Das Heptagramm – Stern der Druiden

von Anton Nymous

Es gibt wohl kaum jemanden, dem die vielfältigen Bedeutungen von Pentagramm, Hexagramm oder achtzackigem Ištar-Stern nicht hinlänglich bekannt sind. Doch zwischen Hexagramm und Ištar-Stern liegt das wenig beachtete Heptagramm. Von dieser geometrischen Form, deren Innenraum aus einem Heptagon besteht, gibt es zwei Ausprägungen. Der plumpere Heptagramm-Stern besteht aus Sehnen, die an jeweils einem Punkt vorbei zum übernächsten führen. Die spitz zulaufende Version besteht indes aus Sehnen, die an jeweils zwei Punkten vorbei zum drittnächsten führen. Die spitze Ausführung vereint dabei die plumpe Ausführung in sich.

Heptagramme geometrisch

Die Sieben gilt gemeinhin als Glückszahl und im Christentum symbolisiert das Heptagramm die sieben Tage der Schöpfung. Allerdings spielt die Sieben auch im Buch der Offenbarung eine große Rolle bei der Apokalypse. Sieben Siegel werden gebrochen und sieben Engel blasen in ihre Posaunen, was jeweils große Katastrophen heraufbeschwört.

Das ist eigentlich schon unheimlich genug, doch es gibt noch eine weitaus dunklere Seite des Heptagramms. In der Crowleyschen Thelema steht es zum Beispiel für die Göttin Babalon.

Heptagramm Babalon

Das Heptagramm ist zudem das Symbol der International Grand Lodge of Druidism. Der deutsche Druidenorden gibt seit den 1870ern sogar eine Zeitschrift mit dem Titel „DRUIDENSTERN“ heraus, welche inzwischen auch in der Schweiz erscheint.

Druidenstern

Bei den Wicca, deren Gründer Gerald Gardner (1884–1964) ein Druide war, gibt es eine Traditionslinie des Blauen Sterns, welcher ein Heptagramm ist. Der „Coven of the Blue Star“ wurde 1975 von Frank Dufner in Philadelphia (Pennsylvania, USA) etabliert.

Heptagramm Blue Star Wicca

Heptagramme sind darüber hinaus in der Esoterik weit verbreitet, wo ihnen verschiedene Eigenschaften zugeschrieben werden.

Heptagramme okkult

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Halloween in Hellywood

„Halloween“ bietet jede Menge Stoff für schauerliche Geschichten. Am bekanntesten dürfte dabei die gleichnamige Slasher-Filmreihe sein, welche auf das Opfern von Menschen an diesem okkulten Datum anspielt. Ähnlich wie die „Freitag der 13.“-Reihe dreht sich alles um einen psychopathischen Serienmörder, der mit Vorliebe Teenager dahinschlachtet, selbst aber nicht totzukriegen ist.

Den ersten Teil der Reihe lieferte Horrorlegende John Carpenter 1978 ab. „Halloween II – Das Grauen kehrt zurück“ folgte 1981.

Halloween I & II

„Halloween III“, der im Originaltitel den Zusatz „Season of the Witch“ trägt, kam bereits im Folgejahr in die Kinos. Allerdings taucht im dritten Teil Michael Myers nur kurz im Fernsehen auf. Die eigenständige Handlung dreht sich stattdessen um eine bizarre Verschwörung, welche vom Spielzeugfabrikanten der Firma „Silver Shamrock“ ausgeklügelt wurde. Dieser hat präparierte Halloweenmasken auf den Markt gebracht, mit welchen tausende von Kindern auf einen Werbespot hin getötet werden sollen. Dem Protagonisten gelingt es zwar, die Verschwörer zur Strecke zu bringen, doch er schafft es nicht, die Ausstrahlung des Werbespots zu verhindern.

Halloween III Masken

Im Vordergrund dieser kruden Handlung steht selbstverständlich die Opferung von Kindern an Samhain. Die Halloween Masken, mit denen die Kleinen umgebracht werden sollen, enthalten indes Mikrochips, was ein direkter Hinweis auf die RFID-Agenda ist. Die Chips, welche bereits von Anbietern wie IBM zum Implantieren angeboten werden, könnten tatsächlich auch für Morde per Stromstoß benutzt werden. Im Film fangen die Kinder jedoch an, Insekten und Schlangen zu spucken, was technisch so nicht machbar ist.

Schlussendlich wäre da noch der unterschwellige Trigger in einem Werbespot, was auf die Strategie der Sublimals anspielt. Wie ein visuelles Subliminal auf einen Mikrochip wirken soll, ist allerdings mehr als fragwürdig. Wirklich logisch ist der Film nicht und zudem ist die deutsche Synchronisation dermaßen grottig, dass man ihn getrost in die Tonne kloppen kann.

TV Trigger

Nach diesem unsäglich okkulten Flop ging es erst 1988 weiter und zwar in gewohnter Manier. „Halloween IV – Michael Myers kehrt zurück“. Die Reihe wurde dann chronologisch mit „Halloween V – Die Rache des Michael Myers“ von 1989 und „Halloween VI – Der Fluch des Michael Myers“ von 1995 fortgesetzt. Mit „Halloween H20“, der 1998 in die Kinos kam, wurden die letzten Teile jedoch ignoriert und eine neue Zeitlinie präsentiert, die 20 Jahre nach den Ereignissen der ersten beiden Filme einsetzt. 2002 durfte Michael Myers in „Halloween: Resurrection“ noch einmal eine Reality TV-Show aufmischen und ihre Teilnehmer niedermetzeln, womit die alte Serie beendet wurde.

Halloween H20 & Resurrection

Totgeglaubte leben bekanntlich länger und manchmal werden sie auch wiedergeboren. 2007 und 2009 drehte der Satansrocker Rob Zombie Remakes der ersten beiden Teile. Der Charakter des Serienmörders wurde dabei etwas tiefgründiger herausgearbeitet, aber sonst handelte sich um die alte Story in neuem Gewand.

Halloween Ramakes

Der hochgradig okkulte Disney-Konzert hat ebenfalls eine Filmreihe zum Thema abgeliefert. Den Beginn machte 1998 „Halloween Town – Meine Oma ist ’ne Hexe“. Geopfert werden die Kinder in diesem Streifen zwar nicht, aber sie werden zu schwarzer Magie verführt.

Der kleinen Marnie Piper-Cromwell (Kimberly J. Brown) wird von ihrer Mutter verboten, jemals an Halloween teilzunehmen, was eine sehr weise Entscheidung ist. Immerhin weis Gwen (Judith Hoag) um die abartige Bedeutung dieses Spuks, da sie in einem Hexenzirkel aufgewachsen ist. Die Opfer rituellen Missbrauchs wissen, was das zu bedeuten hat. Gwens Mutter Agatha (Debbie Reynolds) ist über den Ausstieg ihrer Tochter wenig begeistert und streckt ihre giftigen Krallen nach der Enkelin aus, damit die Familientradition fortgeführt wird. Sie bringt Piper in eine Art magische Paralleldimension, wo das ganze Jahr über Halloween ist.

2001 folgte die Fortsetzung „Halloweentown II“, 2004 ging es dann in die „Halloweentown Highschool“ und 2006 auf das „Hexencollage“.

Halloweentown

Ein Film, in dem Halloween nur am Rande auftaucht, ist „E.T. – Der Außerirdische“ aus dem Jahr 1982. Es ist jedoch alles andere als ein Zufall, dass ausgerechnet dieser Zeitraum für die Ankunft des Aliens ausgewählt wurde. Immerhin glaubten die Kelten, dass sich an Samhain ein Tor zur Geisterwelt öffnen würde. Es geht also mitnichten darum, E.T. in einem Gespensterkostüm aus dem Haus zu schmuggeln und mit Meister Yoda bekannt zu machen. Es geht um die Alien-Demon-Connection, denn die geisteskranke Elite betet Außerirdische als Dämonen an.

ET Yoda

Musikalischer Hexenzauber

In der Pop-Okkultur wimmelt es von finsteren Hexenmeistern, wobei die Metal-Szene erwartungsgemäß ein Sammelbecken für selbige ist.

Das skurrilste Beispiel ist die „Elektrohexe“ von Eisregen. Laut eigenen Aussagen der Band entstand dieser Song vom Album „Hexenhaus“ infolge von übermäßigem Alkohol- und Drogenkonsum. Angesichts des sinnlosen Textes dürfte diese Erklärung der Wahrheit entsprechen.

Eisregen - Hexenhaus

Die im Jahr 2000 gegründete schwedische Doom-Metal-Band Witchcraft ist ein weiteres Paradebeispiel – auch dafür, welche Stoffe den Zauber der Hexerei ausmachen. Auf dem Cover des Albums „The Alchemist“ finden sich ein paar Engelstrompeten, aus denen man einen halluzinogenen Tee brauen kann. Doch Vorsicht. Die darin enthaltenen Alkaloide sind sehr giftig und können tödlich wirken.

Witchcraft Schweden

Konkurrenz bekommen Witchcraft von einer gleichnamigen Band aus Russland.

Witchcraft Russland

Witchcraft ist darüber hinaus auch der Name einer deutschen Frauenjazzband. Das dürfte für ausreichend Verwirrung in den Plattenläden sorgen. Und als wäre das noch nicht genug, gibt es außerdem noch die 1970 in Detroit (USA) gegründete Rockband Salem Witchcraft, welche mit ihrem Namen auf die bekannteste amerikanische Hexenverfolgung anspielt.

Die Verwirrung ist immer noch nicht perfekt? Keine Sorge, es gibt noch genügend Alben und Singles mit dem Titel „Witchcraft“. Darunter ein Album der Sturmhexen von Stormwitch.

Stormwitch - Witchcraft

Die entsprechende Single von Pendulum zeigt sogar das allsehende Auge auf dem Cover.

Pendulum - Witchcraft

Dann wäre da noch ein verhextes Album von Book of Love…

Book of Love - Witchcraft

…und zu guter die Single „Witchcraft“ von der 1994 gegründeten deutschen Girlie-Band Wonderwall. Diese bildet natürlich einen starken Kontrast zu den Hexenmeistern der Metal-Szene, doch wie bereits die zahlreichen Kinderserien und –filme über Hexen zeigen, gehören Mädchen und junge Frauen zur Hauptzielgruppe der Esoteriker.

Wonderwall - Witchcraft

Verhexte Literatur

Der 1486 in Speyer veröffentlichte „Hexenhammer“ des Dominikaners Heinrich Kramer (1430-1505) ist mit Abstand eines der abscheulichsten und frauenfeindlichsten Bücher aller Zeiten. Dieses Werk war maßgeblich an einem der schlimmsten Massenmorde mit verantwortlich, welcher fast ausnahmslos unschuldige Frauen und in seltenen Fällen auch Männer traf.

Hexenhammer

Das Hexenbild der katholischen Kirche wirkte noch lange nach. Noch über 100 Jahre nach dem Ende der Inquisition erschienen Märchenbücher, in denen es von bösen Hexen wimmelte. Am bekanntesten dürfte dabei wohl die Märchensammlung der Gebrüder Grimm sein, welche bekannte Werke wie „Hänsel und Gretel“ umfasst.

Hänsel und Gretel

Es ist eine Ironie der Geschichte, dass sich Okkultisten ab Ende des 19. Jahrhunderts ausgerechnet die klischeehaften Darstellungen religiöser Fundamentalisten und Märchenerzähler zum Vorbild nahmen, um daraus die modernen Hexenzirkel zu entwickeln. Diese bemühen sich selbstverständlich um eine positive Darstellung der Hexerei, gleichgültig, ob es um weiße oder schwarze Magie geht. Hauptzielgruppe dieser New Age-Strömung sind selbstverständlich Kinder und Jugendliche.

Bereits 1957 erschien das Kinderbuch „Die kleine Hexe“ von Otfried Preußler (1923-2013), in welchem die Walpurgisnacht gefeiert wird. Die kleine Hexe darf daran aber erst teilnehmen, nachdem sie sich zu einer guten Hexe entwickelt hat. Darunter versteht sie natürlich das Vollbringen guter Taten, doch am Ende stellt sich heraus, dass das genaue Gegenteil gemeint war. Sie sollte gut darin werden, böse zu sein. War ja auch irgendwie logisch, dass gute Taten keine Eintrittskarte zu einem satanistischen Fest sein können.

Ein Jahr nach Erscheinen seines verhexten Werkes bekam Preußler dafür den Deutschen Jugendbuchpreis. Es zahlt sich also aus, wenn man die esoterische Agenda vorantreibt.

Die kleine Hexe

In Preußlers Werken wimmelt es auch sonst von Gespenstern („Das kleine Gespenst“, 1966), Drachen („Vom Drachen, der zu den Indianern wollte“, 1996) und bösen Zauberern. Zu seinen bekanntesten Werken dürfte wohl „Krabat“ aus dem Jahr 1971 zählen. In diesem geraten einige Kinder an einen bösartigen Hexer, der sie in schwarzer Magie unterrichtet. Im Gegenzug versklavt er seine Schüler, die in seiner Mühle schuften müssen.

Es stellt sich nach und nach heraus, dass der einäugige Meister einen Pakt mit dem Teufel hat und für diesen regelmäßig menschliche Knochen mahlt. Dies ist eine ziemlich unverhohlene Anspielung auf rituelle Menschenopfer. Seine Schüler werden indes einer Hirnwäsche unterzogen, bei der sich der Hexenmeister sowohl des Mittels der Strafe als auch der Belohnung bedient. Preußler scheint gewusst zu haben, wie die Erziehung bei Satanisten läuft.

„Krabat“ wurde 2008 verfilmt, wobei der Film erwartungsgemäß von okkulter Symbolik strotzt.

Krabat Seance

Für das düstere Werk „Krabat“, welches auf einer sorbischen Volkssage beruht, erhielt Otfried Preußler 1972 erneut den Deutschen Jugendbuchpreis. Allgemein erhielt eine ganze Reihe von Preisen und Auszeichnungen, darunter sogar 1993 das Bundesverdienstkreuz.

Es ist leider nicht bekannt, ob Otfried Preußler ein Freimaurer war oder anderen okkulten Geheimgesellschaften angehörte. Werke wie „Die Flucht nach Ägypten“ von 1978 bieten allerdings Raum für Spekulationen. Zudem propagierte Preußler immer wieder die Hexerei und bediente sich dabei einschlägiger Zahlenmystik, wie der Titel seines Werkes „Dreizehn Geschichten von Hexen und Zaubermeistern“ zeigt.

13 Hexengeschichten

Noch weitaus erfolgreicher als Preußlers Bücher sind die ab 1997 erschienen „Harry Potter“-Romane von Joanne K. Rowling. Der Zauberlehrling, welcher die Sprache der Schlange Luzifer spricht, gehört zu den bekanntesten Charakteren der Jugendliteratur. Doch nicht nur die okkulten Romane machten die ehemalige Sozialhilfeempfängerin Rowling zur Milliardärin, sondern auch die äußerst erfolgreichen Verfilmungen.

Harry Potter

In Sachen okkulte Erziehung macht Joanne K. Rowling sogar dem Disney-Konzern Konkurrenz, was ihr zahlreiche Auszeichnungen einbrachte. Darunter der begehrte Hugo Ward, welcher vorrangig für Science Fiction, aber auch für Fantasy verliehen wird. Weiterhin erhielt sie mehrfach den Nestlé Smarties Book Prize, welcher vom Nestlé-Konzern gesponsert wird.

Zwar betont Rowling immer wieder, dass sie eine gläubige Christin sei, doch ihre Literatur und ihre Verbindungen zum Establishment werfen zumindest Fragen auf. Direkte Hinweise auf eine Mitgliedschaft in okkulten Zirkeln gibt es bisher nicht, also könnte sie tatsächlich ein vollkommen naives Werkzeug der Elite sein. Ähnlich verhält es sich mit ihrer Mitgliedschaft in der britischen Labour Party (Arbeiterpartei). Einerseits ist es verständlich, dass Rowling als ehemalige Sozialhilfeempfängerin Gefallen an der sozialistischen Idee findet. Andererseits ist es vollkommen naiv, der Labour Party zu vertrauen, welche im Kern genauso neoliberal ist, wie die SPD in Deutschland. Die Parole „Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten!“ lässt sich problemlos auf Großbritannien übertragen.

Mit endgültiger Gewissheit lässt sich jedenfalls noch nicht sagen, ob Joanne K. Rowling eine heimliche Okkultistin oder einfach nur naiv ist. Zumindest bedient sie sich aber der einschlägigen Symbolik. Unstrittig ist zudem auch, dass viele ihrer Freunde aus der Unterhaltungsindustrie und Politik hochrangige Freimaurer sind, denen die „Harry Potter“-Romane sehr gelegen kommen.

Die schwarzen Hexen von Disneyland

Disney ist so dick im Hexereigeschäft, dass sich darüber schon ein eigener Artikel lohnt. Ursprünglich waren die Hexen auch bei Disney negativ besetzt, was insbesondere bei den Adaptionen von Grimms Märchen nicht weiter verwundern sollte. Aber auch in Filmen wie „Ariel die Meerjungfrau“ waren die Hexen zunächst heimtückisch und böse.

Disney Hexen

Die Hexen von Oz waren ebenfalls nicht sonderlich sympathisch. Zumindest war dies im Jahr 1939 noch so.

Oz Hexe

Am schaurigsten ist jedoch der letzte Akt von „Fantasia“, welcher seit seinem Erscheinen 1940 Kindern aus aller Welt das Fürchten lehrt. In dieser abartigen Szene tanzen die Toten zusammen mit nackten Hexen zu Füßen von Satan. Wer seine Kinder derartigem aussetzt, sollte das Sorgerecht aberkannt bekommen.

Fantasia Hexe

Dieses düstere Hexenbild sollte sich jedoch bald ändern. 1971 sprang die Hollywood-Hexe Angela Lansbury nicht auf den fliegenden Besen, sondern aufs fliegende Bett und hob mit den damaligen Disney-Kinderstars ab. Ihre Rolle als Eglantine Price in „Die tollkühne Hexe in ihrem fliegenden Bett“ ist schon direkt ironisch, da der Film während des zweiten Weltkriegs in London spielt. In der Realität wurde das britische Medium Helen Duncan zu dieser Zeit wegen Totenbeschwörung eingekerkert und konnte sich gewiss nicht in eine Zeichentrickwelt flüchten.

Die trollkühne Hexe

In dieselbe Kerbe haut „Halloween Town – Meine Oma ist ’ne Hexe“. In diesem Film dürfen die Geschwister Marnie (Kimberly J. Brown) und Dylan Piper-Cromwell (Joey Zimmerman) nicht an Halloween teilnehmen, weil ihre Mutter Gwen (Judith Hoag) jede Art von Okkultismus ablehnt. Es stellt sich heraus, dass Gwen aus einer Hexenfamilie stammt und den Ausstieg aus dem Satanismus gewagt hat. Ein begrüßenswerter Schritt, den die Oma Agatha (Debbie Reynolds) jedoch anders sieht.

Die beiden Kids folgen ihrer Oma und landen in einer bizarren Paralleldimension, wo in der Stadt Halloween Town jeden Tag Halloween gefeiert wird. Dort lernen sie den Umgang mit schwarzer Magie, was dem Fernsehpublikum als riesiger Spaß verkauft wird.

Der Film wäre in den 1960ern wohl noch aufgrund von christlichen Protesten gescheitert. Doch im Erscheinungsjahr 1998 war das amerikanische Publikum bereits weit genug an okkulte Themen herangeführt und Disneys Ruf als kinderfreundlicher Unterhaltungskonzern genügend etabliert, dass niemand mehr den satanistischen Inhalt von Filmen wie „Halloween Town“ hinterfragte. Hexen entwickelten sich dementsprechend von bösen Monstern zu netten Omas.

„Halloween Town“ erfreute sich beim naiven Publikum letztendlich so großer Beliebtheit, dass insgesamt drei Fortsetzungen in den Jahren 2001, 2004 und 2006 folgten. Man achte übrigens bei diesen okkulten Machwerken genau auf die Symbolik und entdecke dabei die Verbindungen zwischen Hexerei und Freimaurerei.

HT Masonic Pyramid

Obgleich die Zeichentrickserie „Hexe Lilli“ keine Disney-Produktion war, erfolgte der Verleih der Kinofilme von 2004 und 2011 ebenfalls durch den Disney-Konzern. Den Hexenzauber konnte man sich einfach nicht entgehen lassen.

Hexe Lilli

2013 kam dann Disneys Prequel zum „Zauberer von Oz“ in die Kinos. In „Die fantastische Welt von Oz“ ist zumindest eine der Hexen nicht mehr ganz so böse. Theodora (Mila Kunis) gibt als verschmähte Liebe eine eher tragische Rolle ab.

Oz Theodora

Ähnlich verhält es sich mit „Maleficent“, der ein Jahr später schien. Die dunkle Fee, welche für Dornröschens Jahrhundertschlaf verantwortlich ist, wird gänzlich zum Opfer stilisiert. Sie wird von einem ehemaligen Freund hintergangen, der die Belohnung für ihre Tötung kassieren will. Nachdem Maleficent ihre Flügel eingebüßt hat, damit der Verräter den Thron besteigen kann, entwickelt sie sich – ähnlich wie Theodora in Oz – zu einer rachsüchtigen Figur. Letztendlich findet sie aber ihren Frieden und schließt sich wieder den Guten an.

Doch wie gut kann schon eine Schwarzmagierin sein, welche Hörner wie der Teufel trägt? Um es auf den Punkt zu bringen: „Maleficent“ ist eine Abwandlung von „malevolent“, was übersetzt „bösartig“ heißt. Und für wahr wirkt dieses Disney-Werk wie eine filmische Adaption des Rolling Stones Titels „Sympathie for the Devil“. Die Hauptrolle wird passend dazu von Angelina Jolie gespielt, welche als Mitglied des Council on Foreign Relation schon mehrfach Kriegspropaganda verbreitete. In „Tomb Rider“ sammelte sie zudem Erfahrungen mit den Illuminaten.

Malificent

Hellywood im Hexenwahn

Es gibt zahlreiche Filme und Serien, die das Hexenthema aus unterschiedlichen Richtungen angehen. Besonders beliebt sind positive Darstellungen, die das Publikum im wahrsten Sinne des Wortes verzaubern sollen. Magie wird zu etwas Lustigem und teilweise Spirituellem verklärt, wodurch die Zuschauer an den Okkultismus herangeführt werden.

Eines der bekanntesten Beispiele dürfte die Serie „Verliebt in eine Hexe“ sein, welche mit großem Erfolg von 1964-1972 lief. Man beachte die Klischeehafte Darstellung, inklusive Besenflug vor dem Vollmond.

Verliebt in eine Hexe

2005 wurde noch ein Kinofilm mit Nicole Kidman in der Hauptrolle nachgelegt.

Von 1996-2003 wurde dem Fernsehpublikum „Sabrina – Total verhext!“ im Sitcom-Format aufgetischt. Der „i“-Punkt im Logo ist selbstverständlich ein Pentagramm.

Sabrina verhext

Fehlt noch eine Fantasy-Serie, welche 1998-2006 produziert wurde. „Charmed – Zauberhafte Hexen“ richtete sich dabei gezielt an junge Frauen. Symbolisch wartet „Charmed“ stilgerecht mit Hexenknoten im Intro auf.

Charmed Hexenknoten

In Deutschland gibt es derweil seit 1980 die „Bibi Blocksberg“-Hörspiele, welche später als Zeichentrickserie mit 52 Episoden adaptiert wurden. Es folgten zudem drei Kinofilme in den Jahren 2002, 2004 und 2014. Der Name Blocksberg geht auf eine alte Bezeichnung des Brockens zurück, auf dem alljährlich die Walpurgisnacht zelebriert wird.

Ein harmloser Kinderspaß ist das nicht, sondern eine gezielte Heranführung an okkulte Themen. Gerade Kinder sind leicht zu begeistert und damit auch zu manipulieren. Es kann bei solchen Kinderserien daher durchaus von einer esoterischen Erziehung gesprochen werden. Das schließt natürlich entsprechende Symbole wie das Pentagramm im „O“ sowie die Betonung des linken Horusauges ein.

Blocksberg

In dieselbe Kerbe haut die WDR-Serie „Hexe Lilli“, welche von 2004-2014 produziert wurde. Rein zufällig umfasste die Serie, ebenso wie „Bibi Blocksberg“, 52 folgen. Man achte auch hier wieder auf die zahlreichen Pentagramme, die allein schon im Intro zu sehen sind. Der Knaller ist jedoch der Drache, welcher den Kukulkan auf einer Mayapyramide spielt. Wenn das mal keine satanistische Reptiloidenikone ist…

Hexe Lilli Reptoking

Dann wäre da noch der Saturn…

Hexe Lilli Saturn

…und das „X“ auf Lillis T-Shirt.

Hexe Lilli X

Doch kehren wir zurück nach Hellywood. Dort gibt es noch eine Menge verniedlichende Hexenfilme, die Okkultismus als Spaß für die ganze Familie anpreisen. Darunter „Little Miss Magic – Die kleine Hexe“ und „Verhexte Hexen“, beide aus dem Jahr 1997.

Eine Hexe in Rot...

Eine Hexe in Rot…

Die wohl bedeutendste Filmreihe, die bei weitem die meisten Kinder verhext haben dürfte, ist jedoch „Harry Potter“. Bereits die Romanvorlagen von Joanne K. Rowling waren ein Riesenerfolg und dementsprechend entwickelten sich die Filme mit Daniel Radcliffe in der Titelrolle zu absoluten Kassenschlagern. Der Erfolg riss selbst dann noch nicht ab, als die Filme zunehmend düster wurden.

Startete „Harry Potter und der Stein der Weisen“ 2001 noch mit einer Alterfreigabe von FSK 6, bekamen die späteren Filme, welche bis 2011 erschienen sind, schon nur noch eine Freigabe von FSK 12. Eigentlich wäre sogar eine Freigabe von FSK 16 angebracht gewesen, denn all die schwarze Magie, die finsteren Intrigen sowie abartige Dämonen und Totesser sind das pure Gift für Kinderseelen.

Harry Potter

Ein wesentlich realistischeres Bild von den Abgründen satanistischer Hexenzirkel zeichnete dagegen die Kinderbuchverfilmung „Hexen hexen“ von 1990. In diesem Horrorschinken werden den Hexen im wahrsten Sinne des Wortes die freundlichen Masken vom Gesicht gerissen. Es ist zudem schon extrem zynisch, dass ausgerechnet ein britischer Film vermisste Kinder mit rituellen Morden in Verbindung bringt, da die Heimat von Aleister Crowley seit jeher ein Zentrum für Satanisten, Hexen und Kinderschänder ist.

Hexen hexen

Fragwürdig ist natürlich auch bei diesem Film die Altersfreigabe von FSK 6, da er eine Steilvorlage für Alpträume ist. Auf der anderen Seite schadet es vielleicht nicht, den Kindern ein wenig Angst vor fremden Leuten zu machen, damit sie nicht freiwillig in jede dunkle Limousine steigen…

Kommen wir zum Schluss noch zu den Hexenfilmen für Erwachsene. Einen gewissen Kultstatus hat auf diesem Gebiet „Blair Witch Project“ aus dem Jahr 1999 erlangt. Es ist einer der ersten Filme des Found Footage Genres, welcher als billig produzierte Pseudodokumentation daher kommt. Im Zentrum steht der ruhelose Geist der Hexe von Blair, welche vor rund 200 Jahren in den Wäldern um die Gemeinde Burkittsville von einer Gruppe Kinder gelyncht worden sein soll.

2000 folgte eine Fortsetzung, welche jedoch nicht dem Found Footage Genre zuzuordnen ist. „Blair Witch 2“ handelt viel mehr von okkultem Mind Control. Obwohl der zweite Teil qualitativ besser und wesentlich spannender ist, floppte er an den Kinokassen und erhielt sogar die Goldene Himbeere in der Kategorie „schlechteste Fortsetzung“. Erwähnenswert ist dennoch, dass im Film die Wicca-Bewegung propagiert wird und der Soundtrack u.a. von Marilyn Manson stammt.

Als wesentlich beliebter stellten sich in den letzten Jahren die Hellywood-Adaptionen von Grimms Märchen heraus, in denen es von Hexen nur so wimmelt. Zwar gab es schon eine ganze Reihe älterer Verfilmungen von „Hänsel und Gretel“, doch keine war so erfolgreich, wie der 2013 erschienene „Hänsel und Gretel: Hexenjäger“.

Dem Erfolg schadete es auch nicht, dass der Film stark anachronistisch ist (Stichworts Gretels Lederhose) und in wichtigen Punkten von der Vorlage der Gebrüder Grimm abweicht. So stellt sich die Mutter der beiden Geschwister als weiße Hexe heraus, womit dem Okkultismus wieder einmal eine positive Seite abgerungen wird. Immerhin geht der Film aber gleichermaßen auf rituelle Kindstötungen in satanistischen Kreisen ein.

Die Mitgliedschaft in einem „Hexenclub“ kann einem wahrhaftig zum Verhängnis werden, wenn man es mit Psychopathinnen zu tun bekommt, die sich dunkler Mächte bedienen. Als Lösung des Problems wird in diesem Film von 1996 natürlich wieder einmal weiße Magie angepriesen.

„Die Hexen von Eastwick“ (1987), zu denen auch die Pop-Ikone Cher gehört, können ähnlich ungute Erfahrungen vorweisen. Die drei sehnen sich nach einem Traumprinzen und ohne es zu wissen, beschwören sie mit ihren stümperhaften Ritualen den Teufel höchstpersönlich herauf.

Zum Schluss wäre da noch die „Paranormal Activity“-Reihe, welche im Found Footage Stil auf den Pfaden von „Blair Witch Project“ wandelt. Allerdings tauchen die „Paranormal Activity“ Filme ab Teil 3 wesentlich tiefer in die Welt der Hexenzirkel ein.

Hexenkulte – Naturreligion oder Okkultismus?

von Anton Nymous

Die Bezeichnung „Hexe“ war ursprünglich ein Kampfbegriff der Inquisition, mit welchem die Verfolgung und Ermordung unzähliger Frauen legitimiert wurde. Zwar wurden den Betreffenden okkulte Praktiken sowie ein Bund mit dem Teufel unterstellt, doch entsprach dies fast nie der Wahrheit. Der katholischen Kirche ging es vorrangig darum, Andersdenkende zu eliminieren, wobei die entsprechenden Methoden der Inquisition selbst zutiefst satanisch waren.

Der Hexerei beschuldigte Frauen und Männer wurden zunächst gefoltert, um ihnen Geständnisse abzuringen. Ein Widerstehen der Folter wurde dabei als Beweis für magisches Wirken gewertet. Es war also egal, ob eine angeklagte Person gestand oder auf ihrer Unschuld beharrte, denn so etwas wie einen Rechtsstaat gab es zu dieser Zeit schlichtweg nicht.

Ähnlich verliefen die menschenverachtenden Hexenproben wie das Unterwassertauchen. Ertranken die Frauen, galt dies zwar als Beweis ihrer Unschuld, aber das nützte ihnen freilich nichts. All jene, die die Luft etwas länger anhalten konnten, landeten indes auf dem Scheiterhaufen oder Richtblock. Der Inquisition konnte man es einfach nicht recht machen und in der Regel endete ein Hexenprozess so oder so mit dem Tod.

Hexenprobe & Verbrennung

Das Verbrennen bei lebendigem Leibe traf nicht nur Frauen, die als Hexen diffamiert wurden, sondern auch männliche Querdenker. Das bekannteste Beispiel dürfte Giordano Bruno sein, welcher am 17. Februar 1600 in Rom verbrannt wurde, weil er auf dem heliozentrischen Weltbild und der Pluralität der Welten beharrte. Seine Hinrichtung wurde erst am 12. März 2000 von Papst Johannes Paul II. zum Unrecht erklärt, was recht deutlich zeigt, wie lange der Vatikan noch hinter den Gräueltaten der Inquisition stand.

Das Standardwerk dieser speziellen Form von christlicher Nächstenliebe war der 1486 in Speyer veröffentlichten „Hexenhammer“. Dieses vorrangig frauenverachtende Buch aus der bluttriefenden Feder des Dominikaners Heinrich Kramer (1430-1505) wurde bis ins 17. Jahrhundert hinein in 29 Auflagen gedruckt und verbreitet. Eines der letzten europäischen Todesopfer dieses Irrsinns war die gerade einmal 15jährige Dorothee Elisabeth Tretschlaff, welche am 17. Februar 1701 in Fergitz (Uckermark, Deutschland) enthauptet wurde.

Hexenhammer

Es ist geradezu zynisch, dass sich die Missionare im gerade neu entdeckten Amerika von den Opferritualen der Maya und Azteken entsetzt zeigten, während sie selbst in Europa die Verbrennung und Enthauptung von geschätzten 40.000-60.000 Menschen zelebrierten. Die Frauenquote betrug dabei, im Gegensatz zu heutigen Konzernvorständen, stolze 80%. Eine vollständige Aufarbeitung der Verbrechen von Kirche und Staat zu Zeiten der Inquisition steht noch aus. Der Vatikan musste sich zudem nie für diese Taten verantworten. Allerdings trifft die katholische Kirche auch nicht die alleinige Schuld. Zum einen gab es auch Kleriker, die sich gegen Hexenprozesse aussprachen (z.B. der Jesuit Friedrich Spee von Langenfeld) und zum anderen trieben in manchen Fällen auch weltliche Gerichte Verfolgungen voran.

Die Frage, ob es zur Zeit der Inquisition tatsächlich Hexenkulte gab, erscheint angesichts der angerichteten Gräuel direkt unangemessen. Mit Sicherheit gab es noch Reste alter, heidnischer Orden wie die Druiden und gewiss wäre ein Bekenntnis zum Heidentum Grund genug für eine Verurteilung durch die Inquisition gewesen. Die wirklich üblen Kulte überlebten jedoch in Geheimgesellschaften, welche nicht etwa von der Inquisition verfolgt wurden, sondern seit jeher die Kontrolle über die Vatikan hatten.

All die Symbole antiker Sonnen-, Osiris- und Saturnkulte, die im und um den Petersdom zu finden sind, werfen die Frage auf, ob die Inquisition in Wirklichkeit sogar ein satanisches Opferritual war? Haben die Kleriker am Ende genau das praktiziert, wovor sie die christliche Bevölkerung Europas angeblich schützen wollten? Menschenopfer zählen jedenfalls zu den okkulten Praktiken und nicht etwa zu dem, was Jesus einst predigte.

So ziemlich alle Opfer der Inquisition waren unschuldige Zivilisten. In erster Linie traf es christliche Querdenker, die das katholische Weltbild infrage stellten oder sich der alternativen Naturheilkunde verschrieben hatten. Eine weitere Opfergruppe waren psychisch Erkrankte. Schizophrenie und Epilepsie konnten schnell als Anzeichen dämonischer Besessenheit ausgelegt werden. Gleiches galt für die unbewusste Einnahme von Halluzinogenen, die sich zuweilen aufgrund von Schimmelpilzbefall im Getreide fanden. Oft reichte es jedoch schon aus, von einem böswilligen Nachbarn oder Neider denunziert zu werden bzw. einer politischen Intrige zum Opfer zu fallen.

Alles in allem kann davon ausgegangen werden, dass 99% aller Opfer der Inquisition absolut gar nichts mit Okkultismus am Hut hatten. Die ersten Hexenzirkel bildeten sich ironischerweise erst viel später in Anlehnung an die klischeehaften Darstellungen aus dem Hexenhammer und menschenverachtenden Märchen wie „Hänsel und Gretel“. Von Klerikern und Märchenerzählern geprägte Darstellungen von Frauen mit spitzen Hüten, die auf Besen reiten und schwarze Katzen als Haustiere halten, wurden dabei teilweise von Okkultisten übernommen.

Hexe

Während es für manche Hobbyhexen nur ein Halloweenspaß ist, sehen sich die meisten modernen Hexenzirkel in erster Linie als spirituelle Gegenreligion zum Katholizismus. Satanisten findet man in den unteren Rängen der Wicca eher selten. Die meisten Wicca, welche im frühen 20. Jahrhundert aufkamen, sehen sich eher als Naturreligion mit neoheidnischen Einflüssen. Die Bewegung gibt sich tolerant und erhebt im Gegensatz zu den drei monotheistischen Weltreligionen keinen Alleingültigkeitsanspruch.

Alles in allem scheinen die Wicca eher harmlos zu sein und die große Mehrheit handelt wohl tatsächlich in dem Glauben, sich und der Welt etwas Gutes zu tun. Dennoch bedient sich der Wicca-Kult okkulter Symbole wie dem Pentagramm und praktiziert weiße Magie. Es ist ohne Bedeutung, ob die Anhänger im Pentagramm ein Schutzsymbol sehen und schwarze Magie ablehnen. In dem Moment, in dem sie sich dem Okkultismus öffnen, machen sie sich zu Sklaven eines Kontrollsystems.

Gleiches gilt für das zentrale Event der Hexerei, die Walpurgisnacht am 30. April. Dort treffen sich alljährlich Wicca, Esoteriker und Spaßtouristen, ohne zu wissen, dass sich dort auch Hardcore-Satanisten herumtreiben. Ironischerweise ist diese okkulte Feier nach der heiligen Walburga (ca. 710-779) benannt, einer englischen Äbtissin, die in Deutschland Heiden bekehrte. Ihrer wurde am 1. Mai gedacht, wobei die neun Tage davor die Kirchglocken zur Abwehr von Hexenumtrieben geläutet wurden. Populär wurde die Umdeutung ihres Namens durch J.W. Goethes „Faust“, was angesichts seines hohen Ranges innerhalb der Freimaurerei und Illuminaten wohl beabsichtigt war.

Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass weiße Magie nicht besser ist als schwarze Magie, denn es sind zwei Seiten ein und derselben Medaille. Es handelt sich in beiden Fällen um esoterischen New Age Aberglauben und wer sich diesem öffnet, verschließt sich damit dem wissenschaftlichen Rationalismus. Es mag sein, dass die Intentionen der meisten Wicca positiver Natur sind, doch letztendlich propagieren sie die New Age Philosophie.

Das ist fatal, denn hinter dem New Age verbirgt sich die Agenda der Satanisten. Natürlich vertreten die Esoteriker nach außen hin das Gute, denn die meisten Menschen sprechen nun einmal genau darauf an. Welcher spirituell eingestellte Charakter würde sich schon bewusst dem Bösen öffnen? Das Böse muss sich daher von Zeit zu Zeit in einen Schafspelz kleiden, um weiterhin an der Macht zu bleiben. Das gilt genauso für das Christentum, welches von pädophilen Satanisten kontrolliert wird, als auch für die Hexenzirkel und Freimaurerlogen.

Die Wicca sind, ähnlich wie die Johanneslogen, ein Lockmittel für gutgläubige Menschen auf der Suche nach sich selbst und ihrem Platz im Universum. Es wäre daher auch völlig unangebracht, zur zweiten großen Hexenjagd zu blasen. Hier hilft nur Aufklärung. Dabei ist es keineswegs falsch, spirituelle Lebensweisen zu fördern und die Verbindung zu Mutter Natur zu suchen. Nur reichen dafür eben Meditationen und Spaziergänge im Wald völlig aus. Man muss dafür kein Pentagramm auf den Boden malen und heidnische Gottheiten anrufen.

Wer einmal mit solch okkultem Gedöns anfängt, läuft stets Gefahr, in einen Abgrund aus schwarzer Magie und Esoterik zu fallen. Genau das verbirgt sich nämlich hinter der scheinbar harmlosen Wicca-Bewegung. Diese wurde von dem englischen Okkultisten Gerald Brousseau Gardner (1884-1964) begründet, welcher zuvor anderen Hexenzirkeln wie dem Rosicrucian Order Crotona Fellowship angehörte. Das allein mag noch unauffällig erscheinen, doch 1946 lernte er Aleister Crowley kennen und wurde Mitglied in dessen Ordo Templi Orientis, in welchem er den VII. Grad erreichte.

Gerald Gardner

Gerald Gardner

Nach Crowleys Tod im Jahr darauf blieb Gardner mit dessen Schüler Kenneth Grant (1924-2011) in Kontakt. Weitere Verbindungen hatte Gardner zum Okkultisten Austin Osman Spare (1886-1956) und zu Ross Nichols (1902-1975), dem Gründer des Ordens der Barden, Ovaten und Druiden. Wohin das Auge blickt, finden sich Verbindungen der Hexerei zum Satanismus.

Der ehemalige Hexenmeister John Todd (1949-2007) behauptete sogar, dass er als Mitglied einer Hexenfamilie bis in die innersten Kreise der Illuminaten aufgestiegen sei. Tatsächlich belegt sind seine lange Drogenkarriere sowie mehrere Fälle von Kindesmissbrauch, wegen denen er einige Zeit im Gefängnis verbrachte. Später konvertierte er zum Christentum und hielt Vorträge über den wahren Zweck der Hexerei, für welche er nach eigenen Angaben im US-Militär labile Soldaten rekrutierte. Er sprach außerdem über den Okkultismus der Elite und war davon überzeugt, dass diese Dämonen beschwört, welche sich auch hinter dem UFO-Phänomen verbergen sollen.

Todd wird vom Establishment selbstverständlich als Verschwörungstheoretiker geführt, wobei es seiner Glaubwürdigkeit sicherlich wenig nützt, dass er in einer Nervenheilanstalt gestorben ist. Doch obwohl es berechtigte Zweifel daran gibt, dass er gleichauf mit den Rothschilds und Rockefellers zum innersten Zirkel der Illuminaten gehörte, scheinen einige seiner Behauptungen durchaus plausibel zu sein. So lässt sich die Verbindung des Wicca-Gründers zu Aleister Crowleys Ordo Templi Orientis mit Leichtigkeit anhand seriöser Quellen nachweisen. Ebenso ist das okkulte Treiben der herrschenden Elite längst kein Geheimnis mehr. Völlig abwegig sind seine Vorträge also keineswegs.

Als wäre die dargelegte Verbindung der Hexerei zum Satanismus noch nicht genug, erhielten die Schwarzmagier im 3. Reich noch weitere höchst unerfreuliche Fürsprecher. So veranlasste der hochgradige Okkultist Heinrich Himmler eine geheime Untersuchung über den Genozid an den vermeintlichen Hexen durch die Inquisition, obgleich es sich bei deren Opfern gar nicht wirklich um Hexen handelte.

Ziel von Himmlers Geheimoperation war es selbstverständlich, den Massenmord den Juden in die Schuhe zu schieben. Dies musste jedoch erwartungsgemäß misslingen, da allzu offensichtlich Vertreter des christlichen Klerus für die Inquisition verantwortlich waren. Unterstützt wurden sie dabei von den achso germanischen Bauern, welche keine Gelegenheit ausließen, Abweichler zu denunzieren. Zu den Abweichlern gehörten auch schon mal die Juden, welchen man ähnliches nachsagte, wie den vermeintlichen Hexen. Darunter der Klassiker schlechthin: Kindesmord.

In gewisser Weise bilden die Juden und die Opfer der Inquisition eine Schicksalsgemeinschaft – die einen vergast und verbrannt, die anderen lebendig verbrannt. Einen rituellen Charakter kann man zudem sowohl bei der Inquisition als auch beim Holocaust erkennen. Es ist eine geradezu bittere Ironie, dass die Naziokkultisten sich für Hexerei im klassischen Sinne begeisterten und dafür jene Opfer missbrauchten, denen man die Hexerei lediglich nachsagte. Der Gipfel ist jedoch, dass die Nazis die Opferzahlen der kirchlichen Inquisition mit 100.000 stark übertrieben darstellten, während sie selbst rund 6 Millionen Juden auf dem Gewissen hatten.

Eine weitere düstere Parallele bietet der ehemalige Hauptsitz der SS, die Wewelsburg bei Paderborn. In deren Gemäuern sollen im 17. Jahrhundert der Hexerei Beschuldigte gefangen gehalten und gefoltert worden sein. Himmler ließ seinerseits im Zuge der Pogromnacht von 1938 Juden in den gleichen Kellern einsperren und foltern. Heute dient die schaurige Kulisse satanistischen Logen als heimliches Domizil für ihre menschenverachtenden Kindesmissbrauchs- und Opferrituale. Ebenso wie Himmler glauben die Satanisten, dass sich die negativen Energien der Vergangenheit dort sammeln.

Während Himmler nun in Nazideutschland seine SS zu einem modernen Hexenorden ausbaute, trug sich jenseits des Ärmelkanals Obskures zu. Im Januar 1944 wurde das Medium Helen Duncan als Hexe verhaftet. Hintergrund dieses letzten offiziellen Hexenprozesses in Europa war die Preisgabe militärischer Geheimnisse während einer Seance, von denen Duncan eigentlich nichts hätte wissen dürfen. Obwohl niemals bewiesen werden konnte, woher sie die Informationen hatte, berief man sich auf ein Antihexereigesetz aus dem Jahr 1735, um die Frau aus dem Verkehr zu ziehen.

Dem Witchcraft Act zufolge kann jeder der Hexerei angeklagt werden, der versucht, die Toten zu beschwören. Gleichgültig ob Helen Duncan nun ein echtes Medium war oder ihren zahlenden Kunden nur eine Show lieferte, stellten ihre Aktivitäten einen solchen Versuch der Transkommunikation dar. Der gesamte Prozess mag aus rationaler Sicht absurd klingen, aber tatsächlich fürchtete das britische Militär eine Gefährdung der Landung in der Normandie, da das Medium den geheimen D-Day hätte preisgeben können.

Während Helen Duncan aus eher pragmatischen Gründen zu 9 Monaten Haft ohne Bewährung verurteilt wurde, kam es in ländlichen Gegenden Europas nach dem 2. Weltkrieg zu weiteren Hexenverfolgungen, die gänzlich auf bäuerlichem Aberglauben beruhten. Ein Fall aus der Lüneburger Heide scheint dabei aus dem finstersten Mittelalter zu stammen, trug sich aber in der Mitte des 20. Jahrhundert zu.

Im Jahre 1950 hatte es der Bauer Johannes Bading in dem Dorf Barum (bei Lüneburg) zu einem bescheidenen Wohlstand gebracht. Als eines seiner Pferde erkrankte und starb, glaubte er sofort an den Fluch einer Hexe und suchte den Rat eines Hexenbanners. Dieser sagte dem Bauern, dass die erste Person, die nach seinen Maßnahmen den Hof betritt, die Hexe sein muss. Dummerweise war dies die beste Freundin der Familie. Am Ende richtete sich der Hexenwahn aber gegen die Familie Bading selbst und brachte die Tochter schlussendlich in eine Nervenheilanstalt.

Dieser Fall zeigt recht deutlich, wozu der Aberglaube Menschen bringen kann. Bis in die 1970er Jahre hinein gab es in deutschen Dorfapotheken obskure Mittel gegen Hexenzauber und in einigen Regionen dieser Welt hält sich der Hexenglaube bis heute, was zuweilen sogar Todesopfer fordert Entsprechende Beispiele gibt es aus Saudi-Arabien, Papua-Neuguinea, Uganda und Tansania. Allein in letzterem Land wurden zwischen 1994 und 1998 rund 5.000 vermeintliche Hexen gelyncht.

Auf der anderen Seite gibt es tatsächlich okkulte Hexenzirkel mit engen Verbindungen zum Satanismus. Diese sind ebenso geisteskrank und gefährlich, wie jene abergläubigen Menschen, die aufgrund von alltäglichem Unglück und Erkrankungen unschuldige Mitbürger der Hexerei beschuldigen.

Aus dem ganzen Hexenwahn lassen sich nur zwei Konsequenzen ziehen. 1. darf es zu keiner erneuten Hexenjagd kommen. Sämtlicher Aberglaube muss im Zeitalter der Wissenschaft überwunden werden. 2. sollte jeder Mensch die Finger von okkulten Zirkeln lassen, gleichgültig, ob diese sich der weißen oder schwarzen Magie verschrieben haben. Im besten Falle sind Hexenbretter, Tarotkarten und Channelings einfach nur esoterischer Mumpitz und Zeitverschwendung. Im schlimmsten Fall kommt man vielleicht tatsächlich mit Dimensionen in Kontakt, die man besser meiden sollte. Was sich auch hinter all dem Hexenzauber verbirgt, es ist nichts Gutes.

Paranormal Activity – Die von Dummheit Gezeichneten

von Shinzon

Noch bevor der fünfte Teil der „Paranormal Activity“-Reihe im Herbst 2014 in die Kinos kommt, beglückt Christopher B. Landon die Fans schon vorab mit einem ersten Spin off. Während die reguläre Reihe spätestens ab Teil 4 schon total ausgelutscht ist, geht „Paranormal Activity: Die Gezeichneten“ etwas andere Wege. Man könnte ihn als erste Komödie des Franchise’ bezeichnen.

Der Spaß beginnt schon damit, dass Jesse (Andrew Jacobs) und sein Kumpel Hector (Jorge Diaz) nur Scheiße in der Birne haben. Unter anderem ahmen sie „Jackass“ nach, montieren eine Kamera an eine Wäscheschüssel und kesseln damit die Treppe runter. Die Schürfwunden sind dabei wohl verdient.

Als sie später seltsame Laute aus der Wohnung im Erdgeschoss vernehmen, lassen sie die Kamera einen Lüftungsschacht hinunter und filmen dort eine junge, nackte Frau. Diese sieht allerdings stark nach einer Gummipuppe aus, während die alte Hexe Anna (Gloria Sandoval), die in der Wohnung lebt, sich besser nicht ausgezogen hätte. Verwirrt nehmen die beiden Spanner zur Kenntnis, dass die Alte offenbar ein Ritual abhält und die junge Frau mit okkulten Symbolen beschmiert.

Am nächsten Tag stiften die Zwei einen Nachbarsjungen an, Anna als „Bruja“ (zu Deutsch: Hexe) zu beschimpfen. Abends veranstalten Jesse und Hector wieder Unfug, diesmal mit einem Feuerwerkskörper. Dabei werden sie jedoch von Oscar Hernandez (Carlos Pratts) aufgeschreckt, der davon flüchtet. Kurz darauf erscheint die Polizei. Allerdings nicht wegen dem Feuerwerkskracher der beiden, sondern wegen Anna. Offenbar hat Oscar die Frau umgebracht.

Hohl, wie Jesse und Hector sind, entschließen sie sich, den Tatort mit ihrer Kamera zu dokumentieren. Natürlich ohne Handschuhe befummeln sie alles, was ihnen vor die Linse kommt. Ein Wunder, dass die beiden später nicht unter Tatverdacht geraten. Dafür bekommen sie aber bald ganz andere Probleme.

Es zeigt sich nämlich schnell, dass sie die Wohnung einer echten Hexe betreten haben. Das fängt schon mit einer kleinen Kristallpyramide an, die auf einem Schrank steht und gipfelt in einem Buch über okkulte Rituale, welches die beiden mitgehen lassen.

(Bild folgt)

Als Jesse am nächsten Morgen aufwacht, hat er eine Bisswunde am Arm.

Gezeichnete Bisswunde

Er beginnt sich langsam zu verändern und entwickelt dabei scheinbar Superkräfte. So kann er eines Nachts zwei Angreifer spielend abwehren und wird bei jedem Sturz von einer unsichtbaren Hand abgefangen. Zunächst findet Jesse dies ziemlich cool, doch als der Dämon sich über ein Spielzeug mitteilt, wird ihm und seinen Freunden die Sache langsam unheimlich.

Er und Hector lenken sich ab, indem sie auf eine Party gehen und zwei Mädels abschleppen. In der Wohnung der ermordeten Anna wollen sie die beiden flachlegen, doch so weit kommt es bei Jesse nicht. Als er in seine Wohnung eilt, um ein Kondom zu holen, entdeckt Penelope (Catherine Toribio) eine Geheimtür in einen Kellerraum und hat eine unheimliche Begegnung mit Oscar.

Dieser ist offensichtlich ebenfalls von einem Dämon besessen und begeht in seiner Verzweiflung Selbstmord. Schon bald erlebt Jesse auch, warum Oscar diesen Ausweg wählte. Etwas bewegt sich unter Jesses Haut und eines Morgens zieht er sich Fäden aus den Augenwinkeln, die an Morgellons erinnern. Diese gruslige Art der Besessenheit durch eine schwarze Substanz kommt einem zudem aus der Serie „Akte X“ bekannt vor, in der das schwarze Öl eine außerirdische Intelligenz darstellt, die ebenfalls von Menschen Besitz ergreift.

Gezeichnete Morgellons

Zusammen mit Hector verfolgt Jesse die Spuren des Dämons. Im Keller der Hexe finden die beiden heraus, dass sie Jesse schon seit seiner frühsten Kindheit verfolgt und offenbar auch für den Tod seiner Mutter verantwortlich ist. Überall liegen Bilder von Jesse aus allen Lebensabschnitten und auf einem macht der die freimaurerische V-Handgeste.

Gezeichnete V-Hand

Zudem ist der Keller mit allerhand satanistischen und freimaurerischen Symbolen geschmückt, darunter eine Pyramide mit Auge, ein Schwefelkreuz und dergleichen mehr.

Gezeichnete Pyramide

(weitere Bilder folgen)

Eine weitere Spur führt in Oscars Wohnung, in die sie von dessen Bruder eingelassen werden. Anhand der Zeitungsartikel, die Oscar gesammelt hat, erfahren sie, dass es noch mehr betroffene Jugendliche gibt. Zwischen den Artikeln finden sie auch eine Telefonnummer von einer Ali Rey (Molly Ephraim).

Bei einem Treffen erzählt Ali Hector, dass ein Hexenzirkel an der Erschaffung einer Armee von Besessenen arbeitet. Was in der Realität mit Mind Control-Programmen versucht wird, funktioniert im Film mit Dämonen. Wobei in der realen Welt die Grenzen zwischen Hirnwäsche und Okkultismus durchaus fließend sind. Das Thema ist also ernster, als es den Anschein hat.

Wie bei satanistischen Mind Control-Opfern üblich verliert Jesse allmählich die Kontrolle über seinen Verstand und wird immer aggressiver. An seinem 18. Geburtstag soll ein abschließendes Ritual stattfinden, nachdem er äußerlich wieder normal erscheinen soll, jedoch vollkommen unter der Kontrolle des Hexenzirkels bzw. der Dämonen stehen wird. Warum dieses Ritual mit erreichen der Volljährigkeit stattfinden muss? Ganz einfach: 3 mal 6 ist 18!

(Bild folgt)

Hector und Marisol (Gabrielle Walsh) gelingt es zunächst, Jesse zurück zu holen, doch plötzlich wird ihr Auto gerammt und der Zirkel nimmt ihren Freund mit. Zusammen mit Oscars Bruder und dessen kriminellem Kontakt knacken Hector und Jesse auf das Grundstück des Hexenzirkels ein, um Jesse zu befreien. Dabei sterben auch endlich mal ein paar der Satansanbeterinnen, was eine erfreuliche Abwechslung gegenüber den vier bisherigen Filmen darstellt.

Leider sind die Hexen in der Überzahl und dezimieren die Einbrecher recht schnell. Am Ende bleibt nur noch Hector übrig, der allein durch das Hexenhaus irrt. Dieses erinnert übrigens stark an die Bude der Großmutter von Kristi und Katie, die dem Wandschmuck nach der Church of Satan angehört.

(Bild folgt)

Zu einer weiteren Überschneidung mit den anderen „Paranormal Activity“-Filmen kommt es, als Hector offenbar durch eine Raum-Zeit-Anomalie stolpert und in der Wohnung von Katie und Micah aus Teil 1 landet. Wie das zusammenpassen soll, ist nicht nachvollziehbar. Dieses Ende ist höchst verwirrend und unbefriedigend.

Fazit: „Paranormal Activity: Die Gezeichneten“ liefert nicht ganz die gewohnte Kost, die man aus den anderen Filmen kennt. Der Stil ist etwas komödiantischer, aber das ist bei den Knalltüten von Charakteren auch kein Wunder.

Die okkulten Hintergründe bleiben dagegen düster und offenbaren einmal mehr die Abgründe satanistischer Geheimzirkel. Wenn man sich vor Augen hält, wie bedenkenlos sich die breite Masse für okkulten Rotz begeistern lässt, kommt man fast zu dem Schluss, dass die Armee der Satanisten bereits steht. Ob sich aber mit einem Heer bequemer Konsumzombies etwas anfangen lässt, bleibt allerdings mehr als fraglich.

Was bedeutet der Aztekenkalender im Hintergrund?

Was bedeutet der Aztekenkalender im Hintergrund?

Die Cyborg Rangers

Die „Galaxy Rangers“ waren die Helden unserer Kindheit. Doch was hat uns die Serie eigentlich vermittelt?

Die Rangers haben allesamt Hirnimplantate, was den Kids als besonders cool angepriesen wird. Wer möchte denn keinen Chip im Kopf haben, der permanent das Denken überwacht? Dafür kann man dann auch total geniale Fähigkeiten aktivieren, allen voran Cyborg-Implantate.

Bionic

Nico wird dagegen mit besonderen psychischen Fähigkeiten ausgestattet und darf passend dazu mit Aura auftreten.

Aura

Doc Hartfort wird gar zu einem richtigen „Hexenmeister“! Es ist einfach unfassbar, wie hier Okkultismus, Technomagie und Cyborg-Sklaverei propagiert werden. Die Rangers stehen im Vorspann sogar auf Pentagrammen.

Hexenmeister

Pentagramm_0

Pentagramm_1

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