Ghostbusters – Gozer der Vernichter

von Shinzon

1984 kam mit „Ghostbusters“ eine Gruselkömodie in die Kinos, die schnell zum Kultfilm avancierte. Die wenigsten wissen jedoch, welch schaurige Botschaften in diesem okkulten Machwerk tatsächlich vermittelt werden. Es geht nämlich nicht um Geister, die in alten Schlössern spuken, sondern um dämonische Wesen aus höheren Dimensionen, die von Satanisten angebetet werden.

Bereits die Eröffnungsszene beginnt mit einer Löwenstatue vor einer Bibliothek, welche in diesem Kontext offensichtlich eine Repräsentation Satans darstellen soll. Im Gebäude wird auch gleich darauf eine Archivarin von einem Gespenst geprankt.

01 Löwenstatue

Die Ghostbusters sind zu diesem Zeitpunkt noch anderweitig beschäftigt. Dr. Peter Venkman (Bill Murray) arbeitet in einem Universitätsgebäude namens „Weaver Hall“, was ein lustiger Zufall ist, da Sigourney Weaver ebenfalls eine Hauptrolle im Film spielt.

03 Weaver Hall

Auf der Bürotür des Parapsychologen hat jemand „Venkman burn in Hell“ geschrieben, was wohl an seinem Umgang mit Probanden liegt. Bei einem Telepathietest lässt er nämlich die Frauen trotz geringer Trefferquote immer gewinnen, während er Männer selbst dann mit Elektroschocks bestraft, wenn sie die Symbole auf seinen Karten richtig erraten.

04 Burn in Hell

Die Hölle beschwört Venkman also selbst herauf. Unter anderem auch mit der ersten Karte, die er hochhält, welche ein umgedrehtes Pentagramm zeigt.

05 Satanic Pentagram

Bevor Peter weiter mit der weiblichen Probandin flirten kann, funkt ihm Ray Stantz (Dan Akroyd) dazwischen und erzählt ihm von der Geistererscheinung in der Bibliothek. Dort wartet bereits Dr. Egon Spengler (Harold Ramis) auf die beiden. Im Keller entdecken die drei zunächst Ektoplasma – eine rotzige Substanz, die Ende des 19. Jahrhunderts bei Seancen in Mode kam. Kurz darauf entdecken die Geisterjäger auch das verantwortliche Gespenst, welches zunächst nach einer verstorbenen Bibliothekarin aussieht. Bei genauerer Betrachtung handelt es sich jedoch um einen hässlichen Dämon. Keine menschliche Seele nimmt nach dem Tod eine solche Gestalt an.

06 Dämon

Wieder zurück an der Uni, werden die drei Parawissenschaftler vom Campus geworfen. Das Team entscheidet sich, in die freie Wirtschaft zu wechseln und kauft eine heruntergekommene Feuerwehrwache, welche fortan ihr Hauptquartier sein soll. Unterdessen kündigt sich in einem alten Apartmentblock am New Yorker Central Park der nächste Auftrag an. Das gruselige Gebäude sieht schon von weitem aus wie eine babylonische Ziggurat.

07 Ziggurat

Die dämonischen Steinfiguren an der Fassade verschärfen den gruseligen Eindruck zusätzlich. Wer möchte denn in einer solch abscheulichen Bude wohnen?

08 Dämonenfigur

Nun ja, Dana Barrett (Sigourney Weaver) wohnt dort. Diese steigt gerade aus einem gelben Sonnenwagen mit freimaurerischem Schachbrettmuster und bringt ihren Einkauf nach oben.

09 Sonnenwagen

Ihre Zimmernummer ist die 2206. Die 22 steht für das Stockwerk, womit das Zimmer auf dieser Ebene die satanische Nummer 6 hat. Aber im Vergleich zu dem, was noch kommt, ist dieses Zahlenspiel eher harmlos.

10 Zimmer 2206

Unterwegs wird Dana von ihrem nervigen Nachbar Louis Tully (Rick Moranis) aufgehalten. Als wäre der Tag damit noch nicht schlimm genug, fängt es in ihrer Wohnung sogleich an zu spuken, während ironischerweise kurz zuvor ein Werbespot der Geisterjäger im Fernsehen läuft. Erst springen ein paar Eier aus der Packung und fangen auf dem Tisch an zu braten und dann grunzt auch noch der Kühlschrank. In diesem hat sich gerade ein Höllentor aufgetan, in dessen Zentrum eine Pyramide mit abgehobener Spitze steht. Davor sitzt Baphomets Schoßhund und stellt sich Dana als Zuul vor.

11 Zuul Dimension

12 Zuul

Wieder zurück im Hauptquartier der Ghostbusters hat Ray einen alten Schrottwagen besorgt, der noch etwas aufgepimpt werden muss. Die Bude haben sie innerhalb von zwei Tagen komplett renoviert, was eine wirklich beachtliche Leistung ist, und am Einlass sitzt bereits die neue Sekretärin Janine Melnitz (Annie Potts). Der Laden ist also bereit, Dana als erste Kundin zu empfangen, mit der Peter Venkman auch gleich rumschäkert.

Miss Barret war in den letzten zwei Tagen nicht ganz so fleißig und hat nicht mal die Eier auf ihrem Küchentisch entsorgt. Zuul hat sich in der Zwischenzeit allerdings aus dem Kühlschrank verkrümelt, sodass dort noch nur Coca Cola Schleichwerbung auf Dr. Venkman wartet.

13 Coke Werbung

Wirklich helfen kann Peter ihr nicht und nach einigen weiteren Anmachversuchen und sexuellen Belästigungen schmeißt Dana ihn aus ihrer Wohnung. Der nächste Auftrag ist zum Glück etwas weniger attraktiv und führt das Team ins exklusive Sedgewick Hotel. Entweder übernachten dort nur Könige oder die Krone steht für etwas anderes.

15 Sedgewick Krone

Die Vorfälle beschränken sich auf den 12. Stock, wo die Ghostbusters erstmalig auf den grünen Slimer treffen. Um diesen eher harmlosen Fresssack von einem Gespenst einzufangen, richten sie mehr Schaden als Nutzen an. Obendrein raucht Ray auch noch trotz Rauchverbot. Ekelhafte Tabak-Werbung!

16 Raucher

Nachdem alle Kronleuchter im Speisesaal zerstört sind, ist der Schleimteufel endlich eingefangen und die Jungs haben tatsächlich noch die Dreistigkeit, eine Rechnung zu stellen.

17 Geisterjagd

Aber das dekadente Hotel kann es sich ja leisten. Immerhin haben sich die Betreiber schon vergoldete Venusmuscheln in den Wandnischen geleistet.

18 Venusmuschel

Apropos vergoldet. Im nächsten Zusammenschnitt von weiteren Geisterjagten sieht man eine vergoldete Statue, die offensichtlich Prometheus darstellen soll.

19 Prometheus

Die Ghostbusters sind derweil auf Erfolgskurs und erzeugen immer neue Schlagzeilen. Nach den ganzen paranormalen Vorfällen bekommt Ray sogar feuchte Träume von Geistern.

20 Spirituelle Belästigung

Die Auftragslage entwickelt sich dermaßen positiv, dass das Team Zuwachs benötigt. Dieser wird beim Vorstellungsgespräch gefragt, ob er auch an UFOs glaube. Oberflächlich betrachtet hat diese Frage nichts mit dem Berufsbild der Geisterjägers zu tun. Es sei denn, hier wird wieder einmal eine Verbindung zwischen Dämonen und Außerirdischen gestrickt.

Während Neuzugang Winston Zeddemore (Ernie Hudson) die Geisterfallen leeren darf, bringt Peter seiner Lieblingskundin neue Informationen. Zuul ist offenbar ein antiker Dämon, der von den Hethitern, Mesopotamiern und Sumerern angebetet wurde. Der Günstling von Gozer trieb sich also im alten Babylon herum. Die Namen der Dämonen sind natürlich frei erfunden, wichtig ist aber, worauf hier angespielt wird. Zuul und Gozer müssen einfach nur durch babylonische Gottheiten ausgetauscht werden und schon ergibt sich da ein Muster.

Bevor die Geisterjäger ihren größten Auftrag angehen, bekommen sie jedoch Besuch vom Umweltamt. Walter Peck (William Atherton) wirft den Parawissenschaftlern Umweltverstöße vor und tatsächlich platzt ihre Endlagerstätte für Dämonen bald aus allen Nähten. Als wäre das noch nicht schlimm genug, erwachen die dämonischen Steinfiguren auf dem Dach von Danas Gruselbude zum Leben. Übrigens genau in dem Moment, wo die Obelisken auf dem Dach von Blitzen getroffen werden. Das bestätigt natürlich die Theorie, dass diese phallischen Objekte Energieantennen sind.

21 Antenne

22 Energie

23 Erwachen

Kurz darauf bekommt Dana Barrett erneut Besuch von Zuul. Um sie an der Flucht zu hindern, wird sie von drei dämonischen Pranken gepackt, die aus ihrem Sessel kommen. Eine greift sie an die linke Brust, eine andere kommt ihr aus dem Schritt. Ziemlich sexistisch diese Dämonen.

24 Grabschgeist

26 Küchenhund_2

Während Zuul in Danas Körper fährt, crasht der andere Baphomet die Party ihres Nachbarn Louis und ergreift von diesem Besitz. Fortan nennt er sich Vinz Clortho, Schlüsselmeister von Gozer. Diese Szenen gehören zu den gruseligsten des gesamten Films. Und mal ehrlich, die Kreaturen sind das Werk von echten Hardcore-Satanisten.

27 Vinz_1

Baphomet 1

Als Peter erneut Dana besucht, hat diese sich als Lady in Rot verkleidet und gibt sich als Torwächter zu erkennen. Wie es sich für eine Femme Fatale gehört, spielt die besessene Dana die sexuelle Karte. Nur steht Dr. Venkman nicht auf knurrende Succubi, die einen Meter über ihrem Bett schweben. Das wäre jetzt eigentlich der passende Moment für einen Exorzisten.

31 Lady in Rot

30 Lady in Luft

Vinz Clortho belästigt indes Leute auf offener Straße und wird schließlich von der Polizei bei den Geisterjägern abgegeben. Diesen erzählt er von antiken Kataklysmen in Zeiten, zu denen Gozer zuletzt auf Erden weilte. Wie ein Infrarotbild zeigt, ist er von Baphomet besessen.

31 Besessen_1

32 Besessen_2

Passend dazu zitieren Ray und Winston auf der Heimfahrt aus dem Buch der Offenbarung. Das Brechen der sieben Siegel ist eine perfekte Parabel auf das, was Walter Peck am nächsten Morgen vorhat. Als dieser nämlich den Reaktor der Geisterjäger abschalten lässt, hat dies das erste Zeichen der nahenden Apokalypse zur Folge. Die Dämonen brechen aus dem Endlager aus und strömen als Orbs über den Big Apple.

Das gruselige an dieser Szene ist, dass sie stark an einige UFO-Sichtungen rund um den Globus erinnert, bei denen der Himmel jeweils von hellen Lichtbällen bedeckt ist. Es gibt sogar Videoaufnahmen, die zeigen, wie solche Orbs aus einem leuchtenden Riss kommen, bei welchem es sich um einen Dimensionsübergang handeln könnte.

33 Orbattacke

Aufgrund von Pecks arrogantem Verhalten wird New York von Dämonen heimgesucht und zu allem Übel ist auch noch der Schlüsselmeister entkommen. Übrigens gibt es im Illuminati Card Game von 1995 eine Karte, die einen ähnlichen Dämonenangriff ankündigt. Ein solches Szenario ließe sich gewiss mit einer Hologrammshow und Halluzinogenen im Trinkwasser inszenieren.

PlagueofDemons

Die Geisterjäger verpassen die Show jedoch, weil sie inhaftiert werden. In der Zelle erklärt Egon, was es mit dem gruseligen Gebäude auf sich hat, in dem Dana wohnt. Das Dach ist wie eine gigantische Antenne gebaut und er gibt zu bedenken, dass die Eisenkonstruktion dieselbe Telemetriestruktur aufweist, welche die NASA benutzt, um Pulsare aufzuspüren.

Die Verbindung der NASA zu paranormalem Hokupokus ist dabei keineswegs fiktiv, wenn man bedenkt, dass der Raketenwissenschaftler und Satanist Jack Parsons vor jedem Raketenstart okkulte Rituale abgehalten hat. Die wissenschaftliche Mission der NASA ist nur ein Themenfeld, welches für die Öffentlichkeit gedacht ist. Hinter dieser Fassade geht es um Kontakte mit Außerirdischen bzw. extradimensionalen Intelligenzen.

Doch zurück zu dem Gebäude, welches nichts anderes ist als ein Dimensionstor. Der Name des Architekten lautet Igor Szandor, wobei der Nachname eine Anspielung auf den zweiten Vornamen des Church of Satan Gründers Anton Szandor LaVey sein dürfte. Igor Szandor war ein antihippokratischer Arzt und gründete 1920 die Geheimgesellschaft der Gozer-Anbeter. Ob nun Gozer oder Satan angebetet wird, läuft auf dasselbe hinaus, allerdings war LaVey kein Arzt, sondern Organist. Mit dem Beruf wird wohl eher angedeutet, dass viele Ärzte Okkultisten und daher nicht unbedingt vertrauenswürdig sind.

Die Gozer-Anbeter führten jedenfalls bizarre Rituale auf dem Dach ihres Gebäudes durch, welche das Ende der Welt einläuten sollten. Nun, da sich das Ende nähert, fragt sich aber, wo dieser Geheimbund mit seinen über 1.000 Anhängern abgeblieben ist? Müssten die nicht alles daran setzen, die Geisterjäger von ihrem Heiligtum fernzuhalten? Wäre es nicht realistisch, wenn sie gesellschaftliche Schlüsselpositionen wie das Amt des Bürgermeisters besetzt hätten?

Dieser lässt die Ghostbusters stattdessen aus ihrer Zelle holen und küsst erst mal den Ring eines katholischen Kardinals, der wahrscheinlich Jesuit sein dürfte. Seltsamerweise weiß der Kirchenmann keinen Rat und hält den okkulten Zauber sogar für ein Zeichen Gottes. So werden also die Geisterjäger entsandt, die Welt zu retten. Das wird auch höchste Zeit, denn der Schlüsselmeister ist inzwischen beim Torwächter angekommen.

35 Küss den Ring

34 Beine breit

Vor der Ziggurat werden die Geisterjäger erst mal von einer Erdspalte verschluckt, entkommen dem Angriff jedoch. Ob die Gebete der Nonnen und Rabbis vor dem Gebäude wohl etwas genützt haben? Zuul und Vinz hatten derweil schon etwas mehr Spaß und haben sich auf dem Opferalter zwischen zwei Obelisken gepaart. Wie unter Alkoholeinfluss ist auch Sex unter Besessenheit keine gute Idee, da man zuweilen erschrecken kann, neben wem man danach aufwacht. Nun, zumindest Louis dürfte mit dem Ergebnis glücklich sein.

37 Opferaltar

Die Ghostbusters sind inzwischen im 22. Stockwerk angekommen. Diese Zahl an sich ist schon bedeutsam, aber von Danas Apartment geht es noch eine weitere Treppe hinauf. Das Höllentor öffnet sich also auf der Ebene Nummer 23 – die Zahl der Illuminaten, welche für Zerstörung steht.

38 22 plus 1

Leider kommen die Geisterjäger zu spät, denn das Höllentor öffnet sich bereits und die beiden Besessenen verwandeln sich in satanische Kreaturen. Als Zugabe gibt es noch einen roten Himmel. Der steht ja immer wieder im Zusammenhang mit der Apokalypse.

39 Dimensionstor_1

40 Dimensionstor_2

41 Verwandlung_1

42 Verwandlung_2

Das Dimensionstor ist natürlich eine Pyramide mit illuminierter Spitze und wird von zwei weiteren Obelisken flankiert, welche die Säulen Jachin und Boas repräsentieren.

43 Hellgate_1

44 Hellgate_2

Bei genauerer Betrachtung ist an einer Wand vor dem Höllentor noch ein Wassermannkopf zu sehen. Hier wird unverhohlen das esoterische Wassermannzeitalter angekündigt, welches durch Gozers alias Satans Ankunft eingeläutet wird.

45 Wassermann

Passend dazu fragt Gozer, ob Ray ein Gott ist. Dieser verneint zunächst, woraufhin Gozer die Geisterjäger mit Machtblitzen zu töten versucht. Okay, der Dämon ist ein Sith-Lord.

46 Gozer

47 Machtblitze

Nach der Attacke meint Winston zu Ray, dass er das nächste Mal auf die Frage, ob er ein Gott sei, mit „ja“ antworten soll. Damit wird wieder mal das esoterische Konzept von der Gottwerdung des Menschen propagiert, was zu dem Hinweis auf das Wassermannzeitalter passt. Gesagt getan setzen sie zum Gegenangriff an, doch Gozer löst sich einfach nur in Luft auf. Offensichtlich ist die Kreatur körperlos, wobei der Hinweis, dass Gozer jede Form annehmen kann, äußerst interessant ist. Der Dämon könnte also auch als Außerirdischer in Erscheinung treten, wenn er das wollte.

48 Gozerposer

Als körperlose Stimme fordert Gozer die vier auf, die Form des Vernichters zu wählen. Venkman nennt dazu als Beispiel den Hochgradfreimaurer Josef Stalin, was wohl kein Zufall sein dürfte. Die Wahl fällt allerdings dank Rays Kindheitserinnerungen auf den Marshmallow-Mann. Dieser trampelt erst mal eine Kirche nieder, was die Zerstörung des Christentums durch den Antichristen versinnbildlichen soll.

49 Kirchenkiller

Mit den Protonenstrahlern können sie das Monster lediglich in Brand setzen. Da die Welt ohnehin unterzugehen droht, entscheiden sich die Geisterjäger, die Ströme der Protonenstrahlen zu kreuzen. Dadurch wird das Höllentor versiegelt, der Marshmallow-Mann wird gegrillt und es gibt eine gigantische Explosion, die eigentlich keiner auf dem Dach hätte überleben können.

50 Gekreuzte Ströme

51 Explosion_1

Dem gutgläubigen Publikum zuliebe überleben es die Geisterjäger aber doch. Sogar Dana und Louis lassen sich aus den Kadavern der Höllenhunde schälen. Warum aber muss Dana dabei stöhnen, als hätte sie gerade den tollsten Orgasmus ihres Lebens gehabt? Wahrscheinlich dem männlichen Publikum zuliebe. Zum Schluss werden die Ghostbusters gebührend gefeiert und Dan Akroyd darf noch mal für Marlboro Werbung machen.

53 Malboromann

Fazit: Was auf den ersten Blick wie eine Komödie wirkt, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als extrem Furcht einflößender Horrortrip. „Ghostbusters“ zieht dabei von Freimaurersymbolik über theosophische Esoterik bis hin zum Satanismus wirklich alle Register. Es geht um nichts Geringeres als um die Ankunft des Antichristen, die Apokalypse und das anschließende Wassermannzeitalter. Das Ganze spielt dann auch noch im Big Apple, was ja an sich schon eine Anspielung auf den Sündenfall ist.

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Der Sternenflottenwinkel

In der „Star Trek“ Klassik-Serie trug die Crew der U.S.S. Enterprise einen Sternenflottenwinkel auf der Uniform, welcher die Zugehörigkeit zu den entsprechenden Abteilungen anzeigte. Da viele Raumfahrtagenturen, darunter die NASA und Roskosmos, einen ähnlichen Winkel benutzen, kursierte alsbald das Gerücht, dies sei auf Serienfans innerhalb der Raumfahrtagenturen zurückzuführen. Obwohl der Seriendesigner Michael Okuda tatsächlich einige Abzeichen für die NASA entwarf, ist diese Annahme jedoch falsch, da das spitze Chevron bereits vor dem Serienstart 1966 in Gebrauch war.

Der Umkehrschluss, dass sich „Star Trek“ bei der realen Raumfahrt bedient hätte, dürfte ebenfalls ein Trugschluss sein. Der Okkultismus scheint in beiden Fällen die Wurzel zu sein, da der spitze Winkel ein Teil des Pentagramms ist. Als Symbol der Kommandoebene im Sternenflottenlogo diente in der Kirk-Ära sogar ein fünfzackiger Stern.

Enterpriselogo

In der Klassik-Serie trug nur die Enterprise-Besatzung das Chevron. Die Crew der U.S.S. Huron hatte indes ein Chevron mit seitlichen Auswüchsen. Besatzungen anderer Raumschiffe trugen meist nur geometrische Figuren und das Sternenflottenkommando eine Blütenform.

Sternenflottenlogos 23 Jahrhundert

Ab dem ersten Kinofilm wurde das Logo der U.S.S. Enterprise für die gesamte Sternenflotte übernommen, wobei das Pentagramm der Kommandoebene auf alle Abzeichen übertragen wurde.

Sternenflotte

In den späteren Serien verschwand das Pentagramm und das Chevron erhielt immer neue Einfassungen.

Sternenflottenlogos 24 Jahrhundert

Zuletzt wurde das Sternenflottenlogo für die Prequel-Serie „Enterprise“ derart abgewandelt, dass es einen Übergang von den Logos realer Raumfahrtagenturen zum typischen Abzeichen der Sternenflotte darstellt.

Sternenflotte 2151

Bis in den letzten Winkel des Universums

Beim Logo der US-Raumfahrtagentur NASA muss man schon genau hinsehen, um das Chevron zu finden, dabei ist es eigentlich gut sichtbar platziert. Es ist lediglich stark verzerrt. Weitaus deutlicher ist da schon das Air Force Space Command mit Hauptsitz auf der Peterson Air Force Base (Colorado, USA). Das Logo dieses Hauptkommandos der US-Luftwaffe zeigt einen Pentagrammwinkel, welcher obendrein mit 7 Pentagrammen garniert ist.

Air Force Space Command

Das Air Force Research Laboratory hat ein ähnliches Logo, aber nur 5 Pentagramme.

Aif Force Research Lab

Beim AFRL Sensors Directorate sind es lediglich noch drei Pentagramme neben dem Chevron.

AFRL Sensors Directorate

Das Space Innovation & Development Center hat den V-Winkel mit Doppelblitzen eingerahmt.

Space Innovation & Development

Bei den diversen Schwadronen kommt ebenfalls überall der V-Winkel vor. Auffällig ist dabei, dass der Winkel oftmals das Raumfahrzeug darstellt. Angeblich soll es sich um die vereinfachte Darstellung eines Überschallflugzeugs handeln, was aber keineswegs alle Beispiele zufrieden stellend erklärt.

Space Test Squadron

45th Range Squadron

23d Space Operations

Space Squadrons

Ähnlich sieht es bei diversen NASA-Abzeichen für Spaceshuttle-Missionen aus. Bei dem folgenden Missionsabzeichen wird das Chevron auch gleich wieder vom Pentagramm abgeleitet.

Spaceshuttle Chevronpentagramm

Der typisch verzerrte NASA-Spitzwinkel findet sich ebenfalls bei einigen Missionen.

Spaceshuttle STS 135

Bei anderen Abzeichen muss man dagegen schon etwas genauer hinsehen oder das Patch drehen, um den Winkel zu erkennen.

Spaceshuttle Columbia blauer Winkel

Spaceshuttle gedreht

Und manchmal steckt der Teufel wirklich im Detail. Z.B. wenn eine Sternengruppe zu einem Chevron angeordnet ist.

Space Shuttle Programm

Das Chevron – Mehr als nur ein Winkel

von Shinzon

Das Winkelmaß ist eines der wichtigsten Symbole in der Freimaurerei und einige Logenbrüder behaupten, den rechten Winkel bis auf altägyptische Gottheiten zurückführen zu können. Wahrscheinlicher ist jedoch, dass das Winkelmaß ebenso wie Hammer und Zirkel auf die Werkzeuge der Dombauhütten zurückgeht. Das Winkelmaß gehört jedenfalls zu den so genannten Kleinodien der Freimaurerei, zu denen auch Senkblei, Wasserwaage usw. zählen. Dem Winkelmaß kommt bei alledem besondere Bedeutung zu, da es vom Stuhlmeister als Zeichen seiner Amtswürde getragen wird. Darüber hinaus bildet das Winkelmaß in Kombination mit dem Zirkel das Erkennungszeichen der Freimaurerei.

Wichard Lange (1826-1884)

Wichard Lange (1826-1884)

Symbolisch steht der rechte Winkel für Gewissenhaftigkeit sowie das Ausrichten des eigenen Handels nach Recht, Gerechtigkeit und Menschlichkeit. Die Freimaurer werden damit im wahrsten Sinne des Wortes dazu aufgefordert, Maß zu halten. Die angestrebte Freiheit von Eigennutz kann jedoch insbesondere bei Brüdern der Hochgradfreimaurerei keineswegs attestiert werden. Maß halten ist ein Ideal, welches in der Praxis oft durch Maßlosigkeit ersetzt wird.

Der Winkel hat aber noch weitaus mehr Bedeutungen, die weit über die Freimaurerei hinausgehen. Der Winkel mit der Spitze nach unten kann z.B. auch für den weiblichen Schoß stehen, wogegen der aufrechte Winkel folgerichtig ein Phallussymbol darstellt. Beispiele gibt es zuhauf in der Heraldik, wo der Winkel auch „Sparren“ genannt wird.

Winkel Sparren

Eine weitere Anwendungsmöglichkeit findet sich als Rangabzeichen beim Militär. Je höher der Rang, desto mehr Phallusse.

Militär Rangwinkel

Neben dem rechten Winkel gibt es noch V-förmige Winkel, wobei dieser Buchstabe selbst das beste Beispiel ist. Mit dem Winkelmaß der Freimaurer hat dies zwar nichts mehr zu tun, um ein okkultes Symbol handelt es sich aber dennoch. Abgeleitet ist das spitze Chevron vom Pentagramm.

Chevron Pentagramm

Seltsamerweise haben zahlreiche Raumfahrtbehörden ein V-förmiges Chevron als Logo. Angefangen bei der NASA, welche ein leicht verzerrtes rotes Chevron im Logo hat. Das Ganze natürlich auf blauem Grund mit weißer Schrift, womit hier mal wieder die Freimaurerfarben bedient werden.

NASA Logo

Das in Kalifornien gelegene Ames Research Center der NASA wird noch etwas deutlicher. Der V-Winkel im Logo des Forschungszentrums ist gut zu erkennen, diesmal jedoch in blau gehalten.

Ames Research Center

Bei den Russen, Indern und Chinesen sieht es nicht viel anders aus.

Roskosmos Logo

ISRO Logo

CNSA Logo

Es kursiert die scherzhafte Behauptung, dass es sich um eine Anlehnung an das Sternenflottenlogo aus „Star Trek“ handeln soll. Die Serie wurde jedoch erst ab 1966 ausgestrahlt, während die NASA bereits am 19. Juli 1958 gegründet wurde. Die japanische Raumfahrtagentur JAXA macht zudem noch einmal überdeutlich, dass das Chevron vom Pentagramm abgeleitet ist.

JAXA Logo

Die 13 – Geschichte einer Unglückszahl

von Shinzon

Die 13 ist eine weitere wichtige Zahl im Okkultismus und ebenso wie die 11 eine Primzahl. In erster Linie ist die 13 von astrologischer Bedeutung, denn hinter ihr verbirgt sich das geheime 13. Tierkreiszeichen, der Schlangenträger. In anderen Kulturen, wie etwa in China, sind es ganz offiziell 13 Tierkreiszeichen, im westlichen Kulturkreis wurde der Zodiak jedoch auf 12 Sternzeichen reduziert und das 13. verborgen. Dies hat offiziell damit zu tun, dass die Grenze des Schlangenträgers in der Antike noch oberhalb der Ekliptik gesehen wurde.

Ophiuchus

Ophiuchus

Die 13 repräsentiert damit schon mal nichts wirklich Positives, doch warum gilt sie gemeinhin als Unglückszahl? Warum haben manche Menschen dermaßen große Angst vor dieser Zahl, dass es in einigen Gebäuden keine 13. Etage gibt und in manchen Hotels kein Zimmer mit der Nummer 13? Nicht zu vergessen der angebliche Unglückstag schlechthin: Freitag der 13.

Es gibt Stimmen, die behaupten, die 13 sei schon immer eine Unglückszahl gewesen und tatsächlich nannte der Volksmund sie lange Zeit das „Dutzend des Teufels“. In Kombination mit dem Wochentag, an dem Jesus gekreuzigt wurde, ergibt sich dementsprechend besonderes Unheil. Historisch belegbar ist diese Herleitung jedoch nicht und außerdem war der Freitag, an dem Jesus starb, kein Dreizehnter. Die christliche Deutung dieses Datums ist also ein moderner Mythos. Zudem ist die 13 mitnichten eine allgemeingültige Unglückszahl. In Japan sowie im Judentum ist sie ganz im Gegenteil sogar eine Glückszahl.

Als Ursprung des Aberglaubens wird Freitag der 13. Oktober 1307 angenommen, an dem auf Befehl des französischen Königs Philipp IV. die Mitglieder des Templerordens in Paris verhaftet wurden. Am 22. März 1312 folgte schließlich die endgültige Aufhebung des Templerordens durch die päpstliche Bulle Vox in excelso. Bekanntermaßen überlebten einige Templer die Säuberungsaktion und ihr Gedankengut wurde später teilweise von der Freimaurerei übernommen. Es ist davon auszugehen, dass dieser Freitag der 13., der das Ende der Tempelritter einleitete, sich tief ins Gedächtnis der Logenbrüder eingegraben hat.

Dennoch verliert sich die Spur dieses Datums für die nächsten 600 Jahre. Erst 1907 taucht „Freitag der 13.“ in Form eines Buchtitels wieder auf. Geschrieben hatte den Börsenroman der US-amerikanische Börsenmillionär Thomas William Lawson, der als Erfinder des verhängnisvollen Datums gilt und sehr wahrscheinlich Freimaurer war. Als Börsenmakler hatte er zudem viel mit den Templern gemein, deren Geldgeschäfte als Vorläufer des modernen Finanzsystems betrachtet werden können. Selbstverständlich geht es in seinem Roman um die Börse, was uns direkt zum schwarzen Freitag von 1929 führt. Zwar fand der New Yorker Börsencrash nicht an einen Freitag den 13. statt, sondern am 25. Oktober, aber dennoch wirkt das alles sehr prophetisch.

Thomas W

Nach Thomas William Lawsons Roman begann Hollywood den Begriff des Freitags den 13. aufzunehmen und festigte damit die negative Bedeutung. 1949/50 wurde gar in der Fassung des sechsten und siebten Buch Moses des Braunschweiger Planet-Verlages vor Unternehmungen an diesen Tagen gewarnt. Mehr als ein Aberglaube ist dies jedoch nicht, denn statistisch hebt sich kein Freitag der 13. von anderen Tagen ab, was Katastrophen und Unfälle betrifft.

Dennoch hält sich die Assoziation der 13 mit fatalen Ereignissen, was nicht zuletzt auch der gescheiterten Apollo 13-Mission von 1970 zu verdanken ist. Da die Mondlandungen ohnehin im Verdacht stehen, nicht ganz so abgelaufen zu sein, wie es der Weltöffentlichkeit verkauft wurde, wird vermutet, dass es sich bei der Apollo 13 um eine inszenierte Katastrophe gehandelt haben könnte. Demnach wäre die 13 nicht zufällig ausgewählt worden.

Apollo 13

Das Blue Beam Project – Steht die Erde vor einer Fake-Invasion?

von Shinzon

Der Wunsch der freimaurerischen Elite, eine neue Weltordnung zu errichten, ist längst kein Geheimnis mehr. Bereits 1991 wurde er von George Bush senior formuliert und 2011 wurde er von Angela Merkel auf dem Kirchentag in Dresden noch einmal vor einem Massenpublikum bekräftigt. Auch Papst Benedict XVI. fragte vor einigen Jahren, wie man aus der UN eine Art Weltregierung formen könnte. Doch wie soll der Menschheit die Notwendigkeit einer solchen Weltregierung vermittelt werden?

Die Menschheit ist zutiefst zerstritten. Verschiedene Ideologien, Religionen und Machtblöcke kämpfen um die Vorherrschaft und selbst die einfache Weltbevölkerung kann sich gegenseitig nicht ausstehen, wie Pegida und andere Rassisten täglich unter Beweis stellen. Der einzige Weg, die Menschheit erfolgreich zu vereinen, scheint eine äußere Bedrohung zu sein.

Diese Meinung vertrat u.a. der 40. US-Präsident Ronald Reagan (1911-2004), der mehrfach vor einer außerirdischen Bedrohung warnte. Entgegen dem Rat seiner Redenschreiber, die das Thema lieber meiden wollten, sprach er 1987 sogar vor der UN-Versammlung von Außerirdischen, die sich möglicherweise schon unter uns befinden.

Ist dies nur die Paranoia eines Hollywood-Schauspielers, der Präsident wurde? Oder gehörten Reagans Äußerungen zu einem größeren Plan, ein außerirdisches Bedrohungsszenario aufzubauen? In jedem Fall nutzte Reagan dieses Argument, um den Weltraum im Zuge seines „Star Wars“-Programms zu militarisieren. Am Ende könnten aber genau diese orbitalen Weltraumwaffen dazu dienen, eine vermeintlich außerirdische Invasion zu inszenieren.

Das dachte sich auch der französisch-kanadische Journalist Serge Monast als er 1994 mit einem Buch an die Öffentlichkeit ging, indem er über mysteriöse Vorgänge in der NASA berichtete. In diesem taucht erstmals die Bezeichnung „Blue Beam Project“ auf, welches die NASA angeblich betreiben soll, um eine weltweite Diktatur durchzusetzen. Sicherlich ist die NASA nicht der alleinige Motor hinter der neuen Weltordnung, allerdings wäre es gut vorstellbar, dass sie eine wichtige Rolle bei ihrer Durchsetzung spielen könnte.

Laut Monast ziele das Blue Beam Project darauf ab, die Menschheit unter einer neuen Weltreligion zu vereinen. In Etappe 1 würden dafür antike Artefakte gefälscht, um die alten Religionen zu schwächen. Da fällt einem sofort die „Ancient Aliens“-Reihe auf dem History-Channel ein, die nur so vor falschen Behauptungen strotzt. Allerdings ist die Prä-Astronautik deswegen nicht völlig uninteressant und es gibt definitiv Artefakte, die nicht gefälscht sind. Zudem kann die Bibel wohl kaum wörtlich genommen werden.

In Etappe 2 soll die Menschheit mit einer gigantischen, globalen Hologrammshow beeindruckt werden. Tatsächlich ist die Hologrammtechnologie inzwischen sehr weit fortgeschritten, sodass es technisch kein Problem wäre, UFO-Sichtungen und religiöse Figuren an den Himmel zu projizieren. Einige UFO-Sichtungen sowie sämtliche Gottessichtungen, die sich durch eine gewisse Transzendenz der beobachteten Objekte auszeichnen, könnten bereits auf Tests dieser Technologie zurückgehen. Am meisten beeindrucken jedoch die offiziellen Hologrammshows, mit denen zu besonderen Anlässen geradezu geprotzt wird.

Einige unseriöse Quellen behaupten überdies, dass bei Phase 2 auch Chemtrails eine Rolle spielen sollen. Angeblich würde die Aluminium-Barium-Schicht eine perfekte Projektionsfläche für Hologramme abgeben. Allerdings stellt sich die Frage, warum dann schon seit Jahren gesprüht wird? Denn die Schicht besteht ja nicht permanent und bis das Blue Beam Project irgendwann einmal realisiert wird, wären die ausgebrachten Partikel längst hinabgeregnet. Es macht also wenig Sinn, eine Verbindung zwischen diesen beiden Themen herzustellen.

Etappe 3 betrifft den Sound zur optischen Lichtshow. Mittels extrem niedrigfrequenter Wellen sollen Stimmen direkt in die Köpfe der Menschen projiziert werden. In der Tat ist schon lange bekannt, dass durch ELF-Wellen bestimmte Hirnregionen angeregt und so Gefühle von Angst bis Euphorie erzeugt werden können. Erste Testreihen, bei denen Werbebotschaften mittels dieser Technologie in die Köpfe der Menschen übertragen werden, finden in den USA bereits ganz offiziell statt. Was mit Werbebotschaften geht, funktioniert letztendlich auch mit religiösen Übertragungen.

Die ahnungslosen Opfer würden dabei Stimmen in ihrem Kopf hören, was wie eine telepathische Botschaft verstanden werden könnte. Möglicherweise wäre dies sogar eine Erklärung für Channelings, bei denen selbsternannte Medien glauben, die Botschaften aufgestiegener Meister zu empfangen. Viele dieser Esoterikquacksalber geben an, früher nicht an Außerirdische geglaubt zu haben, bis sie aus heiterem Himmel eine Stimme in ihrem Kopf gehört haben.

Im Zweifelsfall könnte dies natürlich ein Anzeichen von Schizophrenie sein, doch lässt sich heutzutage kaum noch beurteilen, ob es sich nur um Wahnvorstellungen oder gezielte Botschaften handelt. Dem US-Militär sowie den US-Geheimdiensten wäre es durchaus zuzutrauen, ELF-Wellen zur Bewusstseinskontrolle gegen die eigene Bevölkerung einzusetzen. Seit dem Auffliegen von MK Ultra weiß die Öffentlichkeit, wozu allein schon die CIA fähig ist. Es wäre also durchaus möglich, dass die meisten Channelmedien manipulierte Mind Control Opfer sind, die gar nicht mal wissen, welcher Agenda sie dienen.

Kommen wir nun zu Etappe 4, in der die NASA offiziell bekannt geben soll, dass die Erde von einer außerirdischen Macht angegriffen werde. Um sich gegen diese Invasion zu verteidigen, müssten die Menschen all ihre kleinlichen Konflikte aufgeben und unter einer zentralen Administration zum Gegenschlag ausholen. Das klingt nach „Independence Day“ und tatsächlich dienen solche Propagandafilme zur Konditionierung der Massen auf genau dieses Szenario.

Zwar steigt die Zahl der Invasionsfilme und –serien seit 1996 sprunghaft an, doch wirklich neu ist die Idee nicht. Als erster Meilenstein der Blue Beam Konditionierung kann H.G. Wells „Krieg der Welten“ von 1898 gesehen werden. Vordergründig prangerte der Hochgradfreimaurer Wells mit seinem Roman den Kolonialismus an, doch im Kern ist er der Erfinder der Invasionsliteratur. Diese projiziert seit jeher menschliches Verhalten auf Außerirdische und ignoriert dabei völlig, dass die Erde längst besucht wird, aber die Invasion bisher ausblieb.

Das Hörspiel zu „Krieg der Welten“, mit dem Orson Welles 1938 eine Massenpanik in den USA verursachte, kann schon fast als Generalprobe für das Blue Beam Project gewertet werden. Damals gab es weder Hologramme noch orbitale Weltraumwaffen oder ein flächendeckendes Netz von Funkmasten. Ein simples Hörspiel, getarnt als Nachrichtensendung, reichte vollkommen aus, um einen Teil der Bevölkerung glauben zu machen, die Erde würde von Marsianern angegriffen. Kaum auszudenken, wie eine auf Invasion konditionierte Menschheit reagieren würde, wenn das Blue Beam Project tatsächlich Realität werden sollte.

Nach dem Invasionsspektakel soll schlussendlich wahlweise ein Messias oder eine wohlwollende Alienspezies auftauchen, um die Menschheit zu retten. Daraus würde dann eine neue Weltreligion entstehen, unter der die Menschheit in einer neuen Weltordnung vereint wird. Wie genau das Szenario enden soll, ist jedoch unklar. Dazu gibt es mindestens drei Theorien.

Theorie 1 stammt aus dem christlich-fundamentalistischen Lager und geht davon aus, dass ein falscher Messias die Menschheit mit einer luziferischen Weltreligion vereint. Dies deckt sich mit diversen Verlautbarungen von Okkultisten wie Albert Pike (1809-1891) und würde dem esoterischen Wassermannzeitalter entsprechen.

Theorie 2 ist etwas subtiler und legt vermeintlich wohlwollende Außerirdische zugrunde, die uns in New Age unterrichten. Diese wären der Menschheit in Wirklichkeit jedoch feindlich gesonnen und würden uns klammheimlich versklaven. Theorie 3 ist inhaltlich mit Theorie 2 identisch, nur wären die vermeintlich netten Aliens dabei genauso Fake wie die Invasion der bösen Aliens.

Es gibt noch ein weiteres, selten besprochenes Szenario. Diesem zufolge würde es keine offensive Invasion geben, sondern einen Erstkontakt mit vermeintlich wohlwollenden Außerirdischen, die jedoch alles andere als unser Bestes im Sinn haben. In diesem Falle hätten wir es mit einer schleichenden, aber dafür sehr realen Invasion zu tun. Wir nennen diese Theorie nach der Serie „V – Die Besucher“ das Besucher-Szenario.

In Hinblick auf dieses Szenario würden auch sämtliche UFO-Sekten und Aussagen von Freimaurern über eine galaktische Föderation Sinn machen. Allen voran der Apollo-Astronaut Edgar Mitchell, der nicht müde wird, von einer galaktischen Gemeinschaft zu faseln, welcher die Menschen beitreten sollten. Wenn solche Empfehlungen von einem hochrangigen Freimaurer kommen, ist das mit Sicherheit das Letzte, was die Menschheit tun sollte.

Was nun tatsächlich am Blue Beam Project dran ist oder ob es sich nur um eine krude Verschwörungstheorie handelt, werden wir noch früh genug erfahren. Zumindest technisch wären inzwischen ausnahmslos alle Aspekte realisierbar. Die USA planten sogar schon offiziell während des Golfkrieges ein Hologramm von Allah über Bagdad zu erzeugen, um Saddams Truppen zur Kapitulation zu bewegen. Dieses Vorhaben wurde zwar nicht realisiert, doch insgeheim sollen Saddams Truppen mit ELF-Wellen beschossen worden sein, sodass sie in Panik die Flucht ergriffen.

Neben der technischen Machbarkeit kommen noch eine ganze Reihe Warnungen von Whistleblowern wie Carol Rosin hinzu, die meinen, die Außerirdischen wären der letzte Trumpf, den die herrschende Elite gegen uns ausspielen würde. Allerdings erst nach dem 3. Weltkrieg, wenn die Menschheit völlig am Boden liegt und daher absolut überfordert wäre, die Ereignisse infrage zu stellen. Es geht darum, dass wir uns völlig hilflos fühlen und die neue Weltordnung als rettenden Strohhalm begrüßen sollen.

Serge Monast gehört zu den Glücklichen, die dieses Elend nicht mehr miterleben müssen. Er starb bereits 1996 unter mysteriösen Umständen an einem Herzinfarkt. Übrigens genau in dem Jahr, in dem mit „Independence Day“ und „Mars Attacks“ zwei der wichtigsten Invasionsfilme erschienen. Es gab noch einige andere Filme und dazu die Serie „Dark Skies“, aber gerade „Independence Day“ verkörpert wie kein anderer Film die Schaffung einer globalen Ordnung unter der Prämisse einer Alieninvasion. Dieses Hollywood-Ritual war so tief greifend, dass sogar schon Hillary Clinton Bezug auf den Blockbuster nahm. Clinton wird wohl auch die Präsidentin werden, unter der das Blue Beam Project Realität werden könnte.

Hillary Clinton war zudem schon vor Jahren auf einer UFO-Konferenz von Laurance Rockefeller (1910-2004) und die Rockefellers finanzieren wiederum das Disclosure Project von Dr. Steven Greer. Das heißt jetzt nicht zwangsläufig, dass keine Außerirdischen existieren oder alle Augenzeugen und Whistleblower gelogen hätten. Sie werden lediglich instrumentalisiert.

Die echten wohlwollenden Außerirdischen dürften indes den Kopf über so viel menschliche Dummheit schütteln, während die negativen Besucher am Ende vielleicht sogar in das Blue Beam Project involviert sind. Der Spekulationen gibt es viele, die Wahrheit wird uns letztendlich die Zukunft offenbaren. Vielleicht gibt es das Blue Beam Project zwar, aber es findet nicht statt, weil die Menschheit den nächsten Krieg nicht überlebt. Wer weiß…

NRO schickt Datenkrake in den Orbit

Das National Reconnaissance Office (NRO) wurde 1960/61 als militärischer Nachrichtendienst der USA gegründet und ist für den Betrieb zahlreicher Spionagesatelliten verantwortlich. Die bloße Existenz des Nationalen Aufklärungsamtes, welches je zur Hälfte vom Verteidigungsministerium und der CIA finanziert wird, war bis in die 1990er Jahre streng geheim. Bis zur öffentlichen Aufdeckung wurde das NRO als „schwarze“ Organisation geführt, deren Budget heimlich von anderen Organisationen wie der Air Intelligence Agency abgezweigt wurde. Dank Edward Snowden gelangte der Finanzbedarf von 10,3 Milliarden US-Dollar für das Jahr 2013 an die Öffentlichkeit.

NRO Logo

Am 5. Dezember 2013 startete das NRO eine Atlas-V-Rakete von einem Luftwaffenstützpunkt in Kalifornien. Neben 12 gewöhnlichen Minisatelliten gehörte auch eine geheime Ladung zur Fracht. Die Vermutung, dass es sich um einen neuen Spionagesatelliten handeln muss, dürfte wohl ins Schwarze treffen.

NRO Rakete

Unterstrichen wird dieser Verdacht durch das Missionspatch, auf welchem der Slogan „Nothing is beyond our reach“ geschrieben steht. Frei übersetzt heißt das „Nichts ist außerhalb unserer Reichweite“. Damit dürfte wohl in erster Linie Moskau gemeint sein, denn das Patch zeigt eine Datenkrake, welche die Welt umschlingt und dabei mit einem Arm auf Russland zeigt. Bei solch offensichtlicher Symbolik hätte man Putin auch gleich einen persönlichen Brief schreiben können.

NROL-39 Krake

Geradezu lächerlich ist die offizielle Erklärung, der Krake solle symbolisch für die Fähigkeit stehen, Probleme zu überwinden und aus jeder Situation einen Ausweg finden zu können. Diese Behauptung wird zudem von einem Manager der Mission ad absurdum geführt, welcher in einem für den internen Gebrauch vorgesehenen Artikel wie folgt zitiert wird: „Der Oktopus steht für die Idee. […] Wir haben unsere Finger überall, zu jeder Zeit.“ Hinzu kommt, dass das Logo von insgesamt sieben Abteilungen genehmigt werden musste, womit Zufälle ausgeschlossen sein dürften. Unter der letzten Unterschrift soll gar die Bemerkung „A little sinister!“/“Ein kleinen Wenig bedrohlich!“ stehen.

Das „L“ hinter NROL steht übrigens für „Launch“, womit L-39 bedeutet, dass es der 39. Raketenstart der NRO ist. Da bei jedem Start mehrere Satelliten in den Orbit geschossen werden können, kann man sich die Größe des NRO-Spionagenetzes gut ausmalen. Hilfreich sind dabei außerdem die Missionspatches, welche nur so vor okkulten Symbolen strotzen.

Nehmen wir z.B. das der Vorgängermission NROL-38. Dieses zeigt einen sehr aggressiv wirkenden Anubis – den ägyptischen Totengott. Wurden da vielleicht orbitale Waffensysteme installiert, welche den Tod bringen sollen? Die Rakete steigt übrigens genau an dem Punkt auf, wo hinter der Erde das Gemächt von Anubis anzutreffen wäre. Eine kaum verhüllte Phallussymbolik?

NROL-38 Anubis

Wo wir schon mal in Ägypten sind, das Patch der 25. Mission zeigt einen Apis-Stier.

NROL-25 Apis

Auf dem Patch der NROL-27 stehen sich ein roter Drache und ein Greif gegenüber.

NROL-27 Drache

Die Eule der Minerva findet sich auf einem Missionspatch aus dem Jahr 2000. Darunter steht der Slogan „We own the Night“/“Uns gehört die Nacht“, was wohl andeuten soll, dass es bei der Mission um nächtliche Aufklärung (Infrarot) geht.

NROwl

Die Pyramide mit Auge finden wir schließlich auf dem Patch der NROL-32. Angesichts dieser Freimaurersymbolik hätte man allerdings vielleicht den Launch 33 abwarten sollen.

NROL-32 Pyramide_1

NROL-32 Pyramide_2

Pentragramme dürfen natürlich auch nicht fehlen. Auf dem Patch der Nemesis-Mission gibt es gleich 16 Stück davon, wobei die zwei größten je mit der Spitze nach oben und unten zeigen. Ob die NRO mit „Nemesis“ sich selbst meint?

NRO Nemesis

USA und Russland bereiten sich auf Erstkontaktszenario vor

In den letzten Wochen hat sich einiges im Bereich Exopolitik getan. Nachdem in der Vergangenheit bereits Länder wie Belgien, Frankreich, Ecuador, Chile und Peru sehr offen mit dem UFO-Thema umgegangen sind und teilweise sogar staatliche UFO-Forschungsbehörden betreiben, wagt sich nun Russland als erste Supermacht an die Weltöffentlichkeit.

Im August 2014 warnte das russische Wissenschaftsmagazin WPK vor „18 Sicherheitsbedrohungen“, wobei UFOs allerdings ziemlich weit hinten auf der Liste stehen. Dennoch meinen es Professor Juri Podgornych, Mitglied der Akademie für Militärwissenschaften, und Militär-Dozent Wassili Dolgow absolut Ernst mit diesem Thema. Immerhin kam es schon zu Übergriffen auf Menschen.

Zitat: „Die Berichte über die Kommunikation mit unbekannten Objekten und sogar mit deren Besatzungen bestätigen, dass die Konsequenzen äußerst beklagenswert sein können.“ (…) „Für die Menschen wären das Brandwunden, Blindheit, Lähmungserscheinungen, Bewusstlosigkeit, Strahlungsschäden, Gedächtnis- und psychophysiologische Störungen, aber auch Entführungen mit anschließenden weiteren Experimenten.“

Nachdem auch die „Stimme Russlands“ vollkommen seriös über diese Veröffentlichung berichtete, kamen nicht einmal die deutschen Medien umhin, entgegen ihrer eigenen Lächerlichmachung der vergangenen Jahre etwas darüber zu vermelden. So titelte z.B. Focus.de: „Keine Satire! Militärexperten sicher: Aliens bedrohen Russland!“ Traurig, dass man es hierzulande überhaupt so weit getrieben hat, um nun extra darauf hinweisen zu müssen, dass es sich um keine Satire handelt.

Die Beschäftigung mit UFOs in Russland ist allerdings nichts Neues. Bereits zu Sowjetzeiten gab es ein geheimes staatliches Programm zur Aufklärung unidentifizierter Flugobjekte. Dieses trug den Namen „Sedka“ und war laut dem ukrainischstämmigen Journalisten Stonehill von Mitte der 1970er bis in die frühen 1980er Jahre aktiv. Bei diversen Versuchen, einige der Objekte abzufangen, sollen ihm zufolge auch mehrere sowjetischen Flugzeuge und Raketen verloren gegangen sein.

Es gab jedoch nicht nur negative Begegnungen. Der Fall einer UFO-Landung 1982 in Woronesch verlief alles in allem friedlich und sorgte später international für Schlagzeilen. Etwas unbekannter dürften dagegen die Berichte über UFOs sein, die der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl beiwohnten und sogar geholfen haben sollen, das Feuer zu löschen. Russland ist eine wahre Fundgrube für UFO-Sichtungen.

Da es sowohl friedliche als auch aggressive Vorfälle gab, sind sich Juri Podgornych und Wassili Dolgow noch nicht ganz sicher über die Absichten der Besucher. Zitat: „Es steht auch nicht fest, ob sie Freunde oder Feinde sind.“ Es dürfte wohl beides zutreffen, da wir es keineswegs mit nur einer fremden Spezies zu tun haben.

In jedem Falle sorgte das UFO-Phänomen schon während des Kalten Krieges für eine untypische und selbstverständlich geheime Zusammenarbeit der Sowjets mit den USA. Nach dem Mauerfall soll es sogar zu einer gemeinsamen Weltraummission gekommen sein, bei der zwei Raumsonden zum Marsmond Phobos geschickt wurden. Laut Stonehill erreichte keine von beiden ihr Ziel. Phobos 2 schaffte es ihm zufolge zwar immerhin bis zum Mars, hatte dort jedoch eine unheimliche Begegnung und verschwand, nachdem sie ein Bild eines fremden Objektes übermittelte.

Die Glaubwürdigkeit von Stonehills Aussagen darf jedoch angezweifelt werden, da Phobos bzw. Fobos 1 und 2 sowjetische Raummissionen waren, die 1988 gestartet wurden. Beim Phobos-Projekt hat die UdSSR zudem nicht mit den USA, sondern mit der ESA und der DDR zusammengearbeitet.

Quelle

Auf der anderen Seite wurden die Aussagen Stonehills 2009 wiederum gestützt, als die NASA das Bild eines Monolithen auf dem Marsmond Phobos veröffentlichte. Dazu äußerte sich damals auch der Apolloastronaut Buzz Aldrin.

Russlands Vorstoß blieb natürlich nicht ohne passende Antwort aus den USA. Dort veranstaltete die NASA am 18. September 2014 zusammen mit der Kongressbibliothek ein Symposium unter dem Titel „Vorbereiten auf die Entdeckung – Ein rationaler Ansatz zum Auffinden von mikrobiotischem, komplexem oder intelligentem Leben außerhalb der Erde“. Neben aktuellen Forschungsergebnissen aus der Exobiologie und Suche nach Exoplaneten wurde auch darüber debattiert, wie man mit anderen intelligenten Lebensformen kommunizieren könnte.

Obgleich im Gegensatz zu den Meldungen aus Russland UFOs kein Thema auf dem Symposium waren, stellten sich die Veranstalter die Frage: “Wie bereiten wir uns darauf vor, auf neues Wissen zu stoßen, das unsere bisherigen Vorstellungen von Leben und unserem Platz im Universum grundsätzlich in Frage stellen könnte?“ Die Auswirkungen auf Politik, nationale Sicherheit und Wirtschaft wurden dabei allerdings ausgeklammert, was einmal mehr einen Kontrast zu den Veröffentlichungen in Russland darstellt. Die Amerikaner sorgten sich eher um die religiösen Implikationen.

In dieser Hinsicht ist die Teilnahme des Vatikans am Symposium der NASA interessant. Wurden einst noch Menschen wie Giordano Bruno verbrannt, weil sie von fremden Welten mit intelligentem Leben überzeugt waren, teilt der Vatikan inzwischen diese Überzeugung. Nachdem bereits der vatikanische Chefastronom José Gabriel Funes die Vereinbarkeit von Katholizismus und außerirdischem Leben proklamierte, legte nun sein Untergebener Guy Consolmagano mit einem Vortrag über die theologischen Auswirkungen eines Kontaktes nach. Selbstverständlich glaubt man in Rom, die Aliens missionieren zu können.

Bedenklich ist außerdem, dass Consolmagano dem intriganten Jesuitenorden angehört. Das bedeutet, dass man seinen Vortrag als Teil einer Agenda betrachten muss. Immerhin besuchte bereits Erich von Däniken ein Jesuiteninternat und machte später die Prä-Astronautik populär. Möglicherweise könnte da ein Zusammenhang bestehen.

Überhaupt scheint das NASA-Symposium gezielt darauf ausgerichtet zu sein, die Weltöffentlichkeit auf einen Erstkontakt vorzubereiten. Zumal die NASA erst wenige Wochen zuvor ein Handbuch zur Vorbereitung auf einen Kontakt mit Außerirdischen herausgegeben hat. Weiß die US-Weltraumbehörde etwas, was sie uns bisher verheimlicht hat? Oder bereitet sie uns auf den größten Fake der Menschheitsgeschichte, das so genannte Project Blue Beam, vor?

Auch die deutsche Initiative für Exopolitik macht sicht Gedanken und fragt: „Warum die Eile?“ Robert Fleischer hält es allerdings durchaus für möglich, dass die NASA lediglich auf Sensationen setzt, um der Kürzungspolitik der Obama-Regierung entgegen zu wirken. Steckt am Ende also nur heiße Luft hinter dem Symposium, um an mehr Geld zu kommen? Zumindest gab die NASA kurz darauf bekannt, ab 2017 zur bemannten Raumfahrt zurückkehren zu wollen.

Quelle

Die größten Okkultisten: Jack Parsons – Crowley-Schüler und Raketenforscher

von Shinzon

John („Jack“) Whiteside Parsons wurde am 2. Oktober 1924 in Los Angeles geboren. Sein eigentlicher Geburtsname lautete allerdings Marvel und nicht John. Bekannt wurde er vor allem als Raketenantriebsforscher. Ähnlich wie sein Kollege Wernher von Braun begeisterte sich Parsons bereits in seiner Jugend für Raketen und experimentierte schon ab 1928 zusammen mit seinem Schulfreund Edward Forman an Amateurraketen.

Beinahe wäre Jacks Traum jedoch wie eine Seifenblase zerplatzt, denn während der großen Depression musste er die Stanford Universität verlassen. 1934 tat er sich jedoch wieder mit Forman und Frank Malina zusammen, mit denen er die an die Caltech angegliederte GALCIT Rocket Research Group bildete. 1939 arbeitete die Gruppe an der National Academy of Science am Jet-assisted Take Off (JATO, zu Deutsch „strahlantriebsgestützter Flugzeugstart“) für das US-Militär.

Später nannte sich die Gruppe in „Jet Propulsion Laboratory“ um und gründete zudem die Aerojet Corporation. Parsons ist als Mitgründer des renommierten JPL (scherzhaft „Jack Parsons Lab“) gleichzeitig einer der Väter des US-amerikanischen Raumfahrtprogramms. Wernher von Braun, der allgemein als Vater des Raumfahrtprogramms gilt, gab diesen Titel sogar bereitwillig an Parsons ab. Das „Jet Propulsion Laboratory“, welches zum California Institute of Technology (Caltech) gehört, baut und steuert indes bis heute einen Großteil der NASA-Satelliten und -Raumsonden.

Doch der begabte Raketenforscher, nach dem die NASA sogar einen Krater auf dem Mond benannte, hatte auch eine sehr düstere Seite. Während Wernher von Brauns Nazikarriere als SS-Obersturmbahnführer sehr gut dokumentiert ist, stand Parsons stets in von Brauns Schatten. Dabei ging er anfangs den genau entgegen gesetzten Weg und wurde zunächst Marxist. Er vertrat eine stark antikapitalistische sowie pazifistische Haltung und überlegte sogar, der kommunistischen Partei der USA beizutreten.

Doch schnell verließ er diesen viel versprechenden Pfad wieder und konvertierte zur neuen religiösen Bewegung des englischen Okkultisten Aleister Crowley. 1941 trat er, zusammen mit seiner Frau Helen Northrup, der Agape-Loge des kalifornischen Ordo Templi Orientis bei, zu deren Leiter er ein Jahr später ernannt wurde.

OTO-Loge mit Schachbrettboden und Obelisken.

OTO-Loge mit Schachbrettboden und Obelisken.

Parsons, dessen Logenname Frater Jopan 210 lautete, lernte Crowley zwar nie persönlich kennen, stand aber in einem regen Briefkontakt mit ihm. Später handelte er sich Crowleys Zorn ein, als er zusammen mit L. Ron Hubbard versuchte, ein „Moonchild“ zu erzeugen. Der Meister persönlich hatte das dazugehörige Ritual in seinem Roman „Moonchild“ beschrieben und sah es wohl nicht gern, dass Parsons seine Idee klaute. Crowley warf Jack allerdings nicht aus dem Orden.

Dafür wurde Parsons allerdings von Hubbard hintergangen. Zunächst hatte er noch mit ihm und Sara „Betty“ Northrup zusammen eine Firma für Schiffshandel gegründet. Während Parsons eine Summe von 21.000 $ in die Allied Enterprises investierte, beteiligte sich Hubbard lediglich mit 1.200 $. Schließlich entwendete L. Ron eine Yacht und obendrein machte er Jack seine Freundin Sara abspenstig. Letzteres war besonders bitter für ihn, da ihm zuvor bereits seine erste Frau und Saras Halbschwester Helen von Wilfred Smith, dem vorherigen Leiter der Agape-Loge, ausgespannt worden war.

Erbost über diesen neuerlichen Verrat durch L. Ron und Sara, soll Jack in seinem Hotelzimmer einen Sturm heraufbeschworen haben. Tatsächlich wurde das von seinen beiden Ex-Geschäftspartnern gestohlene Boot von einem Unwetter zum Kentern gebracht. Ob da ein Zusammenhang besteht, ist natürlich reine Spekulation.

Zumindest war Parsons selbst aber absolut von seinem magischen Wirken überzeugt. Als Anhänger von Thelema praktizierte er in vielerlei Hinsicht Crowleysche „Magick“. Gemeinsam mit Hubbard versuchte er nicht nur, ein „Moonchild“ zu zeugen, sondern betrieb obendrein in der Mojave-Wüste (Kalifornien) das so genannte Babalon Working. Mit dieser okkulten Praktik wollten die beiden ein Dimensionstor öffnen und einen weiblichen Messias, die Göttin Babalon aus Crowleys „Liber AL vel Legis“ („Buch der Gesetze“), auf der Erde inkarnieren lassen.

Weiterhin soll Parsons paranormale Phänomene wie Poltergeister, Orbs und Banshees heraufbeschworen haben. Als würde dies noch nicht reichen, um an seinem Verstand zu zweifeln, praktizierte er außerdem Sexualmagie. In Ritualen, basierend auf enochianischer Magie, masturbierte er zur Musik des russischen Komponisten Sergei Prokofjew auf magische Tabletts, um Frauen im wahrsten Sinne des Wortes zu verzaubern. Bei derartigen Praktiken war mitunter auch Hubbard anwesend, da er ihn für sensibel gegenüber magischen Phänomenen hielt.

Zu seinem satanistischen Lebensstil passte dann auch Jacks zweite Frau Marjorie Cameron, deren rote Haare und blau-grüne Augen seiner Vorstellung der Göttin „Babalon“ entsprachen. Er überredete sie, an seinen magischen Arbeiten teilzunehmen, bis sie schließlich selbst glaubte, eine Inkarnation „Babalons“ zu sein. In Kenneth Angers Film „Inauguration of the Pleasure Dome“ (1954) spielte sie später sogar die „scharlachrote Hure Babalon“ sowie die indische Göttin Khali. Kurz bevor Jack Marjorie heiratete, legte er alle seine Ämter beim OTO nieder, was jedoch nicht das Ende seiner okkulten Ausschweifungen bedeutete.

Nebenbei war Jack Parsons auch Mitglied der Mañana Literary Society, wo er sich mit Autoren wie dem Antikommunisten Robert A. Heinlein anfreundete. Er selbst schrieb aber weniger Science Fiction als viel mehr okkulte Werke über Magie. Angesichts dessen stellt sich die Frage, in wie weit er seinen Beruf als Raketenforscher wissenschaftlich sah?

Mad Scientist Parsons

Parsons’ okkultes Treiben umfasste nämlich nicht nur sein Privatleben, sondern auch seine Arbeit für die NASA. So führte er vor jedem Raketenstart eine Invokation des Gottes Pan durch. Keine Seltenheit bei der NASA, denn auch die Apollo-Astronauten, die allesamt Freimaurer waren, hielten auf dem Mond okkulte Rituale ab. Christliche Gebete, sofern diese bei der NASA überhaupt praktiziert werden, scheinen dagegen nur Blendwerk für die Massen zu sein.

Die NASA, die eigentlich ein wissenschaftlich-rationales Weltbild vertreten sollte, ist in Wirklichkeit eine hochgradig okkulte Organisation, die von Nazis, Freimaurern und Satanisten gegründet wurde und offenbar bis heute von solchen Figuren geleitet wird. Zudem untersteht sie dem Pentagon und verfolgt damit vorrangig militärische sowie Spionagezwecke. Die wissenschaftliche Erforschung des Weltraums ist nur Nebensache und dient als Rechtfertigung nach außen.

Selbstverständlich gibt es viele NASA-Mitarbeiter, die nichts mit den militaristischen und okkulten Machenschaften zu tun haben. Diese bekleiden jedoch nur einfache Posten von der Flugkontrolle über Wartung bis hin zur Putzfrau. Wie diese Mitarbeiter wohl über den Geisteszustand ihrer Vorgesetzten denken, sofern sie überhaupt etwas von deren Machenschaften mitbekommen?

Zumindest über die Vertuschung von UFOs durch die NASA haben sich schon einige öffentlich geäußert, was in Hinblick auf die extradimensionale Natur eines Teils des Phänomens sicherlich interessant ist. Möglicherweise gibt es da einen Zusammenhang. Die Vertuschung der außerirdischen Präsenz sowie die okkulten Rituale finden jedenfalls in den oberen Etagen der NASA statt. Der Fisch stinkt wie immer vom Kopf.

Für die internationale Gemeinde der Astronomen und Astrophysiker dürfte indes die Erkenntnis, dass die Spitze der NASA offenbar geistig nicht zurechnungsfähig ist, ein herber Schock sein. Daran ändert auch der frühe Tod Jack Parsons am 17. Juni 1952 nichts, da es immer noch mehr als genug Hochgradfreimaurer und Satanisten bei der US-Raumfahrtbehörde gibt. Die Todesumstände von Parsons sind derweil wieder einmal sehr bezeichnend.

In seinem Buch „Liber Babalon“ prophezeite sich Jack Parsons selbst ein Ende in Flammen und tatsächlich starb er im Alter von nur 37 Jahren bei einer Explosion von Knallquecksilber. Während seine thelemischen Anhänger dies als Beweis für die Authentizität des „Liber Babalon“ sehen, könnte man als Kritiker zu dem hämischen Schluss gelangen, dass er durch das wohl verdiente Fegefeuer gegangen ist.

Ein wirklicher Verlust war Parsons ohnehin nur für die Raketentechnologie. In erster Linie hat die Welt mit seinem Ableben einen Schwarzmagier weniger. Groteskerweise war Parsons aber nicht nur ein Okkultist, sondern auch ein Zionist, der sich stark für die Gründung Israels engagierte. Er überlegte sogar kurz vor seinem Tod, nach Israel auszuwandern.

Das lässt den Zionismus in einem gänzlich anderen Licht erscheinen, denn Parsons war – wie die meisten Zionisten – kein Jude. Im Gegenteil arbeitete er eng mit Nazis wie von Braun zusammen, während seine Religion Crowleys Thelema war. Auch andere Zionisten wie George W. Bush und dessen Vater tummeln sich im Bereich okkulter Geheimbünde wie der Hochgradfreimaurerei oder Skull & Bones. Sein Großvater Prescott Bush hatte indes beste Geschäftsverbindungen zu den Nazis. Kein Wunder also, dass die große Mehrheit der Juden den Zionismus als politische Richtung strikt ablehnt. Dieser hat rein gar nichts mit ihrer Religion zu tun und Jack Parsons war der beste Beweis dafür!

Quelle (deutsch)

Quelle (englisch)

Saturn – Der Gott, der seine Kinder fraß

von Shinzon

Saturn war im antiken Rom der Gott der Aussaat, Sohn des Himmelsgottes Caelus und der Erdgöttin Tellus. Er war annähernd gleichbedeutend mit dem Titanen Kronos aus der griechischen Mythologie.

Während Kronos von seinen drei Söhnen Zeus, Poseidon und Hades gestürzt wurde, übernahm bei Saturn dessen sechster Sohn Jupiter den Job. Den anderen fünf Söhnen des Saturns erging es hingegen dreckig. Da ihm nämlich prophezeit wurde, dass er durch die Hand seines Sohnes entmachtet würde, fraß er seine eigenen Kinder.

Saturn Gott

Jupiter überlebte nur, weil ihn seine Mutter Ops auf der Insel Kreta versteckte. Dies ähnelt stark der Geschichte von Kronos, Rhea und Zeus. Beide Geschichten nehmen darüber hinaus ein ähnliches Ende. Wäre Saturn bzw. Kronos ein besserer Vater gewesen, hätte er sein Schicksal vielleicht vermeiden können. Aber das waren damals halt noch raue Zeiten.

Dies galt nicht nur für die Götterwelt, sondern auch für die Welt der Sterblichen. So verwundert es nicht weiter, dass die Römer einen ausgeprägten Kult um Saturn entwickelten. Er war den Römern wichtig genug, dass sie ihren Staatsschatz im Tempel des Saturns aufbewahrten.

Weiterhin wurden ab dem 17. Dezember jeden Jahres ihm zu Ehren die Saturnalien gefeiert. Das Weihnachten der Römer, wenn man so will. Zu guter Letzt wurde sogar ein Wochentag nach Saturn benannt. Die heutige englische Bezeichnung „Saturday“ leitet sich dabei tatsächlich von „Saturntag“ ab.

Am Himmel wurde Saturn mit dem letzten noch mit bloßem Auge sichtbaren Wandelstern gleichgesetzt. Er ist der sechste von acht Planeten in unserem Sonnensystem und zeichnet sich durch seine stark ausgeprägten Ringe aus. Zwar besitzen auch Uranus und Neptun Ringe und sogar der Jupiter hat einen schmalen, hauchdünnen Ring. Der Saturn ist jedoch der einzige Planet, bei dem sich die Ringe schon mit einem einfachen Teleskop ausmachen lassen. Sie wurden bereits 1610 von Galileo Galilei entdeckt.

Saturn_from_Hubble

In der mittelalterlichen Astrologie stand der Planet Saturn für Unglück. Er wurde mit Sorgen, Krankheiten sowie harter Arbeit assoziiert, aber auch mit Ordnung und Maß. Dargestellt wurde er traditionell mit einer Sichel oder Sense. In der Alchemie ähnelt sein Zeichen hingegen eher einem „h“.

Planetensymbole

Seine Bedeutung als Unglücksbringer sowie das menschenverachtende Verhalten des Gottes Saturn trugen wohl dazu bei, dass er sich zunehmender Beliebtheit unter Okkultisten erfreute. Ebenso könnten seine Gleichsetzung mit Horus im antiken Ägypten sowie seine Bedeutung als „Stern der Sonne“ bei den Sumerern dazu beigetragen haben. Modernen Satanisten gilt er gar als Planet Satans und mehrere satanistische Orden tragen seinen Namen. Darunter die Bruderschaft des Saturn sowie der Ordo Saturni.

Ob es nur ein Zufall ist, dass die NASA 2006 Bilder der Sonde Cassini vom Nordpol des Saturns veröffentlichte, die einen Wirbel in Form eines gleichmäßigen Hexagons zeigen? Bereits 1980 und 1981 sollen die Voyagersonden den Wirbel mit einem Durchmesser von rund. 25.000 km aufgenommen haben und bis heute rätseln die Astronomen, wie dieses Gebilde entstanden sein kann.

Die Formation scheint alles andere als natürlich zu sein, wodurch sich die Frage stellt, ob sich einige Satanisten bei der NASA nur einen üblen Scherz erlaubt haben, indem sie Satans Planeten ihren Stempel aufgedrückt haben? Immerhin ist die 6 die Zahl des Teufels schlechthin und es ist schon mehr als strange, dass sich ausgerechnet auf dem sechsten Planeten ein Sechseck befindet. Auf eine rationale Erklärung werden wir jedenfalls noch lange warten können.

Hexaturn

Die NASA, welche von Freimaurern und Nazis aufgebaut wurde, benannte überdies ihre leistungsstärkste Rakete nach Saturn. Der Name stand bereits fest, als der SS-Obersturmbahnführer Wernher von Braun mit der Entwicklung begann. Ab Ende der 1960er wurden die Saturn-Trägerrakten auch für das Apollo-Programm eingesetzt.

Start einer Saturn SA4 (28. März 1963).

Start einer Saturn SA4 (28. März 1963).