Satanische Grüße von Marvel

Im Juli 2017 kommt die nunmehr dritte Neuverfilmung von „Spider-Man“ in die Kinos. Doch irgendetwas an diesem Superhelden ist merkwürdig. Wenn er seine Spinnenfäden verschießt, macht er ständig den Baphomet. Außerdem repräsentiert sein blau/rotes Kostüm in den Farben der Freimaurergrade.

Im neusten Film „Homecoming“ darf Spidey sogar die Pyramidenspitze eines Obelisken berühren. Mit etwas Hilfe durch den Rüstungsmilliardär Tony Stark ist er ganz oben angekommen.

Noch weitaus okkulter sieht es bei „Doctor Strange“ aus dem Jahre 2016 aus. Er zeigt ebenfalls den Satansgruß und macht mit der anderen Hand die „Above“-Geste des Baphomet. Sein Kostüm hat zudem das gleiche Farbschema wie das von Spider-Man. Abgerundet wird sein Outfit durch ein allsehendes Auge, welches einen Infinity-Stein enthält, mit dem sich die Zeit manipulieren lässt. Das dürfte eine Anspielung auf Kronos alias Saturn sein, welcher bekanntlich der Herr der Zeit ist. Die Farbe des Infinity-Steins ist indes Grün, die Farbe der Hexerei.

Selbstverständlich finden sich die Symbole bereits bei den Comicvorlagen, denn auch die Comicindustrie ist ein beliebter Tummelplatz für Freimaurer und Okkultisten.

Am auffälligsten ist dabei Doctor Strange, da er sich im Gegensatz zu Spider-Man direkt okkulter Lehren bedient. Seine Gesten dienen der magischen Beschwörung, wie man unschwer erkennen kann.

Und wer hat Dr. Strange erfunden? Schauen wir mal, wie Stan Lee so drauf ist.

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Mystery Men – Die beknacktesten Superhelden

von Shinzon

Wer schon immer mal Superhelden mit überflüssigen Kräften erleben und dabei mit okkulten Symbolen bombardiert werden wollte, der ist bei den „Mystery Men“ genau richtig. Dieser sinnlose Streifen aus dem Jahr 1999 hat alles, was man nie sehen wollte. An den Kinokassen geriet diese Verfilmung des „Flaming Carrot Comics“ von Dark Horse aus gutem Grund zum Flop.

Alles beginnt mit einer Ü80-Party, auf der ein GILF ältere Damen anbaggert. An der Theke gibt es statt Drinks Medizin und auf der Tanzfläche werden nicht die Beine, sondern die Räder geschwungen. Wer genau hinschaut, entdeckt unter den Gästen auch einen Shriner.

01 Shriner

Die Party wird plötzlich von einer Gang namens Red Eyes gecrasht, die alle Wertsachen einsackt. Doch die Superhelden sind schon da, um sie zu vermöbeln. Darunter der Schaufler (William H. Macy), der Blue Raja (Hank Azaria), Meister des Tafelsilbers, und Mr. Furious (Ben Stiller), dessen Superkraft es ist, wütend zu werden. Außerdem schmückt er sich mit Pentagrammen, die er vom Schrottplatz aufgesammelt hat, auf dem er arbeitet.

Blue Raja

Blue Raja

Der Schaufler

Der Schaufler

Mister Furious

Mister Furious

05 Furious Pentagramm

Selbstverständlich bekommen die selbsternannten Superhelden erst mal eine Supertracht Prügel. Erst als Captain Amazing (Greg Kinnear) auftaucht, beziehen auch mal die Bösewichter Haue. Am Ende ist Amazing der strahlende Held und obwohl er selbst ein Milliardär ist, lässt er sich von Großkonzernen wie Pepsi sponsern. Sein Kostüm ist eine Werbetafel auf zwei Beinen.

07 Captain Schleichwerbung_1

08 Captain Schleichwerbung_2

Während Captain Amazing den ganzen Ruhm erntet, werden die anderen drei Versager von der Polizei ausgelacht. Die Beamten tragen Lederklamotten, wie man sie sonst nur als Klischees in Schwulenbars kennt, und so bezeichnet Mr. Furious sie als „Ledertunten“. Er hätte sie auch Freimaurer nennen können, denn ihre Mützen werden durch ein Schachbrettmuster geziert.

06 Schachbrettbullen

Captain Amazing ist indes keinesfalls so glücklich, wie es nach außen den Anschein hat. Er braucht einen Superschurken als Gegner, doch die hat er längst alle hinter Gitter gebracht. Um endlich wieder große Schlagzeilen machen zu können, fasst er den sagenhaft dämlichen Entschluss, den Gangster Casanova Frankenstein aus der Irrenanstalt zu holen.

In der Irrenanstalt, wo Frankenstein gerade auf die Freimaurerhymne „Ode an die Freude“ anspielt, legt Lance Hunt alias Captain Amazing ein gutes Wort für den Kriminellen ein. Der Anstaltsleiter, welcher aus unerfindlichen Gründen einen Sowjetorden trägt, entlässt den Insassen daraufhin. Das Unglück nimmt seinen Lauf.

09 Sowjetman

In Champion City (was für ein dämlicher Name) sitzen derweil die drei Versager in einem Restaurant und philosophieren darüber, ob Lance Hunt Captain Amazing ist. Das spielt auf all die Superhelden an, die im normalen Leben eine Brille tragen und deshalb von niemandem erkannt werden. Zumindest dieser Seitenhieb ist absolut gerechtfertigt. Ansonsten versagt der Film mit seiner abgeschmackten Gotham-Version jedoch als Satire auf Superheldenfilme.

10 Champion City_1

11 Champion City_2

Die Hauptfiguren sind einfach zu platt. Der Schaufler ist ein Familienvater, dessen Frau von seinen nächtlichen Streifzügen wenig begeistert ist. Der blaue Raja ist noch schlimmer, denn er wohnt mit über 40 noch bei Mutti und klaut deren Tafelsilber, um damit Ganoven zu bewerfen. Mr. Furious ist indes ein absoluter Loser, der es nicht schafft, das Team zusammen zu halten. Am Ende fährt er allein zur Residenz von Casanova Frankenstein. Übrigens ein wahrer Tempel der Dekadenz.

12 Casanova Bude_1

13 Casanova Bude_2

Dort spielt der Bösewicht erst mal auf den Sündenfall an, um zu unterstreichen, wie böse er ist. Allerdings versäumt er es, in den Apfel hinein zu beißen, weil er von seiner Psychiaterin unterbrochen wird. Diese stand die ganze Zeit auf seiner Seite und hat ihn deshalb für geheilt erklärt, obwohl er dies offensichtlich nicht ist.

14 Sündenfall

Als erstes sprengt der Irre dann auch gleich mal die Irrenanstalt, wobei dieser Akt des Vandalismus Captain Amazing auf den Plan ruft. So schlau, wie dieser immer tut, ist er allerdings nicht. Zunächst verwechselt er den Begriff „Antagonisten“ mit „Anthroposophen“, womit hier Rudolf Steiners Esoterikerverein beworben wird. Allerdings nur in der deutschen Übersetzung. Schließlich fällt Amazing auch noch auf einen dummen Trick herein und lässt sich gefangen nehmen. Natürlich wundert sich niemand, dass nach dem Verschwinden des Milliardärs Lance Hunt auch Captain Amazing aus der Öffentlichkeit verschwindet.

Am darauf folgenden Abend versuchen Mr. Furious, Blue Raja und der Schaufler, in die Residenz von Casanova einzudringen und Captain Amazing zu befreien. Die Aktion endet damit, dass sie von ein paar Disko-Typen verprügelt werden, nachdem sie diese dumm angemacht haben.

15 Drei Deppen

Offensichtlich sind sie den Bösewichten hoffnungslos unterlegen und so beschließen sie, ihr Team zu vergrößern. Sie besiegeln ihren Entschluss mit dem Baphomet-Gruß.

16 Baphomets

Als erstes suchen sie den unsichtbaren Bengel (Kel Mitchell) auf, der allerdings nur unsichtbar werden kann, wenn niemand zusieht. Nun, zumindest ist er ein guter Netzwerker und kennt sämtliche potentiellen Mitbewerber, sodass er fürs Erste mitmachen darf. Im Restaurant stößt dann noch der verpickelte Spleen (Paul Reubens) zum Team, dessen Fähigkeit es ist, zu furzen, wenn man an seinem Finger zieht. Spätestens an dieser Stelle verflüchtigt sich das restliche Niveau unter dem Türschlitz hindurch.

Im Garten des Schauflers organisieren die fünf Superversager ein Casting, bei dem nur Knallchargen aufschlagen. Darunter der Waffler, der Ballerinamann und zwei sich zankende Wonder Women. Erst nach Ende der Party trifft mit der Bowlerin eine Bewerberin ein, die es letztendlich ins Team schafft. Sie hat zwar keine Superkräfte, aber dafür eine Superwaffe. Es handelt sich um eine intelligente Bowlingkugel, in der sie den Schädel ihres ermordeten Vaters einarbeiten lassen hat. Ziemlich kranker Scheiß, zumal sie auch noch mit dem Schädel redet.

17 Bowlingschädel

Die erste Aktion des verstärkten Teams besteht darin, Casanova Frankensteins Limousine zu ramponieren. Einer seiner Discoboys zeigt wieder mal den Baphomet, als dieser die Verfolger bemerkt.

18 Discomet

Casanovas rechte Hand (Eddie Izzard) prahlt indes damit, dass er den Vater der Bowlerin ermordet hat. Diese reagiert darauf sehr ungehalten und schickt ihre Bowlingkugel in den Kampf.

19 Todesbowling

Die ganze Nummer hat natürlich ein Nachspiel und nach einer nächtlichen Sauftour lauern Casanovas Discoboys den sechs Superknallchargen vor deren Wagen auf. Gibt es eigentlich ein dämlicheres Auftreten für Gangster als den Discostyle?

20 Discogang

In letzter Sekunde werden die Supertrottel von einem mysteriösen Helden namens Sphinx gerettet. Der Name sagt eigentlich schon alles. Ursprünglich sollte dieser Charakter schon früher im Film auftauchen und in einer geschnitten Szene hätte man gleich die Pyramide mit Auge als Tattoo auf seiner Hand gesehen. Übrigens wieder mit einem Reptilienauge.

21 Sphinx Tattoo

Auf dem Kostüm der Sphinx ist das Zeichen der Freimaurer ebenfalls deutlich zu sehen. Die Frage, warum dieser grottige Film für den Saturn Award in der Kategorie beste Kostüme nominiert war, erübrigt sich damit wohl.

22 Sphinx Cape

Die Sphinx wird der Lehrmeister des Teams und trainiert die Superhelden in der Kampfkunst. Außerdem klopft er die ganze Zeit spirituelle Sprüche, bis es Mr. Furious reicht. Roy, wie er mit bürgerlichem Namen heißt, verlässt den Schatten der Pyramide und geht von nun an eigene Wege.

23 Stoffpyramide

Die Sphinx gedenkt, den Verlust von Arbeitskraft durch Feuerkraft auszugleichen. Diese holen sich die Superhelden bei dem GILF von der Ü80-Party. Dr. Heller (Tom Waits) betreibt nämlich eine Waffenschmiede in einem verlassenen Freizeitpark. Natürlich sind die Waffen alle nicht tödlich, wie der Tornado in der Dose. Gefährliche Waffen dürfen nur die Bösewichte tragen. Die Zeit war damals halt noch nicht reif für „Deadpool“.

Mr. Furious flirtet in der Zwischenzeit mit der Kellnerin Monica (Claire Forlani), die endlich auf seine Avancen eingeht. Sie überredet ihn, sich dem Team wieder anzuschließen, womit das Team wieder komplett wäre. Zusammen machen sie sich auf den Weg, Captain Amazing aus den Klauen von Casanova Frankenstein zu retten.

Letzterer hat alle kriminellen Banden der Stadt zu einem rauschenden Fest eingeladen. Darunter eine Studentenverbindung, die wegen tödlicher Rituale vorbestraft ist. Wer muss da nicht sofort an Skull & Bones denken?

24 Gangsterbanden

Draußen überwachen der Spleen und der unsichtbare Junge die Lage. Als es plötzlich anfängt zu stinken, ist diesmal nicht der Spleen schuld, sondern ein Stinktier, welches es mit dem Bein des Spleens treibt. Diese überflüssige Szene spielt sich im Licht des Vollmondes statt, wobei über Champion City irgendwie jede Nacht Vollmond ist.

25 Vollmondromanze

Zum krönenden Abschluss der Party will Casanova eine Superwaffe vorstellen, mit der er Champion City zu terrorisieren gedenkt. Zunächst will er sie an Captain Amazing testen, doch da kommen ihm Mr. Furious, Blue Raja, die Bowlerin und der Schaufler zuvor. Bei dem Versuch, den Star der Stadt zu retten, grillen sie ihn aus Versehen und Amazing endet als abstraktes Kunstwerk. Welch Ironie, dass jene, die tödliche Waffen ablehnen, mit einer ebensolchen gerade jemanden aus dem eigenen Team erledigen. Obwohl, eigentlich hat Captain Amazing den ganzen Schlamassel überhaupt erst verursacht. Karma is a Bitch!

26 Autsch_1

26 Autsch_2

27 Autsch_3

Entsetzt treten die sechs Superidioten den Rückzug an und suchen den Rat der Sphinx. Zwischenzeitlich outet sich der Blue Raja gegenüber seiner Mutter als Gabelwerfer, was diese überraschend positiv aufnimmt. Sie übergibt ihm sogar das Tafelsilber seiner Oma. Die Frau des Schauflers droht ihrem Mann dagegen mit Scheidung. Roy holt sich derweil einen Abschiedskuss von Monica. Nachdem alle sich in ihre neuen Outfits geworfen haben, sind die glorreichen Sieben bereit, Casanova Frankenstein den Arsch aufzureißen.

28 Glorreiche 7

Mit einem Panzerwagen penetrieren die Superhelden den Partysaal von Casanovas Villa und entwaffnen die Schurken erst einmal mit einem Supermagneten. Um am Superlaser der Schurkenresidenz vorbei zu kommen, brauchen sie einen Unsichtbaren und siehe da, die Kräfte des unsichtbaren Jungen sind tatsächlich real. Nur schwinden sie auch tatsächlich, als alle ihn ansehen und so steht er ziemlich entblößt da. Irgendwie ist es schon rassistisch, dass es den einzigen Afroamerikaner im Team trifft.

29 Unsichtbar

30 Sichtbar

Nach dem Rassismus gibt es noch etwas Sexismus. Die Schrumpfkanone lässt nämlich keine Menschen schrumpfen, sondern lediglich die Klamotten der Girlie-Gang eingehen. Hier gibt es für das männliche Publikum nackte Hintern.

31 Sexismus

Nachdem die glorreichen Sieben alle Gangster ausgeschaltet haben, darf zum Schluss Mr. Furious noch mal so richtig wütend werden.

33 Wutbürger

Er schmeißt den Casanova in dessen eigene Superwaffe, die übrigens eine sechseckige Form aufweist, und rettet Monica aus den Klauen des Bösewichts.

34 Gerechte Strafe

Bei der Zerstörung der Superwaffe kommt derweil die Bowlingkugel zum Einsatz, die es schwer beschadet übersteht.

35 Schädelwaffe_1

36 Schädelwaffe_2

Diesmal sind es die Mystery Men, auf welche die Presse draußen wartet. Scheinbar interessiert sich sogar das israelische Fernsehen für die Truppe, denn das Mikrophon einer Reporterin wird von hebräischen Buchstaben geziert.

37 Israel TV

Fazit: Was für ein bundesligareifer Schwachsinn! Außer einem Sammelsurium okkulter Symbole hat dieser Film absolut nichts zu bieten. Die „Zieh an meinem Finger!“-Witze sind dabei echt das Sahnehäubchen der Niveaulosigkeit. In die Tonne damit!

Mit Fes durch Hollywood

Im 1933 erschienen Film „Die Wüstensöhne“ schließen sich Stan Laurel (1890-1965) und Oliver Hardy (1892-1957) einem gleichnamigen Club an. Die albernen Rituale erinnern nicht zufällig an die Freimaurer und die roten Filzhüte sind sogar eine direkte Anspielung auf die Shriners. Oliver Hardys Zugehörigkeit zur Freimaurerei ist dabei kein Geheimnis, die von Stan Laurel gilt zumindest als wahrscheinlich. Sein mitwirken in diesem freimaurerischen Machwerk kann als deutlicher Hinweis verstanden werden.

Sons of the Desert

Sons of the Desert Prügel

In „Indian Jones und der letzte Kreuzzug“ aus dem Jahr 1989 ist der Fes allgegenwärtig. Das ist nicht ganz überraschend, denn ein Großteil des Films spielt im arabischen Raum, wo diese Kopfbedeckung zu der Zeit, in der die Handlung spielt, tatsächlich weit verbreitet war. Die massive Bedienung dieses Klischees hat schon fast etwas Rassistisches.

Allerdings wird der Fes im Film auch von den Anhängern eines Geheimbundes getragen, welcher den heiligen Gral schützt. Der Gral steht in direktem Zusammenhang mit den Tempelrittern, welche wiederum Teil des Freimaurermythos sind.

Gralshriners

In der platten Komödie „Guess Who – Meine Tochter kriegst du nicht!“ von 2005 ist ein afroamerikanischer Vater entsetzt darüber, dass eine Tochter einen weißen Freund hat. Kurzerhand schmeißt er ihn aus dem Haus und will ihn in einem Hotel einquartieren. Das reservierte Zimmer ist jedoch schon vergeben und das Hotel komplett ausgebucht. Die Dame an der Rezeption begründet dies mit einer Shriners Convention (in der deutschen Übersetzung eine Freimaurertagung), die gerade in der Stadt stattfindet. Ind er gesamten Hotelszene und auch später im Film sieht man ständig ältere Herren mit Fes herumrennen.

Guess Who - Shriners

„Dr. Who“ trägt des Öfteren scheinbar grundlos einen Fes. Der 11. Doktor betont dabei, wie cool er diese Kopfbedeckungen findet. Was er damit wohl andeuten will?

11th Doc Fez_2

Doctor Fez

Bei den Simpsons wimmelt es ebenfalls von Shriners-Anspielungen. Kein Wunder, denn immerhin ist Serienschöpfer Matt Groening Freimaurer.

Shriner Mobiles

Shriner Bear

Es gibt sogar einen Shriners Couch Gag.

Shriners Couch Gag

Am besten bringt es die Episode mit den Steinmetzen auf den Punkt. Grandpa Simpson erwähnt in dieser Folge, dass er nicht nur besagten Steinmetzen, sondern auch den Freimaurern angehört. In anderen Episoden sieht man ihn folglich immer mal wieder mit Fes.

Shriner Grandpa

„Spongebob“ hat ebenfalls eine komplette Episode zu bieten, in der es ausschließlich um die Shriners geht. Man achte dabei mal auf die Hände des Schwammkopfs. Er macht die Geste „Wie im Himmel, so auf Erden“ und formt dabei mit beiden Händen den Baphomet.

Teuflischer Shriner

Zu guter Letzt darf natürlich der Disney-Konzern nicht fehlen. Dessen Zeichentrickserie „Gravity Falls“ ist dermaßen mit Freimaurersymbolik voll gestopft, dass es selbst dem Blindesten auffallen müsste. In einer solchen Propgandashow dürfen natürlich die Shriners nicht fehlen. Typisch für Disney ist der Name „S(a)tan“.

GF Shriner

Höllenodyssee mit Hennessy

Wer zu viel Cognac trinkt, kann durchaus einen bösen Trip erleben. Wie böse, veranschaulicht ein Spot der Marke Hennessy. Dieser beginnt mit blauem Wasser, welches noch von Bedeutung sein wird. Das Wasser wird alsbald in feuriges Rot getaucht, um die übliche Farbsymbolik abzufeiern. Die Kapitelnamen sollen indes die Eigenschaften des Getränks vermitteln.

01 Blaues Wasser

02 Chapter I

Das zweite Kapitel spielt in einer Wüste, womit ein Bezug zum antiken Ägypten hergestellt wird.

03 Chapter II

Das allsehende Horusauge lässt nicht lange auf sich warten.

04 Sonnenauge

Es folgt ein Mann, der in einen mehrfach gebrochenen Spiegel blickt. Dieser wird kurz darauf in satanisches Rot getaucht.

05 Spiegelsaal

06 Spiegelsaal rot

Das dritte Kapitel beginnt erst mal ganz unauffällig in einer Motorradwerkstatt.

07 Chapter III

Doch auch hier ist das allsehende Auge nicht weit.

08 Horusauge

Auffällig ist außerdem der Schmuck der Mechaniker. Neben einem Totenkopfring sticht hier besonders ein Armband hervor. Dieses zeigt zwei sich überkreuzende Motorkolben, die optisch stark an freimaurerische Schlägel erinnern.

09 Totenkopfring

Auf der Rückseite einer Jacke wird offenbar das Wassermannzeitalter angekündigt. Seltsam nur, dass dieser grimmige Wassermann Vampirzähne hat.

10 Wassermannjacke

Bevor das Wassermannzeitalter anbricht, muss das alte Zeitalter aber erst in Flammen enden.

11 Chapter IV

Im vierten Kapitel wird das Motiv des Wassermanns noch einmal wiederholt.

12 Wassermann

Es könnte sich aber auch um Moloch handeln.

13 oder Moloch

Als Zugabe gibt es noch eine Hand mit Auge. Dieses Symbol ist insbesondere in der Esoterik-Szene verbreitet, welche das Wassermann-Zeitalter herbeisehnt.

14 Hand mit Auge

Die Schokolade bezieht sich wohl wieder auf den Geschmack des Gesöffs. Aber vielleicht geht es hier auch um das Ritual des Eintauchens.

15 Chapter V

16 Eintauchen

Das sechste Kapitel steht schließlich ganz im Zeichen des Vollmondes.

17 Chapter VI

Es zeigt ein infernalisches Zerstörungswerk, bei welchem die Natur geopfert wird.

18 Zerstörter Wald

Das siebte Kapitel kommt endlich zu Sache und bewirbt das Produkt.

19 Chapter VII

Auch hier gibt es wieder eine Betonung auf das linke Horusauge.

20 Horusauge

Das Produkt wird zum Schluss in den Freimaurerfarben Blau und Rot dargeboten. Ein Farbschema, welches den gesamten Spot durchzieht.

21 Blau-Rot

Das „X.O.“ steht hier übrigens wie bei allen alkoholischen Getränken für „extra old“. Angesichts der okkulten Symbole im Werbespot könnte sich hier allerdings durchaus eine Doppelbedeutung ergeben.

22 XO

Der Regisseur dieses Hennessy-Spots ist übrigens der Däne Nicolas Winding Refn, welcher u.a. den extrem brutalen „Only God Forgives“ (2013) verbrochen hat. Ausgerechnet beim 66. Filmfest 2016 (666) in Cannes wurde er mit seinem bezeichnenden Werk „The Neon Demon“ zum dritten Mal für den Hauptpreis nominiert. Selbstredend, dass dieser Mann weiß, was er tut.

Nicolas Winding Refn

Gekreuzte Arme in der Pop-Okkultur

Der bekennende Satanist Matt Skiba vom Alkaline Trio hat offensichtlich einen Faible für die alten Pharaonen. Allerdings macht er die Geste mit flachen Händen.

Matt Skiba

Matt Skiba

Für gewöhnlich werden die Hände jedoch zu Fäusten geballt.

Joe Doubleback - Crossed Arms

Der unheilige Graf verbindet die gekreuzten Arme indes mit dem Baphomet.

Graf Baphomet

Donald Trump – Der politische Amokläufer

von Shinzon

In den USA verkommt der Präsidentschaftswahlkampf immer mehr zu einem Wettstreit der Milliardäre. Neben dem Geschäftsmann und ehemaligen New Yorker Bürgermeister Michael Bloomberg fällt dabei vor allem Donald Trump auf. Offensichtlich braucht es für den Einzug ins Weiße Haus keinerlei politische Qualifikation, sondern nur ein dickes Konto. Unfassbar, dass unzählige US-Wähler tatsächlich glauben, dass Milliardäre die Interessen des Volkes vertreten würden. Damit sind sie fast noch bekloppter als der republikanische Spitzenkandidat Trump selbst. Aber nur fast!

Donald mit Trump-Raute

Donald mit Trump-Raute

Die Äußerungen von Trump würden in den meisten anderen Ländern einem politischen Selbstmord gleichkommen. So forderte er im November 2015 ein Zentralregister für alle in den USA lebenden Muslime und legte im Dezember noch einmal mit einem Einreiseverbot für alle Muslime nach, einschließlich derer, welche die US-Staatsbürgerschaft besitzen. Man stelle sich vor, Letztere fahren mal kurz in den Urlaub nach Kanada und auf der Heimreise werden sie einfach nicht mehr rein gelassen.

In den Reihen seiner Anhänger wurde sogar die Forderung nach einer Kennzeichnungspflicht für alle Muslime laut. In Deutschland gab es schon mal etwas Vergleichbares für Juden und wo das hinführt, wissen wir alle. Für das Zentralregister kann sich Trump dann am besten gleich an IBM wenden, vielleicht haben die noch ein paar alte Hollerith-Maschinen im Keller stehen. Ein muslimisches Pärchen, welches kürzlich auf einer Wahlkampfveranstaltung in South Carolina mit einem stillen Protest auf derartige Folgen hinweisen wollte, wurde gewaltsam entfernt.

Trumps Analogien zu den Nazis werden zusätzlich durch seine teilweise deutsche Herkunft untermalt. Seine Großmutter Elisabeth Christ stammte aus Kallstadt in der Pfalz (damals noch Königreich Bayern). Trump äußerte sich durchaus stolz auf seine deutschen Wurzeln, was im Zusammenhang mit seinen politischen Ansichten gewisse Verdachtsmomente aufkommen lässt.

Neben seinem Hass auf Muslime ist der Milliardenerbe vor allem ein Waffennarr, wobei er diese beiden Wesenzüge auch gerne kombiniert. Nach dem Amoklauf 2015 im kalifornischen San Bernardino, welcher laut offizieller Darstellung von Islamisten verübt wurde, meinte er z.B., dass er Schlimmeres verhindert hätte, wenn er selbst mit einer Waffe dort gewesen wäre. Wahrscheinlich wäre das Gegenteil der Fall gewesen und er hätte neben den Tätern auch gleich noch alle Muslime in der Stadt massakriert. So äußerte Trump, dass man nicht nur die IS-Kämpfer töten müsste, sondern deren gesamte Familien. Das ist nicht weniger als die Ankündigung eines Massenmordes.

Aber was will man anderes von einem gemeingefährlichen Psychopathen erwarten, der jüngst einen Amoklauf mitten in New York ankündigte. In einer seiner Hasspredigten sagte er tatsächlich, seine Anhänger seien derart loyal, dass er einfach so jemanden an der 5th Avenue erschießen könnte, ohne die Wahlen zu verlieren. Es ist schwer zu sagen, was schockierender ist. Trumps Aussage an sich oder der Beifall, den er dafür bekommen hat?

Während der Irre mit der Fönfrisur pauschal alle Muslime für die Ereignisse in San Bernadino verurteilt, hätte er also selbst kein Problem damit, wahllos in eine Menschenmenge zu ballern. Überhaupt scheint Donald Trump sehr viel mit dem IS gemein zu haben. Insbesondere was die abwertende Einstellung gegenüber Frauen betrifft. Es kann nur mit grenzenloser Verblendung erklärt werden, dass dieser Sexist überhaupt noch weibliche Anhänger hat.

Mit Sicherheit ist Hillary Clinton ebenfalls nur eine Marionette der Hochfinanz und des militärisch-industriellen Komplexes. Und machen wir uns nichts vor, der 3. Weltkrieg würde auch unter ihrer Präsidentschaft stattfinden. Dennoch scheint sie im Vergleich mit Donald Trump das geringere Übel zu sein. Aber vielleicht ist das ja auch beabsichtigt, denn die beiden kennen sich und sie ist die Wunschkandidatin der Elite. Die beste Wahl wäre wohl der Sozialist Bernie Sander, der als Einziger keine Spenden der Hochfinanz und Rüstungsindustrie bekommt, aber wohl genau aus diesem Grund kaum Aussichten auf einen Wahlsieg hat.

Mit Donald Trump an der Spitze würden jedenfalls schon im ersten Jahr seiner Präsidentschaft tausende Menschen in den FEMA-Camps verschwinden oder gleich auf offener Straße erschossen. Er redet ja schon jetzt wie der nächste Adolf Hitler und droht dem gesamten Nahen Osten unverhohlen mit dem totalen Krieg. Da wünscht man sich, er würde seine Milliarden statt für den Wahlkampf lieber für einen gescheiten Friseur ausgeben. Aber vielleicht sind die Friseure ja auch nur deshalb in Eile, weil sie Trumps Hasspredigten nicht länger aushalten.

Expliziter geht es nicht...

Expliziter geht es nicht…

Doch können wir Deutschen uns eigentlich zurücklehnen und uns aus der Ferne über den US-Wahlkampf echauffieren? Welche Chancen hätte Donald Trump, wenn er hierzulande als Kanzlerkandidat antreten würde? Machen wir uns nichts vor, auch in Deutschland gibt es ein erhebliches Wählerpotential für menschenverachtende Psychopathen. Das zeigen unter anderem die Umfragewerte der AfD.

Deren Vorsitzende Frauke Petry sowie die Adelige Beatrix von Storch forderten kürzlich den Schießbefehl für Grenzbeamte der Polizei. Unter Missachtung der deutschen Geschichte wollen die beiden Rassistinnen auf unbewaffnete Zivilisten, darunter auch Frauen und Kinder, schießen lassen. Diesmal halt nicht auf Republikflüchtlinge, die raus wollen, sondern auf Kriegsflüchtlinge, die rein wollen. Frau von Storch ruderte inzwischen zwar etwas zurück und hob den Schießbefehl für Kinder auf, aber nicht den für Mütter. Wo ist da der Unterschied zwischen Frauke Petry, Beatrix von Storch und Donald Trump, außer dass Letzterer den Abzug am liebsten selbst betätigen würde?

D-Generation X

Die D-Generation X war eine Wrestlergruppe innerhalb des WWE, welche 1997 bis 2000 sowie 2006 bis 2010 bestand. Die Frage nach dem okkulten Hintergrund des X erübrigt sich, da die rebellischen Auftritte und obszönen Gesten der DX für sich sprechen. Zudem sind wir bereits auf die satanistischen Umtriebe des World Wrestling Entertainment eingegangen.

D-Genital X

Natürlich kommen die geistig de-generierten Clowns nicht ohne Baphomet-Gesten aus.

D-Generation Baphomet

Im X versteckt sich zuweilen ein Doppelblitz.

D Generation X Blitz

Auf dem folgenden Bild wird dann noch ein entweihtes Kreuz mit Totenschädel gekrönt und das X mit einem babylonischen Kreuz verziert, welches schon die Templer nutzten.

D Generation X

UFO-Sekten Teil 2 – Organisierter Wahnsinn

von Shinzon

Im ersten Teil haben wir uns mit den theosophisch angehauchten UFO-Sekten beschäftigt, die sich vor allem durch gechannelten Schwachsinn auszeichnen. Die vermeintlichen Kontakte zu blonden Aliens von den Plejaden oder der Andromeda-Galaxie waren dabei noch eher unterhaltsam. Es bedarf schon einer großen Portion Naivität, um auf solch esoterische Desinformation hereinzufallen. Im zweiten Teil wird es nun etwas ernster, denn die folgenden UFO-Sekten sind weitaus besser organisiert und teilweise sogar gemeingefährlich.

Als erstes wäre da die Rael-Bewegung, welche 1973 von Claude Vorilhon noch unter dem Titel MADECH (mouvement pour l’accueil des extraterrestres, créateurs de l’humanité / deutsch: Bewegung für den Empfang der Außerirdischen, Schöpfer der Menschheit) gegründet wurde. Die Umbenennung der UFO-Religion in Raelismus erfolgte drei Jahre später.

Der 1946 im französischen Vichy geborene Sektengründer ist der Sohn einer katholischen Mutter und eines jüdischen Vaters. Es ist recht offensichtlich, dass er sich beim Raelismus von den Religionen seiner Eltern inspirieren ließ und das Ergebnis anschließend mit Okkultismus anreicherte. So behauptet er, 1973 einem Außerirdischen namens Yahweh begegnet zu sein, was der Name Gottes im Judentum ist. Im Prinzip hätte er seine UFO-Religion auch gleich Israelismus nennen können, wenn er schon einmal dabei ist, das Judentum zu verunglimpfen.

In die gleiche Richtung geht das ursprüngliche Symbol des Raelismus, welches aus einem Hakenkreuz in einem Hexagramm besteht. Für sich genommen haben beide Symbole eine okkulte Deutungsmöglichkeit und kommen auch in der Freimaurerei vor. In anbetracht des persönlichen Hintergrundes von Claude Vorilhon wirkt diese Kombination jedoch eher wie eine Gleichsetzung des Davidsterns mit dem Symbol des Hitlerfaschismus. Wohl aus diesem Grund wurde das Hakenkreuz inzwischen durch einen Wirbel ersetzt.

Raelianerlogo

Die Schöpfungsgeschichte hat Claude Vorilhon indes dem alten Testament der Bibel entlehnt. Mit der Behauptung, dass die Elohim Außerirdische waren, welche die Menschheit erschaffen haben, könnte er dabei sogar richtig liegen. Allerdings ist diese Vorstellung nicht auf seinem Mist gewachsen, sondern fester Bestandteil der Prä-Astronautik. Es ist davon auszugehen, dass er dieses Wissen nicht von einem Alien namens Yahweh erhalten, sondern schlichtweg bei Erich von Däniken abgeschrieben hat.

Da es etwas auffällig gewesen wäre und wohl auch entsprechende Urheberrechtsklagen nach sich gezogen hätte, von Dänikens Bücher komplett zu kopieren, hat Vorilhon seine Irrlehre mit eigenem Nonsens angereichert. So soll die Erde erst vor 22.000 Jahren von den Elohim erschaffen worden sein. Spätestens ab diesem Punkt würde kein ernstzunehmender Prä-Astronautik-Befürworter Vorilhons Bullshit noch weiter unterstützen. Zumal die Elohim nach raelistischer Lehre bereits vor 25.000 Jahren das erste Mal die Erde betreten haben, also 3.000 Jahre bevor sie den Planeten überhaupt erschaffen haben sollen.

Ebenso wenig wie die Prä-Astronautiker würden die Juden den Raelismus unterstützen, obgleich dieser durchaus philosemitisch ist. So sieht Vorilhon in den Juden zwar das auserwählte Volks, aber eben nicht auserwählt von Gott, sondern von Außerirdischen. Seiner Auffassung nach sind die Juden das gelungenste Genexperiment der Elohim, was völlig außer Acht lässt, dass die ersten Juden eigentlich nur eine Glaubensgemeinschaft unter den Ägyptern waren.

Aber egal, wie sehr sich Vorilhon bei den Juden einzuschleimen versucht, als Messias werden sie ihn gewiss niemals akzeptieren. Als solcher feiert er sich nämlich selbst und nennt sich seit seiner herbei fantasierten Begegnung mit Yahweh selbst nur noch Raël. Weiterhin behauptet er, der Halbbruder von Jesus zu sein und sein Vater Yahweh hätte ihn am 25. Dezember 1945 gezeugt. 1946, das Jahr seiner tatsächlichen Geburt, ist das Jahr 1 des raelianischen Kalenders. Ähnlichen Größenwahnsinn findet man sonst nur in Nordkorea, wo das Geburtsjahr von Kim Il Sung ebenfalls das Jahr 1. des koreanischen Kalenders ist.

Claude Vorilhon grüßt seinen wahren Meister.

Claude Vorilhon grüßt seinen wahren Meister.

Nach seiner Erleuchtung durch Yahweh im Jahr 1973 schrieb Raël „Das Buch, das die Wahrheit sagt“. 1975 folgte „Die Außerirdischen haben mich auf ihren Planeten mitgenommen“, in dem er die raelianischen Lebensregeln veröffentlichte. Mit anderen Worten ist Claude Vorilhon ebenso ein verhinderter Science Fiction Autor wie L. Ron Hubbard und obwohl sich beide Sekten gegenseitig nicht ausstehen können, hören ihre Gemeinsamkeiten noch längst nicht auf.

Eines der Ziele des durchgeknallten Irren mit Messiaskomplex ist der Bau einer Botschaft für die Außerirdischen bis zum Jahr 2025. Errichten will er das Gebäude in Israel, wo er allerdings bis heute keine Baugenehmigung für diesen Schwachsinn bekommen hat. $cientology ist da schon einen Schritt weiter, denn die haben genügend eigenen Grundbesitz, auf dem sie eine Botschaft für Xenu errichten können.

Das zweite Ziel der Raelianer ist noch abgefahrener. Während $cientology Milliardengewinne mit Psychospielchen macht, hat sich die Rael-Bewegung auf das Gebiet der Genetik spezialisiert. Die Sekte will tatsächlich das Klonen von Menschen ermöglichen, damit diese nach dem Tod in ein exaktes Duplikat inkarnieren können. Angeblich soll bereits 2002 der erste Klon mit dem Namen „Eve“ im Reagenzglas gezeugt worden sein, was jedoch gemeinhin als Schwindel betrachtet wird. Bis die irdische Gentechnik so weit ist, sollen die Außerirdischen das Klonen übernehmen, wobei die Körperbaupläne der Sektenmitglieder angeblich per Handauflegen des Gurus telepathisch übermittelt werden.

Wer das schon für schwachsinnig hält, den dürfte es wohl erschüttern, dass die BILD-Schlagzeile „UFO-Sekte will jetzt Hitler klonen“ vom 4. August 2001 keine Ente war. Die Raelianer planen tatsächlich, den Führer zu klonen, um ihn seiner Verbrechen anzuklagen. Nur leider funktioniert Reinkarnation nicht so und vor Gericht stünde ein Unschuldiger, der zwar dieselben Gene wie Hitler hätte, aber eine völlig andere Person wäre. Gleiches gilt für die Bestrebungen, Jesus mithilfe des Turiner Grabtuches klonen zu wollen. Dabei käme wohl ohnehin eher ein Klon von Leonardo daVinci heraus, denn das Tuch wurde längst als Fälschung entlarvt.

UFO-Sekte will Hitler klonen

Das Klonen von Menschen ist eine wahrhaft dumme Idee, aber keineswegs die einzige dumme Idee der Raelianer. Parallel zum Klonen sollen nämlich Supercomputer entwickelt werden, in denen das Bewusstsein der verstorbenen Sektenmitglieder zwischengelagert werden kann. Im Prinzip wollen es die Raelianer genauso machen wie die Cylonen in der TV-Serie „Battlestar Galactica“, womit hier ganz eindeutig die transhumanistische Agenda bedient wird. Es ist angesichts dessen wohl kaum ein Zufall, dass Transhumanisten wie der französische Autor Michel Houellebecq zu den bekanntesten Mitgliedern der Sekte zählen. Nun, immerhin hat dieser STO-Verschnitt noch keine Terroranschläge verübt. Die „Caprica“-Fans werden wissen, was gemeint ist.

Zum Schluss bleibt die Frage, wie der ganze Mist finanziert wird. Immerhin kostet die Klonforschung momentan noch mehr als die einbringt. Woher also das Geld nehmen? Ganz einfach, indem jedes Mitglied 3% seines Nettoeinkommens an die Sekte abführt. Bei offiziell rund 40.000 Mitgliedern weltweit kommt da schon eine ansehnliche Summe zusammen. Obendrein bedient sich die Rael-Bewegung bei Erbschaften verstorbener Mitglieder.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Rael-Bewegung im Gegensatz zu den theosophischen Dünnbrettbohrern von der Galaktischen Föderation durchaus gefährlich ist. Die Raelianer verbreiten nicht nur den üblichen New Age Bullshit, sie betreiben darüber hinaus unethische Klonexperimente und fördern den Transhumanismus. Ihr Wirkungsgrad ist dabei weitaus höher als jener von Ashtars lächerlichen Youtube-Videos. Immerhin durfte Claude Vorilhon seine kruden Botschaften schon im französischen Fernsehen verbreiten, was seine Anhängerschaft allein in den ersten zwei Jahren auf 700 Personen anwachsen ließ.

Die Raelianer sind inzwischen die einflussreichste UFO-Sekte nach $cientology. In Sachen Gefährlichkeit werden beide allerdings von einer weitaus kleineren UFO-Sekte getoppt. Die Rede ist von Heaven’s Gate, welche in den 1980ern von Marshall Herff Applewhite (1931–1997) und Bonnie Lu Nettles (1927–1985) gegründet wurde.

Applewhite wurde als Sohn eines presbyterianischen Priesters geboren und trat als Kirchenmusiker zunächst in dessen Fußstapfen. Offensichtlich hatte er bereits zu diesem Zeitpunkt schwere psychische Probleme, denn 1970 wurde er aufgrund von „Gesundheitsproblemen emotionaler Natur“ entlassen. Möglicherweise wurzelten diese in einem Konflikt zwischen seiner sexuellen Orientierung und seiner Religion. Ein Jahr später versuchte er jedenfalls, sich in einem Hospital von seiner Homosexualität heilen zu lassen. Da Homosexualität aber keine Krankheit ist, gibt es dafür auch keine Heilung. Im Gegenteil tragen so genannte Homoheiler nachweislich zur psychischen Destabilisierung ihrer Opfer bei, was wohl auch bei Applewhite der Fall war.

Neben der missglückten Behandlung hatte der Hospitalaufenthalt noch eine weitere negative Folge, denn dort lernte er Bonnie Nettles kennen. Beide lagen auf derselben Wellenlänge, interessierten sich für Astrologie, glaubten sich von Geistern und Schutzengeln umgeben. Sie waren sogar überzeugt, sich aus einem früheren Leben zu kennen. Es ist direkt überraschend, dass Nettles keine Patientin des Hospitals war, sondern als Krankenschwester dort arbeitete. Dennoch hatten sich hier zwei Verrückte gefunden.

Das geistesgestörte Paar trat unter Namen wie „The Two“, „Bo und Peep“ oder „Winnie und Pooh“ auf. Alsbald gründeten sie eine UFO-Religion, zunächst unter dem Namen „Guinea Pig“ (Meerschweinchen bzw. „Versuchskaninchen“). Später wurde daraus HIM (Human Individual Metamorphosis), dann TOA (Total Overcomers Anonymous) und zuletzt Heaven’s Gate. Das Logo der Sekte bestand aus einer angedeuteten Pyramide mit einem Stern an der Spitze.

Heavens Gate Logo

Die Sektenmitglieder lebten wie in einem mittelalterlichen Mönchsorden asketisch und gemeinschaftlich. Privatbesitz sowie Privatsphäre war ihnen untersagt und was Letzteres betraf, war die Villa der Sekte komplett mit technischen Überwachungseinrichtungen ausgestattet. Finanziert wurde dieses zweifelhafte Vergnügen aus unterschiedlichen Quellen, zuletzt mittels professioneller Webseiten-Entwicklung unter dem Namen „Higher Source“. Auch hier fand sich wieder eine Pyramide im Layout.

Higher Source

Während die Gurus der meisten Sekten durchaus schlaue Geschäftsleute sind, die ihre Glaubensgemeinschaft ausbeuten, war Applewhite tatsächlich ebenso bekloppt wie seine Anhänger. Dies äußerte sich unter anderem darin, dass er sich, zusammen mit sechs weiteren Männern der Gemeinschaft, zwecks besserer Askese kastrieren ließ. Zumindest waren damit seine sexuellen Probleme gelöst, aber seine psychopathische Erkrankung stand ihm nach wie vor ins Gesicht geschrieben.

Applewhite

Ein Psychopath war Applewhite in jedem Fall. Er war ein extrem manipulativer Charakter, agierte total verantwortungslos und ohne Empathie. Dies führte schlussendlich auch zum traurigen Untergang der Sekte, die er nach dem Tod von Bonnie Nettles im Jahr 1985 allein leitete. Der Grund für das Ende ist zwar hinlänglich bekannt, doch war keineswegs auf Applewhites eigenem Mist gewachsen.

Alles ging auf ein Foto des Kometen Hale-Bopp zurück, welches der Amateurastronom Chuck Shramek im November 1996 veröffentlichte. Auf dem Foto war ein leuchtendes Objekt zu sehen, welches Shramek als viermal so groß wie die Erde einschätzte. In Wirklichkeit entpuppte es sich sogar als noch größer, denn es handelte sich um einen weit entfernten Stern. Damit hätte der Fall eigentlich erledigt sein können, doch leider wandte sich Shramek vor dieser Erkenntnis an den Radio-Moderator Art Bell. In dessen Sendung gab ein Politikwissenschaftler namens Courtney Brown bekannt, dass Hellseher an seinem Farsight Institute in dem Objekt ein außerirdisches Raumschiff erkannt hätten.

Für Marshall Applewhite war diese Desinformation ein gefundenes Fressen. Er glaubte in dem Kometen ein Zeichen der nahenden Apokalypse zu sehen und in dem vermeintlichen Raumschiff die einzige Rettung. Aus welchen Gründen auch immer glaubte Applewhite jedoch nicht, dass das Raumschiff ihn und seine Anhänger auf physischem Wege abholen würde, also wurde beschlossen, es auf astralem Wege zu erreichen.

Am 19. März 1997, drei Tage bevor Hale-Bopp seinen erdnächsten Punkt erreichen sollte, sprach Applewhite in einer Videobotschaft über Massensuizid. Dies sei ihm zufolge der einzige Weg, die Erde zu verlassen. An Bord des nicht existenten Raumschiffs glaubten seine Anhänger, in eine höhere Daseinsstufe überführt zu werden. Theoretisch hat sich dieser Wunsch für 39 Sektenmitglieder, darunter Applewhite selbst, durchaus erfüllt, wenn auch auf eine etwas andere Weise.

Am 26. März 1997 wurden ihre Leichen entdeckt. Offenbar hatten sie sich in mehreren Stufen von ihren irdischen Hüllen verabschiedet. 15 Mitglieder starben am 24. März, 15 weitere am Tag darauf und die restlichen 9 am 26. März. Alle trugen schwarze Einheitskleidung mit neuen Turnschuhen und waren mit purpurnen Tüchern zugedeckt. Zudem hatten alle ein Armband mit der Aufschrift „Heaven’s Gate Away Team“, was schon derbe zynisch ist, denn von dieser Außenmission kehrte niemand von ihnen zurück. Warum jeder einen 5-Dollar-Schein sowie drei Vierteldollar-Münzen mit sich führte, bleibt indes ein Rätsel. Immerhin sollte man meinen, dass astrale Aliens keinen Eintritt verlangen, zumal solch materielle Dinge ohnehin zurückbleiben.

Den Massensuizid überlebte nur ein einziges Sektenmitglied. Rio Di Angelo hatte Wochen vor dem Ereignis mit Applewhite vereinbart, die Gruppe zu verlassen, um deren Videos und Schriften weiterzuverbreiten. Von ihm stammt auch ein Video der Villa in Rancho Santa Fe, welches der Polizei fünf Jahre nach dem Gruppenselbstmord zukam. Trotz Rio Di Angelos Bemühungen ging die Heaven’s Gate Sekte mit dem Tod ihres Anführer unter. Das Endresultat ist auch nicht wirklich zur Nachahmung geeignet.

Allerdings blieb zumindest das Konzept von Raumschiffen, die sich in Kometenschweifen verstecken, bis heute erhalten. 2013 geisterten sogar Behauptungen durchs Internet, der Komet ISON sei selbst ein intelligent gesteuertes Raumschiff. Anfang Dezember 2013 zerbrach der Komet, womit die Diskussion vorzeitig beendet wurde. Zum Glück noch bevor sich die nächsten Deppen einen Schierlingsbecher runterkippen konnten, um auf ein Raumschiff zu gelangen, das gar nicht existiert. Dennoch scheint es nur eine Frage der Zeit, bis die nächste UFO-Sekte psychisch labile New Age Anhänger mit ha(u)nebüchenen Behauptungen auf dumme Gedanken bringt.

Die Ziegenanbeter von Inkubus Sukkubus

Die britischen Pagan-Rocker von Inkubus Sukkubus mögen sich zwar wie Heiden geben, doch im Kern sind sie Satanisten. Dies haben sie spätestens 2012 mit ihrem Album „The Goat“ sowie der gleichnamigen Single bewiesen, wobei kein Zweifel an der Bedeutung der Ziege besteht.

Inkubus Sukkubus - The Goat

Im Songtext heißt es unter anderem:

“Here comes an angel to fan your fire
To take you to the stars, take you higher”

“It is him; he has come
He is the Beast and he is the One”

Die Ziege wird zunächst als „Engel“ bezeichnet, wobei es sich ohne Frage um einen gefallenen Engel handelt, denn kurz darauf fällt auch die Bezeichnung „Biest“. In der letzten Strophe wird schließlich Klartext geredet und der Santiner Pan beim Namen genannt:

„Across the seas, across the sand
These are all the lands of Pan
Every fey, every woman and man
You are all the babes of Pan”

Sobald im Refrain die Worte “Horns of the Goat, Hooves of the Goat” fallen, zeigt die Sängerin Candia Ridley bei Live-Auftritten die Baphomet-Geste mit beiden Händen nach unten und oben. Dies ist zugleich eine Anspielung auf Levis Baphomet, der ebenfalls das Prinzip „Wie im Himmel, so auf Erden“ zeigt.

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Die Mitglieder von Inkubus Sukkubus hatten schon vor der Gründung ihrer Band 1989 eine Affinität zu Dämonen, Vampiren, Hexerei und Okkultismus. 2001 hatten sie sich dem System so weit angedient, dass sie auf dem M’era Luna Festival als Vorband des Großmeisters Marilyn Manson auftreten durften. Sicherlich eine große Ehre für die Ziegenanbeter.

Das blaue Volk – Nein, diese Aliens sind nicht besoffen

von Shinzon

Wer sich mit Begegnungen der 3. und 4. Art beschäftigt, kommt schnell zu dem Schluss, dass die Grey von allen Spezies am präsentesten sind. Neben ihnen gibt es noch Reptiloide, Insektoide und eine ganze Reihe von Humanoiden. Unter den humanoiden Spezies werden die so genannten Nordics am häufigsten gesichtet. Es ist noch nicht ganz sicher, ob sie eine eigenständige Spezies oder Hybride darstellen, aber zumindest scheinen sie eine enge Verbindung zu den Grey und Reptos zu haben.

Neben den blonden Nordics gibt es den Aussagen von Augenzeugen zufolge so ziemlich jede menschliche Variation dort draußen. Es soll sowohl europäisch als auch asiatisch anmutende Aliens geben und darüber hinaus so ziemlich jede Hautfarbe. Unter all diesen Humanoiden kommt dem blauen Volk eine sehr bedeutende Rolle zu. Insbesondere gilt dies für Indien, wo Krishna sowie eine Reihe von Gottheiten als blauhäutig dargestellt werden. Krishna wird von den Hindus als historisch existenter Mensch anerkannt, der jedoch als achter Avatara des ebenfalls blauhäutigen Gottes Vishnu verehrt wird.

Krishna mit Baphomet-Geste

Krishna mit Baphomet-Geste

Krishna gehörte zur königlichen Familie der Stadt Mathura. Viele Königshäuser rund um den Globus behaupteten über sich selbst, von den Göttern abzustammen und über manche existieren sonderbare Legenden, die zu Sternen führen. Könnte Krishnas Familie also außerirdische Wurzeln gehabt haben? Wurde die indische Kultur gar maßgeblich vom blauen Volk geprägt? Dies sind Fragen, die die Prä-Astronautik schon seit langem beschäftigen.

Da es uns hauptsächlich um die Symbolik geht, bleiben wir beim Erscheinungsbild des blauen Volkes. Dieses erinnert schon stark an den indischen Phänotyp, wenn man einmal von der Hautfarbe absieht. Auffällig ist dabei, dass auf einigen Darstellungen die Handflächen und oft auch die Ohren als einzige Körperstellen rosa statt blau sind. Der Gott Vishnu hat überdies vier statt zwei Arme.

Vishnu mit Baphomet-Geste

Vishnu mit Baphomet-Geste

In welcher Beziehung das blaue Volk zu den Grey und Reptiloiden steht, ist noch unklar. Es gibt in der Pop-Okkultur einige Andeutungen über einen Konflikt zwischen diesen beiden Parteien. In der Mahabharata wird dagegen lediglich von einem Krieg zwischen zwei verwandten Königshäusern berichtet. In der Pop-Okkultur werden die blauen Humanoiden weiterhin als gutartig und spirituell dargestellt, doch in Indien gibt es zahlreiche Darstellungen von Vishnu als Schlangenträger. Eine ähnliche Symbolik kannten auch die Pharaonen, die zweifellos humanoid waren, aber symbolisch unter der Kontrolle der Schlangenwesen standen. War Vishnu also nur ein weiterer Systemlord?

Vishnu als Schlangenträger mit Dreizack

Vishnu als Schlangenträger mit Dreizack