Mafiöse Computerspiele

Dank Computerspielen kann heute jeder in die Rolle eines Mafiosi schlüpfen. Am besten gleich als Mitglied der Corleone-Familie in den Games zur „Pate“-Trilogie. Wer wollte nicht schon immer mal Banken ausrauben, Läden unter seine Kontrolle bringen, abgetrennte Pferdeköpfe heimlich nachts in Betten deponieren oder einfach nur sinnlos Leute über den Haufen schießen?

Warum nicht gleich ein Spiel mit dem Titel „Mafia“ auf den Markt bringen? Inzwischen gibt es schon drei Teile davon!

In der „Grand Theft Auto“-Reihe wimmelt es ebenfalls von Gangstern, Kriminellen und Psychopathen.

Die andere Seite kann in den „Hitman“-Spielen erlebt werden, in denen der Spieler als Auftragskiller Drogenbosse, Rockerbanden und Mafiosi ins Jenseits befördern kann. Namentlich werden in „Hitman – Contracts“ die Triaden genannt, deren Organisationen gegeneinander aufgebracht und die Bosse ausgeschaltet werden müssen. Allerdings gibt es im Spiel einen kleinen Fehler, denn in der Realität gibt es die Rote und die Grüne Bande, während es im Spiel eine Rote und eine Blaue Bande sind.

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Organisiertes Verbrechen auf Caprica

Das organisierte Verbrechen macht auch vor der „Battlestar Galactica“-Prequelserie „Caprica“ nicht halt. In dieser mischt sich die Mafia-Organisation Ha’la’tha sogar in die Geschäfte von Großkonzernen ein, was dem Zylonenerfinder Graystone einen Vorteil verschafft. Seine Helfer gehören der Familie Adama an, womit der spätere Admiral Adama einer Mafiafamilie entstammt.

Die Ha’la’tha gründete sich ursprünglich als Widerstandsorganisation auf der von Caprica unterdrückten Kolonie Tauron. Da sich die Widerstandskämpfer über teils illegale Wege finanzieren mussten, erwuchs aus ihren Reihen eine Verbrecherorganisation, die wie eine typische Mafia aufgebaut ist. Um die Parallelen auf die Spitze zu treiben, haben Tauronen ein eher südeuropäisches Aussehen. Mit anderen Worten ist die Ähnlichkeit zur italienischen Mafia gewollt.

Organisiertes Verbrechen in Star Wars

In kaum einer anderen Science Fiction-Reihe gibt es so viele Verbrecherorganisationen wie in „Star Wars“. Kein Wunder, präsentiert uns George Lucas doch ein durch und durch kapitalistisches Universum voller Korruption. Hier eine kurze Übersicht der wichtigsten Verbrechersyndikate.

Crimson Dawn

Crimson Dawn ist eine zur Zeit des galaktischen Imperiums aufstrebende Verbrecherorganisation unter der Führung von Dryden Vos. Im Hintergrund zieht jedoch Darth Maul die Fäden, in dessen Auftrag Han Solos einstige Geliebte Qi’ra ihren Boss ausschaltet. Als Belohnung nimmt sie Vos‘ Position ein, womit Crimson Dawn endgültig unter die Kontrolle des Schatten-Kollektivs fällt.

Hutten

Die Hutten sind eine schleimige Spezies, die abgesehen von organisierter Kriminalität scheinbar keine anderen Erwerbstätigkeiten kennt. Sie haben ihre Netzwerke weit über ihre Heimatwelt Nal Hutta und deren Mond Nar Shadda ausgedehnt und sind u.a. auf dem Wüstenplaneten Tatooine sehr aktiv. Die Hutten sind hauptsächlich in Schmuggelgeschäfte verwickelt, vor allem im Bereich Gewürze (ein Euphemismus für Drogen). Zu den bekanntesten Bossen zählen Jabba, Gardulla und Ziro.

Piratenbanden

In Star Wars wimmelt es von kleineren Piratenbanden, die zuweilen ganze Planeten und Raumsektoren kontrollieren. Die bekannteste unter ihnen ist jene des Weequay Hondo Ohnaka mit Sitz auf dem Planeten Florrum. Ohnakas Freibeuter sind bekannt für illegalen Gewürzhandel, Überfälle und Lösegelderpressungen. So gelang es der Bande sogar schon, Count Dooku, Obi Wan-Kenobi und Anakin Skywalker in ihre Gewalt zu bringen.

Pykes

Die Pykes betätigen sich vor allem als Gewürzschürfer und –schmuggler. Mit anderen Worten, sie betreiben ein Drogenkartell. Die Pykes kontrollieren u.a. die Gewürzminen auf Kessel/Kossal.

Schatten-Kollektiv

Nachdem Darth Maul scheinbar auf Naboo getötet wurde, hat sich sein Meister Darth Sidious längst einen neuen Schüler gesucht und verstößt den Zabrak, nachdem er wieder unter den Lebenden auftaucht. Zusammen mit seinem Bruder Savage Opress, der ebenfalls von seinem Meister Darth Tyranus verstoßen wurde, gründet er das Verbrechersyndikat Schatten-Kollektiv. Da Darth Maul ein Meister der dunklen Seite ist, gewinnt das Kollektiv schnell an Einfluss. Er kooperiert zeitweilig mit der mandalorianischen Death Watch sowie den Pykes und zieht sogar Han Solos Ex-Freundin Qi‘ra auf seine Seite.

Schwarze Sonne

Die Schwarze Sonne ist die größte Mafia-Organisation im „Star Wars“-Universum und kontrolliert den Untergrund in der gesamten Galaxis. Ihr Oberhaupt zu Zeiten des Imperiums ist der Falleen-Prinz Xizor. Das Imperium, welches durchaus mit Verbrechern wie den Hutten kooperiert und vor allem die Sklaverei toleriert, steht mit der Schwarzen Sonne jedoch auf Kriegsfuß. Sie ist einfach zu mächtig, als dass Imperator Palpatine sie neben sich dulden könnte.

White Worms

Die White Worms sind ein Verbrechersyndikat auf Corellia, welches von Lady Proxima geleitet wird. Diese Kreatur bemächtigt sich vor allem obdachloser Straßenkinder, die von klein auf zum Stehlen erzogen werden. Aufgrund der vorherrschenden Armut und Perspektivlosigkeit unter der Knute des Imperiums geraten die Kids schnell in Abhängigkeit von solchen Gangs. Darunter auch ein gewisser Han Solo, dem es zwar gelingt, von Corellia zu fliehen, der jedoch später rückfällig und als Schmuggler u.a. für Jabba den Hutten tätig wird.

Zann-Konsortium

Das Zann-Konsortium existiert bisher nur im erweiterten Universum und wurde von Tyber Zann gegründet. Dessen Methoden umfassen das gesamte Spektrum krimineller Aktivitäten, angefangen bei Schmuggel und Schwarzmärkten, Bestechung und Piraterie bis hin zu Sklaverei.

Organisiertes Verbrechen in Star Trek

In der idealisierten Welt von „Star Trek“ ist die Erde frei von organisiertem Verbrechen. Da es in der Zukunft kein Geld mehr gibt, fallen ohnehin alle Möglichkeiten weg, Geschäfte zu machen, was natürlich auch für illegale Geschäfte gilt.

Die Vergangenheit wird allerdings durchaus thematisiert, so im Buch „Chicago Mobs of the Twenties“, welches von der Crew des verschollenen Raumschiffs U.S.S. Horizon auf dem Planeten Sigma Iotia II hinterlassen wurde.

Die Bewohner des Planeten haben den Inhalt als Anleitung für ihre Gesellschaft missverstanden und Mafiabanden gegründet, welche sehr an den Waffen der „Enterprise“ interessiert sind. Die Bosse Okmyx und Krake versuchen jeweils Captain Kirk auf ihre Seite zu ziehen, doch als dies misslingt, setzen sie ihn mit anderen Mitteln unter Druck.

Während die Iotianer ein Paradebeispiel dafür sind, was passiert, wenn die oberste Direktive der Nichteinmischung missachtet wird, wimmelt es außerhalb des Föderationsgebiets von weiteren kriminellen Aliens. Piraterie wird u.a. von den Nausicaanern und Ferengi betrieben, aber das organisierte Verbrechen im großen Stil findet im Orion-Syndikat statt. Die Orioner sind in alle typischen kriminellen Machenschaften verstrickt, darunter Sklaverei (Menschen- und Alienhandel), Prostitution, illegale Bankengeschäfte und Erpressung.

Außerdem versucht das Syndikat, die Kontrolle über Bergbauunternehmen zu gewinnen. So wollten die Orioner die Aufnahme der Coridaner in die Föderation vereiteln (TOS „Reise nach Babel“), um deren Dilithiumminen auszubeuten, und auch das Minenunternehmen von Ezri Dax‘ Familie wurde vom Syndikat erpresst (DS9 „Die verlorene Tochter“).

Mafiöses Hollywood

Die italienische Mafia, insbesondere die amerikanische Cosa Nostra, hat schon früh Einfluss auf Hollywood genommen. Vor allem wurden italienischstämmigen Darstellern durch Erpressung Rollen in Filmen und Serien verschafft.

Ironischerweise wird dies sehr realistisch in der Mafia-Filmreihe schlechthin veranschaulicht. Die Rede ist von der „Pate“-Trilogie, welche das organisierte Verbrechen stark romantisiert. Am Ende wird sogar die Wandlung der Mafia zum freien Unternehmertum propagiert, was an eine Verharmlosung grenzt. Ebenfalls ironisch ist, dass einer der Hauptdarsteller Al Pachino ist, welcher aus dem sizilianischen Corleone stammt. Corleone ist zugleich der Name der Mafia-Familie in den „Pate“-Filmen. Zufall?

1972 / 1974 / 1990

Al Pachino spielte weiterhin den Drogenbaron Tony Montana in „Scarface“. Noch ein Film, der den dekadenten Lifestyle des organisierten Verbrechens feiert. Realistisch ist dabei allerdings, dass Montana recht früh eines unnatürlichen Todes stirbt, was auf viele Verbrecher wie Al Capone und Pablo Escobar zutrifft. Als Drogenkönig ist man zwar für eine kurze Zeit sehr reich und mächtig, aber es nimmt meist kein gutes Ende.

1983

Auf dem realen Drogenbaron Pablo Escobar (1949-1993) basieren gleich Dutzende Filme, darunter „Pablo of Medellin“ (2007), „Los Dos Escobar“, „Escobar: Paradise Lost“ (2014), „The Infiltrator“ (2016) und “Loving Pablo” (2017). Zudem gibt es eine ganze Reihe von Serien wie „El Chapo“ und „Narcos: Mexiko“.

Robert de Niro durfte ebenfalls in „Malavita“ einen Mafiosi spielen. In der Komödie steigt er zwar aus und wird als Kronzeuge in Frankreich versteckt, aber die Familie Malavita benimmt sich dennoch weiterhin wie eine Verbrecherbande.

2013

Eine ebenfalls komödiantische Rolle spielt die Mafia in der Zeichentrick-Serie „Die Simpsons“, wobei u.a. die „Pate“-Filme durch den Kakao gezogen werden. Der Gangsterboss Fat Tony ist allerdings eine absolute Verharmlosung.

Regelrecht verniedlichend ist der Verbrecherboss Mister Big in „Zoomania“, welcher deutlich an Don Corleone aus „Der Pate“ angelehnt ist. Er avanciert sogar zum Helden, als er mit der Polizei kooperiert, um eine bösartige Verschwörung aufzudecken. Die Polizei arbeitet in diesem Film allerdings nicht nur eng mit der Mafia zusammen, sie nimmt am Ende sogar einen Kleinganoven in ihre Reihen auf. Kindern wird hier der Eindruck vermittelt, die Polizei sei Freund und Helfer des organisierten Verbrechens, was teilweise tatsächlich auf die Realität zutrifft.

2017

In „Große Haie – kleine Fische“ gibt es ebenfalls deutliche Parallelen zu der „Pate“-Trilogie, wobei Don Linos vegetarischer Sohn Lenny wieder einmal die pure Verniedlichung des organisierten Verbrechens verkörpert.

2004

Wo wir schon einmal bei Dreamworks Animated sind, auch im Kinderfilm „Flutsch und weg“ gibt es einen fiesen Gangsterboss. Und siehe da, ein Freimaurer ist die Kröte obendrein, wie man an ihrem Ring erkennt.

Im Science Fiction-Genre wimmelt es gleichermaßen von Mafiosi-Aliens. In der britischen BBC-Serie „The Aliens“ werden auf der Erde gestrandete Außerirdische von den Menschen in ein abgesperrtes Ghetto gepfercht, in dem Korruption und Drogenhandel blühen. Die Aliens verkaufen dabei ihre eigenen Haare an die Menschen, da sie als Joint geraucht eine berauschende Wirkung haben. Auf der anderen Seite werden die Aliens von Waschmitteln high und schmuggeln diese ins Ghetto hinein.

Nachdem der Verbrecherboss Antoine (Michael Smiley) von seinem halbmenschlichen Sohn (Michael Socha) aus dem Gefängnis befreit wird, bricht ein erbitterter Bandenkrieg gegen den aktuellen Drogenboss Fabien (Trystan Gravelle) aus. Irgendwie ist das alles sehr menschlich, einschließlich der ganz und gar nicht außerirdisch klingenden Namen.

2016

In der amerikanischen SyFy-Serie „Defiance“ landen gleich mehrere Spezies auf der Erde. Die blasshäutigen Castithaner übernehmen dabei die Rolle des organisierten Verbrechens. Einer ihrer Mafiabosse ist der eiskalte Datak Tarr (Tony Curran).

Die Mafia – Geschichte des organisierten Verbrechens

von Anton Nymous

Eines vorweg: Wir werden in diesem Artikel nichts aufdecken, was nicht ohnehin schon allseits bekannt ist. Wir sind ja nicht lebensmüde. Es geht uns viel mehr um die Geschichte der bekanntesten Mafias mit besonderem Fokus auf deren Verbindungen zur Freimaurerei und dem Okkultismus. Für uns ist das Thema überhaupt nur deshalb interessant, weil Mafiastrukturen wie Geheimgesellschaften aufgebaut sind und selbige für ihre Zwecke nutzen.

Im Prinzip sind Mafiaclans selbst eine Art von Geheimbund, wobei sich Ziele wie Macht und politische Einflussnahme mit denen anderer Geheimgesellschaften wie z.B. Skull & Bones oder der Freimaurerei decken. Es ist also nicht verwunderlich, dass insbesondere bei der italienischen Loge Propaganda Due (oder kurz P2) die Fäden von Politik, Banken, Kirche und organisiertem Verbrechen zusammenlaufen.

Im Gegensatz zur regulären Freimaurerei, die sich wirtschaftlicher Monopolbildung bedient, spielen bei der Mafia allerdings vor allem kriminelle Geschäfte eine Rolle. Darunter illegale Müllentsorgung, Drogenhandel, Waffenhandel, Hehlerei, Menschenhandel, Prostitution, Schutzgelderpressung und dergleichen mehr. Restaurantketten, insbesondere Pizzerien und Eisdielen, gehören ebenfalls zum Geschäft, dienen aber vorrangig dem legalen Anstrich und der Geldwäsche.

Ein weiteres beliebtes Geschäftsfeld sind Spielotheken. Mancherorts gibt es gleich Dutzende Spielstuben auf engem Raum, sodass man sich fragt, ob es überhaupt so viele Glücksspielsüchtige in einer Stadt geben kann? Mit Sicherheit werfen die auch der Mafia ihr Geld in den Rachen, aber in erster Linie sind die kleinen Casinos ein prima Mittel, um Geld zu waschen. Die Drogendealer stecken nach Feierabend einfach ihre illegal erwirtschafteten Einnahmen in die Automaten und schon ist das Geld legal eingenommen.

Das mitunter größte Geschäftsmodell ist inzwischen jedoch die Spekulation mit Immobilien. Einen großen Anteil am aktuellen Mietwucher haben neben Vonovia und Deutsche Wohnen auch die italienische Mafia und arabische Familienclans. Ebenso steckt das Baugewerbe voller Mafia-Tarnfirmen. Bestes Beispiel hierfür ist der US-Präsident Donald Trump, der u.a. beim Bau seiner gescheiterten Casinos mit der amerikanischen Cosa Nostra und der russischen Mafia zusammengearbeitet hat.

In der Regel bekommt die Normalbevölkerung nicht viel von den kriminellen Aktivitäten mit und hilft der Mafia unbewusst durch einen schönen Abend mit Freunden beim Italiener bei der Geldwäsche. Allein die Schwarzgeldgeschäfte der italienischen Mafia betragen dabei weltweit rund 130 Milliarden Euro pro Jahr und ein Drittel davon wird nicht etwa in ihrem Heimatland erwirtschaftet, sondern in Deutschland. Ja, Deutschland ist das Mafiaparadies schlechthin!

In die Schlagzeilen schafft es das organisierte Verbrechen allerdings nur, wenn es einige Mafiaclans übertreiben und durch Schießereien auf offener Straße auffallen. So geschehen 2007 in Duisburg, wo sechs Menschen vor einer Pizzeria regelrecht hingerichtet worden sind. Besonders heikel wird es immer dann, wenn zwischen zwei Mafiaclans eine Vendetta besteht, was Blutrache bis zum bitteren Tod bedeutet. Mitunter kann dies sogar innerhalb ein und derselben Mafiaorganisation der Fall sein. So gehörten in Duisburg sowohl die Täter als auch die Opfer der ‘Ndrangeta an.

Das Ruhrgebiet ist im Übrigen ein extremer Seuchenherd mit stark vernetzten Mafiastrukturen. Zwar ist das organisierte Verbrechen seit der Wende Deutschlandweit vertreten und sogar auf abgelegenen Dörfern präsent, aber das Ruhrgebiet ist zweifelsohne ein Zentrum des Verbrechens mit einer der deutschlandweit höchsten Todesraten.

Allerdings sind solche Gewaltexzesse kein Alleinstellungsmerkmal der italienischen Mafia. Der deutsche Videoring-Betreiber Wolfgang Klenk hatte ebenfalls eine mafiaähnliche Struktur aufgebaut, welche auf die Kontrolle von Videotheken abzielte, wobei er jeden Widerstand mit dem Abschneiden der Ohren bestrafte. Im Prinzip braucht es also nur einen Psychopathen mit einer kriminellen Ader, um eine brutale Verbrecherorganisation aus dem Boden zu stampfen.

Die deutschen Beispiele sind jedoch nichts gegen die Gewalt, welche von Drogenkartellen in Mexiko oder von Straßenbanden in El Salvador ausgeht. In El Salvador bekriegen sich die beiden Gangs Mara Salvatrucha (kurz: MS-13) und Mara 18, die ursprünglich von Aussiedlern in den USA gegründet wurden und durch deren Abschiebung ins Heimatland gekommen sind. Nahezu jeder Einwohner El Salvadors wird gezwungen, sich einer der beiden Gangs anzuschließen. Eine Ablehnung ist dabei genauso ein Todesurteil wie der Anschluss an eine Gang. Es ist schlichtweg egal, wie man sich entscheidet und selbst wenn man nicht direkt bedrängt wird, endet man schnell als Kollateralschaden. Das ganze Land befindet sich in einer Art Blutrausch und hat eine der höchsten Todesraten durch Gewaltverbrechen weltweit.

In Mexiko sind derweil Entführungen an der Tagesordnung. Manchmal geht es um Lösegeld, manchmal werden die Entführten aber auch als Sklaven verkauft. Besonders grausam waren allerdings die Entführungen durch den Drogenboss und Sektenführer Adolfo Constanzo (1962-1989). Er war das Musterbeispiel für die Verbindung von organisiertem Verbrechen und Satanismus.

Der Psychopath Constanzo zerstückelte seine Opfer bei lebendigem Leibe und verspeiste ihre Organe in dem Glauben, so würde ihre Kraft auf ihn übergehen. Er ließ sogar einen amerikanischen Studenten entführen, um durch das Essen des Gehirns dessen Wissen und Weisheit zu erlangen. Gegen diese abscheulichen Verbrechen wirken die meisten anderen Mafias und Drogenkartelle geradezu kultiviert.

Abschließend lässt sich sagen, dass es bei der Mafia und mafiaähnlichen Verbrecherorganisationen in erster Linie um Macht und Geld geht. Die Strukturen sind dabei streng patriarchal, Frauen haben keinen Zugang zur Hierarchie und sind oft nur Handlanger oder schlimmer noch Ware. Gewalt gehört in jedem Fall zum Alltag, wobei ihre Anwendung jedoch unterschiedlichen Gesichtspunkten unterliegt. Während sich die einen Mafiaclans den äußeren Anstrich seriöser Unternehmer geben, was übrigens auch in der „Pate“-Trilogie propagiert wird, benutzen andere Gewalt gezielt öffentlich, um Angst und Terror zu verbreiten.

Die folgende Auflistung der wichtigsten Mafias und Drogenkartelle verschafft einen kleinen Überblick über die Vielfalt der Methoden. Außerdem stellt sie einen historischen Abriss mit den nötigsten Eckdaten dar. Beginnen wir mit den Klassikern schlechthin, den italienischen Mafia-Organisationen.

Cosa Nostra

Die Cosa Nostra bildete sich in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts auf Sizilien, woher auch ursprünglich die Bezeichnung Mafioso stammt. Sie wurde um 1863 in der sizilianischen Komödie „Die Mafiosi des Gefängnisses von Vicaria“ geprägt und das daraus abgeleitete Wort „Mafia“ wird bis heute von der Cosa Nostra beansprucht, da sie die älteste Organisation dieser Art in Europa ist.

Dank des zeitlichen Vorsprungs konnte die sizilianische Mafia zur weltweit einflussreichsten kriminellen Organisation aufsteigen. Es gibt sogar einen offiziellen US-amerikanischen Ableger, der sowohl Einfluss auf die Politik in Washington als auch in Hollywood hat. Der Pate stand hier sprichwörtlich Pate für die „Pate“-Trilogie.

Die Mitglieder der Cosa Nostra bezeichnen sich selbst als „Ehrenmänner“ und folgen einem strikten Verhaltenscodex. Dies ist, neben der patriarchalen Struktur, eine der Hauptparallelen zur Freimaurerei, wobei es natürlich personelle Überschneidungen gibt. Nicht nur die sizilianischen Logen stehen unter Mafia-Kontrolle, auch in der P2 waren ranghohe Mitglieder der Cosa Nostra vertreten und der Logenbruder Roberto Calvi war sprichwörtlich bis zum Hals in deren Geldwäsche verstrickt, bis er an selbigem aufgehängt wurde.

Kosher Nostra

Nein, das ist keine antisemitische Verschwörungstheorie. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts gründete sich in New York tatsächlich eine jüdische Mafia, welche ihren Namen an das Vorbild Cosa Nostra anlehnte, mit dieser allerdings nicht wirklich etwas zu tun hatte. Die jüdische Mafia wurzelte im starken Zustrom osteuropäischer Einwanderer gegen Ende des 19. bis Anfang des 20. Jahrhunderts. Diese lebten in oft sehr ärmlichen Verhältnissen und illegale Aktivitäten boten einen schnellen finanziellen Aufstieg.

Die Kosher Nostra hatte ihren Schwerpunkt zwar in New York, spielte allerdings auch beim Aufbau der Zockerhochburg Las Vegas eine tragende Rolle. So wurde das berühmte Flamingo-Hotel, welches am 26. Dezember 1946 seine Tore öffnete, vom jüdischen Mafioso Bugsy Siegel (1906-1947) erbaut. Dieser wurde jedoch im Jahr darauf ermordet, da er zwei Millionen der stetig gestiegenen Baukosten auf sein Schweizer Nummernkonto abgezweigt hatte. Mit dem Ableben der anderen führenden Köpfe löste sich die Kosher Nostra nach und nach auf.

‘Ndrangeta

Die ‘Ndrangeta wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Kalabrien, der südlichsten Region Italiens, gegründet. Sie ist damit eine der ältesten Mafia-Organisationen und zumindest in Europa die mächtigste, wobei sie im Ruhrgebiet besonders aktiv ist. Das Zentrum ihrer Geldwäsche liegt allerdings in Erfurt. Ihr Aktionsradius umfasst zudem auch Russland, Australien sowie Nord- und Südamerika.

Quelle

Neben dem Drogenhandel ist vor allem die Müllentsorgung ein Kerngeschäft der ‘Ndrangeta. Dies schließt auch Giftmüll ein, womit die Mafia maßgeblich zur Umweltzerstörung beiträgt. Wo sie ihre Geschäfte machen wird, wenn die Erde unbewohnbar ist, steht sprichwörtlich in den Sternen. Doch dort hat bereits das Orion-Syndikat das Sagen.

Camorra

Die Ursprünge der Camorra liegen bis heute im Dunklen. Sie soll auf eine 1417 gegründete spanische Geheimgesellschaft namens „Garduña“ zurückgehen, womit sie die mit Abstand älteste Mafia-Organisation der Welt wäre. Allerdings ist unklar, ob es diese Geheimgesellschaft überhaupt jemals gab und wie sie von Spanien nach Italien gelangt sein soll. Dort hat die Camorra nämlich ihren Hauptsitz und machte durch Bandenkriege in Neapel von sich Reden, bei denen zwischen 2004 und 2005 rund 200 Menschen starben. Der Konflikt wurde nicht etwa mit anderen Mafia-Organisationen ausgetragen, sondern zwischen verschiedenen Camorra-Familienclans.

Neben den üblichen Betätigungsfeldern wie Schutzgelderpressung und Drogen- sowie Waffenhandel hat sich die Camorra auf Produktpiraterie spezialisiert. Zudem ist sie in der Müllentsorgung und im Baugewerbe aktiv. In Deutschland ist die Camorra vor allem in Stuttgart, München, Frankfurt a.M. und Leipzig aktiv. Sie soll sogar schon den Verfassungsschutz infiltriert haben, was mit Blick auf den Sachsensumpf durchaus plausibel klingt.

Sacra Corona Unita

Die Sacra Corona Unita ist eine recht junge Mafia-Organisation und wurde erst 1983 in der italienischen Region Apulien gegründet. Sie entstand aus einem Expansionsversuch des 1981 gegründeten Camorra-Ablegers Nuova Camorra Pugliese, der jedoch eine weitere Zersplitterung zur Folge hatte. Die Sacra Corona Unita besteht aus 47 unabhängigen Clans mit rund 1.600 Mitgliedern.

Ihr Kerngebiet ist immer noch die italienische Region Apulien, aber sie ist inzwischen auch in einigen europäischen Ländern, den USA, Australien und Argentinien aktiv. Eine besondere Verbindung hat sie nach Albanien, von wo aus sie illegale Einwanderer nach Italien einschleust, insbesondere albanische Zwangsprostituierte. Im Bereich Drogenhandel pflegt die Sacra Corona Unita ein enges Verhältnis zu Kolumbien. In Deutschland ist sie bisher vor allem durch Immobilienkäufe in Ferienorten an der Ostseeküste in Erscheinung getreten.

Stidda

Ebenfalls in den 1980ern wurde im südlichen Sizilien die Stidda gegründet. Sie ist damit nicht nur eine Konkurrenz zur Casa Nostra, sondern wurde tatsächlich von ehemaligen Mitgliedern selbiger gegründet. Dies führte Anfang der 1990er zu einem blutigen Krieg zwischen beiden Mafia-Organisationen mit hunderten Toten.

Der Name Stidda ist vom sizilianischen Wort für „Stern“ abgeleitet und entsprechend tragen ihre Mitglieder zwischen Daumen und Zeigefinger der rechten Hand ein Stern-Tattoo. Selbstverständlich handelt es sich um einen fünfzackigen Stern oder mit anderen Worten um ein Pentagramm.

Yakuza

Die japanische Yakuza sieht sich als Nachfolgerin von Glückspielsyndikaten der Edo-Periode, welche von ca. 1600 bis 1868 andauerte. Von daher leitet sich auch der Name ab. Ya-Ku-Za ist die japanische Aussprache der Zahlenkombination 8-9-3, welche im Kartenspiel Oicho-Kabu als wertlos gilt. Die Mitglieder sehen sich selbst als die Wertlosen der Gesellschaft, was darauf zurückzuführen ist, dass sich die frühen Glückspielsyndikate aus den niederen Kasten der Bauern, Handwerker und Kaufleute rekrutierten.

Die moderne Yakuza trat ab 1926 zunehmend in Erscheinung und erlebte nach der Niederlage 1945 einen erneuten Aufschwung. Zu Beginn war die japanische Mafia vor allem in Sachen Schmuggel und Schwarzmarkt sehr aktiv. Das Glückspiel hat sie selbstverständlich von den alten Syndikaten übernommen und inzwischen ist sie außerdem im Baugewerbe zu finden.

Ihre Mitglieder fallen vor allem durch starke Körpertättowierungen auf, welche in der japanische Gesellschaft allerdings verpönt sind und der Yakuza so manche Tür versperren. Auch sonst hat es die japanische Mafia in ihrem Heimatland etwas schwerer als andere Mafia-Organisationen. Vor allem, da der Besitz von Schusswaffen in Japan strengstens verboten ist. Stattdessen tragen Yakuza-Mitglieder scheinbar harmlose Gegenstände wie Haarkämme bei sich, die sie als Waffe einzusetzen wissen.

Mit anderen Mafia-Organisationen gemein haben sie die streng patriarchale Hierarchie. Frauen sind für die Yakuza lediglich Ware und einfache Mitglieder stellen ihre oft noch minderjährigen Töchter bereitwillig den Bossen für ihre Sexpartys zur Verfügung. Wer als Mädchen in eine japanische Mafiafamilie geboren wird, endet zwangsläufig als Prostituierte. Doch auch den Männern ergeht es dreckig, wenn sie Mist bauen. Schnipp schnapp ist da mal schnell ein Finger ab.

Triaden

Ihre Geschichte führten die alten Triaden auf chinesische Geheimgesellschaften des 17. Jahrhunderts zurück, so genannte Chiu-Chaus, welche aus Anhängern der Ming-Dynastie bestanden und diese gegen die aufstrebende mandschurische Quing-Dynastie verteidigten. Es ist historisch nicht belegt, dass diese Herleitung stimmt, allerdings kann es nicht ausgeschlossen werden, dass sich damals patriotische Kräfte durch kriminelle Aktivitäten finanzierten und daraus später die chinesische Mafia hervorging.

Belegt ist hingegen, dass sich die Triaden zunächst „Der weiße Lotus“ nannten, bis sie sich nach ihrem Symbol des Dreiecks zwischen Himmel, Erde und Menschheit umbenannten. Die chinesische Mafia nahm ihren Anfang im 18. Jahrhundert und ist damit älter als die italienische Mafia. Zunächst profitierte sie von einer korrupten Beamtenschaft, doch ihren großen Aufstieg erlebte sie ab 1772 durch den Opiumhandel der Briten.

Nachdem die chinesische Wirtschaft darunter zu leiden begann und China die Opiumeinfuhr aus Britisch-Indien zu stoppen versuchte, zettelten die englischen Kolonialherren 1840 den ersten Opiumkrieg an. Das britische Empire kann daher als großer Förderer der Triaden gelten. Die Rote Bande von Shanghai war sogar Partner der britischen Firma Jardine, Matheson & Co sowie des britischen Geheimdienstes. Die Grüne Bande arbeitete indessen mit dem französischen Geheimdienst zusammen.

An diesem Beispiel zeigt sich, dass Geheimdienste, Geheimgesellschaften und Mafia-Organisationen ein enges Geflecht bilden. Das war auch beim bereits erwähnten Sachsensumpf so und wir werden später noch einmal auf diese Verbindung zurück kommen. Ihren Ruf als vermeintliche Sicherheitsbehörden haben die Geheimdienste jedenfalls schon vor Jahrhunderten verspielt.

1926 vereinigten sich die Rote und Grüne Bande unter Führung des Triumvirats aller drei Bandenführer. Tu Yueh-sheng gründete zudem die Gewerkschaft „Allgemeine Fortschrittsvereinigung“, womit die Arbeiter in China zu einem erheblichen Teil von der Mafia organisiert sind. Die anderen beiden Bandenführer breiteten ihre Einflusssphären derweil nach Ost und West aus. Hu-angs erhielt dabei den amerikanischen Markt und die Changs den europäischen. Südostasien gehört ebenfalls zum Einflussbereich der Triaden, wo sie insbesondere den Opiumhandel und die Ausbeutung von Prostituierten kontrollieren.

Die kommunistische Revolution konnte den Triaden wenig anhaben. Zum einen, weil ihre Hauptsitze auf Taiwan und in Hong Kong liegen, Gebiete, die sich bis heute der vollen Kontrolle Pekings entziehen. Zum anderen ist das heutige China selbst längst im Kapitalismus angekommen und korrupt bis auf die Knochen. Insbesondere in den Sonderwirtschaftszonen wie Shanghai blüht das organisierte Verbrechen. Gleiches gilt für das pseudokommunistische Vietnam, in dem man heute kein Buch von Ho Chi Minh mehr zu kaufen bekommt, während die Triaden dort einen ihrer Hauptsitze haben.

Russische Mafia

Die russische Mafia entstand in den chaotischen 1990er Jahren nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion. Die Privatisierungswelle hat so manche Karriere befördert und Kriminelle waren dabei stets im Vorteil. Unter Putin werden die Mafiosi weitgehend toleriert und sogar mit Geheimdienstmissionen betraut, solange sie russische Interessen nicht ans Ausland verraten.

Wer sich jedoch mit Putin anlegt, dem ergeht es wie Michail Borissowitsch Chodorkowski, der völlig zu recht wegen Betrugs in ein sibirisches Gefangenenlager wanderte. Inzwischen wurde er jedoch vom Westen freigekauft und seitdem hofieren die neoliberalen Parteien der EU ihn bei jeder Gelegenheit, u.a. weil er die ukrainische Putschregierung unterstützte. Seine Verbrechen, die bis hin zu Auftragsmorden reichten, interessieren die korrupten Regierungen Europas herzlich wenig.

Neben den russischen Oligarchen und ihren mafiösen Netzwerken gibt es noch eine ganze Reihe weiterer russischer Mafia-Organisationen, die in ganz Europa und den USA tätig sind. Zu ihren Betätigungsfeldern zählen vor allem Waffenhandel sowie Drogen- und Menschenhandel. Neben der russischen Mafia gibt es zudem noch weitere osteuropäische Mafia-Banden, die in Deutschland vor allem durch den Handel mit Crystal Meth, Zwangsprostitution, Drückerkolonnen und Auto- sowie Fahrraddiebstahl im großen Stil auffallen.

Balkan-Mafia

Bereits vor 1985 waren Albaner für die italienische Cosa Nostra tätig. Mit dem Zusammenbruch der Pizza-Connection wurden die Albaner jedoch zunehmend eigenständig und nach dem Zusammenbruch des Sozialismus 1992 konnte erstmals von einer albanischen Mafia gesprochen werden. Mit der Zerschlagung Jugoslawiens konnte sich diese in albanische Gebiete wie den Kosovo ausbreiten, der heute weitgehend unter Mafiakontrolle steht.

Neben den üblichen Betätigungsfeldern wie Drogen-, Waffen- und Menschenhandel ist die albanische Mafia vor allem auf den Gebieten des Zigarettenschmuggels und illegalen Organhandels tätig. Wer also von den billigen Kippen Lungenkrebs bekommt, kann sich gleich eine neue Lunge hinterher liefern lassen.

Arabische Familienclans

Im Gegensatz zu üblichen Mafia-Familien, die nicht zwangsläufig nur aus Blutsverwandten bestehen, handelt es sich bei den arabischen Familienclans tatsächlich um Großfamilien. Diese sind meist weniger organisiert als andere Mafia-Organisationen und bereichern sich vor allem durch Diebstähle, Raubüberfälle und Schutzgelderpressung.

Arabische Familienclans, die vor allem aus dem Libanon und der südlichen Türkei stammen, sorgen in Deutschland schon seit längerem für Schlagzeilen. So waren Mitglieder des türkischen Remmo-Clans für den Raub der 100 kg schweren Goldmünze „Big Maple Leaf“ aus dem Berliner Bode-Museum verantwortlich. Die Täter wurden zwar gefasst, doch von der Münze fehlt bis heute jede Spur. Der Familienclan dürfte bis zu 3,8 Mio. Euro an Goldwert daran verdient haben.

Der Remmo-Clan ist außerdem in den Verkauf von Gangster-Rap involviert, wobei Bushido das wohl bekannteste Beispiel ist, seit er vom Abou-Chaker-Clan zu den Remmos wechselte. Wer diese vulgäre und sexistische Scheiße kauft, unterstützt damit also das organisierte Verbrechen. Bushido ist darüber hinaus ein bekannter Freimaurer, was er zusammen mit seinem Rapper-Kollegen Sido mit dem gemeinsamen Album „23“ und dem Video zur Single „So mach ich es“ ziemlich offen zur Schau stellte.

Wo die Freimaurer sind, ist die Spitzenpolitik nicht weit. Trotz seiner kriminellen Kontakte konnte Bushido 2012 ein Praktikum in der Unionsfraktion im Bundestag machen. Der CDU-Politiker Christian Freiherr von Stetten, der das Praktikum vermittelte, bekam darüber hinaus eine Zahlung in Höhe von 37.000 € von einem dubiosen Geschäftsmann, der ebenfalls aus dem Umfeld eines arabischen Familienclans stammt. Offenbar ging es dabei um einen Getränkedeal. Die Getränke hätte man sich natürlich auch in einem Supermarkt kaufen können, aber möglicherweise kam der Deal über Logenkontakte zustande. In jedem Falle handelt es sich um offenkundige Korruption, aber das ist im Mafialand Nummer 1 ja nix Neues.

Quelle

Ein weiteres Geschäftsmodell der arabischen Familienclans ist der Ankauf zahlreicher Mietwohnungen, vor allem in Berlin. Die betreffenden Mieter können sich in ihren eigenen vier Wänden nicht mehr sicher fühlen, denn wenn der Lohn nicht mehr für die Wuchermiete reicht, kommt nicht etwa der Gerichtsvollzieher, sondern der Berufsschläger. Als Nachbarn sind die Clanmitglieder sogar noch unerträglicher und tyrannisieren ganze Häuserblocks. Der Staat tut natürlich nix dagegen und auch die Rechtspopulisten schieben die Gewalt durch arabische Clans lediglich auf Flüchtlinge, obwohl sich diese Kriminellen schon vor Jahrzehnten hier breit gemacht haben und mit den meisten Flüchtlingen nichts zu tun haben, es sei denn es handelt sich um Familiennachzug.

Drogenkartelle

Drogenkartelle unterscheiden sich von der klassischen Mafia dahingehend, dass ihr Kerngeschäft aus Drogenanbau, -schmuggel und – handel besteht. Allerdings haben sich einige Kartelle, darunter vor allem mexikanische, weitere Geschäftsfelder wie Lösegelderpressung und Menschenhandel erschlossen. Außerdem gehören zuweilen auch okkulte Praktiken wie Voodoo zum Angebot, wie das beim durchgeknallten Menschenschlächter Adolfo Constanzo der Fall war.

Zu den Ländern mit der höchsten organisierten Drogenkriminalität gehören Mexiko und Kolumbien, wobei Lateinamerika allgemein ein Drogensumpf ist. Das liegt vor allem daran, dass von dort die Koka-Pflanze stammt, welche die Basis der Kokainherstellung ist. Opium wird derweil vor allem in Afghanistan angebaut, weshalb man auch die Taliban zu den Drogenkartellen zählen könnte.

Die größte Berühmtheit haben allerdings die kolumbianischen Drogenbosse erlangt. Darunter Pablo Escobar (1949-1993), dessen Gesamtvermögen sich auf rund 30 Milliarden belief, wobei er zu Spitzenzeiten 60 Millionen pro Tag verdiente. Er bot sogar an, Kolumbiens Staatsschulden in Höhe von 10 Milliarden $ zu tilgen, um nicht an die USA ausgeliefert zu werden. Die Regierung ging zwar nicht darauf ein, aber Escobar finanzierte tatsächlich einige Schulen, Krankenhäuser und Wohnbauprojekte, um politischen Einfluss zu gewinnen. Dieser Karriereweg scheiterte jedoch und letztendlich wurde er zum Staatsfeind Nr. 1 erklärt. Als solcher wurde er 1993 über den Haufen geschossen.

Dennoch hat er Kolumbien nachhaltig geprägt. Bis heute kontrollieren Drogenkartelle das Land und werden immer wieder Arbeiter sowie Gewerkschafter zu Tausenden von Todesschwadronen ermordet. Der vermeintliche Kampf gegen die Drogen ist eine Farce, denn immer wieder sind Regierungspolitiker in Drogengeschäfte verwickelt. Darunter der Bruder des einstigen Präsidenten Uribe, der für die gleiche Partei im Parlament saß.

Ebenso ist der Kampf der US-Regierung gegen die Drogenkartelle nicht mehr als eine Image-Kampagne, denn längst ist die CIA zum größten Drogenkartell der Welt avanciert. Die umfangsreichsten Drogenlieferungen kommen nicht in Schlauchbooten und Bananenkartons in die USA, sondern durch schwarze Flüge des US-Geheimdienstes.

Außerdem benutzt die CIA immer wieder Drogengelder für inszenierte Staatsstreiche und Konterrevolutionen, insbesondere wenn es gegen sozialistische Regierungen in Lateinamerika geht. Bestes Beispiel ist die Iran-Contra-Affäre, in deren Rahmen die CIA Drogenschmuggel wissentlich duldete, mit dessen Erlösen anschließend die Contras gegen die sandinistische Regierung in Nicaragua unterstützt wurden.

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Mit kubanischen Drogenbossen arbeitet die CIA ebenfalls schon seit Jahrzehnten zusammen, um die sozialistische Regierung des Landes zu stürzen. Bisher zum Glück ohne Erfolg, wobei es allerdings schon zu zahlreichen Terroranschlägen kam, bei denen auch europäische Touristen ums Leben kamen. Zeitgleich brachte die involvierte Firma Bacardi ein Getränk mit dem zynischen Namen „La Bomba“ auf den Markt.

Es war absolut legitim und richtig, dass Fidel Castro solche Firmen enteignet und sämtliche Schwerkriminellen von der Insel verbannt hat. Kuba ist eines der wenigen Ländern, in denen die Mafia keinen nennenswerten Einfluss hat. Die USA würden das gern wieder ändern und Kuba zurück in das drogenverseuchte Freudenhaus verwandeln, was es einst unter dem Diktator Batista war.

Weiterhin versuchte die CIA 2013 die Wiederwahl des sozialistischen Präsidenten Rafael Correa in Ecuador zu verhindern, indem sie die Opposition mit Drogengeldern finanzierte. Dieser Versuch flog jedoch auf und scheiterte furios mit einem Wahlergebnis von 56,9 % für Correa. Leider hat sich mit seinem Nachfolger Lenín Moreno das Blatt gewendet. Dieser ist vor den USA eingeknickt, was sich u.a. in der Auslieferung von Julien Assange äußerte.

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Neben der CIA haben auch andere Geheimdienste mit Drogenbossen paktiert, um sozialistische Bestrebungen in Lateinamerika mit brutaler Härte zu unterdrücken. Unter anderem haben britische sowie israelische Söldner Pablo Escobars Säuberungsaktionen gegen die FARC-Guerilla unterstützt. Später haben sich Teile der FARC allerdings selbst durch Drogenhandel finanziert.

Straßengangs

Die Geschichte der Straßengangs reicht im Prinzip bis in die Antike zurück, denn Diebesbanden und dergleichen hat es schon immer gegeben. Größere Banden haben sich im 19. und 20. Jahrhundert vor allem in den USA gegründet, wobei die meisten aus spezifischen ethnischen Einwandergruppen hervorgegangen sind. So erlangten die irischen Gangs von New York oder die italienischen Mobster von Chicago weltweite Bekanntheit.

Der berühmteste Name dürfte mit Abstand Al Capone (1899-1947) sein, der die Chicagoer Unterwelt mit illegalem Glücksspiel, Prostitution und Schutzgelderpressung überzog. Das größte Geschäft machte er jedoch während der Prohibition mit illegalem Alkoholhandel, der auch in der gehobenen Gesellschaft gefragt war. Die Prohibition zeigt, dass Alkoholverbote den Konsum nicht etwa einschränken, sondern eher das organisierte Verbrechen stärken. In dieser Hinsicht sollte ernsthaft über eine Legalisierung von Cannabis nachgedacht werden. Für Al Capone bedeutete die Aufhebung des Alkoholverbots jedenfalls den wirtschaftlichen Niedergang.

Chicago hat indessen bis heute einen schlechten Ruf und tatsächlich hat die Stadt immer noch eine der höchsten Kriminalitätsraten der USA. Die dominierenden Gangs bestehen heute allerdings aus Afroamerikanern und Latinos. Diese kontrollieren nicht nur den lokalen Drogenmarkt und das Rotlichtmilieu, sondern haben zudem massiven Einfluss auf die Musikindustrie. Die Bezeichnung „Gangster-Rap“ kommt hierbei nicht von ungefähr.

Zu den gefährlichsten Gangs zählen allerdings die lateinamerikanischen, da diese den gesamten Doppelkontinent durchziehen, wo sie ihre Wurzeln in den lateinamerikanischen Kokaplantagen haben. Eine der brutalsten Banden ist mit Abstand die Mara Salvatrucha, die in den 1980ern auf einem Spielplatz in Los Angeles gegründet wurde. Die MS-13 besteht vor allem aus Migranten aus El Salvador, wo sie sich nach deren Abschiebung ebenfalls breit gemacht hat, inzwischen existiert sie aber auch in anderen lateinamerikanischen Ländern. Hauptbetätigungsfelder der Clikas sind Drogen-, Waffen- und Menschenhandel. In ihren jeweiligen Gebieten erheben sie zudem Wegezölle.

Rockerbanden

Zum Schluss wären noch Rockerbanden zu nennen. Diese laufen zwar nicht offiziell unter dem Label Mafia, sind allerdings ähnlich strukturiert und haben nahezu deckungsgleiche Betätigungsfelder. Es handelt sich um streng patriarchale Männerbünde mit striktem Verhaltenskodex. Frauen sind wieder mal nur eine Ware und werden mal mehr, mal weniger freiwillig prostituiert. Schutzgelderpressung, Drogen- sowie Waffenhandel gehören ebenfalls zum Geschäft und ähnlich wie bei Mafia-Clans gibt es auch zwischen konkurrierenden Rockerbanden regelrechte Kriege.

Am bekanntesten sind wohl die Hells Angels und Bandidos, zwischen denen eine tiefe Feindschaft besteht. Die Hells Angels wurden 1948 in Kalifornien (USA) gegründet und sind aktuell in 32 Ländern aktiv, wo sie sich in so genannten „Charters“ organisieren. Sie haben u.a. Kontakte in die Pop-Okkultur und fungierten 1969 schon mal als Ordner bei einem Konzert der Rolling Stones. Dabei wurde ein 18-Jähriger Konzertbesucher von einem Hell Angel erstochen, doch der Täter wurde freigesprochen, da sein Opfer unter Drogeneinfluss eine Schusswaffe gezogen hatte.

In Deutschland sind die Hells Angels ebenfalls immer wieder negativ aufgefallen. Dies führte zum Verbot von inzwischen 11 Chartern. Besonders brutale Auseinandersetzungen gab hierzulande vor allem mit den Bandidos.

Dieser Konkurrenzclub wurde 1966 von Vietnamkriegsveteranen im texanischen Houston (ebenfalls USA) gegründet. Die Bandidos haben weltweit ca. 5.000 Mitglieder die in 22 Ländern mit insgesamt 210 Ortsgruppen vertreten sind. Wie die Hells Angels bevorzugen auch deren Konkurrenten Harley Davidson Maschinen und die Hierarchien ähneln sich bei beiden Clubs.

In Deutschland gab es weiterhin die 2015 von türkischen Einwanderern gegründeten Osmanen Germania. Diese waren gleichermaßen kriminell und politisch. Sie wurden nämlich von der AKP unterstützt und machten in deren Auftrag Jagd auf Kurden und linke Aktivisten in Deutschland. Außerdem traten die Osmanen Germania als oder bei Demonstrationen der rechtsextremen Grauen Wölfe (türkische Faschisten) in Erscheinung. Seit 2018 sind die Osmanen Germania verboten.

Mit diesen kriminellen Ausländern haben hatten die deutschen Nazis keine Probleme, immerhin liegen sie ja ideologisch auf einer Wellenlänge. Obendrein haben es ihnen einige deutsche Rechtsextremisten gleich getan und um das Jahr 2014 die Rockerbande der Torunen gegründet, welche zunächst unter den Namen „Bruderschaft Thüringen“ auftrat und auch als „Garde20“ bekannt ist.

Wenn die Torunen nicht gerade deutsche Kirmesgesellschaften krankenhausreif schlagen, wie 2014 in Ballstädt geschehen, sind sie vor allem mit der organisatorischen Unterstützung von Rechtsrockkonzernen beschäftigt. Diese sind in erster Linie eine einträgliche Einnahmequelle für die gesamte rechtsextreme Szene. Eine weitere Geldquelle ist der Vertrieb von „Panzerschokolade“. In Thüringen, wo sich die rechte Rockerbande gegründet hat, mehren sich die Berichte, dass die Torunen einen Meth-Ring aufbauen.

Abgesehen von der politischen Ausrichtung unterscheiden sie sich also nicht sonderlich von anderen Rockerbanden. Inwieweit sie auch in Prostitutionsgeschäfte verwickelt sind, ist allerdings noch nicht bekannt. Prinzipiell ist das Rotlichtmilieu in der rechten Szene jedoch besonders heikel, da insbesondere Kindesmissbrauch und Kinderpornografie in Nazikreisen weit verbreitet sind. Eine rechtsextreme Gruppe organisierter Kriminalität kann daher nichts Gutes bedeuten.

Yakuza-Mode – Nazis und die Mafia

von Anton Nymous

Yakuza ist nicht nur der Name der japanischen Mafia, sondern auch ein Klamottenlabel, welches sich vor allem in Naziläden zwischen Thor Steinar und Brachial finden lässt. Das kommt nicht von ungefähr, denn Markus Eisold und Bertram Krause, die das Label 2004 in Bautzen gegründet haben, sind bestens mit der Neonaziszene vernetzt. So soll Eisold laut Szene-Insidern Anfang der 2000er Mitglied der sächsischen Hammerskin-Sektion „East Saxon Hammerskins“ gewesen sein. Die extrem brutale Gruppierung wurde 1993 von Mirko Hesse ins Leben gerufen, gegen den daraufhin wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung ermittelt wurde.

Auf dem PC von Hesse sollen Polizeiermittler weiterhin auf ein Foto von Eisold gestoßen sein und darüber hinaus hat er seinen Kumpel im Knast besucht, was definitiv über eine oberflächliche Geschäftsbeziehung hinaus geht. Die Tatsache, dass er Hesse das Hammerskin-Logo (zwei überkreuzte Hämmer) tättowiert hat, spricht ebenfalls dafür, dass er wusste, in welche Kreise er sich begibt.

Auffällig ist weiterhin, dass es immer wieder aktive Neonazis sind, die mit ihren Läden zur Verbreitung der Marke beitragen. Der offizielle Weiterverkäufer in Tschechien, Tomáš Marek aus Plzen, ist ebenfalls ein Rechtsextremist und Bassist der Rechtsrock-Band „Conflict 88“. Zwar werden Yakuza-Klamotten aufgrund ihrer martialischen Motive auch außerhalb der rechten Szene von geschmacksverirrten Vollpfosten getragen, aber ihre größte Verbreitung haben sie nicht zufällig unter Faschisten und Hooligans.

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Das Ganze ist schon reichlich befremdlich, denn immerhin fordern die extremen Rechten mit Nachdruck die Abschiebung von kriminellen Ausländern. Gleichzeitig tragen sie aber den Namen einer ausländischen Mafia-Organisation. Aber okay, sie fordern ja auch die Todesstrafe für Kinderschänder, während es in ihren Reihen von Päderasten nur so wimmelt. Die Faschisten waren in der Umsetzung ihrer Forderungen noch nie besonders konsequent, außer wenn es um Gewalt gegen Migranten, Linke, Juden, Homosexuelle usw. geht.

Die alles entscheidende Frage ist nun, wie die Rechtsextremisten ausgerechnet auf Yakuza kommen und warum selbige ihnen noch längst nicht die Finger abgeschnitten und sie davon gejagt hat? Dafür gibt es eigentlich nur eine Erklärung, wobei Verbindungen zum organisierten Verbrechen nun wirklich keine Überraschung wären.

Ein Zufall ist das alles wohl kaum, denn die Modemarke verwendet wissentlich die Codes der japanischen Mafia, darunter die Zahl 893. Diese Zahlenkombination stammt aus dem Kartenspiel Oicho-Kabu und gilt als wertlos, was dem Selbstverständnis der Mafiamitglieder entspricht. Ya-Ku-Za ist die japanische Aussprache dieser Zahlen.

Weiterhin fallen einige der Motive der Yakuza-Klamotten auf. Da wird u.a. offen Kokainkonsum propagiert, was geradezu aberwitzig ist, angesichts dessen, dass sich Rechtsextremisten permanent über Ausländer aufregen, die mit Gras dealen. Der Knaller schlechthin ist jedoch ein T-Shirt mit dem Motiv „Mexican Cartel“. Dieses wirbt ganz offen für die schlimmsten Drogenkartelle der Welt, die massenhaft Menschen entführen und töten. Was das mit der Yakuza zu tun hat? Solche Kartelle sind Zulieferer sämtlicher Mafias.

Auffällig an diesem T-Shirt ist weiterhin das „X“ zwischen „Mexican“ und „Cartel“ sowie der offensichtliche Totenkult. Gerade in Mexiko gehen Drogenhandel und Satanismus oft Hand in Hand, wie der Sektenführer und Drogenboss Adolfo Constanzo (1962-1989) unter Beweis stellte. Schädel und gekreuzte Knochen dominieren die Yakuza-Motive regelrecht.

Zuweilen finden sich die Schädel auch in Hexagonen wieder. Natürlich drei an der Zahl, was eine verschlüsselte 666 darstellt.

Es handelt sich mit Sicherheit um keinen Zufall, was weitere Motive belegen. Darunter ein Schädel mit der Schlange Luzifer.

Immer noch nicht offensichtlich genug? Der Teufel höchstpersönlich dürfte alle Zweifel ausräumen, dass es sich hier um Nazi-Mafia-Satanisten handelt. Da kommt so ziemlich alles Böse zusammen.

Baphomet ist ebenfalls nicht weit, wenn auch mit einer Schweinemaske getarnt. Schweinereien gehen dabei vor allem in Baphomets Schrittbereich ab, wo ein Typ dem Teufel an der Pflaume leckt.

Horrorclowns dürfen natürlich ebenfalls nicht fehlen.

Und zu guter Letzt verstößt die Marke auch noch gegen Urheberrechte, indem dreist „Howard the Duck“ aus Marvels Cinematic Universe abgedruckt wird. Wenn es schon keinen Ärger mit der Mafia gibt, dann vielleicht irgendwann mit Disney, denn dieses Studio hat bestimmt keinen Deal mit kleinkriminellen Naziganoven.

Sabotage – Arni und seine Freimaurer-Gang

von Joe Doe

Es ist ja nicht so, dass Filme mit Arnold Schwarzenegger allesamt schlecht wären. Sein Comeback hat uns einige interessante Actionkracher wie „The Last Stand“ und „Escape Plan“ beschert. Wer diese Filme mag, sollte jedoch einen weiten Bogen um „Sabotage“ machen, denn der hat mit beiden erstgenannten nichts gemeinsam. Er ist brutal, blutrünstig und vollgestopft mit Satanismus.

Breacher (Arni) führt ein Sondereinsatzkommando der Anti-Drogen-Behörde DEA an, doch er und sein Team sind genauso kriminell wie die Drogenbosse. Statt die Gangster vor Gericht zu bringen, stehlen die Drogencops deren Geld. Bei diesem Coup gibt es gleich mal ein versifftes Scheißhaus zu sehen und auch die anschließende Bergungsaktion in der Kanalisation überschreitet die Kotzgrenze. Die ganzen verschmierten Fäkalien sind definitiv noch abstoßender als das viele Blut.

Die Bergung der Millionenbeute birgt aber noch eine unangenehmere Überraschung. Das Geld ist nämlich weg. Zu allem Übel spricht sich die krumme Tour auch noch herum, was die Karrieren von Breachers Team zu ruinieren droht. Ab sofort stehen sie unter Beobachtung, weshalb es schon fast wieder gut für sie ist, dass es keine belastende Beute gibt.

Für den Actionhelden Arni ist der korrupte Cop eine ziemlich ungewöhnliche Rolle. Nur in einer Szene darf Schwarzenegger er selbst sein und in einem Fitnessstudio pumpen gehen. Ansonsten passt hier gar nichts, nicht mal das olle Tattoo am Hals. Der Totenschädel mit Zylinder scheint fast anzudeuten, dass Arni für die Rolle des Meisters vom Stuhl(gang) etwas zu alt ist.

01 Tattoo Zylinder

Sein DEA-Team schmückt sich mit ähnlich okkulten Tattoos. Neben noch mehr Totenschädeln gibt es u.a. auch einen Skorpion.

02 Tattoos Schädel

03 Tattoo Skorpion

Die harten Jungs und das harte Mädel hängen in einer heruntergekommen Bruchbude ab, wo der Teufel schon mal im Detail steckt. Das ist schon kein Wink mit dem Zaunpfahl mehr, sondern mit dem gesamten Gartenzaun. Aber es kommt noch dicker.

04 Der Teufel im Detail_1

05 Der Teufel im Detail_2

Auf dem Sandsack gibt es ein weiteres Detail. Eine umgedrehte Pyramide mit einem Tau. Rechts daneben eine Flagge mit Totenkopf und gekreuzten Knochen.

06 Tau-Pyramide

Auf einer weiteren schwarzen Flagge sind irgendwelche arabischen Schriftzeichen abgebildet. Die könnte fast von islamistischen Terroristen stammen.
07 Flagge

Außerhalb der Baracke prangt ein großes Schild, welches ebenfalls eine nähere Betrachtung verdient. Am auffälligsten ist darauf ein schwarzer Vogel mit Totenschädel, der gelinde gesagt angsteinflößend ausschaut. Das ist aber noch nicht alles. Rechts darüber ist das Sternbild des Orion zu sehen, welches die astrologische Jagdszene am Nachthimmel dominiert. Eine Andeutung der Jagd, die bald eröffnet wird. Etwas unklar ist dagegen die Bedeutung des Alpha und Omega, was eigentlich eine Bezeichnung für Gott ist.

08 Schild

Als Breacher bei seinem Team eintrifft, verkündet er, dass sie wieder im Geschäft sind und gibt ihnen ihre Marken zurück. Sofort geht es zum Training, wo Breacher feststellen muss, dass die Frau in seinem Team selbst drogenabhängig ist. Da ist sie bei der DEA ja goldrichtig. Das Training findet jedenfalls in einer vergammelten Fabrik statt, wo es gleich noch die Pyramide mit Auge oben drauf gibt.

09 Pyramide mit Auge

Vor diesem expliziten Freimaurersymbol quatscht Breacher mit einem Teammitglied (Sam Worthington), welches sich „Monster“ nennt und eine Träne unter dem Auge tätowiert hat. Letzteres Detail ist ein Knastcode und kann u.a. für einen begangenen Mord stehen. Da passt mal wieder alles zusammen. Kriminelle Logenbrüder mit Bezug zum Satanismus und Menschenschlächterei.

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Auch im zweiten Durchgang ist es wieder das Monster, das direkt vor der Pyramide steht.

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Im Anschluss geht es erst mal in den Stripklub. Zeit für Sexismus. Aber sollen die Jungs es genießen, denn kurz darauf beginnt irgendwer, die Mitglieder von Breachers DEA-Team einen nach dem anderen umzubringen. Der Erste wird in seinem Wohntrailer auf einem Bahngleis abgestellt, was ziemlich übel ausgeht. Die Leichenteile werden über hundert Meter verteilt und der Regisseur David Ayer verschont das Publikum wieder einmal nicht mit Detailansichten. Wer schon immer mal wissen wollte, wie sich Polizeibeamte an einem Unfallort fühlen, ist hier genau richtig. Wer jedoch schwache Nerven hat, sollte diese Bilder der Gewalt hingegen lieber überspringen bzw. den Film komplett meiden.

Die weiteren Morde sind gleichermaßen unästhetisch und die erste Spur scheint zu der Drogenmafia zu führen, welcher Breachers Team die Kohle geklaut hat. Das klingt zunächst logisch, denn Motiv und Methoden passen. Außerdem wurden in der Vergangenheit schon Breachers Frau und Sohn grausam von der mexikanischen Drogenmafia zu Tode gefoltert. Also machen die Cops erst mal Jagd auf die Drogengangster.

Wie bereits beim Training wird auch im Einsatz wieder eine Pyramide mit Auge platziert. Diesmal sogar mit Zirkel und Winkelmaß, mit besten Grüßen von der Hellywood-Loge. Na wenn das mal kein Hinweis auf die wahren Drahtzieher hinter den Crystal Meth-Laboren ist…

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Was die Freimaurer von Jesus halten, zeigen sie einen Raum weiter. Dort wird ein Drogendealer niedergeschossen und das Blut spritzt auf einen Jesus am Kreuz.

16 Jesus Opfer

Als Zugabe gibt es noch eine 6 in exakt 3 Kameraeinstellungen. Hier steckt der Teufel wirklich im Detail.

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Und zum krönenden Abschluss gibt es noch ein paar Pentagramme. Man wird den Verdacht einfach nicht los, dass es sich hier um rituelle Blutopfer handelt. Zur Belohnung gönnt sich die drogensüchtige Drogenermittlerin Lizzy (Mireille Enos) erst mal etwas Meth, denn was wäre ein solches Opferritual ohne den besonderen Kick? Schon Aleister Crowley hat sich so ziemlich alles rein gepfiffen, was der Drogenmarkt zu bieten hat.

18 Pentagramme

Wie sich letztendlich herausstellt, stammten die Fingerabdrücke der Dealer von zwei Leichen, die in einem Gewässer versenkt wurden. Der Mörder kommt also aus den eigenen Reihen und schon bald weiß Breacher nicht mehr, wem er noch trauen kann. Einzig die Ermittlerin Caroline Brentwood (Olivia Williams) ist als Außenstehende noch vertrauenswürdig und hilft ihm.

Das Team bricht indes endgültig auseinander. Lizzy betrügt Monster mit dessen Kollegen Sugar (Terrence Howard) und eben diese beiden sind für die ganze Mordserie verantwortlich. Nachdem Lizzy die Leiche ihres Ex Monster in den Kühlschrank gestopft hat, damit er länger frisch bleibt, wird sie von Breacher aufgespürt. Es folgt eine Verfolgungsjagd, die für Lizzy und Sugar hässlich endet. Nachdem sich die beiden einen Radfahrer als Kühlerfigur zugelegt haben, krachen sie in einen Abschleppwagen. Sugar wird dabei zerteilt und Lizzy im Kofferraum schwer verletzt.

19 Blutrünstig

Bevor Breacher sie erledigt, gesteht er ihr noch, dass er das Geld genommen hat. Indirekt ist also er für den ganzen Schlamassel verantwortlich. Das Geld brauchte er, um die Polizei in Mexiko zu bestechen und so den Aufenthaltsort der Mörder seiner Familie zu erfahren. Diesen Plan setzt er schlussendlich in die Tat um und knallt die Drogengangster in einer mexikanischen Bar ab. Diese sind bereits passend gekleidet.

20 Schädeljacke

Ebenso passend ist das Plakat hinter Breacher an der Wand. Darauf steht „Sin, Sin, Sin“, was herrlich doppeldeutig ist. Das spanische „sin“ bedeutet nämlich „ohne“, während das englische „Sin“ für „Sünde“ steht. Ohne Sünde ist Breacher aber keinesfalls, da er für seine Rache gestohlen, gelogen und gemordet hat. Es lässt sich daher doch eher als „Sünde, Sünde, Sünde“ lesen.

21 Sin Sin Sin

Fazit: „Sabotage“ ist ein extrem brutaler, blutrünstiger Film, der schwer auf der Seele lastet. Entweder man fühlt sich danach schlecht oder man verroht. Um es auf das letzte Bild herunter zu brechen: Der gesamte Film ist eine Sünde. Die Symbole derer, die dieses satanische Werk verbrochen haben, sind dabei überall präsent. Zudem zeigt sich an diesem Streifen wieder einmal sehr schön die Verbindung zwischen Freimaurerei und Satanismus.

Die Drogen-Agenda – Betäube und herrsche!

von Joe Doe

Nach außen hin geben fast alle Staaten dieser Welt vor, Drogen zu bekämpfen. Darunter sogar ein Kokain-Hauptlieferant wie Kolumbien, dessen Drogenmafiosi teils im Parlament sitzen, aber auch die USA, deren Geheimdienst CIA sich zum größten Drogenkartell des Planeten entwickelt hat. Auf schwarzen CIA-Flügen gelangt Kokain aus Lateinamerika ins Land und in Afghanistan ging es nicht etwa um Öl, sondern um Opium. Der gesamte Kampf gegen die Drogen ist eine reine PR-Kampagne für die tumben Massen.

Auf der einen Seite geht es beim verdeckten Drogenhandel natürlich darum, die suchtanfälligen Teile der Bevölkerung zu kontrollieren. Wenn die Kinder vom Bahnhof Zoo nur noch den nächsten Schuss im Sinn haben oder auf den Schulhöfen an jeder Ecke gekifft wird, sinkt das Interesse am Unterrichtsstoff und an politischen Themen sowieso. Auf diese Weise erhält man eine zugedröhnte Unterschicht, die bildungsfern und unpolitisch keinerlei Gefahr mehr für die Interessen der herrschenden Elite darstellt.

Die Drogen-Agenda ist aber keineswegs darauf beschränkt. Viele Vertreter der reichen Elite greifen selbst zu harten Drogen wie Kokain. Man denke nur an die Eskapaden des TV-Moderators Michel Friedman (CDU) und diverse andere Ausfälle von Politikern, Finanzhaien und Entertainern. Der Film „Wolf of Wallstreet“ schildert den Drogenkonsum der oberen 10% sehr anschaulich. In der Tat sind die Vertreter der reichen Oberschicht sogar die Hauptabnehmer für harte Drogen und nicht das Lumpenproletariat. Immerhin sind Drogen teuer und die Reichen können es sich leisten.

Neben dem reinen Partykonsum kommt bei einigen führenden Persönlichkeiten ein ritueller Aspekt hinzu. In der Hochgradfreimaurerei sowie diversen okkulten und satanistischen Bruderschaften dienen Drogen zur Kommunikation mit der geistigen Welt. Ob es sich dabei nur um Halluzinationen handelt oder diverse Drogen die Wahrnehmung tatsächlich erweitern, soll uns an dieser Stelle nicht weiter interessieren. Fakt ist, dass Satanisten wie Aleister Crowley zu den größten Drogenwracks der Menschheitsgeschichte gehören.

Während nun einige Vertreter der Elite, die sich gern als Christen ausgeben, nach außen einen Kampf gegen Drogen führen, gibt es einige, die zumindest weiche Drogen durchaus legalisieren wollen. In Sachen Marihuana gibt es dabei schon einige Fortschritte. In Ländern wie den Niederlanden und Uruguay ist Hanf schon seit einiger Zeit frei zu erwerben. In den USA ist die Pflanze inzwischen in Colorado, Oregon und Alaska legalisiert worden, in weiteren Bundesstaaten ist immerhin der medizinische Konsum erlaubt.

Hanf

Doch ist die Freigabe von Hanf wirklich ein Problem? Immerhin handelt es sich um eine weiche Droge, die auch als Schmerzmittel Verwendung findet. Was Letzteres angeht, ist der natürliche Wirkstoff THC sogar diversen Fresschemikalien der Pharmaindustrie vorzuziehen. Die Legalisierung von Marihuana ist daher keineswegs so skandalös, wie einige Fundamentalisten es darstellen.

Im Gegenteil wird dem illegalen Drogenmarkt und damit dem organisierten Verbrechen eine wichtige Basis entzogen. Warum teures uns obendrein gestrecktes Gras bei irgendwelchen Gangstern kaufen, wenn es im Coffeeshop viel billiger zu haben ist? Außerdem wäre Marihuana nach der Legalisierung keine Einstiegsdroge mehr. Das ist es bisher nämlich nur, weil es von denselben Leuten verkauft wird, die in der Folge auch härtere Sachen anbieten.

Interessant ist auch, warum Hanf verboten wurde. Dafür gab es nämlich dreierlei Gründe und keiner davon hat mit einer tatsächlichen Gefährdung zu tun. Zum einen waren dies die kirchliche Moral und natürlich die konkurrierende Tabakindustrie. Der Hauptgrund war jedoch der Druck, den die Baumwollindustrie auf die Politik ausübte. Hanf ist nämlich nicht nur eine Droge, sondern eine schnell nachwachsende Nutzplatze, die sich zu Stoffen und Papier verarbeiten lässt. Übrigens wird bei der Verbrennung selbiger niemand high, denn die Stoffe werden aus männlichen Pflanzen gewonnen. Das berauschende THC kommt indes fast ausschließlich in weiblichen Pflanzen vor.

Nutzpflanze Hanf

Was das THC (Tetrahydrocannabinol) angeht, so ist selbstverständlich von einem übermäßigen Konsum abzuraten. Gleiches gilt jedoch ebenso für Alkohol, der vollkommen legal ist. Aus diesem Grund ist auch das Argument, eine Legalisierung von Hanf wäre eine Gefahr für den Straßenverkehr, an den Haaren herbeigezogen. Im Falle einer Freigabe wäre Autofahren im bekifften Zustand genauso strafbar wie Trunkenheit am Steuer. Dabei lassen sich schon jetzt mehr Unfälle auf Alkoholkonsum zurückführen. Nicht zu vergessen die Todesfälle durch Komasaufen und dennoch schreit niemand nach der Prohibition.

Halten wir also fest, dass die Legalisierung von Gras nicht schlimmer wäre als die von Alkohol. Und wer würde schon den Deutschen das Bier oder den Franzosen den Wein wegnehmen wollen? Bedenklich ist einzig und allein die Propagierung von Marihuana UND Alkohol in Filmen sowie Musikvideos. Die Stars dienen gerade Heranwachsenden als Vorbilder und wenn diese sich vor laufender Kamera hemmungslos besaufen und bekiffen, stellt dies ohne Frage einen negativen Einfluss dar, welcher als Teil der Drogen-Agenda betrachtet werden muss. Dem entgegen wirken Kampagnen wie „Alkohol? Kenn dein Limit.“

Bei härteren Drogen ist indes nicht nur die Propagierung bedenklich. Kokain, Heroin, Ecstasy, LSD, Crystal Meth und Co. gehören definitiv verboten und bekämpft. Zum einen, weil sie viel krasser wirken und sowohl die körperliche als auch geistige Gesundheit zerstören, zum anderen, weil sie weitaus schneller abhängig machen. Die Legalisierung von weichen Drogen wie Marihuana könnte dabei kurioserweise sogar hilfreich sein, weil sich dadurch eine günstige Alternative zu den harten Stoffen eröffnet.

Für die Legalisierung von Hanf treten in Deutschland u.a. Teile der Grünen und der Linkspartei ein. Die Legalisierung von harten Drogen fordert dagegen niemand ernsthaft. Übrigens nicht einmal die Konsumenten aus dem politischen Establishment, denn die wollen der Drogenmafia und CIA nicht das Geschäft vermiesen.

Einen großen Eklat gab es dann aber doch 2011 um einen Bundesparteitag der Linkspartei. Noch am selben Tag ging ein Aufschrei durch die Massenmedien, DIE LINKE wolle alle Drogen legalisieren. Letztendlich stellte sich das ganze Theater jedoch als Werk von Einzelnen Querköpfen heraus. DIE LINKE beschloss letztendlich keine generelle Freigabe, sondern lediglich ein Konzept für eine kontrollierte Abgabe harter Drogen an ohnehin schon süchtige Personen.

Hintergrund ist die Beschaffungskriminalität durch die Betroffenen. Diese kommen so oder so an den Stoff, aber beim Dealer kostet der nun mal eine ganze Stange Geld. Da Junkies aufgrund ihres Zustands meist arbeitsunfähig sind, verdienen sie sich ihr Geld entweder durch Selbstprostitution oder stehlen es kurzerhand. Durch eine kontrollierte Abgabe würde dieser Beschaffungskriminalität entgegen gewirkt und obendrein würde es den Geschäften der Drogenmafia schaden. Hinzu kommt, dass bei den Abgabestellen eine Beratung der Betroffenen für Ausstieg und Entzug möglich wäre.

Wenn man genauer darüber nachdenkt, klingt das alles plötzlich gar nicht mehr so absurd. Nur würden sich sachliche Artikel weit weniger gut verkaufen als Skandalschlagzeilen, zumal wenn es gegen DIE LINKE geht. Immerhin profitieren die Herrschenden vom illegalen Drogengeschäft und wo kämen wir denn mit einer kontrollierten Abgabe hin? Die Drogen-Agenda findet größtenteils im Verborgenen statt. Die Propagierung von Alkohol, Zigaretten und Hanf ist nur die sichtbare Spitze eines weitaus größeren Eisbergs. Und die Titanic ist nicht gesunken, weil sie die Spitze des Eisbergs gerammt hat.