Transsylvanien sind, Wednesday 13 hatten da 2005 ein Album und ein gleichnamiges Lied mit dem Titel „Transylvania 90210“.

W13 Transylvania 90210

Im Bereich Dark-Metal teilen die Mitglieder der italienischen Band Theatres des Vampires eine gemeinsame Faszination für die Blutsauger. Ihre Diskografie würde Dracula gefallen. Hier ein Auszug:

1995: „Nosferatu, eine Simphonie des Grauens“ (Demo)
1996: „Vampyrìsme, Nècrophilie, Nècrosadisme, Nècrophagie“
1999: „The Vampire Chronicles“
2001: „Bloody Lunatic Asylum”
2001: „Lubilaeum Anno Dracula 2001“ (EP)
2002: „Suicide Vampire“
2003: „Vampyrìsme“

Das Logo der Band zeigt drei Vampirmasken vor einem umgedrehten Satanspentagramm.

Theatres des Vampires

Vampire sind wahrlich überall… sogar in der Klapse.

Vampires Everywhere Klapse

In die Geschlossene gehören auch die Alien Vampires. Musikalisch sind wir hier zwar vom Death Metal zum Harsh Electro gekommen, aber stets beim Satanismus geblieben.

AV Logo

Die Astrovamps scheinen dem Namen nach ebenfalls von jenseits dieser Welt zu sein. Vom Auftreten her sind sie jedoch wieder ganz klassisch.

Astrovamps

Im Bereich Gothic Rock wäre noch die Band Nosferatu aus Großbritannien zu erwähnen, welche sich nach dem Stummfilmcharakter von 1922 benannte.

Nosferatu

Nosferatu - Prince of Darkness

Die Metal-Band Helstar widmete indes 1989 ein Album voll und ganz dem Grafen „Nosferatu“. Wieder einmal mit Pentagramm auf dem Cover.

Helstar - Nosferatu

Die britischen Pagan-Rocker von Inkubus Sukkubus spielten 1997 mit ihrem Album „Vampyre Erotica“ auf die sexuelle Anziehungskraft der Blutsauger an. Ihr Fledermausfreund auf dem Cover wirkt allerdings nicht mehr allzu frisch.

Inkubus Sukkubus - Vampyre Erotica

2005 legten sie ihr Best of „Wytches & Vampyres“ nach. Es ist bereits die dritte Vampirplatte mit Pentagramm in unserer Liste.

Inkubus Sukkubus - Wytches & Vampyres

Etwas angenehmer ist da schon das Gothic-Genre, in dem es weniger Vampirbands gibt, aber mindestens ebenso viele Lieder über die Blutsauger. Einer der melodischsten Songs ist dabei „Vampires“ von The Lovecrave, womit wir endlich bei guter Musik wären.

The 69 Eyes lieferten mit „Lost Boys“ eine Hommage an den gleichnamigen Vampirfilmklassiker.

The 69 Eyes - Lost Boys

Wir bleiben bei guter Musik und kommen zu den Ärzten. Bandmitglied Bela B (bürgerlicher Name: Dirk Albert Felsenheimer) benannte sich nach dem Dracula-Darsteller Bela Lugosi (1882-1956). Es war also nur eine Frage der Zeit, bis ein Lied zu diesem Thema kommen musste. „Der Graf“ (Dracula, nicht Unheilig) von 1998 gibt allerdings eine eher tragische Gestalt ab.

„Der Graf ist nicht das, was er mal war.
Ja, der Graf wirkt heut‘ seltsam und bizarr.
Ja, der Graf lebt von Blutkonserven, Ratten und Getier.
Ja, der Graf ist kein Punkrocker. Er ist Vampir.“

Am Ende bleibt ihm nur noch eine Option:

„Der Graf sitzt auf einem Berg und weint.
Ja, der Graf wartet bis die Sonne auf ihn scheint.“

„Graf Krolock“ von welle:erdball ist da schon etwas optimistischer und führt „ein Leben für den Augenblick“.

Einen noch humorvolleren Touch hat der Song „Lesbian Vampires From Outer Space“ der britischen Band Scary Bitches. Das Bandlogo besteht aus einem Anch.

Scary Bitches - Lesbian Vampires

Bestenfalls als Rausschmeißer geeignet ist schlussendlich Frank Zanders Gruselplatte mit einer scheußlichen Vampirente auf dem Cover.

Frank Zander garantiert Gänsehaut

Die vierte Art – Milla Jovovich auf Irrwegen

von Shinzon

„Die vierte Art“ lief bereits Anfang 2010 in wenigen ausgewählten Kinos und erschien kurze Zeit später auf DVD. Im Kern geht es um die UFO-Entführungsthematik und die Verbindung zu den Grey-Aliens. Von einigen Betroffenen des Entführungsphänomens hatte ich bereits wenig positive Kritiken gelesen, startete jedoch vor einiger Zeit den Selbstversuch.

Als Zombiejägerin hatte Milla Jovovich, zumindest in den ersten drei „Resident Evil“ Filmen, einen guten Eindruck bei mir hinterlassen. Die Jagd auf Aliens gelingt ihr jedoch nicht einmal ansatzweise. In „Die vierte Art“ spielt Jovovich die Psychologin Dr. Abigail Tyler, die im Jahr 2000 eine Reihe von Entführungsfällen in einer abgelegenen Kleinstadt in Alaska untersucht haben soll. Nach wahren Begebenheiten, wie es heißt. Untermauert wird dies durch einige angeblich echte Videodokumente im „Blair Witch“-Stil, deren Echtheit ich im Folgenden auf den Prüfstand stellen werde.

Zunächst einmal habe ich keine seriösen Quellen zur vermeintlich echten Dr. Abigail Tyler finden können. Stattdessen entlarven Wikipedia und diverse Youtube-Videos die Dame aus den angeblich originalen Filmsequenzen als die Schauspielerin Charlotte Milchard, deren Rolle in „Die vierte Art“ auch auf ihrer Webseite aufgelistet ist. Es lohnt sich also schon gar nicht mehr, die Echtheit weiter zu prüfen. Ich werde mich daher auf einen Vergleich des Streifens mit echten Entführungsfällen beschränken.

„Die vierte Art“ bietet außer Hypnoseregressionen nicht allzu viele Ansatzpunkte. Diese Methode ist zwar sehr verbreitet, um verloren gegangene Erinnerungen an Entführungserlebnisse zutage zu fördern, in den meisten Fällen liegen jedoch schon vorher bruchstückhafte Bilder vor, die z.B. in Form von Flashbacks auftreten können.

So genannte Deckerinnerungen spielen ebenfalls durchaus eine Rolle. Allerdings ist keine Entführungswelle bekannt, bei denen sich die grauen Aliens in jedem Fall als Eulen präsentierten. Eulen kommen zwar zuweilen vor, aber die Palette an Tarnungen ist wesentlich breiter und reicht von Hunden und Rehen über verstorbene Personen bis hin zu religiösen Figuren. Es gibt wohl nur einen Grund, warum sich der Film auf die Illuminaten-Eule beschränkt.

Die vierte Eule

Zu dieser Einfallslosigkeit gesellen sich alsbald haarsträubende Übertreibungen. Ein Mann ist z.B. von der Hypnoseregression so überwältigt, dass er anschließend seine Familie und sich selbst erschießt. Obwohl es in der Realität durchaus einige sehr traumatische Fälle gibt, ist bisher keiner bekannt, der einen solch tragischen Ausgang nahm. Abductees laufen nicht Amok. Im Gegenteil denken viele Entführte eher spirituell.

„Die vierte Art“ setzt dann aber noch einen drauf. Während der Hypnose beginnen die Probanden zu schweben, schreiben wie von Dämonen besessen herum und brechen sich schließlich das Genick. An dieser Stelle kann jedoch Entwarnung gegeben werden. Bisher ist noch niemand wegen einer Hypnose auf solch spektakuläre Art und Weise ums Leben gekommen. Überhaupt hat diese filmische Darstellung nichts mit der Realität zu tun, sondern vielmehr mit dem klassischen Bild eines Exorzismus. Passenderweise kommen die dämonischen Aliens nachts zur Geisterstunde um 3:33 Uhr.

Die vierte Art 3 33

Dieser Eindruck wird dadurch verstärkt, dass Milla Jovovich von einem der Grey besessen wird und beginnt, in fremden Zungen zu sprechen. Um es etwas exotischer zu gestalten, spricht sie nicht etwa Latein, sondern Sumerisch. Da diese Sprache bereits auf einem Tonband aufgetaucht war, ist bei dem Exorzismus ein Dr. Awolowa Odusami anwesend, der einen Experten für die antike Kultur der Sumerer darstellen soll.

Zumindest in Sachen Prä-Astronautik gibt der Film einige interessante Impulse. Man denke nur an das sumerische Rollsiegel, auf dem ein fremdes Sonnensystem 10 Planeten abgebildet ist, was eine primitive Kultur unmöglich hätte wissen können.

Allerdings hat Dr. Odusami seine Hausaufgaben nicht gemacht. Die Sumerer beteten nämlich nicht die Grey-Aliens an, sondern die Anunna, die als geflügelte Humanoide dargestellt wurden. Hinweise auf Reptiloide gibt es ebenfalls im alten Mesopotamien. In welcher Beziehung diese zu den Grey stehen, ist jedoch noch nicht vollständig geklärt, obwohl manche Abductees schon beide Spezies in Interaktion erlebt haben sollen. Fakt ist bei alledem nur, dass bisher nicht ein einziger Abductee von seinen Entführern in Sumerisch angesprochen wurde.

Viel mehr als ein paar verzerrte Stimmen und Schatten bekommt man von den Grey in „Die vierte Art“ ohnehin nicht zu sehen. Der Rest des Films besteht aus nervigen Splitscreens und einem ständigen Hin und Her zwischen nachgestellten Szenen und den Originalfälschungen. Der Streifen bringt einem das Entführungsthema nicht im Geringsten näher und hat eher den Charakter einer Freakshow, die einem die Außerirdischen als Gruselfiguren verkaufen will.

Selbiges brachte bereits die Verfilmung der Entführung von Travis Walton fertig, die immerhin auf einem tatsächlichen Ereignis beruht. Wer schon einmal ein Originalinterview mit Walton gesehen hat bzw. auf einer Veranstaltung mit ihm war, kennt die Unterschiede zwischen seinem realen Erlebnis und dem Film „Feuer am Himmel“. Dieser Film von Paramount Pictures verdreht nicht nur zahlreiche Fakten und erfindet völlig neue Charaktere, sondern bauscht die Entführung zu einem reinen Horrorszenario auf. Hatten wir also alles schon.

Auf zahlreiche interessante Aspekte des Entführungsphänomens gehen indessen beide Filme überhaupt nicht ein. Darunter die genetischen Experimente, die offenbar die Züchtung einer Hybridenrasse zum Ziel haben. Dieser Aspekt schlägt dabei wieder eine Brücke von den Grey zu den Anunna, denn bereits die „Engel“ des Alten Testaments kreuzten sich mit Menschenfrauen, woraus die Nephilim hervorgingen. Abermals hat hier der fiktive Dr. Odusami seine Hausaufgaben nicht gemacht.

Ein weiterer Aspekt, der nicht behandelt wird, ist die Verbindung zum US-Militär. Inzwischen häufen sich in den USA Entführungsfälle, bei denen die Opfer verfrüht aufwachen und Soldaten zu Gesicht bekommen. Ebenso berichten viele Betroffene, dass die Grey auf sie wie Bioroboter wirken. Also eine Art moderner Bioroboter mit eigenem Bewusstsein.

Es kursieren weiterhin Behauptungen, dass Militär stecke gänzlich hinter solchen Entführungen und würde sich dabei der Droge Dimethyltryptamin bedienen, was allerdings nicht die historischen Fälle bis zurück in die Antike erklärt. Auf jeden Fall scheint das Militär in irgendeiner Art und Weise in die Vorkommnisse involviert zu sein, was in „Die vierte Art“, ebenso wie andere wichtige Aspekte, vollkommen ignoriert wird.

Einzig die Featurette im Bonusmaterial bietet einige reale Informationen. In dieser kurzen Doku werden u.a. Zeugen wie Expräsident Jimmy Carter und Arizonas Ex-Gouverneur Fife Symington aufgeführt, sowie der bekannte Fall aus dem Rendelsham Forest kurz vorgestellt. Diese Szenen sind allerdings aus der Dokumentation „I know what I saw“ von James Fox entnommen, die man sich lieber komplett ansehen sollte. Unter der Kategorie „Begegnung der vierten Art“ werden lediglich die gefälschten Videos aus dem Film präsentiert. Kein Wort über Budd Hopkins oder den bekannten Harvard Psychologen John E. Mack († 2004), die so viel zur Erforschung des Entführungsphänomens beigetragen haben, wie sonst kein anderer.

Fazit: „Die vierte Art“ handelt nicht wirklich vom UFO-Entführungsphänomen. Statt UFO’s und Aliens bekommt man es mit dämonischer Besessenheit zu tun. Der Film erinnert eher an Horrorklassiker wie „Der Exorzist“, wobei ein paar klischeehafte Science Fiction Elemente einfließen.

Wer wirklich tiefer in die Entführungsthematik eintauchen will, dem sei die 1992er Verfilmung des Budd Hopkins Buchs „Intruders“ empfohlen, welches auf den Aussagen von über 600 Entführungsopfern basiert. Kein Film ist näher an der Realität und greift derart viele Facetten des Phänomens auf. Über das optimistische Ende kann man zwar geteilter Meinung sein, aber ansonsten finden sich sämtliche Aspekte des Films in den Aussagen der meisten realen Entführungsopfer wieder. Und schlussendlich geht „Intruders“ genau deswegen viel mehr unter die Haut, als es die lächerliche Gruselvorstellung in „Die vierte Art“ je könnte.

Videoanalyse: Katy Perry – E.T.s Mind Control-Opfer

Die Single “E.T.” von Katy Perry und Kanye Pest dreht sich augenscheinlich um Außerirdische. Doch sowohl der Text als auch das Video offenbaren weitaus mehr. Nach der folgenden Betrachtung wird es schwer fallen, in diesem Lied noch etwas „Normales“ zu sehen.

Im Video sehen wir erst einmal eine zerstörte Welt und ein Raumschiff, welches mit blauen Strahlen daher kommt. Project Blue Beam lässt grüßen.

ET Blue Beam

Nachdem erst einmal Kanye etwas Sprechgesang abgelassen hat, beginnt Katys Text mit den Worten:

„You’re so hypnotizing” / “Du bist so hypnotisierend”

Wir haben also gleich am Anfang einen Hinweis auf Gehirnwäsche durch Hypnose. Damit fällt es schwer zu beurteilen, ob Katy Perry von echten Aliens faselt oder ihr lediglich von ihren Mind Control-Trainern der Glaube an Außerirdische eingehämmert wurde.

In Bezug darauf sind die Aussagen des MK-Ultra-Opfers Cathy O’Brien interessant. Prominente Politiker haben ihr demnach gesagt, sie seien in Wirklichkeit Außerirdische. Sie räumte allerdings ein, nicht zu wissen, ob dies stimme oder sie mit derartigen Äußerungen nur eingeschüchtert werden sollte.

Doch weiter im Text:

“Could you be the devil? Could you be an angel?” /
„Könntest du der Teufel sein? Könntest du ein Engel sein?“

Diese Zeile stellt einmal mehr eine Verbindung zwischen Außerirdischen und Dämonen her. Ist E.T. der Teufel? Oder ein (gefallener) Engel? Auf jeden Fall handelt es sich im Video um ein extradimensionales Wesen, welches stark einem Grey ähnelt.

ET Grey

“Your touch magnetizing
Feels like I am floating, leaves my body glowing
They say be afraid (…)” /
“Deine Berührung ist magnetisierend
Es fühlt sich an als ob ich schwebe, lässt meinen Körper glühend zurück
Sie sagen, fürchte dich (…)“

Eine Berührung, die magnetisiert und nach der man sich fühlt, als ob man schwebt? Klingt stark nach einer Elektroschock-Behandlung. Angst ist ebenfalls ein beliebtes Hirnwaschmittel, mit welchem gezielt Traumata erzeugt werden können.

”Different DNA” / “Unterschiedliche DNA”

Natürlich ist davon auszugehen, dass die Grey andere Gene haben. Hier könnte aber darüber hinaus auf das Hybridenprogramm angespielt werden.

ET DNA

“They don’t understand you
You’re from a whole other world
A different dimension” /
“Sie verstehen dich nicht
Du bist aus einer komplett anderen Welt
Einer anderen Dimension“

Wer’s immer noch nicht kapiert hat, hier noch einmal zum Mitschreiben: Die Grey sind keine Außerirdischen, sondern Extradimensionale!

“You open my eyes
And I’m ready to go, lead me into the light” /
“Du öffnest meine Augen
Ich bin bereit zu gehen, leite mich ins Licht”

Katy erhält ihre Erleuchtung durch dämonische Aliens.

“Kiss me, ki-ki-kiss me
Infect me with your love and
Fill me with your poison” /
“Küss mich
Infizier mich mit deiner Liebe
Füll mich mit deinem Gift”

“Take me, ta-ta-take me
Wanna be a victim
Ready for abduction” /
“Nimm mich
Ich will ein Opfer sein
Bereit, entführt zu werden“

Das ist nur wirklich mehr als bedenklich! Wer wünscht sich denn freiwillig, ein Opfer zu sein? Hier ist offenbar ein Stockholmsyndrom zu erkennen. Katy Perry dürfte dabei wohl weniger ein Opfer der Grey sein, sondern eher einer MK-Ultra-Hirnwäsche. Aber vielleicht geht das beides ja Hand in Hand.

Apropos, wo wir schon mal den Händen sind – die typischen Freimaurergesten kann Katy natürlich aus dem FF.

ET M-Hand

ET Baphomet

“Boy, you’re an alien
Your touch so foreign
It’s supernatural
Extraterrestrial (…)” /
“Junge, du bist ein Alien
Deine Berührung ist so fremd
Es ist übernatürlich
Exdradimensional (…)“

Und wieder einmal der Verweis auf die extradimensionale Herkunft der Grey.

„Wanna feel your powers, stun me with your lasers” /
“Ich will deine Kräfte spüren, betäube mich mit deinen Lasern”

Da ist es wieder, das Stockholmsyndrom. Bei Katy ist es sogar dermaßen weit fortgeschritten, dass sich nach Gewaltanwendung sehnt.

Es folgt wieder der Refrain, bei dem Katy Perry diesmal Reptilienaugen zeigt. Dies offenbart zum einen, dass nicht allein die Grey am Werke sind, sondern auch ihre reptiloiden Overlords. Zum anderen können Reptilienaugen als Symbol dämonischer Besessenheit gedeutet werden.

ET Reptilienauge

Dieses Motiv findet sich in zahlreichen Filmen und Musikvideos. Man denke nur an Rihannas ähnlich intergalaktisches Video.

Reptochicken

“This is transcendental
On another level
Boy, you’re my lucky star
I wanna walk on your wavelength
And be there when you vibrate” /
“Das ist tranzendental
Ein anderer Level
Junge, du bist mein Glücksstern
Ich will auf deiner Wellenlänge reiten
Und da sein, wenn du vibrierst.“

Das könnte man jetzt auch sexuell verstehen. Sex darf Katy im Video jedoch nur mit einer Maschine haben, die sich dann plötzlich einen Kunstmenschen verwandelt. War ja klar, dass Transhumanismus ein Teil der Grey-Agenda ist.

ET Transhuman_1

ET Transhuman_2

„For you I’ll risk it all” /
„Für dich riskier ich alles.“

Offensichtlich meint Katy Perry mit „alles“ auch ihre Seele. In der letzten Szene verwandelt sie sich folgerichtig in einen Santiner mit Ziegenhufen.

ET Ziegenhufe

Wer angesichts dieser okkulten Bilder sowie des erschreckenden Textes immer noch glaubt, derartige Musikvideos seien reine Unterhaltung ohne tiefere Bedeutung, der hat den Weckruf nicht gehört.

Chroniken der Unterwelt – City of Skull and Bones

von Shinzon

„Chroniken der Unterwelt“ basiert auf der „City of Bones“-Romanserie von Cassandra Clare. Ähnlich der „Harry Potter“-Reihe von Joanne K. Rowling geht es auch in dieser Romanverfilmung um eine verborgene Welt des Okkultismus, in die die Hauptperson scheinbar durch Zufall hineinstolpert. Die Parallelen zwischen beiden Werken sind dabei ebenso offensichtlich wie deren satanistische Tendenzen.

Wie im Himmel so auf Erden...

Wie im Himmel so auf Erden…

Statt mit einem kindlichen Zauberlehrling beginnt „Chroniken der Unterwelt“ mit einer jugendlichen Schattenjägerin. Allerdings weiß Clary Fray (Lily Collins) ebenso wie Harry Potter noch nicht, wer ihre Eltern wirklich sind. Im Haus ihrer leiblichen Mutter (Lena Headey), deren Mann im Krieg gefallen sein soll, beginnt Clary aus einem inneren Antrieb heraus, okkulte Symbole zu zeichnen. Gleich in der ersten Szene schmiert sie ein umgedrehtes Pentagramm an ihren Badezimmerspiegel.

Den Abend ihres 16. Geburtstags verbringt sie mit ihrem Freund Simon Lewis (Robert Sheehan) in einem Club namens „Pandemonium“. Das „DEMON“ ist dabei absichtlich hervorgehoben, denn in dieser Spelunke begegnet Clary ihrem ersten Dämon.

PanDämonium

Wie bereits die geheimen Zeichen am Eingang kann nur sie sehen, wie der Dämon mitten in der Menschenmenge von Schattenjägern niedergemetzelt wird. Eine der Schattengestalten benutzt dabei eine Schlangenkette, die ein Eigenleben zu besitzen scheint. Die Bruderschaft der Schlange lässt grüßen.

Schlangenarmband

Der Film weicht nebenbei bemerkt bereits in dieser Szene von der Romanvorlage ab, in der alles in einem Hinterzimmer stattfindet. Diese Kritik soll sich jedoch auf die Verfilmung konzentrieren. In dieser offenbart sich Clary viel eher, dass mit ihrem Leben etwas nicht stimmt. Denn als sie am nächsten Morgen aufwacht, ist ihr Zimmer mit Teufelsrunen geschmückt. Sie hat die Kreide noch in der Hand, weiß aber nicht, wie ihr geschehen ist. Es scheint fast so, als wäre sie nunmehr selbst von einem Dämon besessen.

Runen Zimmer

Hilfesuchend wendet Clary sich an Simon. Er meint, die Situation erinnere ihn an den Film „Unheimliche Begegnung der 3. Art“, in dem eine Frau ebenfalls aus einem unerklärlichen Antrieb heraus dutzende Bilder vom Devil’s Mountain zeichnet. Es ist wohl kein Zufall, dass hier eine Parallele zwischen den Grey-Aliens und Dämonen gezogen wird. Eine Parallele, die so häufig ist wie Kruzifixe in der Kirche.

In dieser extrem wichtigen Szene begegnet Clary der mysteriöse blonde Schattenjäger Jace Wayland (Jamie C. Bower) wieder, den nur sie sehen kann. In Anbetracht der Tatsache, dass laut diversen Berichten die extradimensionalen Grey an der Erschaffung einer blonden Hybridrasse arbeiten, soll hier wohl angedeutet werden, dass diese sich unerkannt unter den Menschen bewegen können.

Clary stellt den Unsichtbaren zur Rede, erhält jedoch zunächst nur einige Andeutungen statt Antworten. Indessen wird ihre Mutter daheim angegriffen und entführt. Als Clary nach Hause kommt, ist die Wohnung zertrümmert und der Kampfhund der Einbrecher erwartet sie. Dieser entpuppt sich als Dämon, den sie schließlich mit einer Gasexplosion in die Luft sprengt. Allerdings fließen die Fleischfetzen wieder zusammen, was stark an den T-1000 aus „Terminator 2“ erinnert.

In letzter Sekunde eilt Jace ihr zu Hilfe und erledigt den Dämon mit seinem magischen Schwert. Er bringt sie und Simon, dem sie unterwegs begegnen, zum Hauptquartier der Schattenjäger. Dieses sieht für Normalbürger wie eine Ruine aus, aber Jace und Clary erkennen die Kathedrale in ihrer vollen Pracht. Dumm nur, dass auch diese Szene aus einem anderen Film geklaut ist. Nämlich aus „Shadow und der Fluch des Khan“, der ebenfalls in New York spielt.

Rune Tor

Die Welt der Schattenjäger ist wenig überwältigend und erinnert an „Constantine“. Der Unterschied liegt lediglich in der kruden Mystik. Die Schattenjäger werden als solche geboren oder erschaffen, indem Menschen aus einem magischen Gral des Erzengels Raziel trinken. Die Suche nach dem heiligen Gral wird dabei noch von zentraler Bedeutung für den weiteren Handlungsverlauf sein und um die Parallelen zur Gralslegende noch zu steigern, findet sich auf der Truhe des Bechers eine Fleur de Lys.

Beim Erzengel Raziel scheint es sich indessen eher um einen gefallenen Engel zu handeln, denn sein Zeichen ist die allgegenwärtige Rune in Form eines Baphometkopfes. Dieses satanische Symbol dominiert sowohl die Buchreihe als auf den Film.

Gefallener Engel Raziel

Auch sonst schmücken sich die Schattenjäger mit allerhand magischen Runen, was so gar nicht zu ihrer Rolle als angebliche Halbengel im Auftrag des Guten passen will. In einer späteren Szene werden sie gar als „Kinder der Nephilim“ bezeichnet. Sie sind also Nachfahren von Halbgöttern, die laut den Apokryphen von großer Boshaftigkeit waren.

Jace mit Wolfsangel auf dem Rücken.

Jace mit Wolfsangel auf dem Rücken.

Es sollte daher nicht verwundern, dass einer der ihren, ein gewisser Valentin Morgenstern (Jonathan Rhys Meyers), der dunklen Seite der Macht verfallen ist. Er trachtet nach dem heiligen Kelch, um mit ihm eine Herrenrasse von Schattenjägern zu erschaffen. Hier kann eine Parallele zu Dan Browns „Sakrileg“ gezogen werden, demnach der heilige Gral in Wirklichkeit der Schoß von Maria Magdalena war, mit der Jesus wohl tatsächlich Nachkommen gehabt haben könnte. Halten wir also fest, dass es in „Chroniken der Unterwelt“ um transhumanistische Genetik geht, was zu den bereits erwähnten Anspielungen auf die Grey passt.

An Valentin Morgenstern ist aber noch etwas anderes interessant. Nämlich der Nachname. Der Morgenstern ist die Venus, welche in der okkulten Astrologie Luzifer darstellt. Wie Luzifer ist Valentin ein Gefallener, der zuvor auf der Seite Gottes stand und nunmehr seine eigenen egoistischen Ziele verfolgt. Er beschwört und kontrolliert zudem Dämonen, die er für seine Zwecke arbeiten lässt.

Allerdings spielt er noch eine weitere Rolle, die sich später noch herausstellen soll. Zunächst einmal muss Clary jedoch ihre Gedächtnisblockade entfernen. Es ist bereits offensichtlich, dass ihre Mutter eine Schattenjägerin ist, doch warum hat sie das vor ihr geheim gehalten? Und vor allem wie?

Es stellt sich heraus, dass Clarys Mutter seit ihrer frühsten Kindheit regelmäßig mit ihr zu einem Magier namens Magnus Bane (Godfrey Gao) gegangen ist, um ihr die Erinnerungen zu nehmen. Das ist eine dermaßen unverhohlene Anspielung auf Mind Control, dass es sogar unbedarften Zuschauern auffallen muss. Zudem zeigt der Löwenkopf an der Tür zu Banes Pornobude, dass es sich um eine satanistische Loge handelt.

Wir finden hier sämtliche Anzeichen, die von Opfern rituellen Missbrauchs geschildert werden. Clary wächst in einer Satanistenfamilie auf. Ihr Zimmer ist mit Totenschädeln, Drachenfiguren und ähnlich okkultem Krempel angefüllt. Sie wurde von klein an regelmäßig in einen sexuell anrüchigen Tempel verschleppt und dort magischen Ritualen unterzogen.

Die Traumata führten schließlich zur einer multiplen Persönlichkeitsspaltung, weshalb sie sich auch nicht daran erinnern konnte, über Nacht hunderte Runen gezeichnet zu haben. Zudem konnte sie ihre traumatischen Erfahrungen als Hirnwäscheopfer auf diese Weise tief in ihrem Innersten vergraben.

Der erste Film der Reihe stellt ihre Initiation in die okkulte Bruderschaft dar, welche nicht zufällig mit ihrem 16. Geburtstag beginnt. Eines der Initiationsrituale findet auf einem Friedhof statt. Sie wird von finsteren Kapuzenträgern in eine Gruft geführt, wo sie in einen Kreis treten muss, in dessen Zentrum sich ein allsehendes Auge befindet. Doch dies ist nur eine Station auf ihrem Weg, an dessen Ende sie in den Stand einer vollwertigen Schattenjägerin bzw. satanistischen Hohepriesterin erhoben wird.

Grim Reaper Ritual

Auge im Kreis

Es ist fraglich, ob die Schauspielerin Lily Collins selbst ein derartiges Martyrium durchleben musste. Als Tochter von Phil Collins wuchs sie jedenfalls direkt in die Pop-Okkultur hinein, moderierte bereits auf dem freimaurerisch kontrollierten US-Sender Nickelodeon und spielte in Filmen wie „Atemlos“ und „Priest“ mit, die ebenfalls nur so von Freimaurersymbolen und -ideen strotzen.

Nickelodeon

Doch zurück zum Film. In diesem okkulten Machwerk darf natürlich auch die Esoterik nicht zu kurz kommen. Clarys Nachbarin ist daher eine Hexe, die ihr Geld als Wahrsagerin verdient. Für ihren Job bekam sie von Clarys Mutter Jocelyn einst ein paar Tarotkarten geschenkt, womit die Nähe der Satanisten zu den luziferischen Esoterikern verdeutlicht wird.

City of Tarot

Als Clary herausfindet, dass ihre Mom den heiligen Gral in einer der Karten versteckt hat und diesen aus dem Bild zieht, verwandelt sich die alte Gewitterhexe nicht ganz überraschend in einen Dämon. Das kommt davon, wenn man zu viel mit Tarotkarten und Ouijaboards spielt.

Nachdem wir nun schon genügend Dämonen hatten, wird Clarys Freund Simon zu allem Überfluss von Vampiren entführt und zum Trocknen aufgehängt. Das Quälen von nahe stehenden Personen ist eine typische Hirnwäschemethode, die im Satanismus gerne angewendet wird. Normalerweise eignen sich Geschwister, insbesondere Zwillinge, am Besten dafür. Hier muss ein enger Freund herhalten, was jedoch nichts am Kern der Sache ändert. Ungewöhnlich ist nur, dass es Clary gelingt, Simon zu retten.

Hangman Ritual

Der Vampirplot an sich ist vollkommen überflüssig, ebenso das Eingreifen der Werwölfe im großen Finale. „Die Werwölfe kommen uns zu Hilfe. Wer hätte das gedacht?“ Ganz einfach: Jeder der die „Twilight“-Saga gesehen bzw. gelesen hat. Es kommt der Verdacht auf, dass sich die Autorin Cassandra Clare hier schamlos bei Stephanie Meyer bedient hat, um an deren Erfolg anzuknüpfen.

Die nächste gestohlene Idee wartet jedoch schon in den Startlöchern. Es stellt sich nämlich heraus, dass der gefallene Engel Valentin Clarys Erzeuger ist. „Ich bin dein Vater, Luke!“ Mal ehrlich: niemand hat etwas gegen eine kleine Hommage, wenn diese als solche erkennbar ist. Doch „Chroniken der Unterwelt“ setzt sich nahezu ausschließlich aus geklauten Szenen großer Filmklassiker zusammen.

Der Gipfel ist spätestens dann erreicht, als Clary herausfindet, dass sie noch einen Bruder hat und dieser Jace ist, den sie kurz zuvor noch geküsst hat. Luke und Leia Skywalker in vertauschten Rollen! Der Unterschied besteht jedoch darin, dass Jace und Clary die Wahrheit ablehnen und weiterhin füreinander schmachten. Was soll das denn werden? Ein Inzestdrama? Zumindest wäre das für eine Satanistenfamilie nicht ungewöhnlich.

Kommen wir jedoch noch einmal zu den Urheberrechtsverletzungen zurück. Denn geklaut wird nicht nur bei „Star Wars“, sondern auch bei „Stargate“. Ein selbiges befindet sich nämlich nicht nur unter dem Cheyenne Mountain, sondern auch in der Schattenjägerkathedrale in New York. Man hat sich nicht einmal die Mühe gemacht, einen eigenen Wurmlocheffekt zu kreieren, sondern einfach den Wassereffekt aus der Science Fiction-Saga übernommen. Das ist wirklich mehr als armselig.

Teuflisches Stargate

Teuflisches Stargate_2

Da nützt es auch nichts, dass das Stargate in „Chroniken der Unterwelt“ eher einem Höllentor gleicht. Immerhin kommen in der Serie auch Grey, Reptiloide und von Schlangenwesen besessene Menschen aus dem Wurmloch heraus. Im Abklatsch ist es halt der gefallene Engel Luzifer, was nicht wirklich einen Unterschied macht.

Valentin wurde indes vom Verräter Hodge Starkweather (Jared Harris) rein gelassen. Logisch, es muss ja immer einen Verräter geben. Das ist ebenso kreativ wie die Erkenntnis, dass Hodge von Valentin hintergangen wird. Dieser schickt sich nämlich gleich nach seiner Ankunft an, ein Pentagramm aus Schwertern und Lanzen in den Boden zu rammen und damit Dämonen heraufzubeschwören. Fehlen eigentlich nur noch schwarze Kerzen.

Im Übrigen, wer immer noch glaubt, dass Pentagramme ein Schutzzauber sind, weil dieser Unsinn in Tim Burtons hochgradig okkultem „Sleepy Hollow“ gelehrt wird, dem ist nicht mehr zu helfen!

Die Dämonen erscheinen als Krähen und werden in dieser Gestalt schließlich von der Schattenjägerin Isabelle Lightwood (Jemima West) mit einem Flammenwerfer abgefackelt. Inzwischen sollte es schon niemanden mehr überraschen, dass es eine ähnliche Szene mit Zombiekrähen bereits in „Resident Evil – Extinction“ gab.

Nach dem wenig kreativen Effektfeuerwerk stößt Clary ihren Vater ins Stargate zurück, der natürlich wiederkommt, um dann abermals zu verschwinden, als Jace das Höllentor zerstört. Der Spuk ist vorbei, der Film kurz darauf auch und darüber kann man nur verdammt froh sein.

Fazit: „Chroniken der Unterwelt“ kann man schon fast nicht mehr als eigenständigen Film bezeichnen, sondern eher als Best Of großer Klassiker. Was bei „Scary Movie“ als Satire durchaus noch funktioniert, muss bei einem Film mit Eigenständigkeitsanspruch zwangsläufig scheitern. Zudem weicht der Film erheblich von der Buchvorlage ab, das Ende ist gar ein völlig anderes.

Wirklich bedenklich ist die Hintergrundgeschichte der Hauptrolle Clary Fray. Diese enthält derart massive Elemente aus Schilderungen von Satanismusopfern, dass es wirklich nicht mehr schön ist. Kinder sollte man von diesem Film möglichst fern halten. Als ich im Kino war, saßen in der Reihe vor mir ein paar kleine Mädchen, von denen sich zweie übergeben mussten und vorzeitig den Saal verlassen haben. Hoffentlich überlegen sich deren Eltern in Zukunft zweimal, ob sie ihren Kindern Geld für solch abartigen Satanistenschund geben.