Trump zündet die Welt an

Wir hatten bereits von Anfang an davor gewarnt, dass Trump keineswegs die bessere Alternative zur Kriegstreiberin Clinton sein würde. Allerdings schienen uns bei ihm eher die innenpolitischen Forderungen gefährlich und wir hätten nicht gedacht, dass er die Welt noch schneller in einen globalen Krieg treiben könnte als seine Konkurrentin.

Clinton hatte schon vor der Präsidentschaftswahl klar gemacht, dass sie Assad stürzen wolle, während Trump zunächst ein härteres Vorgehen gegen den IS ankündigte. Nun hat sich alles mit einem Schlag geändert. Anfang April 2017 kam es in der syrischen Provinz Idlib zu einem erneuten Giftgasanschlag, bei dem 72 Menschen starben, darunter 20 Kinder. Trump machte sofort die Assad-Regierung für den Saringaseinsatz verantwortlich und ließ 59 Raketen auf eine syrische Militärbasis nahe Homs abfeuern.

Als einzigen Beweis legten die USA zwei Bilder von angeblichen Opfern des Anschlags vor, die jedoch nichts darüber aussagen, wer das Giftgas eingesetzt hat. Obwohl es bis heute keine unabhängige Untersuchung gab, durch welche die wahren Täter hätten ermittelt werden können, behaupten die USA sowie die Regierungen und Massenmedien der NATO-Staaten, es könne nur die syrische Armee gewesen sein. Die Zeitung mit den vier großen Buchstaben schrieb gar von „Trumps Rache für vergaste Kinder“.

Doch Rache ist keine Lösung, zumal sie in diesem Fall aller Wahrscheinlichkeit nach die Falschen trifft. Die syrischen Chemiewaffen wurden nämlich 2014 unter US-Aufsicht komplett vernichtet. Die Lüge von den Massenvernichtungswaffen, welche die USA uns schon vor dem letzten Irakkrieg aufgetischt haben, zieht also diesmal nicht. Zumal sich bereits bei den letzten Giftgasanschlägen von 2013 später herausstellte, dass die Al Nusra-Front verantwortlich war.

Die Islamisten, die Trump vor kurzem noch vernichten wollte, wären auch die Einzigen, die von einem Sturz Assads durch den Westen profitieren würden. Al Kaida, Al Nusra und IS befinden sich nämlich längst in der Defensive und mussten sich aus wichtigen Städten wie Aleppo und Palmyra zurückziehen. Bashar al-Assad dürfte dagegen keineswegs an einem Giftgaseinsatz gegen die eigene Bevölkerung gelegen sein. Diese feiert ihn nämlich als Befreier von der Terrorherrschaft der Islamisten. Der Westen indes schien allmählich erkannt zu haben, dass Assad als Partner im Kampf gegen Al Kaida und IS gebraucht wird. Warum sollte er sich in dieser vorteilhaften Position die NATO zum Feind machen?

Ähnlich unverständlich ist das Eingreifen Israels, von wo aus inzwischen mehrere Angriffe auf syrisches Territorium gestartet wurden. Wie schon Trumps Raketenbeschuss sind auch diese Übergriffe absolut völkerrechtswidrig und obendrein kontraproduktiv. Assad mag vielleicht ein Verbündeter des israelischen Erzfeindes Iran sein, doch er stellte zu keiner Zeit eine Bedrohung für die israelische Sicherheit dar. Ganz im Gegenteil zum IS, dessen Ziel ein weltweites Kalifat ist.

Andersgläubige – egal ob Juden, Christen, Hindus und sogar abweichende Muslime – haben im „Islamischen Staat“ keinen Platz und werden konsequent ausgerottet. Den IS einem gemäßigten Autokraten vorzuziehen ist also keine gute Idee. Israel schaufelt sich damit sein eigenes Grab. Aber wahrscheinlich muss Benjamin Netanjahu erst seinen Kopf durch das Schwert eines Dschihadisten verlieren, bevor er seine eigene arrogante Dummheit begreift.

Die ganze Situation macht überhaupt keinen Sinn und hat darüber hinaus eine weit größere Dimension. Denn Syrien ist immer noch ein Partner Russlands und Putin wird sich seinen Mittelmeerhafen nicht von der NATO wegbomben lassen. Als Reaktion auf Trumps völkerrechtswidrigen Kriegsakt, hat Russland bereits eine Fregatte vor die syrische Küste geschickt. Die Botschaft ist klar: Noch ein Angriff und die russische Marine wird zurückschießen.

Die Menschheit steht so nah vor dem Ausbruch eines 3. Weltkrieges wie seit der Kubakrise nicht mehr. Mit dem Unterschied, dass im Weißen Haus kein besonnener John F. Kennedy sitzt, sondern ein fanatischer Donald Trump. Und der riskiert nicht nur einen offenen Krieg mit Russland, sondern gleich noch mit China, indem er Nordkorea offen mit einem weiteren völkerrechtswidrigen Angriff droht.

Als Begründung müssen nordkoreanische Raketentests herhalten. Irrwitzigerweise haben die USA kurz darauf selbst eine neue Atomrakete getestet, was damit gerechtfertigt wurde, dass die USA ihre Verteidigungsbereitschaft demonstrieren wollten. Nicht weniger will auch die Volksrepublik Nordkorea. Wenn das für Trump jetzt ein Angriffsgrund ist, sollte er schleunigst die USA bombardieren lassen.

Zwar ist das stalinistische Regime von Kim Jong Un ohne Frage menschenverachtend, aber dafür lohnt es sich nicht, einen Weltkrieg mit möglicherweise Milliarden von Toten anzuzetteln. Da sollte man lieber auf die Selbstbefreiungskräfte der Völker vertrauen. Es rumort nämlich längst in Nordkorea und schon bald wird Kim Jong Un eine Politik der Öffnung betreiben müssen, wenn er nicht abgesägt werden will.

Allerdings dürfte es den USA ohnehin nicht um den nordkoreanischen Diktator gehen. Der vermeintliche Kampf für Freiheit und Menschenrechte ist längst nicht mehr glaubwürdig. Dazu haben die USA über die letzten 100 Jahre zu viele faschistische Diktatoren in Lateinamerika sowie das grausame saudische Königshaus unterstützt. Es dürfte wohl eher um den US-Stützpunkt in Südkorea gehen, wo demnächst Wahlen stattfinden. Nach aktuellen Umfragen liegen die linksgerichteten Kräfte vorn, welche eine Annäherung an den Norden wünschen. Damit könnten die USA einen wichtigen strategischen Vorteil gegenüber China verlieren.

China ist hier der eigentliche Gegner, denn dort sind die USA hoffnungslos verschuldet. Trumps Vorwurf einer Währungsmanipulation ist dabei völlig absurd. Die USA sind selbst an ihrer Misere schuld und die Chinesen waren schlau genug, daraus Profit zu schlagen. Trumps Logik ist nun, die Gläubiger auszuschalten, um die Schulden zu tilgen. Tolle Idee, wird nur leider die halbe Welt in Schutt und Asche legen.

Hinter diesen offensichtlichen strategischen Gründen verbirgt sich allerdings noch mehr. Der 3. Weltkrieg ist nämlich gleichermaßen die vorletzte Stufe zum Aufbau der neuen Weltordnung. Das ist auch der Grund, warum es egal war, ob Hillary Clinton oder Donald Trump die Wahl gewinnen würde. Beide gehören zu den höchsten Kreisen der Freimaurerei des Schottischen Ritus. Beide hatten den Auftrag, die alte Welt niederzureißen, um Platz für eine neue zu machen. Die Frage ist nun, ob Putin und die chinesische Führung, die zweifelsohne ebenfalls zum Club gehören, das Spiel mitspielen? Immerhin überlebt beim Schach nur eine Seite, für die andere heißt es dagegen Schach Matt.

Als erstes werden jedoch sämtliche Bauern geopfert und das sind wir. Deutschland würde es beim Ausbruch eines 3. Weltkrieges besonders hart treffen, denn hier sind die amerikanischen Atomwaffen gebunkert, die Ramstein Air Base (Rheinland-Pfalz) bildet ein wichtiges Drehkreuz für den US-Nachschub und bei Wiesbaden (Hessen) befindet sich das US-Headquarter für ganz Europa. Deutschland ist damit eine gigantische Zielscheibe und die Bundesregierung hat den USA bereits ihre Vasallentreue zugesichert.

Sowohl die Kriegsministerin von der Leichen als auch Außenminister Gabriel fanden lobende Worte für den völkerrechtswidrigen Angriff auf Syrien und obwohl Union und SPD momentan noch nicht selbst in Syrien eingreifen wollen, würde bei einem Konflikt mit Russland automatisch der NATO-Bündnisfall ausgerufen werden. Wenn es zum Äußersten kommt, sind wir also mittendrin statt nur dabei. Es ist 5 vor 12 und damit sind hier keineswegs 5 Minuten gemeint, sondern 5 Sekunden!

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Filmische Weltkriegsdrohungen

Wenn es um Kriegsandrohungen in Filmen und Serien geht, darf man dabei nicht vergessen, welchen Einfluss das Pentagon auf Hollywood hat. Viele Studios lassen es zu, dass Drehbücher vom Pentagon revidiert werden, um im Gegenzug echte Soldaten und Kriegsgerät für ihre Filme zu bekommen, was die Produktionskosten erheblich senkt. Neben solchen Kooperationen gibt es aber auch direkte Propagandafilme wie „Top Gun“, welcher der US Air Force Masseneintritte bescherte.

Wenn nun also in einem Film ein Krieg angekündigt wird, kann man dies durchaus als Teil einer militärischen Propagandastrategie sehen. Nehmen wir z.B. das Feindbild Iran, welches in zahlreichen Blockbustern unterschwellig aufgebaut wird. In „Transporter 3“ von 2008 fragt ein Hacker ganz beiläufig, ob Frank Martin (Jason Statham) die Invasionspläne für den Iran sehen will. (Ganz am Ende des Trailers.) Was wie ein Witz wirken mag, ist in Wirklichkeit bitterer Ernst.

Auch in „Transformers 3“ aus dem Jahr 2011 sieht man gleich zu Beginn, wie die Autobots eine militärische Operation gegen den Iran durchführen.

Zuletzt sah man schließlich im Remake von „Robocop“, wie Teheran von Kampfrobotern besetzt wird. Diese mähen eine Gruppe von Widerstandskämpfern gnadenlos nieder, darunter auch ein Kind mit einem Messer in der Hand.

Der Iran ist aber nicht das einzige Ziel für Hollywoods Propagandamaschinerie. In dem überragenden Kassenschlager „Avatar“ von 2009 erwähnt der Protagonist Jake Sully (Sam Worthington) ganz beiläufig, dass er zuvor in einem Einsatz in Venezuela war. Auch das ölreiche Venezuela steht ganz weit oben auf der Abschussliste der USA und es ist wohl kein Zufall, dass dort momentan Aufstände wie in der Ukraine toben.

Es fällt auf, dass die USA in all diesen Beispielen der Aggressor sind. Angst scheint man in Hollywood indes nur vor China und Nordkorea zu haben. In „Tomorrow, when the War began“ (2010) besetzen z.B. nicht näher beschriebene Asiaten Australien. Eine Gruppe Collegekids sagt ihnen schließlich den Kampf an, welchen das australische Militär nicht gewinnen konnte. Klingt beknackt, aber die Botschaft dahinter lautet: „Das Militär braucht junge Leute!“

2012 sollten dann im ähnlich gearteten „Red Dawn“, dem Remake des grusligen Propagandaschinkens „Die rote Flut“, ursprünglich die Chinesen die USA unterwerfen. Dies war den Machern aber wohl doch zu heikel. Der Film wurde umgeschnitten und die Chinesen durch Nordkoreaner ersetzt. Wahrscheinlich wollte man nicht auf den chinesischen Markt verzichten, wohingegen es in Nordkorea kaum Kinos gibt, geschweige denn Menschen, die sich den Eintritt leisten könnten.

Für China entschied man sich dann jedoch in „Invasion Day“, wobei es direkt ironisch wäre, wenn China die USA pfänden würde. Die USA besetzen am laufenden Band Länder, die keineswegs bei ihnen verschuldet sind.

So viel zu den erklärten Feindbildern. Doch wie steht es um Ankündigungen eines dritten Weltkrieges? In diese Richtung geht „The Divide“, obwohl man darin abermals nur die Besetzung der amerikanischen Stadt New York durch nordkoreanische Truppen aufgetischt bekommt. Immerhin hagelt es aber Atombomben.

The Divide Poster

Wir werden in Zukunft gewiss noch mehr Filme im Kino sehen, die uns auf einen globalen Krieg einstimmen werden. Es gibt allerdings schon eine Fülle an postapokalyptischen Science Fiction Filmen, die uns eine Gesellschaft nach dem 3. Weltkrieg zeigen. In „Equilibrium“ von 2002 nutzt z.B. ein totalitäres Naziregime den letzten Weltkrieg, um den Menschen sämtliche Gefühle zu verbieten, da diese für die Zerstörungen verantwortlich gemacht werden. Das emotionslose Regime führt jedoch längst wieder Krieg gegen all jene Menschen, die fühlen wollen.

The Divide – Obszöne Kellerparty zum Weltuntergang

von Shinzon

Wie aus dem Nichts wird New York mit Atombomben angegriffen. Einer kleinen Gruppe gelingt es, sich in den Schutzkeller von Hausmeister Mickey (Michael Biehn) zu retten und so den Angriff zu überleben. Am Ende werden sie sich jedoch wünschen, gestorben zu sein.

The Divide Poster

Zunächst läuft alles normal ab und Mickey teilt seine Vorräte brüderlich mit seinen Gästen. Nach einiger Zeit dringen jedoch Leute in Schutzanzügen in den Keller ein und entführen die Tochter von Marilyn (Rosanna Arquette). Auf der anderen Seite gelingt es den Überlebenden, einen der Eindringlinge zu überwältigen. Es handelt sich offenbar um Nordkoreaner.

Nein halt, nicht schon wieder das absurde Szenario der Besetzung der USA durch Nordkorea! Zwar besitzen letztere durchaus Atomwaffen, doch mit Sicherheit reichen diese nicht aus, um die gesamte Ostküste der USA zu bombardieren. Obendrein fehlt es Nordkorea an entsprechenden Trägerraketen, um New York zu erreichen. Wenn überhaupt, wäre ein Angriff auf die Westküste wahrscheinlicher.

Allerdings muss man sich über die Sinnhaftigkeit eines solchen Szenarios nicht weiter den Kopf zerbrechen, denn der Film legt gar keinen Wert darauf, die Gründe für den Angriff aufzudecken. Zwar gelingt es einem der Überlebenden, mit dem erbeuteten Schutzanzug das Lager der Angreifer zu infiltrieren und dabei festzustellen, dass diese gesunde Exemplare von Kindern einfrieren, aber diese Spur wird nicht weiter verfolgt.

Was da passiert, wie, warum und weshalb, bleibt für immer ein Rätsel. Der Film verschenkt damit jegliches Potential. Nachdem der Eindringling auffliegt und zu den anderen ins Kellerverlies zurückkehrt, versiegeln die mysteriösen Angreifer einfach die Tür und damit beginnt die zweite Hälfte des Films, die sich nur mehr damit befasst, wie die Eingesperrten durchdrehen. Damit erklärt sich im Übrigen auch der deutsche Untertitel „Die Hölle sind die anderen“.

Zunächst fliegt auf, dass Mickey noch weitaus mehr Vorräte versteckt hat. Er beteuert, dass er sie teilen wollte und sie versteckt hielt, um sie zu rationieren. Sein gutes Recht ist es allemal, denn es sind seine Vorräte. Josh (Milo Ventimiglia) und Bobby (Michael Eklund) schert das jedoch wenig, denn für sie ist der Rechtsstaat nicht mehr existent. Sie fesseln Mickey und beginnen ihn zu foltern, damit er die Kombination vom Schloss der Vorratskammer rausrückt. Dabei schrecken sie auch nicht vor Yakuza-Methoden zurück und schneiden Mickey einen Finger ab.

Spätestens ab dieser Stelle sollte man die DVD aus dem Player holen und in den Müll werfen, denn es wird von da an nur noch schlimmer. Josh und Bobby eignen sich die Herrschaft über das Kellerloch an und bestimmen von nun an, wer was zu essen und wer überhaupt Menschenrechte zugesprochen bekommt.

Ebenso verteilen sie alle Aufgaben, zu denen auch solch unschöne Dinge wie das Zerhacken einer Leiche gehören. Der tote Angreifer gammelt nämlich langsam vor sich hin und soll die Toilette runtergespült werden. Wer das schon für krank hält, sollte nun wirklich aufhören, den Film auch nur eine einzige weitere Sekunde anzuschauen.

Denn Marilyn, die durch den Verlust ihrer Tochter psychisch labil geworden ist, verkommt zur Sexsklavin von Josh und Bobby. Sie wird von den beiden vergewaltigt und erliegt beim letzten Akt ihren Verletzungen. Um den satanistischen Charakter dieser abartigen Vorgänge zu unterstreichen, wird in einer Szene neben ihr eine umgedrehte Pyramide mit Auge platziert.

Satanic Illuminati

Es ist bekannt, dass die Snuff-Industrie in großen Teilen von Satanisten kontrolliert wird und daher ist die Platzierung solcher Symbole absolut kein Zufall, zumal ohnehin nichts zufällig in ein Hollywoodstudio gelangt. Solch abartige Filme wie „The Divide“ werden nur aus einem Grund gedreht: Sie sollen das Publikum traumatisieren und abstumpfen. Es gibt an diesem Film nichts Schönes und auch nichts Kritisches.

Während Filme wie „Das Experiment“ noch auf Tatsachen beruhen und einen Einblick in die menschliche Psyche gewähren, handeln die Charaktere in „The Divide“ vollkommen grundlos unmenschlich. Sie üben nicht einfach nur Macht aus, sondern drehen vollkommen am Rad. Dies wird überdeutlich, als Bobby beginnt, sich zu schminken und Frauenkleider zu tragen. Über den Ritualcharakter dieser Szene muss wohl nicht weiter diskutiert werden.

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Die einzigen Charaktere, die noch annähernd menschlich bleiben, sind Eva (Lauren German) und Joshs Bruder Adrien (Ashton Holmes). Der gefesselte Mickey offenbart Eva schließlich die Existenz einer Waffe, mit der sie den Spuk beenden kann. Doch statt Mickey zu befreien, was ihr und Adrien eine zahlenmäßige Überlegenheit sichern würde, versuchen die beiden jeweils im Alleingang Josh und Bobby zu überrumpeln. Eva versucht es bei Josh obendrein noch mit dem Versprechen auf Sex, was sie natürlich prompt bitter bereut.

In einem darauf folgenden Handgemenge wird Adrien völlig sinnlos erschossen, weil mit dem opportunistischen Feigling Sam (Iván Gonzáles) ein weiteres instabiles Element in die Situation gerät und alles vermasselt. Am Ende sind so ziemlich alle tot, bis auf Eva und Mickey. Eva gelingt es, über die Kanalisation zu entkommen und aus lauter Dankbarkeit für die Offenbarung dieses Fluchtweges lässt sie ihren Retter Mickey umkommen.

Bei alledem ist es schon regelrecht bezeichnend, dass der einzige Weg in die Freiheit durch die Kanalisation führt. Besser kann man es nicht ausdrücken, wie scheiße dieser Film ist. Als Eva schließlich mit dem erbeuteten Strahlenschutzanzug unter freiem Himmel steht, zeigt sich, dass sie genauso gut hätte im Keller bleiben können. Denn von der Welt ist nicht mehr viel übrig. New York liegt wieder einmal in (verstrahlten) Trümmern und so langsam bekommt man den Eindruck, als sei diese Stadt zum Abschuss freigegeben. Immerhin fand dort bereits das letzte Megaritual der Hochgradfreimaurer statt.

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Zwischen den Ruinen des Big Apple finden sich dann noch ein paar menschliche Überreste, um das Grauen abzurunden. Das Ende ist ebenso negativ wie der Rest des Films.

Menschenopfer

Fazit: „The Divide“ ist einer von den Filmen, bei denen man es bereut, sie gesehen zu haben. Obgleich die Schauspieler in diesem Fall alle überleben und nur so tun als ob, kommt der Streifen einem Snuff-Movie verdammt nahe. Er ist einfach schlecht für die Seele und man kann direkt froh sein, dass die deutsche Version um 14 Minuten gekürzt ist. Es wäre nicht mal ein Verlust gewesen, ihn komplett zu indizieren, denn es gibt durchaus Dinge, vor denen die Menschheit geschützt werden sollte.

World War Z – Bevölkerungsreduktion leicht gemacht

von Shinzon

In „World War Z“ kommt der 3. Weltkrieg als Zombieapokalypse daher. Von dieser wird der ehemalige UN-Mitarbeiter Garry Lane (Brad Pitt) samt seiner Familie mitten in einem Stau überrascht. Es beginnt eine wilde Flucht, doch dank der hochrangigen Beziehungen von Garry wird die Familie vom Militär auf einen sicheren Flugzeugträger im Atlantik ausgeflogen.

In der dortigen Zentrale wird Garry das gesamte Ausmaß der Zombieapokalypse bewusst. Die Bevölkerungsreduktion beläuft sich innerhalb kürzester Zeit auf mehrere Milliarden, was bereits im Filmtrailer sehr dramatisch dargestellt wird. Man kommt geradezu zwangsläufig zu der Vermutung, es mit einer biologischen Waffe zu tun zu haben, die genau zu diesem Zweck geschaffen wurde.

World War Z Bevölkerungsreduktion_1

World War Z Bevölkerungsreduktion_2

Den wahren Ursprung des Virus wird Garry jedoch nie herausfinden. Dafür erfährt er am eigenen Leib, wie es in der hastig etablierten Militärdiktatur zugeht. Wer nicht von Nutzen ist, wird in ein Flüchtlingslager zurück aufs Festland deportiert, wo die Zombieseuche wütet. Um seine Familie zu retten, wird er gezwungen, sich auf eine Mission zu begeben. Diese führt ihn zunächst nach Südkorea, wo der Ursprung der Seuche vermutet wird.

Natürlich verläuft dort alles nach Murphys Gesetz und sein Team bekommt es gleich nach der Landung mit Zombies zu tun. Diese sind keineswegs lahm, wie es sich für Zombies gehört, sondern blitzschnell und auch die Inkubationszeit beträgt weniger als 20 Sekunden. Das erinnert ein klein wenig an „28 Day Later“, mit dem „World War Z“ überdies die negative Grundstimmung teilt.

An Sinnlosigkeit mangelt es ebenfalls nicht. Der junge Arzt, der erst als Hoffnung der Menschheit zunächst gefeiert wird, stirbt gleich nach der Ankunft in Südkorea. Allerdings nicht durch die Zombieattacke, sondern weil er stolpert und sich beim Sturz das Genick bricht. Beim Abflug sterben dann abermals einige Überlebende des südkoreanischen US-Stützpunktes. Denn die Zombies reagieren auf Lärm und natürlich muss da irgendwer Krach machen.

Ähnlich geht es dann in Israel weiter, wohin Garry aufgrund eines Tipps reist. Israel wusste bereits vor Ausbruch der Seuche bescheid und hat alle Mauern geschlossen. Man bekommt zunächst den Verdacht, dass Israel das Virus auf die Menschheit losgelassen haben könnte, zumal es dort in der realen Welt tatsächlich rassistische Extremisten gibt, die das mit dem „auserwählten Volk“ recht neonazistisch sehen.

Es stellt sich jedoch heraus, dass der findige Mossad-Agent Jürgen Warmbrunn (Ludi Boeken) als „zehnter Mann“ die Gegenmeinung vertreten musste und daher die Aussagen über Zombies in Indien ernst nahm. Israel lässt indessen alle Überlebenden in sein hermetisch abgesichertes Staatsterritorium und avanciert so zum Retter der Menschheit. Sogar Palästinenser finden dort Zuflucht.

World War Z Fall of Jerusalem

Jedoch löst eine Gruppe von Flüchtlingen mit ihrem lauten Lobgesang einen Zombieansturm aus und es endet wieder einmal alles in einem Blutbad. Die Zombies erklimmen die Mauer von Jerusalem und strömen in die Stadt. Offenbar hat niemand daran gedacht, die Mauer oben herum mit Stacheldraht abzusichern. Irgendwann fängt Murphys Gesetz an zu nerven.

World War Z Zombiepyramide

Immerhin gelingt es Garry, die israelische Soldatin Segen (Daniella Kertesz) nach einem Biss zu retten, indem er ihr die linke Hand abhackt. Zusammen mit ihr schafft er es in ein startendes Flugzeug und entkommt der Zombiemeute. Doch man ahnt es schon, Murphys Gesetz schlägt bald wieder zu. Aus unerfindlichen Gründen hat es ein Zombie an Bord geschafft und infiziert in kürzester Zeit fast alle Passagiere.

Das Flugzeug stürzt irgendwo in Wales ab, wobei nur Garry und Segen überleben. Immerhin war das Abhacken ihrer Hand damit nicht umsonst. Dennoch ist das nur ein schwacher Trost, zumal Garry beim Absturz von einer Metallstange durchbohrt worden ist und kurz darauf seine Familie ans Festland deportiert wird, da er sich über längere Zeit nicht meldet und daher für tot erklärt wird.

Zusammen mit Segen schafft Garry es zum WHO-Zentrum, wo er nach einer Notoperation drei Tage später wieder aufwacht. Bereits im Flugzeug begann er zu begreifen, dass todkranke Menschen von den Zombies verschont werden und nun will er überprüfen, ob die Infektion mit einem anderen Virus die Rettung vor der Zombieseuche sein könnte.

So ganz logisch ist das aber nicht. Zwar stimmt es, dass einige Raubtiere einen Bogen um kranke Beute machen, aber Menschen, die mit dem Zombievirus infiziert wurden, dürften wohl kaum noch die kognitive Fähigkeit besitzen, kranke und gesunde Personen zu unterscheiden. Zudem tragen Menschen alle möglichen Krankheitskeime in sich, die meistens nicht zum Ausbruch kommen. Wenn das Vorhandensein von anderen Viren, wie z.B. Grippe, vor dem Zombievirus schützt, dann hätte sich die Seuche gar nicht erst so weit ausbreiten können.

Es ist einfach nicht glaubwürdig, dass das Zombievirus da große Unterschiede macht, ob jemand nur krank oder todkrank ist und ausschließlich letztere Fälle meidet. Weiterhin dürfte es die Menschheit wohl kaum retten, wenn sich alle mit Ebola und Pocken infizieren, um von den Zombies verschont zu werden. Über Logik und Realismus darf man sich da also keine Gedanken machen. Zombies sind hirntot und gleiches gilt für manche Drehbuchautoren.

Von daher ist es halt einfach so, dass die WHO auf Basis einer beliebigen Seuche einen Impfstoff entwickelt und damit die Menschheit rettet. Allerdings nur die Nichtinfizierten. Die Zombies werden hingegen eiskalt niedergemäht. Vielleicht hätte man sie ja ebenfalls heilen können, wie im wesentlich positiveren Film „Warm Bodies“. Doch stattdessen lockt man sie zu Hunderttausenden in ein Stadion und haut eine Bombe drauf. Menschenverachtung pur!

Fazit: „World War Z“ ist einer der am wenigsten glaubwürdigen Zombiefilme. Die Zombies haben übermenschliche Kräfte, obwohl sie doch verfaulende Untote sein sollten. Die Inkubationszeit ist ebenfalls irrsinnig schnell. Und als wäre die Zombieapokalypse noch nicht schlimm genug, geht auch sonst alles schief, was schief gehen kann. Ein Wunder, dass es am Ende überhaupt noch Hoffnung gibt.

Der Film ist definitiv zu negativ, teilweise sogar menschenverachtend und das zentrale Thema heißt Bevölkerungsreduktion. Wie das Militär mit den Überlebenden umgeht, ist indes schlichtweg grauenhaft und die größten Überlebenschancen haben ausgerechnet die Nordkoreaner, da der kompletten Bevölkerung die Zähne gezogen wurden. Auf der einen Seite bleibt also das Militär und auf der anderen eine stalinistische Diktatur. Die Welt nach der Zombieapokalypse dürfte nicht gerade lebenswert und schon gar nicht demokratisch aussehen.

Sexpartys & Atombomben – Das Leben des Kim Jong Il

Kim Jong Il war mit Abstand einer der abstraktesten Diktatoren der Menschheitsgeschichte. Bereits als kleiner Junge soll er seinen älteren Bruder ertränkt haben. Später gründete er seine eigenen Joy Divisionen, die er nach Lust und Laune bei Sexpartys im Stile von „Eyes wide shut“ missbrauchte.

Das alles mutet bereits sehr seltsam an und erinnert an die satanistischen Praktiken der westlichen Welt. Wenn es dem Diktator dann mal schlecht ging, ließ er sich denn auch von Ärzten aus Paris versorgen. Gute Konktakte zu einem Kernland der Freimaurerei sollten nicht verwundern, da die nordkoreanische Flagge nicht zufällig die Farben der französischen Tricolore trägt.

Was die Mind Control-Praktiken angeht, hat das nordkoreanische Regime ebenfalls viel von Stalin und dem Westen gelernt. Propaganda, Massenhypnose und Umerziehungslager gehören in Nordkorea zum Alltag.

Mit Kommunismus hat das Ganze wenig bis gar nichts zu tun. Statt einer klassenlosen Gesellschaft hat Nordkorea eine Erbmonarchie mit stalinistischem Staatsapparat. Ebenso ist das Land keine „Demokratische Republik“, auch wenn es sich offiziell so nennt. Es ist ein Königreich, indem das Volk verhungert, während der Moanrch jedes Jahr fast eine Million Dollar allein für Edelcongnac verprasst und Atombomben bauen lässt. Eine Perversion, die in der Weltgeschichte Ihresgleichen sucht.

Zum Schluss sei noch auf die nordkoreanische Version von Godzilla hingewiesen. Warum dieser im Gegensatz zum Original Teufelshörner hat, dürfte auf der Hand liegen. Der „geliebte Führer“ war offenbar ein kleiner Satanist.

Alles streng nach Drehbuch – Nordkorea droht USA mit Atomkrieg

Was haben wir nicht gelacht, als der Ego-Shooter „Homefront“ 2011 auf den Markt kam. Zwar hat Nordkorea die größte Armee im Vergleich zur Gesamtbevölkerung, aber dass diese abgebrochenen Hungerhaken ein militärisch weit überlegenes Land wie die USA angreifen, schien einfach nur lächerlich. Eine solche Besatzung würde nicht mal einen Tag andauern.

Homefront

Bisher war dieses Horrorszenario reine Phantasie. Kim Jong Il war zwar ein größenwahnsinniger Diktator, aber er war keineswegs dermaßen unbesonnen. Der Sturz des irakischen Diktators Saddam Hussein sowie dessen Hinrichtung 2006 versetzten Kim Jong Il damals in einen derartigen Schock, dass er außenpolitisch größte Vorsicht walten ließ. Er wollte sprichwörtlich nicht seinen Kragen riskieren und setzte zunehmend auf Diplomatie.

In Kim Jong Ils Verständnis war die USA der Agressor und daher war der erste Atombombentest auch weniger als Drohung gemeint, sondern als Abschreckung.

Jedoch starb Kim Jong Il am 17. Dezember 2011. Die Welt atmete zwar vorerst auf, doch die Freude scheint nun mehr verfrüht gewesen. Denn nun zeigt sich, dass sein Sohn Kim Jong Un offenbar noch größenwahnsinniger, ja regelrecht geisteskrank ist. Erst kürzlich drohte Nordkorea der USA mit einem atomaren Erstschlag.

Im Trailer „Future History“ für den Ego-Shooter „Homefront“ beginnt der Krieg 2013. Erstaunlich, als wie zutreffend sich diese Vorhersage nun herauzustellen scheint. Offenbar folgt Nordkorea dem Drehbuch der USA.

Kim Jong Un scheint ein bezahlter Chaosagent der USA zu sein, der den dritten Weltkrieg entfesseln soll. So werden vermeintliche Kommunisten (eigentlich Faschisten) als Aggressor dastehen, während uns die ebenso faschistische neue Weltordnung als einziger Ausweg verkauft wird.

Auf den ersten Blick mag dies absurd erscheinen, doch blickt man einmal hinter die Kulissen, stellt man fest, dass in beiden Ländern dieselben Kräfte die Fäden ziehen. Das faschistische Nordkorea ist nichts anderes, als ein gesellschaftliches Experiment der neuen Weltordnung. An diesem Beispiel können wir bereits sehen, wie ein totalitärer Polizeistaat frei nach Orwells „1984“ funktioniert – inklusive Umerziehungslagern.

Nordkorea ist die Ausgeburt freimaurerischer Allmachtsphantasien, wie der totalen Kontrolle über die gesamte Bevölkerung. Passend dazu trägt die Flagge dieser Diktaur die Farben Blau/Weiß/Rot. Interessant, dass den meisten noch nie aufgefallen ist, dass Nordkorea hier etwas mit den USA gemeinsam hat.

Flagge Nordkorea

US-Flagge

„Homeland“ ist übrigens nicht die einzige Ankündigung des nordkoreanischen Überfalls auf die USA. Wenige Monate vor Kim Jong Uns Drohung kam „Red Dawn“ in die westlichen Kinos. Wie bereits in „Homeland“ legen die Nordkoreaner die USA mit einem EMP lahm und starten dann ihre Invasion. Ausgrechnet eine Handvoll Kids sagt den Besatzern den Kampf an. Der größte Propagandaschrott seit „Die rote Flut“!

Ein ganz ähnliches Szenario bot sich dem Publikum in dem unsäglichen Werk „Tomorrow, when the War began“ aus dem Jahr 2010. In diesem wurde Australien zwar nicht direkt von Nordkorea, aber dafür von einer asiatischen Allianz angegriffen. Und wieder sind es ein paar Teenager, die einer ganzen Armee den Krieg ansagen. Die Nordkoreaner haben ihre Umerziehungslager, der Westen hat dafür seine Kinos. Wenigstens haben wir aber noch die Freiheit, ob wir uns diesen lächerlichen Schwachsinn ansehen wollen oder nicht.

Natürlich muss man aber erst einmal wissen, dass es sich bei solchen Filmen und Spielen um bewusste Konditionierung auf geplante Ereignisse handelt. Man kann nur hoffen, dass Kim Jong Un zur Besinnung kommt und die Sache abbläst. Denn was mit Chaosagenten passiert, sobald sie ihren Zweck erfüllt haben, zeigte sich bereits bei Adolf Hitler, Saddam Hussein und vielen anderen.