Freimaurerische Star Trek Comics

Leider finden sich auch bei Star Trek Comics freimaurerische Symbole. Auf dem Cover des „Deep Space Nine“-Heftes „Terok Nor“ von Malibu sind auf dem Sockel einer Statue eindeutig Zirkel und Winkelmaß zu sehen. Dabei ist es eigentlich mehr als unwahrscheinlich, dass eine fremde Kultur wie die der Bajoraner der Freimaurerei frönt.

Eine Pyramide mit stilisiertem Auge gab es derweil auf einem älteren Comic zur Classic Serie. Eine weitere Pyramide, welche zwei Crewmitglieder illuminiert, findet sich oben links. Die Lizenz hatte damals übrigens Marvel, was den finsteren Dämon erklären dürfte, der eher einem Superheldencomic entsprungen zu sein scheint.

Der Knaller kommt aber noch. Im Comic „Spock“ macht eine finster dreinblickende Sternenflottenoffizierin die M-Handgeste, während sie die Worte „Was zum Teufel?“ ausspricht. In der deutschen Erstauflage ist das Bild obendrein noch ausgerechnet auf der Seite 66 zu finden.

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NWO-Comics im Zeichen der Pyramide

Wenn ein Comic schon „New World Order“ heißt, sollte man sich über die entsprechende Symbolik nicht wundern.

DC propagiert ebenfalls die neue Weltordnung.

Wobei Superman zuweilen schon mal in der Gegend von Pyramiden herumschleicht.

Manche Comiczeichnerseele brennt regelrecht für die NWO.

Doch genug von den „New World Order Comix“, die mal mit und mal ohne Pyramide daher kommen.

Die Pyramide mit Auge finden wir auch bei der „Occult Crime Taskforce“.

Oder bei den morbiden „Hero Chronicles“.

Freimaurerische Comic-Industrie

von Shinzon

Comics bzw. im gehobenen Sprachgebrauch Graphic Novels sind keineswegs nur Bilderbücher für Kinder. Es handelt sich um eine eigene Kunstform, die inzwischen international von einer breiten Fangemeinschaft geschätzt wird. Es gibt die verschiedensten Zeichenstile, die in der Regel jahrelange Übung und zuweilen sogar ein Kunststudium voraussetzen.

Die Geschichte der Comics reicht streng genommen bis zu den ersten bildhaften Darstellungen in der Steinzeit zurück und umfasst ebenso die Bildsprache der antiken Ägypter, die ihre historischen Ereignisse in Wandgemälden verewigten. Humorvolle Karikaturen, wie man sie heutzutage in Zeitungen findet, kamen indes erst im 18. Jahrhundert auf. Die Kombination von cartoonhaften Zeichnungen mit Text in einem Panelrahmen entwickelte schließlich Anfang des 19. Jahrhunderts Rodolphe Töpffer (1799-1846), welcher als Vater des modernen Comics gilt. Seine Werke begeisterten u.a. den Freimaurer und Illuminaten Johann Wolfgang Goethe.

Die Bezeichnung „Comic“ entstand allerdings erst Ende des 19. Jahrhunderts in den USA und bezog sich zunächst auf halbseitige Comicstrips in Zeitungen. Der erste moderne Comic mit Sprechblasen kam ebenfalls aus den USA. „The Yellow Kid“ von 1895 stammte aus der Feder von Richard Felton Outcault (1863-1928), welcher seine Karriere als technischer Zeichner bei Thomas Edison begonnen hatte.

Comichefte mit Fortsetzungsgeschichten entwickelten sich derweil zuerst in Europa, genau genommen in Frankreich und Belgien. Zu den ersten Comicserien zählten u.a. „Tim und Struppi“, welche 1929 vom belgischen Comiczeichner Georges Prosper Remi alias Hergé (1907-1983) entwickelt wurden. Während der Zeit der deutschen Besatzung fügte sich Hergé den Nazis und illustrierte u.a. das antijüdische Buch „Fables“ von Robert de Vroylande. Auch andere Werke Remis aus diesem Zeitraum weisen antisemitische und rassistische Elemente auf. Angeblich sei Hergé kein überzeugter Nazi gewesen, doch seine Darstellungen von Afrikanern als minderwertige Sklavenrasse finden sich durchgängig in seinen Comics.

In den USA ließen die ersten Comichefte ebenfalls nicht lange auf sich warten, wobei sich vor allem das Genre der Superheldencomics herauskristallisierte. Spätestens ab diesem Punkt werden die Einflüsse der Freimaurer und Okkultisten offensichtlich, wenn man sich das Genre genauer betrachtet. Die bedeutendsten Verlage sind in dieser Hinsicht DC und Marvel, wobei letzterer inzwischen zum Disney-Konzern gehört. Dieser bediente mit seinen Lustigen Taschenbüchern bis zur Übernahme von Marvel vor allem die junge Leserschaft. Über Disney muss eigentlich nicht viel gesagt werden, das ist freimaurerische Hirnwäsche.

Bei Marvel sieht es dementsprechend nicht anders aus, der Verlag hat gleich eine ganze Illuminati-Serie im Programm.

Das Marvel-Urgestein Stan Lee ist ebenfalls nicht unumstritten. Er hat nicht nur einige hochgradig okkulte Superhelden wie Daredevil und Doctor Strange erdacht, sondern wurde auch schon von Mitarbeitern wegen seelischen Missbrauchs angeklagt. Seine Cameo-Auftritte in sämtlichen Marvel-Filmen mögen durchaus amüsant sein, doch scheint er im realen Leben alles andere als ein netter Opa zu sein.

Im Prinzip nehmen sich die großen Comicverlage nicht viel, wenn es um okkulte und freimaurerische Symbolik geht. Am offensichtlichsten ist jedoch die seit 1999 erscheinende Comicreihe „Liga der außergewöhnlichen Gentlemen“ von Alan Moore und Kevin O’Neill. In deren grafischen Erzählungen sind Zirkel und Winkelmaß allgegenwärtig.

Bei der Reihe „Human Target“ ist es hingegen der freimaurerische Schachbrettboden, der sämtliche Cover ziert. Es gibt natürlich einen blauen und einen roten Band.

Neben den westlichen Comics gibt es noch die japanische Variante des Mangas. Die Ursprünge der Manga-Kunst sind nicht eindeutig belegbar, die ersten japanischen Comics gab es allerdings bereits um 1900. Während des 2. Weltkriegs spielten Comics eine Rolle in der japanischen Propagandamaschinerie.

Die moderne Manga-Kunst, welche sich durch übergroße Augen sowie winzige Nasen der Charaktere auszeichnet, kam schließlich nach dem 2. Weltkrieg auf. Insbesondere die Darstellung von Frauen als vollbusige Sexbomben mit Gesichtern von Teenagern ist nicht nur in ästhetischer Hinsicht fragwürdig. Auf die Spitze getrieben wird dieses pädophil anmutende Frauenbild in den pornografischen Hentais.

Es gibt natürlich auch zeichnerisch durchaus gelungene Klassiker wie „Ghost in the Shell“. Diese bedienen jedoch oftmals Themen wie Transhumanismus und die Freimaurerpyramide ist selbst im fernen Japan nicht weit.

Satanische Grüße von Marvel

Im Juli 2017 kommt die nunmehr dritte Neuverfilmung von „Spider-Man“ in die Kinos. Doch irgendetwas an diesem Superhelden ist merkwürdig. Wenn er seine Spinnenfäden verschießt, macht er ständig den Baphomet. Außerdem repräsentiert sein blau/rotes Kostüm in den Farben der Freimaurergrade.

Im neusten Film „Homecoming“ darf Spidey sogar die Pyramidenspitze eines Obelisken berühren. Mit etwas Hilfe durch den Rüstungsmilliardär Tony Stark ist er ganz oben angekommen.

Noch weitaus okkulter sieht es bei „Doctor Strange“ aus dem Jahre 2016 aus. Er zeigt ebenfalls den Satansgruß und macht mit der anderen Hand die „Above“-Geste des Baphomet. Sein Kostüm hat zudem das gleiche Farbschema wie das von Spider-Man. Abgerundet wird sein Outfit durch ein allsehendes Auge, welches einen Infinity-Stein enthält, mit dem sich die Zeit manipulieren lässt. Das dürfte eine Anspielung auf Kronos alias Saturn sein, welcher bekanntlich der Herr der Zeit ist. Die Farbe des Infinity-Steins ist indes Grün, die Farbe der Hexerei.

Selbstverständlich finden sich die Symbole bereits bei den Comicvorlagen, denn auch die Comicindustrie ist ein beliebter Tummelplatz für Freimaurer und Okkultisten.

Am auffälligsten ist dabei Doctor Strange, da er sich im Gegensatz zu Spider-Man direkt okkulter Lehren bedient. Seine Gesten dienen der magischen Beschwörung, wie man unschwer erkennen kann.

Und wer hat Dr. Strange erfunden? Schauen wir mal, wie Stan Lee so drauf ist.

Manga-Girl-Lover

Die typische Darstellung von Frauen in japanischen Mangas ist ohnehin schon meist fragwürdig. Sie sind einerseits vollbusig und sexy, andererseits sehen sie aus wie gerade mal 12 oder bestenfalls 14 und tragen dazu oft noch Schuluniformen. In Japan geht dieser Trend sogar so weit, dass auch im realen Leben Prostituierte häufig Schuluniformen anziehen, um die Gelüste ihrer Kundschaft zu befriedigen.

Auf die Spitze treibt es der Manga „Dolly Kill Kill“, auf dessen Cover gut sichtbar das pädophile Codezeichen für Girl-Lover prangt. Damit wollen wir den Machern natürlich nichts unterstellen, aber das spiralförmige Herz lässt sich andererseits auch nicht wegdiskutieren.

Hellywoodfire Clubs

In der Serie „Mit Schirm, Charme und Melone“ taucht in der vierten Staffel eine Neugründung des Hellfire Clubs auf, was ziemlich offensichtlich auf die Weiterexistenz des Originals anspielt. Der Hellfire Club in der Serie feiert allerdings nicht nur wilde Orgien, sondern führt auch Anschläge durch, mit welchen die britische Regierung gestürzt werden soll. Aber warum eigentlich? Besteht die Regierung nicht längst aus Mitgliedern des Hellfire Clubs?

Emma Peal (Diana Rigg) infiltriert den Club derweil als „Queen of Sin“. Im Ausstrahlungsjahr 1966 sorgte ihr entsprechendes Domina-Kostüm noch für einigen Wirbel. Viel bedeutsamer als das Outfit ist jedoch das von ihr zelebrierte Schlangeträgerritual. Der deutsche Episodentitel „Nacht der Sünder“ ist angesichts dessen wirklich passend. Der Originaltitel ist dagegen etwas dezenter, aber ebenso satanisch. „A Touch of Brimstone“ oder zu Deutsch „Ein Hauch von Schwefel“.

Ein Hauch von Höllenfeuer

Der französische Thriller „Demonlover“ von 2002 dreht sich um eine Webseite namens Hellfire Club. Eine Webseite mit sadomasochistischen Inhalten, die von einem Internetkonzern mit dem bezeichnenden Namen Demonlover betrieben wird? Ernsthaft, geht es noch offensichtlicher? Die französische Filmindustrie ist genauso von Satanisten durchseucht, wie Hellywood.

Demonlover - Hellfire Club

Im 2011 erschienen „X-Men: Erste Entscheidung“ findet die erste Begegnung mit den fiesen Mutanten um den Ex-Nazi Sebastian Shaw (Kevin Bacon) im Hellfire Club des Sündenpfuhls Las Vegas statt. Mit dabei ist Emma Frost (January Jones), welche sich in einen menschlichen Diamanten verwandeln kann. Angesichts der Rolle von Frauen in den Hellfire Clubs könnte dies auf eine Juwelenprogrammierung anspielen. Noch auffälliger ist jedoch der Mutant Azazel (Jason Flemyng), welcher wie der Leibhaftige höchstpersönlich aussieht.

Frostjuwel

Azazel

Wo wir schon mal bei den X-Men sind. In der Marvel-Comicserie „The Uncanny X-Men“ wurde bereits in den 1980ern eine Gegenspielergruppe namens „Hellfire Club“ eingeführt, welche nicht zufällig aus ultrareichen Großindustriellen besteht. Emma Frost ist deren White Queen, später läuft sie jedoch zu den X-Men über. Ergänzt wird sie durch den Black King, womit hier wieder einmal die freimaurerische Schwarz/Weiß-Symbolik bedient wird.

"Die Geburt eines legendären Bösen"

„Die Geburt eines legendären Bösen“

Druidenliteratur

Die älteste Sagengestalt, welche in der Moderne oft als Druide interpretiert wird, ist Merlin. In mittelalterlichen Schriften wird er jedoch lediglich als Magier charakterisiert, weshalb Merlin nicht wirklich zu den Druiden gezählt werden kann. In die Artussage wird außerdem im 1982 erschienen Fantasy-Roman „Die Nebel von Avalon“ viel Druidisches hineininterpretiert. Die Autorin Marion Zimmer Bradley gibt ihrer Protagonistin Morgaine, welche die Geschichte aus ihrer Sicht als Artus’ Schwester erzählt, die Charakterzüge einer Druidin.

Alles in allem sind Druiden eher in der modernen Literatur zu finden. Der bekannteste Vertreter ist dabei Miraculix (abgeleitet von Miracle) aus den Asterix-Comics, welcher im französischen Original jedoch Panoramix heißt. Miraculix tritt zwar als Magier und Berater des Häuptlings auf, doch er erfüllt nicht die religiösen Aufgaben, welche eigentlich im Zentrum des druidischen Wirkens stehen sollten.

Miraculix

Ebenfalls aus Frankreich stammt die Comicserie „Die Druiden“, welche seit 2005 erscheint und es bisher auf 8 Bände gebracht hat.

Die Druiden

Bleiben wir noch etwas in Frankreich. Der Theosoph Édouard Schuré (1841–1929) beschreibt in seinem Drama „La Druidesse“ den mystischen Aspekt der keltischen Seele am Beispiel einer keltischen Druidin. In der deutschen Literatur erwähnt indes der Burschenschafter Friedrich Theodor Vischer (1807-1887) in seinem 1878 erschienen Roman „Auch einer“ im Kapitel „Der Besuch“ Druidinnen. Diese werden „Gwyllion“ genannt, nach dem Jugendnamen Gwion Bach des britischen Dichters und Barden Taliesin (ca. 534-599).

Schlussendlich sind zum Rollenspiel „Das schwarze Auge“ diverse Romane erschienen, in denen immer wieder auch Druiden eine Rolle spielen. Insbesondere natürlich im Titel „Druiden-Rache“.

Druiden-Rache

Videoanalyse: Lil Wayne kündigte Amoklauf von Aurora an

Das Video „My Homies Still“ von Lil Wayne feat. Big Sean steckt nicht nur voller Andeutungen auf Tod, sondern nimmt direkten Bezug auf den Aurora-Amoklauf vom 20. Juli 2012. Die Single erschien nur wenige Wochen zuvor am 1. Juni 2012.

Gleich zu Beginn des Videos sieht man mehrere Schaufensterpuppen, die zerteilt und erschossen werden.

MHS 01 Opfer_1

MHS 02 Opfer_2

MHS 03 Opfer_3

Es ist gewiss kein Zufall, dass ausgerechnet Puppen gezeigt werden, denn genau das sieht die herrschende Elite in uns Menschen. Wir sind Spielzeug, welches von sadistischen Kindern nach Lust und Laune zerstört wird. Übrigens gab es eine solche Symbolik bereits in der „Dr. Who“-Episode „Rose“, welche am 26. März 2005 ausgestrahlt wurde und den Anschlag auf einen Londoner Bus am 7. Juli 2005 ankündigte. Auch in dieser Serie wurden die Opfer als Schaufensterpuppen dargestellt.

77 Ankündigung

Auf dem Bus des realen Anschlags war zudem eine Anzeige mit einer Reihe Pentagrammen und dem Slogan „Outright Terror – Bold and Brillant“ zu sehen. Frei übersetzt: „Offener Terror – Auffallend und brillant“. Das ist schon kein Wink mit dem Zaunpfahl mehr, sondern mit dem gesamten verdammten Gartenzaun. Von daher sparen wir uns an dieser Stelle die unzähligen Ungereimtheiten dieser Inszenierung…

77 Inside Job

…und kehren zurück zu Lil Waynes Video. Kaum ist der Rapper zur Tür hinaus, schon begrüßt er die Zuschauer mit dem Satansgruß.

MHS 04 Lil Baphomet

Die erste Frau kommt indes gleich mit einer Betonung des linken Auges daher.

MHS 05 Augenbetonung

Als nächstes sehen wir einen Panda. Diese Bärengattung ist spätestens seit dem Rapper Cro als Symbol im Umlauf, doch die wenigsten wissen, was es damit auf sich hat. Zum einen haben Pandas die Farben des freimaurerischen Schachbretts, doch in erster Linie sind sie Todessymbole. Ihr weißer Kopf mit den schwarzen Augenhöhlen erinnert nämlich stark an einen Totenschädel. Das passt natürlich vortrefflich zur Gesamtaussage des Videos.

MHS 06 Panda

Weiterhin fällt ein Elefant auf, der sich nach seinem ersten Auftritt in ein helles Violett färbt. Dieser Elefant könnte auf den hinduistischen Gott Ganesha anspielen, welcher jedoch mit überwiegend positiven Eigenschaften gesegnet ist. Hier wäre der Dämon Kali passender gewesen, in dessen Zeitalter der Zerstörung (Kali-Yuga) wir uns derzeit befinden.

MHS 07 Gensha

Das erste Skelett lässt nicht lange auf sich warten und chillt mit Lils Homie Big Sean.

MHS 08 Skelett

Was nun folgt, ist die erste Anspielung auf „Batman“, was noch von zentraler Bedeutung sein wird. Der billige Abklatsch von Cat Woman tanzt in einem Käfig, der für die sexuelle Versklavung der Tänzerinnen im Video steht.

MHS 09 Cat Woman im Käfig

Neben Cat Woman finden wir im Video auch einen weiblichen Baphomet. Die hornige Lady flüstert einer Schaufensterpuppe ins Ohr, was offenbar auf die Weitergabe geheimer Informationen der satanistischen Kabale anspielt. Vielleicht Informationen über das nächste geplante Ritual?

MHS 10 Baphomet Girl_1

MHS 11 Baphomet Girl_2

Kurz nach der Einführung dieser beiden okkulten Charaktere wird die Realität in Lils Wohnung auf den Kopf gestellt. Überdies scheint der Rapper ein ziemlicher Assi zu sein, denn in seinem Zimmer wimmelt es von Schaben.

MHS 12 umgekehrte Realität_1

Man beachte, dass Lil Wayne in diesem Arrangement schwarz/weiße Kleidung trägt. Sein Homie ist etwas schlichter in ein T-Shirt gekleidet, welches ebenfalls schwarz/weiß ist und auf dem „Famous“ steht.

MHS 13 umgekehrte Realität_2

Um „famous“ (zu deutsch „berühmt“) zu werden, muss man zum Club gehören. Dies deutet die 88 auf dem T-Shirt an, welche hier ausnahmsweise mal nicht für den Nazicode „88=HH=Heil Hitler!“ steht. Die 88 ist ein Vielfaches von 11 und kann vorwärts wie rückwärts sowie auf dem Kopf stehend gelesen werden. Es handelt sich also um ein Zeichen der Dualität, welches in der Szene mal oben, mal unten – wie im Himmel, so auf Erden – zu sehen ist.

MHS 14 88

Das ist aber noch nicht alles. 8+8 ergibt 16 und der Amoklauf ereignete sich im Century 16 Theater.

Century 16

Als nächstes sieht man Lil Wayne nachts durch die Straßen rappen. Dabei leuchten seine Augen grün, was auf dämonische Besessenheit anspielt. Tatsächlich stammt die Single „My Homies Still“ vom Album „I Am Not a Human Being II“, zu Deutsch „Ich bin kein menschliches Wesen“. Grün ist indes die Farbe des Riddlers aus „Batman“, doch dazu später mehr.

MHS 15 Dämonaugen

Auf den nächtlichen Straßen begegnet uns auch der Panda wieder. Er steht hinter einem Motorrad und mit der Totenkopfsymbolik im Hinterkopf fällt einem hier sofort der „Ghost Rider“ ein, der die Seelen der Verdammten einsammelt.

MHS 16 Panda

Makaber geht es mit einer Trophäenwand weiter, an der weibliche Köpfe vor einem Rautenmuster hängen. Selbst wenn hier nur Lil Waynes sexuelle Jagderfolge gemeint sein sollten, wäre das schon ziemlich krank und obendrein frauenverachtend. Es scheint jedoch mehr dahinter zu stecken, denn die Frau oben in der Mitte betont einmal mehr ihr linkes Auge und hat ein drittes Auge im Mund. Die Stirn der Frau unten rechts ist indes mit einem Sonnensymbol verziert.

MHS 17 Trophäenwand

Die nächste Szenerie führt uns ins Speisezimmer, wo auf der rechten Seite des Tisches zwei Sexkätzchen sitzen, während auf der linken Seite Lady Baphomet und Frau Schafsbock sitzen. Die Frau mit dem weißen Schafskopf trägt ein rotes Kleid, sie repräsentiert also die Venus in ihrer Rolle als Luzifer und Satan. Zu guter Letzt steht auf dem Tisch eine Salatschüssel mit mehreren allsehenden Augen.

MHS 18 Diner_1

MHS 20 Diner_2

Zu beachten ist außerdem, dass alle Frauen Masken tragen, als kämen sie gerade von den Dreharbeiten zu „Eyes Wide Shut“.

MHS 21 Eyes Wide Shut

Eine Frau trägt jedoch statt einer Maske einen Käfig. Der Kopf im Käfig ist ein Symbol für Gedankenkontrolle und lässt das traurige Schicksal von Lil Waynes Sexsklavinnen erahnen.

MHS 22 Kopf im Käfig

Zum Schluss wird es dann richtig interessant. Nachdem mit Cat Women schon eine Brücke zu „Batman – The Dark Knight rises“ geschlagen wurde, sieht man Lil Wayne und seine Homies in einem Kinosaal herumhampeln, in dem Skelette drapiert sind. Batman, Kino, Leichen – das führt uns direkt zum Aurora-Massaker. In der ersten Kameraeinstellung greifen sich Wanye und einer seiner Freunde an Kopf, so als ob sie vor Schüssen in Deckung gehen und es sind exakt 12 Skelette zu sehen – die Zahl der Ermordeten während der „Batman“-Premiere.

MHS 23 12 Skelette

Es hätte allerdings noch weitaus schlimmer kommen können, denn in späteren Einstellungen sind bis zu 15 Skelette zu sehen.

MHS 24 15 Skelette

In der letzten Einstellung verabschiedet sich der besessene Lil Wayne mit einer weiteren okkulten Geste.

MHS 25 Demonic Man

Kommen wir zum Schluss noch kurz auf Amoklauf zu sprechen, der vom damals 24-jährigen James Eagan Holmes begangen wurde. Holmes studierte bis zur Tat an der University of California in Riverside ausgerechnet Neurowissenschaften. Während seiner Studienzeit nahm er an einem Gehirnforschungsprogramm teil und erhielt dafür ein Budget von 26.000 $. Obwohl er ein Elitestudent war, stieg er aus diesem Programm aus, nachdem er beim Examen durchgefallen war.

Das klingt schon alles recht merkwürdig und es wird gemunkelt, dass die CIA in das Programm involviert gewesen sei. Zudem soll ein Großvater von Holmes bei der CIA gearbeitet haben. Handelte es sich bei ihm also um einen Manchurian-Kandidaten? Dafür spräche auch, dass Holmes selbst bei seiner Gerichtsverhandlung auf nicht schuldig wegen Unzurechnungsfähigkeit plädierte. Vielleicht könnte er damit sogar Recht haben.

Die Massenmedien gehen dieser Spur selbstverständlich nicht nach. Stattdessen behaupten sie fälschlicherweise, dass sich Holmes als den Joker aus den Batman-Comics betrachtet habe. Das stimmt jedoch nicht. Er hatte seine Haare orange gefärbt und es gibt nur einen Batman-Gegner mit einer solchen Haarfarbe, nämlich den Riddler. Das entbehrt nicht einer gewissen Ironie, denn der Amoklauf ist tatsächlich ein Rätsel.

Jim Carrey als Riddler in "Batman Forever" (1995) und James Holmes.

Jim Carrey als Riddler in „Batman Forever“ (1995) und James Holmes.

Wo wir schon mal bei Batman sind: In einem Comic von 1986 (!) findet sich ebenfalls eine Ankündigung des Ereignisses. In fraglichem Batman-Comic eröffnet nämlich ein durchgeknallter Psychopath das Feuer in einem Kinosaal. Interessanterweise berichtete die britische Daily Mail Online noch am Tag des Amoklaufs von dieser Verbindung und verwies darauf, dass der Attentäter Holmes vom Comic inspiriert worden sein könnte. Was für eine außerordentlich gründliche Recherche für einen so kurzen Zeitabstand. Fast so, als wären die fraglichen Comicseiten zum Zeitpunkt der Tat bereits eingescannt gewesen…

Comic 86_1

Im Kino des Comics läuft übrigens ein Streifen mit dem Titel „Satan XXX“. Damit dürften die Drahtzieher des Amoklaufs wohl feststehen.

Comic 86_2

Apropos 1986, da war doch was… Ach ja, im Film „Batman – The dark Knight rises“, der während des Amoklaufs lief, gibt es ebenfalls einen Anschlag auf ein Football-Stadion. Im Vordergrund ist ein Spieler mit gelbem Trikot zu sehen. Die Nummer des Trikots: 86! Ist dies nur ein Zufall oder ein Wink mit dem Zaunpfahl? Und last but not least: Wird im Film schon der nächste Terrorakt auf ein Sportereignis angekündigt?

Anschlag Stadion 86