Pizza für Satan

Bereits lange vor dem Pizzagate-Skandal gab es zahlreiche Anspielungen auf Pizza im Satanismus. Ganz so, als wären die Verbindungen der Washingtoner Pizzabuden zum organisierten rituellen Kindesmissbrauch szeneintern längst bekannt gewesen.

Das besta Beispiel ist das Illuminati Card Game aus den 1990ern, welches bereits für zahlreiche Vorhersagen zukünftiger Ereignisse bekannt ist, die später tatsächlich eingetreten sind. Darunter die 9/11-Anschläge. Selbstverständlich gibt es auch eine Pizza-Karte mit dem Verweis auf geheime Treffen. Man mag sich gar nicht vorstellen, was für Treffen hier gemeint sind, aber sie könnten im Keller des Comet Ping Pong stattgefunden haben.

Die Verbindung von Pizza und Satanismus ist weitaus verbreiteter als es zunächst den Anschein hat. So tauchen auch in Deutschland vermehrt Aufkleber mit dem Slogan „Pizza for Satan“ in Kombination mit umgedrehtem Pentagramm und der Zahl 666 auf. Wir konnten leider nicht herausfinden, ob es sich dabei um eine Band oder ein Kunstprojekt handelt. Vielleicht weiß ja irgendein Leser mehr, für Hinweise wären wir dankbar.

Das Modelabel Crystal-Rain vertreibt indes T-Shirts mit auffallend ähnlichen Motiven. Darunter ein T-Shirt, welches ein umgedrehtes Pentagramm aus Pizzastücken mit einem Reptilienauge in der Mitte zeigt. Betitelt ist es mit dem Slogan „Eat Pizza, Hail Satan“.

In der Musikindustrie finden sich abermals dieselben Muster. Die Band Axeslasher wartet mit einem Pizzapentagramm im Logo auf und ihr Motto „Eat pizza, worship Satan“ unterscheidet sich kaum von Crystal-Rain.

Doom 4 – Okkulte Sounds

Gegen das neue „Doom 4“ wirkt „Doom 3“ wie ein Sonntagnachmittagsspaziergang. Das liegt vor allem daran, dass die Dämonen sich nicht mehr einfach nur in Rauch auflösen, sondern fotorealistische Verwundungen davontragen. Insbesondere mit der Kettensäge lassen sich äußerst hässliche Fleischwunden verteilen. Ein derartiger Gewaltpegel ist einfach nur krank und schadet der geistigen Gesundheit.

Genau das ist aber auch der Zweck dieses Spiels. Es soll die menschliche Seele traumatisieren und verrohen. Das ist ein Hauptziel der Satanisten und diese haben „Doom 4“ gleich in mehrfacher Hinsicht ihren Stempel aufgedrückt. Nicht nur, dass es im Spiel um die Hölle geht und es überall von satanistischen Symbolen wimmelt, sogar im Soundtrack verbirgt sich die Signatur des Teufels.

Wenn man den Soundtrack als Spektogramm darstellt, erhält man eine Reihe von umgedrehten Pentagrammen mit der 666. Wie geisteskrank muss man sein, um eine Melodie so zu komponieren, dass derartiges dabei herauskommt? Das ist alles andere als ein Easter Egg, denn der normale Spieler wird es während des Spielens niemals entdecken. Es handelt sich viel mehr um ein satanisches Subliminal, von dem die Satanisten glauben, damit die menschliche Psyche unterschwellig manipulieren zu können. Außerdem huldigen die Programmierer damit ihrem Meister.

Doom 4 Spektogramm

Die Shriner-Illuminati-Connection

Im Illuminati Card Game von 1995 gibt es eine Karte mit dem Titel „Fraternal Orders“ (dt. „Brüderliche Orden“), welche einen Shriner zeigt. Interessant ist die Aufschrift, welche frei übersetzt wie folgt lautet:

„Du glaubst, sie seien albern mit ihren Hüten und Motorscootern. Wenn du wüsstest, was ihre Hüte wirklich bedeuten, würdest du nie wieder über sie lachen.“ Passend dazu hat der Fes des Shriners Teufelshörner.

Fraternal Shriners

Einmal selbst Druide sein

Im Bereich der Spiele gibt es zahlreiche Beispiele für Druiden. Im Rollenspiel „Dungeons & Dragons“ sind die Druiden eine spielbare Heldenklasse. Allerdings halten sich diese naturkundigen Magier nicht unbedingt an ihre historischen Vorbilder. Neben dem klassischen „Dungeons & Dragons“ von 1974 gibt es inzwischen auch eine ganze Reihe Computerspiele, die in diesem Universum angesiedelt sind.

Dungeons & Druids

Das erstmals 1984 erschienene deutsche Rollenspiel „Das schwarze Auge“ kopierte die Druiden aus „Dungeons & Dragons“ mehr oder weniger.

Das schwarze Auge

Selbstverständlich gibt es auch in „World of Warcraft“ Druiden. Im Gegensatz zu ihren realen Vorbildern handelt es sich jedoch um Gestaltwandler, welche die Form von Tieren und Bäumen annehmen können.

WoW Druide

In „Diabolo II“ sind die Druiden ebenfalls Gestaltwandler.
Diabolo II Feuerdruide

X COMputerspiele

Bevor wir uns Videospiele zulegen, brauchen wir erst mal eine X-Box. Natürlich mit drei Xen im Logo.

XXX Box

Die läuft allerdings nicht mit Project X. Diese Open Source Software ist nur für das Demultiplexen von Video- und Audiodateien aus einem MPEG-2 Transportstrom zu gebrauchen. „Project-X“ ist allerdings auch der Name eines alten Commodore Amiga Spiels.

Project X Amiga

Auf der X-Box laufen solche Klassiker natürlich nicht. Für die gibt es u.a. die „Metal X“-Reihe, welche schon so richtig fies daherkommt.

Metal X Cover

Für den PC gibt es indes „XCOM“.

XCOM - Enemy Unknown

Spiel mit dem Transhumanismus

Transhumanistische Ideen werden immer öfter auch über PC-Spiele wie „Deus Ex“ verbreitet. In „Mass Effect“ gibt es die Cerberus-Gruppe, welche durch Genmanipulation und Implantation einen Vorteil gegenüber außerirdischen Völkern erringen will. Im ersten Teil deckt der Protagonist noch die dunklen Machenschaften der Gruppe auf, während er im zweiten Teil durch ihre Technologie zu neuem Leben erweckt wird. Anschließend kann der Spieler über Dialoge entscheiden, ob er sich Cerberus gegenüber loyal verhält oder abgrenzt. Das Logo der Cerberus-Gruppe ist ein offenes Hexagon.

Cerberus Group

Die gegnerischen Maschinenwesen namens Reaper sind nicht viel besser und verwandeln ebenfalls Menschen in Cyborgs.

Cyborg Zombie

In der libertären Gesellschaft von „BioShock“ steht Transhumanismus gleichermaßen hoch im Kurs. Die exzessive Genmanipulation führt die elitären Bewohner der Unterwasserstadt Rapture jedoch geradewegs in die Katastrophe.

BioShock Transhuman Girl

Spiele für Pixelsauger

Die Liste der Vampirspiele ist zu lang, um sie hier vollständig wiederzugeben. Viele PC-Spiele basieren ohnehin auf Filmen, die wir noch an anderer Stelle nennen werden. Exemplarisch seien hier daher nur „Blade“ und „Underworld“ erwähnt.

Blade & Underworld

„Dracula“ brachte es bisher auf eine Trilogie, der man ansieht, dass sie vom „Sohn des Drachen“ handelt. Der zur Ouroboros gewundene Draco ist eine abgewandelte Variante des Symbols des Drachenordens.

Dracula Trilogie

Bei „Vampire: The Masquerade – Bloodlines“ haben die Blutsauger ihren Ursprung scheinbar in Ägypten, denn das Cover zeigt ein umgedrehtes Anch. Das Spiel ist die Fortsetzung von „Vampire: The Masquerade – Redemption“.

Vampire Bloodlines

In „Legacy of Kain“ reicht der Kampf zwischen Menschen und Vampiren offenbar sogar bis in biblische Zeiten zurück. Allerdings steht in der Bibel nichts davon, dass Kain ein Vampir war und seinen Bruder Abel ausgesaugt hat.

Legacy of Kain

Die „Legacy of Kain“-Reihe brachte es bisher auf 5 Spiele: „Blood Omen“ (1996), „Soul Reaver“ (1999), „Soul Reaver 2“ (2001), „Blood Omen 2“ (2002) und „Defiance“ (2003).

Blood Omen 2

Die längste Tradition hat die Spielreihe „Castlevania“, deren erster Teil bereits 1986 erschien. Zuletzt kam 2014 „Castlevania: Lords of Shadow 2“ auf den Markt.

Castlevania

Mit „Darkwatch“ gelangten die Vampire in den Wilden Westen.

Darkwatch

Für die ganz kleinen Zocker gibt es „Kid Dracula“ auf dem Game Boy.

Kid Dracula

Neben den reinen Vampirspielen gibt es noch einige Vampireinheiten in Rollenspielen wie „Heroes of Might and Magic“ oder „Skyrim“.

"Skyrim"

„Skyrim“

Von Werwölfen bis Wolfenstein

Solange das Werwolf-Genre noch aktuell ist, dürfen entsprechende PC-Spiele natürlich nicht fehlen. Dabei werden so ziemlich alle Sparten abgedeckt. Angefangen bei Adventure-Games wie „Guise Of The Wolf“…

Guise of the Wolf

…bis zu Gruselshootern wie „Overcast: Walden and the Werewolf“

Overcast Werewolf

In „Skyrim“ gibt es eine Werwolfsgilde, der man beitreten kann.

Skyrim Werwolf

„Castle Wolfenstein“ von 1981 hat zwar nicht direkt etwas mit Werwölfen zu tun, der Name des Schlosses wurde allerdings von den drei Führerhauptquartieren abgeleitet, von denen das Entfernteste „Werwolf“ hieß. Der Klassiker inspirierte id Software 1992 zum ersten Ego-Shooter überhaupt – „Wolfenstein 3D“. Ab 2001 folgten insgesamt 4 Fortsetzungen. Das neuste Spiel der Reihe ist „Wolfenstein – The New Order“ von 2014, welches eine faschistische neue Weltordnung präsentiert, in der die Nazis den 2. Weltkrieg gewonnen haben.

Wolfenstein - The New Order

Spiel nicht mit dem Black Goo!

Im Puzzle-Konstruktionsspiel „World of Goo“ kann man alles Mögliche aus kleinen, schwarzen Klebeklümpchen basteln.

World of Goo

In „Grey Goo“ wird indes eine Verbindung zwischen den Grey und dem Black Goo hergestellt. Hatten wir zwar schon in „Akte X“, hier kommt es aber noch mal als PC-Spiel, garniert mit reichlich Hexagonen.

Grey Goo

Grey Black Goo_1

Grey Black Goo_2

Mushroom Men im okkulten Streichelzoo

Geradezu alptraumhaft kommt das Videospiel „Mushroom Men“ daher. Bei diesem zweifelhaften Vergnügen finden wir auch wieder ein Kaninchen sowie einen ganzen Zoo okkulter Tiere, darunter die Eule der Minerva.

Mushroom Men

Bei der Fortsetzung „Sporenkriege“ schlängelt sich Luzifer durchs Bild. Die Schlange formt ein „S“ und man könnte darüber spekulieren, ob dieses für „Satan“ stehen soll…

Mushroom Men Sporenkriege