Die Luzifer Buchmesse

Die Leipziger Buchmesse ist nach der in Frankfurt die zweitgrößte Buchmesse Deutschlands und ihre Geschichte reicht bis ins 17. Jahrhundert zurück. Sie findet alljährlich gegen Mitte März statt und bietet Fläche für über 2.000 Verlage. Die Besucherzahlen sind in den letzten Jahren von über 150.000 auf fast 200.000 gestiegen.

Nun stellt sich die Frage, warum wir uns dafür interessieren sollten, wo wir uns thematisch doch in erster Linie mit okkulter Symbolik beschäftigen? Leider findet sich diese gleich im Logo der Leipziger Buchmesse. Dieses zeigt ein allsehendes Auge, welches ein Buch liest. Man hätte auch zwei Augen nehmen können, denn Bücher werden ja in der Regel nicht von Zyklopen gelesen, aber so ist die Botschaft für Eingeweihte klar und deutlich.

Wie die Film- und Musikindustrie ist auch der Buchmarkt ein Tummelplatz für Okkultisten. Seien es die Pamphlete von Aleister Crowley und Helena Blavatsky, die satanische Bibel von LaVey oder moderne Horrorliteratur aus der Feder von Clive Barker und Co. Die Liste einschlägiger Bücher ist lang. Selbiges trifft auch auf die Liste der Verlage zu.

Den 1982 gegründeten Ahriman-Verlag hatten wir bereits ausgiebig vorgestellt. Ahriman ist der Name Satans im Zoroastrismus und entsprechend kommt das Verlagslogo in Gestalt eines Teufels mit Dreizack und erigiertem Phallus daher. Inhaltlich präsentiert sich der Verlag augenscheinlich marxistisch, allerdings gibt es enge Verbindungen zur neuen Rechten. Der Teufel ist ja bekanntlich ein Täuscher.

Noch eindeutiger ist der Luzifer-Verlag, der mit einem Stand auf der diesjährigen Buchmesse für seine Krimi- und Horrorliteratur wirbt.

2011 gegründet ist er noch relativ jung, hat sich aber schon eine große Fangemeinde aufgebaut. Publiziert werden hauptsächlich deutsche Übersetzungen von internationalen Autoren, es werden aber auch Romane von deutschen Autoren herausgegeben. Dabei lassen sich recht schnell Verbindungen zur Freimaurerei recherchieren. So findet sich unter den Stammautoren ein Biograf des Rappers Sido. Zudem werden auf der Facebook-Seite namhafte Freimaurer wie Henry Ford zitiert, was besonders pikant ist, denn dessen bekanntestes Buch trägt den Titel „Der internationale Jude“.

Einschlägige Symbolik findet sich selbstverständlich auf den Covern diverser Romane. Darunter das Auge des Ra oder das Siegel Salomons.

Baphomet und die 666 dürfen ebenfalls nicht fehlen.

Luziferische Literatur ist aber selbstverständlich nicht allein dem Luzifer-Verlag vorbehalten. Auch große Verlagshäuser wie Heyne und Bastei-Lübbe haben Sympathien für den Teufel. Wahlweise mit Schlangensymbolik oder allsehendem Auge.

Bastei-Lübbe bedient neben Luzifer auch Satan, wobei letzterer gar zum „Retter der Welt“ erklärt wird. Die beiden Bände gibt es natürlich in den Farben der Freimaurergrade, Blau und Rot.

Blau/Rot ist das auch das Cover von „Lucifer’s Hammer“. Ob damit wohl der Hammer gemeint ist, den Ahriman vor sich herträgt?

Wer neben Lesestoff auch bunte Bilder braucht, für den gibt es ganze Serien von luziferischen Graphic Novels.

Sogar Verlage für Schundheftchen haben einen „Pakt mit Luzifer“ im Sortiment.

Für die ganz kleinen Leseratten gibt es schlussendlich „Luzifer Junior“. Eltern, die ihren Kindern derartiges zu lesen geben, brauchen sich anschließend nicht wundern, warum ihr Satansbraten gegen sie rebelliert.

Videoanalyse: Kombikreist lebt nach seinen eigenen Regeln

Provokant war Combichrist schon immer, aber zumindest musikalisch war die norwegische Band aus dem Bereich Aggrotech durchaus nicht uninteressant. Inzwischen hat sich der Stil jedoch stark gewandelt und der Bandgründer Ole Anders Olsen alias Andy LaPlegua stellt seinen satanistischen Glauben immer schamloser zur Schau. Albentitel wie „Tonight We Are All Demons“ (2009) oder „Making Monsters“ (2010) gehen schon stark in diese Richtung, aber den Vogel abgeschossen hat er mit seinem Video zur Single „My Life My Rules“.

Erschienen ist die Single zusammen mit dem Album „This Is Where Death Begins“ im Jahr 2016. Auf dem Cover sind zwei Schlangen zu sehen, wie sie um eine Frau (vermutlich Eva) herum züngeln, deren linkes Auge betont wird. Die Botschaft dürfte jedem klar sein, der sich auch nur ansatzweise mit der Vertreibung aus dem Paradies auskennt.

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Der Titel „My Life My Rules“ klingt schon irgendwie nach Aleister Crowleys Leitspruch „Tu, was du willst!“ Ein Freibrief für jeden Satanisten, hemmungslose Orgien zu zelebrieren und andere abzuschlachten. Genau darum geht es im Video, in dem LaPlegua nach einer Orgie mitten in einem Berg von Frauenleichen erwacht. Auf seinem rechten Arm ist deutlich ein Pentagramm-Tattoo zu erkennen.

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Offensichtlich ist hier ein satanistisches Opferritual abgelaufen, was durch die schnell hintereinander eingeblendeten Symbole unterstrichen wird. In kurzer Abfolge sind ein Baphometschädel, eine Schlange und ein menschlicher Totenkopf zu sehen. Bei der Schlange sollte beachtet werden, dass sie von Lichtstrahlen umgeben ist, womit klar sein dürfte, dass hier der Lichtbringer Luzifer gemeint ist.

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In unmittelbarer Nähe findet LaPlegua einen Erhängten, dem er erst einmal die Klamotten klaut. Der Tod durch Erhängen ist eine typische Hinrichtungsmethode der Freimaurer, bei denen bereits jeder Anwärter während der Einführung in die Loge einen Galgenstrick um den Hals gelegt bekommt. Keine reine Dekoration, wie u.a. schon Roberto Calvi erfahren musste.

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Nachdem der blutüberströmte Täter von ein paar Jugendlichen entdeckt wird, darf sich in der folgenden Einstellung erst einmal die Band austoben. Anschließend wird in einer Rückblende erzählt, was in der vergangenen Nacht geschehen ist. Die Frauen sind zunächst noch am Leben und tanzen mit Geweihen und Widderhörnern um ein Feuer. Die Szene hat etwas von einem Hexensabbat.

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Dann taucht ein Mann in einem Priesterkostüm auf. Damit wird das Christentum verhöhnt, denn der Mann ist alles andere als ein Diener des Herrn. Er tauft die Frauen auch nicht in Wasser, sondern in Feuer, was eine Umkehrung der Werte bedeutet.

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Ein weiterer Herr mit langem Bart tritt als Schlangenträger auf.

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Der Mann im Pfaffenkostüm gehört ebenfalls zur Bruderschaft der Schlange und züngelt mit den Viechern herum, ehe er sie an die Damen überreicht. Das Tattoo „Soul“ an seinen Fingern ist übrigens auch ganz interessant.

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Die Hexen üben sich ebenfalls in der Rolle der Schlangenträgerin, wobei es immer wieder zu sexuellen Anspielungen kommt.

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Nachdem die Frauen offenbar eine halluzinogene Flüssigkeit getrunken haben, erscheint zum Schluss noch Satan auf der Party.

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Die Hexen menstruieren bei dem Anblick aus den Augen, wobei diese schon ziemlich besessen wirken. Von allen Frauen dürfte die Blonde mit den Widderhörnern wohl am ehesten nach Satans Geschmack sein.

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Bei genauerem Hinsehen handelt es sich jedoch nicht um den Teufel, sondern um Andy LaPlegua, wie man an den Tattoos erkennen kann. Er hat zudem wenig sexuelles Interesse an den Satanistinnen, sondern beginnt sofort damit, ihnen die Kehlen durchzuschneiden.

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Die Dame mit der Dornenkrone, die als einzige keine Hörner trägt, dürfte übrigens wieder eine Verhöhnung des Christus darstellen.

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Die Asiatin erwischt LaPlegua mit der Machete.

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Als sie noch am Leben war, tanzte sie mit Katzenköpfen auf den Titten herum. Möglicherweise soll hier eine Sexkätzchenprogrammierung angedeutet werden.

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Insgesamt macht das Video einen total kranken Eindruck. Die satanistische Symbolik ist ebenso offensichtlich wie die Verherrlichung von Menschenopferungen. Die Darstellerinnen haben die Dreharbeiten selbstverständlich überlebt, denn sonst wäre das Video als Snuff-Film indiziert worden. Dennoch stellt sich die Frage, wie weit Ole Anders Olsen in den Satanismus involviert ist? Denn eines steht fest: Mit solchen Darstellungen scherzt man nicht. Schon gar nicht in Zeiten, in denen ständig neue Skandale um Kindesmissbrauch und rituelle Morde Schlagzeilen machen.

Solche Videos vermitteln, dass Hexensabbate und Ritualmorde cool sind. Das allein ist schon schlimm genug, aber noch schlimmer ist die Tatsache, dass derartiges von den Fans auch noch gefeiert wird als wäre es das Normalste der Welt. Allerdings dürfte sich der Fankreis inzwischen ohnehin geändert haben, seit Combichrist von Aggrotech auf Metal umgestiegen ist.

Die satanische Kunst von Marina Abramovic

Marina Abramovic ist eine serbische Performance-Künstlerin, die jüngst durch ihre Verstrickung in den Pizzagate-Skandal in die Schlagzeilen geriet. In einer E-Mail hatte sie Tony Podesta und dessen Bruder John zu einem „Spirit Cooking“ eingeladen. Eine genauere Recherche scheint also lohnenswert. Allerdings geben die offiziellen Quellen wenig über ihre okkulten Hintergründe her, sondern liefern mehrheitlich nur biografische Eckdaten.

Marina wurde am 30. November 1946 in Belgrad geboren und war das Kind von Partisanen. Ihr Vater war ein Nationalheld und einer ihrer Großonkel von 1930 bis 1937 Patriarch der Serbisch-Orthodoxen Kirche. Man sollte also meinen, dass sie aus einem gut situierten, christlichen Elternhaus entstammt. Das traf allerdings auch auf Aleister Crowleys Familie zu. Der Grund für die Rebellion liegt in beiden Fällen in der strengen Erziehung, was die Abkehr von den Eltern durchaus nachvollziehbar macht. So wurde Marina von ihrer Mutter geschlagen und durfte bis ins Alter von 29 Jahren das Haus nach Einbruch der Nacht nicht mehr verlassen.

Abramovic‘s Studienzeit an der Akademie der Bildenden Künste in Belgrad von 1965 bis 1970 war also von Leid geprägt, was vielleicht ihren düsteren Stil erklären mag. Ihre satanistischen Züge haben jedoch andere Wurzeln. Nach einem kurzzeitigen Interesse am Buddhismus und einer damit einhergehenden Tibetreise, öffnete sich Marina zunehmend der Esoterik. Die Theosophin Helena Petrovna Blavatsky (1831-1891) gehört seither zu Marinas wichtigsten Vorbildern. Ebenso scheint sie sich für Aleister Crowleys Thelema-Lehre zu interessieren, denn daher stammt nämlich das widerwärtige Ritual des Spirit Cookings.

Der wohl entscheidendste Einfluss dürfte allerdings der österreichische Aktionskünstler Hermann Nitsch sein, der für seine blutigen Menschenopferszenen bekannt ist. Abramovic wirkte 1975 an einer dieser schauerlichen Aufführungen mit.

Hermann Nitsch

Hermann Nitsch

Kunst liegt ja bekanntlich im Auge des Betrachters, aber wer auf solche abartigen Inszenierungen steht, muss schon ein kranker Satanist sein. Die Szenen könnten glatt aus einem Schlachthaus stammen und entbehren nicht eines rituellen Charakters. Nitsch kann dabei als wichtigste Inspirationsquelle von Marina Abramovic gelten, deren Performances zuweilen große Ähnlichkeit mit denen ihres Idols haben. Das Betrifft vor allem die massenhafte Verwendung von Schlachtabfällen.

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Menschen sind in den Augen der Künstlerin ebenfalls nicht viel mehr als Fleisch, das zu besonderen Anlässen serviert wird. Zu ihren gruseligsten Werken gehört eine Torte in Form einer nackten, erdolchten Frau. Offenbar eine Anspielung auf rituellen Kannibalismus.

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Weiterhin finden sich auch zahlreiche Anspielungen auf rituelle Menschenopfer, woran von Seiten der Massenmedien jedoch keinerlei Anstoß genommen wird.

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Auf Wikipedia wird Abramovics gesamtes Werk verharmlost und alles Abartige verschwiegen. Lediglich auf die sexuellen Perversionen wird in einem kurzen Abschnitt eingegangen. Es geht dabei um den Kunstfilm „Balkan Erotic Epic“ aus dem Jahr 2005, der sich um vermeintliche Sexual- und Fruchtbarkeitsriten auf dem Balkan dreht. Es darf jedoch bezweifelt werden, dass Szenen, in denen Frauen ihre Brüste in die Sonne und ihre Vulva in den Regen halten oder Männer im Freien masturbieren und den Boden penetrieren, auch nur im entferntesten etwas mit serbischer Kultur und Tradition zu tun haben.

Das Ganze erinnert dann doch eher an okkulte Sexualmagie, wie sie im Ordo Templi Orientis praktiziert wird. Außerdem erinnert der Pornostreifen an den Titel der 120. Performance von Marinas Idol Hermann Nitsch, welche nur ein Jahr vor den Dreharbeiten zu ihrem Film zelebriert wurde. Das so genannte Orgien-Mysterien-Theater begann am 1. Juni 2004 in Nitschs privatem Schloss Prinzendorf und dauerte bis zum Sonnenuntergang des Folgetages.

Es handelte sich jedoch nicht um eine reine Sexorgie, sondern um ein blutrünstiges Ritual, für welches ein Stier und fünf Schweine geschlachtet wurden. Außerdem wurden 600 Liter echtes Blut verwendet. In dieser Kulisse wurden dann nackte Frauen an Kreuze gebunden, womit offensichtlich Jesus verhöhnt werden sollte.

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Abramovic selbst arbeitet ebenfalls mit echten Tierkadavern und posierte schon mal als Frau in satanischem Rot mit einem gehäuteten Ziegenkopf. Was im Deep Web illegal unter der Bezeichnung „Crush Porn“ kursiert, darf die serbische Künstlerin ganz offen als Kunst deklarieren. Warum schreitet da eigentlich keine Tierschutzorganisation ein?

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Bei derartigen Darstellungen, seien es nun jene von Abramovic oder Nitsch, dürfte den meisten normalen Menschen wohl das große Kotzen kommen. Zudem ist der zur Schau gestellte Satanismus unübersehbar. Das wirft die Frage auf, warum Abramovic international gefeiert wird und sich vor Angeboten von Universitäten kaum retten kann? Man kann kaum anders, als hier ein gewaltiges satanistisches Netzwerk hinter einem Großteil der modernen Kunstszene zu vermuten.

Es ist unglaublich wo Marina Abramovic überall herumgekommen ist, nachdem sie zunächst an der Kunstakademie von Belgrad lehrte und anschließend von 1976 bis 1989 hauptsächlich mit ihrem damaligen Lebensgefährten Ulay performte. Anfang der 1990er war sie Gastdozentin an der Académie des Beaux-Arts in Paris sowie an der Hochschule der Künste in Berlin. Von 1992 bis 1996 war sie Professorin an der Hochschule für bildende Künste Hamburg und von 1997 bis 2004 an der Hochschule für bildende Künste Braunschweig. 2005 zog Abramovic schließlich nach New York, wo sie die Independent Performance Group gründete. Nach deren Auflösung 2007 kaufte sie 2008 ein Theater in Hudson.

An Auszeichnungen mangelt es der Okkultistin ebenfalls nicht. Erwähnt seien hier der Goldene Löwe (1997), der niedersächsische Kunstpreis (2003), mehrere Ehrendoktorwürden sowie das österreichische Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kunst, welches ihr 2008 vom damaligen Bundespräsidenten und Bilderberger Heinz Fischer (SPÖ) verliehen wurde.

2012 wurde Abramovic zudem in die Jury der 69. Internationalen Filmfestspiele von Venedig berufen. Es sollte also nicht verwundern, warum immer wieder satanistische Künstler ausgezeichnet werden, wenn Ihresgleichen in den Jurys sitzen. Die gesamte Unterhaltungsindustrie ist dermaßen korrumpiert, dass überhaupt nur diejenigen eine Chance haben, die zum Club gehören.

Wie stark die Verbindungen Abramovic‘s zu anderen satanistischen Künstlern sind, zeigte sich 2010 im New Yorker Museum of Modern Art, welches in diesem Jahr von Mitte März bis Ende Mai eine Retrospektive ihrer Arbeiten ausstellte. Zeitgleich fand eine Performance statt, bei der die Lady in Rot einfach an einem Tisch saß und schwieg. Auf der gegenüberliegenden Seite konnten die Besucher Platz nehmen. Diese Gelegenheit nutzten u.a. die Schauspielerinnen Sharon Stone und Tilda Swinton sowie die Sängerinnen Björk und Lady Gaga.

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Letztere war sogar schon bei einem Spirit Cooking von Abramovic eingeladen. Wer immer noch daran zweifelt, was es damit auf sich hat, sollte vielleicht einen Blick auf das folgende Bild werfen, welches die beiden beim genüsslichen Naschen von Körperflüssigkeiten zeigt. Ob der Körper in dem Blutbad noch lebt, kann man nur hoffen, auf jeden Fall ist es aber ein extrem Ekel erregendes Ritual.

Spirit Cooking mit Lady Gaga.

Spirit Cooking mit Lady Gaga.

Der Mix aus Körpersäften wird zuweilen im Anschluss zum Beschmieren von Wänden benutzt. Man achte dabei auf die okkulten Symbole, darunter die Zahl des Tieres 666, ein Pentagramm und ein Hexagramm. Am praktizierten Satanismus bleibt damit ebenfalls kein Zweifel.

Von der breiten Öffentlichkeit werden Gestalten wie Lady Gaga und Marina Abramovic selbstverständlich nur als abgedrehte Künstlerinnen wahrgenommen, die mit ihren bizarren Darbietungen Millionen kassieren. In Wahrheit zelebrieren sie jedoch ihren Satanismus unverhohlen in der Öffentlichkeit und dürften sich köstlich darüber amüsieren, dass kaum jemand ihr Treiben hinterfragt. Die Öffentlichkeit kümmert es ja nicht einmal, wenn Abramovic mit halbnackten Kindern posiert, womit wir wieder beim eingangs erwähnten Pizzagate-Skandal wären.

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Ebenso hinterfragt niemand die offen zur Schau gestellten okkulten Symbole, welche ganz klar in Richtung Satanismus zeigen. Abramovic ließ sich schon sehr früh mit einschlägigen Symbolen ablichten. Auf dem folgenden Foto von 1974 trägt sie eine Halskette, welche die typische Freimaurerpyramide mit Auge zeigt.

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Rituale mit Pentagrammen durchziehen ihre gesamte Karriere und es darf davon ausgegangen werden, dass sie über die okkulte Bedeutung des Drudenfußes informiert ist.

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Der Skorpion ist eigentlich nicht ihr Sternzeichen, sondern nach offizieller Lesart der Schütze.

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Bezieht man jedoch den Schlangenträger ein, wäre dies ihr Sternzeichen. Zumindest verkörpert Marina den Schlangenträger gerne mal und betont dabei gleich noch ihr linkes Horusauge. Ebenso ist sie auf dem Cover ihrer Biografie als Schlangenträgerin zu sehen. Wer mehr über Marina Abramovic erfahren möchte, sollte vielleicht auch einen Blick in dieses Buch hinein werfen. Aber Vorsicht, es könnte Übelkeit verursachen.

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Ghostbusters – Gozer der Vernichter

von Shinzon

1984 kam mit „Ghostbusters“ eine Gruselkömodie in die Kinos, die schnell zum Kultfilm avancierte. Die wenigsten wissen jedoch, welch schaurige Botschaften in diesem okkulten Machwerk tatsächlich vermittelt werden. Es geht nämlich nicht um Geister, die in alten Schlössern spuken, sondern um dämonische Wesen aus höheren Dimensionen, die von Satanisten angebetet werden.

Bereits die Eröffnungsszene beginnt mit einer Löwenstatue vor einer Bibliothek, welche in diesem Kontext offensichtlich eine Repräsentation Satans darstellen soll. Im Gebäude wird auch gleich darauf eine Archivarin von einem Gespenst geprankt.

01 Löwenstatue

Die Ghostbusters sind zu diesem Zeitpunkt noch anderweitig beschäftigt. Dr. Peter Venkman (Bill Murray) arbeitet in einem Universitätsgebäude namens „Weaver Hall“, was ein lustiger Zufall ist, da Sigourney Weaver ebenfalls eine Hauptrolle im Film spielt.

03 Weaver Hall

Auf der Bürotür des Parapsychologen hat jemand „Venkman burn in Hell“ geschrieben, was wohl an seinem Umgang mit Probanden liegt. Bei einem Telepathietest lässt er nämlich die Frauen trotz geringer Trefferquote immer gewinnen, während er Männer selbst dann mit Elektroschocks bestraft, wenn sie die Symbole auf seinen Karten richtig erraten.

04 Burn in Hell

Die Hölle beschwört Venkman also selbst herauf. Unter anderem auch mit der ersten Karte, die er hochhält, welche ein umgedrehtes Pentagramm zeigt.

05 Satanic Pentagram

Bevor Peter weiter mit der weiblichen Probandin flirten kann, funkt ihm Ray Stantz (Dan Akroyd) dazwischen und erzählt ihm von der Geistererscheinung in der Bibliothek. Dort wartet bereits Dr. Egon Spengler (Harold Ramis) auf die beiden. Im Keller entdecken die drei zunächst Ektoplasma – eine rotzige Substanz, die Ende des 19. Jahrhunderts bei Seancen in Mode kam. Kurz darauf entdecken die Geisterjäger auch das verantwortliche Gespenst, welches zunächst nach einer verstorbenen Bibliothekarin aussieht. Bei genauerer Betrachtung handelt es sich jedoch um einen hässlichen Dämon. Keine menschliche Seele nimmt nach dem Tod eine solche Gestalt an.

06 Dämon

Wieder zurück an der Uni, werden die drei Parawissenschaftler vom Campus geworfen. Das Team entscheidet sich, in die freie Wirtschaft zu wechseln und kauft eine heruntergekommene Feuerwehrwache, welche fortan ihr Hauptquartier sein soll. Unterdessen kündigt sich in einem alten Apartmentblock am New Yorker Central Park der nächste Auftrag an. Das gruselige Gebäude sieht schon von weitem aus wie eine babylonische Ziggurat.

07 Ziggurat

Die dämonischen Steinfiguren an der Fassade verschärfen den gruseligen Eindruck zusätzlich. Wer möchte denn in einer solch abscheulichen Bude wohnen?

08 Dämonenfigur

Nun ja, Dana Barrett (Sigourney Weaver) wohnt dort. Diese steigt gerade aus einem gelben Sonnenwagen mit freimaurerischem Schachbrettmuster und bringt ihren Einkauf nach oben.

09 Sonnenwagen

Ihre Zimmernummer ist die 2206. Die 22 steht für das Stockwerk, womit das Zimmer auf dieser Ebene die satanische Nummer 6 hat. Aber im Vergleich zu dem, was noch kommt, ist dieses Zahlenspiel eher harmlos.

10 Zimmer 2206

Unterwegs wird Dana von ihrem nervigen Nachbar Louis Tully (Rick Moranis) aufgehalten. Als wäre der Tag damit noch nicht schlimm genug, fängt es in ihrer Wohnung sogleich an zu spuken, während ironischerweise kurz zuvor ein Werbespot der Geisterjäger im Fernsehen läuft. Erst springen ein paar Eier aus der Packung und fangen auf dem Tisch an zu braten und dann grunzt auch noch der Kühlschrank. In diesem hat sich gerade ein Höllentor aufgetan, in dessen Zentrum eine Pyramide mit abgehobener Spitze steht. Davor sitzt Baphomets Schoßhund und stellt sich Dana als Zuul vor.

11 Zuul Dimension

12 Zuul

Wieder zurück im Hauptquartier der Ghostbusters hat Ray einen alten Schrottwagen besorgt, der noch etwas aufgepimpt werden muss. Die Bude haben sie innerhalb von zwei Tagen komplett renoviert, was eine wirklich beachtliche Leistung ist, und am Einlass sitzt bereits die neue Sekretärin Janine Melnitz (Annie Potts). Der Laden ist also bereit, Dana als erste Kundin zu empfangen, mit der Peter Venkman auch gleich rumschäkert.

Miss Barret war in den letzten zwei Tagen nicht ganz so fleißig und hat nicht mal die Eier auf ihrem Küchentisch entsorgt. Zuul hat sich in der Zwischenzeit allerdings aus dem Kühlschrank verkrümelt, sodass dort noch nur Coca Cola Schleichwerbung auf Dr. Venkman wartet.

13 Coke Werbung

Wirklich helfen kann Peter ihr nicht und nach einigen weiteren Anmachversuchen und sexuellen Belästigungen schmeißt Dana ihn aus ihrer Wohnung. Der nächste Auftrag ist zum Glück etwas weniger attraktiv und führt das Team ins exklusive Sedgewick Hotel. Entweder übernachten dort nur Könige oder die Krone steht für etwas anderes.

15 Sedgewick Krone

Die Vorfälle beschränken sich auf den 12. Stock, wo die Ghostbusters erstmalig auf den grünen Slimer treffen. Um diesen eher harmlosen Fresssack von einem Gespenst einzufangen, richten sie mehr Schaden als Nutzen an. Obendrein raucht Ray auch noch trotz Rauchverbot. Ekelhafte Tabak-Werbung!

16 Raucher

Nachdem alle Kronleuchter im Speisesaal zerstört sind, ist der Schleimteufel endlich eingefangen und die Jungs haben tatsächlich noch die Dreistigkeit, eine Rechnung zu stellen.

17 Geisterjagd

Aber das dekadente Hotel kann es sich ja leisten. Immerhin haben sich die Betreiber schon vergoldete Venusmuscheln in den Wandnischen geleistet.

18 Venusmuschel

Apropos vergoldet. Im nächsten Zusammenschnitt von weiteren Geisterjagten sieht man eine vergoldete Statue, die offensichtlich Prometheus darstellen soll.

19 Prometheus

Die Ghostbusters sind derweil auf Erfolgskurs und erzeugen immer neue Schlagzeilen. Nach den ganzen paranormalen Vorfällen bekommt Ray sogar feuchte Träume von Geistern.

20 Spirituelle Belästigung

Die Auftragslage entwickelt sich dermaßen positiv, dass das Team Zuwachs benötigt. Dieser wird beim Vorstellungsgespräch gefragt, ob er auch an UFOs glaube. Oberflächlich betrachtet hat diese Frage nichts mit dem Berufsbild der Geisterjägers zu tun. Es sei denn, hier wird wieder einmal eine Verbindung zwischen Dämonen und Außerirdischen gestrickt.

Während Neuzugang Winston Zeddemore (Ernie Hudson) die Geisterfallen leeren darf, bringt Peter seiner Lieblingskundin neue Informationen. Zuul ist offenbar ein antiker Dämon, der von den Hethitern, Mesopotamiern und Sumerern angebetet wurde. Der Günstling von Gozer trieb sich also im alten Babylon herum. Die Namen der Dämonen sind natürlich frei erfunden, wichtig ist aber, worauf hier angespielt wird. Zuul und Gozer müssen einfach nur durch babylonische Gottheiten ausgetauscht werden und schon ergibt sich da ein Muster.

Bevor die Geisterjäger ihren größten Auftrag angehen, bekommen sie jedoch Besuch vom Umweltamt. Walter Peck (William Atherton) wirft den Parawissenschaftlern Umweltverstöße vor und tatsächlich platzt ihre Endlagerstätte für Dämonen bald aus allen Nähten. Als wäre das noch nicht schlimm genug, erwachen die dämonischen Steinfiguren auf dem Dach von Danas Gruselbude zum Leben. Übrigens genau in dem Moment, wo die Obelisken auf dem Dach von Blitzen getroffen werden. Das bestätigt natürlich die Theorie, dass diese phallischen Objekte Energieantennen sind.

21 Antenne

22 Energie

23 Erwachen

Kurz darauf bekommt Dana Barrett erneut Besuch von Zuul. Um sie an der Flucht zu hindern, wird sie von drei dämonischen Pranken gepackt, die aus ihrem Sessel kommen. Eine greift sie an die linke Brust, eine andere kommt ihr aus dem Schritt. Ziemlich sexistisch diese Dämonen.

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Während Zuul in Danas Körper fährt, crasht der andere Baphomet die Party ihres Nachbarn Louis und ergreift von diesem Besitz. Fortan nennt er sich Vinz Clortho, Schlüsselmeister von Gozer. Diese Szenen gehören zu den gruseligsten des gesamten Films. Und mal ehrlich, die Kreaturen sind das Werk von echten Hardcore-Satanisten.

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Baphomet 1

Als Peter erneut Dana besucht, hat diese sich als Lady in Rot verkleidet und gibt sich als Torwächter zu erkennen. Wie es sich für eine Femme Fatale gehört, spielt die besessene Dana die sexuelle Karte. Nur steht Dr. Venkman nicht auf knurrende Succubi, die einen Meter über ihrem Bett schweben. Das wäre jetzt eigentlich der passende Moment für einen Exorzisten.

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30 Lady in Luft

Vinz Clortho belästigt indes Leute auf offener Straße und wird schließlich von der Polizei bei den Geisterjägern abgegeben. Diesen erzählt er von antiken Kataklysmen in Zeiten, zu denen Gozer zuletzt auf Erden weilte. Wie ein Infrarotbild zeigt, ist er von Baphomet besessen.

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Passend dazu zitieren Ray und Winston auf der Heimfahrt aus dem Buch der Offenbarung. Das Brechen der sieben Siegel ist eine perfekte Parabel auf das, was Walter Peck am nächsten Morgen vorhat. Als dieser nämlich den Reaktor der Geisterjäger abschalten lässt, hat dies das erste Zeichen der nahenden Apokalypse zur Folge. Die Dämonen brechen aus dem Endlager aus und strömen als Orbs über den Big Apple.

Das gruselige an dieser Szene ist, dass sie stark an einige UFO-Sichtungen rund um den Globus erinnert, bei denen der Himmel jeweils von hellen Lichtbällen bedeckt ist. Es gibt sogar Videoaufnahmen, die zeigen, wie solche Orbs aus einem leuchtenden Riss kommen, bei welchem es sich um einen Dimensionsübergang handeln könnte.

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Aufgrund von Pecks arrogantem Verhalten wird New York von Dämonen heimgesucht und zu allem Übel ist auch noch der Schlüsselmeister entkommen. Übrigens gibt es im Illuminati Card Game von 1995 eine Karte, die einen ähnlichen Dämonenangriff ankündigt. Ein solches Szenario ließe sich gewiss mit einer Hologrammshow und Halluzinogenen im Trinkwasser inszenieren.

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Die Geisterjäger verpassen die Show jedoch, weil sie inhaftiert werden. In der Zelle erklärt Egon, was es mit dem gruseligen Gebäude auf sich hat, in dem Dana wohnt. Das Dach ist wie eine gigantische Antenne gebaut und er gibt zu bedenken, dass die Eisenkonstruktion dieselbe Telemetriestruktur aufweist, welche die NASA benutzt, um Pulsare aufzuspüren.

Die Verbindung der NASA zu paranormalem Hokupokus ist dabei keineswegs fiktiv, wenn man bedenkt, dass der Raketenwissenschaftler und Satanist Jack Parsons vor jedem Raketenstart okkulte Rituale abgehalten hat. Die wissenschaftliche Mission der NASA ist nur ein Themenfeld, welches für die Öffentlichkeit gedacht ist. Hinter dieser Fassade geht es um Kontakte mit Außerirdischen bzw. extradimensionalen Intelligenzen.

Doch zurück zu dem Gebäude, welches nichts anderes ist als ein Dimensionstor. Der Name des Architekten lautet Igor Szandor, wobei der Nachname eine Anspielung auf den zweiten Vornamen des Church of Satan Gründers Anton Szandor LaVey sein dürfte. Igor Szandor war ein antihippokratischer Arzt und gründete 1920 die Geheimgesellschaft der Gozer-Anbeter. Ob nun Gozer oder Satan angebetet wird, läuft auf dasselbe hinaus, allerdings war LaVey kein Arzt, sondern Organist. Mit dem Beruf wird wohl eher angedeutet, dass viele Ärzte Okkultisten und daher nicht unbedingt vertrauenswürdig sind.

Die Gozer-Anbeter führten jedenfalls bizarre Rituale auf dem Dach ihres Gebäudes durch, welche das Ende der Welt einläuten sollten. Nun, da sich das Ende nähert, fragt sich aber, wo dieser Geheimbund mit seinen über 1.000 Anhängern abgeblieben ist? Müssten die nicht alles daran setzen, die Geisterjäger von ihrem Heiligtum fernzuhalten? Wäre es nicht realistisch, wenn sie gesellschaftliche Schlüsselpositionen wie das Amt des Bürgermeisters besetzt hätten?

Dieser lässt die Ghostbusters stattdessen aus ihrer Zelle holen und küsst erst mal den Ring eines katholischen Kardinals, der wahrscheinlich Jesuit sein dürfte. Seltsamerweise weiß der Kirchenmann keinen Rat und hält den okkulten Zauber sogar für ein Zeichen Gottes. So werden also die Geisterjäger entsandt, die Welt zu retten. Das wird auch höchste Zeit, denn der Schlüsselmeister ist inzwischen beim Torwächter angekommen.

35 Küss den Ring

34 Beine breit

Vor der Ziggurat werden die Geisterjäger erst mal von einer Erdspalte verschluckt, entkommen dem Angriff jedoch. Ob die Gebete der Nonnen und Rabbis vor dem Gebäude wohl etwas genützt haben? Zuul und Vinz hatten derweil schon etwas mehr Spaß und haben sich auf dem Opferalter zwischen zwei Obelisken gepaart. Wie unter Alkoholeinfluss ist auch Sex unter Besessenheit keine gute Idee, da man zuweilen erschrecken kann, neben wem man danach aufwacht. Nun, zumindest Louis dürfte mit dem Ergebnis glücklich sein.

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Die Ghostbusters sind inzwischen im 22. Stockwerk angekommen. Diese Zahl an sich ist schon bedeutsam, aber von Danas Apartment geht es noch eine weitere Treppe hinauf. Das Höllentor öffnet sich also auf der Ebene Nummer 23 – die Zahl der Illuminaten, welche für Zerstörung steht.

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Leider kommen die Geisterjäger zu spät, denn das Höllentor öffnet sich bereits und die beiden Besessenen verwandeln sich in satanische Kreaturen. Als Zugabe gibt es noch einen roten Himmel. Der steht ja immer wieder im Zusammenhang mit der Apokalypse.

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40 Dimensionstor_2

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42 Verwandlung_2

Das Dimensionstor ist natürlich eine Pyramide mit illuminierter Spitze und wird von zwei weiteren Obelisken flankiert, welche die Säulen Jachin und Boas repräsentieren.

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Bei genauerer Betrachtung ist an einer Wand vor dem Höllentor noch ein Wassermannkopf zu sehen. Hier wird unverhohlen das esoterische Wassermannzeitalter angekündigt, welches durch Gozers alias Satans Ankunft eingeläutet wird.

45 Wassermann

Passend dazu fragt Gozer, ob Ray ein Gott ist. Dieser verneint zunächst, woraufhin Gozer die Geisterjäger mit Machtblitzen zu töten versucht. Okay, der Dämon ist ein Sith-Lord.

46 Gozer

47 Machtblitze

Nach der Attacke meint Winston zu Ray, dass er das nächste Mal auf die Frage, ob er ein Gott sei, mit „ja“ antworten soll. Damit wird wieder mal das esoterische Konzept von der Gottwerdung des Menschen propagiert, was zu dem Hinweis auf das Wassermannzeitalter passt. Gesagt getan setzen sie zum Gegenangriff an, doch Gozer löst sich einfach nur in Luft auf. Offensichtlich ist die Kreatur körperlos, wobei der Hinweis, dass Gozer jede Form annehmen kann, äußerst interessant ist. Der Dämon könnte also auch als Außerirdischer in Erscheinung treten, wenn er das wollte.

48 Gozerposer

Als körperlose Stimme fordert Gozer die vier auf, die Form des Vernichters zu wählen. Venkman nennt dazu als Beispiel den Hochgradfreimaurer Josef Stalin, was wohl kein Zufall sein dürfte. Die Wahl fällt allerdings dank Rays Kindheitserinnerungen auf den Marshmallow-Mann. Dieser trampelt erst mal eine Kirche nieder, was die Zerstörung des Christentums durch den Antichristen versinnbildlichen soll.

49 Kirchenkiller

Mit den Protonenstrahlern können sie das Monster lediglich in Brand setzen. Da die Welt ohnehin unterzugehen droht, entscheiden sich die Geisterjäger, die Ströme der Protonenstrahlen zu kreuzen. Dadurch wird das Höllentor versiegelt, der Marshmallow-Mann wird gegrillt und es gibt eine gigantische Explosion, die eigentlich keiner auf dem Dach hätte überleben können.

50 Gekreuzte Ströme

51 Explosion_1

Dem gutgläubigen Publikum zuliebe überleben es die Geisterjäger aber doch. Sogar Dana und Louis lassen sich aus den Kadavern der Höllenhunde schälen. Warum aber muss Dana dabei stöhnen, als hätte sie gerade den tollsten Orgasmus ihres Lebens gehabt? Wahrscheinlich dem männlichen Publikum zuliebe. Zum Schluss werden die Ghostbusters gebührend gefeiert und Dan Akroyd darf noch mal für Marlboro Werbung machen.

53 Malboromann

Fazit: Was auf den ersten Blick wie eine Komödie wirkt, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als extrem Furcht einflößender Horrortrip. „Ghostbusters“ zieht dabei von Freimaurersymbolik über theosophische Esoterik bis hin zum Satanismus wirklich alle Register. Es geht um nichts Geringeres als um die Ankunft des Antichristen, die Apokalypse und das anschließende Wassermannzeitalter. Das Ganze spielt dann auch noch im Big Apple, was ja an sich schon eine Anspielung auf den Sündenfall ist.

Die okkulte Einweihung des Gotthard-Basistunnels

Am 1. Juni 2016 wurde der Schweizer Gotthard-Basistunnel eingeweiht. (Nicht zu verwechseln mit dem Gotthard-Tunnel für Straßenverkehr.) Die Bauarbeiten am längsten Eisenbahntunnel der Welt dauerten 17 Jahre und verschlangen 11 Milliarden Euro. Die 57 km lange Abkürzung von Zürich nach Mailand bricht aber nicht nur weltliche Rekorde. Die Einweihungszeremonie setzt ebenso Maßstäbe in Sachen Okkultismus.

Die ganzen Männer in orangefarbenen Anzügen sind ja noch verständlich, denn sie repräsentieren die über 2.400 Bergarbeiter. Aber was sollen die ganzen halbnackten Tänzer, die sich in sexuellen Posen befummeln? Sex Magick?

01 Sex Magick

Und was ist mit der geflügelten Gestalt, der alle zu Füßen liegen? Das hat rein gar nichts mit dem Tunnel zu tun, durch den zukünftig Züge fahren und nicht etwa Vögel fliegen sollen. Wer sich mit okkulten Zeremonien auskennt, kommt schnell darauf, dass hier nur der gefallene Engel Luzifer gemeint sein kann.

02 Gefallener Engel

03 Luziferanbetung

Zumal im Hintergrund eine aufgehende Sonne zu sehen ist. Luzifer ist bekanntlich der Sohn des Morgens, sprich die Venus als Morgenstern. In diesem Falle dürfte damit nicht nur der Anbruch eines neuen Tages, sondern eines neuen luziferischen Zeitalters gemeint sein.

04 Sohn des Morgens

Um keinen Zweifel an der Symbolik zu lassen, ist Baphomet während der gesamten Zeremonie allgegenwärtig. Im Innenbereich tragen diverse Personen Hörner bzw. gehörnte Tierschädel wie bei einer schwarzen Messe.

05 Tierschädel

06 Hörner

07 Baphomet

Mitten unter den gehörnten Schädeln wird ein Lamm hochgehalten. Während dieser Prozession hört man erst eine finstere Lache und kurz darauf einen gequälten Schrei. Offensichtlich wird hier das Lamm Gottes geschlachtet.

08 Opferlamm

Danach jodelt erst einmal ein alter Mann einen weiteren Baphomet an.

09 Jodelmet

Gegen Ende wird ein falscher Papst mit einem Templerkreuz aufgefahren. Der Vatikan hat hier also ebenfalls seine Finger im Spiel und wer dort das sagen hat, dürfte klar sein.

10 Falscher Papst

Weiter geht es auf einer Außenbühne am anderen Ende des Tunnels. Dort werden drei Bergarbeiter hochgezogen und zappeln wie im Todeskampf. Wenig später lassen sie ihre Oberkörper leblos fallen, sind also tot.

11 Tote Arbeiter

Diese Annahme wird sogleich bestätigt, indem die Arbeiter durch Geister ersetzt werden, die gen Himmel fahren.

12 Geister

Das Ganze spielt sich natürlich vor einem gigantischen allsehenden Auge ab.

13 Allsehendes Auge

Wenig später sieht man an derselben Stelle drei Skarabäen. Dies hat eine doppelte Bedeutung. Zum einen waren Skarabäen im antiken Ägypten heilige Käfer. Zum anderen ersetzen sie die Arbeiter, womit ausgedrückt wird, dass der finstere Baphomet im Hintergrund in den Arbeitern nichts als Insekten sieht.

14 Skarabäen

Baphomet tanzt derweil vor einer Kollage aus allsehenden Augen.

15 Augenkollage

Umgeben ist der Santiner von den Seelen der Verdammten, welche offensichtlich Qualen erleiden.

16 Gequälte Seelen

Nun könnten einige einwenden, dass es sich bei der gehörnten Gestalt um eine Bergziege handelt, wie sie in den Alpen häufig vorkommt. Der gesamte Kontext ist jedoch okkult und die Ziege wird offensichtlich von den Menschen angebetet, was es in dieser Form nur im Satanismus gibt.

17 Ziegengott

18 Baphomets Knechte_1

19 Baphomets Knechte_2

Die Schweiz ist bekanntlich ein Zentrum der europäischen Hochgradfreimaurerei sowie luziferischer Esoterikvereine von den Theosophen bis zu den Anthroposophen. Derart okkulte Rituale sollten also nicht weiter verwundern und tatsächlich kamen nicht einmal die Massenmedien umhin, die Einweihungszeremonie des Gotthard-Tunnels als „bizzar“ und „creepy“ zu bezeichnen. Angela Merkel hob in einem Interview dagegen die „große Symbolkraft für die Schweiz“ hervor. Nur die wahre Bedeutung des ganzen Theaters verschweigen Medien und Politiker natürlich.

Stars im Höllenfeuer

Die 1991 gegründete amerikanische Industrial/Metal-Band The Electric Hellfire Club ist höchst offiziell nach Francis Dashwoods Hellfire Club benannt. Der Zusatz “Electric” bezieht sich einerseits auf die musikalische Ausrichtung der Band, laut deren Gründer Thomas Thorn soll damit aber auch ein Bezug der modernen Technologie zur elektrischen Natur der Magie hergestellt werden.

Die Band bezeichnet sich selbst als „satanistische Organisation“ und hat ihre ideologischen Wurzeln in der Church of Satan. Die Band widmete sogar dem Sohn des CoS-Gründers Anton LaVey ein Album mit dem Titel „Kiss the Goat“. Weiterhin besang Thorn in „Age of Fire“ brennende Kirchen und Synagogen und befürwortete ausdrücklich eine Reihe von Kirchenbrandstiftungen in Norwegen. Damit wäre eigentlich alles gesagt.

The Electric Hellfire Club - Kiss the Goat

Die Metal-Band Edguy brachte 2004 ein Album namens „Hellfire Club“ heraus. Klingt nach einem musikalischen Erfahrungsbericht.

Edguy - Hellfire Club

Halloween in Springfield

Geradezu legendär sind die „Simpsons“-Horrorfolgen, die jedes Jahr zu Halloween ausgestrahlt werden. Jede Folge besteht aus drei gruseligen Einzelepisoden. Manche sind halbwegs witzige Parodien auf bekannte Filme wie „Harry Potter“, „Nightmare on Elmstreet“, oder „The Dead Zone“. Andere Kurzgeschichten sind einfach nur blutrünstig und brutal.

Wessen Geistes Kind die „Treehouse of Horror“-Folgen sind, bekommt man gleich durch Subliminals im Vorspann vermittelt. Wer hat die 666 entdeckt?

666 Kasse

El Bartomet darf ebenfalls nicht fehlen.

Bartomet

Neben einem ganzen Zoo weiterer Dämonen, darunter H.P. Lovecrafts Cthulhu.

Cthulhu Bart

Zu den wiederkehrenden Charakteren der Halloween-Episoden gehören die beiden Aliens Kang und Kodos, benannt nach einem Klingonen und einem Henker aus der „Star Trek“ Classic-Serie. Man beachte, dass die beiden nur ein allsehendes Auge mit einer geschlitzten Reptilienpupille haben.

In der VII. Auflage schlüpfen die beiden Aliens in die Rollen der Präsidentschaftskandidaten Bill Clinton und Bob Dole. Besser kann man nicht auf den Punkt bringen, wie das Zweiparteiensystem der USA funktioniert und wer im Hintergrund die Strippen zieht.

Kang & Kodos for President

X andere Symbole

„Dekadenz“ ist erst das fünfte Album von Frozen Plasma. Es ist also noch etwas zu früh für die römische 10. Angesichts der zahlreichen anderen okkulten Symbole ist das X daher wohl ebenso zu verstehen, was sehr schade ist, denn die Musik klingt wirklich gut.

Neben dem X wäre da noch das Logo, welches einem Baphomet-Kopf ähnelt. Dieses befindet sich in einer angedeuteten geflügelten Sonne mit einer umgedrehten Pyramide unten. Über dem Bandlogo prangen indes 7 Pentagramme.

Frozen Plasma - X

Transhumanistische Literatur

Auf dem Gebiet der transhumanistischen Literatur ist der amerikanische Autor William Gibson eine Art Superstar. Er prägte in seinen Werken u.a. die Begriffe „Cyberspace“ und „Matrix“, womit er als Anhänger des Singularitarianismus gelten kann. Seine wohl bedeutendste Schöpfung ist die Neuromancer-Trilogie, die zahlreiche Elemente des Transhumanismus enthält. Z.B. tragen fast alle Menschen Mikrochips, die sie intelligenter machen.

Im Neuromancer-Universum ist auch die Kurzgeschichte „Johnny Mnemonic“ angesiedelt, welche 1995 verfilmt wurde. Die Hauptrolle spielte Keanu Reeves, welcher später auch die Rolle des Neo in „Matrix“ übernahm.

Johnny Mnemonic

Der Australier Greg Egan ist ebenfalls ein Verfechter des Transhumanismus. In seinem Roman „Distress“ geht es um die künstliche Anpassung des Körpers an das moderne Selbstbild, was als „morphologische Freiheit“ glorifiziert wird. Zu Greg Egans weiteren transhumanistischen Werken zählen „Permutation City“, „Diaspora“, „Radieux“ und „Zendegi“.

Greg Egan

Erschienen sind einige von Egans Büchern übrigens im Verlag Le Belial. Belial ist ein biblischer Dämon und dementsprechend ist das Verlagslogo ein Baphometh-Kopf in einer umgedrehten Pyramide. Es ist wohl keine Verschwörungstheorie, angesichts dessen zu behaupten, dass die transhumanistische Agenda eine Ausgeburt des Satanismus ist.

Le Belial

Der amerikanische Schriftsteller Dan Simmons beschreibt in seinem Roman „Ousters“ aus dem Hyperion-Zyklus, wie ein Teil der Menschheit in den Weltraum auswandert und sich mittels Nanotechnologie an den neuen Lebensraum anpasst. Die Cyborgs blicken mit Hass und Furcht auf all jene zurück, die auf der Erde blieben und in ihren Augen Barbaren sind. In seinem späteren Werk „Ilium“ präsentiert Simmons indes Posthumane, die völlig von ihrer Technologie absorbiert worden sind.

Dan Simmons - Hyperoin

Noch weiter geht der deutsche Autor Dietmar Dath in seinem transhumanistischen Werk „Die Abschaffung der Arten“, in dem sich ein Teil der Menschheit durch gesteuerte Evolution in die „Gente“ verwandelt hat. Seine abscheuliche Horrorvision wurde 2008 in die Shortlist des Deutschen Buchpreises aufgenommen und 2009 als bester Roman mit dem Kurd-Laßwitz-Preis ausgezeichnet. Ebenso wie im Rest der Welt wird damit auch in Deutschland eine gezielte transhumanistische Agenda verfolgt, für die der Autor schon mal sein linkes (Horus)Auge betont.

Dietmar Dath Horusauge

In Frankreich wimmelt es ebenfalls von Transhumanisten. Einer von ihnen ist der Schriftsteller Michel Houellebecq, der in seinen Werken „Elementarteilchen“ und „Die Möglichkeit einer Insel“ beschreibt, wie die Menschheit beschließt, einer geschlechtslosen, aber dafür unsterblichen Spezies zu weichen. In letzterem Roman wird die transhumanistische Agenda von einer Sekte namens „Elohimiten“ vorangetrieben, was auf die Elohim anspielt. Nach prä-astronautischer Lesart waren die Elohim Außerirdische, welche einst die Menschheit erschaffen haben. Entsprechend sind die Elohimiten an die UFO-Sekte der Raelianer angelehnt.

Michel Houellebecq hegt offene Sympathien für die Raelianer, die 2002 von sich behaupteten, erfolgreich ein menschliches Baby geklont zu haben. Sie erwarten die Wiederkehr der außerirdischen Menschheitsschöpfer, die von ihnen als gottgleich verehrt werden. Trotz seiner Nähe zu dieser UFO-Sekte sowie Sympathiebekundungen für Josef Stalin wurden schon mehrere Werke von Houellebecq mit Literaturpreisen ausgezeichnet. Zuletzt sorgte er mit seinem Buch „Unterwerfung“ für Furore, indem er gezielt Angst vor einer Islamisierung Frankreichs schürt und offen Partei für die rechte Front National ergreift. Er wäre demnach einer esoterisch-faschistischen neuen Weltordnung also keineswegs abgeneigt.

Michael Houllebecq

Der 2012 erschiene Roman „Maschinenmann“ von Max Barry geht wieder mehr in die Richtung Cyborg-Agenda. Der Protagonist erhält zunächst nur eine Beinprothese, aber da er damit viel besser laufen kann, ersetzt er nach und nach immer mehr Körperteile.

Max Barry - Maschinenmann

2013 erschien Dan Browns „Inferno“, in dem ein transhumanistischer Wissenschaftler ein Virus erschafft, um aus seiner Sicht die Welt vor einer Überbevölkerung zu retten. Dan Brown ist bereits für seine wohlwollende Charakterisierung von Geheimgesellschaften wie den Freimaurern bekannt. Nun beschäftigt er sich also auch noch mit deren Agenda der Bevölkerungsreduktion. Als Vorlage für seinen Roman dürften dabei wohl die Georgia Guidestones gedient haben.

Dan Brown - Inferno

Die Ziegenanbeter von Inkubus Sukkubus

Die britischen Pagan-Rocker von Inkubus Sukkubus mögen sich zwar wie Heiden geben, doch im Kern sind sie Satanisten. Dies haben sie spätestens 2012 mit ihrem Album „The Goat“ sowie der gleichnamigen Single bewiesen, wobei kein Zweifel an der Bedeutung der Ziege besteht.

Inkubus Sukkubus - The Goat

Im Songtext heißt es unter anderem:

“Here comes an angel to fan your fire
To take you to the stars, take you higher”

“It is him; he has come
He is the Beast and he is the One”

Die Ziege wird zunächst als „Engel“ bezeichnet, wobei es sich ohne Frage um einen gefallenen Engel handelt, denn kurz darauf fällt auch die Bezeichnung „Biest“. In der letzten Strophe wird schließlich Klartext geredet und der Santiner Pan beim Namen genannt:

„Across the seas, across the sand
These are all the lands of Pan
Every fey, every woman and man
You are all the babes of Pan”

Sobald im Refrain die Worte “Horns of the Goat, Hooves of the Goat” fallen, zeigt die Sängerin Candia Ridley bei Live-Auftritten die Baphomet-Geste mit beiden Händen nach unten und oben. Dies ist zugleich eine Anspielung auf Levis Baphomet, der ebenfalls das Prinzip „Wie im Himmel, so auf Erden“ zeigt.

MINOLTA DIGITAL CAMERA

Die Mitglieder von Inkubus Sukkubus hatten schon vor der Gründung ihrer Band 1989 eine Affinität zu Dämonen, Vampiren, Hexerei und Okkultismus. 2001 hatten sie sich dem System so weit angedient, dass sie auf dem M’era Luna Festival als Vorband des Großmeisters Marilyn Manson auftreten durften. Sicherlich eine große Ehre für die Ziegenanbeter.