Revelation – Eine NWO-Prophezeiung

von Anton Nymous

„Revelation – Tödliche Prophezeiung“ ist ein evangelikaler Propagandafilm von 1999, der auf das Buch der Offenbarung anspielt. Die Handlung ist im Jahr 2150 angesiedelt, in dem eine Organisation namens O.N.E. die Menschheit scheinbar friedlich in einem Eine-Welt-Staat vereint und alle Atomwaffen vernichtet hat. Ihr Gründer Franco Macalousso (Nick Mancuso) lässt sich als neuer Messias feiern und hat tatsächlich übermenschliche Kräfte. Doch irgendetwas ist faul an dieser neuen Weltordnung.

Der Polizist Therald Stone (Jeff Fahey), welcher seine Frau und Tochter verloren hat, arbeitet zunächst für O.N.E. und untersucht Terroranschläge, hinter denen fundamentalistische Christen stecken sollen. Er hat den Befehl, alle zu eliminieren und keine Gefangenen zu machen. Doch als er sieht, dass die vermeintlichen Terroristen nur singen und beten, gibt er die Anweisung, alle zu verhaften statt sie zu erschießen.

Diese Opferrolle, in der sich die Christen darstellen, ist einfach nur heuchlerisch. Klar sind die meisten Christen friedlich, doch gerade unter den Fundamentalisten gibt es durchaus Terroristen. Man denke nur an die Lord’s Resistance Army in Uganda, militante Abtreibungsgegner in den USA oder rechtsextremistische Amokläufer, die meinen, sie müssten das „christliche Abendland“ vor Juden, Muslimen und Migranten verteidigen. Eine Christenverfolgung, wie sie im Film gezeigt wird, ist dagegen in den USA undenkbar und grenzt daher ans Lächerliche.

Das Ganze wird zudem auf die Spitze getrieben, da bereits eine Entrückung der Gläubigen stattgefunden hat, von der auch Officer Stones Familie betroffen ist. Wenn also Gott all seine Schäfchen zu sich in den Himmel geholt hat, warum befinden sich dann überhaupt noch Christen auf der Erde, die vom Antichristen verfolgt werden? Ein Beweis für Gottes Fehlbarkeit oder einfach nur eine Cinema Sin?

Die realen Satanisten würden jedenfalls nie so handeln, denn sie haben längst das Christentum unterwandert, beherrschen den Vatikan und haben die christliche Rechte bis hin zum Ku Klux Klan gegründet. Der Wolf kommt immer im Schafspelz. Der Antichrist tritt im Film zwar ebenfalls als falscher Messias auf, ist aber zu leicht durchschaubar. Das erste Anzeichen ist dabei schon seine Organisation O.N.E., mit der er impliziert, dass er der einzig wahre Gott ist, während das Christentum mehrheitlich die Dreifaltigkeit Gottes predigt.

Des Weiteren ist der Glaube an Gott verboten, womit sich der falsche Heiland endgültig entlarvt. Und um dem Fass die Krone aufzuschlagen, ist das Logo seiner neuen Weltordnung eine Pyramide mit Auge. Interessanterweise sehen also auch Christen das Zeichen Satans darin, womit sich die Deutung als Auge Gottes in der dreifaltigen Pyramide wohl restlos erledigt hat. Oder haben hier mal wieder nur die Freimaurer ihre Symbole platziert?

Während Officer Stone immer mehr Zweifel an der angeblichen Schuld der Christen kommen, erklärt sich sein Kollege die Wunder, die der Messias vollbringt, durch dessen möglicherweise außerirdische Herkunft. Zwar stellt sich im Verlauf des Films heraus, dass Macalousso tatsächlich der Teufel ist, aber die Alien-Theorie könnte eine unterschwellige Botschaft sein. Denn eines steht fest: Sollte das Buch der Offenbarung tatsächlich als Anleitung für die neue Weltordnung dienen, wird dies wenig mit Dämonen aus der Hölle zu tun haben. Das Blue Beam Project lässt grüßen.

Im Film braucht es dagegen keine technischen Taschenspielertricks. Macaloussos Schergen haben magische Fähigkeiten und können z.B. durch Wände gehen. Sie tragen übrigens allesamt Schwarz, die Farbe des Saturn, was ihre finstere Mission unterstreicht.

Die Handlung wird ebenfalls immer bizarrer. So verschmelzen am so genannten „Tag der Wunder“ Technologie und schwarze Magie. Von einer Christin bekommt Stone eine CD, auf der sich ein Programm für eine virtuelle Realität befindet. Um die CD zu knacken, sucht er einen Computerfreak namens Willie Spino (Tony Nappo) auf, der an den Rollstuhl gefesselt ist. Rein zufällig war dieser an dem Projekt beteiligt, allerdings nur auf einem niedrigen Level.

Am „Tag der Wunder“ sollen alle Menschen weltweit in die virtuelle Realität eintauchen und bekommen dafür gratis eine VR-Brille. Nachdem Spino seine Brille erhalten hat, müssen er und Stone fliehen, da Macalousso inzwischen nicht nur den zweifelnden Cop tot sehen will. Der Mitwisser soll ebenfalls über die Klinge springen.

Die Flucht führt die beiden zu einer christlichen Untergrundgruppe, welche von Spinos Stiefschwester Helen Hannah (Leigh Lewis) geleitet wird. Stone zweifelt allerdings auch am Christentum und hat die Alien-Theorie seines nunmehr toten Kollegen übernommen. Die Christen wollen ihn natürlich umgehend bekehren, was aber anfangs schwer ist, da Gott weder seine todkranke Mutter gerettet hat noch auf Bitten ein Glas umstoßen kann.

Spino hackt sich derweil in das Programm auf der CD und muss enttäuscht feststellen, dass die virtuelle Welt nur aus einem leeren weißen Raum besteht. In dieser Szene trägt er ein T-Shirt mit der okkulten Zahl 11, welche für Dualität steht. Wann hatte er eigentlich die Zeit, auf der Flucht die Wäsche zu wechseln? Oder soll hier nur angedeutet werden, dass er die Seiten wechseln wird?

Zunächst schäkert er noch mit der blinden Cindy Bolton (Carol Alt) herum, die ebenfalls nicht so recht in ihrem Glauben gefestigt ist. Bevor die beiden die Seiten wechseln, versucht es Macaloussos Scherge jedoch zunächst bei Stone, indem er ihn per Funk mit seiner entrückten Familie reden lässt. Ein Trick, wie ihn schon der T-1000 in „Terminator 2“ angewandt hat. Natürlich fällt der unschlüssige Cop voll darauf herein, will dem Teufel aber dennoch nicht die CD mit dem „Tag der Wunder“-Programm aushändigen. Stattdessen will er ein Virus in die Computer der O.N.E.-Zentrale einspeisen und den „Tag der Wunder“ damit platzen lassen.

Während Stone das O.N.E.-Gebäude infiltriert, probiert Spino das Programm erneut aus. Diesmal steht eine Guillotine in dem weißen Raum, auf der eine Pyramide mit Auge prangt. Irrwitzigerweise verletzt sich Spino tatsächlich am Finger, als er das Fallbeil berührt. Das hat schon fast etwas von „Nightmare on Elmstreet“, in dem sich die im Traum erlittenen Verletzungen ebenfalls in der Realität manifestieren.

Zunächst lässt der Computerfreak die Finger davon und meint, dass nur Satan höchstpersönlich diese virtuelle Realität programmiert haben kann. Er bespricht sich daraufhin mit den anderen, wobei eine Israelfahne im Hintergrund zu sehen ist. Das ist ein interessantes Detail, denn das biblische Armageddon soll sich im Nahen Osten befinden und der Antichrist sollte sich demnach dort aufhalten.

Die Schwarzkutten um Macalousso halten in der Zwischenzeit eine Satansmesse ab, mit brennendem, umgedrehtem Kreuz und allem, was dazu gehört. Damit starten sie den „Tag der Wunder“, bei dem sie auf den Hochmut und die Habgier der Menschen setzen, welche der Antichrist als wahre Werte preist.

Punkt 12 Uhr setzt sich Cindy aus Neugier die VR-Brille auf und kann den virtuellen Raum tatsächlich sehen. Sollte nicht eigentlich Jesus die Blinden sehend machen? Nun, der Zug ist dann wohl abgefahren, Satan ist schneller. Der begrüßt seine neue Anhängerin direkt persönlich und weiß, dass sie die Erste ist. Er spricht also direkt zu ihr und natürlich trägt Cindy ist dieser bedeutenden Szene die Farben Schwarz und Rot.

Nachdem sie sich von Gott losgesagt hat, erhält Cindy von Satan dessen Mal auf dem Handrücken. Wie bereits die Verletzungen manifestiert sich auch die 666 in der Realität.

Als Spino mitbekommt, dass Cindy sehen kann, lässt er sich ebenfalls auf den Teufel ein, um wieder laufen zu können. Jesus hat es mal wieder verpasst, die Lahmen gehen zu lassen und schwupdiwup hat schon wieder einer die Seiten gewechselt. Dabei wollte der Hacker noch kurz zuvor das Programm platt machen. Er hat es sich in weniger als einer Sekunde anders überlegt und plötzlich will er von Helen die Namen und Positionen der anderen Untergrundkämpfer. Als die beiden Überläufer auffliegen, erschießt Spino einen der Christen, während Helen die Flucht gelingt. Anschließend ermordet der eben noch nette Computernerd sogar seinen geliebten Hund.

Stone ist indessen kurz davor, das Computervirus einzuspeisen, lässt sich allerdings von Spino bequatschen, sich den „Tag der Wunder“ anzusehen. Ihm bietet der Antichrist seine entrückte Familie an, doch Stone durchschaut die Illusion.

Keine Illusion ist allerdings, dass alle, die sich nicht durch die dargebotenen Wunder bekehren lassen, sterben werden, wenn sie auf dem virtuellen Schafott landen. Ein ungünstiger Zeitpunkt, um sich vom Christentum bekehren zu lassen.

Man beachte die Baphomet-Geste.

Bevor das Beil fällt, quatscht Satan den neu erwachten Christen aber erst mal zu und offenbart ihm seine Weltherrschaftspläne. Er erwartet, dass die meisten Menschen seine verlockenden Angebote annehmen werden und ist bereit, ihnen alles zu geben, was sie sich wünschen. Alle anderen werden, gefangen im Programm, den Tod finden. So würde Jesus keinen Grund mehr haben, zur Erde zurückzukehren, die dann Satan allein gehören würde.

Doch wie das immer so ist, wenn Bösewichte zu viel labern, rettet die Verzögerung dem Helden das Leben. Seine Freunde befreien ihn in letzter Sekunde aus dem Programm. Um die Spannung noch etwas zu erhöhen, brauchen die Guten verdammt viel Zeit, um das Computervirus in den Rechner des Teufels einzuspeisen. Sie werden von den Sicherheitswächtern Satans gestellt und sollen lebendig verbrannt werden. Aber, welch Wunder, am Ende geht alles gut aus. Das Virus ist nicht mehr aufzuhalten und die gläubigen Christen erweisen sich als feuerfest.

Am Ende wird der „Tag der Wunder“ auf unbestimmte Zeit verschoben und der ewige Kampf Gut gegen Böse geht in die nächste Runde. Der Antichrist ist darüber sehr erbost und hält in Jerusalem eine Hasspredigt zwischen den Säulen Jachin und Boas. Diese sollen wohl das Portal des neuen salomonischen Freimaurertempels darstellen, der in Jerusalem entstehen soll.

Fazit: Der zweite Teil der „Revelation“-Reihe steckt voller Klischees und ist nur schwer zu ertragen. Einerseits handelt es sich zweifelsfrei um evangelikale Propaganda, doch andererseits trägt der Film deutlich die Handschrift der Freimaurer, die ihre Symbole in den korrekten Kontext setzen. Im Prinzip ist es auch egal, ob man die Menschen dazu aufstachelt, dem Antichristen oder dem Christentum zu folgen, da für die geplante Apokalypse beide Seiten gebraucht werden.

Es wäre das Beste, sich keiner Seite anzuschließen, denn wie es scheint, wollen Satanisten, Evangelikale, radikale Zionisten und Islamisten alle dasselbe. Sie glauben an das Armageddon und wollen es absichtlich herbeiführen. Die Offenbarung des Johannes könnte damit zu einer sich selbst erfüllenden Prophezeiung werden. Solche Filme dienen dazu, die Menschheit darauf vorzubereiten, während irre NWO-Faschisten wie Trump, Bolsonaro und Netanjahu fleißig an der Eskalationsschraube des Nahostkonfliktes drehen. Warum haben die wohl Jerusalem zu Israels Hauptstadt erklärt, obwohl die Stadt im Westjordanland liegt? Vielleicht um die Schlussszene von „Revelation II“ mit dem Antichristen vorzubereiten?

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Helix – Black Goo und jede Menge Honig

von Mr. Rabbit

Helix ist eine amerikanische Horrorserie, die 2014 bis 2015 in zwei Staffeln erstausgestrahlt wurde. In der ersten Staffel geht es um ein Virus namens Narvik, das die Infizierten in Zombies verwandelt. Es handelt sich um ein künstlich erzeugtes Virus, welches seine Opfer steuert und dazu zwingt, andere zu infizieren. Das klingt zunächst wie eine Mischung aus Zombievirus und Toxoplasmose.

„Helix“ ist aber mitnichten eine weitere Zombieserie, obwohl es gewisse Parallelen zu „Resident Evil“ gibt. Zunächst wäre da der unterirdische Forschungskomplex in der Arktis, wo die Seuche erstmals ausbricht. Das erinnert doch sehr an den Hive unter Raccoon City, obgleich die Anlage in „Helix“ viel abgelegener und klaustrophobischer ist.

Kaum in der Anlage des Privatkonzerns Ilaria angekommen, werden den Angehörigen eines Teams der amerikanischen Seuchenschutzbehörde CDC (Centers for Disease Control and Prevention) RFID-Chips in die Hände implantiert. Das ist der erste Hinweis auf die neue Weltordnung und das Zeichen des Antichristen, was alles noch eine zentrale Rolle spielen wird.

Das Virus hat derweil nicht viel mit einer gewöhnlichen Zombieseuche zu tun. Es ähnelt viel mehr dem Black Goo, verhält sich intelligent und wuchert binnen Sekunden, wenn es auf einen passenden Nährboden gelangt.

Übertragen wird es von Mund zu Mund oder ähnlich direkte Kontakte.

Der Konzern Ilaria verfolgt mit dem Narvik-Virus ähnliche Ziele wie die Umbrella Corporation in „Resident Evil: The Final Chapter“. Im letzten Teil der Computerspielverfilmung wird offenbart, dass der T-Virus alles andere als eine profitable Biowaffe ist, sondern die Menschheit bewusst dezimiert werden soll. Die Umbrella-Bosse wollen damit zu Anführern einen neuen Weltordnung werden und nichts anderes plant Ilaria in „Helix“. Hat Sony Pictures Television hier einfach nur von Constantin Film kopiert oder wollen beide Studios auf die gleichen Pläne der realen Machtelite anspielen?

Die Elite wird in „Helix“ durch eine Gruppe unsterblicher Übermenschen verkörpert, welche schon seit Jahrhunderten im Verborgenen die Fäden zieht. Ilaria ist daher eher eine Geheimgesellschaft als ein Konzern. Da sich die normalen Menschen in der Überzahl befinden und die Unsterblichen in der Vergangenheit als Hexen verfolgt worden sind, haben die Verantwortlichen gleich zwei gute Gründe, die Menschheit zu dezimieren. Es geht ihnen einerseits um Rache, aber andererseits vor allem um Macht und Kontrolle.

Ein interessantes Detail sind die silbern leuchtenden Augen der Unsterblichen. Damit wird recht unverhohlen auf dämonische Besessenheit angespielt. Im Prinzip hätten sie auch geschlitzte Pupillen haben können, denn in jedem Falle sind die Verantwortlichen von Ilaria nicht ganz menschlich. Sie sind machtgierige und gewissenlose Psychopathen und daher zumindest als Parabel auf die Satanisten zu verstehen.

Es sollte dementsprechend nicht verwundern, dass die zweite Staffel gleich mit einer Verhöhnung des Christus wirbt. Auf dem Cover ist eine maskierte Gestalt zu sehen, die an ein Kreuz gehängt und mit gelben Honigfäden eingesponnen ist.

Tatsächlich geht es in der Fortsetzung um eine anderes Pathogen, einen Pilz, welcher über Bienenhonig übertragen wird. Mit anderen Worten eine Seuche aus dem Bienenkorb der Freimaurerei.

Allerdings wirkt die Pilzinfektion derart schnell tödlich, dass sie sich kaum ausbreiten kann. Für eine Pandemie ist das Pathogen daher unbrauchbar. Das mag daran liegen, dass es eigentlich gar nicht als Honig verabreicht werden sollte, wie in der Episode „Verbotene Früchte“ geschehen. Der Titel ist natürlich mal wieder eine biblische Anspielung, obgleich es sich bei den vergifteten Früchten um Brombeeren handelt. Die Bienen haben den Pilz jedoch bei gentechnisch veränderten Äpfeln aufgeschnappt, womit das Gesamtbild wieder stimmig ist.

Die Genobstplantage gehört zu allem Elend einer religiösen Sekte, die sich auf der fiktiven Pazifikinsel St. Germain eingenistet hat. Der Sektenführer Michael ist natürlich ein Unsterblicher, der ebenfalls aus Rachemotiven handelt. Im Gegensatz zu Ilaria will er die Menschheit jedoch nicht auslöschen, sondern lediglich unfruchtbar machen. Das von ihm entwickelte Genfood zielt dabei auf die männliche Fruchtbarkeit ab, denn die Frauen will er selbst weiter begatten, wobei er über vier Jahrhunderte auch seine eigenen Töchter und Enkelinnen geschwängert hat.

Der dargestellte Inzest treibt das Paarungsverhalten des europäischen Hochadels auf die Spitze und spielt wohl durchaus bewusst darauf an. Es ist ein weiterer Beleg für die Abartigkeit und Kontrollsucht der herrschenden Eliten. Die Macht soll in der Familie bleiben.

Als die Macht über die Sekte dem Oberguru entgleitet, greift er zu einem ebenfalls in der Realität üblichen Mittel und vergiftet seine Anhängerschaft. Dabei zieht die Serie sogar einen direkten Vergleich zu den Sonnentemplern, also einem elitären Rosenkreuzerorden. Allerdings wird auch die UFO-Sekte Heavens Gate namentlich erwähnt.

Die relevanteste Parallele zur Realität ist derweil das gentechnisch veränderte Obst, welches unfruchtbar machen soll. Immerhin gibt es schon Untersuchungen, laut denen u.a. Genmais für erhöhte Unfruchtbarkeit in Mexiko verantwortlich sein soll. Der Inhalt der Serie ist also durchaus ernst zu nehmen. Zumal sie nicht die einzige Serie mit dieser Botschaft ist. Die Handlung der zweiten Staffel ähnelt der kurz zuvor ausgestrahlten britischen Serie „Utopia“ dermaßen, dass es schon kein Zufall mehr sein kann.

Eine weitere Übereinstimmung ist das zeitgleich eingesetzte Virus, hier das Narvik und da die russische Grippe. Ebenso sind die Verantwortlichen in beiden Serien untereinander zerstritten. Während die einen die Menschheit direkt mittels Biowaffen an den Rand der Auslöschung treiben wollen, sind die anderen etwas weniger drastisch und wollen die Bevölkerungsreduktion ohne Genozid durch Sterilisation erreichen. Letztere Botschaft findet sich auch in Filmen wie „Children of Men“, in denen die Menschheit durch Unfruchtbarkeit kurz vor dem Aus steht.

Damit sind die Gemeinsamkeiten immer noch nicht am Ende. In „Utopia“ soll das Virus mit Flugzeugen versprüht werden und am Ende der zweiten Staffel von „Helix“ werden Chemiewaffen über St. Germain versprüht, um das Pathogen einzudämmen. Was zu welchem Zweck per Flugzeug verteilt wird, mag auf den ersten Blick unterschiedlich sein, doch in beiden Fällen ist es tödlich und spielt insbesondere in „Helix“ auf Chemtrails an.

Zu guter Letzt gibt es in beiden Serien eine Reihe von Protagonisten, die dem Wahnsinn verfallen und die Seiten wechseln. Sympathische Charaktere sind rar gesät und die Bösen sind derart psychopathisch, dass selbst Kim Jong Un dagegen nett wirkt. So wimmelt es in der zweiten „Helix“-Staffel von Kannibalen, Folterknechten, Serienmördern und einem Guru, der stark an Josef Fritzl erinnert und einen Keller voller zahnloser Gebärmaschinen hat.

Fazit: „Helix“ ist eine absolut kranke Serie, welche tiefe Einblicke in die perverse Gedankenwelt der herrschenden Elite bietet. Während die erste Staffel wenigstens noch halbwegs spannend und interessant ist, sollte die zweite Staffel von Menschen mit sensiblen Nerven gemieden werden. Obwohl diese auf einer tropischen Insel spielt, ist sie noch weitaus düsterer als das erste Jahr in der arktischen Untergrundbasis. Die Altersfreigabe von FSK 16 ist diesbezüglich nicht nachvollziehbar, da es mehr als nur eine verstümmelte Leiche und sogar Verstümmelungen sowie Morde an Kindern gezeigt werden.

Utopia – Dystopische NWO-Zukunftspläne

von Mr. Rabbit

„Utopia“ ist eine britische Serie, welche von 2013 bis 2014 in zwei Staffeln erstausgestrahlt wurde. Vier Mitglieder eines Internetforums kommen darin einer gigantischen Verschwörung auf die Spur, deren Ziel die drastische Reduzierung der Weltbevölkerung ist. Dabei wird in beiden Staffeln mehrfach betont, dass das angestrebte Ziel eine Bevölkerungszahl von 500 Millionen ist. Die Georgia Guide Stones lassen grüßen.

Das Netzwerk, welches hinter der Verschwörung steckt, verfolgt in seiner Selbstdarstellung edle Ziele. Da die Ressourcen knapp werden und die Erde zunehmend unbewohnbar wird, müsse die Menschheit ausgedünnt werden, um ihr Überleben zu sichern. Auch diese vermeintlich positive Motivation könnte direkt von den Georgia Guide Stones abgeschrieben sein.

Das ach so humanistische Netzwerk aus „Utopia“ will daher auch keinen Genozid verüben, sondern die Menschen lediglich durch gentechnisch veränderte Lebensmittel und Impfungen unfruchtbar machen. Doch um die Impfung breitflächig durchzusetzen, sind die Verschwörer bereit, einen tödlichen Grippevirus auf die Menschheit loszulassen, bei dem zehntausende Opfer einkalkuliert sind, bis die Impfung anschlägt. Das erinnert nicht zufällig an die Schweinegrippepandemie, welche gar keine Pandemie war und deren mit Quecksilber verseuchte Impfung ihr Ziel weit verfehlte.

Doch nicht nur die Methoden der Sterilisation strafen die angeblich wohlwollenden Ziele des Netzwerkes Lügen. Um ihre Verschwörung geheim zu halten, gehen die Verantwortlichen ebenfalls über Leichen. In der Serie wird gemordet, was das Zeug hält, wobei nicht einmal vor Kindern Halt gemacht wird. Die ersten Opfer sind die Anwesenden in einem Comicladen, in dem das Utopia-Manuskript vorübergehend gelandet ist. Der Comicbuchverkäufer trägt in der betreffenden Szene ein auffälliges T-Shirt mit zwei Pyramiden, die nach unten und oben zeigen.

Auch die vier Forengeeks, die der Verschwörung auf der Spur sind, bekommen schnell die aggressive Macht des Netzwerkes zu spüren. Ian (Nathan Lloyd Stewart-Jarrett) wird Pädophilie unterstellt und in der zweiten Staffel wird ihm obendrein noch der Mord an seinem eigenen Bruder in die Schuhe geschoben. Dem elfjährigen Grant (Oliver Woolfort) wird indes ein Amoklauf an seiner Schule angelastet. Bei der Inszenierung werden eben mal 8 Lehrer und Schüler hingerichtet. Auch das kommt einem irgendwie bekannt vor.

Wilson (Adeel Akhtar) wird schlussendlich Opfer einer Folter, bei der er ein Auge verliert. Die Serie ist wirklich extrem drastisch und nichts für schwache Nerven. Doch obwohl Wilson auf brutale Art verstümmelt und außerdem sein Vater ermordet wird, wechselt er später die Seiten und glaubt an die guten Absichten des Netzwerks. Becky (Alexandra Elizabeth Roach) verrät die Gruppe dagegen zeitweilig, weil sie an einem tödlichen Syndrom erkrankt ist, für das sie sich ein Heilmittel verspricht.

Mit Hilfe von Jessica Hyde (Fiona O’Shaughnessy), deren Vater das sterilisierende Gen entwickelt hat, kommen sie der Verschwörung allmählich auf die Spur. Der wichtigste Hinweis ist dabei das Utopia-Manuskript, ein abgefuckter Comic von Jessicas Vater, in dem der genetische Schlüssel zur Massensterilisation versteckt ist.

Der Name „Hyde“ dürfte übrigens als Wortspiel zu verstehen sein, denn das gleich klingende „hide“ heißt übersetzt „verstecken“. Eine weitere Anspielung ist der Name des Sterilisationsprojektes, welches den Titel „Janus“ trägt. Janus ist ein römischer Gott, der für den Anfang und das Ende steht. Was also das Ende eines Großteils der Menschheit bedeutet, ist für den Rest der Anfang einer neuen Weltordnung.

Kopf der Verschwörung ist ein „Mr. Rabbit“. Gleich im Pilotfilm tanzt sinnbildlich ein weißer Hase vor dem „Doomsday Comics“, was in jeder Hinsicht von hoher symbolischer Bedeutung ist. Das weiße Kaninchen führt die Wahrheitssuchenden in die tiefsten Tiefen der Verschwörung und der Utopia-Comic enthält im wahrsten Sinne des Wortes das Jüngste Gericht.

Hinzu kommt die übliche Freimaurersymbolik. So wird Jessica Hyde vorübergehend in einem Pyramidenbau inhaftiert.

Natürlich gelingt ihr die Flucht und zusammen mit den anderen können sie die Freisetzung der tödlichen Grippe und damit auch die Impfkampagne stoppen. Unerwartete Hilfe erhalten sie dabei aus dem Netzwerk, da sich herausstellt, dass Jessicas Vater Anton (Ian McDiarmid) dem Netzwerk nicht das geliefert hat, was es wollte. Die genetische Veränderung schützt nämlich nicht wie verabredet vor der russischen Grippe und sterilisiert alle Menschen mit Ausnahme der Roma.

Es geht also um eine gezielt rassistische Ausrottung fast der gesamten Menschheit. Die Wahl hat Anton getroffen, da er als Roma Opfer des Holocausts war und sich an der Menschheit rächen wollte. Dieser Handlungsverlauf grenzt schon fast an judenfeindliche Verschwörungstheorien. Dass der Serienschöpfer Dennis Kelly statt der Juden eine andere von der Shoa betroffene Minderheit ins Zentrum einer Weltverschwörung setzt, macht die Sache allerdings nicht besser. Die Serie schürt damit rassistische Ressentiments.

Die Aussage, dass die Serie sich über Verschwörungstheorien lustig mache, an die Kelly selbst nicht glaube, ist dabei nicht sonderlich glaubwürdig. Zum einen bezieht sich die Serie massiv auf die Georgia Guide Stones und die sind alles andere als eine Theorie, sondern können von der Öffentlichkeit jederzeit an ihrem Standort bewundert werden. Hinzu kommt die massive Freimaurersymbolik und schlussendlich ist die Serie einfach nicht humorvoll als dass man sie für eine Parodie halten könnte. Sie ist brutal und streckenweise regelrecht abartig.

Klar werden am Rande auch einige abstruse Verschwörungstheorien erwähnt, die durch das Internet geistern. Interessanterweise ist es aber ausgerechnet Wilson, der erst als Verschwörungstheoretiker jeden Scheiß glaubt, am Ende aber selbst zum Kopf der Verschwörung wird und den Platz des erschossenen Mr. Rabbit einnimmt. Was damit wohl ausgesagt werden soll?

Fazit: „Utopia“ ist eine extrem drastische Serie, die streckenweise nur schwer zu ertragen ist. Die Botschaft einer neuen Weltordnung ist dabei unübersehbar und die Bezüge zur Realität sind unleugbar. So gibt es von medizinischer Seite bereits seit längerem ernsthafte Anzeichen, dass gentechnisch veränderte Lebensmittel sowie Weichmacher in Plastikprodukten unfruchtbar machen können.

Auf der anderen Seite schürt die Serie unnötig Ängste vor eingebildeten Verschwörungen, die jeder Grundlage entbehren. So stecken bestimmt nicht die verfolgten Roma hinter den finsteren Plänen der neuen Weltordnung. Man muss sich nur einmal ansehen, wie sie vor allem in Ost- und Südeuropa verfolgt und geächtet werden. Die meisten leben in bitterer Armut, da sie aufgrund ihrer Abstammung keine Arbeit bekommen. Sie sind also weit davon entfernt, mächtig und einflussreich zu sein.

Zu guter Letzt ist „Utopia“ Wasser auf die Mühlen der Impfgegner. Ja, die Schweinegrippeimpfung war nicht koscher, aber das kann nicht auf alle Impfungen pauschalisiert werden. Im Gegenteil sorgen eher die Impfgegner dafür, dass tödliche Krankheiten wie die Masern oder Keuchhusten wieder auf dem Vormarsch sind, was viel eher zu einer Bevölkerungsreduktion beiträgt. Schon allein dafür sollte „Utopia“ in die nächste Tonne gekloppt werden. Zumindest hat schon mal ein amerikanischer Abklatsch, der von David Fincher („Fight Club“) gedreht werden sollte, den Weg auf den Müllhaufen nicht realisierter Konzepte gefunden.

Der geplante Krieg gegen Venezuela

von Shinzon

Aktuell werden die Menschen in den NATO-Mitgliedsstaaten mit einer massiven Kriegspropaganda gegen Venezuela aufgehetzt. Maduro sei ein Diktator, der sein eigenes Volk abschlachte und der rechtmäßige Präsident sei ein Mann namens Juan Guaidó. Allerdings wird der Präsident in Venezuela nicht vom Parlament gewählt wie in Deutschland, sondern von der Bevölkerung. Guaidó kann also nicht der rechtmäßige Präsident von Venezuela sein, er ist lediglich Präsident des Parlaments und das ist ein gewaltiger Unterschied. In etwa so wie der Unterschied zwischen Bundespräsident (aktuell Steinmeier) und Bundestagspräsident (aktuell Schäuble).

Es ist auch nicht so, dass die Mehrheit der Venezolaner gegen Maduro wäre. Wohl aus genau diesem Grunde hat die Opposition bisher keine Volksbefragung durchgeführt, obwohl das Volk gemäß der venezolanischen Verfassung das Recht hat, einen Präsidenten abzuwählen. Maduro könnte also durchaus friedlich aus dem Amt entfernt werden, wenn das der Wille der Mehrheit wäre. Stattdessen kommt es zu gewaltsamen Aufständen durch reiche Oligarchen und Neofaschisten, die Regierungsanhänger auf offener Straße ermorden. Über die Morde durch die Opposition schweigen die westlichen Medien genauso wie über die Massenkundgebungen, die Präsident Maduro unterstützen.

Der einzige Punkt, der tatsächlich den Tatsachen entspricht, ist die massenhafte Flucht aus Venezuela. Die Menschen fliehen jedoch nicht vor ihrem Präsidenten, sondern vor den bürgerkriegsähnlichen Zuständen, welche die CIA und andere ausländische Institutionen mit angezettelt haben.

Ein weiterer Fluchtgrund ist die bittere Armut, die das Land fest im Griff hat. Viele, vor allem arme Venezolaner, leiden Hunger. Dies ist jedoch nicht die alleinige Schuld von Maduro. Begonnen hat die Misere während der Weltfinanzkrise vor rund 10 Jahren, von der sich Venezuela nie wirklich erholt hat. Hinzu kommt der Verfall des Ölpreises, worunter Venezuelas Haupteinnahmequelle bis heute leidet.

Verschärft wird die Wirtschaftskrise schließlich durch die venezolanischen Oligarchen, welche vorhandene Lebensmittel zurückhalten, um die Bevölkerung gegen die sozialistische Regierung aufzubringen. Eine ähnliche Strategie wendet inzwischen auch die USA an, indem sie eine Handelsblockade gegen das lateinamerikanische Land verhängt hat. Das Angebot, humanitäre Hilfsgüter zu liefern, ist daher absolut verlogen, da die USA selbst maßgeblich zur humanitären Katastrophe in Venezuela beitragen.

Aber nicht nur die inszenierte humanitäre Situation wird als Kriegsgrund angeführt. Ein weiterer Punkt ist die Entmachtung des Parlaments durch Maduro. Sicherlich mag dies auf den ersten Blick wie ein undemokratischer Akt wirken, doch wenn man einmal näher hinschaut, wer da entmachtet wurde, beginnt man zu verstehen. Man stelle sich vor, 1932 wäre nicht Hitler, sondern Thälmann zum Reichspräsidenten gewählt worden. Wäre es in diesem hypothetischen Szenario legitim gewesen, ein von der NSDAP beherrschtes Parlament zu entmachten und so den Holocaust sowie den 2. Weltkrieg mit rund 60 Millionen Todesopfern zu verhindern?

Was passiert, wenn in Lateinamerika Faschisten an die Macht kommen, konnte man u.a. unter Pinochet 1973 in Chile sehen. Maduro hat den Venezolanern ein solches Schicksal vorerst erspart. Darüber hinaus hat er mit der verfassungsgebenden Versammlung eine Institution geschaffen, welche viel breiter aufgestellt ist. Im Gegensatz zum Parlament sitzen in dieser Versammlung nicht nur Parteien, sondern auch Vereine, Wohlfahrtsverbände und Interessenvertretungen von Minderheiten wie der indigenen Bevölkerung. Das bedeutet nicht weniger, sondern mehr demokratische Teilhabe.

Auf westliche Länder mag dies befremdlich wirken, denn die USA und EU haben kaum Erfahrungen mit direkter Demokratie und wenn, dann nur auf kommunaler Ebene. Wir kennen lediglich bürgerliche Stellvertreterdemokratien, in denen wir nur alle paar Jahre darüber entscheiden dürfen, wer uns regiert. Meist sind das keine Vertreter aus der arbeitenden Bevölkerung, so wie Maduro, der aus einem armen Arbeiterviertel stammt. Es sind fast ausschließlich gut situierte Vertreter der Elite, die ihre Wahlkämpfe von Banken und Konzernen finanzieren lassen. Anschließend bedanken sie sich dafür mit einer wirtschaftsfreundlichen, neoliberalen Politik, welche gegen die Interessen der Bevölkerungsmehrheit gerichtet ist.

Für diese Art der Stellvertreterdemokratie hat sich der Begriff „Lobbykratie“ eingebürgert. Angela Merkel sprach indes selbst recht offen von einer „marktkonformen Demokratie“. Die direkte Demokratie in Venezuela ist derweil nicht marktkonform und westliche Ölkonzerne stören sich schon seit der Jahrtausendwende an der Verstaatlichung der venezolanischen Ölreserven sowie anderen Bodenschätzen. Und schon sind wir beim eigentlichen Kriegsgrund, den wir bereits von den Kriegen gegen den Irak, Libyen und Syrien kennen. Es geht wieder einmal ums Erdöl und obendrein ist die venezolanische Regierung auch noch sozialistisch und muss daher beseitigt werden.

Die humanitäre Krise in Venezuela schert den Milliardär Trump und die EU einen Scheißdreck! Immerhin wird diese durch die US-Handelsblockade und die EU-Sanktionen sogar noch verschärft. Ebenso wenig geht es den NATO-Staaten um Menschenrechte. Immerhin haben sie über Jahrzehnte jede faschistische Diktatur in Lateinamerika unterstützt, sei es Batista auf Kuba, Somoza in Nicaragua, Stroessner in Paraguay oder Pinochet in Chile, den die CIA sogar erst an die Macht geputscht hat.

Aktuell unterstützen die USA und EU auch den neugewählten brasilianischen Militärfaschisten Bolsonaro, der bereits im Wahlkampf angekündigt hatte, mindestens 30.000 politische Gegner ermorden zu wollen. In Brasilien hat die ideologische Säuberung sämtlicher Ministerien und staatlichen Institutionen unlängst begonnen. Für die achso demokratischen und freiheitsliebenden NATO-Mächte jedoch kein Grund für Sanktionen oder Kriegsdrohungen. Im Gegenteil wollen die USA sogar noch enger mit Brasilien zusammenarbeiten und einen weiteren Militärstützpunkt errichten, von dem aus Lateinamerika wieder unter die Kontrolle Washingtons gebracht werden soll.

Ähnlich verhalten sich die USA und EU auch im Nahen Osten. Während Donald Trump dem Iran permanent mit Krieg droht, hat er mit Saudi Arabien den größten Waffendeal der Menschheitsgeschichte abgeschlossen. Deutschland liefert ebenfalls fleißig Waffen an diese menschenverachtende Diktatur, in der munter gefoltert, gesteinigt und geköpft wird. Eine kleine Unstimmigkeit gab es lediglich wegen dem zerstückelten Journalisten Jamal Khashoggi, nicht aber wegen dem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg auf das Nachbarland Jemen.

Die gleiche Politik betreibt die EU und allen voran Deutschland mit Erdogan. Da kann dieser Despot noch so viele politische Gegner und Journalisten unter menschenunwürdigen Bedingungen einkerkern und auf Demonstranten schießen lassen. Den venezolanischen Oppositionspolitikern geht es längst nicht so dreckig wie der HDP-Führung in der Türkei. Dennoch bekommt Erdogan weiter Waffen geliefert und schlimmstenfalls eine Protestnote aus dem Kanzleramt.

Die USA, Deutschland und der Rest der EU haben sogar weggesehen, als Erdogans Truppen in Syrien einmarschiert sind und die kurdische Stadt Afrin annektiert haben. Wo waren da die Sanktionen? Im Gegensatz zur Bevölkerung der Krim, die sich per Referendum freiwillig Russland angeschlossen hat, wurden die Kurden in Afrin nicht gefragt, ob sie unter der Knute ihres Todfeindes leben wollen. Darüber schweigen die westlichen Massenmedien jedoch.

Wir sollen uns keinen Kopf über die Toleranz unserer westlichen Regierungen gegenüber tatsächlichen Diktaturen machen, sondern uns auf den bevorstehenden Krieg gegen Venezuela einstimmen lassen. Dieser droht zu einem zweiten Vietnam zu werden und wir alle wissen, wie die Sache damals ausging. Niemand sollte sich in diesem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg verheizen lassen, der bewusst von den USA und der EU herbei eskaliert wird.

Präsident Maduro hat der Opposition indes längst Gespräche angeboten und Länder wie Mexiko und Uruguay haben sich zur Vermittlung bereiterklärt. All dies wird aber ignoriert. Stattdessen haben die USA und EU den illegitimen Interimspräsidenten Guaidó anerkannt und Maduros Rücktritt gefordert. Der Westen will einen Regimechange, um vollen Zugriff auf das venezolanische Erdöl zu bekommen. Gelingt dies nicht mit Destabilisierungsmaßnahmen wie in der Ukraine, wollen die USA und ihre NATO-Vasallen den Regimechange mit militärischer Gewalt erzwingen.

(Offener Brief von Nicolás Maduro.)

Der Krieg scheint bereits beschlossene Sache zu sein und wurde nachweislich von langer Hand geplant. Erste Kriegsdrohungen gab es bereits zu Lebzeiten von Hugo Chavéz (1954-2013), als es noch gar keine Proteste und humanitären Engpässe gab. So gibt es eine ziemlich unverhohlene Anspielung im 2009 erschienen Science Fiction Kracher „Avatar – Aufbruch nach Pandora“. Schon in einer der ersten Szenen wird im militärischen Lebenslauf des Protagonisten Jake Sully (Sam Worthington) erwähnt, dass dieser in Venezuela im Einsatz war.

Es ist kein Geheimnis, dass das Pentagon Einfluss auf die Drehbücher großer Hollywood-Blockbuster nimmt, um das Kinopublikum auf ihre Kriegsagenda zu konditionieren. Allerdings war Venezuela für den Filmcharakter Sully keine schöne Erfahrung und in der Folge stellt er sich gegen das eigene Militär, welches auf dem Mond Pandora die indigene Bevölkerung abschlachtet, um Zugriff auf ein seltenes Erz zu bekommen. Das Unobtanium kann als Anspielung auf Öl oder seltene Erden verstanden werden und folgerichtig handelt es sich bei den einheimischen Na‘vi um ein Sinnbild für all die Völker, die bereits im Namen der Öl- und Bergbaukonzerne dahin gemetzelt wurden.

Der Film endet mit dem Sieg der indigenen Bevölkerung und der Vertreibung der irdischen Invasoren von Pandora. Es bleibt zu hoffen, dass die Realität ähnlich verlaufen wird, sollten die USA und ihre NATO-Vasallen tatsächlich in Venezuela einfallen. Die Chancen stehen gar nicht mal so schlecht, wenn man den Ausgang des Vietnamkrieges betrachtet und weiß, dass sowohl das venezolanische Militär als auch ein Großteil der Bevölkerung hinter der Regierung stehen.

Leider werden die Zehntausenden Toten aufgrund US-amerikanischer Kriegsverbrechen nicht zu verhindern sein. Wenn die US-Truppen abermals Napalm und Agent Orange oder noch viel fürchterlichere Waffen wie Clusterbomben und Uranmunition einsetzen, werden wir noch früh genug erkennen, wer die wahren Menschenfeinde sind. Egal ob in Vietnam, im Irak oder in Libyen – es waren schon immer die NATO-Staaten!

Das Verhalten der Bundesregierung mag diesbezüglich nicht verwundern. Die Ablehnung eines Solidaritätsantrags auf dem Europaparteitag der Linkspartei Ende Februar 2019 hingegen schon. Der Tagungsleiter Rico Gebhardt feierte das Abschmettern des Antrages gar als Erfolg, was seinem Landesverband Sachsen einige Stimmen bei der anstehenden Landtagswahl kosten wird.

Unterstützung erhielt Gebhardt u.a. von den Bundestagsabgeordneten Stefan Liebich und Thomas Nord. Liebich ist bekanntermaßen Mitglied des NATO-Lobbyvereins Atlantik-Brücke und Nord versuchte erst 2018 die Fraktionsvorsitzende Sahra Wagenknecht zu stürzen. Der neoliberale Parteiflügel FDS will DIE LINKE offensichtlich von einer Friedens- zu einer Kriegspartei umgestalten. Damit würde sich DIE LINKE jedoch überflüssig machen, denn niemand braucht eine zweite SPD, die ihrerseits nur eine zweite CDU ist.

Fairerweise muss dazu erwähnt werden, dass es auch andere Menschen in der Linkspartei gibt, die nicht um jeden Preis mitregieren wollen. 175 der EU-Parteitagsdelegierten haben für den Solidaritätsantrag mit Venezuela gestimmt. Einige sind sogar auf die Bühne gekommen und haben Flagge gegen den nächsten imperialistischen Unterwerfungsfeldzug der USA gezeigt. Die Frage ist nur, wie lange sie noch Mitglied in dieser Partei bleiben werden? Möglicherweise könnte aus der Sammelbewegung Aufstehen doch noch eine neue Partei hervorgehen – mit rund 170.000 Anhängern um einiges stärker als DIE LINKE und hoffentlich konsequent für Frieden.

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Rakka – Ist das Black Goo eine Reptiloidentechnologie?

von Shinzon

Abseits der großen Kinoproduktionen findet sich das schwarze Öl auch in Independentfilmen, die gratis im Internet zur Verfügung gestellt werden. „Rakka“ von den Oats Studios ist solch ein Kurzfilm, der allerdings von keinem unbekannten Regisseur stammt, sondern von Neill Blomkamp. Dieser machte bereits durch große Blockbuster wie „District 9“, „Elysium“ und „Chappie“ auf sich aufmerksam und wie all seine bisherigen Filme zeichnet sich auch “Rakka“ durch sensationelle Effekte aus. Mit Sigourney Weaver in einer der Hauptrollen ist der Sci Fi Kracher zudem hochkarätig besetzt.

Die Handlung beginnt 2020, was jetzt keine allzu ferne Zukunft ist. Die Erde ist von einer reptiloiden Alien-Spezies eingenommen worden und die Städte der Menschen zerfallen. Paris bietet für solche Invasionsszenarien immer wieder eine passende Kulisse. Die Haupthandlung spielt allerdings in Texas.

Wo die Reptos herrschen, ist alles von einem schwarzen Ölfilm überzogen.

Die Menschen sind versklavt und wer noch größeres Pech hat, dient als Inkubator für die Nachkommenschaft der außerirdischen Besatzer. Das Black Goo scheint dabei eine zentrale Rolle zu spielen.

Die schwarze Substanz wird darüber hinaus benutzt, um die Bauwerke der Menschen einzureißen…

…und neue Megastrukturen zu errichten.

Die Reptos erwärmen das globale Klima durch den Ausstoß von Treibhausgasen und verändern die Atmosphäre durch das Niederbrennen der Wälder.

Nicht nur die Erde wird mit Black Goo überzogen, die Reptiloiden sind es ebenfalls. Ihre Hautsegel am Hals erinnern zudem an eine Kobra oder den Kopfschmuck eines Pharaos.

Die Invasoren sind eine telepathische Spezies und können Menschen paralysieren. Nur mittels Technologie können sich einige Menschen vor der Gedankenkontrolle der Aliens abschirmen. Sie sind gezwungen, im Untergrund zu leben, und führen von dort aus einen verzweifelten Widerstandskampf gegen die feindlichen Besatzer.

Nur leider sind die Reptiloiden technologisch weit überlegen. Das Black Goo scheint dabei eine Art Nanotechnologie zu sein, denn es kann alle möglichen Formen annehmen. Es kann sowohl Raumschiffe bilden als auch Werkzeuge.

Es lassen sich sogar Hirnimplantate zur Gedankenkontrolle aus der öligen Substanz erschaffen, was einmal mehr dafür spricht, dass es sich um Naniten handelt und nicht etwa um eine organische Substanz.

Die lobotomierten Erdlinge werden benutzt, um mit den anderen Menschen zu kommunizieren und sie zur Aufgabe zu bewegen.

Wie bei den Borg ist auch bei den Reptos jeder Widerstand zwecklos. Aber zumindest kann man ja ein paar von ihnen mit in die Hölle nehmen. Zum Mittag gibt’s Black Goolasch.

Einige Opfer des reptiloiden Mind Controls sehen tatsächlich aus, als wären sie von den Borg assimiliert worden. Sie tragen Hirnimplantate und Schläuche.

Beinah noch schlimmer ist allerdings das Black Goo, welches aus den Opfern quillt.

Was den Menschen von den Reptiloiden angetan wird, ist der reinste Horror und es verwundert, dass dieses Video ohne Altersabfrage frei bei Youtube abrufbar ist.

Im Prinzip können die Toten in dieser Dystopie von Glück reden, dass sie das alles nicht mehr miterleben müssen.

Die Frage ist nur, wie diese Menschen zu Tode gekommen sind? Durch grauenhafte Experimente oder als Mahlzeit für die reptiloiden Overlords?

Das Repertoire der Reptos ist damit noch längst nicht ausgeschöpft, denn sie haben im wahrsten Sinne des Wortes die Hölle auf die Erde gebracht.

Wenigstens endet der Kurzfilm zumindest für einen der Reptos nicht minder drastisch.

Eine Fortsetzung gibt es bisher noch nicht, obgleich es zumindest eine Anspielung zu geben scheint. Am Ende des ersten Kapitels ist zwischendrin nämlich eine Engelsgestalt am Himmel zu sehen, die eine „biblische Erlösung“ genannt wird. Bei genauerer Betrachtung hat dieser Engel jedoch Hörner, was nichts Gutes erahnen lässt. Handelt es sich um eine weitere außerirdische Spezies? Oder nur um ein Hologramm der Reptiloiden, welches der psychologischen Kriegsführung dient? Bis zum Schluss gibt es darauf keine Antwort.

Fazit: „Rakka“ ist das erste Werk, welches eine direkte Verbindung zwischen Reptiloiden und dem Black Goo zieht. Außerdem wird das schwarze Öl als eine Art Nanotechnologie präsentiert, welche alle möglichen Formen annehmen kann. Weiß Blomkamp etwas, was allen anderen bisher entgangen ist? Auf jeden Fall hat er nicht nur Regie geführt, sondern auch das Drehbuch geschrieben, womit also er allein für den Inhalt dieses Kurzfilms verantwortlich ist.

High School – Hollywood ist nicht ganz dicht

von A. Tom Shroom

Es gibt gute Argumente für die Legalisierung weicher Drogen wie Cannabis. Auf der anderen Seite gibt es aber ebenso gute Argumente, Werbung für alle Arten von Drogen, darunter auch Tabak und Alkohol, zu verbieten. Insbesondere gilt dies, wenn gezielt Jugendliche dazu animiert werden sollen, sich von Suchtmitteln abhängig zu machen. Das Konzept von „High School – Wir machen die Schule dicht“ mag auf den ersten Blick witzig erscheinen, doch bei genauerem Hinsehen handelt es sich um Propaganda für durchaus härtere Drogen.

Wer ein Interesse daran hat, eine ganze Generation breit in der Ecke liegen zu sehen, verrät gleich zu Beginn das Logo von Parallel Media. Zu sehen ist ein Drache (Reptiloid) vor dem Pferdekopfnebel. Dieser Nebel liegt, welch Zufall, im Sternbild des Orion.

Der Film beginnt mit einem Buchstabierwettbewerb, bei dem ein asiatisches Mädchen (Julia Ling) namens Charlyne Phuc (gesprochen FUCK) ihren Einsatz versemmelt, weil sie total stoned ist. Da sie sich wie im Himmel fühlt, während sie sich auf Erden befindet, trägt sie die Nummer 69. Aber vielleicht handelt es sich ja auch um eine sexuelle Anspielung, was zu ihrem Nachnamen passen würde.

Das Logo des Buchstabierwettbewerbs ist derweil eine Biene, was nicht nur eine Anspielung auf die original englische Bezeichnung von Buchstabierwettbewerben ist („Spelling Bee“), sondern auch das Bildungssystem wieder mal als Instrument der Freimaurer entlarvt, das die Kinder zu produktiven Arbeitssklaven umformen soll. Sie sollen nur so viel lernen, dass sie später am Arbeitsplatz optimal funktionieren, ansonsten dürfen sie gerne blöd bleiben und obendrein auch noch bekifft. Aus den Reihen dieser Generation wird kaum noch Widerstand entstehen.

Im Zentrum der Handlung steht allerdings ein durchaus begabter Schüler namens Henry (Matt Bush), der unbedingt ans MIT (Massachusetts Institute of Technology) will. Es gibt jedoch Kräfte, die das verhindern wollen. Welche Kräfte das sind, sieht man gleich in seiner ersten Szene, in der drei Wecker um 6 Uhr morgens klingeln. Wozu braucht jemand drei Wecker? Außer natürlich, um jeden Morgen mit der 666 geweckt zu werden.

Sein Kumpel Travis (Sean Marquette) hätte die drei Wecker derweil nötiger gehabt, da er den halben Tag verpennt. Seine Kumpels nutzen die Gelegenheit, um ihn ein Hitlerbärtchen anzumalen. Doch damit nicht genug, er bekommt auch noch einen Schwanz ins Gesicht gemalt und auf der anderen Wange ein XXX, also den Code für die Pornoindustrie.

Offensichtlich passt das sehr gut zu seinem Charakter, bei dem, was Travis auf einem Fragebogen unter „in der Schule erlernte Fähigkeiten“ angibt. Spätestens hier wird deutlich, dass das Niveau dieser Komödie extrem unterirdisch ist.

In der Schule wimmelt es derweil von Freimaurersymbolen. Allen voran ist die freimaurerische Tricolore allgegenwärtig und zuweilen in Kombination mit der Fleur de Lys oder Pentagrammen zu sehen.

Auf der Toilette wird das Ganze auf die Spitze getrieben, da dort noch ein sexuell anrüchiger Spruch mit einer Telefonnummer steht. Letztere enthält drei Neunen oder eben eine auf dem Kopf stehende 666.

Bei den Kumpels von Travis und Henry sieht es nicht besser aus. An der Wand hängt ein Plakat mit der Aufschrift Osiris und links daneben ein Pentagramm. Wir erinnern uns an die Anspielung auf das Sternbild des Orion, der gleichbedeutend mit dem ägyptischen Gott Osiris ist. Das Pentagramm links davon dürfte demnach für den Stern Sirius stehen.

Da Henrys Freunde allesamt Kiffer sind, dauert es nicht lange, bis ihm Travis Drogen anbietet. Daraufhin stürzt er aus einem Baumhaus und verletzt sich dabei ausgerechnet am linken Horusauge. Ein toller Vorwand, um ihn für den Rest des Films mit dieser Symbolik herumlaufen zu lassen, wobei das allsehende Auge auch an anderen Stellen auftaucht.

Sogar auf dem DVD Cover darf Adrien Brody die Geste des Allsehenden Auges mit einer Stange Cannabis machen.

Doch zurück zur Handlung. Die anschließende Kombination aus Drogen und einem Kriegsspiel löst bei Henry einen Flashback aus. Er ist wieder 12 und rennt nackt durch den Wald, wobei er von Hubschraubern verfolgt wird. Diese Anspielung auf nackte Kinder ist nicht nur überflüssig, sondern richtiggehend widerwärtig. Zum Glück war der Schauspieler zum Zeitpunkt seiner Nacktszene schon über 20 Jahre alt.

Als wäre der schlechte Trip nicht schon Strafe genug, kündigt der Schuldirektor einen Drogentest an, der für Henry den Rausschmiss bedeuten würde. Da seine Träume vom MIT auf dem Spiel stehen, planen er und Travis, die gesamte Schule high zu machen. Ihrer Logik zufolge müsste der Direktor dann entweder alle rausschmeißen oder den Test für ungültig erklären.

Damit dieser Plan gelingt, klauen sie den stärksten verfügbaren Stoff von Psycho Ed (Adrien Brody). Dieser Dealer ist von oben bis unten tätowiert, wobei ein Schachbrettmuster am Hals nicht fehlen darf.

Um zu verdeutlichen, dass mit Psycho Ed nicht zu spaßen ist, trägt er außerdem Totenschädelringe an beiden Händen.

Schädel und gekreuzte Knochen sind auch an der Schule voll angesagt.

Dort tauschen Henry und Travis die Brownies der Mütter gegen ihre eigenen THC-Brownies aus. Leider haben sie dabei nicht eingeplant, dass es an der Schule Überwachungskameras gibt, weshalb sich Henry zwischen den Abschlussprüfungen auch noch darum kümmern muss. Hilfe bekommt er dabei von Travis, der u.a. in der Schwimmhalle eine Lehrerin mit sexuellen Belästigungen ablenkt. Auffällig ist dabei ein Hexagramm-Tattoo auf seinem Rücken. Da weder der Schauspieler noch der von ihm verkörperte Charakter jüdisch ist, kann das Hexagramm eigentlich nur als Freimaurersymbol gedeutet werden.

Während Travis die Lehrerin belästigt, muss Henry im Büro des Direktors dessen sexuelle Perversionen über sich ergehen lassen. Das ist nach dem Kindheitsflashback schon die zweite Anspielung dieser Art, was nichts Gutes erahnen lässt.

Am Ende geht für Henry jedoch alles gut aus. Auf dem Überwachungsvideo, das er nicht rechtzeitig vernichten konnte, ist nicht die Aktion mit den Brownies zu sehen, sondern ein sexueller Übergriff des Direktors auf eine Lehrerin. Das führt auch prompt zur Verhaftung des unliebsamen Schuldirektors.

Der Film endet mit ein paar Zeitungsschlagzeilen und auf einer Titelseite gibt es zum Abschied noch den Satansgruß.

Fazit: High School gehört zu den so genannten Stoner-Movies, die sich um Drogenkonsum drehen. In diese Kategorie gehören auch Klassiker wie „Fear and Loathing in Las Vegas“, doch es fällt auf, dass die Zahl solcher Filme ab Mitte der 1990er exorbitant angestiegen ist. Dabei fehlen in der Auflistung von Wikipedia noch solche Blüten wie „Die Killerhand“ (1999).

„High School – Wir machen die Schule dicht“ sticht hingegen nicht wirklich heraus. Was vielleicht als Komödie gedacht war, verliert sich in geschmackloser Phrasendrescherei mit extrem vielen Fremdschäm-Momenten. Wirklich witzig sind eigentlich nur die Wortspiele im Titel, wobei der Zusatz „Wir machen die Schule dicht“ nur im Deutschen funktioniert und nicht Teil des Originaltitels ist.

Moontrap – Grottiger Mockbuster in Freimaurerfarben

von Shinzon

Der originale „Moontrap“ von 1989 ist ein echter Geheimtipp und mit Walter Koenig („Star Trek“) sowie Bruce Campbell („Armee der Finsternis“) hochkarätig besetzt. Es ist eine wahre Schande, dass 2017 eine vermeintliche Fortsetzung mit dem Titel „Moontrap: Target Earth“ auf DVD veröffentlicht wurde, die jedoch überhaupt nichts mit dem Original zu tun hat. Es handelt sich vielmehr um einen Mockbuster.

Die dünne Story setzt weder den Klassiker von 1989 fort, noch handelt es sich um ein Remake. Lediglich die Prä-Astronautik spielt in beiden Filmen eine Rolle. In „Target Earth“ wird ein antikes Raumschiff auf der Erde entdeckt und sogleich von einer Schattenorganisation beansprucht. Der Entdecker ist natürlich so blöde, vor den Man in Black anzukündigen, mit seinem Fund an die Presse zu gehen und zack hat er sein Todesurteil unterschrieben.

Von dem Raumschiff ist zunächst nur die Spitze zu sehen und natürlich handelt es sich um eine Pyramide.

Das ermöglicht noch weitere Symboliken. So darf Sarah Butler bei einer Überblende ihr Auge in die Pyramide halten.

Butler spielt eine Wissenschaftlerin, deren Mann ebenfalls einen sinnlosen Tod stirbt, als die beiden das Raumschiff aufsuchen. Warum der finstere Oberboss Richard Kontral, gespielt von Charles Shaughnessy, die Frau am Leben lässt, bleibt zunächst rätselhaft. Wahrscheinlich hat es etwas mit seinen sexuellen Gelüsten zu tun und tatsächlich gibt es alsbald in einer Traumsequenz nackte Haut zu sehen.

Die Traumsequenz wirft bereits die Schatten der Zukunft voraus. Eine Begegnung zwischen Blau und Rot auf dem Mond.

Die Wissenschaftlerin und ihr Kontrahent werden ins Raumschiff entführt, welches sich prompt auf den Weg zum Mond macht. Die Unterseite der Flugscheibe ist in freimaurerischem Blau/Rot gehalten.

Das Heck erinnert mit seinen V-förmigen Triebwerken indes an die berühmten Phoenix Lights von 1997. Zufall oder Absicht?

Auf dem Mond treffen jedenfalls zwei verfeindete Fraktionen aufeinander, repräsentiert durch einen roten und einen blauen Roboter billigster Bauart. Warum die beiden sich kloppen, bleibt rätselhaft. Zumal die ähnliche Bauweise und das Finale eigentlich auf eine gemeinsame Herkunft hindeuten. Es ist wohl eher von einem symbolischen Konflikt auszugehen.

Der rote Roboter, von dem die beiden Erdlinge entführt wurden, zwingt die Frau, ein rotes Kleid anzuziehen. Die Lady in Rot zieht natürlich sofort die lüsternen Blicke von Richard auf sich, was bei dem tiefen Ausschnitt kein Wunder ist.

Während die Frau im roten Raumanzug mit ihrem Blechkopfentführer einen Mondspaziergang unternimmt, stiehlt Richard das Raumschiff, stürzt allerdings ab und vollendet damit die Reihe sinnloser Tode. Die Frau erhält derweil den Auftrag, ein Artefakt zu einem Mondgesicht zu bringen. Es handelt sich um ein drittes Auge, welches den Steinschädel aktiviert.

Unter dem Schädel verbirgt sich eine geheime Mondbasis, welche nach dem Einfügen des dritten Auges nach oben fährt. Das zum Thema Alienartefakte auf dem Erdtrabanten.

Die Show ist damit aber noch nicht vorbei. Die Maschinen der Basis wandeln den Mond in eine lebensfähige Welt mit Sauerstoffatmosphäre um. Ignorieren wir einfach mal, dass die geringe Gravitation des Mondes eine solche Atmosphäre gar nicht halten könnte. Wissenschaftliche Korrektheit wäre von solch einem Schundfilm nun wirklich zu viel verlangt.

Zunächst scheint damit erst einmal alles Friede, Freude, Eierkuchen zu sein. Doch kaum betritt die Frau in Rot die Mondbasis, schon taucht der blaue Blechkamerad mit dem Gesicht von Richard auf. Warum der Roboter noch funktioniert und wie er sich selbst mit Menschenfleisch repariert hat, spielt keine Rolle. Es ist schlichtweg eine aus dem Original geklaute Szene. Da fehlt eigentlich nur noch, dass die einzige Überlebende beim Zerquetschen des Roboters unter der Eingangstür sagt: „Wir kaufen keinen Scheißdreck von Maschinen!“ (Anm.: Zitat aus dem Originalfilm.)

Anschließend widmet sich die Frau im roten Kleid einem kahlköpfigen Mann mit schiefer Nase, der in einer blauen Lichtsäule steht. Mehr Blau/Rot-Symbolik geht nun wirklich nicht, wobei diese Farben hier nicht nur die Freimaurergrade repräsentieren, sondern auch das weibliche und männliche Prinzip.

Die letzte Einstellung zeigt das Versprechen einer neuen Welt. Fehlt jetzt nur noch die Ordnung. Für die sorgt allerdings nicht die Scout-Lady, denn die begibt sich erst mal zu dem unbekannten Typen in Stasis. Warum, wieso, weshalb? Ach lassen wir das!

Fazit: „Moontrap: Target Earth“ wirbt bewusst mit einem irreführenden Titel. Zum einen hat der Film nichts mit dem Original zu tun, bis auf eine schlampig geklaute Szene. Zum anderen ist die Erde kein Ziel, für was auch immer. Auf dem Mond wartet auch keine Falle, sondern eine neue Welt, also was soll der Scheiß?

Über die Qualität müssen ebenfalls nicht viele Worte verloren werden. Die mitwirkenden Schauspieler sind weniger bekannte C- bis Z-Promis, von denen bestenfalls die Hauptdarstellerin Sarah Butler („CSI“) im Gedächtnis bleibt. Und das auch nur wegen den sexistischen Nacktszenen. Die Spezialeffekte sind derweil lausig und die Sets billig. Der Film krankt an Logiklücken, dümmlichen Charakteren und natürlich am schmalen Budget.

Hohles Hollywood

Die Theorie der hohlen Erde hat tatsächlich in einige Filme und Fernsehserien geschafft. In den meisten Fällen ist dies als Satire gemeint, allen voran im Trailer zu „Iron Sky 2“. In dieser geplanten Fortsetzung betritt die US-Präsidentin die innere Erde durch einen Eingang am Südpol und entdeckt dort Nazis, die auf Dinosauriern reiten.

Weitaus ernster wird die Hohlwelttheorie in der Serie „Sanctuary“ vertreten. In dieser existiert auf der Innenseite der Erdkruste eine Stadt namens Praxis, welche von hochintelligenten Menschen gegründet wurde, nachdem diese einen Krieg gegen eine antike Vampirspezies verloren hatten.

5 dunkle Disney-Geheimnisse

Multi deckt weitere finstere Disney-Geheimnisse auf. Die Anspielung auf die Illuminaten hatten wir schon, das Elternsterben sollte ebenfalls jedem aufgefallen sein. Einige Dinge sind jedoch erst bei näherem Hinsehen zu erkennen. So wurde der Bösewicht Scar aus „König der Löwen“ gehäutet und taucht als Umhang in „Herkules“ wieder auf. Ebenso erschreckend ist eine Szene aus „Die Schöne und das Biest“, welche ein Zimmer mit zerstörten Gegenständen zeigt. Mit dem Wissen, dass alle Gegenstände im Schloss verzauberte Menschen sind, kann das Biest als grausamer Serienmörder überführt werden. Man bedenke, dass diese Filme für Kinder gedacht sind.

Wem das nicht reicht, hier noch ein paar Drogen-, Sex- und Nazianspielungen:

Seit 2017 ist es amtlich: Sexuelle Übergriffe in der Filmindustrie

Seit Jahren werden wir nicht müde, auf den Sumpf von sexueller Ausbeutung und insbesondere Pädophilie in der Filmindustrie hinzuweisen. Es gab schon lange dahingehende Aussagen, darunter vom ehemaligen Kinderstar Corey Feldman, der auf systematischen Missbrauch hingewiesen hatte. Wer etwas tiefer recherchierte, hätte also durchaus über die finsteren Abgründe Hollywoods Bescheid wissen können.

2010 verstarb Feldmans früherer Schauspielkollege Corey Haim an den Folgen seiner Drogensucht, welche auf die schweren Kindheitstraumata zurückgeführt werden kann. Und er war nicht der einzige ehemalige Kinderstar, der ein solch tragisches Ende nahm. 2003 erhängte sich Jonathan Brandis, der u.a. durch die Serie „SeaQuest DSV“ bekannt wurde. Zuvor hatte er Hauptrollen in hochgradig okkulten und zutiefst finsteren Kinderfilmen.

1990 spielte Brandis in „Die unendliche Geschichte II“ den Protagonisten Bastian Bux, der sich in die Geschichte eines Buches hineinlesen konnte. Das Siegel des Buches bestand aus ineinander verknoteten Ouroboros-Schlangen und im Verlauf der Handlung bekam er es mit grässlichen Dämonen zu tun. Außerdem stand er für einige Schwimmbadszenen halb nackt vor der Kamera.

Im gleichen Jahr spielte er die Rolle des Bill Denbrough in Stephen Kings „Es“, in dem es um einen kinderfressenden Clown geht. Das hat schon etwas von rituellen Kindstötungen, denn der Clown stellt sich als bösartiger Dämon heraus. Brandis erkrankte später an Alkoholismus und schweren Depressionen, die ihn schlussendlich in den Suizid getrieben haben. Ob auch sexueller Missbrauch dazu beigetragen hat ist noch nicht bekannt, denn er hinterließ keinen Abschiedsbrief.

Pssst, Hollywood hat ein dunkles Geheimnis.

Konkreter wird es dagegen bei der Neuverfilmung von Stephen Kings „Es“, welche 2017 in die Kinos kam. Der Kinderstar Finn Wolfhard, der darin die Rolle des Richie Tozier spielte und außerdem durch die Netflix-Serie „Stranger Things“ Bekanntheit erlangte, erhob 2017 schwere Vorwürfe gegen seinen inzwischen gefeuerten Agenten Tyler Grasham. Dieser soll neben Wolfhard auch zahlreiche weitere aufstrebende Kinderstars sexuell belästigt haben.

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Grasham sollte nicht der Einzige bleiben, dessen sexuelle Übergriffe in diesem Jahr für Schlagzeilen sorgten. 2017 rollte eine regelrechte Skandallawine über Hollywood hinweg. Im Zuge dessen meldete sich Corey Feldman erneut zu Wort und kündigte an, weitere Namen zu nennen. Er gab Pläne für einen ganzen Dokumentarfilm über Pädophilie in der Filmindustrie bekannt, wobei ein Teil des Budgets von 10 Mio. Dollar in den Schutz seiner Person fließen soll. Denn es steht fest, dass die Täter anonym bleiben wollen. Das wird auf Dauer jedoch nicht funktionieren, da langsam alle Dämme brechen.

Einige Namen sind bereits öffentlich bekannt, darunter der Hollywood-Produzenten Harvey Weinstein. Dessen Kontakte zum Disney-Konzern lassen bereits nichts Gutes erahnen. So gehört Weinsteins einstige Produktionsfirma Miramax zu Disney. Seinen Bruder Robert Weinstein gründete indessen die Firma Dimension Films, ebenfalls eine Disney-Tochtergesellschaft. Für diese wirkte Harvey Weinstein als ausführender Produzent bei Kinderfilmen wie „Spy Kids“ mit. Als wäre das noch nicht verdächtig genug, unterstützte er die Wahlkämpfe von Bill und Hillary Clinton. Ist es nur Zufall, dass der Pizzagate-Skandal kurz vor dem Weinstein-Skandal kam?

Noch ist Harvey Weinstein jedoch nicht des Kindesmissbrauchs überführt. Bisher sind nur seine sexuellen Übergriffe auf Frauen bestätigt, was allerdings schlimm genug ist. Eine ganze Reihe namhafter Stars haben Vergewaltigungsvorwürfe gegen ihn erhoben. Darunter Angelina Jolie, Ashley Judd, Salma Hayek, Gwyneth Paltrow und Uma Thurman, um nur einige zu nennen. Sein Statement zu den Anschuldigungen lautete, dass er seine „Dämonen“ in den Griff bekommen müsse. Ja sicher doch, für Weinstein sind natürlich die bösen Dämonen an allem schuld, die er wahrscheinlich bei okkulten Ritualen heraufbeschworen hat. Vor Gericht werden ihm solche Ausflüchte hoffentlich nichts nützen!

Zumal die Anklage noch um schweres Stalking erweitert werden muss. Um seine Opfer einzuschüchtern, hatte Weinstein nämlich eine israelische Sicherheitsfirma von ehemaligen Mossad-Agenten auf seine Opfer angesetzt. Dies nützte ihm letztendlich aber nichts und seine Übergriffe führten zu der „MeToo“-Kampagne. Infolgedessen wurde Harvey Weinstein von seiner eigenen Produktionsfirma Weinstein Company vor die Tür gesetzt, die sich seitdem um Schadensbegrenzung bemüht.

Der Hashtag „MeToo“ wurde derweil durch die Schauspielerin Alyssa Milano geprägt, welche auf das Ausmaß und die Allgegenwärtigkeit von sexuellen Übergriffen aufmerksam machen wollte. Dies ist ihr gelungen. Es mag sein, dass einige der daran Beteiligten selbst hohe Funktionen innerhalb der Pop-Okkultur und sogar der Politik haben. Darunter Angelina Jolie, die für das Council on Foreign Relations aktiv Kriegspropaganda betreibt. Dennoch sollte die Kampagne nicht unterschätzt oder gar als von oben gewollt abgetan werden, da sie an der gesamten Scheinwelt der Filmindustrie rüttelt und dank ihr inzwischen schon international Sexualstraftäter überführt werden konnten.

Als einer der Bekanntesten wurde im Oktober 2017 der Schauspieler Kevin Spacey beschuldigt. Den Vorwurf erhob der ehemalige Teenie-Star Anthony Rapp, der 1986 im Alter von 14 Jahren auf einer Party sexuell von Spacey belästigt wurde. Außerdem wurde 2008 in einem Fall von sexueller Nötigung von Scotland Yard gegen Spacey ermittelt. Da die Vorwürfe von seinen Schauspielkollegen bestätigt wurden, strich Netflix mit sofortiger Wirkung seine Rolle in der Serie „House of Cards“. Kevin Spaceys Karriere dürfte damit beendet sein.

666-Geste mit Augenbetonung.

Ebenfalls von Netflix gefeuert wurde Danny Masterson, nachdem er ebenfalls von mehreren Frauen der Vergewaltigung beschuldigt wurde. Die beiden werden dabei noch längst nicht die Letzten gewesen sein, die ihren Job wegen sexueller Übergriffe verloren haben. Die Liste der Beschuldigten ist inzwischen derart lang, dass wir uns an dieser Stelle auf die bekanntesten Namen beschränken. Dazu zählen die Schauspieler Jason Beghe, John Jarratt, Robert Knepper, Jeremy Piven, Steven Seagall, Jeffrey Tambor und Ed Westwick, der KISS-Bassist Gene Simmons, der Regisseur und Produzent Brett Ratner sowie der Trickfilmregisseur John Lasseter (wieder mal Disney).

Komplette Liste hier.

In Deutschland hat die „MeToo“-Kampagne ebenfalls schon eine Karriere beendet. Zwar streitet Dieter Wedel die gegen ihn erhobenen Vorwürfe ab, legte sein Amt als Intendant der Bad Hersfelder Festspiele aber dennoch nieder. Außerdem nahm die Staatsanwaltschaft München Ermittlungen wegen des Anfangsverdachts einer nicht verjährten Sexualstraftat auf. Immerhin hat sich inzwischen eine ganze Reihe von Schauspielerinnen zu Wort gemeldet, die die sexuellen Übergriffe durch Wedel bezeugen können.

1975 soll es z.B. im Rahmen der Dreharbeiten zu der NDR-Serie „Pariser Geschichten“ zu einer Vergewaltigung in einem Waldstück gekommen sein. Die Schauspielerin Ester Gemsch beschrieb indes einen sexuellen Übergriff in einem Hotelzimmer von 1980, bei dem sie von Wedel an der Halswirbelsäule verletzt worden sei. Ihre Rolle wurde mit Ute Christensen neu besetzt, welche ebenfalls Vorwürfe gegen den Regisseur erhoben hat.

Die Schilderungen einiger der Opfer heben immer wieder die hohe Brutalität der Übergriffe hervor. Zudem scheint sich ein perfides System hinter dem widerwärtigen Treiben zu verbergen. Dies legen zumindest die Äußerungen von Corinna Harfouch hervor, obgleich sie selbst nicht zum Kreis der Betroffenen gehört. Zitat: „Viele haben gewusst, dass Wedel Schauspielerinnen schlecht behandelt und demütigt. Das war ein von allen gestütztes System.“

Wie solch ein System funktionieren kann, zeigte ebenfalls 2017 das Auffliegen einer bizarren Sado-Maso-Sekte, die sich als Selbsthilfegruppe NXIVM tarnte. Statt Hilfe erhielten die 70-80 rekrutierten Frauen jedoch Brandzeichen und wurden vom inneren Kreis auf brutalste Weise sexuell versklavt. Unter den Opfern, die allesamt einer Hirnwäsche unterzogen wurden, befand sich u.a. die bekannte „Denver-Clan“-Darstellerin Catherine Oxenberg.

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Allerdings sind Psychosekten in Hollywood keine Neuheit. Der ebenfalls im Zuge der „MeToo“-Kampagne beschuldigte Dustin Hoffman verteidigte z.B. in einem offenen Brief an den damaligen deutschen Bundeskanzler Helmut Kohl die berüchtigte $cientology-Sekte. Er verglich dabei das Verhalten Deutschlands gegenüber $cientology mit der Judenverfolgung im 3. Reich, was freilich an Absurdität kaum zu überbieten war. Welch enormen Einfluss die Sekte in Hollywood hat, muss wohl nicht extra erwähnt werden. Dustin Hoffmans sexuelle Belästigungen hingegen schon.

Pssst, nicht weitersagen.

Die sexuelle Ausbeutung hat in der Filmindustrie eine lange Tradition und bereits vor der „MeToo“-Kampagne waren unter anderem die Fälle von Bill Cosby und Roman Polanski bekannt. Cosby wurde erstmals im Jahr 2000 wegen sexueller Belästigung angezeigt, doch die Polizei verfolgte die Sache nicht weiter. 2005 folgte ein Strafrechtsverfahren, bei dem Andrea Constand konkretere Vorwürfe erhob. Sie wurde von Cosby betäubt und anschließend missbraucht. Das Verfahren wurde aber aus Mangel an Beweisen eingestellt und Cosby zahlte außergerichtlich ein Schweigegeld in Höhe von 3,38 Mio. Dollar.

2017 wurde der Fall neu aufgerollt, jedoch abermals ohne Urteil beendet. Bill Cosby gab die Tat bei diesem Prozess sogar zu, verteidigte sich jedoch, der Sex sei einvernehmlich gewesen. 2018 wartete ein weiterer Gerichtsprozess auf Cosby, in dem es um einen Missbrauchsfall aus dem Jahr 1976 ging. Diesmal gab es zwar endlich einen Schuldspruch, allerdings kam Cosby vorerst gegen Kaution wieder auf freien Fuß. Warum sich die Gerichte bei solchen Fällen schwer tun, könnte mitunter daran liegen, dass die „MeToo“-Vorwürfe bis in die US-Justiz reichen, was im Prinzip keinen mehr verwundern dürfte.

Vergleichsweise milde fiel auch die Strafe für Roman Polanski aus, obwohl dieser sich selbst für schuldig erklärte. Beim Strafprozess um die Vergewaltigung der damals 13 Jahre alten Samantha Jane Gailey von 1977 wurde bereits vorab die Anklage von Kindesmissbrauch auf „außerehelichen Geschlechtsverkehr mit einer Minderjährigen“ reduziert. Von den lächerlichen 90 Tagen Haftstrafe saß Polanski nur 42 Tage ab, der Rest wurde zur Bewährung ausgesetzt.

Bei Roman Polanski schließt sich zudem der Kreis von Kindesmissbrauch und Okkultismus. Bereits in „Tanz der Vampire“ (1967) posiert er vor Freimaurersymbolen. Seine Filme „Rosemaries Baby“ (1968) und „Die neun Pforten“ (1999) verherrlichen schließlich ganz offen den Satanismus und zeigen seine Verflechtungen in der High Society. Außerdem gewinnt in beiden Fällen am Ende der Teufel.

Ob der Teufel auch im realen Leben gewinnt, bleibt indes abzuwarten. Es stimmt zwar, dass die wenigsten Täter harte Strafen zu befürchten haben, was u.a. daran liegt, dass selbige auch in der Justiz und Politik zu finden sind. Allerdings könnte das Vertrauen der Massen in ihre gefeierten Stars und gewählten Politiker stark erschüttert werden. Die Täter wandern dann vielleicht nicht in den Knast, aber ihre Karrieren sind in den meisten Fällen beendet.

Es wäre zu wünschen, dass die Weltöffentlichkeit endlich aufwacht und begreift, wie die Unterhaltungsindustrie im Verborgenen funktioniert. Gleiches trifft natürlich auch auf die Politik, die Justiz und die Religionen zu. „Pizzagate“ und „MeToo“ waren erst der Anfang. Die Aufdeckung solcher Skandale ist im Informationszeitalter kaum noch aufzuhalten.