Das Blaue vom Himmel – 5 gute Gründe gegen die AfD

Es ist wohl kaum zu verhindern, dass die AfD am 24. September in den Bundestag einziehen wird. Rund die Hälfte ihrer Wähler sind nämlich unverbesserliche Rassisten und sogar Rechtsextremisten, die glauben, dass ihre Zeit nun gekommen sei. Die andere Hälfte sind jedoch Protestwähler, die nicht genau wissen, was sie da eigentlich wählen wollen. Diese Menschen möchten wir mit diesem Artikel aufklären.

1. Die AfD ist eine neoliberale Systempartei.

Privatisierung der öffentlichen Daseinsvorsorge, Privatisierung des ALG I und Rente erst mit 70 auf der einen Seite, Senkung des Spitzensteuersatzes sowie Abschaffung der Erbschafts- und Gewerbesteuer für Reiche und Konzerne auf der anderen Seite – die Liste der neoliberalen Forderungen ist lang und dabei überholt die AfD sogar noch die FDP. Sie ist die neue Mövenpickpartei und tatsächlich wird sie vom Mövenpickbesitzer und Milliardär Baron August von Finck mit großzügigen Spenden finanziert.

Quelle

Von Finck lebt inzwischen in der Steueroase Schweiz, wo auch die AfD-Spitzenkandidatin und Goldman Sachs Investmentbankerin Alice Weidel ihren Wohnsitz hat. Dies könnte noch Folgen für sie haben, denn wenn es sich um ihren Erstwohnsitz handelt, dürfte sie in Deutschland gar nicht zur Wahl antreten, und sollte es sich nur um ihren Zweitwohnsitz handeln, könnte sie eventuell noch einiges an Steuern nachzahlen. Unnötig zu erwähnen, dass die Schweiz ein Tummelplatz von Freimaurern, Anthroposophen und reichsdeutschen Esoterikern ist.

2. Die AfD klaut Themen.

Zu Beginn hatte die AfD eine klar neoliberale Linie und im Kern vertritt sie diese immer noch. Dennoch bedient sie sich inzwischen auch klassischer Themen der politischen Linken, weil sie gemerkt hat, dass Sahra Wagenknecht und Co. damit bei den Wählern punkten. So ist die AfD neuerdings gegen die Freihandelsabkommen TTIP und CETA, welche sie zunächst erst im deutschen Interesse neu aushandeln wollte. Auf den Demonstrationen gegen diese Abkommen sucht man die AfD allerdings vergebens. Scheint also nicht ganz so ernst gemeint zu sein.

Gleiches gilt im Falle des plötzlichen Engagements für die kleinen Leute. Die sollten ganz genau hinschauen, was die AfD tatsächlich mit ihnen vorhat. Statt einer sanktionsfreien Mindestgrundsicherung und Mindestrente fordert die AfD auf ihren Wahlplakaten „Sozialstaat braucht Grenzen!“ Mit anderen Worten, wer nichts hat, soll in Zukunft noch weniger bekommen, wenn der Sozialstaat eingegrenzt wird.

Noch dreister ist schlussendlich die Verwendung von Sophie Scholl und Ernst Thälmann auf Wahlplakaten der AfD. Diese beiden hätten gewiss niemals die AfD gewählt, denn sie sind genau von solchen Hetzern wie Höcke, Pockenburg und Gauland ermordet worden. Obendrein betont die AfD immer wieder, wie sehr sie doch gegen den Kommunismus ist. Was müssen die Verantwortlichen geraucht haben, dass sie nun mit dem Konterfei des KPD-Vorsitzenden Thälmann werben?

3. Die AfD widerspricht sich selbst.

Dieser Punkt lässt sich wieder sehr schön an der Spitzenkandidatin erläutern. Die AfD ist bekanntermaßen eine homophobe Partei, welche aktuell vor dem Bundesverfassungsgericht gegen die Ehe für alle klagt und das Adoptionsrecht für Schwule und Lesben kategorisch ablehnt. Alice Weidel lebt jedoch in einer lesbischen Beziehung, in der sie ein Kind großzieht. Dagegen haben wir natürlich nichts einzuwenden, ihre homofeindliche Wählerschaft hingegen vielleicht schon. Ihre Kandidatur für die AfD ist in etwa so, als wenn ein Nazi Spitzenkandidat der Linkspartei wäre. Oder ein Autolobbyist wie Kretschmann Ministerpräsident der Grünen. Ach halt, das ist er ja wirklich!

Bei den Wahlplakaten hat sich die AfD ebenfalls ein paar Widersprüche geleistet. Thälmann bei den Antikommunisten hatten wir bereits oben. Bei der AfD geht es aber noch bunter bzw. unbunter zu. Auf einem Plakat wirbt sie mit der Parole „Bunt statt Burka“ (wobei auf einer Plakatvariante ein Nikab fälschlich als Burka verkauft wird). Ein Plakat weiter ist dann aber „Schwarz, Rot, Gold ist bunt genug“ zu lesen. Also wie denn nun? Drei Farben sind nicht wirklich bunt! Obendrein ist die AfD in einer solchen Regierungskoalition aus Union, SPD und FDP gar nicht vertreten. Das Fehlen von Blau kommt echt überraschend.

4. Die AfD will Deutschland einmauern.

Viele jubeln der AfD zu, weil diese einen Zaun um Deutschland ziehen will, damit keine Flüchtlinge mehr rein kommen. Dabei vergessen diese Narren, dass eine Mauer in beide Richtungen funktioniert. Gerade die Bevölkerung im Osten, wo die AfD besonders stark ist, sollte sich noch lebhaft daran erinnern können, wie es war, als an der Grenze noch auf Flüchtlinge geschossen wurde. Wer nicht aus der Geschichte lernt, ist verdammt, sie zu wiederholen. Und diesmal droht halb Europa zu einem Flickenteppich aus Freiluftgefängnissen zu werden.

Freiheit braucht Grenzen? Etwa so wie in Nordkorea?

Das scheint verdammt in Richtung neue Weltordnung zu gehen. Dazu passt auch, dass die AfD für mehr Videoüberwachung sowie den Einsatz der Bundeswehr im Innern ist. Letzteres ist besonders pikant, da ein Komplize des Bundeswehrsoldaten Franco A. Mitglied der AfD ist. Ebenso treten für die AfD hochrangige Ex-Bundeswehroffiziere an. Da stellt sich die Frage, in wie weit diese Partei in den Tiefenstaat verstrickt ist und vielleicht sogar von selbigem gesteuert wird? In dem Fall würde die Forderung nach der Militarisierung der Zivilgesellschaft durchaus Sinn ergeben.

5. Die AfD will ihre Anhänger für den Bürgerkrieg rüsten.

Wer bereits einen Flyer der AfD im Briefkasten hatte, sollte diesen nun zur Hand nehmen und die unterste Forderung in der Kategorie „Innere Sicherheit“ ganz genau lesen. Dort steht: „Die Umsetzung der EU-Feuerwaffenrichtlinie lehnen wir ab, der Waffenbesitz für gesetzestreue Bürger ist zu erleichtern.“ Mit anderen Worten will die AfD Verhältnisse wie in den USA, wo jedes Jahr im Schnitt 30.000 Menschen durch Schusswaffen sterben. Im Zeitraum von 1968 bis 2015 macht das mehr als 1,5 Millionen Todesopfer! Was das mit mehr Sicherheit zu tun haben soll, ist erklärungsbedürftig.

In einer Zeit, in der es schon mehrere Amokläufe gegeben hat, will die AfD allen Ernstes, dass der nächste Todesschütze seine Waffe einfach und legal im Supermarkt kaufen kann? Sind die komplett irre? Das sollte man zumindest meinen, doch hinter der Forderung steckt eine gezielte Agenda. Bei welchen „gesetzestreuen Bürgern“ hat die Polizei denn zuletzt größere Waffendepots ausgehoben? Es waren immer Rechtsextremisten und Reichsbürger!

Für diese würde eine Umsetzung des AfD-Programms bedeuten, dass sie sich in Zukunft ganz legal aufrüsten könnten, ohne dabei von der Polizei behelligt zu werden. Will die AfD also ihre Anhängerschaft für einen möglichen Bürgerkrieg rüsten, für den Fall, dass sie mit Wahlen allein nicht an die Macht kommen wird? Bekommen wir es bald mit rechten Freikorps zu tun, die nicht einmal vor politischen Morden zurückschrecken, so wie 1920? In einem politischen Klima, welches jenem der Weimarer Republik ähnelt, wäre das keineswegs undenkbar.

Die AfD bedient sich dabei schamlos alter Nazimethoden. Allen voran dem Prinzip: „Teile und herrsche!“ Die NSDAP hat dies ihrer Zeit durch eine judenfeindliche Propaganda erreicht. Die Spaltwerkzeuge der heutigen AfD sind derweil Hetze gegen Flüchtlinge und Muslime. Alter Scheiß in neuen Tüten! Damit wird erreicht, dass die Menschen einmal mehr aufeinander losgehen, statt sich gegen die Allmacht der Konzerne und Banken (wie z.B. Goldman Sachs) zu wehren.

Fazit: Der Aufstieg der AfD ist von der Elite gewollt!

Ein Blick auf die Massenmedien zeigt, dass der Aufstieg der AfD mit voller Absicht herbeigeführt wird. Es stimmt zwar, dass die AfD häufig in Satireshows und den wenigen wirklich guten Aufklärungsmagazinen angegriffen wird, doch das sind eher die Ausnahmen. In den Nachrichten ist die AfD von allen Parteien am präsentesten und dabei ist es egal, ob die Berichterstattung neutral oder skandalisierend ist. Die AfD lebt nämlich von Skandalen, sie erzeugt diese ganz bewusst, um sich anschließend als Tabubrecherin feiern zu lassen.

Hinzu kommt, dass die Massenmedien die falschen Akzente setzen. Dies trifft vor allem auf die ganzen Talkshows zu, welche der AfD stets eine Plattform für ihre menschenverachtende Ideologie bieten. Ein Beispiel ist die Sendung „Hart aber fair“, welche am Montag vor der Bundestagswahl die AfD und CSU zum Thema Flüchtlinge eingeladen hat. Die Gegenseite wurde von dem unglaubwürdigen Grünenkandidaten Cem Özdemir vertreten und sonst war nur noch ein Flüchtling dabei. DIE LINKE und SPD hatte man herzlich ausgeladen, obwohl sie bereits im Bundestag vertreten sind und daher direkten Einfluss auf die Flüchtlingspolitik haben.

Schon die Gästeauswahl zeigt, dass das ARD hier gezielt die AfD und CSU pushen wollte. Gleiches gilt für die Themenwahl. Die großen Flüchtlingsströme kommen längst nicht mehr in Deutschland an, tausende werden abgeschoben und seit der Befreiung von Aleppo gehen viele Syrer auch freiwillig in ihre Heimat zurück. Das Flüchtlingsthema ist eigentlich am abklingen, also warum befeuert das ARD die Debatte nun von neuem? Vielleicht um von wichtigeren Themen wie der sozialen Ungerechtigkeit abzulenken?

Davon sind viel mehr Menschen in Deutschland betroffen. Allein 2,5 Millionen Kinder leben in Armut, die Arbeitslosenstatistik ist bekanntermaßen frisiert, die Löhne der unteren Einkommensschichten sind trotz Mindestlohn in den letzten Jahren gesunken, die Altersarmut nimmt zu, die Mieten sind kaum noch bezahlbar. Das sind Themen, die Deutschland eigentlich bewegen sollten und nur durch linke Politik gelöst werden können. Das wollen die Herrschenden natürlich nicht. Sie profitieren immerhin von der Umverteilung von unten nach oben und die AfD ist eine Garantie dafür, dass sich daran so bald nichts ändern wird.

Wenn also eine Sendung wie „Hart aber fair“ statt der sozialen Gerechtigkeit ein Reizthema wie die Flüchtlinge wählt, wird damit eine ganz perfide Agenda bedient. Die kapitalistische Herrschaftselite hat schon einmal eine Nazipartei massiv gefördert und finanziert, um den Aufstieg der KPD in der Weimarer Republik zu verhindern. Niemand sollte davon ausgehen, dass die Kapitalisten so etwas nicht wieder tun würden. Zumal die AfD in deren besten Interesse handelt.

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Keine Alternative – Die AfD ist eine Systempartei

Wenn in den Medien über die AfD berichtet wird, dann meist über den rechtsextremen Flügel um Höcke und Pockenburg. Auch wir haben uns schon intensiv mit dem Rechtstrend dieser Partei beschäftigt und darüber hinaus mit ihren Verbindungen zum Rotary Club und der Freimaurerei.

Dies hat uns schon einige bösartige Troll-Kommentare von AfD-Anhängern eingebracht, welche die Wahrheit entweder nicht sehen oder sie zumindest vertuschen wollen. Nun gehen wir noch einen Schritt weiter, denn die AfD hat nicht nur Kontakte zur rechtsextremen Szene und elitären Geheimzirkeln, sondern ist eine vom Großkapital finanzierte Systempartei. Das sollte eigentlich niemanden verwundern, denn nicht wenige ihrer Mitglieder kommen aus der CDU und vertreten nach wie vor neoliberale Positionen.

Wer es nicht glaubt, kann es auf den parteieigenen Webseiten nachlesen, wo u.a. die Abschaffung der Erbschafts- und Gewerbesteuer gefordert wird. Die Erbschaftssteuer betrifft nun wahrlich nicht die einfachen Leute, denn es gibt Freibeträge. Betroffen sind vor allem Millionenerben, womit hier einzig die Reichen entlastet werden sollen. Die Abschaffung der Gewerbesteuer wäre derweil ein Geschenk an die Banken und Konzerne. Für die Kommunen würde sie dagegen leere Kassen bedeuten, denn die Gewerbesteuer ist eine Haupteinnahmequelle von Städten und Gemeinden. Da das AfD-Programm keine alternative Finanzierung vorsieht, bleibt völlig offen, wie in Zukunft Straßen und Schulen finanziert werden sollen. Straßen wohlbemerkt, die Unternehmen mit nutzen und Schulen, an denen zukünftige Arbeitskräfte ausgebildet werden.

Weiterhin will die AfD die gesetzliche Unfallversicherung abschaffen, um Unternehmen zu entlasten. Das ALG I will sie indes privatisieren und das ALG II ersatzlos streichen. Arbeiter müssten dann privat vorsorgen, was sich die unzähligen Billigjobber und Leiharbeiter allerdings gar nicht leisten können. Es gibt kaum eine Partei, die noch arbeiterfeindlicher und zugleich wirtschaftsfreundlicher ist, als die AfD.

Quelle

Parteien, die solch neoliberale Forderungen stellen, bekommen für gewöhnlich großzügige Spenden aus der Wirtschaft. Das trifft auf die Union ebenso zu wie auf die FDP, die SPD und die Grünen. Die einzige im Bundestag vertretene Partei, die Spenden aus der Wirtschaft kategorisch ablehnt und damit nicht käuflich ist, wird auch nach der nächsten Bundestagswahl DIE LINKE bleiben. Denn die AfD wird maßgeblich von dem Hamburger Reeder und Immobilienhai Folkard Edler finanziert.

Bereits im Jahr 2013 hatte Edler zusammen mit seiner Frau insgesamt 100.000 € an die Rechtspopulisten gespendet. Außerdem gewährte er der AfD für den damaligen Bundestagswahlkampf noch ein Darlehen in Höhe von 500.000 € zu einem günstigen Zinssatz. Darüber hinaus hat Edler für 3,6 Millionen Euro ein Gebäude in der Berliner Fasanenstraße erworben und dort den neurechten Think Tank Bibliothek des Konservativismus eingerichtet.

Neben diesem Großspender kann die AfD noch auf weitere stinkreiche Geldgeber zählen. Darunter ein Berliner Anwalt, eine Baufirma aus dem Raum Stuttgart und einen Immobilienmakler aus Bayern. Damit dürfte die angebliche Alternative, die sich als Anwalt der einfachen Leute aufspielt, bereist komplett entmystifiziert sein.

Quelle

Doch es kommt noch besser. Die AfD hat außerdem illegale Wahlkampfspenden über eine Scheinfirma namens Polifakt erhalten, mit welchen dann massenhaft Propagandablätter finanziert worden sind. Wer die Spender wirklich waren ist bis heute unbekannt. Nachfragen der Presse sind Höcke und Pockenburg bisher stets ausgewichen.

Werfen wir zum Schluss einen kleinen Blick auf die Spitzenkandidatin für die Bundestagswahl 2017. Die baden-württembergische Landesvorsitzende Alice Weidel arbeitete nämlich von Juli 2005 bis Juni 2006 als Analystin im Bereich Vermögensverwaltung für Goldman Sachs. Ja, genau die berüchtigte Investmentbank Goldman Sachs, welche bei der letzten großen Finanzkrise überall ihre schmutzigen Finger im Spiel hatte. Von 2011 bis 2013 war Weidel dann bei Allianz Global Investment angestellt, einer Tochterfirma der Allianz, welche ebenfalls auf Vermögensverwaltung spezialisiert ist. Das passt, denn in ihrer jetzigen Position als AfD-Spitzenpolitikerin hat sie ja ebenfalls ein ansehnliches Vermögen zu verwalten.

Gästeliste und Themen der Bilderberg-Konferenz 2015

An der 63. Bilderberg-Konferenz, welche vom 10. bis 14. Juni im Interalpen Hotel in Telfs (Tirol, Österreich), stattfand, nahmen rund 140 Gäste aus 22 Ländern teil. Es handelte sich wie immer um Politiker sowie Vertreter aus den Bereichen Finanzmafia, Industrie, Militär und Medien. Diese diskutierten unter anderem über Themen wie künstliche Intelligenz (Cyborg-Agenda) sowie Computer- und Netzsicherheit. Letzteres kann angesichts der NSA-Affäre und der Anwesenheit mehrerer Google-Vertreter wohl nur mit einem Augenzwinkern zu verstehen sein.

Ein weiteres Thema war die Bedrohung durch chemische Waffen bzw. wohl eher das lukrative Geschäft mit selbigen. Die Bedrohung durch den selbst erschaffenen Terrorismus haut in eine ähnliche Kerbe. Der mittlere Osten und der Iran waren diesbezüglich zwei Kernpunkte. Dann gab es natürlich noch aktuelle Wirtschaftsthemen wie die Globalisierung und die finanzielle Zerschlagung Griechenlands.

Weiterhin wurde über eine europäische Strategie und insbesondere Russland diskutiert. Selbstverständlich drangen wie immer keine Details dazu nach außen, aber wer mehr darüber wissen möchte, muss eigentlich nur das Buch „Das große Schachbrett“ des Bilderbergers Zbigniew Brzezinski lesen.

Schlussendlich standen auch die US-Wahlen auf der Tagesordnung, was besonders interessant ist. Den Bilderbergern wird nämlich immer wieder nachgesagt, sie würden Einfluss auf die Kandidaten nehmen und mitbestimmen, wer künftig wo regieren könnte. Die Nennung der US-Wahlen auf der Tagesordnung scheint ein klarer Beleg für diese These zu sein, obgleich die aussichtsreichste Kandidatin Hillary Clinton offiziell nicht auf der Gästeliste stand. Diese setzt sich wie folgt zusammen:

USA

● John R. Allen – ehem. ISAF-Kommandeur, US-Sonderbeauftragter für die Internationale Allianz gegen den IS
● Roger C. Altman – ausführender Vorsitzender von Evercore
● Anne Applebaum – Direktorin des Transitions Forums, Leiterin des Legatum Institute (Think Tank zur Förderung des Kapitalismus)
● Zoë Baird – geschäftsführendes Vorstandsmitglied und Präsidentin der Markle Foundation
● William Burns – Präsident des Carnegie Endowment for International Peace
● Thomas E. Donilon – ehem. US-Sicherheitsberater; Partner und Vizechef von O’Melveny & Myers LLP
● Regina Dugan – ehem. Direktorin der DARPA, Vizepräsidentin der Abteilung Engineering, Advanced Technology and Projects bei Google
● Mary Erdoes – geschäftsführendes Vorstandsmitglied von JP Morgan Asset Management
● Martin S. Feldstein – Vorsitzender des National Bureau of Economic Research (NBER), Professor für Ökonomie an der Harvard University
● Kenneth Griffin – Milliardär, Gründer und Vorsitzender des Hedge-Fonds Citadel Investment Group
● Reid Hoffman – Mitgründer und Firmenchef von LinkedIn
● Kenneth M. Jacobs – Vorsitzender und ausführender Vorstand der Investmentbank Lazard
● James A. Johnson – Vorsitzender von Johnson Capital Partners
● Alex Karp – Vorstandsvorsitzender des Softwareunternehmens Palantir Technologies
● Klaus Kleinfeld – Vorstandsvorsitzender des Aluminiumkonzerns Alcoa
● Henry R. Kravis – Milliardär, Mitbesitzer und Co-Vorsitzender der Beteiligungsgesellschaft Kohlberg Kravis Roberts & Co.
● Marie-Josée Kravis– Senior Fellow und Vizeshefin des Hudson Institute
● Stuart Levey – Chief Legal Officer der HSBC Holdings plc
● Jessica T. Mathews – Mitarbeiterin des Carnegie Endowment for International Peace, Direktorin des Washington Program des CFR
● James Mattis – General a.D., ehem. Kommandeur des US Zentralkommandos, Mitglied der Hoover Institution
● Jim Messina – Vorstandsvorsitzender der Messina Group
● John Micklethwait – Chefredakteur von Bloomberg L.P.
● Craig J. Mundie – Rektor von Mundie & Associates
● Richard N. Perle – Mitglied des Think Tanks American Enterprise Institute, Aufsichtsratsmitglied des Verlags Hollinger International (u.a. „Jerusalem Post“)
● David H. Petraeus – ehem. CIA-Chef und Oberbefehlshaber der US-Streitkräfte im Irak, Vorsitzender des Global Institute der Beteiligungsgesellschaft Kohlberg Kravis Roberts & Co. (KKR)
● Robert E. Rubin – Demokrat, 70. Finanzminister der USA, Bankier (u.a. für Goldman Sachs), Co-Vorsitzender des Council on Foreign Relations
● Karim Sadjadpour – Geschäftspartner des Carnegie Endowment for International Peace
● Eric E. Schmidt – Vorsitzender der Google Inc.
● Peter A. Thiel – Präsident der Thiel Capital, Unterstützer von Ron Paul und der Tea-Party-Bewegung
● Vin Weber – Republikaner, Partner der Mercury LLC, Mitglied des CFR und Aspen Institute
● James D. Wolfensohn – Vorsitzender von Wolfensohn and Company, ehem. Chef der Weltbank
● Robert B. Zoellick – Republikaner, ehem. Chef der Weltbank, Vorsitzender des internationalen Beraterstabs von Goldman Sachs, Direktor der Strategie-Gruppe des Aspen Institute, Mitglied des CFR und der Trilateralen Kommission
● Henry Kissinger – Republikaner, Ex-US-Außenminister, Mitglied und ehem. Direktor des CFR

Deutschland

● Paul M. Achleitner – Aufsichtsratsvorsitzender der Deutschen Bank
● Mathias Döpfner – Vorstandsvorsitzender der Axel Springer AG
● Thomas Enders – Airbus-Manager
● Wolfgang Ischinger – ehem. Diplomat, Vorstandsmitglied des Atlantik-Brücke e.V., Vorsitzender der Münchner Sicherheitskonferenz
● Julia Jäkel – Vorstandsvorsitzende der Gruner + Jahr AG
● Joe Kaeser – Vorstandsvorsitzender der Siemens AG
● Kurt Joachim Lauk – CDU-Politiker, Präsident des Wirtschaftsrates der CDU, Präsident von Globe Capital Partners, Mitglied der Trilateralen Kommission
● Ursula von der Leyen – CDU-Politikerin, Bundeskriegsministerin, ehem. Bundesfamilienministerin
● Katrin Suder – Staatssekretärin im Bundeskriegsministerium

Österreich

● Rene Benko – Tiroler Immobileninvestor
● Oscar Bronner – Standard-Gründer und -Herausgeber
● Heinz Fischer – österr. Bundespräsident
● Alfred Gusenbauer – SPÖ-Politiker, Ex-Bundesparteivorsitzender & ehem. Bundeskanzler von Österreich
● Erich Hampel – Aufsichtsratsvorsitzender der UniCredit Bank Austria AG
● Wolfgang Hesoun – Siemens-Generaldirektor
● Gerhard Roiss – OMV-Vorstandsvorsitzender
● Rudolf Scholten – Generaldirektor der Oesterreichische Kontrollbank AG, Aufsichtsratsvorsitzender des Österreichischen Filminstituts, Mitglied im Exekutivkomitee der Bilderberg-Konferenz
● Karl Sevelda – Vorstandsvorsitzender der Raiffeisen Bank International AG

Belgien

● Karel De Gucht – Open VLD-Politiker, ehem. belg. Außenminister, ehem. EU-Kommissar für Handel
● Thomas Leysen – Vorsitzender des Verwaltungsrates der KBC Group
● Charles Michel – belg. Premierminister

Dänemark

● Thomas Ahrenkiel – Direktor des dänischen Auslands- und Militärgeheimdienstes Forsvarets Efterretningstjeneste
● Merete Eldrup – Chef von TV 2 Danmark
● Ulrik Federspiel – Ausführender Vizepräsident der Haldor Topsøe A/S
● Christina Markus Lassen – Head of Department, Ministry of Foreign Affairs, Security Policy and Stabilisation

Finnland

● Matti Apunen – Direktor des Finnish Business and Policy Forum EVA
● Leena Mörttinen – ehem. Direktorin der Finanzdienstleistungsgruppe Nordea, Ausführende Direktorin von The Finnish Family Firms Association
● Alexander Stubb – finnischer Finanzminister, ehem. Ministerpräsident Finnlands

Frankreich

● Nicolas Baverez – Privatisierungsbefürworter, Partner bei Gibson, Dunn & Crutcher LLP
● Laurent Bigorgne – Direktor des Instituts Montaigne
● Laurence Boone – Spezieller Berater des franz. Präsidenten für Finanzen und Wirtschaftsbeziehungen
● Patrick Calvar – Generaldirektor von DGSI
● Henri de Castries – Vorstandsvorsitzende des französischen Versicherungskonzerns AXA
● Benoît Coeuré – Direktoriumsmitglied der Europäischen Zentralbank (EZB), gab interne Informationen an Hedge-Fonds weiter
● Alain Juppé – ehem. franz. Außen- und Premierminister, Bürgermeister von Bordeaux
● Gilles Kepel – Professor für Geschichte und Internationale Beziehungen am Centre for Diplomacy & Strategy
● Catherine Pégard – Präsidentin des Schlosses und Museums von Versailles
● Jean-Dominique Senard – Vorsitzender der Michelin Group

Griechenland

● Dimitri Papalexopoulos – Chef der Zementfirma Titan Cement Co.
● Panagiotis Pikrammenos – ehem. Premierminister der griechischen Übergangsregierung von 2012
● Loukas Tsoukalis – Präsident der Hellenischen Stiftung für Europäische und Auswärtige Politik

Großbritannien

● Marcus Agius – Bankier, Ehemann von Katherine Juliette (älteste Tochter von Edmund de Rothschild)
● Edward M. Balls – ehem. Schattenschatzkanzler von GB
● Ann Dowling – Präsidentin der Royal Academy of Engineering
● Rona Fairhead – Vorsitzende des BBC Trust
● Douglas Flint – Vorsitzender des Bankkonzerns HSBC Holdings plc
● Demis Hassabis – Mitgründer von DeepMind Technologies, heute Vizepräsident von Google DeepMind
● John Kerr – stellvertretender Vorstandsvorsitzender von Scottish Power
● Shiraz Maher – Senior Research Fellow am King’s College London, Spezialgebiet syrische & irakische Konflikte
● Zanny Minton Beddoes – Chefredakteur der Wochenzeitschrift The Economist
● George Osborne – Politiker der Conservative Party, Erster Staatssekretär und Schatzkanzler
● John Sawers – Diplomat, ehem. Leiter des MI6, Vorsitzender und Partner von Macro Advisory Partners
● Martin H. Wolf – Chef-Kommentator für Wirtschaft bei The Financial Times

Irland

● Michael O’Leary – Ryanair- Vorsitzender
● Peter D. Sutherland – UN Sonderbeauftragter, Vorsitzender von Goldman Sachs International

Italien

● Franco Bernabè – ehem. Vorsitzender der Telecom Italia, stellvertretender Vorsitzender von Rothschild Europe, Mitglied im Steering Committee der Bilderberg-Konferenz
● John Elkann – Fiat-Vorsitzender
● Lilli Gruber – Moderatorin des TV-Magazins “Otto e mezzo” (Privatsender La7)
● Mario Monti – ehem. ital. Ministerpräsident, ehem. Europavorsitzender der Trilateralen Kommission, ehem. Aufsichtsratsmitglied des Brüsseler Think Tanks BRUEGEL
● Gianfelice Rocca – Vorsitzender des Bau- und Stahlkonzerns Techint Group

Kanada

● W. Edmund Clark – Präsident a.D. der Toronto-Dominion Bank Group
● Andrew Coyne – Redakteur der National Post
● David I.McKay – Präsident und Vorsitzender der Royal Bank of Canada
● Heather Munroe-Blum – Vorstandsmitglied des Canada Pension Plan Investment Board
● Heather M. Reisman – geschäftsführende Vorsitzende der Indigo Books & Music Inc.

Niederlande

● Ben van Beurden – Shell-Manager
● Louise O. Fresco – Präsidentin und Vorsitzende des Executive Board des Universitäts- und Forschungszentrum Wageningen
● Victor Halberstadt – Professor für Ökonomie an der Universität Leiden
● Klaas H. W. Knot – Präsident der De Nederlandsche Bank
● Prinzessin Beatrix der Niederlande
● Mark Rutte – niederl. Ministerpräsident

Norwegen

● Svein Richard Brandtzæg – Präsident und Vorstandsvorsitzender von Norsk Hydro ASA
● Trine Eilertsen – politische Redakteurin der Zeitung Aftenposten (zu Deutsch: „Die Abendpost“)
● Jens Stoltenberg – ehem. norweg. Ministerpräsident, NATO-Generalsekretär
● Olaug Svarva – Chef des Government Pension Fund Norway

Portugal

● Francisco Pinto Balsemão – ehem. portug. Premierminister, Vorsitzender der Medien-Gruppe Impresa SGPS, Mitglied im Steering Committee der Bilderberg-Konferenz
● José Manuel Durão Barroso – ehem. Präsident der Europäischen Kommission
● António Vitorino – ehem. EU-Kommissar für Justiz und Inneres, ehem. portug. Kriegsminister

Russland

● Sergei Guriev – Professor für Ökonomie, Sciences Po

Schweden

● Mikael L.Damberg – schwed. Wirtschafts- und Innovationsminister
● Carola Lemne – Vorsitzende des schwed. Unternehmerverbandes
● Carl-Henric Svanberg – ehem. Konzernchef von Ericsson, Vorsitzender des BP-Verwaltungsrates & Vorsitzender von Volvo
● Jacob Wallenberg – Vorsitzender der Investor AB

Schweiz

● Christoph Franz – Verwaltungsratspräsident des Pharmakonzerns F. Hoffmann-La Roche AG
● Philipp Hildebrand – ehem. Präsident der Schweizerischen Nationalbank, Vizevorsitzender der BlackRock Inc.
● André Kudelski – Vorsitzender der Kudelski Group
● Pierre Maudet – FDP-Politiker, Vizepräsident des Sicherheitsdepartements im Genfer Regierungsrat, Präsident der Eidgenössischen Kommission für Kinder- und Jugendfragen (EKKJ)

Spanien

● Ana Patricia Botín – Vorsitzende der Banco Santander
● Juan Luis Cebrián – Präsident des Medienkonzerns Grupo PRISA

Türkei

● Gönenç Gürkaynak – Managing Partner der ELIG Law Firm
● Ilhan Kesici – Mitglied des türkischen Parlaments
● Mustafa V.Koç – Vorsitzender der Koç Holding A.S.
● Nuray Mert – Kolumnist, Professor für Politikwissenschaften an der Universität Istanbul
● Soli Özel – Kolumnist der Haberturk Zeitung, Hochschullehrer an der Kadir Has Universität
● Selin Sayek Böke – Vizepräsident der Republikanischen Volkspartei
● Ahmet Üzümcü – Generaldirektor der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW)

Inoffizielle Teilnehmer

● Jeroen Dijsselbloem – Vorsitzender der Euro- Gruppe und niederländischer Finanzminister
● Konrad Kogler – Generaldirektor für die öffentliche Sicherheit

Die Trilaterale Kommission – Ein Bilderbergprodukt

von Shinzon

Die Trilaterale Kommission wurde von David Rockefeller direkt auf der Bilderbergkonferenz vom Juli 1973 gegründet. Die rund 390 Mitglieder stammen aus den großen Wirtschaftsblöcken Nordamerika (120), Europa (160) und der Pazifikregion um Japan (110), woher auch die Bezeichnung „Trilaterale“ kommt. Zumindest offiziell, denn inoffiziell soll der Name laut dem Radiojournalisten Bill Cooper (1943-2001) von der Flagge einer außerirdischen Nation herrühren, die mit der Schattenregierung der USA paktiert. Das ist freilich schwer nachprüfbar, weshalb wir hier bei der offiziellen Version bleiben.

Das Logo der trilateralen Kommission ist aber in jedem Falle hochgradig okkult. Die Spitzen der Pfeile bilden in der Mitte eine Pyramide und aus der Drehung der Pfeile lässt sich eine 666 herauslesen.

Trilaterale 666

Ausnahmsweise steht die Trilaterale Kommission nicht nur in den alternativen Medien unter Beschuss, sondern wird generell offen kritisiert. Die Kritik liegt darin begründet, dass die Trilateralen ihre Studien im Gegensatz zu anderen Think Tanks nicht für die Öffentlichkeit publizieren. Die Trilaterale Kommission ist noch verschwiegener und intransparenter als die Bilderberg-Treffen. Zudem tagt sie nicht nur einmal, sondern fünfmal im Jahr für ein jeweils dreitägiges Meeting. Hinzu kommen regionale Treffen, die ebenfalls unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden.

Gemein haben die Trilateralen mit anderen Think Tanks die unmittelbare Nähe der Wirtschaft zur Politik. Mit anderen Worten sind auch sie korrupt. Finanziert werden sie von Stiftungen, Unternehmen und privaten Zuwendungen. Logischerweise ist die Rockefeller-Stiftung mit am Start, denn immerhin wurde die Kommission überhaupt erst von dieser Familiendynastie ins Leben gerufen.

Die Liste der Direktoren und European Chairman der Trilateralen Kommission liest sich ebenfalls wie das „Who is who“ der Finanzmafia.

Direktor von 1973-1977 ● Zbigniew Brzeziński – Politikwissenschaftler, Sicherheitsberater mehrerer US-Präsidenten
Vorsitzender USA ● Joseph Nye – US-Politiker und Publizist
Vorsitzender EU bis 2011 ● Mario Monti – späterer Ministerpräsident von Italien (bis 2013), Berater von Goldman Sachs und Coca Cola, Mitglied des Steering Committee der Bilderberg-Konferenz
Vorsitzender EU seit 2012 ● Jean-Claude Trichet – ehem. EZB-Präsident, ebenfalls Vorsitzender von David Rockefellers „Group of Thirty“

Bekannte Mitglieder Nordamerika

● George H. W. Bush – Republikaner, 41. US-Präsident, Skull & Bones-Mitglied
● Bill Clinton – Demokrat, 42. US-Präsident
● Eckhard Cordes – ehem. Vorstandsvorsitzender der Metro AG, seit 2014 Aufsichtsratsmitglied von Bilfinger SE
● Dianne Feinstein – Demokratin, ehem. Bürgermeisterin von San Francisco, US-Senatorin
● Richard Holbrooke – US-Diplomat, Zeitungsverleger
● Henry Kissinger – Republikaner, ehem. US-Außenminister
● John McCain – Republikaner, ehem. Präsidentschaftskandidat, US-Senator
● Robert McNamara (1916-2009) – ehem. Präsident der Ford Motor Company, ehem. US-Kriegminister, ehem. Präsident der Weltbank
● John D. Rockefeller III. (1906-1978) – ehem. Präsident der Rockefeller-Stiftung
● Paul Wolfowitz – Republikaner, polit. Berater von George W. Bush, ehem. Präsident der Weltbank
● Robert Zoellick – Republikaner, ehem. Präsident der Weltbank
● Fernando Becalli-Falco – Vorstandvorsitzender des Rüstungskonzerns General Electric

Bekannte Mitglieder Europa

● Josef Ackermann – ehem. Vorstandvorsitzender der Deutschen Bank AG, Ex-Mitglied der Atlantik-Brücke
● Kurt Biedenkopf – CDU-Politiker, ehem. Ministerpräsident von Sachsen
● Kurt Birrenbach (1907-1987) – CDU-Politiker, ehem. Vizepräsident der Europa-Union, ehem. Präsident der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik
● Horst Ehmke – SPD-Politiker, ehem. Chef des Bundeskanzleramtes und diverse Bundesministerposten
● Hans Hartwig (1917-2012) – deutscher Komponist
● Dieter Hoffmann
● Ludwig Huber – CSU-Politiker, ehem. stellvertretender Ministerpräsident von Bayern
● Horst Janott
● Karl Kaiser – deutscher Politikwissenschaftler
● Walter Leisler Kiep – ehem. CDU-Bundesschatzmeister, 1984 bis 2000 Vorstandsvorsitzender des Atlantik-Brücke e.V.
● Norbert Kloten (1926-2006) – deutscher Wirtschafswissenschaftler
● Horst Köhler – CDU-Politiker, 9. Bundespräsident der BRD
● Otto Graf Lambsdorff (1926-2009) – FDP-Politiker
● Hanns Walter Maull – deutscher Politikwissenschaftler
● Heinrich Alwin Münchmeyer (1908-1990) – Inhaber von Münchmeyer & Co., ehem. Präsident des Bundesverbandes deutscher Banken
● Friedrich Neumann
● Ewald Nowotny – SPÖ-Politiker, ehem. Gouverneur der Österreichischen Nationalbank
● Loukas Papadimos – ehem. Volkswirt der FED in Boston, ehem. Vizepräsident der EZB, ehem. griechischer Premierminister
● Edmund Rothschild – Bankier
● Volker Rühe – CDU-Politiker, ehem. Bundeskriegsminister
● Helmut Schmidt – SPD-Politiker, Ex-Bundeskanzler sowie Ex-Wirtschafts-, Finanz- und Kriegsminister, Mitherausgeber der Wochenzeitung „Die Zeit“
● Gerhard Schröder – ehem. SPD-Vorsitzender, ehem. Ministerpräsident von Niedersachsen, 7. Bundeskanzler der BRD
● Hans Günther Sohl
● Theo Sommer – ehem. Chefredakteur und Herausgeber der Wochenzeitung „Die Zeit“
● Peter Sutherland – irischer Politiker, ehem. EU-Kommissar, Bilderberger, Mitglied im internationalen Vorsitz von Goldman Sachs
● Heinz Oskar Vetter – SPD-Politiker, ehem. Vorsitzender des DGB
● Norbert Wieczorek – SPD-Politiker
● Joachim Zahn (1914-2002) – ehem. Vorstandsvorsitzender der Daimler-Benz AG

Innerhalb der Europa-Fraktion der Trilateralen Kommission gibt es eine sehr starke German Group. Gegründet wurde sie 1989 vom Unternehmer Otto Wolff von Amerongen (1918-2007) und dem FDP-Politiker Otto Graf Lambsdorff (1929-2009), welcher wegen Steuerhinterziehung verurteilt worden war. Übrigens waren beide von adeligem Geblüt.

Die German Group residiert im Allianz-Forum in der Berlin-Mitte. Der aktuelle Vorsitzende ist der CDU-Politiker Michael Fuchs, der zum Bundesvorstand seiner Partei gehört. Seine Stellvertreterin ist SPD-Politikerin Edelgard Bulmahn, die gleichzeitig auch stellvertretende Vorsitzende der Atlantik-Brücke ist. Zweiter Stellvertreter ist Heinrich Weiss, ehemaliger Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie.

Weitere Mitglieder der German Group

● Manfred Bischoff – Aufsichtsratsvorsitzender der Daimler AG, ehem. Vorsitzender beim Rüstungskonzern EADS
● Jürgen Chrobog – ehem. Staatssekretär im Auswärtigen Amt, seit 2005 Vorstandsvorsitzender der BMW-Stiftung Herbert Quandt
● Jürgen Fitschen – Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank, Vorstandsmitglied des Atlantik-Brücke e.V.
● Klaus-Dieter Frankenberger – Redaktionsmitglied der FAZ
● Wolfgang Gerhardt – ehem. FDP-Vorsitzender, seit 2006 Vorsitzender der Friedrich-Naumann-Stiftung
● Wolfgang Ischinger – ehem. Diplomat, Vorstandsmitglied des Atlantik-Brücke e.V.
● Kurt Lauk – CDU Europapolitiker, Präsident des Wirtschaftsrates der CDU
● Friedrich Merz – CDU-Politiker, seit 2009 Vorsitzender des Atlantik-Brücke e.V.
● Klaus-Peter Müller – Aufsichtsratsvorsitzender der Commerzbank AG
● Arend Oetker – Dr. Arend Oetker Holding GmbH & Co. KG, Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände e. V.
● Dieter Pfundt – Gesellschafter der Privatbank Sal. Oppenheim sowie der Investmentbank Silvia Quandt & Cie. AG
● Heinz Riesenhuber – CDU-Politiker, ehem. Bundesminister für Forschung und Technologie
● Andreas Schmitz, Vorstandsvorsitz der Privatbank HSBC Trinkaus, Präsident des Bundesverbandes deutscher Banken
●Henning Schulte-Noelle – ehem. Vorstandsvorsitzender und Aufsichtsratsvorsitzender der Allianz SE
●Heinrich Weiss – Großaktionär und Aufsichtsratsvorsitzender des Industriekonzern SMS Siemag, Aufsichtsratsmitglied der Deutschen Bahn AG und weiterer Konzerne, ehem. Präsident des Bundesverbandes deutscher Industrie

Das Council on Foreign Relations – Wer hat einen Krieg bestellt?

von Shinzon

Das Council on Foreign Relations wurde am 29. Juli 1921 in New York vom 33 Grad Freimaurer Edward Mandell House (1858-1938) gegründet. House war Mitglied der Demokratischen Partei und außenpolitischer Berater des Präsidenten Woodrow Wilson (1856-1924). Die US-Außenpolitik ist dementsprechend das Kernthema des CFR, wobei das Mittel der militärischen Gewalt zum Standardrepertoire gehört. Der Initiator des CFR nannte sich passender Weise Colonel House, obwohl er keinerlei militärische Erfahrung hatte und lediglich nach dem 1. Weltkrieg als Verhandlungsführer der US-Delegation bei der Friedenskonferenz von Versailles anwesend war.

Unterstützung bei der Gründung seines Think Tanks erhielt er u.a. von dem deutschstämmigen Bankier Paul Warburg (1868-1932), der auch Mitinitiator der privaten amerikanischen Zentralbank (Federal Reserve Bank) war, mit der dem Staat die Geldhoheit entrissen wurde. Edward M. House spielte dabei als Präsidentenberater eine ebenso wichtige Rolle wie Paul Warburg bei der Gründung des CFR. Weitere wichtige Gründungsmitglieder waren der damals einflussreichste Journalist Walter Lippmann (1889-1974), der Bankier Otto Hermann Kahn (1867-1934) sowie weitere New Yorker Bankiers, Geschäftsleute und Politiker. Alle waren vorab in ein angemietetes Büro in der 43. Straße von Manhattan eingeladen worden.

Die Verfassung des Council on Foreign Relations wurde parallel zum Gründungsprozess vom Vizeaußenminister Frank Lyon Polk und George W. Wickersham (1858-1936), einem Vertreter der US-Kriegshandelsbehörde, erarbeitet. Auf Basis dieser Verfassung fördert das CFR eine internationalistische Außenpolitik, die natürlich an den Interessen der USA ausgerichtet ist.

Das erste Direktorium bestand aus dem CFR-Präsidenten John W. Davis (1873-1955), dem CFR-Vizepräsidenten Paul D. Cravath (1861-1940) und dem Ehrenpräsidenten Elihu Root (1845-1937). Root hatte sich bereits 1912 als 1. Präsident des Carnegie Endowment for International Peace einen Friedensnobelpreis verdient. Zudem waren alle drei Juristen, wobei Davis und Cravath als Anwälte der Investmentbank Kuhn, Loeb & Co. beste Verbindungen zur Finanzmafia hatten. Die ersten Direktoren waren indes Paul Warburg und Otto Hermann Kahn, welcher Vorstand des Bankhauses Kuhn, Loeb & Co. war.

Davis wurde darüber hinaus von 1922 bis 1939 zum Kurator der Rockefeller-Stiftung, welche wohl kaum zufällig kurz nach Ausbruch des 2. Weltkrieges die „War and Peace Studies“ des CFR finanzierte. Nach dem Krieg hatten die Studiengruppen des CFR maßgeblichen Einfluss auf die Rahmenbedingungen der UN und den Marshallplan. Kaum war der 2. Weltkrieg verarbeitet, folgten Regierungsexpertisen für den Kalten Krieg und den Vietnamkrieg.

Der politische Einfluss des Council on Foreign Relation wuchs stetig an. Einer Studie von Wiliam Minter und Laurence Shoup zufolge waren bereits zwischen 1945 und 1972 die Hälfte von insgesamt 502 Regierungsmitgliedern beim CFR. Sogar Dwight D. Eisenhower (1890-1969) war ab 1950 Vorsitzender einer CFR-Studiengruppe, bevor er 1953 zum US-Präsidenten gewählt wurde. Seine Kandidatur wurde dabei von einer Arbeitsgruppe innerhalb von Eisenhowers Studiengruppe unterstützt und zum Dank rekrutierte er sein Kabinett aus den Reihen des CFR, darunter den Außenminister John Foster Dulles (1888-1959). Damit kann das Council on Foreign Relations zu recht als korruptes Karrierenetzwerk bezeichnet werden.

Korrupt sind auch die Verbindungen des Think Tanks zur Wirtschaft und Hochfinanz. Alle 55 CFR-Officers hatten Führungspositionen als Vorstands- und Aufsichtsratsvorsitzende in insgesamt 74 Wirtschafts- und Finanzkonzernen. Deren Interessen werden bei der Planung der US-Außenpolitik durch den Think Tank selbstverständlich berücksichtig, was diesen zu einer mafiösen Organisation macht. Das sind bekannte Fakten, die sich nicht so einfach als Verschwörungstheorien wegwischen lassen.

Natürlich gibt es auch einige krude Theorien, darunter ein Pamphlet von 1952, in welchem der New Yorker Arzt Emanuel Josephson das CFR als „Sowjet-Rockefeller-Achse“ bezeichnete. Das ist jedoch nicht wahr. Im Gegenteil verhielt sich das Council on Foreign Relations zu Zeiten des Kalten Krieges stark antikommunistisch. Lediglich die Beziehungen zu China wurden unter der Mitwirkung von Henry Kissinger normalisiert, was ein strategisch interessanter Schachzug war, da zwischen China und der Sowjetunion in den 1960er Jahren eine politische Eiszeit herrschte.

Ein Punkt, mit dem Josephson dagegen richtig lag, ist die tragende Rolle von David Rockefeller (*1915). Das „David Rockefeller Studies Program“ ist sogar eine der wichtigsten Säulen des CFR und beschäftigt inzwischen 70 hauptberufliche CFR Fellows. Diese erarbeiten wirtschaftliche sowie politische Expertisen und übermitteln diese an Entscheidungsträger. Zudem schreiben sie Zeitungsartikel, Bücher und Internetblogs, mit denen die öffentliche Meinung beeinflusst werden soll. Ohne das „David Rockefeller Studies Program“ wäre das CFR als privater Anbieter offizieller staatlicher Beratung und inoffizieller Diplomatie kaum denkbar.

Und da wären wir schon bei der Frage, wie sich der ganze Laden finanziert? Logischerweise sind die Rockefellers an vorderster Front mit dabei. Hinzu kommen die Gründerfirmen Goldman Sachs, JP Morgan Chase & Co., die Bank of America und ihre Tochtergesellschaft Merrill Lynch & Co., Inc., die Exxon Mobile Corp., McKinsey & Company Inc. und der Börsenbetreiber NASDAQ OMX Group. Das sind genau die Banken und Konzerne, die ganze Länder in den Abgrund reißen, damit es an der Wallstreet flutscht.

Neben diesem ohnehin schon kriminellen Konglomerat gibt es noch die so genannten „Corporate Members“ des Presidents Circle, die sich mit je 50.000 $ jährlich beteiligen. Zu diesen zählen die Ölkonzerne BP und Shell, der Rüstungskonzern Lockheed Martin, die schweizerische Kreditanstalt Credit Suisse AG und andere namhafte Global Player. Am Ende der Liste gibt es noch die „Premium Members“ mit einer jährlichen Beteiligung von 25.000 $, darunter Warburg Pincus, der Diamantenproduzent DeBeers, die Deutsche Bank, VW, Airbus, Walmart und die Datenkrake Google.

In anbetracht dieser Liste wird die außenpolitische Linie des CFR verständlich. Wer von Öl- und Rüstungskonzernen gesponsert wird, hilft selbstverständlich bei den Kriegsvorbereitungen. Ähnlich sieht es mit der internationalen Finanz- und Wirtschaftspolitik aus. Der Vorwurf, das Council on Foreign Relations spiele eine tragende Rolle bei der Etablierung einer neuen Weltordnung, ist gewiss keine Verschwörungstheorie, sondern eine logische Konsequenz!

Doch zurück zur Finanzierung, denn da wären noch die jährlichen Mitgliedsbeiträge, die je nach Alter, Einkommen und Wohnort zwischen 200 und 2.860 $ liegen. Und das Council on Foreign Relations hat verdammt viele Mitglieder. Dazu zählen nicht nur die bereits genannten Politiker, Banker und Konzernvertreter, sondern auch Entertainer wie Angelina Jolie und Georg Clooney. In Zeiten, wo das Vertrauen in die Politik erschüttert ist, aber Stars weiterhin angehimmelt werden, sind solche Mitglieder von besonderer Wichtigkeit, um die Popularität von Kriegseinsätzen zu steigern und andere politische Programme zu bewerben.

Im Vorstand des CFR finden sich jedoch keine Stars, sondern die knallharten Profis aus Politik sowie Banken- und Konzernmafia. Der Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:

● Richard Nathan Haass – US-Diplomat, seit 2003 Präsident des CFR
● Richard E. Salomon – Vizepräsident des CFR

Board of Directors

● Stephen Friedman – ehem. geschäftsführender Vorstand bei Goldman Sachs und der FED
● Peter George Peterson – Milliardär, Mitgründer der Investmentgesellschaft Blackstone Group, ehem. US- Handelsminister unter Richard Nixon
● Colin Powell – ehem. US-Außenminister unter George W. Bush
● Penny Sue Pritzker – Milliardärin, seit 2013 US-Handelsministerin
● David M. Rubenstein – Milliardär, Mitgründer der Schattenbank Carlyle Group

Bekannteste Ex-Vorstandsmitglieder

● Zbigniew Brzeziński – Politikwissenschaftler, Sicherheitsberater mehrerer US-Präsidenten
● George H. W. Bush – Republikaner, 41. US-Präsident, Skull & Bones-Mitglied
● Dick Cheney – Republikaner, ehem. Vizepräsident von George W. Bush, ehem. Geschäftsführer von Halliburton
● Allen Dulles (1893-1969) – ehem. CIA-Direktor
● Otto Hermann Kahn (1867-1934) – Bankier bei Kuhn, Loeb & Co.
● Henry Kissinger – Republikaner, ehem. US-Außenminister
● John Jay McCloy (1895-1989) – 2. Präsident der Weltbank, Hauptinitiator der Atlantik-Brücke
● George Soros – Milliardär, Gründer des Hedgefonds Quantum Funds
● Paul Warburg (1868-1932) – Bankier, Mitinitiator der FED

Weitere bekannte Mitglieder aus Wirtschaft und Politik

● Nicolas Berggruen – Milliardär, Besitzer von Karstadt
● Lloyd Craig Blankfein – Präsident von Goldman Sachs
● Michael Bloomberg – ehem. Bürgermeister von New York
● John R. Bolton – Republikaner, ehem. US-Botschafter bei den Vereinten Nationen
● Kenneth Chenault – Vorstandsvorsitzender von American Express
● Bill Clinton – Demokrat, 42. US-Präsident
● James Dimon – Vorstandsvorsitzender der JP Morgan Chase & Co.
● Timothy Franz Geithner – ehem. IWF-Direktor, 9. Präsident der FED, ehem. Finanzminister unter Barack Obama
● Alan Greenspan – ehem. Vorsitzender der FED
● John Kerry – Demokrat, US-Außenminister unter Barack Obama, Skull & Bones-Mitglied
● Charles Kupchan – ehem. Direktor für europäische Angelegenheiten im Nationalen Sicherheitsrat der USA
● Ronald Lauder – seit 2007 Präsident des Jüdischen Weltkongresses
● Jacob Lew – Demokrat, ehem. Stabschef des Weißen Hauses, Finanzminister unter Barack Obama
● Stanley A. McChrystal – ehem. General und Kommandeur der ISAF in Afghanistan und im Irak
● John Negroponte – Republikaner, ehem. Sicherheitsbrater, vertuschte Menschenrechtsverletzungen in Honduras
● Michael E. O’Neill – Vorstandsvorsitzender der Citigroup
● Henry M. Paulson – ehem. Vorsitzender von Goldman Sachs, ehem. Finanzminister unter George W. Bush
● David Petraeus – ehem. ISAF-Kommandeur und CIA-Direktor
● John Roberts – Vorsitzender des Obersten Gerichtshofs der USA
● James G. Stavridis – ehem. Kommandierender General a.D. des US European Command (EUCOM)
● Stephen Allen Schwarzman – Mitgründer und Vorsitzender der Blackstone Group
● Deven Sharma – ehem. Präsident der Ratingagentur Standard & Poor’s
● Thomas J. Watson (1874-1956) – Vorstandsvorsitzender von IBM, Namensgeber des „Thomas J. Watson Meetings Program“ des CFR
● Janet Yellen – Vizepräsidentin der FED

Mitglieder aus den gleichgeschalteten Medien und Stars

● Warren Beatty – Demokrat, Schauspieler, Produzent
● Lawrence Bender – Filmproduzent
● Douglas Brinkley – CBS-News-Kommentator
● Tom Brokaw – ehem. NBC-Moderator (Nightly News)
● George Clooney – Schauspieler, Filmproduzent
● Mathias Döpfner – Vorstandsvorsitzender der Axel Springer AG
● David Gergen – CNN-Chefanalyst für Politik
● Hendrik Hertzberg – Journalist, wichtigster Leitartikelschreiber der Kulturzeitschrift „The New Yorker“
● Angelina Jolie – Schauspielerin, Filmproduzentin
● Charles Krauthammer – Journalist, Entwickler der Reagan-Doktrin von 1985
● Henry R. Kravis – Gründer der Investmentfirma KKR, Besitzer der ProSiebenSat.1 Media AG
● Benjamin Sherwood – ABC-News-Präsident
● Brian Williams – NBC-Moderator (Nightly News)

Das Chicago Council on Global Affairs

Bereits am 20. Februar 1922 spaltete sich mit dem Chicago Council on Foreign Relations eine erste Untergruppe des CFR ab, welche später in Chicago Council on Global Affairs umbenannt wurde. Das Programm im Wesentlichen identisch und wird auf Seminaren und Konferenzen unters Volk gebracht. Präsident des Chicago Council on Global Affairs ist seit 2013 der NATO-Hardliner Ivo Daalder, welcher auch den aktuellen US-Präsidenten Barack Obama in außenpolitischen Fragen berät.

Das ECFR

Als wäre das kriegerische Treiben des CFR und seiner amerikanischen Untersektionen noch nicht umfangreich genug, wurde im Oktober 2007 der europäische Ableger European Council on Foreign Relations (ECFR) mit Hauptsitz in Berlin gegründet. Das ECFR erstellt Analysen zur europäischen Außenpolitik und tritt für eine stärkere Außen- und Sicherheitspolitik ein. Im Klartext bedeutet das mehr Militäreinsätze nach außen und strengere Überwachung nach innen.

Gegründet wurde der ECFR von 50 prominenten Europäern, darunter ehemalige Regierungschefs, Minister, Parlamentarier und Intellektuelle. Sie alle setzen sich für eine starke neokolonialistische Rolle Europas in der Welt ein, stehen dabei allerdings nicht in Konkurrenz zum amerikanischen CFR. Viel mehr schweißen das Council on Foreign Relation und sein europäischer Ableger die USA und Europa enger zusammen. Die führende Rolle Deutschlands in Europa ist angesichts des ECFR-Hauptsitzes in Berlin ebenfalls keine Überraschung.

Das Berliner Büro wurde bis 2013 von der Politikwissenschaftlerin Ulrike Guérot geleitet, welche inzwischen von Olaf Böhnke abgelöst wurde. Das deutsche Büro ist Mitglied im Netzwerk Europäische Bewegung Deutschland. Das ECFR hat allerdings noch 6 weitere Sitze in den Hauptstädten London, Madrid, Paris, Rom, Sofia und Warschau. Das Logo zeigt ein Pentagramm innerhalb einer stilisierten Weltkugel.

ECFR Logo

Die 50 Gründungsmitglieder des ECFR

● Urban Ahlin – schwedischer Sozialdemokrat, ehem. Vizevorsitzender des Außenpolitischen Ausschusses, seit 2014 Präsident des schwed. Reichstags
● Martti Ahtisarri – finnischer Sozialdemokrat, ehem. finn. Staatspräsident, seit 2006 UN-Sondergesandter im Kosovo
● Giuliano Amato – italienischer Sozialist, ehem. ital. Ministerpräsident, Leiter der Amato-Gruppe zur Ausarbeitung des EU-Reformvertrages
● Hannes Androsch – österr. SPÖ-Politiker
● Marek Belka – ehem. polnischer Ministerpräsident, Leiter der Zentralbank Polens, Leiter der UN-Wirtschaftskommission für Europa
● Svetoslav Bojilov – Gründer der Communitas Foundation
● Emma Bonino – ehem. ital. Handels- und Europaministerin sowie ehem. ital Außenministerin
● Robert Cooper – Generaldirektor für auswärtige und politisch-militärische Angelegenheiten beim Generalsekretariat des Rats der EU und Buchautor zur EU-Außenpolitik
● Marta Dassù – Beraterin des ital. Außenministers Massimo D’Alema, Leiterin des ital. Aspen-Instituts
● Gijs de Vries – niederländischer Liberaler, ehem. Anti-Terrorismus-Beauftragter der EU
● Jean-Luc Dehaene (1940-2014) – belgischer Christdemokrat (bis † MdEP), ehem. belg. Ministerpräsident und Vizepräsident des Europäischen Konvents
● Gianfranco Dell’Alba – ital. Politiker, ehem. Mitglied des EU-Parlaments
● Andrew Duff – britischer Liberaler (MdEP), ehem. Mitglied des Europäischen Konvents
● Sarmīte Ēlerte – Herausgeber der lettischen Tageszeitung „Diena“
● Brian Eno – britischer Musiker
● Joschka Fischer – Grünen-Politiker, ehem. deutscher Außenminister
● Timothy Garton Ash – britischer Historiker und Schriftsteller, Professor für Europastudien an der University of Oxford
● Bronislaw Geremek – polnischer Liberaler (MdEP), ehem. poln. Außenminister
● Diego Hidalgo – Mitbegründer der spanischen Tageszeitung „El País“, Präsident des Madrider Think Tanks FRIDE
● Mary Kaldor – britische Professorin, Leiterin des Centre for the Study of Global Governance an der Londoner School of Economics
● Gerald Knaus – Sprecher der European Stability Initiative
● Caio Koch-Weser – SPD-Politiker, Lobbyist und Mitglied im erweiterten Vorstand der Deutschen Bank, ehem. Vizepräsident der Weltbank
● Rem Koolhaas – niederländischer Architekt
● Ivan Krastev – Vorstandsmitglied des bulgarischen Centre for Liberal Strategies
● Mart Laar – estnischer Konservativer, ehem. estnischer Ministerpräsident
● Leonard
● Adam Lury
● Alain Minc – franz. Publizist, ehem. Aufsichtsratsvorsitzender der Tageszeitung „Le Monde“
● Christine Ockrent – belgische Journalistin und TV-Moderatorin
● Leoluca Orlando – ital. Politiker (MdEP), Bürgermeister von Palermo, seit 2006 Mitglied des ital. Parlaments
● Cem Özdemir – Bundesvorsitzender der Bündnis 90/Die Grünen, ehem. MdEP, stellvertretender Vorsitzender im ZDF-Fernsehrat
● Šimon Pánek – Gründer des tschechischen Hilfswerks People in Need
● Teresa Patrício Gouveia – portug. Konservative, ehem. portug. Außenministerin
● Chris Patten – britischer Konservativer, letzter Generalgouverneur von Hong Kong, ehem. EU-Außenkommissar
● Diana Pinto – franz. Historikerin
● Andrew Puddephatt – Leiter des Netzwerks Global Partners and Associates
● Sigrid Rausing – Gründerin des Sigrid Rausing Trust
● Albert Rohan – österreichischer Diplomat
● Pierre Schori – schwedischer Diplomat und Sozialdemokrat (ehem. MdEP), Generaldirektor des Madrider Think Tanks FRIDE
● Narcís Serra – spanischer Sozialist, ehem. span. Vizeregierungschef
● Elif Shafak – türkische Schriftstellerin
● Aleksander Smolar – polnischer Publizist und Politologe
● George Soros – Milliardär, Gründer des Hedgefonds Quantum Funds, Finanzier von Oppositionsbewegungen in Osteuropa (Soros-Stiftung)
● Dominique Strauss-Khan – franz. Sozialist, ehem. geschäftsführender Direktor des IWF
● Helle Thorning-Schmidt – dänische Sozialdemokratin (ehem. MdEP) und Parteivorsitzende
● Michiel van Hulten – niederl. Sozialdemokrat (ehem. MdEP)
● Mabel von Oranien-Nassau – Adelige, International Advocacy Director des Open Society Institute von George Soros
● Antonio Vitorino – portug. Sozialist (ehem. MdEP), ehem. portug. Kriegsminister und EU-Kommissar für Justiz und Inneres
● Stephen Wall – ehemaliger Berater in Europafragen für Tony Blair
● Ande Wilkens – Leiter des Kompetenzzentrums Internationale Verständigung der Stiftung Mercator

Weitere bekannte Mitglieder

● Thomas Enders – Präsident und Vorstandvorsitzender des Rüstungskonzern EADS
● Karl Theodor Freiherr zu Guttenberg – CSU-Politiker, ehem. Bundeskriegsminister, EU-Kommissionsberater
● Wolfgang Ischinger – ehem. Diplomat, Vorstandsmitglied des Atlantik-Brücke e.V.

Das ACG

Lange vor dem European Council on Foreign Relations wurde noch ein weiterer Ableger gegründet. 1952 entstand das American Council on Germany. Ebenso wie die Schwesterorganisation Atlantik-Brücke wurde auch der Amerikanische Rat für Deutschland von John Jay McCloy (1895-1989) und Eric M. Warburg (1900-1990) ins Leben gerufen. Warum die beiden im selben Jahr zwei Organisationen für denselben Zweck gründeten, weiß nur der Teufel.

Weitere Gründungsmitglieder waren McCloys Frau Ellen Z. McCloy und General Lucius D. Clay (1898-1978), welcher McCloys Vorgänger als Militärgouverneur der amerikanischen Besatzungszone im Nachkriegsdeutschland war. Der Amerikanische Rat für Deutschland ist also nichts anderes als ein Instrument der amerikanischen Besatzer, um den Deutschen Vasallentreue gegenüber den USA einzuhämmern. Ein weiteres Ziel formulierte der ACG-Vorstand John C. Kornblum 2010 folgendermaßen: „Der Kernpunkt unserer Europapolitik seit 1910 war, Deutschland in seine europäische Umgebung einzubetten. Dieses Problem war für die Vereinigten Staaten 1990 erledigt.“ Mit anderen Worten ist Deutschland der Schlüssel zur Kontrolle über ganz Europa.

Allerdings ist es nicht der amerikanische Staat, der hier die Zügel zieht, sondern die Banken- und Konzernmafia. Verdeutlicht wird dies durch die Bezeichnung der ACG-Außenstellen als Warburg-Chapters, welche ihren Sitz in 18 amerikanischen Großstädten haben. Darunter Atlanta, Boston, Dallas, Denver, Los Angeles, Phoenix und San Francisco.

Das American Council on Germany hat rund 800 Mitglieder aus Wirtschaft, Medien und Politik, was zu ähnlichen Ergebnissen führt, wie das Treiben der Atlantik-Brücke. Präsident des elitären Think Tanks ist seit 2012 das CFR-Mitglied William Drodzniak. Das Board of Directors setzt wich wie folgt zusammen:

● Richard Holbrooke – Diplomat und Zeitungsverleger
● Henry Kissinger – Republikaner, ehem. US-Außenminister
● Klaus Kleinfeld – ehem. Vorstandsvorsitzender der Siemens AG, seit 2008 Geschäftsführer von Alcoa
● John Christian Kornblum – ehem. US-Botschafter in Deutschland, ehem. Deutschland-Chef der US-amerikanischen Investmentbank Lazard

Weitere bekannte Mitglieder

● Thomas deMaiziére – CDU-Politiker (MdB), Bundesinnenminister, ehem. Bundeskriegsminister, ehem. Innenminister von Sachsen
● Jürgen Großmann – ehem. Vorstandvorsitzender von RWE, Vorstandsmitglied des Atlantik-Brücke e.V.
● Wolfgang Ischinger – ehem. Diplomat, Vorstandsmitglied des Atlantik-Brücke e.V.
● Josef Joffe – seit 2000 Herausgeber der Wochenzeitung „Die Zeit“
● Christopher Freiherr von Oppenheim
● Cem Özdemir – Bundesvorsitzender der Bündnis 90/Die Grünen, ehem. MdEP, stellvertretender Vorsitzender im ZDF-Fernsehrat
● Kurt F. Viermetz – ehem. Manager der Hypo Real Estate Holding, ehem. Mitarbeiter von JP Morgan Chase & Co.
● Jens Weidmann – seit 2011 Präsident der Deutschen Bundesbank, Leiter Wirtschafts- & Finanzpolitik im Bundeskanzleramt, persönlicher Beauftragter der Bundeskanzlerin für die Weltwirtschaftsgipfel der G-8 und G-20
● Christian Wulff – CDU-Politiker, ehem. Ministerpräsident von Niedersachsen, ehem. Bundespräsident

Die Atlantik-Brücke – DAF

von Shinzon

Der 1952 in Hamburg gegründete Atlantik-Brücke e.V. ist ein speziell auf die Beziehung zwischen den USA und Deutschland zugeschnittener Think Tank. Sitz des privaten Politikberatungsinstituts ist heute das Magnus Haus in Berlin.

Die Atlantik-Brücke gibt vor, die Völkerverständigung fördern zu wollen. Im Prinzip geht es jedoch lediglich um die Durchsetzung der US-Hegemonie auf deutschem Boden sowie die Aufrechterhaltung der deutschen Vasallentreue in Bezug auf die US-Außenpolitik. Dementsprechend ist der Think Tank vor allem in den Bereichen der wirtschaftlichen, finanziellen sowie militärpolitischen Zusammenarbeit zwischen den USA und Deutschland aktiv.

Der Atlantik-Brücke e.V. gibt offen zu, meinungsbildend in die Medienlandschaft einzugreifen und erhielt bereits 1981 bei der FAZ einen ausführlichen publizistischen Raum. Darüber hinaus gab der Verein von 1957 bis 1970 die eigene Publikation „Meet Germany“ speziell für in Deutschland stationierte US-Soldaten heraus und veranstaltet seit 1963 auch Seminare für diese Zielgruppe. Heutzutage findet kaum eine Fernsehtalkrunde ohne einen Vertreter der Atlantik-Brücke statt, insbesondere wenn es um Außenpolitik und Kriegseinsätze geht.

Wie extrem militaristisch die Atlantik-Brücke ist, zeigen zudem die jährlichen Gespräche mit dem United States European Command (EUCOM) im Berliner Magnus-Haus. Der Verein arbeitet jedoch nicht nur eng mit dem US-Militär zusammen, sondern auch mit anderen Think Tanks wie Young Leader und Round Table. Die Atlantik-Brücke ist zudem Gründungsmitglied des New Traditions Network, in welchen sich 60 pro-amerikanische Think Tanks, Stiftungen und Regierungsorganisationen zusammengeschlossen haben. Dieses Netzwerk wird von der US-Botschaft in Berlin aus koordiniert.

Finanziert wird der Verein zum Teil aus Mitgliedsbeiträgen, aber vorrangig aus Spenden von der Deutschen Bank, der Deutschen Bundesbank, der DZ Bank, den Privatbankiers M.M. Warburg und Co., dem japanischen Finanzunternehmen Nomura Holding, dem Technologie Konzern IABG und der Volkswagen AG. Die letzteren beiden Konzerne produzieren wenig überraschend auch im Bereich der Rüstungsindustrie. Zusätzliches Geld erhält die Atlantik-Brücke vom Auswärtigen Amt, also aus Steuergeldern.

Gegründet wurde die Atlantik-Brücke von einem ähnlichen Klientel. Als Hauptinitiator gilt John Jay McCloy (1895-1989), welcher lange Zeit auch Direktor des Council on Foreign Relations und 2. Präsident der Weltbank war. Zudem war McCloy als ehemaliger Präsident der Weltbank sowie Vorstandvorsitzender der Rockefellers Chase Manhattan Bank ein enger Verbindungsmann zur Finanzmafia. Weitere Gründungsmitglieder waren:

● Erik Blumenfeld (1915-1997) – CDU-Politiker und Unternehmer
● Hans Karl von Borries (1898-1988) – Hamburger Reeder
● Marion Gräfin Dönhoff (1909-2002) – ehem. Chefredakteurin und Mitherausgeberin der Wochenzeitung „Die Zeit“
● Gotthard Freiherr von Falkenhausen (1899-1982) – deutscher Bankier, 1960 bis 1967 Vorstandspräsident des Bundesverbandes deutscher Banken
● Ernst Friedlaender (1895-1973) – ehem. Co-Direktor der I.G. Farben-Tochterfirma Agfa, ehem. Chefredakteur der Wochenzeitung „Die Zeit“
● Albert Schäfer (1881-1971) – deutscher Unternehmer und ehem. Präsident des Deutschen Industrie- und Handelstages
● Eric M. Warburg (1900-1990) – deutsch-amerikanischer Bankier

Unter den weiteren Mitgliedern der Atlantik-Brücke finden sich namhafte Politiker, Banker, Unternehmer und Journalisten, die wichtige Schlüsselpositionen im Bundestag, der Wirtschaft und den Massenmedien besetzen.

Mitglieder in der CDU/CSU

● Dorothee Bär – stellvertretende Generalsekretärin der CSU (MdB), Mitglied des Programmausschusses RTL Television
● Markus Blume – CSU-Politiker (MdL Bayern)
● Kurt Birrenbach (1907-1987) – CDU-Politiker, ehem. Vizepräsident der Europa-Union, ehem. Präsident der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik
● Birgit Breuel – CDU-Politikerin, Tochter des Bankiers Alwin Münchmeyer, ehem. Präsidentin der Treuhandanstalt
● Thomas deMaiziére – CDU-Politiker (MdB), Bundesinnenminister, ehem. Bundeskriegsminister, ehem. Innenminister von Sachen
● Hans-Peter Friedrich – CSU-Politiker, ehem. Bundeslandwirtschafts- sowie Innenminister
● Karl Theodor Freiherr zu Guttenberg – CSU-Politiker, ehem. Bundeskriegsminister, EU-Kommissionsberater
● Ursula Heinen-Esser – CDU-Politikerin, ehem. Staatssekretärin im Bundesumweltministerium
● Ingrid Hengster – Vorstandsmitglied der Royal Bank of Scotland, Vorstandsmitglied des Atlantik-Brücke e.V.
● Jan-Friedrich Kallmorgen – CDU-Wirtschaftsrat, Mitarbeiter von Weltbank und Goldman Sachs
● Trutz Graf von Kerssenbrock – CDU-Politiker, Rechtsanwalt
● Matthias Graf von Kielmansegg – ehem. Leiter des politischen Planungsstabes des Bundeskanzleramtes und Redenschreiber von Angela Merkel
● Kurt Georg Kiesinger (1904-1988) – NSDAP– und CDU-Politiker, 3. Bundeskanzler der BRD
● Eckart von Klaeden – CDU-Politiker, ehem. Staatsminister der Bundeskanzlerin, Vorstandsmitglied des Atlantik-Brücke e.V.
● Julia Klöckner – CDU-Politikerin (MdB), ehem. Staatssekretärin im Bundeslandwirtschafts- und Verbraucherministerium
● Andreas Krautscheid – CDU-Politiker, seit 2011 Mitglied der Hauptgeschäftsführung beim Bundesverband deutscher Banken
● Walter Leisler Kiep – ehem. CDU-Bundesschatzmeister, 1984 bis 2000 Vorstandsvorsitzender des Atlantik-Brücke e.V.
● Angela Merkel – Bundesvorsitzende der CDU, deutsche Bundeskanzlerin (MdB)
● Friedrich Merz – CDU-Politiker, seit 2009 Vorsitzender des Atlantik-Brücke e.V.
● Philipp Mißfelder – CDU-Politiker (MdB), ehem. Bundesvorsitzender der Jungen Union, Vorstandsmitglied des Atlantik-Brücke e.V.
● Joachim Pfeiffer – CDU-Politiker (MdB)
● Friedbert Pflüger – CDU-Politiker (MdEP), Leiter des Rohstoff-Arbeitskreises der Atlantik-Brücke
● Hans-Gert Pöttering – CDU-Politiker, 23. Präsident des EU-Parlaments
● Katherina Reiche – CDU-Politikerin (MdB), Staatssekretärin im Bundesumweltministerium
● Casimir Johannes Prinz zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg (1917-2010) – CDU-Politiker, Gründer des World Wildlife Fund (WWF)
● Karlheinz Schreiber – CSU-Mitglied, zu 8 Jahren Haft verurteilter Rüstungslobbyist, Ex-Mitglied der Atlantik-Brücke
● Max Strauß – Sohn des ehem. bayrischen Ministerpräsidenten und CSU-Vorsitzenden Franz-Josef Strauß
● Christian Wulff – CDU-Politiker, ehem. Ministerpräsident von Niedersachen, 10. Bundespräsident

Mitglieder in der SPD

● Edelgard Bulmahn – SPD-Politikerin (MdB), ehem. Bundesministerin für Bildung und Forschung, seit 2013 Vizepräsidentin des Bundestages, stellvertretende Vorsitzende des Atlantik-Brücke e.V.
● Peter Friedrich – SPD-Politiker (MdL BaWü), Minister für Bundesrat, Europa und Internationale Angelegenheiten in Baden-Württemberg
● Sigmar Gabriel – Bundesvorsitzender der SPD, Bundeswirtschaftsminister und Vizekanzler, ehem. Bundesumweltminister
● Hubertus Heil – SPD-Politiker (MdB)
● Christian Lange – SPD-Politiker, parlament. Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion, Staatssekretär im Justizministerium, Vorstandsmitglied des Atlantik-Brücke e.V.
● Thomas Oppermann – SPD-Politiker (MdB), erster parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion, Vorsitzender des Parlamentarischen Kontrollgremiums
● Karl Schiller (1911-1994) – SPD-Politiker, ehem. Bundeswirtschafts- und Bundesfinanzminister
● Carlo Schmid (1896-1979) – SPD-Politiker, ehem. Bundesratsminister
● Helmut Schmidt – SPD-Politiker, Ex-Bundeskanzler sowie Ex-Wirtschafts-, Finanz- und Kriegsminister, Mitherausgeber der Wochenzeitung „Die Zeit“
● Ulrich Steger – SPD-Politiker, Wirtschaftswissenschaftler
● Michael Vassiliadis – SPD, Vorsitzender IG Bergbau, Vorstandsmitglied des Atlantik-Brücke e.V.
● Karsten Voigt – SPD-Politiker, ehem. Koordinator der Bundesregierung für deutsch-amerikanische Zusammenarbeit

Mitglieder in der FDP

● Patrick Döring – FDP-Politiker
● Silvia Koch-Mehrin – FDP-Politikerin, ehem. Vizepräsidentin des EU-Parlaments
● Alexander Graf Lambsdorff – FDP-Politiker, stellvertretender Präsident des EU-Parlaments, Vorstandsmitglied des Atlantik-Brücke e.V.
● Otto Graf Lambsdorff (1926-2009) – FDP-Politiker, verurteilter Steuerhinterzieher
● Christian Lindner – Bundesvorsitzender der FDP (MdL NRW)
● Martin Lindner – FDP-Politiker
● Karl-Heinz Paqué – FDP-Politiker
● Philip Rösler – ehem. Bundesvorsitzender der FDP, ehem. Bundesgesundheits- sowie Wirtschaftsminister und Ex-Vizekanzler
● Johannes Vogel – FDP-Politiker
● Guido Westerwelle – ehem. FDP-Bundesvorsitzender, ehem. Bundesaußenminister

Mitglieder bei den Grünen

● Katrin Göring-Eckardt – Grünen-Politikerin (MdB), Vorsitzende der Bundestagsfraktion und Vizepräsidentin des deutschen Bundestages
● Omid Nouripour – Grünen-Politiker (MdB), Vorstandsmitglied des Atlantik-Brücke e.V.
● Cem Özdemir – Bundesvorsitzender der Bündnis 90/Die Grünen, stellvertretender Vorsitzender im ZDF-Fernsehrat
● Claudia Roth – Günen-Politikerin, Ex-Mitglied der Atlantik-Brücke

Sonstige Politiker & Diplomaten

● Arnold Bergstraesser (1896-1964) – Gründungsvater der dt. Politikwissenschaft, ehem. Vorsitzender der Konrad-Adenauer-Stiftung
● Joshua Bolten – Republikaner, ehem. Stabschef des Weißen Hauses unter George W. Bush, ehem. Mitarbeiter von Goldman Sachs
● John Bryson – Demokrat, US Handelsminister
● Joachim Gauck – deutscher Bundespräsident, Geschichtsrevisionist
● Max Horkheimer (1895-1973) – führender Kopf der Frankfurter Schule und Galionsfigur der 68er-Bewegung
● Wolfgang Ischinger – ehem. Diplomat, Vorstandsmitglied des Atlantik-Brücke e.V.
● James L. Jones – Demokrat, Nationaler Sicherheitsberater der US-Regierung
● Karl Kaiser – Politikwissenschaftler
● Stefan Liebich – DIE LINKE-Politiker (MdB), Deutsch-Israelische Gesellschaft e.V.
● John Christian Kornblum – ehem. US-Botschafter in Deutschland, ehem. Deutschland-Chef der US-amerikanischen Investmentbank Lazard
● Philip D. Murphy – Demokrat, ehem. US-Botschafter in Deutschland, ehem. Investmentbanker bei Goldman Sachs
● Charles Ellis Schumer – Demokrat, US-Senator
● Carl Friedrich Freiherr von Weizsäcker (1912-2007) – Kernphysiker, Philosoph und Friedensforscher

Mitglieder in den abhängigen Medien

● Tim Arnold – Senior Vice President für Political Strategy der ProSiebenSat. Media AG, ehem. Leiter der Unternehmenskommunikation von Random House/Bertelsmann AG
● Gunnar Bender – Cheflobbyist für Facebook Deutschland
● Marc Brost – Leiter des Berliner Hauptstadtbüros der Wochenzeitung „Die Zeit“
● Roger Cohen – Kolumnist der „New York Times“ der Tageszeitung „International Herald Tribune“
● Helene Cooper – seit 2004 White House-Korrespondentin der “New York Times”
● Kai Diekmann – ehem. Chefredakteur der „Welt am Sonntag“, seit 2001 Chefredakteur der BILD, Vorstandsmitglied des Atlantik-Brücke e.V.
● Mathias Döpfner – Vorstandsvorsitzender der Axel Springer AG
● Tasso Enzweiler – ehem. Wirtschaftsjournalist für „Die Welt“, „Captial“ und das „manager magazin“, Ex-Chefreporter der „Financial Times Deutschland“ und Gastkommentator des Handelsblattes
● Katja Gloger – Korrespondentin der Zeitschrift „Stern“
● Alexander Görlach – Herausgeber des Online-Magazins „The European“
● Christiane Hoffmann – seit 2012 stellvertretende Leiterin des Berliner Hauptbüros des Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“, zuvor Journalistin bei der FAZ
● Tina Hassel – seit Dez. 2001 Auslandschefin des WDR, seit 2012 Leiterin des ARD-Studios in
Washington D.C., von 2001 bis 2012 Moderatorin des ARD-Weltspiegels
● Josef Joffe – seit 2000 Herausgeber der Wochenzeitung „Die Zeit“
● Paul-Bernard Kallen – Vorstandsvorsitzender der Hubert Burda Media
● Dietrich von Klaeden – Leiter der Public Affairs der Axel Springer AG
● Claus Kleber – ZDF Moderator und Leiter der ZDF-Nachrichtenredaktion, Kuratoriumsmitglied der Stiftung Atlantik-Brücke
● Martin Klingst – seit 2007 US-Korrespondent und Büroleiter in Washington der Wochenzeitung „Die Zeit“
● Theo Koll – Leiter der Hauptredaktion Außen-, Innen-, Gesellschafts- und Bildungspolitik des ZDF, Moderation des Auslandsjournals, Politbarometers sowie der ZDF „spezial“-Sendungen
● Michael Kolz – seit 2003 Chef der Programmgeschäftsführung bei Phoenix, seit 2010 Leiter Redaktion „Ereignis 2“
● Stefan Kornelius – Leiter des Ressorts Außenpolitik bei der „Süddeutschen Zeitung“, Moderator von Veranstaltungen der Atlantik-Brücke
● Christoph von Marschall – seit 2005 US-Korrespondent der Berliner Tageszeitung „Der Tagesspiegel“
● Christoph Schwegmann – Journalist und Autor von „Stärke durch Anpassung – Integrator und Vermittler: Deutschlands Rolle in der NATO“, Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik e. V.
● Axel Springer (1912-1985) – Gründer der Axel Springer AG
● Clemens Trautmann – Büroleiter von Matthias Döpfner beim Axel-Springer-Verlag

Mitglieder in der Wirtschaft und dem Finanzsektor

● Josef Ackermann – ehem. Vorstandvorsitzender der Deutschen Bank AG, Ex-Mitglied der Atlantik-Brücke
● Hans Albrecht – Managing Director von Nordwind Capital
● Otto Wolff von Amerongen (1918-2007) – Erbe des Otto-Wolff-Konzerns, Gründer der Otto Wolff-Stiftung
● Kai C. Andrejewski – Leiter des International German Desk in Paris
● Fernando Becalli-Falco – Vorstandvorsitzender des Rüstungskonzerns General Electric
● Karl Heinz Beckurts (1930-1986) – ehem. Forschungsleiter der Siemens AG, ehem. Vorstand der Atlantik-Brücke
● Roland Berger – Roland Berger Strategy Consultants GmbH, Tabaklobbyist
● Günter Blobel – Biochemiker an der Rockefeller University, Nobelpreisträger für Medizin
● Hans Constantin Boden (1893-1970) – ehem. Vorstandvorsitzender der AEG
● Christian Bunsen – Partner bei der weltgrößten Wirtschaftskanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer
● Alexander Dibelius – Vorstandsvorsitzender von Goldman Sachs, Berater der Bundeskanzlerin Angela Merkel
● Andreas Raymond Dombret – ehem. Mitarbeiter von JP Morgan, N M Rothschild & Sons, Bank of America und seit 2010 Vorstand des Deutschen Bundesbank, Schatzmeister des Atlantik-Brücke e.V.
● Thomas Enders – Präsident und Vorstandvorsitzender des Rüstungskonzern EADS
● Jürgen Fitschen – Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank, Vorstandsmitglied des Atlantik-Brücke e.V.
● Michael A. Gerlich – geschäftsführender Gesellschafter der Münchner Immobilieninvestment und Vermögensverwaltungsgesellschaft Fiduciary Capital
● Jürgen Großmann – ehem. Vorstandvorsitzender von RWE, Vorstandsmitglied des Atlantik-Brücke e.V.
● Kurt Hansen (1910-2002) – NSDAP-Mitglied, I.G. Farben-Mitarbeiter und Leiter der Zentralstelle für Rohstoffbeschaffung
● Gerd Häusler – Vorstandsvorsitzender der BayernLB
● Konrad Henkel (1915-1999) – ehem. Geschäftsführer und Vorstandsvorsitzender des Henkel-Konzerns
● Dieter Holzer – wegen Unterschlagung, Veruntreuung von Vermögenswerten, Machtmissbrauchs bzw. Untreue sowie der Hehlerei zu 3 1/2 Jahren Haft verurteilter Lobbyist, Ex-Mitglied der Atlantik-Brücke
● Felix Hufeld – Leiter der Versicherungsaufsicht der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht
● Michael Hüther – Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft
● Karl Klasen (1909-1991) – ehem. Präsident der LZB Hamburg und später Präsident der Bundesbank
● Jochen Körner – Geschäftsführer des Versicherungsmaklergiganten Marsh Inc.
● Thomas Kremer – Vorstandsmitglied der Deutschen Telekom AG
● Sonja Lahnstein-Kandel – geschäftsführende Gesellschafterin von step21 – Initiative für Toleranz und Verantwortung. Jugend fordert!, ehem. Mitarbeiterin der Weltbank und Bertelsmann AG
● Jens Milbrandt – Aufsichtsratsvorsitzender der Personal- und Strategieberatung TME AG
● Arend Oetker – Dr. Arend Oetker Holding GmbH & Co. KG, Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände e. V.
● Alfred Freiherr von Oppenheim (1934-2005) – Privatbankier der Sal. Oppenheim
● Friedrich Carl Freiherr von Oppenheim (1900-1978) – Seniorchef Sal. Oppenheim
● Dieter Pfundt – Gesellschafter der Privatbank Sal. Oppenheim sowie der Investmentbank Silvia Quandt & Cie. AG
● Ernst Primosch – Mitarbeiter der WPP-Group (weltgrößte Werbeholding von Werbedienstleistern und Medienunternehmen)
● Celina Realuyo – Präsidentin des internationalen Strategieberatungsunternehmen für Regierungen und Großunternehmen CBR Global Advisors LLC, US-Diplomatin, ehem. Bänkerin bei Goldman Sachs, ehem. Außen- und Sicherheitspolitikberaterin der Regierungen von Bill Clinton und George W. Bush
● Patrick von Ribbentrop – deutscher Modeunternehmer
● Hergard Rohwedder – Witwe des 1991 ermordeten Präsidenten der Treuhandanstalt Detlev Rohwedder
● Ekkehard Schulz – ehem. Vorstandsvorsitzender der ThyssenKrupp AG
● Burkhard Schwenker – ehem. Geschäftsführer der Roland Berger Strategy Consultants GmbH, stellvertretender Vorsitzender des Atlantik-Brücke e.V.
● Hans-Günther Sohl (1906-1989) – NSDAP-Mitglied, ehem. Wehrwirtschaftsführer, nach dem 2. Weltkrieg Vorstandsvorsitzender der Thyssen AG und später Vorsitzender des Bundesverbands der Deutschen Industrie e.V.
● Rupert Stadler – Vorstandsvorsitzender der Audi AG
● Ratan Tata – Vorstandsvorsitzender der indischen Tata-Unternehmensgruppe
● Kurt F. Viermetz – ehem. Manager der Hypo Real Estate Holding, ehem. Mitarbeiter von JP Morgan Chase & Co.
● Max Warburg – Leiter der Investment- & Privatbank M.M. Warburg und Co., Vorstandsmitglied des Atlantik-Brücke e.V.
● Jens Weidmann – seit 2011 Präsident der Deutschen Bundesbank, Leiter Wirtschafts- & Finanzpolitik im Bundeskanzleramt, persönlicher Beauftragter der Bundeskanzlerin für die Weltwirtschaftsgipfel der G-8 und G-20
● Werner Wenning – ehem. Vorstandsvorsitzender der Bayer AG
● Martin Winterkorn – Vorstandvorsitzender der Volkswagen AG
● Joachim Zahn (1914-2002) – ehem. Vorstandsvorsitzender der Daimler-Benz AG

Ausführliche Liste unter diesem Link.

Quelle

Sergej Lawrow über die westliche Aggression

In den letzten Wochen mussten wir einiges an antirussischer Lügenpropaganda ertragen. Den Vogel schoss dabei der ukrainische Ministerpräsident Arseni Jazenjuk ab, indem er behauptete, die Sowjetunion habe im 2. Weltkrieg Nazideutschland angegriffen. Von einer Regierung, welche den ukrainischen Nazikollaborateur Stepan Bandera feiert, kommt solcher Geschichtsrevisionismus nicht gerade überraschend. Doch was war die Reaktion der deutschen Bundesregierung? Schweigen! Wie kann Deutschland angesichts seiner historischen Verantwortung weiterhin mit solchen Faschisten paktieren?

Anschließend log der US-Boy Jazenjuk noch ein Heer russischer Soldaten herbei, welches angeblich im Osten der Ukraine kämpfen soll. Zum Beweis zauberte der Staatspräsident Petro Poroschenko an anderer Stelle ein paar russische Militärausweise herbei. Die kann man auch ganz bestimmt nicht fälschen? Und warum sollte Putin überhaupt seinen angeblichen Truppen in der Ostukraine solche Beweise mitgeben? Immerhin lassen sich die US-Söldner sowie die zahlreichen Neonazis aus ganz Europa, die an der Seite von Kiew kämpfen, nicht mit solchen Papieren erwischen.

Zwischen all den Lügen und Halbwahrheiten, die uns in diesen Tagen aufgetischt werden, sticht lediglich die Rede des russischen Außenministers Sergej Lawrow auf der 51. Münchner Kriegstreiberkonferenz positiv hervor. Zwar vertritt auch Russland in der Ukraine geostrategische Interessen, dennoch hat Lawrow vollkommen recht damit, wer den Konflikt angefangen hat. Er sprach u.a. über die aggressive Osterweiterung der NATO und die US-Dominanz über Europa. Den Umsturz in der Ukraine erkannte er sehr richtig als Staatsstreich und bezeichnete das Regime in Kiew als nationalsozialistisch. Weiterhin prangerte Lawrow die Kriegsverbrechen des Regimes in Kiew an, darunter den Einsatz von geächteten Streubomben und ethnische Säuberungen an Russen und Juden.

Leider saßen im Publikum fast ausschließlich NATO-Lobbyisten. Deren Fragen und Kommentare waren absehbar. Als Erster meldete sich Josef Joffe, Herausgeber der Zeitung Die Zeit, und gab Russland sofort die Alleinschuld am Bürgerkrieg in der Ukraine. Hat Herr Joffe dem russischen Außenminister überhaupt zugehört? Wohl eher nicht, denn ihm ist die russische Meinung ohnehin egal. Wenn man wissen will, was diesen Mann antreibt, braucht man sich nur seine diversen Verbindungen anzusehen. Da hätten wir z.B. die Teilnahme an mehreren Bilderberg-Konferenzen, Mitgliedschaften in der Atlantikbrücke, dem Aspen Institute, der Hoover Institution, der Trilateralen Kommission, dem International Institute for Strategic Studies, der Münchner Sicherheitskonferenz und der Goldman Sachs Foundation. Noch irgendwelche Fragen? Vielleicht betreffend der freien, unabhängigen Medien?