Die satanische Kunst von Marina Abramovic

Marina Abramovic ist eine serbische Performance-Künstlerin, die jüngst durch ihre Verstrickung in den Pizzagate-Skandal in die Schlagzeilen geriet. In einer E-Mail hatte sie Tony Podesta und dessen Bruder John zu einem „Spirit Cooking“ eingeladen. Eine genauere Recherche scheint also lohnenswert. Allerdings geben die offiziellen Quellen wenig über ihre okkulten Hintergründe her, sondern liefern mehrheitlich nur biografische Eckdaten.

Marina wurde am 30. November 1946 in Belgrad geboren und war das Kind von Partisanen. Ihr Vater war ein Nationalheld und einer ihrer Großonkel von 1930 bis 1937 Patriarch der Serbisch-Orthodoxen Kirche. Man sollte also meinen, dass sie aus einem gut situierten, christlichen Elternhaus entstammt. Das traf allerdings auch auf Aleister Crowleys Familie zu. Der Grund für die Rebellion liegt in beiden Fällen in der strengen Erziehung, was die Abkehr von den Eltern durchaus nachvollziehbar macht. So wurde Marina von ihrer Mutter geschlagen und durfte bis ins Alter von 29 Jahren das Haus nach Einbruch der Nacht nicht mehr verlassen.

Abramovic‘s Studienzeit an der Akademie der Bildenden Künste in Belgrad von 1965 bis 1970 war also von Leid geprägt, was vielleicht ihren düsteren Stil erklären mag. Ihre satanistischen Züge haben jedoch andere Wurzeln. Nach einem kurzzeitigen Interesse am Buddhismus und einer damit einhergehenden Tibetreise, öffnete sich Marina zunehmend der Esoterik. Die Theosophin Helena Petrovna Blavatsky (1831-1891) gehört seither zu Marinas wichtigsten Vorbildern. Ebenso scheint sie sich für Aleister Crowleys Thelema-Lehre zu interessieren, denn daher stammt nämlich das widerwärtige Ritual des Spirit Cookings.

Der wohl entscheidendste Einfluss dürfte allerdings der österreichische Aktionskünstler Hermann Nitsch sein, der für seine blutigen Menschenopferszenen bekannt ist. Abramovic wirkte 1975 an einer dieser schauerlichen Aufführungen mit.

Hermann Nitsch

Hermann Nitsch

Kunst liegt ja bekanntlich im Auge des Betrachters, aber wer auf solche abartigen Inszenierungen steht, muss schon ein kranker Satanist sein. Die Szenen könnten glatt aus einem Schlachthaus stammen und entbehren nicht eines rituellen Charakters. Nitsch kann dabei als wichtigste Inspirationsquelle von Marina Abramovic gelten, deren Performances zuweilen große Ähnlichkeit mit denen ihres Idols haben. Das Betrifft vor allem die massenhafte Verwendung von Schlachtabfällen.

opferberg

Menschen sind in den Augen der Künstlerin ebenfalls nicht viel mehr als Fleisch, das zu besonderen Anlässen serviert wird. Zu ihren gruseligsten Werken gehört eine Torte in Form einer nackten, erdolchten Frau. Offenbar eine Anspielung auf rituellen Kannibalismus.

cannibal-corpse

Weiterhin finden sich auch zahlreiche Anspielungen auf rituelle Menschenopfer, woran von Seiten der Massenmedien jedoch keinerlei Anstoß genommen wird.

opferaltar

Auf Wikipedia wird Abramovics gesamtes Werk verharmlost und alles Abartige verschwiegen. Lediglich auf die sexuellen Perversionen wird in einem kurzen Abschnitt eingegangen. Es geht dabei um den Kunstfilm „Balkan Erotic Epic“ aus dem Jahr 2005, der sich um vermeintliche Sexual- und Fruchtbarkeitsriten auf dem Balkan dreht. Es darf jedoch bezweifelt werden, dass Szenen, in denen Frauen ihre Brüste in die Sonne und ihre Vulva in den Regen halten oder Männer im Freien masturbieren und den Boden penetrieren, auch nur im entferntesten etwas mit serbischer Kultur und Tradition zu tun haben.

Das Ganze erinnert dann doch eher an okkulte Sexualmagie, wie sie im Ordo Templi Orientis praktiziert wird. Außerdem erinnert der Pornostreifen an den Titel der 120. Performance von Marinas Idol Hermann Nitsch, welche nur ein Jahr vor den Dreharbeiten zu ihrem Film zelebriert wurde. Das so genannte Orgien-Mysterien-Theater begann am 1. Juni 2004 in Nitschs privatem Schloss Prinzendorf und dauerte bis zum Sonnenuntergang des Folgetages.

Es handelte sich jedoch nicht um eine reine Sexorgie, sondern um ein blutrünstiges Ritual, für welches ein Stier und fünf Schweine geschlachtet wurden. Außerdem wurden 600 Liter echtes Blut verwendet. In dieser Kulisse wurden dann nackte Frauen an Kreuze gebunden, womit offensichtlich Jesus verhöhnt werden sollte.

orgien-mysterien-theater

Abramovic selbst arbeitet ebenfalls mit echten Tierkadavern und posierte schon mal als Frau in satanischem Rot mit einem gehäuteten Ziegenkopf. Was im Deep Web illegal unter der Bezeichnung „Crush Porn“ kursiert, darf die serbische Künstlerin ganz offen als Kunst deklarieren. Warum schreitet da eigentlich keine Tierschutzorganisation ein?

baphomets-kopf

Bei derartigen Darstellungen, seien es nun jene von Abramovic oder Nitsch, dürfte den meisten normalen Menschen wohl das große Kotzen kommen. Zudem ist der zur Schau gestellte Satanismus unübersehbar. Das wirft die Frage auf, warum Abramovic international gefeiert wird und sich vor Angeboten von Universitäten kaum retten kann? Man kann kaum anders, als hier ein gewaltiges satanistisches Netzwerk hinter einem Großteil der modernen Kunstszene zu vermuten.

Es ist unglaublich wo Marina Abramovic überall herumgekommen ist, nachdem sie zunächst an der Kunstakademie von Belgrad lehrte und anschließend von 1976 bis 1989 hauptsächlich mit ihrem damaligen Lebensgefährten Ulay performte. Anfang der 1990er war sie Gastdozentin an der Académie des Beaux-Arts in Paris sowie an der Hochschule der Künste in Berlin. Von 1992 bis 1996 war sie Professorin an der Hochschule für bildende Künste Hamburg und von 1997 bis 2004 an der Hochschule für bildende Künste Braunschweig. 2005 zog Abramovic schließlich nach New York, wo sie die Independent Performance Group gründete. Nach deren Auflösung 2007 kaufte sie 2008 ein Theater in Hudson.

An Auszeichnungen mangelt es der Okkultistin ebenfalls nicht. Erwähnt seien hier der Goldene Löwe (1997), der niedersächsische Kunstpreis (2003), mehrere Ehrendoktorwürden sowie das österreichische Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kunst, welches ihr 2008 vom damaligen Bundespräsidenten und Bilderberger Heinz Fischer (SPÖ) verliehen wurde.

2012 wurde Abramovic zudem in die Jury der 69. Internationalen Filmfestspiele von Venedig berufen. Es sollte also nicht verwundern, warum immer wieder satanistische Künstler ausgezeichnet werden, wenn Ihresgleichen in den Jurys sitzen. Die gesamte Unterhaltungsindustrie ist dermaßen korrumpiert, dass überhaupt nur diejenigen eine Chance haben, die zum Club gehören.

Wie stark die Verbindungen Abramovic‘s zu anderen satanistischen Künstlern sind, zeigte sich 2010 im New Yorker Museum of Modern Art, welches in diesem Jahr von Mitte März bis Ende Mai eine Retrospektive ihrer Arbeiten ausstellte. Zeitgleich fand eine Performance statt, bei der die Lady in Rot einfach an einem Tisch saß und schwieg. Auf der gegenüberliegenden Seite konnten die Besucher Platz nehmen. Diese Gelegenheit nutzten u.a. die Schauspielerinnen Sharon Stone und Tilda Swinton sowie die Sängerinnen Björk und Lady Gaga.

lady-in-rot

Letztere war sogar schon bei einem Spirit Cooking von Abramovic eingeladen. Wer immer noch daran zweifelt, was es damit auf sich hat, sollte vielleicht einen Blick auf das folgende Bild werfen, welches die beiden beim genüsslichen Naschen von Körperflüssigkeiten zeigt. Ob der Körper in dem Blutbad noch lebt, kann man nur hoffen, auf jeden Fall ist es aber ein extrem Ekel erregendes Ritual.

Spirit Cooking mit Lady Gaga.

Spirit Cooking mit Lady Gaga.

Der Mix aus Körpersäften wird zuweilen im Anschluss zum Beschmieren von Wänden benutzt. Man achte dabei auf die okkulten Symbole, darunter die Zahl des Tieres 666, ein Pentagramm und ein Hexagramm. Am praktizierten Satanismus bleibt damit ebenfalls kein Zweifel.

Von der breiten Öffentlichkeit werden Gestalten wie Lady Gaga und Marina Abramovic selbstverständlich nur als abgedrehte Künstlerinnen wahrgenommen, die mit ihren bizarren Darbietungen Millionen kassieren. In Wahrheit zelebrieren sie jedoch ihren Satanismus unverhohlen in der Öffentlichkeit und dürften sich köstlich darüber amüsieren, dass kaum jemand ihr Treiben hinterfragt. Die Öffentlichkeit kümmert es ja nicht einmal, wenn Abramovic mit halbnackten Kindern posiert, womit wir wieder beim eingangs erwähnten Pizzagate-Skandal wären.

pizzabaeckerin

Ebenso hinterfragt niemand die offen zur Schau gestellten okkulten Symbole, welche ganz klar in Richtung Satanismus zeigen. Abramovic ließ sich schon sehr früh mit einschlägigen Symbolen ablichten. Auf dem folgenden Foto von 1974 trägt sie eine Halskette, welche die typische Freimaurerpyramide mit Auge zeigt.

rhythm-1974

Rituale mit Pentagrammen durchziehen ihre gesamte Karriere und es darf davon ausgegangen werden, dass sie über die okkulte Bedeutung des Drudenfußes informiert ist.

marina-pentagramm

pentagramm-totentanz

Der Skorpion ist eigentlich nicht ihr Sternzeichen, sondern nach offizieller Lesart der Schütze.

skorpionkoenigin

Bezieht man jedoch den Schlangenträger ein, wäre dies ihr Sternzeichen. Zumindest verkörpert Marina den Schlangenträger gerne mal und betont dabei gleich noch ihr linkes Horusauge. Ebenso ist sie auf dem Cover ihrer Biografie als Schlangenträgerin zu sehen. Wer mehr über Marina Abramovic erfahren möchte, sollte vielleicht auch einen Blick in dieses Buch hinein werfen. Aber Vorsicht, es könnte Übelkeit verursachen.

schlangentraegerin

Pizzagate – Ein handfester Skandal oder alles nur Käse?

Wer etwas über den Pizzagate-Skandal recherchieren will, sollte sich dabei nicht auf die deutschsprachigen Massenmedien verlassen. In der Regel erfährt man von diesen Quellen überhaupt nichts, weil sie den Vorfall ignorieren. Wenn dann mal etwas berichtet wird, dann nur abfällig. In der deutschsprachigen Wikipedia wird der Leak in einem sehr dürftigen Artikel als Verschwörungstheorie und Fake-News abgetan. Die eigentlichen Dokumente, die zu dem Skandal geführt haben, werden dabei völlig außer Acht gelassen.

Eines ist nämlich Fakt: Die auf Wikileaks veröffentlichten E-Mails von Hillary Clintons Wahlkampfleiter John Podesta sind echt. Hacker hatten sich über eine Phishing-Mail Zugang zu seinem Postfach verschafft und alle darin gespeicherten Nachrichten geleakt. An einigen E-Mails schien dabei etwas faul zu sein, denn sie ergaben inhaltlich wenig Sinn.

Der Skandal entzündete sich an der häufigen Verwendung von Wörtern wie „Pizza“, „Hotdog“, „Pasta“ und „Cheese“. Augenscheinlich könnte es sich um Pizzabestellungen handeln, doch der Zusammenhang stimmt einfach nicht. Zum einen hat Podesta die meisten E-Mails nicht an die Pizzeria gerichtet, sondern verwendete die Wörter in Nachrichten an Hillary Clinton und weitere hohe Parteipromis. Zum anderen lesen sich die Texte einfach nicht wie eine Pizzabestellung.

Eine Bestellung würde z.B. so aussehen: „Ich hätte gern eine Pizza mit Salami und extra viel Käse, aber bitte ohne Anchovis.“ Stattdessen geht es aber um Texte wie: „I will be sacrificing a chicken in the backyard for Moloch.“ Übersetzt: „Ich werde im Hinterhof ein Hühnchen an Moloch opfern“. Das wäre bereits gruselig, wenn es sich tatsächlich nur um ein Hühnchen handeln würde, denn Tieropfer sind im Satanismus üblich. Wie vertrauenswürdig ist ein Politiker, der solche Äußerungen tätigt?

Es wird jedoch noch abgründiger, wenn man weiß, dass bei den antiken Moloch-Opferungen Kinder zu ehren des Gottes Baal Hammon verbrannt wurden und „Chicken“ unter Pädophilen ein Codewort für „kleiner Junge“ ist. „Pizza“ soll indes für „Mädchen“ und „Cheese“ für „kleines Mädchen“ stehen. Selbstverständlich sind das erst einmal nur Spekulationen, aber nur so ergeben die E-Mails überhaupt einen Sinn. Um ernsthafte Politik geht es jedenfalls nicht und auch nicht um italienisches Essen.

Das offenbart auch der E-Mail-Verkehr mit der Künstlerin Marina Abramovic, welche Tony Podesta und seinen Bruder John zu einem „Spirit Cooking“ eingeladen hat. Nein, dabei werden keine Geister gekocht. Es handelt sich vielmehr um ein Ritual, bei dem menschliche Körpersäfte vermischt und konsumiert werden. Praktiziert wird das Ritual u.a. im Thelema-Orden, welcher von Aleister Crowley gegründet wurde und dem offenbar auch Abramovic angehört.

Dass es sich hier um keine Falschinterpretation handelt, offenbaren Bilder, die Abramovic mit Lady Gaga bei einem solchen Spirit Cooking zeigen. Die Künstlerin servierte schon in der Vergangenheit einige andere gruselige Werke, die auf Menschenopfer und Kannibalismus anspielen.

Doch kommen wir zurück zu den E-Mails, die alles andere als gewöhnliche Pizzabestellungen sind. Wie wahrscheinlich ist es zum Beispiel, dass Obama für eine Privatparty im Weißen Haus Pizza und Hotdogs im Wert von 65.000 $ aus Chicago einfliegen lassen hat? Zum einen irritiert hier der enorme Preis, den man eher für Menschenware als für Fast Food erwarten würde. Zum anderen gibt es genug Pizzabuden in Washington, also warum eine Lieferung aus Chicago, wo das Essen unterwegs kalt wird?

Und da wären wir schon beim nächsten Punkt. In Washington gibt es nämlich einen Laden namens „Besta Pizza“, welcher mit großzügigen Spenden von Hillary Clinton und George Soros finanziert wird. Es darf bezweifelt werden, dass es sich dabei nur um Trinkgeld für gewöhnliche Pizzen handelt. Der Besitzer Andrew Kline hat jedenfalls noch weitere Kontakte bis in höchste Regierungskreise

Am auffälligsten ist jedoch das Logo von Besta Pizza, welches das pädophile Symbol für „Boy-Lover“ enthielt. Das Logo wurde inzwischen geändert. Außerdem kam es infolge des Leaks zu einem Überfall auf die Pizzeria, bei welchem der Angreifer jedoch keine Kinder in Käfigen finden konnte. Dieser Vorfall wird nun als angeblicher Beweis angeführt, dass an der Sache nichts dran sei. Allerdings wären die Verantwortlichen auch selten dämlich, wenn sie nach dem Leak nicht sämtliche Beweise verschwinden lassen hätten.

nicht-die-beste-pizza

Das alte Firmenlogo lässt sich dagegen nicht so leicht wegdiskutieren. Ebenso die Verbindungen zu einer weiteren Pizzeria namens Comet Ping Pong. Deren Firmenschild zeigt eine Mondsichel und ein Pentagramm in einem Chevron. Die Kombination von Mondsichel und Pentagramm findet sich auch in Éliphas Lévis Darstellung des Baphomet. Hinzu kommt, dass das Logo jeweils diagonal nach unten gespiegelt ist, womit hier außerdem das Prinzip „Wie im Himmel, so auf Erden“ dargestellt wäre. Die Anlehnung an den Baphomet ist so offensichtlich, dass sich hier wiederum eine Verbindung zum Satanismus öffnet.

comet-baphomet

Der Comet-Besitzer James Alefantis wird zu den 50 einflussreichsten Persönlichkeiten Washingtons gezählt, was schon ziemlich ungewöhnlich ist für einen angeblich stinknormalen Pizzabäcker. Doch so gewöhnlich ist er wohl nicht, denn er zeichnet sich durch einen sehr fragwürdigen Kunst- und Musikgeschmack aus. So sollen in der Vergangenheit im Keller der Pizzeria Werke von Kim Noble ausgestellt worden sein, welche ziemlich offen Szenen von Kindesmissbrauch zeigen. Der Raum dient ironischerweise als Spielraum für Kinder und die Bilder, die momentan dort hängen, sind nicht weniger verstörend.

Kim Noble ist übrigens tatsächlich selbst ein Missbrauchsopfer und leidet unter multipler Persönlichkeitsspaltung. Warum sie dennoch den Kontakt zu potentiellen Tätern hält, kann verschiedene Gründe haben. Zum einen ist es im Satanismus üblich, auch die eigenen Kinder rituell zu missbrauchen. Später werden sie dann ihrerseits zu Tätern gemacht. Es ist also nicht ungewöhnlich, dass die Opfer innerhalb der Szene bleiben und Karriere machen.

Einigen Opfern gelingt es dagegen, ihre Menschlichkeit zu bewahren und aus der Szene auszusteigen. Cathy O’Brien ist ein bekanntes Beispiel. Doch selbst bei Aussteigern mit MPS kann es eine oder mehrere Persönlichkeiten geben, die weiter mit den Tätern sympathisieren, während die meisten anderen Persönlichkeiten mit Angst und Verachtung reagieren.

Was bei Kim Noble der Fall sein mag, ist reine Spekulation. In ihren Werken scheint sie auf den ersten Blick ihre eigenen Missbrauchserfahrungen zu verarbeiten, was man ihr kaum vorwerfen kann. Doch warum erfreuen sich diese traumatischen Bilder solch großer Beliebtheit und wie verwerflich ist es, sie in Kinderspielzimmern aufzuhängen?

Kinder aus Käfighaltung.

Kinder aus Käfighaltung.

Man beachte, wie die Seele des Kindes aus dem Körper fährt.

Man beachte, wie die Seele des Kindes aus dem Körper fährt.

kinderschaendung

So viel zum Thema Kunst, kommen wir nun zur Musik. Nach dem Pizzagate-Skandal trat eine Band namens Heavy Breathing im Comet Ping Pong auf. Während des Konzertes konfrontierte ein Gast die Band mit den Vorwürfen, woraufhin der Sänger lachte und meinte: „Na, wir haben alle unsere Vorlieben.“ Das ist kein Dementi, sondern eine ziemlich widerwärtige Rechtfertigung.

Eine weitere Band, die schon im Comet Ping Pong aufgetreten ist, nennt sich Sex Stains. In deren Video zur Single „Land of Lala“ kommt das gleiche Pädophilensymbol vor wie im Logo von Besta Pizza. Das ist schon etwas zu viel Zufall, zumal wohl kaum jemand unabsichtlich solche Symbole zeigt. Wer möchte schon für pädophil gehalten werden? Es sei denn, die Betreffenden sind tatsächlich pädophil und wollen gezielt mit solchen Symbolen untereinander kommunizieren.

land-of-lala

Die Indizienlast ist wahrlich erdrückend, doch wird es leider nicht für eine Verurteilung der Beteiligten reichen, solange keine Opfer aussagen oder deren Leichen gefunden werden. Da dies bisher noch nicht der Fall ist, handelt es sich erst einmal nur um einen Verdacht. Doch wie ist dieser zu bewerten?

Nach dem Auffliegen eines Teils des britischen Pädophilennetzwerks, zu dem auch der BBC-Moderator Jimmy Savile sowie hochrangige Abgeordnete des britischen Parlaments gehörten, scheint es alles andere als unwahrscheinlich, dass solche Netzwerke auch in anderen Ländern existieren. Derartige Skandale sind wahrlich keine Neuheit. Man denke nur an den Fall Marc Dutroux in Belgien oder das Jasmin-Bordell in Sachsen – beides Fälle aus den 1990ern, die bis tief hinein in den Staatsapparat reichen.

Dann wären da noch die Äußerungen von Daniel Cohn-Bendit (Grüne) und die Nacktbildaffäre um Sebastian Edathy (SPD), die wohl nur die Spitze eines gigantischen Scheißbergs sein dürften. Im Gegensatz zum Pizzagate-Skandal ist die Aktenlage in diesen Fällen zwar noch eindeutiger, aber gerade das macht es ja umso wahrscheinlicher, dass an Pizzagate mehr dran sein könnte als nur lauwarmer Käse.

Der große Unterschied zwischen den USA und Europa besteht im Prinzip nur darin, dass die amerikanische Regierung solche Skandale besser zu vertuschen weiß, weil sie alles mit dem Argument „nationale Sicherheit“ unter Verschluss hält. In Europa gelingt es dagegen nicht so schnell, den Medien das Maul zu stopfen. Einzig die juristischen Konsequenzen halten sich dennoch arg in Grenzen.

TrauKeinemPromi hat eine sehr umfangreiche Recherche zum Pizzagate-Skandal abgeliefert. Ein wenig nervig ist dabei nur das Herumreiten auf Marina Abramovics angeblich kulturmarxistischen Hintergrund. Sie stammt zwar aus dem ehemaligen Jugoslawien, aber das allein macht niemanden zum Satanisten. Ihr kultureller Hintergrund dürfte tatsächlich viel weiter zurückreichen, so in etwa bis ins antike Babylon oder Karthago.

Der Moloch in der Literatur

Im 1667 veröffentlichten „Paradise Lost“ („Verlorenes Paradies“) geht um den Höllensturz der gefallenen Engel sowie den Sündenfall der Genesis. Einer der Höllenfürsten in der Erzählung trägt den Namen Moloch. Offenbar wusste der Autor John Milton (1608-1674) nicht, dass Moloch kein Dämon ist, sondern ein Opferritual bezeichnet. Die später hinzugefügten Illustrationen, darunter „The Flight of Moloch“, stammen übrigens vom englischen Hochgradfreimaurer William Blake (1757-1827).

The Flight of Moloch - William Blake

The Flight of Moloch – William Blake

Die 1896 erschienene russische Erzählung „Der Moloch“ von Alexander Kuprin (1870-1928) ist dagegen eher als Metapher zu verstehen. Selbiges gilt für den 1902 veröffentlichten Roman „Der Moloch“ von Jakob Wassermann (1873-1934) sowie „Moloch. Das Leben des Moravagine“ vom französischen Schriftsteller Blaise Cendrars (1887-1961) aus dem Jahr 1926. In beiden Werken gibt es weder Dämonen noch Opferrituale.

Etwas verwirrend ist der Romantitel „Moloch oder die Gojische Welt“ von Henry Miller (1891-1980), da Miller selbst ein Goi (Nichtjude) war. Wie bei so ziemlich allen Büchern mit einem „Moloch“ im Titel, ist auch dieser nur im übertragenen Sinne gemeint. Am deutlichsten wird dieser Gebrauch der Bezeichnung in „Der Moloch. Zur Amerikanisierung der Welt“ von Karlheinz Deschner (1924-2014). Mit dem Moloch ist in diesem Fall der US-Imperialismus gemeint. Deschners Sachbuch ist allerdings sehr umstritten, da es auf zweifelhaften und teilweise gefälschten Quellen beruht.

Der amerikanische Moloch

In eine ähnliche Kerbe haut „The Eye of Moloch“ von Glenn Beck, ein Politthriller, der die okkulten Machenschaften der Globalisten aufgreift. Bereits das Buchcover zieht alle Register, ist aber wohl eher aufklärerisch zu verstehen.

The Eye of Moloch - Glenn Beck

Kunst für die Endzeit

Apokalyptische Bilder gibt es spätestens seit dem Mittelalter. Albrecht Dürer (1471-1528) lieferte gleich 15 Holzschnitte für eine „Offenbarung des Johannes“, welche 1498 veröffentlicht wurde.

"Die vier Racheengel und das reitende Heer" (Dürer)

„Die vier Racheengel und das reitende Heer“ (Dürer)

Da wir uns vorrangig mit der heutigen Pop-Okkultur beschäftigen, wollen wir uns an dieser Stelle aber nicht weiter im finsteren Mittelalter aufhalten. In der heutigen Zeit sind es weniger christliche als viel mehr okkulte Künstler, die die Apokalypse bedienen. Zu diesen gehört auch Luis Royo, welcher vor allem durch sexistische Frauendarstellungen und dämonische Gestalten auffällt.

Luis Royo Apokalypse

Die größten Okkultisten: Hansruedi Giger – Die schwarze Kunst des Biomechanoiden

von Shinzon

Hans Rudolf Giger war ein Schweizer Künstler, der am 5. Februar 1940 in Chur (Schweiz) geboren wurde. Er wuchs in gut behüteten Verhältnissen auf und erweiterte seinen Spielplatz auf die Apotheke seines Vaters Hans Richard. Dennoch war er während seiner Kindheit sehr in sich gekehrt und schüchtern. Laut eigenen Angaben verängstigte ihn das andere Geschlecht und er mied die Spiele seiner Alterskameraden in der Schule.

Während seiner Zeit am Gymnasium entdeckte er die Zeitschrift „Panderma“ des Basler Verlegers und Sammlers Carl Laszlo. Dem ungarischen Auschwitz-Überlebenden war es zu verdanken, dass Hansruedis Interesse an der Kunst geweckt wurde und er folgte gerne dessen Einladung nach Basel. Das Menschenbild Laszlos war allerdings recht trostlos, wie dessen Artikel „Nichts ist der Mensch“ verdeutlichte. Gigers eigene Haltung gegenüber dem Leben wurde zudem von einer Selbstmordwelle geprägt, welche in seinem 20. Lebensjahr über Chur hereinbrach und auch einige Bekannte von ihm erfasste.

Seine katholische Erziehung war hingegen nicht sehr streng und erzeugte daher auch keine grundsätzliche Abneigung gegen die christliche Religion. Viel mehr integrierte er den gotischen Stil der Kirchen später in seine Kunst und träumte schon früh davon, Architekt zu werden. Nach dem Abschluss des Gymnasiums sollte er dann ab 1962 tatsächlich Architektur und Industriedesign an der Hochschule für angewandte Kunst in Zürich studieren.

Selbstportrait

Selbstportrait

Während Gigers Studium entstanden seine ersten Tuschezeichnungen, die in Untergrundmagazinen wie „Hotcha!“, „Clou“ und „Agitation“ veröffentlicht wurden. 1966 schloss er sein Studium erfolgreich ab und etablierte sich als Innenarchitekt. Die Arbeit als Designer an einem Büromöbelprogramm der Firma Knoll-International brachte ihm schließlich erste Lorbeeren ein, was ihm einige Türen öffnen sollte.

Neben seiner Arbeit als Innenarchitekt lebte er weiter sein künstlerisches Hobby aus. Es entstanden düstere Werke wie „Astreunuchen“, „Koffer-Baby“ und „Gebärmaschine“. Bei letzterem Gemälde, welches Kinder als Kugeln in einer Pistole zeigt, war ihm gewiss ein weiteres Hobby aus seiner Jugendzeit hilfreich. Damals sammelte er Handfeuerwaffen, deren Mechanik er gründlich erforschte.

Gebärmaschine

Gebärmaschine

Nach einigen Ausstellungen, darunter in Zürich, wurde Giger ausreichend bekannt, um als Künstler kommerziell erfolgreich zu sein. Bereits ab 1968 war er ausschließlich als Künstler und Filmemacher tätig. Dabei bezog er zunehmend sexualisierte Darstellungen in seine Werke ein. Auf einer provokativen Plakatgestaltung für die die Band Floh de Cologne aus dem Jahr 1974 erkennt man z.B. erst bei näherem Hinsehen, dass die Spitze des Schlagstocks ein erigierter Phallus ist.

Giger Plakat - Floh the Cologne

Privat war Giger zu dieser Zeit mit der Schauspielerin Lil Tobler zusammen, welche 1975 Selbstmord beging. Die genauen Gründe für ihren Suizid sind nicht bekannt, jedoch könnte man spekulieren, dass sie zu lange Hansruedis düsterem, lebensverneinendem Einfluss ausgesetzt war. In der Tat kann sein Wirken im Großen und Ganzen als finster und obszön bezeichnet werden.

Vier Jahre nach Lils Suizid heiratete er Mia Bonzanigo, welche ihn zu seiner Bildserie „Erotomechanics“ inspirierte. Allerdings hielt es auch Mia nicht lange mit dem Okkultisten aus und so trennte sie sich bereits nach nur eineinhalb Jahren wieder von ihm.

Das Jahr 1979 hatte aber auch seine positiven Seiten für Giger. So entstand für Ridley Scotts Film „Alien“ eine seiner wenigen wirklich faszinierenden Arbeiten, welche ihm sowohl Kultstatus als auch einen Oscar verschaffte. Sie umfasste sowohl den Xenomorph als auch das fremde Raumschiff, welches auf dem leblosen Mond LV-426 abgestürzt war. 1992 entwarf er noch einmal einen Xenomorph für „Alien 3“ und 1995 die Außerirdische Sil sowie einen Albtraumzug für „Species“.

Alien Artwork_1

Alien Artwork_2

Weiterhin vertiefte sich Giger in seine Biomechanoiden, womit er einen surrealistischen Beitrag zur Cyborg-Agenda lieferte.

Biomechanoid

Zwischenzeitlich betätigte sich Hansruedi auch wieder als Möbeldesigner. Nach einer Ausstellung 1987 in Japan entstand auf Basis seiner Konzepte eine Giger Bar in Tokio. Zwar hatte er über Pläne für eine solche Bar diskutiert, doch wurde sie letztendlich ohne seine Einwilligung gebaut. Später übernahm mit der Yakuza das organisierte Verbrechen die Kontrolle über die Bar, welche nach einem Mordfall geschlossen wurde. Mit all dem hatte Giger jedoch nichts zu tun, dessen originale Möbel seit 1991 in einer autorisierten Giger Bar in Chur zu bewundern sind.

Gigerbar

Während H.R. Giger mit der Yakuza nix am Hut hatte, traf er sich 1993 mit Steve Bonge im Hell’s Angels Club in New York.

H.R. Giger & Steve Bonge

H.R. Giger & Steve Bonge

Diese Berührung mit dem organisierten Verbrechen war jedoch bei weitem nicht seine einzige fragwürdige Bekanntschaft. Zu Hansruedis Freunden zählte u.a. der Psychologe Timothy Francis Leary (1920-1996), welcher den freien Zugang zu psychedelischen Drogen wie LSD und Meskalin propagierte.

Angesicht seines freundschaftlichen Umfeldes sowie seiner finsteren Werke bleibt am Ende noch die Frage, in welcher Verbindung Giger zu Geheimgesellschaften stand? Ein Bild aus seinem bei Taschen erschienen Buch könnte Aufschluss darüber geben. Es zeigt ihn mit Chris Stein und Jello Biafra in Steins Wohnung. An der Wand sind sehr deutlich zwei Freimaurerschürzen zu erkennen.

Chris Stein, Jello Biafra , H.R. Giger

Chris Stein, Jello Biafra , H.R. Giger

Daraus kann abgeleitet werden, dass Hansruedi definitiv Freunde in der Freimaurerei hat. Er selbst gab jedoch in einem Interview an, keiner Loge anzugehören, wie folgender Auszug belegt.

Giger: „Ich zeichne das, wovor ich Angst habe. Und zeichnen darf man doch alles, oder? Ich bin weder in einer Loge noch habe ich an Ritualen teilgenommen.“

Reporter: „Aber für Satanisten sind Sie ein Idol.“

Giger: „Ja, ja. Aber die meisten Bilder in dieser Richtung sind schon alt. Es ist eine Weile her, dass ich mich für Satanismus interessiert habe. Es gab natürlich verrückte Leute, die mich hier belagert haben.“

Reporter: „Sie sind also gar kein Teufelsanbeter?“

Giger: „Nein, um Gottes willen. Da können Sie alle fragen, die mich kennen. Sogar die Nachbarn mögen mich.“

Reporter: „Aber betreiben Sie nicht eine Selbststilisierung in diese Richtung? Sie tragen immer Schwarz…“

Giger: „Wenn ich mit Tusche arbeite, ist das die beste Kleidung.“

Reporter: „Und alle Wände in Schwarz…“

Giger: „Ich finde, meine Bilder wirken einfach besser auf Schwarz.“

Reporter: „Woran glauben Sie überhaupt?“

Giger: „An die Zahlenmystik.“

Halten wir also fest: Nach eigenen Angaben gehörte H.R. Giger keiner Freimaurerloge an. Allerdings stellt sich die Frage, wie sein „Emblem für eine Geheimgesellschaft“ mit überdeutlicher Pyramidenhandgeste zu deuten ist?

„Emblem für eine Geheimgesellschaft"

„Emblem für eine Geheimgesellschaft“

Des Weiteren behauptete Giger, kein Satanist zu sein, interessierte sich aber sehr wohl für Satanismus und gestaltete 1988 Schuber für eine zehnbändige Ausgabe von Werken Aleister Crowleys. Ein Bezug zum Satanismus lässt sich auch in anderen seiner Werke nicht leugnen. Darunter ein Baphomet, dessen Fackel ins Genial einer Frau fährt. Das ganze Arrangement wird durch Schlangen sowie zwei Pentagramme ergänzt, welche nach oben und unten zeigen und damit sowohl das Prinzip „Wie im Himmel, so auf Erden“ als auch die luziferisch-satanische Dualität darstellen.

Baphomet Pentagramme

Weiterhin brachte er 1993 ein „Tarot der Unterwelt“ heraus, von welchem ebenfalls der Baphomet grüßt.

Giger Tarot

Neben dieser Affinität zum Satanismus, die laut Gigers eigener Aussage nur eine Phase ohne tiefere Bedeutung gewesen sein soll, gab er allerdings offen zu, ein Anhänger der Kabbalah zu sein. Damit entlarvte er sich am Ende doch noch als Okkultist. Es wäre ohnehin unglaubwürdig, wenn er behauptet hätte, alles Okkulte sei ihm fremd. Es gibt einige Werke von ihm, die eindeutige Illuminatensymbole zeigen. Allen voran die Pyramide mit dem allsehenden Auge.

Allsehende Pyramide_2

Allsehende Pyramide_3

Sein Vorschlag, in der Schweiz ein Netz aus 5 Pyramiden von Sklavenarbeitern erbauen und mit Tunneln in Form eines Pentagramms verbinden zu lassen, wirft zudem Fragen über seinen geistigen Zustand auf.

MINOLTA DIGITAL CAMERA

Hansruedi Gigers Leben endete am 12. Mai 2014. Er starb infolge eines Sturzes in einem Züricher Krankenhaus. Obgleich er trotz alledem nicht zum harten Kern um Aleister Crowley und Anton Szandor LaVey gezählt werden kann und wohl auch nicht wollte, war H.R. Giger dennoch einer der einflussreichen okkulten Künstler des letzten Jahrhunderts. Eine gewisse Absicht musste er sich dabei durchaus unterstellen lassen, denn solch finstere Werke mit expliziter Symbolik erschafft niemand einfach so aus einer Laune heraus.

Die größten Okkultisten: Marilyn Manson – Antichrist und Superstar

von Shinzon

Marilyn Manson wurde am 5. Januar 1969 als Brian Hugh Warner in Canton (Ohio) geboren. Seine Eltern Barbara und Hugh schickten ihn an die Heritage Christian School, eine streng christliche Privatschule. Wie bereits Edward Alexander Crowley kam Brian Warner ebenfalls durch diese religiöse Erziehung früh in Kontakt mit dem Begriff des Antichristen. Und wie Crowley bezeichnete sich auch Warner später gern selbst als Antichrist.

Während seiner Schulzeit dealte er mit unerlaubten Musikaufnahmen und Süßigkeiten, was entsprechende Strafen nach sich zog. Er begann, einen Groll gegen die streng religiöse Schule zu entwickeln, fand zudem Gefallen an Rockbands wie Kiss und eiferte diesen nach. Unter anderem schminkte er sich sogar wie Peter Criss von KISS, woraus sich später sein eigener Stil entwickeln sollte.

Neben der streng christlichen Erziehung erwähnt Manson in seiner Autobiografie „The Long Hard Road Out of Hell“ noch einen weiteren Grund, warum er das Christentum ablehnte. Sein Großvater, der sich nach außen als frommer Christ gab, war in Wirklichkeit ein eifriger Sammler obszöner Pornografien. In den Schubladen seines Opas entdeckte er sogar Aufnahmen von Tierpornographie, was überhaupt nicht mit der christlichen Strenge des alten Sacks vereinbar war. Das Christentum selbst geriet dem jungen Brian daher zur blanken Heuchelei.

Sodomanson

Nach dem Umzug seiner Eltern nach Fort Lauderdale (Florida), besuchte Brian Warner das Broward Community College, wo er Journalismus und Theater studierte. Er begann, Gedichte sowie Kurzgeschichten zu schreiben und war als Musikjournalist beim Magazin 25th Parallel tätig. Er interviewte einige Bands, darunter seine Idole KISS. Allerdings waren diese Interviews eine Enttäuschung für ihn, da ihm laut eigenen Aussagen klar wurde, wie unecht vieles im Musikgeschäft war.

Diese Erkenntnis hielt ihn jedoch nicht davon ab, eine eigene Band zu gründen, mit der er sich zunehmend selbst zum Lakaien okkulter Mächte machte. 1989 gründete er die Gruppe Marilyn Manson and the Spooky Kids, wobei sein eigener Künstlername eine Zusammensetzung aus Marilyn Monroe und dem Massenmörder Charles Manson ist. Laut ihm soll dies die widersprüchliche Natur der Gesellschaft widerspiegeln.

Die anderen Bandmitglieder benannten sich ebenfalls noch Popikonen und Serienmördern. Darunter Madonna Wayne Gacy, was eine Kombination aus der Pop-Diva Madonna und dem Serienmörder und Sexualstraftäter John Wayne Gacy alias Pogo darstellt. Neben solchen Provokationen setzte die Band allerdings von Beginn an auch auf okkulte Symbolik. Bereits auf den Plakaten zu den frühsten Konzerten war z.B. der klassische Baphomet nach Éliphas Lévi abgebildet.

Marilyn Baphomet

Nach der Gründungsphase bekam die Band Unterstützung von Trent Reznor, dem Sänger der Nine Inch Nails. Marilyn Manson hatte ihn während seiner Zeit als Musikjournalist kennen gelernt und konnte 1994 sein erstes Album „Portrait of an American Family“ bei Reznors Label Nothing Records veröffentlichen. Eine anschließende gemeinsame Tour mit den Nine Inch Nails machte Marilyn Manson and the Spooky Kids letztendlich über die Grenzen Floridas hinaus bekannt.

Manson The complete spooky kids tapes

Im Erscheinungsjahr seines Debütalbums machte Marilyn Manson eine weitere prägende Bekanntschaft, als er der Einlandung von Anton Szandor LaVey folgte. Von diesem wurde er zum Ehrenmitglied der Church of Satan ernannt. Zwar distanzierte sich Manson später von dieser Mitgliedschaft und betonte, nie eine Eintrittserklärung unterzeichnet zu haben, aber offenbar verstand er sich dennoch sehr gut mit dem Gründer der Church of Satan und war dessen Gedankengut nicht gerade abgeneigt.

Im Gegenteil benannte er Anton LaVey, neben Friedrich Nietzsche und Aleister Crowley, als seine größte Inspiration und gab wie dieser mehrfach offen zu, dass er das Christentum zerstören wolle. Zitat: „I’ll be remembered as the person who brought an end to christianity.”

lavey-manson

Das Christentum bezeichnete Manson von Anfang an als faschistisch. Auf die Evangelikalen und einige vatikanische Organisationen wie die Jesuiten und Opus Dei mag dies sogar durchaus zutreffen. Doch die haben mit dem, was Jesus einst predigte, rein gar nichts zu tun. Diese pseudochristlichen Institutionen schaden dem Christentum durch ihre radikale Hasspropaganda weit mehr, als es Manson je könnte. Sie bieten im geradezu eine Steilvorlage für seine antichristliche Ideologie, welche mindestens ebenso faschistisch daher kommt. Man könnte fast meinen, beide Seiten arbeiten für dasselbe Ziel und wenn man die finsteren Abgründe des Vatikans und manch Evangelikaler (Stichwort: Bush) kennt, ergibt das alles plötzlich Sinn.

manson-tearing-bible

Neben dieser faschistoid-okkulten Symbolik fällt auf, dass Marilyn Manson für eine lange Phase nie ohne weiße Kontaktlinse im linken Auge auftrat. Diese Symbolik des allsehenden Auges kommt nicht von ungefähr, zeigte sich auf einem späteren Foto doch ein fetter Freimaurerring an seinem Finger. Dieser war dann auch noch im Rot der hohen Freimaurergrade gehalten, wobei allerdings unklar ist, welchen Grad genau er inne hat und wann er welcher Loge beigetreten ist.

Freemanson

Unstrittig ist dagegen, dass Brian Warner ein Hochgradfreimaurer ist. Dies belegt nicht nur der Ring, sondern auch die Geste der verdeckten Hand.

Marilyn hidden Hand

Den großen Durchbruch hatte seine Band jedenfalls mit dem Album „Antichrist Superstar“ im Jahr 1996. Laut seiner Biografie fiel der Band die Arbeit an dem Album sehr schwer, da Manson und seine Freunde während dieser Phase mit allerhand Drogen herumexperimentierten. Im Gegensatz zu Aleister Crowley schaffte Marilyn aber den Absprung und verarbeitete seine Erfahrungen im Album „Mechanical Animals“. Auf dieser 1998 erschienenen Platte finden sich unter anderem Song wie „I don’t like the drugs, but the drugs like me“ und „Coma White“. Musikalisch war es das ruhigste und melodischste Album.

Privat kam Marilyn in diesem Jahr mit der Schauspielerin Rose McGowan zusammen. Diese Beziehung fiel in eine Zeit, in der er sich zunehmenden Angriffen ausgesetzt sah. Der berechtigten Kritik an den okkulten Ausschweifungen Mansons, der schon mal eine Bibel auf einem seiner Auftritte zerriss, folgte 1999 eine wahre Hexenjagd durch die Massenmedien. Nach dem Amoklauf an der Columbine High School wurde nämlich er für die Bluttat verantwortlich gemacht. Dumm nur, dass die beiden Amokläufer gar keine Fans von ihm waren und er in diesem Falle unschuldig war. 2002 äußerte er sich in Michael Moores Dokumentarfilm „Bowling for Columbine“ zu den Vorwürfen.

Musikalisch ging es 2000 mit dem Album „Holy Wood“ weiter, welches wieder eine härtere Gangart an den Tag legte und einen regelrechten Affront gegen die christliche Wertegemeinschaft darstellte. Im Jahr darauf trennte er sich von Rose McGowan, doch seine neue Flamme trat bereits im Video der ersten Singleauskopplung seines nächsten Albums „The Golden Age of Grotesque“ von 2003 auf. In „mOBSCENE“ schwamm Dita Von Teese noch in einem Cocktailglas herum, 2005 heirateten die beiden schließlich. Die Ehe verlief allerdings nicht sehr glücklich und schon am 29. Dezember 2006 reichte Von Teese die Scheidung ein.

Etwas erfolgreicher lief dagegen ein Geschäft, welches Manson 2007 mit der Destillerie Matter-Luginbühl AG in der Schweiz einging. Für diese entwickelte er einen Absinth mit dem Titel Mansinthe. 2008 gewann das Gebräu mit einem Alkoholanteil von 66,6% auf der World Spirits Competition in San Francisco eine Goldmedaille. Eine Auszeichnung für Warners Beitrag zur Alkohol-Agenda und die damit einhergehende Zerstörung von Hirnmasse in Größenordnungen.

Mansinthe

Ebenfalls 2007 hieß es auch wieder: Ein neues Album, eine neue Frau. Die Schauspielerin Evan Rachel Wood hatte im Video der ersten Singleauskopplung „Heart Shaped Glasses“ sogar einige Softpornoszenen mit Marilyn. Die Beziehung der beiden galt einigen als äußerst fragwürdig, da Wood zwar zu diesem Zeitpunkt volljährig war, aber dennoch über 18 Jahre jünger als Manson ist. Zudem lässt der Albumtitel „Eat Me, Drink Me“, welcher eine Anspielung auf „Alice im Wunderland“ ist, nichts Gutes erahnen.

Ein Jahr später plante Manson zudem die Dreharbeiten eines filmischen Denkmals für den pädophilen Autor Lewis Carroll. Bei dem 2010 erschienen Film „Phantasmagoria“ spielte er zugleich die Hauptrolle und führte Regie. Seine zweifelhafte Beziehung ging derweil den Bach runter. 2008 nahm Evan Rachel schon wieder Abstand von dem Schockrocker und trennte sich 2010 endgültig von ihm. Ob dies mit Mansons Bewunderung für Lewis Carroll und dessen drogenverherrlichendes Werk zu tun hatte, ist nicht überliefert.

„Phantasmagoria“ war indes nicht das erste filmische Werk von Marilyn Manson. Bereits für „The Golden Age of Grotesque“ drehte er den grotesken Softporno „Doppelherz“, der in einer Special Edition des Albums erschien. Nebenbei spielte er auch in einigen anderen Filmen mit. Darunter „Party Monster“ von 2003, in dem er zusammen mit dem ehemaligen Kinderstar und Missbrauchsopfer Macaulay Culkin („Kevin allein zu Haus“) auftrat. Culkin trat bereits als Kind in Michael Jacksons Musikvideo zu „Black or White“ auf, womit die Arbeit an der Seite Mansons nicht dessen erster Kontakt zu zweifelhaften Figuren aus der Musikindustrie war.

Doch zurück zu Brian Warner alias Marilyn Manson. Neben seinen musikalischen und filmischen Werken entdeckte er ab 1998 auch sein malerisches Talent. Mit seinen Werken provozierte er bereits in Berlin, wo er u.a. seine Interpretation des Reichstagsbrandes ausstellte. Ein anderes seiner Aquarelle – ein Selbstportrait, welches ihn als Satan zeigt – zierte indes 2004 sein Best of Album „Lest We Forget“.

Lest we forget Satan

Um das Ganze abzurunden, machte er 2005 einen Ausflug in die Welt der PC-Spiele. In „Area 51“ lieh er einem überdimensionierten Grey-Alien in einem Formaldehydtank seine Stimme. Im Spiel wimmelt es von Anspielungen auf Verschwörungsthemen wie die Mondlandung oder Kornkreise, wobei stets der enge Zusammenhang zwischen den Illuminaten und den Grey betont wird.

Area 51 Oberalien

Zuletzt veröffentlichte Marilyn Manson die Alben „The High End of Low“ (2009) und „Born Villain“ (2012). Ein Jahr zuvor hatte bereits Lady Gaga ihr ähnlich klingendes Album „Born This Way“ veröffentlich. Tatsächlich arbeiten die beiden seit ihre ersten gemeinsamen Single „Love Game“ aus dem Jahr 2009 eng zusammen.

Manson & Gaga

In Medienberichten wurden die beiden damals ein „ungleiches Paar“ genannt, was die Fans des ehemaligen Schockrockers zuweilen ähnlich sahen. Seinen ursprünglichen Stil hatte Manson zudem bereits mit dem Album „Eat Me, Drink Me“ verlassen, worunter seine Popularität in der Subkultur ebenfalls stark gelitten hatte. Doch obgleich Marilyn Manson nunmehr im Mainstream angekommen ist, läge nichts weiter von der Wahrheit entfernt, als ihn und Lady Gaga ein „ungleiches Paar“ zu nennen. Beide verwenden in ihren Werken dieselbe satanistische Symbolik und propagieren dieselben diabolischen Ziele der okkulten Elite. Trotz ihrer musikalischen Differenzen ergänzen sie sich perfekt im Hinblick auf ihre zur Schau gestellte Perversion.

Man darf gespannt sein, wie sich die Beziehung von Manson und Gaga weiter entwickelt. Vielleicht ist dies ja der Beginn eines größeren Zusammenwachsens innerhalb der Pop-Okkultur. Denkbar wären auch gemeinsame Auftritte von Beyoncé mit Dummi Borgir oder Rihanna mit Cradle of Filth. In Deutschland könnten sich indessen Lena Meyer-Landruth und der inzwischen kastrierte Unheilig mit Eisregen zusammentun. Satans Legionen weltweit vereint!

Bandflagge

Der Vigeland-Reptiloidenpark in Oslo

Gustav Vigeland (1869-1943) war einer der bedeutendsten Bildhauer Norwegens und entwarf u.a. im Jahr 1902 die Friedensnobelpreis-Medaille. Ob Vigeland ein Freimaurer war, konnten wir nicht in Erfahrung bringen. Jedoch spricht einiges dafür.

Hinweise gibt es mitunter im Vigelandsparken, einem Skulpturenpark im Osloer Frognerpark. In diesem finden sich 212 Stein- und Bronzeskulpturen, die zwischen 1907 und 1942 entstanden sind. Im Zentrum des Skulpturenparks steht ein Monolith, der sich wie ein Phallus in den Himmel reckt. Er besteht aus 121 (11 x 11) Steinfiguren, die zu einer Massenorgie verknotet sind.

Phallus

Das Gegenstück entstand erst 1982 in Hollywood…

Phallusturm

Die zahlreichen Skulpturen sollen angeblich den Kreislauf des menschlichen Lebens darstellen. Schaut man jedoch etwas genauer hin, kommt man sich schnell wie in einem Themenpark für Pädophile vor. Nackte Männer tragen nackte Kinder untern Arm oder flanieren Händchen haltend mit ihnen.

Pädostatue_1

Pädostatue_2

Neben den expliziten sexuellen Anspielungen, die oft ins Pädophile abgleiten, fällt noch etwas anderes auf. Der Skulpturenpark ist von einem starken Reptilienkult geprägt. Reptiloide wickeln sich um nackte Mädchen und Schlangenwesen verschlingen Menschen, darunter auch kleine Babys.

Menschenfressender Repto

Kinderfressender Repto

Die zur Schau gestellten Motive sind schon mehr als bizarr. Alles dreht sich um Reptiloide, es gibt keine anderen Tierarten. Hinzu kommt der fragwürdige Umgang mit Kindern. Dreht sich alles wirklich nur um den Kreislauf des menschlichen Lebens oder nicht doch eher um die frevelhafte Beziehung bestimmter Menschen zu Kindern sowie zu den Reptiloiden?

Jeden Tag gehen hunderte, vielleicht sogar tausende Menschen durch diesen Park, ohne, dass ihnen die satanistischen Bezüge auffallen. Die meisten denken sich wohl nichts weiter dabei oder empfinden diese Art von abscheulicher „Kunst“ vielleicht sogar als angenehm. Doch ist es wirklich nur ein Zufall, dass Schlangenkulte sich durch die gesamte Menschheitsgeschichte ziehen? Ist das überhaupt noch „Kunst“ oder schon eher Vergötterung? Thulsa Doom hätte jedenfalls seine wahre Freude daran.

Alexander Benesch und die Cyborg-Agenda

Der deutsche Infokrieger Alexander Benesch ist stolzer Träger eines H.R. Giger Biomech-Tattoos, wie er im Interview mit Exopolitik zugibt.

Was er über das Blue Beam Project sagt, ist zwar richtig, aber wie vereinbart er seine Ablehnung der neuen Weltordnung mit seinen persönlichen Neigungen?