„Lucifer“ – Der Teufel geht in Serie

Seit dem 1. Februar 2017 läuft auf Pro7 jeden Mittwoch eine neue Serie mit dem bezeichnenden Titel „Lucifer“. Der Teufel (Tom Ellis) nimmt sich darin eine Auszeit und eröffnet einen Nachtclub namens „Lux“ in L.A. (Los Fallen Angeles).

Da in diesem Club höllisch viel los ist, bekommt der dunkle Fürst Unterstützung von der Dämonin Mazikeen (Lesley-Ann Brandt). Die kümmert sich aber nicht nur um seine Geschäfte, sondern ist außerdem Lucifers Leibwächterin, denn auf Erden ist er so verletzlich wie ein Mensch. Dennoch bringt sich Lucifer immer wieder in Gefahr, denn als Hobby hilft er Detective Chloe Decker (Lauren German) vom LAPD bei ihren Mordermittlungen. Zum einen reizt ihn das Verbrechen, zum anderen haben die meisten Fälle mit seiner Person zu tun. Oft sind nämlich seine Klienten involviert.

Er verhilft u.a. Künstlern zum großen Durchbruch, wofür er ihnen selbstverständlich irgendwann einen Gegengefallen abverlangt. Außerdem huldigen sie dem Teufel in ihren Werken. Das ist schon eine ziemlich unverhohlene Anspielung auf die Pop-Okkultur, deren Stars und Sternchen tatsächlich allesamt mehr oder weniger unverhohlen auf den Teufel anspielen und die gängige okkulte Symbolik in ihre Werke einbinden. Diesen sprichwörtlichen Pakt mit dem Teufel sind u.a. Marilyn Manson, Lady Gaga und Jay Z eingegangen.

Da fällt einem natürlich sofort Jay Z’s Lied „Lucifer“ ein, in dem er den Leibhaftigen als „Son of the Morning“ bezeichnet. Damit spielt der bekennende Freimaurer auf die Venus als Morgenstern an, welche in der okkulten Lehre mit Luzifer gleichgesetzt wird. Passend dazu heißt der Lucifer in der Serie mit Nachnamen „Morningstar“. Zufälle können hier wohl ausgeschlossen werden.

Das gilt auch für das nächste Hobby von Lucifer, der schon Chloes kleiner Tochter beibringt, dass sie tun soll, was immer sie will. Welch offensichtliche Anspielung auf Aleister Crowleys Lehrsatz: „Tu was du willst!“ Den hat wiederum Jay Z schon öffentlichkeitswirksam auf seinem Outfit platziert. Es scheint wohl nur eine Frage der Zeit, bis der Rapper einen Gastauftritt in der Serie bekommt. Das dürfte er dem Star der Serie schuldig sein.

Neben all den gängigen Klischees bietet die Serie selbstverständlich die üblichen okkulten Symbole. So ist auf einem Container, in dem Lucifer seine gestutzten Flügel lagert, ein achtzackiger Stern abgebildet.

Produziert wird die Serie übrigens von Jerry Bruckheimer, der schon des Öfteren für Disney tätig war. Neben der „Fluch der Karibik“-Reihe hat er dort u.a. den extrem okkulten Streifen „Duell der Magier“ produziert. Außerdem zeichnete er sich für „Das Vermächtnis der Tempelritter“ verantwortlich, womit er sich im Prinzip als Freimaurer geoutet hat. Eine seiner letzten Kinoproduktionen war der Exorzismusfilm „Erlöse uns vom Bösen“. Erlöst hat Bruckheimer die Welt aber keinesfalls. Das Gegenteil ist der Fall, denn als Republikaner hat er den Wahlkampf von George W. Bush unterstützt. „Lucifer“ ist also keineswegs seine erste Auftragsarbeit für den Teufel.

Videoanalyse: Kombikreist lebt nach seinen eigenen Regeln

Provokant war Combichrist schon immer, aber zumindest musikalisch war die norwegische Band aus dem Bereich Aggrotech durchaus nicht uninteressant. Inzwischen hat sich der Stil jedoch stark gewandelt und der Bandgründer Ole Anders Olsen alias Andy LaPlegua stellt seinen satanistischen Glauben immer schamloser zur Schau. Albentitel wie „Tonight We Are All Demons“ (2009) oder „Making Monsters“ (2010) gehen schon stark in diese Richtung, aber den Vogel abgeschossen hat er mit seinem Video zur Single „My Life My Rules“.

Erschienen ist die Single zusammen mit dem Album „This Is Where Death Begins“ im Jahr 2016. Auf dem Cover sind zwei Schlangen zu sehen, wie sie um eine Frau (vermutlich Eva) herum züngeln, deren linkes Auge betont wird. Die Botschaft dürfte jedem klar sein, der sich auch nur ansatzweise mit der Vertreibung aus dem Paradies auskennt.

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Der Titel „My Life My Rules“ klingt schon irgendwie nach Aleister Crowleys Leitspruch „Tu, was du willst!“ Ein Freibrief für jeden Satanisten, hemmungslose Orgien zu zelebrieren und andere abzuschlachten. Genau darum geht es im Video, in dem LaPlegua nach einer Orgie mitten in einem Berg von Frauenleichen erwacht. Auf seinem rechten Arm ist deutlich ein Pentagramm-Tattoo zu erkennen.

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Offensichtlich ist hier ein satanistisches Opferritual abgelaufen, was durch die schnell hintereinander eingeblendeten Symbole unterstrichen wird. In kurzer Abfolge sind ein Baphometschädel, eine Schlange und ein menschlicher Totenkopf zu sehen. Bei der Schlange sollte beachtet werden, dass sie von Lichtstrahlen umgeben ist, womit klar sein dürfte, dass hier der Lichtbringer Luzifer gemeint ist.

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In unmittelbarer Nähe findet LaPlegua einen Erhängten, dem er erst einmal die Klamotten klaut. Der Tod durch Erhängen ist eine typische Hinrichtungsmethode der Freimaurer, bei denen bereits jeder Anwärter während der Einführung in die Loge einen Galgenstrick um den Hals gelegt bekommt. Keine reine Dekoration, wie u.a. schon Roberto Calvi erfahren musste.

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Nachdem der blutüberströmte Täter von ein paar Jugendlichen entdeckt wird, darf sich in der folgenden Einstellung erst einmal die Band austoben. Anschließend wird in einer Rückblende erzählt, was in der vergangenen Nacht geschehen ist. Die Frauen sind zunächst noch am Leben und tanzen mit Geweihen und Widderhörnern um ein Feuer. Die Szene hat etwas von einem Hexensabbat.

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Dann taucht ein Mann in einem Priesterkostüm auf. Damit wird das Christentum verhöhnt, denn der Mann ist alles andere als ein Diener des Herrn. Er tauft die Frauen auch nicht in Wasser, sondern in Feuer, was eine Umkehrung der Werte bedeutet.

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Ein weiterer Herr mit langem Bart tritt als Schlangenträger auf.

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Der Mann im Pfaffenkostüm gehört ebenfalls zur Bruderschaft der Schlange und züngelt mit den Viechern herum, ehe er sie an die Damen überreicht. Das Tattoo „Soul“ an seinen Fingern ist übrigens auch ganz interessant.

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Die Hexen üben sich ebenfalls in der Rolle der Schlangenträgerin, wobei es immer wieder zu sexuellen Anspielungen kommt.

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Nachdem die Frauen offenbar eine halluzinogene Flüssigkeit getrunken haben, erscheint zum Schluss noch Satan auf der Party.

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Die Hexen menstruieren bei dem Anblick aus den Augen, wobei diese schon ziemlich besessen wirken. Von allen Frauen dürfte die Blonde mit den Widderhörnern wohl am ehesten nach Satans Geschmack sein.

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Bei genauerem Hinsehen handelt es sich jedoch nicht um den Teufel, sondern um Andy LaPlegua, wie man an den Tattoos erkennen kann. Er hat zudem wenig sexuelles Interesse an den Satanistinnen, sondern beginnt sofort damit, ihnen die Kehlen durchzuschneiden.

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Die Dame mit der Dornenkrone, die als einzige keine Hörner trägt, dürfte übrigens wieder eine Verhöhnung des Christus darstellen.

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Die Asiatin erwischt LaPlegua mit der Machete.

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Als sie noch am Leben war, tanzte sie mit Katzenköpfen auf den Titten herum. Möglicherweise soll hier eine Sexkätzchenprogrammierung angedeutet werden.

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Insgesamt macht das Video einen total kranken Eindruck. Die satanistische Symbolik ist ebenso offensichtlich wie die Verherrlichung von Menschenopferungen. Die Darstellerinnen haben die Dreharbeiten selbstverständlich überlebt, denn sonst wäre das Video als Snuff-Film indiziert worden. Dennoch stellt sich die Frage, wie weit Ole Anders Olsen in den Satanismus involviert ist? Denn eines steht fest: Mit solchen Darstellungen scherzt man nicht. Schon gar nicht in Zeiten, in denen ständig neue Skandale um Kindesmissbrauch und rituelle Morde Schlagzeilen machen.

Solche Videos vermitteln, dass Hexensabbate und Ritualmorde cool sind. Das allein ist schon schlimm genug, aber noch schlimmer ist die Tatsache, dass derartiges von den Fans auch noch gefeiert wird als wäre es das Normalste der Welt. Allerdings dürfte sich der Fankreis inzwischen ohnehin geändert haben, seit Combichrist von Aggrotech auf Metal umgestiegen ist.

Ghostbusters II – Vigo, der Antichrist

von Shinzon

Fünf Jahre nach dem ersten Teil kam 1989 „Ghostbusters II“ in die Kinos. Diese Gruselkomödie gestaltete sich nicht minder okkult und apokalyptisch als der Vorgänger. Allerdings sollte diesmal kein extradimensionaler Dämon das Ende der Welt einläuten, sondern der wiederkehrende Geist eines finsteren Fürsten aus dem Mittelalter.

Alles beginnt mit einer Schleimpfütze, die den Kinderwagen von Dana Barrett (Sigourney Weaver) klaut und mitten auf einer belebten Straße abstellt. Es geht also schon mal um finstere Mächte, die ein Interesse an einem Neugeborenen (Will & Hank Deutschendorf) haben. Dieses stammt übrigens nicht von Dr. Venkman, der fünf Jahre zuvor mit Dana angebandelt hat. Der Vater bleibt anonym.

Wenigstens bekommen die Ghostbusters durch diesen Vorfall wieder etwas zu tun. Winston Zeddemore (Ernie Hudson) und Ray Stantz (Dan Akroyd) schlagen sich nämlich mehr schlecht als recht mit Auftritten auf Kindergeburtstagen durch. Doch nicht mal die Kids können den Geisterjägern noch etwas abgewinnen. Wenigstens Egon Spengler (Harold Ramis) hat noch einen passablen Posten am Institut für erweiterte theoretische Forschung. Dieses Institut befindet sich in einem klassischen Gebäude, dessen Eingang von zwei Säulen gesäumt ist.

01 Institut

Dana wendet sich zuerst an Egon, bei dem sie genau richtig ist. Er arbeitet nämlich an einer Theorie, der zufolge menschliche Emotionen Auswirkungen auf das physikalische Umfeld haben. Diese Theorie ist gar nicht mal so abwegig und wird inzwischen sogar von der realen Wissenschaft behandelt. Für die herrschende Elite ist sie auf jeden Fall der Grund, warum sie die Menschheit in Angst, Verzweiflung und Hass hält. Negative Emotionen erzeugen negative Schwingungen und darauf fahren die Satanisten voll ab. Das ist auch der Grund, warum es so viele Kriege, Armut und schlechtes Fernsehen gibt. In diesem Film wird das alles noch eine zentrale Bedeutung haben.

Wo wir schon mal bei schlechtem Fernsehen sind, Venkman moderiert inzwischen eine eigene Sendung, in der allerhand Esoteriker und Weltuntergangspropheten auftreten. Letzterer könnte allerdings recht behalten und spoilert die Zuschauer mit der Information, dass die Welt am Silvesterabend Punkt 0 Uhr untergehen wird. Statt 1989 hätte der Film also ebenso gut 2000 oder 2012 spielen können. Die UFO-Enthusiastin in Venkmans Sendung datiert den Weltuntergang gar auf den 14. Februar 2016, was inzwischen natürlich genauso obsolet ist, wie alle anderen Weltuntergangstermine. Immerhin ist aber zwischen 1989 und 1990 der Ostblock untergegangen, vielleicht wollte Hollywood ja darauf anspielen.

02 Esoterikshow

Die nächste Szene spielt in einem New Yorker Kunstmuseum. An der Fassade hängen ein roter und ein blauer Banner, womit wir die Freimaurerfarben schon mal abhaken können. Selbige finden sich noch einmal auf einer US-Flagge und einer Tricolore. Erstere sollte in den USA nicht weiter verwundern, letztere ist jedoch reine Freimaurerdeko.

03 Blau Rot

04 Blau Rot

Zu guter Letzt wären da noch reichlich Sonnensymbole.

05 Sonnensymbole

Dana Barrett ist vom Orchester in dieses Museum gewechselt, wo sie nunmehr als Restaurateurin arbeitet. Ihr Vorgesetzter ist der aufdringliche Dr. Janosz Poha (Peter McNicol), welcher gerade ein neues Gemälde in der Werkstatt aufstellen lässt. Es ist ein Portrait von Vigo (Wilhelm von Homburg), welches nicht nur sehr lebendig wirkt, sondern im wahrsten Sinne des Wortes eine Seele besitzt.

06 Verfluchtes Bild

Egon sucht in der Zwischenzeit Ray auf, der einen Laden für okkulte Bücher und anderen Esoterikschnickschnack betreibt. Der Laden hat natürlich die Hausnummer 33. Man sieht sie zwar nicht direkt, aber das Gebäude links daneben hat die Nummer 31.

07 Rays okkulter Buchladen

Im Laden gibt es gleich mal eine Pyramide mit Auge und Ray wünscht einem Kunden „viel Spaß beim Hexensabbath“. Als Geisterjäger muss man halt Geister heraufbeschwören, um nicht arbeitslos zu werden.

08 Pyramidenposter

Das Team von damals ist mit dem Eintreffen von Venkman auch schon fast komplett und natürlich erfährt dieser nun, dass seine alte Flamme erneut Stress mit Dämonen hat. Außerdem holt er ein bestelltes Buch mit dem Titel „Magische Pfade zu Reichtum und Macht“ ab, welches ebenfalls von einer Pyramide mit Auge geziert wird. Noch deutlicher kann man wohl kaum darauf hinweisen, dass so ziemlich alle Reichen und Mächtigen dieser Welt Freimaurer mit einem Hang zum Okkulten sind.

09 Pyramidenbuch

Mit dem Okkulten bekommen die Geisterjäger schon bald genug zu tun. Sie statten Dana einen Besuch ab und untersuchen ihre Wohnung. Als dort alles normal scheint, zeigt die besorgte Mutter ihnen die Stelle auf der Straße, an der der Kinderwagen stehen geblieben ist. Dort schlagen die Instrumente von Egon und Ray endlich Alarm. Irgendetwas muss sich unter der Straße befinden.

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In der Nacht beginnen die drei, ein Loch in die Straße zu meißeln. Gerade, als Ray an einem Seil über einem Fluss aus Schleim baumelt, werden sie von der Polizei erwischt und verhaftet. Als sie Ray hochziehen, erwischt dieser eine Stromleitung und legt damit ganz Manhattan lahm. Das dürfte nicht gerade zur Strafmilderung beitragen.

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Im Museum wird unterdessen Janosz von Vigos Gemälde angequatscht. Er soll dem moldawischen Fürsten ein Kind beschaffen. Als er sich fragt, warum er das tun soll, schießen Blitze aus dem Antlitz von Vigo auf den Museumsdirektor nieder, der fortan unter Kontrolle des toten Fürsten steht. Bei dieser Szene darf natürlich ein achtzackiger Stern der Ištar in Schwarz/Weiß nicht fehlen.

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Janosz weiß natürlich genau, wo er ein neugeborenes Kind finden kann und sucht noch in derselben Nacht Dana heim. Er fragt, ob er ihre Wohnung betreten darf, was diese ablehnt. Dämonen und Vampire sollte man niemals hereinbitten und offensichtlich ahnt sie etwas. Oder ihr ist Janosz schon im Normalzustand zu gruselig. Immerhin kann er den Stromausfall kompensieren, indem er seine Augen als Scheinwerfer benutzt.

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Am nächsten Tag beginnt die Gerichtsverhandlung der Geisterjäger. Winston ist dabei nur Gast, aber für die anderen sieht es nicht gut aus. Zumal ihr Anwalt kein geringerer als die Flachzange Louis Tully (Rick Moranis) ist. In seinem Eröffnungsplädoyer weist er gleich darauf hin, dass ihm die Geisterjäger geholfen haben, als er in einen Hund verwandelt war. Und das vor einem Richter, der nicht an Geister glaubt.

Zum Glück befindet sich unter den Beweistücken ein Glas mit dem psychoaktiven Schleim, der unter New Yorks Straßen fließt. Als der Richter Wexler (Harris Yulin) so richtig in Fahrt kommt und den Angeklagten wünscht, er könnte sie auf dem Scheiterhaufen verbrennen lassen, brodelt es im Einmachglas. Letztendlich explodieren die Geister zweier Hingerichteter aus dem Schleim, welche der Richter selbst einst zum Tod auf dem elektrischen Stuhl verurteilt hat.

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Mit diesen alten Bekannten konfrontiert, sieht sich Wexler genötigt, das Urteil aufzuheben und ebenso die einstweilige Verfügung, welche den Geisterjägern die Ausübung ihres Handwerks untersagt. Nachdem sie die beiden Todeskandidaten in ihren Geisterkerker gesperrt haben, sind sie wieder zurück im Geschäft. Janine Melnitz (Annie Potts) bekommt ebenfalls ihren alten Posten als Sekretärin zurück. Mit neuer Brille und Frisur sitzt sie wieder am Telefon und nimmt Aufträge entgegen, die sich mal wieder häufen. Sogar ein neues Logo haben sich die Geisterjäger gegönnt. Der durchgestrichene Geist macht nun eine V-Geste.

17 V-Logo

Neben der üblichen Geisterjagd experimentieren die Jungs mit dem psychoaktiven Schleim. Sie schreien ihn an, was heftige Reaktionen verursacht, und bringen sogar einen Toaster damit zum Tanzen. Für den ständig herumblödelnden Venkman die Gelegenheit, gleich noch eine V-Geste zu machen.

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Nach der kleinen Vorstellung besucht Peter seine Ex Dana im Kunstmuseum, wo ihm Janosz das Bild von Vigo vorstellt. Dana ist vom einstigen Herrscher der Karpaten und Moldawiens weit weniger begeistert und bezeichnet den mächtigen Zauberer als „völkermordenden Wahnsinnigen“. Demnach wäre er für das Geistergenre das, was Dracula für das Vampirgenre ist. Obendrein hat er einen gruseligen Modegeschmack mit lauter Totenköpfen, was aber zu seinem Charakter passt.

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Am Abend will Dana mit ihrem Baby baden, aber sie bekommt ungebetenen Besuch vom Blob. Dieser versucht, Klein Donald (im engl. Original Oscar) zu verschlingen.

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Da ein Bad in psychoaktivem Schleim nicht so ihr Ding ist, flüchtet Dana in die Wohnung von Peter Venkman. Dort kommt sie aber vom Regen in die Traufe, denn der Schachbrettboden verheißt nichts Gutes.

22 Schachbrettboden

Am nächsten Tag statten die Geisterjäger erst einmal Vigo einen Besuch ab. Wie ihre Recherchen ergeben haben, lebte Vigo im 15. bis 16. Jahrhundert und erreichte ein stattliches Alter von 105 Jahren. Dabei starb er nicht mal eines natürlichen Todes, sondern wurde vergiftet, erstochen, erschossen, gevierteilt und zerhackt. Offenbar wollte man sicher gehen, dass er auch wirklich tot ist. Vigo wusste also, wie er sich beliebt macht. Kurz vor seinem endgültigen Tod kündigte er jedoch seine Wiederkehr an, um die Menschheit erneut mit seiner Herrschaft zu beglücken.

Von der Fotosession mit Vigo ist Museumsdirektor Janosz Poha wenig begeistert, doch er kann das Eindringen der Geisterjäger nicht verhindern. Vigo kann sich aber sehr wohl selbst um das Problem kümmern. So hypnotisiert er u.a. Ray mit seinem bösen Blick.

Dana wohnt dieser Szene nicht bei, da sie noch in Peters Wohnung weilt. Immerhin konnte sie dort ungestört baden. Als Venkman nach Hause kommt, lädt er die Mutter abends zum Essen ein, während er dem kleinen Donald seine Emanuelle-Sammlung empfiehlt. Ein Pornografiewitz gegenüber einem Neugeborenen ist wieder mal typisch für den pädophilen Sumpf von Hellywood und dieses Baby wird auch noch in ein okkultes Ritual hineingezogen.

Babysitter soll für den Abend Janine spielen, welche in ihrem Leopardenfellmantel und den grünen Handschuhen eine wandelnde Stilsünde ist. Da das Sexkätzchen ein wenig rollig ist, lädt sie Louis ein, sie in Venkmans Wohnung zu begleiten. Es dürfte klar sein, dass die Kombination der beiden nervigsten Charaktere in einer Katastrophe enden muss.

23 Sexkätzchen

Ray und Egon entwickeln derweil die Fotos des Vigo-Gemäldes. Diese sehen nicht ganz so aus, wie die beiden das Portrait in Erinnerung hatten. Auf den Fotografien ist der Fluss aus Schleim zu sehen, welcher unter New York brodelt. Kurz darauf fangen die Fotos Feuer, während sich die Tür der Dunkelkammer von Geisterhand abschließt. Dank Winstons Einschreiten entkommen Egon und Ray diesem Anschlag ganz knapp.

24 Schleimfluss

25 Feurige Fotos

Während Venkman Dana zum Essen ausführt, begeben sich die anderen drei über einen U-Bahntunnel in den New Yorker Untergrund, um den Fluss des Schleims zu untersuchen. Peters Entscheidung, diesem Trip nicht beizuwohnen, erweist sich als absolut richtig, denn was der Rest des Teams entdeckt, ist nicht gerade appetitlich. Zunächst treffen sie auf eine Galerie abgehakter Köpfe, die vermutlich islamistische Terroristen im U-Bahnschacht hinterlassen haben. Die Altersfreigabe ab 12 ist spätestens an dieser Stelle nicht mehr nachvollziehbar und Eltern sollten ihre Kinder von derartigen Szenen fernhalten.

26 Kopfgarten

Der nächste Schock besteht aus einem Geisterzug und so langsam ahnt Egon, dass irgendetwas das Team von seinen Forschungen abhalten will. Kurz darauf entdeckt Ray einen Zugang zum Schleimfluss. Egons Frage, wie viel negative Energie nötig sei, um einen Fluss dieser Größe zu erzeugen, erübrigt sich, denn der Big Apple ist ein Sumpf von Kriminalität und Sünde. Das Ergebnis verschlingt erst einmal Winston und um ihn zu retten, springen auch Ray und Egon in die Glibberbrühe.

27 Schleimbad

Als die drei wieder auftauchen, gehen sich Winston und Ray gegenseitig an die Gurgel. Egon kommt jedoch schnell darauf, dass es an dem Schleim liegt, der geradewegs auf das Kunstmuseum zufließt. Ihre Erkenntnisse müssen sie natürlich gleich Venkman auftischen und zwar beim Essen in einem Nobelrestaurant. Nachdem sie einige Snobs vollgeschleimt haben, werden sie abermals verhaftet und diesmal ist es Peter, der als Unbeteiligter außen vor bleibt. Irgendwie kommen Geisterjäger recht häufig mit dem Gesetz in Konflikt.

Während die Jungs auf dem Weg zum Bürgermeister sind, erwischt Dana die beiden Babysitter Janine und Louis in flagranti. In der Zeit, in der sie auf ihr Baby aufpassen sollten, haben sie gleich selbst eins gemacht. Nebenbei bemerkt nicht unweit eines Schabrettbodens, was einen Hauch von Sex-Magick hat.

28 In Flagranti

Beim Bürgermeister Larry (David Margulies) läuft es unterdessen nicht so prickelnd. Auf die Botschaft, dass sich alle negativen Emotionen der Stadt in einem explosiven Plasma manifestierten, kontert er nur, dass es jedermanns gottgegebenes Recht sei, sich mies zu fühlen und andere wie Dreck zu behandeln. Das bringt den American Way of Life ziemlich präzise auf den Punkt. Nachdem der Bürgermeister sie eiskalt abserviert hat, landen sie diesmal nicht im Knast, sondern in der Klapsmühle. Trotzdem ist dies eine Wiederholung des ersten Teils.

29 Einweisung

Wirklich reif für die Irrenanstalt ist indes der Museumsdirektor Janosz. Dieser hält gerade eine schwarze Messe vor dem Gemälde Vigos ab und quatscht mit dem künftigen Antichristen. Er schleimt sich regelrecht bei dem alten Schleimpilz ein und bittet ihn, Dana zur Frau haben zu dürfen, nachdem er Vigo deren Baby gebracht hat.

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Vigo will Donald keineswegs missbrauchen oder gar opfern, sondern in dessen Körper wiedergeboren werden. Damit wird der satanistische Mythos bedient, Dämonen könnten in Menschen fahren, wobei es sich in der Realität allerdings eher um multiple Persönlichkeitsspaltung handelt. Dennoch beschreibt dieses Szenario sehr gut, was die Elite mit traumabasiertem Mind Control beabsichtigt. Und wo wir schon mal dabei sind, trägt Donald einen Winnie Puh Schlafanzug, was natürlich ein Disney-Erzeugnis ist.

33 Disney-Programmierung

Janosz fackelt nicht lange und zieht los, um das Baby abzuholen. Vigo hat ihm dafür ein paar Superkräfte mit auf den Weg gegeben. Jetzt ist sein Jünger transzendent und kann fliegen. Obendrein trägt er ein extrem schlechtes Mary Poppins Kostüm und kann seine Arme ausstrecken wie Mr. Fantastic.

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Dana macht sich sofort auf den Weg ins Museum, wo sie zwischen den Säulen Jachin und Boas mit zwei illuminierten Weltkugeln hindurch muss.

36 Jachin & Boas

Drinnen liegt Donald bereits auf einem Altar, was bei entsprechendem Hintergrundwissen schon ein ziemlich heftiger Anblick ist. Der schwarz/weiße Reptiloidenstern ist dabei stets präsent.

37 Opferaltar

38 Fliegerass

Die Lage in der Stadt spitzt sich derweil immer mehr zu. Der Fluss aus Schleim steigt immer höher und hüllt das Museum komplett ein.

39 Pegelanstieg

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Auch andernorts bricht sich der Schleim Bahnen. Darunter bei einer Brodway-Show mit dem bezeichnenden Titel „Cannibal Girls“. Das satanisch-rote Pentagramm ist nicht weit.

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Direkt gelungen ist dagegen die kleine Botschaft gegen Pelzträger. Ob der Kostümdesigner Peta-Mitglied ist?

43 Bissiger Pelzmantel

Nebenher läuft noch die Titanic an den Docks ein, aber ansonsten sind die Dämonenangriffe eher wenig amüsant.

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44 Dämonenattacke

Zu allem Übel öffnet sich auch noch ein Hellgate und hüllt die Stadt in Dunkelheit.

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Die Situation ist inzwischen dramatisch genug, dass der Bürgermeister erneut nach den Geisterjägern rufen lässt. Die kommen aber mit ihren Protonenstrahlern nicht durch den schleimigen Wackelpudding hindurch. Da es sich um negativen Schleim handelt, brauchen die Jungs ganz viel positive Energie und ein Symbol, welches die Massen mitzieht. Ein Blick auf das Nummerschild ihres Ecto 1A bringt die zündende Idee. Wer könnte eher Licht ins Dunkel bringen als die Sonnengottheit Mithras? Gemeint ist natürlich die Freiheitsstatue, welche auf dem Nummernschild in den Farben der Freimaurer abgebildet ist.

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Bevor die Statue im wahrsten Sinne des Wortes losgehen kann, wird sie erst einmal mit positivem Romantikschleim besudelt. Wie das dazu führen kann, dass sich die Freiheitsstatue mit einem Joystick steuern lässt, ist natürlich erklärungsbedürftig. Aber hey, es ist nur ein Film. Um die Stimmung etwas zu erheitern, gibt es noch etwas Musik von Sony. Bei so viel Product Placement fragt man sich wirklich, warum es bei der TV-Ausstrahlung noch zusätzliche Werbeunterbrechungen gibt?

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Mit der Freiheitsstatue trampeln die Geisterjäger durch Manhattan schnurstracks zum Kunstmuseum. In der Fackel der Statue entzündet sich dabei ein echtes Feuer, mit welchem die Kuppel des Gebäudes durchschlagen wird. Erleuchtungssymbolik, wohin das Auge blickt.

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Vigos Geburtstag findet durch diese Aktion ein jähes Ende, dabei war er schon mitten dabei, in Donald zu reinkarnieren.

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Bevor es Vigo an den Kragen geht, wird erst einmal sein Jünger Janosz „abgespritzt“. Die Anspielung auf eine männliche Ejakulation ist nicht zu übersehen.

53 Abspritzen

Vigo hat sich indessen aus seinem Bild befeit, ist aber nicht leicht niederzumachen. Fürs Erste schickt er die Geisterjäger zu Boden.

54 Vigo tanzt für euch

Danach macht er sich an Donald ran und droht, sich mit ihm zu „vereinigen“. Wie herrlich doppeldeutig. Die Schreie des kleinen Nachwuchsschauspielers dürften in dieser Szene durchaus echt sein.

55 Kinderschreck

Die Vereinigung wird jäh unterbrochen, als die Massen vor dem Museum anfangen zu singen. Die positive Energie verbannt Vigo zurück in sein Gemälde, wo er endlich seine wahre Natur zeigt. Seine entstellte Fratze zeigt sogar Ansätze von Teufelshörnern.

56 Dämon

Abermals hypnotisiert Vigo Ray und ergreift schließlich von ihm Besitz.

57 Nicht Ray

Eine ordentliche Spermadusche mitten ins Gesicht beendet den Spuk jedoch.

58 Vollgewichst

Draußen vor dem Museum glaubt natürlich Louis, er hätte die Situation gerettet. Immerhin darf er sich freuen, nun zum Team zu gehören.

59 Louis

Dieses staunt nicht schlecht, als es das Bild betrachtet. Dieses zeigt nun die vier Ghostbusters mit Donald. Wie zur Hölle ist denn das passiert?

60 Erstaunen

61 Moderne Kunst

Am Ende werden die Ghostbusters wieder einmal gefeiert und bekommen auf Liberty Island Standing Ovations. Übrigens, wie ist die Freiheitsstatue eigentlich wieder auf ihren Sockel zurück gekommen?

62 Jubelfeier

Fazit: „Ghostbusters II“ steht dem ersten Teil in Sachen Okkultismus und Symbolik in nichts nach. Wieder einmal steht der Weltuntergang bevor, aber diesmal nicht durch die Wiederkehr einer sumerischen Gottheit, sondern durch einen moldawischen Antichristen. Die Einbeziehung eines Babys, wobei es sich ja eigentlich um zwei Kinderdarsteller handelt, ist dabei in hohem Maße besorgniserregend.

Berühmte Schauspieler wurden die beiden später nie. Stattdessen schlugen sie eine Laufbahn als Kampfsportler ein und gründeten eine Martial Arts Schule. Scheinbar haben sie sich den Vigo-Darsteller zum Vorbild genommen, denn der Deutsche Norbert Grupe alias Wilhelm von Homburg war lange Zeit Profiboxer. Zudem spielte er in einigen bekannten Filmen mit, darunter auch 1994 in dem ebenso hochgradig okkulten „Die Mächte des Wahnsinns“.

Die okkulte Einweihung des Gotthard-Basistunnels

Am 1. Juni 2016 wurde der Schweizer Gotthard-Basistunnel eingeweiht. (Nicht zu verwechseln mit dem Gotthard-Tunnel für Straßenverkehr.) Die Bauarbeiten am längsten Eisenbahntunnel der Welt dauerten 17 Jahre und verschlangen 11 Milliarden Euro. Die 57 km lange Abkürzung von Zürich nach Mailand bricht aber nicht nur weltliche Rekorde. Die Einweihungszeremonie setzt ebenso Maßstäbe in Sachen Okkultismus.

Die ganzen Männer in orangefarbenen Anzügen sind ja noch verständlich, denn sie repräsentieren die über 2.400 Bergarbeiter. Aber was sollen die ganzen halbnackten Tänzer, die sich in sexuellen Posen befummeln? Sex Magick?

01 Sex Magick

Und was ist mit der geflügelten Gestalt, der alle zu Füßen liegen? Das hat rein gar nichts mit dem Tunnel zu tun, durch den zukünftig Züge fahren und nicht etwa Vögel fliegen sollen. Wer sich mit okkulten Zeremonien auskennt, kommt schnell darauf, dass hier nur der gefallene Engel Luzifer gemeint sein kann.

02 Gefallener Engel

03 Luziferanbetung

Zumal im Hintergrund eine aufgehende Sonne zu sehen ist. Luzifer ist bekanntlich der Sohn des Morgens, sprich die Venus als Morgenstern. In diesem Falle dürfte damit nicht nur der Anbruch eines neuen Tages, sondern eines neuen luziferischen Zeitalters gemeint sein.

04 Sohn des Morgens

Um keinen Zweifel an der Symbolik zu lassen, ist Baphomet während der gesamten Zeremonie allgegenwärtig. Im Innenbereich tragen diverse Personen Hörner bzw. gehörnte Tierschädel wie bei einer schwarzen Messe.

05 Tierschädel

06 Hörner

07 Baphomet

Mitten unter den gehörnten Schädeln wird ein Lamm hochgehalten. Während dieser Prozession hört man erst eine finstere Lache und kurz darauf einen gequälten Schrei. Offensichtlich wird hier das Lamm Gottes geschlachtet.

08 Opferlamm

Danach jodelt erst einmal ein alter Mann einen weiteren Baphomet an.

09 Jodelmet

Gegen Ende wird ein falscher Papst mit einem Templerkreuz aufgefahren. Der Vatikan hat hier also ebenfalls seine Finger im Spiel und wer dort das sagen hat, dürfte klar sein.

10 Falscher Papst

Weiter geht es auf einer Außenbühne am anderen Ende des Tunnels. Dort werden drei Bergarbeiter hochgezogen und zappeln wie im Todeskampf. Wenig später lassen sie ihre Oberkörper leblos fallen, sind also tot.

11 Tote Arbeiter

Diese Annahme wird sogleich bestätigt, indem die Arbeiter durch Geister ersetzt werden, die gen Himmel fahren.

12 Geister

Das Ganze spielt sich natürlich vor einem gigantischen allsehenden Auge ab.

13 Allsehendes Auge

Wenig später sieht man an derselben Stelle drei Skarabäen. Dies hat eine doppelte Bedeutung. Zum einen waren Skarabäen im antiken Ägypten heilige Käfer. Zum anderen ersetzen sie die Arbeiter, womit ausgedrückt wird, dass der finstere Baphomet im Hintergrund in den Arbeitern nichts als Insekten sieht.

14 Skarabäen

Baphomet tanzt derweil vor einer Kollage aus allsehenden Augen.

15 Augenkollage

Umgeben ist der Santiner von den Seelen der Verdammten, welche offensichtlich Qualen erleiden.

16 Gequälte Seelen

Nun könnten einige einwenden, dass es sich bei der gehörnten Gestalt um eine Bergziege handelt, wie sie in den Alpen häufig vorkommt. Der gesamte Kontext ist jedoch okkult und die Ziege wird offensichtlich von den Menschen angebetet, was es in dieser Form nur im Satanismus gibt.

17 Ziegengott

18 Baphomets Knechte_1

19 Baphomets Knechte_2

Die Schweiz ist bekanntlich ein Zentrum der europäischen Hochgradfreimaurerei sowie luziferischer Esoterikvereine von den Theosophen bis zu den Anthroposophen. Derart okkulte Rituale sollten also nicht weiter verwundern und tatsächlich kamen nicht einmal die Massenmedien umhin, die Einweihungszeremonie des Gotthard-Tunnels als „bizzar“ und „creepy“ zu bezeichnen. Angela Merkel hob in einem Interview dagegen die „große Symbolkraft für die Schweiz“ hervor. Nur die wahre Bedeutung des ganzen Theaters verschweigen Medien und Politiker natürlich.

Thor – Marvels extradimensionaler Superheld

von Shinzon

Thor war der Donnergott der nordischen Sagenwelt und wurde von Marvel zum Superhelden uminterpretiert. Der Grundplot ist dabei gar nicht mal so abwegig, denn in der Tat war Thor der Sage nach der Beschützer von Midgard – der Erde.

Die Verfilmung der Comicreihe beginnt mit Thors Ankunft auf der Erde, doch kurz darauf folgt eine Rückblende, die seine Vorgeschichte erzählt. In dieser halfen die nordischen Götter den Menschen, die Eisriesen zu besiegen. Bei den Eisriesen handelt es sich um dämonische Kreaturen mit rot glühenden Augen, die den finsteren Planeten Jotunheim bewohnen.

Die Bewohner von Asgard scheinen jedoch nicht besser drauf zu sein. Während die Eisriesen das satanische Prinzip der Zerstörung vertreten, wirkt in Asgard alles stark luziferisch. Alle Göttergestalten tragen Helme mit Teufelshörnern. Allen voran der einäugige Odin, der mit seinem Kopfschmuck eher dem einäugigen Luzifer ähnelt. Wie praktisch, dass sich beide Charaktere in der Pop-Okkultur so schön verbinden lassen.

Thor Odin

Im Film ist Odin (Anthony Hopkins) der Vater von Thor (Chris Hemsworth) und Loki (Tom Hiddleston). Als er jedoch Thor als Thronerben bevorzug, schmiedet Loki einen Plan, die Vereidigung seines Bruders zu verhindern und die Eisriesen zu benutzen, um Odin zu beeindrucken. Hitzköpfig wie Thor ist, kommt er Loki jedoch zuvor und entfesselt einen Krieg mit den Eisriesen.

Für diese Tat wird er auf die Erde verbannt und kann seinen Hammer erst dann wieder benutzen, wenn er die nötige geistige Reife dafür erwirbt. Er landet da, wo der Film bereits begonnen hat und der Hammer kurz darauf in einem Krater, der alsbald von einer Schattenarmee des militärisch-industriellen Komplexes abgeschottet wird. Nur so nebenbei, den Hammer ziert ein Hexenknoten und er besitzt natürlich magische Kräfte.

Thor Hexenknoten

Das Wurmloch, durch welches Thor reist, ist eine Verlängerung der Regenbogenbrücke, die nach Asgard führt. Dies deckt sich mit der nordischen Mythologie. Allerdings ist in dieser nirgendwo die Rede davon, dass sich am Ende des Regenbogens ein Wurmlochgenerator in Form einer gigantischen weiblichen Brust befindet.

Thor Regenbogenbrücke

Thor Booptransporter

Ebenso wenig wird in der nordischen Mythologie der Torwächter Heimdall (Idris Elba) mit Teufelshörnern beschrieben. In Marvels Umsetzung kann der Regenbogen daher durchaus als Brücke zu Luzifer gesehen werden.

Thor Heimdall

An Sonnensymbolen besteht ebenfalls kein Mangel. Immerhin gibt es ohne Sonnenlicht keinen Regenbogen.

Thor Sonnensymbol

Bei der Ankunft auf der Erde hinterlassen Thor und seine Götterkollegen keltisch anmutende Muster auf dem Erdboden. Dies ist ganz offensichtlich eine Anspielung auf Kornkreise, für deren Entstehung mitunter extradimensionale Kräfte verantwortlich gemacht werden.

Thor Sandkreis

Auf der Erde begegnet Thor als erstes der Astrophysikerin Jane Foster (Natalie Portman), deren wissenschaftliches Weltbild er ganz nebenbei umstößt. Denn dort wo er herkommt, sind Wissenschaft und Magie dasselbe. Theosophisches Gedankengut in Reinkultur.

Als wäre noch nicht genug, erklärt Thor, wie die 9 Welten zusammenhängen. Die neun Kugeln erinnern bereits optisch an die Kabbalah und wie zur Bestätigung nimmt Thor auch noch das Wort „Weltenbaum“ in den Mund, um das Modell zu erklären. Obwohl die Kabbalah und der Weltbaum eng miteinander verbunden sind, gibt es aber einen kleinen Unterschied. Der Weltenbaum der nordischen Mythologie umfasst neun Welten, jeweils drei von Utgard, Midgard und Asgard. Bei der Kabbalah sind es hingegen zehn Sphären.

Thor Weltenbaum

Da Thor schon lange nicht mehr in Midgard war, muss er sich erst einmal in die moderne Kultur einleben, was zu mancher Situationskomik führt. Die Stadt, in der er sich aufhält, heißt Puente Antiguo, was übersetzt so viel wie „Antike Brücke“ bedeutet. Eine recht offensichtliche Anspielung darauf, dass dieser Ort ein Sternentor zur Götterwelt ist.

Thor Antike Brücke

Es folgt ein kleiner Kampf mit einem Zerstörerdämon und schlussendlich kehrt Thor nach Asgard zurück. Dort hat Loki bereits seinen Plan durchgezogen, Odin erst an die Eisriesen zu verraten, um ihn dann vor ihnen zu retten und als Held dazustehen. Seine Motivation wirkt zu diesem Zeitpunkt leicht wirr, da er kurz zuvor erfahren musste, dass Odin nicht sein richtiger Vater und er selbst ein adoptiertes Eiskind ist.

Thor Loki

Als Loki wider alle Vernunft und persönliche Rachemotive seine Heimatwelt zerstören will, greift Thor ein und zerstört die Regenbogenbrücke. Loki fällt von der Scheibenwelt, von der aus irgendeinem unlogischen Grund immer neues Wasser ins Nichts fließt, und ward bis „The Avangers“ nicht mehr gesehen.

In Asgard herrscht daraufhin wieder Friede, Freude, Eierkuchen, während sich auf der Erde die finstere Geheimgesellschaft S.H.I.E.L.D. neu formiert. Diese wirkt wie eine Mischung aus CIA, Militär und Freimaurerei. Ein faschistoider Haufen also, dem zu allem Übel eine antike Geheimwaffe in die Hände gefallen ist. Der Tesserakt in dabei in eine Matrix gebettet, welche die Form eines Hakenkreuzes hat.

Kubus

Fazit: Der Film ist actionlastig und bildgewaltig, allein die Story ist etwas dünn geraten. Des Weiteren hält „Thor“ sich zwar größtenteils an die nordische Sagenwelt, vermischt diese jedoch mit esoterischem Gedankengut und satanistischer Symbolik. Man hat den Eindruck, dass hier zwei Dämonenfraktionen um die Vorherrschaft kämpfen, während die Menschen nur sterbliches Kanonenfutter sind.

Der Film vermittelt den Eindruck, die Menschheit bräuchte extradimensionale Götterwesen und finstere Geheimgesellschaften zu ihrem Schutz. Insbesondere wird die Menschheit dabei vor der Wahrheit geschützt, indem S.H.I.E.L.D. alles abriegelt, die Beweise einkassiert und Zeugen verschwinden lässt. Und dann besitzen diese faschistoiden Men in Black auch noch die Chuzpe, sich als „die Guten“ zu bezeichnen.

Opferkult in Hellywood

Die blutrünstigen Rituale der Maya stehen im Zentrum von Mel Gibsons „Apocalypto“ aus dem Jahr 2006. Aufgrund des hohen Realismusgrades ist der Film nicht ohne Grund FSK ab 18.

Hohepriester

Eine prä-astronautische Interpretation des Maya-Opferkultes präsentiert „Alien vs. Predator“ aus dem Jahr 2004, wobei der Film auf eine noch viel ältere Kultur hindeutet, die einst auch die Antarktis bevölkerte. Nun ist es zwar nahe liegend, dass die Opfer der Maya einer reptiloiden Spezies galten, doch die Yautia passen nicht so recht ins Bild. Diese haben nämlich keineswegs ein Interesse an Menschenfleisch, sondern benutzen diese nur zum Ausbrüten von Xenomorphen, die sie anschließend jagen. Immerhin dürfte aber der Part über die Herkunft der Pyramiden stimmen.

AvP Mayan Times

Etwas konkreter sind die Jungefrauenopferungen in „Concan, der Barbar“, die dem gestaltwandlerischen Reptiloiden Thulsa Doom gewidmet sind. Dieser verzehrt auch schon mal direkt Menschenfleisch.

Jungfrauenopfer_1

Einer der abscheulichsten Filme über Menschenopfer ist „Indiana Jones und der Tempel des Todes“ von 1984. In diesem landet Indiana (Harrison Ford) ironischerweise in Indien, wo er auf einen Kali-Kult trifft. Der hinduistischen Todesgöttin werden Menschenopfer erbracht, wobei der Hohepriester Mola Ram (Amrish Puri) den Opfern mit einem magischen Trick das Herz mit bloßen Händen herausreißt. Bei den Zeremonien tritt er passend gekleidet mit Baphomet-Hörnern auf. Mitverantwortlich für diesen Höllentrip ist George Lucas, der hier eindeutig der dunklen Seite der Macht verfallen ist.

Tempel des Todes Opferung

Außerdem versklavt der Kali-Kult hunderte von Kindern, die unter einem Bann stehen. Im Klartext bedeutet das Mind Control und man ahnt bereits, wie es den armen Kinderstars von damals ergangen sein muss. Allen voran Jonathan Ke Quan (Shorty), der in „Die Goonies“ auch mit Corey Feldman vor der Kamera stand. Genau der Corey Feldman, der unlängst über den weit verbreiteten Kindesmissbrauch in Hollywood auspackte.

Es geht allerdings noch eine Spur grausamer, wie die Saw-Filme zeigen. In diesen wirft der Jigsaw-Killer Menschen in Fallen, die sie nur überleben, wenn sie sich selbst verstümmeln oder jemand anderen töten. Die Opfer mögen moralische Fehler haben, was jedoch nicht die blutrünstigen Hinrichtungen rechtfertigt. Solche und andere Slasher-Filme zelebrieren Menschenopfer und dienen darüber hinaus der seelischen Abstumpfung des Kinopublikums.

Saw Menschenopfer

In „Cube“ werden indes völlig unschuldige Menschen in einen freimaurerischen Kubus gesteckt, der sich schnell als Todeslabyrinth entpuppt. Die grausamen Fallen sind nichts weiter als moderne Opferungsanlagen. In „Cube Zero“ gehen die Erbauer des Kubus schließlich dazu über, politisch unbequeme Leute in die Todesmaschinerie zu stecken.

Einen ähnlichen Plot hat auch „The Cabin in the Woods“, wo Kinder und Teenies an eine unterirdische Macht geopfert werden, um die Ordnung aufrecht zu erhalten. Das Ganze artet schließlich in einem extrem blutigen Gemetzel aus.

Blutbad_4

Die Zukunft stellt man sich in Hellywood ebenfalls nicht besonders rosig vor. In „The Purge“ und The Purge: Anarchy“ haben die „neuen Gründungsväter“ der USA alle Verbrechen für eine Nacht im Jahr legalisiert. Angeblich, um der Kriminalität Herr zu werden und tatsächlich geht die Verbrechensrate im Rest des Jahres gegen Null. Allerdings werden in der einen fraglichen Nacht so viele Menschen ermordet, wie sonst in 10 Jahren, wobei die reiche Elite gezielt Jagd auf die Unterschicht macht. Die Massaker der Purge-Nacht werden wie Rituale zelebriert und in der Tat handelt es sich um satanistische Menschenopfer.

Sünde in Serie

Es dürfte einige überraschen, dass sich die Schlange Luzifer nicht nur in Horrorserien herumtreibt. Der Sender Sixx bewarb die Ausstrahlung der Serie „Desperate Housewifes“ mit einer Anspielung auf den Sündenfall.

Sündenfall auf Sixx

Die Box zur zweiten Staffel war sogar noch etwas konkreter und zeigte die Hausfrauen mit angebissenen Äpfeln. Auf der Rückseite war schließlich Eva zu sehen, womit jeder Interpretationsspielraum ausgeräumt wäre.

DHW Sündenfall_2

DHW Sündenfall_1

Dieses Beispiel soll natürlich nicht andeuten, dass die Schlange einen Bogen um Horrorserien machen würde. Das Cover der dritten Staffel von „American Horror Story“ zeigt eine Schlange, die durch drei weibliche Münder kriecht. Aus diesen Frauen spricht also Luzifer. Um den satanistischen Eindruck dieser Serie abzurunden, zeigt ein anderes Werbeplakat einen Mund, aus dem ein Teufelshorn wächst.

American Horror Story

Das Schlimmste ist jedoch, dass auch Kinderserien von Schlangen durchseucht sind. Darunter die Nickelodeon-Serie „Sanjay and Craig“.

Sanjay and Craig

Saturnmuster in der Pop-Okkultur

Paul Weller verwendet nicht nur irgendein Hexagon, sondern nennt den Saturn als Vorlage. So kann man das Hexagramm natürlich auch in einen satanischen Kontext bringen.

Paul Weller - Saturn Pattern

Noch konkreter wird das folgende Albumcover der norwegischen Black-Metal-Band Mysticum. Diese nennt den Saturn „Planet Satan“ und ersetzt das Hexagon kurzerhand durch ein Pentagramm. In den Gasnebeln um den Planeten sind Dämonen zu erkennen und der Bandname ist mit Teufelshörnern sowie einem Dreizack dekoriert.

Mysticum - Planet Satan

Videoanalyse: Lil Wayne kündigte Amoklauf von Aurora an

Das Video „My Homies Still“ von Lil Wayne feat. Big Sean steckt nicht nur voller Andeutungen auf Tod, sondern nimmt direkten Bezug auf den Aurora-Amoklauf vom 20. Juli 2012. Die Single erschien nur wenige Wochen zuvor am 1. Juni 2012.

Gleich zu Beginn des Videos sieht man mehrere Schaufensterpuppen, die zerteilt und erschossen werden.

MHS 01 Opfer_1

MHS 02 Opfer_2

MHS 03 Opfer_3

Es ist gewiss kein Zufall, dass ausgerechnet Puppen gezeigt werden, denn genau das sieht die herrschende Elite in uns Menschen. Wir sind Spielzeug, welches von sadistischen Kindern nach Lust und Laune zerstört wird. Übrigens gab es eine solche Symbolik bereits in der „Dr. Who“-Episode „Rose“, welche am 26. März 2005 ausgestrahlt wurde und den Anschlag auf einen Londoner Bus am 7. Juli 2005 ankündigte. Auch in dieser Serie wurden die Opfer als Schaufensterpuppen dargestellt.

77 Ankündigung

Auf dem Bus des realen Anschlags war zudem eine Anzeige mit einer Reihe Pentagrammen und dem Slogan „Outright Terror – Bold and Brillant“ zu sehen. Frei übersetzt: „Offener Terror – Auffallend und brillant“. Das ist schon kein Wink mit dem Zaunpfahl mehr, sondern mit dem gesamten verdammten Gartenzaun. Von daher sparen wir uns an dieser Stelle die unzähligen Ungereimtheiten dieser Inszenierung…

77 Inside Job

…und kehren zurück zu Lil Waynes Video. Kaum ist der Rapper zur Tür hinaus, schon begrüßt er die Zuschauer mit dem Satansgruß.

MHS 04 Lil Baphomet

Die erste Frau kommt indes gleich mit einer Betonung des linken Auges daher.

MHS 05 Augenbetonung

Als nächstes sehen wir einen Panda. Diese Bärengattung ist spätestens seit dem Rapper Cro als Symbol im Umlauf, doch die wenigsten wissen, was es damit auf sich hat. Zum einen haben Pandas die Farben des freimaurerischen Schachbretts, doch in erster Linie sind sie Todessymbole. Ihr weißer Kopf mit den schwarzen Augenhöhlen erinnert nämlich stark an einen Totenschädel. Das passt natürlich vortrefflich zur Gesamtaussage des Videos.

MHS 06 Panda

Weiterhin fällt ein Elefant auf, der sich nach seinem ersten Auftritt in ein helles Violett färbt. Dieser Elefant könnte auf den hinduistischen Gott Ganesha anspielen, welcher jedoch mit überwiegend positiven Eigenschaften gesegnet ist. Hier wäre der Dämon Kali passender gewesen, in dessen Zeitalter der Zerstörung (Kali-Yuga) wir uns derzeit befinden.

MHS 07 Gensha

Das erste Skelett lässt nicht lange auf sich warten und chillt mit Lils Homie Big Sean.

MHS 08 Skelett

Was nun folgt, ist die erste Anspielung auf „Batman“, was noch von zentraler Bedeutung sein wird. Der billige Abklatsch von Cat Woman tanzt in einem Käfig, der für die sexuelle Versklavung der Tänzerinnen im Video steht.

MHS 09 Cat Woman im Käfig

Neben Cat Woman finden wir im Video auch einen weiblichen Baphomet. Die hornige Lady flüstert einer Schaufensterpuppe ins Ohr, was offenbar auf die Weitergabe geheimer Informationen der satanistischen Kabale anspielt. Vielleicht Informationen über das nächste geplante Ritual?

MHS 10 Baphomet Girl_1

MHS 11 Baphomet Girl_2

Kurz nach der Einführung dieser beiden okkulten Charaktere wird die Realität in Lils Wohnung auf den Kopf gestellt. Überdies scheint der Rapper ein ziemlicher Assi zu sein, denn in seinem Zimmer wimmelt es von Schaben.

MHS 12 umgekehrte Realität_1

Man beachte, dass Lil Wayne in diesem Arrangement schwarz/weiße Kleidung trägt. Sein Homie ist etwas schlichter in ein T-Shirt gekleidet, welches ebenfalls schwarz/weiß ist und auf dem „Famous“ steht.

MHS 13 umgekehrte Realität_2

Um „famous“ (zu deutsch „berühmt“) zu werden, muss man zum Club gehören. Dies deutet die 88 auf dem T-Shirt an, welche hier ausnahmsweise mal nicht für den Nazicode „88=HH=Heil Hitler!“ steht. Die 88 ist ein Vielfaches von 11 und kann vorwärts wie rückwärts sowie auf dem Kopf stehend gelesen werden. Es handelt sich also um ein Zeichen der Dualität, welches in der Szene mal oben, mal unten – wie im Himmel, so auf Erden – zu sehen ist.

MHS 14 88

Das ist aber noch nicht alles. 8+8 ergibt 16 und der Amoklauf ereignete sich im Century 16 Theater.

Century 16

Als nächstes sieht man Lil Wayne nachts durch die Straßen rappen. Dabei leuchten seine Augen grün, was auf dämonische Besessenheit anspielt. Tatsächlich stammt die Single „My Homies Still“ vom Album „I Am Not a Human Being II“, zu Deutsch „Ich bin kein menschliches Wesen“. Grün ist indes die Farbe des Riddlers aus „Batman“, doch dazu später mehr.

MHS 15 Dämonaugen

Auf den nächtlichen Straßen begegnet uns auch der Panda wieder. Er steht hinter einem Motorrad und mit der Totenkopfsymbolik im Hinterkopf fällt einem hier sofort der „Ghost Rider“ ein, der die Seelen der Verdammten einsammelt.

MHS 16 Panda

Makaber geht es mit einer Trophäenwand weiter, an der weibliche Köpfe vor einem Rautenmuster hängen. Selbst wenn hier nur Lil Waynes sexuelle Jagderfolge gemeint sein sollten, wäre das schon ziemlich krank und obendrein frauenverachtend. Es scheint jedoch mehr dahinter zu stecken, denn die Frau oben in der Mitte betont einmal mehr ihr linkes Auge und hat ein drittes Auge im Mund. Die Stirn der Frau unten rechts ist indes mit einem Sonnensymbol verziert.

MHS 17 Trophäenwand

Die nächste Szenerie führt uns ins Speisezimmer, wo auf der rechten Seite des Tisches zwei Sexkätzchen sitzen, während auf der linken Seite Lady Baphomet und Frau Schafsbock sitzen. Die Frau mit dem weißen Schafskopf trägt ein rotes Kleid, sie repräsentiert also die Venus in ihrer Rolle als Luzifer und Satan. Zu guter Letzt steht auf dem Tisch eine Salatschüssel mit mehreren allsehenden Augen.

MHS 18 Diner_1

MHS 20 Diner_2

Zu beachten ist außerdem, dass alle Frauen Masken tragen, als kämen sie gerade von den Dreharbeiten zu „Eyes Wide Shut“.

MHS 21 Eyes Wide Shut

Eine Frau trägt jedoch statt einer Maske einen Käfig. Der Kopf im Käfig ist ein Symbol für Gedankenkontrolle und lässt das traurige Schicksal von Lil Waynes Sexsklavinnen erahnen.

MHS 22 Kopf im Käfig

Zum Schluss wird es dann richtig interessant. Nachdem mit Cat Women schon eine Brücke zu „Batman – The Dark Knight rises“ geschlagen wurde, sieht man Lil Wayne und seine Homies in einem Kinosaal herumhampeln, in dem Skelette drapiert sind. Batman, Kino, Leichen – das führt uns direkt zum Aurora-Massaker. In der ersten Kameraeinstellung greifen sich Wanye und einer seiner Freunde an Kopf, so als ob sie vor Schüssen in Deckung gehen und es sind exakt 12 Skelette zu sehen – die Zahl der Ermordeten während der „Batman“-Premiere.

MHS 23 12 Skelette

Es hätte allerdings noch weitaus schlimmer kommen können, denn in späteren Einstellungen sind bis zu 15 Skelette zu sehen.

MHS 24 15 Skelette

In der letzten Einstellung verabschiedet sich der besessene Lil Wayne mit einer weiteren okkulten Geste.

MHS 25 Demonic Man

Kommen wir zum Schluss noch kurz auf Amoklauf zu sprechen, der vom damals 24-jährigen James Eagan Holmes begangen wurde. Holmes studierte bis zur Tat an der University of California in Riverside ausgerechnet Neurowissenschaften. Während seiner Studienzeit nahm er an einem Gehirnforschungsprogramm teil und erhielt dafür ein Budget von 26.000 $. Obwohl er ein Elitestudent war, stieg er aus diesem Programm aus, nachdem er beim Examen durchgefallen war.

Das klingt schon alles recht merkwürdig und es wird gemunkelt, dass die CIA in das Programm involviert gewesen sei. Zudem soll ein Großvater von Holmes bei der CIA gearbeitet haben. Handelte es sich bei ihm also um einen Manchurian-Kandidaten? Dafür spräche auch, dass Holmes selbst bei seiner Gerichtsverhandlung auf nicht schuldig wegen Unzurechnungsfähigkeit plädierte. Vielleicht könnte er damit sogar Recht haben.

Die Massenmedien gehen dieser Spur selbstverständlich nicht nach. Stattdessen behaupten sie fälschlicherweise, dass sich Holmes als den Joker aus den Batman-Comics betrachtet habe. Das stimmt jedoch nicht. Er hatte seine Haare orange gefärbt und es gibt nur einen Batman-Gegner mit einer solchen Haarfarbe, nämlich den Riddler. Das entbehrt nicht einer gewissen Ironie, denn der Amoklauf ist tatsächlich ein Rätsel.

Jim Carrey als Riddler in "Batman Forever" (1995) und James Holmes.

Jim Carrey als Riddler in „Batman Forever“ (1995) und James Holmes.

Wo wir schon mal bei Batman sind: In einem Comic von 1986 (!) findet sich ebenfalls eine Ankündigung des Ereignisses. In fraglichem Batman-Comic eröffnet nämlich ein durchgeknallter Psychopath das Feuer in einem Kinosaal. Interessanterweise berichtete die britische Daily Mail Online noch am Tag des Amoklaufs von dieser Verbindung und verwies darauf, dass der Attentäter Holmes vom Comic inspiriert worden sein könnte. Was für eine außerordentlich gründliche Recherche für einen so kurzen Zeitabstand. Fast so, als wären die fraglichen Comicseiten zum Zeitpunkt der Tat bereits eingescannt gewesen…

Comic 86_1

Im Kino des Comics läuft übrigens ein Streifen mit dem Titel „Satan XXX“. Damit dürften die Drahtzieher des Amoklaufs wohl feststehen.

Comic 86_2

Apropos 1986, da war doch was… Ach ja, im Film „Batman – The dark Knight rises“, der während des Amoklaufs lief, gibt es ebenfalls einen Anschlag auf ein Football-Stadion. Im Vordergrund ist ein Spieler mit gelbem Trikot zu sehen. Die Nummer des Trikots: 86! Ist dies nur ein Zufall oder ein Wink mit dem Zaunpfahl? Und last but not least: Wird im Film schon der nächste Terrorakt auf ein Sportereignis angekündigt?

Anschlag Stadion 86