The Darkest Minds – Konzentrationslager für Kinder

von Joe Doe

„The Darkest Minds – Die Überlebenden“ ist ein dystopischer Film von 2018, der irgendwo zwischen faschistischer Zukunftsvision und Superhelden-Genre anzusiedeln ist. Regie führte Jennifer Yuh Nelson, die zuvor ausschließlich animierte Filme wie „Kung Fu Panda 2“ abgeliefert hat. Es ist schon ziemlich verstörend, dass ausgerechnet eine Kinderfilmregisseurin für einen Film verantwortlich ist, in dem Kinder interniert und ermordet werden. Doch Hinweise auf die Errichtung einer neuen Weltordnung gibt es auch in „Kung Fu Panda 2“, wo u.a. eine brennende Landkarte einen Krieg gegen China ankündigt.

In „The Darkest Minds“ führt die USA keinen Krieg gegen ein anderes Land, sondern gegen die nächste Generation. Alle Kinder und Jugendlichen haben sich mit einer Krankheit infiziert, an der 90% sterben. Die Überlebenden entwickeln hingegen übernatürliche Fähigkeiten wie erhöhte Intelligenz, Telekinese, Elektrokinese, Telepathie und Pyrokinese. Mit anderen Worten geht es eigentlich weniger um eine Seuche als vielmehr um Evolution.

Für die herrschende Elite ist diese Evolution eine Bedrohung, da die kommende Generation nicht mehr zu kontrollieren ist. Deshalb werden alle Kinder ihren Eltern weggenommen, verschleppt und in Konzentrationslager interniert. Unnötig zu erwähnen, dass es bereits hunderte solcher Camps gibt, welche zumeist der FEMA unterstehen. Ist es da nur ein Zufall, dass die Kinder augenscheinlich aufgrund einer Seuche einkassiert werden?

Die Illuminatenzahl 23 darf bei der Ankunft natürlich nicht fehlen. Und das auch noch exakt bei 6:23 min.!

In den Lagern angekommen werden sie nach ihren Fähigkeiten in einem Pyramidensystem klassifiziert. Die obersten zwei Stufen werden dabei als so gefährlich für die aktuellen Herrscher an der Spitze der Machtpyramide erachtet, dass sie gleich nach ihrer Ankunft umgebracht werden.

Die restlichen Kids werden zur Zwangsarbeit verpflichtet und gnadenlos ausgebeutet. Immerhin kann der Staat nicht alle umbringen, da es sonst in der Zukunft niemanden mehr gäbe, über den die Elite herrschen könnte. Es wäre schlichtweg das Ende der Menschheit. In Freiheit dürfen sie dennoch nicht leben. Nicht einmal jene, die keine Superkräfte, sondern lediglich eine erhöhte Intelligenz besitzen. Auch dies stellt eine Bedrohung für die Machtelite dar, da intelligente Menschen ihr System durchschauen könnten.

Das hat durchaus reale Bezüge, denn in der Realität wird nicht umsonst alles daran gesetzt, die kommenden Generationen dumm und unwissend zu halten. Sie sollen zu tumben Lohnsklaven herangezüchtet werden, die gerade einmal genug Wissen besitzen, um die ihnen zugeteilten Aufgaben erledigen zu können. Daher sieht man im Film auch keine einzige Szene, in denen die internierten Kids unterrichtet werden, sondern nur solche, in denen sie Zwangsarbeit leisten.

Um die absolute Kontrolle zu garantieren, sind permanent an jeder Ecke Kameras und nichttödliche Schallwaffen auf die Kinder gerichtet. In der neuen Weltordnung wird einfach an alles gedacht.

Diese Darstellung ist keineswegs übertrieben. Bereits während der Film gedreht wurde, hat die Trump-Regierung erstmals Kinder in Gefangenenlagern interniert. Zwar (noch) nicht die eigenen Staatsbürger, aber dafür Flüchtlingskinder aus Lateinamerika. Die wachsende Anzahl der Rassisten findet das natürlich absolut okay, nichtsahnend, dass das nur der Anfang ist. Betroffen sind dabei keineswegs nur die USA. Auch China interniert seit einiger Zeit muslimische Kinder in Umerziehungslagern, um die Unabhängigkeitsbestrebungen der Uiguren im Keim zu ersticken. Und wie das nun einmal so ist, sobald die ersten Tabus gebrochen sind, ist bald niemand mehr davor sicher.

Aber zurück zum Film. In diesem bekommt Ruby (Amandla Stenberg), die sich als kleines Mädchen unabsichtlich aus den Erinnerungen ihrer Eltern gelöscht hat, unerwartet Hilfe von Cate (Mandy Moore), die ihr zur Flucht verhilft. Ruby gehört nämlich zur Kategorie Orange und soll nach ihrem Auffliegen hingerichtet werden.

Wie sich herausstellt, gehört Cate zu einer Widerstandsgruppe namens „League“. Deren Ziele, das menschenverachtende Regime zu stürzen, klingen zwar erst einmal edel. Ihre Bereitschaft, dafür Kindersoldaten einzusetzen, ist es jedoch keineswegs.

Als Ruby an der League zu zweifeln beginnt, flüchtet sie erneut und trifft auf Liam (Harris Dickinson), Chubs (Skylan Brooks) und die kleine Zu (Miya Cech). Liam hat insgesamt 100 Kinder bei seiner Flucht aus einem Konzentrationslager befreit. Wo die anderen alle hin sind, wird nicht erklärt. Übrig sind nur die drei, die in einem Kleinbus unterwegs auf der Suche nach einem Versteck sind.

Auf ihrer Reise entdecken die pubertierenden Jugendlichen Ruby und Liam ihre Gefühle füreinander. Um Liam zu beeindrucken, überreicht Zu ein rotes Kleid an Ruby. Zum Glück war die Darstellerin beim Dreh des Films fast volljährig, ihre Rolle wirkt aber dennoch ein wenig zu jung für eine Femme Fatale.

In Sachen Kindererziehung wird Ruby ihrer fatalen Rolle ebenso gerecht. In einem Einkaufszentrum findet sie das Buch „Unten am Fluss“ und liest daraus der kleinen Zu eine Gutenachtgeschichte vor. Dieses Buch enthält einige überaus brutale Szenen, in denen niedliche Kaninchen auf grausame Weise verstümmelt und getötet werden. Ideal, um Kinder zu traumatisieren.

Den scheinbar sicheren Zufluchtsort erreichen die vier über einige Umwege. Ein kurzer Abstecher führt Ruby zu ihrem einstigen Zuhause, doch dort muss sie erkennen, dass sie ihren Eltern nie wieder die Erinnerung an sich zurückgeben können wird. Danach ist sie bereit, sich den anderen endgültig anzuschließen. Als Zeichen für ihren Ausbruch aus dem alten Leben wirft sie ihren Bienenanhänger weg, den sie einst von ihren Eltern geschenkt bekommen hat. Das ist nicht gänzlich ohne symbolische Bedeutung.

Anschließend muss Ruby erst einmal ihre drei neuen Freunde vor einer Kopfgeldjägerin retten, die sie per Telepathie manipuliert. Das erinnert ein wenig an Obi Wan-Kenobis Jedi-Trick. Bei Bobina Fett kommen derweil ganz andere Assoziationen auf. Kopfgeldjäger, die Kinder entführen, gibt es nämlich auch in der Realität. Wie im Film geht es denen meist nur ums Geld, aber statt die Kids an Internierungslager auszuhändigen, werden sie einem noch weitaus grässlicheren Schicksal ausgeliefert. Von daher sind solche Anspielungen extrem gruselig.

Der Zufluchtsort, der vom Sohn des Präsidenten geleitet wird, entpuppt sich ebenfalls als Kinderfalle. Clancy (Patrick Gibson), der schon zu Beginn eher wie ein Sektenguru wirkt und dabei Ähnlichkeiten zu Magneto aufweist, bläst nämlich alsbald zur „Ernte“. Diese Wortwahl ist sogar noch gruseliger als alles, was der Film bisher propagiert hat.

Wie sich allerdings herausstellt, arbeitet Clancy nicht im Auftrag seines Vaters oder der Regierung. Im Gegenteil besitzt er dieselben telepathischen Fähigkeiten wie Ruby und kontrolliert sowohl die Regierung als auch das Militär. Ob damit wohl darauf angespielt werden soll, dass sich die herrschenden Eliten selbst für erleuchtete Übermenschen halten? Dazu passt auch, dass Clancy alle anderen begabten Kinder unterdrückt und ihm Gleichrangige auslöschen lässt. Die Eliten mögen es nicht, wenn die tumben Massen aufwachen oder einige ihnen gar überlegen sind.

An dieser Stelle wäre es vielleicht auch angebracht zu erwähnen, dass die Kinder allesamt ein farbiges Leuchten in den Augen haben, wenn sie ihre Superkräfte anwenden. Aus wissenschaftlicher Sicht macht das überhaupt keinen Sinn, aber vielleicht soll hier eine Art dämonische Besessenheit angedeutet werden. Diese Interpretation kommt einem zumindest sofort beim Anblick der orangen Mind Controler und der roten Pyromanen in den Sinn.

Ruby lässt Clancy als Einzige am Leben, da ihm zum einen ihre Fähigkeit zur Gedächtnislöschung fehlt und er zum anderen einen weiblichen Gegenpart sucht. Das Ganze geht jedoch nach hinten los und bei der „Ernte“ bricht das Chaos aus. Einerseits, weil Clancy ein paar der Roten als persönliche Feuerspucker am Leben gelassen hat, aber auch, weil Ruby stärker ist als anfangs gedacht.

Gemeinsam mit Zu, Chubs und Liam kann sie entkommen und ruft die League zu Hilfe. Die rettet die Kids scheinbar vorerst und lässt Liam sogar in Frieden ziehen, nachdem sich Ruby unnötigerweise aus seiner Erinnerung gelöscht hat. Sie selbst wird am Ende zur Anführerin einer Kinderarmee, welche die League gegen Clancys Regime aufstellt.

Das Ganze lässt sich folgendermaßen interpretieren: Die kommende Generation wird mit größtmöglichem Terror konfrontiert, wozu Krieg, Arbeitslager und Massenhinrichtungen gehören. Dermaßen traumatisiert werden die Überlebenden sich jedem anschließen, der dagegen Widerstand leistet. Doch letzten Endes werden diese neuen Eliten nicht besser sein, wenn es nicht sogar dieselben sind.

Fazit: Jennifer Yuh Nelson hat mit ihrem ersten Realfilm sicherlich eine solide Arbeit abgeliefert. „The Darkest Minds“ ist ohne Frage spannend erzählt und wartet mit guten Effekten auf. Die Botschaft ist hingegen geradezu erschreckend, was durch Trumps massenhafte Dauerinternierung von Flüchtlingskindern einen realen Bezug erhält.

Darüber hinaus gibt es jede Menge Product Placement, denn bis zur Apokalypse sollen die Zuschauer ruhig noch schön weiter konsumieren. Insbesondere die mehrfache Erwähnung, dass das Fluchtauto der Kids ein Nissan ist, nervt gewaltig.

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Die 10 bedeutsamsten Kinofilme 2017

2017 wurden wir wieder mit einer ganzen Reihe von Filmen bombardiert, die uns nur vordergründig unterhalten sollen, während sie im Kern der Konditionierung auf eine neue Weltordnung dienen. Zuweilen geht es um eine ganz bestimmte politische Agenda, manchmal aber auch um das okkulte Glaubenssystem dahinter.

Sicherlich reicht eine Liste von gerade einmal 10 Filmen nicht aus, um das gesamte Ausmaß der Konditionierung zu präsentieren. Es handelt sich im Folgenden lediglich um eine Auswahl der mit Abstand bedeutendsten Werke, wobei die Platzierung nicht unbedingt einer Gewichtung entspricht. Ebenso geht es nicht darum, wo die Botschaft am subtilsten oder offensichtlichsten vermittelt wird. Für jene, die sehen können, ist sie ohnehin in jedem Fall sehr offensichtlich.

Platz 10: „Alien: Covenant“

Wie bereits im Vorgänger „Prometheus“ wird auch in der Fortsetzung „Alien: Covenant“ die Prä-Astronautik bedient. Die geflügelte Sonne, die in der Antike bei den Sumerern und Ägyptern eine zentrale Rolle spielte, ist dementsprechend omnipräsent.

Die Hypothese der Astronautengötter tritt jedoch zunehmend in den Hintergrund, ebenso wie der Kanon der alten „Alien“-Filme. So liegt der Ursprung der Xenomorphe neuerdings nicht mehr in grauer Vorzeit. Stattdessen werden sie erst in der Zukunft vom Androiden David auf Basis des schwarzen Öls designt. Vielleicht möchte Ridley Scott uns damit andeuten, dass der militärische-industrielle Komplex plant, das Black Goo als biologische Waffe gegen die Menschheit einzusetzen?

Platz 9: „Thor: Tag der Entscheidung“

Der neuste „Thor“-Film spielt ebenfalls auf fernen Welten und ist mit Abstand der unterhaltsamste Teil der Reihe. Was sollte dieser bunte Spaß also mit der neuen Weltordnung zu tun haben? In diesem Fall geht es um den religiösen Überbau, denn die Götterdämmerung Ragnarök hat viel vom biblischen Armageddon. Thors Schwester Hela verkörpert dabei den Antichristen, der das heilige Land in eine imperialistische Diktatur verwandelt. Dabei wird übrigens offenbart, dass unter der demokratischen Fassade schon immer ein finsteres Regime lauerte, dessen Verbrechen mittels Geschichtsrevisionismus vertuscht wurden.

Der Kampf gegen das Regime des Antichristen und seine Armee von Untoten, was übrigens ebenfalls eine Anspielung auf das biblische Armageddon ist, verläuft nicht gut und das Warten auf ein göttliches Eingreifen ist vergebens. Die Lösung, die Thor vorschlägt, könnte nicht okkulter sein. Er entfesselt Surtur, welcher Asgard in Schutt und Asche legt. Surtur hat frappierende Ähnlichkeit mit dem Teufel, womit hier Satan als Retter des Universums glorifiziert wird.

Platz 8: „Immer noch eine unbequeme Wahrheit“

Al Gore tischt uns nun schon zum zweiten Mal seine bequeme Unwahrheit auf. Geht es nach ihm, ist CO2 einfach an allem Schuld. Sei es am Artensterben oder dem Regenwaldschwund. Wahrscheinlich steckt das fiese CO2 sogar hinter Fukushima und den Plastikmüllinseln. In jedem Falle ist es eine Ablenkung von sämtlichen Umweltverbrechen kapitalistischer Großkonzerne, denn der vorgeschobene Klimaschutz hat rein gar nichts mit konsequentem Umweltschutz zu tun. Es bleibt zu hoffen, dass Al Gore für seine neuerlichen Weltuntergangsphantasien nicht noch einen Friedensnobelpreis bekommt.

Platz 7: „Blade Runner 2049“

Die Tyrell Corporation schickt eine neue Generation Replikanten ins Rennen, die von Menschen kaum noch zu unterscheiden ist. Menschen und Maschinen waren sich dabei offensichtlich schon im ersten „Blade Runner“ ähnlich genug, damit Rick Deckard und die Replikantin Rachael ein gemeinsames Kind zeugen konnten. Um dieses geht es in der Fortsetzung. „Blade Runner 2049“ ist ohne Zweifel ein weiterer Meilenstein in Sachen Transhumanismus.

Das Kinoplakat in den Farben der Freimaurergrade.

Platz 6: „Kingsman: The Golden Circle“

Vordergründig geht es im zweiten Teil von „Kingsman“ um eine psychopathische Drogengangsterin, die einen ungesunden Appetit auf Menschenfleisch hat. Außerdem betätigt sich Poppy als Terroristin und rein zufällig ist mal wieder London das Ziel.

Doch zurück zu Poppys Kerngeschäft. Über die Drogen verbreitet sie einen Virus, für den nur sie das Gegenmittel hat. Damit will sie die gesamte Welt um Geld und Macht erpressen. Dumm nur, dass der amerikanische Präsident, der vom Verhalten her stark an Donald Trump erinnert, nicht mitspielt. Für ihn ist es die Gelegenheit, die USA von Kiffern und Junkies zu säubern.

Die am Virus erkrankten Menschen lässt der Präsident in Stadien inhaftieren und ohne medizinische Versorgung zugrunde gehen. Das erinnert doch stark an die FEMA-Camps, von denen hunderte über die gesamte USA verstreut für einen solchen Katastrophenfall bereit stehen. Im Falle einer Seuche oder auch eines Bürgerkrieges ließen sich ganze Bevölkerungsteile schnell internieren und beseitigen. „Kingsman: The Golden Circle“ thematisiert diese Gulags in einer Offenheit, dass es selbst Skeptikern die Sprache verschlagen müsste.

Platz 5: „Geostorm“

Öffentlich zugänglichen Dokumenten zufolge plant der militärisch-industrielle Komplex der USA, das Wetter bis spätestens 2025 als Waffe einzusetzen zu können. In „Geostorm“ werden die Wetterwaffen natürlich mit dem frommen Ziel erbaut, den Klimawandel aufzuhalten. Doch eine kleine Machtclique im Weißen Haus bemächtigt sich des Wetterkontrollnetzes und löst eine weltweite Klimakatastrophe aus. Ziel ist es, die Welt gemäß der eigenen Machtansprüche umzugestalten und dabei missliebige Regierungen auszuschalten sowie die Bevölkerung drastisch zu reduzieren.

Natürlich kann die Welt gerettet werden und wird bei der Gelegenheit auch gleich unter der Flagge der UN vereint. Mit anderen Worten, alle Länder sollen sich gefälligst freiwillig der neuen Weltregierung unterordnen oder sie werden mit Wetterwaffen bedroht. Rein zufällig sind zwei der Angriffsziele Hong Kong und Moskau. Die Drohung gegen China und Russland ist mehr als offensichtlich.

Platz 4: „Fack ju Göhte 3“

Was macht eine deutsche Komödie in dieser Liste? Das werden sich jetzt gewiss einige Leser fragen. Wer einen Blick hinter die witzige Fassade des „Final Fack“ wirft, wird die Antwort schnell finden. Als Herr Müllers missratene Klasse mal wieder den Unterricht schwänzt, begegnet er im Park einer älteren Dame, die ihren Hund mittels RFID-Chip ortet. Kurzer Hand beschließt er, seine Problemschüler ebenfalls chippen zu lassen, um sie zukünftig überall finden zu können. Am Ende wirbt sogar die Goethe-Gesamtschule mit einem RFID-Programm, damit keine Schüler mehr verloren gehen.

Es ist kein Zufall, dass sich diese Botschaft gezielt an ein jüngeres Publikum richtet. Immerhin ist es die nächste Generation, die in einer Welt leben muss, in der implantierte RFID-Chips Ausweispapiere und Geldkarte ersetzen werden. Die Zustimmung der Bevölkerung ist dafür nicht erforderlich, allerdings durchaus wünschenswert für die Herrschenden. Deshalb wird der gläserne Bürger zunehmend als Normalität beworben. „Fack ju Göhte 3“ ist dabei schon der dritte deutsche Film innerhalb von nur zwei Jahren, in dem Jugendliche gegen ihren Willen gechippt werden. Welche Ausmaße das Ganze annehmen kann, zeigen „Boy 7“ und „Jugend ohne Gott“.

Platz 3: „Jugend ohne Gott“

„Jugend ohne Gott“ zeigt eine dystopische Zukunft, in der es keine Mittelschicht mehr gibt. Die verelendeten Massen leben in Ghettos und haben kaum Zugang zu Bildung. Die Oberschicht schickt ihre Brut derweil an private Eliteuniversitäten, wo sie zum Gehorsam gedrillt werden. Interessanterweise erhalten auch die reichen Kids während des Auswahlverfahrens RFID-Chips. Implantiert wird diese in die Hand, wo die Menschen laut der Johannesoffenbarung einst das Malzeichen des Tieres tragen werden.

Zach, der Zweifel an diesem abartigen System hat, verliebt sich in die verwahrloste Ewa, welche sich illegal außerhalb ihres Ghettos aufhält. Sogar Waldspaziergänge sind für die Unterschicht tabu, sie werden regelrecht in ihren Ghettos interniert wie die Juden in Warschau. Als schließlich eine Mitschülerin von Zach ermordet wird, fällt der Verdacht natürlich sofort auf die unschuldige Ewa.

In Wirklichkeit ist jedoch der Millionärssohn Titus der Mörder, der die Tat aus einer Mischung von Entertainment und Überlegenheitskomplex begangen hat. Über sich selbst sagt er, dass es gut sei, nichts zu fühlen, weil ihn das stark mache. Er rechnet sich selbst der Elite zu, die diese Gesellschaft führt, was höchst brisant ist. Diese Aussage offenbart nämlich, dass wir von Psychopathen regiert werden, die keinerlei Empathie und Schuldgefühl kennen.

Der Name Titus ist bei alledem kein Zufall, denn er spielt auf den römischen Kaiser Titus (39-81) an, welcher einerseits den zweiten jüdischen Tempel in Jerusalem zerstören und andererseits den Bau des Kolosseums vollenden ließ. Insbesondere letzteres war ein blutiges Symbol der Unterdrückung sowie der abartigen Gelüste der Herrschaftselite. „Jugend ohne Gott“ bringt damit ziemlich genau auf den Punkt, was Sache ist.

Platz 2: „The Circle“

Man stelle sich vor, es gäbe keinerlei Privatsphäre mehr… Ach halt, das haben wir ja schon. In „The Circle“ geht es um einen Konzern, der frappierend an Google oder Facebook erinnert und tief in die Intimsphäre aller Menschen eindringt. Kameras an jeder Ecke, ein Himmel voller Videodrohnen und das komplett überwachte Smart Home werden hier als Utopia glorifiziert.

Tatsächlich gibt es auch Kritik, denn mittels interaktiver Webfahndung werden nicht nur verurteilte Kriminelle dingfest gemacht, sondern auch völlig unbescholtene Menschen in den Tod getrieben. Die Protagonistin Mae Holland zieht jedoch nicht die richtigen Schlüsse daraus. Sie schlägt stattdessen vor, zukünftig politische Wahlen im sozialen Netzwerk des Circles durchzuführen. Sie verschwendet dabei keinen Gedanken daran, dass es damit kein Wahlgeheimnis mehr gibt, Nichtnutzer von Wahlen ausgeschlossen werden und private Konzerne die Wahlen manipulieren können.

Mae zweifelt auch nicht an der permanenten Überwachung, obwohl das Sexleben ihrer eigenen Eltern im Internet ausgebreitet wird und diese daraufhin den Kontakt mit ihr abbrechen. Ihre Kritik beschränkt sich einzig drauf, dass die Konzernchefs des Circle ihr eigenes Privatleben geheim halten. Mit anderen Worten ist es vollkommen okay, dass private Konzerne intime Daten aller Menschen sammeln und vermarkten, solange sich deren Bosse davon nicht ausnehmen. Was für ein erschreckendes Fazit!

Platz 1: „What happened to Monday“

Es gibt Filme, die bestimmte Teilaspekte der neuen Weltordnung thematisieren. Und es gibt Filme, die die neue Weltordnung in ihrer Gänze aufzeigen. „What happened to Monday“ spielt in einer dystopischen Zukunft, in der die Erde hoffnungslos überbevölkert ist. Um die wachsende Bevölkerung zu ernähren, wird auf Gentechnik gesetzt, was jedoch zu einer Häufung von Mehrlingsgeburten führt. Um der Lage Herr zu werden, betreibt der totalitäre Polizeistaat eine noch krassere Einkindpolitik als China.

Wer mehr als zwei Kinder in die Welt setzt, muss nicht nur Strafe zahlen, die überzähligen Kinder werden gleich einkassiert. Dies gilt auch bei der Geburt von Zwillingen oder Mehrlingen. Die sieben Schwestern Monday, Tuesday, Wednesday, Thursday, Friday, Saturday und Sunday müssen daher ein Doppelleben führen. In den eigenen vier Wänden dürfen sie Individuen sein, doch in der Außenwelt müssen sie ein und dieselbe Person spielen.

Eines Tages verschwindet Monday und auf die verbliebenen Schwestern wird Jagd gemacht. Der Film spart dabei nicht mit drastischen Gewaltszenen, was insbesondere auf das Finale zutrifft. Denn die überlebenden Schwestern finden heraus, dass die eingesammelten Kinder nicht wie von der Propaganda behauptet in Kälteschlaf versetzt werden, um in der Zukunft ein besseres Leben zu führen. Stattdessen werden sie bei lebendigem Leibe eingeäschert.

Fassen wir mal kurz zusammen: Faschismus – abgehakt. Biometrische Pässe und Videoüberwachung – abgehakt. Gentechnik – abgehakt. Bevölkerungsreduktion – abgehakt. Brandopferung von Kindern – abgehakt. Schöne neue Weltordnung!

Die Rückkehr von Mulder & Scully

Die Serie „Akte X“, welche es von 1993 bis 2002 auf neun Staffeln, einen Kinofilm sowie eine Spin-Off-Serie brachte, galt schon längst als abgeschrieben. 2008 folgte zwar mit „Jenseits der Wahrheit“ noch ein weiterer Kinofilm, der jedoch eher einer üblichen Mysterie-Episode um einen Serienmörder gleichkam und nichts Neues zur Serienmythologie beitrug. Umso überraschender war die Ankündigung, dass „Akte X“ 2016 als sechsteilige Miniserie ins Fernsehen zurückkehren sollte und das auch noch mit den alten Charakteren Fox Mulder (David Duchovny) und Dana Scully (Gillian Anderson).

Die Miniserie gilt inzwischen offiziell als 10. Staffel, womit eine Fortsetzung der Serie sehr wahrscheinlich ist. Erstaunlich ist jedoch nicht nur die Rückkehr der beiden FBI-Agenten. Geradezu mysteriös sind die Ausstrahlungstermine. In den USA lief die Serie im Januar und ab 8. Februar läuft sie auch schon im deutschen Fernsehen (21:10 Uhr auf Pro7). Für gewöhnlich laufen US-Serien in Deutschland erst mit einer zeitlichen Verzögerung von 1-2 Jahren, was u.a. an der Übersetzung liegt. Im Falle der neuen „Akte X“-Folgen hat man sich aber nicht nur hierzulande, sondern weltweit sehr beeilt. Warum?

Vielleicht, weil die Ankündigungen in diesen Episoden schon in sehr naher Zukunft umgesetzt werden? Drängt die Zeit so sehr, dass es in einem Jahr schon zu spät sein könnte, die Serie noch weltweit zu vermarkten? Die Inhalte sind auf jeden Fall äußerst brisant. Hier ein paar der wichtigsten Themen, die angesprochen werden:

● Außerirdische – Schon seit der ersten Staffel gehört die Alien-Agenda zu den Kernthemen der Serie. Chris Carter konsultierte für die Drehbücher tatsächlich UFO-Forschungsgruppen und Entführungsopfer. Angeblich soll er außerdem von Geheimdiensten wie der CIA beraten worden sein. Die Serie kann also als Teil der Disclosure-Bewegung gesehen werden und laut einem alten Episodentitel steht der Tag schon fest.

● UFO-Technologien – Seit den Aussagen von Bob Lazar Anfang der 1990er wissen wir, dass der militärisch-industrielle Komplex der USA im Besitz von Alientechnologie ist. In einer der neuen Episoden werden Vakuumfeldenergie, Antigravitation, Metamaterialien und das Element 115 (Ununpentium) vorgestellt.

● Project Blue Beam – Ja, auch ein inszenierter Alienangriff auf die Erde wird erwähnt und sie geben sogar offen zu, dass die Invasion ein Fake sein wird.

● Wetterkriege – HAARP war gestern, heute präsentiert uns „Akte X“ ein ganzes Satellitensystem zur Wetterkrontrolle. „Owning the Weather until 2025“? Wohl eher bis 2015.

● Totale Überwachung – Okay, das ist keine Ankündigung, sondern lediglich eine Feststellung.

● Die Abschaltung des Internets – Das hat laut „Akte X“ nicht nur etwas mit der Ausmerzung alternativer Medien zu tun, sondern soll vor allem den digitalen Geldverkehr lahm legen. Wenn zuvor noch alles Bargeld abgeschafft wird, käme das einem finanziellen Supergau gleich.

● Die USA unter Kriegsrecht – Die Transformation der USA in einen faschistischen Polizeistaat findet bereits vor unseren Augen statt und ist längst kein Geheimnis mehr.

● FEMA-Camps – Die zukünftigen Konzentrationslager sind längst abgezäunt, Plastiksärge für Massengräber auf Fotos und Google-Earth gut sichtbar.

Es wird sich also auf jeden Fall lohnen, die neuen „Akte X“-Folgen anzusehen. Allein schon, um sich mental auf das vorzubereiten, was kommen wird. Ob man sich dabei gut unterhalten fühlt, bleibt jedem selbst überlassen.

Operation BlackJack – Der NWO-Comic

In der britischen Zeitung The Telegraph erschien vor einigen Jahren ein Comic mit dem Titel „Operation BlackJack“, welcher den Aufstieg der neuen Weltordnung in Bildern schilderte. Schritt 1. sollte dabei eine Serie von nuklearen Terroranschlägen beinhalten. Als Ziele wurden unter anderem New York, Washington D.C., Los Angeles, Portland, Toronto, Mexico City und London genannt.

BlackJack Comic NY

BlackJack Comic Washington

BlackJack Comic LA

BlackJack Comic Portland

BlackJack Comic Toronto

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im Comic waren die Atombomben in weißen Vans mit einem Sonnensymbol versteckt. Interessanterweise wurden solche Vans während der Olympischen Spiele 2012 in London gesichtet, für die tatsächlich eine erhöhte Terrorwarnstufe galt. Sollte das inszenierte Spektakel eventuell schon 2012 stattfinden, musste aber aus unbestimmten Gründen verschoben werden?

BlackJack Comic Van

BlackJack Comic_1

Immerhin wurde in „Operation BlackJack“ schon damals eine „Boston Bomb“ angekündigt, welche dann 2013 tatsächlich explodierte – mehr oder weniger.

BlackJack False Flag

In der Folge der Anschläge wurde ein Bürgerkrieg in den USA angekündigt, welcher durchaus nicht unwahrscheinlich wäre. Von Washington D.C. würde sich dem Comic zufolge eine neue Regierung im Westen abspalten.

BlackJack Denver

Wenn das schon beunruhigend ist, dann ist es die Prophezeiung von Konzentrationslagern auf dem Boden der USA erst recht. Da fallen einem unweigerlich die unzähligen FEMA-Camps ein, die stets als Verschwörungstheorie abgetan werden. Der Telegraph hält sie offensichtlich nicht für unmöglich.

BlackJack Comic KZ

Der mysteriöse Tod von David Crowley

von Anton Nymous

Nein, David Crowley hat nichts mit dem Begründer des modernen Satanismus zu tun und ebenso wenig mit der neuen Weltordnung. Im Gegenteil hat sich der ehemalige Soldat aus Apple Valley (Minnesota, USA) ab 2009 mit genau diesem Thema beschäftigt und einen Dokumentarfilm über die FEMA-Camps gedreht. Am 17. Januar 2015 wurden er, seine Frau und seine 5-jährige Tochter überraschend tot in ihrem Haus aufgefunden. Angeblich soll Crowley erst seine Familie und dann sich selbst erschossen haben.

Zwar war Crowley als Waffennarr bekannt, doch er galt in seinem Umfeld auch als fürsorglicher Familienvater, der seine Frau und Tochter liebte. Warum sollte er seine Liebsten und sich erschießen und warum hat offenbar kein Nachbar Schüsse gehört? Ist es nur Zufall, dass Crowley ausgerechnet kurz vor der Veröffentlichung seines brisanten Films starb? Oder gibt es da vielleicht einen Zusammenhang mit der Doku „Gray State“?

Sicherlich, es gibt schon hunderte Videos zu FEMA-Thema, deren Spektrum von hochinteressant bis hanebüchen reicht. Umgebracht wurde deswegen aber bisher niemand. Warum sollte also David Crowley ermordet werden, während alle anderen als Verschwörungstheoretiker lächerlich gemacht werden? Vielleicht, weil Crowley Insiderinformationen besaß, die nicht an die Öffentlichkeit gelangen durften? Tatsächlich teilte er kurz vor seinem Tod einem Freund mit, dass er Informationen besitzt, die „wie eine Bombe einschlagen“ würden.

Unabhängig davon, was das für Informationen waren, gibt es bereits genügend andere beunruhigende Fakten über die FEMA. So betreibt die amerikanische Katastrophenschutzbehörde, die seit 2001 dem Heimatschutzministerium unterstellt ist, rund 800 leer stehende Lager. Diese sind zwar offiziell für den Katastrophenfall gedacht, aber wozu sollte man Zivilisten im Falle eines Hurrikans oder eines Terroranschlags hinter Stacheldraht sperren?

Des Weiteren hat die FEMA 1,6 Milliarden Schuss Hohlspitzmunition auf Lager, was mehr ist, als im Irak verschossen wurde. Hinzu kommen 3,5 Millionen Plastiksärge, die für jeweils 3-5 Leichen ausgelegt sind. Nun könnten zumindest die Plastiksärge durchaus für ein Katastrophenszenario herhalten, doch in Kombination mit den Hohlspitzgeschossen ergibt sich ein völlig anderer Eindruck. Zumal sich die Frage stellt, wozu eine Katastrophenschutzbehörde überhaupt 1,6 Milliarden Schuss Munition braucht? Die FEMA sollte doch eigentlich Menschen im Katastrophenfall helfen und nicht auf wen auch immer schießen.

Torchwood – Miracle Day (Season 4) Auschwitz 2.0

von Shinzon

Torchwood fing 2006 als durchgeknalltes „Dr. Who“ Spin off an und es gab tatsächlich einige gut durchdachte Episoden, die etwas Sinnvolles zu sagen hatten. Dies änderte sich bereits 2009 mit der dritten Staffel „Kinder der Erde“. Dieser Handlungsbogen war nichts anderes als ein Teil der Blue Beam Konditionierung.

Bei „Kinder der Erde“ muss man wirklich aufhorchen, denn die außerirdischen Invasoren wollen nicht etwa die Erde unterwerfen oder die Menschheit auslöschen, sondern verlangen schlichtweg nach Kindern, die sie als eine Art Droge konsumieren. Hmm, da kommen einem doch glatt Bilder von rituellem Missbrauch und pädophilen Pfaffen in den Sinn. Für Satanisten und Kinderschänder sind die Kleinen auch eine Art von Droge, die sie benutzen, um ihre kranken Gelüste zu befriedigen.

Insbesondere in satanistischen Kreisen werden die Kinder jedoch nicht zum reinen Selbstzweck missbraucht und getötet, sondern Satan und seinen Dämonen geopfert. Oder, wenn man den Gerüchten glauben kann, reptiloiden Aliens. Und da schließt sich der Kreis zu Torchwood, wo es ebenfalls Außerirdische sind, denen man die Kinder zum Fraß vorwirft. Der Torchwood-Boss Jack Harkness opfert sogar seinen eigenen Sohn an diese abscheulichen Tentakelkreaturen, die glatt aus einem Lovecraft-Roman entsprungen sein könnten. Die Parallelen zum Satanismus sind offensichtlich und wenn man bedenkt, wie viele tausend Kinder jedes Jahr spurlos verschwinden, wird einem kotzübel dabei.

Selbsterklärend…

In der vierten Staffel hat die Menschheit die Invasion ebenso vergessen, wie die verschwundenen Kinder in der Realität. Wer möchte sich schon mit den Schrecken konfrontieren, den diese Menschen durchleiden müssen? Die Welt ist bunt und schön und in „Torchwood – Miracle Day“ wird die Menschheit zur Belohnung mit Unsterblichkeit gesegnet.

Einer der Hauptcharaktere, der durch dieses Wunder der Todesstrafe entkommt und zum Star aufsteigt, ist allerdings ein verurteilter Kinderschänder (gespielt von Bill Pullman). Nachdem schon in „Kinder der Erde“ der Kindermörder Jack Harkness der Held der Stunde war, darf nun ein Pädophiler die Rolle des Märtyrers übernehmen. Was wollen uns die Drehbuchautoren damit sagen? Ich meine mal davon abgesehen, dass sie eine abartige Phantasie haben.

Dieser entspringen dann gleich noch mehr entsetzliche Dinge. Durch das Wunder, welches die Menschen unsterblich macht, entsteht nämlich keineswegs das Paradies auf Erden. Die Menschen werden weiterhin krank, verletzen sich und können nicht mal sterben, wenn sie es wollen. So müssen sie mit durchbohrten Herzen, umgedrehten Genicken und den schlimmsten aller Seuchen weiterleben und leiden. Passenderweise wusste der Pharmakonzern „Phi-Corp“ vorab von dem Wunder und bietet nun die „Medikamente für die neue Weltordnung“ an. (Die erste Episode heißt übrigens auch „Die neue Welt“, allerdings ohne „Ordnung“.)

Eine der spannendsten Szenen ist ein Gespräch zwischen dem Phi-Corp Chef und Jack Harkness. Während diesem erfährt Torchwood, dass Phi-Corp keineswegs an der Spitze der Pyramide steht und sogar der Chef nur ein unbedeutendes Rädchen um System ist. Er weiß gerade mal einen Bruchteil und folgt lediglich der Profitlogik. Mit Schmerzmitteln kann man in der gegebenen Situation immerhin ein Vermögen verdienen.

Langsam kommen die Torchwood-Mitglieder einer globalen Verschwörung auf die Schliche, deren Zeichen eine Pyramide ist. Damit wäre dann wohl das größte Maß an Offensichtlichkeit erreicht. Kern der Verschwörung sind 3 Familien, die die Wirtschaft, die Politik und die Medien kontrollieren. Spätestens an dieser Stelle müssen einem die Alarmsirenen schrillen. Es spielt dabei nicht mal eine Rolle, dass es nur 3 statt 13 Blutlinien sind, es ist sonnenklar, dass hier die Illuminaten gemeint sind. Und zwar nicht die von Adam Weishaupt.

Was diese selbsternannte Elite mit der Menschheit vorhat, wird einem ab der 5. Episode „Kategorien des Lebens“ um die Ohren gehauen. Wie der Titel schon andeutet, werden die Menschen in Kategorien eingeteilt. Kategorie 3 bedeutet gesund und man darf dem System weiter dienen. Die anderen Menschen sperrt man in Konzentrationslager, die irgendwie an die FEMA-Camps in den USA erinnern. Daher erklärt sich dann wohl auch, wie diese Lager in der Serie so schnell aufgebaut werden konnten – sie existieren bereits in der Realität!

Besonders schockierend ist, was mit den Menschen der Kategorie 1 passiert. Sie werden einfach bei lebendigem Leibe eingeäschert. Die Angestellten und Ärzte in den Lagern wissen zwar davon, reden sich aber damit heraus, dass sie nur Gesetze und Befehle befolgen. Es ist erstaunlich, wie schnell Menschen zu Tieren werden können, wenn man es ihnen befiehlt. Wie realistisch ein solches Szenario ist, beweisen die Konzentrationslager in Nazideutschland, in denen systematisch Millionen Menschen ermordet wurden. Es ist bereits geschehen und es kann wieder geschehen. Wir werden noch erleben, wie schnell aus unserer achso freien und demokratischen Gesellschaft eine neue Todesmaschinerie hervorgehen wird. Propagandastreifen wie „Torchwood – Miracle Day“ halten uns bereits die Pläne zur Bevölkerungsreduktion vor Augen, aber die Mehrheit will einfach nicht hinsehen und hält diese Horrorshow für gute Unterhaltung.

Der Bevölkerung im Film fällt bei all dem Terror indessen nichts Besseres ein, als maskiert durch die Straßen zu geistern. Diese stumme Bewegung nennt sich „Die Seelenlosen“, was recht eindrucksvoll wieder spiegelt, wie uns die Elite haben will. Dazu fällt einem nur noch der Begriff „Zombienation“ ein.

„V – wie Vendetta“ lässt grüßen…

Natürlich siegt in der Serie am Ende das Gute, aber das macht die Millionen Opfer nicht wieder lebendig. Außerdem hat man nicht unbedingt den Eindruck, dass Kindermörder, Kinderschänder und CIA-Agenten unbedingt gute Menschen sind. Abgesehen von Gwen Cooper hat man es durchweg mit zwielichtigen Gestalten zu tun.

Weiterhin bleibt zu bemängeln, dass die Auflösung an sich total surrealistisch und blöd ist. Irgendein unerklärliches Phänomen, welches sich quer durch die Erde erstreckt, soll ein morphogenetisches Feld erzeugen und weil die Illuminaten-Familien Jacks unsterbliches Alienblut da hinein gekippt haben, soll so irgendwie das Wunder zustande gekommen sein. Die beiden Erdspalten in Shanghai und Buenos Aires sehen obendrein aus wie weibliche Genitalien. Allerdings nicht von der gesunden Sorte. Das sind schon keine Subliminals mehr – pfuibäh!

Sieht aus wie eine Geschlechtskrankheit…

Fazit: Eine haarsträubende Fantasy-Story dient als Rahmenhandlung für die Propagierung der neuen Weltordnung. Was man zu sehen bekommt, ist verstörend, schockierend und kriminell. Die Charaktere geben größtenteils den widerlichen Charakter der Handlung wieder und man kann nur den Kopf über dieses freimaurerische Machwerk schütteln.

„Torchwood – Miracle Day“ Trailer