I Pet Goat – Baphomets neue Weltordnung

von Joe Doe

“I Pet Goat II” ist ein animierter Kurzfilm aus dem Jahre 2012. Das Jahr ist wohl kein Zufall, denn obwohl der Weltuntergang ausgeblieben ist, deutet in „I Pet Goat II“ alles auf die Apokalypse hin. Verantwortlich für die mehr oder weniger offensichtlichen Ankündigungen in dem siebeneinhalbminütigen Film ist die Produktionsfirma Heliofant. Dieser Name setzt sich aus den Wörtern Helios und sehr wahrscheinlich Hierophant zusammen. Helios ist der griechische Sonnengott und ein Hierophant war im antiken Griechenland der erste Hohepriester im Tempel der Demeter.

Letzteres ist sehr aufschlussreich, denn Hierophant ist griechisch und bedeutet so viel wie „Enthüller der heiligen Geheimnisse“. Genau das ist die Aufgabe der Produktionsfirma, denn ihr Film enthüllt die Zukunftspläne der okkulten Elite. Dabei ist die Astrologie von zentraler Bedeutung und zum astrologischen System der Okkultisten gehört selbstverständlich die Anbetung der Sonne. Auf die Astrologie kommen wir später noch zurück, wobei es ebenfalls eine Rolle spielt, dass die gesamte Handlung in der Antarktis abläuft.

An diesem frostigen Ort sehen wir hinter einem Stacheldrahtzaun die Ziege Baphomet, welche einen Barcode auf der Stirn trägt. Barcodes enthalten bekanntermaßen die 666, womit hier ziemlich deutlich auf das Malzeichen des Antichristen verwiesen wird. Dieses sollen laut Johannesoffenbarung bald alle Menschen genau dort tragen, wo es die Ziege hat.

Ein weiteres pikantes Detail sind die hypnotischen Augen, in denen Spiralen auftauchen, sobald Baphomet mit dem Kopf zu kreisen beginnt. Wie es scheint, sollen die Zuschauer hypnotisiert werden, damit die folgenden Inhalte ungehindert ins Unterbewusstsein sickern können. Einige sind dabei überdeutlich, andere sind dagegen eher versteckt und fallen erst bei näherem Hinsehen auf.

Schon bei der nächsten Einstellung sehen wir zwei Puppenspielerhände mit Marionettenfäden. Die offensichtliche Botschaft lautet, dass hier dunkle Mächte im Hintergrund die Fäden ziehen. Bei genauerer Betrachtung erfahren wir außerdem, wem die Hände gehören und welcher Methoden sie sich bedienen. Die schuppige Haut sowie die langen Krallen deuten auf Reptiloide hin. An der einen Hand tropft Blut herab, die andere trägt einen Ring mit $-Zeichen. Mit anderen Worten werden Politiker, Banker, Konzernbosse und Entertainer gekauft, während alle jene, die sich nicht korrumpieren lassen, in ihrem eigenen Blut ertränkt werden. Das bringt die tägliche Realität auf diesem Planeten gut auf den Punkt.

Und wer hängt an den Fäden? Kein geringerer als George W. Bush, der mit 9/11 den Startschuss für die neue Weltordnung gegeben hat. Allerdings ist er, trotz seines miesen Charakters, lediglich eine willfährige Marionette. Er hat keine wirkliche Macht, sondern setzt nur das um, was die Kabale schon seit langem plant.

Interessant ist an dieser Szene, dass sie in einem Klassenzimmer spielt. In einem solchen befand sich der damalige US-Präsident auch während der 9/11-Inszenierung, wo er aus dem Buch „The Pet Goat“ vorgelesen hat. Das ist nicht nur ein herrlicher Link zum Filmtitel „I Pet Goat“, sondern war für sich genommen ein Ritual, mit dem Bush die Menschenopfer Baphomet gewidmet hat. Das Originalklassenzimmer hatte dabei allerdings keinen freimaurerischen Schachbrettboden.

Der reale Bush 2001.

Im Animationsfilm gibt es weitere Subliminals, die in den Aufnahmen des 11. Septembers 2001 nicht zu finden sind. Da hätten wir die Eule, welche sowohl das Zeichen der Illuminaten als auch des Bohemian Club ist. Gemeint dürfte hier allerdings Letzterer sein, da die Bushs Mitglieder des Bohemian Club sind. Direkt darunter, unter der Landkarte, befindet sich eine Schneeflocke, die als freimaurerisches Hexagramm gelesen werden kann.

Der widerlichste Subliminal dürfte jedoch der ejakulierende Pimmel auf der Tafel sein. Wir erinnern uns, dass diese Szene in einem Klassenzimmer spielt. Wenn das kein Hinweis auf sexuellen Kindesmissbrauch sein soll, was dann?

In der nächsten Einstellung ist die Evolution des Menschen zu sehen, an deren Ende ein erleuchtetes Wesen steht. Zwischen dem modernen und dem zukünftigen Menschen besteht jedoch eine Barriere. Auf der Tafel setzt sich dieses Thema fort. Dort steht das nicht vollständig ausgeschriebene Wort „Evolution“, wobei der erste ausgeschriebene Teil rückwärts gelesen „Love“ ergibt. Doch leider hat es die Menschheit nicht geschafft, ihre Evolution zu vollenden und baumelt stattdessen am Galgen.

Das passt hervorragend zur aktuellen Situation auf dem Planeten. Immer mehr Menschen entscheiden sich für Hass statt für Liebe, sie bekämpfen sich gegenseitig, statt sich gegen die herrschende Elite zu vereinen. Der Plan der Kabale scheint tatsächlich aufzugehen. Deshalb zeigt die Uhr neben der Evolutionstafel auch nicht 5 vor 12, sondern Punkt 12. Das impliziert, dass es bereits zu spät für die Menschheit ist.

Der ejakulierende Pimmel, dessen Sperma Bush mit seinem Finger auffängt, erhält in diesem Zusammenhang eine weitere Bedeutung. Statt sich der Liebe hinzugeben, lassen sich die meisten Menschen nur von ihren Trieben steuern. Sie vermehren sich zwar, aber sie entwickeln sich nicht weiter.

Die Liebe, verkörpert durch Herzen, findet sich auf der Seite der Lehrerin. Sie blickt zudem in die Richtung, aus der sich das Wort „Love“ ergibt. Auf der Metaebene lässt sich hier die Gegenüberstellung des weiblichen aufbauenden und des männlichen zerstörerischen Prinzips herauslesen.

Dieses Thema wird in der nächsten Einstellung weiter vertieft. Unter der Tafel sind ein Herz und ein Gehirn zu sehen, welche für Gefühl und Verstand stehen. Die Hirnhälften sind voneinander getrennt, wobei die rechte Gehirnhälfte, die für kreatives und ganzheitliches Denken verantwortlich sein soll, von einem Drachen attackiert wird. Über der linken analytischen Gehirnhälfte zeigt Bush derweil den Baphomet. Nun ist die Lehrmeinung von den Zuständigkeiten der beiden Hirnhälften zwar veraltet, aber das ändert nichts daran, was hier gemeint ist.

Auf die Baphometgeste wird noch einmal besonderes Augenmerk gelegt. Kurz darauf dreht sich Bushs Kopf wie in „Der Exorzist“ um 180°.

Nach weiteren 180° hat sich Bush in Obama verwandelt. Dieser trägt statt der Narrenkappe einen Akademikerhut. Tatsächlich gilt George W. aufgrund seiner zahlreichen Fehltritte gemeinhin als Trottel, während Obama eher die gebildeten Menschen anspricht. Doch wie im Film angedeutet wird, handelt es sich um dieselbe Marionette. Das Gesicht ist anders, aber die Agenda bleibt gleich.

Obama darf gleich mal ein Horusauge zudrücken und seine Vampirzähne entblößen. Anschließend nimmt er wieder eine unschuldige Pose ein, lacht dabei aber das Publikum aus.

Ihm gegenüber sitzt ein kleines Mädchen, deren weißes Kleid ihre Unschuld symbolisiert. Doch ihre Unschuld wird sie bald verlieren, denn in ihren Händen hält sie die verbotene Frucht. Bei genauerem Hinsehen befindet sie sich außerdem in einem Bannkreis und hinter ihr wartet das weiße Kaninchen, welches ihre bevorstehende Reise ins Wunderland ankündigt.

Rundherum befinden sich andere Kinder, die jedoch eine in Stacheldraht gefesselte, amorphe Masse bilden. Sie stehen für die geknechteten Menschen, welche unfähig sind, sowohl ihre Gefangenschaft wahrzunehmen als auch die Rituale, welche direkt vor ihnen stattfinden. Von ihnen hat das Mädchen keine Hilfe zu erwarten.

Als das Licht sich verdunkelt und nur noch Alice sowie das weiße Kaninchen erhellt sind, wird im Hintergrund die „Exit“-Aufschrift auf der Tür sichtbar.

Das Mädchen entscheidet sich genau dafür, indem es den Apfel nicht anbeißt, sondern fallen lässt. Er rollt zu Obamas Füßen, wo auf dem Schachbrettboden die Buchstaben LC stehen. Zusammen mit dem „F“ für „Foot“ könnte hier das Kürzel LCF herausgelesen werden. Im hochgradig okkulten Film „Die neun Pforten“ ist LCF die Abkürzung für „LuCiFer“. Das würde passen, denn immerhin war er es, der Eva den Apfel überreicht hat.

Der Apfel bricht entzwei und es wächst eine Blume daraus hervor.

Offenbar war dieses Ergebnis nicht beabsichtigt, denn Obama treibt es den Schweiß auf die Stirn. Anschließend blickt er enttäuscht auf den Boden.

Damit endet die Szene und die Kamera zoomt aus der Schule heraus. Draußen ist an einer Wand ein Graffiti zu sehen, das bei genauerer Betrachtung das Wort „PSALM“ ergibt. Der obere Teil des Doppelblitzes lässt sich als „3“ lesen und dahinter steht noch einmal „V3“. Ist hier der Psalm 3 Vers 3 gemeint? Dieser lautet: „Aber du, Herr, bist der Schild für mich und der mich zu Ehren setzt und mein Haupt aufrichtet.“ Wie es scheint, hat der aufrichtige Glaube das Mädchen gerettet.

Allerdings ist es immer noch Punkt 12 in der Antarktis und die USA hat der innere Konflikt sinnbildlich zerrissen. Es folgen nämlich nicht alle Menschen der geplanten Agenda. Dem wachsenden Rassismus stehen Bürgerrechtler gegenüber, die Kriege seit 9/11 haben zur Entstehung einer neuen Friedensbewegung geführt und zudem erkennen immer mehr Menschen, auf wessen Seite die herrschende Elite wirklich steht. Nun ja, mit Ausnahme der christlichen Rechten, die sich von Satanisten wie Bush und Trump zu Hass und Gewalt aufstacheln lassen.

Letztendlich könnte ein Bürgerkrieg aber durchaus gewollt sein, genauso wie das 9/11-Ritual von langer Hand geplant war. Dieses ist im Hintergrund der Szene zu sehen, wo zwei Eistürme qualmen und in sich zusammenbrechen. Während der Film produziert wurde, war das natürlich längst Geschichte, doch es folgen noch einige Ankündigungen zukünftiger Ereignisse.

Die offizielle Geschichtsschreibung macht Osama bin Laden für die Anschläge verantwortlich. Dieser ist in der nächsten Einstellung zu sehen und zwar mit CIA-Logo am Hemd. Offener kann man nicht zugeben, dass Tim Osman ein Agent der USA war! Zudem steht der muslimische Halbmond Kopf und ist in blutiges Rot getaucht. Das hat nicht nur damit zu tun, dass er vom Süden aus zu sehen ist, es steht auch für die Instrumentalisierung des Islam sowie die Umkehr seiner Werte im Dienste der neuen Weltordnung. Die Islamisten dienen damit letztendlich der satanistischen Weltelite.

Die folgende Einstellung zeigt einen Öltropfen, der ins Meer rinnt, darüber einen Bohrturm auf dem Eis. Das antarktische Szenario sollte hier nicht wörtlich genommen werden, da auch das 9/11-Ritual nicht auf Antarktika, sondern in New York stattfand. Das in den Ozean tropfende Öl könnte daher am ehesten für die Katastrophe auf der Deep Water Horizon stehen, hinter der ebenfalls ein geplantes Ritual vermutet wird.

Nachdem nun schon zwei vergangene Rituale abgehandelt sind, wird in der nächsten kurzen Szene ein mögliches zukünftiges Ritual gezeigt. Zu sehen ist die Freiheitsstatue auf einem freimaurerischen Hexagramm.

In der Realität steht der römische Sonnengott Mithras (gleichbedeutend mit dem griechischen Helios) auf einem 11-zackigen Stern. Sowohl die Zahl 11 als auch das Hexagramm im Film sind Hinweise auf den französischen Bildhauer Frédéric-Auguste Bartholdi (1834-1904), der selbstverständlich ein Freimaurer war.

Bartholdi mit verdeckter Hand

In „I Pet Goat“ wird jedenfalls die Zerstörung der Freiheitsstatue gezeigt. Dies könnte entweder eine Ankündigung eines weiteren Megarituals in New York sein oder sinnbildlich für die Zerstörung der Freiheit stehen.

Interessanterweise gibt es eine ganze Reihe von Hollywood-Blockbustern, die ebenfalls die Zerstörung der Freiheitsstatue bzw. der gesamten Stadt zeigen. Darunter „Independence Day“, in dem auch Anspielungen auf 9/11 zu finden sind.

Als nächstes ist ein Weltenei zu sehen, in dem ein menschlicher Embryo heranwächst. Das Ei wird von einer Schlange gehalten und von einem reptiloiden allsehenden Auge bewacht. Wenn das mal keine Anspielung darauf ist, dass die menschliche Spezies von Reptiloiden erschaffen wurde bzw. genetisch verändert wird.

Aus dem Ei schlüpft schließlich ein Kind mit einem leeren Kopf. Dieser wird von einem finsteren Typen mit Falschinformationen gefüllt, der nicht zufällig im Fernsehen seinen Sermon abgibt. Das Fernsehen wird hier als die Propagandamaschine gezeigt, die es tatsächlich ist. Ebenso wenig ist es ein Zufall, dass das Gesicht das allsehende Schlangenauge ersetzt hat. Der Reptiloid hat sich lediglich eine Maske aufgesetzt, seine spitzen Zähne sind aber immer noch zu erkennen. Zudem betont er das linke Auge und hat eine umgedrehte Pyramide am Kinn.

In den Augen des Kindes spiegeln sich die ganzen negativen Informationen, mit denen uns die Nachrichten täglich bombardieren. Von zusammenbrechenden Märkten bis zu Krieg ist alles dabei.

Im nächsten Krieg werden wohl die experimentellen Kampfjets des Typs TR-3B zum Einsatz kommen. Diese sind nämlich als nächstes zu sehen, womit klar sein dürfte, dass u.a. die Phoenix Lights von 1997 auf irdische Geheimtechnologien zurückzuführen sind.

Der 3. Weltkrieg wird im Nahen Osten beginnen, wovon auch die meisten Propheten wie Nostradamus ausgehen. Ob die folgenden Bilder nur den Ort markieren oder darüber hinaus die Zerstörung des Islams ankündigen, wird sich erst noch zeigen müssen. Auf jeden Fall treffen die Bomben eine Moschee.

Der Atompilz im Hintergrund der trauernden Frau, die ihr totes Kind beweint, wirkt auch nicht gerade einladend.

Ein Skarabäus darf in der Szene nicht fehlen.

Das tote Kind kann sich bei alledem noch glücklich schätzen, denn andere Kinder werden zu Soldaten gemacht. Das kennt man vor allem aus Afrika und deshalb ist der Kindersoldat auch schwarz. Sein Vorgesetzter, der ihm eine Waffe überreicht, trägt als Tattoo einen Schädel mit gekreuzten Knochen. Eine Verherrlichung des Todes, wie man sie u.a. von Skull & Bones oder den Nazis kennt.

Die nächste Einstellung ist besonders brisant, denn sie straft alle Verschwörungstheorien Lügen, die behaupten, dass die neue Weltordnung sozialistisch sei. Zu sehen ist ein Proletarier mit Hammer und Sichel, der ertrinkt. Dies symbolisiert die Zerschlagung sämtlicher linker Kräfte, denn die Vereinigung aller Proletarier der Welt wäre die größte Bedrohung für die neue Weltordnung. Genau darum geht die Trump-Regierung so hart gegen das sozialistische Venezuela vor, gefolgt von Destabilisierungsmaßnahmen in Kuba und Bolivien. Schon in der Vergangenheit haben die USA den Sozialismus überall zu zerstören versucht, in Chile, dem Kongo und Honduras auch mit nachhaltigem Erfolg.

Ähnlich brutal geht die neue Weltordnung gegen Pazifisten vor. Ein Mädchen mit weißer Flagge wird fast von Panzern überrollt und schließlich vom Tod höchstpersönlich geholt. Der Tiger auf ihrem Rücken kann eigentlich nur für Asien stehen. Insbesondere China steht der geplanten US-Hegemonie im Weg, weswegen sich der 3. Weltkrieg letztendlich gegen die stärkste Konkurrenz richten wird.

In diese Welt des totalen Kriegs tritt schließlich der falsche Prophet. Er sieht zwar aus wie eine klassische Interpretation von Jesus, aber die Pyramide mit dem dritten Auge darunter entlarvt den Gelbsüchtigen eigentlich sofort.

Es macht ihn auch nicht viel sympathischer, dass er einen weißen Schmetterling verbrennt. Der Schmetterling kann hier nur bedingt als Symbol einer Metamorphose gedeutet werden, nämlich in Hinblick auf die Erschaffung der neuen Weltordnung. Es ist viel mehr das Weiß als Farbe der Unschuld, die hier vom falschen Propheten niedergebrannt wird.

Um das Ganze abzurunden, reist der Jesusimitator auf einer Totenbarke, die das Abbild von Anubis trägt. Ein Hinweis darauf, wie viele Menschen der falsche Heiland ermorden wird.

Ihm zur Seite steht Kali, die Hindugöttin für Tod und Zerstörung. Das passt, denn laut Hinduismus leben wir momentan im Kali-Yuga, dem Zeitalter des Verfalls.

Die Hand Gottes zeigt derweil auf einen Phallusturm. Auf diesem ist ein Kirchenkreuz zu sehen, welches das katholische Patriarchat verkörpert.

In dem Turm lebt eine verschrumpelte alte Frau. (Die Tittenbilder ersparen wir uns jetzt mal…) Sie stellt einmal mehr das weibliche Prinzip des Herzens dar, welches wir schon zu Beginn im Klassenzimmer gesehen haben. Hier ist es nun vom Patriarchat unterdrückt, wobei die Realität treffend in Bildsprache übersetzt wird.

Inzwischen ist die Liebe also eingekerkert und was übrig bleibt, sind gleichgeschaltete, seelenlose Menschen.

Der falsche Jesus beendet die Herrschaft der Technokraten.

Er vertreibt auch die Schlange.

Und er lässt den muslimischen Jungen wiederauferstehen, welcher sogleich wie ein Derwisch vor dem Vollmond tanzt.

Aus Kali ist inzwischen ein Katchina geworden, ein Geistwesen aus der Kultur der Hopi und Zuni. Die Hopi sind für ihre spirituelle Naturverbundenheit bekannt und auch sie haben sehr treffende Vorhersagen über die Zukunft gemacht.

Die dargestellte Wandlung symbolisiert den Übergang vom Kali-Yuga in ein scheinbar spirituelles Zeitalter. Das wäre ja nicht verkehrt, wenn man den Lehren der Hopi folgen würde. Doch die neue Weltordnung zielt wohl eher auf ein esoterisches Zeitalter ab und die Aufgabe des falschen Propheten ist es, Ordnung in das zuvor veranstaltete Chaos zu bringen. Nach all dem Krieg und Leid werden die Menschen diese Ordnung willkommen heißen und den esoterischen Irrlehren des falschen Jesus folgen.

Das Christentum wird im Wassermannzeitalter keinen Platz mehr haben und deshalb sieht man hinter dem Jesusimitator auch eine Kirche zusammenbrechen. Der linke Turm stürzt dabei exakt genauso in sich zusammen, wie jener der Notre Dame im April 2019. Da „I Pet Goat“ rund 7 Jahre vor dem Ereignis produziert wurde, stellt sich die Frage, ob die Notre Dame nicht im Rahmen eines Rituals absichtlich angezündet wurde?

Klar, die Kirche in „I Pet Goat“ sieht völlig anders aus als ihr Gegenstück in Paris. Die Twin Towers des World Trade Centers zu Beginn des Film wurden allerdings ebenfalls abstrahiert und ein deutlicher Hinweis auf die Notre Dame ist der Wasserspeier an der antarktischen Eiskirche. Die Teufelsfratze könnte darüber hinaus sinnbildlich für die Rolle Satans in der katholischen Kirche stehen. Dieser Fakt lässt sich zwar nicht leugnen, ist aber weder ein Grund, Weltkulturerbe zu zerstören, noch dem falschen Propheten zu folgen.

In der letzten Szene, in der der Jesusimitator in den Sonnenaufgang segelt, stürzen auch die Pyramiden von Gizeh zusammen. Leider dürfte das mitnichten das Ende der Freimaurerei bedeuten und hoffentlich auch nicht die Zerstörung von weiterem Weltkulturerbe. Möglicherweise könnte es mit der Sonne selbst zu tun haben, worauf die Feuermeteore hindeuten, die von ihr ausgehen. Soll hier etwa ein kataklysmisches Naturereignis angekündigt werden? Diesbezüglich gibt es auch in verschiedenen Kulturen Prophezeiungen, laut denen unser aktuelles Zeitalter in Feuer enden wird. Ähnliches verkündet zudem der Film „Know1ng“.

Interessant an der Schlussszene von „I Pet Goat“ ist weiterhin, dass die Sonne im Zeichen des Skorpions aufgeht, dessen Stachel sich hinter den Wolken abzeichnet. Dieses Tierkreiszeichen steht scheinbar verkehrt herum am Himmel, doch erinnern wir uns, dass der gesamte Film in der Antarktis spielt und von der Südhalbkugel aus ist das Sternzeichen tatsächlich so zu sehen. Nun ist der Skorpion ein Novembersternbild, womit wir schon einmal einen zeitlichen Rahmen für das angekündigte Ereignis haben. Das Jahr, in dem alles stattfinden soll, bleibt allerdings noch offen.

Fazit: In den knapp siebeneinhalb Minuten „I Pet Goat“ stecken mehr okkulte Symbole und unterschwellige Botschaften als in einem dreistündigen Hollywood-Blockbuster. Das ist auch der Grund, warum dieser Artikel so lang ist. Es war allerdings wichtig, über die Inhalte dieses Animationsfilms aufzuklären, denn allein schon die offensichtlichen Botschaften haben es echt in sich!

Operation BlackJack – Der NWO-Comic

In der britischen Zeitung The Telegraph erschien vor einigen Jahren ein Comic mit dem Titel „Operation BlackJack“, welcher den Aufstieg der neuen Weltordnung in Bildern schilderte. Schritt 1. sollte dabei eine Serie von nuklearen Terroranschlägen beinhalten. Als Ziele wurden unter anderem New York, Washington D.C., Los Angeles, Portland, Toronto, Mexico City und London genannt.

BlackJack Comic NY

BlackJack Comic Washington

BlackJack Comic LA

BlackJack Comic Portland

BlackJack Comic Toronto

BlackJack Comic_2

im Comic waren die Atombomben in weißen Vans mit einem Sonnensymbol versteckt. Interessanterweise wurden solche Vans während der Olympischen Spiele 2012 in London gesichtet, für die tatsächlich eine erhöhte Terrorwarnstufe galt. Sollte das inszenierte Spektakel eventuell schon 2012 stattfinden, musste aber aus unbestimmten Gründen verschoben werden?

BlackJack Comic Van

BlackJack Comic_1

Immerhin wurde in „Operation BlackJack“ schon damals eine „Boston Bomb“ angekündigt, welche dann 2013 tatsächlich explodierte – mehr oder weniger.

BlackJack False Flag

In der Folge der Anschläge wurde ein Bürgerkrieg in den USA angekündigt, welcher durchaus nicht unwahrscheinlich wäre. Von Washington D.C. würde sich dem Comic zufolge eine neue Regierung im Westen abspalten.

BlackJack Denver

Wenn das schon beunruhigend ist, dann ist es die Prophezeiung von Konzentrationslagern auf dem Boden der USA erst recht. Da fallen einem unweigerlich die unzähligen FEMA-Camps ein, die stets als Verschwörungstheorie abgetan werden. Der Telegraph hält sie offensichtlich nicht für unmöglich.

BlackJack Comic KZ

Angriffsziel New York – Und täglich grüßt der Inside Job

Wie jedes Jahr am 11. September ist das TV-Programm voll von billigen Propaganda-Filmen wie „World Trade Center“ oder „Flug 93“. Nicht zu vergessen die unzähligen Dokumentationen, welche nach mehr als 10 Jahren immer noch einen großen Bogen um sämtliche Ungereimtheiten und offensichtlichen Bildmontagen machen. Sogar die Computeranimationen vom Einsturz des World Trade Centers, welche nichts mit der Realität von 2001 zu tun haben, werden alljährlich wiedergekäut. Eine Lüge wird jedoch nicht glaubhafter, indem man sie in Dauerschleife wiederholt.

Während diese Lüge nun Jahr für Jahr eine Renaissance feiert, könnte der nächste Inside Job schon längst in Planung sein. Wir haben bereits darauf hingewiesen, dass das 9/11-Ritual in Filmen, Videospielen und der Pop-Okkultur angekündigt wurde. Verfolgt man diese Spur weiter, so mehren sich inzwischen die Zeichen für einen erneuten Angriff auf den „Big Apple“, was übrigens eine Anspielung auf den Sündenfall ist.

Entsprechend göttlich fällt die Strafe in „Deep Impact“ von 1998 aus.

NY Sintflut_1

In „The Day after Tomorrow“ aus dem Jahr 2004 wird New York abermals von einer Sintflut biblischen Ausmaßes getroffen. Das Wasser könnte dabei allerdings für Wasserstoff stehen, wie die folgenden Beispiele nahe legen.

NY Flutwelle_1

NY Flutwelle_2

Im 2008 erschienenen „Cloverfield“ wütet ein verstrahltes Monster durch Manhattan und reißt dabei der Freiheitsstatue den Schädel weg.

Cloverfield

In „Know1ng“ von 2009 wird New York durch einen Sonnensturm ausgelöscht. Dieser ist symbolisch zu verstehen und könnte auf eine nukleare Explosion hindeuten.

Apokalypse New York_1

Apokalypse New York_2

Im 2011 erschienen „The Divide“ werden die Verantwortlichen schon etwas konkreter. New York wird in diesem abartigen Streifen mit einem nuklearen Erstschlag ausgelöscht, für den mutmaßlich die Nordkoreaner verantwortlich gemacht werden.

The Divide Poster

Wie ernst diese Drohung zu nehmen ist, zeigt die Pyramide mit Auge, die im Laufe des Films im Hintergrund zu sehen ist.

Satanic Illuminati

Ähnlich direkt ist der Serienpilotfilm von „Rewind“ aus dem Jahr 2013. In diesem Zeitreiseabenteuer wird New York zu Beginn von einem nuklearen Terroranschlag erschüttert, bei dem 9 Millionen Menschen sterben. Die geplante Serie wurde anschließend gecancelt, weil sie wohl schon zu viel verraten hat. Man denke nur an die Absetzung der „Lone Gunmen“, nachdem in diesem „Akte-X“-Spin off 9/11 ebenso detailliert vorweggenommen wurde.

Rewind New York

In „The Amazing Spider-Man“ von 2012 ist man vom nuklearen Szenario zu einem Biowaffenanschlag übergegangen. Das Toxin verwandelt Menschen übrigens in Reptiloide.

Repto Attack

Zwei Jahre später erschien „Teenage Mutant Ninja Turtles“ mit einem ganz ähnlichen Plot, der ebenfalls Reptilien beinhaltet. Abermals soll eine biologische Waffe an der Spitze eines Hochhaussendemastes gezündet werden und diesmal wird sogar offen zugegeben, dass es sich um einen Inside Job handelt.

NY Bio Attack

In „Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen 2“ von 2013 sind es mal wieder Monster. Also ebenfalls Biowaffen, wenn man so will.

NY destroyed by Burgers

In der letzten Superman-Verfilmung „Man of Steel“, die ebenfalls 2013 in die Kinos kam, findet die finale Schlacht in New York statt, wobei große Gebiete der Innenstadt zertrümmert werden.

NY in Flammen

Es war übrigens nicht das erste Mal, dass Aliens den Big Apple heimsuchen. New York gehörte bereits 1996 in „Independence Day“ zu den Hauptangriffszielen der Außerirdischen.

ID4 New York

Wird New York also im Zuge des Blue Beam Project attackiert oder schon vorab mit Biowaffen attackiert oder nuklear ausgelöscht? In letzterem Fall würde man die Schuld wohl Nordkorea, China oder Russland geben, was ein willkommener Anlass für einen dritten Weltkrieg wäre.

Iron Sky – Mondnazis greifen an!

von Joe Doe

Was zunächst als witziger Fake-Trailer auf Youtube die Runde machte, wuchs sich dank großzügiger Spenden zu einem ambitionierten Filmprojekt aus, welches 2012 die Kinos stürmte. Die hohen Erwartungen wurden dabei nicht nur erfüllt, sondern übertroffen.

Nazi Crop Circle

Natürlich hat sich nicht jeder vorab mit der Entwicklung von „Iron Sky“ beschäftigt und daher wirkt es für einige vielleicht nur wie ein weiterer Invasionsfilm. Doch weit gefehlt! Was die Finnen hier abliefern, kann sich nicht nur locker mit Hollywood-Blockbustern messen, es ist obendrein auch noch eine echte Innovation gegenüber den Invasionsfilmen nach Schema F, die Hollywood im Dutzend ausspuckt.

Das liegt unter anderem daran, dass sich „Iron Sky“ eines eher unbeliebten Mythos annimmt, der manchmal zu recht, oft aber auch zu unrecht als braune Esoterik verschrien wird. Die Rede ist von den Reichsflugscheiben, mit denen die Nazis nach Neuschwabenland (Antarktis) oder wahlweise zum Mond entkommen sein sollen.

Einen wahren Kern scheinen zumindest einige Elemente der Verschwörungstheorie tatsächlich zu haben. So ist z.B. die Antarktisexpedition des deutschen Forschungsschiffes „Neuschwabenland“ historisch belegt., Während dieser Expedition wurde ein Teil des Kontinents mit Hakenkreuzfähnchen als Reichgebiet markiert. Eine weitere Mission zur Antarktis war zwar geplant, wurde jedoch nach Kriegsausbruch abgeblasen. Die Nazis kehrten nie in die Antarktis zurück und auf dem Mond sind sie erst recht nicht gelandet.

Das Thema der Reichflugscheiben ist noch weitaus umstrittener. Es gab zwar in der Tat schon während des 3. Reiches esoterische Kreise, die sich mit UFO’s und Außerirdischen beschäftigten, doch darf bezweifelt werden, dass es dieser handvoll Naziokkultisten gelang, eine funktionierende Flugscheibe nachzubauen. Historisch belegt sind lediglich einige runde Nurflügler, die jedoch allesamt konventionell betrieben wurden. Das modernste, was die Luftwaffe des 3. Reichs zu bieten hatte, waren die ersten Überschallflugzeuge der Horten-Reihe, unter denen sich sogar ein experimenteller Tarnkappenbomber befand.

Ein weiteres Experiment war die so genannte „Glocke“, über die in der N24-Doku „Das geheime UFO-Projekt der Nazis“ berichtet wurde. Dabei handelte es sich wohl um einen Versuch, einen Antigravitationsantrieb mittels elektrischer Felder zu entwickeln. Das wäre mit dem damaligen technischen Stand durchaus nicht unmöglich gewesen und offenbar wurde der Prototyp von den Amerikanern erbeutet, da einige Jahre nach dem Krieg ein vergleichbares Objekt in den USA abstürzte.

Natürlich war die Technologie noch nicht ausgereift und weit von einer Reichflugscheibe entfernt. Den entscheidenden Durchbruch für eine Serienproduktion gab es nie, denn sonst hätte Nazideutschland den Krieg wohl nicht verloren. Die Wunderwaffen sowie die Reise zum Mond bleiben ein Mythos bzw. Wunschdenken einiger Neonazis.

Mondbasis Nazi 1

Das tut „Iron Sky“ jedoch keinen Abbruch, denn der Film erhebt weder den Anspruch auf Realismus, noch glorifiziert er gar den Faschismus. Im Gegenteil! Es handelt sich um eine Parodie, die sowohl das 3. Reich, als auch die US-Außenpolitik auf’s Korn nimmt. Und das auf solch irrsinnig witzige Weise, dass man aus dem Lachen kaum mehr herauskommt.

Moment, darf man eigentlich über Nazis lachen? Darauf wusste schon Charlie Chaplin die richtige Antwort, als er „Der große Diktator“ drehte. Selbstverständlich gibt es in „Iron Sky“ eine liebevolle Hommage an diesen Klassiker, die obendrein nachdenklich stimmt. Denn auf der Rückseite des Mondes hat „Der große Diktator“ eine Laufzeit von nur 10 Minuten und wird von den Mondnazis als Propagandafilm ausgelegt. Als die verblendete Lehrerin Renate Richter (Julia Dietze) auf der Erde in den Genuss der ungekürzten Version kommt und danach noch auf eine Gruppe rüpelhafter Naziskinheads trifft, bricht ihr Weltbild völlig zusammen und schlussendlich landet sie in den Armen des afroamerikanischen Astronauten James Washington (Christopher Kirby).

Doch wie gesagt werden nicht nur die Mondnazis durch den Kakao gezogen, sondern insbesondere auch die USA. Die Präsidentin erinnert nicht zufällig an Sarah Palin und führt einen radikal überzogenen Wahlkampf. Für diesen greift sie selbst erst auf Naziideologie zurück, um dann mit dem Nazifeindbild zu punkten und den Invasoren mit dem US-Raumschiff „George W. Bush“ einzuheizen. Das Zitat „Alle Präsidenten, die einen Krieg beginnen, werden wieder gewählt“, dürfte inzwischen Kultstatus haben.

Leider kommt bei der Präsidentin die übliche okkulte Symbolik ins Spiel. Sie trägt in wirklich jeder Szene rote Kleidung, womit sie eine typische Femme Fatale darstellt.

Palin in Red

Zudem ist ihre Idee, eine Invasion für ihre politischen Ziele zu nutzen, nicht wirklich neu. Zum einen finden sich dafür einige historische Beispiele wie Pearl Habor und 9/11. Zum anderen kommt einem das Blue Beam Project in den Sinn. In dieser Hinsicht sind zwei Punkte interessant. 1. Sind die Invasoren aus dem All in Wirklichkeit Menschen, was als Hinweis auf einen Inside Job gedeutet werden kann. 2. Sind sowohl die Angreifer als auch die vermeintlichen Retter Faschisten, die hinter den Kulissen zusammenarbeiten.

An was sie arbeiten, dürfte dabei wohl klar sein. Der Möchtegern-Mondführer Klaus Adler hat darüber ein Buch mit einem unmissverständlichen Titel geschrieben.

Adlers NWO

Einen Vorläufer der neuen Weltordnung gibt es im Film indes schon: Die Vereinte-Welt-Konföderation. Na wenn das mal keine Anspielung auf die UN ist…

Weltkonföderation

Der orwellsche Überwachungsstaat muss ebenfalls nicht erst geschaffen werden, er ist schon überall präsent.

Yes we scan

Während die Präsidentin und ihre Nazi-PR-Abteilung sich um die Errichtung der neuen Weltordnung kümmern, landet der albinisierte Astronaut James Washington auf der Straße. Dort darf er den Verschwörungstheoretiker spielen, den niemand ernst nimmt. Im Hintergrund findet sich übrigens eine umgedrehte 666.

Mondnazis 666

Mindestens eine Pyramide darf auch nicht fehlen. Hätten die Finnen ihr Projekt bloß ohne die Hilfe von Hollywood durchgezogen, dann wären dem Publikum solche Symbole vielleicht erspart geblieben.

NY Pyramide

Symbolisch startet dann auch die Invasion der Mondnazis. Das erste, was die Reichsflugscheiben zerstören, ist die Freiheitsstatue. Ein deutlicher Verweis darauf, dass es in der neuen Weltordnung keine Freiheit mehr geben wird.

Freiheit zerstört

Allerdings kann sich die neue Weltordnung am Ende von „Iron Sky“ nicht wirklich durchsetzen. Wie gesagt bedient der Film nicht das Schema F, nach welchem die außerirdischen Invasoren die Menschheit dazu zwingen, sich unter einer globalen Diktatur zu vereinen. Bereits vorab halten sich die Nationen wegen ihrer schwarzen Raumfahrtprogramme den Bruch internationaler Verträge vor.

Secret Space Programs

Zwar kämpfen die Raumflotten der verschiedenen Nationen zunächst gemeinsam gegen die Nazis. Doch kaum sind diese besiegt, offenbart sich, dass es der USA nur um die Rohstoffe des Mondes (Helium 3) geht, was der internationalen Zusammenarbeit schnell ein feuriges Ende bereitet.

Helium 3 Mine

Fazit: „Iron Sky“ ist definitiv der innovativste, intelligenteste, provokanteste und witzigste Invasionsfilm, der je gedreht wurde. Er bietet neben Action und Spannung vor allem viel schwarzen Humor, dass man sich vor Lachen kaum auf dem Kinosessel halten kann. Die Spezialeffekte stehen den großen Blockbustern zudem in nichts nach, obwohl der hauptsächlich aus Spenden finanzierte Streifen über ein Budget von gerade einmal knapp 8 Mio. Dollar verfügt.

Leider kommt im Laufe des Films dann doch die übliche Symbolik durch. Die Hakenkreuze können dabei aus nachvollziehbaren Gründen direkt noch verziehen werden. Immerhin handelt der Film von Nazis und die Verwendung von deren Symbolen hat stets einen stark satirischen Charakter.

Nazihüpfspiel

„Iron Sky“ Trailer:

Man of Steel – Superman goes Dark

von Joe Doe

Es gibt nun schon zahlreiche „Superman”-Verfilmungen, egal ob im Kino oder im Fernsehen. Das letzte Remake von Bryan Singer, „Superman returns“ aus dem Jahr 2006, war dabei mit Abstand die albernste Version überhaupt. Zack Snyder setzt nun mit „Man of Steel“ gänzlich andere Akzente.

Das blau/rote Kostüm in entsättigten Farben.

Das blau/rote Kostüm in entsättigten Farben.

Dies ist bereits in den ersten Szenen spürbar. Zwar weiß inzwischen wohl jedes Kind, dass Clark Kent vom untergegangenen Planeten Krypton stammt, doch nie wurde seine Vorgeschichte so detailliert und dramatisch erzählt. Man erhält weitaus tiefere Einblicke in die Kultur von Krypton als es bisher der Fall war.

Allerdings ist dies keine Kultur, in der man leben möchte. Die natürliche Zeugung von Kindern ist verboten und die Klone reifen in wahrhaftigen Kindergärten heran, die an die Felder aus „Matrix“ erinnern. Das Schicksal jedes Neugeborenen ist vorherbestimmt wie in einem Ameisenstaat. Wer Arbeiter ist, bleibt dies ein Leben lang.

Jor-El (Russell Crowe) hält sich jedoch nicht an diese Vorgaben und zeugt mit seiner Frau ein Kind auf natürliche Weise, welchem er die freie Wahl über sein Schicksal lassen will. Das Schicksal des Jungen liegt jedoch nicht auf Krypton, sondern auf der Erde. Und das aus gutem Grund.

Die Kryptoniden haben ihren Planeten nämlich derart ausgebeutet, dass er unterzugehen droht. Von Vakuumfeldenergie haben die Kryptoniden scheinbar noch nie etwas gehört, was Zweifel an ihrer technologischen Überlegenheit aufkommen lässt. Wirklich spirituell sind sie ebenfalls nicht, denn General Zod (Michael Shannon) nutzt die instabile Lage für einen Militärputsch aus.

Zod versucht zunächst, Jor-El von seiner Ideologie zu überzeugen, was ihm jedoch misslingt. Für den Ungehorsam und die Zeugung des Kindes tötet Zod Jor-El, doch kurz darauf wird er von Regierungstruppen gestellt und verurteilt. Der Bürgerkrieg ist vorbei, doch gleichzeitig bricht die Apokalypse über Krypton herein.

Kryptokalypse

Was bleibt, sind einige optisch beeindruckende Szenen mit aufwendigen Kostümen und natürlich Jor-Els Sohn Kal-El. Dessen Rettungskapsel tritt nicht zufällig im Orbit des Saturns in unser Sonnensystem ein. Es wäre schon unwahrscheinlich, überhaupt in der Nähe eines Planeten in den Normalraum zu fallen, doch es muss ausgerechnet der Planet mit der zweithöchsten okkulten Bedeutung sein. Die Bruderschaft des Saturn scheint hier ihren falschen Messias zu begrüßen, dessen Vater kurz zuvor noch großkotzig meinte, dass dieser auf der Erde ein Gott sein werde. Gefallener Engel trifft es wohl eher.

Danach gibt es erst einmal einen gewaltigen Sprung in der Handlung und man lernt den erwachsenen Clark Kent (Henry Cavill) kennen, wie er gerade Menschen von einer brennenden Ölbohrplattform rettet. Da kommt einem unweigerlich die Deep Water Horizon in den Sinn. Natürlich spart man in dieser Szene eines flammenden Infernos nicht mit den hanebüchenen Kräften Kents.

Diese hat er allerdings nur auf der Erde. Die Kryptoniden können nämlich in ihrer gewohnten Umgebung weder levitieren (schweben) und im Vakuum des Weltraums atmen, noch haben sie den Röntgenblick oder Laseraugen. Diese Fähigkeiten entwickeln sie nur auf der Erde, was an der jungen Sonne und der Atmosphäre liegen soll. Da stellt sich allerdings zwangsläufig die Frage, warum wir Menschen dann nicht auch Superkräfte haben? Dieser Plot ist einfach himmelschreiender Unsinn!

Die Kindheit von Clark Kent, wie ihn seine irdischen Pflegeltern getauft haben, erfährt man indessen nur in Rückblenden. Der strahlende Held fing als Außenseiter an und musste seinen Pflegevater Jonathan Kent (Kevin Costner) in einem Tornado sterben sehen, da dieser nicht wollte, dass er für ihn seine außerirdische Identität preisgibt.

Die Haupthandlung spielt 33 (!) Jahre später und kommt mit der Entdeckung eines in der Arktis eingefrorenen Raumschiffs in Gang, welches vom Militär gefunden wird. Dieses ist allerdings schon vor über 18.000 Jahren auf der Erde gelandet, womit hier wieder einmal die Prä-Astronautik bedient wird.

Warum das Militär der Reporterin Lois Lane (Amy Adams) entgegen aller Geheimhaltung Zugang zu Informationen gewährt, bleibt rätselhaft. Wahrscheinlich nur, damit sie im Raumschiff auf Clark treffen kann und so die berühmteste Liebesbeziehung der Comic-Geschichte in Gang kommt.

Völlig abgelenkt durch Lois und ein Hologramm seines Vaters, welches ihm die Geschichte von Krypton erklärt, löst Clark mit seiner Anwesenheit im Raumschiff ein Notsignal aus. Dummerweise sind die bösen Putschisten die einzigen Überlebenden seines Volkes und so bekommt die Erde kurze Zeit später unangenehmen Besuch.

General Zods Schergen brauchten 33 (!) Jahre, um Kal-El zu finden und reisten dafür tausende Lichtjahre, aber ein ordentliches Funksignal bekommen sie nicht hin. Mit einem verrauschten Signal macht Zod der Menschheit klar, dass sie nicht alleine ist und ein Fremder unter ihnen lebt, dessen Auslieferung der General fordert. Das erinnert ein wenig an „Transformers – Die Rache“ und auch in Superman geht es den Bösewichten eigentlich mehr um ein außerirdisches Artefakt.

Weithin treten in dieser Szene wieder die üblichen Botschaften zutage. Ein Erstkontakt in naher Zukunft, die Tatsache, dass einige von den Besuchern bereits unerkannt unter uns leben und ein berechtigtes Misstrauen den Fremden gegenüber, die natürlich nichts Geringeres als eine Invasion planen.

In der wagen Hoffnung, das Schlimmste zu vermeiden, liefert das US-Militär Superman aus. Natürlich klappt dies nur, weil er sich freiwillig stellt, denn die irdischen Ballermänner sind gegen seine Kräfte machtlos. Aus unerfindlichen Gründen wollen die Invasoren plötzlich auch Lois mitnehmen, die ebenfalls freiwillig mitgeht.

Abgeführt

An Bord des Mutterschiffs gibt es dann neben einer düsteren Necromonger-Atmosphäre auch einiges an Symbolik zu sehen. In einer Sequenz, die scheinbar eine telepathische Traumwelt zwischen Clark und Zod darstellen soll, trägt Superman statt seinem Cape ein T-Shirt mit der Aufschrift „Royals“. Dies kann eigentlich nur bedeuten, dass er von adeligem Blut ist und ihm die Herrschaft gebührt. General Zod verstößt indessen gegen seine eigene Ideologie, indem er nach der Herrschaft über die Erde trachtet, obwohl er als Krieger ausgebrütet wurde und sein Schicksal damit vorbestimmt ist.

Obwohl Michael Shannon sich sichtlich darum bemüht, seine Rolle glaubwürdig zu spielen, bleiben die Motive von Zod sehr eindimensional. Und so kommt es zum unvermeidlichen Showdown. Doch zuerst müssen Lois und Clark vom Mutterschiff entkommen, wobei sie Hilfe von Jor-Els Hologramm erhalten. Lois darf auf der Flucht sogar ein paar Gegner eigenhändig ausschalten, bevor sie dann doch wieder von Superman gerettet werden muss. Warum Letzterer beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre nicht verglüht, sollte man besser gar nicht erst hinterfragen.

General Zod heftet sich derweil an Supermans Fersen, denn wie einer seiner Lakaien herausgefunden hat, enthält Clarks Körper den Codex, der alle Gene der Kryptoniden enthält. Dies ist der Schlüssel zur Wiederauferstehung von Krypton. Nach einem kleinen Zwischenspiel in Clarks Erdenheimat Kansas setzt das Mutterschiff in New York auf, während ein Weltenwandler auf der anderen Seite der Erde landet. Zusammen beginnen beide Maschinen mit der Transformation der Erde.

Interessant ist dabei ihre tripode Form, welche an die Alienmaschinen aus „Krieg der Welten“ erinnert. Und sie verbreiten ebensolchen Terror, bei dem nicht mit Todesopfern gespart wird. Superman kann halt nicht jeden retten.

Dreibeiraumschiff

Angriff auf NY

Die Shuttles der Kryptoniden haben indessen die Form von Käfern. Möglicherweise wird hierbei auf den Skarabäus angespielt.

Käferschiff

Das US-Militär ist im Film zwar gut vertreten, kann aber nichts gegen die Invasoren ausrichten. Wenn das Werbung sein soll, geht diese kräftig nach hinten los, denn die Rettung der Erde ist das alleinige Verdienst von Superman.

Dieser zerstört zunächst im Alleingang den Weltenwandler, was an Surrealismus kaum noch zu überbieten ist. Sein Kampf mit General Zod ist nicht wesentlich besser und nachdem beide durch zig Stahl- und Betonmauern gekracht sind, wirkt es geradezu grotesk, dass Clark seinem Gegner letztendlich den Hals umdreht. Besteht Zods Genick nun aus Adamantium oder aus Knochen? Nun ja, Realismus und Glaubwürdigkeit sind schon ein paar Stunden zuvor flöten gegangen. Einfach nicht darüber nachdenken!

Nachdem Zod besiegt ist, kommt dann nicht mal Freudenstimmung auf, denn New York liegt in Trümmern. Die Szenerie erinnert stark an die Schlussszene des ebenfalls reichlich sinnlosen und brutalen Schockers „The Divide“. Steht der US-Küstenstadt nach dem 9/11-Ritual vielleicht ein noch größerer Supergau bevor?

NY in Flammen

"The Divide" (2011)

„The Divide“ (2011)

Man will es nicht hoffen und zumindest die vorletzte Szene von „Man of Steel“ lässt dann doch noch etwas Kritik durchblicken. Denn Superman kann Überwachung nicht ab und holt kurzerhand eine Überwachungsdrohne vom Himmel. Da wünscht man sich direkt selbst solche Superkräfte.

Fazit: „Man of Steel“ ist definitiv der düsterste und härteste „Superman“-Film. Das Superheldenkostüm von Clark Kent ist nicht mehr so knallbunt und der finstere Look von General Zods Schergen ist der größte Pluspunkt. Die Designer haben sich hier wirklich Mühe gegeben, etwas Cooles zu erschaffen.

Auf der anderen Seite ist „Man of Steel“ leider auch der „Superman“-Film, der die stärkste Kooperation mit dem US-Militär aufzuweisen hat. Diesem wird im Abspann auch ausgiebig gedankt. Weiterhin greift der Streifen so offensichtlich wie keiner seiner Vorgänger das Invasionsthema auf. Inklusive blauer Strahlen, wohl bemerkt.

Was die Action angeht, so kann man diese nur als übertrieben bezeichnen. Dagegen stinken selbst die „Transformers“-Filme und „The Avengers“ ab. Die Glaubwürdigkeit bleibt dabei selbstredend auf der Strecke. Wirklich gelungen sind nur die Vorgeschichte und einige der ruhigeren Szenen. Der Rest ist Feuerwerk.