High School – Hollywood ist nicht ganz dicht

von A. Tom Shroom

Es gibt gute Argumente für die Legalisierung weicher Drogen wie Cannabis. Auf der anderen Seite gibt es aber ebenso gute Argumente, Werbung für alle Arten von Drogen, darunter auch Tabak und Alkohol, zu verbieten. Insbesondere gilt dies, wenn gezielt Jugendliche dazu animiert werden sollen, sich von Suchtmitteln abhängig zu machen. Das Konzept von „High School – Wir machen die Schule dicht“ mag auf den ersten Blick witzig erscheinen, doch bei genauerem Hinsehen handelt es sich um Propaganda für durchaus härtere Drogen.

Wer ein Interesse daran hat, eine ganze Generation breit in der Ecke liegen zu sehen, verrät gleich zu Beginn das Logo von Parallel Media. Zu sehen ist ein Drache (Reptiloid) vor dem Pferdekopfnebel. Dieser Nebel liegt, welch Zufall, im Sternbild des Orion.

Der Film beginnt mit einem Buchstabierwettbewerb, bei dem ein asiatisches Mädchen (Julia Ling) namens Charlyne Phuc (gesprochen FUCK) ihren Einsatz versemmelt, weil sie total stoned ist. Da sie sich wie im Himmel fühlt, während sie sich auf Erden befindet, trägt sie die Nummer 69. Aber vielleicht handelt es sich ja auch um eine sexuelle Anspielung, was zu ihrem Nachnamen passen würde.

Das Logo des Buchstabierwettbewerbs ist derweil eine Biene, was nicht nur eine Anspielung auf die original englische Bezeichnung von Buchstabierwettbewerben ist („Spelling Bee“), sondern auch das Bildungssystem wieder mal als Instrument der Freimaurer entlarvt, das die Kinder zu produktiven Arbeitssklaven umformen soll. Sie sollen nur so viel lernen, dass sie später am Arbeitsplatz optimal funktionieren, ansonsten dürfen sie gerne blöd bleiben und obendrein auch noch bekifft. Aus den Reihen dieser Generation wird kaum noch Widerstand entstehen.

Im Zentrum der Handlung steht allerdings ein durchaus begabter Schüler namens Henry (Matt Bush), der unbedingt ans MIT (Massachusetts Institute of Technology) will. Es gibt jedoch Kräfte, die das verhindern wollen. Welche Kräfte das sind, sieht man gleich in seiner ersten Szene, in der drei Wecker um 6 Uhr morgens klingeln. Wozu braucht jemand drei Wecker? Außer natürlich, um jeden Morgen mit der 666 geweckt zu werden.

Sein Kumpel Travis (Sean Marquette) hätte die drei Wecker derweil nötiger gehabt, da er den halben Tag verpennt. Seine Kumpels nutzen die Gelegenheit, um ihn ein Hitlerbärtchen anzumalen. Doch damit nicht genug, er bekommt auch noch einen Schwanz ins Gesicht gemalt und auf der anderen Wange ein XXX, also den Code für die Pornoindustrie.

Offensichtlich passt das sehr gut zu seinem Charakter, bei dem, was Travis auf einem Fragebogen unter „in der Schule erlernte Fähigkeiten“ angibt. Spätestens hier wird deutlich, dass das Niveau dieser Komödie extrem unterirdisch ist.

In der Schule wimmelt es derweil von Freimaurersymbolen. Allen voran ist die freimaurerische Tricolore allgegenwärtig und zuweilen in Kombination mit der Fleur de Lys oder Pentagrammen zu sehen.

Auf der Toilette wird das Ganze auf die Spitze getrieben, da dort noch ein sexuell anrüchiger Spruch mit einer Telefonnummer steht. Letztere enthält drei Neunen oder eben eine auf dem Kopf stehende 666.

Bei den Kumpels von Travis und Henry sieht es nicht besser aus. An der Wand hängt ein Plakat mit der Aufschrift Osiris und links daneben ein Pentagramm. Wir erinnern uns an die Anspielung auf das Sternbild des Orion, der gleichbedeutend mit dem ägyptischen Gott Osiris ist. Das Pentagramm links davon dürfte demnach für den Stern Sirius stehen.

Da Henrys Freunde allesamt Kiffer sind, dauert es nicht lange, bis ihm Travis Drogen anbietet. Daraufhin stürzt er aus einem Baumhaus und verletzt sich dabei ausgerechnet am linken Horusauge. Ein toller Vorwand, um ihn für den Rest des Films mit dieser Symbolik herumlaufen zu lassen, wobei das allsehende Auge auch an anderen Stellen auftaucht.

Sogar auf dem DVD Cover darf Adrien Brody die Geste des Allsehenden Auges mit einer Stange Cannabis machen.

Doch zurück zur Handlung. Die anschließende Kombination aus Drogen und einem Kriegsspiel löst bei Henry einen Flashback aus. Er ist wieder 12 und rennt nackt durch den Wald, wobei er von Hubschraubern verfolgt wird. Diese Anspielung auf nackte Kinder ist nicht nur überflüssig, sondern richtiggehend widerwärtig. Zum Glück war der Schauspieler zum Zeitpunkt seiner Nacktszene schon über 20 Jahre alt.

Als wäre der schlechte Trip nicht schon Strafe genug, kündigt der Schuldirektor einen Drogentest an, der für Henry den Rausschmiss bedeuten würde. Da seine Träume vom MIT auf dem Spiel stehen, planen er und Travis, die gesamte Schule high zu machen. Ihrer Logik zufolge müsste der Direktor dann entweder alle rausschmeißen oder den Test für ungültig erklären.

Damit dieser Plan gelingt, klauen sie den stärksten verfügbaren Stoff von Psycho Ed (Adrien Brody). Dieser Dealer ist von oben bis unten tätowiert, wobei ein Schachbrettmuster am Hals nicht fehlen darf.

Um zu verdeutlichen, dass mit Psycho Ed nicht zu spaßen ist, trägt er außerdem Totenschädelringe an beiden Händen.

Schädel und gekreuzte Knochen sind auch an der Schule voll angesagt.

Dort tauschen Henry und Travis die Brownies der Mütter gegen ihre eigenen THC-Brownies aus. Leider haben sie dabei nicht eingeplant, dass es an der Schule Überwachungskameras gibt, weshalb sich Henry zwischen den Abschlussprüfungen auch noch darum kümmern muss. Hilfe bekommt er dabei von Travis, der u.a. in der Schwimmhalle eine Lehrerin mit sexuellen Belästigungen ablenkt. Auffällig ist dabei ein Hexagramm-Tattoo auf seinem Rücken. Da weder der Schauspieler noch der von ihm verkörperte Charakter jüdisch ist, kann das Hexagramm eigentlich nur als Freimaurersymbol gedeutet werden.

Während Travis die Lehrerin belästigt, muss Henry im Büro des Direktors dessen sexuelle Perversionen über sich ergehen lassen. Das ist nach dem Kindheitsflashback schon die zweite Anspielung dieser Art, was nichts Gutes erahnen lässt.

Am Ende geht für Henry jedoch alles gut aus. Auf dem Überwachungsvideo, das er nicht rechtzeitig vernichten konnte, ist nicht die Aktion mit den Brownies zu sehen, sondern ein sexueller Übergriff des Direktors auf eine Lehrerin. Das führt auch prompt zur Verhaftung des unliebsamen Schuldirektors.

Der Film endet mit ein paar Zeitungsschlagzeilen und auf einer Titelseite gibt es zum Abschied noch den Satansgruß.

Fazit: High School gehört zu den so genannten Stoner-Movies, die sich um Drogenkonsum drehen. In diese Kategorie gehören auch Klassiker wie „Fear and Loathing in Las Vegas“, doch es fällt auf, dass die Zahl solcher Filme ab Mitte der 1990er exorbitant angestiegen ist. Dabei fehlen in der Auflistung von Wikipedia noch solche Blüten wie „Die Killerhand“ (1999).

„High School – Wir machen die Schule dicht“ sticht hingegen nicht wirklich heraus. Was vielleicht als Komödie gedacht war, verliert sich in geschmackloser Phrasendrescherei mit extrem vielen Fremdschäm-Momenten. Wirklich witzig sind eigentlich nur die Wortspiele im Titel, wobei der Zusatz „Wir machen die Schule dicht“ nur im Deutschen funktioniert und nicht Teil des Originaltitels ist.

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Videoanalyse: Ariana Grande will befreit werden

Ariana Grande ist ein aufgehender Stern am Himmel der Pop-Okkultur. Sie wurde 1993 als Tochter von sizilianischen Einwanderern in Florida geboren und begann mit 16 eine Schauspielkarriere bei Nickelodeon. Nachdem sie einige Werke bekannter Popstars wie Lady Gaga coverte, erhielt sie 2011 ihren ersten Plattenvertrag.

Wie bei vielen Kinder- und Jugendstars finden sich auch bei ihr deutliche Anzeichen für rituellen Missbrauch und Gedankenkontrolle. In ihren Liedern gibt es z.B. häufig Rückwärtsbotschaften wie „Send help!“ oder „Help me, my life is heavy.“ Es geht aber auch ganz offensichtlich. Insbesondere in ihren Musikvideos gibt es richtig üble Darstellung von physischer sowie psychischer Versklavung, Satanismus und New Age. Als Beispiel soll hier das Video zu „Break free“ analysiert werden.

Oberflächlich betrachtet ist der Musikclip von Chris Marrs Piliero an Science Fiction Filme wie „Barbarella“ angelehnt und wurde von Ariana Grande über Twitter mit Alienbildern beworben. Allerdings wirken Teile des Videos eher wie die Hölle, womit hier wieder einmal die Alien-Dämonen-Verbindung propagiert wird. Ähnliches gab es bereits bei Katy Perrys Single „ET“.

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Das erste Symbol dürfte eine Fleur de Lys sein, die Arianas Stirn ziert. In einer Einstellung schließt sie außerdem ihr rechtes Auge, um das linke Horusauge zu betonen. Diese Anlehnung an den Science Fiction Klassiker Metropolis wurde offiziell übrigens nicht zugegeben.

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Das nächste Symbol ist eine Abwandlung des Siegels von Satan. Die einzelnen Elemente wurden zwar etwas anders arrangiert, aber sie sind alle vorhanden. Die Pyramide ist gleichzeitig das V, zeigt aber nach oben statt nach unten. Das X in der Mitte ist gleichzeitig der überkreuzte Teil, der eigentlich um 90° gedreht unter die Pyramidenspitze gehört. Warum das Siegel Satans leicht entstellt wurde, kann viele Gründe haben. Vielleicht damit es nicht allzu offensichtlich ist oder um es patentieren lassen zu können.

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Interessant ist, dass Ariana dieses Symbol ihrer Versklavung abreißt und zertritt. Der Titel „Break free“ spielt also darauf an, dass sie sich eigentlich aus der satanistischen Knechtschaft befreien möchte. Bekräftigt wird dies durch die Zeile: „Tried to hide it, fake it, I can’t pretend anymore“/„Ich habe es versucht zu verstecken, zu faken, ich kann nicht mehr vortäuschen“.

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Wie wörtlich die Gefangenschaft zu nehmen ist, in der sie sich befindet, zeigt die nächste Einstellung. Diese zeigt ihre Mitgefangenen in Käfigen. Übrigens sind diesmal auch Männer dabei.

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Der Gefängniswärter ist nicht zufällig ein reptiloides Alien, welches das Siegel Satans trägt. An Offensichtlichkeit ist dieses Video nun wirklich nicht mehr zu überbieten.

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Ariana erschießt den Repto, lässt die Gefangenen frei und singt dabei: „This is the part when I say I don’t want it“/“„Das ist der Part, an dem ich sage, dass ich es nicht will“. Dumm nur, dass die Musikindustrie sie nicht gehen lassen wird. Es hat schon etwas Perverses, dass Ariana einer solchen Illusion ausgesetzt wird, die abrupt endet, als sie von weiteren Alienwärtern gestellt wird. Diese bilden ein Dreieck mit ihr in der Mitte.

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Nur so nebenbei bemerkt ist das eine Alien aus Star Wars geklaut. Allerdings gehört Star Wars ja nunmehr zu Disney und die TV-Premiere von „Break free“ fand auf dem Disney-Channel statt. Zufälle können bei diesem finsteren Konzern wohl ausgeschlossen werden.

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Nachdem Ariana ihre Häscher brutal hingerichtet hat, darf sie sich erst einmal für das männliche Publikum ausziehen. Diese sexistische Szene ist tatsächlich an „Barbarella“ angelehnt.

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Übrigens, wer genau hinschaut, entdeckt unter ihren Brüsten eine Pyramide mit Auge.

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Zwischendurch bekommt sie es noch mit einem satanischen Roboter zu tun.

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Diesen besiegt Ariana mit Raketen, die aus ihren Hupen schießen. Ja, auch das ist sexistisch.

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Leider wird sie von einer Kralle des Roboters erwischt und erneut gefangen genommen. Diesmal wird sie von einem Höllenfürsten zwischen die Säulen Jachin und Boas gekettet, welche ebenfalls das Siegel Satans tragen.

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Der Höllenfürst selbst trägt das Symbol der Kabbalah, den so genannten Sephiroth oder Weltenbaum.

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Wer das Video aufmerksam verfolgt hat, dem wird bereits aufgefallen sein, dass Ariana ein rotes Armband am linken Handgelenk trägt. Dieser Schmuck ist typisch für Anhänger der okkulten Kabbalah und wurde u.a. durch Madonna populär.

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Ariana gelingt es, ihre Ketten zu sprengen und dem Teufelsknecht das Kabbalah-Symbol zu stehlen. Sie nimmt also seine Religion an. Anschließend befördert sie ihn in die Hölle. Diese Szene kommentiert sie mit den Worten: „This is the part when I break free, cause I can’t resist it no more“/„Das ist der Part, bei dem ich mich befreie, denn ich kann das nicht mehr aushalten”. Hier wird ihr Wunsch deutlich, aus dem Alptraum auszubrechen, den die Satanisten um sie herum geschaffen haben. Doch genau mit diesem Wunsch wird sie von ihnen verhöhnt.

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Es ist wie mit dem Laserlippenstift, den sie in den Händen hält. Sieht nach außen hübsch aus, aber man verbrennt sich daran. Gegen Darth Sidious hätte sie mit dem Teil ohnehin keine Chance.

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Am Ende des Videos wird Ariana auf ein Raumschiff hoch gebeamt und gelangt so in die scheinbare Freiheit.
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An Bord darf sie erst einmal Ganesha küssen. Kabbalah trifft auf Hinduismus, theosophischer geht es kaum noch.

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Apropos Kabbalah und Theosophie, das Raumschiff scheint mit Vril-Energie zu fliegen.

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Der Sinn und Zweck dieses Videos sollte klar sein. Der Sklavenplanet ist die Erde und als einziger Ausweg aus der Knechtschaft wird die Esoterik angeboten. Am Anfang befreit Ariana zwar noch ihre Mitgefangenen, doch am Ende darf nur sie auf der Party der Elite tanzen, weil sie deren Religion angenommen hat. Welche Rolle die Aliens dabei spielen, kann sich jeder denken.

In einem Interview, welches am 5. November 2013 veröffentlich wurde, sprach Ariana u.a. von einer „Geister/Dämonen-Erfahrung“, die sie laut eigenen Aussagen hatte. Angeblich wurde sie eines Nachts von einer „massiven schwarzen Masse“ in ihrem Schlafzimmer aufgesucht. Sie hatte sich davor gefürchtet, will dann aber das Bewusstsein verloren haben und erst wieder aufgewacht sein, als die Kreatur verschwunden war. Klingt nach einer typischen Entführung durch die Grey, aber in diesem Fall könnte es auch mit Satanismus zu tun haben. Sie beschreibt es immerhin selbst als Dämon und genau auf diesem Ereignis basiert ihre Single „Break free“. Es ist also keine Sache der Interpretation.

Quelle

Unzucht auf Rosenkreuzertour

Der Name der 2009 in Hannover gegründeten Dark Rock Band Unzucht kündigt bereits von einem sündigen Verhalten. Das erste Album von 2012 fügt dementsprechend den sieben Todsünden eine achte hinzu. 2015 steuerten Unzucht außerdem mit dem „Sündenfall“ einen Titel zum Saltatio Mortis Album „Zirkus Zeitgeist“ bei.

Wer derart in Sünde lebt, hat in der Regel Verbindungen zu okkulten Geheimgesellschaften und tatsächlich erschien 2013 das zweite Album mit dem Titel „Rosenkreuzer“.

Unzüchtiger Rosenkreuzer

Eine etwas unzüchtige Version der Fleur de Lys darf auf der entsprechenden Tour natürlich nicht fehlen.

Sperm de Lys

Da die Rosenkreuzer ein Bindeglied zwischen Freimaurerei und Satanismus sind, sollte der Titel des dritten Albums von 2014 ebenfalls nicht verwundern. „Venus Luzifer“ bringt den Teufel mal wieder in Verbindung mit Astrologie, was wir bereits von der Single „Lucifer“ des Freimaurers Jay-Z kennen. Die satanische Kreatur auf dem Unzucht-Cover trägt sogar die Farben der Venus – ein weißes Kleid mit rotem Blut.

Venus Luzifer

Ummo Music

Unabhängig davon, ob es die Ummiten wirklich gibt oder es sich nur um einen gigantischen Hoax handelt, hat sich der Ummo-Mythos zu einem Phänomen der Popkultur entwickelt. Es gibt tatsächlich eine Band, die das Ummo-Thema musikalisch verarbeitet. Wie sehr das schon wieder in Richtung Pop-Okkultur geht, zeigt die Abwandlung des Ummo-Logos zu einer stilisierten Fleur de Lys.

Quelle

Ummo Music

Die Texte sind teils in Englisch, teils in der fiktiven Sprache der Ummiten. Nun, es gibt ja auch klingonische Opern. Die klingen allerdings besser und man weiß, woran man ist.

Humanoide Sternenvölker – Raumbrüder oder falsche Propheten?

von Joe Doe

Wer an Außerirdische denkt, hat meist exotische Wesen vor Augen und tatsächlich sind Sichtungen von fremdartigen Grey-Aliens am häufigsten. An zweiter Stelle kommen jedoch nicht etwa Retiloide, Insektoide oder noch bizarrere Wesen, sondern Humanoide. Diese gibt es scheinbar in allen Phänotypen und Hautfarben.

Das wirkt ein wenig wie in „Star Trek“, wo die meisten Außerirdischen aus Kostengründen nur umgeschminkte Menschen sind, zuweilen auch mit kleinen Latexverzierungen an den Ohren, an der Stirn oder auf der Nase. Doch letztendlich könnte „Star Trek“ der Realität damit näher kommen als gedacht. In der TNG-Episode „Das fehlende Fragment“ (OT: „The Chase“) wurde die Ähnlichkeit der meisten Völker schließlich mit einem gemeinsamen Ursprung erklärt und tatsächlich könnte dies auch auf die Realität zutreffen. Laut Aussagen einiger Entführungsopfer sollen wir teilweise von Außerirdischen abstammen, einige könnten allerdings auch durchaus von uns abstammen. Auf die wichtigsten Humanoiden werden wir im Folgenden etwas genauer eingehen.

Das Blaue Volk

Da diese Spezies einen eigenständigen Symbolcharakter besitzt, haben wir sie in einem separaten Artikel behandelt.

Krishna mit Baphomet-Geste

Krishna mit Baphomet-Geste

Hybride

Hybride sind eine Kreuzung aus Grey und Menschen, die immer wieder von Entführungsopfern an Bord von Raumschiffen gesichtet werden. Frauen werden dabei zuweilen ihre eigenen Kinder gezeigt, die sie einst in sich getragen haben, bis die Schwangerschaft unter mysteriösen Umständen ohne Fehlgeburt endete. In einigen Fällen können sich die betroffenen Frauen sogar daran erinnern, wie ihnen die Föten vorzeitig entnommen wurden. Diese reifen anschließend in Tanks heran, von denen es ebenfalls zahlreiche Berichte gibt.

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Der Grund für die vorzeitige Entnahme liegt auf der Hand, denn wenn die Hybriden unter normalen Umständen in einem irdischen Krankenhaus zur Welt kämen, würde das sehr schnell Fragen aufwerfen. Immerhin sehen einige noch sehr alienhaft aus. Bei der Mischrasse gibt es dabei mehrere Abstufungen. Manche sehen bereits perfekt menschlich aus, sodass sie problemlos unter uns leben könnten. Andere wirken zwar sehr menschlich, haben jedoch einen großen Kopf oder überdimensionierte Augen. Am gruseligsten sind die Hybriden, die ihre schwarzen Augen von Papa geerbt haben.

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Der Zweck der Hybridisierung ist noch unklar, zumal sich die Aussagen der Entführungsopfer teilweise widersprechen. Einigen wurde vermittelt, die Grey wären eine aussterbende Spezies, deren Gene durch zu häufiges Klonen degeneriert seien. Das würde sich mit dem Asgard-Szenario aus „Stargate SG1“ decken. Andere Entführte behaupten, dass die Grey eine neue Spezies erschaffen, für den Fall, dass wir Menschen uns selbst vernichten. Möglicherweise sollen die Hybriden uns sogar als neue, verbesserte Sklavenrasse ersetzen.

Da es auch Kreuzungen zwischen Grey und anderen Spezies wie den Reptiloiden gibt, wäre es auch möglich, dass wir es mit Genparasiten zu tun haben. Was letztendlich zutrifft, steht sprichwörtlich in den Sternen. Fakt ist nur, dass es ein Hybridenprogramm gibt und ebenso historische Hinweise dafür, dass es schon seit Jahrtausenden andauert. Die mittelalterlichen Geschichten über Wechselbälger sind z.B. mit den Schilderungen heutiger Entführungsopfer nahezu identisch.

Nordics

Die Nordics sind nach ihrem „nordischen“ Aussehen benannt. Es handelt sich um ca. 2,30 m große, blonde Humanoide mit blauen Augen. Es gibt sogar Theorien, dass der skandinavische Phänotyp das Ergebnis einer Auskreuzung mit den Nordics sein könnte. In Nazikreisen wird diese Spezies daher mit den Urariern gleichgesetzt, was jedoch vollkommener Mumpitz ist. Die Arier waren nämlich ein Perserstamm und es gibt keinerlei Anzeichen dafür, dass die Nordics in irgendeiner Weise mit braunem Gedankengut sympathisieren oder vom Aldebaran stammen.

Sympathien scheinen sie allerdings für die Grey zu haben, denn die Nordics werden immer wieder zusammen mit den Grauen gesichtet. Es ist jedoch unklar, wer höher in der Hierarchie steht. Möglicherweise handelt es sich bei den Nordics sogar um Hybriden, denn diese werden ebenfalls oft als blond und blauäugig beschrieben. Es wäre also möglich, dass die Nordics gar keine eigenständige Spezies sind. Ebenso wie die Hybriden sollen sie über telepathische Fähigkeiten verfügen und werden meist als sehr freundlich beschrieben. Andererseits stehen sie jedoch auch mit einigen eher negativen Sichtungen von Man in Black in Zusammenhang.

Auf keinen Fall sollten die Nordics mit der Figur des Ashtar gleichgesetzt werden. Zwar wird die Ikone der UFO-Sekte Ashtar Command ebenfalls als blonder Hüne dargestellt, allerdings handelt es sich hierbei um eine reine Kunstfigur. Es gibt keine glaubwürdigen Sichtungsberichte, in denen Ashtar auch nur erwähnt wird. Er taucht lediglich in Channelingbotschaften auf und was davon zu halten ist, haben wir schon mehrfach deutlich gemacht. Nicht jeder humanoid wirkende Alien ist das, was er zu sein behauptet.

Ashtareptile

Plejader

Die angeblichen Bewohner des Plejaden-Sternhaufens sind vor allem in esoterischen UFO-Sekten populär, darunter bei den Alcyone-Plejaden. Am bekanntesten dürften jedoch die angeblichen Begegnungen des Schweizer Kontaktlers Eduard Albert „Billy“ Meier sein. Die zahlreichen vermeintlichen UFO-Fotos von Billy Meier wurden längst als Fälschungen entlarvt und die angebliche Außerirdische „Asket“ stellte sich als die Sängerin Michelle DellaFave heraus, die in den 1970ern in der „Dean Martin Show“ auftrat. Der UFO-Guru hatte sie dreist vom TV-Bildschirm abfotografiert.

Michelle DellaFave

Fernab der UFO-Sekten gibt es nur wenige Berichte über Bewohner der Plejaden und es ist mehr als fraglich, ob es dort überhaupt höheres Leben geben kann. Der offene Sternenhaufen ist nämlich gerade einmal um die 100 Millionen Jahre alt und damit weitaus jünger als unser Sonnensystem. Die große Bedeutung des Siebengestirns in antiken Kulturen dürfte wohl eher auf die Auffälligkeit des Sternenhaufens am Nachthimmel zurückzuführen sein. Unter anderem verehrten die Sumerer und Japaner das Siebengestirn und auch in Europa war es schon vor Jahrtausenden bekannt, wie die Himmelsscheibe von Nebra belegt.

Himmelsscheibe

Ummiten

Die Ummiten sind das wohl interessanteste Kapitel in Sachen Humanoiden. Sie stammen angeblich vom Planeten Ummo, welcher den 15 Lichtjahre entfernten Doppelstern Wolf 424 umkreisen soll. Nachdem sie durch die ersten Funkübertragungen der Menschheit auf die Erde aufmerksam geworden sind, sollen sie in den 1950ern in Spanien gelandet sein. Zunächst sollen sie uns studiert haben, bis sie 1965 Kontakt zu diversen Wissenschaftlern und Politikern aufgenommen haben.

Als gesichert kann dabei gelten, dass tatsächliche einige hochrangige Personen Briefe mit dem Ummo-Logo erhalten haben, die wissenschaftliche Rätsel und Botschaft enthielten. Eine Theorie geht davon aus, dass sich dabei um einen geschickten Hoax gehandelt haben könnte. Da sich die anspruchsvollen wissenschaftlichen Behauptungen jedoch allesamt als korrekt herausstellten, fallen die üblichen UFO-Sekten und jugendliche Kasperköpfe als Urheber aus. Es wurde schon darüber spekuliert, ob ein Geheimdienst hinter der ganzen Aktion stecken könnte, allerdings verraten sich diese meist durch ihre allzu irdische Symbolik.

Das Ummo-Logo sieht indes wie ein H mit einem zusätzlichen Vertikalbalken und nach außen stehenden Enden aus. Dieses Zeichen ist mit keinem Symbol des irdischen Okkultismus vergleichbar, ganz im Gegensatz zu den Logos diverser UFO-Sekten, die leicht auf Freimaurer und Theosophen zurückgeführt werden können.

Ummo-Logo

Leider haben sich diverse UFO-Sekten und Desinformationsseiten bereits der Ummiten angenommen. Deren inkorrekte Version des Ummo-Logos gleicht einer Fleur de Lys. Webseiten, welche diese Abwandlung benutzen, sollten mit äußerster Skepsis betrachtet werden.

Fleur de Ummo

Die Story ist auch ohne zusätzliche Desinformation abgefahren genug. Glaubt man den im Internet kursierenden Behauptungen, soll es sogar schon zu direkten Kontakten mit Ummiten gekommen sein. Sie sollen uns Menschen sehr ähnlich sehen, weshalb sie lange Zeit unbemerkt unter uns leben konnten. Lediglich ihre Finger sollen sehr empfindlich sein, weshalb sie angeblich den Kontakt zu irdischer Technologie meiden. Ihre Lippen sollen indes weniger sensiblen als unsere sein, weshalb sie kein Bedürfnis haben, sich zu küssen. Wie die meisten Außerirdischen sollen auch die Ummiten Telepathen sein. Wir Erdlinge wären damit die degenerierteste aller humanoiden Spezies.

Die Beweislage im Ummo-Fall ist wie so oft sehr dürftig und die Fotos von angeblichen Ummo-Raumschiffen wirken ebenfalls nicht gerade überzeugend. Erschwerend kommt hinzu, dass die Ummiten die Erde aufgrund der aktuellen Weltkriegsgefahr kürzlich evakuiert haben sollen, womit zukünftige Kontakte und damit auch jegliche Beweise ihrer Existenz so gut wie ausgeschlossen sind.

Ohnehin ist an der Ummo-Geschichte einiges faul. So sollen die Ummiten erst 1948 durch unsere Funksignale auf uns aufmerksam geworden sein. Die erste ausreichend starke Funkübertragung waren die Olympischen Spiele 1936. Das System Wolf 424 liegt, wie bereits erwähnt, 15 Lichtjahre von unserem Sonnensystem entfernt. Die Übertragung wäre also erst 1951 bei Ummo angekommen und nicht 1948. Aber okay, vielleicht ist die Botschaft ja von einem Raumschiff aufgefangen worden. Kommen wir also zum nächsten Punkt

Die Ummiten sollen in unserer galaktischen Nachbarschaft leben und darüber hinaus Mitglied einer Planetenföderation sein. Angesichts dessen ist es höchst unglaubwürdig, dass sie nicht schon eher auf die Erde gestoßen sein sollen. Wir Menschen haben bereits entfernte erdähnliche Exoplaneten mit weitaus primitiveren Methoden entdeckt, z.B. im 20 Lichtjahre entfernten System Gliese 581. Mittels Spektralanalyse können wir zudem feststellen, ob diese Planeten Wasser sowie eine atembare Atmosphäre besitzen. Eine Spezies, welche die Technologie für interstellare Reisen besitzt, sollte ihre unmittelbare Nachbarschaft längst erforscht haben.

Hinzu kommt, dass Wolf 424 aus zwei roten Zwergen besteht, deren habitable Zone sehr nah am Stern liegen müsste. Da in diesem System allerdings schon gigantische Flares beobachtet wurden, scheint Wolf 424 recht lebensfeindlich zu sein. Wenn dort tatsächlich Ummiten leben sollten, wären wir auf deren Erklärungen gespannt. Leider sind sie den Gerüchten zufolge weniger wissenschaftlich veranlagt und glauben stattdessen an einen Schöpfergott. Mit anderen Worten so eine Art Space-Christen, was erneut Zweifel am Wahrheitsgehalt der Ummo-Story aufkommen lässt.

Zusammenfassung

Abschließend lässt sich sagen, dass es lediglich für die Hybriden, Nordics und das blaue Volk haltbare Indizien gibt. Die unzähligen Augenzeugenberichte voneinander unabhängiger Quellen decken sich mit historischen Hinweisen aus zahlreichen Kulturkreisen. Die Plejader sind dagegen im Bereich der UFO-Sekten anzusiedeln, gleiches gilt für die Lyraner und Andromedaner. Die Ummiten sind indes ein höchst umstrittener Fall und möglicherweise der intelligenteste sowie aufwendigste Hoax aller Zeiten. Unwiderlegbare Beweise für die Existenz jeder erwähnten Spezies nehmen wir selbstverständlich gern entgegen. Bis dahin betrachten wir dieses Thema mit angemessener Skepsis.

Der künstliche König

Mode mag für manchen eine königliche Kunst sein, doch selbst Könige würden nicht alles tragen. Da nützt auch die Fleur de Lys über der Krone nichts.

Glööcklogo

Die Kreationen von Harald Glööckler sind nicht nur dekadent, sondern eine Beleidigung fürs Auge. Das meiste davon trägt auch nur er selbst, wodurch er zu einer Art lebendigem, abstraktem Kunstwerk wird.

Fleur de Lys Krone

Übertroffen wird Glööckler wohl nur noch von Marilyn Manson. Zum Trost krönen wir ihn jedoch zum Gewinner des Marilyn-Manson-Ähnlichkeitswettbewerbs.

Glööckler auf dem Marilyn-Manson-Ähnlichkeitswettberb

Glööckler auf dem Marilyn-Manson-Ähnlichkeitswettberb

Der Bienenkotzemann sagt… viel Mist, wenn der Tag lang ist!

von Anton Nymous

Sein Blog zählt inzwischen zu den meistgelesenen in der Verschwörungsszene und seine Videos haben Zugriffszahlen jenseits der 5.000er-Marke. Seine Treffen finden über ganz Deutschland verteilt mit Dutzenden Teilnehmern statt. Doch wer ist dieser „Honigmann“ eigentlich?

Im realen Leben heißt der Honigmann Ernst Köwing (*1947). Er ist Autor und betreibt einen Kleinverlag, der vor allem Werke über Imkerei und Bienenprodukte vertreibt. Damit wäre also geklärt, woher das Pseudonym „Honigmann“ kommt.

In seinem Immenverlag erschienen weiterhin Bücher des brauen Esoterikers und Reichdeutschenanhängers Jo Conrad, der „Ritter“ des “Fürstentum Germania“ war. Doch wie steht der Honigmann zu den Reichsdeutschen? Das „Deutsche Reich“ hat auf seinem Blog ein eigenes Schlagwort, unter dem sich einige sehr explizite Artikel finden.

In einem Artikel mit dem Titel „Bundesrepublik kein Staat der Staat ist das Deutsche Reich“ wird z.B. behauptet, dass das Deutsche Reich fortbesteht und nur „mangels Organisation und nationalem Bewusstsein handlungsunfähig“ sei. Die Nazis wurden also nie von den Alliierten besiegt und Großadmiral Karl Dönitz hat nie kapituliert?

Zuweilen wird in reichsdeutschen Kreisen auch behauptet, Dönitz hätte nur für die Wehrmacht kapituliert. Dabei wird gerne außer Acht gelassen, dass er zu diesem Zeitpunkt Staatsoberhaupt des Deutschen Reiches war und das Deutsche Reich damit sehr wohl kapituliert hat. Was der Honigmann und andere rechte Verschwörungstheoretiker verbreiten, nennt man Geschichtsrevisionismus!

Aber was soll man auch anderes von Personen erwarten, die ihren Laptop mit einem Hakenkreuz verzieren? Es ist mehr als offensichtlich, wo Ernst Köwing politisch steht.

Hakenkreuzmann

Zu einem zünftigen Reichsdeutschen gehört natürlich ein passender Soldatenkult. Der Volkstrauertrag steht dabei selbstverständlich auf dem Programm des Honigmannblogs und wird sogleich zum „Heldengedenken“ umfunktioniert. Derartiges kennt man bereits von der NPD, deren Gothaer Kreistagsabgeordneter Sebastian Reiche alljährlich in Friedrichroda zum Gedenken an die gefallenen Mitglieder der Waffen-SS aufruft.

Neben dem Gedenken an die Verbrecher zweier Weltkriege solidarisiert sich der Honigmann aber auch mit den heutigen Soldaten der Bundeswehr. Die gelbe Schleife, die sich zeitweilig auf seinem Blog befand, steht dabei in krassem Widerspruch zu seiner Berichterstattung über den Krieg in Afghanistan sowie die Kriegsvorbereitungen gegen Syrien und den Iran. Ist Köwing denn nun gegen den Krieg oder steht er hinter der deutschen Bundeswehrmacht?

Honigmann Bundi

In jedem Falle ist er gegen die angebliche „Überfremdung“ und „Islamisierung“ Europas. Eine seiner kruden Thesen lautet: „Der europäische Mensch ist vom Aussterben bedroht“. Dumm nur, dass die Neandertaler bereits vor rund 30.000 Jahren ausgestorben sind und Europa seitdem nur noch vom aus Afrika stammenden Homo Sapiens bevölkert ist. Ernst Köwing kommt mit seinen Bedenken also reichlich zu spät.

Unter dem Schlagwort „Immigranten“ wird vor „Masseneinwanderung“ gewarnt und sogar Begriffe wie der angeblich bevorstehende „Volkstod“ werden direkt von der NPD übernommen. Warum Menschen aus ihrer Heimat fliehen, wird selbstverständlich nicht hinterfragt. Zwischen westlichem Imperialismus und der Verelendung vieler afrikanischer und asiatischer Länder sieht Köwing genauso wenig einen Zusammenhang wie zwischen deutschen Waffenexporten und Bürgerkriegen.

Statt sich einmal mit den persönlichen Hintergründen der Flüchtlinge zu beschäftigen, werden diese als Teil einer „jüdischen Weltverschwörung“ hingestellt, deren Ziel die Ausrottung des „deutschen Volkes“ ist. Wer interessiert sich schon für persönliche Schicksale, wenn er einen prima Sündenbock gefunden hat? Wen kümmert es, dass viele Asylbewerber unter menschenverachtenden Bedingungen in schimmlige Baracken oder baufällige Bruchbuden gesperrt werden? Es ist doch viel einfacher zu behaupten, dass diese bettelarmen Menschen, die oft alles zurücklassen mussten, aus dem einzigen Grund hierher kommen würden, um auf unsere Kosten in Saus und Braus zu leben.

Noch ungeliebter als Asylbewerber sind dem Honigmann jedoch die Sinti und Roma, die er gleich als „Zigeuner“ verunglimpft. Das Bild des „schmutzigen Zigeuners“, der nur stiehlt und schmarotzt, hat auf Köwings Blog Hochkonjunktur. Einige Negativbeispiele müssen dabei für sämtliche Sinti und Roma herhalten, wohingegen deren Verfolgung und Ermordung durch Nazis und Neonazis völlig ausgeblendet wird.

Mit der Realität hat dieses rassistische Denken nichts zu tun. Ebenso wenig wie die Theorie der „Islamisierung Europas“, die dank Thilo Sarrazin (SPD) und Udo Ulfkotte auf dem Vormarsch ist. Köwing hat offenbar Angst, dass der Islam bald ganz Europa regieren könnte. Doch ist das „christliche Abendland“ angesichts der letzten CDU/CSU-Wahlergebnisse tatsächlich in Gefahr? In Deutschland ist die Islambruderschaft nicht einmal zu den Wahlen angetreten. Wir stehen also keineswegs kurz vor der Einführung der Sharia, wie und der Honigmann und die NPD glauben machen wollen.

Moscheen sollten indes in einem Land, in dem die Religionsfreiheit im Grundgesetz steht, kein Problem darstellen. Zumal die islamophoben Angstmenschen genauso gut gegen Kirchtürme protestieren könnten, wenn sie gegen den Bau von Minaretten sind. Das Christentum kommt nämlich aus derselben Ecke des Nahen Ostens und war bei seiner Verbreitung in Europa nicht gerade zimperlich. Warum wird hier mit zweierlei Maß gemessen? Vielleicht liegt das ja an der Medienberichterstattung.

Offenbar glauben die Rechtsextremisten und Reichsdeutschen nämlich der offiziellen Propaganda vom finsteren Islamisten, der nichts Besseres zu tun hat, als „Kuffar“ in die Luft zu sprengen. Seltsam, dass der Honigmann auf der anderen Seite sämtliche Terroranschläge durchaus hinterfragt. Doch hinterfragt er sie auch richtig?

Nein, natürlich nicht! Zwar kommt er nicht um die Rolle der Geheimdienste drum herum, doch hinter alledem stecken Köwing zufolge keine geringeren als die Juden bzw. Zionisten. Dabei ist er sich keineswegs zu fein, auch aus den „Protokollen der Weisen von Zion“ zu zitieren – einer judenfeindlichen Hetzschrift des russisch-zaristischen Geheimdienstes. Der Honigmann kommt jedoch zu dem Schluss, dass die Protokolle echt seien. Eine Ansicht, die er irrwitzigerweise mit der radikalislamistischen Hamas teilt.

Im einen Moment hetzt Köwing noch gegen gemäßigte Muslime, nur um sich kurz darauf mit den krassesten Islamisten zu verbünden. Aber gegen die „alles beherrschenden Zionisten“ muss man ja zusammenhalten, was? Die Zionisten sind für ihn natürlich alles Juden. Brauner Standard-Bullshit, gegen den nur Aufklärung hilft. Es gibt nämlich durchaus einige christliche Zionisten, während auf der anderen Seite viele Juden den Zionismus ablehnen. Aber eine kritische Auseinandersetzung mit dem politischen Zionismus wäre viel zu kompliziert für einen alten Naziknacker.

Als solcher leugnet Köwing den Holocaust aus tiefster Überzeugung. Die Realität biegt er sich dabei mittels einseitiger Berichterstattung zurecht. Ein Artikel der Ostfriesenzeitung über Otto Uthgenannt, der seine Leidensgeschichte offenbar erfunden hat, wird z.B. als Beweis herangezogen, dass hunderttausende Überlebende der Konzentrationslager Lügner seien. Diese Art der geschichtsrevisionistischen Berichterstattung ist nicht nur falsch, sondern aus gutem Grund strafbar! (Ein Strafverfahren läuft gegen Köwing allerdings nur wegen „verfassungsfeindlicher Verunglimpfung von Verfassungsorganen“.)

Darüber hinaus sollen die Juden dann auch noch Satan anbeten, womit Köwing in Sachen dämonisierender Hasspropaganda sogar Hitler toppt. Unsere Recherchen ergeben jedenfalls, dass Satanisten Satan anbeten und nicht die Juden. Und woran erkennt man die wahren Satanisten?

Heil Satan_1

Heil Satan_2

Inwieweit Köwing da selbst mit drin hängt, lässt sich noch nicht mit letzter Sicherheit sagen. Es fällt aber auf, dass er den Baphomet in dem betreffenden Video über fast eine halbe Minute lang zeigt. Und das nicht etwa, um über die Zeichen der okkulten Elite aufzuklären. Im betreffenden Abschnitt beschuldigt er stattdessen Wernher von Braun des Vaterlandsverrats, weil dieser nach dem 2. Weltkrieg zu den Amerikanern überlief.

Zumindest outet er sich damit restlos als Nazi. Denn der angebliche Verrat, über den Köwing da schwadroniert, betrifft nicht etwa Deutschland, sondern das 3. Reich. Es zeigt sich, wem seine Loyalität gilt. Angesichts seiner reichsdeutschen Ansichten sollte dies jedoch nicht überraschen.

Eine Überraschung ist hingegen, dass Köwing die NPD nicht mag. Als Grund gibt er an, dass er die Nazipartei für ein Konstrukt des MI6 hält. Allerdings lehnt der Honigmann die bundesdeutsche Parteienlandschaft ohnehin ab, da laut ihm und seinesgleichen das 3. Reich fortbesteht. Seine Partei dürfte dann wohl eher die NSDAP sein.

Und da wären wir auch schon bei den Freunden vom Honigmann.

Honigfreunde

Unter diesen fällt als erstes „Sommers Sonntag“ auf. Dieser Blog erfreut sich ebenfalls wachsender Beliebtheit und das nicht nur bei Neonazis. Sommer und dem Honigmann ist es zu verdanken, dass sich rassistische und judenfeindliche Tendenzen in der Verschwörungsszene ausbreiten wie Schimmel auf altem Brot. Dabei fällt auf, dass die Ausländer- und Judenfeindlichkeit bei Sommers Sonntag noch offener zutage treten.

Weiterhin verbreitet Sommer die gängigen Mythen rund ums 3. Reich. Das führt uns wiederum zu einem weiteren befreundeten Blog des Honigmanns. Gemeint ist der Haunebu-Blog, welcher den Mythos der Reichsflugscheiben bereits im Namen trägt. Neben den offensichtlichen Tendenzen fällt allerdings noch etwas anderes auf. Das dominante Symbol auf der Webseite ist eine Fleur de Lys.

Haunebu Fleur de Lys

Ein weiterer Freund von Köwing, mit dem dieser sogar schon einige gemeinsame Videos produziert hat, ist Klaus Jaeger alias Claudios. Dieser betrieb den Youtube-Kanal „Grandmasteryaeger“ bis zu dessen Löschung und ist auch unter dem Pseudonym „ClusterVision“ bekannt. Claudios’ Videos strotzten stets vor religiösem Eifer und kreationistischem Gedankengut. Offensichtlich hat man es bei ihm mit einem evangelikalen Fundamentalisten zu tun, der sich im finalen Kampf gegen Satan auf der Seite Gottes wähnt.

Ein anderes Thema, über das Claudios sich bei einem Treffen mit dem Honigmann im Friesen-Watt 2011 ausließ, ist Zitat: „Die Dezimierung der weißen Rasse“. Das Video wurde inzwischen gelöscht. Jedoch nicht von Youtube, sondern von Claudios persönlich, was zu einer kleinen Eiszeit zwischen ihm und dem Honigmann führte.

Unter den sonstigen Links auf dem Honigmannblog finden sich einige weitere Verbindungen zur reichsdeutschen sowie zur Esoterikszene. Natürlich darf dabei das braune Esoterikportal Bewusst TV von Jo Conrad nicht fehlen. Einer der wohl wichtigsten Freunde von Ernst Köwing.

Kommen wir nun zu einer abschließenden Zusammenfassung: Der Honigmann und seine Honigbiene verstehen es perfekt, kritische Menschen einzufangen und zu begeistern. Eigentlich ist es begrüßenswert, dass immer mehr Menschen aufwachen und begreifen, dass in dieser Welt etwas gewaltig schief läuft. Es wird immer offensichtlicher, dass wir von den Herrschenden und ihren Massenmedien belogen und manipuliert werden. Ihre Geheimbünde sind dabei längst kein Geheimnis mehr.

Menschen wie Ernst Köwing sind allerdings keineswegs der Wahrheit auf der Spur. Sie füttern ihre Leser, Zuhörer und Zuschauer mit einigen offenkundigen Fakten an, um sie dann in eine bestimmte Richtung zu führen. Im Falle des Honigmanns geht es dabei ganz weit nach rechts.

Jeder kann mit Leichtigkeit nachprüfen, dass es sich bei Köwing um einen knallharten Rassisten, Antisemiten und Holocaustleugner handelt. Seine eigenen Worte entlarven seinen Fremdenhass sowie seine faschistoiden Ansichten. Doch Vorsicht beim Durchstöbern: Uns ist von all der Bienenkotze, die wir bei unserer Recherche durcharbeiten mussten, richtig schlecht geworden!

Doch wie kann man sich vor solcher Irreführung schützen? Der wichtigste Grundsatz lautet, auf niemanden zu hören, der Hass predigt. Fremdenhass sowie Hass gegen Juden, Moslems, Homosexuelle usw. fördert das Prinzip „teile und herrsche“. Bewusst oder unbewusst unterstützen Desinformanten wie der Honigmann damit die herrschende Elite.

Zu guter Letzt entlarvt sich Ernst Köwing dann noch mit seinen Verbindungen zur Esoterikszene, insbesondere Wunderheilern sowie einzelnen Kreationisten. Dass er seine Rente mit dem Verkauf von Honigmann-Fanartikeln aufbessert, ist bei alledem nur das Tüpfelchen auf dem „i“. Unser Fazit: Das Geld und die Zeit, die man im braunen Honigsumpf verlieren kann, lassen sich anderweitig weitaus besser investieren.

Chroniken der Unterwelt – City of Skull and Bones

von Joe Doe

„Chroniken der Unterwelt“ basiert auf der „City of Bones“-Romanserie von Cassandra Clare. Ähnlich der „Harry Potter“-Reihe von Joanne K. Rowling geht es auch in dieser Romanverfilmung um eine verborgene Welt des Okkultismus, in die die Hauptperson scheinbar durch Zufall hineinstolpert. Die Parallelen zwischen beiden Werken sind dabei ebenso offensichtlich wie deren satanistische Tendenzen.

Wie im Himmel so auf Erden...

Wie im Himmel so auf Erden…

Statt mit einem kindlichen Zauberlehrling beginnt „Chroniken der Unterwelt“ mit einer jugendlichen Schattenjägerin. Allerdings weiß Clary Fray (Lily Collins) ebenso wie Harry Potter noch nicht, wer ihre Eltern wirklich sind. Im Haus ihrer leiblichen Mutter (Lena Headey), deren Mann im Krieg gefallen sein soll, beginnt Clary aus einem inneren Antrieb heraus, okkulte Symbole zu zeichnen. Gleich in der ersten Szene schmiert sie ein umgedrehtes Pentagramm an ihren Badezimmerspiegel.

Den Abend ihres 16. Geburtstags verbringt sie mit ihrem Freund Simon Lewis (Robert Sheehan) in einem Club namens „Pandemonium“. Das „DEMON“ ist dabei absichtlich hervorgehoben, denn in dieser Spelunke begegnet Clary ihrem ersten Dämon.

PanDämonium

Wie bereits die geheimen Zeichen am Eingang kann nur sie sehen, wie der Dämon mitten in der Menschenmenge von Schattenjägern niedergemetzelt wird. Eine der Schattengestalten benutzt dabei eine Schlangenkette, die ein Eigenleben zu besitzen scheint. Die Bruderschaft der Schlange lässt grüßen.

Schlangenarmband

Der Film weicht nebenbei bemerkt bereits in dieser Szene von der Romanvorlage ab, in der alles in einem Hinterzimmer stattfindet. Diese Kritik soll sich jedoch auf die Verfilmung konzentrieren. In dieser offenbart sich Clary viel eher, dass mit ihrem Leben etwas nicht stimmt. Denn als sie am nächsten Morgen aufwacht, ist ihr Zimmer mit Teufelsrunen geschmückt. Sie hat die Kreide noch in der Hand, weiß aber nicht, wie ihr geschehen ist. Es scheint fast so, als wäre sie nunmehr selbst von einem Dämon besessen.

Runen Zimmer

Hilfesuchend wendet Clary sich an Simon. Er meint, die Situation erinnere ihn an den Film „Unheimliche Begegnung der 3. Art“, in dem eine Frau ebenfalls aus einem unerklärlichen Antrieb heraus dutzende Bilder vom Devil’s Mountain zeichnet. Es ist wohl kein Zufall, dass hier eine Parallele zwischen den Grey-Aliens und Dämonen gezogen wird. Eine Parallele, die so häufig ist wie Kruzifixe in der Kirche.

In dieser extrem wichtigen Szene begegnet Clary der mysteriöse blonde Schattenjäger Jace Wayland (Jamie C. Bower) wieder, den nur sie sehen kann. In Anbetracht der Tatsache, dass laut diversen Berichten die extradimensionalen Grey an der Erschaffung einer blonden Hybridrasse arbeiten, soll hier wohl angedeutet werden, dass diese sich unerkannt unter den Menschen bewegen können.

Clary stellt den Unsichtbaren zur Rede, erhält jedoch zunächst nur einige Andeutungen statt Antworten. Indessen wird ihre Mutter daheim angegriffen und entführt. Als Clary nach Hause kommt, ist die Wohnung zertrümmert und der Kampfhund der Einbrecher erwartet sie. Dieser entpuppt sich als Dämon, den sie schließlich mit einer Gasexplosion in die Luft sprengt. Allerdings fließen die Fleischfetzen wieder zusammen, was stark an den T-1000 aus „Terminator 2“ erinnert.

In letzter Sekunde eilt Jace ihr zu Hilfe und erledigt den Dämon mit seinem magischen Schwert. Er bringt sie und Simon, dem sie unterwegs begegnen, zum Hauptquartier der Schattenjäger. Dieses sieht für Normalbürger wie eine Ruine aus, aber Jace und Clary erkennen die Kathedrale in ihrer vollen Pracht. Dumm nur, dass auch diese Szene aus einem anderen Film geklaut ist. Nämlich aus „Shadow und der Fluch des Khan“, der ebenfalls in New York spielt.

Rune Tor

Die Welt der Schattenjäger ist wenig überwältigend und erinnert an „Constantine“. Der Unterschied liegt lediglich in der kruden Mystik. Die Schattenjäger werden als solche geboren oder erschaffen, indem Menschen aus einem magischen Gral des Erzengels Raziel trinken. Die Suche nach dem heiligen Gral wird dabei noch von zentraler Bedeutung für den weiteren Handlungsverlauf sein und um die Parallelen zur Gralslegende noch zu steigern, findet sich auf der Truhe des Bechers eine Fleur de Lys.

Beim Erzengel Raziel scheint es sich indessen eher um einen gefallenen Engel zu handeln, denn sein Zeichen ist die allgegenwärtige Rune in Form eines Baphometkopfes. Dieses satanische Symbol dominiert sowohl die Buchreihe als auf den Film.

Gefallener Engel Raziel

Auch sonst schmücken sich die Schattenjäger mit allerhand magischen Runen, was so gar nicht zu ihrer Rolle als angebliche Halbengel im Auftrag des Guten passen will. In einer späteren Szene werden sie gar als „Kinder der Nephilim“ bezeichnet. Sie sind also Nachfahren von Halbgöttern, die laut den Apokryphen von großer Boshaftigkeit waren.

Jace mit Wolfsangel auf dem Rücken.

Jace mit Wolfsangel auf dem Rücken.

Es sollte daher nicht verwundern, dass einer der ihren, ein gewisser Valentin Morgenstern (Jonathan Rhys Meyers), der dunklen Seite der Macht verfallen ist. Er trachtet nach dem heiligen Kelch, um mit ihm eine Herrenrasse von Schattenjägern zu erschaffen. Hier kann eine Parallele zu Dan Browns „Sakrileg“ gezogen werden, demnach der heilige Gral in Wirklichkeit der Schoß von Maria Magdalena war, mit der Jesus wohl tatsächlich Nachkommen gehabt haben könnte. Halten wir also fest, dass es in „Chroniken der Unterwelt“ um transhumanistische Genetik geht, was zu den bereits erwähnten Anspielungen auf die Grey passt.

An Valentin Morgenstern ist aber noch etwas anderes interessant. Nämlich der Nachname. Der Morgenstern ist die Venus, welche in der okkulten Astrologie Luzifer darstellt. Wie Luzifer ist Valentin ein Gefallener, der zuvor auf der Seite Gottes stand und nunmehr seine eigenen egoistischen Ziele verfolgt. Er beschwört und kontrolliert zudem Dämonen, die er für seine Zwecke arbeiten lässt.

Allerdings spielt er noch eine weitere Rolle, die sich später noch herausstellen soll. Zunächst einmal muss Clary jedoch ihre Gedächtnisblockade entfernen. Es ist bereits offensichtlich, dass ihre Mutter eine Schattenjägerin ist, doch warum hat sie das vor ihr geheim gehalten? Und vor allem wie?

Es stellt sich heraus, dass Clarys Mutter seit ihrer frühsten Kindheit regelmäßig mit ihr zu einem Magier namens Magnus Bane (Godfrey Gao) gegangen ist, um ihr die Erinnerungen zu nehmen. Das ist eine dermaßen unverhohlene Anspielung auf Mind Control, dass es sogar unbedarften Zuschauern auffallen muss. Zudem zeigt der Löwenkopf an der Tür zu Banes Pornobude, dass es sich um eine satanistische Loge handelt.

Wir finden hier sämtliche Anzeichen, die von Opfern rituellen Missbrauchs geschildert werden. Clary wächst in einer Satanistenfamilie auf. Ihr Zimmer ist mit Totenschädeln, Drachenfiguren und ähnlich okkultem Krempel angefüllt. Sie wurde von klein an regelmäßig in einen sexuell anrüchigen Tempel verschleppt und dort magischen Ritualen unterzogen.

Die Traumata führten schließlich zur einer multiplen Persönlichkeitsspaltung, weshalb sie sich auch nicht daran erinnern konnte, über Nacht hunderte Runen gezeichnet zu haben. Zudem konnte sie ihre traumatischen Erfahrungen als Hirnwäscheopfer auf diese Weise tief in ihrem Innersten vergraben.

Der erste Film der Reihe stellt ihre Initiation in die okkulte Bruderschaft dar, welche nicht zufällig mit ihrem 16. Geburtstag beginnt. Eines der Initiationsrituale findet auf einem Friedhof statt. Sie wird von finsteren Kapuzenträgern in eine Gruft geführt, wo sie in einen Kreis treten muss, in dessen Zentrum sich ein allsehendes Auge befindet. Doch dies ist nur eine Station auf ihrem Weg, an dessen Ende sie in den Stand einer vollwertigen Schattenjägerin bzw. satanistischen Hohepriesterin erhoben wird.

Grim Reaper Ritual

Auge im Kreis

Es ist fraglich, ob die Schauspielerin Lily Collins selbst ein derartiges Martyrium durchleben musste. Als Tochter von Phil Collins wuchs sie jedenfalls direkt in die Pop-Okkultur hinein, moderierte bereits auf dem freimaurerisch kontrollierten US-Sender Nickelodeon und spielte in Filmen wie „Atemlos“ und „Priest“ mit, die ebenfalls nur so von Freimaurersymbolen und -ideen strotzen.

Nickelodeon

Doch zurück zum Film. In diesem okkulten Machwerk darf natürlich auch die Esoterik nicht zu kurz kommen. Clarys Nachbarin ist daher eine Hexe, die ihr Geld als Wahrsagerin verdient. Für ihren Job bekam sie von Clarys Mutter Jocelyn einst ein paar Tarotkarten geschenkt, womit die Nähe der Satanisten zu den luziferischen Esoterikern verdeutlicht wird.

City of Tarot

Als Clary herausfindet, dass ihre Mom den heiligen Gral in einer der Karten versteckt hat und diesen aus dem Bild zieht, verwandelt sich die alte Gewitterhexe nicht ganz überraschend in einen Dämon. Das kommt davon, wenn man zu viel mit Tarotkarten und Ouijaboards spielt.

Nachdem wir nun schon genügend Dämonen hatten, wird Clarys Freund Simon zu allem Überfluss von Vampiren entführt und zum Trocknen aufgehängt. Das Quälen von nahe stehenden Personen ist eine typische Hirnwäschemethode, die im Satanismus gerne angewendet wird. Normalerweise eignen sich Geschwister, insbesondere Zwillinge, am Besten dafür. Hier muss ein enger Freund herhalten, was jedoch nichts am Kern der Sache ändert. Ungewöhnlich ist nur, dass es Clary gelingt, Simon zu retten.

Hangman Ritual

Der Vampirplot an sich ist vollkommen überflüssig, ebenso das Eingreifen der Werwölfe im großen Finale. „Die Werwölfe kommen uns zu Hilfe. Wer hätte das gedacht?“ Ganz einfach: Jeder der die „Twilight“-Saga gesehen bzw. gelesen hat. Es kommt der Verdacht auf, dass sich die Autorin Cassandra Clare hier schamlos bei Stephanie Meyer bedient hat, um an deren Erfolg anzuknüpfen.

Die nächste gestohlene Idee wartet jedoch schon in den Startlöchern. Es stellt sich nämlich heraus, dass der gefallene Engel Valentin Clarys Erzeuger ist. „Ich bin dein Vater, Luke!“ Mal ehrlich: niemand hat etwas gegen eine kleine Hommage, wenn diese als solche erkennbar ist. Doch „Chroniken der Unterwelt“ setzt sich nahezu ausschließlich aus geklauten Szenen großer Filmklassiker zusammen.

Der Gipfel ist spätestens dann erreicht, als Clary herausfindet, dass sie noch einen Bruder hat und dieser Jace ist, den sie kurz zuvor noch geküsst hat. Luke und Leia Skywalker in vertauschten Rollen! Der Unterschied besteht jedoch darin, dass Jace und Clary die Wahrheit ablehnen und weiterhin füreinander schmachten. Was soll das denn werden? Ein Inzestdrama? Zumindest wäre das für eine Satanistenfamilie nicht ungewöhnlich.

Kommen wir jedoch noch einmal zu den Urheberrechtsverletzungen zurück. Denn geklaut wird nicht nur bei „Star Wars“, sondern auch bei „Stargate“. Ein selbiges befindet sich nämlich nicht nur unter dem Cheyenne Mountain, sondern auch in der Schattenjägerkathedrale in New York. Man hat sich nicht einmal die Mühe gemacht, einen eigenen Wurmlocheffekt zu kreieren, sondern einfach den Wassereffekt aus der Science Fiction-Saga übernommen. Das ist wirklich mehr als armselig.

Teuflisches Stargate

Teuflisches Stargate_2

Da nützt es auch nichts, dass das Stargate in „Chroniken der Unterwelt“ eher einem Höllentor gleicht. Immerhin kommen in der Serie auch Grey, Reptiloide und von Schlangenwesen besessene Menschen aus dem Wurmloch heraus. Im Abklatsch ist es halt der gefallene Engel Luzifer, was nicht wirklich einen Unterschied macht.

Valentin wurde indes vom Verräter Hodge Starkweather (Jared Harris) rein gelassen. Logisch, es muss ja immer einen Verräter geben. Das ist ebenso kreativ wie die Erkenntnis, dass Hodge von Valentin hintergangen wird. Dieser schickt sich nämlich gleich nach seiner Ankunft an, ein Pentagramm aus Schwertern und Lanzen in den Boden zu rammen und damit Dämonen heraufzubeschwören. Fehlen eigentlich nur noch schwarze Kerzen.

Im Übrigen, wer immer noch glaubt, dass Pentagramme ein Schutzzauber sind, weil dieser Unsinn in Tim Burtons hochgradig okkultem „Sleepy Hollow“ gelehrt wird, dem ist nicht mehr zu helfen!

Die Dämonen erscheinen als Krähen und werden in dieser Gestalt schließlich von der Schattenjägerin Isabelle Lightwood (Jemima West) mit einem Flammenwerfer abgefackelt. Inzwischen sollte es schon niemanden mehr überraschen, dass es eine ähnliche Szene mit Zombiekrähen bereits in „Resident Evil – Extinction“ gab.

Nach dem wenig kreativen Effektfeuerwerk stößt Clary ihren Vater ins Stargate zurück, der natürlich wiederkommt, um dann abermals zu verschwinden, als Jace das Höllentor zerstört. Der Spuk ist vorbei, der Film kurz darauf auch und darüber kann man nur verdammt froh sein.

Fazit: „Chroniken der Unterwelt“ kann man schon fast nicht mehr als eigenständigen Film bezeichnen, sondern eher als Best Of großer Klassiker. Was bei „Scary Movie“ als Satire durchaus noch funktioniert, muss bei einem Film mit Eigenständigkeitsanspruch zwangsläufig scheitern. Zudem weicht der Film erheblich von der Buchvorlage ab, das Ende ist gar ein völlig anderes.

Wirklich bedenklich ist die Hintergrundgeschichte der Hauptrolle Clary Fray. Diese enthält derart massive Elemente aus Schilderungen von Satanismusopfern, dass es wirklich nicht mehr schön ist. Kinder sollte man von diesem Film möglichst fern halten. Als ich im Kino war, saßen in der Reihe vor mir ein paar kleine Mädchen, von denen sich zweie übergeben mussten und vorzeitig den Saal verlassen haben. Hoffentlich überlegen sich deren Eltern in Zukunft zweimal, ob sie ihren Kindern Geld für solch abartigen Satanistenschund geben.

Conan der Schlangentöter

von Joe Doe

„Conan der Barbar“ basiert auf einer Reihe von Kurzgeschichten und einem Roman von Robert E. Howard, die ab 1932 verfasst wurden. Die meisten würden den Film wohl als trashigen Fantasy-Streifen abtun, doch er ist weit mehr als das.

Gleich zu Beginn wird offenbart, dass die Handlung nicht in einer Fantasy-Welt im Stil von „Herr der Ringe spielt“, sondern die Geschichte der Erde nach dem Untergang von Atlantis erzählt. Von seinem Vater erfährt der kleine Conan (Jorge Sanz), dass einst Riesen auf der Erde lebten und ihr Geschlecht von den Göttern durch Feuer vom Himmel ausgerottet wurde. Das ist Prä-Astronautik in Reinkultur.

Die Welt, in der Conan aufwächst, ist in die Steinzeit zurückgefallen. Sein Vater erzählt ihm vom Geheimnis des Stahls, welches aus Atlantis überliefert wurde und gegenüber anderen Völkern einen großen Vorteil darstellt. Das stählerne Schwert kann in dieser Hinsicht als atlantisches Erbe betrachtet werden und zeigt, dass die untergegangene Hochkultur technologisch bereits sehr weit fortgeschritten war.

Das friedliche Leben des jungen Conan findet ein jähes Ende, als die Bruderschaft der Schlange in sein Heimatdorf einfällt.

Schlangenbruderschaft_2

Alle Erwachsenen werden brutal niedergemetzelt, während die Kinder gefangen genommen und versklavt werden. Durch den Tod ihrer Eltern, die noch die alten Geschichten kannten, werden sie von ihren Wurzeln getrennt. Genau diese Entfremdung von der eigenen Geschichte musste nach dem realen Untergang von Atlantis die gesamte Menschheit erfahren. Ein Zustand, der bis heute anhält.

Spießgesellen

Nachdem Conan mit ansehen musste, wie seine Mutter vom Reptilienherrscher Thulsa Doom (James Earl Jones) geköpft wurde, wird er zur Zwangsarbeit verpflichtet, die er bis ins Erwachsenenalter verrichten muss. Die Mühle, die er sein halbes Leben lang bedienen muss, ist dabei von besonderem Interesse. Sie dient nämlich keinem erkennbaren Zweck, außer dem, dass sie menschliche Sklaven ihrer Energie beraubt.

Zudem fällt auf, dass an der Spitze, die optisch einer Fleur de Lys ähnelt, eine krokodilähnliche Figur sitzt. Die Fleur de Lys ist ein Symbol des Hochadels und verweist daher auf die royale Reptilienkaste. Darunter befinden sich humanoid wirkende Reptilienfratzen, die an die Besucher aus der Serie „V“ erinnern und auf die reptiloiden Gestaltwandler anspielen dürften. Ganz unten laufen schließlich die Menschen wie in einem Hamsterrad. Es ist ziemlich offensichtlich, dass hier die reptiloide Hierarchie dargestellt wird, in der die Menschen ganz unten in der Machtpyramide stehen.

Watchmen

Machtpyramide

Als Erwachsener muss Conan (Arnold Schwarzenegger) zu Unterhaltungszwecken an Gladiatorenkämpfen teilnehmen. Sein Ausbilder trägt einen Baphomet als Kopfschmuck, welcher verdeutlicht, wer für die barbarischen Kämpfe verantwortlich ist.

Satanischer Kopfschmuck

Durch die jahrelange Zwangsarbeit und die gnadenlose Brutalität verliert Conan seine Menschlichkeit und jegliches Mitgefühl. Er steht in diesem Lebensabschnitt stellvertretend für die hirngewaschenen Massen, die auf ihre niedersten Instinkte reduziert worden sind und ihren Mitmenschen ohne zu zögern den Schädel einschlagen, wenn es von ihnen verlangt wird.

Zur Belohnung erhält er Frauen, womit einmal mehr seine niedersten Instinkte bedient werden. Zudem betreiben die Herrschenden ein Zuchtprogramm, denn die Nachfrage nach weiteren Sklaven mit viel Muskeln und wenig Hirn ist groß. In der betreffenden Szene befindet sich Conan in einem Käfig, was verdeutlicht, dass die Reptiloiden in den Menschen lediglich Nutztiere sehen.

Käfighaltung

Durch eine schicksalhafte Fügung erhält Conan wenig später die Freiheit und erst jetzt beginnt er, eine eigene Persönlichkeit zu entwickeln. Diese ist selbstverständlich auf Rache an Thulsa Doom aus, der vor vielen Jahren Conans Familie abschlachtete.

Zunächst muss er jedoch eine Wüste durchqueren und flieht vor einem Rudel Wölfe in eine Höhle. Dort thront ein Skelett vor einem Bildnis des untergehenden Atlantis. Von diesem erhält der Barbar ein Schwert aus wertvollem Stahl.

Atlantis

Neben Atlantis findet sich auch eine Anspielung auf die Raumstation Elysium, die als symbolisches Himmelsrad von Conan als Halskette getragen wird.

Himmelsrad_1

Himmelsrad_2

Auf seiner weiteren Reise begegnet Conan einer allein lebenden Hexe, die ihm sagen kann, wo er nach Thulsa Doom suchen muss. Als Gegenleistung verlangt sie Sex, während dem sie sich in eine Reptiloidin verwandelt. Angeblich nähren sich die Reptiloiden nicht nur von Angst und Hass, sondern auch von sexueller Energie. Dies könnte der Ursprung der Legenden über Succubi sein.

Succubus_1

Succubus_2

Als der ausgelaugte Krieger in einer Stadt ankommt, verbündet er sich dort mit dem Dieb Subotai (Gerry Lopez). Von einem Händler erfahren die beiden, dass der Turm, der den Ort dominiert, der Tempel einer neuartigen Religion von Schlangenanbetern ist, die sich seit einigen Jahren über die bekannte Welt ausbreitet. Eine Welt, die den Gesichtern nach in Asien liegt, wo es seit jeher Legenden über Drachen gibt. Mit Sicherheit kein Zufall.

Die Religion der Schlangenanbeter kann indessen mit dem Satanismus gleichgesetzt werden, der eben kein neuzeitliches Phänomen, sondern schon mehr als 10.000 Jahre alt ist. Das ist in etwa der Zeitrahmen, in dem auch der Film spielt. Für die Reptiloiden sind solche Zeiträume im Gegensatz zu uns Menschen jedoch überschaubar. Der Anführer des Kultes, Thulsa Doom, ist bereits über 1.000 Jahre alt.

In Anbetracht solcher Lebenserwartungen der wahren Herrschenden verwundert es keineswegs, dass die frühen Satanisten sich kaum von den heutigen unterscheiden. Sie beten Schlangenwesen an, was die Brücke zur Gestalt Luzifers in der Genesis schlägt. Diesen Schlangen bringen sie Menschenopfer dar, welche in der Regel schöne Jungfrauen sind. Das Ritual wird vor einem allsehenden Auge zelebriert, welches von Geheimbünden wie den Freimaurern bestens bekannt ist.

Jungfrauenopfer_1

Jungfrauenopfer_2

Der Tempelturm der Steinzeitsatanisten ist ein gigantischer, reptiloider Phallus, der die Macht der Elite symbolisiert.

Phallusturm

Im Tempel selbst finden sich allerlei Schlangenstatuen. Zwei Schlangen stechen dabei besonders hervor. Eine steht vor einem Mondsymbol, eine andere befindet sich vor einem Sonnensymbol. Freimaurerische Dualität.

Sonnenschlange

Zudem ist die Mondschlange eine Ouroboros, wie man sie u.a. bei der Theosophischen Gesellschaft wieder findet. Die satanisch-luziferischen Geheimorden unserer Zeit können also als direkte Nachfolger bzw. Abspaltungen der Bruderschaft der Schlange angesehen werden. Wie es um deren Menschenliebe steht, beweisen indessen die zahlreichen Totenschädel, mit denen die Ouroboros im Film garniert ist.

Ouroboros

Zusammen mit der blonden Valeria (Sandahl Bergman), die Conan und Subotai vor dem Tempel kennen lernen, rauben sie die Kronjuwelen aus der Schlangengrube der Bruderschaft. Darunter befindet sich auch das so genannte Auge der Schlange. Als die Riesenschlange während des Raubzugs erwacht, töten Conan und Subotai das dämonische Tier. Zu dritt entkommen sie und Conan verliebt sich wenig später unsterblich in Valeria.

Conan der Schlangentöter

Der nächste lukrative Auftrag wird dem Trio von König Osric (Max von Sydow) erteilt. Seine weltlichen Reichtümer sind für ihn wertlos geworden, da Thulsa Doom ihm das wichtigste genommen hat. Seine Tochter ist zur Bruderschaft der Schlange übergelaufen und er will sie zurück haben. Außerdem befürchtet er, seine Tochter könnte sich gegen ihn wenden und präsentiert einen Dolch, mit dem ein anderer König von dessen Sohn ermordet wurde. Der Dolch ist dem Zeichen der realen Bruderschaft der Schlange nachempfunden und hat Teufelshörner am Griffende.

Schlangendolch

Zunächst dringt Conan allein zum heiligen Berg der Bruderschaft vor. Er schlägt einen Priester k.o. und mischt sich in dessen zeremoniellem Gewand unter die Massen. Als Thulsa Doom an der Spitze der Treppe erscheint, wo wieder einmal das allsehende Auge samt Zirkel und Winkelmaß der Freimaurer prangt, fliegt die Tarnung jedoch auf.

Masonic Eye

Sofort schreien einige „Tod dem Ungläubigen“, was ein wenig an die Worte Albert Pikes erinnert, dass in der neuen Weltordnung kein Platz für diejenigen sei, die Luzifer nicht als ihren Gott anerkennen werden. Die Anhänger Thulsa Dooms verhalten sich im Übrigen wie naive Blumenkinder, was als Hinweis auf die pseudospirituelle Täuschung durch die New Age-Philosophie verstanden werden kann. Nur der harte Kern des Kultes besteht aus wissenden Satanisten.

Dooms Eye

Thulsa Doom lässt jedenfalls Gnade gegenüber Conan walten und versucht ihm, seine Ideologie näher zu bringen. Dennoch muss er ihn bestrafen, da der Mensch ein kostbares Kronjuwel gestohlen und eins von Thulsas Kindern ermordet hat. Er lässt Conan wie Jesus an einem Baum kreuzigen, wo er langsam zugrunde gehen soll.

Conans Kreuzigung

Seine Freunde können ihn jedoch retten und bringen sie zum Hexenmeister Akiro (Mako), der Geister beschwört, die Conans Wunden heilen sollen. Der feuerrote Himmel, der das Ritual begleitet, lässt dabei nichts Gutes erahnen. Es scheint fast so, als würde sich ein Tor zur Hölle öffnen, aus dem dämonische Extradimensionale strömen.

Roter Höllenhimmel

Wieder genesen, dringen Conan, Valeria und Subotai in den Berg von Thulsa Doom ein. Die folgenden Szenen sind bemerkenswert, da sie sämtliche Theorien über die Reptiloiden bestätigen. Diese leben in unterirdischen Höhlen, in denen Menschen gequält, getötet und gegessen werden. Die Bilder der „Küche“ sind umso erschreckender, wenn man sich vor Augen hält, dass es solche Untergrundbasen tatsächlich geben könnte.

Höllenqualen

Während sich seine menschlichen Verbündeten einer kurzweiligen Sexorgie hingeben, sitzt Thulsa Doom vor einer vergoldeten Wand und wartet auf seine soylentgrüne Menschenfleischsuppe. Die Szene erinnert sehr stark an die Sexorgien, welche in diversen Logen als Dankeschön für die Mitarbeit an der neuen Weltordnung zelebriert werden.

Orgie

Nun wissen wir also auch, zu wessen Ehren derartige Rituale abgehalten werden. Neben der Vorwegnahme von Stanley Kubricks „Eyes Wide Shut“ findet sich aber noch ein weiteres pikantes Detail in der Szene. Links und rechts neben Thulsa Doom befinden sich zwei Löcher in der Wand, durch die er den Raum in seiner reptiloiden Gestalt betritt und verlässt. Diese Löcher befinden sich keineswegs zufällig am Fuße zweier Bäume.

Thulsa Doom weist damit erstaunliche Parallelen zu Nidhöggr aus der nordischen Mythologie auf. Dieser schlangenartige Drache, dessen Name so viel wie „der hasserfüllt Schlagende“ bedeutet, lebte der Legende nach am Weltenbaum Yggdrasil.

Schlangenlöcher

In der Folge werden die drei Eindringlinge Zeugen, wie sich Thulsa Doom in eine Schlange verwandelt. An dieser Stelle sollte darauf hingewiesen werden, dass ein Jahr später die Serie „V – Die außerirdischen Besucher kommen“ anlief, die sich ebenfalls um reptiloide Gestaltwandler drehte. David Icke kam hingegen erst acht Jahre später auf diese Thematik, was nahe legt, dass er wohl eher ein Filmjunkie als ein Aufklärer ist.

Formwandler_2

Formwandler_3

Formwandler_4

Conan, Valeria und Subotai gelingt es, etwas Chaos zu stiften und anschließend zu fliehen. Dabei schlägt sich Valeria durchaus gut gegen ihre männlichen Gegner, was in Anbetracht der üblichen sexistischen Klischees, welche für das Actionkino dieser Zeit noch üblich waren, erfreulich ist. Leider wird sie auf der Flucht von einem Schlangenpfeil getroffen, der sie ins Jenseits befördert.

Beim Hexer Akiro angekommen bleibt Conan nichts anderes übrig, als ihren Leichnam zu verbrennen und Fallen für das anrückende Heer von Thulsa Doom zu bauen. Man merkt, dass er die Sache sehr persönlich nimmt und trotz der zahlenmäßigen Überlegenheit der Schlangenanbeter, überlebt keiner von ihnen den Angriff.

Ihr Anführer flieht zurück zu seinem Berg, wo er in der Nacht darauf seine verbliebenen Anhänger auf die neue Weltordnung einschwört. Er lässt sie mit Fackeln aufmarschieren, die laut seiner Aussage das Licht der Erleuchtung repräsentieren. Damit weist er zusätzlich Parallelen zu Luzifer, dem Lichtbringer, auf. Denkt man in diesem Zusammenhang an die Fackelmärsche der Nazis, wird weiterhin offensichtlich, wessen Geistes Kind die okkulte Thule (= Thulsa) Gesellschaft ist.

Lichtträger

Conan schleicht sich indes von Rache getrieben auf den Tempelberg und enthauptet Thulsa Doom vor den Augen seiner Jünger.

Thulsas Tod

Sein Bann ist damit gebrochen und seine einstigen Anhänger löschen ihre Fackeln. Die Menschheit ist von der Geisel der Reptiloiden befreit und Conan krönt sich selbst zum König. Ende!

Erwachen

Fazit: „Conan der Barbar“ ist einer der okkultesten Filme überhaupt und randvoll mit Freimaurersymbolik. In großen Teilen wird in diesem Werk offenbart, wer den Planeten wirklich kontrolliert und wie sich die Menschheitsgeschichte nach dem Untergang von Atlantis entwickelte.

Dabei gibt es jedoch eine große Täuschung. Einen Helden wie Conan hat es wohl nie gegeben und die Menschheit wurde definitiv nicht von Thulsa Doom befreit, zumal dieser ohnehin nie alleine war. Wären wir heute frei, wäre die Welt eine andere. Stattdessen sind die Symbole der Bruderschaft der Schlange allgegenwärtig. Schlangen- und Drachenkulte findet man sowohl in antiken Kulturen als auch in der heutigen Pop-Okkultur, die von Freimaurern, Theosophen, Scientologen und anderen Reptilienanbetern kontrolliert wird.

Trotz des geschichtsrevisionistischen Endes ist „Conan der Barbar“ dennoch ein bemerkenswerter Film, der viel Geheimwissen preisgibt. Wer sich für die Reptiloiden-Thematik sowie die Bruderschaft der Schlange interessiert, sollte sich den Streifen unbedingt ansehen!