Boriska und das Märchen vom Mars

Um die Jahrtausendwende machte ein russischer Junge namens Boriska von sich reden, indem er behauptete, in einem früheren Leben ein Marsianer gewesen zu sein. Seine Schilderungen des roten Planeten waren derart detailliert, dass er viele Menschen in Erstaunen versetzte. Es dauerte nicht lange und die Internetgemeinde sah in ihm ein so genanntes „Indigokind“, also einen hochbegabten Wunderknaben. Seine Behauptungen über den Mars wurden jedoch immer abenteuerlicher und er berichtete von einer ganzen Marszivilisation, der er einst angehört haben wollte und die sich selbst mittels Atomwaffen ausgelöscht habe.

Nun ist es tatsächlich so, dass Erinnerungen an frühere Leben fast ausschließlich bei Kindern an die Oberfläche kommen und später wieder vergessen werden. Allerdings unterscheiden sich die glaubwürdigen Fälle erheblich von Boriskas Aussagen. Die von Kindern erinnerten Vorleben haben sich in der Regel auf der Erde abgespielt und sind daher nachprüfbar. Bekannte aus früheren Leben und dokumentierte Todesfälle, die den Beschreibungen der Kinder entsprechen, können zur Verifikation herangezogen werden.

Das ist bei Boriska aufgrund der Entfernung zum Mars nicht der Fall. Allerdings haben sämtliche Marsmissionen keine Hinweise auf eine blühende Marszivilisation gefunden und erst recht nicht auf eine erhöhte Radioaktivität, wie sie ein Atomkrieg hinterlassen hätte. Abgesehen von einigen Artefakten, die bestenfalls als Indizien für antike außerirdische Aktivitäten aufgeführt werden können, gibt es keinerlei Beweise für Boriskas Aussagen.

Seine überdurchschnittliche Intelligenz kann ebenfalls mitnichten als Beweis für seine außerirdische Herkunft gelten. Zwar konnte er bereits mit nur 4 Monaten erste Worte sprechen und begann mit einem Jahr zu lesen. Die bedeutet jedoch, dass er sich das Wissen über den Mars schon frühzeitig angelesen haben kann. Astronomiebücher für Kinder waren Ende der 1990er keine Neuheit mehr, sodass im Prinzip jedes Kind mit diesem Wissen hätte aufwarten können. Ebenso waren Filme wie „Mission to Mars“ aus dem Jahr 2000 und erst recht „Die Mars-Chroniken“ von 1979 noch vor Boriskas Einschulung aktuell und bei Kindern beliebt.

Der einzige Unterschied zu normalen Kids war das extrem junge Alter des am 11. Januar 1996 geborenen Russen, in welchem er mit seiner Geschichte an die Öffentlichkeit ging. Seine hohe Intelligenz steht dementsprechend außer Zweifel. Dank dieser Intelligenz konnte er auch eine so überzeugende Lügengeschichte um seine Person stricken, die er noch heute mit über 20 Jahren vertritt. Er wusste, dass seine Behauptungen schwierig nachzuprüfen sind und sein Fachwissen über den Mars seine Glaubwürdigkeit untermauern würde.

Ein weiterer geschickter Schachzug war seine Zukunftsvision, laut der sich die Menschheit und das Leben auf der Erde verändern würden, sobald die Menschen die Tür hinter dem Ohr der Sphinx öffnen würden. Zum einen befindet sich dort lediglich eine rechteckige Gesteinsformation. Diese stellt zwar keine Tür dar, aber da die meisten Menschen niemals vor Ort nachsehen werden, könnten sich entsprechend viele Leute davon beeindrucken lassen.

Darüber hinaus verbietet die ägyptische Regierung aus Angst vor Beschädigungen seit Jahrzehnten jede genauere Untersuchung der Sphinx, weshalb Boriskas Schwindel in absehbarer Zeit nicht auffliegen wird. Seine Prophezeiung ist schlauerweise auch nicht datiert, weshalb sie sich stetig weiter in die Zukunft verschieben lässt. So wird eine reine Glaubensfrage daraus und Esoterik ist nun mal ein Glaube und keine Wissenschaft.

Zum Schluss stellt sich die Frage, warum Boriska sich etwas Derartiges ausgedacht hat? Dafür könnte es einen ganz pragmatischen Grund geben, denn Intelligenz gerät auf diesem stumpfsinnigen Planeten schnell zum Fluch. Intelligente Kinder werden von ihren Altersgenossen oft gemobbt und angefeindet. Ihr einziger Ausweg besteht darin, sich interessant zu machen. Wenn einen dann noch die Eltern in allem unterstützen und Kapital aus den Phantasien ihres hochintelligenten Kindes schlagen, wird daraus schnell ein Selbstläufer.

Unabhängig davon, was wirklich auf dem Mars vor sich geht, sind Boriskas Schilderungen reine Fantasy und teilweise sogar trotz der Distanz widerlegt. Wenn niemand auf seine Story hereinfallen würde, wäre er sicherlich schon so schlau gewesen, sich davon zu distanzieren. Sein Festhalten an den alten Kindheitsphantasien hat wohl in erster Linie einen monetären Hintergrund. Im schlimmsten Falle könnte er inzwischen aber durchaus selbst daran glauben, da in der Erinnerung die Grenzen zwischen Phantasie und Wirklichkeit zuweilen verschwimmen können.

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John Carter – Die Rosenkreuzer des Mars

von Shinzon

Der Film „John Carter – Zwischen zwei Welten“ basiert auf der gleichnamigen Buchreihe von Edgar Rice Burroughs (1875-1950), die ab 1917 in elf Bänden erschien. Die folgende Kritik bezieht sich auf die Verfilmung aus dem Hause Disney und nicht auf den grottigen Mockbuster von The Asylum.

Als Burroughs seine Geschichten verfasste, war noch nicht bekannt, dass der Mars ein toter Planet ist. Passenderweise ist die Story im ausgehenden 19. Jahrhundert angesiedelt und dreht sich um das Sterben des roten Planeten. Verantwortlich für den Niedergang des Mars ist Sab Than (Dominic West), der König der mobilen Stadt Zodanga.

Zodanga

Sab Than ist ein recht machtgieriges und blutrünstiges Individuum, welches nach der absoluten Herrschaft strebt. Ein Traum, der zu Beginn des Films in Scherben liegt, als er gerade eine entscheidende Schlacht verliert. Doch plötzlich werden alle gegnerischen Himmelsschiffe zerstört und drei engelsgleiche Wesen steigen zu ihm herab und vertrauen ihm eine Waffe an, die ihn unbesiegbar macht.

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Bereits diese Szene ist in mehrfacher Hinsicht bemerkenswert. Zunächst wäre da die prä-astronautische Komponente, denn diese Darstellung erinnert doch sehr stark an Begegnungen diverser irdischer Persönlichkeiten mit höheren Wesen. Da wäre z.B. Hesekiel in der Bibel oder Alexander der Große, der nach einer Erscheinung am Himmel eine Schlacht gewann. Auch Jeanne d’Arc und Hildegard von Bingen kommen einem in den Sinn, die ihren Aussagen nach Kontakt zu himmlischen Wesen hatten.

Überlegene Waffen der Götter kommen ebenfalls in einigen Legenden vor. Man denke nur an den Donnerkeil von Zeus, Poseidons Dreizack, das Schwert Excalibur und dergleichen mehr. Der Austausch von Technologie zieht sich dabei bis zu heutigen Gerüchten über angebliche Geheimverträge irdischer Schattenregierungen mit Aliens, was die Anfangsszene von John Carter nur noch brisanter macht.

Götterwaffe_1

Götterwaffe_2

Ein anderer Aspekt dieser Szene ist die engelsgleiche Darstellung der Fremden, die an so genannte „aufgestiegene Meister“ aus der New Age-Bewegung erinnert. Auf diesen Aspekt muss an späterer Stelle noch einmal eingegangen werden, denn die gefallenen Engel haben nicht die besten Absichten. Dies dürfte bereits zu Beginn klar sein, denn immerhin helfen sie einem Bösewicht.

Aufgestiegene Thernmeister

Nach diesem Einstieg wird die Handlung erst einmal auf der Erde fortgesetzt, wo Edgar Rice Burroughs (Daryl Sabara) das Erbe seines Onkels John Carter antritt. Der Name des Neffen ist natürlich eine allzu offensichtliche Hommage an den Autor der Romanvorlage.

Im Nachlass seines Onkels findet Ed neben einem Maya-Kalender auch ein Tagebuch, in dem er von dessen Reise zum Mars erfährt.

Marskalender

Diese beginnt im wilden Westen, wo John Carter als ehemaliger Soldat der Konföderierten von den Streitkräften der Nordstaaten gefangen genommen wird. Diese bieten ihm an, für die andere Seite zu arbeiten. Carter ist jedoch wenig an diesem Angebot interessiert, da er andere Zukunftspläne hat. Ihm gelingt die Flucht und er schlägt sich zu einer Höhle durch, in der er kurz zuvor einen Goldschatz entdeckt hat.

Dort begegnet er einem der mysteriösen Engelswesen, die sich selbst Therns nennen und auf dem Mars Gott spielen. Carter erschießt das transdimensionale Wesen und nimmt ihm ein seltsames Gerät ab, welches ihn direkt auf den roten Planeten transferiert.

Teleporter

Zunächst weiß er nicht, wo er sich befindet und plagt sich mit der geringeren Schwerkraft herum. Dabei sollte erwähnt werden, dass es Menschen auf dem Mars wegen der geringeren Gravitation tatsächlich im wahrsten Sinne des Wortes leicht haben. Aber solche Luftsprünge, wie sie John Carter hinlegt, sind dennoch stark übertrieben.

Auf seiner Erkundungstour entdeckt er kurz darauf ein Nest, in dem madenartige Wesen zu schlüpfen beginnen. Aus den kleinen grünen Männchen werden später einmal große grüne Männchen mit vier Armen und diese sind wenig über den Fremdling begeistert. Kurz bevor die Tharks John Carter auf eine erneute Reise – diesmal ins Jenseits – schicken, erbarmt sich einer der ihren und sammelt den Menschen als Kuriosität ein.

Grünes Männchen

Carters Gönner Tars Tarkas (Willem Dafoe) gehört zu den wenigen mitfühlenden Individuen seines spartanischen Volkes. Dieses kennt nur das Recht des Stärkeren, eliminiert alle Jungen, die es nicht rechtzeitig aus ihren Eiern schaffen und frönt schaurigen Freizeitbeschäftigungen wie Gladiatorenkämpfen. Mit dem menschlichen Volk des Mars teilen sie zwar den Planeten, aber kein Mitgefühl. Als zwei Luftschiffe der sich bekriegenden Städte Zodanga und Helium am Horizont erscheinen, sind die Tharks daher auch eher erheitert über das Gemetzel.

John Carter lässt der Konflikt dagegen nicht so kalt. Er rettet die hübsche Prinzessin Dejah Thoris vor ihrem Sturz in die Tiefe und legt sich nebenbei gleich noch mit Sab Than an, mit dem die Thronfolgerin der Stadt Helium zwangsverheiratet werden soll.

Nachdem sich Sab Than zunächst zurückziehen muss, erkundet John Carter zusammen mit Dejah den heiligen Tempel der Tharks, in dessen antiken Reliefs sie sich Antworten erhoffen. John geht es darum, zu erfahren, wie das mysteriöse Gerät der Fremden funktioniert, um damit zur Erde zurückkehren zu können. Die wissenschaftlich begabte Dejah will dagegen hinter das Geheimnis des Neunten Strahls kommen, mit welchem sich unbegrenzt freie Energie gewinnen lässt.

Bei letzterem Punkt ist interessant, dass Dejahs Experimente von den Fremden sabotiert werden, was ebenso auf fast sämtliche realen Experimente zur Gewinnung von Vakuumfeldenergie auf der Erde zutrifft. Freie Energie wird mit allen Mittel unterdrückt. Viele Forscher wurden bereits sabotiert, finanziell in den Ruin getrieben und sogar ermordet. Inzwischen beschränkt man sich darauf, Physiker wie Prof. Dr. Claus Turtur lächerlich zu machen und in die Esoterik-Ecke abzuschieben. Die Profite der Energiekonzerne sowie der Öl- und Atomlobby sind dabei wohl die treibende Kraft, aber eventuell nicht die Einzige.

Im Film ist die blaue Energie die Machtquelle der Therns und daher auch der Schlüssel, technologisch zu ihnen aufzuschließen. Das kommt nicht von ungefähr, denn der neunte Strahl spielt auf den neunten Grad der Rosenkreuzer an, mit dessen Erreichen die Betreffenden als gottähnlich gelten. Derartiges wollen die Therns natürlich verhindern. Kurioserweise ergibt sich hier ein Umkehrschluss zur Serie „V – Die Besucher“, in der die Reptiloiden der Menschheit ihre ebenfalls blaue Energie als Geschenk anbieten.

Blaue Energie

Die Suche nach dem Geheimnis der blauen Energie und der Bedienungsanleitung für den Teleporter müssen Carter und die Marsprinzessin auf der Flucht fortsetzen. Denn nachdem ihnen schon die Therns und ihre Marionette Sab Than auf den Fersen sind, haben sie mit dem Betreten des heiligen Tharktempels deren wichtigstes Tabu gebrochen und sich dieses Volk damit zum Feind gemacht. Da Tars Tarkas leibliche Tochter Sola (Samantha Morton) bei der Bewachung des Tempels versagt hat und deswegen die Todesstrafe bekommen soll, verhilft ihr Vater den Dreien zur Flucht.

Zusammen erreichen sie den Fluss Is, an dessen Ufer sie die Säulen Jachin und Boas durchqueren.

Säulen am Fluss

Die Reise geht zu Wasser weiter, auf dem sie schließlich eine Inselanlage der Therns finden. Diese ist überraschend schlecht bewacht, sodass John und Dejah ungehindert eindringen und an die gewünschten Informationen gelangen können. Anhand der Hologrammdarstellungen kann John der Marsprinzessin zudem endlich beweisen, dass er von einer anderen Welt stammt. Dejahs Volk kennt die Erde als Jasoom, während sie ihren eigenen Planeten Barsoom nennen.

Als die beiden endlich damit fertig sind, die Beziehungen ihrer beiden Welten zu verbessern, wartet draußen schon ein anderer Stamm Tharks, der von den Therns aufgehetzt wurde. Auf dem Wasser können sie noch problemlos vor ihren Häschern fliehen, die von den Klippen aus nur Speere nach ihnen werfen können. Doch zurück am Ufer werden sie überwältigt.

Für den Erdling stellen die Tharkhorden allerdings kein Problem dar, er metzelt sich einfach durch sie hindurch. Spätestens hier beginnen Carters Superkräfte echt zu nerven, denn er benimmt sich fast wie Superman auf der Erde. Allerdings sind es diese Superkräfte, die Sab Thans Interesse wecken, weshalb er Carter vorerst am Leben lässt. Dejah ergibt sich indes ihrem Schicksal und willigt in die Hochzeit mit ihrem Widersacher ein, da dies der einzige Weg zu sein scheint, den Krieg der beiden Städte zu beenden. Allerdings schickt sie noch einen ihrer Leute aus, um Carter aus den Klauen ihren zukünftigen Gatten zu befreien.

Unterschwellige Augensymbolik.

Unterschwellige Augensymbolik.

Als John Carter aus der Stadt hinaus schleichen will, begegnet er einem Thern, der überraschend redselig ist und ihm offenbart, was hinter den Kulissen geschieht. Die Therns streiten die Verantwortung für die Zerstörung des Mars ab und sehen sich lediglich als Verwalter der Zerstörung. Sie erdreisten sich, das Schicksal anderer Welten zu lenken, was eine Parallele zu den mysteriösen Hutträgern aus dem ähnlich gearteten Film „Der Plan“ (2011) darstellt.

In „Der Plan“ antworten die Fremden auf die Frage, ob sie Engel seien: „So wurden wir auch schon genannt.“ Ob ihr Boss Gott oder Luzifer ist, lässt der Film indes offen. In „John Carter – Zwischen zwei Welten“ haben die Therns hingegen keinen Meister, wobei ihr verwerfliches Verhalten sie definitiv in die Ecke der gefallenen Engel rückt.

Weiterhin beunruhigend ist die Tatsache, dass sie ihre Gestalt verändern und unerkannt unter den Marsmenschen wandeln können. Diese Fähigkeit wird einigen realen Aliens immer wieder von Whistleblowern und Augenzeugen nachgesagt, weshalb diese Filmszene als Anspielung auf die Realität angesehen werden könnte.

Thernverwandlung_1

Thernverwandlung_2

Thernverwandlung_3

Wie John Carter später erfährt, sind die Therns auch auf der Erde aktiv und beeinflussen die menschliche Entwicklung ebenfalls negativ. Die Bruderschaft der Schlange lässt grüßen, auch wenn Disney es versäumt, die irdischen Kollaborateure und ihr Netz aus okkulten Geheimbünden zu erwähnen.

Zumindest auf dem Mars haben die Therns ihre Rechnung jedoch ohne John Carter gemacht. Dieser kehrt mit einer gekaperten Flugmaschine zu den Tharks zurück, um sie für den Kampf gegen Sab Than zu gewinnen. Dummerweise wurde Tars Tarkas nach seiner Fluchthilfeaktion eingekerkert und zusammen mit seiner Tochter und Carter soll er in der Arena an zwei hässliche Marsaffen verfüttert werden. Natürlich gelingt es dem Erdling, die Viecher zu erledigen und obendrein den Anführer der Tharks zu enthaupten. Kein Disney-Kinderfilm ohne Blutbad!

Blutsport

Säulen Arena

Durch seinen Sieg in der Arena, welche wieder einmal mit zwei Säulen geschmückt ist, gelingt es John Carter, die Tharks von seiner Mission zu überzeugen. Allerdings muss er feststellen, dass die mobile Stadt Zodanga verlassen ist und Sab Thans Truppen sich bereits in Helium aufhalten. Er fliegt schon mal vor, um die Hochzeit des marsianischen Oberilluminaten mit Dejah zu verhindern, denn es dürfte inzwischen klar sein, dass diese nicht den erhofften Frieden, sondern eine feindliche Übernahme bringen wird.

Die Hochzeitsvorbereitungen sind bereits in vollem Gange und noch marschieren die Truppen von Zodanga und Helium Seite an Seite. Erstere tragen dabei rote und Letztere blaue Flaggen. War ja klar, dass die friedlichen und gleichermaßen unwissenden Herren von Helium die niederen Freimaurergrade repräsentieren, während Sab Than der satanistischen Hochgradfreimaurerei angehört.

BlauRot-Parade_1

BlauRot-Parade_2

Das Ende ist natürlich vorhersehbar und die Guten gewinnen. Sab Than findet den verdienten Tod und John Carter heiratet die hübsche Prinzessin. Doch der Einfluss der Therns ist keinesfalls beendet. Als Carter sich entschließt, auf dem Mars zu bleiben, und sein erbeutetes Teleportationsgerät aus dem Fenster pfeffert, wird er von einem Thern überrascht, der ihn zur Erde zurück schickt. Ohne eigenen Teleporter kann er nämlich nicht wieder auf den Mars zurückkehren und den Therns dort nicht weiter ins Handwerk pfuschen.

Auf der Erde entwickelt Carter den Plan, zu behaupten, er hätte einen weiteren Teleporter gefunden, was die Aufmerksamkeit der Intrigenspinner auf ihn lenkt. Er fingiert seinen eigenen Tod und lockt so einen Thern in die Falle, um ihm dessen Teleporter abzuknöpfen. Mit diesem kann er wieder zu seiner marsianischen Frau zurückkehren, doch nicht, ohne seinen Neffen als Beschützer anzuheuern.

Interessanterweise bleibt sein physischer Körper nämlich auf der Erde zurück und wenn dieser getötet wird, stirbt auch sein Abbild auf dem Mars. Das ist deshalb interessant, weil es nahe legt, dass John Carter gar nicht physisch auf den Mars reist, sondern eine Astralreise unternimmt. Existiert die Zivilisation auf Barsoom letztendlich nur auf astraler Ebene?

Fazit: Optisch ist der Film zweifelsohne gelungen und mit Sicherheit dem Mockbuster von The Asylum vorzuziehen. An Spannung und Action mangelt es dem Streifen ebenfalls nicht. Gleiches gilt für hintergründige Anspielungen auf die Beeinflussung unterentwickelter Zivilisationen durch extradimensionale Kräfte. Zumindest verrät der Film aber auch, dass diese Wesen tot umfallen, wenn man auf sie schießt. Das lässt hoffen.

Milo und Mars – Die neue Marsordnung

von Shinzon

Bei Disney scheint man zu wissen, dass es auf dem Mars eine Zivilisation gibt. Noch bevor 2012 Disney’s Verfilmung von „John Carter“ in die Kinos kam, startete 2011 der weniger bekannte Animationsfilm „Milo und Mars“.

In diesem wird die Mutter des neunjährigen Milo von Marsianern entführt, die ihr Wissen über elterliche Fürsorge extrahieren wollen, um damit „Nannybots“ für ihren eigenen Nachwuchs zu programmieren. Milo rennt den nächtlichen Entführern hinterher und wird durch ein Missgeschick vom Fahrwerk des marsianischen Raumschiffs aufgegriffen und unbemerkt zum roten Planeten mitgenommen.

Mars Abduction_1

Mars Abduction_2

Dort angekommen, erhält er Hilfe von Gribble, der ebenfalls seit seiner Kindheit auf dem Mars gestrandet ist und an der Unterseite der Hauptstadt über den Müllbergen lebt. Milo bittet Gribble, ihm bei der Suche nach seiner Mutter zu helfen. Dieser will es jedoch nicht riskieren, in die Marsstadt einzudringen und so muss Milo alleine weiterziehen.

Im Müll leben indes neben Gribble auch die Männer der matriarchalen Marsgesellschaft, mit welcher Milo bald unangenehme Erfahrungen macht. Der Nachwuchs wird gleich nach der Geburt getrennt. Die Mädchen werden fürsorglich von Roboterammen aufgezogen und anschließend indoktriniert. Die Jungen wandern in den Abfallschacht. Das erinnert stark an Hühnerfabriken, in denen die weiblichen Küken zu Legehennen herangezüchtet und die männlichen zu Nuggets für Fastfoodketten verarbeitet werden. Allerdings bleiben die Marsmännchen am Leben.

Alles ist auf Effizienz ausgerichtet, alle Marsianerinnen werden permanent kontrolliert und das Militär ist allgegenwärtig. Nur die rebellische Ki, die einst einen Blick auf die irdische Kultur erhaschen konnte, begehrt gegen das System auf und verschönert die grauen Wände von Mars City mit bunten Graffitis. Sie entschließt sich überdies, Milo zu helfen, der zunächst einen weiteren Abstecher in die Unterwelt des Mars macht.

Dort stellt er fest, dass die Marsmatriarchin das Zuhause von Gribble zerstören lassen hat. Dieser hat jedoch überlebt und stürzt mit Milo in die Tiefen des roten Planeten. In den alten Ruinen der Marszivilisation stößt Ki zu den beiden und gemeinsam entdecken sie, dass die Marsianer einst wie die Menschen in Familien zusammen lebten. Die aktuelle Marsgesellschaft, in der die Familie zerstört ist und es weder Liebe noch Sexualität gibt, ist das Ergebnis einer transhumanistischen Agenda.

Nicht nur aufgrund dieser zweifelhaften Botschaft sollten Eltern sich fragen, ob dieser Film wirklich für Kinder geeignet ist? Szenen wie das Erschießungskommando, vor dem Gribble und Milo landen, lassen ebenfalls Zweifel aufkommen.

Am drastischsten ist jedoch Gribbles Geschichte, wie er auf den Mars gelangt ist. Er konnte seine Mutter nämlich nicht retten, die bei Sonnenaufgang in der Gedankenextraktionsmaschine grausam verdampft ist. Mal ehrlich: Wäre dies ein echter Kinderfilm, hätte sie immer noch in irgendeiner Zelle gefangen sein können. Jemanden einzuäschern, nur um an die Gedanken der Person zu kommen, ist überdies absolut überflüssig!

Immerhin gelingt es Milo, seine Mutter zu retten und kurz zuvor alle gefangenen Marsmännchen freizulassen. Während er sich mit seiner Mutter auf den Heimweg zur Erde macht, bricht auf dem roten Planeten eine Revolution gegen die neue Marsordnung aus. Ende gut, alles gut?

Fazit: Technisch gesehen ist „Milo und Mars“ überraschend gut animiert und zumindest am Anfang gibt es ein paar gute Gags. Die Marsgesellschaft ist jedoch ziemlich brutal und die Zielgruppe dürfte kaum reif genug sein, den zur Schau gestellten Totalitarismus zu hinterfragen.

Marsmatiarchin

Überdies könnte der Film Opfer von UFO-Entführungen triggern. Immerhin wird man gleich zu Beginn Zeuge einer solchen Entführung und als Ki später eine Sonnenbrille trägt, erinnert ihr Aussehen stark an einen Grey-Alien. Ist die Unfähigkeit der Marsianer, ihre Kinder zu versorgen, also am Ende eine Anspielung auf die Zeugungsunfähigkeit der Grey?

Mars Attacks – Fiese Dämonen vom roten Planeten

von Shinzon

Tim Burton ist bekannt für seine surrealistischen Filme, voll von okkulter Symbolik. Es verwundert daher nicht, dass sein „Mars Attacks“ der durchgeknallteste Invasionsfilm aller Zeiten ist. Der Streifen basiert dabei auf einer Sammelkartenserie aus dem Jahr 1962, welche Tim Burton noch aus seinen Kindertagen kennt.

So ziemlich alle Kernelemente des Films basieren auf den Trading Cards. Diese zeigen einige sehr drastische Szenen, auf denen Menschen auf grausame Weise getötet und verstümmelt werden. Man bedenke, dass diese Sammelbilder für Kinder gedacht waren.

Sticker Nr 11

Sticker Nr 19

Die Verfilmung geht in eine ähnliche Richtung, überschreitet dabei aber die Grenze zum Klamauk. Bereits der Aufbruch der Marsianer ist vollkommen surrealistisch und schräg. Die Oberfläche des roten Planeten erinnert eher an Filme aus 1950ern als an die Realität. Die Erde, die eigentlich ein kleiner blauer Punkt sein sollte, erscheint zudem so groß am Firmament, als sei der Mars einer ihrer Monde.

Aufbruch Mars

Auf der Erde werden zunächst einmal die Hauptcharaktere vorgestellt. Darunter der US-Präsident (Jack Nicholson) und die Familie Norris, bei denen zwei Illuminateneulen im Wohntrailer hängen.

Eulenwandschmuck

Ein beträchtlicher Teil der Handlung dreht sich um eine Handvoll Leute aus Las Vegas. Zu diesen zählt der Ex-Boxer Byron Williams (Jim Brown), der einen Job als Casinosecurity hat.

Ägypter

Das Pyramidencasino gibt es tatsächlich, doch man muss nicht lange raten, warum sich der Freimaurer Tim Burton ausgerechnet für diesen Schauplatz entschieden hat.

Las Vegas Pyramide

In Las Vegas treibt sich weiterhin ein ausgeflippter Unternehmer (Jack Nicholson in einer Zweitrolle) herum, der ebenfalls starke Bezüge zur Freimaurerei aufweist. Auf seinem Jackett findet sich z.B. ein allsehendes Auge.

Allsehende Augenjacke

Aber vielleicht ist er ja eher ein Anhänger der Bruderschaft des Saturns. Denn dieser Planet ziert in seinem Empfangszimmer nicht nur die Wände, sondern auch die Säulen Jachin und Boas.

Saturnsäulen

Etwas später taucht im Casino noch einmal ein Arrangement mit drei Säulen auf, bei welchem im Vordergrund aufrechte sowie umgedrehte Pentagramme zu sehen sind.

Pentagramme & Säulen

In einer Bettszene gibt es zu guter letzt noch ein schwarz/weißes Yin und Yang-Symbol, während die Decke im Blau/Rot der Freimaurergrade gehalten ist.

Masonic Sex

Doch zurück zur Handlung. Die Marsianer landen zunächst in der Wüste Nevadas, was wohl eine Anspielung auf die Area 51 sein soll. Empfangen werden sie u.a. von einer Esoterikspinnerin, was symbolisch für die okkulten Praktiken auf dem Gelände der Geheimbasis stehen könnte.

Esoteriktante

Ankunft

Man denke in diesem Zusammenhang an den verängstigen Area 51-Whistleblower, der in einer Livesendung bei Art Bell behauptete, dass die Aliens in Wirklichkeit bösartige extradimensionale Wesen sind. In „Mars Attacks“ entpuppen sich die Marsianer ebenfalls als dämonische Kreaturen. Anfangs behaupten sie noch, in Frieden zu kommen, nur um dann alle Anwesenden auf möglichst grausame Art und Weise abzuschlachten.

Aliensbotschafter

Grausamkeit

Die Reporterin Nathalie Lake (Sarah Jessica Parker) lassen die Marsianer als einzige am Leben, um sie für ihre abscheulichen Experimente zu missbrauchen.

Bizarre Experimente_1

Bizarre Experimente_2

In dieser Szene sieht man im Hintergrund auch einen Clown in einem Wasserglas. Ob dieser von der Erde stammt oder wohl eher als Anspielung auf die „Killer Klowns from outer Space“ zu verstehen ist?

Clown im Glas

Nach dem ersten Massaker versuchen es die Marsianer erneut mit ihrer Friedensmasche und landen in Washington D.C. Im Kongress sind deutlich zwei Rutenbündel zu sehen, welche den römischen Einfluss auf die USA zeigen. Rutenbündel finden sich in den Vereinigten Staaten tatsächlich überall.

Rutenbündel im Kongress

Prof. Kessler (Pierce Brosnan) verdeutlicht derweil noch einmal die freimaurerischen Einflüsse mit einem Krawattengriff.

Brosnans Krawattengriff

Im Anschluss wird der Kongress von den Marsianern ausgelöscht. Eine ziemlich unverhohlene Andeutung, dass Project Blue Beam das Ende der Demokratie einläuten wird. Grandma Norris (Sylvia Sidney) bricht angesichts des Niedergangs der Demokratie sogar in Freude aus.

Kongress_1

Kongress_2

Prof. Kessler wird indes von den Aliens entführt und auf besonders abscheuliche Weise in seine Einzelteile zerlegt. Zu Menschenverstümmelungen soll es im Zusammenhang mit dem Entführungsphänomen tatsächlich schon gekommen sein. Dass der Kopf dabei am Leben bleibt, ist jedoch eher unrealistisch.

Human Mutilations

Ein wenig Ironie steckt ebenfalls in dieser Szene, denn kurz zuvor leitete Prof. Kessler noch eine Alienautopsie. Als Pluspunkt für die Menschheit ist dabei zu werten, dass der Marsianer wenigstens schon tot war.

Alien Autopsy

Auf der Erde läuft die Invasion indes weiter. In der US-Hauptstadt versuchen die Marsianer das Weiße Haus zu infiltrieren, um den Präsidenten zu ermorden.

Obelsikalien

In Paris verhandeln die Marsianer indes auf dem Schachbrettboden der französischen Regierung. Das Bodenmuster ist gar nicht mal so weit hergeholt, denn bisher waren und sind alle französischen Staatsoberhäupter Freimaurer.

Zerstörtes Paris_1

Es ist daher nicht wirklich ein Verlust, dass die Invasoren kurz darauf in ihren üblichen Blutrausch verfallen und die Logenbrüder einschmelzen. Im Hintergrund fällt indes ein Wahrzeichen der Freimaurer.

Zerstörtes Paris_2

Gleiches gilt für Washington D.C., wo der Obelisk fällt.

Zerstörtes Washington Monument

In London zerstören die Invasoren den Big Ben…

London Attacks_1

London Attacks_2

…und die Pyramide in Las Vegas kommt ebenfalls nicht ungeschoren davon. So langsam werden einem die Marsianer fast sympathisch.

Zerstörte Pyramide

Nur die Zerstörung des wunderschönen Taj Mahal muss man ihnen wirklich übel nehmen.

Zerstörtes Taj Mahal

Hinzu kommt, dass ihre Flagge eine Pyramide mit Auge an der Spitze zeigt. Die Marsianer sind also doch nicht die erhofften Erlöser, die die Erde von der Freimaurerei säubern. Sie sind einfach nur generell menschenverachtend. Das sollte die irdische Elite vielleicht berücksichtigen, wenn sie geheime Verträge mit extradimensionalen Wesen abschließt. Vielleicht enden sie ja auch mit einer Pyramidenfahne im Rücken, wer weiß…

Marsflagge

Die Erlösung von den Marsianer bringt indes die schrille Musik von Grandma Norris. Diese ist bereits für menschliche Ohren das reinste Gift. Den Aliens explodiert hingegen der Kopf davon. Die Welt ist gerettet!

Schlechte Musik

Fazit: „Mars Attacks“ ist auf der einen Seite extrem schrill und hat durchaus einige gute Gags zu bieten. Andererseits ist er absolut menschenverachtend und die Marsianer werden einzig von einer dämonischen Boshaftigkeit getrieben. Die Gründe für ihren Angriff sind weder Ressourcen, noch die Eroberung des Planeten oder die Versklavung der Menschheit. Sie sind schlichtweg Sadisten, die jemanden zum Quälen brauchen.

Invasionen vom Mars – Als die Bedrohung noch von nebenan kam

Im 19. Jahrhundert waren den Menschen die gewaltigen Dimensionen des Universums noch nicht so recht bewusst. Erst 1923 entdeckte der amerikanische Astronom Edwin Hubble, dass es Galaxien außerhalb unserer Milchstraße gibt und die ersten Exoplaneten, die um ferne Sterne kreisen, konnten erst vor wenigen Jahren nachgewiesen werden. Außerirdisches Leben vermutete man daher in vergangenen Jahrhunderten noch sehr nah auf den bekannten Planeten unseres Sonnensystems.

Neben der Venus galt der Mars als wahrscheinlichster Kandidat für hoch entwickelte Zivilisationen. Manchmal waren diese friedlich, oft vermutete man aber eine Bedrohung von unserem Nachbarplaneten. H.G. Wells war einer der Ersten, als er 1898 von einem „Krieg der Welten“ zwischen Erde und Mars schrieb.

1938 vertonte Orson Welles den „Krieg der Welten“ als Radiohörspiel, welches in den USA eine Massenpanik auslöste. Einige Zuhörer hatten später eingeschaltet und dachten tatsächlich, eine Nachrichtensendung zu hören. Weniger dramatisch, aber dafür technisch herausragend war hingegen die Verfilmung von 1953. Die Marsianer hatten ihren großen Durchbruch auf der Leinwand und das obendrein in Farbe.

In Schutt und Asche

Im selben Jahr wie der „Kampf der Welten“ kam auch die „Invasion vom Mars“ in die Kinos. Im Gegensatz zum Frontalangriff nach Art von H.G. Wells, setzen die Marsianer in letzterem Streifen jedoch eher auf eine schleichende Invasion, in dem sie mittels Hirnwäsche die Menschen in willenlose Zombies verwandeln.

Dieses Thema hatte damals eine tiefere Bedeutung, welche im beginnenden Kalten Krieg verwurzelt war. Die Alienangreifer wurden oft als Metapher auf die Sowjets bemüht. Eine rote Gefahr vom roten Planeten sozusagen.

Invasion vom Mars 1953

1986 folgte ein Remake von „Invasion vom Mars“. Da der Kalte Krieg sich langsam seinem Ende näherte, überwogen in der Neuauflage schließlich wieder die Science Fiction Elemente. Die Monster wurden fremdartiger und man konnte auf das NASA-Bild vom Marsgesicht zurückgreifen. Im Film merkt ein hochrangiger Militär dabei an, dass dieses Bild noch gar nichts im Vergleich zu den zurückgehaltenen Aufnahmen sei.

Invasion vom Mars 1986

Der Mind Control-Aspekt blieb indes erhalten. Die Marsianer greifen sich dabei einzelne Menschen heraus und pflanzen ihnen Kontrollchips ins Genick. Damit nahm der Film die heutige RFID-Agenda vorweg.

Invasion vom Mars 1986 RFID

Der wohl schrillste Invasionsfilm, in dem die Bedrohung vom Mars kommt, ist Tim Burtons „Mars Attacks“ von 1996.

Aufbruch Mars

Als Komödie gedacht enthält er doch einige sehr grausame Szenen, die einen Genozid an der Menschheit zeigen.

Grausamkeit

„Mars Attacks“ basiert dabei auf einer Sammelkartenserie aus dem Jahr 1962.

Sticker Nr 1

Ghosts of Mars – Totgeglaubte morden länger

von Shinzon

Zwischen allen Marsfilmen sticht einer besonders hervor: John Carpenters „Ghosts of Mars“. In diesem trashigen Meisterwerk hat die Menschheit den Mars in naher Zukunft besiedelt, was den Ureinwohnern jedoch arg missfällt.

Marshauptstadt

Der Film beginnt mit Lt. Melanie Belard (Natasha Henstridge), die allein in einem Zug die Hauptstadt des Mars erreicht. Der Mars wird matriarchal regiert, was in Filmen über den Mars so häufig der Fall ist, dass man es schon als Hinweis verstehen könnte. Vor dem Matriarchat muss Belard jedenfalls über ihre Mission aussagen, die eigentlich nur darin bestand, den Kleinkriminellen „Desolation“ Williams (Ice Cube) abzuholen.

Marsmatriarchat

Der Rest des Films erzählt Belards Geschichte in Rückblenden. Als ihr Team unter der Führung von Commander Helena Braddock (Pam Grier) in der Minenstadt ankommt, in der Williams im Knast einsitzt, finden sie nur eine verlassene Geisterstadt vor. Nach einigen mysteriösen Leichenfunden verschwindet die Kommandantin und wenig später findet Sgt. Jericho Butler (Jason Statham) ihren abgetrennten Kopf auf einer Lanze gespießt.

Kopfgarten

Er wird Zeuge, wie eine durchgedrehte Meute grausame Menschenopfer zelebriert. Angeführt werden sie von einem Schlächter, der mit seiner Kriegsbemalung wie ein Black Metal Star daherkommt. Ob das ein Hinweis darauf sein soll, dass Metal Bands unter dämonischem Einfluss stehen?

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Im Gefängnis beschäftigen sich die anderen Teammitglieder derweil mit einigen Gefangenen, die sich jedoch freiwillig eingesperrt haben, um vor den Durchgeknallten Schutz zu suchen. Wie sich herausstellt, sind die Menschen in der Mine gar nicht verrückt geworden, sondern von marsianischen Dämonen besessen. Nach einer anfänglichen Desorientierung beginnen die Besessenen, ihre Körper zu verstümmeln und auf die Nichtbesessenen loszugehen.

Marsposession

Zudem feilen sie sich die Zähne, um sich der ursprünglichen Gestalt der Marsianer anzugleichen.

Rockstar_3

Unter den Gefängnisinsassen fällt Dr. Whitlock (Joanna Cassidy) besonders auf. Sie ist keine Einwohnerin der Minenstadt und stürzte in der Nähe mit einem Heißluftballon ab. Aus unerfindlichen Gründen hatte dieser Ballon hexagonale Abdeckplatten.

Hexaballon

Später beichtet sie den anderen, dass sie für das Desaster verantwortlich ist. Whitlock war als Archäologin vor Ort, als durch eine Bergbausprengung eine unterirdische Marsruine freigelegt wurde. Durch die Berührung eines Siegels öffnete sie unabsichtlich die Büchse der Pandora und ließ die Seelen einer untergegangenen Marszivilisation frei.

Marsruinen

Im Kampf gegen diese Wesen verbünden sich die Polizisten und Überlebenden mit „Desolation“ Williams und dessen drei Kumpels, die Sgt. Jericho zuvor in einer Garage aufgegabelt hat. Allerdings bringt der Einsatz der Waffen nicht viel, denn sie töten nur die menschlichen Wirtskörper. Die dadurch freigesetzten Marsdämonen machen sich anschließend sofort auf die Suche nach neuen Wirtskörpern, was die Sache nur verschlimmert.

Lt. Belard wird von einem der Djinn erwischt und von den anderen zurückgelassen. Jericho erweist ihr allerdings noch einen letzten Gefallen und steckt ihr eine von ihren Pillen in den Mund. Interessant, dass sich hochrangige Polizeibeamte auf dem Mars regelmäßig Drogen knallen.

Auf den Dämon hat dies jedenfalls eine ungeahnte Wirkung. Zunächst erhält Belard Einblicke in die einstige Marskultur, die sich wenig überraschend als äußerst kriegerisch erweist. Die einstigen Marsianer waren von reptiloider Gestalt und ihr Oberhaupt hat Besitz vom Black Metal Typ ergriffen.

Marsreptiloid

Nach dem drogeninduzierten Trip kotzt Belard den Dämon aus und klopft bei ihren Kameraden an die Tür.

Kotz den Dämon

Zusammen schmieden sie den Plan, ein nahes Kernkraftwerk in die Luft zu jagen, in der Hoffnung, damit die gasförmigen Marskreaturen zu vernichten. Selbstverständlich geht die Sache nach hinten los. Belard und Williams bleiben als einzige am Leben und als sie sich in der Hauptstadt wieder begegnen, wird diese gerade von den Seelen der Marsianer überrannt. Alles beginnt von vorn.

Fazit: Von allen Marsfilmen ist „Ghosts of Mars“ der wohl coolste und auch am meisten unterschätzte. Neben den Anspielungen auf eine untergegangene Marszivilisation sticht vor allem der hohe Unterhaltungswert hervor. Andere Marsfilme wie „Red Planet“ sind dagegen stinklangweilig und zurecht an den Kinokassen gefloppt.

Total Recall – Matrix auf dem Mars

von Shinzon

„Total Recall“ ist die Verfilmung einer Kurzgeschichte von Philip K. Dick, der eine ganze Reihe bekannter Science Fiction Werke verfasst hat. Darunter „Blade Runner“, „Minority Report“ und „Screamers“. Zudem basieren viele weitere Filme auf Ideen aus seinen Romanen und Kurzgeschichten. So kann z.B. „Total Recall“ als Vorlage für die „Matrix“-Trilogie betrachtet werden.

Die Geschichte beginnt mit Douglas Quaid (Arnold Schwarzenegger), der im Jahr 2084 ein eher unbefriedigendes Leben als Bauarbeiter führt. Mit seinem Gehalt kann er sich nicht einmal seinen Traumurlaub leisten. Abhilfe bietet da die Rekall Inc., die Erinnerungen an Urlaubsreisen zu einem wesentlich günstigeren Preis direkt ins Hirn implantiert.

Dabei geht jedoch etwas schief und fortan kann Douglas nicht mehr zwischen Realität und Fiktion unterscheiden. Er wird plötzlich damit konfrontiert, dass er ein Undercoveragent namens Douglas Hauser sein soll. Als solcher wird er von den Schergen des skrupellosen Unternehmers Vilos Cohaagen (Ronny Cox) gejagt. Zu diesen gehört u.a. Douglas’ vermeintliche Ehefrau Lori (Sharon Stone), die plötzlich versucht, ihn umzubringen.

Während Douglas Flucht nimmt der Film einige moderne Überwachungsmethoden vorweg. So muss Douglas durch einen Nacktscanner am Eingang der U-Bahn hindurch. Heute sind ähnliche Geräte im Zuge des inszenierten Terrors in einigen Ländern an Flughäfen Pflicht.

Nacktscanner

Ein weiteres Überwachungsgerät muss sich Douglas aus der Nase ziehen. Es ist ein Peilsender, der Cohaagens Männern seine Position verrät. Die heutigen RFID-Chips sind allerdings wesentlich kleiner und es bedarf keines unrealistischen Eingriffs in die Nase mehr, um sie zu implantieren. Wo hat diese riesige Murmel eigentlich gesteckt? Ist Schwarzeneggers Gehirn etwa so klein, dass in seinem Schädel genug Raum für diesen Golfball war?

RFID Nasenimplantat

Eine andere Sache, die es schon 1990 gab, als der Film gedreht wurde, ist Product Placement. In den meisten Filmen werden Produkte eher unterschwellig platziert – eine Coladose hier, eine Kaugummipackung da und der Anblick von Autos lässt sich ohnehin kaum vermeiden. Die Schleichwerbung in „Total Recall“ ist hingegen so massiv, dass sie manche Szenen komplett dominiert. Nein, die folgenden Bilder stammen nicht aus einer Werbeunterbrechung!

Schleichwerbung_1

Schleichwerbung_2

Schleichwerbung_3

Doch weiter im Text. Cohaagen geht seinen Geschäften auf dem Mars nach, sodass Douglas Hauser auf den roten Planeten reisen muss. Bei der Einreise kommt es zu einem Eklat, als seine Tarnmaske auffliegt. Nach seiner Flucht checkt er erst einmal im Hilton ein. Womit wir schon wieder beim Product Placement wären.

Schleichwerbung_Mars Hilton

Nachdem Douglas Zeuge eines Anschlags der Marsrebellen wird, flieht er mit einem Taxi ins nächstgelegene Arbeiterviertel. Durch den unzureichenden Strahlenschutz in den Armenvierteln sind dort viele Menschen mutiert. Die Mutationen betreffen sowohl das physische Äußere als auch das Gehirn. Einige Marsmenschen haben Fähigkeiten wie Telepathie und Präkognition entwickelt, weshalb in den Mutantenvierteln der Esoterikmarkt boomt. An einer der Wahrsagerstuben findet sich über einer Hand ein allsehendes Auge.

Marsauge

In einer anrüchigen Bar trifft Hauser auf Melina (Rachel Ticotin), welche ihn offenbar kennt und wenig begeistert von seinem unfreiwilligen Seitensprung Lori ist. Letztendlich muss sie aber erkennen, dass er unter einer Amnesie leidet. Aufmerksamen Zuschauern werden übrigens Melinas Ohrringe auffallen. Es sind Pyramiden mit Augen.

Pyramidenohrringe

Eine außerirdische Pyramide gibt es auch auf dem Mars. Aber dazu später noch mehr.

Marspyramide

Als Douglas noch einmal ins Hotel zurückkehrt, wartet dort ein Arzt auf ihn, der behauptet, er sei von Rekall Inc. und Douglas liege immer noch dort im Koma. Lori taucht an dieser Stelle noch einmal auf und gibt sich wieder als fürsorgliche Ehefrau, die ihren Mann aus der virtuellen Realität retten möchte. Alles, was Hauser dazu tun muss, ist die ihm dargebotene rote Pille schlucken.

Wer jetzt denkt: „Hey, da haben die Wachowski-Geschwister aber kräftig geklaut!“, liegt damit absolut richtig. Die rote Pille in „Matrix“ erfüllt sogar denselben Zweck.

Rote Pille_1

Rote Pille_2

Im Gegensatz zu Neo schluckt Douglas Hauser die Pille jedoch nicht. Er killt stattdessen den Arzt und Lori, woraufhin die Flucht von neuem beginnt.

Zusammen mit Melina und dem Taxifahrer, der sich als Mutant entpuppt, sucht er den Rebellenführer Kuato auf, der ihm seine Erinnerung zurückgeben kann. Allerdings entpuppt sich der Taxifahrer nicht nur als Mutant, sondern auch als Verräter. Der Rebellenstützpunkt wird gestürmt, Kuato getötet und Douglas sowie Melina geraten in Gefangenschaft.

In Cohaagens Labor zeigt dieser Hauser ein Video, in welchem Douglas sich als Cohaagens Agent ausgibt. Er hat sich die Erinnerungen löschen lassen, um die Rebellen zu infiltrieren und Douglas Quaid soll anschließend wieder Douglas Hauser weichen. So ganz zufrieden ist Douglas jedoch nicht mit seinem ursprünglichen Ich. Er reißt sich los, killt Dr. Frankenstein und macht sich zusammen mit Melina auf zur unterirdischen Anlage der untergegangenen Marszivilisation.

Dort kommt es zum finalen Showdown mit Cohaagen, dem die Marsatmosphäre nicht so recht bekommt. Da ist er aber selbst schuld, denn immerhin war er es, der die außerirdische Anlage aus Profitgier unter Verschluss hielt, statt mit ihr den Mars zu terraformen.

Das Terrforming, welches Douglas in Gang setzt, geht dann relativ flott, sodass er und Melina Cohaagens grausiges Schicksal nicht teilen müssen. Nun, das ist nicht die erste total unrealistische Szene, die alle physikalischen Gesetze bricht. Wie es scheint, liegt Douglas Quaid also doch noch bei Rekall Inc. im Koma, was alle Filmfehler erklären würde.

Fazit: Abgesehen von dem nervigen Product Placement und zahlreichen Logiklöchern ist „Total Recall“ ein absolut sehenswerter Sci Fi Klassiker. Wer sich an der üblichen Symbolik stört, sollte um das Remake einen großen Bogen machen, denn in der 2012er Verfilmung geht es gleich ganz offen um die neuen Weltordnung. Aber auch sonst ist das Original dem Remake vorzuziehen.

Ruinen auf dem roten Planeten – Was weiß Hollywood?

Während die Besiedelung des Mars eine öffentlich anerkannte Zukunftsvision ist, gehören die Spuren einer untergegangen Marszivilisation zu den Geheimnissen des roten Planeten.

In „Babylon 5“ ist der Mars im 23. Jahrhundert, ähnlich wie in „Star Trek“, von Menschen kolonisiert. Die Marsmenschen leben unter gigantischen Kuppeln und kämpfen um ihre Unabhängigkeit von den Erdstreitkräften. Ob die Macher von „Red Faction“ da wohl abgekupfert haben?

Mars City

Im Gegensatz zu „Star Trek“ erfährt man in B5 allerdings etwas mehr über den roten Planeten. Einige Episoden spielen gleich ganz auf dem Mars und man wird Zeuge bei der Bergung eines geheimnisvollen Schattenschiffes, welches vor rund 1.000 Jahren dort abgestürzt ist.

Mars-Schatten_1

Mars-Schatten_2

In „Total Recall“ ist der Mars ebenfalls von skrupellosen Kapitalisten besiedelt, die die Entdeckung außerirdischer Maschinen geheim halten.

Mars Capitol City

Richtig unangenehm wird es dann für die Marskolonisten in „Ghosts of Mars“. Diese Kolonie hätten die Menschen lieber nicht gegründet, denn im Gegensatz zur Kolonialisierung von Afrika, Amerika und Australien sind die ursprünglichen Marsbewohner weder unterlegen, noch leicht zu konvertieren.

Marshauptstadt

Marsreptiloid

Ähnlich hässlich ergeht es den Marskolonisten in „Doom3“. Nachdem der Rüstungskonzern UAC außerirdische Artefakte entdeckt hat, die eine Teleportationstechnologie beschreiben, bricht bei deren Nachbau im wahrsten Sinne des Wortes die Hölle los.

Face of Mars

Tafel

Die Uwe Boll-Verfilmung hat mit dem eigentlichen Plot allerdings nur noch wenig zu tun. Statt Dämonen bekommt man mutierte Menschen serviert. Die Marsoberfläche bekommt man zudem nur kurz am Anfang zu sehen, für mehr reichte das Budget wohl nicht. In die Tonne mit diesem Gammelfleischschinken!

Mars Doom

Selbst „Mission to Mars“, der im selben Jahr wie „Red Planet“ erschien, hat noch mehr mit „Doom3“ gemeinsam. Zwar bricht nicht gleich die Hölle los, aber die ursprünglichen Marsbewohner haben sich ebenfalls nach einem Kataklysmus über die gesamte Galaxie verstreut. Und wie in „Doom3“ haben sie auch in „Mission to Mars“ die Erde besiedelt, womit wir ihre direkten Nachfahren wären.

Mission to Mars_1

Mission to Mars_2

Das Marsgesicht im Film ist übrigens reine Fiktion, da das vermeintliche Marsgesicht der NASA nur ein Spiel aus Licht und Schatten ist. Dafür ignoriert der Film jedoch die weitaus interessanteren Marspyramiden.

Mission to Marsgesicht

Die Besiedelung des Mars durch Hollywood

Die Kolonisierung des Mars wird von der realen Raumfahrt tatsächlich in Betracht gezogen. Dabei gibt es zwei Optionen. Die eine sieht vor, den Mars zu terraformen und als erdähnlichen Lebensraum urbar zu machen. Die zweite Option geht in Richtung wirtschaftliche Ausbeutung des roten Planeten, wozu eine Reihe von künstlichen Biosphären (Kuppelstädte) ausreichen würden.

„Star Trek“ greift diesen Pioniergeist mehrmals auf. Zu sehen bekommt man die Marskolonie jedoch erst in der Voyager-Episode „Lebensanzeichen“ (2. Staffel) als Holodecksimulation.

Marskolonie

Im Marsorbit befinden sich zudem die Utopia Planitia-Raumschiffwerften der Sternenflotte, die man erstmalig in der Voyager-Episode „Zeitschiff Relativity“ (5. Staffel) zu Gesicht bekommt. Die Voyager wurde in diesen Werften gebaut.

Utopia Planitia

Während der Mars in „Star Trek“ bereits eine florierende Kolonie ist, zeigt „Red Planet“ aus dem Jahr 2000 den Beginn des Terraformings. Die angesiedelten Pflanzen sind jedoch größtenteils verschwunden, doch die Atmosphäre ist dennoch atembar. Denn gegen jede wissenschaftliche Logik haben Marskäfer das Grünzeug gefressen und daraus Sauerstoff produziert. Der Plot ist dumm, der Film langweilig und die meiste zeit geht es nur um einen ausgeflippten Roboter, dem ein paar Sicherungen durchgebrannt sind. Absolut nicht sehenswert!

Red Planet

In „Red Faction: Origins“ erheben sich die Marskolonisten gegen die brutale Unterdrückung durch die Erdstreitkräfte. Der Film von 2011 basiert aus der gleichnamigen Computerspielreihe.

Red Faction Mars

Gefälschte Marslandungen und Sensationen

Wie bereits zum Mond gibt es auch zum Mars einen Internet-Hoax von einer angeblich geheimen Landung auf dem Mars. Das Ballantines Tape zeigt einen Flug über eine karge Landschaft.

Die Qualität ist dabei nicht das einzig Schlechte, sondern auch die Schnitte. Befindet sich das Flugzeug in einem Moment noch weit oben in der Luft und fliegt geradeaus, ist es nach einem eingespielten Rauschen plötzlich am Boden und landet. Die zeitlichen Abläufe passen nicht zusammen und Kamerarauschen ist nun wirklich der billigste Trick überhaupt, um einen Schnitt zu kaschieren.

In Hollywood ging man 1978 indes den umgekehrten Weg und zeigte in „Unternehmen Capricorn“, wie die NASA die erste bemannte Marsmission fälschen könnte. Im Gegensatz zu „Apollo 18“ also eine offizielle Mission, die nicht stattgefunden hat.

Die mögliche versteckte Botschaft dürfte jedoch eher auf die Mondlandungen abzielen. Diese traute man sich damals wohl noch nicht offen infrage zu stellen und so griff man auf eine fiktive Marslandung in der Zukunft zurück.

Der bisher letzte Hoax betrifft keine bemannte Marsmission, sondern angebliche Fotos des Marsrovers Curiosity. Dieser soll 6 Alienleichen auf dem roten Planeten entdeckt haben. Allerdings an 12 Fundstellen. Der Hoax entlarvt sich also von vorn herein selbst. Des Weiteren liegen die Leichen auf dem Foto alle zusammen auf einer orangefarbenen Plastikplane. Wer soll die denn eingesammelt und derart arrangiert haben? Der NASA-Rover?

Abgerundet wird das lächerliche Spiel durch ein Foto von Curiotity, welches den Rover von hinten vor der angeblichen Fundstelle zeigt. Wer soll das denn geschossen haben? Und wo zum Henker sind die Fahrspuren? Solch Widersprüche passieren, wenn man ein Bild von Curiosity mit Photoshop in eine dreidimensionale Landschaft einfügt. Das ist nämlich nicht einmal ein Foto, sondern eine 3D-Computergrafik.