Sabotage – Arni und seine Freimaurer-Gang

von Shinzon

Es ist ja nicht so, dass Filme mit Arnold Schwarzenegger allesamt schlecht wären. Sein Comeback hat uns einige interessante Actionkracher wie „The Last Stand“ und „Escape Plan“ beschert. Wer diese Filme mag, sollte jedoch einen weiten Bogen um „Sabotage“ machen, denn der hat mit beiden erstgenannten nichts gemeinsam. Er ist brutal, blutrünstig und vollgestopft mit Satanismus.

Breacher (Arni) führt ein Sondereinsatzkommando der Anti-Drogen-Behörde DEA an, doch er und sein Team sind genauso kriminell wie die Drogenbosse. Statt die Gangster vor Gericht zu bringen, stehlen die Drogencops deren Geld. Bei diesem Coup gibt es gleich mal ein versifftes Scheißhaus zu sehen und auch die anschließende Bergungsaktion in der Kanalisation überschreitet die Kotzgrenze. Die ganzen verschmierten Fäkalien sind definitiv noch abstoßender als das viele Blut.

Die Bergung der Millionenbeute birgt aber noch eine unangenehmere Überraschung. Das Geld ist nämlich weg. Zu allem Übel spricht sich die krumme Tour auch noch herum, was die Karrieren von Breachers Team zu ruinieren droht. Ab sofort stehen sie unter Beobachtung, weshalb es schon fast wieder gut für sie ist, dass es keine belastende Beute gibt.

Für den Actionhelden Arni ist der korrupte Cop eine ziemlich ungewöhnliche Rolle. Nur in einer Szene darf Schwarzenegger er selbst sein und in einem Fitnessstudio pumpen gehen. Ansonsten passt hier gar nichts, nicht mal das olle Tattoo am Hals. Der Totenschädel mit Zylinder scheint fast anzudeuten, dass Arni für die Rolle des Meisters vom Stuhl(gang) etwas zu alt ist.

01 Tattoo Zylinder

Sein DEA-Team schmückt sich mit ähnlich okkulten Tattoos. Neben noch mehr Totenschädeln gibt es u.a. auch einen Skorpion.

02 Tattoos Schädel

03 Tattoo Skorpion

Die harten Jungs und das harte Mädel hängen in einer heruntergekommen Bruchbude ab, wo der Teufel schon mal im Detail steckt. Das ist schon kein Wink mit dem Zaunpfahl mehr, sondern mit dem gesamten Gartenzaun. Aber es kommt noch dicker.

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Auf dem Sandsack gibt es ein weiteres Detail. Eine umgedrehte Pyramide mit einem Tau. Rechts daneben eine Flagge mit Totenkopf und gekreuzten Knochen.

06 Tau-Pyramide

Auf einer weiteren schwarzen Flagge sind irgendwelche arabischen Schriftzeichen abgebildet. Die könnte fast von islamistischen Terroristen stammen.
07 Flagge

Außerhalb der Baracke prangt ein großes Schild, welches ebenfalls eine nähere Betrachtung verdient. Am auffälligsten ist darauf ein schwarzer Vogel mit Totenschädel, der gelinde gesagt angsteinflößend ausschaut. Das ist aber noch nicht alles. Rechts darüber ist das Sternbild des Orion zu sehen, welches die astrologische Jagdszene am Nachthimmel dominiert. Eine Andeutung der Jagd, die bald eröffnet wird. Etwas unklar ist dagegen die Bedeutung des Alpha und Omega, was eigentlich eine Bezeichnung für Gott ist.

08 Schild

Als Breacher bei seinem Team eintrifft, verkündet er, dass sie wieder im Geschäft sind und gibt ihnen ihre Marken zurück. Sofort geht es zum Training, wo Breacher feststellen muss, dass die Frau in seinem Team selbst drogenabhängig ist. Da ist sie bei der DEA ja goldrichtig. Das Training findet jedenfalls in einer vergammelten Fabrik statt, wo es gleich noch die Pyramide mit Auge oben drauf gibt.

09 Pyramide mit Auge

Vor diesem expliziten Freimaurersymbol quatscht Breacher mit einem Teammitglied (Sam Worthington), welches sich „Monster“ nennt und eine Träne unter dem Auge tätowiert hat. Letzteres Detail ist ein Knastcode und kann u.a. für einen begangenen Mord stehen. Da passt mal wieder alles zusammen. Kriminelle Logenbrüder mit Bezug zum Satanismus und Menschenschlächterei.

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Auch im zweiten Durchgang ist es wieder das Monster, das direkt vor der Pyramide steht.

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Im Anschluss geht es erst mal in den Stripklub. Zeit für Sexismus. Aber sollen die Jungs es genießen, denn kurz darauf beginnt irgendwer, die Mitglieder von Breachers DEA-Team einen nach dem anderen umzubringen. Der Erste wird in seinem Wohntrailer auf einem Bahngleis abgestellt, was ziemlich übel ausgeht. Die Leichenteile werden über hundert Meter verteilt und der Regisseur David Ayer verschont das Publikum wieder einmal nicht mit Detailansichten. Wer schon immer mal wissen wollte, wie sich Polizeibeamte an einem Unfallort fühlen, ist hier genau richtig. Wer jedoch schwache Nerven hat, sollte diese Bilder der Gewalt hingegen lieber überspringen bzw. den Film komplett meiden.

Die weiteren Morde sind gleichermaßen unästhetisch und die erste Spur scheint zu der Drogenmafia zu führen, welcher Breachers Team die Kohle geklaut hat. Das klingt zunächst logisch, denn Motiv und Methoden passen. Außerdem wurden in der Vergangenheit schon Breachers Frau und Sohn grausam von der mexikanischen Drogenmafia zu Tode gefoltert. Also machen die Cops erst mal Jagd auf die Drogengangster.

Wie bereits beim Training wird auch im Einsatz wieder eine Pyramide mit Auge platziert. Diesmal sogar mit Zirkel und Winkelmaß, mit besten Grüßen von der Hellywood-Loge. Na wenn das mal kein Hinweis auf die wahren Drahtzieher hinter den Crystal Meth-Laboren ist…

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Was die Freimaurer von Jesus halten, zeigen sie einen Raum weiter. Dort wird ein Drogendealer niedergeschossen und das Blut spritzt auf einen Jesus am Kreuz.

16 Jesus Opfer

Als Zugabe gibt es noch eine 6 in exakt 3 Kameraeinstellungen. Hier steckt der Teufel wirklich im Detail.

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Und zum krönenden Abschluss gibt es noch ein paar Pentagramme. Man wird den Verdacht einfach nicht los, dass es sich hier um rituelle Blutopfer handelt. Zur Belohnung gönnt sich die drogensüchtige Drogenermittlerin Lizzy (Mireille Enos) erst mal etwas Meth, denn was wäre ein solches Opferritual ohne den besonderen Kick? Schon Aleister Crowley hat sich so ziemlich alles rein gepfiffen, was der Drogenmarkt zu bieten hat.

18 Pentagramme

Wie sich letztendlich herausstellt, stammten die Fingerabdrücke der Dealer von zwei Leichen, die in einem Gewässer versenkt wurden. Der Mörder kommt also aus den eigenen Reihen und schon bald weiß Breacher nicht mehr, wem er noch trauen kann. Einzig die Ermittlerin Caroline Brentwood (Olivia Williams) ist als Außenstehende noch vertrauenswürdig und hilft ihm.

Das Team bricht indes endgültig auseinander. Lizzy betrügt Monster mit dessen Kollegen Sugar (Terrence Howard) und eben diese beiden sind für die ganze Mordserie verantwortlich. Nachdem Lizzy die Leiche ihres Ex Monster in den Kühlschrank gestopft hat, damit er länger frisch bleibt, wird sie von Breacher aufgespürt. Es folgt eine Verfolgungsjagd, die für Lizzy und Sugar hässlich endet. Nachdem sich die beiden einen Radfahrer als Kühlerfigur zugelegt haben, krachen sie in einen Abschleppwagen. Sugar wird dabei zerteilt und Lizzy im Kofferraum schwer verletzt.

19 Blutrünstig

Bevor Breacher sie erledigt, gesteht er ihr noch, dass er das Geld genommen hat. Indirekt ist also er für den ganzen Schlamassel verantwortlich. Das Geld brauchte er, um die Polizei in Mexiko zu bestechen und so den Aufenthaltsort der Mörder seiner Familie zu erfahren. Diesen Plan setzt er schlussendlich in die Tat um und knallt die Drogengangster in einer mexikanischen Bar ab. Diese sind bereits passend gekleidet.

20 Schädeljacke

Ebenso passend ist das Plakat hinter Breacher an der Wand. Darauf steht „Sin, Sin, Sin“, was herrlich doppeldeutig ist. Das spanische „sin“ bedeutet nämlich „ohne“, während das englische „Sin“ für „Sünde“ steht. Ohne Sünde ist Breacher aber keinesfalls, da er für seine Rache gestohlen, gelogen und gemordet hat. Es lässt sich daher doch eher als „Sünde, Sünde, Sünde“ lesen.

21 Sin Sin Sin

Fazit: „Sabotage“ ist ein extrem brutaler, blutrünstiger Film, der schwer auf der Seele lastet. Entweder man fühlt sich danach schlecht oder man verroht. Um es auf das letzte Bild herunter zu brechen: Der gesamte Film ist eine Sünde. Die Symbole derer, die dieses satanische Werk verbrochen haben, sind dabei überall präsent. Zudem zeigt sich an diesem Streifen wieder einmal sehr schön die Verbindung zwischen Freimaurerei und Satanismus.

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Die Drogen-Agenda – Betäube und herrsche!

von Shinzon

Nach außen hin geben fast alle Staaten dieser Welt vor, Drogen zu bekämpfen. Darunter sogar ein Kokain-Hauptlieferant wie Kolumbien, dessen Drogenmafiosi teils im Parlament sitzen, aber auch die USA, deren Geheimdienst CIA sich zum größten Drogenkartell des Planeten entwickelt hat. Auf schwarzen CIA-Flügen gelangt Kokain aus Lateinamerika ins Land und in Afghanistan ging es nicht etwa um Öl, sondern um Opium. Der gesamte Kampf gegen die Drogen ist eine reine PR-Kampagne für die tumben Massen.

Auf der einen Seite geht es beim verdeckten Drogenhandel natürlich darum, die suchtanfälligen Teile der Bevölkerung zu kontrollieren. Wenn die Kinder vom Bahnhof Zoo nur noch den nächsten Schuss im Sinn haben oder auf den Schulhöfen an jeder Ecke gekifft wird, sinkt das Interesse am Unterrichtsstoff und an politischen Themen sowieso. Auf diese Weise erhält man eine zugedröhnte Unterschicht, die bildungsfern und unpolitisch keinerlei Gefahr mehr für die Interessen der herrschenden Elite darstellt.

Die Drogen-Agenda ist aber keineswegs darauf beschränkt. Viele Vertreter der reichen Elite greifen selbst zu harten Drogen wie Kokain. Man denke nur an die Eskapaden des TV-Moderators Michel Friedman (CDU) und diverse andere Ausfälle von Politikern, Finanzhaien und Entertainern. Der Film „Wolf of Wallstreet“ schildert den Drogenkonsum der oberen 10% sehr anschaulich. In der Tat sind die Vertreter der reichen Oberschicht sogar die Hauptabnehmer für harte Drogen und nicht das Lumpenproletariat. Immerhin sind Drogen teuer und die Reichen können es sich leisten.

Neben dem reinen Partykonsum kommt bei einigen führenden Persönlichkeiten ein ritueller Aspekt hinzu. In der Hochgradfreimaurerei sowie diversen okkulten und satanistischen Bruderschaften dienen Drogen zur Kommunikation mit der geistigen Welt. Ob es sich dabei nur um Halluzinationen handelt oder diverse Drogen die Wahrnehmung tatsächlich erweitern, soll uns an dieser Stelle nicht weiter interessieren. Fakt ist, dass Satanisten wie Aleister Crowley zu den größten Drogenwracks der Menschheitsgeschichte gehören.

Während nun einige Vertreter der Elite, die sich gern als Christen ausgeben, nach außen einen Kampf gegen Drogen führen, gibt es einige, die zumindest weiche Drogen durchaus legalisieren wollen. In Sachen Marihuana gibt es dabei schon einige Fortschritte. In Ländern wie den Niederlanden und Uruguay ist Hanf schon seit einiger Zeit frei zu erwerben. In den USA ist die Pflanze inzwischen in Colorado, Oregon und Alaska legalisiert worden, in weiteren Bundesstaaten ist immerhin der medizinische Konsum erlaubt.

Hanf

Doch ist die Freigabe von Hanf wirklich ein Problem? Immerhin handelt es sich um eine weiche Droge, die auch als Schmerzmittel Verwendung findet. Was Letzteres angeht, ist der natürliche Wirkstoff THC sogar diversen Fresschemikalien der Pharmaindustrie vorzuziehen. Die Legalisierung von Marihuana ist daher keineswegs so skandalös, wie einige Fundamentalisten es darstellen.

Im Gegenteil wird dem illegalen Drogenmarkt und damit dem organisierten Verbrechen eine wichtige Basis entzogen. Warum teures uns obendrein gestrecktes Gras bei irgendwelchen Gangstern kaufen, wenn es im Coffeeshop viel billiger zu haben ist? Außerdem wäre Marihuana nach der Legalisierung keine Einstiegsdroge mehr. Das ist es bisher nämlich nur, weil es von denselben Leuten verkauft wird, die in der Folge auch härtere Sachen anbieten.

Interessant ist auch, warum Hanf verboten wurde. Dafür gab es nämlich dreierlei Gründe und keiner davon hat mit einer tatsächlichen Gefährdung zu tun. Zum einen waren dies die kirchliche Moral und natürlich die konkurrierende Tabakindustrie. Der Hauptgrund war jedoch der Druck, den die Baumwollindustrie auf die Politik ausübte. Hanf ist nämlich nicht nur eine Droge, sondern eine schnell nachwachsende Nutzplatze, die sich zu Stoffen und Papier verarbeiten lässt. Übrigens wird bei der Verbrennung selbiger niemand high, denn die Stoffe werden aus männlichen Pflanzen gewonnen. Das berauschende THC kommt indes fast ausschließlich in weiblichen Pflanzen vor.

Nutzpflanze Hanf

Was das THC (Tetrahydrocannabinol) angeht, so ist selbstverständlich von einem übermäßigen Konsum abzuraten. Gleiches gilt jedoch ebenso für Alkohol, der vollkommen legal ist. Aus diesem Grund ist auch das Argument, eine Legalisierung von Hanf wäre eine Gefahr für den Straßenverkehr, an den Haaren herbeigezogen. Im Falle einer Freigabe wäre Autofahren im bekifften Zustand genauso strafbar wie Trunkenheit am Steuer. Dabei lassen sich schon jetzt mehr Unfälle auf Alkoholkonsum zurückführen. Nicht zu vergessen die Todesfälle durch Komasaufen und dennoch schreit niemand nach der Prohibition.

Halten wir also fest, dass die Legalisierung von Gras nicht schlimmer wäre als die von Alkohol. Und wer würde schon den Deutschen das Bier oder den Franzosen den Wein wegnehmen wollen? Bedenklich ist einzig und allein die Propagierung von Marihuana UND Alkohol in Filmen sowie Musikvideos. Die Stars dienen gerade Heranwachsenden als Vorbilder und wenn diese sich vor laufender Kamera hemmungslos besaufen und bekiffen, stellt dies ohne Frage einen negativen Einfluss dar, welcher als Teil der Drogen-Agenda betrachtet werden muss. Dem entgegen wirken Kampagnen wie „Alkohol? Kenn dein Limit.“

Bei härteren Drogen ist indes nicht nur die Propagierung bedenklich. Kokain, Heroin, Ecstasy, LSD, Crystal Meth und Co. gehören definitiv verboten und bekämpft. Zum einen, weil sie viel krasser wirken und sowohl die körperliche als auch geistige Gesundheit zerstören, zum anderen, weil sie weitaus schneller abhängig machen. Die Legalisierung von weichen Drogen wie Marihuana könnte dabei kurioserweise sogar hilfreich sein, weil sich dadurch eine günstige Alternative zu den harten Stoffen eröffnet.

Für die Legalisierung von Hanf treten in Deutschland u.a. Teile der Grünen und der Linkspartei ein. Die Legalisierung von harten Drogen fordert dagegen niemand ernsthaft. Übrigens nicht einmal die Konsumenten aus dem politischen Establishment, denn die wollen der Drogenmafia und CIA nicht das Geschäft vermiesen.

Einen großen Eklat gab es dann aber doch 2011 um einen Bundesparteitag der Linkspartei. Noch am selben Tag ging ein Aufschrei durch die Massenmedien, DIE LINKE wolle alle Drogen legalisieren. Letztendlich stellte sich das ganze Theater jedoch als Werk von Einzelnen Querköpfen heraus. DIE LINKE beschloss letztendlich keine generelle Freigabe, sondern lediglich ein Konzept für eine kontrollierte Abgabe harter Drogen an ohnehin schon süchtige Personen.

Hintergrund ist die Beschaffungskriminalität durch die Betroffenen. Diese kommen so oder so an den Stoff, aber beim Dealer kostet der nun mal eine ganze Stange Geld. Da Junkies aufgrund ihres Zustands meist arbeitsunfähig sind, verdienen sie sich ihr Geld entweder durch Selbstprostitution oder stehlen es kurzerhand. Durch eine kontrollierte Abgabe würde dieser Beschaffungskriminalität entgegen gewirkt und obendrein würde es den Geschäften der Drogenmafia schaden. Hinzu kommt, dass bei den Abgabestellen eine Beratung der Betroffenen für Ausstieg und Entzug möglich wäre.

Wenn man genauer darüber nachdenkt, klingt das alles plötzlich gar nicht mehr so absurd. Nur würden sich sachliche Artikel weit weniger gut verkaufen als Skandalschlagzeilen, zumal wenn es gegen DIE LINKE geht. Immerhin profitieren die Herrschenden vom illegalen Drogengeschäft und wo kämen wir denn mit einer kontrollierten Abgabe hin? Die Drogen-Agenda findet größtenteils im Verborgenen statt. Die Propagierung von Alkohol, Zigaretten und Hanf ist nur die sichtbare Spitze eines weitaus größeren Eisbergs. Und die Titanic ist nicht gesunken, weil sie die Spitze des Eisbergs gerammt hat.

Die größten Okkultisten: Hansruedi Giger – Die schwarze Kunst des Biomechanoiden

von Shinzon

Hans Rudolf Giger war ein Schweizer Künstler, der am 5. Februar 1940 in Chur (Schweiz) geboren wurde. Er wuchs in gut behüteten Verhältnissen auf und erweiterte seinen Spielplatz auf die Apotheke seines Vaters Hans Richard. Dennoch war er während seiner Kindheit sehr in sich gekehrt und schüchtern. Laut eigenen Angaben verängstigte ihn das andere Geschlecht und er mied die Spiele seiner Alterskameraden in der Schule.

Während seiner Zeit am Gymnasium entdeckte er die Zeitschrift „Panderma“ des Basler Verlegers und Sammlers Carl Laszlo. Dem ungarischen Auschwitz-Überlebenden war es zu verdanken, dass Hansruedis Interesse an der Kunst geweckt wurde und er folgte gerne dessen Einladung nach Basel. Das Menschenbild Laszlos war allerdings recht trostlos, wie dessen Artikel „Nichts ist der Mensch“ verdeutlichte. Gigers eigene Haltung gegenüber dem Leben wurde zudem von einer Selbstmordwelle geprägt, welche in seinem 20. Lebensjahr über Chur hereinbrach und auch einige Bekannte von ihm erfasste.

Seine katholische Erziehung war hingegen nicht sehr streng und erzeugte daher auch keine grundsätzliche Abneigung gegen die christliche Religion. Viel mehr integrierte er den gotischen Stil der Kirchen später in seine Kunst und träumte schon früh davon, Architekt zu werden. Nach dem Abschluss des Gymnasiums sollte er dann ab 1962 tatsächlich Architektur und Industriedesign an der Hochschule für angewandte Kunst in Zürich studieren.

Selbstportrait

Selbstportrait

Während Gigers Studium entstanden seine ersten Tuschezeichnungen, die in Untergrundmagazinen wie „Hotcha!“, „Clou“ und „Agitation“ veröffentlicht wurden. 1966 schloss er sein Studium erfolgreich ab und etablierte sich als Innenarchitekt. Die Arbeit als Designer an einem Büromöbelprogramm der Firma Knoll-International brachte ihm schließlich erste Lorbeeren ein, was ihm einige Türen öffnen sollte.

Neben seiner Arbeit als Innenarchitekt lebte er weiter sein künstlerisches Hobby aus. Es entstanden düstere Werke wie „Astreunuchen“, „Koffer-Baby“ und „Gebärmaschine“. Bei letzterem Gemälde, welches Kinder als Kugeln in einer Pistole zeigt, war ihm gewiss ein weiteres Hobby aus seiner Jugendzeit hilfreich. Damals sammelte er Handfeuerwaffen, deren Mechanik er gründlich erforschte.

Gebärmaschine

Gebärmaschine

Nach einigen Ausstellungen, darunter in Zürich, wurde Giger ausreichend bekannt, um als Künstler kommerziell erfolgreich zu sein. Bereits ab 1968 war er ausschließlich als Künstler und Filmemacher tätig. Dabei bezog er zunehmend sexualisierte Darstellungen in seine Werke ein. Auf einer provokativen Plakatgestaltung für die die Band Floh de Cologne aus dem Jahr 1974 erkennt man z.B. erst bei näherem Hinsehen, dass die Spitze des Schlagstocks ein erigierter Phallus ist.

Giger Plakat - Floh the Cologne

Privat war Giger zu dieser Zeit mit der Schauspielerin Lil Tobler zusammen, welche 1975 Selbstmord beging. Die genauen Gründe für ihren Suizid sind nicht bekannt, jedoch könnte man spekulieren, dass sie zu lange Hansruedis düsterem, lebensverneinendem Einfluss ausgesetzt war. In der Tat kann sein Wirken im Großen und Ganzen als finster und obszön bezeichnet werden.

Vier Jahre nach Lils Suizid heiratete er Mia Bonzanigo, welche ihn zu seiner Bildserie „Erotomechanics“ inspirierte. Allerdings hielt es auch Mia nicht lange mit dem Okkultisten aus und so trennte sie sich bereits nach nur eineinhalb Jahren wieder von ihm.

Das Jahr 1979 hatte aber auch seine positiven Seiten für Giger. So entstand für Ridley Scotts Film „Alien“ eine seiner wenigen wirklich faszinierenden Arbeiten, welche ihm sowohl Kultstatus als auch einen Oscar verschaffte. Sie umfasste sowohl den Xenomorph als auch das fremde Raumschiff, welches auf dem leblosen Mond LV-426 abgestürzt war. 1992 entwarf er noch einmal einen Xenomorph für „Alien 3“ und 1995 die Außerirdische Sil sowie einen Albtraumzug für „Species“.

Alien Artwork_1

Alien Artwork_2

Weiterhin vertiefte sich Giger in seine Biomechanoiden, womit er einen surrealistischen Beitrag zur Cyborg-Agenda lieferte.

Biomechanoid

Zwischenzeitlich betätigte sich Hansruedi auch wieder als Möbeldesigner. Nach einer Ausstellung 1987 in Japan entstand auf Basis seiner Konzepte eine Giger Bar in Tokio. Zwar hatte er über Pläne für eine solche Bar diskutiert, doch wurde sie letztendlich ohne seine Einwilligung gebaut. Später übernahm mit der Yakuza das organisierte Verbrechen die Kontrolle über die Bar, welche nach einem Mordfall geschlossen wurde. Mit all dem hatte Giger jedoch nichts zu tun, dessen originale Möbel seit 1991 in einer autorisierten Giger Bar in Chur zu bewundern sind.

Gigerbar

Während H.R. Giger mit der Yakuza nix am Hut hatte, traf er sich 1993 mit Steve Bonge im Hell’s Angels Club in New York.

H.R. Giger & Steve Bonge

H.R. Giger & Steve Bonge

Diese Berührung mit dem organisierten Verbrechen war jedoch bei weitem nicht seine einzige fragwürdige Bekanntschaft. Zu Hansruedis Freunden zählte u.a. der Psychologe Timothy Francis Leary (1920-1996), welcher den freien Zugang zu psychedelischen Drogen wie LSD und Meskalin propagierte.

Angesicht seines freundschaftlichen Umfeldes sowie seiner finsteren Werke bleibt am Ende noch die Frage, in welcher Verbindung Giger zu Geheimgesellschaften stand? Ein Bild aus seinem bei Taschen erschienen Buch könnte Aufschluss darüber geben. Es zeigt ihn mit Chris Stein und Jello Biafra in Steins Wohnung. An der Wand sind sehr deutlich zwei Freimaurerschürzen zu erkennen.

Chris Stein, Jello Biafra , H.R. Giger

Chris Stein, Jello Biafra , H.R. Giger

Daraus kann abgeleitet werden, dass Hansruedi definitiv Freunde in der Freimaurerei hat. Er selbst gab jedoch in einem Interview an, keiner Loge anzugehören, wie folgender Auszug belegt.

Giger: „Ich zeichne das, wovor ich Angst habe. Und zeichnen darf man doch alles, oder? Ich bin weder in einer Loge noch habe ich an Ritualen teilgenommen.“

Reporter: „Aber für Satanisten sind Sie ein Idol.“

Giger: „Ja, ja. Aber die meisten Bilder in dieser Richtung sind schon alt. Es ist eine Weile her, dass ich mich für Satanismus interessiert habe. Es gab natürlich verrückte Leute, die mich hier belagert haben.“

Reporter: „Sie sind also gar kein Teufelsanbeter?“

Giger: „Nein, um Gottes willen. Da können Sie alle fragen, die mich kennen. Sogar die Nachbarn mögen mich.“

Reporter: „Aber betreiben Sie nicht eine Selbststilisierung in diese Richtung? Sie tragen immer Schwarz…“

Giger: „Wenn ich mit Tusche arbeite, ist das die beste Kleidung.“

Reporter: „Und alle Wände in Schwarz…“

Giger: „Ich finde, meine Bilder wirken einfach besser auf Schwarz.“

Reporter: „Woran glauben Sie überhaupt?“

Giger: „An die Zahlenmystik.“

Halten wir also fest: Nach eigenen Angaben gehörte H.R. Giger keiner Freimaurerloge an. Allerdings stellt sich die Frage, wie sein „Emblem für eine Geheimgesellschaft“ mit überdeutlicher Pyramidenhandgeste zu deuten ist?

„Emblem für eine Geheimgesellschaft"

„Emblem für eine Geheimgesellschaft“

Des Weiteren behauptete Giger, kein Satanist zu sein, interessierte sich aber sehr wohl für Satanismus und gestaltete 1988 Schuber für eine zehnbändige Ausgabe von Werken Aleister Crowleys. Ein Bezug zum Satanismus lässt sich auch in anderen seiner Werke nicht leugnen. Darunter ein Baphomet, dessen Fackel ins Genial einer Frau fährt. Das ganze Arrangement wird durch Schlangen sowie zwei Pentagramme ergänzt, welche nach oben und unten zeigen und damit sowohl das Prinzip „Wie im Himmel, so auf Erden“ als auch die luziferisch-satanische Dualität darstellen.

Baphomet Pentagramme

Weiterhin brachte er 1993 ein „Tarot der Unterwelt“ heraus, von welchem ebenfalls der Baphomet grüßt.

Giger Tarot

Neben dieser Affinität zum Satanismus, die laut Gigers eigener Aussage nur eine Phase ohne tiefere Bedeutung gewesen sein soll, gab er allerdings offen zu, ein Anhänger der Kabbalah zu sein. Damit entlarvte er sich am Ende doch noch als Okkultist. Es wäre ohnehin unglaubwürdig, wenn er behauptet hätte, alles Okkulte sei ihm fremd. Es gibt einige Werke von ihm, die eindeutige Illuminatensymbole zeigen. Allen voran die Pyramide mit dem allsehenden Auge.

Allsehende Pyramide_2

Allsehende Pyramide_3

Sein Vorschlag, in der Schweiz ein Netz aus 5 Pyramiden von Sklavenarbeitern erbauen und mit Tunneln in Form eines Pentagramms verbinden zu lassen, wirft zudem Fragen über seinen geistigen Zustand auf.

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Hansruedi Gigers Leben endete am 12. Mai 2014. Er starb infolge eines Sturzes in einem Züricher Krankenhaus. Obgleich er trotz alledem nicht zum harten Kern um Aleister Crowley und Anton Szandor LaVey gezählt werden kann und wohl auch nicht wollte, war H.R. Giger dennoch einer der einflussreichen okkulten Künstler des letzten Jahrhunderts. Eine gewisse Absicht musste er sich dabei durchaus unterstellen lassen, denn solch finstere Werke mit expliziter Symbolik erschafft niemand einfach so aus einer Laune heraus.

Bushido und die Mafia

Wenn Stars behaupten, sie hätten einen Pakt mit dem Teufel, sollte man das nicht unbedingt wörtlich nehmen. Zwar verdanken sie ihren Erfolg durchaus einem Deal, allerdings nicht mit dem Leibhaftigen.

Im Falle von Bushido wissen wir bereits, dass er Freimaurer ist. Darüber hinaus hat er aber auch einen Pakt mit der Mafia. Dieser erteilte er sogar eine Vollmacht, die es dem Familienklan erlaubt über sein Privatvermögen zu verfügen. Langsam wird klar, warum seine Musikrichtung „Gangster-Rap“ heißt.

Diese Verbindungen störten wiederum die CDU-Fraktion im Bundestag herzlich wenig, als der Abgeordnete von Stetten Bushido ein Praktikum ermöglichte. Von Stetten schloss sogar selbst ein dubioses Geschäft mit Bushidos Familia ab. Ebenso scheint der Bundesinnenminister Friedrich keine Berührungsängste gegenüber dem organisierten Verbrechen zu haben. Immerhin war sein Vorgänger Thomas de Maiziére in seiner Funktion als sächsischer Innenminister ebenfalls schon in die organisierte Kriminalität involviert.

Wir haben es hier mit einem Konglomerat aus Mafia, Geheimlogen und Politik zu tun, welches sehr stark an den Fall der Propaganda Due in Italien erinnert. Ganz so weit geht man bei Spiegel TV zwar nicht, aber immerhin werden ein paar grundlegende Fragen gestellt.

Mit diesem Hintergrundwissen verwundert es jedenfalls nicht mehr, dass Figuren wie Bushido ungestraft die Jugend dieses Landes verrohen dürfen und dafür auch noch Preise und Auszeichnungen bekommen. Sie bringen der jungen Generation bei, dass es cool ist, ein Verbrecher zu sein und ihre frauenverachtenden Ausschweifungen bedienen nicht zufällig das Rotlichtmilieu.