Panama-Papers – Korrupte decken Korruption auf

Wirklich überraschend sind die Inhalte der Panama-Papers nicht. Politiker, Fußballer und Konzerne sind korrupt, das hätte jeder wissen können, der die letzten Jahre nicht verpennt hat. Interessant ist jedoch, wer die Aufdeckung der Steuerflucht finanziert hat. Da tauchen u.a. Namen wie die Henry-Ford-Stiftung, die Rockefeller-Foundation und der Milliardär George Soros auf. Mit anderen Worten ultrareiche Säcke, die ihr eigenes Geld in Stiftungen und Briefkastenfirmen verstecken.

Natürlich haben es diese Verantwortlichen vermieden, ihre eigene Korruption an den Pranger zu stellen. Hauptzielscheibe ist wieder einmal Putin, obwohl man dem russischen Präsidenten direkt gar nichts nachweisen konnte. Lediglich einige politische Freunde Putins haben ihr Geld in Steueroasen angelegt, aber das machen Politiker in den USA und der EU gleichermaßen. Natürlich stürzen sich die Journalisten der Atlantikbrücke eben nur auf Russland, obwohl es für uns Europäer wesentlich interessanter wäre, welche deutschen, britischen und französischen Politiker einen Briefkasten in Panama haben.

Zwar sind die Panama-Papers dennoch interessant, da zumindest einige Korruptionsfälle aufgedeckt und Banken als Schleuser für Steuerflüchtlinge enttarnt werden. Nur ist das ganze leider von oben gelenkt und wird für die deutschen Steuerflüchtlinge und Banken keinerlei politische Konsequenzen haben.

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Alienleiche ist ein Mensch

Dr. Steven Greer, der Anfang des Jahrtausends mit dem Disclosure Project weltbekannt wurde, ist unlängst in die Esoterikecke abgedriftet. Es sind jedoch nicht nur seine Behauptungen über freundliche Raumbrüder, welche in völliger Ignoranz gegenüber negativen UFO-Begegnungen Greers Glaubwürdigkeit in Zweifel ziehen. Zu seinen Geldgebern gehören außerdem die Rockefellers, welche sich schon lange für die UFO-Thematik interessieren.

Den Gipfel der Unglaubwürdigkeit hat Greer nunmehr mit seinem letzten Werk „Sirius“ erreicht. In diesem wirbt er mit einer angeblichen Alienleiche, welche 2003 in der Atacamawüste entdeckt wurde. Über Umwege gelangte sie nach Barcelona, wo sie schließlich von Greer entdeckt wurde. Bei dem „ATA“ getauften Wesen handelt es sich tatsächlich um ein echtes Skelett, welches auf den ersten Blick sehr ungewöhnlich wirkt. DNS-Tests haben jedoch erwiesen, dass es sich um menschliches Erbgut handelt und die Mutter chilenischer Herkunft sein muss. Das winzige Skelett ist nicht einmal besonders alt und die Deformierungen rühren möglicherweise von einer illegalen Abtreibung her.

Das wirklich Perfide bei Greers Umgang mit dem Leichnam ist die Tatsache, dass die Doku „Sirius“ zum selben Schluss gelangt, der Trailer jedoch suggeriert, dass es sich bei ATA um einen Außerirdischen handelt. Das Ganze ist also nicht mehr als eine gezielte PR-Kampagne, um einen relativ unspektakulären Film besser zu verkaufen. Steven Greer geht es inzwischen nur noch um Profit, der Respekt vor den Toten bleibt dabei auf der Strecke.

Wesentlich interessanter sind da schon die Recherchen des 2013 verstorbenen Lloyd Pye zum Starchild-Schädel.

Verschwörungstheorie? Verschwörungsfakt!

Die meisten Fälle sind inzwischen allseits bekannt. Die Nummer 3 dürften jedoch nur wenige kennen. Die US-Regierung infizierte 1946-1948 in Kooperation mit der Rockefeller Foundation rund 1.500 Menschen in Guatemala mit Syphilis – angeblich um die Wirksamkeit von Penicilline zu testen. Steuerfinanzierte Menschenexperimente mit Biowaffen in Ländern des armen Südens – wie nett. Dazu noch etwas inszenierter Terror, Mind Control, Media Control und totale Überwachung.

Fight Club – Die Loge zur schlagenden Seife

von Shinzon

In einer Welt wie Hollywood, die von okkulten Geheimgesellschaften durchsetzt ist, verraten Filme oft mehr als die meisten Zuschauer annehmen. Insbesondere gilt dies für Werke, die sich direkt dem Thema der Geheimgesellschaften widmen. Die Romanverfilmung „Fight Club“ ist auf diesem Gebiet der mit Abstand düsterste, brutalste und aufschlussreichste Einblick, den Hollywood allen Normalsterblichen gewährt.

Der Vorspann präsentiert sich als Fahrt durch Nervenbahnen, was im Nachhinein noch Sinn ergeben wird, da sich die Handlung sehr stark auf die Psyche des Protagonisten konzentriert. Der sitzt mit einer Pistole im Mund auf einem Stuhl gefesselt und steckt mitten in einem Terrorszenario, welches mit den Worten „Ground Zero“ kommentiert wird. Doch dazu später mehr, denn der Anfang ist eigentlich das Ende. 1999 war es durchaus noch innovativ und cool, einen Film mit dem Finale zu beginnen. Heute macht das jeder zweite Regisseur und spoilert damit das Publikum.

Nach diesem holprigen Einstieg geht der Ich-Erzähler (Edward Norton) zurück zum Anfang seiner Geschichte. Zu dem Zeitpunkt vertreibt er sich die Zeit damit, in diversen Selbsthilfegruppen Mitleid zu erregen. Selbstverständlich hat er weder Hodenkrebs noch irgendetwas anderes, aber was soll er halt tun, wenn ihm langweilig ist und er nicht schlafen kann?

Um sein eintöniges Leben detailliert auszubreiten macht er noch einmal einen Sprung sechs Wochen zurück. Dabei schildert er seinen öden Job und sein Konsumverhalten. Bei der Gelegenheit gibt es gleich mal etwas Schleichwerbung in Bild und Wort. Zunächst für eine namhafte Café-Kette und dann noch für ein allseits bekanntes Möbelhaus. Grund genug, den Film schon jetzt ätzend zu finden.

01 Starbucks

02 Ikea

Der Konsumterror macht allerdings auch dem Protagonisten zu schaffen, der wegen seiner Schlaflosigkeit einen Arzt konsultiert. Dieser empfiehlt ihm, zur Hodenkrebs-Selbsthilfegruppe zu gehen, um zu sehen, was Leiden wirklich bedeutet. In der Gruppe lernt er Bob (Meat Loaf) kennen, der ihm noch ein guter Freund werden wird. Wenn man genau hinschaut, sieht man in dieser Szene noch einen weiteren Charakter, zu dem er eine enge Beziehung aufbauen wird. Es handelt sich um ein Subliminal im Bruchteil einer Sekunde, welches bereits andeutet, dass der Ich-Erzähler meschugge ist.

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Es dauert nicht lange und der Protagonist wird süchtig nach Selbsthilfegruppen. Von den anonymen Alkoholikern über Tuberkulose bis hin zu Krebs probiert er alles aus. In einer Esoterikgruppe macht er dabei das erste Mal einen Ausflug in seine eigene Psyche, wo ihm sein tierischer Begleiter in Form eines Pinguins begegnet. Eine solche Schlüsselszene kommt natürlich nicht ohne entsprechende Symbolik aus. Auf der Tasse der Esoteriktante prangt eine Pyramide in Regenbogenfarben.

04 Pyramidentasse

Nach einigen deprimierenden Abenden begegnet der Ich-Erzähler einer weiteren Lügnerin, die ihr Elend nur vortäuscht. Marla Singer (Helena Bonham Carter) ist sogar noch um einiges dreister und geht als Frau in die Hodenkrebs-Selbsthilfegruppe. Obendrein ist sie noch um einiges abgeschmackter, ein absolutes Wrack. Sie geht allein aus dem Grund in solche Gruppen, weil es billiger als Kino ist und es obendrein gratis Kaffee gibt.

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Zunächst ist der Protagonist von Marla genervt, doch letztendlich ist er genauso ein Elendstourist wie sie. Vielleicht ist das der Grund, warum sie ihm bei der nächsten autogenen Sitzung anstelle des Pinguins erscheint. Anschließend stellt er sie zur Rede und die beiden tauschen ihre Telefonnummern aus.

07 Schabracke_2

Beruflich ist der Ich-Erzähler viel für seine Autofirma unterwegs und entscheidet über Rückrufaktionen. Der Job ist offenbar so ätzend, dass er sich zuweilen wünscht, bei einem Flugzeugabsturz oder Crash zu sterben. In Hinblick auf das Finale sollte man die Flugzeugkatastrophennummer im Hinterkopf behalten, denn daraus ergibt sich noch ein kleiner 9/11-Hinweis.

08 Flugzeugcrash

Auf einer seiner Flugzeugreisen kommt der Protagonist mit einem Sitznachbar, einem Seifeverkäufer namens Tyler Durden (Brad Pitt), ins Gespräch, der rein zufällig einen Aktenkoffer des gleichen Typs hat. Der gleiche Koffer ist bereits die zweite Andeutung der Auflösung. Eine weitere Andeutung ist der Name Tyler, denn der Tiler ist ein Logenbeamter, der für die Deckung der Loge sorgt und die Einladungen verteilt. Genau diese Aufgaben wird Tyler kurze Zeit später übernehmen. Doch so weit ist die Handlung noch nicht.

Was folgt, ist eine Verkettung ungünstiger Ereignisse. Zunächst wird der Koffer des Ich-Erzählers am Flughafen einkassiert. Kaum kommt er zu Hause an, steht sein Apartment in Flammen. Das ist der erste konkrete Hinweis auf ein brennendes Hochhaus, was noch von Bedeutung sein wird.

09 Brand

Die Einrichtung des Apartments liegt auf der Straße verstreut. Darunter ein Yin-Yang-Tisch, welcher für die freimaurerische Dualität steht.

10 Yin-Yang-Tisch

Wo Zerstörung herrscht, da ist die 23 meist nicht weit. In dieser Szene finden wir sie einmal als Nummer auf dem Helm eines Feuerwehrmanns…

11 23-Helm

…und dann noch als Quersumme von Marla Singers Telefonnummer (5+5+5+1+3+4=23).

12 Marla 23

Zunächst ruft der nunmehr Obdachlose Marla an, legt aber gleich wieder auf. Stattdessen probiert er es bei Tyler, dessen Visitenkarte er noch bei sich hat. Neben zwei gefallenen Engeln steht dort auch Tylers Telefonnummer und so nimmt das Schicksal seinen Lauf.

13 Visitenkarte

In einer Bar unterhalten sich die beiden über den Sinn und Unsinn der Konsumgesellschaft. Zumindest der Aspekt, dass wir Sklaven unseres Konsums sind und uns zu sehr mit unseren Besitztümern identifizieren, ist dabei gar nicht mal so verkehrt. Allerdings ist Tyler ziemlich verlogen, wenn er diese Weltsicht verneint, nur um gleichzeitig zu saufen und kurz darauf seinem Gegenüber eine Zigarette anzubieten. Er selbst ist Sklave seines Alkohol- sowie Tabakkonsums und offensichtlich wird an dieser Stelle genau für diese Produkte Schleichwerbung gemacht.

14 Kippen

15 Alk

Nach dem Verlassen der Spelunke bietet Tyler seinem neuen Kumpel an, bei ihm zu übernachten. Allerdings nur unter der Bedingung, dass er von ihm geschlagen wird. Bevor dieser Grundstein für die gemeinsame Karriere der beiden gelegt wird, gibt es aber noch vorab ein paar Infos zu Tyler. Dieser hatte einst einen Teilzeitjob als Filmvorführer, den er schändlich missbraucht hat, um unterschwellige Sexbildchen in Kinderfilme zu schneiden.

Es ist schon beachtlich, dass Hollywood hier eines seiner dunkelsten Geheimnisse offenbart, denn tatsächlich wimmelt es in Kinderfilmen von unterschwelligen Sexbotschaften. Dies ist einerseits Teil einer psychologischen Programmierung, hat andererseits aber auch rituelle Hintergründe, weil es schlichtweg pervers ist. Um letzteren Aspekt zu verdeutlichen, trägt Durden in der fraglichen Szene ein T-Shirt mit Pentagrammen.

16 Filmcutter

Als wäre dieses obszöne Hobby nicht schlimm genug, kellnerte Durden darüber hinaus in einem Nobelrestaurant, wo er die Soßen mit Pisse verfeinerte und in essen rotzte. Eine rundum widerliche Person, die den Ich-Erzähler nun aus lauter Langeweile zu einer Schlägerei auffordert. Irrwitzigerweise finden die beiden Gefallen am Schmerz und verabreden, dass sie sich bei Gelegenheit mal wieder gegenseitig die Kuchenbude einhauen sollten.

Im Anschluss nimmt Durden seinen neuen Kumpel mit nach Hause, wobei sein Heim eine leer stehende Abrissbude ist. Offenbar ist der Seifenverkäufer ein Hausbesetzer und mag ein heruntergekommenes Ambiente. Zunächst ist der Ich-Erzähler davon abgestoßen, doch nach einem Monat gewöhnt er sich an die dreckige Umgebung. Ebenso gewöhnt er sich an die ewigen Prügeleien, an denen immer mehr Raufbolde teilnehmen. Sein Prügelkamerad Tyler nutzt die Gelegenheit, um etwas Schleichwerbung für das Pornomagazin Hustler zu machen.

18 Hustler

Als die Gruppe groß genug ist, fragen die beiden den Barbetreiber, ob er ihnen den Keller zur Verfügung stellt. Dies ist die Geburtsstunde des Fight Clubs, welcher wie eine Geheimgesellschaft strukturiert ist und genau acht Regeln hat. Die erste Regel des Fight Clubs lautet, niemand verliert ein Wort über den Fight Club. Natürlich ist das eine Anlehnung an das Verschwiegenheitsgebot der Freimaurer. Um zu verdeutlichen, wie wichtig Verschwiegenheit in einer Geheimloge ist, lautet die zweite Regel ebenfalls, dass niemand ein Wort über den Fight Club verliert.

Die restlichen Regeln betreffen die Kämpfe, wobei jedes Neumitglied auf jeden Fall an die Reihe kommt. Damit wäre also auch das Aufnahmeritual abgehakt. Was die Brutalität angeht, kommt diese bei den Freimaurern natürlich nur symbolisch in einigen Ritualen vor. Der Fight Club ähnelt in dieser Hinsicht mehr einem Sportklub und tatsächlich gibt es unter reichen Schnöseln in Beverly Hills sogar echte Fight Clubs, in denen sich gelangweilte Millionäre gegenseitig die Falten aus dem Gesicht bügeln. Kranke Welt…

In den folgenden Szenen geht es im Grunde nur um Selbstzerstörung. Das ist genau das gegenteilige Extrem zur Selbstveredelung der Freimaurer. Auf der einen Seite falsche Schönheitsideale, auf der anderen Selbstgeißelung. Den gesunden Mittelweg sucht man in diesem stumpfsinnigen Machwerk vergebens. Die rohe Gewalt ist einfach nur ekelerregend und dumm.

Nach acht Wochen meldet sich schließlich Marla beim Ich-Erzähler. Sie ist immer noch in den Selbsthilfegruppen unterwegs und hat ihren Konkurrenten vermisst. In dessen neuer Gruppe sind jedoch nur Männer zugelassen, was eine weitere Parallele zu den Freimaurern sowie deren Service Clubs darstellt. Zumindest waren die früher einmal für Frauen tabu, inzwischen ist das ja nicht mehr so. Der Fight Club ist daher wohl als Lobhymne auf alte Zeiten zu verstehen.

In der folgenden Nacht hat er Protagonist wilde Sexträume von Marla, die er am nächsten Morgen überraschend in seiner Bruchbude antrifft. Es wird schnell klar, dass Tyler und die „Elendstouristin“ von nun an eine Beziehung auf vorwiegend physischer Basis führen. Zumindest braucht sie dann nicht länger ihren vergammelten Dildo.

19 Dildo

Während das Leben des Protagonisten zusehends den Bach runtergeht, hat die Polizei neue Hinweise zum Brand in seiner Wohnung. Jemand ist eingebrochen und hat die Bude mit Dynamit gesprengt. Es war also keineswegs ein Zufall, der sein Leben ruiniert und ihn in die Fänge der Geheimgesellschaft getrieben hat. Noch bleibt allerdings rätselhaft, wer das Apartment abgefackelt hat. Der Detective verspricht, am Fall dran zu bleiben, während ironischerweise ein flammender Totenkopf an der Pinwand hinter ihm hängt.

20 Totenkopf

Als nächstes zeigt Tyler Durden dem Ich-Erzähler, wie man Seife herstellt. Dafür brauchen die beiden als erstes Fett, welches sie aus einer Klinik stehlen. Die Seife ist also aus Mensch gemacht. Ein Nebenprodukt von dem Ekelzeug ist Glycerin, was zusammen mit Salpetersäure Nitroglycerin ergibt. Die Lehrstunde in Chemie wird später noch von zentraler Bedeutung sein, denn es bleibt nicht bei der Seifenproduktion.

Immerhin hat die Hauptrolle mit der Seife einen guten Nebenverdienst, denn im ursprünglichen Job läuft es nicht so gut. Kein Wunder, wenn er dort stolz seine blauen Flecken zur Schau stellt, am Arbeitsplatz raucht und seinem Chef mit einem Amoklauf droht. Der Fight Club hat einen sehr negativen Effekt auf ihn und dann stellt sich auch noch heraus, dass sein ehemaliger Kumpel Bob ebenfalls Mitglied ist und sich in Selbstzerstörung übt.

Zu diesem Zeitpunkt beginnt Tyler, politisch zu werden. Wie bei den Freimaurerlogen wird aus einem ursprünglich unpolitischen Herrenklub ein Werkzeug für einen spirituellen Krieg, den Durden der Welt erklärt. Just in dem Moment wird die Bande vom eigentlichen Barbesitzer Lou aufgesucht, der nicht gerade davon begeistert ist, dass der Betreiber den Keller für den Fight Club zu Verfügung gestellt hat. Tyler lässt sich von ihm verprügeln, lacht ihn aus und spritzt ihn mit seinem Blut voll. Damit wäre die Sache geklärt und Tyler gibt den anderen Clubmitgliedern erstmalig eine Hausaufgabe. Jeder soll mit einem Fremden eine Schlägerei anfangen und diese verlieren. Obwohl im Film immer wieder eine ablehnende Haltung gegenüber der Konsumgesellschaft propagiert wird, ist das die Gelegenheit für weiteres Product Placement.

21 PR

Vom Ich-Erzähler erwartet man nun, dass er eine Schlägerei mit seinem Boss anfängt, doch stattdessen erpresst er diesen. Als er gefeuert werden soll, fordert er Lohnfortzahlung als Schweigegeld, ansonsten würde er die Firmengeheimnisse ausplaudern. Um seiner Forderung Nachdruck zu verleihen fängt er eine Prügelei mit sich selbst an, um seinen Chef damit zu belasten. Als er sich selbst verprügelt, muss er an seinen ersten Kampf mit Tyler denken, was im Nachhinein noch eine tiefere Bedeutung haben wird.

Der Fight Club politisiert sich indessen immer weiter. Durden vergibt an alle Mitglieder Hausaufgaben in versiegelten Umschlägen. Die meisten Aufgaben haben mit Randalen zu tun, manche haben aber auch den Charakter von bizarren Streichen. So rasieren seine Männer die Affen im Zoo, löschen die Filme in einer Videothek oder bringen Plakate an, die dazu raten, den heimischen Rasen mit altem Motoröl zu düngen. Die Botschaft lautet in jedem Falle Chaos.

22 Motoröl

Während die Chaosagenten in der Stadt wüten, merkt Tyler Durden an, dass sich bereits weitere Fight Clubs in anderen Städten gegründet haben. Wie die Freimaurerei breitet sich ihre Organisation über ein Netzwerk von Logen aus. Und wie die Freimaurerei hinterlassen sie eine Spur der Verwüstung. Allerdings mit dem Unterschied, dass sie selbst Hand anlegen, statt Soldaten, Polizei und bezahlte Aufständische für sich arbeiten zu lassen. Außerdem greifen sie auch die Symbole der herrschenden Elite an, was wieder einmal Raum für Schleichwerbung bietet. Die Auswahl der Firmen ist dabei keineswegs zufällig, tauchen dabei doch ein Doppelblitz und der angebissene Apfel des Sündenfalls auf.

23 Doppelblitz & Apfel

Die finale Aufgabe erledigt Tyler Durden selbst. Es handelt sich um ein Menschenopfer, für welches er sich einen asiatischen Verkäufer aussucht. Er lässt den armen Kerl zwar vorerst laufen, setzt ihm jedoch eine Frist um seinen Lebenstraum, Tierarzt zu werden, umzusetzen. Sollte sein zufällig ausgewähltes Opfer versagen, droht Tyler damit, ihn zu Hause aufzusuchen und zu erschießen.

Was den Fight Club selbst betrifft, startet Tyler ebenfalls die nächste Eskalationsstufe und baut sein Haus zu einer Terrorzentrale aus. Ins Zentrum seiner Macht lässt er nur die härtesten Mitglieder. Um deren Willen sowie ihre Loyalität zu testen, schickt er sämtliche Anwärter zunächst weg. Nur jene, die sich dadurch nicht abschrecken lassen und drei Tage vor seiner Haustür ausharren, nimmt er schließlich in seinen engsten Kreis auf.

Das Ganze grenzt schon an Hirnwäsche und folgt den typischen Mustern einer Terrorzelle. Im Haus gehen die Demütigungen dann erst einmal weiter, wobei das Ziel in absolutem Gehorsam besteht. Die Männer werden zu Soldaten umerzogen, mit denen Tyler eine Armee aufbaut. Nur der Ich-Erzähler hat zuweilen Mitleid und als Durden seinen Kumpel Bob wegen dessen Titten beleidigt, offenbart er ihm, dass das nur ein Test ist und er ausharren soll. Später wird er es noch bereuen, Bob in die Terrorzelle gebracht zu haben.

Zunächst läuft das „Projekt Chaos“ noch zur vollsten Zufriedenheit von Durden. Die Streiche werden jedoch immer radikaler und erzeugen Sachschäden in Millionenhöhe. Der Ich-Erzähler kann über einen Gebäudebrand in Form eines Smilies längst nicht mehr lachen.

24 Smilie

Selbstverständlich reagieren die Behörden, doch Tylers Macht reicht bereits so weit, dass er eine Veranstaltung der örtlichen Polizei infiltrieren und den Chefermittler bedrohen kann. Der Terroristenführer erklärt seinem Opfer, dass seine Leute sämtliche Aspekte der Gesellschaft kontrollieren und passend dazu spielt sich die Einschüchterung auf einem freimaurerischen Schachbrettboden ab.

25 Schachbrettboden_1

26 Schachbrettboden_2

Bei der Aktion begreift der Ich-Erzähler nicht nur, dass Tyler total durchdreht, sondern auch, dass dieser eine neue Nummer 1 hat. Er erteilt Durden eine Lektion, indem er den blonden Jüngling bei einem Fight solange zusammenschlägt, bis nichts mehr von dessen Gesicht übrig ist. Er kommentiert die Tat mit den Worten, dass er einfach etwas Schönes kaputt machen musste. Später stellt er Tyler zur Rede, weil dieser ihn nicht in „Projekt Chaos“ eingeweiht hat. Er erhält dabei noch mehr Informationen, nämlich, dass Durden sein Apartment in die Luft gesprengt hat.

Durden hatte von Anfang an die Kontrolle über ihn und als nächstes provoziert er einen Autounfall. Besser hätte es nicht auf den Punkt gebracht werden können, dass der Protagonist auf einen Abgrund zurast und nicht mehr aussteigen kann. In der Nacht darauf erläutert Durden, wo dieser seine Zukunft sieht. Es ist wohl kein Zufall, dass dabei das Rockefeller Center erwähnt wird. Die Rockefellers sind eine der mächtigsten Familiendynastien des Planeten und auch Chaosagenten müssen von irgendjemandem finanziert werden.

Als der Ich-Erzähler wieder zu sich kommt, ist Tyler verschwunden und kurz darauf herrscht helle Aufregung, weil der erste neuste Terroranschlag ein Todesopfer auf Seiten des Fight Clubs gefordert hat. Auf der Flucht wurde Bob erschossen und nachdem er bereits die Hoden verloren hatte, ist er nun auch noch sein Hirn los. Mr. Noname trägt am Tod seines Kumpels weit mehr Schuld, als er glaubt, doch es genügt bereits, dass er ihn überhaupt ins Team geholt hat.

Der Anschlag an sich ist übrigens die nächste Anspielung auf 9/11 und noch weit konkreter als die bisherigen Andeutungen, die eher subtil waren. Ziel des Anschlag ist nämlich eine Sonnenkugel in einem Brunnen und exakt dieselbe Anordnung war bis zum 11. September 2001 auch auf dem Gelände des World Trade Centers in New York zu finden.

27 Sonnenkugel_1

Die Sprengung der goldenen Kugel hat darüber hinaus eine okkulte Bedeutung. Die Chaosagenten sind Diener der Finsternis und stürzen hier symbolisch den Sonnengott. Es handelt sich um die gleiche Aussage wie die Tötung Ras ist „Stargate“, welche zur Machtergreifung des Schlangengottes Apophis führt. Nicht, dass Ra auch nur einen Deut besser gewesen wäre…

28 Sonnenkugel_2

29 Sonnenkugel_3

Im Prinzip handelt es sich beim Kampf der Dunkelheit gegen das Licht um nichts anderes als um freimaurerische Dualität. Um dies zu verdeutlichen, rollt die Sonnenkugel in ein Café, welches mit Schachbrettmustern auf dem Boden sowie auf den Tischen dekoriert ist.

30 Sonnenkugel Schachbrett

Die Bude von Tyler Durden ist indes mit einem Oktagonfenster dekoriert. Die gleiche Symbolik war auch schon an den Türen der Bar zu finden, wo alles angefangen hat.

31 Oktagonfenster

17 Oktagonfenster

Nachdem der Fight Club dem verstorbenen Robert Paulson gehuldigt hat, findet der Ich-Erzähler die Flugtickets von Durden. Er beschließt, alle Orte aufzusuchen, wo von seinem einstigen Freund Logen gegründet wurden. Seine Reisen eignen sich darüber hinaus prima, um über die Fluglinien etwas Blau/Rot-Symbolik einzubringen.

32 Freimaurerflug

In jeder Stadt, die der Protagonist besucht, existiert bereits ein Fight Club, doch kein Mitglied gibt ihm Auskunft über Tyler Durden. Entweder haben die Betreffenden Tyler noch nicht persönlich gesehen oder sie machen seltsame Andeutungen. Schließlich gerät Mr. Noname an einen schwer verletzten Barmann, der ihn „Sir“ nennt. Als er ihn nach Durden befragt, glaubt der zunächst an einen Test. Schließlich wird ihm offenbart, dass er selbst Tyler Durden ist.

Als der Ich-Erzähler anfängt, an seinem Verstand zu zweifeln, ruft er Marla an, um sie zu fragen, ob sie jemals miteinander im Bett waren. Von ihr erfährt er, dass er sie mal scheiße behandelt und dann wieder nett und ja, er ist Tyler Durden. Er leidet unter multipler Persönlichkeitsstörung und kommuniziert dabei mit seinem Alterego. Das erklärt auch, warum Marla und sein Alterego nie gemeinsam mit ihm in einem Raum waren.

Im Klartext heißt das auch, dass er sein Apartment selbst gesprengt und sich anschließend auf dem Parkplatz der Bar selbst verprügelt hat. Unterbewusst war er mit seinem Leben so unzufrieden, dass eine zweite Persönlichkeit die Kontrolle übernommen und dummerweise eine Terrorgruppe gegründet hat. Deren Mitglieder sind inzwischen überall, sodass alle Warnungen zu den geplanten Anschlägen im Nichts verlaufen. Seine letzte Hoffnung ist die Polizei, bei der er sich selbst anzeigt.

Im Verhör erzählt er dem Beamten, dass es inzwischen Ableger des Fight Clubs in 5 bis 6 weiteren Städten gibt. Da er die Städte erst kürzlich bereist hat, sollte er eigentlich die genaue Zahl kennen. Die 5 und 6 sind daher als okkulte Anspielungen auf das Pentagramm und Hexagramm zu verstehen. Zu Tylers Entsetzen gibt es im Polizeidepartment sogar einige, die derartige Symbolik verstehen. Der Fight Club hat nämlich schon längst die Polizei infiltriert.

Doch damit nicht genug hat Tyler zu seinen eigenen Ungunsten die Anweisung gegeben, alle Menschen aus dem Weg zu räumen, die Projekt Chaos gefährden. Das schließt ihn selbst mit ein und daher nützen auch seine Abbruchbefehle nichts mehr. Er hat die Kontrolle über den Fight Club verloren, was einmal mehr eine Parallele zur Realität darstellt. Die Hochgradfreimaurer glauben auch, sie könnten die Welt kontrollieren und tatsächlich ist ihr Einfluss sehr groß. Doch das Chaos, welches sie anrichten, wächst ihnen regelmäßig über den Kopf.

Geglückt ist der Freimaurerelite aber zumindest das 9/11-Ritual, welches in diesem Film sehr detailliert angekündigt wird. Die geplanten Anschläge des Fight Clubs richten sich nämlich gegen Banken und tatsächlich waren im World Trade Center Komplex auch einige Banken sowie die Börsenaufsicht untergebracht. Mit dem World Financial Center befand sich zudem ein weiterer Bankenkomplex in unmittelbarer Nähe.

Im Gegensatz zur Realität benutzen Tyler Durdens Leute keine Flugzeuge, aber eine dahingehende Anspielung gab es ja schon in der ersten Hälfte des Films. Außerdem war das mit den Flugzeugen ohnehin nur eine CGI-Nummer. Genau wie im Film waren die Gebäude des World Trade Centers mit Sprengstoff voll gestopft. Diesen haben die Clubmitglieder in den Tiefgaragen deponiert, wo auch bei 9/11 die ersten Detonationen erfolgten. Obendrein gab es schon in den 1990er einen missglückten Anschlag auf das WTC, bei dem eine Autobombe in der Tiefgarage platziert wurde. Die Verbindung steht also.

Bevor das finale kommt, kämpft der Ich-Erzähler noch etwas mit sich selbst. Er will die erste Bombe entschärfen, wird dabei aber von seinem Alterego angegriffen. Seltsamerweise wird er auf dem Überwachungsvideo wie von Geisterhand über den Boden geschleift. Scheinbar handelt es sich in seinem Fall also gar nicht um eine multiple Persönlichkeitsspaltung, sondern um dämonische Besessenheit. Gerade bei Opfern okkulter Gehirnwäsche kommt es tatsächlich vor, dass diese glauben, bei ihren gespaltenen Persönlichkeiten handele es sich um Dämonen. Es gibt von einigen namhaften Stars diverse Andeutungen.

33 Dämonenmacht

Selbstverständlich muss das mit den Dämonen nicht stimmen, aber psychisch Erkrankte erkennen den Unterschied meist nicht. Die multiple Persönlichkeitsstörung kann zuweilen mit schizophrenen Wahnvorstellungen einhergehen, die einen Stimmen hören und sogar imaginäre Personen sehen lassen. Genau das trifft auf Tyler Durden zu. Am bedenklichsten ist dabei die Tatsache, dass dieser Verrückte verdammt viel Macht angehäuft hat. Die Aussage dahinter lautet natürlich, dass wir von geisteskranken Psychopathen regiert werden, was durchaus den Tatsachen entspricht.

Dafür könnte es wiederum keinen besseren Beweis geben, als das 9/11-Ritual sowie der zwanghafte Trieb, dieses im Voraus anzukündigen. Drei Minuten vor dem Showdown findet sich der Ich-Erzähler wieder am Beginn und sein Alterego hält ihm eine Pistole in den Mund. Tyler sagt zu ihm: „3 Minuten, es ist so weit. Der Anfang. Ground Zero.“ Dieser Satz steckt voller okkulter Anspielungen.

Die Dreifaltigkeit sparen wir uns dabei mal. Der Anfang meint natürlich den Beginn einer neuen Weltordnung, welche mit den 9/11-Anschlägen begonnen hat. Ground Zero ist seit diesem Ereignis wohl so ziemlich jedem Menschen auf dem Planeten ein Begriff und bezeichnet die Stelle, an der einst die Zwillingstürme des World Trade Center standen. Allerdings wurde der Begriff erst am 11. September 2001 dahingehend umgedeutet. 1999, als „Fight Club“ in die Kinos kam, bezeichnete Ground Zero noch den Einschlagsort einer Atombombe und nicht etwa den Ort eines Terroranschlags. Woher wussten die Filmemacher von der Umdeutung zwei Jahre später? Oder sollten sie gar gezielt das Kinopublikum vorab auf dieses Neusprech konditionieren?

Doch kommen wir zurück zur Filmhandlung. Tyler erklärt seinem ersten Ich, dass er gleich den Zusammenbruch des Weltfinanzsystems erleben werde. Wir erinnern uns, dass sehr bald nach 9/11 die US-Immobilienblase platzte und in der Folge eine weltweite Finanzkrise ausbrach. Der Film schlägt also gleich zwei Fliegen mit einer Klappe.

Zum Leidwesen des Ich-Erzählers wird er den Showdown nicht allein erleben. Seine Leute haben Marla aufgegriffen und bringen sie zu ihm. Um sein Alterego loszuwerden, schießt sich Tyler in den Kopf. Tatsächlich verschwindet daraufhin der Dämon, der ihn so lange beherrscht hat. Er selbst bleibt jedoch am Leben, weil er sich nur ein Loch in den Kiefer geschossen hat.

Das Zerstörungswerk kann er allerdings nicht mehr aufhalten. Zusammen mit Marla sieht er sich den Zusammenbruch der Hochhäuser an. Darunter befinden sich in der Mitte auch die Twin Towers und die Verantwortlichen haben sogar ein Flugzeug in die Szene eingebaut, welches auf die Zwillingstürme zufliegt. Da es sich hierbei um eine Spezialeffektaufnahme handelt, kann davon ausgegangen werden, dass alles ganz bewusst so platziert wurde. Wer es platziert hat verraten Tyler und Marla indem sie zwischen sich ein „M“ für „Mason“ formen.

34 WTC Flugzeug

Fazit: Es gibt kaum einen anderen Film, der so offensichtlich von Geheimgesellschaften handelt und dabei gleich noch offenbart, dass diese von irren Psychopathen gegründet wurden. Der Fight Club konzentriert sich dabei explizit auf Chaosagenten, denn um eine neue Weltordnung zu erschaffen, muss die alte erst einmal im Chaos versinken. Dieses wird bereits vorab angekündigt, wobei sogar die meistgestellte Frage aller Skeptiker beantwortet wird: Wie kann eine so große Verschwörung funktionieren? Weil alle Beteiligten zum harten Kern von Geheimgesellschaften wie den Freimaurern gehören, die alle Schlüsselpositionen besetzen und absolut verschwiegen sind.

Die breite Masse der Bevölkerung scheint diese Fakten leider immer noch nicht realisiert zu haben. Allerdings werden sich die Betreffenden daher auch schwer tun, den Sinn des Films zu verstehen. Das, was übrig bleibt, wenn man das Kernthema außer Acht lässt, ist nichts weiter als ein düsterer Abgrund. „Fight Club“ ist ein vollkommen negativer Trip durch die Hölle und dem etwas abgewinnen zu wollen kommt Selbstkasteiung gleich. Aber genau darum geht es ja augenscheinlich auch.

Die Trilaterale Kommission – Ein Bilderbergprodukt

von Shinzon

Die Trilaterale Kommission wurde von David Rockefeller direkt auf der Bilderbergkonferenz vom Juli 1973 gegründet. Die rund 390 Mitglieder stammen aus den großen Wirtschaftsblöcken Nordamerika (120), Europa (160) und der Pazifikregion um Japan (110), woher auch die Bezeichnung „Trilaterale“ kommt. Zumindest offiziell, denn inoffiziell soll der Name laut dem Radiojournalisten Bill Cooper (1943-2001) von der Flagge einer außerirdischen Nation herrühren, die mit der Schattenregierung der USA paktiert. Das ist freilich schwer nachprüfbar, weshalb wir hier bei der offiziellen Version bleiben.

Das Logo der trilateralen Kommission ist aber in jedem Falle hochgradig okkult. Die Spitzen der Pfeile bilden in der Mitte eine Pyramide und aus der Drehung der Pfeile lässt sich eine 666 herauslesen.

Trilaterale 666

Ausnahmsweise steht die Trilaterale Kommission nicht nur in den alternativen Medien unter Beschuss, sondern wird generell offen kritisiert. Die Kritik liegt darin begründet, dass die Trilateralen ihre Studien im Gegensatz zu anderen Think Tanks nicht für die Öffentlichkeit publizieren. Die Trilaterale Kommission ist noch verschwiegener und intransparenter als die Bilderberg-Treffen. Zudem tagt sie nicht nur einmal, sondern fünfmal im Jahr für ein jeweils dreitägiges Meeting. Hinzu kommen regionale Treffen, die ebenfalls unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden.

Gemein haben die Trilateralen mit anderen Think Tanks die unmittelbare Nähe der Wirtschaft zur Politik. Mit anderen Worten sind auch sie korrupt. Finanziert werden sie von Stiftungen, Unternehmen und privaten Zuwendungen. Logischerweise ist die Rockefeller-Stiftung mit am Start, denn immerhin wurde die Kommission überhaupt erst von dieser Familiendynastie ins Leben gerufen.

Die Liste der Direktoren und European Chairman der Trilateralen Kommission liest sich ebenfalls wie das „Who is who“ der Finanzmafia.

Direktor von 1973-1977 ● Zbigniew Brzeziński – Politikwissenschaftler, Sicherheitsberater mehrerer US-Präsidenten
Vorsitzender USA ● Joseph Nye – US-Politiker und Publizist
Vorsitzender EU bis 2011 ● Mario Monti – späterer Ministerpräsident von Italien (bis 2013), Berater von Goldman Sachs und Coca Cola, Mitglied des Steering Committee der Bilderberg-Konferenz
Vorsitzender EU seit 2012 ● Jean-Claude Trichet – ehem. EZB-Präsident, ebenfalls Vorsitzender von David Rockefellers „Group of Thirty“

Bekannte Mitglieder Nordamerika

● George H. W. Bush – Republikaner, 41. US-Präsident, Skull & Bones-Mitglied
● Bill Clinton – Demokrat, 42. US-Präsident
● Eckhard Cordes – ehem. Vorstandsvorsitzender der Metro AG, seit 2014 Aufsichtsratsmitglied von Bilfinger SE
● Dianne Feinstein – Demokratin, ehem. Bürgermeisterin von San Francisco, US-Senatorin
● Richard Holbrooke – US-Diplomat, Zeitungsverleger
● Henry Kissinger – Republikaner, ehem. US-Außenminister
● John McCain – Republikaner, ehem. Präsidentschaftskandidat, US-Senator
● Robert McNamara (1916-2009) – ehem. Präsident der Ford Motor Company, ehem. US-Kriegminister, ehem. Präsident der Weltbank
● John D. Rockefeller III. (1906-1978) – ehem. Präsident der Rockefeller-Stiftung
● Paul Wolfowitz – Republikaner, polit. Berater von George W. Bush, ehem. Präsident der Weltbank
● Robert Zoellick – Republikaner, ehem. Präsident der Weltbank
● Fernando Becalli-Falco – Vorstandvorsitzender des Rüstungskonzerns General Electric

Bekannte Mitglieder Europa

● Josef Ackermann – ehem. Vorstandvorsitzender der Deutschen Bank AG, Ex-Mitglied der Atlantik-Brücke
● Kurt Biedenkopf – CDU-Politiker, ehem. Ministerpräsident von Sachsen
● Kurt Birrenbach (1907-1987) – CDU-Politiker, ehem. Vizepräsident der Europa-Union, ehem. Präsident der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik
● Horst Ehmke – SPD-Politiker, ehem. Chef des Bundeskanzleramtes und diverse Bundesministerposten
● Hans Hartwig (1917-2012) – deutscher Komponist
● Dieter Hoffmann
● Ludwig Huber – CSU-Politiker, ehem. stellvertretender Ministerpräsident von Bayern
● Horst Janott
● Karl Kaiser – deutscher Politikwissenschaftler
● Walter Leisler Kiep – ehem. CDU-Bundesschatzmeister, 1984 bis 2000 Vorstandsvorsitzender des Atlantik-Brücke e.V.
● Norbert Kloten (1926-2006) – deutscher Wirtschafswissenschaftler
● Horst Köhler – CDU-Politiker, 9. Bundespräsident der BRD
● Otto Graf Lambsdorff (1926-2009) – FDP-Politiker
● Hanns Walter Maull – deutscher Politikwissenschaftler
● Heinrich Alwin Münchmeyer (1908-1990) – Inhaber von Münchmeyer & Co., ehem. Präsident des Bundesverbandes deutscher Banken
● Friedrich Neumann
● Ewald Nowotny – SPÖ-Politiker, ehem. Gouverneur der Österreichischen Nationalbank
● Loukas Papadimos – ehem. Volkswirt der FED in Boston, ehem. Vizepräsident der EZB, ehem. griechischer Premierminister
● Edmund Rothschild – Bankier
● Volker Rühe – CDU-Politiker, ehem. Bundeskriegsminister
● Helmut Schmidt – SPD-Politiker, Ex-Bundeskanzler sowie Ex-Wirtschafts-, Finanz- und Kriegsminister, Mitherausgeber der Wochenzeitung „Die Zeit“
● Gerhard Schröder – ehem. SPD-Vorsitzender, ehem. Ministerpräsident von Niedersachsen, 7. Bundeskanzler der BRD
● Hans Günther Sohl
● Theo Sommer – ehem. Chefredakteur und Herausgeber der Wochenzeitung „Die Zeit“
● Peter Sutherland – irischer Politiker, ehem. EU-Kommissar, Bilderberger, Mitglied im internationalen Vorsitz von Goldman Sachs
● Heinz Oskar Vetter – SPD-Politiker, ehem. Vorsitzender des DGB
● Norbert Wieczorek – SPD-Politiker
● Joachim Zahn (1914-2002) – ehem. Vorstandsvorsitzender der Daimler-Benz AG

Innerhalb der Europa-Fraktion der Trilateralen Kommission gibt es eine sehr starke German Group. Gegründet wurde sie 1989 vom Unternehmer Otto Wolff von Amerongen (1918-2007) und dem FDP-Politiker Otto Graf Lambsdorff (1929-2009), welcher wegen Steuerhinterziehung verurteilt worden war. Übrigens waren beide von adeligem Geblüt.

Die German Group residiert im Allianz-Forum in der Berlin-Mitte. Der aktuelle Vorsitzende ist der CDU-Politiker Michael Fuchs, der zum Bundesvorstand seiner Partei gehört. Seine Stellvertreterin ist SPD-Politikerin Edelgard Bulmahn, die gleichzeitig auch stellvertretende Vorsitzende der Atlantik-Brücke ist. Zweiter Stellvertreter ist Heinrich Weiss, ehemaliger Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie.

Weitere Mitglieder der German Group

● Manfred Bischoff – Aufsichtsratsvorsitzender der Daimler AG, ehem. Vorsitzender beim Rüstungskonzern EADS
● Jürgen Chrobog – ehem. Staatssekretär im Auswärtigen Amt, seit 2005 Vorstandsvorsitzender der BMW-Stiftung Herbert Quandt
● Jürgen Fitschen – Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank, Vorstandsmitglied des Atlantik-Brücke e.V.
● Klaus-Dieter Frankenberger – Redaktionsmitglied der FAZ
● Wolfgang Gerhardt – ehem. FDP-Vorsitzender, seit 2006 Vorsitzender der Friedrich-Naumann-Stiftung
● Wolfgang Ischinger – ehem. Diplomat, Vorstandsmitglied des Atlantik-Brücke e.V.
● Kurt Lauk – CDU Europapolitiker, Präsident des Wirtschaftsrates der CDU
● Friedrich Merz – CDU-Politiker, seit 2009 Vorsitzender des Atlantik-Brücke e.V.
● Klaus-Peter Müller – Aufsichtsratsvorsitzender der Commerzbank AG
● Arend Oetker – Dr. Arend Oetker Holding GmbH & Co. KG, Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände e. V.
● Dieter Pfundt – Gesellschafter der Privatbank Sal. Oppenheim sowie der Investmentbank Silvia Quandt & Cie. AG
● Heinz Riesenhuber – CDU-Politiker, ehem. Bundesminister für Forschung und Technologie
● Andreas Schmitz, Vorstandsvorsitz der Privatbank HSBC Trinkaus, Präsident des Bundesverbandes deutscher Banken
●Henning Schulte-Noelle – ehem. Vorstandsvorsitzender und Aufsichtsratsvorsitzender der Allianz SE
●Heinrich Weiss – Großaktionär und Aufsichtsratsvorsitzender des Industriekonzern SMS Siemag, Aufsichtsratsmitglied der Deutschen Bahn AG und weiterer Konzerne, ehem. Präsident des Bundesverbandes deutscher Industrie

Das Council on Foreign Relations – Wer hat einen Krieg bestellt?

von Shinzon

Das Council on Foreign Relations wurde am 29. Juli 1921 in New York vom 33 Grad Freimaurer Edward Mandell House (1858-1938) gegründet. House war Mitglied der Demokratischen Partei und außenpolitischer Berater des Präsidenten Woodrow Wilson (1856-1924). Die US-Außenpolitik ist dementsprechend das Kernthema des CFR, wobei das Mittel der militärischen Gewalt zum Standardrepertoire gehört. Der Initiator des CFR nannte sich passender Weise Colonel House, obwohl er keinerlei militärische Erfahrung hatte und lediglich nach dem 1. Weltkrieg als Verhandlungsführer der US-Delegation bei der Friedenskonferenz von Versailles anwesend war.

Unterstützung bei der Gründung seines Think Tanks erhielt er u.a. von dem deutschstämmigen Bankier Paul Warburg (1868-1932), der auch Mitinitiator der privaten amerikanischen Zentralbank (Federal Reserve Bank) war, mit der dem Staat die Geldhoheit entrissen wurde. Edward M. House spielte dabei als Präsidentenberater eine ebenso wichtige Rolle wie Paul Warburg bei der Gründung des CFR. Weitere wichtige Gründungsmitglieder waren der damals einflussreichste Journalist Walter Lippmann (1889-1974), der Bankier Otto Hermann Kahn (1867-1934) sowie weitere New Yorker Bankiers, Geschäftsleute und Politiker. Alle waren vorab in ein angemietetes Büro in der 43. Straße von Manhattan eingeladen worden.

Die Verfassung des Council on Foreign Relations wurde parallel zum Gründungsprozess vom Vizeaußenminister Frank Lyon Polk und George W. Wickersham (1858-1936), einem Vertreter der US-Kriegshandelsbehörde, erarbeitet. Auf Basis dieser Verfassung fördert das CFR eine internationalistische Außenpolitik, die natürlich an den Interessen der USA ausgerichtet ist.

Das erste Direktorium bestand aus dem CFR-Präsidenten John W. Davis (1873-1955), dem CFR-Vizepräsidenten Paul D. Cravath (1861-1940) und dem Ehrenpräsidenten Elihu Root (1845-1937). Root hatte sich bereits 1912 als 1. Präsident des Carnegie Endowment for International Peace einen Friedensnobelpreis verdient. Zudem waren alle drei Juristen, wobei Davis und Cravath als Anwälte der Investmentbank Kuhn, Loeb & Co. beste Verbindungen zur Finanzmafia hatten. Die ersten Direktoren waren indes Paul Warburg und Otto Hermann Kahn, welcher Vorstand des Bankhauses Kuhn, Loeb & Co. war.

Davis wurde darüber hinaus von 1922 bis 1939 zum Kurator der Rockefeller-Stiftung, welche wohl kaum zufällig kurz nach Ausbruch des 2. Weltkrieges die „War and Peace Studies“ des CFR finanzierte. Nach dem Krieg hatten die Studiengruppen des CFR maßgeblichen Einfluss auf die Rahmenbedingungen der UN und den Marshallplan. Kaum war der 2. Weltkrieg verarbeitet, folgten Regierungsexpertisen für den Kalten Krieg und den Vietnamkrieg.

Der politische Einfluss des Council on Foreign Relation wuchs stetig an. Einer Studie von Wiliam Minter und Laurence Shoup zufolge waren bereits zwischen 1945 und 1972 die Hälfte von insgesamt 502 Regierungsmitgliedern beim CFR. Sogar Dwight D. Eisenhower (1890-1969) war ab 1950 Vorsitzender einer CFR-Studiengruppe, bevor er 1953 zum US-Präsidenten gewählt wurde. Seine Kandidatur wurde dabei von einer Arbeitsgruppe innerhalb von Eisenhowers Studiengruppe unterstützt und zum Dank rekrutierte er sein Kabinett aus den Reihen des CFR, darunter den Außenminister John Foster Dulles (1888-1959). Damit kann das Council on Foreign Relations zu recht als korruptes Karrierenetzwerk bezeichnet werden.

Korrupt sind auch die Verbindungen des Think Tanks zur Wirtschaft und Hochfinanz. Alle 55 CFR-Officers hatten Führungspositionen als Vorstands- und Aufsichtsratsvorsitzende in insgesamt 74 Wirtschafts- und Finanzkonzernen. Deren Interessen werden bei der Planung der US-Außenpolitik durch den Think Tank selbstverständlich berücksichtig, was diesen zu einer mafiösen Organisation macht. Das sind bekannte Fakten, die sich nicht so einfach als Verschwörungstheorien wegwischen lassen.

Natürlich gibt es auch einige krude Theorien, darunter ein Pamphlet von 1952, in welchem der New Yorker Arzt Emanuel Josephson das CFR als „Sowjet-Rockefeller-Achse“ bezeichnete. Das ist jedoch nicht wahr. Im Gegenteil verhielt sich das Council on Foreign Relations zu Zeiten des Kalten Krieges stark antikommunistisch. Lediglich die Beziehungen zu China wurden unter der Mitwirkung von Henry Kissinger normalisiert, was ein strategisch interessanter Schachzug war, da zwischen China und der Sowjetunion in den 1960er Jahren eine politische Eiszeit herrschte.

Ein Punkt, mit dem Josephson dagegen richtig lag, ist die tragende Rolle von David Rockefeller (*1915). Das „David Rockefeller Studies Program“ ist sogar eine der wichtigsten Säulen des CFR und beschäftigt inzwischen 70 hauptberufliche CFR Fellows. Diese erarbeiten wirtschaftliche sowie politische Expertisen und übermitteln diese an Entscheidungsträger. Zudem schreiben sie Zeitungsartikel, Bücher und Internetblogs, mit denen die öffentliche Meinung beeinflusst werden soll. Ohne das „David Rockefeller Studies Program“ wäre das CFR als privater Anbieter offizieller staatlicher Beratung und inoffizieller Diplomatie kaum denkbar.

Und da wären wir schon bei der Frage, wie sich der ganze Laden finanziert? Logischerweise sind die Rockefellers an vorderster Front mit dabei. Hinzu kommen die Gründerfirmen Goldman Sachs, JP Morgan Chase & Co., die Bank of America und ihre Tochtergesellschaft Merrill Lynch & Co., Inc., die Exxon Mobile Corp., McKinsey & Company Inc. und der Börsenbetreiber NASDAQ OMX Group. Das sind genau die Banken und Konzerne, die ganze Länder in den Abgrund reißen, damit es an der Wallstreet flutscht.

Neben diesem ohnehin schon kriminellen Konglomerat gibt es noch die so genannten „Corporate Members“ des Presidents Circle, die sich mit je 50.000 $ jährlich beteiligen. Zu diesen zählen die Ölkonzerne BP und Shell, der Rüstungskonzern Lockheed Martin, die schweizerische Kreditanstalt Credit Suisse AG und andere namhafte Global Player. Am Ende der Liste gibt es noch die „Premium Members“ mit einer jährlichen Beteiligung von 25.000 $, darunter Warburg Pincus, der Diamantenproduzent DeBeers, die Deutsche Bank, VW, Airbus, Walmart und die Datenkrake Google.

In anbetracht dieser Liste wird die außenpolitische Linie des CFR verständlich. Wer von Öl- und Rüstungskonzernen gesponsert wird, hilft selbstverständlich bei den Kriegsvorbereitungen. Ähnlich sieht es mit der internationalen Finanz- und Wirtschaftspolitik aus. Der Vorwurf, das Council on Foreign Relations spiele eine tragende Rolle bei der Etablierung einer neuen Weltordnung, ist gewiss keine Verschwörungstheorie, sondern eine logische Konsequenz!

Doch zurück zur Finanzierung, denn da wären noch die jährlichen Mitgliedsbeiträge, die je nach Alter, Einkommen und Wohnort zwischen 200 und 2.860 $ liegen. Und das Council on Foreign Relations hat verdammt viele Mitglieder. Dazu zählen nicht nur die bereits genannten Politiker, Banker und Konzernvertreter, sondern auch Entertainer wie Angelina Jolie und Georg Clooney. In Zeiten, wo das Vertrauen in die Politik erschüttert ist, aber Stars weiterhin angehimmelt werden, sind solche Mitglieder von besonderer Wichtigkeit, um die Popularität von Kriegseinsätzen zu steigern und andere politische Programme zu bewerben.

Im Vorstand des CFR finden sich jedoch keine Stars, sondern die knallharten Profis aus Politik sowie Banken- und Konzernmafia. Der Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:

● Richard Nathan Haass – US-Diplomat, seit 2003 Präsident des CFR
● Richard E. Salomon – Vizepräsident des CFR

Board of Directors

● Stephen Friedman – ehem. geschäftsführender Vorstand bei Goldman Sachs und der FED
● Peter George Peterson – Milliardär, Mitgründer der Investmentgesellschaft Blackstone Group, ehem. US- Handelsminister unter Richard Nixon
● Colin Powell – ehem. US-Außenminister unter George W. Bush
● Penny Sue Pritzker – Milliardärin, seit 2013 US-Handelsministerin
● David M. Rubenstein – Milliardär, Mitgründer der Schattenbank Carlyle Group

Bekannteste Ex-Vorstandsmitglieder

● Zbigniew Brzeziński – Politikwissenschaftler, Sicherheitsberater mehrerer US-Präsidenten
● George H. W. Bush – Republikaner, 41. US-Präsident, Skull & Bones-Mitglied
● Dick Cheney – Republikaner, ehem. Vizepräsident von George W. Bush, ehem. Geschäftsführer von Halliburton
● Allen Dulles (1893-1969) – ehem. CIA-Direktor
● Otto Hermann Kahn (1867-1934) – Bankier bei Kuhn, Loeb & Co.
● Henry Kissinger – Republikaner, ehem. US-Außenminister
● John Jay McCloy (1895-1989) – 2. Präsident der Weltbank, Hauptinitiator der Atlantik-Brücke
● George Soros – Milliardär, Gründer des Hedgefonds Quantum Funds
● Paul Warburg (1868-1932) – Bankier, Mitinitiator der FED

Weitere bekannte Mitglieder aus Wirtschaft und Politik

● Nicolas Berggruen – Milliardär, Besitzer von Karstadt
● Lloyd Craig Blankfein – Präsident von Goldman Sachs
● Michael Bloomberg – ehem. Bürgermeister von New York
● John R. Bolton – Republikaner, ehem. US-Botschafter bei den Vereinten Nationen
● Kenneth Chenault – Vorstandsvorsitzender von American Express
● Bill Clinton – Demokrat, 42. US-Präsident
● James Dimon – Vorstandsvorsitzender der JP Morgan Chase & Co.
● Timothy Franz Geithner – ehem. IWF-Direktor, 9. Präsident der FED, ehem. Finanzminister unter Barack Obama
● Alan Greenspan – ehem. Vorsitzender der FED
● John Kerry – Demokrat, US-Außenminister unter Barack Obama, Skull & Bones-Mitglied
● Charles Kupchan – ehem. Direktor für europäische Angelegenheiten im Nationalen Sicherheitsrat der USA
● Ronald Lauder – seit 2007 Präsident des Jüdischen Weltkongresses
● Jacob Lew – Demokrat, ehem. Stabschef des Weißen Hauses, Finanzminister unter Barack Obama
● Stanley A. McChrystal – ehem. General und Kommandeur der ISAF in Afghanistan und im Irak
● John Negroponte – Republikaner, ehem. Sicherheitsbrater, vertuschte Menschenrechtsverletzungen in Honduras
● Michael E. O’Neill – Vorstandsvorsitzender der Citigroup
● Henry M. Paulson – ehem. Vorsitzender von Goldman Sachs, ehem. Finanzminister unter George W. Bush
● David Petraeus – ehem. ISAF-Kommandeur und CIA-Direktor
● John Roberts – Vorsitzender des Obersten Gerichtshofs der USA
● James G. Stavridis – ehem. Kommandierender General a.D. des US European Command (EUCOM)
● Stephen Allen Schwarzman – Mitgründer und Vorsitzender der Blackstone Group
● Deven Sharma – ehem. Präsident der Ratingagentur Standard & Poor’s
● Thomas J. Watson (1874-1956) – Vorstandsvorsitzender von IBM, Namensgeber des „Thomas J. Watson Meetings Program“ des CFR
● Janet Yellen – Vizepräsidentin der FED

Mitglieder aus den gleichgeschalteten Medien und Stars

● Warren Beatty – Demokrat, Schauspieler, Produzent
● Lawrence Bender – Filmproduzent
● Douglas Brinkley – CBS-News-Kommentator
● Tom Brokaw – ehem. NBC-Moderator (Nightly News)
● George Clooney – Schauspieler, Filmproduzent
● Mathias Döpfner – Vorstandsvorsitzender der Axel Springer AG
● David Gergen – CNN-Chefanalyst für Politik
● Hendrik Hertzberg – Journalist, wichtigster Leitartikelschreiber der Kulturzeitschrift „The New Yorker“
● Angelina Jolie – Schauspielerin, Filmproduzentin
● Charles Krauthammer – Journalist, Entwickler der Reagan-Doktrin von 1985
● Henry R. Kravis – Gründer der Investmentfirma KKR, Besitzer der ProSiebenSat.1 Media AG
● Benjamin Sherwood – ABC-News-Präsident
● Brian Williams – NBC-Moderator (Nightly News)

Das Chicago Council on Global Affairs

Bereits am 20. Februar 1922 spaltete sich mit dem Chicago Council on Foreign Relations eine erste Untergruppe des CFR ab, welche später in Chicago Council on Global Affairs umbenannt wurde. Das Programm im Wesentlichen identisch und wird auf Seminaren und Konferenzen unters Volk gebracht. Präsident des Chicago Council on Global Affairs ist seit 2013 der NATO-Hardliner Ivo Daalder, welcher auch den aktuellen US-Präsidenten Barack Obama in außenpolitischen Fragen berät.

Das ECFR

Als wäre das kriegerische Treiben des CFR und seiner amerikanischen Untersektionen noch nicht umfangreich genug, wurde im Oktober 2007 der europäische Ableger European Council on Foreign Relations (ECFR) mit Hauptsitz in Berlin gegründet. Das ECFR erstellt Analysen zur europäischen Außenpolitik und tritt für eine stärkere Außen- und Sicherheitspolitik ein. Im Klartext bedeutet das mehr Militäreinsätze nach außen und strengere Überwachung nach innen.

Gegründet wurde der ECFR von 50 prominenten Europäern, darunter ehemalige Regierungschefs, Minister, Parlamentarier und Intellektuelle. Sie alle setzen sich für eine starke neokolonialistische Rolle Europas in der Welt ein, stehen dabei allerdings nicht in Konkurrenz zum amerikanischen CFR. Viel mehr schweißen das Council on Foreign Relation und sein europäischer Ableger die USA und Europa enger zusammen. Die führende Rolle Deutschlands in Europa ist angesichts des ECFR-Hauptsitzes in Berlin ebenfalls keine Überraschung.

Das Berliner Büro wurde bis 2013 von der Politikwissenschaftlerin Ulrike Guérot geleitet, welche inzwischen von Olaf Böhnke abgelöst wurde. Das deutsche Büro ist Mitglied im Netzwerk Europäische Bewegung Deutschland. Das ECFR hat allerdings noch 6 weitere Sitze in den Hauptstädten London, Madrid, Paris, Rom, Sofia und Warschau. Das Logo zeigt ein Pentagramm innerhalb einer stilisierten Weltkugel.

ECFR Logo

Die 50 Gründungsmitglieder des ECFR

● Urban Ahlin – schwedischer Sozialdemokrat, ehem. Vizevorsitzender des Außenpolitischen Ausschusses, seit 2014 Präsident des schwed. Reichstags
● Martti Ahtisarri – finnischer Sozialdemokrat, ehem. finn. Staatspräsident, seit 2006 UN-Sondergesandter im Kosovo
● Giuliano Amato – italienischer Sozialist, ehem. ital. Ministerpräsident, Leiter der Amato-Gruppe zur Ausarbeitung des EU-Reformvertrages
● Hannes Androsch – österr. SPÖ-Politiker
● Marek Belka – ehem. polnischer Ministerpräsident, Leiter der Zentralbank Polens, Leiter der UN-Wirtschaftskommission für Europa
● Svetoslav Bojilov – Gründer der Communitas Foundation
● Emma Bonino – ehem. ital. Handels- und Europaministerin sowie ehem. ital Außenministerin
● Robert Cooper – Generaldirektor für auswärtige und politisch-militärische Angelegenheiten beim Generalsekretariat des Rats der EU und Buchautor zur EU-Außenpolitik
● Marta Dassù – Beraterin des ital. Außenministers Massimo D’Alema, Leiterin des ital. Aspen-Instituts
● Gijs de Vries – niederländischer Liberaler, ehem. Anti-Terrorismus-Beauftragter der EU
● Jean-Luc Dehaene (1940-2014) – belgischer Christdemokrat (bis † MdEP), ehem. belg. Ministerpräsident und Vizepräsident des Europäischen Konvents
● Gianfranco Dell’Alba – ital. Politiker, ehem. Mitglied des EU-Parlaments
● Andrew Duff – britischer Liberaler (MdEP), ehem. Mitglied des Europäischen Konvents
● Sarmīte Ēlerte – Herausgeber der lettischen Tageszeitung „Diena“
● Brian Eno – britischer Musiker
● Joschka Fischer – Grünen-Politiker, ehem. deutscher Außenminister
● Timothy Garton Ash – britischer Historiker und Schriftsteller, Professor für Europastudien an der University of Oxford
● Bronislaw Geremek – polnischer Liberaler (MdEP), ehem. poln. Außenminister
● Diego Hidalgo – Mitbegründer der spanischen Tageszeitung „El País“, Präsident des Madrider Think Tanks FRIDE
● Mary Kaldor – britische Professorin, Leiterin des Centre for the Study of Global Governance an der Londoner School of Economics
● Gerald Knaus – Sprecher der European Stability Initiative
● Caio Koch-Weser – SPD-Politiker, Lobbyist und Mitglied im erweiterten Vorstand der Deutschen Bank, ehem. Vizepräsident der Weltbank
● Rem Koolhaas – niederländischer Architekt
● Ivan Krastev – Vorstandsmitglied des bulgarischen Centre for Liberal Strategies
● Mart Laar – estnischer Konservativer, ehem. estnischer Ministerpräsident
● Leonard
● Adam Lury
● Alain Minc – franz. Publizist, ehem. Aufsichtsratsvorsitzender der Tageszeitung „Le Monde“
● Christine Ockrent – belgische Journalistin und TV-Moderatorin
● Leoluca Orlando – ital. Politiker (MdEP), Bürgermeister von Palermo, seit 2006 Mitglied des ital. Parlaments
● Cem Özdemir – Bundesvorsitzender der Bündnis 90/Die Grünen, ehem. MdEP, stellvertretender Vorsitzender im ZDF-Fernsehrat
● Šimon Pánek – Gründer des tschechischen Hilfswerks People in Need
● Teresa Patrício Gouveia – portug. Konservative, ehem. portug. Außenministerin
● Chris Patten – britischer Konservativer, letzter Generalgouverneur von Hong Kong, ehem. EU-Außenkommissar
● Diana Pinto – franz. Historikerin
● Andrew Puddephatt – Leiter des Netzwerks Global Partners and Associates
● Sigrid Rausing – Gründerin des Sigrid Rausing Trust
● Albert Rohan – österreichischer Diplomat
● Pierre Schori – schwedischer Diplomat und Sozialdemokrat (ehem. MdEP), Generaldirektor des Madrider Think Tanks FRIDE
● Narcís Serra – spanischer Sozialist, ehem. span. Vizeregierungschef
● Elif Shafak – türkische Schriftstellerin
● Aleksander Smolar – polnischer Publizist und Politologe
● George Soros – Milliardär, Gründer des Hedgefonds Quantum Funds, Finanzier von Oppositionsbewegungen in Osteuropa (Soros-Stiftung)
● Dominique Strauss-Khan – franz. Sozialist, ehem. geschäftsführender Direktor des IWF
● Helle Thorning-Schmidt – dänische Sozialdemokratin (ehem. MdEP) und Parteivorsitzende
● Michiel van Hulten – niederl. Sozialdemokrat (ehem. MdEP)
● Mabel von Oranien-Nassau – Adelige, International Advocacy Director des Open Society Institute von George Soros
● Antonio Vitorino – portug. Sozialist (ehem. MdEP), ehem. portug. Kriegsminister und EU-Kommissar für Justiz und Inneres
● Stephen Wall – ehemaliger Berater in Europafragen für Tony Blair
● Ande Wilkens – Leiter des Kompetenzzentrums Internationale Verständigung der Stiftung Mercator

Weitere bekannte Mitglieder

● Thomas Enders – Präsident und Vorstandvorsitzender des Rüstungskonzern EADS
● Karl Theodor Freiherr zu Guttenberg – CSU-Politiker, ehem. Bundeskriegsminister, EU-Kommissionsberater
● Wolfgang Ischinger – ehem. Diplomat, Vorstandsmitglied des Atlantik-Brücke e.V.

Das ACG

Lange vor dem European Council on Foreign Relations wurde noch ein weiterer Ableger gegründet. 1952 entstand das American Council on Germany. Ebenso wie die Schwesterorganisation Atlantik-Brücke wurde auch der Amerikanische Rat für Deutschland von John Jay McCloy (1895-1989) und Eric M. Warburg (1900-1990) ins Leben gerufen. Warum die beiden im selben Jahr zwei Organisationen für denselben Zweck gründeten, weiß nur der Teufel.

Weitere Gründungsmitglieder waren McCloys Frau Ellen Z. McCloy und General Lucius D. Clay (1898-1978), welcher McCloys Vorgänger als Militärgouverneur der amerikanischen Besatzungszone im Nachkriegsdeutschland war. Der Amerikanische Rat für Deutschland ist also nichts anderes als ein Instrument der amerikanischen Besatzer, um den Deutschen Vasallentreue gegenüber den USA einzuhämmern. Ein weiteres Ziel formulierte der ACG-Vorstand John C. Kornblum 2010 folgendermaßen: „Der Kernpunkt unserer Europapolitik seit 1910 war, Deutschland in seine europäische Umgebung einzubetten. Dieses Problem war für die Vereinigten Staaten 1990 erledigt.“ Mit anderen Worten ist Deutschland der Schlüssel zur Kontrolle über ganz Europa.

Allerdings ist es nicht der amerikanische Staat, der hier die Zügel zieht, sondern die Banken- und Konzernmafia. Verdeutlicht wird dies durch die Bezeichnung der ACG-Außenstellen als Warburg-Chapters, welche ihren Sitz in 18 amerikanischen Großstädten haben. Darunter Atlanta, Boston, Dallas, Denver, Los Angeles, Phoenix und San Francisco.

Das American Council on Germany hat rund 800 Mitglieder aus Wirtschaft, Medien und Politik, was zu ähnlichen Ergebnissen führt, wie das Treiben der Atlantik-Brücke. Präsident des elitären Think Tanks ist seit 2012 das CFR-Mitglied William Drodzniak. Das Board of Directors setzt wich wie folgt zusammen:

● Richard Holbrooke – Diplomat und Zeitungsverleger
● Henry Kissinger – Republikaner, ehem. US-Außenminister
● Klaus Kleinfeld – ehem. Vorstandsvorsitzender der Siemens AG, seit 2008 Geschäftsführer von Alcoa
● John Christian Kornblum – ehem. US-Botschafter in Deutschland, ehem. Deutschland-Chef der US-amerikanischen Investmentbank Lazard

Weitere bekannte Mitglieder

● Thomas deMaiziére – CDU-Politiker (MdB), Bundesinnenminister, ehem. Bundeskriegsminister, ehem. Innenminister von Sachsen
● Jürgen Großmann – ehem. Vorstandvorsitzender von RWE, Vorstandsmitglied des Atlantik-Brücke e.V.
● Wolfgang Ischinger – ehem. Diplomat, Vorstandsmitglied des Atlantik-Brücke e.V.
● Josef Joffe – seit 2000 Herausgeber der Wochenzeitung „Die Zeit“
● Christopher Freiherr von Oppenheim
● Cem Özdemir – Bundesvorsitzender der Bündnis 90/Die Grünen, ehem. MdEP, stellvertretender Vorsitzender im ZDF-Fernsehrat
● Kurt F. Viermetz – ehem. Manager der Hypo Real Estate Holding, ehem. Mitarbeiter von JP Morgan Chase & Co.
● Jens Weidmann – seit 2011 Präsident der Deutschen Bundesbank, Leiter Wirtschafts- & Finanzpolitik im Bundeskanzleramt, persönlicher Beauftragter der Bundeskanzlerin für die Weltwirtschaftsgipfel der G-8 und G-20
● Christian Wulff – CDU-Politiker, ehem. Ministerpräsident von Niedersachsen, ehem. Bundespräsident

Die Atlantik-Brücke – DAF

von Shinzon

Der 1952 in Hamburg gegründete Atlantik-Brücke e.V. ist ein speziell auf die Beziehung zwischen den USA und Deutschland zugeschnittener Think Tank. Sitz des privaten Politikberatungsinstituts ist heute das Magnus Haus in Berlin.

Die Atlantik-Brücke gibt vor, die Völkerverständigung fördern zu wollen. Im Prinzip geht es jedoch lediglich um die Durchsetzung der US-Hegemonie auf deutschem Boden sowie die Aufrechterhaltung der deutschen Vasallentreue in Bezug auf die US-Außenpolitik. Dementsprechend ist der Think Tank vor allem in den Bereichen der wirtschaftlichen, finanziellen sowie militärpolitischen Zusammenarbeit zwischen den USA und Deutschland aktiv.

Der Atlantik-Brücke e.V. gibt offen zu, meinungsbildend in die Medienlandschaft einzugreifen und erhielt bereits 1981 bei der FAZ einen ausführlichen publizistischen Raum. Darüber hinaus gab der Verein von 1957 bis 1970 die eigene Publikation „Meet Germany“ speziell für in Deutschland stationierte US-Soldaten heraus und veranstaltet seit 1963 auch Seminare für diese Zielgruppe. Heutzutage findet kaum eine Fernsehtalkrunde ohne einen Vertreter der Atlantik-Brücke statt, insbesondere wenn es um Außenpolitik und Kriegseinsätze geht.

Wie extrem militaristisch die Atlantik-Brücke ist, zeigen zudem die jährlichen Gespräche mit dem United States European Command (EUCOM) im Berliner Magnus-Haus. Der Verein arbeitet jedoch nicht nur eng mit dem US-Militär zusammen, sondern auch mit anderen Think Tanks wie Young Leader und Round Table. Die Atlantik-Brücke ist zudem Gründungsmitglied des New Traditions Network, in welchen sich 60 pro-amerikanische Think Tanks, Stiftungen und Regierungsorganisationen zusammengeschlossen haben. Dieses Netzwerk wird von der US-Botschaft in Berlin aus koordiniert.

Finanziert wird der Verein zum Teil aus Mitgliedsbeiträgen, aber vorrangig aus Spenden von der Deutschen Bank, der Deutschen Bundesbank, der DZ Bank, den Privatbankiers M.M. Warburg und Co., dem japanischen Finanzunternehmen Nomura Holding, dem Technologie Konzern IABG und der Volkswagen AG. Die letzteren beiden Konzerne produzieren wenig überraschend auch im Bereich der Rüstungsindustrie. Zusätzliches Geld erhält die Atlantik-Brücke vom Auswärtigen Amt, also aus Steuergeldern.

Gegründet wurde die Atlantik-Brücke von einem ähnlichen Klientel. Als Hauptinitiator gilt John Jay McCloy (1895-1989), welcher lange Zeit auch Direktor des Council on Foreign Relations und 2. Präsident der Weltbank war. Zudem war McCloy als ehemaliger Präsident der Weltbank sowie Vorstandvorsitzender der Rockefellers Chase Manhattan Bank ein enger Verbindungsmann zur Finanzmafia. Weitere Gründungsmitglieder waren:

● Erik Blumenfeld (1915-1997) – CDU-Politiker und Unternehmer
● Hans Karl von Borries (1898-1988) – Hamburger Reeder
● Marion Gräfin Dönhoff (1909-2002) – ehem. Chefredakteurin und Mitherausgeberin der Wochenzeitung „Die Zeit“
● Gotthard Freiherr von Falkenhausen (1899-1982) – deutscher Bankier, 1960 bis 1967 Vorstandspräsident des Bundesverbandes deutscher Banken
● Ernst Friedlaender (1895-1973) – ehem. Co-Direktor der I.G. Farben-Tochterfirma Agfa, ehem. Chefredakteur der Wochenzeitung „Die Zeit“
● Albert Schäfer (1881-1971) – deutscher Unternehmer und ehem. Präsident des Deutschen Industrie- und Handelstages
● Eric M. Warburg (1900-1990) – deutsch-amerikanischer Bankier

Unter den weiteren Mitgliedern der Atlantik-Brücke finden sich namhafte Politiker, Banker, Unternehmer und Journalisten, die wichtige Schlüsselpositionen im Bundestag, der Wirtschaft und den Massenmedien besetzen.

Mitglieder in der CDU/CSU

● Dorothee Bär – stellvertretende Generalsekretärin der CSU (MdB), Mitglied des Programmausschusses RTL Television
● Markus Blume – CSU-Politiker (MdL Bayern)
● Kurt Birrenbach (1907-1987) – CDU-Politiker, ehem. Vizepräsident der Europa-Union, ehem. Präsident der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik
● Birgit Breuel – CDU-Politikerin, Tochter des Bankiers Alwin Münchmeyer, ehem. Präsidentin der Treuhandanstalt
● Thomas deMaiziére – CDU-Politiker (MdB), Bundesinnenminister, ehem. Bundeskriegsminister, ehem. Innenminister von Sachen
● Hans-Peter Friedrich – CSU-Politiker, ehem. Bundeslandwirtschafts- sowie Innenminister
● Karl Theodor Freiherr zu Guttenberg – CSU-Politiker, ehem. Bundeskriegsminister, EU-Kommissionsberater
● Ursula Heinen-Esser – CDU-Politikerin, ehem. Staatssekretärin im Bundesumweltministerium
● Ingrid Hengster – Vorstandsmitglied der Royal Bank of Scotland, Vorstandsmitglied des Atlantik-Brücke e.V.
● Jan-Friedrich Kallmorgen – CDU-Wirtschaftsrat, Mitarbeiter von Weltbank und Goldman Sachs
● Trutz Graf von Kerssenbrock – CDU-Politiker, Rechtsanwalt
● Matthias Graf von Kielmansegg – ehem. Leiter des politischen Planungsstabes des Bundeskanzleramtes und Redenschreiber von Angela Merkel
● Kurt Georg Kiesinger (1904-1988) – NSDAP– und CDU-Politiker, 3. Bundeskanzler der BRD
● Eckart von Klaeden – CDU-Politiker, ehem. Staatsminister der Bundeskanzlerin, Vorstandsmitglied des Atlantik-Brücke e.V.
● Julia Klöckner – CDU-Politikerin (MdB), ehem. Staatssekretärin im Bundeslandwirtschafts- und Verbraucherministerium
● Andreas Krautscheid – CDU-Politiker, seit 2011 Mitglied der Hauptgeschäftsführung beim Bundesverband deutscher Banken
● Walter Leisler Kiep – ehem. CDU-Bundesschatzmeister, 1984 bis 2000 Vorstandsvorsitzender des Atlantik-Brücke e.V.
● Angela Merkel – Bundesvorsitzende der CDU, deutsche Bundeskanzlerin (MdB)
● Friedrich Merz – CDU-Politiker, seit 2009 Vorsitzender des Atlantik-Brücke e.V.
● Philipp Mißfelder – CDU-Politiker (MdB), ehem. Bundesvorsitzender der Jungen Union, Vorstandsmitglied des Atlantik-Brücke e.V.
● Joachim Pfeiffer – CDU-Politiker (MdB)
● Friedbert Pflüger – CDU-Politiker (MdEP), Leiter des Rohstoff-Arbeitskreises der Atlantik-Brücke
● Hans-Gert Pöttering – CDU-Politiker, 23. Präsident des EU-Parlaments
● Katherina Reiche – CDU-Politikerin (MdB), Staatssekretärin im Bundesumweltministerium
● Casimir Johannes Prinz zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg (1917-2010) – CDU-Politiker, Gründer des World Wildlife Fund (WWF)
● Karlheinz Schreiber – CSU-Mitglied, zu 8 Jahren Haft verurteilter Rüstungslobbyist, Ex-Mitglied der Atlantik-Brücke
● Max Strauß – Sohn des ehem. bayrischen Ministerpräsidenten und CSU-Vorsitzenden Franz-Josef Strauß
● Christian Wulff – CDU-Politiker, ehem. Ministerpräsident von Niedersachen, 10. Bundespräsident

Mitglieder in der SPD

● Edelgard Bulmahn – SPD-Politikerin (MdB), ehem. Bundesministerin für Bildung und Forschung, seit 2013 Vizepräsidentin des Bundestages, stellvertretende Vorsitzende des Atlantik-Brücke e.V.
● Peter Friedrich – SPD-Politiker (MdL BaWü), Minister für Bundesrat, Europa und Internationale Angelegenheiten in Baden-Württemberg
● Sigmar Gabriel – Bundesvorsitzender der SPD, Bundeswirtschaftsminister und Vizekanzler, ehem. Bundesumweltminister
● Hubertus Heil – SPD-Politiker (MdB)
● Christian Lange – SPD-Politiker, parlament. Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion, Staatssekretär im Justizministerium, Vorstandsmitglied des Atlantik-Brücke e.V.
● Thomas Oppermann – SPD-Politiker (MdB), erster parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion, Vorsitzender des Parlamentarischen Kontrollgremiums
● Karl Schiller (1911-1994) – SPD-Politiker, ehem. Bundeswirtschafts- und Bundesfinanzminister
● Carlo Schmid (1896-1979) – SPD-Politiker, ehem. Bundesratsminister
● Helmut Schmidt – SPD-Politiker, Ex-Bundeskanzler sowie Ex-Wirtschafts-, Finanz- und Kriegsminister, Mitherausgeber der Wochenzeitung „Die Zeit“
● Ulrich Steger – SPD-Politiker, Wirtschaftswissenschaftler
● Michael Vassiliadis – SPD, Vorsitzender IG Bergbau, Vorstandsmitglied des Atlantik-Brücke e.V.
● Karsten Voigt – SPD-Politiker, ehem. Koordinator der Bundesregierung für deutsch-amerikanische Zusammenarbeit

Mitglieder in der FDP

● Patrick Döring – FDP-Politiker
● Silvia Koch-Mehrin – FDP-Politikerin, ehem. Vizepräsidentin des EU-Parlaments
● Alexander Graf Lambsdorff – FDP-Politiker, stellvertretender Präsident des EU-Parlaments, Vorstandsmitglied des Atlantik-Brücke e.V.
● Otto Graf Lambsdorff (1926-2009) – FDP-Politiker, verurteilter Steuerhinterzieher
● Christian Lindner – Bundesvorsitzender der FDP (MdL NRW)
● Martin Lindner – FDP-Politiker
● Karl-Heinz Paqué – FDP-Politiker
● Philip Rösler – ehem. Bundesvorsitzender der FDP, ehem. Bundesgesundheits- sowie Wirtschaftsminister und Ex-Vizekanzler
● Johannes Vogel – FDP-Politiker
● Guido Westerwelle – ehem. FDP-Bundesvorsitzender, ehem. Bundesaußenminister

Mitglieder bei den Grünen

● Katrin Göring-Eckardt – Grünen-Politikerin (MdB), Vorsitzende der Bundestagsfraktion und Vizepräsidentin des deutschen Bundestages
● Omid Nouripour – Grünen-Politiker (MdB), Vorstandsmitglied des Atlantik-Brücke e.V.
● Cem Özdemir – Bundesvorsitzender der Bündnis 90/Die Grünen, stellvertretender Vorsitzender im ZDF-Fernsehrat
● Claudia Roth – Günen-Politikerin, Ex-Mitglied der Atlantik-Brücke

Sonstige Politiker & Diplomaten

● Arnold Bergstraesser (1896-1964) – Gründungsvater der dt. Politikwissenschaft, ehem. Vorsitzender der Konrad-Adenauer-Stiftung
● Joshua Bolten – Republikaner, ehem. Stabschef des Weißen Hauses unter George W. Bush, ehem. Mitarbeiter von Goldman Sachs
● John Bryson – Demokrat, US Handelsminister
● Joachim Gauck – deutscher Bundespräsident, Geschichtsrevisionist
● Max Horkheimer (1895-1973) – führender Kopf der Frankfurter Schule und Galionsfigur der 68er-Bewegung
● Wolfgang Ischinger – ehem. Diplomat, Vorstandsmitglied des Atlantik-Brücke e.V.
● James L. Jones – Demokrat, Nationaler Sicherheitsberater der US-Regierung
● Karl Kaiser – Politikwissenschaftler
● Stefan Liebich – DIE LINKE-Politiker (MdB), Deutsch-Israelische Gesellschaft e.V.
● John Christian Kornblum – ehem. US-Botschafter in Deutschland, ehem. Deutschland-Chef der US-amerikanischen Investmentbank Lazard
● Philip D. Murphy – Demokrat, ehem. US-Botschafter in Deutschland, ehem. Investmentbanker bei Goldman Sachs
● Charles Ellis Schumer – Demokrat, US-Senator
● Carl Friedrich Freiherr von Weizsäcker (1912-2007) – Kernphysiker, Philosoph und Friedensforscher

Mitglieder in den abhängigen Medien

● Tim Arnold – Senior Vice President für Political Strategy der ProSiebenSat. Media AG, ehem. Leiter der Unternehmenskommunikation von Random House/Bertelsmann AG
● Gunnar Bender – Cheflobbyist für Facebook Deutschland
● Marc Brost – Leiter des Berliner Hauptstadtbüros der Wochenzeitung „Die Zeit“
● Roger Cohen – Kolumnist der „New York Times“ der Tageszeitung „International Herald Tribune“
● Helene Cooper – seit 2004 White House-Korrespondentin der “New York Times”
● Kai Diekmann – ehem. Chefredakteur der „Welt am Sonntag“, seit 2001 Chefredakteur der BILD, Vorstandsmitglied des Atlantik-Brücke e.V.
● Mathias Döpfner – Vorstandsvorsitzender der Axel Springer AG
● Tasso Enzweiler – ehem. Wirtschaftsjournalist für „Die Welt“, „Captial“ und das „manager magazin“, Ex-Chefreporter der „Financial Times Deutschland“ und Gastkommentator des Handelsblattes
● Katja Gloger – Korrespondentin der Zeitschrift „Stern“
● Alexander Görlach – Herausgeber des Online-Magazins „The European“
● Christiane Hoffmann – seit 2012 stellvertretende Leiterin des Berliner Hauptbüros des Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“, zuvor Journalistin bei der FAZ
● Tina Hassel – seit Dez. 2001 Auslandschefin des WDR, seit 2012 Leiterin des ARD-Studios in
Washington D.C., von 2001 bis 2012 Moderatorin des ARD-Weltspiegels
● Josef Joffe – seit 2000 Herausgeber der Wochenzeitung „Die Zeit“
● Paul-Bernard Kallen – Vorstandsvorsitzender der Hubert Burda Media
● Dietrich von Klaeden – Leiter der Public Affairs der Axel Springer AG
● Claus Kleber – ZDF Moderator und Leiter der ZDF-Nachrichtenredaktion, Kuratoriumsmitglied der Stiftung Atlantik-Brücke
● Martin Klingst – seit 2007 US-Korrespondent und Büroleiter in Washington der Wochenzeitung „Die Zeit“
● Theo Koll – Leiter der Hauptredaktion Außen-, Innen-, Gesellschafts- und Bildungspolitik des ZDF, Moderation des Auslandsjournals, Politbarometers sowie der ZDF „spezial“-Sendungen
● Michael Kolz – seit 2003 Chef der Programmgeschäftsführung bei Phoenix, seit 2010 Leiter Redaktion „Ereignis 2“
● Stefan Kornelius – Leiter des Ressorts Außenpolitik bei der „Süddeutschen Zeitung“, Moderator von Veranstaltungen der Atlantik-Brücke
● Christoph von Marschall – seit 2005 US-Korrespondent der Berliner Tageszeitung „Der Tagesspiegel“
● Christoph Schwegmann – Journalist und Autor von „Stärke durch Anpassung – Integrator und Vermittler: Deutschlands Rolle in der NATO“, Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik e. V.
● Axel Springer (1912-1985) – Gründer der Axel Springer AG
● Clemens Trautmann – Büroleiter von Matthias Döpfner beim Axel-Springer-Verlag

Mitglieder in der Wirtschaft und dem Finanzsektor

● Josef Ackermann – ehem. Vorstandvorsitzender der Deutschen Bank AG, Ex-Mitglied der Atlantik-Brücke
● Hans Albrecht – Managing Director von Nordwind Capital
● Otto Wolff von Amerongen (1918-2007) – Erbe des Otto-Wolff-Konzerns, Gründer der Otto Wolff-Stiftung
● Kai C. Andrejewski – Leiter des International German Desk in Paris
● Fernando Becalli-Falco – Vorstandvorsitzender des Rüstungskonzerns General Electric
● Karl Heinz Beckurts (1930-1986) – ehem. Forschungsleiter der Siemens AG, ehem. Vorstand der Atlantik-Brücke
● Roland Berger – Roland Berger Strategy Consultants GmbH, Tabaklobbyist
● Günter Blobel – Biochemiker an der Rockefeller University, Nobelpreisträger für Medizin
● Hans Constantin Boden (1893-1970) – ehem. Vorstandvorsitzender der AEG
● Christian Bunsen – Partner bei der weltgrößten Wirtschaftskanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer
● Alexander Dibelius – Vorstandsvorsitzender von Goldman Sachs, Berater der Bundeskanzlerin Angela Merkel
● Andreas Raymond Dombret – ehem. Mitarbeiter von JP Morgan, N M Rothschild & Sons, Bank of America und seit 2010 Vorstand des Deutschen Bundesbank, Schatzmeister des Atlantik-Brücke e.V.
● Thomas Enders – Präsident und Vorstandvorsitzender des Rüstungskonzern EADS
● Jürgen Fitschen – Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank, Vorstandsmitglied des Atlantik-Brücke e.V.
● Michael A. Gerlich – geschäftsführender Gesellschafter der Münchner Immobilieninvestment und Vermögensverwaltungsgesellschaft Fiduciary Capital
● Jürgen Großmann – ehem. Vorstandvorsitzender von RWE, Vorstandsmitglied des Atlantik-Brücke e.V.
● Kurt Hansen (1910-2002) – NSDAP-Mitglied, I.G. Farben-Mitarbeiter und Leiter der Zentralstelle für Rohstoffbeschaffung
● Gerd Häusler – Vorstandsvorsitzender der BayernLB
● Konrad Henkel (1915-1999) – ehem. Geschäftsführer und Vorstandsvorsitzender des Henkel-Konzerns
● Dieter Holzer – wegen Unterschlagung, Veruntreuung von Vermögenswerten, Machtmissbrauchs bzw. Untreue sowie der Hehlerei zu 3 1/2 Jahren Haft verurteilter Lobbyist, Ex-Mitglied der Atlantik-Brücke
● Felix Hufeld – Leiter der Versicherungsaufsicht der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht
● Michael Hüther – Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft
● Karl Klasen (1909-1991) – ehem. Präsident der LZB Hamburg und später Präsident der Bundesbank
● Jochen Körner – Geschäftsführer des Versicherungsmaklergiganten Marsh Inc.
● Thomas Kremer – Vorstandsmitglied der Deutschen Telekom AG
● Sonja Lahnstein-Kandel – geschäftsführende Gesellschafterin von step21 – Initiative für Toleranz und Verantwortung. Jugend fordert!, ehem. Mitarbeiterin der Weltbank und Bertelsmann AG
● Jens Milbrandt – Aufsichtsratsvorsitzender der Personal- und Strategieberatung TME AG
● Arend Oetker – Dr. Arend Oetker Holding GmbH & Co. KG, Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände e. V.
● Alfred Freiherr von Oppenheim (1934-2005) – Privatbankier der Sal. Oppenheim
● Friedrich Carl Freiherr von Oppenheim (1900-1978) – Seniorchef Sal. Oppenheim
● Dieter Pfundt – Gesellschafter der Privatbank Sal. Oppenheim sowie der Investmentbank Silvia Quandt & Cie. AG
● Ernst Primosch – Mitarbeiter der WPP-Group (weltgrößte Werbeholding von Werbedienstleistern und Medienunternehmen)
● Celina Realuyo – Präsidentin des internationalen Strategieberatungsunternehmen für Regierungen und Großunternehmen CBR Global Advisors LLC, US-Diplomatin, ehem. Bänkerin bei Goldman Sachs, ehem. Außen- und Sicherheitspolitikberaterin der Regierungen von Bill Clinton und George W. Bush
● Patrick von Ribbentrop – deutscher Modeunternehmer
● Hergard Rohwedder – Witwe des 1991 ermordeten Präsidenten der Treuhandanstalt Detlev Rohwedder
● Ekkehard Schulz – ehem. Vorstandsvorsitzender der ThyssenKrupp AG
● Burkhard Schwenker – ehem. Geschäftsführer der Roland Berger Strategy Consultants GmbH, stellvertretender Vorsitzender des Atlantik-Brücke e.V.
● Hans-Günther Sohl (1906-1989) – NSDAP-Mitglied, ehem. Wehrwirtschaftsführer, nach dem 2. Weltkrieg Vorstandsvorsitzender der Thyssen AG und später Vorsitzender des Bundesverbands der Deutschen Industrie e.V.
● Rupert Stadler – Vorstandsvorsitzender der Audi AG
● Ratan Tata – Vorstandsvorsitzender der indischen Tata-Unternehmensgruppe
● Kurt F. Viermetz – ehem. Manager der Hypo Real Estate Holding, ehem. Mitarbeiter von JP Morgan Chase & Co.
● Max Warburg – Leiter der Investment- & Privatbank M.M. Warburg und Co., Vorstandsmitglied des Atlantik-Brücke e.V.
● Jens Weidmann – seit 2011 Präsident der Deutschen Bundesbank, Leiter Wirtschafts- & Finanzpolitik im Bundeskanzleramt, persönlicher Beauftragter der Bundeskanzlerin für die Weltwirtschaftsgipfel der G-8 und G-20
● Werner Wenning – ehem. Vorstandsvorsitzender der Bayer AG
● Martin Winterkorn – Vorstandvorsitzender der Volkswagen AG
● Joachim Zahn (1914-2002) – ehem. Vorstandsvorsitzender der Daimler-Benz AG

Ausführliche Liste unter diesem Link.

Quelle

Greenpeace und die Klimalüge – Glauben statt Fakten

Das folgende Interview ist in mancher Hinsicht bemerkenswert, da die angesprochene Greenpeace-Aktivistin offen zugibt, an den Klimawandel zu glauben. Nun, glauben ist nicht wissen und so tritt sie in jedes nur erdenkliche Fettnäpfchen.

Greenpeace ist indes zu einer Pseudoumweltschutzorganisation verkommen. Galt der Kampf früher noch den Walfängern, geht es bei Greenpeace heute fast ausschließlich um die vermeintliche Klimakatastrophe. Alle Wissenschaftler und Klimaforscher, die eine gegenteilige Meinung vertreten, sind dem Verein ein Dorn im Auge und werden massiv bekämpft.

Dabei handelt es sich nicht einmal um „Klimaskeptiker“. Denn den Satz „Klimawandel ist ein Fakt“ würde wohl jeder Klimaforscher sofort unterschreiben. Auch wir sind überzeugt, dass es schon immer einen Klimawandel gegeben hat und das Klima sich auch in Zukunft noch ändern wird. Die Frage lautet jedoch, welchen Einfluss das CO2 auf den Klimawandel hat oder ob der ständige Wechsel von Erwärmung und Abkühlung nur rein zufällig mit der Sonnenaktivität korreliert?

Und wo wird schon mal dabei sind: Korreliert die Meinungsmache von Greenpeace vielleicht auch nur rein zufällig mit den großzügigen Spenden von der Rockefeller Foundation? Auf der anderen Seite ist der Interviewer Lord Christopher Monckton ebenso mit Vorsicht zu genießen. Der konservative britische Politiker, der dem Dunstkreis der toten Hexe (Margaret Thatcher) angehörte, ist Mitglied des Europäischen Instituts für Klima und Energie e.V., welches sich offen für Atomkraft ausspricht. Da hat der feine Herr sogar etwas mit einigen Klimahysterikern gemein, die ebenfalls Atomlobbyisten sind und Kernenergie als angebliche „saubere Alternative“ zu fossilen Brennstoffen anpreisen.

Es gibt allerdings auch seriösere Quellen zum Thema Klimahysterie. So erkannte bereits 3sat, dass die Hysterie religiöse Züge trägt. Es geht schon lange nicht mehr um Fakten, sondern um Glauben!