Dark Planet – Faschismus in Space

von Joe Doe

„Dark Planet“ ist ein russischer Science Fiction Film aus dem Jahr 2008, der einmal mehr beweist, dass die Russen durchaus mit Hollywood konkurrieren können. In dem bildgewaltigen Epos verschlägt es den Moskauer Maxim (Vasily Stepanov) auf einen fernen Planeten, dessen Bewohner glauben, auf der Innenseite ihrer Welt zu leben. Viel brisanter ist jedoch, dass sie in einer absoluten Tyrannei leben.

Für den Erdling, dessen Heimat im Jahre 2157 dank der „Theorie der Erziehung“ von Krieg, Terror und Hunger befreit ist, bedeutet das einen Rückfall in die schlimmste Epoche der Menschheitsgeschichte. Gleich nach seiner Bruchlandung wird er prompt in ein Militärcamp gebracht, welches bereits stark faschistische Züge trägt. Neben den schwarzen Uniformen ist vor allem das Pfeilkreuz omnipräsent. Dies war einst das Zeichen der ungarischen Faschisten während der Nazizeit und es wird bis heute von Neonazis in ganz Europa verwendet.

Auf der Überfahrt in die Hauptstadt lernt Maxim den Soldaten Gui Gaal (Pyotr Fedorov) kennen, mit dem er sich schnell anfreundet. Gaal ist zu diesem Zeitpunkt noch ein vollkommen verblendeter Diener des Systems und erklärt ihm, dass die Türme, an denen sie vorbei kommen, der ballistischen Abwehr dienen. Wie sich später noch herausstellen wird, ist das nicht ganz korrekt.

Es gibt Gründe für den Anschlag, dessen Zeuge Gui und Maxim kurz darauf werden. Die Rebellen werden vom Regime „Ausgeartete“ genannt, was bereits erahnen lässt, welcher Konflikt sich auf diesem Planeten abspielt. Doch erst einmal geht es weiter in die Hauptstadt, die schon von weitem beklemmend und wenig einladend wirkt.

Überall in der Stadt hängen große Monitore, über die faschistische Propaganda läuft. Auffällig ist dabei außerdem das allsehende Auge, welches auf einen totalen Überwachungsstaat hindeutet.

Auch sonst ist das allsehende Auge überall präsent. In der Pupille hat es drei Sicheln, welche an das Bio Hazard-Symbol erinnern.

Dieses leicht verfremdete Bio Hazard-Zeichen ohne Ring findet sich auch auf den Dienstmarken des Regimes wider. Da die Sichel das Zeichen des Saturn, also des 6. Planeten unseres Sonnensystems, darstellt, ist hier wohl eine 666 verschlüsselt. Noch dazu in Rot.

Der oberste Staatsanwalt residiert derweil in einem Wolkenkratzer, dessen Audienzsaal mit Säulenpaaren und einem Winkelornament geschmückt ist.

Sein Bildschirm hat die Form einer Pyramide und am Arm trägt er ein Abzeichen in Form eines Hexagons.

Über seinem Kamin befinden sich schlussendlich noch vier umgedrehte rote Pentagramme.

In der Hauptstadt finden sich indessen umgedrehte Pentagone.

Die City ist allerdings nicht so schick wie der Prachtbau der Machhaber. Sie ist ziemlich heruntergekommen und erinnert an Fritz Langs „Metropolis“. Wir erinnern uns, das war auch schon so ein dystopisches Freimaurerwerk.

Sogar der hohe Turm (zu Babel) im Stadtzentrum ist aus „Metropolis“ geklaut.

Auf den Straßen herrscht das Elend. Überall sitzen Bettler und Prostituierte werben um Freier. Wer Glück hat, lebt in einem engen heruntergekommenen Apartment.

Nachdem Maxim aufgrund eines Unfalls entkommen ist, lernt er in einem Restaurant Rada Gaal (Yuliya Snigir) kennen, die Schwester des Gardisten, von dem er in die Stadt gebracht wurde. Nachdem er sie vor einer Straßengang gerettet hat, nimmt sie ihn mit in ihre Wohnung. Diese muss sie sich mit ihrem Bruder teilen, der seinen Bereich mit Militärpropaganda ausstaffiert hat.

Gui glaubt der ganzen Lügenpropaganda des Regimes blind und vergöttert die „unbekannten Väter“, die er für selbstlose Diener des Volkes hält. In Wahrheit sind sie aber eher eine Schattenregierung. Gui integriert seinen neuen Freund zunächst in das faschistische System, indem er Maxim für die Garde empfiehlt. Aus unerfindlichen Gründen schließt dieser sich tatsächlich dem Pfeilkreuzerorden an und lernt dort, ohne eigenes Denken zu gehorchen. Einige der Garde-Mitglieder sehen aus wie verschissene Nazipunks und sie posieren vor Flaggen mit Totenkopf und gekreuzten Knochen. Offensichtlicher geht es nun wirklich nicht!

Der erste Einsatz führt Maxim direkt zu einer Razzia in einem Arbeiterviertel. Als die Gefangenen mit Foltermethoden verhört und anschließend zum Tode verurteilt werden, kommen in Maxim erste Zweifel am System auf. Dieses ähnelt sehr stark der geplanten neuen Weltordnung auf der Erde. Die Menschen werden arm und unwissend gehalten, das Militär ist überall präsent und Abweichler werden willkürlich von der Garde verhaftet und von Standgerichten „getilgt“.

Maxims nächste Aufgabe ist die Hinrichtung der Gefangenen in einem Wald, fernab von jeglichen Zeugen. Dieser Aufgabe verweigert er sich, lässt die Gefangenen frei und quittiert den Dienst. Daraufhin wird er sofort von seinem Vorgesetzten exekutiert und als sein Freund Gui Mitgefühl und Trauer zeigt, wird dieser von der Garde zur Armee strafversetzt.

Die Armee braucht neues Kanonenfutter, denn die unbekannten Väter stehen mit einem anderen Machtblock in ständigem Kriegszustand. Um die öffentliche Meinung zu beeinflussen und der Bevölkerung eine Invasion schmackhaft zu machen, schlägt ein Mitglied der Schattenregierung vor, wieder einen Turm in die Luft zu sprengen. Wenn das mal keine Anspielung darauf ist, dass die Anschläge auf die Türme des World Trade Centers in New York von 2001 ein Inside Job waren, mit dem die Angriffskriege gegen Afghanistan und Irak gerechtfertigt werden sollten… Allerdings liegt die Betonung auf „wieder“, was man als Drohung verstehen könnte.

Maxim ist derweil wie Jesus wieder auferstanden und seine Schusswunden sind binnen Stunden geheilt. Von den Aufständischen erfährt er, dass die unbekannten Väter eine Machtclique von Parasiten und Sadisten sind, welche sich an die Macht geputscht hat. Die bereits erwähnten Türme dienen nicht etwa der Abwehr, sondern bestrahlen permanent die gesamte Bevölkerung, um ihre Gehirnchemie zu verändern. Die Massen werden dadurch gefügig und leichter zu manipulieren.

Nur auf die Ausgearteten hat die Strahlung keine Wirkung. Sie erleiden dafür heftige Kopfschmerzen. Die unbekannten Väter gehören ebenfalls zu den Unbeeinflussten, doch wer nicht zu ihnen gehört, wird von ihnen gnadenlos gejagt. Sie wollen die totale Kontrolle über die Bevölkerung, einschließlich ihrer Gedanken.

Das ist höchst brisant, denn tatsächlich lassen sich mittels ELF-Wellen bestimmte Bereiche im Hirn stimulieren, was von Euphorie bis hin zu Depressionen alles Mögliche auslösen kann. In Anlehnung an den Film kommen einem da die unzähligen Funkmasten auf der Erde in den Sinn. Die Parallelen sind wohl kaum ein Zufall und die Botschaft dahinter ist eine wahrlich erschreckende Offenbarung.

Hinzu kommen die üblichen sinnlosen Unterhaltungsprogramme, die wir ebenfalls aus der realen Welt kennen. Im Fernsehen des finsteren Planeten laufen die Gedankenbilder von psychisch kaputten Irren, was entfernt an diverse Musikvideos von Lady Gaga oder Marilyn Manson erinnert. Gespickt wird das Ganze selbstverständlich noch mit politischer Propaganda.

Maxim schleicht sich nach einem Anschlag auf einen der Türme in die Hauptstadt zurück und findet Unterschlupf bei Rada und ihrem Bruder. Leider lässt er sich erwischen und landet ausgerechnet bei den Gefangenen, die er selbst ans System ausgeliefert hat. Gemeinsam mit ihnen wird er zur Zwangsarbeit verpflichtet. Irrwitzigerweise gibt man den Partisanen dabei Waffen in die Hand, mit denen diese Minenfelder räumen sollen.

Nach einem Tag harter Aufräumarbeit, an dem er von seinen Mitgefangenen weitere Informationen über den Zweck der Türme erhalten hat, wird Maxim Zeuge von unmenschlichen Verbrechen, wie sie die Nazis im 2. Weltkrieg begangen haben. In einem russischen Film dürfte das wohl als Abrechnung mit dem deutschen Faschismus zu verstehen sein.

Mit dem Panzer, den Maxim während der Minenfeldräumung gekapert hat, fährt er an die Grenze, wo er Gui wiedertrifft. Er entführt ihn und fährt mit ihm in den Sonnenuntergang. Es fällt auf, dass die Faschisten wenigstens öko sind und ihren Strom aus Windkraft gewinnen.

Vorbei am Windpark finden Maxim und Gui schließlich Zuflucht im zerbombten Feindesland.

Der Fremdweltler versucht dort, verschiedene Separatistengruppen für einen Staatsstreich zu gewinnen. Doch die einen haben kein Interesse und die anderen stellen sich als wenig besser als die Regierung heraus. Eine Begegnung mit einem telepathischen Mutanten bringt ihn auch nicht weiter, aber zumindest gibt dieser ihm den Tipp, Kontakt mit dem Inselimperium herzustellen.

Mit einem Luftschiff machen er und Gui sich auf den Weg zu besagter Insel, rammen jedoch einen Sendeturm und werden kurz darauf abgeschossen.

Nachdem die beiden abermals gefangen genommen wurden, werden sie aufgrund des Kriegszustands amnestiert und als Kanonenfutter an die Front geschickt. Zwar hat die Schattenregierung andere Pläne mit Maxim, doch der General, der ihn schon einmal erschossen hat, würde ihn lieber gern endgültig an der Front verrecken sehen.

Um die eigenen Truppen aggressiv zu machen, bekommen sie eine Extradosis Strahlung. Die Antennen sitzen sehr auffällig auf speziellen Panzern. Tatsächlich wird schon an einer weit unauffälligeren Variante geforscht, die in die Helme zukünftiger Soldaten integriert werden soll.

Auf dem Schlachtfeld wird Gui von seinem eigenen Vorgesetzten erschossen, schafft es aber mit letzter Kraft, den General mit einer Flagge zu pfählen.

Von einem Vertreter der Schattenregierung erfährt Maxim schließlich, dass Guis Schwester Rada verhaftet wurde. Auf einem Friedhof, der das ganze Ausmaß der Sinnlosigkeit des verlorenen Krieges offenbart, bekommt er das Angebot, mit dem Regime zu kooperieren und ein angenehmes Leben zu führen.

Er gerät an den Oberstaatsanwalt, der sich inzwischen mit den unbekannten Vätern überworfen hat. Er plant nun selbst einen Putsch und verrät Maxim den Standort der Kontrolle aller Funktürme. Er soll die Strahlung benutzen, um das Volk zu einer Revolution anzustacheln. Das Ganze ist natürlich nicht uneigennützig, denn innerhalb der neuen Ordnung will der Verräter eine noch höhere Position einnehmen.

Maxim nimmt den Auftrag dennoch an, dabei hätte ihm ein Blick auf die überreichte Karte genügt, um zu erkennen, in wessen Auftrag er da handelt. Auf der Vorderseite ist eine Sig-Rune zu sehen und auf der Rückseite drei Hexagone, welche natürlich eine verschlüsselte 666 darstellen.

In der Machtzentrale wimmelt es obendrein von Pyramiden, die allesamt drei Stufen haben.

Zunächst hält sich Maxim an den Plan des Oberstaatsanwalts, aber um auf Nummer sicher zu gehen, sprengt er die Machtzentrale anschließend in die Luft. Da die Bevölkerung nun nicht mehr beeinflusst wird, bricht eine unkontrollierte Rebellion aus. Der Drahtzieher der Aktion erkennt, dass sein Plan nach hinten losgegangen ist und entzieht sich der Verantwortung durch Suizid.

Doch der Oberstaatsanwalt war gar nicht das Kernproblem. Auf dieses trifft Maxim bei der Rettung von Rada, welche der als „Wanderer“ bekannte Systemschurke als Druckmittel gefangen gehalten hat. Wie sich nun herausstellt, ist der Wanderer ebenfalls ein Mensch von der Erde und hört auf den Namen Rudolf. War ja klar, dass ein Deutscher hinter dem faschistischen Regime steckt und das erklärt auch, warum sein Mantel mit Sig-Runen bestickt ist.

Zunächst will Rudolf, dass Maxim sich ihm anschließt. Er behauptet, dass er im besten Interesse der Menschen dieses Planeten gehandelt hätte. Es wäre nur halt schwer, radikale Veränderungen herbeizuführen, deshalb habe er zu subtileren Mitteln gegriffen und die Welt im Gleichgewicht gehalten. Im Gleichgewicht des Schreckens versteht sich. Das ist natürlich wieder einmal typisch freimaurerisches Dualitätsdenken.

Auf das Angebot des Oberilluminaten geht Maxim jedoch nicht ein. Nach einer kurzen Schlägerei wird klar, dass die Revolution gesiegt hat. Dabei ist es wohl kaum ein Zufall, dass Maxim die meiste Zeit einen roten Overall trägt.

Die Rebellion kann man jedoch, wie bereits die irdische Geschichte lehrt, aus verschiedenen Blickwinkeln sehen. Einerseits ist der Sturz des alten Regimes nötig, andererseits warten genügend Machtbesessene wie einst Stalin darauf, die Revolution für ihre egoistischen Zwecke zu missbrauchen. Das Ende bleibt also zweideutig und einzig die Liebe zwischen Maxim und Rada lässt einen leichten Hoffnungsschimmer durchblicken.

Fazit: „Dark Planet“ ist optisch atemberaubend und setzt hohe Standards für die russische Filmindustrie. Vor allem die Farben sind sehr stimmungsvoll gehalten. Die Spezialeffekte sind ebenfalls solide und können mit amerikanischen Blockbustern durchaus mithalten.

Die Handlung ist zumindest interessant, schwenkt zuweilen aber sehr ziellos in die eine oder andere Richtung um. Die hintergründigen Botschaften sind derweil sehr radikal an die neue Weltordnung angelehnt. Man braucht nicht lange zu überlegen, worauf der Film hinaus will. Auf dem dunklen Planeten möchte man wirklich nicht gerne leben, doch leider wird unsere Erde dieser Welt immer ähnlicher.

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Revelation – Eine NWO-Prophezeiung

von Anton Nymous

„Revelation – Tödliche Prophezeiung“ ist ein evangelikaler Propagandafilm von 1999, der auf das Buch der Offenbarung anspielt. Die Handlung ist im Jahr 2150 angesiedelt, in dem eine Organisation namens O.N.E. die Menschheit scheinbar friedlich in einem Eine-Welt-Staat vereint und alle Atomwaffen vernichtet hat. Ihr Gründer Franco Macalousso (Nick Mancuso) lässt sich als neuer Messias feiern und hat tatsächlich übermenschliche Kräfte. Doch irgendetwas ist faul an dieser neuen Weltordnung.

Der Polizist Therald Stone (Jeff Fahey), welcher seine Frau und Tochter verloren hat, arbeitet zunächst für O.N.E. und untersucht Terroranschläge, hinter denen fundamentalistische Christen stecken sollen. Er hat den Befehl, alle zu eliminieren und keine Gefangenen zu machen. Doch als er sieht, dass die vermeintlichen Terroristen nur singen und beten, gibt er die Anweisung, alle zu verhaften statt sie zu erschießen.

Diese Opferrolle, in der sich die Christen darstellen, ist einfach nur heuchlerisch. Klar sind die meisten Christen friedlich, doch gerade unter den Fundamentalisten gibt es durchaus Terroristen. Man denke nur an die Lord’s Resistance Army in Uganda, militante Abtreibungsgegner in den USA oder rechtsextremistische Amokläufer, die meinen, sie müssten das „christliche Abendland“ vor Juden, Muslimen und Migranten verteidigen. Eine Christenverfolgung, wie sie im Film gezeigt wird, ist dagegen in den USA undenkbar und grenzt daher ans Lächerliche.

Das Ganze wird zudem auf die Spitze getrieben, da bereits eine Entrückung der Gläubigen stattgefunden hat, von der auch Officer Stones Familie betroffen ist. Wenn also Gott all seine Schäfchen zu sich in den Himmel geholt hat, warum befinden sich dann überhaupt noch Christen auf der Erde, die vom Antichristen verfolgt werden? Ein Beweis für Gottes Fehlbarkeit oder einfach nur eine Cinema Sin?

Die realen Satanisten würden jedenfalls nie so handeln, denn sie haben längst das Christentum unterwandert, beherrschen den Vatikan und haben die christliche Rechte bis hin zum Ku Klux Klan gegründet. Der Wolf kommt immer im Schafspelz. Der Antichrist tritt im Film zwar ebenfalls als falscher Messias auf, ist aber zu leicht durchschaubar. Das erste Anzeichen ist dabei schon seine Organisation O.N.E., mit der er impliziert, dass er der einzig wahre Gott ist, während das Christentum mehrheitlich die Dreifaltigkeit Gottes predigt.

Des Weiteren ist der Glaube an Gott verboten, womit sich der falsche Heiland endgültig entlarvt. Und um dem Fass die Krone aufzuschlagen, ist das Logo seiner neuen Weltordnung eine Pyramide mit Auge. Interessanterweise sehen also auch Christen das Zeichen Satans darin, womit sich die Deutung als Auge Gottes in der dreifaltigen Pyramide wohl restlos erledigt hat. Oder haben hier mal wieder nur die Freimaurer ihre Symbole platziert?

Während Officer Stone immer mehr Zweifel an der angeblichen Schuld der Christen kommen, erklärt sich sein Kollege die Wunder, die der Messias vollbringt, durch dessen möglicherweise außerirdische Herkunft. Zwar stellt sich im Verlauf des Films heraus, dass Macalousso tatsächlich der Teufel ist, aber die Alien-Theorie könnte eine unterschwellige Botschaft sein. Denn eines steht fest: Sollte das Buch der Offenbarung tatsächlich als Anleitung für die neue Weltordnung dienen, wird dies wenig mit Dämonen aus der Hölle zu tun haben. Das Blue Beam Project lässt grüßen.

Im Film braucht es dagegen keine technischen Taschenspielertricks. Macaloussos Schergen haben magische Fähigkeiten und können z.B. durch Wände gehen. Sie tragen übrigens allesamt Schwarz, die Farbe des Saturn, was ihre finstere Mission unterstreicht.

Die Handlung wird ebenfalls immer bizarrer. So verschmelzen am so genannten „Tag der Wunder“ Technologie und schwarze Magie. Von einer Christin bekommt Stone eine CD, auf der sich ein Programm für eine virtuelle Realität befindet. Um die CD zu knacken, sucht er einen Computerfreak namens Willie Spino (Tony Nappo) auf, der an den Rollstuhl gefesselt ist. Rein zufällig war dieser an dem Projekt beteiligt, allerdings nur auf einem niedrigen Level.

Am „Tag der Wunder“ sollen alle Menschen weltweit in die virtuelle Realität eintauchen und bekommen dafür gratis eine VR-Brille. Nachdem Spino seine Brille erhalten hat, müssen er und Stone fliehen, da Macalousso inzwischen nicht nur den zweifelnden Cop tot sehen will. Der Mitwisser soll ebenfalls über die Klinge springen.

Die Flucht führt die beiden zu einer christlichen Untergrundgruppe, welche von Spinos Stiefschwester Helen Hannah (Leigh Lewis) geleitet wird. Stone zweifelt allerdings auch am Christentum und hat die Alien-Theorie seines nunmehr toten Kollegen übernommen. Die Christen wollen ihn natürlich umgehend bekehren, was aber anfangs schwer ist, da Gott weder seine todkranke Mutter gerettet hat noch auf Bitten ein Glas umstoßen kann.

Spino hackt sich derweil in das Programm auf der CD und muss enttäuscht feststellen, dass die virtuelle Welt nur aus einem leeren weißen Raum besteht. In dieser Szene trägt er ein T-Shirt mit der okkulten Zahl 11, welche für Dualität steht. Wann hatte er eigentlich die Zeit, auf der Flucht die Wäsche zu wechseln? Oder soll hier nur angedeutet werden, dass er die Seiten wechseln wird?

Zunächst schäkert er noch mit der blinden Cindy Bolton (Carol Alt) herum, die ebenfalls nicht so recht in ihrem Glauben gefestigt ist. Bevor die beiden die Seiten wechseln, versucht es Macaloussos Scherge jedoch zunächst bei Stone, indem er ihn per Funk mit seiner entrückten Familie reden lässt. Ein Trick, wie ihn schon der T-1000 in „Terminator 2“ angewandt hat. Natürlich fällt der unschlüssige Cop voll darauf herein, will dem Teufel aber dennoch nicht die CD mit dem „Tag der Wunder“-Programm aushändigen. Stattdessen will er ein Virus in die Computer der O.N.E.-Zentrale einspeisen und den „Tag der Wunder“ damit platzen lassen.

Während Stone das O.N.E.-Gebäude infiltriert, probiert Spino das Programm erneut aus. Diesmal steht eine Guillotine in dem weißen Raum, auf der eine Pyramide mit Auge prangt. Irrwitzigerweise verletzt sich Spino tatsächlich am Finger, als er das Fallbeil berührt. Das hat schon fast etwas von „Nightmare on Elmstreet“, in dem sich die im Traum erlittenen Verletzungen ebenfalls in der Realität manifestieren.

Zunächst lässt der Computerfreak die Finger davon und meint, dass nur Satan höchstpersönlich diese virtuelle Realität programmiert haben kann. Er bespricht sich daraufhin mit den anderen, wobei eine Israelfahne im Hintergrund zu sehen ist. Das ist ein interessantes Detail, denn das biblische Armageddon soll sich im Nahen Osten befinden und der Antichrist sollte sich demnach dort aufhalten.

Die Schwarzkutten um Macalousso halten in der Zwischenzeit eine Satansmesse ab, mit brennendem, umgedrehtem Kreuz und allem, was dazu gehört. Damit starten sie den „Tag der Wunder“, bei dem sie auf den Hochmut und die Habgier der Menschen setzen, welche der Antichrist als wahre Werte preist.

Punkt 12 Uhr setzt sich Cindy aus Neugier die VR-Brille auf und kann den virtuellen Raum tatsächlich sehen. Sollte nicht eigentlich Jesus die Blinden sehend machen? Nun, der Zug ist dann wohl abgefahren, Satan ist schneller. Der begrüßt seine neue Anhängerin direkt persönlich und weiß, dass sie die Erste ist. Er spricht also direkt zu ihr und natürlich trägt Cindy ist dieser bedeutenden Szene die Farben Schwarz und Rot.

Nachdem sie sich von Gott losgesagt hat, erhält Cindy von Satan dessen Mal auf dem Handrücken. Wie bereits die Verletzungen manifestiert sich auch die 666 in der Realität.

Als Spino mitbekommt, dass Cindy sehen kann, lässt er sich ebenfalls auf den Teufel ein, um wieder laufen zu können. Jesus hat es mal wieder verpasst, die Lahmen gehen zu lassen und schwupdiwup hat schon wieder einer die Seiten gewechselt. Dabei wollte der Hacker noch kurz zuvor das Programm platt machen. Er hat es sich in weniger als einer Sekunde anders überlegt und plötzlich will er von Helen die Namen und Positionen der anderen Untergrundkämpfer. Als die beiden Überläufer auffliegen, erschießt Spino einen der Christen, während Helen die Flucht gelingt. Anschließend ermordet der eben noch nette Computernerd sogar seinen geliebten Hund.

Stone ist indessen kurz davor, das Computervirus einzuspeisen, lässt sich allerdings von Spino bequatschen, sich den „Tag der Wunder“ anzusehen. Ihm bietet der Antichrist seine entrückte Familie an, doch Stone durchschaut die Illusion.

Keine Illusion ist allerdings, dass alle, die sich nicht durch die dargebotenen Wunder bekehren lassen, sterben werden, wenn sie auf dem virtuellen Schafott landen. Ein ungünstiger Zeitpunkt, um sich vom Christentum bekehren zu lassen.

Man beachte die Baphomet-Geste.

Bevor das Beil fällt, quatscht Satan den neu erwachten Christen aber erst mal zu und offenbart ihm seine Weltherrschaftspläne. Er erwartet, dass die meisten Menschen seine verlockenden Angebote annehmen werden und ist bereit, ihnen alles zu geben, was sie sich wünschen. Alle anderen werden, gefangen im Programm, den Tod finden. So würde Jesus keinen Grund mehr haben, zur Erde zurückzukehren, die dann Satan allein gehören würde.

Doch wie das immer so ist, wenn Bösewichte zu viel labern, rettet die Verzögerung dem Helden das Leben. Seine Freunde befreien ihn in letzter Sekunde aus dem Programm. Um die Spannung noch etwas zu erhöhen, brauchen die Guten verdammt viel Zeit, um das Computervirus in den Rechner des Teufels einzuspeisen. Sie werden von den Sicherheitswächtern Satans gestellt und sollen lebendig verbrannt werden. Aber, welch Wunder, am Ende geht alles gut aus. Das Virus ist nicht mehr aufzuhalten und die gläubigen Christen erweisen sich als feuerfest.

Am Ende wird der „Tag der Wunder“ auf unbestimmte Zeit verschoben und der ewige Kampf Gut gegen Böse geht in die nächste Runde. Der Antichrist ist darüber sehr erbost und hält in Jerusalem eine Hasspredigt zwischen den Säulen Jachin und Boas. Diese sollen wohl das Portal des neuen salomonischen Freimaurertempels darstellen, der in Jerusalem entstehen soll.

Fazit: Der zweite Teil der „Revelation“-Reihe steckt voller Klischees und ist nur schwer zu ertragen. Einerseits handelt es sich zweifelsfrei um evangelikale Propaganda, doch andererseits trägt der Film deutlich die Handschrift der Freimaurer, die ihre Symbole in den korrekten Kontext setzen. Im Prinzip ist es auch egal, ob man die Menschen dazu aufstachelt, dem Antichristen oder dem Christentum zu folgen, da für die geplante Apokalypse beide Seiten gebraucht werden.

Es wäre das Beste, sich keiner Seite anzuschließen, denn wie es scheint, wollen Satanisten, Evangelikale, radikale Zionisten und Islamisten alle dasselbe. Sie glauben an das Armageddon und wollen es absichtlich herbeiführen. Die Offenbarung des Johannes könnte damit zu einer sich selbst erfüllenden Prophezeiung werden. Solche Filme dienen dazu, die Menschheit darauf vorzubereiten, während irre NWO-Faschisten wie Trump, Bolsonaro und Netanjahu fleißig an der Eskalationsschraube des Nahostkonfliktes drehen. Warum haben die wohl Jerusalem zu Israels Hauptstadt erklärt, obwohl die Stadt im Westjordanland liegt? Vielleicht um die Schlussszene von „Revelation II“ mit dem Antichristen vorzubereiten?

Helix – Black Goo und jede Menge Honig

von Mr. Rabbit

Helix ist eine amerikanische Horrorserie, die 2014 bis 2015 in zwei Staffeln erstausgestrahlt wurde. In der ersten Staffel geht es um ein Virus namens Narvik, das die Infizierten in Zombies verwandelt. Es handelt sich um ein künstlich erzeugtes Virus, welches seine Opfer steuert und dazu zwingt, andere zu infizieren. Das klingt zunächst wie eine Mischung aus Zombievirus und Toxoplasmose.

„Helix“ ist aber mitnichten eine weitere Zombieserie, obwohl es gewisse Parallelen zu „Resident Evil“ gibt. Zunächst wäre da der unterirdische Forschungskomplex in der Arktis, wo die Seuche erstmals ausbricht. Das erinnert doch sehr an den Hive unter Raccoon City, obgleich die Anlage in „Helix“ viel abgelegener und klaustrophobischer ist.

Kaum in der Anlage des Privatkonzerns Ilaria angekommen, werden den Angehörigen eines Teams der amerikanischen Seuchenschutzbehörde CDC (Centers for Disease Control and Prevention) RFID-Chips in die Hände implantiert. Das ist der erste Hinweis auf die neue Weltordnung und das Zeichen des Antichristen, was alles noch eine zentrale Rolle spielen wird.

Das Virus hat derweil nicht viel mit einer gewöhnlichen Zombieseuche zu tun. Es ähnelt viel mehr dem Black Goo, verhält sich intelligent und wuchert binnen Sekunden, wenn es auf einen passenden Nährboden gelangt.

Übertragen wird es von Mund zu Mund oder ähnlich direkte Kontakte.

Der Konzern Ilaria verfolgt mit dem Narvik-Virus ähnliche Ziele wie die Umbrella Corporation in „Resident Evil: The Final Chapter“. Im letzten Teil der Computerspielverfilmung wird offenbart, dass der T-Virus alles andere als eine profitable Biowaffe ist, sondern die Menschheit bewusst dezimiert werden soll. Die Umbrella-Bosse wollen damit zu Anführern einen neuen Weltordnung werden und nichts anderes plant Ilaria in „Helix“. Hat Sony Pictures Television hier einfach nur von Constantin Film kopiert oder wollen beide Studios auf die gleichen Pläne der realen Machtelite anspielen?

Die Elite wird in „Helix“ durch eine Gruppe unsterblicher Übermenschen verkörpert, welche schon seit Jahrhunderten im Verborgenen die Fäden zieht. Ilaria ist daher eher eine Geheimgesellschaft als ein Konzern. Da sich die normalen Menschen in der Überzahl befinden und die Unsterblichen in der Vergangenheit als Hexen verfolgt worden sind, haben die Verantwortlichen gleich zwei gute Gründe, die Menschheit zu dezimieren. Es geht ihnen einerseits um Rache, aber andererseits vor allem um Macht und Kontrolle.

Ein interessantes Detail sind die silbern leuchtenden Augen der Unsterblichen. Damit wird recht unverhohlen auf dämonische Besessenheit angespielt. Im Prinzip hätten sie auch geschlitzte Pupillen haben können, denn in jedem Falle sind die Verantwortlichen von Ilaria nicht ganz menschlich. Sie sind machtgierige und gewissenlose Psychopathen und daher zumindest als Parabel auf die Satanisten zu verstehen.

Es sollte dementsprechend nicht verwundern, dass die zweite Staffel gleich mit einer Verhöhnung des Christus wirbt. Auf dem Cover ist eine maskierte Gestalt zu sehen, die an ein Kreuz gehängt und mit gelben Honigfäden eingesponnen ist.

Tatsächlich geht es in der Fortsetzung um eine anderes Pathogen, einen Pilz, welcher über Bienenhonig übertragen wird. Mit anderen Worten eine Seuche aus dem Bienenkorb der Freimaurerei.

Allerdings wirkt die Pilzinfektion derart schnell tödlich, dass sie sich kaum ausbreiten kann. Für eine Pandemie ist das Pathogen daher unbrauchbar. Das mag daran liegen, dass es eigentlich gar nicht als Honig verabreicht werden sollte, wie in der Episode „Verbotene Früchte“ geschehen. Der Titel ist natürlich mal wieder eine biblische Anspielung, obgleich es sich bei den vergifteten Früchten um Brombeeren handelt. Die Bienen haben den Pilz jedoch bei gentechnisch veränderten Äpfeln aufgeschnappt, womit das Gesamtbild wieder stimmig ist.

Die Genobstplantage gehört zu allem Elend einer religiösen Sekte, die sich auf der fiktiven Pazifikinsel St. Germain eingenistet hat. Der Sektenführer Michael ist natürlich ein Unsterblicher, der ebenfalls aus Rachemotiven handelt. Im Gegensatz zu Ilaria will er die Menschheit jedoch nicht auslöschen, sondern lediglich unfruchtbar machen. Das von ihm entwickelte Genfood zielt dabei auf die männliche Fruchtbarkeit ab, denn die Frauen will er selbst weiter begatten, wobei er über vier Jahrhunderte auch seine eigenen Töchter und Enkelinnen geschwängert hat.

Der dargestellte Inzest treibt das Paarungsverhalten des europäischen Hochadels auf die Spitze und spielt wohl durchaus bewusst darauf an. Es ist ein weiterer Beleg für die Abartigkeit und Kontrollsucht der herrschenden Eliten. Die Macht soll in der Familie bleiben.

Als die Macht über die Sekte dem Oberguru entgleitet, greift er zu einem ebenfalls in der Realität üblichen Mittel und vergiftet seine Anhängerschaft. Dabei zieht die Serie sogar einen direkten Vergleich zu den Sonnentemplern, also einem elitären Rosenkreuzerorden. Allerdings wird auch die UFO-Sekte Heavens Gate namentlich erwähnt.

Die relevanteste Parallele zur Realität ist derweil das gentechnisch veränderte Obst, welches unfruchtbar machen soll. Immerhin gibt es schon Untersuchungen, laut denen u.a. Genmais für erhöhte Unfruchtbarkeit in Mexiko verantwortlich sein soll. Der Inhalt der Serie ist also durchaus ernst zu nehmen. Zumal sie nicht die einzige Serie mit dieser Botschaft ist. Die Handlung der zweiten Staffel ähnelt der kurz zuvor ausgestrahlten britischen Serie „Utopia“ dermaßen, dass es schon kein Zufall mehr sein kann.

Eine weitere Übereinstimmung ist das zeitgleich eingesetzte Virus, hier das Narvik und da die russische Grippe. Ebenso sind die Verantwortlichen in beiden Serien untereinander zerstritten. Während die einen die Menschheit direkt mittels Biowaffen an den Rand der Auslöschung treiben wollen, sind die anderen etwas weniger drastisch und wollen die Bevölkerungsreduktion ohne Genozid durch Sterilisation erreichen. Letztere Botschaft findet sich auch in Filmen wie „Children of Men“, in denen die Menschheit durch Unfruchtbarkeit kurz vor dem Aus steht.

Damit sind die Gemeinsamkeiten immer noch nicht am Ende. In „Utopia“ soll das Virus mit Flugzeugen versprüht werden und am Ende der zweiten Staffel von „Helix“ werden Chemiewaffen über St. Germain versprüht, um das Pathogen einzudämmen. Was zu welchem Zweck per Flugzeug verteilt wird, mag auf den ersten Blick unterschiedlich sein, doch in beiden Fällen ist es tödlich und spielt insbesondere in „Helix“ auf Chemtrails an.

Zu guter Letzt gibt es in beiden Serien eine Reihe von Protagonisten, die dem Wahnsinn verfallen und die Seiten wechseln. Sympathische Charaktere sind rar gesät und die Bösen sind derart psychopathisch, dass selbst Kim Jong Un dagegen nett wirkt. So wimmelt es in der zweiten „Helix“-Staffel von Kannibalen, Folterknechten, Serienmördern und einem Guru, der stark an Josef Fritzl erinnert und einen Keller voller zahnloser Gebärmaschinen hat.

Fazit: „Helix“ ist eine absolut kranke Serie, welche tiefe Einblicke in die perverse Gedankenwelt der herrschenden Elite bietet. Während die erste Staffel wenigstens noch halbwegs spannend und interessant ist, sollte die zweite Staffel von Menschen mit sensiblen Nerven gemieden werden. Obwohl diese auf einer tropischen Insel spielt, ist sie noch weitaus düsterer als das erste Jahr in der arktischen Untergrundbasis. Die Altersfreigabe von FSK 16 ist diesbezüglich nicht nachvollziehbar, da es mehr als nur eine verstümmelte Leiche und sogar Verstümmelungen sowie Morde an Kindern gezeigt werden.

Utopia – Dystopische NWO-Zukunftspläne

von Mr. Rabbit

„Utopia“ ist eine britische Serie, welche von 2013 bis 2014 in zwei Staffeln erstausgestrahlt wurde. Vier Mitglieder eines Internetforums kommen darin einer gigantischen Verschwörung auf die Spur, deren Ziel die drastische Reduzierung der Weltbevölkerung ist. Dabei wird in beiden Staffeln mehrfach betont, dass das angestrebte Ziel eine Bevölkerungszahl von 500 Millionen ist. Die Georgia Guide Stones lassen grüßen.

Das Netzwerk, welches hinter der Verschwörung steckt, verfolgt in seiner Selbstdarstellung edle Ziele. Da die Ressourcen knapp werden und die Erde zunehmend unbewohnbar wird, müsse die Menschheit ausgedünnt werden, um ihr Überleben zu sichern. Auch diese vermeintlich positive Motivation könnte direkt von den Georgia Guide Stones abgeschrieben sein.

Das ach so humanistische Netzwerk aus „Utopia“ will daher auch keinen Genozid verüben, sondern die Menschen lediglich durch gentechnisch veränderte Lebensmittel und Impfungen unfruchtbar machen. Doch um die Impfung breitflächig durchzusetzen, sind die Verschwörer bereit, einen tödlichen Grippevirus auf die Menschheit loszulassen, bei dem zehntausende Opfer einkalkuliert sind, bis die Impfung anschlägt. Das erinnert nicht zufällig an die Schweinegrippepandemie, welche gar keine Pandemie war und deren mit Quecksilber verseuchte Impfung ihr Ziel weit verfehlte.

Doch nicht nur die Methoden der Sterilisation strafen die angeblich wohlwollenden Ziele des Netzwerkes Lügen. Um ihre Verschwörung geheim zu halten, gehen die Verantwortlichen ebenfalls über Leichen. In der Serie wird gemordet, was das Zeug hält, wobei nicht einmal vor Kindern Halt gemacht wird. Die ersten Opfer sind die Anwesenden in einem Comicladen, in dem das Utopia-Manuskript vorübergehend gelandet ist. Der Comicbuchverkäufer trägt in der betreffenden Szene ein auffälliges T-Shirt mit zwei Pyramiden, die nach unten und oben zeigen.

Auch die vier Forengeeks, die der Verschwörung auf der Spur sind, bekommen schnell die aggressive Macht des Netzwerkes zu spüren. Ian (Nathan Lloyd Stewart-Jarrett) wird Pädophilie unterstellt und in der zweiten Staffel wird ihm obendrein noch der Mord an seinem eigenen Bruder in die Schuhe geschoben. Dem elfjährigen Grant (Oliver Woolfort) wird indes ein Amoklauf an seiner Schule angelastet. Bei der Inszenierung werden eben mal 8 Lehrer und Schüler hingerichtet. Auch das kommt einem irgendwie bekannt vor.

Wilson (Adeel Akhtar) wird schlussendlich Opfer einer Folter, bei der er ein Auge verliert. Die Serie ist wirklich extrem drastisch und nichts für schwache Nerven. Doch obwohl Wilson auf brutale Art verstümmelt und außerdem sein Vater ermordet wird, wechselt er später die Seiten und glaubt an die guten Absichten des Netzwerks. Becky (Alexandra Elizabeth Roach) verrät die Gruppe dagegen zeitweilig, weil sie an einem tödlichen Syndrom erkrankt ist, für das sie sich ein Heilmittel verspricht.

Mit Hilfe von Jessica Hyde (Fiona O’Shaughnessy), deren Vater das sterilisierende Gen entwickelt hat, kommen sie der Verschwörung allmählich auf die Spur. Der wichtigste Hinweis ist dabei das Utopia-Manuskript, ein abgefuckter Comic von Jessicas Vater, in dem der genetische Schlüssel zur Massensterilisation versteckt ist.

Der Name „Hyde“ dürfte übrigens als Wortspiel zu verstehen sein, denn das gleich klingende „hide“ heißt übersetzt „verstecken“. Eine weitere Anspielung ist der Name des Sterilisationsprojektes, welches den Titel „Janus“ trägt. Janus ist ein römischer Gott, der für den Anfang und das Ende steht. Was also das Ende eines Großteils der Menschheit bedeutet, ist für den Rest der Anfang einer neuen Weltordnung.

Kopf der Verschwörung ist ein „Mr. Rabbit“. Gleich im Pilotfilm tanzt sinnbildlich ein weißer Hase vor dem „Doomsday Comics“, was in jeder Hinsicht von hoher symbolischer Bedeutung ist. Das weiße Kaninchen führt die Wahrheitssuchenden in die tiefsten Tiefen der Verschwörung und der Utopia-Comic enthält im wahrsten Sinne des Wortes das Jüngste Gericht.

Hinzu kommt die übliche Freimaurersymbolik. So wird Jessica Hyde vorübergehend in einem Pyramidenbau inhaftiert.

Natürlich gelingt ihr die Flucht und zusammen mit den anderen können sie die Freisetzung der tödlichen Grippe und damit auch die Impfkampagne stoppen. Unerwartete Hilfe erhalten sie dabei aus dem Netzwerk, da sich herausstellt, dass Jessicas Vater Anton (Ian McDiarmid) dem Netzwerk nicht das geliefert hat, was es wollte. Die genetische Veränderung schützt nämlich nicht wie verabredet vor der russischen Grippe und sterilisiert alle Menschen mit Ausnahme der Roma.

Es geht also um eine gezielt rassistische Ausrottung fast der gesamten Menschheit. Die Wahl hat Anton getroffen, da er als Roma Opfer des Holocausts war und sich an der Menschheit rächen wollte. Dieser Handlungsverlauf grenzt schon fast an judenfeindliche Verschwörungstheorien. Dass der Serienschöpfer Dennis Kelly statt der Juden eine andere von der Shoa betroffene Minderheit ins Zentrum einer Weltverschwörung setzt, macht die Sache allerdings nicht besser. Die Serie schürt damit rassistische Ressentiments.

Die Aussage, dass die Serie sich über Verschwörungstheorien lustig mache, an die Kelly selbst nicht glaube, ist dabei nicht sonderlich glaubwürdig. Zum einen bezieht sich die Serie massiv auf die Georgia Guide Stones und die sind alles andere als eine Theorie, sondern können von der Öffentlichkeit jederzeit an ihrem Standort bewundert werden. Hinzu kommt die massive Freimaurersymbolik und schlussendlich ist die Serie einfach nicht humorvoll als dass man sie für eine Parodie halten könnte. Sie ist brutal und streckenweise regelrecht abartig.

Klar werden am Rande auch einige abstruse Verschwörungstheorien erwähnt, die durch das Internet geistern. Interessanterweise ist es aber ausgerechnet Wilson, der erst als Verschwörungstheoretiker jeden Scheiß glaubt, am Ende aber selbst zum Kopf der Verschwörung wird und den Platz des erschossenen Mr. Rabbit einnimmt. Was damit wohl ausgesagt werden soll?

Fazit: „Utopia“ ist eine extrem drastische Serie, die streckenweise nur schwer zu ertragen ist. Die Botschaft einer neuen Weltordnung ist dabei unübersehbar und die Bezüge zur Realität sind unleugbar. So gibt es von medizinischer Seite bereits seit längerem ernsthafte Anzeichen, dass gentechnisch veränderte Lebensmittel sowie Weichmacher in Plastikprodukten unfruchtbar machen können.

Auf der anderen Seite schürt die Serie unnötig Ängste vor eingebildeten Verschwörungen, die jeder Grundlage entbehren. So stecken bestimmt nicht die verfolgten Roma hinter den finsteren Plänen der neuen Weltordnung. Man muss sich nur einmal ansehen, wie sie vor allem in Ost- und Südeuropa verfolgt und geächtet werden. Die meisten leben in bitterer Armut, da sie aufgrund ihrer Abstammung keine Arbeit bekommen. Sie sind also weit davon entfernt, mächtig und einflussreich zu sein.

Zu guter Letzt ist „Utopia“ Wasser auf die Mühlen der Impfgegner. Ja, die Schweinegrippeimpfung war nicht koscher, aber das kann nicht auf alle Impfungen pauschalisiert werden. Im Gegenteil sorgen eher die Impfgegner dafür, dass tödliche Krankheiten wie die Masern oder Keuchhusten wieder auf dem Vormarsch sind, was viel eher zu einer Bevölkerungsreduktion beiträgt. Schon allein dafür sollte „Utopia“ in die nächste Tonne gekloppt werden. Zumindest hat schon mal ein amerikanischer Abklatsch, der von David Fincher („Fight Club“) gedreht werden sollte, den Weg auf den Müllhaufen nicht realisierter Konzepte gefunden.

Der geplante Krieg gegen Venezuela

von Shinzon

Aktuell werden die Menschen in den NATO-Mitgliedsstaaten mit einer massiven Kriegspropaganda gegen Venezuela aufgehetzt. Maduro sei ein Diktator, der sein eigenes Volk abschlachte und der rechtmäßige Präsident sei ein Mann namens Juan Guaidó. Allerdings wird der Präsident in Venezuela nicht vom Parlament gewählt wie in Deutschland, sondern von der Bevölkerung. Guaidó kann also nicht der rechtmäßige Präsident von Venezuela sein, er ist lediglich Präsident des Parlaments und das ist ein gewaltiger Unterschied. In etwa so wie der Unterschied zwischen Bundespräsident (aktuell Steinmeier) und Bundestagspräsident (aktuell Schäuble).

Es ist auch nicht so, dass die Mehrheit der Venezolaner gegen Maduro wäre. Wohl aus genau diesem Grunde hat die Opposition bisher keine Volksbefragung durchgeführt, obwohl das Volk gemäß der venezolanischen Verfassung das Recht hat, einen Präsidenten abzuwählen. Maduro könnte also durchaus friedlich aus dem Amt entfernt werden, wenn das der Wille der Mehrheit wäre. Stattdessen kommt es zu gewaltsamen Aufständen durch reiche Oligarchen und Neofaschisten, die Regierungsanhänger auf offener Straße ermorden. Über die Morde durch die Opposition schweigen die westlichen Medien genauso wie über die Massenkundgebungen, die Präsident Maduro unterstützen.

Der einzige Punkt, der tatsächlich den Tatsachen entspricht, ist die massenhafte Flucht aus Venezuela. Die Menschen fliehen jedoch nicht vor ihrem Präsidenten, sondern vor den bürgerkriegsähnlichen Zuständen, welche die CIA und andere ausländische Institutionen mit angezettelt haben.

Ein weiterer Fluchtgrund ist die bittere Armut, die das Land fest im Griff hat. Viele, vor allem arme Venezolaner, leiden Hunger. Dies ist jedoch nicht die alleinige Schuld von Maduro. Begonnen hat die Misere während der Weltfinanzkrise vor rund 10 Jahren, von der sich Venezuela nie wirklich erholt hat. Hinzu kommt der Verfall des Ölpreises, worunter Venezuelas Haupteinnahmequelle bis heute leidet.

Verschärft wird die Wirtschaftskrise schließlich durch die venezolanischen Oligarchen, welche vorhandene Lebensmittel zurückhalten, um die Bevölkerung gegen die sozialistische Regierung aufzubringen. Eine ähnliche Strategie wendet inzwischen auch die USA an, indem sie eine Handelsblockade gegen das lateinamerikanische Land verhängt hat. Das Angebot, humanitäre Hilfsgüter zu liefern, ist daher absolut verlogen, da die USA selbst maßgeblich zur humanitären Katastrophe in Venezuela beitragen.

Aber nicht nur die inszenierte humanitäre Situation wird als Kriegsgrund angeführt. Ein weiterer Punkt ist die Entmachtung des Parlaments durch Maduro. Sicherlich mag dies auf den ersten Blick wie ein undemokratischer Akt wirken, doch wenn man einmal näher hinschaut, wer da entmachtet wurde, beginnt man zu verstehen. Man stelle sich vor, 1932 wäre nicht Hitler, sondern Thälmann zum Reichspräsidenten gewählt worden. Wäre es in diesem hypothetischen Szenario legitim gewesen, ein von der NSDAP beherrschtes Parlament zu entmachten und so den Holocaust sowie den 2. Weltkrieg mit rund 60 Millionen Todesopfern zu verhindern?

Was passiert, wenn in Lateinamerika Faschisten an die Macht kommen, konnte man u.a. unter Pinochet 1973 in Chile sehen. Maduro hat den Venezolanern ein solches Schicksal vorerst erspart. Darüber hinaus hat er mit der verfassungsgebenden Versammlung eine Institution geschaffen, welche viel breiter aufgestellt ist. Im Gegensatz zum Parlament sitzen in dieser Versammlung nicht nur Parteien, sondern auch Vereine, Wohlfahrtsverbände und Interessenvertretungen von Minderheiten wie der indigenen Bevölkerung. Das bedeutet nicht weniger, sondern mehr demokratische Teilhabe.

Auf westliche Länder mag dies befremdlich wirken, denn die USA und EU haben kaum Erfahrungen mit direkter Demokratie und wenn, dann nur auf kommunaler Ebene. Wir kennen lediglich bürgerliche Stellvertreterdemokratien, in denen wir nur alle paar Jahre darüber entscheiden dürfen, wer uns regiert. Meist sind das keine Vertreter aus der arbeitenden Bevölkerung, so wie Maduro, der aus einem armen Arbeiterviertel stammt. Es sind fast ausschließlich gut situierte Vertreter der Elite, die ihre Wahlkämpfe von Banken und Konzernen finanzieren lassen. Anschließend bedanken sie sich dafür mit einer wirtschaftsfreundlichen, neoliberalen Politik, welche gegen die Interessen der Bevölkerungsmehrheit gerichtet ist.

Für diese Art der Stellvertreterdemokratie hat sich der Begriff „Lobbykratie“ eingebürgert. Angela Merkel sprach indes selbst recht offen von einer „marktkonformen Demokratie“. Die direkte Demokratie in Venezuela ist derweil nicht marktkonform und westliche Ölkonzerne stören sich schon seit der Jahrtausendwende an der Verstaatlichung der venezolanischen Ölreserven sowie anderen Bodenschätzen. Und schon sind wir beim eigentlichen Kriegsgrund, den wir bereits von den Kriegen gegen den Irak, Libyen und Syrien kennen. Es geht wieder einmal ums Erdöl und obendrein ist die venezolanische Regierung auch noch sozialistisch und muss daher beseitigt werden.

Die humanitäre Krise in Venezuela schert den Milliardär Trump und die EU einen Scheißdreck! Immerhin wird diese durch die US-Handelsblockade und die EU-Sanktionen sogar noch verschärft. Ebenso wenig geht es den NATO-Staaten um Menschenrechte. Immerhin haben sie über Jahrzehnte jede faschistische Diktatur in Lateinamerika unterstützt, sei es Batista auf Kuba, Somoza in Nicaragua, Stroessner in Paraguay oder Pinochet in Chile, den die CIA sogar erst an die Macht geputscht hat.

Aktuell unterstützen die USA und EU auch den neugewählten brasilianischen Militärfaschisten Bolsonaro, der bereits im Wahlkampf angekündigt hatte, mindestens 30.000 politische Gegner ermorden zu wollen. In Brasilien hat die ideologische Säuberung sämtlicher Ministerien und staatlichen Institutionen unlängst begonnen. Für die achso demokratischen und freiheitsliebenden NATO-Mächte jedoch kein Grund für Sanktionen oder Kriegsdrohungen. Im Gegenteil wollen die USA sogar noch enger mit Brasilien zusammenarbeiten und einen weiteren Militärstützpunkt errichten, von dem aus Lateinamerika wieder unter die Kontrolle Washingtons gebracht werden soll.

Ähnlich verhalten sich die USA und EU auch im Nahen Osten. Während Donald Trump dem Iran permanent mit Krieg droht, hat er mit Saudi Arabien den größten Waffendeal der Menschheitsgeschichte abgeschlossen. Deutschland liefert ebenfalls fleißig Waffen an diese menschenverachtende Diktatur, in der munter gefoltert, gesteinigt und geköpft wird. Eine kleine Unstimmigkeit gab es lediglich wegen dem zerstückelten Journalisten Jamal Khashoggi, nicht aber wegen dem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg auf das Nachbarland Jemen.

Die gleiche Politik betreibt die EU und allen voran Deutschland mit Erdogan. Da kann dieser Despot noch so viele politische Gegner und Journalisten unter menschenunwürdigen Bedingungen einkerkern und auf Demonstranten schießen lassen. Den venezolanischen Oppositionspolitikern geht es längst nicht so dreckig wie der HDP-Führung in der Türkei. Dennoch bekommt Erdogan weiter Waffen geliefert und schlimmstenfalls eine Protestnote aus dem Kanzleramt.

Die USA, Deutschland und der Rest der EU haben sogar weggesehen, als Erdogans Truppen in Syrien einmarschiert sind und die kurdische Stadt Afrin annektiert haben. Wo waren da die Sanktionen? Im Gegensatz zur Bevölkerung der Krim, die sich per Referendum freiwillig Russland angeschlossen hat, wurden die Kurden in Afrin nicht gefragt, ob sie unter der Knute ihres Todfeindes leben wollen. Darüber schweigen die westlichen Massenmedien jedoch.

Wir sollen uns keinen Kopf über die Toleranz unserer westlichen Regierungen gegenüber tatsächlichen Diktaturen machen, sondern uns auf den bevorstehenden Krieg gegen Venezuela einstimmen lassen. Dieser droht zu einem zweiten Vietnam zu werden und wir alle wissen, wie die Sache damals ausging. Niemand sollte sich in diesem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg verheizen lassen, der bewusst von den USA und der EU herbei eskaliert wird.

Präsident Maduro hat der Opposition indes längst Gespräche angeboten und Länder wie Mexiko und Uruguay haben sich zur Vermittlung bereiterklärt. All dies wird aber ignoriert. Stattdessen haben die USA und EU den illegitimen Interimspräsidenten Guaidó anerkannt und Maduros Rücktritt gefordert. Der Westen will einen Regimechange, um vollen Zugriff auf das venezolanische Erdöl zu bekommen. Gelingt dies nicht mit Destabilisierungsmaßnahmen wie in der Ukraine, wollen die USA und ihre NATO-Vasallen den Regimechange mit militärischer Gewalt erzwingen.

(Offener Brief von Nicolás Maduro.)

Der Krieg scheint bereits beschlossene Sache zu sein und wurde nachweislich von langer Hand geplant. Erste Kriegsdrohungen gab es bereits zu Lebzeiten von Hugo Chavéz (1954-2013), als es noch gar keine Proteste und humanitären Engpässe gab. So gibt es eine ziemlich unverhohlene Anspielung im 2009 erschienen Science Fiction Kracher „Avatar – Aufbruch nach Pandora“. Schon in einer der ersten Szenen wird im militärischen Lebenslauf des Protagonisten Jake Sully (Sam Worthington) erwähnt, dass dieser in Venezuela im Einsatz war.

Es ist kein Geheimnis, dass das Pentagon Einfluss auf die Drehbücher großer Hollywood-Blockbuster nimmt, um das Kinopublikum auf ihre Kriegsagenda zu konditionieren. Allerdings war Venezuela für den Filmcharakter Sully keine schöne Erfahrung und in der Folge stellt er sich gegen das eigene Militär, welches auf dem Mond Pandora die indigene Bevölkerung abschlachtet, um Zugriff auf ein seltenes Erz zu bekommen. Das Unobtanium kann als Anspielung auf Öl oder seltene Erden verstanden werden und folgerichtig handelt es sich bei den einheimischen Na‘vi um ein Sinnbild für all die Völker, die bereits im Namen der Öl- und Bergbaukonzerne dahin gemetzelt wurden.

Der Film endet mit dem Sieg der indigenen Bevölkerung und der Vertreibung der irdischen Invasoren von Pandora. Es bleibt zu hoffen, dass die Realität ähnlich verlaufen wird, sollten die USA und ihre NATO-Vasallen tatsächlich in Venezuela einfallen. Die Chancen stehen gar nicht mal so schlecht, wenn man den Ausgang des Vietnamkrieges betrachtet und weiß, dass sowohl das venezolanische Militär als auch ein Großteil der Bevölkerung hinter der Regierung stehen.

Leider werden die Zehntausenden Toten aufgrund US-amerikanischer Kriegsverbrechen nicht zu verhindern sein. Wenn die US-Truppen abermals Napalm und Agent Orange oder noch viel fürchterlichere Waffen wie Clusterbomben und Uranmunition einsetzen, werden wir noch früh genug erkennen, wer die wahren Menschenfeinde sind. Egal ob in Vietnam, im Irak oder in Libyen – es waren schon immer die NATO-Staaten!

Das Verhalten der Bundesregierung mag diesbezüglich nicht verwundern. Die Ablehnung eines Solidaritätsantrags auf dem Europaparteitag der Linkspartei Ende Februar 2019 hingegen schon. Der Tagungsleiter Rico Gebhardt feierte das Abschmettern des Antrages gar als Erfolg, was seinem Landesverband Sachsen einige Stimmen bei der anstehenden Landtagswahl kosten wird.

Unterstützung erhielt Gebhardt u.a. von den Bundestagsabgeordneten Stefan Liebich und Thomas Nord. Liebich ist bekanntermaßen Mitglied des NATO-Lobbyvereins Atlantik-Brücke und Nord versuchte erst 2018 die Fraktionsvorsitzende Sahra Wagenknecht zu stürzen. Der neoliberale Parteiflügel FDS will DIE LINKE offensichtlich von einer Friedens- zu einer Kriegspartei umgestalten. Damit würde sich DIE LINKE jedoch überflüssig machen, denn niemand braucht eine zweite SPD, die ihrerseits nur eine zweite CDU ist.

Fairerweise muss dazu erwähnt werden, dass es auch andere Menschen in der Linkspartei gibt, die nicht um jeden Preis mitregieren wollen. 175 der EU-Parteitagsdelegierten haben für den Solidaritätsantrag mit Venezuela gestimmt. Einige sind sogar auf die Bühne gekommen und haben Flagge gegen den nächsten imperialistischen Unterwerfungsfeldzug der USA gezeigt. Die Frage ist nur, wie lange sie noch Mitglied in dieser Partei bleiben werden? Möglicherweise könnte aus der Sammelbewegung Aufstehen doch noch eine neue Partei hervorgehen – mit rund 170.000 Anhängern um einiges stärker als DIE LINKE und hoffentlich konsequent für Frieden.

Quelle

Rakka – Ist das Black Goo eine Reptiloidentechnologie?

von Shinzon

Abseits der großen Kinoproduktionen findet sich das schwarze Öl auch in Independentfilmen, die gratis im Internet zur Verfügung gestellt werden. „Rakka“ von den Oats Studios ist solch ein Kurzfilm, der allerdings von keinem unbekannten Regisseur stammt, sondern von Neill Blomkamp. Dieser machte bereits durch große Blockbuster wie „District 9“, „Elysium“ und „Chappie“ auf sich aufmerksam und wie all seine bisherigen Filme zeichnet sich auch “Rakka“ durch sensationelle Effekte aus. Mit Sigourney Weaver in einer der Hauptrollen ist der Sci Fi Kracher zudem hochkarätig besetzt.

Die Handlung beginnt 2020, was jetzt keine allzu ferne Zukunft ist. Die Erde ist von einer reptiloiden Alien-Spezies eingenommen worden und die Städte der Menschen zerfallen. Paris bietet für solche Invasionsszenarien immer wieder eine passende Kulisse. Die Haupthandlung spielt allerdings in Texas.

Wo die Reptos herrschen, ist alles von einem schwarzen Ölfilm überzogen.

Die Menschen sind versklavt und wer noch größeres Pech hat, dient als Inkubator für die Nachkommenschaft der außerirdischen Besatzer. Das Black Goo scheint dabei eine zentrale Rolle zu spielen.

Die schwarze Substanz wird darüber hinaus benutzt, um die Bauwerke der Menschen einzureißen…

…und neue Megastrukturen zu errichten.

Die Reptos erwärmen das globale Klima durch den Ausstoß von Treibhausgasen und verändern die Atmosphäre durch das Niederbrennen der Wälder.

Nicht nur die Erde wird mit Black Goo überzogen, die Reptiloiden sind es ebenfalls. Ihre Hautsegel am Hals erinnern zudem an eine Kobra oder den Kopfschmuck eines Pharaos.

Die Invasoren sind eine telepathische Spezies und können Menschen paralysieren. Nur mittels Technologie können sich einige Menschen vor der Gedankenkontrolle der Aliens abschirmen. Sie sind gezwungen, im Untergrund zu leben, und führen von dort aus einen verzweifelten Widerstandskampf gegen die feindlichen Besatzer.

Nur leider sind die Reptiloiden technologisch weit überlegen. Das Black Goo scheint dabei eine Art Nanotechnologie zu sein, denn es kann alle möglichen Formen annehmen. Es kann sowohl Raumschiffe bilden als auch Werkzeuge.

Es lassen sich sogar Hirnimplantate zur Gedankenkontrolle aus der öligen Substanz erschaffen, was einmal mehr dafür spricht, dass es sich um Naniten handelt und nicht etwa um eine organische Substanz.

Die lobotomierten Erdlinge werden benutzt, um mit den anderen Menschen zu kommunizieren und sie zur Aufgabe zu bewegen.

Wie bei den Borg ist auch bei den Reptos jeder Widerstand zwecklos. Aber zumindest kann man ja ein paar von ihnen mit in die Hölle nehmen. Zum Mittag gibt’s Black Goolasch.

Einige Opfer des reptiloiden Mind Controls sehen tatsächlich aus, als wären sie von den Borg assimiliert worden. Sie tragen Hirnimplantate und Schläuche.

Beinah noch schlimmer ist allerdings das Black Goo, welches aus den Opfern quillt.

Was den Menschen von den Reptiloiden angetan wird, ist der reinste Horror und es verwundert, dass dieses Video ohne Altersabfrage frei bei Youtube abrufbar ist.

Im Prinzip können die Toten in dieser Dystopie von Glück reden, dass sie das alles nicht mehr miterleben müssen.

Die Frage ist nur, wie diese Menschen zu Tode gekommen sind? Durch grauenhafte Experimente oder als Mahlzeit für die reptiloiden Overlords?

Das Repertoire der Reptos ist damit noch längst nicht ausgeschöpft, denn sie haben im wahrsten Sinne des Wortes die Hölle auf die Erde gebracht.

Wenigstens endet der Kurzfilm zumindest für einen der Reptos nicht minder drastisch.

Eine Fortsetzung gibt es bisher noch nicht, obgleich es zumindest eine Anspielung zu geben scheint. Am Ende des ersten Kapitels ist zwischendrin nämlich eine Engelsgestalt am Himmel zu sehen, die eine „biblische Erlösung“ genannt wird. Bei genauerer Betrachtung hat dieser Engel jedoch Hörner, was nichts Gutes erahnen lässt. Handelt es sich um eine weitere außerirdische Spezies? Oder nur um ein Hologramm der Reptiloiden, welches der psychologischen Kriegsführung dient? Bis zum Schluss gibt es darauf keine Antwort.

Fazit: „Rakka“ ist das erste Werk, welches eine direkte Verbindung zwischen Reptiloiden und dem Black Goo zieht. Außerdem wird das schwarze Öl als eine Art Nanotechnologie präsentiert, welche alle möglichen Formen annehmen kann. Weiß Blomkamp etwas, was allen anderen bisher entgangen ist? Auf jeden Fall hat er nicht nur Regie geführt, sondern auch das Drehbuch geschrieben, womit also er allein für den Inhalt dieses Kurzfilms verantwortlich ist.

High School – Hollywood ist nicht ganz dicht

von A. Tom Shroom

Es gibt gute Argumente für die Legalisierung weicher Drogen wie Cannabis. Auf der anderen Seite gibt es aber ebenso gute Argumente, Werbung für alle Arten von Drogen, darunter auch Tabak und Alkohol, zu verbieten. Insbesondere gilt dies, wenn gezielt Jugendliche dazu animiert werden sollen, sich von Suchtmitteln abhängig zu machen. Das Konzept von „High School – Wir machen die Schule dicht“ mag auf den ersten Blick witzig erscheinen, doch bei genauerem Hinsehen handelt es sich um Propaganda für durchaus härtere Drogen.

Wer ein Interesse daran hat, eine ganze Generation breit in der Ecke liegen zu sehen, verrät gleich zu Beginn das Logo von Parallel Media. Zu sehen ist ein Drache (Reptiloid) vor dem Pferdekopfnebel. Dieser Nebel liegt, welch Zufall, im Sternbild des Orion.

Der Film beginnt mit einem Buchstabierwettbewerb, bei dem ein asiatisches Mädchen (Julia Ling) namens Charlyne Phuc (gesprochen FUCK) ihren Einsatz versemmelt, weil sie total stoned ist. Da sie sich wie im Himmel fühlt, während sie sich auf Erden befindet, trägt sie die Nummer 69. Aber vielleicht handelt es sich ja auch um eine sexuelle Anspielung, was zu ihrem Nachnamen passen würde.

Das Logo des Buchstabierwettbewerbs ist derweil eine Biene, was nicht nur eine Anspielung auf die original englische Bezeichnung von Buchstabierwettbewerben ist („Spelling Bee“), sondern auch das Bildungssystem wieder mal als Instrument der Freimaurer entlarvt, das die Kinder zu produktiven Arbeitssklaven umformen soll. Sie sollen nur so viel lernen, dass sie später am Arbeitsplatz optimal funktionieren, ansonsten dürfen sie gerne blöd bleiben und obendrein auch noch bekifft. Aus den Reihen dieser Generation wird kaum noch Widerstand entstehen.

Im Zentrum der Handlung steht allerdings ein durchaus begabter Schüler namens Henry (Matt Bush), der unbedingt ans MIT (Massachusetts Institute of Technology) will. Es gibt jedoch Kräfte, die das verhindern wollen. Welche Kräfte das sind, sieht man gleich in seiner ersten Szene, in der drei Wecker um 6 Uhr morgens klingeln. Wozu braucht jemand drei Wecker? Außer natürlich, um jeden Morgen mit der 666 geweckt zu werden.

Sein Kumpel Travis (Sean Marquette) hätte die drei Wecker derweil nötiger gehabt, da er den halben Tag verpennt. Seine Kumpels nutzen die Gelegenheit, um ihn ein Hitlerbärtchen anzumalen. Doch damit nicht genug, er bekommt auch noch einen Schwanz ins Gesicht gemalt und auf der anderen Wange ein XXX, also den Code für die Pornoindustrie.

Offensichtlich passt das sehr gut zu seinem Charakter, bei dem, was Travis auf einem Fragebogen unter „in der Schule erlernte Fähigkeiten“ angibt. Spätestens hier wird deutlich, dass das Niveau dieser Komödie extrem unterirdisch ist.

In der Schule wimmelt es derweil von Freimaurersymbolen. Allen voran ist die freimaurerische Tricolore allgegenwärtig und zuweilen in Kombination mit der Fleur de Lys oder Pentagrammen zu sehen.

Auf der Toilette wird das Ganze auf die Spitze getrieben, da dort noch ein sexuell anrüchiger Spruch mit einer Telefonnummer steht. Letztere enthält drei Neunen oder eben eine auf dem Kopf stehende 666.

Bei den Kumpels von Travis und Henry sieht es nicht besser aus. An der Wand hängt ein Plakat mit der Aufschrift Osiris und links daneben ein Pentagramm. Wir erinnern uns an die Anspielung auf das Sternbild des Orion, der gleichbedeutend mit dem ägyptischen Gott Osiris ist. Das Pentagramm links davon dürfte demnach für den Stern Sirius stehen.

Da Henrys Freunde allesamt Kiffer sind, dauert es nicht lange, bis ihm Travis Drogen anbietet. Daraufhin stürzt er aus einem Baumhaus und verletzt sich dabei ausgerechnet am linken Horusauge. Ein toller Vorwand, um ihn für den Rest des Films mit dieser Symbolik herumlaufen zu lassen, wobei das allsehende Auge auch an anderen Stellen auftaucht.

Sogar auf dem DVD Cover darf Adrien Brody die Geste des Allsehenden Auges mit einer Stange Cannabis machen.

Doch zurück zur Handlung. Die anschließende Kombination aus Drogen und einem Kriegsspiel löst bei Henry einen Flashback aus. Er ist wieder 12 und rennt nackt durch den Wald, wobei er von Hubschraubern verfolgt wird. Diese Anspielung auf nackte Kinder ist nicht nur überflüssig, sondern richtiggehend widerwärtig. Zum Glück war der Schauspieler zum Zeitpunkt seiner Nacktszene schon über 20 Jahre alt.

Als wäre der schlechte Trip nicht schon Strafe genug, kündigt der Schuldirektor einen Drogentest an, der für Henry den Rausschmiss bedeuten würde. Da seine Träume vom MIT auf dem Spiel stehen, planen er und Travis, die gesamte Schule high zu machen. Ihrer Logik zufolge müsste der Direktor dann entweder alle rausschmeißen oder den Test für ungültig erklären.

Damit dieser Plan gelingt, klauen sie den stärksten verfügbaren Stoff von Psycho Ed (Adrien Brody). Dieser Dealer ist von oben bis unten tätowiert, wobei ein Schachbrettmuster am Hals nicht fehlen darf.

Um zu verdeutlichen, dass mit Psycho Ed nicht zu spaßen ist, trägt er außerdem Totenschädelringe an beiden Händen.

Schädel und gekreuzte Knochen sind auch an der Schule voll angesagt.

Dort tauschen Henry und Travis die Brownies der Mütter gegen ihre eigenen THC-Brownies aus. Leider haben sie dabei nicht eingeplant, dass es an der Schule Überwachungskameras gibt, weshalb sich Henry zwischen den Abschlussprüfungen auch noch darum kümmern muss. Hilfe bekommt er dabei von Travis, der u.a. in der Schwimmhalle eine Lehrerin mit sexuellen Belästigungen ablenkt. Auffällig ist dabei ein Hexagramm-Tattoo auf seinem Rücken. Da weder der Schauspieler noch der von ihm verkörperte Charakter jüdisch ist, kann das Hexagramm eigentlich nur als Freimaurersymbol gedeutet werden.

Während Travis die Lehrerin belästigt, muss Henry im Büro des Direktors dessen sexuelle Perversionen über sich ergehen lassen. Das ist nach dem Kindheitsflashback schon die zweite Anspielung dieser Art, was nichts Gutes erahnen lässt.

Am Ende geht für Henry jedoch alles gut aus. Auf dem Überwachungsvideo, das er nicht rechtzeitig vernichten konnte, ist nicht die Aktion mit den Brownies zu sehen, sondern ein sexueller Übergriff des Direktors auf eine Lehrerin. Das führt auch prompt zur Verhaftung des unliebsamen Schuldirektors.

Der Film endet mit ein paar Zeitungsschlagzeilen und auf einer Titelseite gibt es zum Abschied noch den Satansgruß.

Fazit: High School gehört zu den so genannten Stoner-Movies, die sich um Drogenkonsum drehen. In diese Kategorie gehören auch Klassiker wie „Fear and Loathing in Las Vegas“, doch es fällt auf, dass die Zahl solcher Filme ab Mitte der 1990er exorbitant angestiegen ist. Dabei fehlen in der Auflistung von Wikipedia noch solche Blüten wie „Die Killerhand“ (1999).

„High School – Wir machen die Schule dicht“ sticht hingegen nicht wirklich heraus. Was vielleicht als Komödie gedacht war, verliert sich in geschmackloser Phrasendrescherei mit extrem vielen Fremdschäm-Momenten. Wirklich witzig sind eigentlich nur die Wortspiele im Titel, wobei der Zusatz „Wir machen die Schule dicht“ nur im Deutschen funktioniert und nicht Teil des Originaltitels ist.

Moontrap – Grottiger Mockbuster in Freimaurerfarben

von Shinzon

Der originale „Moontrap“ von 1989 ist ein echter Geheimtipp und mit Walter Koenig („Star Trek“) sowie Bruce Campbell („Armee der Finsternis“) hochkarätig besetzt. Es ist eine wahre Schande, dass 2017 eine vermeintliche Fortsetzung mit dem Titel „Moontrap: Target Earth“ auf DVD veröffentlicht wurde, die jedoch überhaupt nichts mit dem Original zu tun hat. Es handelt sich vielmehr um einen Mockbuster.

Die dünne Story setzt weder den Klassiker von 1989 fort, noch handelt es sich um ein Remake. Lediglich die Prä-Astronautik spielt in beiden Filmen eine Rolle. In „Target Earth“ wird ein antikes Raumschiff auf der Erde entdeckt und sogleich von einer Schattenorganisation beansprucht. Der Entdecker ist natürlich so blöde, vor den Man in Black anzukündigen, mit seinem Fund an die Presse zu gehen und zack hat er sein Todesurteil unterschrieben.

Von dem Raumschiff ist zunächst nur die Spitze zu sehen und natürlich handelt es sich um eine Pyramide.

Das ermöglicht noch weitere Symboliken. So darf Sarah Butler bei einer Überblende ihr Auge in die Pyramide halten.

Butler spielt eine Wissenschaftlerin, deren Mann ebenfalls einen sinnlosen Tod stirbt, als die beiden das Raumschiff aufsuchen. Warum der finstere Oberboss Richard Kontral, gespielt von Charles Shaughnessy, die Frau am Leben lässt, bleibt zunächst rätselhaft. Wahrscheinlich hat es etwas mit seinen sexuellen Gelüsten zu tun und tatsächlich gibt es alsbald in einer Traumsequenz nackte Haut zu sehen.

Die Traumsequenz wirft bereits die Schatten der Zukunft voraus. Eine Begegnung zwischen Blau und Rot auf dem Mond.

Die Wissenschaftlerin und ihr Kontrahent werden ins Raumschiff entführt, welches sich prompt auf den Weg zum Mond macht. Die Unterseite der Flugscheibe ist in freimaurerischem Blau/Rot gehalten.

Das Heck erinnert mit seinen V-förmigen Triebwerken indes an die berühmten Phoenix Lights von 1997. Zufall oder Absicht?

Auf dem Mond treffen jedenfalls zwei verfeindete Fraktionen aufeinander, repräsentiert durch einen roten und einen blauen Roboter billigster Bauart. Warum die beiden sich kloppen, bleibt rätselhaft. Zumal die ähnliche Bauweise und das Finale eigentlich auf eine gemeinsame Herkunft hindeuten. Es ist wohl eher von einem symbolischen Konflikt auszugehen.

Der rote Roboter, von dem die beiden Erdlinge entführt wurden, zwingt die Frau, ein rotes Kleid anzuziehen. Die Lady in Rot zieht natürlich sofort die lüsternen Blicke von Richard auf sich, was bei dem tiefen Ausschnitt kein Wunder ist.

Während die Frau im roten Raumanzug mit ihrem Blechkopfentführer einen Mondspaziergang unternimmt, stiehlt Richard das Raumschiff, stürzt allerdings ab und vollendet damit die Reihe sinnloser Tode. Die Frau erhält derweil den Auftrag, ein Artefakt zu einem Mondgesicht zu bringen. Es handelt sich um ein drittes Auge, welches den Steinschädel aktiviert.

Unter dem Schädel verbirgt sich eine geheime Mondbasis, welche nach dem Einfügen des dritten Auges nach oben fährt. Das zum Thema Alienartefakte auf dem Erdtrabanten.

Die Show ist damit aber noch nicht vorbei. Die Maschinen der Basis wandeln den Mond in eine lebensfähige Welt mit Sauerstoffatmosphäre um. Ignorieren wir einfach mal, dass die geringe Gravitation des Mondes eine solche Atmosphäre gar nicht halten könnte. Wissenschaftliche Korrektheit wäre von solch einem Schundfilm nun wirklich zu viel verlangt.

Zunächst scheint damit erst einmal alles Friede, Freude, Eierkuchen zu sein. Doch kaum betritt die Frau in Rot die Mondbasis, schon taucht der blaue Blechkamerad mit dem Gesicht von Richard auf. Warum der Roboter noch funktioniert und wie er sich selbst mit Menschenfleisch repariert hat, spielt keine Rolle. Es ist schlichtweg eine aus dem Original geklaute Szene. Da fehlt eigentlich nur noch, dass die einzige Überlebende beim Zerquetschen des Roboters unter der Eingangstür sagt: „Wir kaufen keinen Scheißdreck von Maschinen!“ (Anm.: Zitat aus dem Originalfilm.)

Anschließend widmet sich die Frau im roten Kleid einem kahlköpfigen Mann mit schiefer Nase, der in einer blauen Lichtsäule steht. Mehr Blau/Rot-Symbolik geht nun wirklich nicht, wobei diese Farben hier nicht nur die Freimaurergrade repräsentieren, sondern auch das weibliche und männliche Prinzip.

Die letzte Einstellung zeigt das Versprechen einer neuen Welt. Fehlt jetzt nur noch die Ordnung. Für die sorgt allerdings nicht die Scout-Lady, denn die begibt sich erst mal zu dem unbekannten Typen in Stasis. Warum, wieso, weshalb? Ach lassen wir das!

Fazit: „Moontrap: Target Earth“ wirbt bewusst mit einem irreführenden Titel. Zum einen hat der Film nichts mit dem Original zu tun, bis auf eine schlampig geklaute Szene. Zum anderen ist die Erde kein Ziel, für was auch immer. Auf dem Mond wartet auch keine Falle, sondern eine neue Welt, also was soll der Scheiß?

Über die Qualität müssen ebenfalls nicht viele Worte verloren werden. Die mitwirkenden Schauspieler sind weniger bekannte C- bis Z-Promis, von denen bestenfalls die Hauptdarstellerin Sarah Butler („CSI“) im Gedächtnis bleibt. Und das auch nur wegen den sexistischen Nacktszenen. Die Spezialeffekte sind derweil lausig und die Sets billig. Der Film krankt an Logiklücken, dümmlichen Charakteren und natürlich am schmalen Budget.

Hohles Hollywood

Die Theorie der hohlen Erde hat tatsächlich in einige Filme und Fernsehserien geschafft. In den meisten Fällen ist dies als Satire gemeint, allen voran im Trailer zu „Iron Sky 2“. In dieser geplanten Fortsetzung betritt die US-Präsidentin die innere Erde durch einen Eingang am Südpol und entdeckt dort Nazis, die auf Dinosauriern reiten.

Weitaus ernster wird die Hohlwelttheorie in der Serie „Sanctuary“ vertreten. In dieser existiert auf der Innenseite der Erdkruste eine Stadt namens Praxis, welche von hochintelligenten Menschen gegründet wurde, nachdem diese einen Krieg gegen eine antike Vampirspezies verloren hatten.

5 dunkle Disney-Geheimnisse

Multi deckt weitere finstere Disney-Geheimnisse auf. Die Anspielung auf die Illuminaten hatten wir schon, das Elternsterben sollte ebenfalls jedem aufgefallen sein. Einige Dinge sind jedoch erst bei näherem Hinsehen zu erkennen. So wurde der Bösewicht Scar aus „König der Löwen“ gehäutet und taucht als Umhang in „Herkules“ wieder auf. Ebenso erschreckend ist eine Szene aus „Die Schöne und das Biest“, welche ein Zimmer mit zerstörten Gegenständen zeigt. Mit dem Wissen, dass alle Gegenstände im Schloss verzauberte Menschen sind, kann das Biest als grausamer Serienmörder überführt werden. Man bedenke, dass diese Filme für Kinder gedacht sind.

Wem das nicht reicht, hier noch ein paar Drogen-, Sex- und Nazianspielungen: