Transhumanismus – Die Erschaffung des neuen Menschen

von Shinzon

Transhumanismus ist eine Philosophie, welcher der freimaurerische Gedanke von der „Veredelung des Menschen“ zugrunde liegt. Postuliert wurde der Begriff im 1957 erschienen Sachbuch „New Bottles for New Wine“. Autor dieses Werkes war der britische Biologe und Eugeniker Julian Huxley (1887-1975), dessen jüngerer Bruder Aldous Huxley (1894-1963) mit seinem Roman „Schöne neue Welt“ eine Blaupause für die neue Weltordnung ablieferte.

Julian Huxley

Angesichts dieser Verbindungen stellt sich schnell die Frage, wie erstrebenswert die technologische Weiterentwicklung des Menschen tatsächlich ist? Betrachten wir den Transhumanismus also etwas genauer. Zunächst muss man ihn in zwei Grundkomponenten unterteilen – die Eugenik und die Cyborg-Agenda. Die eugenische Strömung wird Extropianismus genannt und strebt eine Beschleunigung der menschlichen Evolution durch Gentechnik an. Dem gegenüber steht der Singularitarianismus, welcher die Schaffung einer Superintelligenz durch eine technologische Singularität zum Ziel hat. Beide Strömungen können sich überschneiden.

Auf die Cyborg-Agenda sind wir bereits in einem separaten Artikel eingegangen und haben festgestellt, dass die Grenzen zwischen positiven Technologien und totaler Kontrolle fließend sind. Immer ausgefeiltere Prothesen sind z.B. ein wahrer Segen für Menschen mit verlorenen Gliedmaßen, ebenso wie High-Tech-Sensoren für Gehörlose oder Blinde. Was auf der einen Seite das Leben von Körperbehinderten erleichtert, kann jedoch auch schnell zum Schaden der Menschheit eingesetzt werden. Das Resultat könnten Cyborgs sein, deren technologische Komponenten von anderen kontrolliert werden oder sich gar selbstständig machen könnten.

Am gefährlichsten sind in dieser Hinsicht Mikrochips, die in den Körper eingepflanzt werden. Ein RFID-Chip, der Ausweispapiere und Bargeld beinhaltet, würde unweigerlich zum komplett gläsernen Bürger führen. Chips im Gehirn könnten letztendlich sogar das Denken kontrollieren. Alle Menschen ließen sich wie Robotersklaven von einem Zentralcomputer aus steuern. In einem solchen Borgkollektiv gäbe es keinerlei Freiheit mehr, weder im Handeln noch im Denken oder Fühlen.

Die eugenischen Bestrebungen könnten ähnliche Auswirkungen haben. Auf den ersten Blick mag es vielleicht fortschrittlich wirken, Gendefekte schon bei der Zeugung auszumerzen. Welch Segen wäre es, in einer Welt ohne Erbkrankheiten zu leben. Letztendlich würden diese Bestrebungen jedoch zur Schaffung einer Herrenrasse führen, die sich über den Rest der Menschheit erheben würde. Es darf nicht vergessen werden, dass die Eugenik nicht zufällig ausgerechnet im 3. Reich Hochkonjunktur hatte. Verbreitet war sie aber auch in den USA, wo es zeitgleich Programme zur Zwangssterilisation vermeintlich genetisch minderwertiger Menschen gab.

Wie bei der Bionic ist es auch in der Genetik schwierig, klare Grenzen zu ziehen. So bevorzugt die Präimplantationsdiagnostik zwar gesunde Embryos, doch stellt sie noch keinen direkten Eingriff dar, denn am Genmaterial selbst wird nichts verändert. Ebenso könnte die Forschung an nichtembryonalen Stammzellen eines Tages den Mangel an Spenderorganen beheben, wenn sich diese künstlich im Labor züchten ließen. Geklonte Organe aus körpereigenen Stammzellen würden auch nicht länger vom Körper abgestoßen werden.

Abzulehnen sind dagegen gentechnische Veränderungen an Menschen, Tieren und Pflanzen. Zum einen bergen solche Veränderungen hohe Risiken, die überhaupt noch nicht absehbar sind. Zum anderen könnten Konzerne wie Monsanto Menschen patentieren und damit zu ihrem Privatbesitz erklären, wie sie es bereits mit Tieren und Pflanzen machen. Das ist nicht nur unethisch, sondern gibt den betreffenden Konzernen die Kontrolle über die komplette Natur. Es ist sogar ihr erklärtes Ziel, das Leben an sich zu besitzen.

Würde den Gentechnikkonzernen auch noch das Patentrecht auf Menschen gegeben werden, könnten sie ganze Klonarmeen und Sklavenheere erschaffen. Diese könnten bewusst ohne freien Willen gezüchtet und entsprechend ihrer jeweiligen Aufgaben optimiert werden. Die Vorstellung von willenlosen Arbeitssklaven und Supersoldaten aus dem Reagenzglas wäre ein ebenso schlimmes Horrorszenario wie das Borgkollektiv. Der ultimative Horror wäre jedoch eine gentechnisch veränderte Menschheit mit Cyborg-Implantaten. Genau dies scheint jedoch das Ziel der Transhumanisten zu sein.

Eine solch zombifizierte Menschheit bräuchte letztendlich nicht einmal mehr Geschlechter, da sie sich durch Klonen fortpflanzen würde. Die zunehmende Aufweichung der Geschlechterunterschiede in der Pop-Okkultur propagiert genau diese Entwicklung. Es gibt immer häufiger Darstellungen androgyner oder geschlechtsloser Geschöpfe, oft auch mit Cyborg-Elementen.

Zu beachten ist jedoch, dass die Aufhebung der Geschlechter nicht mit der Gleichberechtigung der Geschlechter gleichzusetzen ist, wie viele konservative Verschwörungstheoretiker es unterstellen. Die meist männlichen Vertreter aus den Bereichen des politischen Konservativismus sowie religiösen Fundamentalismus jammern bereits herum, wenn Frauen Hosen tragen, Mädchen mit Autos spielen oder Jungs mit Puppen.

Im Prinzip geht es diesen Fundamentalisten nur darum, dass Männer und Frauen sich in ihre gewohnten Rollenklischees fügen. Insbesondere den Frauen wird dabei jedes Recht auf Selbstbestimmung abgesprochen. Sie werden zu Gebärmaschinen degradiert, deren Leben sich einzig um die Aufzucht der Kinder sowie die sexuelle Bespaßung der Männer zu drehen hat. Frauen, die sich selbst verwirklichen und einen Beruf ergreifen, werden als Verräter an der traditionellen Familie diffamiert. Irrwitzigerweise gibt es auch Frauen, die diese Meinung vertreten, aber selbst Karriere machen. Man denke nur an Eva Herman oder Beatrix von Storch, die mit ihren gut bezahlten Positionen in Medien und Politik ihren eigenen Aussagen widersprechen.

Halten wir also fest, dass weder die Gleichberechtigung der Frauen noch die Überwindung steinzeitlicher Rollenklischees ein Ausdruck von Gendermainstreaming sind. Gleiches gilt für die Anerkennung von Transsexuellen und Homosexuellen. Beides kommt von Natur aus vor und hat nichts mit Transhumanismus zu tun. Im Gegenteil wäre eher die eugenische Ausrottung der sexuellen Vielfalt ein Beitrag zum Transhumanismus. Geht es nämlich nach den Transhumanisten, sollte die Menschheit in Zukunft gar keinen Sex mehr haben – weder hetero- noch homosexueller Ausprägung.

Entsprechend hat auch das transhumanistische Gendermainstreaming nichts mit arbeitenden Frauen zu tun oder mit Vätern, die sich um ihre Kinder kümmern. Es geht den Transhumanisten um die völlige Abschaffung der Geschlechter. Die Menschheit soll sich nicht länger auf sexuellem Wege vermehren, sondern im Labor. Was aus dem Reagenzglas kommt, soll eine geschlechtsneutrale Borgdrohne ohne eigenen Verstand und Gefühle sein. Das und nichts anderes ist die Spitze der transhumanistischen Evolution.

Interessanterweise gibt es bereits eine Spezies, die sich in diese Richtung entwickelt hat. Die Rede ist von den Grey, die laut Aussagen von Entführungsopfern keine Geschlechtsmerkmale haben und stoisch ihren Aufgaben nachgehen. Viele Augenzeugen beschreiben die Grey gar als eine Art Bioroboter. Soll das die Zukunft der Menschheit sein? Es bleibt zu hoffen, dass dies nicht der Fall sein wird.

Thor

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Die abartige Rassenideologie der Nazis

Menschenrassen – so etwas gibt es eigentlich gar nicht, da es Rassen nur bei Zuchttieren gibt. Erst die Nazis wollten in ihrem Rassenwahn tatsächlich Menschen „züchten“. Auf der anderen Seite wollten sie bestimmte Menschengruppen wie Schädlinge ausrotten. Allen voran die Juden. Dabei sind Juden genauso wenig eine Rasse wie Christen oder Moslems. Zudem ergab eine Studie, dass der Anteil von Blonden unter Juden höher ist, als unter allen anderen Deutschen, was die Herrenmenschenideologie der Nazis zusätzlich ad absurdum führt.

Ihre kranke Ideologie hatte jedoch auch Vordenker, welche bereits die Ausbeutung anderer Völker während des Kolonialismus mit dem darwinistischen Prinzip zu rechtfertigen versuchten. Natürlich ohne Darwins Theorie wirklich zu verstehen. Die folgende Doku entlarvt den Rassenwahn als absurdes Produkt machthungriger und hasserfüllter Faschisten.

Achtung: Werbespam in der Videobeschreibung auf Youtube!

Georgia Guidestones – Die 10 Gebote der neuen Weltordnung

von Shinzon

Die Georgia Guidestones, welche in Elbert County im US-Bundesstaat Georgia stehen, wurden 1978 von einer Person mit dem Pseudonym R.C. Christian in Auftrag gegeben. Es ist bis heute nicht bekannt, welche Person sich für den modernen Megalithbau verantwortlich zeichnet. Als gesichert kann nur gelten, dass der oder die Verantwortlichen sehr viel Geld und Einfluss besitzen müssen. Außerdem stammen die Betreffenden offensichtlich aus dem Umfeld der Rosenkreuzer, denn R.C. Christian spielt auf die fiktive Figur des Christian RosenCreutz an.

Das Monument, welches 1980 von der Firma Elberton Granite Finishing Company errichtet wurde, ist etwa 6 Meter hoch besteht aus 6 Granitplatten mit einem Gesamtgewicht von ca. 100 Tonnen. Die vier äußeren Blöcke sind astronomisch an der Mondbahn ausgerichtet. In Augenhöhe befindet sich auf der Nord-Süd-Achse ein Loch, durch welches man in einer klaren Nacht auf den Nordstern blicken kann. Im Mittelstein befindet sich ein weiterer Schlitz, durch den das Sonnenlicht zu den beiden Sonnenwenden sowie Tag- und Nachtgleichen auf bestimmte Punkte strahlt. Diese astrologischen Details findet man auch bei antiken Megalithbauten, weshalb die Georgia Guidestones zuweilen als „amerikanisches Stonehenge“ bezeichnet werden.

Auf den vier äußeren Platten stehen die 10 Gebote für ein kommendes „Zeitalter der Vernunft“, die in den Sprachen Englisch, Spanisch, Arabisch, Hebräisch, Chinesisch, Hindu und Swahili nachzulesen sind. Zusätzlich gibt es Übersetzungen in den antiken Sprachen Babylonisch, Altgriechisch, Sanskrit und in altägyptischen Hyroglyphen. Man könnte in dem Monument also ein modernes Gegenstück zum Stein von Rosetta sehen, wobei es allerdings seltsam anmutet, dass Latein als Sprache der Wissenschaft fehlt.

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In der unmittelbaren Nähe befindet sich zusätzlich eine Steintafel am Boden, auf der die Eckdaten des Monuments (Datum der Errichtung, geografische Ausrichtung, physikalische Eigenschaften, enthaltene Sprachen usw.) nachzulesen sind. Interessant ist, dass das Wort „Pseudonym“ hinter „R.C. Christian“ falsch geschrieben wurde. Es stellt sich die Frage, ob es sich bei dem Schreibfehler „Pseudonyn“ nur um einen peinlichen Fehler handelt oder um einen versteckten Hinweis.

Versteckt ist unter dem Stein auf jeden Fall eine Zeitkapsel. Vielleicht erfahren wir ja nach deren Ausgrabung mehr über die Verantwortlichen, die sich auf der Tafel lediglich als „A small group of Americans who seek the Age of Reason“ ausgeben. Auf Deutsch übersetzt heißt dies so viel wie „Eine kleine Gruppe von Amerikanern, welche nach dem Zeitalter der Vernunft suchen“. Wirklich vernünftig klingen deren 10 Gebote allerdings nur zum Teil. Diese lauten auf Deutsch wie folgt:

1. „Halte die Menschheit unter 500 Millionen
in fortwährendem Gleichgewicht mit der Natur“

Man könnte natürlich auch 7 Milliarden und mehr Menschen im Gleichgewicht mit der Natur halten. Voraussetzung wäre jedoch die Überwindung des Kaputtalismus, welcher regenerative Energien und ökologische Landwirtschaft sowie Produktion unterdrückt. Die Masse der Menschen ist nur bedingt Schuld an der Zerstörung der Natur, da man sie in Abhängigkeit und Unwissenheit hält. Die Hauptschuld tragen die Banken sowie Öl-, Chemie-, Pharma-, Gentechnik- und Rüstungskonzerne. Von deren Reduzierung ist jedoch nichts zu lesen. Stattdessen wird auf den Guidestones zum Massenmord aufgerufen.

2. „Lenke die Fortpflanzung weise
um Tauglichkeit und Vielfalt zu verbessern.“

Das ist pure Eugenik und spiegelt das freimaurerische Ziel von der Veredelung des Menschen wieder. Im Klartext wird hier eine strenge Geburtenkontrolle gefordert, nach der „Untaugliche“ sich nicht fortpflanzen sollen. Zu diesem Zwecke gab es bereits Sterilisationsprogramme in den USA und dem 3. Reich.

Auf der anderen Seite sollen „genetisch wertvolle“ Menschen gezielt miteinander gepaart werden. Das erinnert doch stark an das Projekt Lebensborn und die Naziphantasien von der Schaffung „reinrassiger Arier“. Offensichtlich will die Elite eine perfekte Sklavenrasse züchten – „zäh wie Leder, flink wie Windhunde und hart wie Kruppstahl“. Darüber hinaus natürlich auch fleißig, belastbar und gehorsam.

3. „Vereine die Menschheit
mit einer neuen, lebendigen Sprache.“

Die Elite will zwar genetische Vielfalt, aber keine Sprachvielfalt, was im Widerspruch zu dem Monument selbst steht. Offensichtlich wollen die Verantwortlichen einfach nur Geld für Dolmetscher sparen. Wie super das funktioniert, hat man bereits bei Esperanto oder Volapük gesehen. Das nächste Mal können wir es ja mit Klingonisch versuchen.

4. „Beherrsche Leidenschaft – Glauben – Tradition
und alles sonst mit gemäßigter Vernunft.“

Hier wird nun deutlich, dass es um absolute Herrschaft geht. Dies zu erreichen ist wohl der wahre Grund, warum man die Weltbevölkerung unter einer Milliarde halten will. Denn die aktuelle Weltlage zeigt, dass die Herrschenden gar nichts auf Dauer beherrschen können. Die Vernunft ist indes das Einzige, bei dem man sich nicht mäßigen sollte. Zu viel Vernunft würde aber wohl wiederum bedeuten, dass absolute Herrschaft gar nicht so erstrebenswert ist.

5. „Schütze die Menschen und Nationen
durch gerechte Gesetze und gerechte Gerichte.“

Diesen Punkt könnte man glatt unterschreiben, denn Gerechtigkeit ist es, woran es der Welt momentan mangelt. Mit gerechten Gesetzen und Gerichten wären zudem Abkommen wie der ESM oder TTIP hinfällig. Vorausgesetzt natürlich, man meint es mit der Gerechtigkeit ernst.

6. „Lass alle Nationen ihre eigenen Angelegenheiten selbst/intern regeln
und internationale Streitfälle vor einem Weltgericht beilegen.“

Auch dieses Gebot klingt absolut begrüßenswert und könnte aus der Charta der „Vereinten Föderation der Planeten“ in „Star Trek“ stammen. Doch läuft diese Forderung nach nationaler Souveränität nicht der geplanten Weltregierung zuwider? Immerhin müsste man vor der Etablierung eines Eine-Welt-Staates erst einmal die Nationen abschaffen.

7. „Vermeide belanglose Gesetze
und unnütze Beamte.“

Daran ist ebenfalls nichts auszusetzen. Doch warum fängt man dann nicht in Deutschland mit der Abschaffung des SGB II und der Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens an? Der Verwaltungsapparat der Jobcenter ist nämlich immens und all die Sanktionen überfordern schon jetzt die Sozialgerichte.

8 „Schaffe ein Gleichgewicht zwischen den persönlichen Rechten und
den gesellschaftlichen/sozialen Pflichten.“

Und wieder ein vernünftiger Punkt, der sich nicht in den aktuellen Entwicklungen widerspiegelt.

9. „Würdige Wahrheit – Schönheit – Liebe
im Streben nach Harmonie mit dem Unendlichen.“

10. „Sei kein Krebsgeschwür für diese Erde
Lass der Natur Raum.“

Auch die letzten beiden Punkte sind absolut sinnvoll. Jedem vernunftbegabten Menschen dürfte klar sein, dass ein Raubbau an der Natur zum eigenen Untergang führt. Ebenso ist nichts Falsches daran, Wahrheit, Schönheit und Liebe zu würdigen.

Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass die ersten vier Gebote im krassen Gegensatz zu den weiteren 6 Geboten stehen. Das ist vergleichbar mit der Bibel, wo es zwar in den Zehn Geboten heißt „Du sollst nicht töten!“, während es an anderer Stelle plötzlich wieder okay ist, Andersdenkende zu massakrieren. Auf den Guidestones wird von Liebe und Harmonie geschrieben, aber zuvor soll erst einmal die Bevölkerung drastisch reduziert und die Überlebenden nach eugenischen Gesichtspunkten selektiert werden. Egal, wer hinter dem Monument steckt, der Betreffende muss offenbar geisteskrank sein.

Oder aber die positiven Gebote dienen einer esoterischen Agenda. Die meisten Menschen sehnen sich von Natur aus nach Gerechtigkeit, Harmonie, Liebe und einem spirituellen Umgang mit der Natur. Das ist vollkommen normal und in Ordnung. Diese Sehnsucht wurde jedoch schon häufig für völlig Gegenteiliges missbraucht. So wirbt die CDU z.B. mit Begriffen wie „Freiheit“, doch am Ende kommt immer nur Marktradikalismus dabei heraus. Bedienen die Georgia Guidestones also gezielt unsere Sehnsüchte, um uns auf das luziferische Wassermannzeitalter einzuschwören? Wenn das das Ziel ist, so hat dieses Monument seinen Zweck verfehlt, da bereits in den ersten beiden Geboten eine Abscheulichkeit zutage tritt, die kein Mensch mit genügend Grips befürworten kann.

Es sollte angesichts dessen nicht weiter verwundern, dass der Megalithbau 2008 mit Farbbeuteln und roten Schriftzügen geschändet wurde. Unter den Sprüchen befanden sich vor allem Parolen gegen die „New World Order“ und Sprüche wie „Ihr werdet keinen Erfolg haben“. So weit so gut. Leider fanden sich aber auch religiöse Slogans, die auf eine christlich-fundamentalistische Urheberschaft schließen lassen. Vorwürfe wie „Obama is a Muslim“ können zudem als islamfeindlich gedeutet werden und spiegeln das Gedankengut der Tea Party-Bewegung wider. Und das, obwohl das wahre Feindbild Satanismus an anderer Stelle durchaus erkannt wurde.

Seit dem Farbanschlag wird das Monument jedenfalls videoüberwacht. Einen Gerichtsprozess dürften allerdings auch zukünftige Gegner kaum fürchten. Sie könnten maximal wegen Vandalismus von der Staatsanwaltschaft angeklagt werden, da die Eigentümer selbst ihre Anonymität aufgeben müssten, wenn sie Strafanzeige erstatten würden. Es gibt zwar die Möglichkeit, Anzeige gegen Unbekannt zu erstatten, aber nicht Anzeige von Unbekannt.

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