Helmut Schmidt – der Freimaurer

Als der SPD-Politiker Helmut Schmidt (1918-2015) am 10. November letztes Jahres starb, war uns dies keine Meldung wert. Überhaupt interessiert uns der Tod von Prominenten nur in soweit, wie es dabei zu Ungereimtheiten kommt. Bei Helmut Schmidt war dies nicht der Fall. Sein Ableben hatte vor allem mit seiner Zigarettensucht zu tun und trotz dieser erreichte er ein stolzes Alter von 96 Jahren.

Es gibt auch sonst keinerlei Anlass, Helmut Schmidt in irgendeiner Weise zu würdigen. Der ehemalige Bundeskanzler der Bananenrepublik Deutschland war in seinem politischen Wirken derart konservativ, dass er selbst von der CDU gelobt wurde. Neben seiner politischen Karriere war Schmidt bis zu seinem Tod Mitherausgeber der Zeit. Darüber hinaus war ein enger Freund des Bankiers Eric M. Warburg (1900-1990) und wurde Mitglied in der von Warburg gegründeten Atlantik-Brücke.

Alles in allem war Helmut Schmidt also niemand, den die alternativen Medien zitieren sollten. Dennoch geschah genau dies, nachdem er sich in den letzten Jahren für eine freundschaftliche Beziehung mit Russland engagierte. Völlig unreflektiert wurde diese Einstellung umjubelt, ohne das Szenario des neuen Kalten Krieges zu hinterfragen. Schaut man nämlich etwas genauer hin, stellt man fest, dass beide Machtblöcke von Freimaurern kontrolliert werden und ein eben solcher war auch Helmut Schmidt.

Im Jahr 2000 hielt der ehemalige Bundeskanzler eine wegweisende Rede vor Hamburger Logenbrüdern, in der er die Verschwiegenheit der Freimaurerei kritisierte. „Tue Gutes und Rede darüber“, sollte ihm zufolge das Motto der Freimaurer sein. Natürlich nicht ohne Eigennutz, denn er hob dabei die erzieherische Methodik hervor, mit der die Freimaurer sich selbst als Wohltätigkeitsorganisation in den Köpfen der Menschen verankern sollten. Im Umkehrschluss bedeutet dies jedoch auch: „Tue Schlechtes und schweige darüber.“

Zu den Schlechten Dingen der Freimaurerei, die bei Schmidts Rede auffallen, zählt unter anderem die Abwesenheit von Frauen. Obgleich es schon lange auch Frauenlogen sowie gemischte Logen gibt, sind die Freimaurer in der Mehrheit bis heute ein extrem sexistischer Herrenclub. Zudem sind sie absolut verlogen. Wer über Wohltätigkeit schwafelt und gleichzeitig Coca Cola ausschenkt, kann einfach nicht ernst genommen werden. Was steckt denn da für eine Logik dahinter? Gewerkschafter in Kolumbien erschießen ist okay, wir sammeln dann Spenden für die Waisenkinder? Die Freimaurer sind und bleiben ein elitärer Haufen von Kapitalisten, die sich trotz aller Ausbeutung der arbeitenden Massen ein positives Image geben wollen.

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Das Council on Foreign Relations – Wer hat einen Krieg bestellt?

von Shinzon

Das Council on Foreign Relations wurde am 29. Juli 1921 in New York vom 33 Grad Freimaurer Edward Mandell House (1858-1938) gegründet. House war Mitglied der Demokratischen Partei und außenpolitischer Berater des Präsidenten Woodrow Wilson (1856-1924). Die US-Außenpolitik ist dementsprechend das Kernthema des CFR, wobei das Mittel der militärischen Gewalt zum Standardrepertoire gehört. Der Initiator des CFR nannte sich passender Weise Colonel House, obwohl er keinerlei militärische Erfahrung hatte und lediglich nach dem 1. Weltkrieg als Verhandlungsführer der US-Delegation bei der Friedenskonferenz von Versailles anwesend war.

Unterstützung bei der Gründung seines Think Tanks erhielt er u.a. von dem deutschstämmigen Bankier Paul Warburg (1868-1932), der auch Mitinitiator der privaten amerikanischen Zentralbank (Federal Reserve Bank) war, mit der dem Staat die Geldhoheit entrissen wurde. Edward M. House spielte dabei als Präsidentenberater eine ebenso wichtige Rolle wie Paul Warburg bei der Gründung des CFR. Weitere wichtige Gründungsmitglieder waren der damals einflussreichste Journalist Walter Lippmann (1889-1974), der Bankier Otto Hermann Kahn (1867-1934) sowie weitere New Yorker Bankiers, Geschäftsleute und Politiker. Alle waren vorab in ein angemietetes Büro in der 43. Straße von Manhattan eingeladen worden.

Die Verfassung des Council on Foreign Relations wurde parallel zum Gründungsprozess vom Vizeaußenminister Frank Lyon Polk und George W. Wickersham (1858-1936), einem Vertreter der US-Kriegshandelsbehörde, erarbeitet. Auf Basis dieser Verfassung fördert das CFR eine internationalistische Außenpolitik, die natürlich an den Interessen der USA ausgerichtet ist.

Das erste Direktorium bestand aus dem CFR-Präsidenten John W. Davis (1873-1955), dem CFR-Vizepräsidenten Paul D. Cravath (1861-1940) und dem Ehrenpräsidenten Elihu Root (1845-1937). Root hatte sich bereits 1912 als 1. Präsident des Carnegie Endowment for International Peace einen Friedensnobelpreis verdient. Zudem waren alle drei Juristen, wobei Davis und Cravath als Anwälte der Investmentbank Kuhn, Loeb & Co. beste Verbindungen zur Finanzmafia hatten. Die ersten Direktoren waren indes Paul Warburg und Otto Hermann Kahn, welcher Vorstand des Bankhauses Kuhn, Loeb & Co. war.

Davis wurde darüber hinaus von 1922 bis 1939 zum Kurator der Rockefeller-Stiftung, welche wohl kaum zufällig kurz nach Ausbruch des 2. Weltkrieges die „War and Peace Studies“ des CFR finanzierte. Nach dem Krieg hatten die Studiengruppen des CFR maßgeblichen Einfluss auf die Rahmenbedingungen der UN und den Marshallplan. Kaum war der 2. Weltkrieg verarbeitet, folgten Regierungsexpertisen für den Kalten Krieg und den Vietnamkrieg.

Der politische Einfluss des Council on Foreign Relation wuchs stetig an. Einer Studie von Wiliam Minter und Laurence Shoup zufolge waren bereits zwischen 1945 und 1972 die Hälfte von insgesamt 502 Regierungsmitgliedern beim CFR. Sogar Dwight D. Eisenhower (1890-1969) war ab 1950 Vorsitzender einer CFR-Studiengruppe, bevor er 1953 zum US-Präsidenten gewählt wurde. Seine Kandidatur wurde dabei von einer Arbeitsgruppe innerhalb von Eisenhowers Studiengruppe unterstützt und zum Dank rekrutierte er sein Kabinett aus den Reihen des CFR, darunter den Außenminister John Foster Dulles (1888-1959). Damit kann das Council on Foreign Relations zu recht als korruptes Karrierenetzwerk bezeichnet werden.

Korrupt sind auch die Verbindungen des Think Tanks zur Wirtschaft und Hochfinanz. Alle 55 CFR-Officers hatten Führungspositionen als Vorstands- und Aufsichtsratsvorsitzende in insgesamt 74 Wirtschafts- und Finanzkonzernen. Deren Interessen werden bei der Planung der US-Außenpolitik durch den Think Tank selbstverständlich berücksichtig, was diesen zu einer mafiösen Organisation macht. Das sind bekannte Fakten, die sich nicht so einfach als Verschwörungstheorien wegwischen lassen.

Natürlich gibt es auch einige krude Theorien, darunter ein Pamphlet von 1952, in welchem der New Yorker Arzt Emanuel Josephson das CFR als „Sowjet-Rockefeller-Achse“ bezeichnete. Das ist jedoch nicht wahr. Im Gegenteil verhielt sich das Council on Foreign Relations zu Zeiten des Kalten Krieges stark antikommunistisch. Lediglich die Beziehungen zu China wurden unter der Mitwirkung von Henry Kissinger normalisiert, was ein strategisch interessanter Schachzug war, da zwischen China und der Sowjetunion in den 1960er Jahren eine politische Eiszeit herrschte.

Ein Punkt, mit dem Josephson dagegen richtig lag, ist die tragende Rolle von David Rockefeller (*1915). Das „David Rockefeller Studies Program“ ist sogar eine der wichtigsten Säulen des CFR und beschäftigt inzwischen 70 hauptberufliche CFR Fellows. Diese erarbeiten wirtschaftliche sowie politische Expertisen und übermitteln diese an Entscheidungsträger. Zudem schreiben sie Zeitungsartikel, Bücher und Internetblogs, mit denen die öffentliche Meinung beeinflusst werden soll. Ohne das „David Rockefeller Studies Program“ wäre das CFR als privater Anbieter offizieller staatlicher Beratung und inoffizieller Diplomatie kaum denkbar.

Und da wären wir schon bei der Frage, wie sich der ganze Laden finanziert? Logischerweise sind die Rockefellers an vorderster Front mit dabei. Hinzu kommen die Gründerfirmen Goldman Sachs, JP Morgan Chase & Co., die Bank of America und ihre Tochtergesellschaft Merrill Lynch & Co., Inc., die Exxon Mobile Corp., McKinsey & Company Inc. und der Börsenbetreiber NASDAQ OMX Group. Das sind genau die Banken und Konzerne, die ganze Länder in den Abgrund reißen, damit es an der Wallstreet flutscht.

Neben diesem ohnehin schon kriminellen Konglomerat gibt es noch die so genannten „Corporate Members“ des Presidents Circle, die sich mit je 50.000 $ jährlich beteiligen. Zu diesen zählen die Ölkonzerne BP und Shell, der Rüstungskonzern Lockheed Martin, die schweizerische Kreditanstalt Credit Suisse AG und andere namhafte Global Player. Am Ende der Liste gibt es noch die „Premium Members“ mit einer jährlichen Beteiligung von 25.000 $, darunter Warburg Pincus, der Diamantenproduzent DeBeers, die Deutsche Bank, VW, Airbus, Walmart und die Datenkrake Google.

In anbetracht dieser Liste wird die außenpolitische Linie des CFR verständlich. Wer von Öl- und Rüstungskonzernen gesponsert wird, hilft selbstverständlich bei den Kriegsvorbereitungen. Ähnlich sieht es mit der internationalen Finanz- und Wirtschaftspolitik aus. Der Vorwurf, das Council on Foreign Relations spiele eine tragende Rolle bei der Etablierung einer neuen Weltordnung, ist gewiss keine Verschwörungstheorie, sondern eine logische Konsequenz!

Doch zurück zur Finanzierung, denn da wären noch die jährlichen Mitgliedsbeiträge, die je nach Alter, Einkommen und Wohnort zwischen 200 und 2.860 $ liegen. Und das Council on Foreign Relations hat verdammt viele Mitglieder. Dazu zählen nicht nur die bereits genannten Politiker, Banker und Konzernvertreter, sondern auch Entertainer wie Angelina Jolie und Georg Clooney. In Zeiten, wo das Vertrauen in die Politik erschüttert ist, aber Stars weiterhin angehimmelt werden, sind solche Mitglieder von besonderer Wichtigkeit, um die Popularität von Kriegseinsätzen zu steigern und andere politische Programme zu bewerben.

Im Vorstand des CFR finden sich jedoch keine Stars, sondern die knallharten Profis aus Politik sowie Banken- und Konzernmafia. Der Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:

● Richard Nathan Haass – US-Diplomat, seit 2003 Präsident des CFR
● Richard E. Salomon – Vizepräsident des CFR

Board of Directors

● Stephen Friedman – ehem. geschäftsführender Vorstand bei Goldman Sachs und der FED
● Peter George Peterson – Milliardär, Mitgründer der Investmentgesellschaft Blackstone Group, ehem. US- Handelsminister unter Richard Nixon
● Colin Powell – ehem. US-Außenminister unter George W. Bush
● Penny Sue Pritzker – Milliardärin, seit 2013 US-Handelsministerin
● David M. Rubenstein – Milliardär, Mitgründer der Schattenbank Carlyle Group

Bekannteste Ex-Vorstandsmitglieder

● Zbigniew Brzeziński – Politikwissenschaftler, Sicherheitsberater mehrerer US-Präsidenten
● George H. W. Bush – Republikaner, 41. US-Präsident, Skull & Bones-Mitglied
● Dick Cheney – Republikaner, ehem. Vizepräsident von George W. Bush, ehem. Geschäftsführer von Halliburton
● Allen Dulles (1893-1969) – ehem. CIA-Direktor
● Otto Hermann Kahn (1867-1934) – Bankier bei Kuhn, Loeb & Co.
● Henry Kissinger – Republikaner, ehem. US-Außenminister
● John Jay McCloy (1895-1989) – 2. Präsident der Weltbank, Hauptinitiator der Atlantik-Brücke
● George Soros – Milliardär, Gründer des Hedgefonds Quantum Funds
● Paul Warburg (1868-1932) – Bankier, Mitinitiator der FED

Weitere bekannte Mitglieder aus Wirtschaft und Politik

● Nicolas Berggruen – Milliardär, Besitzer von Karstadt
● Lloyd Craig Blankfein – Präsident von Goldman Sachs
● Michael Bloomberg – ehem. Bürgermeister von New York
● John R. Bolton – Republikaner, ehem. US-Botschafter bei den Vereinten Nationen
● Kenneth Chenault – Vorstandsvorsitzender von American Express
● Bill Clinton – Demokrat, 42. US-Präsident
● James Dimon – Vorstandsvorsitzender der JP Morgan Chase & Co.
● Timothy Franz Geithner – ehem. IWF-Direktor, 9. Präsident der FED, ehem. Finanzminister unter Barack Obama
● Alan Greenspan – ehem. Vorsitzender der FED
● John Kerry – Demokrat, US-Außenminister unter Barack Obama, Skull & Bones-Mitglied
● Charles Kupchan – ehem. Direktor für europäische Angelegenheiten im Nationalen Sicherheitsrat der USA
● Ronald Lauder – seit 2007 Präsident des Jüdischen Weltkongresses
● Jacob Lew – Demokrat, ehem. Stabschef des Weißen Hauses, Finanzminister unter Barack Obama
● Stanley A. McChrystal – ehem. General und Kommandeur der ISAF in Afghanistan und im Irak
● John Negroponte – Republikaner, ehem. Sicherheitsbrater, vertuschte Menschenrechtsverletzungen in Honduras
● Michael E. O’Neill – Vorstandsvorsitzender der Citigroup
● Henry M. Paulson – ehem. Vorsitzender von Goldman Sachs, ehem. Finanzminister unter George W. Bush
● David Petraeus – ehem. ISAF-Kommandeur und CIA-Direktor
● John Roberts – Vorsitzender des Obersten Gerichtshofs der USA
● James G. Stavridis – ehem. Kommandierender General a.D. des US European Command (EUCOM)
● Stephen Allen Schwarzman – Mitgründer und Vorsitzender der Blackstone Group
● Deven Sharma – ehem. Präsident der Ratingagentur Standard & Poor’s
● Thomas J. Watson (1874-1956) – Vorstandsvorsitzender von IBM, Namensgeber des „Thomas J. Watson Meetings Program“ des CFR
● Janet Yellen – Vizepräsidentin der FED

Mitglieder aus den gleichgeschalteten Medien und Stars

● Warren Beatty – Demokrat, Schauspieler, Produzent
● Lawrence Bender – Filmproduzent
● Douglas Brinkley – CBS-News-Kommentator
● Tom Brokaw – ehem. NBC-Moderator (Nightly News)
● George Clooney – Schauspieler, Filmproduzent
● Mathias Döpfner – Vorstandsvorsitzender der Axel Springer AG
● David Gergen – CNN-Chefanalyst für Politik
● Hendrik Hertzberg – Journalist, wichtigster Leitartikelschreiber der Kulturzeitschrift „The New Yorker“
● Angelina Jolie – Schauspielerin, Filmproduzentin
● Charles Krauthammer – Journalist, Entwickler der Reagan-Doktrin von 1985
● Henry R. Kravis – Gründer der Investmentfirma KKR, Besitzer der ProSiebenSat.1 Media AG
● Benjamin Sherwood – ABC-News-Präsident
● Brian Williams – NBC-Moderator (Nightly News)

Das Chicago Council on Global Affairs

Bereits am 20. Februar 1922 spaltete sich mit dem Chicago Council on Foreign Relations eine erste Untergruppe des CFR ab, welche später in Chicago Council on Global Affairs umbenannt wurde. Das Programm im Wesentlichen identisch und wird auf Seminaren und Konferenzen unters Volk gebracht. Präsident des Chicago Council on Global Affairs ist seit 2013 der NATO-Hardliner Ivo Daalder, welcher auch den aktuellen US-Präsidenten Barack Obama in außenpolitischen Fragen berät.

Das ECFR

Als wäre das kriegerische Treiben des CFR und seiner amerikanischen Untersektionen noch nicht umfangreich genug, wurde im Oktober 2007 der europäische Ableger European Council on Foreign Relations (ECFR) mit Hauptsitz in Berlin gegründet. Das ECFR erstellt Analysen zur europäischen Außenpolitik und tritt für eine stärkere Außen- und Sicherheitspolitik ein. Im Klartext bedeutet das mehr Militäreinsätze nach außen und strengere Überwachung nach innen.

Gegründet wurde der ECFR von 50 prominenten Europäern, darunter ehemalige Regierungschefs, Minister, Parlamentarier und Intellektuelle. Sie alle setzen sich für eine starke neokolonialistische Rolle Europas in der Welt ein, stehen dabei allerdings nicht in Konkurrenz zum amerikanischen CFR. Viel mehr schweißen das Council on Foreign Relation und sein europäischer Ableger die USA und Europa enger zusammen. Die führende Rolle Deutschlands in Europa ist angesichts des ECFR-Hauptsitzes in Berlin ebenfalls keine Überraschung.

Das Berliner Büro wurde bis 2013 von der Politikwissenschaftlerin Ulrike Guérot geleitet, welche inzwischen von Olaf Böhnke abgelöst wurde. Das deutsche Büro ist Mitglied im Netzwerk Europäische Bewegung Deutschland. Das ECFR hat allerdings noch 6 weitere Sitze in den Hauptstädten London, Madrid, Paris, Rom, Sofia und Warschau. Das Logo zeigt ein Pentagramm innerhalb einer stilisierten Weltkugel.

ECFR Logo

Die 50 Gründungsmitglieder des ECFR

● Urban Ahlin – schwedischer Sozialdemokrat, ehem. Vizevorsitzender des Außenpolitischen Ausschusses, seit 2014 Präsident des schwed. Reichstags
● Martti Ahtisarri – finnischer Sozialdemokrat, ehem. finn. Staatspräsident, seit 2006 UN-Sondergesandter im Kosovo
● Giuliano Amato – italienischer Sozialist, ehem. ital. Ministerpräsident, Leiter der Amato-Gruppe zur Ausarbeitung des EU-Reformvertrages
● Hannes Androsch – österr. SPÖ-Politiker
● Marek Belka – ehem. polnischer Ministerpräsident, Leiter der Zentralbank Polens, Leiter der UN-Wirtschaftskommission für Europa
● Svetoslav Bojilov – Gründer der Communitas Foundation
● Emma Bonino – ehem. ital. Handels- und Europaministerin sowie ehem. ital Außenministerin
● Robert Cooper – Generaldirektor für auswärtige und politisch-militärische Angelegenheiten beim Generalsekretariat des Rats der EU und Buchautor zur EU-Außenpolitik
● Marta Dassù – Beraterin des ital. Außenministers Massimo D’Alema, Leiterin des ital. Aspen-Instituts
● Gijs de Vries – niederländischer Liberaler, ehem. Anti-Terrorismus-Beauftragter der EU
● Jean-Luc Dehaene (1940-2014) – belgischer Christdemokrat (bis † MdEP), ehem. belg. Ministerpräsident und Vizepräsident des Europäischen Konvents
● Gianfranco Dell’Alba – ital. Politiker, ehem. Mitglied des EU-Parlaments
● Andrew Duff – britischer Liberaler (MdEP), ehem. Mitglied des Europäischen Konvents
● Sarmīte Ēlerte – Herausgeber der lettischen Tageszeitung „Diena“
● Brian Eno – britischer Musiker
● Joschka Fischer – Grünen-Politiker, ehem. deutscher Außenminister
● Timothy Garton Ash – britischer Historiker und Schriftsteller, Professor für Europastudien an der University of Oxford
● Bronislaw Geremek – polnischer Liberaler (MdEP), ehem. poln. Außenminister
● Diego Hidalgo – Mitbegründer der spanischen Tageszeitung „El País“, Präsident des Madrider Think Tanks FRIDE
● Mary Kaldor – britische Professorin, Leiterin des Centre for the Study of Global Governance an der Londoner School of Economics
● Gerald Knaus – Sprecher der European Stability Initiative
● Caio Koch-Weser – SPD-Politiker, Lobbyist und Mitglied im erweiterten Vorstand der Deutschen Bank, ehem. Vizepräsident der Weltbank
● Rem Koolhaas – niederländischer Architekt
● Ivan Krastev – Vorstandsmitglied des bulgarischen Centre for Liberal Strategies
● Mart Laar – estnischer Konservativer, ehem. estnischer Ministerpräsident
● Leonard
● Adam Lury
● Alain Minc – franz. Publizist, ehem. Aufsichtsratsvorsitzender der Tageszeitung „Le Monde“
● Christine Ockrent – belgische Journalistin und TV-Moderatorin
● Leoluca Orlando – ital. Politiker (MdEP), Bürgermeister von Palermo, seit 2006 Mitglied des ital. Parlaments
● Cem Özdemir – Bundesvorsitzender der Bündnis 90/Die Grünen, ehem. MdEP, stellvertretender Vorsitzender im ZDF-Fernsehrat
● Šimon Pánek – Gründer des tschechischen Hilfswerks People in Need
● Teresa Patrício Gouveia – portug. Konservative, ehem. portug. Außenministerin
● Chris Patten – britischer Konservativer, letzter Generalgouverneur von Hong Kong, ehem. EU-Außenkommissar
● Diana Pinto – franz. Historikerin
● Andrew Puddephatt – Leiter des Netzwerks Global Partners and Associates
● Sigrid Rausing – Gründerin des Sigrid Rausing Trust
● Albert Rohan – österreichischer Diplomat
● Pierre Schori – schwedischer Diplomat und Sozialdemokrat (ehem. MdEP), Generaldirektor des Madrider Think Tanks FRIDE
● Narcís Serra – spanischer Sozialist, ehem. span. Vizeregierungschef
● Elif Shafak – türkische Schriftstellerin
● Aleksander Smolar – polnischer Publizist und Politologe
● George Soros – Milliardär, Gründer des Hedgefonds Quantum Funds, Finanzier von Oppositionsbewegungen in Osteuropa (Soros-Stiftung)
● Dominique Strauss-Khan – franz. Sozialist, ehem. geschäftsführender Direktor des IWF
● Helle Thorning-Schmidt – dänische Sozialdemokratin (ehem. MdEP) und Parteivorsitzende
● Michiel van Hulten – niederl. Sozialdemokrat (ehem. MdEP)
● Mabel von Oranien-Nassau – Adelige, International Advocacy Director des Open Society Institute von George Soros
● Antonio Vitorino – portug. Sozialist (ehem. MdEP), ehem. portug. Kriegsminister und EU-Kommissar für Justiz und Inneres
● Stephen Wall – ehemaliger Berater in Europafragen für Tony Blair
● Ande Wilkens – Leiter des Kompetenzzentrums Internationale Verständigung der Stiftung Mercator

Weitere bekannte Mitglieder

● Thomas Enders – Präsident und Vorstandvorsitzender des Rüstungskonzern EADS
● Karl Theodor Freiherr zu Guttenberg – CSU-Politiker, ehem. Bundeskriegsminister, EU-Kommissionsberater
● Wolfgang Ischinger – ehem. Diplomat, Vorstandsmitglied des Atlantik-Brücke e.V.

Das ACG

Lange vor dem European Council on Foreign Relations wurde noch ein weiterer Ableger gegründet. 1952 entstand das American Council on Germany. Ebenso wie die Schwesterorganisation Atlantik-Brücke wurde auch der Amerikanische Rat für Deutschland von John Jay McCloy (1895-1989) und Eric M. Warburg (1900-1990) ins Leben gerufen. Warum die beiden im selben Jahr zwei Organisationen für denselben Zweck gründeten, weiß nur der Teufel.

Weitere Gründungsmitglieder waren McCloys Frau Ellen Z. McCloy und General Lucius D. Clay (1898-1978), welcher McCloys Vorgänger als Militärgouverneur der amerikanischen Besatzungszone im Nachkriegsdeutschland war. Der Amerikanische Rat für Deutschland ist also nichts anderes als ein Instrument der amerikanischen Besatzer, um den Deutschen Vasallentreue gegenüber den USA einzuhämmern. Ein weiteres Ziel formulierte der ACG-Vorstand John C. Kornblum 2010 folgendermaßen: „Der Kernpunkt unserer Europapolitik seit 1910 war, Deutschland in seine europäische Umgebung einzubetten. Dieses Problem war für die Vereinigten Staaten 1990 erledigt.“ Mit anderen Worten ist Deutschland der Schlüssel zur Kontrolle über ganz Europa.

Allerdings ist es nicht der amerikanische Staat, der hier die Zügel zieht, sondern die Banken- und Konzernmafia. Verdeutlicht wird dies durch die Bezeichnung der ACG-Außenstellen als Warburg-Chapters, welche ihren Sitz in 18 amerikanischen Großstädten haben. Darunter Atlanta, Boston, Dallas, Denver, Los Angeles, Phoenix und San Francisco.

Das American Council on Germany hat rund 800 Mitglieder aus Wirtschaft, Medien und Politik, was zu ähnlichen Ergebnissen führt, wie das Treiben der Atlantik-Brücke. Präsident des elitären Think Tanks ist seit 2012 das CFR-Mitglied William Drodzniak. Das Board of Directors setzt wich wie folgt zusammen:

● Richard Holbrooke – Diplomat und Zeitungsverleger
● Henry Kissinger – Republikaner, ehem. US-Außenminister
● Klaus Kleinfeld – ehem. Vorstandsvorsitzender der Siemens AG, seit 2008 Geschäftsführer von Alcoa
● John Christian Kornblum – ehem. US-Botschafter in Deutschland, ehem. Deutschland-Chef der US-amerikanischen Investmentbank Lazard

Weitere bekannte Mitglieder

● Thomas deMaiziére – CDU-Politiker (MdB), Bundesinnenminister, ehem. Bundeskriegsminister, ehem. Innenminister von Sachsen
● Jürgen Großmann – ehem. Vorstandvorsitzender von RWE, Vorstandsmitglied des Atlantik-Brücke e.V.
● Wolfgang Ischinger – ehem. Diplomat, Vorstandsmitglied des Atlantik-Brücke e.V.
● Josef Joffe – seit 2000 Herausgeber der Wochenzeitung „Die Zeit“
● Christopher Freiherr von Oppenheim
● Cem Özdemir – Bundesvorsitzender der Bündnis 90/Die Grünen, ehem. MdEP, stellvertretender Vorsitzender im ZDF-Fernsehrat
● Kurt F. Viermetz – ehem. Manager der Hypo Real Estate Holding, ehem. Mitarbeiter von JP Morgan Chase & Co.
● Jens Weidmann – seit 2011 Präsident der Deutschen Bundesbank, Leiter Wirtschafts- & Finanzpolitik im Bundeskanzleramt, persönlicher Beauftragter der Bundeskanzlerin für die Weltwirtschaftsgipfel der G-8 und G-20
● Christian Wulff – CDU-Politiker, ehem. Ministerpräsident von Niedersachsen, ehem. Bundespräsident

Die Atlantik-Brücke – DAF

von Shinzon

Der 1952 in Hamburg gegründete Atlantik-Brücke e.V. ist ein speziell auf die Beziehung zwischen den USA und Deutschland zugeschnittener Think Tank. Sitz des privaten Politikberatungsinstituts ist heute das Magnus Haus in Berlin.

Die Atlantik-Brücke gibt vor, die Völkerverständigung fördern zu wollen. Im Prinzip geht es jedoch lediglich um die Durchsetzung der US-Hegemonie auf deutschem Boden sowie die Aufrechterhaltung der deutschen Vasallentreue in Bezug auf die US-Außenpolitik. Dementsprechend ist der Think Tank vor allem in den Bereichen der wirtschaftlichen, finanziellen sowie militärpolitischen Zusammenarbeit zwischen den USA und Deutschland aktiv.

Der Atlantik-Brücke e.V. gibt offen zu, meinungsbildend in die Medienlandschaft einzugreifen und erhielt bereits 1981 bei der FAZ einen ausführlichen publizistischen Raum. Darüber hinaus gab der Verein von 1957 bis 1970 die eigene Publikation „Meet Germany“ speziell für in Deutschland stationierte US-Soldaten heraus und veranstaltet seit 1963 auch Seminare für diese Zielgruppe. Heutzutage findet kaum eine Fernsehtalkrunde ohne einen Vertreter der Atlantik-Brücke statt, insbesondere wenn es um Außenpolitik und Kriegseinsätze geht.

Wie extrem militaristisch die Atlantik-Brücke ist, zeigen zudem die jährlichen Gespräche mit dem United States European Command (EUCOM) im Berliner Magnus-Haus. Der Verein arbeitet jedoch nicht nur eng mit dem US-Militär zusammen, sondern auch mit anderen Think Tanks wie Young Leader und Round Table. Die Atlantik-Brücke ist zudem Gründungsmitglied des New Traditions Network, in welchen sich 60 pro-amerikanische Think Tanks, Stiftungen und Regierungsorganisationen zusammengeschlossen haben. Dieses Netzwerk wird von der US-Botschaft in Berlin aus koordiniert.

Finanziert wird der Verein zum Teil aus Mitgliedsbeiträgen, aber vorrangig aus Spenden von der Deutschen Bank, der Deutschen Bundesbank, der DZ Bank, den Privatbankiers M.M. Warburg und Co., dem japanischen Finanzunternehmen Nomura Holding, dem Technologie Konzern IABG und der Volkswagen AG. Die letzteren beiden Konzerne produzieren wenig überraschend auch im Bereich der Rüstungsindustrie. Zusätzliches Geld erhält die Atlantik-Brücke vom Auswärtigen Amt, also aus Steuergeldern.

Gegründet wurde die Atlantik-Brücke von einem ähnlichen Klientel. Als Hauptinitiator gilt John Jay McCloy (1895-1989), welcher lange Zeit auch Direktor des Council on Foreign Relations und 2. Präsident der Weltbank war. Zudem war McCloy als ehemaliger Präsident der Weltbank sowie Vorstandvorsitzender der Rockefellers Chase Manhattan Bank ein enger Verbindungsmann zur Finanzmafia. Weitere Gründungsmitglieder waren:

● Erik Blumenfeld (1915-1997) – CDU-Politiker und Unternehmer
● Hans Karl von Borries (1898-1988) – Hamburger Reeder
● Marion Gräfin Dönhoff (1909-2002) – ehem. Chefredakteurin und Mitherausgeberin der Wochenzeitung „Die Zeit“
● Gotthard Freiherr von Falkenhausen (1899-1982) – deutscher Bankier, 1960 bis 1967 Vorstandspräsident des Bundesverbandes deutscher Banken
● Ernst Friedlaender (1895-1973) – ehem. Co-Direktor der I.G. Farben-Tochterfirma Agfa, ehem. Chefredakteur der Wochenzeitung „Die Zeit“
● Albert Schäfer (1881-1971) – deutscher Unternehmer und ehem. Präsident des Deutschen Industrie- und Handelstages
● Eric M. Warburg (1900-1990) – deutsch-amerikanischer Bankier

Unter den weiteren Mitgliedern der Atlantik-Brücke finden sich namhafte Politiker, Banker, Unternehmer und Journalisten, die wichtige Schlüsselpositionen im Bundestag, der Wirtschaft und den Massenmedien besetzen.

Mitglieder in der CDU/CSU

● Dorothee Bär – stellvertretende Generalsekretärin der CSU (MdB), Mitglied des Programmausschusses RTL Television
● Markus Blume – CSU-Politiker (MdL Bayern)
● Kurt Birrenbach (1907-1987) – CDU-Politiker, ehem. Vizepräsident der Europa-Union, ehem. Präsident der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik
● Birgit Breuel – CDU-Politikerin, Tochter des Bankiers Alwin Münchmeyer, ehem. Präsidentin der Treuhandanstalt
● Thomas deMaiziére – CDU-Politiker (MdB), Bundesinnenminister, ehem. Bundeskriegsminister, ehem. Innenminister von Sachen
● Hans-Peter Friedrich – CSU-Politiker, ehem. Bundeslandwirtschafts- sowie Innenminister
● Karl Theodor Freiherr zu Guttenberg – CSU-Politiker, ehem. Bundeskriegsminister, EU-Kommissionsberater
● Ursula Heinen-Esser – CDU-Politikerin, ehem. Staatssekretärin im Bundesumweltministerium
● Ingrid Hengster – Vorstandsmitglied der Royal Bank of Scotland, Vorstandsmitglied des Atlantik-Brücke e.V.
● Jan-Friedrich Kallmorgen – CDU-Wirtschaftsrat, Mitarbeiter von Weltbank und Goldman Sachs
● Trutz Graf von Kerssenbrock – CDU-Politiker, Rechtsanwalt
● Matthias Graf von Kielmansegg – ehem. Leiter des politischen Planungsstabes des Bundeskanzleramtes und Redenschreiber von Angela Merkel
● Kurt Georg Kiesinger (1904-1988) – NSDAP– und CDU-Politiker, 3. Bundeskanzler der BRD
● Eckart von Klaeden – CDU-Politiker, ehem. Staatsminister der Bundeskanzlerin, Vorstandsmitglied des Atlantik-Brücke e.V.
● Julia Klöckner – CDU-Politikerin (MdB), ehem. Staatssekretärin im Bundeslandwirtschafts- und Verbraucherministerium
● Andreas Krautscheid – CDU-Politiker, seit 2011 Mitglied der Hauptgeschäftsführung beim Bundesverband deutscher Banken
● Walter Leisler Kiep – ehem. CDU-Bundesschatzmeister, 1984 bis 2000 Vorstandsvorsitzender des Atlantik-Brücke e.V.
● Angela Merkel – Bundesvorsitzende der CDU, deutsche Bundeskanzlerin (MdB)
● Friedrich Merz – CDU-Politiker, seit 2009 Vorsitzender des Atlantik-Brücke e.V.
● Philipp Mißfelder – CDU-Politiker (MdB), ehem. Bundesvorsitzender der Jungen Union, Vorstandsmitglied des Atlantik-Brücke e.V.
● Joachim Pfeiffer – CDU-Politiker (MdB)
● Friedbert Pflüger – CDU-Politiker (MdEP), Leiter des Rohstoff-Arbeitskreises der Atlantik-Brücke
● Hans-Gert Pöttering – CDU-Politiker, 23. Präsident des EU-Parlaments
● Katherina Reiche – CDU-Politikerin (MdB), Staatssekretärin im Bundesumweltministerium
● Casimir Johannes Prinz zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg (1917-2010) – CDU-Politiker, Gründer des World Wildlife Fund (WWF)
● Karlheinz Schreiber – CSU-Mitglied, zu 8 Jahren Haft verurteilter Rüstungslobbyist, Ex-Mitglied der Atlantik-Brücke
● Max Strauß – Sohn des ehem. bayrischen Ministerpräsidenten und CSU-Vorsitzenden Franz-Josef Strauß
● Christian Wulff – CDU-Politiker, ehem. Ministerpräsident von Niedersachen, 10. Bundespräsident

Mitglieder in der SPD

● Edelgard Bulmahn – SPD-Politikerin (MdB), ehem. Bundesministerin für Bildung und Forschung, seit 2013 Vizepräsidentin des Bundestages, stellvertretende Vorsitzende des Atlantik-Brücke e.V.
● Peter Friedrich – SPD-Politiker (MdL BaWü), Minister für Bundesrat, Europa und Internationale Angelegenheiten in Baden-Württemberg
● Sigmar Gabriel – Bundesvorsitzender der SPD, Bundeswirtschaftsminister und Vizekanzler, ehem. Bundesumweltminister
● Hubertus Heil – SPD-Politiker (MdB)
● Christian Lange – SPD-Politiker, parlament. Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion, Staatssekretär im Justizministerium, Vorstandsmitglied des Atlantik-Brücke e.V.
● Thomas Oppermann – SPD-Politiker (MdB), erster parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion, Vorsitzender des Parlamentarischen Kontrollgremiums
● Karl Schiller (1911-1994) – SPD-Politiker, ehem. Bundeswirtschafts- und Bundesfinanzminister
● Carlo Schmid (1896-1979) – SPD-Politiker, ehem. Bundesratsminister
● Helmut Schmidt – SPD-Politiker, Ex-Bundeskanzler sowie Ex-Wirtschafts-, Finanz- und Kriegsminister, Mitherausgeber der Wochenzeitung „Die Zeit“
● Ulrich Steger – SPD-Politiker, Wirtschaftswissenschaftler
● Michael Vassiliadis – SPD, Vorsitzender IG Bergbau, Vorstandsmitglied des Atlantik-Brücke e.V.
● Karsten Voigt – SPD-Politiker, ehem. Koordinator der Bundesregierung für deutsch-amerikanische Zusammenarbeit

Mitglieder in der FDP

● Patrick Döring – FDP-Politiker
● Silvia Koch-Mehrin – FDP-Politikerin, ehem. Vizepräsidentin des EU-Parlaments
● Alexander Graf Lambsdorff – FDP-Politiker, stellvertretender Präsident des EU-Parlaments, Vorstandsmitglied des Atlantik-Brücke e.V.
● Otto Graf Lambsdorff (1926-2009) – FDP-Politiker, verurteilter Steuerhinterzieher
● Christian Lindner – Bundesvorsitzender der FDP (MdL NRW)
● Martin Lindner – FDP-Politiker
● Karl-Heinz Paqué – FDP-Politiker
● Philip Rösler – ehem. Bundesvorsitzender der FDP, ehem. Bundesgesundheits- sowie Wirtschaftsminister und Ex-Vizekanzler
● Johannes Vogel – FDP-Politiker
● Guido Westerwelle – ehem. FDP-Bundesvorsitzender, ehem. Bundesaußenminister

Mitglieder bei den Grünen

● Katrin Göring-Eckardt – Grünen-Politikerin (MdB), Vorsitzende der Bundestagsfraktion und Vizepräsidentin des deutschen Bundestages
● Omid Nouripour – Grünen-Politiker (MdB), Vorstandsmitglied des Atlantik-Brücke e.V.
● Cem Özdemir – Bundesvorsitzender der Bündnis 90/Die Grünen, stellvertretender Vorsitzender im ZDF-Fernsehrat
● Claudia Roth – Günen-Politikerin, Ex-Mitglied der Atlantik-Brücke

Sonstige Politiker & Diplomaten

● Arnold Bergstraesser (1896-1964) – Gründungsvater der dt. Politikwissenschaft, ehem. Vorsitzender der Konrad-Adenauer-Stiftung
● Joshua Bolten – Republikaner, ehem. Stabschef des Weißen Hauses unter George W. Bush, ehem. Mitarbeiter von Goldman Sachs
● John Bryson – Demokrat, US Handelsminister
● Joachim Gauck – deutscher Bundespräsident, Geschichtsrevisionist
● Max Horkheimer (1895-1973) – führender Kopf der Frankfurter Schule und Galionsfigur der 68er-Bewegung
● Wolfgang Ischinger – ehem. Diplomat, Vorstandsmitglied des Atlantik-Brücke e.V.
● James L. Jones – Demokrat, Nationaler Sicherheitsberater der US-Regierung
● Karl Kaiser – Politikwissenschaftler
● Stefan Liebich – DIE LINKE-Politiker (MdB), Deutsch-Israelische Gesellschaft e.V.
● John Christian Kornblum – ehem. US-Botschafter in Deutschland, ehem. Deutschland-Chef der US-amerikanischen Investmentbank Lazard
● Philip D. Murphy – Demokrat, ehem. US-Botschafter in Deutschland, ehem. Investmentbanker bei Goldman Sachs
● Charles Ellis Schumer – Demokrat, US-Senator
● Carl Friedrich Freiherr von Weizsäcker (1912-2007) – Kernphysiker, Philosoph und Friedensforscher

Mitglieder in den abhängigen Medien

● Tim Arnold – Senior Vice President für Political Strategy der ProSiebenSat. Media AG, ehem. Leiter der Unternehmenskommunikation von Random House/Bertelsmann AG
● Gunnar Bender – Cheflobbyist für Facebook Deutschland
● Marc Brost – Leiter des Berliner Hauptstadtbüros der Wochenzeitung „Die Zeit“
● Roger Cohen – Kolumnist der „New York Times“ der Tageszeitung „International Herald Tribune“
● Helene Cooper – seit 2004 White House-Korrespondentin der “New York Times”
● Kai Diekmann – ehem. Chefredakteur der „Welt am Sonntag“, seit 2001 Chefredakteur der BILD, Vorstandsmitglied des Atlantik-Brücke e.V.
● Mathias Döpfner – Vorstandsvorsitzender der Axel Springer AG
● Tasso Enzweiler – ehem. Wirtschaftsjournalist für „Die Welt“, „Captial“ und das „manager magazin“, Ex-Chefreporter der „Financial Times Deutschland“ und Gastkommentator des Handelsblattes
● Katja Gloger – Korrespondentin der Zeitschrift „Stern“
● Alexander Görlach – Herausgeber des Online-Magazins „The European“
● Christiane Hoffmann – seit 2012 stellvertretende Leiterin des Berliner Hauptbüros des Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“, zuvor Journalistin bei der FAZ
● Tina Hassel – seit Dez. 2001 Auslandschefin des WDR, seit 2012 Leiterin des ARD-Studios in
Washington D.C., von 2001 bis 2012 Moderatorin des ARD-Weltspiegels
● Josef Joffe – seit 2000 Herausgeber der Wochenzeitung „Die Zeit“
● Paul-Bernard Kallen – Vorstandsvorsitzender der Hubert Burda Media
● Dietrich von Klaeden – Leiter der Public Affairs der Axel Springer AG
● Claus Kleber – ZDF Moderator und Leiter der ZDF-Nachrichtenredaktion, Kuratoriumsmitglied der Stiftung Atlantik-Brücke
● Martin Klingst – seit 2007 US-Korrespondent und Büroleiter in Washington der Wochenzeitung „Die Zeit“
● Theo Koll – Leiter der Hauptredaktion Außen-, Innen-, Gesellschafts- und Bildungspolitik des ZDF, Moderation des Auslandsjournals, Politbarometers sowie der ZDF „spezial“-Sendungen
● Michael Kolz – seit 2003 Chef der Programmgeschäftsführung bei Phoenix, seit 2010 Leiter Redaktion „Ereignis 2“
● Stefan Kornelius – Leiter des Ressorts Außenpolitik bei der „Süddeutschen Zeitung“, Moderator von Veranstaltungen der Atlantik-Brücke
● Christoph von Marschall – seit 2005 US-Korrespondent der Berliner Tageszeitung „Der Tagesspiegel“
● Christoph Schwegmann – Journalist und Autor von „Stärke durch Anpassung – Integrator und Vermittler: Deutschlands Rolle in der NATO“, Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik e. V.
● Axel Springer (1912-1985) – Gründer der Axel Springer AG
● Clemens Trautmann – Büroleiter von Matthias Döpfner beim Axel-Springer-Verlag

Mitglieder in der Wirtschaft und dem Finanzsektor

● Josef Ackermann – ehem. Vorstandvorsitzender der Deutschen Bank AG, Ex-Mitglied der Atlantik-Brücke
● Hans Albrecht – Managing Director von Nordwind Capital
● Otto Wolff von Amerongen (1918-2007) – Erbe des Otto-Wolff-Konzerns, Gründer der Otto Wolff-Stiftung
● Kai C. Andrejewski – Leiter des International German Desk in Paris
● Fernando Becalli-Falco – Vorstandvorsitzender des Rüstungskonzerns General Electric
● Karl Heinz Beckurts (1930-1986) – ehem. Forschungsleiter der Siemens AG, ehem. Vorstand der Atlantik-Brücke
● Roland Berger – Roland Berger Strategy Consultants GmbH, Tabaklobbyist
● Günter Blobel – Biochemiker an der Rockefeller University, Nobelpreisträger für Medizin
● Hans Constantin Boden (1893-1970) – ehem. Vorstandvorsitzender der AEG
● Christian Bunsen – Partner bei der weltgrößten Wirtschaftskanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer
● Alexander Dibelius – Vorstandsvorsitzender von Goldman Sachs, Berater der Bundeskanzlerin Angela Merkel
● Andreas Raymond Dombret – ehem. Mitarbeiter von JP Morgan, N M Rothschild & Sons, Bank of America und seit 2010 Vorstand des Deutschen Bundesbank, Schatzmeister des Atlantik-Brücke e.V.
● Thomas Enders – Präsident und Vorstandvorsitzender des Rüstungskonzern EADS
● Jürgen Fitschen – Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank, Vorstandsmitglied des Atlantik-Brücke e.V.
● Michael A. Gerlich – geschäftsführender Gesellschafter der Münchner Immobilieninvestment und Vermögensverwaltungsgesellschaft Fiduciary Capital
● Jürgen Großmann – ehem. Vorstandvorsitzender von RWE, Vorstandsmitglied des Atlantik-Brücke e.V.
● Kurt Hansen (1910-2002) – NSDAP-Mitglied, I.G. Farben-Mitarbeiter und Leiter der Zentralstelle für Rohstoffbeschaffung
● Gerd Häusler – Vorstandsvorsitzender der BayernLB
● Konrad Henkel (1915-1999) – ehem. Geschäftsführer und Vorstandsvorsitzender des Henkel-Konzerns
● Dieter Holzer – wegen Unterschlagung, Veruntreuung von Vermögenswerten, Machtmissbrauchs bzw. Untreue sowie der Hehlerei zu 3 1/2 Jahren Haft verurteilter Lobbyist, Ex-Mitglied der Atlantik-Brücke
● Felix Hufeld – Leiter der Versicherungsaufsicht der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht
● Michael Hüther – Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft
● Karl Klasen (1909-1991) – ehem. Präsident der LZB Hamburg und später Präsident der Bundesbank
● Jochen Körner – Geschäftsführer des Versicherungsmaklergiganten Marsh Inc.
● Thomas Kremer – Vorstandsmitglied der Deutschen Telekom AG
● Sonja Lahnstein-Kandel – geschäftsführende Gesellschafterin von step21 – Initiative für Toleranz und Verantwortung. Jugend fordert!, ehem. Mitarbeiterin der Weltbank und Bertelsmann AG
● Jens Milbrandt – Aufsichtsratsvorsitzender der Personal- und Strategieberatung TME AG
● Arend Oetker – Dr. Arend Oetker Holding GmbH & Co. KG, Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände e. V.
● Alfred Freiherr von Oppenheim (1934-2005) – Privatbankier der Sal. Oppenheim
● Friedrich Carl Freiherr von Oppenheim (1900-1978) – Seniorchef Sal. Oppenheim
● Dieter Pfundt – Gesellschafter der Privatbank Sal. Oppenheim sowie der Investmentbank Silvia Quandt & Cie. AG
● Ernst Primosch – Mitarbeiter der WPP-Group (weltgrößte Werbeholding von Werbedienstleistern und Medienunternehmen)
● Celina Realuyo – Präsidentin des internationalen Strategieberatungsunternehmen für Regierungen und Großunternehmen CBR Global Advisors LLC, US-Diplomatin, ehem. Bänkerin bei Goldman Sachs, ehem. Außen- und Sicherheitspolitikberaterin der Regierungen von Bill Clinton und George W. Bush
● Patrick von Ribbentrop – deutscher Modeunternehmer
● Hergard Rohwedder – Witwe des 1991 ermordeten Präsidenten der Treuhandanstalt Detlev Rohwedder
● Ekkehard Schulz – ehem. Vorstandsvorsitzender der ThyssenKrupp AG
● Burkhard Schwenker – ehem. Geschäftsführer der Roland Berger Strategy Consultants GmbH, stellvertretender Vorsitzender des Atlantik-Brücke e.V.
● Hans-Günther Sohl (1906-1989) – NSDAP-Mitglied, ehem. Wehrwirtschaftsführer, nach dem 2. Weltkrieg Vorstandsvorsitzender der Thyssen AG und später Vorsitzender des Bundesverbands der Deutschen Industrie e.V.
● Rupert Stadler – Vorstandsvorsitzender der Audi AG
● Ratan Tata – Vorstandsvorsitzender der indischen Tata-Unternehmensgruppe
● Kurt F. Viermetz – ehem. Manager der Hypo Real Estate Holding, ehem. Mitarbeiter von JP Morgan Chase & Co.
● Max Warburg – Leiter der Investment- & Privatbank M.M. Warburg und Co., Vorstandsmitglied des Atlantik-Brücke e.V.
● Jens Weidmann – seit 2011 Präsident der Deutschen Bundesbank, Leiter Wirtschafts- & Finanzpolitik im Bundeskanzleramt, persönlicher Beauftragter der Bundeskanzlerin für die Weltwirtschaftsgipfel der G-8 und G-20
● Werner Wenning – ehem. Vorstandsvorsitzender der Bayer AG
● Martin Winterkorn – Vorstandvorsitzender der Volkswagen AG
● Joachim Zahn (1914-2002) – ehem. Vorstandsvorsitzender der Daimler-Benz AG

Ausführliche Liste unter diesem Link.

Quelle