KenFM und die Öffnung nach rechts

von Joe Doe

Nicht noch ein Verriss über KenFM, werden jetzt einige denken. Tatsächlich gibt es schon viel zu viel boshafte und sogar verleumderische Kritik am Newsportal von Ken Jebsen, auf die sich dieser Artikel keinesfalls stützen will. Im Gegenteil gab es einst auf der Internetseite und dem Youtube-Kanal von KenFM zahlreiche gute Beiträge, die auch schon auf diesem Blog geteilt worden sind. Leider fällt seit ca. 3 Jahren auf, dass sich KenFM in eine Richtung entwickelt, welche es schwierig bis unmöglich macht, dieses alternative Medium noch weiter zu unterstützen.

Doch werfen wir zuvor noch kurz einen Blick auf die Person Ken Jebsen sowie die Entstehung von KenFM. Über Jebsens biografischen Hintergrund ist nicht viel bekannt, nur dass er 1966 als Kind einer deutschen Mutter und eines iranischen Vaters in Krefeld geboren wurde. Bei seinem Namen soll es sich um ein Pseudonym handeln. In einem Interview bei Radio Fritz gab er an, mit bürgerlichem Namen Moustafa Kashefi zu heißen, was er später jedoch in einem Interview mit Mathias Bröckers als ausgedachten Scherz abtat.

Seine Karriere als Radiomoderator begann 1987 bei Radio Neufunkland in Reutlingen, wo er bis 1991 blieb. Danach war er als Fernsehreporter bei der Deutschen Welle und 1994 als Showmoderator beim ZDF tätig. 1999 war er zudem in der Pro7 MorningShow zu sehen. Zwischenzeitlich kehrte er zum Radio zurück, wo er beim SFB (Sender Freies Berlin) tätig wurde, der 2003 zusammen mit dem ORB (Ostdeutscher Rundfunk Brandenburg) zum RBB (Rundfunk Berlin Brandenburg) fusionierte.

Sein Programm KenFM startete am 28. April 2001 auf Radio Fritz, einem Hörfunksender, der ebenfalls zum RRB gehört. Ken Jebsen kennt also die Arbeitsweise des öffentlich-rechtlichen Rundfunks aus erster Hand, weshalb seine Kritik an selbigem durchaus fundiert ist. Allerdings war er Teil des Systems und verwendet noch immer einige der Methoden. Auch er betreibt Meinungsbildung und zwar massiv. Im Übrigen gibt es kein Medium, auf welches dies nicht zuträfe, einschließlich dieses Blogs. Wer behauptet, völlig neutral und frei von einer eigenen persönlichen Meinung zu sein, lügt schlichtweg.

Ken Jebsens Bruch mit dem RBB erfolgte 2011, nachdem er in einem Chat die unglückliche Formulierung wählte: „„Sie müssen mir nicht den Holocaust erklären, ich weiß, wer ihn als PR erfunden hat.“ Davon erfuhr ausgerechnet Henryk M. Broder, dessen Beschwerde dafür sorgte, dass Jebsen suspendiert wurde. Das könnte nicht ironischer sein, ist Broder doch selbst ein rechter Neoliberalist, der inzwischen als Mitglied der Hayek-Gesellschaft enge Verbindungen zu AfD-Spitzenpolitikern pflegt.

Broders Vorwurf, Ken Jebsen sei ein Holocaustleugner und Antisemit, ist jedenfalls nichts weiter als blanke Verleumdung. Das Zitat wurde aus dem Zusammenhang gerissen. Jebsen meinte damit nicht, dass der Holocaust eine Erfindung sei, sondern der Missbrauch desselbigen als Propagandamittel, um Kritiker mundtot zu machen. Insbesondere gilt dies für Israelkritiker, die pauschal mit der Antisemitismuskeule verprügelt werden, selbst wenn ihre Kritik berechtigt und sogar links ist.

Bei KenFM sind zwischenzeitlich mehrere Juden wie Moshe Zuckermann zu Wort gekommen und mitunter kommt die Kritik an Israel auch direkt von Juden. Diese betrifft sowohl die völkerrechtswidrige Siedlungspolitik im Westjordanland als auch die korrupte, neoliberale und in Teilen rassistische Regierung unter dem rechten Hardliner Benjamin Netanjahu. Keiner, der sich links nennt, kann sich ernsthaft hinter diesen israelischen Ex-Ministerpräsidenten stellen und erst recht nicht hinter dessen rechtsextremen Ex-Außenminister Avigdor Lieberman, der in seiner Jugend einer faschistischen Terrororganisation angehörte (was er selbst bestreitet). Nur antideutsche Knallköpfe setzen Kritik an einer solchen Regierung mit Antisemitismus gleich.

Halten wir also fest, dass Ken Jebsen weder ein Holocaustleugner noch ein Antisemit und erst recht kein Neonazi ist. Vorwerfen kann man ihm lediglich, dass seine Israelkritik komplett einseitig ist und er mit keinem Wort darauf eingeht, dass die palästinensische Hamas eine Terrororganisation ist, die sich auf die gefälschten „Protokolle der Weisen von Zion“ beruft. Jebsen ergreift im Nahostkonflikt unkritisch Partei für jeden, der gegen Israel ist. Das kann durchaus Wasser auf die Mühlen echter Antisemiten und Neonazis sein, wenn auch unabsichtlich.

Quelle

Ein weiterer Vorwurf gegen Ken Jebsen ist der des Verschwörungstheoretikers. Dieser ist mitunter legitim, aber ebenso legitim ist es, die offizielle Geschichtsschreibung infrage zu stellen. Dies hat er vor allem in Bezug auf die 9/11-Anschläge getan und berechtigte Fragen zu Ungereimtheiten gestellt. Z.B. warum ist das WTC-Gebäude Nummer 7 zusammengestürzt und warum schwieg der offizielle 9/11 Commission Report dazu? Oder wie konnte Mohammed Attas Pass den Feuerball überstehen und unbeschadet oben auf den Trümmern der WTC Gebäude 1 und 2 landen?

Es gibt noch weit mehr Ungereimtheiten zu den Anschlägen von 2001 und es darf auch nicht vergessen werden, dass die offizielle Version von Ali bin Laden und den 14 Flugzeugräubern nichts als anderes als eine Verschwörungstheorie ist. Übrigens eine noch viel krudere als die Möglichkeit, dass US-Geheimdienste die Anschläge inszeniert haben könnten. Leider ist jedes kritische Hinterfragen dieses historischen Ereignisses ein absolutes Tabu. Während RBB die Antisemitismusvorwürfe gegen Jebsen noch als unbegründet zurückgewiesen hatte, trennte sich die Rundfunkanstalt schließlich am 23. November 2011 doch von ihm, weil seine Beiträge wiederholt nicht den journalistischen Standards des RBB entsprochen hätten.

Es ist offensichtlich, dass bei dieser Entscheidung auch Druck von außen ausgeübt wurde. Selbiges galt bei der Verleihung des Kölner Karlspreises 2017 an KenFM, die eigentlich im Kino Babylon stattfinden sollte. Die Veranstaltung wurde auf Drängen des Berliner Kultursenators Klaus Lederer unterbunden, der dafür die alten Antisemitismusvorwürfe aufwärmte.

Klaus Lederer gehört zum neoliberalen Flügel der Linkspartei, der eine Regierungsbeteiligung auf Bundesebene unter Mittragen der BRD-Staatsräson anstrebt. Das bedeutet eine Befürwortung von NATO-Kriegseinsätzen, die bedingungslose Loyalität zu den USA und Israel sowie strikter Antikommunismus. Man könnte also auch vom rechten Flügel der LINKEN sprechen. Spitzenpolitiker des linken Flügels, darunter Diether Dehm und Wolfgang Gehrcke, haben sich indessen für die Meinungsfreiheit Jebsens eingesetzt. Die beiden Genannten hatten zuvor auch schon dem Portal KenFM Interviews gegeben.

Zum damaligen Zeitpunkt war das noch absolut legitim, denn KenFM zeichnete sich bis 2017 durch eine strikt anti-imperialistische Berichterstattung aus. Während die neoliberalen Massenmedien und insbesondere Mitglieder der Atlantik-Brücke wie Claus Kleber Kriegspropaganda gegen Syrien, Venezuela, Bolivien und andere vornehmlich sozialistisch regierte Staaten verbreitet haben, hat KenFM immer sachliche Hintergrundinfos zu allen Konflikten recherchiert. Vor allem die auf Youtube veröffentlichten Vorträge von Dr. Daniele Ganser sind diesbezüglich lobend zu erwähnen.

Weiterhin hat sich sowohl Ken Jebsen als Person als auch KenFM als Ganzes in die Friedensbewegung eingegliedert. So nahmen Jebsen und andere Autoren an den Demonstrationen gegen die US-Airbase Ramstein teil, von der aus die Kriege gegen Afghanistan und Irak sowie sämtliche illegalen Drohnenmorde im Nahen Osten gesteuert wurden und werden. Diese Konflikte wurden auf KenFM bisher auch immer als Fluchtursache benannt.

Ken Jebsen, der sich laut eigener Aussage als Weltbürger versteht und alle Menschen ansprechen will, sammelte in der Vergangenheit zudem Spendengelder für das durch die Wirtschaftskrise gebeutelte Griechenland und berichtete direkt darüber, wohin diese Gelder geflossen und wofür sie ausgegeben worden sind. Bis dahin war alles noch okay.

Anfangs hatte sich Ken Jebsen zudem klar von Pegida und der AfD distanziert, während Überläufer wie Jürgen Elsässer längst als Redner in Dresden aufgetreten sind und sich mit Rechtsextremisten wie Götz Kubitschek bei AfD-Parteitagen die Klinke in die Hand gegeben haben. Auf KenFM gab es sogar einige Beiträge, in denen die AfD als neoliberale Systempartei mit Anknüpfungspunkten zur extremen Rechten entlarvt wurde.

Leider hat sich dies inzwischen geändert und zwar radikal! Begonnen hat diese Kehrtwende im Laufe des Jahres 2017, nachdem Donald Trump das Amt des US-Präsidenten angetreten hat. Da die Massenmedien kein gutes Haar an Trump gelassen haben, schaltete Jebsen automatisch in den Verteidigungsmodus. Da er selbst schon angefeindet wurde, ergriff er sofort Partei für Trump. Ganz nach dem Motto: Der Feind meines Feindes ist mein Freund.

Jebsens Einseitigkeit, die zuvor schon bei seiner Israelberichterstattung kolossal genervt hat, fiel ihm spätestens bei Trump auf die Füße. Wäre er zu differenziertem Denken fähig, hätte er vielleicht erkannt, dass die meisten Vorwürfe der Massenmedien gegen Trump der Wahrheit entsprechen. Trump ist ohne jeden Zweifel ein Rassist, ein Sexist, ein Rechtspopulist und ein narzisstischer Egomane. Die Idee, dass ein korrupter Milliardär mit Verbindungen zur Mafia ein Interessenvertreter des einfachen Volkes sein könnte, ist zudem ein offensichtlicher Widerspruch und daher sagenhaft bescheuert!

Doch Jebsen blieb dabei und setzte sogar noch einen oben drauf, als die Massenmedien über den türkischen Sultan Erdogan ebenfalls negativ berichteten. Prompt ergriff Ken auch für diesen Despoten Partei. Dabei folgt er sogar dem Kurs der deutschen Bundesregierung, denn obwohl Erdogan (zu Recht) kritisiert wird, lässt man ihm doch alles durchgehen. Erdogan fällt völkerrechtswidrig in Syrien ein, die Bundesregierung schweigt und liefert weiter Waffen. Erdogan annektiert syrische Städte wie Afrin, wobei er im Gegensatz zu Putin im Falle der Krim keineswegs die dortige Bevölkerung fragt, sondern abschlachten lässt, aber das Wort Sanktion wagt sich keiner in den Mund zu nehmen. Die Endlösung der Kurdenfrage wird mit deutschen Panzern vorangetrieben, aber weil die deutschen Massenmedien Erdogan anprangern, ist das für Ken alles kein Problem.

So richtig verinnerlicht hat Jebsen den Anti-Imperialismus scheinbar doch nicht. Dazu passt auch, dass er neuerdings rechte Neoliberalisten wie dem Risikomanager Markus Krall eine Plattform bietet, ihre menschenverachtende Ideologie zu verbreiten. Krall ist nicht nur Vorstandsmitglied und Geschäftsführer der Degussa Goldhandel GmbH mit Sitz in Frankfurt a.M., sondern schreibt zudem für den rechtskonservativen Blog „Tichys Einblick“ und tritt bei Veranstaltungen der AfD auf, wo er u.a. schon gefordert hat, Arbeitslosen und anderen Leistungsempfängern das Wahlrecht abzuerkennen.

Aber Wahlen fordert Ken ja schon seit jeher zu boykottieren, wohlwissend, dass sich die Gesamtlage dadurch sehr wohl weiter verschlechtern kann. Mag sein, dass bei Wahlen am Ende nur das kleinere Übel herauskommt, aber das ist immer noch besser als ein Viertes Reich. Die kläglichen Reste von Demokratie zu beseitigen ist der feuchte Traum der Neoliberalisten und Faschisten gleichermaßen. Beide gehören dem politisch rechten Spektrum an, weil sie gleiche Rechte für alle Menschen ablehnen und die Menschheit in mehr oder weniger wertvolle und sogar wertlose Individuen unterteilen.

Warum lädt Ken Jebsen, der doch immer von der „Menschheitsfamilie“ redet, rechte Propagandisten ein, welche diese Familie in Herren und Sklaven unterteilen? Warum hinterfragt er nicht deren neoliberale Ideologie, die letztendlich Schuld an allen Kriegen und Krisen ist, über die er zuvor noch kritisch berichtet hat? Die Ausrede, er wolle sich alle Seiten anhören und jeden zu Wort kommen lassen, zieht längst nicht mehr. Denn während Figuren wie Krall immer öfter auf KenFM zu Wort kommen, werden Kommunisten, Anarchisten und Antikapitalisten überhaupt nicht mehr eingeladen.

Ähnlich sieht es bei den Autoren aus. So wurde in den vergangenen zwei Jahren Rainer Rupp immer mehr Platz auf KenFM eingeräumt, der in übelster Manier gegen Flüchtlinge hetzt und rassistische Stereotypen bedient. Wie Elsässer ist auch Rupp ein ehemaliger Linker, der nach ganz rechts übergelaufen ist. Vor der Wende war Rupp ein DDR-Agent, der 1994 wegen Landesverrats verurteilt wurde. Aus der PDS trat er 2003 aus und landete zunächst bei der DKP. 2016 kündigte er schließlich seine Zusammenarbeit mit der linken Tageszeitung „Junge Welt“ und sprach sich während des US-Wahlkampfs für die Kandidatur von Trump aus.

Allein in dieser Personalie steckt jede Menge Ironie. So zieht Ken Jebsen inzwischen permanent Vergleiche der heutigen Politik zur DDR, wobei er die einseitige Dämonisierung der DDR 1:1 von den Massenmedien übernimmt. Dann lässt er aber einen Ex-Agenten der DDR für sich arbeiten, weil dieser sich um 180° gedreht hat. Das ist ja wie bei der CDU, die ununterbrochen auf der LINKEN als SED-Nachfolgepartei rumhackt, während sie selbst in den Ostbundesländern Landtagsabgeordnete mit SED-Vergangenheit in ihren Reihen hat. Derartiges wird gemeinhin als Verlogenheit bezeichnet.

Verlogen ist es auch, wenn Ken Jebsen behauptet, er sei weder links noch rechts und lehne diese Spaltung ab. Zum einen ist die Gesellschaft nun einmal gespalten, egal ob man das wahrhaben will oder nicht. Es gibt wenige Reiche, die den Rest der Menschheit ausbeuten, genauso wie es Faschisten gibt, die andere Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe, Religion oder was auch immer angreifen. Von einer „Menschheitsfamilie“ zu schwafeln ändert daran nichts!

Zum anderen ist man definitiv ein Rechter, wenn man Ideologien propagiert, die Menschen unterschiedliche Wertigkeiten zusprechen. Das geschieht auf KenFM in zunehmendem Maße. Dabei zählt es auch als rechts, wenn man kein Rassist ist. Ken Jebsen ist mit Sicherheit kein Rassist, denn seine Zielgruppe bleibt ja schließlich nach eigener Aussage der Mensch und als Halbiraner wäre er ja überdies schön blöd, wenn er wie die Neonazis gegen „Rassenvermischung“ wettern oder rechtsextreme Begriffe wie „Umvolkung“ in den Mund nehmen würde.

Und da ist der Knackpunkt. Das rechte Spektrum untergliedert sich in rechts und rechtsextrem. Rechts ist jemand schon, wenn er neoliberale Ideen vertritt und die Menschheit in Reich und Arm unterteilt. Wer dieser Ideologie anhängt, muss noch lange kein Rassist sein, obwohl es wie im Falle von Donald Trump durchaus auch Überschneidungen gibt. Rechtsextrem ist derweil jemand, der die Menschheit zusätzlich aufgrund von Ethnie, Religion, Sexualität usw. in mehr und weniger wertvolle Individuen unterteilt.

Um links zu sein reicht es dagegen nicht, für Frieden zu sein und Flüchtlingen zu helfen, was Ken Jebsen in der Vergangenheit durchaus getan hat. Wenn ein Mitglied der reichen Elite kein Rüstungsunternehmer ist, kann er z.B. absolut für Frieden sein. Ein Neoliberalist kann ebenso Flüchtlinge willkommen heißen, immerhin sind diese für ihn billige Arbeitskräfte, mit denen die Löhne gedrückt werden können. Als rechter Neoliberalist kann man sogar Antifaschist sein, wenn einem die Nazis zu stumpf und brutal sind. Von daher ist Ken Jebsen sicherlich ein Friedensaktivist und Nazigegner, aber noch lange kein Linker.

Linke Schreiberlinge gab und gibt es auf der Plattform KenFM allerdings durchaus. Darunter Susan Bonath, die zwar sicherlich in manchen Punkten kontrovers ist, jedoch stets eine klare antikapitalistische sowie anti-imperialistische Linie fährt. Ihre Beiträge für die Tagesdosis zeichneten sich durch gute Recherche und einen unmissverständlichen Klassenstandpunkt aus. Leider hat Ken Jebsen ihre Tätigkeit zunehmend eingeschränkt und dafür Rechtspopulisten wie Rainer Rupp mehr Platz eingeräumt.

Ob es dabei nur um Klickzahlen und die Zufriedenstellung des tendenziell eher rechten Publikums ging oder Ken aus persönlicher Überzeugung gehandelt hat, sei einmal dahingestellt. Jedenfalls konnte Susan Bonath den Rechtsruck nicht länger ertragen und verabschiedete sich daher von KenFM. Leider trägt ihr Weggang natürlich dazu bei, dass die rechten Tendenzen sich nun noch weiter verschärfen. Dennoch ist ihre Entscheidung nachvollziehbar und zumindest muss sie sich nicht als Querfrontlerin beschimpfen lassen.

Da Ken Jebsen einerseits linke Autoren schasst, auf der anderen Seite aber Wahlkampf für Milliardäre wie Trump macht und Neoliberalisten wie Krall eine Plattform bietet, begibt er sich definitiv ins rechte Spektrum. Dabei nimmt er Trumps Rassismus sowie Kralls Nähe zur AfD zumindest billigend in Kauf. Gleiches gilt für seine offen zur Schau gestellte Solidarität mit Xavier Naidoo, der trotz seines offenkundigen Migrationshintergrunds immer radikalere Ansichten der extremen Rechten vertritt.

Ähnlich wie die Hiphop-Band Die Bandbreite, die einst „Kein Sex mit Nazis“ forderte und heute bei Wahlkampfveranstaltungen der AfD auftritt, rappte Naidoo einst als Teil der Brothers Keepers gegen Fremdenfeindlichkeit, verbreitet inzwischen aber reichsbürgerliche Verschwörungsphantasien. Jemand, der die BRD mit einer gleichnamigen GmbH gleichsetzt, wird bestimmt nicht missverstanden, wie es Ken Jebsen darstellt. So jemand ist ein rechter Desinformant!

Und da wären wir schon beim letzten Punkt. Es stimmt zwar, dass KenFM in der Vergangenheit viel Wahres aufgedeckt und berichtet hat. Mit Sicherheit hat er viele Menschen wach gerüttelt und zum Nachdenken gebracht. Das ist ohne Zweifel ein Verdienst. Doch indem er nun einen Rechtsschwenk macht, reißt er alles wieder ein und treibt seine Anhänger in die Fänge der neoliberalen Agenda. Er gibt zwar weiterhin vor, gegen das Establishment zu sein, doch seine neuen Freunde von Trump bis Krall gehören zum Establishment. Übrigens findet sich dieser innere Widerspruch auch bei der AfD und allen anderen Rechtspopulisten wieder.

Angesichts dessen kommt die Frage auf, ob Ken Jebsen nicht von Anfang an ein geschickter Desinformant war? Kann jemand, der in den letzten Jahren so viel Wahres gesagt hat, ein Lügner sein? Die Antwort lautet leider ja, denn die schlimmste Lüge ist bekanntlich die Wahrheit – mäßig entstellt!

Wie eingangs erwähnt, gehörte Jebsen einst den Systemmedien an. Von ZDF bis Pro7 war fast alles dabei. Aus dieser Zeit stammen einige interessante Fotos, auf denen er z.B. den Baphomet zeigt.

Freimaurerische Schachbrettmuster gefielen ihm sogar dermaßen, dass er sich gleich komplett damit in Schale geworfen hat.

Nun könnte man sagen, dass wären nur Jugendsünden ohne tiefere Bedeutung. Es fällt jedoch einerseits auf, dass Jebsen zwar viel über die Machenschaften von Geheimdiensten berichtet, aber kein einziges Wort über Geheimbünde verliert. Mit deren Symbolen schmückt er sich andererseits aber bis heute.

Der Verdacht liegt nahe, dass Ken ein Chaosagent ist, der als autorisierter Held aufgebaut wurde, um kritisch denkende Menschen einzufangen und dem System zurückzuführen. Passend dazu hat er sich jüngst als Joker aus dem Film „Batman – The Dark Knight“ geschminkt. Der Joker ist der Inbegriff eines Chaosagenten und Ken wählte nicht irgendeinen, sondern ausgerechnet die Verkörperung von Heath Ledger. Der Darsteller kam kurz darauf unter merkwürdigen Umständen ums Leben, wobei seine freimaurerische Hinrichtung im Film „Das Kabinett des Dr. Parnassus“ sogar angekündigt wurde.

Was will uns Ken Jebsen damit sagen? Vielleicht, dass er genauso ein Desinformant ist wie Alex Jones? Der hat sich nämlich einige Jahre zuvor ebenfalls als Joker aus „The Dark Knight“ angekaspert. Leider ist das nicht das Einzige, was Jebsen mit Jones gemein hat. Beide sind narzisstische Selbstdarsteller, die sich regelmäßig in Rage reden. Das gipfelt in teils grotesken Ausbrüchen, die schon an Unzurechnungsfähigkeit grenzen.

Es ließe sich vortrefflich darüber streiten, ob dahinter Kalkül, eine Geistesstörung oder gar Mind Control stecken könnte. In jedem Fall ist das kein seriöser Journalismus mehr, wenn Moderatoren regelmäßig total ausrasten, sich als Krönung wie geisteskranke Filmcharaktere kostümieren und wie jüngst zum Sturz einer gewählten Regierung aufrufen. So etwas kann kein vernunftbegabter Mensch noch länger ernst nehmen!

Zum Schluss noch ein kleiner Fun Fact am Rande: In der „Family Guy“-Episode „Kinderkrankheiten“ wird Peter Griffin zum Impfgegner. Als er sämtliche Masernimpfungen der Stadt zerstört, ist er ebenfalls als Joker aus „The Dark Knight“ verkleidet und spielt die Szene nach, in welcher dieser ein Krankenhaus in die Luft sprengt. Zwar geht aktuell nicht um Masern, sondern um Corona, aber wer wettert doch gleich alles gegen Impfungen? Ach ja richtig, noch so ein Zufall…

Scott Pilgrim gegen den Rest Vernunft

von Joe Doe

„Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt“ basiert auf einer Graphic Novel von Bryan Lee O’Malley und wurde 2010 von Edgar Wright verfilmt, der zuletzt für den schwächsten Teil der neuen „Star Wars“-Trilogie „Die letzten Jedi“ verantwortlich war. Seine Adaption von „Scott Pilgrim“ ist dagegen nicht nur schwach, sondern schwachsinnig und obendrein vollgestopft mit okkulter Symbolik. Das fängt schon mit den Sig-Runen im Vorspann an.

Im Mittelpunkt steht besagter Scott Pilgrim, gespielt von Michael Cera, zu dessen Vita weitere hochgradig okkulte Filme wie „Das ist das Ende“ gehören. Seine Rolle Scott ist Mitglied in einer Rockband namens SexBobOmb und im Prinzip geht es im ganzen Film um kaum etwas anderes als Sex. Da er diesen nicht von seiner 5 Jahre jüngeren Freundin Knives (Ellen Wong) bekommt, träumt er längst von einer anderen Frau. Dabei ist die 17jährige sein größter Fan.

Der Übergang in eine andere Beziehung wird durch einen Schachbrettboden markiert. Ab diesem Zeitpunkt ist zudem nicht mehr ganz klar, was Scott träumt bzw. phantasiert und was Realität ist. Waren die comichaften Lautmalereien bis dahin noch als Stilelement akzeptabel, nimmt der Film mit durchschreiten dieser ersten Dimensionstür eine Wendung ins Absurde.

Die nächste Tür, welche direkt ins Bett von Scotts Traumfrau Ramona (Mary Elizabeth Winstead) führt, ist derweil mit einem schwarzen Pentagramm markiert.

Zum Abschied gibt sie ihm ihre Telefonnummer, welche zweimal die 66 enthält und in der Quersumme 55 ergibt. Darunter stehen sieben Xe, die für ihre sieben Ex-Lover stehen. Das X hat hier also einen direkten Bezug zu Sex.

Auf einem Konzert der Band SexBobOmb trifft Scott auf den ersten Ex von Ramona, der sich selbst als „teuflischer Ex-Lover“ vorstellt und dabei die 666-Handgeste macht.

Um jeden Zweifel auszuräumen, dass hier Satanismus im Spiel ist, besitzt der Ex paranormale Fähigkeiten wie Levitation und Pyrokinese. Außerdem kann er dämonische Begleiterinnen herbeirufen, die alle ein schwarzes Pentagramm auf dem Shirt tragen

Bei genauerer Betrachtung handelt es sich um geflügelte Repiloide mit spitzen Zähnen und geschlitzten Pupillen. Spätestens ab hier dürfte klar sein, dass es sich um keinen normalen „Coming of Age“-Film handelt.

Der Kampf gegen den teuflischen Ex-Lover findet selbstverständlich auf einem Schachbrettboden statt.

Da Scott nun offen für eine Beziehung zu Ramona kämpft, muss er endlich mit Knives Schluss machen. Passend dazu trägt er ein T-Shirt mit Totenschädel.

Beim Übergang zur neuen Freundin ist wieder ein Schachbrettboden im Hintergrund zu sehen.

Bevor er jedoch Ramona für sich allein haben kann, muss er auch ihre anderen Ex-Lover im Kampf besiegen. Der nächste ist der Filmstar Lucas Lee (Chris Evans), der unfairerweise gleich seine sämtlichen Stuntdoubles mit antreten lässt. Auf den Skateboards und auch als Tattoo trägt Lee ein auf dem Kopf stehendes Tau.

Der Kampf findet im Schatten des Vollmondes statt, der in dieser Einstellung durch ein Stromkabel durchtrennt ist. Die Spaltung des Mondes ist dabei kein Zufall, wie sich später noch zeigen wird.

Am nächsten Tag macht sich Scott Gedanken darüber, dass Ramona sieben Ex-Lover hat, was sich in seiner Umgebung widerspiegelt.

Ein eingekreistes X an seinem Ärmel, welches bereits ankündigt, dass sie auch ihn irgendwann verlassen wird, reißt er ab und wirft es auf den Boden. Symbolisch bedeutet dies, dass er sie nach nur einem One-Night-Stand nicht aufgeben will.

Die Aufschrift seines nächsten T-Shirts ist schon weniger leicht zu deuten. „SARS“ ist eine tödliche Infektionserkrankung der Atemwege, die sieben Jahre vor dem Filmdreh wütete.

Quelle

Einfacher ist da schon wieder das nächste Konzertplakat von SexBobOmb zu deuten, welches von zahlreichen Pentagrammen übersät ist. Außerdem gibt es auf der linken Seite ein Logo aus umgedrehten Pyramiden, welches später noch eine wichtige Rolle spielen soll.

Beim Auftritt trägt Scott ein weiteres Pentagramm auf dem T-Shirt. Außerdem hat es die Aufschrift „Zero“, was möglicherweise andeuten soll, dass er eine Null ist.

SexBobOmb treten jedenfalls nur als Vorband für Clash at Demonhead auf. Deren Sängerin, die zufällig Scotts Ex ist, macht ihrem Bandnamen alle Ehre und präsentiert sich als Schlangenträgerin. Sie trägt eine Schlange als Ring und zwei Ouroboros-Schlangen als Ohrringe.

Ihr aktueller Macker Todd (Brandon Routh) ist derweil der dritte teuflische Ex-Lover von Ramona. Welch ein unglaublicher Zufall, dass ihre jeweiligen Ex-Partner zueinander gefunden haben. Da fragt man sich, warum die beiden überhaupt eifersüchtig reagieren, wenn sie doch längst wieder andere Beziehungen eingegangen sind? Wie es scheint, geht es hier schlichtweg um Kontrolle. Die Frau wird zum Besitz des Mannes und bleibt dies auch, wenn er bereits eine andere hat.

Der dritte teuflische Ex-Lover hat auf jeden Fall wieder einmal paranormale Fähigkeiten und seine leuchtenden Augen deuten auf dämonische Besessenheit hin.

Wie Ramona anmerkt, hat ihr Todd einst „ein Loch in den Mond gehauen“. Das ist nun schon die zweite Anspielung auf einen lunaren Anschlag. Da ein solches Ereignis schon in Dutzenden anderen Filmen und Serien angekündigt wird, mag man hier nicht mehr an Zufälle glauben.

Mit der 3 auf dem T-Shirt lässt sich derweil super spielen. Zweimal nebeneinander ergibt dies die Anzahl der Freimaurergrade nach schottischem Ritus. Man wird das Gefühl nicht los, dass es bei den Kämpfen gegen die Ex-Lover eigentlich um den Aufstieg Scott Pilgrams in der Freimaurerhierarchie geht.

Wie zur Bestätigung gibt es beim nächsten „Bass Battle“ wieder einen Schachbrettboden. Die Art, wie Scott seinen Kontrahenten Todd besiegt, ist dabei mehr als skurril. Todd ist Veganer und nachdem Scott ihm einen Drink mit Sahne angedreht hat, erscheint die Veganpolice und beraubt ihn seiner paranormalen Kräfte. Ob das eine Anspielung darauf sein soll, dass vegane Ernährung genauso esoterischer Bullshit ist wie Superkräfte?

Die nächste Konfrontation lässt nicht lange auf sich warten. Sie wird von der Hausnummer 4 angekündigt, wo Scott auf einer Party die nächste Exfreundin von Ramona kennenlernt.

Ja richtig, es geht diesmal um eine Frau. Dabei ist Ramona doch eindeutig hetero. Eine Erklärung könnte sein, dass sie unter einer multiplen Persönlichkeitsspaltung leidet und eine ihrer Persönlichkeiten lesbisch ist. Darauf deuten zumindest die zerbrochenen Spiegel bei der Zerstörung einer Diskokugel hin.

Der fünfte Kampf findet dann wieder bei einem Bandduell statt. Auf dem Konzertplakat steht ganz unten „Ninth Circle“, womit ziemlich deutlich auf den neunten Kreis der Hölle verwiesen wird.

Diesmal muss es Scott gleich gegen zwei Gegner aufnehmen, denn Ramona war mit Zwillingen zusammen. Zumindest wird der Film dadurch um einen Kampf verkürzt, denn langsam fängt diese krude Story gewaltig an zu nerven. Gleiches gilt für die Symbolik, die bei den Zwillingen durch ein Yin-Yang auf den Punkt gebracht wird.

Im ersten Anlauf zerstören die beiden Gegner mit ihrer Soundwave das Hallendach. Dort wird erneut der Vollmond sichtbar. Doch halt! Dieser Kampf findet Tage nach dem zweiten statt und es ist immer noch Vollmond? Hier verstößt die okkulte Symbolik eindeutig gegen Naturgesetze!

Aber scheiß auf die Naturgesetze. Mit Musik lassen sich auch keine Dämonen heraufbeschwören wie auf diesem Konzert. Bei den asiatischen Zwillingen sind es natürlich Drachen, deren Erscheinen vom Publikum mit Baphomet-Gesten honoriert wird.

Nach diesem kruden Effektfeuerwerk trifft Scott endlich auf den Bossgegner, der auf der Spitze einer Pyramide residiert. Der Name Gideon Gordon Graves (Jason Schwartzman) ist dabei ebenfalls von symbolischer Bedeutung. Alle Namensteile beginnen mit einem G, dem siebten Buchstaben des Alphabets. Statt der 666 gibt es also eine 777, der u.a. von Aleister Crowley eine noch höhere Bedeutung zugeschrieben wird.

Gideon trägt außerdem die Farben der Venus, weiß und rot, womit er gleichermaßen Luzifer und Satan repräsentiert. Die umgedrehte Pyramide, die auf einem der Konzertplakate zu sehen war, ist zudem sein Logo. Ramona betrachtet er als seinen Besitz, was durch diverse Gesten verdeutlicht und auch in einer Zwischensequenz sehr genau erläutert wird.

Am offensichtlichsten ist der Chip mit Gideons Logo. Wenn das mal keine Anspielung auf technologische Massenkontrolle ist.

Scotts Bandkollegen stehen ebenfalls unter Kontrolle, allerdings auf freiwilliger Basis. Sie haben ihre Seelen für Geld und Ruhm verkauft. Passend dazu sind sie in freimaurerischem Schwarz/Weiß gekleidet, einer sogar mit Krawatte.

Scott wird von Gideon ebenfalls ein Deal angeboten, den er jedoch ablehnt. Für ihn ist der Kampf um Ramona eine Herzensangelegenheit, weshalb ihm ein Samuraischwert aus dem flammenden Herz entspringt.

Mit diesem zerlegt er erst einmal eine Schar von Gegnern, die wie in einem Videospiel zu Münzen zerfallen. Das Ganze natürlich abermals auf einem Schachbrettboden.

Der Endgegner hat derweil ein Cybersamuraischwert mit Totenkopf am Griff. Und tatsächlich verliert Scott in der ersten Runde sein Leben.

Zum Glück hat Pilgrim noch ein Bonusleben sowie etwas Hilfe von seiner Ex Knives, die diesmal ihrem Namen alle Ehre macht und mit Messern aufkreuzt. Allerdings trägt auch sie die Farben des freimaurerischen Schachbretts.

Gemeinsam besiegen sie Gideon, wobei die umherfliegenden Münzen wie eine Blutfontäne aussehen.

Am Ende beider Endkämpfe steht Scott auf der Spitze der 23-stufigen Pyramide. Einmal mit Ramona und beim zweiten Mal mit Knives. Nach dem endgültigen Sieg über Gideon ist sogar die Spitze der Pyramide illuminiert, wobei die 23 Stufen ein direkter Hinweis auf die Illuminaten sind. Hier wird nichts Geringeres symbolisiert als Pilgrims Erleuchtung, wobei sein Name nunmehr auch einen Sinn ergibt, da er eine Art Pilger ist.

Zum Schluss darf er sich dafür auch frei zwischen Knives und Ramona entscheiden, wobei die Wahl irgendwie vorhersehbar ist. Er kommt aus einem Tor mit der umgedrehten Pyramide und verabschiedet sich durch die Tür mit dem schwarzen Pentagramm.

Fazit: Was augenscheinlich als durchgeknallter „Coming of Age“-Film daherkommt, ist bei genauerer Betrachtung eine freimaurerische Erleuchtungsgeschichte. Außerdem wird einmal mehr vermittelt, dass jede Band, die in der okkulten Musikindustrie erfolgreich sein will, einen Pakt mit dem Teufel einzugehen hat. Diese tieferen Bedeutungen dürften den meisten jungen Zuschauern jedoch entgehen, da diese die Symbole kaum zu deuten wissen werden.

Fast & Furious Spy Racers – Mit Vollgas in die Neue Weltordnung

von Joe Doe

Die „Fast & Furious“-Filmreihe steht vor allem für schnelle Autos und waghalsige Stunts. Der Realismus bleibt dabei meist auf der Strecke, was seichte Gemüter allerdings nicht davon abhält, ihren Idolen nachzueifern. Einige der Filme mögen zwar durchaus unterhaltsam sein, jedoch propagieren sie eine Lebenseinstellung, die schnell zum Verkehrstod führen kann. Angesichts dessen ist es grob fahrlässig, eine animierte Serie auf ein noch jüngeres Publikum loszulassen.

Kinder und Jugendliche sind leicht beeinflussbar und tun einfach alles, um das zu sein, was ihnen als „cool“ vorgelebt wird. In „Fast & Furious Spy Racers“ dienen Jugendliche als Vorbilder, die vielleicht gerade mal alt genug für einen Führerschein sind und sich sogleich in illegale Autorennen stürzen, bei denen keinerlei Rücksicht genommen wird. In der computergenerierten Welt bekommen die jugendlichen Rennfahrer natürlich nicht mal ‘ne Schramme, aber in der realen Welt wären so ziemlich alle gezeigten Stunts tödlich.

Wer hätte nun ein Interesse daran, Kindern solche Ideen zu vermitteln? Um diese Frage zu beantworten, braucht man sich nur die okkulte Symbolik der Serie anzusehen, welche die der Filme bei weitem übertrifft. Das fängt schon bei Tony Torettos Team an, wobei die Sig-Runen auf dem T-Shirt seines Kumpels direkt noch harmlos sind.

Etwas auffälliger sind da schon die zahlreichen Baphomet-Gesten, die bei wirklich jeder Gelegenheit gezeigt werden.

Toretto und seine Kumpels träumen davon, Karriere bei illegalen Autorennen zu machen. Zuvor werden sie jedoch vom FBI angeworben, um eine Reihe von Autodiebstählen aufzuklären. Um die Szene zu infiltrieren, müssen sie aber selbst erst mal einen brauchbaren Rennwagen klauen. Die Wahl fällt auf ein raketengetriebenes Modell mit einem gekrönten Totenschädel als Kühlerfigur. Wenn der mal nicht für die königliche Kunst des Amokfahrens steht.

Beim Hacken eines Smartphones steht die Zeit auf 03:33 min., was ziemlich genau die Hälfte von 666 ist. Eine Symbolik, die später noch wiederkehren wird.

Die Schreibweise der Sh1ft3r-Rennen ist ebenfalls auffällig, enthält sie doch eine 13. Ob das ein Hinweis auf die Straßengang MS-13 sein soll, sei einmal dahingestellt, in jedem Falle ist es ein okkulter Zahlencode. Organisator der Sh1ft3r-Rennen ist Shashi, dem Layla als rechte Hand zur Seite steht. Letztere tritt als Lady in Rot auf, wobei ihre Jacke zusätzlich mit goldenen Pyramiden verziert ist.

Ein anderes Gang-Mitglied hat ein auffälliges Schädel-Tattoo, welches stark an das Expendables-Logo erinnert.

Toretto wird von Shashi beauftragt, weitere Autos von fünf Milliardären zu stehlen, wobei ihm Layla zur Seite steht. Einer der Milliardäre ist ein Russe, der sich eine Eule als Haustier hält.

Irgendwie ist bei jedem nächtlichen Raubzug gerade Vollmond und es darf bezweifelt werden, dass die Serienmacher dabei lediglich auf das Amblin-Logo anspielen wollten.

Toretto klaut den letzten Wagen sogar noch, obwohl er zu dem Zeitpunkt längst als FBI-Agent aufgeflogen ist. Erst am Übergabepunkt legt sich sein Team mit Shashis Leuten an. Während sich die anderen prügeln, tragen die beiden Computernerds ihren Kampf virtuell aus, wobei der Teufel auch in der Computerspielwelt nicht weit ist.

Wie sich herausstellt sind die fünf Autos Schlüssel zu einer unterirdischen Anlage. Um diese zu öffnen müssen die Rennwagen zu einem Pentagramm angeordnet werden. Mit ihren Scheinwerfern erzeugen sie zudem ein Hexagramm.

In der Anlage liegt ein so genannter Skelettschlüssel verborgen, mit dem sich sämtliche computergesteuerten Geräte der Welt kontrollieren lassen. Der Besitzer könnte damit einen atomaren Weltkrieg auslösen und wäre vergleichbar mit einem Gott.

Entwickelt wurde er von Shashis Eltern im Auftrag der fünf Milliardäre. Diese haben anschließend Shashis Eltern ermordet, weshalb dieser neben seinen Plänen zur Weltherrschaft auch persönliche Rachepläne verfolgt.

Den Helm, mit dem er sämtliche Technologie steuern kann, hat ein rotes Display, welches nach außen einen Totenschädel simulieren kann.

Um noch deutlicher zu machen, wer hier der Böse ist, sind in der Innenansicht des Helms drei Hexagramme zu sehen. Wieder einmal eine codierte 666.

Und was will der teuflische Schurke? Natürlich eine neue Weltordnung, wie er vollmundig verkündet. Allerdings sind seine Gegner nicht viel besser. Darunter das Militär, welches den Skelettschlüssel als Waffe benutzen will, und natürlich der letzte Milliardär, welcher offenkundig ein großer Drachenfan ist.

Im Hintergrund ist zuweilen auch ein roter Drache zu sehen.

Der Sitz des Milliardärs befindet sich in Las Vegas, wo passenderweise eine Pyramide steht, die unter Shashis Kontrolle rot erstrahlt.

Als erstes erleichtert Shashi den Milliardär um dessen Ersparnisse und verstreut sie wie Robin Hood unter das Volk. Irgendwie muss der zukünftige Weltherrscher, der mit Panzern einmarschiert, die Massen ja für sich gewinnen.

Toretto nutzt derweil die Pyramide als Sprungschanze für seinen Rennwagen, um sich ins Gebäude des letzten Milliardärs zu katapultieren. Dort kommt es zum großen Showdown mit Shashi, den Toretto natürlich gewinnt. Der Eigentümer des Gebäudes greift derweil zu drastischen Mitteln und sprengt die Bude in die Luft.

Am Ende klauen Torettos Leute den Skelettschlüssel und machen mit dem Transportflugzeug ihrer staatlichen Auftraggeberin erst mal einen Urlaubsflug ans Meer. Layla hat inzwischen auch die Seiten gewechselt, also Ende gut alles gut.

Fazit: Mit Ausnahme der Autorennen hat die Serie nicht viel mit der Filmreihe gemein. Vin Diesels CGI-Cameoauftritte in der ersten und letzten Episode können da auch nicht drüber hinwegtäuschen, dass „Fast & Furious Spy Racers“ ein peinlicher Abklatsch mit dümmlichen Charaktere ist, die permanent nur dumme Entscheidungen treffen.

Die Haupthandlung zielt zu allem Überfluss wieder einmal auf die Erschaffung einer neuen Weltordnung ab, wobei deren Architekten zumindest auf der Seite der Bösen stehen. Die omnipräsente okkulte Symbolik lässt allerdings die Frage offen, wer eigentlich die Guten sein sollen? Es bleibt jedenfalls zu hoffen, dass keine weiteren Staffeln folgen werden. Zumal schon bei den Filmen, trotzt Paul Walkers Tod, kein Ende in Sicht ist.

I Pet Goat – Baphomets neue Weltordnung

von Joe Doe

“I Pet Goat II” ist ein animierter Kurzfilm aus dem Jahre 2012. Das Jahr ist wohl kein Zufall, denn obwohl der Weltuntergang ausgeblieben ist, deutet in „I Pet Goat II“ alles auf die Apokalypse hin. Verantwortlich für die mehr oder weniger offensichtlichen Ankündigungen in dem siebeneinhalbminütigen Film ist die Produktionsfirma Heliofant. Dieser Name setzt sich aus den Wörtern Helios und sehr wahrscheinlich Hierophant zusammen. Helios ist der griechische Sonnengott und ein Hierophant war im antiken Griechenland der erste Hohepriester im Tempel der Demeter.

Letzteres ist sehr aufschlussreich, denn Hierophant ist griechisch und bedeutet so viel wie „Enthüller der heiligen Geheimnisse“. Genau das ist die Aufgabe der Produktionsfirma, denn ihr Film enthüllt die Zukunftspläne der okkulten Elite. Dabei ist die Astrologie von zentraler Bedeutung und zum astrologischen System der Okkultisten gehört selbstverständlich die Anbetung der Sonne. Auf die Astrologie kommen wir später noch zurück, wobei es ebenfalls eine Rolle spielt, dass die gesamte Handlung in der Antarktis abläuft.

An diesem frostigen Ort sehen wir hinter einem Stacheldrahtzaun die Ziege Baphomet, welche einen Barcode auf der Stirn trägt. Barcodes enthalten bekanntermaßen die 666, womit hier ziemlich deutlich auf das Malzeichen des Antichristen verwiesen wird. Dieses sollen laut Johannesoffenbarung bald alle Menschen genau dort tragen, wo es die Ziege hat.

Ein weiteres pikantes Detail sind die hypnotischen Augen, in denen Spiralen auftauchen, sobald Baphomet mit dem Kopf zu kreisen beginnt. Wie es scheint, sollen die Zuschauer hypnotisiert werden, damit die folgenden Inhalte ungehindert ins Unterbewusstsein sickern können. Einige sind dabei überdeutlich, andere sind dagegen eher versteckt und fallen erst bei näherem Hinsehen auf.

Schon bei der nächsten Einstellung sehen wir zwei Puppenspielerhände mit Marionettenfäden. Die offensichtliche Botschaft lautet, dass hier dunkle Mächte im Hintergrund die Fäden ziehen. Bei genauerer Betrachtung erfahren wir außerdem, wem die Hände gehören und welcher Methoden sie sich bedienen. Die schuppige Haut sowie die langen Krallen deuten auf Reptiloide hin. An der einen Hand tropft Blut herab, die andere trägt einen Ring mit $-Zeichen. Mit anderen Worten werden Politiker, Banker, Konzernbosse und Entertainer gekauft, während alle jene, die sich nicht korrumpieren lassen, in ihrem eigenen Blut ertränkt werden. Das bringt die tägliche Realität auf diesem Planeten gut auf den Punkt.

Und wer hängt an den Fäden? Kein geringerer als George W. Bush, der mit 9/11 den Startschuss für die neue Weltordnung gegeben hat. Allerdings ist er, trotz seines miesen Charakters, lediglich eine willfährige Marionette. Er hat keine wirkliche Macht, sondern setzt nur das um, was die Kabale schon seit langem plant.

Interessant ist an dieser Szene, dass sie in einem Klassenzimmer spielt. In einem solchen befand sich der damalige US-Präsident auch während der 9/11-Inszenierung, wo er aus dem Buch „The Pet Goat“ vorgelesen hat. Das ist nicht nur ein herrlicher Link zum Filmtitel „I Pet Goat“, sondern war für sich genommen ein Ritual, mit dem Bush die Menschenopfer Baphomet gewidmet hat. Das Originalklassenzimmer hatte dabei allerdings keinen freimaurerischen Schachbrettboden.

Der reale Bush 2001.

Im Animationsfilm gibt es weitere Subliminals, die in den Aufnahmen des 11. Septembers 2001 nicht zu finden sind. Da hätten wir die Eule, welche sowohl das Zeichen der Illuminaten als auch des Bohemian Club ist. Gemeint dürfte hier allerdings Letzterer sein, da die Bushs Mitglieder des Bohemian Club sind. Direkt darunter, unter der Landkarte, befindet sich eine Schneeflocke, die als freimaurerisches Hexagramm gelesen werden kann.

Der widerlichste Subliminal dürfte jedoch der ejakulierende Pimmel auf der Tafel sein. Wir erinnern uns, dass diese Szene in einem Klassenzimmer spielt. Wenn das kein Hinweis auf sexuellen Kindesmissbrauch sein soll, was dann?

In der nächsten Einstellung ist die Evolution des Menschen zu sehen, an deren Ende ein erleuchtetes Wesen steht. Zwischen dem modernen und dem zukünftigen Menschen besteht jedoch eine Barriere. Auf der Tafel setzt sich dieses Thema fort. Dort steht das nicht vollständig ausgeschriebene Wort „Evolution“, wobei der erste ausgeschriebene Teil rückwärts gelesen „Love“ ergibt. Doch leider hat es die Menschheit nicht geschafft, ihre Evolution zu vollenden und baumelt stattdessen am Galgen.

Das passt hervorragend zur aktuellen Situation auf dem Planeten. Immer mehr Menschen entscheiden sich für Hass statt für Liebe, sie bekämpfen sich gegenseitig, statt sich gegen die herrschende Elite zu vereinen. Der Plan der Kabale scheint tatsächlich aufzugehen. Deshalb zeigt die Uhr neben der Evolutionstafel auch nicht 5 vor 12, sondern Punkt 12. Das impliziert, dass es bereits zu spät für die Menschheit ist.

Der ejakulierende Pimmel, dessen Sperma Bush mit seinem Finger auffängt, erhält in diesem Zusammenhang eine weitere Bedeutung. Statt sich der Liebe hinzugeben, lassen sich die meisten Menschen nur von ihren Trieben steuern. Sie vermehren sich zwar, aber sie entwickeln sich nicht weiter.

Die Liebe, verkörpert durch Herzen, findet sich auf der Seite der Lehrerin. Sie blickt zudem in die Richtung, aus der sich das Wort „Love“ ergibt. Auf der Metaebene lässt sich hier die Gegenüberstellung des weiblichen aufbauenden und des männlichen zerstörerischen Prinzips herauslesen.

Dieses Thema wird in der nächsten Einstellung weiter vertieft. Unter der Tafel sind ein Herz und ein Gehirn zu sehen, welche für Gefühl und Verstand stehen. Die Hirnhälften sind voneinander getrennt, wobei die rechte Gehirnhälfte, die für kreatives und ganzheitliches Denken verantwortlich sein soll, von einem Drachen attackiert wird. Über der linken analytischen Gehirnhälfte zeigt Bush derweil den Baphomet. Nun ist die Lehrmeinung von den Zuständigkeiten der beiden Hirnhälften zwar veraltet, aber das ändert nichts daran, was hier gemeint ist.

Auf die Baphometgeste wird noch einmal besonderes Augenmerk gelegt. Kurz darauf dreht sich Bushs Kopf wie in „Der Exorzist“ um 180°.

Nach weiteren 180° hat sich Bush in Obama verwandelt. Dieser trägt statt der Narrenkappe einen Akademikerhut. Tatsächlich gilt George W. aufgrund seiner zahlreichen Fehltritte gemeinhin als Trottel, während Obama eher die gebildeten Menschen anspricht. Doch wie im Film angedeutet wird, handelt es sich um dieselbe Marionette. Das Gesicht ist anders, aber die Agenda bleibt gleich.

Obama darf gleich mal ein Horusauge zudrücken und seine Vampirzähne entblößen. Anschließend nimmt er wieder eine unschuldige Pose ein, lacht dabei aber das Publikum aus.

Ihm gegenüber sitzt ein kleines Mädchen, deren weißes Kleid ihre Unschuld symbolisiert. Doch ihre Unschuld wird sie bald verlieren, denn in ihren Händen hält sie die verbotene Frucht. Bei genauerem Hinsehen befindet sie sich außerdem in einem Bannkreis und hinter ihr wartet das weiße Kaninchen, welches ihre bevorstehende Reise ins Wunderland ankündigt.

Rundherum befinden sich andere Kinder, die jedoch eine in Stacheldraht gefesselte, amorphe Masse bilden. Sie stehen für die geknechteten Menschen, welche unfähig sind, sowohl ihre Gefangenschaft wahrzunehmen als auch die Rituale, welche direkt vor ihnen stattfinden. Von ihnen hat das Mädchen keine Hilfe zu erwarten.

Als das Licht sich verdunkelt und nur noch Alice sowie das weiße Kaninchen erhellt sind, wird im Hintergrund die „Exit“-Aufschrift auf der Tür sichtbar.

Das Mädchen entscheidet sich genau dafür, indem es den Apfel nicht anbeißt, sondern fallen lässt. Er rollt zu Obamas Füßen, wo auf dem Schachbrettboden die Buchstaben LC stehen. Zusammen mit dem „F“ für „Foot“ könnte hier das Kürzel LCF herausgelesen werden. Im hochgradig okkulten Film „Die neun Pforten“ ist LCF die Abkürzung für „LuCiFer“. Das würde passen, denn immerhin war er es, der Eva den Apfel überreicht hat.

Der Apfel bricht entzwei und es wächst eine Blume daraus hervor.

Offenbar war dieses Ergebnis nicht beabsichtigt, denn Obama treibt es den Schweiß auf die Stirn. Anschließend blickt er enttäuscht auf den Boden.

Damit endet die Szene und die Kamera zoomt aus der Schule heraus. Draußen ist an einer Wand ein Graffiti zu sehen, das bei genauerer Betrachtung das Wort „PSALM“ ergibt. Der obere Teil des Doppelblitzes lässt sich als „3“ lesen und dahinter steht noch einmal „V3“. Ist hier der Psalm 3 Vers 3 gemeint? Dieser lautet: „Aber du, Herr, bist der Schild für mich und der mich zu Ehren setzt und mein Haupt aufrichtet.“ Wie es scheint, hat der aufrichtige Glaube das Mädchen gerettet.

Allerdings ist es immer noch Punkt 12 in der Antarktis und die USA hat der innere Konflikt sinnbildlich zerrissen. Es folgen nämlich nicht alle Menschen der geplanten Agenda. Dem wachsenden Rassismus stehen Bürgerrechtler gegenüber, die Kriege seit 9/11 haben zur Entstehung einer neuen Friedensbewegung geführt und zudem erkennen immer mehr Menschen, auf wessen Seite die herrschende Elite wirklich steht. Nun ja, mit Ausnahme der christlichen Rechten, die sich von Satanisten wie Bush und Trump zu Hass und Gewalt aufstacheln lassen.

Letztendlich könnte ein Bürgerkrieg aber durchaus gewollt sein, genauso wie das 9/11-Ritual von langer Hand geplant war. Dieses ist im Hintergrund der Szene zu sehen, wo zwei Eistürme qualmen und in sich zusammenbrechen. Während der Film produziert wurde, war das natürlich längst Geschichte, doch es folgen noch einige Ankündigungen zukünftiger Ereignisse.

Die offizielle Geschichtsschreibung macht Osama bin Laden für die Anschläge verantwortlich. Dieser ist in der nächsten Einstellung zu sehen und zwar mit CIA-Logo am Hemd. Offener kann man nicht zugeben, dass Tim Osman ein Agent der USA war! Zudem steht der muslimische Halbmond Kopf und ist in blutiges Rot getaucht. Das hat nicht nur damit zu tun, dass er vom Süden aus zu sehen ist, es steht auch für die Instrumentalisierung des Islam sowie die Umkehr seiner Werte im Dienste der neuen Weltordnung. Die Islamisten dienen damit letztendlich der satanistischen Weltelite.

Die folgende Einstellung zeigt einen Öltropfen, der ins Meer rinnt, darüber einen Bohrturm auf dem Eis. Das antarktische Szenario sollte hier nicht wörtlich genommen werden, da auch das 9/11-Ritual nicht auf Antarktika, sondern in New York stattfand. Das in den Ozean tropfende Öl könnte daher am ehesten für die Katastrophe auf der Deep Water Horizon stehen, hinter der ebenfalls ein geplantes Ritual vermutet wird.

Nachdem nun schon zwei vergangene Rituale abgehandelt sind, wird in der nächsten kurzen Szene ein mögliches zukünftiges Ritual gezeigt. Zu sehen ist die Freiheitsstatue auf einem freimaurerischen Hexagramm.

In der Realität steht der römische Sonnengott Mithras (gleichbedeutend mit dem griechischen Helios) auf einem 11-zackigen Stern. Sowohl die Zahl 11 als auch das Hexagramm im Film sind Hinweise auf den französischen Bildhauer Frédéric-Auguste Bartholdi (1834-1904), der selbstverständlich ein Freimaurer war.

Bartholdi mit verdeckter Hand

In „I Pet Goat“ wird jedenfalls die Zerstörung der Freiheitsstatue gezeigt. Dies könnte entweder eine Ankündigung eines weiteren Megarituals in New York sein oder sinnbildlich für die Zerstörung der Freiheit stehen.

Interessanterweise gibt es eine ganze Reihe von Hollywood-Blockbustern, die ebenfalls die Zerstörung der Freiheitsstatue bzw. der gesamten Stadt zeigen. Darunter „Independence Day“, in dem auch Anspielungen auf 9/11 zu finden sind.

Als nächstes ist ein Weltenei zu sehen, in dem ein menschlicher Embryo heranwächst. Das Ei wird von einer Schlange gehalten und von einem reptiloiden allsehenden Auge bewacht. Wenn das mal keine Anspielung darauf ist, dass die menschliche Spezies von Reptiloiden erschaffen wurde bzw. genetisch verändert wird.

Aus dem Ei schlüpft schließlich ein Kind mit einem leeren Kopf. Dieser wird von einem finsteren Typen mit Falschinformationen gefüllt, der nicht zufällig im Fernsehen seinen Sermon abgibt. Das Fernsehen wird hier als die Propagandamaschine gezeigt, die es tatsächlich ist. Ebenso wenig ist es ein Zufall, dass das Gesicht das allsehende Schlangenauge ersetzt hat. Der Reptiloid hat sich lediglich eine Maske aufgesetzt, seine spitzen Zähne sind aber immer noch zu erkennen. Zudem betont er das linke Auge und hat eine umgedrehte Pyramide am Kinn.

In den Augen des Kindes spiegeln sich die ganzen negativen Informationen, mit denen uns die Nachrichten täglich bombardieren. Von zusammenbrechenden Märkten bis zu Krieg ist alles dabei.

Im nächsten Krieg werden wohl die experimentellen Kampfjets des Typs TR-3B zum Einsatz kommen. Diese sind nämlich als nächstes zu sehen, womit klar sein dürfte, dass u.a. die Phoenix Lights von 1997 auf irdische Geheimtechnologien zurückzuführen sind.

Der 3. Weltkrieg wird im Nahen Osten beginnen, wovon auch die meisten Propheten wie Nostradamus ausgehen. Ob die folgenden Bilder nur den Ort markieren oder darüber hinaus die Zerstörung des Islams ankündigen, wird sich erst noch zeigen müssen. Auf jeden Fall treffen die Bomben eine Moschee.

Der Atompilz im Hintergrund der trauernden Frau, die ihr totes Kind beweint, wirkt auch nicht gerade einladend.

Ein Skarabäus darf in der Szene nicht fehlen.

Das tote Kind kann sich bei alledem noch glücklich schätzen, denn andere Kinder werden zu Soldaten gemacht. Das kennt man vor allem aus Afrika und deshalb ist der Kindersoldat auch schwarz. Sein Vorgesetzter, der ihm eine Waffe überreicht, trägt als Tattoo einen Schädel mit gekreuzten Knochen. Eine Verherrlichung des Todes, wie man sie u.a. von Skull & Bones oder den Nazis kennt.

Die nächste Einstellung ist besonders brisant, denn sie straft alle Verschwörungstheorien Lügen, die behaupten, dass die neue Weltordnung sozialistisch sei. Zu sehen ist ein Proletarier mit Hammer und Sichel, der ertrinkt. Dies symbolisiert die Zerschlagung sämtlicher linker Kräfte, denn die Vereinigung aller Proletarier der Welt wäre die größte Bedrohung für die neue Weltordnung. Genau darum geht die Trump-Regierung so hart gegen das sozialistische Venezuela vor, gefolgt von Destabilisierungsmaßnahmen in Kuba und Bolivien. Schon in der Vergangenheit haben die USA den Sozialismus überall zu zerstören versucht, in Chile, dem Kongo und Honduras auch mit nachhaltigem Erfolg.

Ähnlich brutal geht die neue Weltordnung gegen Pazifisten vor. Ein Mädchen mit weißer Flagge wird fast von Panzern überrollt und schließlich vom Tod höchstpersönlich geholt. Der Tiger auf ihrem Rücken kann eigentlich nur für Asien stehen. Insbesondere China steht der geplanten US-Hegemonie im Weg, weswegen sich der 3. Weltkrieg letztendlich gegen die stärkste Konkurrenz richten wird.

In diese Welt des totalen Kriegs tritt schließlich der falsche Prophet. Er sieht zwar aus wie eine klassische Interpretation von Jesus, aber die Pyramide mit dem dritten Auge darunter entlarvt den Gelbsüchtigen eigentlich sofort.

Es macht ihn auch nicht viel sympathischer, dass er einen weißen Schmetterling verbrennt. Der Schmetterling kann hier nur bedingt als Symbol einer Metamorphose gedeutet werden, nämlich in Hinblick auf die Erschaffung der neuen Weltordnung. Es ist viel mehr das Weiß als Farbe der Unschuld, die hier vom falschen Propheten niedergebrannt wird.

Um das Ganze abzurunden, reist der Jesusimitator auf einer Totenbarke, die das Abbild von Anubis trägt. Ein Hinweis darauf, wie viele Menschen der falsche Heiland ermorden wird.

Ihm zur Seite steht Kali, die Hindugöttin für Tod und Zerstörung. Das passt, denn laut Hinduismus leben wir momentan im Kali-Yuga, dem Zeitalter des Verfalls.

Die Hand Gottes zeigt derweil auf einen Phallusturm. Auf diesem ist ein Kirchenkreuz zu sehen, welches das katholische Patriarchat verkörpert.

In dem Turm lebt eine verschrumpelte alte Frau. (Die Tittenbilder ersparen wir uns jetzt mal…) Sie stellt einmal mehr das weibliche Prinzip des Herzens dar, welches wir schon zu Beginn im Klassenzimmer gesehen haben. Hier ist es nun vom Patriarchat unterdrückt, wobei die Realität treffend in Bildsprache übersetzt wird.

Inzwischen ist die Liebe also eingekerkert und was übrig bleibt, sind gleichgeschaltete, seelenlose Menschen.

Der falsche Jesus beendet die Herrschaft der Technokraten.

Er vertreibt auch die Schlange.

Und er lässt den muslimischen Jungen wiederauferstehen, welcher sogleich wie ein Derwisch vor dem Vollmond tanzt.

Aus Kali ist inzwischen ein Katchina geworden, ein Geistwesen aus der Kultur der Hopi und Zuni. Die Hopi sind für ihre spirituelle Naturverbundenheit bekannt und auch sie haben sehr treffende Vorhersagen über die Zukunft gemacht.

Die dargestellte Wandlung symbolisiert den Übergang vom Kali-Yuga in ein scheinbar spirituelles Zeitalter. Das wäre ja nicht verkehrt, wenn man den Lehren der Hopi folgen würde. Doch die neue Weltordnung zielt wohl eher auf ein esoterisches Zeitalter ab und die Aufgabe des falschen Propheten ist es, Ordnung in das zuvor veranstaltete Chaos zu bringen. Nach all dem Krieg und Leid werden die Menschen diese Ordnung willkommen heißen und den esoterischen Irrlehren des falschen Jesus folgen.

Das Christentum wird im Wassermannzeitalter keinen Platz mehr haben und deshalb sieht man hinter dem Jesusimitator auch eine Kirche zusammenbrechen. Der linke Turm stürzt dabei exakt genauso in sich zusammen, wie jener der Notre Dame im April 2019. Da „I Pet Goat“ rund 7 Jahre vor dem Ereignis produziert wurde, stellt sich die Frage, ob die Notre Dame nicht im Rahmen eines Rituals absichtlich angezündet wurde?

Klar, die Kirche in „I Pet Goat“ sieht völlig anders aus als ihr Gegenstück in Paris. Die Twin Towers des World Trade Centers zu Beginn des Film wurden allerdings ebenfalls abstrahiert und ein deutlicher Hinweis auf die Notre Dame ist der Wasserspeier an der antarktischen Eiskirche. Die Teufelsfratze könnte darüber hinaus sinnbildlich für die Rolle Satans in der katholischen Kirche stehen. Dieser Fakt lässt sich zwar nicht leugnen, ist aber weder ein Grund, Weltkulturerbe zu zerstören, noch dem falschen Propheten zu folgen.

In der letzten Szene, in der der Jesusimitator in den Sonnenaufgang segelt, stürzen auch die Pyramiden von Gizeh zusammen. Leider dürfte das mitnichten das Ende der Freimaurerei bedeuten und hoffentlich auch nicht die Zerstörung von weiterem Weltkulturerbe. Möglicherweise könnte es mit der Sonne selbst zu tun haben, worauf die Feuermeteore hindeuten, die von ihr ausgehen. Soll hier etwa ein kataklysmisches Naturereignis angekündigt werden? Diesbezüglich gibt es auch in verschiedenen Kulturen Prophezeiungen, laut denen unser aktuelles Zeitalter in Feuer enden wird. Ähnliches verkündet zudem der Film „Know1ng“.

Interessant an der Schlussszene von „I Pet Goat“ ist weiterhin, dass die Sonne im Zeichen des Skorpions aufgeht, dessen Stachel sich hinter den Wolken abzeichnet. Dieses Tierkreiszeichen steht scheinbar verkehrt herum am Himmel, doch erinnern wir uns, dass der gesamte Film in der Antarktis spielt und von der Südhalbkugel aus ist das Sternzeichen tatsächlich so zu sehen. Nun ist der Skorpion ein Novembersternbild, womit wir schon einmal einen zeitlichen Rahmen für das angekündigte Ereignis haben. Das Jahr, in dem alles stattfinden soll, bleibt allerdings noch offen.

Fazit: In den knapp siebeneinhalb Minuten „I Pet Goat“ stecken mehr okkulte Symbole und unterschwellige Botschaften als in einem dreistündigen Hollywood-Blockbuster. Das ist auch der Grund, warum dieser Artikel so lang ist. Es war allerdings wichtig, über die Inhalte dieses Animationsfilms aufzuklären, denn allein schon die offensichtlichen Botschaften haben es echt in sich!

Revelation – Eine NWO-Prophezeiung

von Joe Doe

„Revelation – Tödliche Prophezeiung“ ist ein evangelikaler Propagandafilm von 1999, der auf das Buch der Offenbarung anspielt. Die Handlung ist im Jahr 2150 angesiedelt, in dem eine Organisation namens O.N.E. die Menschheit scheinbar friedlich in einem Eine-Welt-Staat vereint und alle Atomwaffen vernichtet hat. Ihr Gründer Franco Macalousso (Nick Mancuso) lässt sich als neuer Messias feiern und hat tatsächlich übermenschliche Kräfte. Doch irgendetwas ist faul an dieser neuen Weltordnung.

Der Polizist Therald Stone (Jeff Fahey), welcher seine Frau und Tochter verloren hat, arbeitet zunächst für O.N.E. und untersucht Terroranschläge, hinter denen fundamentalistische Christen stecken sollen. Er hat den Befehl, alle zu eliminieren und keine Gefangenen zu machen. Doch als er sieht, dass die vermeintlichen Terroristen nur singen und beten, gibt er die Anweisung, alle zu verhaften statt sie zu erschießen.

Diese Opferrolle, in der sich die Christen darstellen, ist einfach nur heuchlerisch. Klar sind die meisten Christen friedlich, doch gerade unter den Fundamentalisten gibt es durchaus Terroristen. Man denke nur an die Lord’s Resistance Army in Uganda, militante Abtreibungsgegner in den USA oder rechtsextremistische Amokläufer, die meinen, sie müssten das „christliche Abendland“ vor Juden, Muslimen und Migranten verteidigen. Eine Christenverfolgung, wie sie im Film gezeigt wird, ist dagegen in den USA undenkbar und grenzt daher ans Lächerliche.

Das Ganze wird zudem auf die Spitze getrieben, da bereits eine Entrückung der Gläubigen stattgefunden hat, von der auch Officer Stones Familie betroffen ist. Wenn also Gott all seine Schäfchen zu sich in den Himmel geholt hat, warum befinden sich dann überhaupt noch Christen auf der Erde, die vom Antichristen verfolgt werden? Ein Beweis für Gottes Fehlbarkeit oder einfach nur eine Cinema Sin?

Die realen Satanisten würden jedenfalls nie so handeln, denn sie haben längst das Christentum unterwandert, beherrschen den Vatikan und haben die christliche Rechte bis hin zum Ku Klux Klan gegründet. Der Wolf kommt immer im Schafspelz. Der Antichrist tritt im Film zwar ebenfalls als falscher Messias auf, ist aber zu leicht durchschaubar. Das erste Anzeichen ist dabei schon seine Organisation O.N.E., mit der er impliziert, dass er der einzig wahre Gott ist, während das Christentum mehrheitlich die Dreifaltigkeit Gottes predigt.

Des Weiteren ist der Glaube an Gott verboten, womit sich der falsche Heiland endgültig entlarvt. Und um dem Fass die Krone aufzuschlagen, ist das Logo seiner neuen Weltordnung eine Pyramide mit Auge. Interessanterweise sehen also auch Christen das Zeichen Satans darin, womit sich die Deutung als Auge Gottes in der dreifaltigen Pyramide wohl restlos erledigt hat. Oder haben hier mal wieder nur die Freimaurer ihre Symbole platziert?

Während Officer Stone immer mehr Zweifel an der angeblichen Schuld der Christen kommen, erklärt sich sein Kollege die Wunder, die der Messias vollbringt, durch dessen möglicherweise außerirdische Herkunft. Zwar stellt sich im Verlauf des Films heraus, dass Macalousso tatsächlich der Teufel ist, aber die Alien-Theorie könnte eine unterschwellige Botschaft sein. Denn eines steht fest: Sollte das Buch der Offenbarung tatsächlich als Anleitung für die neue Weltordnung dienen, wird dies wenig mit Dämonen aus der Hölle zu tun haben. Das Blue Beam Project lässt grüßen.

Im Film braucht es dagegen keine technischen Taschenspielertricks. Macaloussos Schergen haben magische Fähigkeiten und können z.B. durch Wände gehen. Sie tragen übrigens allesamt Schwarz, die Farbe des Saturn, was ihre finstere Mission unterstreicht.

Die Handlung wird ebenfalls immer bizarrer. So verschmelzen am so genannten „Tag der Wunder“ Technologie und schwarze Magie. Von einer Christin bekommt Stone eine CD, auf der sich ein Programm für eine virtuelle Realität befindet. Um die CD zu knacken, sucht er einen Computerfreak namens Willie Spino (Tony Nappo) auf, der an den Rollstuhl gefesselt ist. Rein zufällig war dieser an dem Projekt beteiligt, allerdings nur auf einem niedrigen Level.

Am „Tag der Wunder“ sollen alle Menschen weltweit in die virtuelle Realität eintauchen und bekommen dafür gratis eine VR-Brille. Nachdem Spino seine Brille erhalten hat, müssen er und Stone fliehen, da Macalousso inzwischen nicht nur den zweifelnden Cop tot sehen will. Der Mitwisser soll ebenfalls über die Klinge springen.

Die Flucht führt die beiden zu einer christlichen Untergrundgruppe, welche von Spinos Stiefschwester Helen Hannah (Leigh Lewis) geleitet wird. Stone zweifelt allerdings auch am Christentum und hat die Alien-Theorie seines nunmehr toten Kollegen übernommen. Die Christen wollen ihn natürlich umgehend bekehren, was aber anfangs schwer ist, da Gott weder seine todkranke Mutter gerettet hat noch auf Bitten ein Glas umstoßen kann.

Spino hackt sich derweil in das Programm auf der CD und muss enttäuscht feststellen, dass die virtuelle Welt nur aus einem leeren weißen Raum besteht. In dieser Szene trägt er ein T-Shirt mit der okkulten Zahl 11, welche für Dualität steht. Wann hatte er eigentlich die Zeit, auf der Flucht die Wäsche zu wechseln? Oder soll hier nur angedeutet werden, dass er die Seiten wechseln wird?

Zunächst schäkert er noch mit der blinden Cindy Bolton (Carol Alt) herum, die ebenfalls nicht so recht in ihrem Glauben gefestigt ist. Bevor die beiden die Seiten wechseln, versucht es Macaloussos Scherge jedoch zunächst bei Stone, indem er ihn per Funk mit seiner entrückten Familie reden lässt. Ein Trick, wie ihn schon der T-1000 in „Terminator 2“ angewandt hat. Natürlich fällt der unschlüssige Cop voll darauf herein, will dem Teufel aber dennoch nicht die CD mit dem „Tag der Wunder“-Programm aushändigen. Stattdessen will er ein Virus in die Computer der O.N.E.-Zentrale einspeisen und den „Tag der Wunder“ damit platzen lassen.

Während Stone das O.N.E.-Gebäude infiltriert, probiert Spino das Programm erneut aus. Diesmal steht eine Guillotine in dem weißen Raum, auf der eine Pyramide mit Auge prangt. Irrwitzigerweise verletzt sich Spino tatsächlich am Finger, als er das Fallbeil berührt. Das hat schon fast etwas von „Nightmare on Elmstreet“, in dem sich die im Traum erlittenen Verletzungen ebenfalls in der Realität manifestieren.

Zunächst lässt der Computerfreak die Finger davon und meint, dass nur Satan höchstpersönlich diese virtuelle Realität programmiert haben kann. Er bespricht sich daraufhin mit den anderen, wobei eine Israelfahne im Hintergrund zu sehen ist. Das ist ein interessantes Detail, denn das biblische Armageddon soll sich im Nahen Osten befinden und der Antichrist sollte sich demnach dort aufhalten.

Die Schwarzkutten um Macalousso halten in der Zwischenzeit eine Satansmesse ab, mit brennendem, umgedrehtem Kreuz und allem, was dazu gehört. Damit starten sie den „Tag der Wunder“, bei dem sie auf den Hochmut und die Habgier der Menschen setzen, welche der Antichrist als wahre Werte preist.

Punkt 12 Uhr setzt sich Cindy aus Neugier die VR-Brille auf und kann den virtuellen Raum tatsächlich sehen. Sollte nicht eigentlich Jesus die Blinden sehend machen? Nun, der Zug ist dann wohl abgefahren, Satan ist schneller. Der begrüßt seine neue Anhängerin direkt persönlich und weiß, dass sie die Erste ist. Er spricht also direkt zu ihr und natürlich trägt Cindy ist dieser bedeutenden Szene die Farben Schwarz und Rot.

Nachdem sie sich von Gott losgesagt hat, erhält Cindy von Satan dessen Mal auf dem Handrücken. Wie bereits die Verletzungen manifestiert sich auch die 666 in der Realität.

Als Spino mitbekommt, dass Cindy sehen kann, lässt er sich ebenfalls auf den Teufel ein, um wieder laufen zu können. Jesus hat es mal wieder verpasst, die Lahmen gehen zu lassen und schwupdiwup hat schon wieder einer die Seiten gewechselt. Dabei wollte der Hacker noch kurz zuvor das Programm platt machen. Er hat es sich in weniger als einer Sekunde anders überlegt und plötzlich will er von Helen die Namen und Positionen der anderen Untergrundkämpfer. Als die beiden Überläufer auffliegen, erschießt Spino einen der Christen, während Helen die Flucht gelingt. Anschließend ermordet der eben noch nette Computernerd sogar seinen geliebten Hund.

Stone ist indessen kurz davor, das Computervirus einzuspeisen, lässt sich allerdings von Spino bequatschen, sich den „Tag der Wunder“ anzusehen. Ihm bietet der Antichrist seine entrückte Familie an, doch Stone durchschaut die Illusion.

Keine Illusion ist allerdings, dass alle, die sich nicht durch die dargebotenen Wunder bekehren lassen, sterben werden, wenn sie auf dem virtuellen Schafott landen. Ein ungünstiger Zeitpunkt, um sich vom Christentum bekehren zu lassen.

Man beachte die Baphomet-Geste.

Bevor das Beil fällt, quatscht Satan den neu erwachten Christen aber erst mal zu und offenbart ihm seine Weltherrschaftspläne. Er erwartet, dass die meisten Menschen seine verlockenden Angebote annehmen werden und ist bereit, ihnen alles zu geben, was sie sich wünschen. Alle anderen werden, gefangen im Programm, den Tod finden. So würde Jesus keinen Grund mehr haben, zur Erde zurückzukehren, die dann Satan allein gehören würde.

Doch wie das immer so ist, wenn Bösewichte zu viel labern, rettet die Verzögerung dem Helden das Leben. Seine Freunde befreien ihn in letzter Sekunde aus dem Programm. Um die Spannung noch etwas zu erhöhen, brauchen die Guten verdammt viel Zeit, um das Computervirus in den Rechner des Teufels einzuspeisen. Sie werden von den Sicherheitswächtern Satans gestellt und sollen lebendig verbrannt werden. Aber, welch Wunder, am Ende geht alles gut aus. Das Virus ist nicht mehr aufzuhalten und die gläubigen Christen erweisen sich als feuerfest.

Am Ende wird der „Tag der Wunder“ auf unbestimmte Zeit verschoben und der ewige Kampf Gut gegen Böse geht in die nächste Runde. Der Antichrist ist darüber sehr erbost und hält in Jerusalem eine Hasspredigt zwischen den Säulen Jachin und Boas. Diese sollen wohl das Portal des neuen salomonischen Freimaurertempels darstellen, der in Jerusalem entstehen soll.

Fazit: Der zweite Teil der „Revelation“-Reihe steckt voller Klischees und ist nur schwer zu ertragen. Einerseits handelt es sich zweifelsfrei um evangelikale Propaganda, doch andererseits trägt der Film deutlich die Handschrift der Freimaurer, die ihre Symbole in den korrekten Kontext setzen. Im Prinzip ist es auch egal, ob man die Menschen dazu aufstachelt, dem Antichristen oder dem Christentum zu folgen, da für die geplante Apokalypse beide Seiten gebraucht werden.

Es wäre das Beste, sich keiner Seite anzuschließen, denn wie es scheint, wollen Satanisten, Evangelikale, radikale Zionisten und Islamisten alle dasselbe. Sie glauben an das Armageddon und wollen es absichtlich herbeiführen. Die Offenbarung des Johannes könnte damit zu einer sich selbst erfüllenden Prophezeiung werden. Solche Filme dienen dazu, die Menschheit darauf vorzubereiten, während irre NWO-Faschisten wie Trump, Bolsonaro und Netanjahu fleißig an der Eskalationsschraube des Nahostkonfliktes drehen. Warum haben die wohl Jerusalem zu Israels Hauptstadt erklärt, obwohl die Stadt im Westjordanland liegt? Vielleicht um die Schlussszene von „Revelation II“ mit dem Antichristen vorzubereiten?

High School – Hollywood ist nicht ganz dicht

von A. Tom Shroom

Es gibt gute Argumente für die Legalisierung weicher Drogen wie Cannabis. Auf der anderen Seite gibt es aber ebenso gute Argumente, Werbung für alle Arten von Drogen, darunter auch Tabak und Alkohol, zu verbieten. Insbesondere gilt dies, wenn gezielt Jugendliche dazu animiert werden sollen, sich von Suchtmitteln abhängig zu machen. Das Konzept von „High School – Wir machen die Schule dicht“ mag auf den ersten Blick witzig erscheinen, doch bei genauerem Hinsehen handelt es sich um Propaganda für durchaus härtere Drogen.

Wer ein Interesse daran hat, eine ganze Generation breit in der Ecke liegen zu sehen, verrät gleich zu Beginn das Logo von Parallel Media. Zu sehen ist ein Drache (Reptiloid) vor dem Pferdekopfnebel. Dieser Nebel liegt, welch Zufall, im Sternbild des Orion.

Der Film beginnt mit einem Buchstabierwettbewerb, bei dem ein asiatisches Mädchen (Julia Ling) namens Charlyne Phuc (gesprochen FUCK) ihren Einsatz versemmelt, weil sie total stoned ist. Da sie sich wie im Himmel fühlt, während sie sich auf Erden befindet, trägt sie die Nummer 69. Aber vielleicht handelt es sich ja auch um eine sexuelle Anspielung, was zu ihrem Nachnamen passen würde.

Das Logo des Buchstabierwettbewerbs ist derweil eine Biene, was nicht nur eine Anspielung auf die original englische Bezeichnung von Buchstabierwettbewerben ist („Spelling Bee“), sondern auch das Bildungssystem wieder mal als Instrument der Freimaurer entlarvt, das die Kinder zu produktiven Arbeitssklaven umformen soll. Sie sollen nur so viel lernen, dass sie später am Arbeitsplatz optimal funktionieren, ansonsten dürfen sie gerne blöd bleiben und obendrein auch noch bekifft. Aus den Reihen dieser Generation wird kaum noch Widerstand entstehen.

Im Zentrum der Handlung steht allerdings ein durchaus begabter Schüler namens Henry (Matt Bush), der unbedingt ans MIT (Massachusetts Institute of Technology) will. Es gibt jedoch Kräfte, die das verhindern wollen. Welche Kräfte das sind, sieht man gleich in seiner ersten Szene, in der drei Wecker um 6 Uhr morgens klingeln. Wozu braucht jemand drei Wecker? Außer natürlich, um jeden Morgen mit der 666 geweckt zu werden.

Sein Kumpel Travis (Sean Marquette) hätte die drei Wecker derweil nötiger gehabt, da er den halben Tag verpennt. Seine Kumpels nutzen die Gelegenheit, um ihn ein Hitlerbärtchen anzumalen. Doch damit nicht genug, er bekommt auch noch einen Schwanz ins Gesicht gemalt und auf der anderen Wange ein XXX, also den Code für die Pornoindustrie.

Offensichtlich passt das sehr gut zu seinem Charakter, bei dem, was Travis auf einem Fragebogen unter „in der Schule erlernte Fähigkeiten“ angibt. Spätestens hier wird deutlich, dass das Niveau dieser Komödie extrem unterirdisch ist.

In der Schule wimmelt es derweil von Freimaurersymbolen. Allen voran ist die freimaurerische Tricolore allgegenwärtig und zuweilen in Kombination mit der Fleur de Lys oder Pentagrammen zu sehen.

Auf der Toilette wird das Ganze auf die Spitze getrieben, da dort noch ein sexuell anrüchiger Spruch mit einer Telefonnummer steht. Letztere enthält drei Neunen oder eben eine auf dem Kopf stehende 666.

Bei den Kumpels von Travis und Henry sieht es nicht besser aus. An der Wand hängt ein Plakat mit der Aufschrift Osiris und links daneben ein Pentagramm. Wir erinnern uns an die Anspielung auf das Sternbild des Orion, der gleichbedeutend mit dem ägyptischen Gott Osiris ist. Das Pentagramm links davon dürfte demnach für den Stern Sirius stehen.

Da Henrys Freunde allesamt Kiffer sind, dauert es nicht lange, bis ihm Travis Drogen anbietet. Daraufhin stürzt er aus einem Baumhaus und verletzt sich dabei ausgerechnet am linken Horusauge. Ein toller Vorwand, um ihn für den Rest des Films mit dieser Symbolik herumlaufen zu lassen, wobei das allsehende Auge auch an anderen Stellen auftaucht.

Sogar auf dem DVD Cover darf Adrien Brody die Geste des Allsehenden Auges mit einer Stange Cannabis machen.

Doch zurück zur Handlung. Die anschließende Kombination aus Drogen und einem Kriegsspiel löst bei Henry einen Flashback aus. Er ist wieder 12 und rennt nackt durch den Wald, wobei er von Hubschraubern verfolgt wird. Diese Anspielung auf nackte Kinder ist nicht nur überflüssig, sondern richtiggehend widerwärtig. Zum Glück war der Schauspieler zum Zeitpunkt seiner Nacktszene schon über 20 Jahre alt.

Als wäre der schlechte Trip nicht schon Strafe genug, kündigt der Schuldirektor einen Drogentest an, der für Henry den Rausschmiss bedeuten würde. Da seine Träume vom MIT auf dem Spiel stehen, planen er und Travis, die gesamte Schule high zu machen. Ihrer Logik zufolge müsste der Direktor dann entweder alle rausschmeißen oder den Test für ungültig erklären.

Damit dieser Plan gelingt, klauen sie den stärksten verfügbaren Stoff von Psycho Ed (Adrien Brody). Dieser Dealer ist von oben bis unten tätowiert, wobei ein Schachbrettmuster am Hals nicht fehlen darf.

Um zu verdeutlichen, dass mit Psycho Ed nicht zu spaßen ist, trägt er außerdem Totenschädelringe an beiden Händen.

Schädel und gekreuzte Knochen sind auch an der Schule voll angesagt.

Dort tauschen Henry und Travis die Brownies der Mütter gegen ihre eigenen THC-Brownies aus. Leider haben sie dabei nicht eingeplant, dass es an der Schule Überwachungskameras gibt, weshalb sich Henry zwischen den Abschlussprüfungen auch noch darum kümmern muss. Hilfe bekommt er dabei von Travis, der u.a. in der Schwimmhalle eine Lehrerin mit sexuellen Belästigungen ablenkt. Auffällig ist dabei ein Hexagramm-Tattoo auf seinem Rücken. Da weder der Schauspieler noch der von ihm verkörperte Charakter jüdisch ist, kann das Hexagramm eigentlich nur als Freimaurersymbol gedeutet werden.

Während Travis die Lehrerin belästigt, muss Henry im Büro des Direktors dessen sexuelle Perversionen über sich ergehen lassen. Das ist nach dem Kindheitsflashback schon die zweite Anspielung dieser Art, was nichts Gutes erahnen lässt.

Am Ende geht für Henry jedoch alles gut aus. Auf dem Überwachungsvideo, das er nicht rechtzeitig vernichten konnte, ist nicht die Aktion mit den Brownies zu sehen, sondern ein sexueller Übergriff des Direktors auf eine Lehrerin. Das führt auch prompt zur Verhaftung des unliebsamen Schuldirektors.

Der Film endet mit ein paar Zeitungsschlagzeilen und auf einer Titelseite gibt es zum Abschied noch den Satansgruß.

Fazit: High School gehört zu den so genannten Stoner-Movies, die sich um Drogenkonsum drehen. In diese Kategorie gehören auch Klassiker wie „Fear and Loathing in Las Vegas“, doch es fällt auf, dass die Zahl solcher Filme ab Mitte der 1990er exorbitant angestiegen ist. Dabei fehlen in der Auflistung von Wikipedia noch solche Blüten wie „Die Killerhand“ (1999).

„High School – Wir machen die Schule dicht“ sticht hingegen nicht wirklich heraus. Was vielleicht als Komödie gedacht war, verliert sich in geschmackloser Phrasendrescherei mit extrem vielen Fremdschäm-Momenten. Wirklich witzig sind eigentlich nur die Wortspiele im Titel, wobei der Zusatz „Wir machen die Schule dicht“ nur im Deutschen funktioniert und nicht Teil des Originaltitels ist.

Satanische Grüße von Marvel

Im Juli 2017 kommt die nunmehr dritte Neuverfilmung von „Spider-Man“ in die Kinos. Doch irgendetwas an diesem Superhelden ist merkwürdig. Wenn er seine Spinnenfäden verschießt, macht er ständig den Baphomet. Außerdem repräsentiert sein blau/rotes Kostüm in den Farben der Freimaurergrade.

Im neusten Film „Homecoming“ darf Spidey sogar die Pyramidenspitze eines Obelisken berühren. Mit etwas Hilfe durch den Rüstungsmilliardär Tony Stark ist er ganz oben angekommen.

Noch weitaus okkulter sieht es bei „Doctor Strange“ aus dem Jahre 2016 aus. Er zeigt ebenfalls den Satansgruß und macht mit der anderen Hand die „Above“-Geste des Baphomet. Sein Kostüm hat zudem das gleiche Farbschema wie das von Spider-Man. Abgerundet wird sein Outfit durch ein allsehendes Auge, welches einen Infinity-Stein enthält, mit dem sich die Zeit manipulieren lässt. Das dürfte eine Anspielung auf Kronos alias Saturn sein, welcher bekanntlich der Herr der Zeit ist. Die Farbe des Infinity-Steins ist indes Grün, die Farbe der Hexerei.

Selbstverständlich finden sich die Symbole bereits bei den Comicvorlagen, denn auch die Comicindustrie ist ein beliebter Tummelplatz für Freimaurer und Okkultisten.

Am auffälligsten ist dabei Doctor Strange, da er sich im Gegensatz zu Spider-Man direkt okkulter Lehren bedient. Seine Gesten dienen der magischen Beschwörung, wie man unschwer erkennen kann.

Und wer hat Dr. Strange erfunden? Schauen wir mal, wie Stan Lee so drauf ist.

Mystery Men – Die beknacktesten Superhelden

von Joe Doe

Wer schon immer mal Superhelden mit überflüssigen Kräften erleben und dabei mit okkulten Symbolen bombardiert werden wollte, der ist bei den „Mystery Men“ genau richtig. Dieser sinnlose Streifen aus dem Jahr 1999 hat alles, was man nie sehen wollte. An den Kinokassen geriet diese Verfilmung des „Flaming Carrot Comics“ von Dark Horse aus gutem Grund zum Flop.

Alles beginnt mit einer Ü80-Party, auf der ein GILF ältere Damen anbaggert. An der Theke gibt es statt Drinks Medizin und auf der Tanzfläche werden nicht die Beine, sondern die Räder geschwungen. Wer genau hinschaut, entdeckt unter den Gästen auch einen Shriner.

01 Shriner

Die Party wird plötzlich von einer Gang namens Red Eyes gecrasht, die alle Wertsachen einsackt. Doch die Superhelden sind schon da, um sie zu vermöbeln. Darunter der Schaufler (William H. Macy), der Blue Raja (Hank Azaria), Meister des Tafelsilbers, und Mr. Furious (Ben Stiller), dessen Superkraft es ist, wütend zu werden. Außerdem schmückt er sich mit Pentagrammen, die er vom Schrottplatz aufgesammelt hat, auf dem er arbeitet.

Blue Raja

Blue Raja

Der Schaufler

Der Schaufler

Mister Furious

Mister Furious

05 Furious Pentagramm

Selbstverständlich bekommen die selbsternannten Superhelden erst mal eine Supertracht Prügel. Erst als Captain Amazing (Greg Kinnear) auftaucht, beziehen auch mal die Bösewichter Haue. Am Ende ist Amazing der strahlende Held und obwohl er selbst ein Milliardär ist, lässt er sich von Großkonzernen wie Pepsi sponsern. Sein Kostüm ist eine Werbetafel auf zwei Beinen.

07 Captain Schleichwerbung_1

08 Captain Schleichwerbung_2

Während Captain Amazing den ganzen Ruhm erntet, werden die anderen drei Versager von der Polizei ausgelacht. Die Beamten tragen Lederklamotten, wie man sie sonst nur als Klischees in Schwulenbars kennt, und so bezeichnet Mr. Furious sie als „Ledertunten“. Er hätte sie auch Freimaurer nennen können, denn ihre Mützen werden durch ein Schachbrettmuster geziert.

06 Schachbrettbullen

Captain Amazing ist indes keinesfalls so glücklich, wie es nach außen den Anschein hat. Er braucht einen Superschurken als Gegner, doch die hat er längst alle hinter Gitter gebracht. Um endlich wieder große Schlagzeilen machen zu können, fasst er den sagenhaft dämlichen Entschluss, den Gangster Casanova Frankenstein aus der Irrenanstalt zu holen.

In der Irrenanstalt, wo Frankenstein gerade auf die Freimaurerhymne „Ode an die Freude“ anspielt, legt Lance Hunt alias Captain Amazing ein gutes Wort für den Kriminellen ein. Der Anstaltsleiter, welcher aus unerfindlichen Gründen einen Sowjetorden trägt, entlässt den Insassen daraufhin. Das Unglück nimmt seinen Lauf.

09 Sowjetman

In Champion City (was für ein dämlicher Name) sitzen derweil die drei Versager in einem Restaurant und philosophieren darüber, ob Lance Hunt Captain Amazing ist. Das spielt auf all die Superhelden an, die im normalen Leben eine Brille tragen und deshalb von niemandem erkannt werden. Zumindest dieser Seitenhieb ist absolut gerechtfertigt. Ansonsten versagt der Film mit seiner abgeschmackten Gotham-Version jedoch als Satire auf Superheldenfilme.

10 Champion City_1

11 Champion City_2

Die Hauptfiguren sind einfach zu platt. Der Schaufler ist ein Familienvater, dessen Frau von seinen nächtlichen Streifzügen wenig begeistert ist. Der blaue Raja ist noch schlimmer, denn er wohnt mit über 40 noch bei Mutti und klaut deren Tafelsilber, um damit Ganoven zu bewerfen. Mr. Furious ist indes ein absoluter Loser, der es nicht schafft, das Team zusammen zu halten. Am Ende fährt er allein zur Residenz von Casanova Frankenstein. Übrigens ein wahrer Tempel der Dekadenz.

12 Casanova Bude_1

13 Casanova Bude_2

Dort spielt der Bösewicht erst mal auf den Sündenfall an, um zu unterstreichen, wie böse er ist. Allerdings versäumt er es, in den Apfel hinein zu beißen, weil er von seiner Psychiaterin unterbrochen wird. Diese stand die ganze Zeit auf seiner Seite und hat ihn deshalb für geheilt erklärt, obwohl er dies offensichtlich nicht ist.

14 Sündenfall

Als erstes sprengt der Irre dann auch gleich mal die Irrenanstalt, wobei dieser Akt des Vandalismus Captain Amazing auf den Plan ruft. So schlau, wie dieser immer tut, ist er allerdings nicht. Zunächst verwechselt er den Begriff „Antagonisten“ mit „Anthroposophen“, womit hier Rudolf Steiners Esoterikerverein beworben wird. Allerdings nur in der deutschen Übersetzung. Schließlich fällt Amazing auch noch auf einen dummen Trick herein und lässt sich gefangen nehmen. Natürlich wundert sich niemand, dass nach dem Verschwinden des Milliardärs Lance Hunt auch Captain Amazing aus der Öffentlichkeit verschwindet.

Am darauf folgenden Abend versuchen Mr. Furious, Blue Raja und der Schaufler, in die Residenz von Casanova einzudringen und Captain Amazing zu befreien. Die Aktion endet damit, dass sie von ein paar Disko-Typen verprügelt werden, nachdem sie diese dumm angemacht haben.

15 Drei Deppen

Offensichtlich sind sie den Bösewichten hoffnungslos unterlegen und so beschließen sie, ihr Team zu vergrößern. Sie besiegeln ihren Entschluss mit dem Baphomet-Gruß.

16 Baphomets

Als erstes suchen sie den unsichtbaren Bengel (Kel Mitchell) auf, der allerdings nur unsichtbar werden kann, wenn niemand zusieht. Nun, zumindest ist er ein guter Netzwerker und kennt sämtliche potentiellen Mitbewerber, sodass er fürs Erste mitmachen darf. Im Restaurant stößt dann noch der verpickelte Spleen (Paul Reubens) zum Team, dessen Fähigkeit es ist, zu furzen, wenn man an seinem Finger zieht. Spätestens an dieser Stelle verflüchtigt sich das restliche Niveau unter dem Türschlitz hindurch.

Im Garten des Schauflers organisieren die fünf Superversager ein Casting, bei dem nur Knallchargen aufschlagen. Darunter der Waffler, der Ballerinamann und zwei sich zankende Wonder Women. Erst nach Ende der Party trifft mit der Bowlerin eine Bewerberin ein, die es letztendlich ins Team schafft. Sie hat zwar keine Superkräfte, aber dafür eine Superwaffe. Es handelt sich um eine intelligente Bowlingkugel, in der sie den Schädel ihres ermordeten Vaters einarbeiten lassen hat. Ziemlich kranker Scheiß, zumal sie auch noch mit dem Schädel redet.

17 Bowlingschädel

Die erste Aktion des verstärkten Teams besteht darin, Casanova Frankensteins Limousine zu ramponieren. Einer seiner Discoboys zeigt wieder mal den Baphomet, als dieser die Verfolger bemerkt.

18 Discomet

Casanovas rechte Hand (Eddie Izzard) prahlt indes damit, dass er den Vater der Bowlerin ermordet hat. Diese reagiert darauf sehr ungehalten und schickt ihre Bowlingkugel in den Kampf.

19 Todesbowling

Die ganze Nummer hat natürlich ein Nachspiel und nach einer nächtlichen Sauftour lauern Casanovas Discoboys den sechs Superknallchargen vor deren Wagen auf. Gibt es eigentlich ein dämlicheres Auftreten für Gangster als den Discostyle?

20 Discogang

In letzter Sekunde werden die Supertrottel von einem mysteriösen Helden namens Sphinx gerettet. Der Name sagt eigentlich schon alles. Ursprünglich sollte dieser Charakter schon früher im Film auftauchen und in einer geschnitten Szene hätte man gleich die Pyramide mit Auge als Tattoo auf seiner Hand gesehen. Übrigens wieder mit einem Reptilienauge.

21 Sphinx Tattoo

Auf dem Kostüm der Sphinx ist das Zeichen der Freimaurer ebenfalls deutlich zu sehen. Die Frage, warum dieser grottige Film für den Saturn Award in der Kategorie beste Kostüme nominiert war, erübrigt sich damit wohl.

22 Sphinx Cape

Die Sphinx wird der Lehrmeister des Teams und trainiert die Superhelden in der Kampfkunst. Außerdem klopft er die ganze Zeit spirituelle Sprüche, bis es Mr. Furious reicht. Roy, wie er mit bürgerlichem Namen heißt, verlässt den Schatten der Pyramide und geht von nun an eigene Wege.

23 Stoffpyramide

Die Sphinx gedenkt, den Verlust von Arbeitskraft durch Feuerkraft auszugleichen. Diese holen sich die Superhelden bei dem GILF von der Ü80-Party. Dr. Heller (Tom Waits) betreibt nämlich eine Waffenschmiede in einem verlassenen Freizeitpark. Natürlich sind die Waffen alle nicht tödlich, wie der Tornado in der Dose. Gefährliche Waffen dürfen nur die Bösewichte tragen. Die Zeit war damals halt noch nicht reif für „Deadpool“.

Mr. Furious flirtet in der Zwischenzeit mit der Kellnerin Monica (Claire Forlani), die endlich auf seine Avancen eingeht. Sie überredet ihn, sich dem Team wieder anzuschließen, womit das Team wieder komplett wäre. Zusammen machen sie sich auf den Weg, Captain Amazing aus den Klauen von Casanova Frankenstein zu retten.

Letzterer hat alle kriminellen Banden der Stadt zu einem rauschenden Fest eingeladen. Darunter eine Studentenverbindung, die wegen tödlicher Rituale vorbestraft ist. Wer muss da nicht sofort an Skull & Bones denken?

24 Gangsterbanden

Draußen überwachen der Spleen und der unsichtbare Junge die Lage. Als es plötzlich anfängt zu stinken, ist diesmal nicht der Spleen schuld, sondern ein Stinktier, welches es mit dem Bein des Spleens treibt. Diese überflüssige Szene spielt sich im Licht des Vollmondes statt, wobei über Champion City irgendwie jede Nacht Vollmond ist.

25 Vollmondromanze

Zum krönenden Abschluss der Party will Casanova eine Superwaffe vorstellen, mit der er Champion City zu terrorisieren gedenkt. Zunächst will er sie an Captain Amazing testen, doch da kommen ihm Mr. Furious, Blue Raja, die Bowlerin und der Schaufler zuvor. Bei dem Versuch, den Star der Stadt zu retten, grillen sie ihn aus Versehen und Amazing endet als abstraktes Kunstwerk. Welch Ironie, dass jene, die tödliche Waffen ablehnen, mit einer ebensolchen gerade jemanden aus dem eigenen Team erledigen. Obwohl, eigentlich hat Captain Amazing den ganzen Schlamassel überhaupt erst verursacht. Karma is a Bitch!

26 Autsch_1

26 Autsch_2

27 Autsch_3

Entsetzt treten die sechs Superidioten den Rückzug an und suchen den Rat der Sphinx. Zwischenzeitlich outet sich der Blue Raja gegenüber seiner Mutter als Gabelwerfer, was diese überraschend positiv aufnimmt. Sie übergibt ihm sogar das Tafelsilber seiner Oma. Die Frau des Schauflers droht ihrem Mann dagegen mit Scheidung. Roy holt sich derweil einen Abschiedskuss von Monica. Nachdem alle sich in ihre neuen Outfits geworfen haben, sind die glorreichen Sieben bereit, Casanova Frankenstein den Arsch aufzureißen.

28 Glorreiche 7

Mit einem Panzerwagen penetrieren die Superhelden den Partysaal von Casanovas Villa und entwaffnen die Schurken erst einmal mit einem Supermagneten. Um am Superlaser der Schurkenresidenz vorbei zu kommen, brauchen sie einen Unsichtbaren und siehe da, die Kräfte des unsichtbaren Jungen sind tatsächlich real. Nur schwinden sie auch tatsächlich, als alle ihn ansehen und so steht er ziemlich entblößt da. Irgendwie ist es schon rassistisch, dass es den einzigen Afroamerikaner im Team trifft.

29 Unsichtbar

30 Sichtbar

Nach dem Rassismus gibt es noch etwas Sexismus. Die Schrumpfkanone lässt nämlich keine Menschen schrumpfen, sondern lediglich die Klamotten der Girlie-Gang eingehen. Hier gibt es für das männliche Publikum nackte Hintern.

31 Sexismus

Nachdem die glorreichen Sieben alle Gangster ausgeschaltet haben, darf zum Schluss Mr. Furious noch mal so richtig wütend werden.

33 Wutbürger

Er schmeißt den Casanova in dessen eigene Superwaffe, die übrigens eine sechseckige Form aufweist, und rettet Monica aus den Klauen des Bösewichts.

34 Gerechte Strafe

Bei der Zerstörung der Superwaffe kommt derweil die Bowlingkugel zum Einsatz, die es schwer beschadet übersteht.

35 Schädelwaffe_1

36 Schädelwaffe_2

Diesmal sind es die Mystery Men, auf welche die Presse draußen wartet. Scheinbar interessiert sich sogar das israelische Fernsehen für die Truppe, denn das Mikrophon einer Reporterin wird von hebräischen Buchstaben geziert.

37 Israel TV

Fazit: Was für ein bundesligareifer Schwachsinn! Außer einem Sammelsurium okkulter Symbole hat dieser Film absolut nichts zu bieten. Die „Zieh an meinem Finger!“-Witze sind dabei echt das Sahnehäubchen der Niveaulosigkeit. In die Tonne damit!

Mit Fes durch Hollywood

Im 1933 erschienen Film „Die Wüstensöhne“ schließen sich Stan Laurel (1890-1965) und Oliver Hardy (1892-1957) einem gleichnamigen Club an. Die albernen Rituale erinnern nicht zufällig an die Freimaurer und die roten Filzhüte sind sogar eine direkte Anspielung auf die Shriners. Oliver Hardys Zugehörigkeit zur Freimaurerei ist dabei kein Geheimnis, die von Stan Laurel gilt zumindest als wahrscheinlich. Sein mitwirken in diesem freimaurerischen Machwerk kann als deutlicher Hinweis verstanden werden.

Sons of the Desert

Sons of the Desert Prügel

In „Indian Jones und der letzte Kreuzzug“ aus dem Jahr 1989 ist der Fes allgegenwärtig. Das ist nicht ganz überraschend, denn ein Großteil des Films spielt im arabischen Raum, wo diese Kopfbedeckung zu der Zeit, in der die Handlung spielt, tatsächlich weit verbreitet war. Die massive Bedienung dieses Klischees hat schon fast etwas Rassistisches.

Allerdings wird der Fes im Film auch von den Anhängern eines Geheimbundes getragen, welcher den heiligen Gral schützt. Der Gral steht in direktem Zusammenhang mit den Tempelrittern, welche wiederum Teil des Freimaurermythos sind.

Gralshriners

In der platten Komödie „Guess Who – Meine Tochter kriegst du nicht!“ von 2005 ist ein afroamerikanischer Vater entsetzt darüber, dass eine Tochter einen weißen Freund hat. Kurzerhand schmeißt er ihn aus dem Haus und will ihn in einem Hotel einquartieren. Das reservierte Zimmer ist jedoch schon vergeben und das Hotel komplett ausgebucht. Die Dame an der Rezeption begründet dies mit einer Shriners Convention (in der deutschen Übersetzung eine Freimaurertagung), die gerade in der Stadt stattfindet. Ind er gesamten Hotelszene und auch später im Film sieht man ständig ältere Herren mit Fes herumrennen.

Guess Who - Shriners

„Dr. Who“ trägt des Öfteren scheinbar grundlos einen Fes. Der 11. Doktor betont dabei, wie cool er diese Kopfbedeckungen findet. Was er damit wohl andeuten will?

11th Doc Fez_2

Doctor Fez

Bei den Simpsons wimmelt es ebenfalls von Shriners-Anspielungen. Kein Wunder, denn immerhin ist Serienschöpfer Matt Groening Freimaurer.

Shriner Mobiles

Shriner Bear

Es gibt sogar einen Shriners Couch Gag.

Shriners Couch Gag

Am besten bringt es die Episode mit den Steinmetzen auf den Punkt. Grandpa Simpson erwähnt in dieser Folge, dass er nicht nur besagten Steinmetzen, sondern auch den Freimaurern angehört. In anderen Episoden sieht man ihn folglich immer mal wieder mit Fes.

Shriner Grandpa

„Spongebob“ hat ebenfalls eine komplette Episode zu bieten, in der es ausschließlich um die Shriners geht. Man achte dabei mal auf die Hände des Schwammkopfs. Er macht die Geste „Wie im Himmel, so auf Erden“ und formt dabei mit beiden Händen den Baphomet.

Teuflischer Shriner

Zu guter Letzt darf natürlich der Disney-Konzern nicht fehlen. Dessen Zeichentrickserie „Gravity Falls“ ist dermaßen mit Freimaurersymbolik voll gestopft, dass es selbst dem Blindesten auffallen müsste. In einer solchen Propgandashow dürfen natürlich die Shriners nicht fehlen. Typisch für Disney ist der Name „S(a)tan“.

GF Shriner

Höllenodyssee mit Hennessy

Wer zu viel Cognac trinkt, kann durchaus einen bösen Trip erleben. Wie böse, veranschaulicht ein Spot der Marke Hennessy. Dieser beginnt mit blauem Wasser, welches noch von Bedeutung sein wird. Das Wasser wird alsbald in feuriges Rot getaucht, um die übliche Farbsymbolik abzufeiern. Die Kapitelnamen sollen indes die Eigenschaften des Getränks vermitteln.

01 Blaues Wasser

02 Chapter I

Das zweite Kapitel spielt in einer Wüste, womit ein Bezug zum antiken Ägypten hergestellt wird.

03 Chapter II

Das allsehende Horusauge lässt nicht lange auf sich warten.

04 Sonnenauge

Es folgt ein Mann, der in einen mehrfach gebrochenen Spiegel blickt. Dieser wird kurz darauf in satanisches Rot getaucht.

05 Spiegelsaal

06 Spiegelsaal rot

Das dritte Kapitel beginnt erst mal ganz unauffällig in einer Motorradwerkstatt.

07 Chapter III

Doch auch hier ist das allsehende Auge nicht weit.

08 Horusauge

Auffällig ist außerdem der Schmuck der Mechaniker. Neben einem Totenkopfring sticht hier besonders ein Armband hervor. Dieses zeigt zwei sich überkreuzende Motorkolben, die optisch stark an freimaurerische Schlägel erinnern.

09 Totenkopfring

Auf der Rückseite einer Jacke wird offenbar das Wassermannzeitalter angekündigt. Seltsam nur, dass dieser grimmige Wassermann Vampirzähne hat.

10 Wassermannjacke

Bevor das Wassermannzeitalter anbricht, muss das alte Zeitalter aber erst in Flammen enden.

11 Chapter IV

Im vierten Kapitel wird das Motiv des Wassermanns noch einmal wiederholt.

12 Wassermann

Es könnte sich aber auch um Moloch handeln.

13 oder Moloch

Als Zugabe gibt es noch eine Hand mit Auge. Dieses Symbol ist insbesondere in der Esoterik-Szene verbreitet, welche das Wassermann-Zeitalter herbeisehnt.

14 Hand mit Auge

Die Schokolade bezieht sich wohl wieder auf den Geschmack des Gesöffs. Aber vielleicht geht es hier auch um das Ritual des Eintauchens.

15 Chapter V

16 Eintauchen

Das sechste Kapitel steht schließlich ganz im Zeichen des Vollmondes.

17 Chapter VI

Es zeigt ein infernalisches Zerstörungswerk, bei welchem die Natur geopfert wird.

18 Zerstörter Wald

Das siebte Kapitel kommt endlich zu Sache und bewirbt das Produkt.

19 Chapter VII

Auch hier gibt es wieder eine Betonung auf das linke Horusauge.

20 Horusauge

Das Produkt wird zum Schluss in den Freimaurerfarben Blau und Rot dargeboten. Ein Farbschema, welches den gesamten Spot durchzieht.

21 Blau-Rot

Das „X.O.“ steht hier übrigens wie bei allen alkoholischen Getränken für „extra old“. Angesichts der okkulten Symbole im Werbespot könnte sich hier allerdings durchaus eine Doppelbedeutung ergeben.

22 XO

Der Regisseur dieses Hennessy-Spots ist übrigens der Däne Nicolas Winding Refn, welcher u.a. den extrem brutalen „Only God Forgives“ (2013) verbrochen hat. Ausgerechnet beim 66. Filmfest 2016 (666) in Cannes wurde er mit seinem bezeichnenden Werk „The Neon Demon“ zum dritten Mal für den Hauptpreis nominiert. Selbstredend, dass dieser Mann weiß, was er tut.

Nicolas Winding Refn