2016 – Ein Scheißjahr geht zu Ende

Laut Umfragen war die Mehrheit der Deutschen mit 2016 zufrieden und erwartet, dass 2017 alles noch besser laufen wird. Was ZDF und Co. da zitieren klingt fast wie Satire. Oder vielleicht wurden für diese Umfragen nur Millionäre und Milliardäre befragt.

2016 brachte uns einen enormen Anstieg an Obdachlosigkeit sowie keine Verbesserungen bei Kinderarmut, Armutslöhnen und Altersarmut. Im Gegenteil wurden neue drakonische Strafen für Hartz-IV-Betroffene verhängt. Wo sollen die denn bis zu 5.000 € Strafe für unvollständige Angaben hernehmen, wenn doch jeder Verkauf und jedes Nebeneinkommen sofort wieder auf das Existenzminimum angerechnet wird?

Leider hat sich trotz der wachsenden Kluft zwischen Arm und Reich kein Klassenbewusstsein entwickelt. Im Gegenteil konnte die AfD mit der Neiddebatte gegen Flüchtlinge das Prinzip „teile und herrsche“ erfolgreich festigen, was ihr erschreckende Wahlerfolge eingebracht hat. Dabei fliehen die meisten Menschen nicht aus Spaß oder Langeweile, sondern weil in Syrien, dem Irak, Libyen und Afghanistan fürchterliche Kriege gegen blutrünstige Islamisten toben. Auch in diesem Punkt hat 2016 nur Verschlechterungen gebracht. Es wird gestorben wie seit dem zweiten Weltkrieg nicht mehr.

Es ist zu befürchten, dass sich all dies 2017 nicht wirklich ändern wird. Im Hinblick auf die Bundestagswahl und die erneuten Eskalationen gegenüber Russland wird sich die Lage sowohl in Deutschland als auch global eher noch weiter verschlimmern. Dennoch wünschen wir allen Lesern einen guten Rutsch und hoffen, dass Ihr uns nächstes Jahr wieder zahlreich beehren werdet. Selbstverständlich wird das Zombiewood-Team auch im neuen Jahr nicht müde werden, hinter die Fassaden des Weltgeschehens zu blicken!

Advertisements

Wie viel IS steckt hinter den letzten Amokläufen?

In den vergangenen Wochen rollte eine Welle von Amokläufen über Frankreich und Deutschland. Zu einigen der Taten bekannte sich anschließend der IS. Doch stimmt das wirklich oder bekennt sich der Islamische Staat aus PR-Gründen einfach zu allem, was gerade passiert? Werden wir wirklich vom IS angegriffen oder handelt es sich nur um durchgeknallte Einzeltäter? Betrachten wir die Fälle etwas genauer.

Die Amokfahrt von Nizza

Am 14. Juli 2016, dem französischen Nationalfeiertag, raste der 31-jährige Tunesier Mohamed Salmene Lahouaiej Bouhlel mit einem LKW in eine Menschenmenge auf der Promenade des Anglais und schoss dabei auf herbei eilende Polizisten. Die Bilanz: 84 Tote und über 300 Schwerverletzte. Unter den Betroffenen war auch eine Schulklasse aus Deutschland.

Der Täter war kein Flüchtling, sondern lebte bereits seit 2005 in Frankreich und war als Kleinkrimineller bekannt. Also kein besonders frommer Muslim und Bekannte berichteten zudem, dass er Alkohol trank und Schweinefleisch aß. Islamistisch radikalisiert hat er sich wohl erst wenige Tage oder Wochen vor seinem Amoklauf. Demnach war Bouhlel kein Schläfer mit ausgefeiltem Terrorplan im Gepäck. Sein Bekenntnis zum IS dürfte am ehesten ein Ventil für seine bereits vorhandenen Aggressionen gewesen sein und weniger einer echten religiös-fundamentalistischen Überzeugung entspringen. Zudem enthält das Bekennerschreiben keinerlei Hinweise, dass der IS über die Planung der Tat informiert gewesen war.

Der „Midnight Meat Train“ von Würzburg

Nur vier Tage nach Nizza griff am 18. Juli ein jugendlicher Flüchtling in einer Regionalbahn bei Würzburg mehrere Menschen mit einem Beil und einem Messer an. Es gab mehrere Verletzte, vier davon schwer. Der Täter wurde kurz darauf von einem Spezialeinsatzkommando der Polizei erschossen.

Die AfD-Wähler werden sich nun gewiss aufregen, wie gefährlich doch Flüchtlinge für unsere Sicherheit seien. Tatsächlich wurde der 17-Jährige mit offenen Armen empfangen, kam in eine Pflegefamilie und lernte Deutsch. Ebenso scheint es, dass er über seine tatsächliche Herkunft gelogen hat und Kontakte zum IS gehabt haben könnte. Bestätigt sich in diesem Falle also das Bild, welches Rechtsextremisten zeichnen?

Mitnichten, denn an diesem Fall ist einiges faul. Zum einen ist immer noch unklar, ob der Täter Afghane oder Pakistaner war. Gleiches gilt für seine Kontakte zum IS, denn die selbst gebastelte IS-Flagge, die angeblich in seinem Zimmer gefunden wurde, ist ein eher dürftiges Indiz. IS-Flaggen gibt es in den Kriegsgebieten sowie im Internet zu kaufen, wer also als Terrorkämpfer nach Deutschland kommt, muss sich die nicht selbst malen. Das Bekenntnis des IS zu der Tat dürfte derweil wieder typische PR-Strategie sein.

Der Amoklauf selbst war ebenfalls nicht typisch für den IS. Es war weder ein Selbstmordanschlag noch eine Schießerei und es gab zwar Schwerverletzte, jedoch (zum Glück) keine Toten. Wenn man da an die Anschläge von Paris und Brüssel denkt, fällt der Amoklauf mit einer Axt und einem Messer doch stark aus dem Rahmen. Alles deutet auf eine spontane Tat hin. Hinzu kommt, dass es sich um einen jugendlichen Einzeltäter handelte und nicht um eine erfahrene Terrorzelle. Es ist möglich, dass der Täter Sympathien für den IS hegte, doch er könnte sich seine Inspiration genauso gut bei Clive Barkers „The Midnight Meat Train“ geholt haben. Offenbar handelte es sich bei ihm um einen psychisch gestörten Jugendlichen, möglicherweise mit einem Kriegstrauma.

Genaueres werden wir jedoch nie erfahren, da er nach der Tat von der Polizei getötet wurde. Schon seltsam, dass das Spezialeinsatzkommando genau zur richtigen Zeit am richtigen Ort war, angeblich wegen einer Drogenrazzia in einem Nachbarort. Obwohl der Täter nur leicht bewaffnet war und ein Schuss in die Extremitäten wohl genügt hätte, um ihn handlungsunfähig zu machen und zu verhaften, wurde er sofort ausgeschaltet. Warum? Und vor allem: Wem nützt es?

Der Amoklauf von München

Abermals vier Tage später kam es am 22. Juli zu einem Amoklauf im Münchner Olympia-Einkaufszentrum, bei dem 9 Menschen starben und 4 weitere durch Schüsse verletzt wurden. Der Täter, ein Deutsch-Iraner, erschoss sich schließlich selbst, als er von der Polizei angesprochen wurde. Wie aufs Stichwort schrillten bei der AfD und ihren Wählern wieder einmal die Alarmglocken. Doch diesmal sollten die ganzen Rassisten lieber die Klappe halten, denn der Täter stand auf ihrer Seite.

David S. war kein Flüchtling und auch kein Islamist. Im Gegenteil verkündete er während seiner Tat stolz, in Deutschland geboren zu sein, was auch in einem Beweisvideo festgehalten wurde. Mit Erreichen der Volljährigkeit hatte er sogar seinen Vornamen Ali in David ändern lassen. Politisch stand er ziemlich weit rechts und orientierte sich bei seinem Amoklauf u.a. an dem norwegischen Terroristen Anders Behring Breivik. Zudem soll David S. einen Hass auf Türken und Araber gehabt und sich aufgrund seiner iranischen Wurzeln diesen überlegen gefühlt haben. Er ging bei seiner Tat sogar noch gezielter als Breivik vor und schoss explizit auf Menschen mit Migrationshintergrund.

Da dürfte den ganzen rechten Hetzern doch regelrecht einer abgehen. In jedem Falle sollten sie sich hüten, den Amoklauf als Argument gegen Flüchtlinge und Muslime zu benutzen, da es einfach nicht den Tatsachen entspricht. Die Tat ist eher ein Argument gegen die ausländerfeindliche Hetze von AfD und NPD, die als ideologische Grundlage für diesen Amoklauf diente.

Der Auslöser dürfte aber dennoch in der Psyche von David S. zu suchen sein. Dieser wurde in der Schule gemobbt und litt aufgrund dessen an einer depressiven Störung, wegen der er auch stationär behandelt worden war. Es gibt starke Parallelen zu Amokläufern wie Robert Steinhäuser (Erfurt, 2002) und Tim Kretschmer (Winnenden, 2009), mit denen er sich vor seiner Tat intensiv beschäftigte.

Der Bomber von Ansbach

Diesmal dauerte es nur zwei Tage, bis es am 24. Juli in Ansbach erneut krachte. Am Eingang eines Musikfestivals in Ansbach zündete Mohammed Daleel eine Rucksackbombe, tötete sich damit selbst und verletzte 15 umstehende Personen. Glücklicherweise starb außer dem Täter niemand.

Ansbach ist der einzige Vorfall, bei dem eine klare Verbindung zum IS besteht. Der 27-jährige Täter kam als vermeintlicher Flüchtling aus Syrien über Umwege nach Deutschland. Schussverletzungen deuten jedoch darauf hin, dass er als IS-Kämpfer im Krieg um Syrien beteiligt gewesen war. Zudem kündigte er ganz unverhohlen eine Märtyreroperation in Ansbach als Racheakt an und soll dem IS-Führer Abu Bakr al-Baghdadi die Treue geschworen haben.

Darüber hinaus war Mohammed Daleel den Behörden bereits durch Drogen- und Nötigungsdelikte aufgefallen. Nach einem schlampig inszenierten Suizidversuch im Januar 2015 kam er in die Psychiatrie der Bezirksklinik Ansbach, wo er im Februar wegen Unklarheiten bezüglich der Kostenübernahme entlassen wurde. Ein schwerer Fehler, wie sich nun herausgestellt hat.

Übrigens hatten alle vier Täter zuvor psychische Probleme, was die Frage aufwirft, in wie weit religiöse und politische Ideologien eher Symptom als Ursache für solche Taten sind?

Fazit

Von 4 Vorfällen kann gerade einmal einer zweifelsfrei auf den IS zurückgeführt werden. Deutschland ist bei alledem vergleichsweise eher glimpflich davongekommen. Tote sind hierzulande nur in München zu verzeichnen und die gehen mitnichten auf das Konto eines Flüchtlings oder Islamisten, sondern waren selbst Migranten. Bleiben also zwei Amok laufende Migranten und ein IS-Kämpfer, wegen denen sich Rechtspopulisten und Neonazis nun wieder in ihrer Meinung bestätigt fühlen werden.

Wie abenteuerlich die Hetze ist, zeigt das Verhältnis von bislang einem Amokläufer und einem IS-Kämpfer auf mehr als eine Million Flüchtlinge in Deutschland. Wer ernsthaft von diesen beiden auf alle Flüchtlinge schließt, hat nicht mehr alle Tassen im Schrank. Da ist der Anteil an Rechtsterroristen unter Deutschen weitaus höher und es möchte wohl kein Normalbürger mit braunen Bombenlegern auf eine Stufe gestellt werden. Oder mit einem Breivik-Verschnitt, der in München um sich ballert. Übrigens stellt Donald Trump bereits alle Deutschen unter Generalverdacht und will die Einreise deutscher Touristen in die USA erschweren. Na, wie fühlt sich das an?

Solche Vorfälle können und dürfen nicht zum Anlass genommen werden, Millionen Menschen, die vor Krieg, Folter und Hunger fliehen, humanitäre Hilfe zu verweigern. Wer Familien mit kleinen Kindern wünscht, ihr Boot möge auf dem Mittelmeer absaufen, ist nicht besser als der Bomber von Ansbach. Hass bleibt Hass, egal ob er nun islamistisch oder rassistisch motiviert ist.

Ebenso verwerflich ist das Spiel mit der Angst. Inzwischen kommt es zu immer mehr Bombendrohungen durch Trittbrettfahrer. Es ist unwahrscheinlich, dass es sich dabei um Islamisten handelt, da diese ihre Taten eher per Videobotschaft im Internet ankündigen und nicht bei der Polizei anrufen. Damit würden sie ihre Taten ja selbst vereiteln. Neben einigen üblen Scherzen handelt es sich bei der Mehrheit der Anrufe wohl eher um Rechtsextremisten, die nun ihre Chance sehen, politisches Kapital aus der Terrorangst zu schlagen.

Das Vortäuschen einer Straftat ist jedoch strafbar. Auch eine leere Bombendrohung kann bis zu drei Jahren Haft und Bußgelder in Höhe von mehreren zehntausend bis hunderttausend Euro zur Folge haben. Die Täter sollten also ihrerseits Angst vor der Privatinsolvenz haben, zumal die Aufklärungsquote recht hoch ist. Wir sollten uns indessen nicht durch die Terrorangst verunsichern und erst recht nicht manipulieren lassen.

Erdogans Machtergreifung – War der türkische Putsch inszeniert?

von Shinzon

Vom 15. auf den 16. Juli 2016 kam es in Ankara und Istanbul zu einem Putschversuch des türkischen Militärs gegen die AKP-Regierung. Nach einem Tag war schon wieder alles vorüber und nach außen wirkte es, als hätten kemalistische Kräfte innerhalb des Militärs die Islamisierung des Landes durch die korrupte Regierung Erdogans stoppen wollen. Gescheitert ist dies offensichtlich am Widerstand tausender AKP-Anhänger, die nicht minder radikal vorgingen. Unter den Todesopfern befanden sich nämlich auch 104 Militärangehörige und 47 Polizisten.

Das weltweite Echo bestand erwartungsgemäß aus einer Verurteilung des Putsches. Insbesondere die Regierungen von Deutschland und den USA erklärten ihre bedingungslose Solidarität mit dem autoritären Regime von Erdogan, ohne den Putsch oder die Reaktion der AKP-Regierung auf diesen zu hinterfragen. Schlimmer als der Putschversuch sind nämlich die Menschenrechtsverletzungen, die es bereits vor dem Zwischenfall gab, die nun aber noch weitaus radikaler und öffentlicher vorangetrieben werden.

Nicht nur die verantwortlichen Generäle wurden verhaftet, sondern mehr als 13.000 Personen, darunter über 4.000 Personen ohne Militärzugehörigkeit, die mit dem Putsch überhaupt nichts zu tun hatten. Insbesondere Journalisten und Oppositionspolitiker, die schon seit Jahren vom türkischen Staat drangsaliert werden, wurden reihenweise inhaftiert und öffentlich vorgeführt. Bei den Bildern der Gefangenen fällt auf, dass fast alle von ihnen schwere Verletzungen aufweisen. Es ist offensichtlich, dass Erdogan massenhaft foltern lässt. Außerdem schaut der Staat weg, wenn AKP-Anhänger Oppositionelle öffentlich lynchen.

Die Folter steht den Verhafteten ins Gesicht geschrieben.

Die Folter steht den Verhafteten ins Gesicht geschrieben.

In der Türkei läuft gerade eine Purge und tatsächlich hat Erdogan die Säuberung von Militär, Justiz und anderen staatlichen Institutionen angekündigt. 2.745 Richtern droht demnach die Entlassung und fast 9.000 Staatsbedienstete sowie 30 Gouverneure und 52 Inspekteure wurden suspendiert. Weiterhin wurden rund 15.200 Beamte des Bildungsministeriums suspendiert und 21.000 Privatschullehrern wurde die Unterrichtserlaubnis entzogen. Intellektuelle dürfen das Land zudem nicht verlassen. Offensichtlich soll die kommende Generation unter einem streng AKP-hörigen Bildungssystem umerzogen werden. Um jede kritische Berichterstattung in der Türkei zu unterbinden, wurden 24 TV- und Radiosender geschlossen.

Es herrschen in der Türkei aktuell Zustände wie 1933 in Deutschland. Die AKP will nun endgültig die ganze Macht für sich und wer sich ihr in den Weg stellt, soll ausgelöscht werden. Für diesen Zweck soll sogar die Todesstrafe wieder eingeführt werden. Die Türkei könnte damit zwar nicht mehr der EU beitreten, aber Erdogan träumt ohnehin schon von einem eigenen Großosmanischen Reich.

Interessant ist bei alledem, dass Erdogan nicht etwa den progressiven Kemalisten die Schuld gibt, sondern seinem einstigen Weggefährten Fethullah Gülen. Der ist eigentlich ein genauso radikaler Islamist wie Erdogan, aber eben auch ein Konkurrent. Bei den zehntausenden Verhafteten soll es sich um Anhänger des Predigers handeln, welcher den Putsch von seiner Villa in Pennsylvania (USA) aus gesteuert haben soll. Allerdings gibt es keine festen Mitgliedschaften in der Gülen-Bewegung, sodass einfach jeder verdächtig ist, der nicht für die AKP ist.

Es wurde inzwischen sogar eine Denunziations-Hotline eingerichtet, bei denen die Reichsbürger Juden anzeigen … ach nee, falsches Land, falsche Zeit. Bei der Denunziations-Hotline können AKP-treue Bürger vermeintliche Gülen-Anhänger melden, die dann sofort verhaftet, gefoltert und eventuell demnächst auch hingerichtet werden. Wenn also jemand einen nervigen Nachbarn loswerden oder die eigenen Eltern beerben möchte…

Es ist unfassbar, was sich in der Türkei gerade abspielt. Zudem wirkt alles so eingespielt, als würde nun endlich der feuchte Traum Erdogans von der absoluten Macht wahr werden. Rein zufällig befand er sich während des Putschversuches auch in sicherer Entfernung zu Ankara und Istanbul, welch ein Zufall. Dennoch schaffte er es, innerhalb weniger Stunden über einen Internetaufruf tausende AKP-Anhänger zu mobilisieren, die sich offenbar bestens vorbereitet dem Militär in den Weg stellten. War der ganze Putschversuch also inszeniert?

Zumindest scheint auch die offizielle Version von Erdogan nicht der Wahrheit zu entsprechen. Fethullah Gülen weist jedenfalls sämtliche Vorwürfe zurück und in anbetracht der kemalistischen Ausrichtung der bisherigen Militärführung ist dies durchaus glaubwürdig. Einzig mit der Behauptung, dass das Militär aus Terroristen bestünde, hat Erdogan Recht. Er muss es ja wissen, denn er hat jahrelang die Kurden mit dem Militär terrorisiert. Nun hat er außerdem die Mittel in der Hand, alle Kritiker im Militär, die seine Endlösung der Kurdenfrage in Zweifel stellen, auszusieben.

Überhaupt hat sich der gesamte Putschversuch einzig für den Freimaurer Erdogan ausgezahlt, er ist der alleinige Profiteur. Die Frage, wem es nützt, wäre also beantwortet. Und selbst wenn Erdogans Leute den Putsch nicht selbst inszeniert haben, ist es wahrscheinlich, dass sie ihn zumindest angeschoben haben. Der Putschversuch ist jedenfalls Erdogans Reichstagsbrand und wie die Nazis sind auch seine Anhänger absolut fanatisch dabei, seine Allmachtsphantasien durchzusetzen.

Erdogan in typischer Freimaurerpose.

Erdogan in typischer Freimaurerpose.

Wer den Hitler des Jahres sucht, der sollte nicht nach Moskau oder Damaskus blicken. Der neue Hitler sitzt in Ankara und ist der Verbündete des Westens, ein NATO-Partner. Trotz aller vergangenen und aktuellen Menschenrechtsverletzungen hält die Bundesregierung zu dem AKP-Regime. Merkel und Gabriel wollen dabei sowohl den menschenverachtenden Flüchtlingsdeal aufrechterhalten als auch die Bundeswehrtruppen am Bosporus belassen. Truppen, die sie übrigens nicht einmal besuchen dürfen, obwohl es die eigenen sind.

Wenn die Bundesregierung nicht umgehend auf Distanz zu Erdogan geht und die Bundeswehrtruppen nicht abzieht, riskiert sie, zum Handlanger in einem blutigen Bürgerkrieg zu werden. Eins steht nämlich fest: Der kemalistische Teil der türkischen Bevölkerung sowie die Kurden werden die AKP-Diktatur nicht so duldsam ertragen wie die Deutschen einst das NS-Regime. Wie sich die Lage in der Türkei entwickeln wird, lässt sich bereits aus der Spaltung der Ukraine ablesen, in der ein ähnlich autoritäres Naziregime wütet.

Dem geschichtsblinden Teil der deutschen Bevölkerung sollte es ebenfalls eine Warnung sein, wohin die Reise mit einer autokratischen Partei führt. In der Tat gibt es zahlreiche Parallelen zwischen AKP und AfD, auch wenn die eine Partei islamistisch und die andere islamfeindlich ist. Einig sind sie sich jedoch in ihrem Hass auf jede Form der Opposition und freien Presse und würde die AfD jemals an die Macht kommen, würde sie Staat und Justiz wohl ebenso schnell umpflügen wie die AKP in der Türkei, die Fidesz in Ungarn oder die PIS in Polen. Die Gefahr, das Europa bald nur noch aus einem Flickenteppich autoritärer Regime besteht, ist enorm.

Anschläge von Brüssel – Ein gefundenes Fressen

von Shinzon

Am Morgen des 22. März 2016 hat es in Brüssel wieder einmal gekracht. Bei den Anschlägen am Flughafen und einem U-Bahnhof soll es sich um Racheakte für die Verhaftung von Salah Abdeslam, einem Mitverantwortlichen der Terroranschläge von Paris, gehandelt haben. Inzwischen wurde jedoch eingeräumt, dass die Anschläge, bei denen 34 Menschen starben, ohnehin geplant gewesen und lediglich vorgezogen worden seien.

Wie bei jedem solchen Ereignis stimmt wieder mal so einiges nicht. Das fängt schon damit an, dass die Massenmedien abwechselnd von 3 Selbstmordattentätern, bzw. 2 Selbstmordattentätern und einem Flüchtigen berichten. Teilweise beide Varianten in einem Artikel. Wenn nun einer der Verdächtigen auf der Flucht ist, dann wäre er kein Selbstmordattentäter, denn Selbstmörder können nicht mehr fliehen. Außer vielleicht als Zombie, aber nach der Detonation eines Sprengstoffgürtels wäre wohl nicht einmal mehr das möglich.

Die Täter waren auch wieder ziemlich schnell ausgemacht. Auf den Überwachungsfotos fällt auf, dass zwei der mutmaßlichen Täter nur je einen Handschuh tragen, in denen angeblich die Auslöser für die Bomben versteckt waren. Wo hatte dann aber der dritte seinen Auslöser versteckt? Der trägt auf dem veröffentlichten Foto nämlich keinen Handschuh. Hat wohl schon ziemlich früh kalte Füße bekommen, was?

Handschuhbomber

Nun könnte man viel über die mutmaßlichen Täter spekulieren, das ersparen wir uns aber. Bleiben wir bei den Fakten und die besagen, dass einer der mutmaßlichen Täter, Ibrahim El Bakraoui, 2015 aus der Türkei ausgewiesen wurde. Die türkischen Behörden warnten Belgien vor dem potentiellen Terroristen, doch scheinbar haben die wieder einmal geschlafen. Nach Paris ist eine solche Schlamperei einfach unverzeihlich! Oder eben Absicht…

Geschlampt haben auch die Massenmedien. Diese haben nämlich ein vermeintliches Video der Explosion auf den Brüsseler Flughafen in Umlauf gebracht, welches dummerweise schon 5 Jahre alt ist und einen Anschlag in Russland zeigt. Das Datum wurde kurzerhand ausgetauscht, was zweifelsfrei für eine bewusste Falschdarstellung spricht. Warum aber nun ein altes Video aus Russland als Anschlagsvideo aus Brüssel verkaufen? Was ist mit den Originalvideos aus Brüssel? Zeigen die vielleicht etwas, das die Öffentlichkeit nicht sehen soll?

Quelle

Video Brüssel aus Russland

Ob nun Islamisten, Geheimdienste oder der IS zusammen mit Geheimdiensten hinter den Anschlägen stecken, ist eigentlich zweitrangig. Sie alle haben ihre Ziele wieder einmal erreicht und die Mehrheit der europäischen Bevölkerung reagiert wie gewünscht. Was die Ziele im Einzelnen sind?

1. Angst verbreiten. Der IS verfolgt dieses Ziel, weil er als Terrororganisation ernst genommen werden will. Die Geheimdienste und Regierungen nutzen die Angst indes, um den totalen Überwachungsstaat voranzutreiben und bürgerliche Freiheiten abzubauen. Dumm nur, dass weder die Vorratsdatenspeicherung noch Videokameras die letzten Anschläge in Brüssel und Paris verhindert haben. Und V-Leute wie Irfan Peci wurden lediglich dazu genutzt, die Situation weiter anzuheizen und den Terror zu finanzieren.

2. Die Nazifizierung der Gesellschaft vorantreiben. Warum die westliche Elite das will, ist offensichtlich. Wenn das Volk Jagd auf Ausländer und insbesondere auf Muslime macht, haben die Banken und Konzerne ihre Ruhe. Selbst den etablierten Parteien kommt es zugute, wenn die tumben Massen Parteien wie den Front National und die AfD für eine Alternative halten, denn im Grunde vertreten die Rechtspopulisten dieselben arbeiterfeindlichen Interessen des Kapitals.

Doch warum sollte dem IS an einer fremdenfeindlichen und insbesondere islamfeindlichen Stimmung gelegen sein? Das ist weniger kompliziert, als es sich anhört. Der IS hat in den letzten Monaten große Teile der von ihm eroberten Gebiete wieder verloren. Außerdem gehen ihm langsam die Kämpfer aus, denn über 10.000 haben bereits ihre gerechte Strafe für die von ihnen verübte Gräuel erhalten. Setzt sich dieser Trend fort, bleibt bald nicht mehr viel vom selbsternannten Kalifat übrig und wer möchte schon für die Verliererseite kämpfen, wenn er oder sie noch etwas Positives aus dem eigenen Leben machen kann?

Die Anschläge sorgen nun jedoch für eine islamfeindliche Stimmung in Europa. Wenn als Konsequenz daraus noch mehr Asylheime brennen, Moscheen beschmiert und Muslime von Faschos zusammengetreten werden, entsteht Hass auf die westliche Welt. Mit diesem Hass lässt sich arbeiten. Gemäßigte Muslime, die dem braunen Mob zum Opfer fallen, sind gefundenes Fressen für die Salafisten. Deren scheinbar rettende Hand verteilt dann früher oder später Kalaschnikows oder Sprengsätze.

Die Faschisten und Rechtspopulisten werden damit zu unfreiwilligen Helfern des IS, was wieder einmal zeigt, dass pauschaler Hass auf alles Fremde niemals zielführend ist. Es sei denn, man wünscht sich wahlweise eine faschistische neue Weltordnung oder ein globales Kalifat. Ansonsten wären wir wieder bei der Logik: Wer Gewalt mit Gewalt bekämpft, der heilt auch Krebs mit Zyanid.

Sabotage – Arni und seine Freimaurer-Gang

von Shinzon

Es ist ja nicht so, dass Filme mit Arnold Schwarzenegger allesamt schlecht wären. Sein Comeback hat uns einige interessante Actionkracher wie „The Last Stand“ und „Escape Plan“ beschert. Wer diese Filme mag, sollte jedoch einen weiten Bogen um „Sabotage“ machen, denn der hat mit beiden erstgenannten nichts gemeinsam. Er ist brutal, blutrünstig und vollgestopft mit Satanismus.

Breacher (Arni) führt ein Sondereinsatzkommando der Anti-Drogen-Behörde DEA an, doch er und sein Team sind genauso kriminell wie die Drogenbosse. Statt die Gangster vor Gericht zu bringen, stehlen die Drogencops deren Geld. Bei diesem Coup gibt es gleich mal ein versifftes Scheißhaus zu sehen und auch die anschließende Bergungsaktion in der Kanalisation überschreitet die Kotzgrenze. Die ganzen verschmierten Fäkalien sind definitiv noch abstoßender als das viele Blut.

Die Bergung der Millionenbeute birgt aber noch eine unangenehmere Überraschung. Das Geld ist nämlich weg. Zu allem Übel spricht sich die krumme Tour auch noch herum, was die Karrieren von Breachers Team zu ruinieren droht. Ab sofort stehen sie unter Beobachtung, weshalb es schon fast wieder gut für sie ist, dass es keine belastende Beute gibt.

Für den Actionhelden Arni ist der korrupte Cop eine ziemlich ungewöhnliche Rolle. Nur in einer Szene darf Schwarzenegger er selbst sein und in einem Fitnessstudio pumpen gehen. Ansonsten passt hier gar nichts, nicht mal das olle Tattoo am Hals. Der Totenschädel mit Zylinder scheint fast anzudeuten, dass Arni für die Rolle des Meisters vom Stuhl(gang) etwas zu alt ist.

01 Tattoo Zylinder

Sein DEA-Team schmückt sich mit ähnlich okkulten Tattoos. Neben noch mehr Totenschädeln gibt es u.a. auch einen Skorpion.

02 Tattoos Schädel

03 Tattoo Skorpion

Die harten Jungs und das harte Mädel hängen in einer heruntergekommen Bruchbude ab, wo der Teufel schon mal im Detail steckt. Das ist schon kein Wink mit dem Zaunpfahl mehr, sondern mit dem gesamten Gartenzaun. Aber es kommt noch dicker.

04 Der Teufel im Detail_1

05 Der Teufel im Detail_2

Auf dem Sandsack gibt es ein weiteres Detail. Eine umgedrehte Pyramide mit einem Tau. Rechts daneben eine Flagge mit Totenkopf und gekreuzten Knochen.

06 Tau-Pyramide

Auf einer weiteren schwarzen Flagge sind irgendwelche arabischen Schriftzeichen abgebildet. Die könnte fast von islamistischen Terroristen stammen.
07 Flagge

Außerhalb der Baracke prangt ein großes Schild, welches ebenfalls eine nähere Betrachtung verdient. Am auffälligsten ist darauf ein schwarzer Vogel mit Totenschädel, der gelinde gesagt angsteinflößend ausschaut. Das ist aber noch nicht alles. Rechts darüber ist das Sternbild des Orion zu sehen, welches die astrologische Jagdszene am Nachthimmel dominiert. Eine Andeutung der Jagd, die bald eröffnet wird. Etwas unklar ist dagegen die Bedeutung des Alpha und Omega, was eigentlich eine Bezeichnung für Gott ist.

08 Schild

Als Breacher bei seinem Team eintrifft, verkündet er, dass sie wieder im Geschäft sind und gibt ihnen ihre Marken zurück. Sofort geht es zum Training, wo Breacher feststellen muss, dass die Frau in seinem Team selbst drogenabhängig ist. Da ist sie bei der DEA ja goldrichtig. Das Training findet jedenfalls in einer vergammelten Fabrik statt, wo es gleich noch die Pyramide mit Auge oben drauf gibt.

09 Pyramide mit Auge

Vor diesem expliziten Freimaurersymbol quatscht Breacher mit einem Teammitglied (Sam Worthington), welches sich „Monster“ nennt und eine Träne unter dem Auge tätowiert hat. Letzteres Detail ist ein Knastcode und kann u.a. für einen begangenen Mord stehen. Da passt mal wieder alles zusammen. Kriminelle Logenbrüder mit Bezug zum Satanismus und Menschenschlächterei.

10 Monster_1

Auch im zweiten Durchgang ist es wieder das Monster, das direkt vor der Pyramide steht.

13 Monster-Pyramide_2

Im Anschluss geht es erst mal in den Stripklub. Zeit für Sexismus. Aber sollen die Jungs es genießen, denn kurz darauf beginnt irgendwer, die Mitglieder von Breachers DEA-Team einen nach dem anderen umzubringen. Der Erste wird in seinem Wohntrailer auf einem Bahngleis abgestellt, was ziemlich übel ausgeht. Die Leichenteile werden über hundert Meter verteilt und der Regisseur David Ayer verschont das Publikum wieder einmal nicht mit Detailansichten. Wer schon immer mal wissen wollte, wie sich Polizeibeamte an einem Unfallort fühlen, ist hier genau richtig. Wer jedoch schwache Nerven hat, sollte diese Bilder der Gewalt hingegen lieber überspringen bzw. den Film komplett meiden.

Die weiteren Morde sind gleichermaßen unästhetisch und die erste Spur scheint zu der Drogenmafia zu führen, welcher Breachers Team die Kohle geklaut hat. Das klingt zunächst logisch, denn Motiv und Methoden passen. Außerdem wurden in der Vergangenheit schon Breachers Frau und Sohn grausam von der mexikanischen Drogenmafia zu Tode gefoltert. Also machen die Cops erst mal Jagd auf die Drogengangster.

Wie bereits beim Training wird auch im Einsatz wieder eine Pyramide mit Auge platziert. Diesmal sogar mit Zirkel und Winkelmaß, mit besten Grüßen von der Hellywood-Loge. Na wenn das mal kein Hinweis auf die wahren Drahtzieher hinter den Crystal Meth-Laboren ist…

14 Freimaurerposter_1

15 Freimaurerposter_2

Was die Freimaurer von Jesus halten, zeigen sie einen Raum weiter. Dort wird ein Drogendealer niedergeschossen und das Blut spritzt auf einen Jesus am Kreuz.

16 Jesus Opfer

Als Zugabe gibt es noch eine 6 in exakt 3 Kameraeinstellungen. Hier steckt der Teufel wirklich im Detail.

17 666

Und zum krönenden Abschluss gibt es noch ein paar Pentagramme. Man wird den Verdacht einfach nicht los, dass es sich hier um rituelle Blutopfer handelt. Zur Belohnung gönnt sich die drogensüchtige Drogenermittlerin Lizzy (Mireille Enos) erst mal etwas Meth, denn was wäre ein solches Opferritual ohne den besonderen Kick? Schon Aleister Crowley hat sich so ziemlich alles rein gepfiffen, was der Drogenmarkt zu bieten hat.

18 Pentagramme

Wie sich letztendlich herausstellt, stammten die Fingerabdrücke der Dealer von zwei Leichen, die in einem Gewässer versenkt wurden. Der Mörder kommt also aus den eigenen Reihen und schon bald weiß Breacher nicht mehr, wem er noch trauen kann. Einzig die Ermittlerin Caroline Brentwood (Olivia Williams) ist als Außenstehende noch vertrauenswürdig und hilft ihm.

Das Team bricht indes endgültig auseinander. Lizzy betrügt Monster mit dessen Kollegen Sugar (Terrence Howard) und eben diese beiden sind für die ganze Mordserie verantwortlich. Nachdem Lizzy die Leiche ihres Ex Monster in den Kühlschrank gestopft hat, damit er länger frisch bleibt, wird sie von Breacher aufgespürt. Es folgt eine Verfolgungsjagd, die für Lizzy und Sugar hässlich endet. Nachdem sich die beiden einen Radfahrer als Kühlerfigur zugelegt haben, krachen sie in einen Abschleppwagen. Sugar wird dabei zerteilt und Lizzy im Kofferraum schwer verletzt.

19 Blutrünstig

Bevor Breacher sie erledigt, gesteht er ihr noch, dass er das Geld genommen hat. Indirekt ist also er für den ganzen Schlamassel verantwortlich. Das Geld brauchte er, um die Polizei in Mexiko zu bestechen und so den Aufenthaltsort der Mörder seiner Familie zu erfahren. Diesen Plan setzt er schlussendlich in die Tat um und knallt die Drogengangster in einer mexikanischen Bar ab. Diese sind bereits passend gekleidet.

20 Schädeljacke

Ebenso passend ist das Plakat hinter Breacher an der Wand. Darauf steht „Sin, Sin, Sin“, was herrlich doppeldeutig ist. Das spanische „sin“ bedeutet nämlich „ohne“, während das englische „Sin“ für „Sünde“ steht. Ohne Sünde ist Breacher aber keinesfalls, da er für seine Rache gestohlen, gelogen und gemordet hat. Es lässt sich daher doch eher als „Sünde, Sünde, Sünde“ lesen.

21 Sin Sin Sin

Fazit: „Sabotage“ ist ein extrem brutaler, blutrünstiger Film, der schwer auf der Seele lastet. Entweder man fühlt sich danach schlecht oder man verroht. Um es auf das letzte Bild herunter zu brechen: Der gesamte Film ist eine Sünde. Die Symbole derer, die dieses satanische Werk verbrochen haben, sind dabei überall präsent. Zudem zeigt sich an diesem Streifen wieder einmal sehr schön die Verbindung zwischen Freimaurerei und Satanismus.

Silvester in Köln – Eine Inszenierung?

von Shinzon

Was in der Silvesternacht am Kölner Hauptbahnhof sowie in einigen anderen Großstädten geschehen ist, spottet jeder Beschreibung. Sexuelle Massenübergriffe, offensichtlich begangen von einem Mob mit Migrationshintergrund. Das ist natürlich Wasser auf die Mühlen von AfD, Pegida, NPD, Identitären und anderen Rassisten. Scheinbar ist nun genau das eingetreten, wovor sie immer gewarnt haben. Allerdings nur scheinbar.

Es ist ziemlich offensichtlich, dass die Täter keine Kriegsflüchtlinge sind, die ja oft selbst erst ihre Familien vor der sexuellen Versklavung durch den IS gerettet haben. Die Annahme, dass sich einige Hundert völlig fremde Menschen, die zum Teil nicht mal dieselbe Sprache sprechen, spontan zum Gang Bang treffen, ist vollkommen absurd! Tatsächlich konnten zwar einige Scheinflüchtlinge als Täter ermittelt werden, es dürfte sich bei den Betreffenden jedoch um unter falschen Vorwänden eingereiste Islamisten handeln.

Der angebliche Fund von Asylanträgen auf dem Bahnhofsgelände erinnert indes an Mohammed Attas magischen Pass, der in den Trümmern am Ground Zero gefunden wurde. Wie dumm müsste ein Flüchtling schon sein, um ein solches Papier an einen Tatort mitzunehmen? Hinter den Übergriffen in Köln stecken mit Gewissheit keine Kriegsflüchtlinge und mit Sicherheit sind Flüchtlinge auch keine niederen Tiermenschen, die es nur auf unsere Frauen abgesehen haben. Wer derartiges behauptet, ist einfach nur ein hohler Rassist!

Kommen wir stattdessen lieber zu den Fakten. Der Mob am Kölner Bahnhof sowie in Hamburg und anderen Großstädten war bestens organisiert und kannte die Umgebung. Das setzt zum einen voraus, dass ein Großteil Täter schon längere Zeit in Deutschland lebt, möglicherweise sogar schon in zweiter Generation. Des Weiteren müssen die Täter bereits lange im Vorfeld vernetzt gewesen sein, um eine solche Tat zu planen. Interessanterweise geht davon inzwischen sogar der Bundesinnenminister Heiko Maas (SPD) aus.

Aufgrund der frauenverachtenden Ausrichtung der Übergriffe ist ein islamistischer Hintergrund sehr wahrscheinlich. Doch ist dies das alleinige Werk von Salafisten? Oder wurde der Mob von Geheimdiensten angeleitet? Der Einfluss von CIA und Verfassungsschutz auf Islamisten ist seit den Enthüllungen um den IS sowie dem öffentlichen Geständnis von Ex-V-Mann Irfan Peci längst kein Geheimnis mehr. In diesem Zusammenhang sind auch die bisher ermittelten 32 Täter interessant. Neben 9 Algeriern, 8 Marokkanern, 5 Iranern, 4 Syrern, einem Iraker und einem Serben gehört offenbar auch ein US-Amerikaner zu den Tätern.

Eine mögliche Verwicklung von Geheimdiensten in die Ereignisse würde mitunter das Verhalten der Kölner Polizei erklären, welche den Mob lediglich ins Bahnhofsgebäude drängte, danach wegschaute und alle Notrufe ignorierte. Auffällig ist darüber hinaus, dass die Verantwortlichen bei der Polizei in Nachhinein versuchten, die Übergriffe zu vertuschen und von einer ruhigen Nacht ohne größere Zwischenfälle sprachen.

Es scheint so, als wollten hier einige verborgene Kräfte mit derartigen Übergriffen die rassistische Stimmung in der deutschen Bevölkerung weiter anheizen und das Land an den Rand eines Bürgerkrieges treiben. Die Rechnung geht auf jeden Fall auf, wenn man sich die Kommentare in sozialen Netzwerken durchliest. In diesen wird munter gegen Flüchtlinge gehetzt und offen zu Racheakten aufgerufen. Aber Racheakte an wem? Was hat beispielsweise ein indischer Student in Jena oder eine syrische Flüchtlingsfamilie in Sachsen mit den sexuellen Übergriffen am Kölner Bahnhof zu tun? Brennende Asylheime und verprügelte Ausländer haben absolut nichts mit Vergeltung zu tun, sondern sind ebensolche Straften.

Die faschistischen Forentrolle überbieten sich derzeit mit menschenverachtenden Kommentaren. So wird im Facebook und auf Youtube u.a. bedauert, dass die Übergriffe nicht Flüchtlingshelferinnen getroffen haben. Den Nazis wäre es also durchaus recht, wenn deutsche Frauen vergewaltigt werden, sofern diese Menschen in Not helfen. Was unterscheidet solch abartige Menschenfeinde eigentlich noch von dem Mob am Kölner Bahnhof? Wahrscheinlich hätten jene, die solche Kommentare verfassen, sogar beim Gang Bang mitgemacht, wenn diesem nur Frauen mit humanistischem oder gar linkem Weltbild zum Opfer gefallen wären.

Solchen Kommentare verdienen ausnahmslos Dislikes, was jedoch bei Facebook nicht möglich und bei Youtube zwar möglich, aber nicht sichtbar ist. Die rassistischen Parolen von Pegida, Björn Höcke und diversen Neonazis nutzen das Leid der Betroffenen für ihre Propaganda schamlos aus. Die rechte Hetze hat daher mit Solidarität nichts zu tun, sondern einzig mit pauschalisierendem gruppenbezogenem Menschenhass.

Dazu passt auch die völlige Ignoranz gegenüber der Tatsache, dass die restlichen drei der bereits erwähnten 32 Tatverdächtigen Deutsche sind. Wenn wegen Köln und Hamburg alle Ausländer Vergewaltiger wären, dann wären dieser kruden Logik zufolge die deutschen Männer ebenfalls allesamt Sexualstraftäter. Und tatsächlich kam es erst letztes Jahr auf dem Oktoberfest zu einem sexuellen Übergriff eines Deutschen auf eine amerikanische Besucherin. Wo war da der Aufschrei? Die bayrische Polizei nannte den Deggendorfer Genitalgrabscher in einer Pressemitteilung stattdessen einen „kecken Burschen“. Bestraft wurde zudem lediglich das Opfer, welches sich mit einem Bierkrug zu wehren wusste.

Angesichts dessen ist die aktuelle Hexenjagd auf Ausländer und Muslime einfach nur widerwärtig. Dabei haben die Opfer der sexuellen Übergriffe bereits genug zu erdulden. Darunter die unqualifizierten Äußerungen von Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker. Die empfahl allen Frauen, nicht die Nähe zu fremden Männern zu suchen, nicht mit Fremden mitzugehen und eine Armlänge Abstand zu wahren. Wie sie aus eigener Erfahrung weiß, hat das bei der Messerattacke vom 17. Oktober 2015 ja super geklappt. Oder etwa nicht? Frau Reker hätte dem weiblichen Teil der Bevölkerung genauso gut empfehlen können, das Haus in Zukunft nicht mehr ohne Burka zu verlassen.

Für die Opfer müssen derartige Verhaltenstipps wie blanker Hohn klingen. Zumal sich in der fraglichen Nacht niemand freiwillig begrabschen lassen hat und die Einhaltung eines Mindestabstandes von einer Armlänge bei einer Übermacht von hunderten Sexualstraftätern kaum möglich war. Während Frau Reker bei der letzten Bürgermeisterwahl noch auf das Mitgefühl der Massen setzten konnte, dürfte ihr Mangel an Mitleid und Respekt gegenüber anderen Opfern von gewaltsamen Übergriffen wohl gehörig die Wiederwahl versauen.

Statt dummes Zeug zu labern, wäre nun eine lückenlose Aufklärung der Ereignisse sowie eine juristische Verurteilung der Täter angebracht. Ermittelt werden sollte dabei ebenso gegen die Kölner Polizei, welche sich zumindest der unterlassenen Hilfeleistung schuldig gemacht hat. Über eine Verstrickung staatlicher Behörden in die Ereignisse werden wir indes von offizieller Seite ohnehin nie etwas erfahren.

Die Silvesternacht in Köln wird als Nacht der Schande in die Geschichte eingehen. Allerdings nicht nur die Schande der sexistischen Vergewaltiger, sondern auch die Schande der untätigen Polizei, die Schande unqualifizierter Politiker und die Schande der rassistischen Hetzer. Von letzteren sollten die Deutschen auf Distanz gehen, wenn sie zukünftig nicht in einem totalitärfaschistischen Überwachungsstaat mit Konzentrationslagern leben möchten. Aber leider, so scheint es, geht die Rechnung der Elite wohl abermals auf. Nach Paris im letzten Jahr ist es ihnen erneut gelungen, mittels Chaosagenten Hass in die Köpfe der Menschen zu säen, welcher uns zielsicher in die neue Weltordnung führen wird.

Wir wollen uns jedoch nicht zu Marionetten der NWO machen lassen, die sich in die vorgesehene Richtung bewegen, wenn oben jemand an den Fäden zieht. Wir brauchen daher auch keine Debatte über Migranten, sondern eine Debatte über Sexismus. Respektlosigkeit und Gewalt gegenüber Frauen ist immer widerwärtig, egal welche Nationalität, Hautfarbe oder Religion die Täter besitzen.

Deutschland zieht in den Krieg – Mit Schrottflugzeugen und ohne Soldaten

von Shinzon

Eigentlich sollte es niemanden verwundern, dass Deutschland nach den Anschlägen von Paris nun in Syrien mitmischt. Immerhin war das ja eines der Ziele, welche mit dem Anschlag verfolgt wurden. Dämlich ist es trotzdem. Zum einen kamen die Drahtzieher gar nicht aus Syrien. Aber wer will schon Frankreich und Belgien bombardieren? Zum anderen wird der Einsatz in Syrien den IS nicht schwächen, sondern stärken.

Wir erinnern uns: Der IS entstand überhaupt erst durch die Kriege in Afghanistan (wo die Truppen nun gleich noch mit aufgestockt statt abgezogen werden), im Irak und Libyen sowie den vom Westen angezettelten Bürgerkrieg in Syrien. Jetzt abermals Bomben zu werfen und Chaos zu stiften ist in etwa so, als würde man einen Alkoholiker mit Schnaps heilen wollen. Hinzu kommt, dass bei den Angriffen immer wieder die PKK getroffen wird, die als einzige Kraft wirklich nennenswerte Erfolge gegen den IS erzielen konnte. Ein Schelm, der Böses dabei denkt, vor allem wenn die Bombe wieder mal aus Richtung Türkei kam.

Der IS soll allerdings auch überhaupt nicht bekämpft werden. Das könnte man vielleicht noch den Russen abnehmen, welche Assad und damit ihren Mittelmeerhafen retten wollen. Der Westen unterstützt jedoch weiterhin die Saudis, Katar und die Türkei, die den IS allesamt unterstützen und Geschäfte mit ihm machen. Wer den IS wirklich treffen will, müsste diese Länder sanktionieren, um seine Geldquellen auszutrocknen. Der ganze Krieg ist also eine Lüge und die eigentlichen Ziele sind die syrischen Ölfelder sowie der Sturz Assads, um Russland zu schwächen. Wie schnell sich daraus ein 3. Weltkrieg ergeben kann, zeigte unlängst der Abschuss eines russischen Kampfjets durch den NATO-Staat Türkei, welcher den IS offen unterstützt.

Wer zwischen den Ohren keinen Hohlraum besitzt, sollte ohnehin längst erkannt haben, dass Kriegseinsätze kein Zeichen von Solidarität sind und wenn Merkel wieder mal was von „Frieden“ faselt, dann ist das ganz klar orwellsches Neusprech. Frieden schafft man nicht mit Waffengewalt. Wobei Deutschland bis jetzt sowieso nur Aufklärung betreibt. Die USA stellen zwar schon die unverschämte Forderung nach deutschen Bodentruppen, doch diese kann Deutschland gar nicht erfüllen. Der Bundeswehr mangelt es nämlich an Rekruten und obendrein löst sich das Kriegsgerät in seine Bestandteile auf. Es war schon ein schwerer Akt, überhaupt 6 Tornados in die Luft zu bekommen.

Es stellt sich die Frage, wie man nun mehr Soldaten an die verzogenen Gewehrläufe bekommen will? Mit Slogans wie „Schöner sterben in Syrien“? „Kommt nach Syrien und kämpft gegen lustige Islamisten, Kopfrasur inklusive. Der größte Gaudi seit Stalingrad, für Begräbnis wird gesorgt.“ Nein, das klingt wahrlich nicht sehr einladend. Und weil kaum ein Deutscher so dumm ist, wollen Flintenuschi und die AfD nun syrische Flüchtlinge rekrutieren und mit Waffen zurück in ihre Heimat schicken. Klar, die sind bestimmt total versessen darauf, sich für den NATO-Imperialismus köpfen zu lassen, deshalb sind sie ja von dort geflohen. Geht’s noch?

Mit dem Kriegseinsatz produzieren Frankreich, Deutschland, die Türkei, USA und Russland nur noch mehr Flüchtlinge. Die müssen nämlich jetzt auch aus Gebieten fliehen, die längst vom IS befreit waren. Geradezu zynisch ist es angesichts dessen, dass die Union gleichzeitig weniger Flüchtlinge fordert. Weniger Krieg – weniger Flüchtlinge. Mehr Krieg – mehr Flüchtlinge. Das sollte selbst dem dümmsten bayrischen Hinterweltler einleuchten.

KenFM über die Profiteure der Pariser Anschläge

Man sollte es Ken Jebsen nachsehen, dass er nicht auf die okkulten Symbole und diversen Vorankündigungen bei den Terroranschlägen in Paris eingeht. Dafür sind wir da. Es ist ihm allein schon hoch anzurechnen, dass er es angesichts der Schockstarre und Massentrauer überhaupt wagt, die Ursachen sowie Profiteure und gewollten Konsequenzen der Anschläge klar zu benennen. Ebenso hinterfragt er, wie trotz Überwachung und erst recht nach Charlie Hebdo erneut etwas Derartiges passieren konnte. Von daher ein sehr wichtiger Beitrag für alle, die gerade erst beginnen, aufzuwachen, aber noch nicht genügend für das Gesamtbild sensibilisiert sind.

Freitag der 13. in Paris

Nachdem es Jahre gedauert hat, bis die 9/11-Anschläge in den alternativen Medien kritisch aufgearbeitet wurden, braucht es heutzutage nicht mehr so lange, Terroranschläge zu hinterfragen. Bei der Anschlagsserie, welche am Abend des 13. November 2015 über Paris hinwegrollte, stimmt dabei so einiges nicht. Mit diesem kritischen Beitrag wollen wir selbstverständlich niemanden herabwürdigen, der das Massaker miterleben musste oder Angehörige verloren hat. Allen Überlebenden und Angehörigen der Opfer gelten unser tief empfundenes Beileid sowie unsere uneingeschränkte Solidarität. Genau deshalb müssen wir die Ereignisse auch hinterfragen, denn wir alle haben ein Recht auf die Wahrheit.

Die Anschläge geschahen in einer weitgehend videoüberwachten Stadt, in einem Land mit Vorratsdatenspeicherung und wurden von Islamisten durchgeführt, welche zum Teil polizeilich bekannt waren und ihre Tat auf Twitter ankündigten. Doch weder die NSA noch andere Geheimdienste oder die französische Polizei wollen etwas von den öffentlich angekündigten Anschlägen geahnt haben. Die erneute Debatte um die Einschränkung von Grundrechten zugunsten totaler Überwachung ist angesichts dessen ebenso unglaubwürdig wie die Behauptung, sämtliche Sicherheitsbehörden hätten versagt.

Insbesondere gilt dies, da gleichzeitig eine Übung mit genau dem Szenario stattfand, welches sich tatsächlich ereignete. Derartiges kennen wir bereits von New York und London. Langsam wird es sehr merkwürdig, dass zufälligerweise immer dann entsprechende Übungen stattfinden, wenn es Terroranschläge von weltweitem Aufsehen gibt. Ebenso bedenklich ist das anschließende Hinwegsterben fast sämtlicher Täter, die dann praktischerweise nicht mehr vor Gericht aussagen können.

Wer soll diesen Bullshit noch glauben, nachdem bekannt wurde, dass die USA schon seit 2012 vom IS wussten und diesen aktiv unterstützt hatten, um die syrische Regierung zu destabilisieren? Wer kann ernsthaft noch davon ausgehen, keine Regierung würde Anschläge bewusst geschehen lassen und anschließend instrumentalisieren, nachdem der ehemalige V-Mann Irfan Peci aufdeckte, dass ihn der Verfassungsschutz jahrelang dafür bezahlt hatte, für den Jihad zu werben? Die Zeiten, in denen das Volk noch gutgläubig alles schluckte, was die Herrschenden ihnen servieren, sind definitiv vorbei!

Abgesehen von den üblichen Ungereimtheiten und dem vermeintlichen Versagen der Sicherheitsbehörden, gibt es bei den Anschlägen von Paris wieder einmal okkulte Symbolik. So wurde in den Nachrichten, u.a. auf Phoenix, von einem „Angriff auf die Kreuzfahrernationen Frankreich und Deutschland“ gesprochen. Zwar bezeichnen Islamisten westliche Nationen durchaus oft als „Kreuzfahrer“, dennoch ist die Verbindung mit dem Datum suspekt. Wer führte denn einst die Kreuzzüge im Mittelalter an? Richtig: Die Tempelritter! Und an welchem Tag wurden die Tempelritter verboten? An einem Freitag den 13., wie überaus interessant! Wer da noch an Zufälle glaubt, schlummert noch in den untersten Tiefen der Matrix.

Und es gibt noch mehr Symbolik. Eine der Schießereien mit Geiselnahme fand auf einem Konzert der amerikanischen Band Eagles of Death Metal statt. Im wahrsten Sinne des Wortes „Todesmetal“, wobei jedoch zu erwähnen wäre, dass dies gar nicht das Genre der Band ist. Die spielt unter anderem rockige Cover der Eagles, einer Kultband mit Verbindungen zur Church of Satan. Deshalb waren die Eagles of Death Metal allerdings nicht als Ziel ausgewählt, sondern wohl eher wegen ihrer Anbiederung an Israel. Selbstverständlich haben alle Bandmitglieder überlebt, nur die Fans und Mitarbeiter wurden geopfert.

Passend dazu kursierten kurz nach der Anschlagsserie Bilder in sämtlichen Medien, die den Pariser Eiffelturm als Todesrune zeigen. Die ahnungslose Masse glaubt, dies sei ein Symbol des Friedens, doch Frieden herrscht ja gerade nicht. Im Gegenteil bombardiert Frankreich gerade Syrien, obwohl die Täter aus dem eigenen Land sowie Belgien kamen. Für jene, die sich mit der wahren Bedeutung dieses Symbols auskennen, ist die Todesrune in Bezug auf die vielen Toten extrem pietätlos. Ausgedacht hat sich das wohl eine Werbeagentur und das quasi über Nacht. Oder vielleicht doch schon lange im Vorfeld?

Eifeltod

Wo es Symbolik gibt, sind magische Vorahnungen nicht fern. So gibt es in der „Battlestar Galactica“ Spin Off Serie „Caprica“ einen Anschlagsplan auf ein Stadion, welcher von einer Gruppe religiöser Fundamentalisten erarbeitet wird. Diese ähneln zwar mit ihren christlichen Symbolen und der Polygamie eher den Mormonen, was darauf zurückzuführen ist, dass der Galactica-Erfinder Glenn A. Larson den Mormonen angehört. Aber solche Details sind unerheblich. Knackpunkt ist, dass die „Soldaten des Einen“ (STO) religiös motivierte Terroristen sind, die einen Anschlag auf ein Stadion planen und daneben noch weitere Terrorakte durchführen.

In der Serie wird der Anschlag letztendlich verhindert, was nunmehr auch in der Realität zutrifft. Die IS-Attentäter schafften es nämlich nicht durch die Einlasskontrollen und zündeten ihre Bomben daher vor dem Stadion, wodurch Schlimmeres verhindert wurde. Zwar verläuft das Szenario in „Caprica“ etwas anders, denn dort sind es Cylonen, welche die Terroristen mittels Scharfschützengewehren ausschalten. Dies ist jedoch eine Anspielung auf verschärfte Sicherheitsmaßnahmen. Die Serie wirbt unverhohlen für die Akzeptanz von Kampfrobotern, in der Realität geht es indes um die Akzeptanz von Militär im Innern.

Darüber hinaus wird in der Serie der finale Todesschuss propagiert. Dieser wird nötig, weil die Sicherheitsbehörden versagen. Interessanterweise hat das in der Serie den Grund, dass die „Soldaten des Einen“ heimliche Unterstützer bei den Sicherheitsbehörden haben. Diese Anspielung ist nun schon sehr direkt und lässt keinen Interpretationsspielraum zu.

Neben der Serie Caprica wimmelt es natürlich auch in der Musikindustrie von Anspielungen. So kündigten die Rapper Bushido und Shindy in ihren Videos „Brot brechen“, „Classic“ und „Adel“ die Anschläge in Paris an. In „Brot brechen“ posieren die beiden mit Terroristen in einem Konzertsaal, wozu Shindy “Im November ist alles vorbei“ rappt.

Bushido IS

In „Adel“ sieht man indes den zerstörten Eiffelturm im Hintergrund. Möglicherweise könnte es also noch schlimmer kommen, denn die Zerstörung des Eiffelturms wird auch in zahlreichen Filmen angekündigt. An dieser Stelle müssen wir daher auch TrauKeinemPromi widersprechen, der in seinem Video meint, diese Szene sei nur symbolisch und stellvertretend für Paris. Obwohl wir seine politischen Ansichten nicht teilen und seinen vulgären Tonfall ablehnen, sind seine Recherchen die Rapszene betreffend dennoch interessant genug, um sie hier zumindest zu erwähnen.

Bushido Eifelturm

Abschließend müssen wir noch kurz auf die Konsequenzen der Attentate von Paris eingehen. Bei diesem Event geht es nicht mehr nur um die Rechtfertigung von mehr Überwachung und Krieg, sondern auch um eine gewollte Stärkung rechtspopulistischer und faschistischer Kräfte in Europa. Ein Polizeistaat lässt sich nämlich am besten durchsetzen, wenn Faschisten an der Macht sind.

Aufgrund der künstlich generierten Wirtschafts- und Finanzkrise konnten jedoch eher linke Parteien einen starken Zulauf verbuchen. In Griechenland konnte die Syriza sogar die Regierung übernehmen und in Portugal zeichnet sich ein ähnlicher Wechsel ab. Obgleich solche linken Regierungen mittels finanzieller Massenvernichtungswaffen erpressbar bleiben, stinkt den herrschenden Eliten die demokratische Entscheidung der Menschen in Europa gewaltig. Immerhin setzen sich linke Parteien für eine Dezentralisierung von Macht und die Besteuerung von Reichtum ein. Dieser Trend soll nun gestoppt werden, indem die Flüchtlingskrise instrumentalisiert und gezielt Angst geschürt wird.

Es ist nur logisch und konsequent, wenn die AfD, Pegida und Neonaziparteien die Anschläge von Paris aufgreifen und damit Hass gegen Kriegsflüchtlinge schüren. Die Attentäter kamen jedoch nicht als Flüchtlinge getarnt nach Frankreich. Wer den festen Willen hat, einen Anschlag durchzuführen, riskiert nicht, im Mittelmeer zu ersaufen oder nach einem zermürbenden Fußmarsch über die Balkanroute in einem Auffanglager zu landen. Die Terroristen waren größtenteils schon längst In Frankreich und jene aus Belgien sind über reguläre Wege eingereist.

Wer wegen der Anschläge vom 13. November nun Rechtspopulisten und Neonazis hinterher läuft, macht genau das, was die herrschende Elite von ihm oder ihr erwartet. Zudem ist jeder Hass gegen Flüchtlinge, Migranten und Moslems ein Zeichen von Menschenfeindlichkeit. Und es gibt wirklich nichts, was mehr im Sinne der Satanisten sein könnte, als Menschenfeindlichkeit. Von daher lasst Euch nicht aufhetzen, denn Konflikte, Chaos und Bürgerkriege sind genau das, was die herrschende Elite will.

USA förderte jahrelang den IS

Was haben sich die deutschen Massenmedien aufgeregt, als Russland vor wenigen Wochen ankündigte, den Kampf gegen den IS zu unterstützen. Doch Moment mal – war der IS nicht vor kurzem noch der Feind? Das waren doch diese Islamisten, die Weltkulturerbe zerstören, tausende Frauen entführen und vergewaltigen sowie ganzen Familien die Köpfe abschlagen. Warum also wird Russland nun als Aggressor hingestellt, der sich im Nahen Osten einmischt? Sollten wir uns nicht über die russische Hilfe freuen?

Okay, die Russen liefern Waffen an Assad, der immer noch ein nicht gerade sympathischer Despot ist. Das hat Deutschland allerdings auch jahrelang getan, ohne einen Aufschrei in den Massenmedien zu erzeugen. Es mag weiterhin sein, dass es den Russen nur um ihren militärischen Mittelmeerhafen geht. Aber geht es dem Westen in Syrien nicht ebenfalls um geostrategische Interessen? Die Doppelzüngigkeit, mit der hier Russland attackiert wird, obwohl sie doch gegen einen gemeinsamen Feind kämpfen, ist kaum noch zu überbieten.

Insbesondere wenn man beachtet, dass die USA bereits 2012 von der Gefahr des IS wussten und die Al Kaida sogar gezielt gefördert hatten, um Assad loszuwerden und die Region des Nahen Ostens zu destabilisieren. Die USA sind also mit schuld an den unzähligen Toten, den Millionen Flüchtlingen sowie der unwiederbringlichen Zerstörung von Weltkulturerbe. Nur davon liest und hört man in den deutschen Medien fast überhaupt nichts! Und das, obwohl die Verbrechen der USA in diesem Fall weitaus fataler sind, als die aktuellen Waffenlieferungen Russlands an Assad, die immerhin gegen den IS gedacht sind. Klar hat auch die USA schon die eine oder andere IS-Stellung bombardiert, aber das ist dann wieder völlig in Ordnung, selbst wenn die PKK dabei gleich mit weggebombt wird. Ken Jebsen zeigt auf, dass diese einseitige und verlogene Berichterstattung durchaus System hat.