Die Thule-Gesellschaft – Der okkulte Kern der Nazibewegung

von Joe Doe

Der Legende nach ist Thule eine sagenhafte Insel im Norden, in welche insbesondere die Nazis ein nordisches Atlantis hineininterpretieren. Schriftlich wurde sie erstmalig um 325 v.Z. vom griechischen Seefahrer Pytheas (ca. 380-310 v.Z.) festgehalten und später schrieben auch die Römer von der Entdeckung einer Insel namens Thule. Da bei der fraglichen Reise Großbritannien umrundet wurde, muss es sich bei Thule um eine britische Insel, möglicherweise eine der Shetland-Inseln, gehandelt haben. Also kein untergegangenes Reich von blonden Ariern.

Die Nazis nahmen es mit der Geschichte aber nie sehr genau und so benannte der ariosophische Okkultist Rudolf von Sebottendorf (1875-1945) seine faschistische Geheimgesellschaft nach der Insel Thule. Bevor er damit zum Wegbereiter des NS-Regimes wurde, legte er eine recht eigentümliche Karriere hin, die viele Parallelen zu anderen führenden Ariosophen aufweist. Wie Guido von List (1848-1919) und Lanz von Liebensfels (1874-1954) war auch von Sebottendorf kein echter Adeliger. Der eigentliche Name des aus Hoyerswerda stammenden Sohnes eines Lokomotivführers lautete Adam Alfred Rudolf Glauer.

Nach seinem Abitur begann Glauer ein Studium in Ingenieurswissenschaften an der Technischen Hochschule von Berlin. Dieses brach er jedoch ab und heuerte 1898 als Heizer auf einem Schiff an. Während seiner Reisen auf See verschlug es ihn auch in den Orient, wo er sich mit Okkultismus zu beschäftigen begann.

1901 bereiste er die Türkei, wo der spätere Antisemit ausgerechnet von einem griechischen Juden namens Termudi in die Freimaurerloge von Bursa eingeführt worden sein soll. Ob der Part mit dem Juden stimmt, ist fraglich, denn die Loge stand in Verbindung zum Memphis-Ritus der Theosophen Theodor Reuß (1855-1923) und Rudolf Steiner (1861-1925). Die Theosophen unterhielten ihrerseits enge Verbindungen zu den Ariosophen und Rudolf Steiner finanzierte später sogar eine antisemitische Hetzschrift. Nichts desto trotz behauptete Rudolf Glauer, von dem Juden Termudi eine Bibliothek okkultistischer Bücher geerbt zu haben.

Die Zusammenstellung seiner Interessengebiete war zu dieser Zeit allgemein sehr krude. Neben der Freimaurerei, den theosophischen Lehren Helena Blavatskys (1831-1891) und der Theozoologie des Lanz von Liebenfels beschäftigte sich Glauer auch mit islamischer Mystik und Sufismus. Er machte dabei auch Bekanntschaft mit dem sufistischen Bektaschi-Derwisch-Orden, welchen er als „alte türkische Freimaurerei“ betitelte. Er glaubte außerdem, rosenkreuzerische Traditionen in diesem Orden zu erblicken. Dies ist jedoch historisch nicht korrekt.

Glauer kann diesbezüglich eher als Neo-Sufist gesehen werden, welcher weniger mit dem Islam zu tun hatte als viel mehr mit westlicher Esoterik. In der europäischen Esoterikszene war es bereits seit Blavatsky Brauch, morgenländische Traditionen im Sinne von abendländischer Freimaurerei und Rosenkreuzertum umzudeuten.

In der Freimaurerei stieg Rudolf Glauer recht schnell auf und gründete 1910 in Istanbul eine eigene mystische Loge, fern seiner Heimat Deutschland. Er erwarb sogar die türkische Staatsbürgerschaft und nahm 1913 als Soldat der osmanischen Armee am 2. Balkankrieg teil. Darüber hinaus gab Glauer an, im Orient vom ausgewanderten Baron Heinrich von Sebottendorf adoptiert worden zu sein. Diese Geschichte dürfte jedoch frei erfunden sein, denn 1919 stellte das Bezirksamt Freiburg fest, dass er den Titel „Rudolf Freiherr von Sebottendorf“ zu Unrecht trage.

Rudolf "von Sebottendorf"

Rudolf „von Sebottendorf“

Nach dem 2. Balkankrieg zog Glauer zurück nach Deutschland, wo er kurze Zeit in Berlin weilte und sich schließlich im Dresdner Villenviertel Kleinzschachwitz niederließ. Dort gönnte er sich ein fürstliches Anwesen für 50.000 Reichsmark. In den 1. Weltkrieg wurde er aufgrund seiner türkischen Staatsangehörigkeit nicht eingezogen. Während die anderen an der Front verreckten, heiratete er 1915 im schönen Wien Bertha Anna Iffland. Das Vermögen der Tochter eines reichen Berliner Kaufmanns sicherte ihm ein bequemes Leben frei von Arbeit. Mit anderen Worten: Er war ein Schmarotzer.

Seine freie Zeit nutzte Glauer, um seine Wahnvorstellung einer „jüdischen Weltverschwörung“ auszuformen. Dabei war er als Okkultist selbst Teil einer weltweiten Verschwörung und kannte sich in den Gefilden der Theosophen, Rosenkreuzer und Freimaurer bestens aus. Darüber hinaus trat er dem ariosophischen Germanenorden bei und stattete ihn mit großen Summen unbekannter Herkunft aus. Noch während der Endphase des 1. Weltkrieges gründete Rudolf Glauer mit der Thule-Gesellschaft einen Münchner Ableger des Ordens. Die Gründung fand am 17./18. August 1918 im Luxus-Hotel Vier Jahreszeiten statt.

Innerhalb eines Jahres wuchs der Geheimbund auf rund 1.500 Mitglieder an, davon 250 in München. Es handelte sich überwiegend um Aristokraten, Akademiker und Geschäftsleute. Wie alle Logen handelte es sich bei der Thule offensichtlich um eine extrem elitäre Vereinigung. Nur traten diese feinen Herren nach außen nicht als Humanisten auf, wie Freimaurer dies für gewöhnlich tun, sondern zelebrierten ihren Rassismus in aller Öffentlichkeit. Ihr Motto lautete „Halte dein Blut rein“, was ja perfekt zum aristokratischen Inzestgesocks passte.

Die Thule-Gesellschaft hatte von Anfang an das Ziel, eine Diktatur zu errichten und alle Juden aus Deutschland zu vertreiben bzw. sie zu vernichten. Die radikale judenfeindliche Propagandakampagne des Geheimbundes begann noch vor Ende des 1. Weltkrieges, wobei die Zeitung Münchner Beobachter eine zentrale Rolle spielte. Glauer hatte das einstige Boulevardblatt erst kurz zuvor im Juli 1918 mit dem Vermögen seiner Frau dem Franz-Eher-Verlag abgekauft und anschließend zum Sprachrohr der Thule-Gesellschaft umfunktioniert. Wenig später erfolgte die Umbenennung in Völkischer Beobachter.

VB

Die Thule-Mitglieder waren aber nicht nur geistige Brandstifter, sondern gründeten auch einen Kampfbund, aus dem das Freikorps Oberland hervorging. Dieses war u.a. an der Niederschlagung der Münchner Räterepublik am 2. Mai 1919 und des Ruhraufstandes von 1920 beteiligt. Die Thule-Gesellschaft war immer an vorderster Front mit dabei, wenn es darum ging, die Freiheit im Keim zu ersticken und schreckte dabei nicht einmal vor politischen Morden zurück. So wurde der bayrische SPD-Ministerpräsident Kurt Eisner (1867-1919) bereits am 21. Februar 1919 vom Thule-Mitglied Anton Graf von Arco auf Valley (1897-1945) ermordet. Das Ironische dabei war, dass Kurt Eisner bereits seine Rücktrittsrede vorbereitet hatte, während von Arco wegen seiner jüdischen Mutter aus der Thule-Gesellschaft ausgeschlossen wurde.

Attentate auf politische Gegner waren allerdings nur die halbe Miete. Eine eigene Partei musste her, um die Macht in Deutschland zu ergreifen. Zu diesem Zwecke entsandte Glauer seinen Sportredakteur des Münchner Beobachters Karl Harrer (1890-1926) in den „freien Arbeiterausschuss“, aus dem sich am 5. Januar 1919 die Deutsche Arbeiterpartei (DAP) gründete. 13 Monate später benannte sich die DAP in NSDAP um.

Die Nazipartei, welche 1933 per Ermächtigungsgesetz die Macht ergreifen sollte, war also das direkte Produkt einer freimaurerischen Geheimgesellschaft und wurde bis zum bitteren Ende von dieser kontrolliert. Fast sämtliche Führungspersonen der NSDAP und SS waren Thule-Mitglieder. Darunter Hitlers Stellvertreter Rudolf Heß (1894-1987), der Reichsführer SS Heinrich Himmler (1900-1945) und der Oberbefehlshaber der Luftwaffe Hermann Göring (1893-1946).

Adolf Hitler (1989-1945) selbst leugnete eine Mitgliedschaft und distanzierte sich ebenso öffentlich vom Okkultismus, was jedoch einzig darin begründet lag, dass er im christlich geprägten Deutschland um seine Zustimmungswerte bangte. Tatsächlich war er nicht nur von Okkultisten umgeben, sondern wurde schon früh von ihnen als Messias auserkoren. In dieser Rolle gefiel er sich absolut und obwohl der Führer um gute Beziehungen zum Vatikan bemüht war, förderte er ungeniert eine esoterisch verzerrte Version des germanischen Heidentums.

Es gilt als sehr wahrscheinlich, dass Hitler Mitglied der Thule-Gesellschaft war. Immerhin war er bereits 1921 Parteivorsitzender der von ihr gegründeten NSDAP, das Treiben des freimaurerischen Ordens kann ihm also schwerlich entgangen sein. Sogar das „Sieg Heil“ geht auf die Thule-Grußformel „Heil und Sieg“ zurück und das Symbol der Nazibewegung, das Hakenkreuz, stammt aus dem Ordenslogo. Die Thule-Gesellschaft hatte das Hakenkreuz wiederum, zusammen mit der Theorie der Wurzelrassen, von der Theosophischen Gesellschaft übernommen. Die gesamte Symbolik und Ideologie des 3. Reiches stammt aus dem Umfeld okkulter Geheimgesellschaften und es ist schlichtweg undenkbar, dass der Diktator nicht eingeweiht gewesen sein soll.

Thule Logo

Der Gründer der Thule-Gesellschaft, Rudolf Glauer alias von Sebottendorf, sollte hingegen nicht vom Siegeszug seines missratenen Geheimbundes profitieren. Er verließ die Thule-Gesellschaft bereits 1919, nachdem er der Mitschuld am Tod von sieben Thule-Mitgliedern bezichtigt wurde. Bei ihm waren nämlich von der Münchner Räteregierung Mitgliederlisten des Ordens beschlagnahmt worden, woraufhin einige seiner Anhänger in Geiselhaft genommen und 30. April 1919 von Rotgardisten eliminiert wurden. Wer austeilt, muss auch einstecken können. Der Welt wäre überdies viel Leid erspart worden, wären die Rotgardisten gründlicher vorgegangen.

Während sich die Thule-Gesellschaft leider sehr schnell von diesem Rückschlag erholte, ging es für Sebottendorf weiter bergab. Durch Fehlspekulationen verlor er sein gesamtes Vermögen. Er hielt sich in der Folge mit dem Verfassen von astrologischen sowie esoterischen Schriften und Büchern über Wasser. Außerdem reiste er viel durch Nordamerika, den esoterischen Hot Spot Schweiz und die ihm vertraute Türkei. Nach eigenen Angaben soll er in der Türkei von 1923 bis 1928 Honorarkonsul von Mexiko gewesen sein.

Durch die Machtergreifung der Nazis 1933 beflügelt, kehrte er schließlich wieder in seine Heimat zurück, wo die Thule-Gesellschaft jedoch längst ohne ihn auskam. Im selben Jahr veröffentlichte er ein Buch mit dem Titel „Bevor Hitler kam“. Das Buch wurde umgehend verboten und Sebottendorf 1934 aus Deutschland abgeschoben. Sein Vergehen war es nicht etwa, Okkultist oder Freimaurer zu sein, denn immerhin gehörte er keiner konkurrierenden Loge an, sondern war im Gegenteil der Begründer der nunmehr herrschenden Nazifreimaurerei. Das einzige, was Hitler ihm nicht verzeihen konnte, war seine Selbstüberhöhung als Begründer der Nazibewegung. Diesen Titel beanspruchte der Führer für sich und wer an seinem Mythos kratzte, musste verschwinden.

Der zwischenzeitlich komplett verarmte Rudolf Glauer zog sich in die Türkei zurück, wo er von 1942 bis 1945 als Doppelagent für die deutsche Abwehr und den britischen Geheimdienst gearbeitet haben soll. Dem Reich blieb er aber offensichtlich trotz seiner Abschiebung treu, denn direkt nach der deutschen Kapitulation ertränkte er sich im Bosporus.

Rudolf Glauers Lebenswerk wirkt jedoch bis heute im Rechtsextremismus nach. Von den meisten Historikern wird das Fortbestehen der Thule-Gesellschaft jedoch geleugnet und nach offizieller Lesart löste sie sich sogar schon in den 1920er Jahren während der Weimarer Republik auf. Der ganze Naziokkultismus, insbesondere in Himmlers SS, spricht allerdings eine deutlich andere Sprache. Obwohl der Okkultismus des 3. Reiches an sich nicht zu leugnen ist, wird das Naziregime stets als Feind von Geheimgesellschaften dargestellt, was nichts anderes als freimaurerische Geschichtsfälschung ist.

Die Zeichen der Thule-Gesellschaft waren überall im 3. Reich präsent und konzentrierten sich in der Wewelsburg, wo bis heute satanistische Rituale von Kindesmissbrauch bis Menschenopferungen stattfinden. Selbstverständlich wird auch diese Verbindung als Verschwörungstheorie abgetan, obwohl durch die Dokureihe „Höllenleben“ längst glaubhafte Zeugenaussagen vorliegen. Ganz so als gäbe es keine Berührungspunkte zwischen Satanismus und Rechtsextremismus.

Wo die Geschichtsrevisionisten schon mal dabei sind, den gesamten NSBM-Sektor zu leugnen, können sie auch gleich die Shoa mitleugnen. Tatsächlich wird die Opferung von Juden und Kommunisten durch die Thule-Gesellschaft im 3. Reich bei Wikipedia unter der Rubrik „Mythen und Spekulationen“ aufgeführt. Geht’s noch? Was ist denn in den Konzentrationslagern geschehen? Dort wurden Millionen Juden, Kommunisten, Gewerkschafter, Sinti, Roma, Homosexuelle usw. ermordet. Es ist in Deutschland sogar strafbar, dies zu leugnen. Dennoch wird zumindest der rituelle Charakter der Shoa von offizieller Seite als Verschwörungstheorie abgetan, obwohl die Thule-Gesellschaft nie einen Hehl aus ihren judenfeindlichen Vernichtungsfantasien machte. Der Zusammenhang zwischen der Thule-Gesellschaft und der Shoa ist offensichtlich und historisch nachweisbar.

Ebenso kann das Fortbestehen der Thule-Gesellschaft nach dem Ende des 2. Weltkrieges nicht geleugnet werden. 1980 gipfelten die Aktivitäten in der Gründung des Thule-Seminars durch den deutschen Verleger Wigbert Grabert und den französischen Rechtsextremisten und REL-Politiker Pierre Krebs. Letzterer gilt als maßgeblicher Theoretikern der Neuen Rechten. Zum Umfeld des Thule-Seminars gehörte außerdem der NPD-Politiker und Ariosoph Jürgen Rieger (1946-2009). Es ist wohl kein Zufall, dass Rieger Zeit seines Lebens den Gedenkmarsch für das führende Thule-Mitglied Rudolf Heß organisierte. Die Ziele von Thule-Gesellschaft und Thule-Seminar sind annähernd deckungsgleich. Es geht vordergründig um die „rassische Reinhaltung“ Westeuropas, gepaart mit einem okkult verzerrten Neoheidentum.

Weiterhin gründete sich in den 1990ern im deutschsprachigen Internet das Thule-Netz, welches von Holocaustleugnung über Volksverhetzung bis Anti-Antifa-Arbeit alles bot, was der herzlose Nazi begehrt. Eifriger Schreiber des Thule-Netzes war der Thüringer NPD-Politiker Tino Brandt, welcher als V-Mann des Verfassungsschutzes den Auftrag erhielt, den rechtsextremen Thüringer Heimatschutz aufzubauen. Eben jene braune Terrorbrutstätte, aus der der NSU hervorging. Offensichtlich reicht die Macht der Thule-Gesellschaft noch heute bis in die deutschen Geheimdienste hinein, was nicht weiter verwundert, da diese ja von Altnazis aufgebaut wurden.

Während das Thule-Netz nur ein Ableger für rechtsextreme Propaganda war, hatte die Thule Gesellschaft auch noch eine offizielle Webseite. Auf deren Startseite befand sich oben eine schwarze Sonne und wenn man ganz nach unten scrollte, fanden sich dort außerdem Zirkel und Winkelmaß der Freimaurer. Scheinbar ist diese Seite nicht mehr online oder sie wurde durch eine weniger offensichtlich freimaurerische Variante ersetzt. Jedenfalls ist die Originalseite nicht mehr aufzufinden.

Dafür gibt es aber eine Facebook-Seite, auf der ein Hexagramm zu finden ist.

Thule Facebook

Die Kontaktadresse, welche auf der Ariosophie-Seite zu finden ist, spricht aber ebenfalls Bände. Sie beginnt mit THT23@ und jeder halbwegs informierte Mensch sollte wissen, wessen Zahl die 23 ist.

Thule 23

Das angebotene Themenspektrum der Thule-Webseite war auf jeden Fall interessant, denn es ähnelte dem von rechten Verschwörungsportalen. Tatsächlich steht die Thule-Gesellschaft bei neurechten Esoterikern wie Jo Conrad hoch im Kurs. In dessen Sendung Bewusst(los) TV ist des Öfteren der braune UFO-Spinner Reiner Feistle zu Gast, welcher offensichtlich ein absoluter Fan der Thule- und Vril-Gesellschaft ist. Den Ursprung der weißen Europäer verortet Feistle jedoch nicht auf einer legendären Insel im Norden, sondern im Sternensystem Aldebaran. Aber das ist ein Thema für sich. Auf jeden Fall gibt es Berührungspunkte zwischen der Thule-Gesellschaft und rechten Verschwörungsportalen, welche darüber hinaus oft auch theosophisches und rosenkreuzerisches Gedankengut verbreiten.

Die Ariosophen – Okkulter Rassismus

von Joe Doe

Im Gegensatz zur Anthroposophie, welche sich 1912 direkt von der Theosophie abspaltete, entwickelte sich die Ariosophie ab 1915 parallel zur Theosophie. Dennoch gab es zahlreiche personelle Überschneidungen sowie ideologische Berührungspunkte zwischen beiden Geheimlehren. So bediente sich die Ariosophie esoterischer Praktiken wie der Astrologie, Kabbalah und Handlesekunst. Zudem wurde der Mythos der „arischen Urrasse“ übernommen.

Obwohl das rassistische Weltbild der Ariosophen zwar auf Helena Petrovna Blavatskys (1831-1891) Theorie der „Wurzelrassen“ basierte, strebten die Theosophen doch stets die „Bruderschaft der Menschheit“ an. Die Ariosophen wollten hingegen eine strikte Rassentrennung sowie eine Rassenhierarchie durchsetzen. Im Ergebnis vermischten die Ariosophen Blavatskys Lehren mit der Rassentheorie des Franzosen Joseph Arthur de Gobineau (1816-1882), welcher als einer der Begründer des modernen rassistischen Denkens gilt. Hinzu kamen die rassistisch-okkulten Spekulationen des Berliner Theosophen Max Ferdinand Sebaldt von Werth (1859–1916) sowie die explizite Judenfeindlichkeit aus völkisch-konservativen Kreisen.

Bei alledem hatten die Begründer Guido von List (1848-1919) und Jörg Lanz von Liebenfels (1874-1954) offensichtlich nicht begriffen, dass die Arier ein in Persien sowie Indien verbreiteter Volksstamm sind und keineswegs eine Rasse von Urgermanen waren. Die ganze Mystifizierung des Germanentums samt Falschauslegung der Runen war also totaler Mumpitz. Die Kultur der alten Germanen wurde von den Ariosophen aufs schändlichste missbraucht.

Gleiches gilt für das Christentum, welches der Zisterziensermönch Lanz von Liebenfels mit seinen Vorstellungen von Rassenkunde und Eugenik verband. Er betrachtete sogar die Kreuzzüge als Teil eines Jahrtausende alten Rassenkampfes, was ihn im Jahr 1900 in Wien zur Gründung des Neutemplerordens veranlasste. Die erste ariosophische Organisation gab es damit schon 15 Jahre bevor der eigentliche Begriff geprägt wurde.

Adolf Joseph Lanz mit rotem Kruckenkreuz

Adolf Joseph Lanz mit rotem Kruckenkreuz

Anfangs beschränkte sich der Neutempler-Orden mit seinen rund 50 Mitgliedern auf Wien. Dort verweilte zu dieser Zeit ein gewisser Adolf Hitler (1889-1945), welcher die Ordenszeitschrift „Ostara“ geradezu aufsaugte. Die Ostara erschien von 1905 bis 1917 in 89 Ausgaben. Lanz von Liebenfels verfasste diese fast im Alleingang. In den ersten 25 Ausgaben erschienen lediglich 15 Artikel, die nicht von ihm stammten, danach wurde er gänzlich zum alleinigen Autor.

Neben rassistischer Hetze verbreitete von Liebenfels in der Ostara vor allem auch antifeministische Propaganda, da er in der angeblichen Triebhaftigkeit der Frauen eine Bedrohung für die „Reinhaltung der Rassen“ sah. Sein Neutempler-Orden war dementsprechend eine reine Salamiparty. Für diese erwarb von Liebenfels 1907 die Burgruine Werfenstein in Strudengau, welche zum Erzpriorat werden sollte. 1914 gründete Detlev Schmude ein zweites Priorat in Hollenberg bei Aachen, womit der Orden nach Deutschland expandierte.

Nachdem von Liebenfels 1918 mit dem Zusammenbruch der Donaumonarchie nach Ungarn emigrierte, übernahm Schmude dessen Rolle im deutschsprachigen Raum. In Ungarn bekämpfte Lanz derweil gegen den Aufbau einer kommunistischen Räterepublik und gründete 1925 ein weiteres Priorat in der Nähe des Balaton-Sees sowie 1937 bei Szentendre in Nordungarn. In Deutschland entwickelte sich der Orden nach dem 1. Weltkrieg ebenfalls rasant. Weitere Priorate entstanden 1927 in Dietfurt und 1938 bei Waging am See in Oberbayern. Zu seinen Glanzzeiten hatte der Neutempler-Orden 300-400 Mitglieder.

Diese engagierten sich vor allem in Österreich für die NSADAP, welche dort vor dem Anschluss ans deutsche Reich noch verboten war. Der Wiener Lumenklub diente gar als Rekrutierungsbasis für die Nazipartei. Doch die NSDAP sollte den Ariosophen dieses Engagement nicht danken. Ende der 1930er wurde der Neutempler-Orden von der NS-Diktatur als Sekte deklariert und aufgelöst. Hitler, der im christlich geprägten Deutschland nicht als Okkultist dastehen wollte, lehnte ebenfalls jede Verbindung zu esoterischen Geheimlehren ab. Das war natürlich eine aalglatte Lüge und der enttäuschte Lanz von Liebenfels lag gewiss richtig damit, dass er einer der wichtigsten Vordenker Hitlers gewesen war.

Das war allerdings schon alles, womit er recht behalten sollte. Seine späteren Aussagen, dass er, der Antikommunist, ein Vordenker Lenins gewesen sei, war dagegen vollkommen absurd und wohl ein letzter Versuch, nach dem Ende der NS-Diktatur noch irgendwo Anschluss zu finden. Lanz von Liebenfels suchte Zeit seines Lebens nach Anerkennung, wofür er auch vor Betrug nicht zurückschreckte. Selbst sein Doktortitel sowie sein Adelsprädikat waren frei erfunden. Sein eigentlicher Name lautete Adolf Joseph Lanz, mit der Adelsfamilie Lantz von Liebenfels bestand keinerlei Verwandtschaft.

Gleiches galt für das Adelsprädikat seines Weggefährten Guido von List, welcher schon frühzeitig eine Brücke zwischen Ariosophen und Theosophen schlug. Ab 1903 verband er Elemente der Theosophie mit germanischer Mythologie. Im selben Jahr veröffentlichte er einen Aufsatz mit dem Titel „Die esoterische Bedeutung religiöser Symbole“ in der theosophischen Zeitschrift Die Gnosis. Darin griff er erstmalig fernöstliche Vorstellungen von Reinkarnation und Karma auf und postulierte eine altarische Sexualreligion. Sein Weltbild garnierte er schließlich noch mit seinen Wahnideen von Rassenhygiene und Eugenik.

Guido List

Guido List

Die Verbindung von Rassismus, einem verfälschten Ariertum und Reinkarnation sollte später auch den Reichsführer SS Heinrich Himmler begeistern. Guido List kann also als wichtigster Wegbereiter des Naziokkultismus gesehen werden. Aus der 1908 in Wien gegründeten und nach ihm benannten Guido-von-List-Gesellschaft, der auch einige Wiener Theosophen angehörten, ging zudem der Germanen-Orden hervor. Aus diesem entstand wiederum die Thule-Gesellschaft, welche die NSDAP gründete und steuerte. List erlebte sogar noch die Entstehung dieses Monstrums und glaubte, aus dem Edda-Lied Völuspá die Ankunft eines großen germanischen Führers herauszulesen.

Eine weitere Hinterlassenschaft Lists war das Armanen-Furthark, von welchem die Nazis großzügigen Gebrauch machten. Der ganze Runenkult, angefangen bei der SS, geht auf dieses völlig falsch interpretierte Runenalphabet zurück. Ebenso hatte Lists Auffassung von den Armanen nichts mit historischen Tatsachen zu tun, wobei schon der Begriff nur eine germanisierte Form der Herminonenstämme darstellte.

In den drei Stämmen der Teutonen glaubte Guido List lediglich drei Stände zu erkennen, von denen die Armanen die Priesterschaft gewesen seien. Diese Priesterschaft soll die Christianisierung überlebt und ausgerechnet in den Reihen der Tempelritter überdauert haben. Allein das ist schon ein Widerspruch in sich, denn die Templer waren Christen und keine Heiden. Nach dem Untergang der Templer sollen die Armanen unter den Kabbalisten und Rosenkreuzern weiterexistiert haben. Das geht nun in die Richtung Freimaurerei und tatsächlich übernahm List auch Begriffe aus selbiger und sein postulierter Armanen-Orden trug stark freimaurerische sowie rosenkreuzerische Züge.

Letzteres führte dazu, dass viele ariosophische Gruppierungen Ende der 1930er aufgelöst und einige ihrer Mitglieder Anfang der 1940er gar verfolgt und zur Zwangsarbeit verurteilt wurden. Ausgenommen davon blieb die Thule-Gesellschaft, welche selbst freimaurerisch-okkult war und sich für die Verfolgung anderer okkulter Gruppen verantwortlich zeichnete. Offensichtlich sollte damit jede Konkurrenz ausgeschaltet werden.

Dies zeigt auch das Beispiel des Neutemplers Karl Maria Willigut (1866-1946), welcher trotz seiner Zugehörigkeit zu den Ariosophen zu einem der wichtigsten Berater Heinrich Himmlers avancierte und Karriere in der SS machte. 1934 wurde er zum SS-Oberführer befördert und übernahm die Leitung des Archivs im Rasse- und Siedlungshauptamt. 1936 erfolgte dann die Ernennung zum SS-Brigadeführer. Außerdem arbeitete Willigut an der Umgestaltung der Weswelsburg bei Paderborn mit und entwarf den Totenkopfring der SS. Erst als er 1939 zunehmend durch Medikamenten- und Alkoholmissbrauch auffiel und seine Einweisung in eine Nervenklinik aufgrund einer paraphrenen Psychose im Jahr 1924 bekannt wurde, musste er die SS verlassen. Doch selbst danach holte sich Himmler noch häufig den astrologischen Rat des Ariosophen Willigut ein.

Nach der Kapitulation des 3. Reichs verbrüderten sich die Nazis wieder restlos mit den Ariosophen, was 1976 zur Neugründung des Germanen-Ordens führte. Die neuen Ariosophen arbeiten seither eng mit rechtsextremen Strukturen aus dem NPD-Umfeld zusammen. Eine enge Verbindung gibt es z.B. zur 1951 von Wilhelm Kusserow gegründeten „Artgemeinschaft – Germanische Glaubens-Gemeinschaft wesensgemäßer Lebensgestaltung“. Diese wurde von 1989 bis 2009 vom NPD-Politiker Jürgen Rieger (1946-2009) geleitet.

Ebenfalls 1976 wurde in Krefeld die Gylfiliten-Gilde gegründet, welche Adolf Hitler als Heiligen verehrt und sowohl das Judentum als auch das Christentum ablehnt. Darüber hinaus gibt es noch weitere ariosophische Gruppierungen wie den Bund der Goden und die Arbeitsgemeinschaft naturreligiöser Stammesverbände Europas. Auch in den USA ist die Ariosophie unter rechtsextremen Neoheiden weit verbreitet.

Unter unpolitischen Neoheiden ist die rassistische Fehlinterpretation der altgermanischen Kultur durch die Ariosophen dagegen vollkommen zu recht verhasst. Zum einen, weil die Ariosophie historisch vollkommener Unsinn ist, zu anderem, weil ihre verdorbenen Früchte zu einem der größten Genozide der Neuzeit geführt haben. Dies ist weder im Sinne der alten Germanen, noch im Sinne der echten Arier, welche mit ihrer persisch-indischen Abstammung nicht wirklich ins rassistische Weltbild der Ariosophen passen.

Mythologische Hintergründe des Nationalsozialismus

Die Umdeutung des germanischen Heidentums durch die Nazis ist ein düsteres Kapitel. Dabei wurden nordische Mythen ebenso missbraucht wie die Swastika, die ursprünglich ein Glückssymbol war. Im 3. Reich wurden alten Mythen und Symbole mit Okkultismus, kruden Rassentheorien und Judenfeindlichkeit zu einem bizarren Weltbild vermengt, welches an gefährlichem Schwachsinn kaum zu überbieten ist.

Leider fallen viele Neoheiden auf die Mythen des 3. Reichs herein, obwohl sie sich größtenteils strikt vom Rechtsextremismus distanzieren. Natürliche Felsformationen wie die Externsteine im Teutoburger Wald und die dortigen Hinterlassenschaften früher Christen werden weiterhin zu Überbleibseln einer germanischen Hochzivilisation umgedeutet, obwohl diese Interpretation auf die Nazis zurückgeht.

Die folgende Doku trägt sehr viel zur Aufklärung bei und geht zugleich auf die esoterischen Ursprünge der Nazibewegung ein. Dabei werden auch Helena Blavatskys rassistische Äußerungen über Afrikaner und Juden aufgegriffen, welche später bei den Ariosophen Hochkonjunktur hatten.

Die Legende von Atlantis – Theosophische Hirnwäsche

von Joe Doe

In diesem Artikel geht es nicht um Atlantis an sich, sondern um die Videoreihe „Die Legende von Atlantis“, welche von der Royal Atlantis Film GmbH in Umlauf gebracht wurde. Diese besticht durch esoterischen Dünngeist erster Güte, wobei im Logo der Verantwortlichen gleich die royalen Löwen übel aufstoßen.

Royal Atlantis Logo

Die Kernaussage lautet, dass die Menschheit nach dem Untergang von Atlantis in ein Zeitalter geistiger Umnachtung versunken ist. Das stimmt sogar, allerdings leistet die Videoreihe einen Beitrag dazu, dass es auch in Zukunft so bleibt.

Folgt man der dargebotenen Geschichte weiter, so liefern sich seit jeher zwei große Geheimgesellschaften einen heimlichen Krieg auf der Erde. Die eine Gruppierung hat ihren Hauptsitz in Schambala, die andere in Argatha. Beides sollen Städte der inneren Erde sein, womit wir bei der Theorie der hohlen Erde wären. Als Beweise für diese Theorie dienen einige Zeichnungen sowie die unterirdische Ocampa-Stadt aus dem Pilotfilm von „Star Trek – Voyager“.

Vulkane und Plattentektonik, die diesen Mumpitz eigentlich widerlegen, werden schließlich in völlig absurder Weise als weitere Beweise herangezogen. Vulkane sollen sogar Tore in die innere Erde sein. Wer’s glaubt, kann gerne den Versuch wagen, durch das Magma nach unten zu schwimmen. Als Preis winkt ein Darwin-Award.

Noch bedenklicher ist jedoch, was in diesen Videos über die Geheimgesellschaften verbreitet wird. Auf der einen Seite geben die Macher offen zu, dass die Illuminaten und die Thule-Gesellschaft der Menschheit nur Schlechtes gebracht haben und sie bald durch ein Zeitalter der Weisheit und Liebe abgelöst werden. Andererseits behaupten sie, dass es die Aufgabe der Geheimgesellschaften wäre, die Menschen leiden zu lassen, da dies wichtig für unsere spirituelle Evolution sei.

Dieser Murks wird dann noch mit einigen leicht widerlegbaren Falschaussagen garniert. So gibt es zwar die roten Drachen, doch deren Gegenpart sind nicht die gelben, sondern die weißen Drachen. Die typische Symbolik für Satan und Luzifer und beides menschenverachtende Schlangenkulte. Zumindest geben die Macher zu, dass beide die Seiten der gleichen Medaille sind.

Schlangenbruderschaft

Falsch ist dagegen wieder, dass die westlichen Geheimgesellschaften mit den asiatischen „Rotmützen“ zusammenarbeiten. Ein Zugpferd der esoterischen Agenda westlicher Logen ist der Dalai Lama und dieser gehört bekanntermaßen der pseudobuddhistischen Gelbmützensekte an. Die dargebotene Desinformation hält also nicht einmal einer oberflächlichen Betrachtung stand.

Weiterhin wird behauptet, dass positiv gesonnene Außerirdische das Wirken der Illuminaten zum Wohle der Menschheit lenken. Die Bruderschaft der Schlange, die über den Illuminaten steht, sei von zentraler Bedeutung für das Erwachen der Menschheit in ein goldenes Zeitalter. STOP!

UFO Bruderschaft

Spätestens hier ist jede Glaubwürdigkeit futsch! Die Bruderschaft der Schlange soll ein Produkt einer galaktischen Konföderation sein. Diese soll aus uns wohl gesonnenen humanoiden Spezies aus der „inneren Erde“ und von den Plejaden bestehen. Zunächst einmal ist das mit der galaktischen Föderation menschlich aussehender Raumbrüder derselbe Schund, den UFO-Sekten wie die Galaktische Föderation des Lichts und das Ashtar Command verbreiten.

Der Bezug der UFO-Sekten zur Bruderschaft der Schlange ist dabei durchaus unterschwellig vorhanden. Und genau diese Schlangensymbolik ist ein deutlicher Hinweis auf die Reptiloiden und eben nicht auf humanoide Sternengeschwister. Ebenso würde eine wirklich spirituelle Spezies uns niemals absichtlich Leid zufügen und anschließend behaupten, dies wäre zu unserem Besten. Wer diesen Schwachsinn glaubt, setzt sich den Hut wohl mit dem Hammer auf.

Es ist offensichtlich, dass wir hier wieder zum Kern der neuen Weltordnung vordringen. Diese ist eben nicht das dunkle Zeitalter, welches sich gerade anbahnt, sondern die Herrschaft der Esoterik, die uns als Erlösung präsentiert werden wird. Dabei geben die Macher von „Die Legende von Atlantis“ sogar offen zu, dass hinter der Finanzdiktatur und dem goldenen Zeitalter danach dieselben Kräfte stehen. Regelrecht erschreckend, wie ehrlich sie in diesem Punkt sind.

Natürlich fallen dann noch die üblichen esoterischen Begriffe wie „Wassermannzeitalter“, „Aufstieg in die 5. Dimension“ und die „Gottwerdung des Menschen“. Dies sind jedoch bei weitem nicht die einzigen Parallelen der Atlantis-Videoreihe zu den Lehren von David Icke und anderen Esoterikern.

Himmelsleiter

Das goldene Zeitalter ist nämlich nicht für jedermann zugänglich. Man muss sich den esoterischen Lehren unterwerfen, um den „Aufstieg“ zu meistern. Alle Menschen, die sich verweigern, müssen dagegen sterben. Ist das spirituell? Oder nicht doch eher faschistisch?

Und da wären wir schon beim nächsten Thema. Ein Teil der Reihe beschäftigt sich nämlich mit den Nazis. Diese kommen zwar nicht generell gut weg, werden zuweilen jedoch in Schutz genommen und es wird kräftig aus den „Protokollen der Weisen von Zion“ zitiert. Ebenso wird der Mythos um die Reichsflugscheiben bemüht.

Historisch belegt ist zwar, dass es die okkulte Thule- sowie die esoterische Vril-Gesellschaft wirklich gab und sich die Nazielite sehr wohl mit Atlantis und UFOs beschäftigte. Völliger Mumpitz ist dagegen, dass einige Nazis mit den Flugscheiben nach Neuschwabenland entkommen sind und in der inneren Erde ein neues Berlin gegründet haben.

Um nicht völlig ins rechte Licht gerückt zu werden, wird behauptet, dass nur die guten Nazis in Agartha aufgenommen wurden, während alle SS-Offiziere und KZ-Aufseher draußen bleiben mussten. Ein erbärmlicher Versuch, die eigenen Aussagen zu entschärfen, um berechtigten Neonazi-Vorwürfen zu entgehen.

Ob das dritte Reich von höheren Mächten beeinflusst wurde, können wir ohne Beweise oder Gegenbeweise nicht beurteilen. Fakt ist lediglich, dass es in den Reihen der Nazis durchaus von Channelmedien und Esoterikern wimmelte. Wenn tatsächlich extradimensionale Kräfte den Faschismus unterstützt haben sollten, könnten diese gewiss nicht als „positiv“ bezeichnet werden.

NaziUFOs

Als Kronzeuge für diesen braunen Esoterikschwachsinn wird Virgil Armstrong herangezogen. Dieser Desinformant behauptet von sich selbst, ein ehemaliger CIA-Agent gewesen zu sein und die innere Erde persönlich betreten zu haben, wo er „nette Haunebu-Leute“ traf. Inzwischen treibt er sich im reichsdeutschen und rechtsesoterischen Dunstkreis von Jo Conrad und Jan van Helsings Secret TV herum.

Ansonsten wimmelt es in der Videoreihe von Channelmedien und Esoterik-Quacksalber aller Coleur. Der „seriöseste“ Kronzeuge ist Erich von Däniken, wobei fraglich ist, ob die Royal Atlantis Film GmbH die Interviews selbst führte oder einfach fremdes Material verwurstet hat. Immerhin sind auch Szenen aus „Kampfstern Galactica“ zu sehen, wofür es sicherlich keine Genehmigung gab.

Kommen wir jedoch zum Finale dieses zusammengeklauten Theaters. Dies ist natürlich die lang ersehnte Rückkehr der „aufgestiegenen Jedi-Meister“. (Die „Star Wars“-Titelmelodie ist nebenbei bemerkt auch kurz zu hören.) Einer dieser Meister soll Jesus sein, der bei seiner Rückkehr als so genannter „Maitreya“ auftreten soll. Hier stellt sich nicht nur die Frage, warum Jesus einen anderen Namen annehmen sollte? Der Maitreya ist darüber hinaus längst als der falsche Messias aufgeflogen, der den Boden für den Antichristen bereiten soll.

Genauso scheinheilig sind die ständigen Glaubensbekenntnisse zu Gott. Auf den ersten Blick scheint hier das Christentum propagiert zu werden. Doch wie verträgt sich das mit der Gottwerdung des Menschen? Oder ist nicht eher Luzifer der Gott, der hier angebetet wird? Immerhin wird Luzifer mehrmals namentlich erwähnt, darunter als Name eines Planeten hoher Spiritualität.

Es ist einfach unfassbar, für wie blöd die Menschen mit dieser Videoreihe verkauft werden. Die Lehren der Macher richten sich nicht gegen die Illuminaten, sondern propagieren deren neue Weltordnung und die große Täuschung, die sie für die Menschheit vorbereiten. Man muss nicht mal besonders schlau sein, um die wahren Absichten hinter diesen Irrlehren zu erkennen. Beinahe im Minutentakt werden okkulte Symbole wie die Pyramide mit Auge und das freimaurerische Hexagramm eingeblendet.

Hexagramm

Esoterikpyramide

Der Knaller ist jedoch das satanische Ritual, welches vor laufender Kamera zelebriert wird. Was sehen wir denn da? Maskierte Logenbrüder in den Farben des freimaurerischen Schachbretts und eine Frau, die mit mehreren Anchs, einem Hexagramm und natürlich der Pyramide mit Auge beschmiert ist.

Ritual_1

In einer Szene darf sie sogar den Christus verhöhnen, indem sie sich ans Kreuz hängt. Selbiges ist natürlich mit okkulten Symbolen geschmückt und wird durch die goldene Farbe als Sonnenkreuz ausgewiesen.

Ritual_2

Die blaue Farbe der Frau könnte weiterhin eine Anspielung auf das „blaue Volk“ sein, welches u.a. im Hinduismus verehrt wird.

Blaue Frau

Wo wir schon mal beim Hinduismus sind: Wer hat sich denn maßgeblich bei dieser Religion bedient? Es fällt in der gesamten Reihe auf, dass von der Bruderschaft der Schlange über die Illuminaten und Freimaurer bis hin zur Thule fast sämtliche wichtigen Geheimgesellschaften beim Namen genannt werden … bis auf eine. Unerwähnt bleibt die Theosophische Gesellschaft. Wer genau hinschaut, findet jedoch ihre Symbole in dem dargebotenen Ritual.

Ritual_3

Es scheint, dass sich hinter der Royal Atlantis Film GmbH niemand Geringeres als die Theosophen verbergen. Es passt einfach alles. Die Verdrehung fernöstlicher Lehren, das Channeln aufgestiegener Meister, die Bezugnahme auf Luzifer, das kommende Wassermann-Zeitalter, Hardcore-Esoterik und natürlich die Symbolik. „Die Legende von Atlantis“ ist von vorne bis hinten theosophische Propaganda.

Brainwash by Illuminati

Brainwash by Illuminati

Die dargebotenen Desinformationen sind größtenteils purer Schwachsinn, zuweilen aber auch stark verzerrte Halbwahrheiten. Die Außerirdischen werden als unsere Erlöser dargestellt, wobei die Grey und Reptiloiden nicht einmal ansatzweise vorkommen. Zu sehen bekommt man nur blonde Humanoide von perfekter Gestalt. Wie wir aus Erfahrungsberichten von Entführungsopfern wissen, sind es genau diese „Nordics“, die von den Grey gezüchtet werden und nach dem Betrachten der theosophischen Propaganda ahnen wir allmählich auch, zu welchem Zweck.

Die schwarze Sonne

von Joe Doe

Die Schwarze Sonne ist ein okkultes Symbol, welches weit über die Nazibewegung hinaus verbreitet ist. Lediglich die Variante bestehend aus zwölf Sig-Runen ist eine Erfindung der Nazis und keineswegs ein antikes Symbol. Am bekanntesten dürfte dabei das Bodenmosaik in der Wewelsburg sein, welche ab 1934 auf Befehl von Heinrich Himmler zu einem Zentrum der SS ausgebaut wurde. Die Schwarze Sonne war ein Ergebnis dieser Umbauarbeiten und stammt nicht, wie die ursprüngliche Burg, aus dem 17. Jahrhundert.

Wewelsburg

Wewelsburg

Die zwölf Sig-Runen von Himmlers Schwarzer Sonne sollten die 12 Hauptämter der SS symbolisieren, womit u.a. Bezug zu die zwölf Rittermönche des leitenden Konvents des Deutschritterordens sowie die 12 Ritter der Tafelrunde genommen wurde. Die 12 Apostel von Jesus kommen einem da ebenfalls in den Sinn.

Mit dem Wissen um das astrologische Wahnsystem der okkulten Elite ist davon auszugehen, dass der Ursprung des Zwölferrates im Tierkreis zu suchen ist. Man denke nur an die zwölf Kolonien von Kobol aus „Battlestar Galactica“. Die leitenden Persönlichkeiten solcher Kreise, wie Heinrich Himmler, Artus oder Jesus spielen dabei auf das geheime 13. Tierkreiszeichen des Schlangenträgers an. (Wobei man diese Persönlichkeiten natürlich nicht gleichsetzen kann!)

Einen Hinweis auf den astrologischen Ursprungs der 12 Speichen der Schwarzen Sonne liefert das folgende Arrangement am Bracken House (London). Hier steht die schwarze Sonne im Zentrum des Zodiaks, was nun wirklich keine Fragen offen lässt.

bracken_Blacksun

Heute ist die Schwarze Sonne vor allem in neonazistischen Kreisen ein beliebtes Hakenkreuzersatzsymbol. In Italien gründete sich vor einigen Jahren eine rechtsextreme Bürgermiliz, deren Erkennungszeichen neben dem Braunhemd der SA eine Armbinde mit Schwarzer Sonne ist und schlussendlich wird das Symbol nach wie vor von der Nachfolgeorganisation der Thule-Gesellschaft genutzt. Letztere hat neben der Schwarzen Sonne auch Zirkel und Winkelmaß der Freimaurer auf ihrer Webseite.

Die Thule-Fritzen scheinen zudem gehörig einen an der Klatsche zu haben. Neben Liedern des Rechtsextremisten Frank Rennicke, der schon mal im Auftrag der NPD durch die Lande tourt, finden sich auch Zitate von Mahatma Ghandi und Berthold Brecht. 2013 will sich der braune Zweig der Freimaurerei bei Knittelfeld treffen – einem bekannten UFO-Hotspot. Vielleicht wollen sie dann ja mit ihren Haunebus zum Führer nach Aldebaran fliegen.

Hitler – Sein Weg zur Macht

In dieser Doku gibt es einige pikante Details. Zum einen war Hitlers Mutter die Cousine seines Vaters, was ihn fast schon zu einem Inzestfall macht. Außerdem kann er nicht belegen, welcher Abstammung sein Großvater väterlicherseits war.

Noch grotesker sind jedoch Hitlers eigene Aussagen, dass er Stimmen gehört habe. Gerüchten zufolge soll er sogar von Dämonen besessen gewesen sein. Historisch Fakt ist allerdings nur, dass er einem okkulten Glauben anhing und ein empathieloser Psychopath war. Das hören von Stimmen, die ihm Befehle erteilt haben sollen, wäre ein möglicher Hinweis auf eine Shizophrenie. Wobei Geisteskrankheiten in okkulten Zirkeln ja nun wahrlich nichts Neues wären.

Für unsere Symboliksparte ist weiterhin die Geschichte des Hakenkreuzes von besonderem Interesse. Ebenso die Nennung einiger hoher Thule-Mitglieder.
In der Modewelt hat sich dagegen Hugo Boss einen Namen als Designer der SA- und SS-Uniformen gemacht.

Die Swastika – Vom Glückssymbol zur Naziflagge

von Joe Doe

Das Hakenkreuz, auch Swastika genannt, ist ein altes Sonnensymbol, welches bis zu 6.000 Jahre zurück datiert werden kann und in vielen Kulturen verbreitet ist. In Asien steht die Swastika u.a. für Glück und Beständigkeit, wobei es unterschiedliche Auslegungen im Buddhismus und Hinduismus gibt. Im Hinduismus ist z.B. die rechts abgewinkelte, rote Swastika ein Symbol des Lebens, welches der aufgehenden Sonne und dem Gott Ganesha zugeordnet wird, während die links abgewinkelte, blaue Sauastika für Unheil und Tod steht und die untergehende Sonne sowie die Göttin Kali repräsentiert.

Im Buddhismus ist das Hakenkreuz ebenfalls sehr weit verbreitet und ziert Tempel sowie Buddha-Statuen.

Buddha

In Europa und den USA war das Hakenkreuz bereits lange vor dem 3. Reich verbreitet und vor allem im Militär populär. Darunter bei den Luftstreitkräften von Finnland und Lettland. In Europa wurde es zudem schnell von völkischen und rechtsgerichteten Organisationen beansprucht. Zudem fand die asiatische Variante über die Theosophische Gesellschaft Einzug nach Europa.

Alles in allem war das Hakenkreuz im westlichen Kulturraum schon immer ein eher okkultes Symbol geheimer Zirkel. Darunter natürlich auch die Thule Gesellschaft, welche das Symbol in die deutsche Nazibewegung einbrachte. Mit Hitlers Machtübernahme wurde das Hakenkreuz schließlich zum Staatssymbol des 3. Reiches.

Zwar ist das Hakenkreuz sowohl in der asiatischen als auch in der europäischen Kultur ein Sonnensymbol, in der Nazibewegung repräsentierte es jedoch die schwarze Sonne. Diese war auch in anderer Ausprägung, bestehend aus Sig-Runen, geläufig. Entgegen dem links gewinkelten Hakenkreuz, welches im Buddhismus ein Talisman für Glück und Gesundheit ist, steht das rechts gewinkelte Hakenkreuz der Nazibewegung für Untergang und Tod.

Wegen der Schrecken, welche Nazideutschland über Europa und die Welt brachte, wurde das Hakenkreuz nach dem 2. Weltkrieg in Deutschland und Österreich verboten. Vom Verbot ausgenommen sind historische Zeugnisse (z.B. Fotos), Aufklärung und Berichterstattung (z.B. Artikel über die rechte Szene), Darstellungen in der Kunst (z.B. Filme) und eindeutige Ablehnungen (z.B. durchgestrichene Hakenkreuze). Nicht vom Verbot ausgenommen ist dagegen der religiöse Gebrauch von Hakenkreuzen, was deren völlig andere Bedeutung verkennt.

Unser Blog dient natürlich der Aufklärung und Berichterstattung. Außerdem lehnen wir die Naziideologie entschieden ab.

Verbot_Faschismus

Wikiartikel über Swastika

Schwarze Magie im braunen Hemd (Teil 2)

Warum wurden die Freimaurer im 3. Reich verboten? Ganz einfach, weil sie sich dem Einfluss der Thule-Gesellschaft entzogen, die selbst aus einer Loge hervorgegangen war. Der Thule ging es um die Vorherrschaft über den Okkultismus, die Konkurrenz musste sich entweder beugen oder wurde ausgemerzt. Verfolgt wurden vor allem blaue Logen, die nur teilweise oder gar nicht in okkulte Machenschaften verstrikt waren und auch für Juden offen standen. Die Hochgradfreimaurerei unterstützte das Naziregime hingegen nach besten Kräften, darunter bekannte Namen wie Henry Ford und Prescott Bush. Leider geht die Doku kaum auf diese Hintermänner ein.

Die Freimaurer hören es sicherlich nicht gern, wenn Nazigrößen wie Hans Langsdorff und Hitlers Helfer rund um den Globus als Freimaurer enttarnt werden. Viel lieber suhlen sie sich in der Opferrolle, um sich aus der Affäre zu ziehen. Ebensowenig wollen sie mit Josef Stalin oder Aleister Crowley in Verbindung gebracht werden, obwohl diese Teufel in Menschengestalt bis in die höchsten Grade aufgestiegen sind.

Leider ist der Anfang bei youtube nicht mehr auffindbar.

Schwarze Magie im braunen Hemd (Teil 1)

Wir haben bereits auf die Verbindungen der Neonaziszene zu okkulten Geheimnünden hingeweisen. Nun sind Verweise auf okkulte Bruderschaften wie den „Hermetischen Orden der Goldenen Morgenröte“ aber nicht wirklich neu. Bereits im 3. Reich gab es zahlreiche Anleihen aus okkulten Kreisen. Zu den Vordenkern der Nazis gehörten Theosophen wie Helena Blavatski und Ariosophen. Nicht zu vergessen, dass die gesamte Naziführung Mitglied der freimaurerischen Thule Gesellschaft war. Bekannte Namen der Thule waren Adolf Hitler, Heinrich Himmler, Rudolf Heß und Hermann Göring. Es ist also kein Zufall, dass im 3. Reich allerhand okkulte Symbole wie das Hakenkreuz, die Doppelsigrune oder Wolfsangel zum Einsatz kamen.

Das freimaurerische Prinzip von der „Veredelung des Menschen“ gipfelte derweil in Abscheulichkeiten wie der Herrenrassenideologie, dem Projekt Lebensborn und der Eugenik.

Die Discovery-Doku „Schwarze Magie im braunen Hemd“ kann als Standardwerk über die okkulten Hintergründe des 3. Reichs angesehen werden, die wir wärmstens weiterempfehlen können.

„Golden Dawn“ – SA-Schlägertrupps terrorisieren Griechenland

Vor einigen Jahren drohte der rechtskonservative EU-Kommissionschef Barroso mit faschistischen Diktaturen in Südeuropa. Nun erstarken dort aber hauptsächlich linke Kräfte, die der Banksterelite gefährlich werden und deren neue Weltordnung verhindern könnten. Barrosos Äußerung ist daher nicht als Warnung, sondern als Drohung zu verstehen, denn die braunen Horden sind wieder einmal das letzte Bollwerk der kapitalistischen Elite gegen eine basisdemokratische und gerechte Gesellschaft.

Es ist mehr als offensichtlich, wer die faschistischen Schlägerbanden finanziert und steuert. Bereits in Italien hatten die NATO und CIA das rechtsextreme Terrornetzwerk Gladio erschaffen, um eine linke Regierung unter Einbeziehung der Kommunisten zu verhindern. Ergebnis war der Bologna-Anschlag von 1980, bei dem 85 Menschen starben und mehr als 200 verletzt wurden.

In Deutschland hatten wir indessen die vom Verfassungsschutz finanzierte Naziterrorbande NSU. Die Zeit der Inside Jobs, die man wahlweise den Kommunisten oder Türken in die Schuhe schob, scheinen nun jedoch vorbei zu sein. Heute dürfen die CIA-gesteuerten Nazis offen als solche auftreten, denn Terror ist ja nichts Schlimmes, solange es Menschen trifft, die von der „westlichen Wertegesellschaft“ als „illegal“ bezeichnet werden.

Die Anhänger der „Goldenen Morgenröte“ marodieren wie die SA vor der Machtergreifung Hitlers durch die Straßen Griechenlands. Sie geben die Schuld an der Verelendung nicht etwa den Banken und ihren gekauften Politmarionetten. Sonst müssten sie sich ja mit der Polizei und Personenschützern anlegen. Stattdessen geben sie die Schuld einfach den nächst Schwächeren, was in diesem Falle Flüchtlinge aus Afrika sind. Auf die Idee, dass diese Menschen vor demselben Imperialismus fliehen, der Griechenland knechtet, kommen die nützlichen Idioten der „Goldenen Morgenröte“ natürlich nicht. Es wundert sie nicht einmal, dass sie bei ihren rassistischen Aktionen Unterstützung von der Polizei und FRONTEX bekommen. Die EU kommt den Faschisten sogar so weit entgegen, dass sie Konzentrationslager für die „Illegalen“ einrichtet.

Hier zeigt sich überdeutlich, dass die „Goldene Morgenröte“ eine Systempartei ist. Sie stützt sich auf den strukturellen Rassismus, der zum Kern der kapitalistischen Konkurrenzgesellschaft gehört. Wenn diese Todesschwadron an die Macht kommt, ist Griechenland noch mehr verloren, als unter der Knute der Nea Dimokratia, PA.SO.K. und Goldman Sachs. Millionen Menschen werden mit ihrem Leben für die Dummheit derjenigen bezahlen, die diese Nazis wählen und stark machen.

Doch neben dem offensichtlichen Rassismus und der Demokratiefeindlichkeit, den die „Goldene Morgenröte“ mit der Elite hinter der neuen Weltordnung teilt, ist noch etwas anderes interessant. Und zwar der Name. Englisch ausgesprochen lautet dieser „Golden Dawn“. Hmm, das erinnert doch stark an der „Hermetic Order of the Golden Dawn“ – einem freimauerisch-okkulten Geheimbund, dem u.a. der Satanist Aleister Crowley sowie der NWO-Propagandist H.G. Wells angehörten. Die „Goldene Morgenröte“ ist also nicht nur eine von Geheimdiensten finanzierte Terrororganisation, sondern gleichzeitig eine Illuminatengang.

Verwundern sollte das jedoch niemanden. Denn immerhin wurde auch schon die NSDAP nicht nur von Rothschildbanken und Freimaurern wie Henry Ford finanziert, sondern darüber hinaus von der hochgradig okkulten Thule-Gesellschaft geleitet. Nazis und Satanisten passen einfach perfekt zusammen. Crowley und Hitler vertreten dasselbe menschenverachtende Gedankengut, also liegt es nahe, dass sich eine Nazipartei nach Crowleys Orden „Golden Dawn“ benennt.

Golden Dawn Kreuz

Abschließend noch ein Video zum Demokratieverständnis der faschistischen Satansjünger.