Videoanalyse: Satans massives Ego

Massive Ego ist eine Band aus dem Bereich Gothic, deren Musikvideos meist in Schwarz/Weiß gehalten sind. Der Sänger tritt optisch wie Mickey Mouse auf, was auf den ersten Blick lächerlich wirkt.

Wir wollen an dieser Stelle nicht darüber spekulieren, ob er einer Disney-Programmierung unterzogen wurde. In jedem Fall weiß er die Mickey-Ohren aber korrekt zu deuten, denn im gleichen Video zu „Low Live“ ist er auch als Teufel mit Hörnern verkleidet zu sehen. Ein Look, den die gesamte Band zur Schau trägt.

Ähnlich sieht es mit dem Video zu „I idolize you“ aus. Zwar wirken manche Kostüme eher Insektoid, doch im Kontext gesehen handelt es sich bei den Fühlern eher um Hörner.

Der Disney Look greift ebenfalls auf die anderen Bandmitglieder über, wie die folgenden Screenshots zeigen.

Zu Disney gehören natürlich auch sexuelle Anspielungen und so gibt es im Video die Titten von Minnie Mouse zu sehen. Natürlich mit Xen auf den Nippeln, womit ironischerweise ein XXX-Rating verhindert wird.

Wer hier unter wessen Schirmherrschaft steht, stellt der Rain Man höchstpersönlich klar.

Im betreffenden Lied geht es, wie der Titel schon verrät, um Idolisierung, welche die Band scheinbar kritisch sieht. Zumindest sollte man das hoffen, da u.a. Hitler als Idol gezeigt wird. Da die Band nun aber selbst das Okkulte glorifiziert und ihrerseits von den Fans idolisiert wird, entbehrt diese Kritik nicht einer gewissen Ironie.

Die Computermonitore auf den Schultern können übrigens als Kopf im Käfig interpretiert werden, da es offensichtlich um geistige Beeinflussung geht. Das allsehende Auge ist dabei nicht weit.

In den Zwischensequenzen gibt es allerhand verstörende Bilder zu sehen, in denen eine halbnackte Gestalt mit Glatze Black Goo erbricht. Ob es sich dabei um einen Mann oder eine Frau handelt, ist schwer einzuordnen.

Zum Schluss wird die Botschaft „RELIGION IS THE DEVIL – PLEASE GOD SAVE US FROM RELIGION“ ins Blickfeld gekritzelt. Auch das ist nicht gänzlich frei von Ironie, sind doch die teuflischen Kostüme selbst religiöser Mummenschanz. Okkultismus ist nun mal kein Atheismus und Atheisten würden wohl nicht Gott darum bitten, die Menschheit von Religion zu erlösen.

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Rakka – Ist das Black Goo eine Reptiloidentechnologie?

von Shinzon

Abseits der großen Kinoproduktionen findet sich das schwarze Öl auch in Independentfilmen, die gratis im Internet zur Verfügung gestellt werden. „Rakka“ von den Oats Studios ist solch ein Kurzfilm, der allerdings von keinem unbekannten Regisseur stammt, sondern von Neill Blomkamp. Dieser machte bereits durch große Blockbuster wie „District 9“, „Elysium“ und „Chappie“ auf sich aufmerksam und wie all seine bisherigen Filme zeichnet sich auch “Rakka“ durch sensationelle Effekte aus. Mit Sigourney Weaver in einer der Hauptrollen ist der Sci Fi Kracher zudem hochkarätig besetzt.

Die Handlung beginnt 2020, was jetzt keine allzu ferne Zukunft ist. Die Erde ist von einer reptiloiden Alien-Spezies eingenommen worden und die Städte der Menschen zerfallen. Paris bietet für solche Invasionsszenarien immer wieder eine passende Kulisse. Die Haupthandlung spielt allerdings in Texas.

Wo die Reptos herrschen, ist alles von einem schwarzen Ölfilm überzogen.

Die Menschen sind versklavt und wer noch größeres Pech hat, dient als Inkubator für die Nachkommenschaft der außerirdischen Besatzer. Das Black Goo scheint dabei eine zentrale Rolle zu spielen.

Die schwarze Substanz wird darüber hinaus benutzt, um die Bauwerke der Menschen einzureißen…

…und neue Megastrukturen zu errichten.

Die Reptos erwärmen das globale Klima durch den Ausstoß von Treibhausgasen und verändern die Atmosphäre durch das Niederbrennen der Wälder.

Nicht nur die Erde wird mit Black Goo überzogen, die Reptiloiden sind es ebenfalls. Ihre Hautsegel am Hals erinnern zudem an eine Kobra oder den Kopfschmuck eines Pharaos.

Die Invasoren sind eine telepathische Spezies und können Menschen paralysieren. Nur mittels Technologie können sich einige Menschen vor der Gedankenkontrolle der Aliens abschirmen. Sie sind gezwungen, im Untergrund zu leben, und führen von dort aus einen verzweifelten Widerstandskampf gegen die feindlichen Besatzer.

Nur leider sind die Reptiloiden technologisch weit überlegen. Das Black Goo scheint dabei eine Art Nanotechnologie zu sein, denn es kann alle möglichen Formen annehmen. Es kann sowohl Raumschiffe bilden als auch Werkzeuge.

Es lassen sich sogar Hirnimplantate zur Gedankenkontrolle aus der öligen Substanz erschaffen, was einmal mehr dafür spricht, dass es sich um Naniten handelt und nicht etwa um eine organische Substanz.

Die lobotomierten Erdlinge werden benutzt, um mit den anderen Menschen zu kommunizieren und sie zur Aufgabe zu bewegen.

Wie bei den Borg ist auch bei den Reptos jeder Widerstand zwecklos. Aber zumindest kann man ja ein paar von ihnen mit in die Hölle nehmen. Zum Mittag gibt’s Black Goolasch.

Einige Opfer des reptiloiden Mind Controls sehen tatsächlich aus, als wären sie von den Borg assimiliert worden. Sie tragen Hirnimplantate und Schläuche.

Beinah noch schlimmer ist allerdings das Black Goo, welches aus den Opfern quillt.

Was den Menschen von den Reptiloiden angetan wird, ist der reinste Horror und es verwundert, dass dieses Video ohne Altersabfrage frei bei Youtube abrufbar ist.

Im Prinzip können die Toten in dieser Dystopie von Glück reden, dass sie das alles nicht mehr miterleben müssen.

Die Frage ist nur, wie diese Menschen zu Tode gekommen sind? Durch grauenhafte Experimente oder als Mahlzeit für die reptiloiden Overlords?

Das Repertoire der Reptos ist damit noch längst nicht ausgeschöpft, denn sie haben im wahrsten Sinne des Wortes die Hölle auf die Erde gebracht.

Wenigstens endet der Kurzfilm zumindest für einen der Reptos nicht minder drastisch.

Eine Fortsetzung gibt es bisher noch nicht, obgleich es zumindest eine Anspielung zu geben scheint. Am Ende des ersten Kapitels ist zwischendrin nämlich eine Engelsgestalt am Himmel zu sehen, die eine „biblische Erlösung“ genannt wird. Bei genauerer Betrachtung hat dieser Engel jedoch Hörner, was nichts Gutes erahnen lässt. Handelt es sich um eine weitere außerirdische Spezies? Oder nur um ein Hologramm der Reptiloiden, welches der psychologischen Kriegsführung dient? Bis zum Schluss gibt es darauf keine Antwort.

Fazit: „Rakka“ ist das erste Werk, welches eine direkte Verbindung zwischen Reptiloiden und dem Black Goo zieht. Außerdem wird das schwarze Öl als eine Art Nanotechnologie präsentiert, welche alle möglichen Formen annehmen kann. Weiß Blomkamp etwas, was allen anderen bisher entgangen ist? Auf jeden Fall hat er nicht nur Regie geführt, sondern auch das Drehbuch geschrieben, womit also er allein für den Inhalt dieses Kurzfilms verantwortlich ist.

Die 10 bedeutsamsten Kinofilme 2017

2017 wurden wir wieder mit einer ganzen Reihe von Filmen bombardiert, die uns nur vordergründig unterhalten sollen, während sie im Kern der Konditionierung auf eine neue Weltordnung dienen. Zuweilen geht es um eine ganz bestimmte politische Agenda, manchmal aber auch um das okkulte Glaubenssystem dahinter.

Sicherlich reicht eine Liste von gerade einmal 10 Filmen nicht aus, um das gesamte Ausmaß der Konditionierung zu präsentieren. Es handelt sich im Folgenden lediglich um eine Auswahl der mit Abstand bedeutendsten Werke, wobei die Platzierung nicht unbedingt einer Gewichtung entspricht. Ebenso geht es nicht darum, wo die Botschaft am subtilsten oder offensichtlichsten vermittelt wird. Für jene, die sehen können, ist sie ohnehin in jedem Fall sehr offensichtlich.

Platz 10: „Alien: Covenant“

Wie bereits im Vorgänger „Prometheus“ wird auch in der Fortsetzung „Alien: Covenant“ die Prä-Astronautik bedient. Die geflügelte Sonne, die in der Antike bei den Sumerern und Ägyptern eine zentrale Rolle spielte, ist dementsprechend omnipräsent.

Die Hypothese der Astronautengötter tritt jedoch zunehmend in den Hintergrund, ebenso wie der Kanon der alten „Alien“-Filme. So liegt der Ursprung der Xenomorphe neuerdings nicht mehr in grauer Vorzeit. Stattdessen werden sie erst in der Zukunft vom Androiden David auf Basis des schwarzen Öls designt. Vielleicht möchte Ridley Scott uns damit andeuten, dass der militärische-industrielle Komplex plant, das Black Goo als biologische Waffe gegen die Menschheit einzusetzen?

Platz 9: „Thor: Tag der Entscheidung“

Der neuste „Thor“-Film spielt ebenfalls auf fernen Welten und ist mit Abstand der unterhaltsamste Teil der Reihe. Was sollte dieser bunte Spaß also mit der neuen Weltordnung zu tun haben? In diesem Fall geht es um den religiösen Überbau, denn die Götterdämmerung Ragnarök hat viel vom biblischen Armageddon. Thors Schwester Hela verkörpert dabei den Antichristen, der das heilige Land in eine imperialistische Diktatur verwandelt. Dabei wird übrigens offenbart, dass unter der demokratischen Fassade schon immer ein finsteres Regime lauerte, dessen Verbrechen mittels Geschichtsrevisionismus vertuscht wurden.

Der Kampf gegen das Regime des Antichristen und seine Armee von Untoten, was übrigens ebenfalls eine Anspielung auf das biblische Armageddon ist, verläuft nicht gut und das Warten auf ein göttliches Eingreifen ist vergebens. Die Lösung, die Thor vorschlägt, könnte nicht okkulter sein. Er entfesselt Surtur, welcher Asgard in Schutt und Asche legt. Surtur hat frappierende Ähnlichkeit mit dem Teufel, womit hier Satan als Retter des Universums glorifiziert wird.

Platz 8: „Immer noch eine unbequeme Wahrheit“

Al Gore tischt uns nun schon zum zweiten Mal seine bequeme Unwahrheit auf. Geht es nach ihm, ist CO2 einfach an allem Schuld. Sei es am Artensterben oder dem Regenwaldschwund. Wahrscheinlich steckt das fiese CO2 sogar hinter Fukushima und den Plastikmüllinseln. In jedem Falle ist es eine Ablenkung von sämtlichen Umweltverbrechen kapitalistischer Großkonzerne, denn der vorgeschobene Klimaschutz hat rein gar nichts mit konsequentem Umweltschutz zu tun. Es bleibt zu hoffen, dass Al Gore für seine neuerlichen Weltuntergangsphantasien nicht noch einen Friedensnobelpreis bekommt.

Platz 7: „Blade Runner 2049“

Die Tyrell Corporation schickt eine neue Generation Replikanten ins Rennen, die von Menschen kaum noch zu unterscheiden ist. Menschen und Maschinen waren sich dabei offensichtlich schon im ersten „Blade Runner“ ähnlich genug, damit Rick Deckard und die Replikantin Rachael ein gemeinsames Kind zeugen konnten. Um dieses geht es in der Fortsetzung. „Blade Runner 2049“ ist ohne Zweifel ein weiterer Meilenstein in Sachen Transhumanismus.

Das Kinoplakat in den Farben der Freimaurergrade.

Platz 6: „Kingsman: The Golden Circle“

Vordergründig geht es im zweiten Teil von „Kingsman“ um eine psychopathische Drogengangsterin, die einen ungesunden Appetit auf Menschenfleisch hat. Außerdem betätigt sich Poppy als Terroristin und rein zufällig ist mal wieder London das Ziel.

Doch zurück zu Poppys Kerngeschäft. Über die Drogen verbreitet sie einen Virus, für den nur sie das Gegenmittel hat. Damit will sie die gesamte Welt um Geld und Macht erpressen. Dumm nur, dass der amerikanische Präsident, der vom Verhalten her stark an Donald Trump erinnert, nicht mitspielt. Für ihn ist es die Gelegenheit, die USA von Kiffern und Junkies zu säubern.

Die am Virus erkrankten Menschen lässt der Präsident in Stadien inhaftieren und ohne medizinische Versorgung zugrunde gehen. Das erinnert doch stark an die FEMA-Camps, von denen hunderte über die gesamte USA verstreut für einen solchen Katastrophenfall bereit stehen. Im Falle einer Seuche oder auch eines Bürgerkrieges ließen sich ganze Bevölkerungsteile schnell internieren und beseitigen. „Kingsman: The Golden Circle“ thematisiert diese Gulags in einer Offenheit, dass es selbst Skeptikern die Sprache verschlagen müsste.

Platz 5: „Geostorm“

Öffentlich zugänglichen Dokumenten zufolge plant der militärisch-industrielle Komplex der USA, das Wetter bis spätestens 2025 als Waffe einzusetzen zu können. In „Geostorm“ werden die Wetterwaffen natürlich mit dem frommen Ziel erbaut, den Klimawandel aufzuhalten. Doch eine kleine Machtclique im Weißen Haus bemächtigt sich des Wetterkontrollnetzes und löst eine weltweite Klimakatastrophe aus. Ziel ist es, die Welt gemäß der eigenen Machtansprüche umzugestalten und dabei missliebige Regierungen auszuschalten sowie die Bevölkerung drastisch zu reduzieren.

Natürlich kann die Welt gerettet werden und wird bei der Gelegenheit auch gleich unter der Flagge der UN vereint. Mit anderen Worten, alle Länder sollen sich gefälligst freiwillig der neuen Weltregierung unterordnen oder sie werden mit Wetterwaffen bedroht. Rein zufällig sind zwei der Angriffsziele Hong Kong und Moskau. Die Drohung gegen China und Russland ist mehr als offensichtlich.

Platz 4: „Fack ju Göhte 3“

Was macht eine deutsche Komödie in dieser Liste? Das werden sich jetzt gewiss einige Leser fragen. Wer einen Blick hinter die witzige Fassade des „Final Fack“ wirft, wird die Antwort schnell finden. Als Herr Müllers missratene Klasse mal wieder den Unterricht schwänzt, begegnet er im Park einer älteren Dame, die ihren Hund mittels RFID-Chip ortet. Kurzer Hand beschließt er, seine Problemschüler ebenfalls chippen zu lassen, um sie zukünftig überall finden zu können. Am Ende wirbt sogar die Goethe-Gesamtschule mit einem RFID-Programm, damit keine Schüler mehr verloren gehen.

Es ist kein Zufall, dass sich diese Botschaft gezielt an ein jüngeres Publikum richtet. Immerhin ist es die nächste Generation, die in einer Welt leben muss, in der implantierte RFID-Chips Ausweispapiere und Geldkarte ersetzen werden. Die Zustimmung der Bevölkerung ist dafür nicht erforderlich, allerdings durchaus wünschenswert für die Herrschenden. Deshalb wird der gläserne Bürger zunehmend als Normalität beworben. „Fack ju Göhte 3“ ist dabei schon der dritte deutsche Film innerhalb von nur zwei Jahren, in dem Jugendliche gegen ihren Willen gechippt werden. Welche Ausmaße das Ganze annehmen kann, zeigen „Boy 7“ und „Jugend ohne Gott“.

Platz 3: „Jugend ohne Gott“

„Jugend ohne Gott“ zeigt eine dystopische Zukunft, in der es keine Mittelschicht mehr gibt. Die verelendeten Massen leben in Ghettos und haben kaum Zugang zu Bildung. Die Oberschicht schickt ihre Brut derweil an private Eliteuniversitäten, wo sie zum Gehorsam gedrillt werden. Interessanterweise erhalten auch die reichen Kids während des Auswahlverfahrens RFID-Chips. Implantiert wird diese in die Hand, wo die Menschen laut der Johannesoffenbarung einst das Malzeichen des Tieres tragen werden.

Zach, der Zweifel an diesem abartigen System hat, verliebt sich in die verwahrloste Ewa, welche sich illegal außerhalb ihres Ghettos aufhält. Sogar Waldspaziergänge sind für die Unterschicht tabu, sie werden regelrecht in ihren Ghettos interniert wie die Juden in Warschau. Als schließlich eine Mitschülerin von Zach ermordet wird, fällt der Verdacht natürlich sofort auf die unschuldige Ewa.

In Wirklichkeit ist jedoch der Millionärssohn Titus der Mörder, der die Tat aus einer Mischung von Entertainment und Überlegenheitskomplex begangen hat. Über sich selbst sagt er, dass es gut sei, nichts zu fühlen, weil ihn das stark mache. Er rechnet sich selbst der Elite zu, die diese Gesellschaft führt, was höchst brisant ist. Diese Aussage offenbart nämlich, dass wir von Psychopathen regiert werden, die keinerlei Empathie und Schuldgefühl kennen.

Der Name Titus ist bei alledem kein Zufall, denn er spielt auf den römischen Kaiser Titus (39-81) an, welcher einerseits den zweiten jüdischen Tempel in Jerusalem zerstören und andererseits den Bau des Kolosseums vollenden ließ. Insbesondere letzteres war ein blutiges Symbol der Unterdrückung sowie der abartigen Gelüste der Herrschaftselite. „Jugend ohne Gott“ bringt damit ziemlich genau auf den Punkt, was Sache ist.

Platz 2: „The Circle“

Man stelle sich vor, es gäbe keinerlei Privatsphäre mehr… Ach halt, das haben wir ja schon. In „The Circle“ geht es um einen Konzern, der frappierend an Google oder Facebook erinnert und tief in die Intimsphäre aller Menschen eindringt. Kameras an jeder Ecke, ein Himmel voller Videodrohnen und das komplett überwachte Smart Home werden hier als Utopia glorifiziert.

Tatsächlich gibt es auch Kritik, denn mittels interaktiver Webfahndung werden nicht nur verurteilte Kriminelle dingfest gemacht, sondern auch völlig unbescholtene Menschen in den Tod getrieben. Die Protagonistin Mae Holland zieht jedoch nicht die richtigen Schlüsse daraus. Sie schlägt stattdessen vor, zukünftig politische Wahlen im sozialen Netzwerk des Circles durchzuführen. Sie verschwendet dabei keinen Gedanken daran, dass es damit kein Wahlgeheimnis mehr gibt, Nichtnutzer von Wahlen ausgeschlossen werden und private Konzerne die Wahlen manipulieren können.

Mae zweifelt auch nicht an der permanenten Überwachung, obwohl das Sexleben ihrer eigenen Eltern im Internet ausgebreitet wird und diese daraufhin den Kontakt mit ihr abbrechen. Ihre Kritik beschränkt sich einzig drauf, dass die Konzernchefs des Circle ihr eigenes Privatleben geheim halten. Mit anderen Worten ist es vollkommen okay, dass private Konzerne intime Daten aller Menschen sammeln und vermarkten, solange sich deren Bosse davon nicht ausnehmen. Was für ein erschreckendes Fazit!

Platz 1: „What happened to Monday“

Es gibt Filme, die bestimmte Teilaspekte der neuen Weltordnung thematisieren. Und es gibt Filme, die die neue Weltordnung in ihrer Gänze aufzeigen. „What happened to Monday“ spielt in einer dystopischen Zukunft, in der die Erde hoffnungslos überbevölkert ist. Um die wachsende Bevölkerung zu ernähren, wird auf Gentechnik gesetzt, was jedoch zu einer Häufung von Mehrlingsgeburten führt. Um der Lage Herr zu werden, betreibt der totalitäre Polizeistaat eine noch krassere Einkindpolitik als China.

Wer mehr als zwei Kinder in die Welt setzt, muss nicht nur Strafe zahlen, die überzähligen Kinder werden gleich einkassiert. Dies gilt auch bei der Geburt von Zwillingen oder Mehrlingen. Die sieben Schwestern Monday, Tuesday, Wednesday, Thursday, Friday, Saturday und Sunday müssen daher ein Doppelleben führen. In den eigenen vier Wänden dürfen sie Individuen sein, doch in der Außenwelt müssen sie ein und dieselbe Person spielen.

Eines Tages verschwindet Monday und auf die verbliebenen Schwestern wird Jagd gemacht. Der Film spart dabei nicht mit drastischen Gewaltszenen, was insbesondere auf das Finale zutrifft. Denn die überlebenden Schwestern finden heraus, dass die eingesammelten Kinder nicht wie von der Propaganda behauptet in Kälteschlaf versetzt werden, um in der Zukunft ein besseres Leben zu führen. Stattdessen werden sie bei lebendigem Leibe eingeäschert.

Fassen wir mal kurz zusammen: Faschismus – abgehakt. Biometrische Pässe und Videoüberwachung – abgehakt. Gentechnik – abgehakt. Bevölkerungsreduktion – abgehakt. Brandopferung von Kindern – abgehakt. Schöne neue Weltordnung!

Der Echsenmensch und der Starchild-Schädel

In den Wäldern von West Virginia wurde 1952 ein Reptiloid gesichtet, der eine Art Giftgas gegen die Augenzeugen einsetzte. Später erkrankten die Zeugen reihenweise an Kehlkopf- und Lungenkrebs. Außerdem wurde bei der Begegnung eine schwarze, ölige Substanz entdeckt. Haben hier Reptiloide einen Waffentest mit Black Goo durchgeführt?

In der Parallelhandlung der folgenden Doku geht es um den Starchild-Schädel. Das Wesen hatte zwar nachweislich eine menschliche Mutter, aber der Vater ist unbekannt. Der Schädel hat einige merkwürdige Eigenschaften, die nicht menschlich sind und auch nicht mit Gendefekten erklärt werden können. So ist der Knochen viel dünner als ein menschlicher Schädel, aber genauso stabil, weil die Knochenmasse Zahnschmelz und merkwürdige Fasern enthält. In der Rekonstruktion ähnelt das Kind einem Mensch-Grey-Hybriden.

Spiel nicht mit dem Black Goo!

Im Puzzle-Konstruktionsspiel „World of Goo“ kann man alles Mögliche aus kleinen, schwarzen Klebeklümpchen basteln.

World of Goo

In „Grey Goo“ wird indes eine Verbindung zwischen den Grey und dem Black Goo hergestellt. Hatten wir zwar schon in „Akte X“, hier kommt es aber noch mal als PC-Spiel, garniert mit reichlich Hexagonen.

Grey Goo

Grey Black Goo_1

Grey Black Goo_2

Black Goo in Horrorfilmen

In Horrorfilmen taucht das schwarze Öl immer wieder als Trägersubstanz für Dämonen auf. Wer damit in Berührung kommt, braucht danach einen Exorzisten. So ergeht es u.a. der kleinen Janice (Talitha Eliana Bateman) in „Annabelle 2“.

„Ghostbusters 2“ bildet eine kuriose Ausnahme, denn in diesem Film ist ein Pink Goo Trägersubstanz für alle Arten von Geistern und Dämonen. Der rosa Schleim ist, wie Armus in „Star Trek“, ein Konzentrat aller negativen menschlichen Emotionen und Gedanken.

Black Goo in Star Trek

Es dürfte einige überraschen, dass es auch im Star Trek Universum Vorkommen von intelligentem Öl gibt. Gleich in der ersten Staffel von „Star Trek – Das nächste Jahrhundert“ trifft die Crew der Enterprise-D auf dem Planeten Vagra II auf eine Kreatur namens Armus. Es handelt sich um „Die schwarze Seele“ einer ausgestorbenen Spezies, welche all ihre negativen Eigenschaften abgestreift hat. Dumm nur, dass all die negative Energie ein Eigenleben entwickelt hat. Nachdem die Sicherheitschefin Tasha Yar von der Kreatur getötet wird, bleibt Captain Picard nichts anderes übrig, als den gesamten Planeten unter Quarantäne zu stellen.

Armus

Gegen Armus sind die Gründer des Dominion aus dem Gamma-Quadranten direkt umgänglich. Dennoch haben die Gestaltwandler einen Hang zur Eroberung, wobei sie fremde Spezies infiltrieren und gegeneinander ausspielen. Schließlich kommt es zum Krieg, in dessen Verlauf die Gestaltwandler von der Sektion 31 mit einem künstlichen Virus infiziert werden. Im Gegenzug für das Heilmittel kapitulieren sie schließlich vor den Mächten des Alpha-Quadranten.

Nun handelt es sich bei den Gründern nicht direkt um Black Goo, denn in ihrem flüssigen Zustand sind sie eher goldfarben. Dennoch teilen sie einige Eigenschaften mit dem intelligenten Öl. Die Gründer sind 1. flüssig, 2. intelligent und 3. besitzen sie die Fähigkeit, ihre Gestalt zu verändern. Auf der anderen Seite fehlen ihnen telepathische Fähigkeiten und sie ergreifen auch von niemandem Besitz. Allerdings neigen sie dazu, den Platz anderer Personen einzunehmen, was letzterem Punkt zumindest nahe kommt.

Wechselbalg

Ölbohrinsel Hellywood

Seinen bekanntesten Auftritt hat das intelligente Öl in der Erfolgsserie „Akte X“. Es taucht schon relativ früh in der 3. Staffel auf, wo in der Doppelfolge „Der Feind“ („Piper Maru“/“Apocrypha“) eine der wichtigsten Eigenschaften des Black Goo offenbart wird. Es kann in Menschen eindringen und Besitz von ihnen ergreifen.

Black Goo Possession

Black Goo Spiral

Weiter geht es in der 4. Staffel mit der Doppelfolge „Tunguska“ („Tunguska“/“Terma“). In dieser wir der Tunguska-Meteorit, welcher tatsächlich am 30. Juni 1908 im mittelsibirischen Bergland niederging, mit dem Black Goo in Verbindung gebracht. Es tropft förmlich aus dem Meteoritengestein, welches laut Serienkanon vom Mars stammt.

Black Goo Meteorit

Glaubt man den Gerüchten, ist es gar nicht so abwegig, dass die Russen ebenfalls mit Black Goo herumexperimentiert haben. Angeblich sollen sie mit der Erforschung sogar weiter als die Briten sein, was zumindest in der Serie angedeutet wird.

Black Goo Experimente_1

Black Goo Experimente_2

Ob Black Goo tatsächlich in Meteoriten vorkommt, ist dagegen mehr als fraglich, zumal in „Akte X“ selbst mehrere Erklärungsmodelle angeboten werden. Allerdings kommt die Panspermie-Methode durchaus auch in anderen Filmen vor. Unter anderem in „Blob – Schrecken ohne Namen“, der bereits 1958 in die Kinos kam und 1988 neu verfilmt wurde. Damals war die zähe Masse noch rot und verspeiste Menschen, weshalb es fraglich ist, ob dieser Sci Fi Klassiker wirklich als Anspielung auf intelligentes Öl gewertet werden kann.

Blob

Einen ähnlichen Plot gibt es um Venom aus den „Spider Man“-Comics, welcher 2007 seinen ersten Kinoauftritt in „Spider Man 3“ hatte. Bei Venom handelt es sich definitiv um eine Bezugnahme auf Black Goo, denn es ergreift von Menschen Besitz und verändert deren Verhalten.

Venom Goo

2018 erhielt „Venom“ schließlich einen eigenen Kinofilm. Die aggressive außerirdische Lebensform ist in diesem Spin-Off nicht länger allein und seine Geschwister planen, die gesamte Menschheit zu befallen. Allerdings kommt es dabei zu Komplikationen, da nicht alle Menschen kompatibel sind.

Solche Kompatibilitätsprobleme hat das schwarze Öl in „Akte X“ nicht und es verändert zudem mehr als nur das Verhalten seiner Wirte. Im Kinofilm von 1998 macht das Öl eine krasse Wandlung durch. Es wird nicht länger als eigenständige Lebensform dargestellt, sondern als Blut einer Alienrasse, welche stark an die Grey erinnert, jedoch größer ist und eine grüne Hautfarbe hat.

AX Green Alien

Menschen, die mit dem schwarzen Blut infiziert werden, dienen als Wirte für die Jungen der Aliens. Die Opfer verflüssigen sich zunehmend und werden förmlich von den Parasiten verdaut. Mit dem ursprünglichen Konzept des intelligenten Öls hat das nicht mehr allzu viel zu tun, sondern eher mit einer Biowaffe. Diese wird über Bienen und Genmais überall in der Welt verbreitet. Monsanto lässt grüßen.

AX Maisfelder_2

AX Corn Oil

Die Opfer werden anschließend zum Ausbrüten in einen geheimen UFO-Stützpunkt in der Antarktis verschleppt.

AX Scully on Ice

AX UFO Antartica_1

Die geheime Schattenregierung, der auch der berüchtigte Raucher angehört, paktiert mit den Außerirdischen, die das Black Goo als Waffe gegen die Menschheit einsetzen. Allerdings vertrauen die Schattenmänner ihren Vertragspartnern keineswegs bedingungslos und haben ein Gegenmittel gegen die Infektion entwickelt. In wie weit Marconi Electronic Systems in diese Forschung verwickelt ist, wird in „Akte X“ offen gelassen. Ebenso ist es fraglich, ob die Schattenregierung das Black Goo lediglich für eine andere Spezies verwaltet oder es selbst als biologische Waffe einzusetzen gedenkt?

Etwas klarer ist die Situation in der ähnlich gearteten Serie „Dark Skies“, welche Mitte der 1990er parallel zu „Akte X“ lief. In dieser repräsentiert die militärische Geheimorganisation Majestic 12 die gute Seite, welche die Menschheit vor außerirdischen Parasiten beschützt, die bereits die Grey befallen haben. Die Aliens führen allerhand Experimente durch, um die Erde unter ihre Kontrolle zu bringen. Eines der übleren Experimente in der Episode „Das abnorme Wesen“ besteht darin, Kühe mit einem schwarzen Öl zu infizieren, sodass sie menschliche Kinder kalben.

Im „Alien“-Prequels „Prometheus – Dunkle Zeichen“, ist das schwarze Öl ebenfalls ein Träger für die DNS höher entwickelter Alienorganismen und wurde von den Ingenieuren als biologische Waffe entwickelt. Das Black Goo ist in diesem Werk von derart zentraler Bedeutung, dass man fast meinen könnte, Ridley Scotts Autorenteam hätte bei Chris Carter abgeschrieben. Oder haben vielleicht beide aus gänzlich anderen Quellen abgeschrieben?

Sojasoße

Man beachte die Ähnlichkeit zu Venom.

Man beachte die Ähnlichkeit zu Venom.

Alien Black Goo

Zumindest von Chris Carter ist bekannt, dass er tatsächlich bei UFO-Forschungsvereinen wie MUFON recherchierte und Entführungsopfer konsultierte. Zudem sollen ihm einige CIA-Berater zur Verfügung gestanden haben, was aber selbstverständlich nie offiziell bestätigt werden wird. In jedem Fall bemühte sich Carter, mit seiner Serie nah an der Realität zu bleiben.

„Prometheus“ hat dagegen mehr von „Species“. Im zweiten Teil dieses Sci Fi Horrors, der 1998 in die Kinos kam, bringt die erste Marsmission eine schleimige Lebensform vom roten Planeten mit, welche ihre Wirte mutieren lässt und sich sexuell vermehrt.

Neben der außerirdischen Deutung gibt es allerdings noch eine extradimensionale, laut der das Black Goo nicht aus diesem Universum stammt. In „Event Horizont“ aus dem Jahr 1997 stellt das Öl das Dunkle dar, welches den Menschen schreckliche Bilder in den Kopf pflanzt und sie so in den Wahnsinn treibt. Es dringt durch eine Singularität in unser Universum, welche vom Antrieb der Event Horizont erzeugt wird.

Ganz ähnlich verhält es sich in „Dark Matter“, wo das Black Goo erstmals in der 9. Episode der 2. Staffel auftaucht und von einem Crewmitglied der Raza Besitz ergreift. In der 3. Staffel stellt sich heraus, dass die fremde Lebensform aus einer anderen Dimension stammt und unser Universum längst infiltriert hat. Diese Entwicklung mag zunächst verstören, doch nur so macht der Serientitel überhaupt Sinn. Die „dunkle Materie“ ist das intelligente Öl.

Was ist nun die wahre Herkunft des schwarzen Öls? Ist es ein außerirdischer Organismus, der mittels Meteoriten auf die Erde kam? Handelt es sich um eine Biowaffe einer anderen Spezies? Stammt es gar aus einer anderen Dimension? Oder hat sich das Black Goo gar auf der Erde entwickelt? Letztere Option wird nicht nur in „Akte X“ erwähnt. Ein gänzlich irdisches Black Goo terrorisiert die Menschheit auch in „Phantoms“.

In diesem extrem gruseligen Film, der im selben Jahr wie „Akte X – Der Film“ erschien, kann das Öl seine Gestalt nach belieben verändern und die Menschheit auf diese Weise täuschen. Es kann jedes Lebewesen, einschließlich Menschen, imitieren und sogar in der Form von Phantasiegestalten auftreten. Es ist hoch intelligent und vermag mit der Menschheit zu kommunizieren. Diese braucht es nicht nur als Nahrung, sondern auch als Religionsgemeinschaft, denn das Black Goo in „Phantoms“ möchte als Gott angebetet werden.

In „Operation Overlord“ von 2018 stammt das schwarze Öl ebenfalls von der Erde, hat jedoch kein Eigenleben. Es ist vielmehr ein organischer Teer, den die Nazis unter einer Kirche in Frankreich entdeckt haben. Da das Black Goo einen wiederbelebenden Effekt auf Tote hat und diesen übermenschliche Stärke verleiht, nutzen die Nazis es, um einen Übermenschen zu erschaffen. Die letztendliche Entscheidung des alliierten Protagonisten, die Kirche zu sprengen und seinen Vorgesetzten nichts von der Substanz zu erzählen, geht leider an der Realität vorbei. Offensichtlich weiß man in Amerika und insbesondere in Hollywood bestens über das Black Goo Bescheid.

Black Goo – Intelligentes Öl

von Shinzon

Es ist schwarz, es ist klebrig und obendrein soll es intelligent sein. Gemeint ist natürlich nicht das Öl, was in Saudi Arabien oder im Golf von Mexiko gefördert wird. Das war zwar auch mal lebendig, aber das ist schon einige Millionen Jahre her. Neben diesem fossilen Öl soll es nun aber noch ein anderes Öl geben. Einige Gerüchte behaupten, es handele sich um eine uralte Lebensform, die schon vor den Dinosauriern existierte, andere Quellen halten es sogar für außerirdisch.

Das größte Vorkommen von Black Goo wird auf den Falklandinseln vermutet, die vor der Küste Argentiniens liegen, politisch aber zur Kolonialmacht Großbritannien gehören. Einige Verschwörungstheoretiker behaupten gar, der Falklandkrieg 1982 sei auf das Interesse am intelligenten Öl zurückzuführen. Beweise für diese kühne Behauptung gibt es freilich keine, wohl aber für die geostrategischen Interessen Großbritanniens, denn auf den Inseln liegt eine wichtige Militärbasis. Zum Ärger Argentiniens entschieden sich 2013 bei einem Referendum 99,8 % der Bevölkerung, unter dem Joch der britischen Krone zu verbleiben.

Die Theorien gehen indes noch um einiges weiter. So soll eine blauhäutige Alienspezies mit dem Öl gehandelt haben, welche in Kontakt mit der argentinischen Regierung gestanden haben soll. Warum eine solch überlegene Spezies jedoch unfähig sein sollte, ihre Interessen zu verteidigen, bleibt fraglich. Die Briten sollen das Öl jedenfalls als Kriegsbeute mitgenommen haben. In der Folge kam es angeblich zu Experimenten, in deren Verlauf das Öl telepathischen Kontakt aufgenommen und insgesamt 22 Wissenschaftler des Rüstungsunternehmens „Marconi Electronic Systems“ in den Selbstmord getrieben haben soll. Angeblich sei es sogar in Menschen eingedrungen und habe Besitz von ihnen ergriffen.

Das klingt alles sehr phantastisch und ist es wahrscheinlich auch. Zumindest beschäftigen sich einige sehr zweifelhafte Personen mit dem Thema, die wenig vertrauenswürdig erscheinen. Darunter der deutsche Esoterikautor Harald Kautz-Vella, der sich im Dunstkreis von Jo Conrad, Michael Vogt und Norbert Brakenwagen herumtreibt. Zudem engagiert er sich bei einer Firma namens EGM International, welche Diesel mit Wasser streckt und behauptet, damit die Energieausbeute erhöhen zu können. Nun, Autos können zwar mit Wasserstoff fahren, aber eben nicht mit Wasser.

Ist das Thema Black Goo damit vom Tisch? Zumindest gibt es keine seriösen Quellen im deutschsprachigen Raum. Eine Suchmaschinenanfrage ergibt fast ausschließlich die einschlägig bekannten Esoterik- und Desinformationsportale. Bleibt also nur noch die ursprüngliche Quelle, der Brite David Griffin von Exopolitics UK. Der nennt aber kaum glaubwürdige Quellen, sondern zitiert vermeintliche Nazidokumente, die dem Neuschwabenlandmythos zuzuordnen sind.

Quelle

Glaubwürdige Augenzeugen oder militärische Whistleblower, wie es sie bei Roswell und anderen bekannten UFO-Ereignissen gibt, sucht man im Bereich Black Goo vergeblich. Den einzigen Anhaltspunkt, das überhaupt etwas an der Geschichte dran sein könnte, bieten ausgerechnet Hollywoodfilme wie „Akte X“ und „Prometheus“, in denen intelligentes Öl von Außerirdischen als Biowaffe eingesetzt wird. Es ist möglich, dass die herrschende Elite da etwas durchblicken lässt.

Einen weiteren interessanten Hinweis bietet der Film „John dies at the End“, in dem es ebenfalls um intelligentes Öl geht, welches als Droge kursiert. In diesem Streifen taucht ein Magier namens Marconi auf, womit eine Verbindung zwischen dem Black Goo und Marconi Electronic Systems hergestellt wird. Die Firma gab es übrigens tatsächlich, bis sie 1998 vom Rüstungskonzern BAE geschluckt wurde. Zumindest dieser Teil der Geschichte ist also ein Fakt und es wäre äußerst bedenklich, wenn Marconi Electronic Systems die reale Vorlage für die Weyland-Yutani Corporation aus „Prometheus“ sein sollte.

Real oder CGI?

John dies at the End – Und nimmt zu Beginn Drogen

von Shinzon

„John dies at the End” ist, ähnlich wie „Fear and Loathing in Las Vegas“, eine Romanverfilmung, in der es vordergründig um einen Drogentrip geht. Doch auch dieser Film strotzt bei genauerer Betrachtung nur so vor okkulter Symbolik und dämonischen Einflüssen. Beide Filme handeln vom drogeninduzierten Abstieg in die Hölle.

Die erste Minute des Streifens kann man gleich überspringen, denn sie zeigt lediglich einen zusammenhangslosen Axtmord. In der nächsten Szene trifft sich David Wong (Chase Williamson) mit dem Reporter Arnie Blondestone (Paul Giamatti) in einem China-Restaurant und schildert diesem rückblickend seine Drogenkarriere. Diese liegt offensichtlich in der Familie, denn Dave beschreibt seine Mutter als crackabhängige Kannibalin, die sich mit Nekromantie und Vampirismus beschäftigt hat. Beste Voraussetzungen also.

Seine eigene Geschichte beginnt Dave mit einem Anruf seines besten Freundes John Cheese (Rob Mayes). Im Fernsehen läuft gerade eine Sendung über einen Zauberkünstler namens Marconi und in der hagelt es bereits die ersten Pyramiden. Zunächst eine ägyptische Pyramide mit illuminierter Spitze, kurz darauf gleich noch eine Maya-Pyramide. Der Film wurde nebenbei bemerkt 2012 uraufgeführt und obwohl der Maya-Kalender keinen Weltuntergang prophezeit, handelt es sich bei diesem Motiv dennoch um einen klischeehaften Hinweis auf die drohende Apokalypse. Doch dazu später mehr.

01_Marconipyramide

02_Mayapyramide

Nachdem John Dave wach geklingelt hat, lädt er ihn zu einem Auftrag ein. Dabei benutzt er eine Codesprache, in der „Morgen ermorden wir den Präsidenten“ so viel wie „Vergiss nicht, unterwegs Bier zu besorgen!“ heißt. Macht voll Sinn, wenn man abgehört wird und keine Aufmerksamkeit erregen will. Es wird ziemlich schnell klar, dass man es bei John mit einer Knallcharge zu tun hat.

Der Auftrag der beiden beginnt sogleich mit einigen Zahlenspielchen. Auf Daves Gewehr findet sich eine Strichliste mit der Zahl seiner Opfer. Es sind 18 Striche und 18 geteilt durch 3 ist 6 6 6.

03_666 Flinte

Auf dem Gewehr findet sich weiterhin die ausgeschriebene Zahl Three/Drei. Diese taucht kurz darauf noch einmal als Hausnummer von John auf. Die 3 steht einerseits für die Dreifaltigkeit und die 33 ist die Anzahl der Freimaurergrade im schottischen Ritus.

04_Hausnummer 3

Die Klientin der beiden wird vom Geist ihres toten Freundes geplagt, doch dann stellen die beiden fest, dass sie selbst ein Geist ist. Kurz nach dieser Erkenntnis bekommen sie es auch schon mit dämonischen Kräften zu tun, die sich zunächst in Form von Schlangen manifestieren.

05_Schlangengrube

Der Türgriff des einzigen Fluchtweges verwandelt sich in einen Penis und das Fleisch aus einer Kühltruhe setzt sich zu einem widerlichen Dämon zusammen, den die zwei mit Hilfe eines Anrufs bei Marconi auflösen.

Selbstverständlich glaubt Blondestone diese abstruse Geschichte nicht. Um die Aufmerksamkeit des Journalisten zu gewinnen, nennt Dave ihm den Inhalt seiner Tasche und trifft auch mit dessen Traum von letzter Nacht ins Schwarze. Die Droge, auf der David ist, lässt ihn nämlich Dinge sehen, die jenseits seiner Wahrnehmung in Raum und Zeit liegen. Wie wenig erstrebenswert diese Bewusstseinserweiterung ist, zeigt der Traum des Reporters, in dem dieser von seiner Mutter mit einer Peitsche aus verknoteten Penissen geschlagen wurde. Aber immerhin hört Arnie ihm nach dieser peinlichen Offenbarung zu.

Nun erzählt David seine Geschichte endlich vom Beginn an, was er auch gleich hätte tun können. Alles fing vor einigen Jahren auf dem Konzert einer befreundeten Band an. Deren Logo besteht aus drei Armen, die eine Pyramide mit einem Auge im Zentrum bilden. Das wichtigste Freimaurersymbol wäre damit abgehakt und wie selbstverständlich steht es im Zusammenhang mit der Musikindustrie.

06_Bandlogo

Auf der Party wird reichlich Alkohol getrunken. In den USA sind die wahlweise blauen oder roten Plastikbecher bereits ein heimliches Symbol für den illegalen Alkoholkonsum unter Jugendlichen, da Personen unter 21 Jahren nicht mit einschlägigen Getränken erwischt werden dürfen.

07_Alkoholbecher

Alkohol ist aber nicht das Heftigste, was auf der Party gereicht wird. Abseits lernt David einen Typen im Jamaika-Look (Tain Bennett) kennen, der schon wie ein Klischeekiffer daher kommt. Seine Droge heißt jedoch nicht Marihuana, sondern Sojasoße und die lässt ihn nicht nur schweben, sondern auch Dinge sehen, die er eigentlich nicht wissen sollte. Woher diese Eingebungen kommen, macht er sogleich mit einer entsprechenden Geste klar.

08_Bob Baphomet

Obwohl die Traumdeutung des Jamaikaners korrekt ausfällt, wendet sich Dave zunächst ab. Die ganze Nummer beunruhigt ihn. Zumal der Junkie ankündigt, dass die USA von einer Atombombe getroffen wird und er weiß, welche Stadt als erste dran glauben muss. Obwohl der Name der Stadt nicht genannt wird, tippen wir einfach mal auf New York. Immerhin wurde ein derartiges Szenario bereits mehrfach in Filmen wie „Know1ng“, „Batman – The dark Knight rises“, „The Divide“, „Man of Steel“ und „Oblivion“ angekündigt. „John dies at the End“ scheint sich nahtlos in diese Liste einzureihen.

Nach der Party läuft Dave ein Hund mit den Namen Bark Lee zu, der später noch eine tragende Rolle spielen wird. Zunächst muss er aber erst mal seinen Rausch ausschlafen. Die Ruhe wird je durch einen Anruf von John unterbrochen, der auf einem schlechten Trip ist und gruselige Kreaturen sieht. Noch glaubt David, dass es sich nur um Halluzinationen handelt.

10_Hirngespinnst

Auf dem Tisch entdeckt er eine Spritze mit einer schwarzen Substanz, die an Black Goo erinnert.

09_Spritze

Er steckt die Spritze ein und fährt mit John in ein Restaurant. Dort erklärt ihm sein Kumpel, dass er das Zeug von einem Robert Marley bekommen hat, also dem Jamaika-Typen auf Party. Während des Gesprächs bekommt Dave einen Anruf von John, der aber direkt vor ihm sitzt. Sein Freund hatte bereits angekündigt, dass er ihn mehrfach angeklingelt hätte und die Telefonate erst noch ankommen werden. Sie sind quasi durch die Zeit gewandert. Nun können Drogen zwar die Wahrnehmung der Zeit verändern, aber nicht die Raumzeit in der Realität beeinflussen. Langsam dämmert Dave, dass mit diesem Zeug etwas nicht stimmt.

Als er mit John weiterfährt, ruft er während einer Fahrpause einen Pfaffen an, um diesen nach Rat zu fragen. Im Verlaufe des Anrufs dringt die Nadel der Spritze versehentlich in Davids Bein ein und infiziert ihn mit der Droge. Während der Pfaffe plötzlich andere Töne anschlägt, erkennt er, dass die Substanz offensichtlich lebt. Damit wird einmal mehr auf das Phänomen des intelligenten Öls angespielt.

12_Sojasoße

Auf der weiteren Fahrt taucht wie aus dem Nichts ein mysteriöser Mann auf der Rückbank auf, der sich als Roger North (Doug Jones) vorstellt und Dave Wong mit einer abartigen Kreatur bedroht. Die Erscheinung sagt ihm, dass er noch eine Aufgabe hätte, die darin bestünde, gegen eine Entität namens Korrok anzutreten. Es gelingt David, den Schattenmann abzuschütteln und dessen Kreatur zu töten. Kurz darauf taucht ein Polizist auf, der die beiden Freunde in Gewahrsam nimmt.

Am nächsten Morgen wird David von Detective Appleton (Glynn Turman) verhört. Dieser offenbart ihm, dass alle Sojasoßekonsumenten von dem Konzert der letzten Nacht verstorben sind. Doch das weiß Wong bereits. Dennoch schockieren ihn die Bilder der förmlich explodierten Drogenopfer. Ebenso schockiert ihn, dass im Nebenraum sein Kumpel Cheese verendet.

An dieser Stelle schwenkt die Handlung kurz in die Gegenwart zurück und Dave zeigt dem Reporter Arnie eine extradimensionale Kreatur im Kofferraum seines Wagens. Zunächst sieht Arnie nur einen leeren Käfig, doch aus dem Augenwinkel erkennt er plötzlich das dämonische Geschöpf, obwohl er die Droge nie genommen hat. Spätestens an dieser Stelle wird endgültig klar, dass das Black Goo die Wahrnehmung tatsächlich erweitert und verborgene Dinge sichtbar macht.

13_Hirngespinnst

Zurück im China-Restaurant fährt Dave mit seiner Geschichte fort. Obwohl sein Kumpel tot ist, bekommt er einen Anruf von ihm. So viel zum Thema Transkommunikation. Jedenfalls teilt John ihm mit, dass die zweite Wache im Vernehmungszimmer kein Mensch ist und er daher unbehelligt fliehen kann. Allerdings muss er noch gegen den Dämon kämpfen und dessen fliegenden Bart abwehren.

Als ob das noch nicht verrückt genug wäre, kann Dave auch mit einem kaputten Handy noch weiter mit seinem toten Freund kommunizieren. Dieser demonstriert ihm, dass er genauso gut mit einem Hot Dog in der Hand telefonieren kann. Mit diesem skurrilen Kommunikationsgerät lotst John ihn zum Trailer von Bob Marley, wo er nicht nur ein merkwürdiges Wesen in einem Aquarium entdeckt, sondern auch seine Zukunft im Fernseher sieht. Darüber hinaus ist die Bude mit einer Todesrune ausstaffiert, welche aus Hanfblättern besteht.

14_Hanfrune

Durch ein Geräusch aus dem Nebenraum aufgeschreckt, wird Dave auf eine weitere Dosis Black Goo in Pillenform aufmerksam. Die beiden Kapseln verwandeln sich in Fliegen und dringen ohne sein Zutun in seinen Kopf ein.

15_Lord of Flies

Während einer außerkörperlichen Erfahrung erlebt David die Produktion einer Pistolenkugel, die Detective Appleton wenige Sekunden später auf ihn abfeuern wird. Bevor es dazu kommt, erklärt der Cop ihm, dass die Soßenopfer von etwas Lebendigem aufgefressen wurden. Als Katholik erkennt Appleton in den extradimensionalen Wesen Dämonen und meint, dass die Hölle die Menschen umgibt und diese sie nur nicht wahrnehmen können.

Die Droge des Jamaikaners hat nun die Barriere zwischen der Hölle und unserer Realität durchbrochen und Appleton gedenkt, die Tür wieder zu schließen. Dafür muss er leider alle töten, die mit dem Black Goo in Berührung gekommen sind, was David wenig begeistert. Der Schuss prallt jedoch an ihm ab, weil bei der Produktion eine Fliege in die Patrone gekrochen ist. Er verdankt sein Leben also dem Herrn der Fliegen.

Als Dave aufwacht, brennt die Wohnung rings um ihn herum. Die Rettung kommt in Form seines Wagens durch die Wand gefahren. Am Steuer sitzt kein geringerer als der Hund, den er in der Nacht zuvor aufgegabelt hatte. Als wäre das noch nicht absurd genug, spricht aus dem Köter sein toter Kumpel John telepathisch mit ihm und erklärt, dass die letzte Welt, die mit dem intelligenten Öl infiziert wurde, nach 100 Tagen komplett zerstört war.

16_Zerstörte Welt

Noch beunruhigender ist die Erkenntnis, dass nicht Dave die Sojasoße nimmt, sondern die Soße ihn nimmt. Das Zeug spielt mit seinen Opfern, bis es sie nicht mehr gebrauchen kann und schlussendlich tötet. Wie sehr die Droge von jemanden Besitz ergreifen kann, zeigt sich bei Justin White (Jonny Weston), der sich neuerdings „Shitload“ nennt. Er hätte sich genauso gut „Legion“ nennen können, denn es sind verdammt viele Dämonen in ihm.

Mit Shitload ist nicht zu spaßen und selbst nach einem Kopfschuss steht er wieder auf. Mit David hat der Untote etwas Besonderes vor und bringt ihn zusammen mit dem wieder auferstandenen John, dem Asiaten Fred (Jimmy Wong) und Amy (Fabianne Therese) zu einem leer stehenden Kaufhaus mit dem bezeichnenden Namen „Mall of the Dead“.

17_Shitload

In der Kaufhalle befindet sich ein Dimensionsportal, welches nur von auserwählten Drogenkonsumenten gesehen werden kann. Das Portal erscheint als grüne Tür, was eine Anspielung auf die Smaragdstadt im „Zauberer von Oz“ sein dürfte. Dieses Kinderbuch des Theosophen Lyman Frank Baum handelt ebenfalls von einer Parallelwelt, in der es jede Menge Anspielungen auf Drogen (z.B. Mohnfelder) gibt.

18_Oz Tür

Mit einer zuvor platzierten Nachricht lockt David Shitload nach draußen, wo Detective Appleton den Dämon erschießt und die Leiche verbrennt. Appleton nimmt die restlichen Kids mit, doch wie sich herausstellt, hat er die Droge ebenfalls genommen. Seine Augen explodieren, das Auto überschlägt sich und kaum haben sich alle Überlebenden aus dem Wrack gerettet, befallen die herausströmenden Dämonen Fred. Es bleibt den anderen nichts weiter übrig, als ihn zu erschießen und zu verbrennen. Eine überflüssige Rolle stirbt einen sinnlosen Tod.

Die verbliebenen Drei beschließen, der Paralleldimension einen Besuch abzustatten. In der Mall of the Dead finden sich bereits entsprechende Symbole, die das Gebäude als Reptiloidenzone kennzeichnen. Auf dem Boden sind mehrere Oktagone aufgemalt, die das Innere eines achtzackigen Isis-Sterns darstellen.

19_Oktagon

John gelingt es nicht, die Geistertür zu öffnen, da er einfach durch sie hindurch greift. An dieser Stelle kommt Amy ins Spiel, die ihre linke Hand verloren hat. Allerdings gilt dies nur für die physische Realität. Auf der astralen Ebene existiert ihre Hand noch und mit dieser kann sie die Tür öffnen. Dabei ist es wohl kein Zufall, dass es ausgerechnet die linke Hand sein musste, denn die drei folgen schon lange dem Pfad zur linken Hand.

20_Astralhand

Obwohl Amy als Einzige die Tür öffnen kann, ist sie gleichermaßen die Einzige, die sie nicht mit bloßem Auge sehen kann. Dies gelingt ihr nur mit einer 3D-Brille, welche ein schwarz/weißes Muster hat. Hier dient das Schachbrettmotiv wieder einmal ganz offensichtlich als Dimensionsübergang.

21_Schachbrettbrille

Dave, John und Amys Hund Bark Lee gehen auf die andere Seite und werden von Amy getrennt. In einer Höhle treffen sie auf ein weiteres Portal in Form einer schwarzen Säule. Dort werden sie von Roger North und dem Magier Marconi erwartet, welche sie mit der Mission betrauen, in die Parallelwelt zu reisen und dort Korrok mit einer halluzinogenen Bombe auszuschalten.

22_Dimensionstor

Die Welt des alternativen Universums ist sehr befremdlich und hat einen roten Himmel. Der rote Himmel ist ein wiederkehrendes Motiv bei der Vorhersage zukünftiger Kataklysmen, welche diese Dimension bereits hinter sich hat.

23_Roter Himmel

Begrüßt werden die beiden Dimensionsreisenden von einer Gruppe maskierter Gestalten, die mit Ausnahme des Anführers fast komplett nackt sind. John kommentiert dies mit den Worten „Offenbar eine Eyes Wide Shut Welt“. Das ist ein kleiner Insider für all jene, die Stanley Kubricks hochgradig okkulten Film über die Sexrituale der Hochgradfreimaurer gesehen haben.

24_Eyes wide shut

Dave und John werden in eine satanistische Endzeitkirche geführt, wo sie offensichtlich schon seit langem erwartet werden. Man beachte die rote Krawatte des Predigers, die einen Hinweis darauf gibt, in wessen Diensten er steht.

25_Satanskirche

26_Thron

Der Prediger erklärt den beiden, dass sie in einer alternativen Zeitlinie gelandet sind, die sich Mitte des 19. Jahrhunderts abgespalten hat. In unserer Realität starb damals ein gewisser Cyrus Rooney im Alter von 17 Jahren, während er in der Parallelwelt überlebte und zu einem großen Erfinder avancierte. Insgeheim war er natürlich ein Okkultist und ziemlich pervers, wie die Hand im Schritt andeutet.

27_Cyrus

Rooney experimentierte auf dem Gebiet der Bestielogie, womit er in etwa die Rolle einnimmt, die Aleister Crowley in unserer Realität hatte. Im Gegensatz Crowley hatte sich Rooney jedoch nicht mit Drogen ins Nirwana geschossen und stattdessen den ersten Supercomputer aus dem Hirn eines Schweins entwickelt. Bereits 1922 hatte die Parallelwelt sich selbst weiterentwickelnde Computer auf organischer Basis, die letztendlich die Herrschaft über die Welt übernahmen.

Es gibt bereits genügend Andeutungen, dass der Schlussstein der Freimaurerpyramide kein lebendes Wesen, sondern ein allsehender und alles kontrollierender Supercomputer ist. Das erinnert nicht von ungefähr an das Venus Projekt, wobei die Venus in der okkulten Astrologie für Luzifer und Satan steht. Bei dem in Jacque Frescos Projekt vorgesehenen Zentralcomputer handelt es sich demnach um Luzifer/Satan höchstpersönlich.

Die Teufelsmaschine von Jacque Frescos filmischem Alterego Cyrus Rooney strotzt ebenfalls vor derartigen Andeutungen. Korrok erinnert mit seinen Tentakeln an Cthulhu und in seinem Zentrum sitzt ein allsehendes Reptilienauge.

29_Korrok_1

30_Korrok_2

Weitere Parallelen gibt es zu Skynet aus der „Terminator“-Filmreihe, denn nach dem Tod Rooneys 1926 entwickelte Korrok ein eigenes Bewusstsein und begann damit, die Menschheit zu versklaven und alle Kritiker auszurotten. Der Genozid wird entsprechend der Alterfreigabe von FSK 16 nur als Cartoon gezeigt, was jedoch nichts an der Abartigkeit der folgenden Szenen ändert.

Nach der kurzen Geschichtsstunde werden John und Dave direkt zu Korrok geführt. Dieser offenbart den beiden, dass er sie mit einer winzigen Veränderung ihrer Gehirnchemie zu Kinderschändern machen könnte. Dieser überflüssige Kommentar ist gleichermaßen eine Anspielung auf Mind Control und rituellen Kindesmissbrauch – zwei Praktiken, die seit jeher im Satanismus miteinander kombiniert werden. Aber was will man anderes von einer Höllenmaschine erwarten, die glatt mit Sauron konkurrieren könnte?

31_Korrok_3

Neben der offensichtlichen Symbolik des allsehenden Reptilienauges gibt es in Korroks Umfeld noch eine weitere Anspielung auf die Reptiloiden. Das Türschloss zu seinem Bunker ist ein achtzackiger Ištar-Stern.

33_Korrokstern

Korroks nächstes Ziel ist es, unsere Realität zu erobern, wobei ihm Dave und John behilflich sein sollen, da sie bereits einen Dimensionssprung geschafft haben. Freilich haben die beiden andere Pläne und stellen den Zeitzünder der Bombe ein. Während Dave am Abgrund zu Korroks Schlund abhängt, setzt sich John eine Totenkopfmaske auf und grillt die Diener des Supercomputers mit einem selbst gebastelten Flammenwerfer. Nun, in der Hölle sind die beiden ja sowieso.

34_Flammenwerfer

In letzter Sekunde scheint die Mission der beiden fast zu scheitern, doch da taucht plötzlich Amys Hund auf, schnappt sich die Bombe und startet einen Kamikazeangriff auf Korrok. Wie sich herausstellt, hatte Bark Lee auch etwas von der Sojasoße abbekommen, als er den Jamaikaner gebissen hat. Auf diese Weise konnte er telepathischen Kontakt mit Marconi aufnehmen und bekam den Auftrag, Korrok zu töten. Dave und John waren lediglich seine Eskorte.

35_Bark Lee

Die nächste Überraschung wartet schon im China-Restaurant, denn Arnie Blondestone beschreibt sich selbst als Afroamerikaner, während Dave ihn als Weißen wahrnimmt. Das bedeutet, dass der Reporter längst tot ist und Dave die ganze Zeit mit einem Geist gequatscht hat.

In der Schlusszene spielen Dave und John Basketball und entdecken dabei ein sphärisches Dimensionstor. Dieses führt sie in eine weitere Parallelwelt, die von einer Katastrophe heimgesucht wurde.

36_Black Sphere

Vom Himmel steigen zwei Soldaten der Befreiungsarmee herab, deren Anzüge aus dem Film „Galaxy Quest“ recycelt wurden. Offensichtlich ging den Produzenten zum Ende hin das Geld aus, aber immerhin konnten sie so noch einmal den Saturn ins Bild bringen.

37_Galaxy Quest

Fazit: „John dies at the End“ zeigt sehr eindringlich, dass man die Finger von harten Drogen lassen sollte. Darüber hinaus offenbart er aber auch die Machenschaften der okkulten Elite, insbesondere deren Agenda zur Erschaffung eines allsehenden Zentralcomputers. Google und Facebook lassen grüßen. Das Ganze wird dann noch etwas mit satanistischer Symbolik und extradimensionalen Höllenwesen garniert und fertig ist ein weiteres blutrünstiges Machwerk, mit dem Filmfreunde ihre Seelen abstumpfen können.

Ein zentraler Aspekt des Films ist das Black Goo, welches offensichtlich eine intelligente Lebensform außerirdischen Ursprungs ist. In dieser Hinsicht ist auch die Rolle des Marconi interessant, denn in der Realität soll eine britische Firma mit dem Namen „Marconi Electronic Systems“ mit Black Goo herumexperimentiert haben. Angeblich sollen dabei 22 Mitarbeiter Selbstmord begangen haben. Die Verbindung des Namens Marconi mit intelligentem Öl in „John dies at the End“ ist gewiss kein Zufall, zumal es auch im Film mehrere Tote gibt.