Flash Gordon trifft Anton Lavey

von Joe Doe

„Flash Gordon” war ursprünglich eine Comic-Reihe, die 1934 als Konkurrenz zu „Buck Rogers“ entstand. Ebenso wie bei „Buck Rogers“ folgten ab 1936 Serials, die im Kino liefen. In Serienform sollte es „Flash Gordon“, abgesehen von zwei Zechentrickvarianten aus den 1980ern und 90ern, aber erst 2007 wieder geben und aufgrund des mangelnden Erfolgs war nach einer Staffel auch schon wieder Schluss. Die mit Abstand kultigste Interpretation ist bis heute der Kinofilm von 1980, der schon aufgrund des legendären Soundtracks von Queen im Gedächtnis haften bleibt.

Leider ist diese Verfilmung von „Flash Gordon“, die nicht mit der Pornoversion „Flesh Gordon“ verwechselt werden sollte, ebenso ein Feuerwerk freimaurerischer Symbolik. Ja, der Film ist cool, aber es vergeht kaum eine Szene, in der nicht irgendwo Zirkel und Winkelmaß oder andere Symbole zu sehen sind. Gleiches trifft auf die Handlung zu, die für Science Fiction ungewöhnlich religiöse Züge trägt.

Gleich in der ersten Einstellung, in der die Erde ins Visier des galaktischen Tyrannen Ming (Max von Sydow) gerät, sind jede Menge Blitze zu sehen. Diese lassen sich hier als Zeus‘ Donnerkeil lesen, da Ming ähnliches anstellt und damit Katastrophen wie Erdbeben auslöst. Wirklich schlimm, wenn Sadisten Langeweile haben.

Im Vorspann hagelt es dann gleich noch Doppelblitze und auch der Name des Protagonisten heißt übersetzt „Blitz“. Wenigstens ist aber der Soundtrack gut und die ursprünglichen Comics werden gewürdigt.

Die erste Szene nach dem Vorspann spielt auf der Erde und ist noch relativ frei von surrealistischen Settings und okkulter Symbolik. Sie führt die Charaktere Flash Gordon (Sam J. Jones) und Dale Arden (Melody Anderson) ein, deren Flugzeug von Mings Katastrophen zum Absturz gebracht wird. Es regnet Lavabomben und der Himmel verfärbt sich rot.

Erst in der nächsten Einstellung, in der Dr. Hans Zarkov (Chaim Topol) und sein Assistent eingeführt werden, ist eine chinesische Trennwand mit Drachen und Schlangen zu sehen. Das mag zwar ein typisch fernöstliches Motiv sein, ist allerdings nicht gänzlich ohne Bedeutung. Es passt sowohl zu dem chinesisch klingenden Namen des Schurken Ming als auch zu dessen satanischer Natur.

Zarkov erkennt als Einziger, dass es sich bei den scheinbaren Naturkatastrophen um einen außerirdischen Angriff handelt. Mit seiner selbstgebauten Rakete will er zur Quelle des Angriffs aufbrechen und die Erde retten. Nur leider ist sein Assistent feige und ergreift die Flucht. Da kommen dem Doktor die gerade in seinem Gewächshaus bruchgelandeten Flash und Dale sehr gelegen, denn alleine kann er die Rakete nicht bedienen. Er lockt sie unter falschem Vorwand in die Klapperkiste und startet, bevor die beiden abhauen können.

Sein Gewächshaus fungiert als Startrampe und irgendwie sieht das Gebäude stark nach einem Phallus aus. Doch keine Sorge, es handelt sich nicht um den Pornofilm „Flesh Gordon“, bei dem die Rakete noch mehr einem intergalaktischen Schwanz ähnelt.

Auf dem Flug fällt zum ersten Mal auf, dass Dale eine Uhr in Form eines Hexagons trägt. Der Auftakt zum Dauerfeuer okkulter Symbolik, die den gesamten Rest des Films bestimmt.

Gleich als nächstes sieht man einen Sensortechniker des Ming-Imperiums, auf dessen Brille deutlich das Freimaurerlogo prangt.

Zarkovs Rakete fliegt durch ein surreal wirkendes Wurmloch…

…und landet auf dem Planeten Mongo, der nicht minder surreal ausschaut.

Schon kurz nach der Landung werden Zarkov, Flash und Dale gefangen genommen. Mings Wachen tragen allesamt Rot, die Farbe des Teufels.

Mings Palast ist ebenfalls rot angestrichen.

Das gilt nicht nur außen, sondern auch innen. Da fühlt man sich gleich wie in der Hölle.

In der Hölle wimmelt es bekanntlich von Reptiloiden, doch der erste Echsenmann ist offensichtlich ein Gefangener und wird auf der Flucht atomisiert. Diese Szene soll natürlich verdeutlichen, in welch tödlicher Gefahr sich die drei Gefangenen befinden.

Hingerichtet übrigens von einer fliegenden Goldkugel, die man als geflügelte Sonne interpretieren könnte.

Dale und Flash sind eigentlich ganz passend für diesen Ort gekleidet. Beide tragen Weiß und Rot, die Farben der Venus. Außerdem gibt Dale hier die Frau im roten Kleid.

Die drei werden zu Ming gebracht, der gerade die Tribute seiner eroberten Monde empfängt. Einige Gäste tragen ebenfalls sehr symbolbehaftete Outfits. Manche sind im Schwarz/Weiß des freimaurerischen Schachbrettbodens erschienen…

… der Anführer der Falkenleute Prinz Vultan (Brian Blessed) hat ein Hexagramm auf dem Helm…

…die Wachen von Ming tragen derweil Totenkopfmasken…

… und seine rechte Hand Klytus (Peter Wyngarde) sieht aus wie der Grim Reaper. Der personifizierte Tod scheint darüber hinaus der Meister vom Stuhl(gang) der örtlichen Loge zu sein, da er über und über mit Freimaurerzeichen geschmückt ist.

Das schrillste Kostüm von allen trägt jedoch der Imperator selbst. Er ist komplett in satanisches Rot gekleidet und mit einen achtzackigen Ištarstern geschmückt.

Außerdem gleicht er optisch dem Gründer der Church of Satan, Anton Szandor Lavey. Dies ist sicherlich kein Zufall. Zum einen, weil Ming das personifizierte Böse darstellt, zum anderen war Lavey in Hollywood ein gern gesehener Berater, insbesondere für Horrorfilme. Offensichtlich wurde ihm hier ein Denkmal gesetzt.

In der Church of Satan soll es zwar keine Menschenopfer geben, im Satanismus aber sehr wohl. Das weiß auch Ming und so verlangt dieser von einem Prinzen, der außer seiner Loyalität keinen Tribut anzubieten hat, dass dieser sich in sein Schwert stürzen möge. Stattdessen versucht der Unterdrückte jedoch, Ming mit seinem Schwert zu stürzen. Der Versuch misslingt und der Tyrann führt das rituelle Menschenopfer eigenhändig aus. Das blaue Blut seines Opfers deutet auf dessen adelige Herkunft hin.

Als nächstes findet der Imperator Gefallen an Dale. Als diese sich weigert, sich ihm zu präsentieren, wendet er seinen Zauberring an, mit dem er u.a. Gedankenkontrolle ausüben kann. Er kommt auch gleich zur Sache und lässt sie für sein Vergnügen in seine Gemächer bringen. Interessant dabei ist, dass er sie „Erdenkätzchen“ nennt. In Kombination mit dem gerade zur Schau gestellten Mind Control, spielt das wohl auf eine Sexkätzchen-Programmierung an.

Flash will das natürlich nicht zulassen und veranstaltet ein kleines Football-Spiel. Das funktioniert anfangs ganz gut, aber am Ende haut ihm Zarkov aus Versehen einen Ball an die Birne. Damit findet die Palastrevolte ein jähes Ende. Ming ordnet an, dass Zarkov einer Gehirnwäsche unterzogen und Flash noch am selben Abend hingerichtet werden soll. Als letzten Wunsch möchte Gordon seine Geliebte Dale noch einmal sehen. Diese wurde zwischenzeitlich in ein komplett rotes Kleid gesteckt, welches Flash offensichtlich zu gefallen scheint.

Klytus lässt den beiden jedoch nur wenig Zeit. Der Grim Reaper gewährt ihnen nur die Dauer einer Sanduhr, was angesichts der bevorstehenden Hinrichtung kaum eine trefflichere Symbolik sein könnte.

Zur Hinrichtung erscheint derweil sogar Ming in Schwarz.

Seine Leibgarde trägt dagegen blau und rot, womit auch die Symbolik der Freimaurergrade abgehakt wäre.

Die Hinrichtung findet in einer Gaskammer statt. Allerdings hat Mings Tochter Aura (Ornella Muti) Flash ein Mittel injizieren lassen, welches das Giftgas neutralisiert. Sie hat ein sexuelles Interesse an dem Football-Star, wie an so ziemlich jedem anderen gutaussehenden Mann.

Mit dem Arzt, der durch diese Aktion sein Leben riskiert, hat Aura selbstverständlich ebenfalls eine Affäre. Passend dazu tritt sie ihm gegenüber als Femme Fatale auf.

Flash gegenüber tritt sie gleichermaßen als Lady in Rot in Erscheinung, doch der hat nur Augen für Dale. Dennoch lässt sie ihn ziehen.

Während Flash sich aus dem Staub macht, erklärt Ming Dr. Zarkov, dass er die Erde getestet hat. Alle tausend Jahre überzieht er alle Welten mit Erdbeben und dergleichen. Halten die Bewohner dies für Naturkatastrophen, sind sie unwissend und werden verschont. Da Zarkov jedoch die Wahrheit aufgedeckt hat, stuft Ming die Erde als Gefahr für seine Macht ein. Unwissentlich hat der Doktor damit das Todesurteil für seinen Heimatplaneten unterzeichnet.

Ming erzählt ihm das alles aus purem Sadismus, da anschließend Zarkovs Gehirn gelöscht werden soll. Er dachte, diese Offenbarung würde den Doktor „amüsieren“.

Den Erinnerungen nach ist Zarkov ein Jude, der das Grauen der Shoah überlebt hat. Als Bilder von Hitler in seinen Erinnerungen auftauchen, meint Klytus, dass dies ein „vielversprechender Mann“ gewesen sei. Deutlicher kann man nicht zur Schau stellen, welche Mächte sich hinter dem Faschismus verbergen. Das schließt auch die Symbole auf der Kleidung des Grim Reapers und General Kalas (Mariangela Melato) mit ein.

Mings Tochter offenbart Flash derweil auch eine wichtige Information. Ihr Vater hält die Monde von Mongo in ständiger Feindschaft, denn solange sie sich gegenseitig bekämpfen, können sie sich nicht vereint gegen ihn stellen. Das Prinzip „Teile und herrsche“ kommt hier wieder einmal zur Anwendung.

Aura hat indessen nur ihre Lust im Kopf, doch Flash weist ihre Avancen zurück. Stattdessen möchte er über Telepathiefunk mit Dale verbunden werden. Die ist gerade erst mit einem Trank abgefüllt worden, welcher die Nächte mit Ming erträglicher machen soll, weshalb sie Flashs Stimme zunächst ihrem Rausch zuschreibt. Das rote Kleid hat sie inzwischen gegen ein weißes eingetauscht, womit sie ihrem anfänglichen Look treu bleibt.

Nachdem sie wieder halbwegs nüchtern ist, füllt Dale eine Kammerzofe ab und tauscht die Kleidung mit ihr. So gelingt es ihr, Ming zu entfliehen, bevor er sie missbrauchen kann.

In der Zwischenzeit hat Zarkov eine Hirnwäsche durchlaufen und wurde entsprechend der Ming-Mode umgekleidet. Das Hexagramm auf dem roten Fummel ist dabei allerdings nicht als Anspielung auf seinen jüdischen Glauben zu sehen. In Anbetracht der restlichen Symbolik handelt es sich wohl eher um ein freimaurerisches Hexagramm.

Zudem hat Aura ebenfalls ein rotes Hexagramm auf dem Stirnband und die ist keine Jüdin.

Agent Zarkov, der sein Gedächtnis vor der Löschung bewahren konnte, verhilft Dale zur Flucht. Doch leider plappert sie vor laufender Überwachungskamera aus, dass Flash noch lebt und sich auf Aboria befindet. Ming stattet genau in diesem Moment der Überwachungszentrale einen Besuch ab und verlangt die Ergreifung des Verräters, der Flash geholfen hat. Natürlich unwissend, dass es sich dabei um seine eigene Tochter handelt. Die Symbole in der Zentrale sind jedenfalls wieder einmal sehr explizit.

Direkt neben seinem Geheimdienstchef Klytus sehen die beiden zudem aus, wie Repräsentationen von Saturn und Satan. Die Schwarz/Rot-Symbolik erscheint noch häufiger im Film.

Auf Aboria ist Auras Geliebter Prinz Barin (Timothy Dalton) wenig von der Ankunft Flashs begeistert und lässt ihn sofort einsperren. Von dem Angebot, Ming gemeinsam zu stürzen, hält er sogar noch weniger.

Insgeheim plant Barin Flashs tot und schickt seinen Flötenspieler aus, den Gefangenen zu holen. Man beachte dabei die Flöte in Form einer Schlange.

Aura wird derweil nach ihrer Rückkehr in den Palast von Klytus gefoltert. Ihr Vater hat damit offenbar kein Problem, lehnt jedoch den Vorschlag einer Hinrichtung ab und will Aura stattdessen ein Jahr ins Exil auf einen Eismond schicken.

Während Klytus ausgeschickt wird, Flash zu ergreifen, entflieht dieser der Gefangenschaft Barins. Allerdings kommt er nicht weit und muss sich Barin in einem Ritual stellen, bei dem beide ihre Arme in einen Baumstamm stecken in dem ein giftiger Waldmoloch lebt. Eine interessante Wortwahl für ein Tier, das für rituelle Tötungszeremonien verwendet wird. Flash überlebt zwar, wird aber eingesumpft und kurz bevor Barin ihn hinrichten kann, tauchen Falkenmänner auf.

Dale und Zarkov sind in der Zwischenzeit nämlich von Prinz Vultan entführt worden, der von den beiden erfährt, dass Flash noch lebt und wo er sich aufhält. Obwohl Vultan Ming hasst, gedenkt er, seine Gefangenen an ihn auszuliefern, um Zeit zu gewinnen und sich Mings Vertrauen zu erschleichen. Schlussendlich kommen alle in seiner Wolkenstadt zusammen und das im gleichen Jahr, in dem auch „Star Wars – Das Imperium schlägt zurück“ herauskam.

In Vultans Reich verlangt Barin ein Duell gegen Flash, in dessen Verlauf der Erdling ihm jedoch das Leben rettet. Damit steht er in Gordons Schuld. Ausgerechnet in diesem Moment taucht jedoch Darth Vader … äh … Klytus in der Wolkenstadt auf.

Allerdings wird er von Flash überrumpelt, wobei er einen hässlichen Tod stirbt.

Vultan ist jedoch wenig davon begeistert und flieht mit seinen Falkenmännern. Seine vier Gefangenen lässt er zurück und schon kurz darauf werden Dale, Zarkov und Barin von Mings Truppen gefangen genommen. Mit Flash sucht Ming derweil das Gespräch und hier wird es nun wirklich interessant. Überraschend bietet er dem Erdling ein Königreich auf der Erde an. So könnte sie vor der Zerstörung bewahrt werden, als unterworfene Welt mit Flash als Gouverneur. Im Gegenzug soll dieser seinen Widerstand gegen Ming sowie seine Geliebte Dale aufgeben.

Das erinnert nicht von ungefähr an die Versuchung Jesu aus dem Neuen Testament. Darin heißt es: „Wieder nahm ihn der Teufel mit sich und führte ihn auf einen sehr hohen Berg; er zeigte ihm alle Reiche der Welt mit ihrer Pracht und sagte zu ihm: Das alles will ich dir geben, wenn du dich vor mir niederwirfst und mich anbetest.“

Mit anderen Worten ist Ming der Teufel höchstpersönlich, was nach all der satanischen Symbolik eigentlich niemanden mehr verwundern sollte. Gleichzeitig wird der Footballspieler von der Erde aber auch zum Messias erhöht und wie dereinst Jesus lehnt er das Angebot des Teufels ab. Und das, obwohl er bereits die Farben von Satan und Saturn sowie Mings achtzackigen Stern trägt.

Ming lässt die Wolkenstadt zerstören und glaubt Flash tot. Dieser entkommt jedoch im letzten Moment mit einem Raketoped und verbündet sich mit Vultan. Doch halt, wozu haben geflügelte Falkenmänner ein Fluggerät in ihrer Stadt und warum zum Henker weiß Flash, wie man dieses Gefährt nennt?

Zurück in Mings Palast liefert sich Dale erst mal einen Kampf mit Aura. Diese scheint jedoch geläutert und gibt Dale ein Gift, mit dem sie Ming in der Hochzeitsnacht töten soll. So weit kommt es aber gar nicht mehr. Gordon kapert mit den Falkenmännern ein Raumschiff und crasht in die Hochzeit.

Eine Hochzeit wohlbemerkt, die so schlimm ist, dass die Braut wie auf einer Beerdigung gekleidet ist.

Im Innern des Palastes befreit Aura derweil Barin und Zarkov, die unsinnigerweise Augenbinden tragen, während sie an die Kerkerwand gekettet sind.

Nach ihrer Rettung besetzen sie die Sicherheitszentrale und schalten General Kala aus. Aus Kalas Leichnam fließt Black Goo, was ein interessantes Detail am Rande, aber für die Handlung nicht weiter relevant ist. Es unterstreicht lediglich ihre Boshaftigkeit.

Kalas Überwacher stellen sich indessen als Cyborgs heraus, die im Innern aus Kabeln und Schaltkreisen bestehen. Kurioserweise muss Zarkov nur einem die Brille abreißen, um alle lahmzulegen.

Ming ahnt derweil noch nichts von den Angriffen, die innen und außen stattfinden. Er legt weiter den Hochzeitsschwur ab, laut dem er schwört, Dale zu benutzen, wie es ihm gefällt und sie erst in den Weltraum zu schießen, wenn er ihrer überdrüssig ist. Doch noch bevor er ihr den Trauring anstecken kann, deaktiviert Barin das Blitzfeld, welches den Palast schützt, sodass Flash mit dem gekaperten Raumschiff Ajax den Thronsaal penetrieren kann. Bei der Gelegenheit penetriert er auch gleich noch Ming mit der Antenne am Bug des Schiffes.

Bevor Flash ihm den Rest geben kann, begeht Ming scheinbar mit seinem Ring Suizid. Der neue Imperator wird Barin und Vultan General über die Streitkräfte. Doch ist Ming wirklich tot? Seine Lache am Ende sowie das Fragezeichen hinter dem „The End“ lassen Raum für Spekulationen.

Fazit: „Flash Gordon“ ist auf seine Weise ein abstraktes Kunstwerk, das Kultstatus genießt. Gleichzeitig strotzt er aber auch nur so vor okkulter Symbolik. Insbesondere Zirkel und Winkelmaß sind allgegenwärtig, ebenso wie die Farbe des Teufels, der obendrein ausschaut wie Anton Lavey. Vom ganzen Kitsch fangen wir lieber erst gar nicht an.

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Initiation in die freimaurerische Pop-Okkultur

In der Musik- sowie Filmindustrie finden die freimaurerischen Initiationen inzwischen komplett offen statt. Jeder kann es sehen, doch die wenigsten verstehen es. Natürlich wird die Initiation bei den Auftritten sowie in den Videos und Filmen nur noch einmal für die Öffentlichkeit nachgespielt und ist kein Ersatz für das vorherige Aufnahmeritual in der Loge. Dennoch zeigen solche öffentlichen Zeremonien, welche Künstler kürzlich der Freimaurerei beigetreten sind.

Am bekanntesten dürfte wohl Pinks Einweihung bei den MTV Video-Music-Awards von 2009 in New York sein. Alle typischen Merkmale sind vorhanden: Augenbinde, Seil und sogar die freigelegte linke Brust. Ebenso ist der Schachbrettboden, auf dem das Ritual normalerweise abgehalten wird, präsent. In dem Lila von Pinks Anzug vereint sich indes das Blau der Johanneslogen mit dem Rot der hohen Grade des schottischen Ritus.

Pink masonic initiation

2011 legte Sido die Augenbinde an und ließ sich das Schwert auf die entblößte linke Brust legen. Das Video zur Single „So mach’ ich es“ wurde zum Großteil in einer Freimaurerloge gedreht. Im Übrigen stammt sie von seinem gemeinsamen Album mit Bushido, welches den auffälligen Titel „23“ trägt.

Initiation_2

Im 2001 erschienen Horrorfilm „From Hell“ über den Frauenmörder Jack the Ripper spielte Mark Dexter die Rolle des britischen Thronerben Prinz Albert. Dieser wird im Verlauf des Films in eine Freimaurerloge aufgenommen, der auch Jack the Ripper angehört.

"From Hell" (2001)

„From Hell“ (2001)

Die Augenbinde – Blind in die Loge

von Joe Doe

Wie sich wohl jeder denken kann, benutzen Freimaurer die Augenbinde nicht, um blinde Kuh oder Topfschlagen zu spielen. Sie benutzen die Augenbinde auch nur zum Zwecke der Initiation. Der Anwärter wird mit freigelegter linker Brust, hochgekrempeltem linken Hosenbein, Galgenstrick und verbundenen Augen in die Loge geführt. Er wandelt quasi blind durch die Welt, bis er als Lehrling in die Loge aufgenommen wird. Erst nachdem er seinen Eid abgelegt hat, darf er schließlich das Licht erblicken.

Initiation

Die eigentliche Symbolik liegt hier also im Ablegen der Augenbinde. Im Vordergrund steht dabei allerdings nicht, dass der Neuling nun sehen darf, wer noch alles Mitglied ist, nachdem er geschworen hat, darüber Stillschweigen zu bewahren. In dem Fall hätte man ihm auch einen Sack über den Kopf ziehen können, wie das z.B. Geheimdienste machen. Im Kern geht es darum, dass der Initiant in die geheimen Mysterien der Freimaurerei eingeweiht wird. Fortan beginnt ein Lernprozess, bei dem der Lehrling alles über heilige Geometrie, verborgene Geschichte, freimaurerische Rituale und dergleichen erfährt. Er wird vom blinden Normalbürger zu einem sehenden Geheimnisträger.

In Anbetracht der Tatsache, dass die meisten Geheimnisse der Freimaurer inzwischen überall im Internet zu finden sind, ist die Augenbinde eigentlich ein überholtes Relikt aus der Vergangenheit. Niemand muss sich heutzutage noch einen Lumpen um die Augen binden und sich am Mummenschanz einer Loge beteiligen, um alles Wissenswerte in Erfahrung zu bringen. Die Augenbinde sollte viel eher für den blinden Gehorsam stehen, dem Freimaurer folge zu leisten haben.

Die freimaurerische Initiation der ersten drei Grade

von Joe Doe

Bevor ein Suchender in eine Freimaurerloge aufgenommen wird, muss er sich zunächst einmal als würdig erweisen. Für die Aufnahme muss er sowohl volljährig sein als auch von tadellosem Ruf. Je nach Loge spielt zudem das Geschlecht eine Rolle und jeder Suchende sollte natürlich das nötige Kleingeld mitbringen. Eine Mitgliedschaft ist nämlich nicht billig und kostet je nach Größe und Ausstattung der Loge zwischen 400 und 1.000 € im Jahr. Von Vorteil wäre es zu guter letzt, wenn der Suchende eine Empfehlung eines Logenbruders mitbringt.

Erfüllt der Suchende die Kriterien, wird per Kugelung über seine Aufnahme entschieden. Dabei geben alle Logenmitglieder in einer geheimen Wahl weiße oder schwarze Kugeln in eine Urne. Bei ein oder zwei schwarzen Kugeln werden die Verantwortlichen gebeten, aus der Anonymität zu treten und ihre Ablehnung zu begründen. Können sie dies nicht, gilt die Wahl als angenommen. Sind drei oder mehr schwarze Kugeln dabei, gilt der Suchende indes als abgewiesen.

Kugelung

Ist der Suchende angenommen, muss er zunächst ein Aufnahmeritual bestehen. Bei der Initiation in eine Freimaurerloge gilt es vieles zu beachten. Das linke Hosenbein wird hochgekrempelt und der linke Schuh ausgezogen. Dadurch hinkt der Anwärter leicht, was darauf hinweisen soll, dass er mit einem Bein noch in der Außenwelt steht. Weiterhin wird die linke Brust freigelegt, was darauf zurückzuführen ist, dass Frauen früher generell unerwünscht waren und auch heute noch in vielen Logen von der Mitgliedschaft ausgeschlossen sind. Das Freilegen der Brust soll also zeigen, dass der Anwärter keinen Busen hat. In gemischten sowie Frauenlogen erübrigt sich ein solcher Test zwar, dennoch wird die Brust aus Tradition freigelegt.

Jetzt fehlt nur noch der Galgenstrick um den Hals und die Augenbinde, dann wird der Anwärter auch schon in die Loge geführt. Dort kniet er nieder und schwört seinen Eid, während ein Schwert auf seine freiliegende Brust gerichtet ist. Danach darf der frischgebackene Lehrling die Augenbinde ablegen und das Licht der Loge erblicken.

"From Hell" (2001)

„From Hell“ (2001)

Die Aufnahme in die Loge ist jedoch nicht das letzte Initiationsritual. Jeder weitere Grad erfordert eine weitere Initiation. Bei der Aufnahme in den Gesellengrad ist im Prinzip alles spiegelverkehrt. Statt dem linken wird das rechte Hosenbein hochgekrempelt und der rechte Schuh ausgezogen. Außerdem wird diesmal die rechte Brust freigelegt und der Galgenstrick um die rechte Schulter gebunden. Bei der Meisterinitiation werden schließlich beide Hosenbeine hochgekrempelt und beide Schuhe ausgezogen. Weiterhin wird der komplette Oberkörper freigelegt und der Galgenstrick um die Taille gebunden. Die Augenbinde bleibt aus anatomischen Gründen selbstverständlich dort, wo sie auch schon bei den ersten beiden Graden sitzt.

Initiationen

Die Freimaurer – Willkommen in der Dualität

von Joe Doe

Die Freimaurer sind der am weitesten verbreitete Geheimbund der Welt und zählen heute rund 6 Millionen Mitglieder. Jedoch ist diese Zahl eher gering. Zu ihren Glanzzeiten hatten die Freimaurer allein in den USA über 40 Millionen Mitglieder. Der Rückgang ist also immens. Doch woran liegt das?

Zum einen sind die Logen hoffnungslos überaltert. Im 19. Jahrhundert galt die Mitgliedschaft im gehobenen Bürgertum noch als schick, doch spätestens ab der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts kamen die albernen Rituale schlichtweg aus der Mode. Zudem braucht man in einer allgemein aufgeklärten Zeit keine (Pseudo-) Aufklärer mehr, die sich im Geheimen treffen. Im Umkehrschluss verzeichnen auch die Kirchen zunehmende Austritte, da aufgeklärte Menschen und Dogmen aus der Steinzeit einfach nicht zusammenpassen.

Der Nachwuchs bleibt allerdings nicht nur aus, weil sich die Idee hinter der Freimaurerei totgelaufen hat. Zusätzlich liegt der Beliebtheitsgrad der Logenbrüder im Keller. Das ist nicht allein die Schuld kruder Verschwörungstheorien, sondern hat auch mit einigen hochrangigen Mitgliedern zu tun, darunter Napoleon Bonaparte (franz. Despot †), Albert Pike (US-Südstaatengeneral und Rassist †), Aleister Crowley (Begründer des modernen Satanismus †), Josef Stalin (russ. Diktator †), Harry S. Truman (Ex-US-Präsident †), Henry Ford (Antisemit und Naziunterstützer †), die Familie Bush (inkl. 2 Ex-US-Präsidenten), Silvio Berlusconi (ital. Ex-Präsident), Nicolas Sarkozy (franz. Ex-Präsident), Angela Merkel (dt. Bundeskanzlerin) und Jimmy Savile (BBC-Moderator und Kinderschänder).

Die Liste abscheulicher Ungeheuer der Weltgeschichte mit Freimaurerzugehörigkeit ließe sich noch endlos fortsetzen. Es gehörten und gehören fast alle Staatsoberhäupter der Welt dazu, ebenso der europäische Hochadel sowie die namhaftesten Köpfe der Banken- und Konzernmafia, darunter die Rothschilds und Rockefellers. Als wäre das noch nicht gruselig genug, tummeln sich bei den Freimaurern auch zahlreiche Esoteriker, Okkultisten und Satanisten, die wiederum Querverbindungen zu anderen Geheimbünden haben. Doppelmitgliedschaften gibt es u.a. bei den Theosophen, den Anthroposophen, dem O.T.O., dem Golden Dawn und der Thule-Gesellschaft, um nur einige zu nennen.

Alle diese Fakten lassen sich leicht nachrecherchieren und geben kein gutes Bild von der Freimaurerei ab, welche von sich behauptet, für humanistische Werte zu stehen. Ist die Freimaurerei also komplett bösartig und verdorben? Um das beurteilen zu können, muss man ihre Ursprünge kennen sowie zwischen der blauen und roten Freimaurerei differenzieren.

Die Johanneslogen, welche nach Johannes dem Täufer benannt sind, berufen sich auf die Tradition der Dombauhütten. Davon sind auch die meisten Symbole wie Zirkel, Winkelmaß, Steinmetzschlegel, Spitzhammer, behauener Stein usw. abgeleitet. Gleiches gilt für die drei blauen Grade Lehrling, Geselle und Meister. Um in diesem Gradsystem aufzusteigen, muss ein Freimaurer vor allem an der eigenen Persönlichkeit arbeiten. Der Lehrling ist wie ein unbehauener Stein noch unvollkommen. Erst als Meister kann ein Freimaurer die Tempelarbeit leiten, welche im Zentrum freimaurerischen Wirkens steht.

Die ersten Logen entstanden um das Jahr 1700 und waren relativ unorganisiert. Dies änderte sich erst mit der Gründung des ersten Dachverbandes, der Vereinigten Großloge von England, im Jahr 1717. Mit großem Abstand folgte 1773 der Dachverband Großorient von Frankreich. In Deutschland gibt es gleich mehrere Großlogen, doch sind alle weiteren Großlogen weltweit den beiden ersten in Großbritannien und Frankreich untergeordnet. Eine komplette Auflistung würde an dieser Stelle zu weit führen, kann aber hier nachrecherchiert werden.

Zum Logenalltag gehören diverse Rituale. Eines der wichtigsten Rituale ist dabei das Nachspielen der Ermordung von Hiram Abif, welcher der Legende nach der Architekt des Salomonischen Tempels war. Selbstverständlich gibt es auch ein Aufnahmeritual, bei dem der Anwärter mit einer Augenbinde, einem Galgenstrick, hochgekrempelten Hosenbein und freigelegter Brust in die Loge geführt wird. Auf die Brust wird ihm ein Schwert gelegt und er schwört daraufhin seinen Eid.

"From Hell" (2001)

„From Hell“ (2001)

Wer aufgenommen wird, entscheiden die Mitglieder vorab, indem sie weiße und schwarze Kugeln in eine Urne werfen. Weiß steht dabei für „Ja“ und Schwarz für „Nein“, wobei drei oder mehr schwarze Kugeln bereits für eine Abweisung des Suchenden genügen. Es wäre daher gut, einen oder mehrere Fürsprecher zu haben. Weiterhin sollten Anwärter genügend Geld mitbringen, denn die Mitgliedschaft in einer Loge ist nicht billig. Damit wäre die Gleichheit schon mal vom Tisch, denn Leiharbeiter und Arbeitslose können sich die Beiträge von bis zu 1.000 € im Jahr gewiss nicht leisten.

Die Freimaurer sind ein elitärer Club und bei der Aufnahme neuer Brüder sehr wählerisch. Die Betonung liegt zudem auf „Brüder“, denn Frauen war die Mitgliedschaft lange Zeit untersagt. Zwar gab es bereits im 18. Jahrhundert das Konzept der Adoptionslogen, diese waren jedoch nicht selbstständig, sondern blieben den regulären Männerlogen angegliedert. Als eine der ersten gemischten Logen wurde der „Order of the Eastern Star“ 1850 in den USA gegründet. Eigenständige Frauenlogen kamen indes erst Mitte des 20. Jahrhundert auf. In Deutschland war dies die 1949 gegründete Großloge „Zur Humanität“, aus welcher die heutige Frauen-Großloge von Deutschland hervorging.

Doch egal ob nun Mann oder Frau, als Suchender hat man nicht immer Glück. Am ehesten kommt man in eine Loge, wenn man zuvor in einem freimaurerischen Service Club wie den Rotariern oder dem Lions Club Mitglied ist. Passt man ins Profil, wird man angesprochen. Der einzige Weg für jedermann, einmal eine Loge von innen zu sehen, ist dagegen der Tag der offenen Tür.

Zumindest in diesem Punkt sind die Johanneslogen heute sehr exponiert. Während in der Vergangenheit alles hinter verschlossenen Türen stattfand, hat heute jede Loge ihre eigene Webseite, auf der vielleicht nicht alles, aber immerhin vieles preisgegeben wird. Zuweilen findet man sogar Listen von bekannten Freimaurern, die in der Regel aber schon tot sind. Ein Freimaurer kann sich zu Lebzeiten nämlich nur selbst als solcher outen. Einen Bruder in der Öffentlichkeit zu enttarnen ist dagegen strengstens verboten.

Offiziell verboten ist es auch, in der Loge über Politik zu reden. Freilich kann das niemand nachprüfen, aber nach außen geben sich die Freimaurer unpolitisch. Ihre Kernthemen sind die Architektur und die darin verborgene heilige Geometrie. Aber auch andere Künste sind stark von der Freimaurerei geprägt worden. Man denke nur an Mozarts „Zauberflöte“ oder Goethes „Faust“. Die Spuren der Freimaurer führen bis nach Hollywood und zu jedem größeren Musiklabel. Gleiches gilt für die Modewelt sowie die Spiele-Industrie.

Doch da kommen wir allmählich in den Bereich der Hochgradfreimaurerei, wobei es verschiedene Hochgradsysteme gibt. Die einzige Gemeinsamkeit der Hochgradsysteme liegt dabei darin, dass man zuvor die ersten drei blauen Grade durchlaufen haben muss. Ansonsten sind die Systeme sehr unterschiedlich. Im Schwedischen Lehrsystem durchläuft man eine Andreasloge bis zum VI. Grad und anschließend das Ordenskapitel bis zum X. Grad. Es ist wohl kein Zufall, dass dieses Kapitel mit der göttlichen 10 abschließt, denn das Schwedische Lehrsystem ist stark christlich geprägt und betrachtet Jesus Christus als obersten Meister.

Ein etwas bekannteres Hochgradsystem ist der York-Ritus, welcher auf zwei verschiedenen Wegen bis zum XI. Grad reicht. Dabei durchlaufen die Mitglieder das Kapitel der Maurer vom königlichen Bogen bis zum VII. Grad, das Konzil der Kryptischen Maurer bis zum IX. Grad und schließlich die Komturei oder alternativ dazu die Präzeptorei und Priorat bis zum XI. Grad. Auch beim York-Ritus ist das Christentum stark präsent, allerdings deuten die 11 Grade bereits eine Dualität an. Der York-Ritus sollte übrigens nicht mit dem deutschen Royal York verwechselt werden, welcher nur den IV. und V. Grad des Inneren und Innersten Orient umfasst.

Bis hier hin scheint alles noch recht harmlos zu sein und man glaubt, es mit Humanisten zu tun zu haben, die sich auf das Christentum sowie Judentum berufen und sich nicht in das politische Weltgeschehen einmischen. Der roten Freimaurerei des schottischen Ritus, welche bis zum 33. Grad reicht, nimmt man indes nicht mehr so leicht ab, dass sie unpolitisch und humanistisch sei. Die Werke ihrer Vertreter strotzen nur so vor okkulten Inhalten, wobei Albert Pike (1809-1891) in seinem „Morals and Dogma“ sich sogar direkt auf Luzifer berief. In seiner Gedankenwelt existierten zwei Götter, wobei für ihn Luzifer der Freund und Adonai der Feind der Menschheit waren.

Satan fand bei Pike indes keine direkte Erwähnung, jedoch ist Satan lediglich die andere Seite von Luzifer. Im Okkultismus werden Luzifer und Satan die Farben Weiß und Rot zugeordnet. In Bezug auf die roten Grade lässt das eigentlich nur einen Schluss zu, welcher durch satanistische Hochgradfreimaurer wie Aleister Crowley (1875-1947) untermauert wird. Der bereits erwähnte Order of the Eastern Star, welcher zum schottischen Ritus gehört, hat sogar ein umgedrehtes Satanspentagramm als Logo.

Eastern Star

Neben dem praktizierten Okkultismus fällt weiterhin die Errichtung einer „neuen Weltordnung“ auf, welche zweifelsfrei eine politische Agenda darstellt. Es dürfte klar sein, dass diese Agenda nichts Gutes sein kann. Insbesondere, wenn man sich vor Augen führt, welche Politiker Logenmitglieder sind und welch menschenverachtende Politik sie betreiben. Das krasseste Beispiel ist dabei wohl die italienische Propaganda Due, welcher u.a. Silvio Berlusconi angehört. Diese hat schon eher den Charakter einer Mafiaorganisation, was dazu führte, dass sich die meisten europäischen Johanneslogen von ihr distanzierten.

Mit Sicherheit ist die P2 jedoch kein Einzelfall. Hochgradfreimaurer aus aller Welt sind in mafiöse Machenschaften involviert und haben okkulte Orden wie Skull & Bones oder den Bohemian Club ins Leben gerufen, welche offen satanistisch sind. Das hat rein gar nichts mehr mit den Idealen der blauen Logen zu tun, deren fünf Grundpfeiler Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, Toleranz und Humanität sind. Allerdings ist die Entstehungsgeschichte der roten Freimaurerei auch eine etwas andere.

Zwar benutzen die roten Loge dieselben Symbole der Dombauhütten, doch die feinen Herren der Oberschicht würden sich niemals selbst die Hände mit rauer Arbeit schmutzig machen. Der schottische Ritus war seit jeher der Elite vorbehalten und beruft sich auf weitaus ältere elitäre Zirkel. Am bekanntesten dürften dabei wohl die Tempelritter sein, allerdings spielen auch der Isis- und Osiris-Kult eine bedeutende Rolle. Es ist wohl kaum ein Zufall, dass in Freimaurerei altägyptische Symbole wie die geflügelte Sonne sehr weit verbreitet sind. Diese haben nichts mit den Dombauhütten oder christlicher Tradition zu tun.

Das älteste Symbol dürfte allerdings die dreizehnstufige Pyramide mit Auge sein. Der urtümlichste Fund einer solchen Darstellung wird auf ein Alter von rund 13.000 Jahren datiert und dem untergegangenen Atlantis zugeordnet. Das sind die wahren Ursprünge der Freimaurerei und tatsächlich sehen die Logenbrüder in den USA eine Art neues Atlantis. Es ist also kein Zufall, dass dieses antike Symbol auf dem Staatsiegel der USA zu finden ist.

Klaus Dona Pyramide

Wie es scheint, ist die neue Weltordnung eigentlich eine uralte Ordnung, die wiederhergestellt werden soll. Die Freimaurerei ist dabei lediglich das aktuelle Gesicht eines antiken Mysterienkultes, der sich in immer neuen Inkarnationen manifestiert hat. Behauptungen, die Freimaurer seien im Ursprung positiv gewesen und erst später unterwandert worden, sind daher nicht ganz korrekt. Das hängt eher vom Selbstverständnis der einzelnen Logen ab. Der antike Mysterienkult hat sich jedenfalls bis heute sehr weit verzweigt und ein ganzes Netz aus Geheimgesellschaften hervorgebracht. Diese sind alle miteinander verwoben, konkurrieren aber zuweilen auch gegeneinander, was oft in persönlichen Eitelkeiten begründet liegt.

Es ist zu bezweifeln, dass sich alle Freimaurer, insbesondere jene in den Johanneslogen, über dieses Ausmaß okkulter Machenschaften bewusst sind. Wahrscheinlich begreifen die meisten nicht einmal, warum sich in ihren Logen auch antike Symbole befinden, die nichts mit der Tradition der Dombauhütten oder dem Christentum zu tun haben. Genauso wie die meisten Katholiken nicht wissen, warum auf dem Petersplatz im Vatikan ein ägyptischer Obelisk steht. Die Johanneslogen sind, ebenso wie jede organisierte Religion, ein Kontrollsystem.

Aus diesem Grund dürfen auch nicht alle Freimaurer als Mitglieder einer finsteren Weltverschwörung diffamiert werden. Vor allem bei den niedrigen Graden findet man viele Menschen, die entweder aus Karrieregründen dabei sind oder tatsächlich humanistische Werte vertreten und genau aus diesem Grund einer Loge beigetreten sind. Die meisten von ihnen werden niemals in die hohen Grade des schottischen Ritus aufsteigen und ihr Leben in dem Glauben verbringen, einer guten Sache zu dienen.

Das Ganze erinnert ein wenig an „Star Wars“, wo sich sogar das Farbsystem der Freimaurer im korrekten Kontext wieder findet. Die positiven Jedi benutzen Laserschwerter in den Farben Blau (Johanneslogen), Grün (Andreaslogen) und Gelb, während die finsteren Sith ausschließlich rote Laserschwerter verwenden. Es gibt sogar Jedi, die sich der dunklen Seite der Macht zuwenden und zu den Sith überlaufen. Diese stehen für die ehemaligen Johannesfreimaurer, die sich dem schottischen Ritus angeschlossen haben.

Sogar die beinahe Auslöschung der Jedi durch die Sith hat einen realen Hintergrund. Im 3. Reich hatten die Nazis die Freimaurerei verboten und viele Logenbrüder wurden in Konzentrationslager verschleppt. Im Kern traf diese Säuberungsaktion jedoch nur die regulären Logen, welche auch Juden aufnahmen. Hochgradfreimaurer wie Henry Ford oder Prescott Bush unterstützten das Naziregime dagegen nach besten Kräften und die Nazi-Elite selbst war in der freimaurerischen Thule-Gesellschaft organisiert. Das ist kein Widerspruch, sondern ein Krieg innerhalb der Freimaurerei.

Nachdem wir mit wirklich üblen Vertretern der Freimaurerei begonnen haben, widmen wir uns zum Schluss einigen positiven Beispielen, die es tatsächlich gibt. Da wäre zum Beispiel der britische Schauspieler Charlie Chaplin (1889-1977), ein Pazifist und Arbeiterfreund, der sich in seinen Filmen gegen jede Form der Unterdrückung stellte. Seine Worte werden gewiss nicht unwahr, nur weil er Freimaurer war.

Ein Name, der auf jeden Fall noch erwähnt werden muss, ist der chilenische Präsident Salvador Allende (1908-1973), der 1970 zu einer Zeit ins Präsidentenamt gewählt wurde, in der große Armut in Chile herrschte und die reichen Oligarchen regelmäßig Menschenmassen von der Polizei zusammenschlagen ließen. Allende setzte sich als Sozialist für die Rechte der Schwachen ein, verstaatlichte die Bodenschätze des Landes, enteignete Banken und wollte die Abhängigkeit gegenüber den USA beenden. Sein Weg zum Sozialismus war dabei absolut demokratisch und unabhängig vom damaligen Ostblock. Den Einmarsch der Sowjetarmee in Prag verurteilte der Humanist Allende sogar ausdrücklich.

Leider währte die Präsidentschaft Allendes nicht lange. Mit Hilfe der CIA führte der General Augusto Pinochet (1915-2006) drei Jahre später einen Putsch durch und errichtete eine faschistische Militärdiktatur. Tausende Menschen wurden unter seinem Regime gefoltert und ermordet. 2001 wurde zwar ein Prozess gegen den 1990 aus dem Amt gewählten Tyrannen eröffnet, jedoch aus gesundheitlichen Gründen abgebrochen, sodass der Dämon in Menschengestalt ungestraft davon kam.

Interessant an diesem Lehrstück in Geschichte ist die Tatsache, dass Allendes Sturz von Hochgradfreimaurern wie dem damaligen US-Außenminister Henry Kissinger vorangetrieben wurde. Ob Augusto Pinochet ebenfalls Freimaurer war, ist nicht bekannt, aber durchaus wahrscheinlich. So viel also zum Thema: „Ich bin Freimaurer, ich habe 6 Millionen Freunde.“ Wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde!

Gleiches gilt für die kubanische Freimaurerei, welche sich recht gut mit dem dortigen Sozialismus arrangiert hat. In der US-amerikanischen Freimaurerei hat sie dagegen keinen Freund. Was treibt also linksgerichtete Humanisten in die Freimaurerei? Möglicherweise geht es zumindest einigen darum, die Machtstrukturen des Geheimbundes für ihre Zwecke auszunutzen.

Dazu gibt es ein gutes Beispiel. Der russische Revolutionär Michail Bakunin (1814-1876), für den Freiheit und Sozialismus entgegen dem späteren Sowjetsozialismus untrennbar miteinander verbunden waren, trat 1845 bei einem Parisbesuch der schottischen Hochgradloge „Grand Orient“ bei. Dies hatte jedoch ausschließlich pragmatische Gründe. Der Dichter Angelo de Gubernatis, der später eine Nichte Bakunins heiratete, berichtete über ein Treffen im Januar 1865 in Florenz Folgendes über Bakunin:

„Bakunin erhob sich bald, näherte sich mir und drückte mir die Hand, indem er mich etwas geheimnisvoll fragte, ob ich kein Freimaurer wäre? Ich antwortete, dass ich es nicht sei und nicht sein möchte, da ich einen Widerwillen gegen jede geheime Gesellschaft hätte … Bakunin sagte mir, dass ich recht hätte, auch er empfinde keine große Achtung vor der Freimaurerei, doch verschaffe sie ihm Mittel, etwas anderes vorzubereiten.“

Bakunin verachtete also die Freimaurer und trat ihnen ausschließlich bei, um ihre Kapazitäten zu nutzen. Er versuchte zudem, die Freimaurerei zu reformieren, was ihm jedoch misslang. Bakunin ist damit der beste Beweis, dass eine Infiltration der Hochgradfreimaurerei sich nicht lohnt. Im Gegenteil können solche Versuche sogar lebensbedrohlich sein und Bakunin hatte viel Glück, dass seine Bemerkung gegenüber de Gubernatis nicht von diesem an seine Logenbrüder weitergegeben wurde.

Letztendlich gründete Bakunin seine eigene Geheimgesellschaft, die „internationale Bruderschaft“. Vielleicht sollten sich die linksgerichteten Logenbrüder jedoch generell fragen, wozu sie in einer klassenlosen und gerechten Gesellschaft überhaupt noch elitäre Geheimbünde brauchen? Offensichtlich ist das ja ein Widerspruch in sich.

An Widersprüchen mangelt es der Freimaurerei aber ohnehin nicht. In ihren Reihen finden sich Adelige und Kommunisten, Kriegstreiber und Pazifisten, Faschisten und Freiheitskämpfer, Antisemiten und Juden, Satanisten und Christen. Von außen betrachtet könnte man die Logen mit Nervenheilanstalten verwechseln. Vernunftbegabte Menschen, die für Ideale wie Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit eintreten, sollten obskure Geheimbünde meiden, in denen man oft auch das Gegenteil findet. Zur Hölle mit der Dualität und dem ganzen Faxentheater aus albernen Ritualen! Kein Mensch braucht diesen Mist!

Quelle zur Freimaurerei

Quelle zu den Gradsystemen

Quelle zu Michail Bakunin

Überschwellige Sex-Botschaften auf Russisch & Reptiloid

Das folgende Beispiel aus der russischen Musikindustrie ist keineswegs mehr unterschwellig – weder was die Zwangsprostitution, noch was die Freimaurersymbolik angeht.

sexcover

Der Bandname SnakeSkin (zu deutsch „Schlangenhaut“) lässt bereits nichts Gutes ahnen. Und wieder trägt die Sexsklavin eine Augenbinde.

Snakeskin - Music for the Masons

Alles streng nach Drehbuch – Nordkorea droht USA mit Atomkrieg

Was haben wir nicht gelacht, als der Ego-Shooter „Homefront“ 2011 auf den Markt kam. Zwar hat Nordkorea die größte Armee im Vergleich zur Gesamtbevölkerung, aber dass diese abgebrochenen Hungerhaken ein militärisch weit überlegenes Land wie die USA angreifen, schien einfach nur lächerlich. Eine solche Besatzung würde nicht mal einen Tag andauern.

Homefront

Bisher war dieses Horrorszenario reine Phantasie. Kim Jong Il war zwar ein größenwahnsinniger Diktator, aber er war keineswegs dermaßen unbesonnen. Der Sturz des irakischen Diktators Saddam Hussein sowie dessen Hinrichtung 2006 versetzten Kim Jong Il damals in einen derartigen Schock, dass er außenpolitisch größte Vorsicht walten ließ. Er wollte sprichwörtlich nicht seinen Kragen riskieren und setzte zunehmend auf Diplomatie.

In Kim Jong Ils Verständnis war die USA der Agressor und daher war der erste Atombombentest auch weniger als Drohung gemeint, sondern als Abschreckung.

Jedoch starb Kim Jong Il am 17. Dezember 2011. Die Welt atmete zwar vorerst auf, doch die Freude scheint nun mehr verfrüht gewesen. Denn nun zeigt sich, dass sein Sohn Kim Jong Un offenbar noch größenwahnsinniger, ja regelrecht geisteskrank ist. Erst kürzlich drohte Nordkorea der USA mit einem atomaren Erstschlag.

Im Trailer „Future History“ für den Ego-Shooter „Homefront“ beginnt der Krieg 2013. Erstaunlich, als wie zutreffend sich diese Vorhersage nun herauzustellen scheint. Offenbar folgt Nordkorea dem Drehbuch der USA.

Kim Jong Un scheint ein bezahlter Chaosagent der USA zu sein, der den dritten Weltkrieg entfesseln soll. So werden vermeintliche Kommunisten (eigentlich Faschisten) als Aggressor dastehen, während uns die ebenso faschistische neue Weltordnung als einziger Ausweg verkauft wird.

Auf den ersten Blick mag dies absurd erscheinen, doch blickt man einmal hinter die Kulissen, stellt man fest, dass in beiden Ländern dieselben Kräfte die Fäden ziehen. Das faschistische Nordkorea ist nichts anderes, als ein gesellschaftliches Experiment der neuen Weltordnung. An diesem Beispiel können wir bereits sehen, wie ein totalitärer Polizeistaat frei nach Orwells „1984“ funktioniert – inklusive Umerziehungslagern.

Nordkorea ist die Ausgeburt freimaurerischer Allmachtsphantasien, wie der totalen Kontrolle über die gesamte Bevölkerung. Passend dazu trägt die Flagge dieser Diktaur die Farben Blau/Weiß/Rot. Interessant, dass den meisten noch nie aufgefallen ist, dass Nordkorea hier etwas mit den USA gemeinsam hat.

Flagge Nordkorea

US-Flagge

„Homeland“ ist übrigens nicht die einzige Ankündigung des nordkoreanischen Überfalls auf die USA. Wenige Monate vor Kim Jong Uns Drohung kam „Red Dawn“ in die westlichen Kinos. Wie bereits in „Homeland“ legen die Nordkoreaner die USA mit einem EMP lahm und starten dann ihre Invasion. Ausgrechnet eine Handvoll Kids sagt den Besatzern den Kampf an. Der größte Propagandaschrott seit „Die rote Flut“!

Ein ganz ähnliches Szenario bot sich dem Publikum in dem unsäglichen Werk „Tomorrow, when the War began“ aus dem Jahr 2010. In diesem wurde Australien zwar nicht direkt von Nordkorea, aber dafür von einer asiatischen Allianz angegriffen. Und wieder sind es ein paar Teenager, die einer ganzen Armee den Krieg ansagen. Die Nordkoreaner haben ihre Umerziehungslager, der Westen hat dafür seine Kinos. Wenigstens haben wir aber noch die Freiheit, ob wir uns diesen lächerlichen Schwachsinn ansehen wollen oder nicht.

Natürlich muss man aber erst einmal wissen, dass es sich bei solchen Filmen und Spielen um bewusste Konditionierung auf geplante Ereignisse handelt. Man kann nur hoffen, dass Kim Jong Un zur Besinnung kommt und die Sache abbläst. Denn was mit Chaosagenten passiert, sobald sie ihren Zweck erfüllt haben, zeigte sich bereits bei Adolf Hitler, Saddam Hussein und vielen anderen.

Die Bruderschaft der Schlange in der Pop-Okkultur

Die Schlange spielt nicht nur im Alten Testament eine Rolle, sondern auch bei der Band Testament. Man beachte, dass es sich auf dem Cover um weiße Schlangen vor einem roten Hintergrund handelt. Dies sind die Venusfarben für Luzifer und Satan. Satan steht allerdings auch in Verbindung zum Saturn, der hier durch Sensen dargestellt wird, welche die Zähne der Schlangen bilden.

Man muss schon blind sein, um dieser Bruderschaft zu folgen. Oder man trägt wahlweise eine freimaurerische Augenbinde. Garniert wird dieses abscheuliche Cover durch eine Pyramide mit Auge, welche das „A“ im Bandnamen darstellt.

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Axel Rudi Pell scheint ebenfalls ein wahrer Schlangenanbeter zu sein. Das Logo der Bruderschaft hat er allerdings ein wenig abgewandelt. Bei ihm muss eine Gitarre als Hermesstab herhalten. Das Ganze wieder mal in Venusfarben und mit Totenköpfen garniert.

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Das Logo der Bruderschaft findet bei HIM etwas dezent platziert auf der Rückseite des Albums „Love Metal“.

Bruderschaft der HIM-Schlange

Sido und Bushido – So machen es die Freimaurer

Es ist wohl kein Geheimnis mehr, dass die Berliner Gangsterrapper Sido und Bushido Freimaurer sind. Immerhin geben sie offen zu, wie sie es machen. Sidos Aufnahme in die Loge wird dabei in allen Details korrekt dargestellt: Verbundene Augen, Galgenstrick und das Schwert auf der entblößten linken Brust.

Zwischendrin gibt’s noch etwas Sex Magick im Stile von Stanley Kubricks „Eyes wide shut“.

Danach darf Sido zwischen den beiden Säulen Jachin & Boas platznehmen.

Bushido darf derweil Dämonen beschwören…

…und sich die Teufelsmaske aufsetzen.

In diesem Video kommt wirklich alles zusammen, was zusammen gehört. Freimaurer, Sexpartys und organisierte Kriminalität hängen nicht erst seit Silvio Berlusconi zusammen und Verbindungen zum Okkultismus sind ebensowenig neu. Der vulgäre, materialistische Text rundet die ganze Mischung ab und die Tatsache, dass sich Logenbrüder für diesen Dreck hergeben, offenbart deren wahres Gesicht.